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Die Erste wird die Letzte sein

Lesezeit: 3:00

Michael Spindelegger hat also seine erste Budgetrede gehalten. Selten ist der Trivial-Spruch von der „in Zahlen gegossenen Politik“, die das Budget darstellen soll, so zutreffend gewesen wie diesmal. Eine mutlose Regierung mit Ablaufdatum macht weiter mit dem Einzigen, was sie kann: Noch mehr Schulden, noch mehr Gefälligkeiten, nicht einmal Reförmchen.

Wir erleben das Ende der Gefälligkeitsdemokratie. Jahrzehntelang hat man sich das Wohlwollen der Wähler erkauft, die Rechnung – in Form von Schulden – kommenden Generationen überlassen. Jetzt reicht’s nur mehr für kleine Gefälligkeiten (Stichwort: Gratiszahnspange) und umso größere Schulden. Aber trotz Rekordschuldenstands wird die „Trendumkehr“ nur als Schlagwort ständig wiederholt - sie ist nur leider nirgends in dem riesigen Zahlenkonvolut aufzufinden.

Dieser Finanzminister hat genauso viel Spielraum, wie jeder, der in der Klemme sitzt. Genau gar keinen.

Aber er hätte sich einigen schaffen können. Sogar wenn man davon ausgehen muss, dass diese Regierung zu keinen Reformen fähig ist, die diesen Namen auch verdienen.

Nur: Warum muss in Österreich nur jemand „Bildung“ schreien und schon fließen reflexartig die Milliarden? Spindelegger, der sich ja immer selbst als den letzten Verfechter des Gymnasiums feiert, erklärte voll Stolz, dass noch mehr Geld in den Ausbau der Neuen Mittelschule fließen wird. Als guter Finanzminister hätte er doch wenigstens darauf bestehen können, dass dieser sündteure Wahnsinn nur dann weiterwuchern darf, wenn die Ergebnisse stimmen. Und er hätte alle unter Verschluss gehaltenen Auswertungen des sozialistischen Prestigeprojekts verlangen können, die zeigen, dass für teures Geld schlechte Ausbildung produziert wird, schlechter als in den verglichenen Hauptschulen. 25 Prozent funktionale Analphabeten gehen von den österreichischen Schulen ab. Es wäre Zeit, dass „Bildung“ mehr als nur das Losungswort für niemals versiegenden Geldregen ist.

Dasselbe gilt für den Bereich „Universitäten“. Da geht es ja um Zukunft, also Geld her – ist die unwiderlegbare Argumentation. Aber wieso haben wir ausgerechnet jetzt in Zeiten akuter Finanznöte Geld für eine zusätzliche Medizin-Uni (außer zur höheren Ehre von ein paar Politikern, die sich damit ein Denkmal setzen wollen)? Wieso wird da nicht rigoros geschaut, ob alle unsere Universitäten sich denn in den internationalen akademischen Communities auch das Ansehen erarbeiten, das den üppigen Steuergeldeinsatz rechtfertigt? Dazu hätte er sich nur die „citation indices“ anschauen müssen: Gute Forschung wird international häufig zitiert. Und da stehen manche unserer Hohen Schulen nicht gerade gut da. Leistung muss sich lohnen, tönt Spindelegger gern als ÖVP-Chef. Warum macht er sie als Finanzminister nicht zum Geld-entscheidenden Kriterium?

Und warum hat er nicht wenigstens in diesem Jahr, wo uns das Hypo-Wasser bis über den Mund steht, allen Ministerien und vor allem dem Bundeskanzleramt die Inseraten-Millionen gestrichen? Das wäre ein Anfang gewesen.

Auch solche kleinen Maßnahmen, von denen es unendlich viele gibt, hätten viel bringen können – und vor allem positive Folgewirkungen gehabt.

Ein bisschen Stärke hätte Spindelegger zeigen können. Dann wäre seine erste Budgetrede wohl nicht das gewesen, was sie ist. Seine vermutlich letzte.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2014 21:49

    Spindelegger hätte Stärke zeigen können? Echt? Hätte er?

    Wieso soll ein Sozialist, der mit anderen Sozialisten sich dem Bestehlen des Volkes im Dienste unserer Feinde verschrieben hat, Stärke zeigen, wenn es ums Sparen geht? Wobei "Sparen" keineswegs "darben" bedeutet, sondern "unnötige Ausgaben vermeiden".

    Aber Sozis halten es lieber so: Infrastruktur und Heer ruiniert, Justiz verlottert (einzige Sorge unseres dubiosen Justizministers ist es, daß jugendliche Straftäter einen Luxusknast bekommen - anstatt zu merken, daß sie weggesperrt sind und Strafe leiden) aber für Migranten und Eindringlinge aller Arten wird das Füllhorn geöffnet.

    Die Verbrecher eine HAA bezahlt man weiter, verteilt Wohltaten und verkauft es als Erfolg, daß bei Weitergabe von Liegenschaftseigentum unter Verwandten (wenigstens zählen nun - s'bolschewikerte Anderl Rupprechter wird's freuen - auch die "eingetragenen Partnerschaften" dazu) der Sozi-Raubstaat "eh nur" den dreifachen Einheitswert als Basis für die Grunderwerbssteuer bekommt.

    Dafür wird unser Polizeistaat aufgestockt. Fast drei Infanteriedivisionen an Bullen reichen nämlich nicht, um das Verbrechen in den Griff zu bekommen. Ein weiteres Battaillon muss her.
    Jeder weiß: Sie reichen in Wahrheit dicke! Mit solchen Mannstärken führt man Krieg und diese Trottelregierung behauptet, damit nicht den Krieg gegen das um sich greifende Verbrechen gewinnen zu können? Es darf gelacht werden!
    Aber da die Polizei in sozialistischen Staaten v.a. das Unterdrückungs- und Ausbeutungselement des Staates gegen seine Bürger zu sein hat, ist klar, was diese neuen Bullen machen werden: Weiter als inkassoberechtigte Büttel mit der Laserpistole auf den normalen Bürger schießen, vorzugsweise dort, wo außer Verkehr nichts stattfindet.
    Die Aufgabe der Sozi-Polizei ist ja auch nicht die Verbrechensbekämpfung, sondern die Geldbeschaffung. Wie schon die bisherigen Aufstockungen der Polizei bewiesen haben. Sicherer ist es nämlich nicht geworden.

    Aber ein bedrohter Bürger flüchtet eben lieber in die Arme des Staates und ist gerne bereit, diesen noch stärker zu machen und ihm noch mehr Geld in den Rachen zu werfen.

    Alles in allem: Sozialismus in Reinkultur.
    Von einer ÖVP war aber ohnedies nichts Anderes zu erwarten. Welche After sie auch lecken muss: Es ist ihr bisher keiner zu eklig gewesen.
    Aber sie fault ohnehin ihrem Ende entgegen, wie man mit großer Freude hier lesen kann:
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1599129/Parteispaltung_Wiens-VP-ist-schon-untergegangen-?from=suche.intern.portal

    Das sind die guten Nachrichten, die mich das Herumgebolschewike dieser roten und schwarzen Sozis ertragen lassen: Die Geister regen sich, es ist eine Lust zu leben!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2014 21:16

    Entfesselung der Wirtschaft scheint er bereits vergessen zu haben, dafür schwadroniert er jetzt von Trendumkehr.

    Dabei wäre genau das in seiner Verantwortung gewesen, in den letzten Jahren herbei zu führen.
    Das Gegenteil hat er zugelassen!
    Die Wirtschaft stöhnt unter bürokratischer Einengung, die Steuer- und Abgabenrlast steigt, Österreich ist als Wirtschaftsstandort unattraktiv geworden.

    Spindelegger hat keine Ahnung, wovon er spricht, da hilft auch seine ganze Rethorik des Neusprech nichts, in dem er "Trendumkehr" innerhalb 15 sec. dreimal wiederholt.

    Auch wenn er das für den Dümmsten der Österreicher zu wiederholen geglaubt hat, so scheint er noch nicht begriffen zu haben, daß so dumm die Österreicher nicht sind.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2014 19:31

    A.U. schreibt:

    "Und er hätte alle unter Verschluss gehaltenen Auswertungen des sozialistischen Prestigeprojekts verlangen können, die zeigen, dass für teures Geld schlechte
    Ausbildung produziert wird, schlechter als in den verglichenen Hauptschulen. 25 Prozent funktionale Analphabeten gehen von den österreichischen Schulen ab."

    Weiß man eigentlich, WOFÜR das viele Geld, das immer für die Schulen ganz forsch gefordert und auch durchgesetzt wird, verbraten wird?
    MMn kosten uns die WELTFREMDEN SONDERWÜNSCHE der Linken, die Schule betreffend, ein Vermögen, das wir aber nicht haben.

    Einer der größten Fehler war meiner Ansicht nach die Aufnahme geistig und körperlich stark behinderter Kinder in die Normalklassen. Ebenso unverständlich ist mir, ausländischen Kindern zuzumuten, in einer Klasse zu sitzen mit Gleichaltrigen, wenn sie die Landessprache nicht beherrschen. Es ist für ALLE BETEILIGTEN ein NACHTEIL, für die LEHRER eine ZUMUTUNG ohnegleichen.

    Ich bin sicher, daß sich die Schulerfolge schlagartig verbessern würden, kehrte man zu den alten Sonderschulen zurück, die auf spezielle Bedürfnisse ganz anders eingehen können, als es im "Normal-Unterricht" möglich ist.

    Das Mitschleppen von Kindern, die dem Unterricht aus verschiedensten Gründen nicht folgen können, ist der falsche Weg---sie sind Ballast und verteuern den Unterricht immens. Ich fände es humaner, sich dieser Kinder gesondert anzunehmen.
    Aber wenn es so bleibt, wie jetzt, werden die Schulerfolge trotz zusätzlichen Geldregens auf niedrigem Niveau bleiben. Das ist ernüchternd, aber realistisch.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2014 17:15

    Weil es hier besser passt wiederhole ich hier nochmals mein Posting vom vorigen Kommentar:

    "Was Finanzminister Spindelegger heute leider nicht sagen wird"
    (jetzt bereits "nicht gesagt hat")

    von Franz Schellhorn/Agenda Austria:

    http://www.agenda-austria.at/was-finanzminister-spindelegger-heute-leider-nicht-sagen-wird/

    Was er gesagt hat war wieder einmal nur heiße Luft noch mehr Sand in die Augen der Steuerschafe!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2014 19:39

    Franz Schellhorn/Agenda Austria wurde schon von @ terbuan gebracht.

    Spindelegger ist der Büttel von Faymann, sprich der 'kleine Koalitionspartner'.

    Frau Fekter wäre da schon bissiger gewesen, so vermute ich mit Recht.

    Der Stillstand kostet uns viel Geld, viel Zukunft und bringt uns viel Not.

    Konservativ sieht anders aus, Herr Spindelegger.

    So was armseliges wie diese Koalition hat Österreich noch nie erlebt, so was österreichfeindliches kann nur das linke Ideologieprodukt sein, zu dem sich der kleine Koalitionspartner und der davon offenbar nicht zu trennende Finanzminister hinreißen hat lassen, statt ein ordentliches Konzept vorzulegen und die Notwendigkeiten der Zeit zu berücksichtigen.

    Klar, bei den Schwächsten und Wehrlosen, da schraubt man, aber ganz sicher nicht an den fundamentalen und notwendigen Reformen. Nachdem Faymann denken lässt, scheint das auch Herr Spindelegger zu tun unter dem Motto, 'hinter mir die Sintflut'.

    Hoffentlich merken das die Wähler und wählen dieses 'Negeranten Konglomerat' SPÖVP samt Grün möglichst bald in die Minderheit.

    Es wäre Zeit, endlich wieder etwas FÜR Österreich zu tun.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2014 20:30

    Einspruch, das wird nicht Spindeleggers letzte Budgetrede gewesen sein.
    Und nun weiß man auch warum die Hypo Alpe Adria verstaatlicht wurde und der "Witzekanzler" das Finanzressort übernommen hat:

    Es war noch nie leichter als jetzt Finanzminister in Österreich zu sein, denn die HAA wird für sämtliche neuen Schulden, für jede weitere Mißwirtschaft sowie für das Versagen der rot-schwarzen Regierung nicht nur beim Staatsbudget herhalten müssen. Sie kann auch inzwischen sicher sein, daß alle korrumpierten Medien dankbar auf diesen Zug aufspringen, wie bereits in der Vergangenheit - keine Informationssendung, keine Diskussion und keine Schlagzeile in unserem Staatsrotfunk, wo die HAA nicht plakativ plaziert wurde.

    Damit ist die Rechtfertigung für die kommenden Schuldenhaushalte auf Jahre hinaus gefunden und Spindelegger sitzt weiterhin fest im Sattel.
    So einfach geht das = DURCHSICHTIG, aber äußerst WIRKSAM!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2014 17:52

    Zur Bildung:

    "Willst du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis.
    Willst du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume.
    Willst du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen"

    Tschuang-Tse (um 365 v.Chr. - 290 v.Chr)

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2014 17:52

    Zur Bildung:

    "Willst du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis.
    Willst du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume.
    Willst du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen"

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  1. Clemens Taferner (kein Partner)
    02. Mai 2014 17:24

    ...weil Politiker heute ausschließlich damit beschäftigt sind, ihren Völkern vorzugaukeln, dass diese sie brauchen. Wo wären jene, die vollgefressen mit roten Tüchlein von den Tribünen winken, wenn sie nichts mehr zu versprechen hätten?...

  2. Der Notar (kein Partner)
    02. Mai 2014 10:48

    Spindi ist ein Sozialist, der in die Kirche geht und beim CV ist. Was wollen Sie von dem schon erwarten?

  3. Rado (kein Partner)
    02. Mai 2014 07:22

    Irrtum, Mit Verlaub!
    Spindelegger wird noch genau vier Budgetreden halte.
    Solange ÖVP und SPÖ zusammenhalten, gehört Österreich und deren Menschen ihnen.
    Selbige werden SPÖVP bis 2018 den Buckel runterrutschen können.

  4. Christian Daubal (kein Partner)
    01. Mai 2014 14:05

    "25 Prozent funktionale Analphabeten gehen von den österreichischen Schulen ab"

    Quelle?

  5. Menschmaier (kein Partner)
  6. Gasthörer (kein Partner)
    01. Mai 2014 10:51

    Mensch, die ÖVP kann aber gut rappen. Beim Zuhören steigen einem allerdings die Grausbirnen auf. Ob dies eine Wahlempfehlung für die ÖVP ist, wage ich zu bezweifeln.

    http://www.vienna.at/europawahl-oevp-kandidat-philipp-michalitsch-rappt-gegen-h-c-strache/3946950

    • Undine
      01. Mai 2014 20:57

      @Gasthörer

      Danke für den Link! Das ist ein bißchen viel Schwachsinn auf einmal! Der Mann soll umsatteln; wenn er als Politiker genauso schwach ist wie als Musiker oder Rapper ist mit dem für die ÖVP kein Blumentopf zu gewinnen. So ein Video können ja Schüler besser gestalten! Nur Hetze gegen Strache ist ein dürftiges Programm.....

  7. BHBlog (kein Partner)
    01. Mai 2014 02:49

    Habe auch vor sofern ich morgen nicht vergesse einen Blog zu meiner Meinung über die Fachkräfte-Auswanderung zu schreiben. Denn es ist ja fast schon verpöhnt über Österreichs Beschäftigungspolitik (und Karriere-Möglichkeiten)zu lästern.

    Nun denn, Mag. Ewald Stadler EU-Abgeordneter hat zum Thema Russland, Ukraine wieder Stellung bezogen(endlich), denn die FPÖ verschläft hier seit 2 Monaten ihre Möglichkeit(zum Glück).
    Ich habe die für mich wichtigsten Aussagen zusammengefasst (und auch mit Fakten aus nicht-Mainstreammedien etwas unterstrichen).

    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/bhblog-wird-rekos-wahlenmit-erklarung.html

    Wer Stadler zum Thema persönlich reden hören will:
    https://www.youtube.com/watch?v=_sEHBOg1A3Q

  8. ProConsul
    30. April 2014 23:43

    OT - AUSLÄNDERKRIMINALITÄT

    Verdroschener Albaner feuert mit Pistole auf Angehörige einer TschetschenenGang die einen Wiener Park "beherrscht". Schuld sind mit Sicherheit "soziale Umstände" und "Diskriminierung"...auf keinen Fall kann es damit zusammenhängen, dass in den Herkunftsländern dieser Zeitgenossen noch die Blutrache ausgeübt wird...

    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Jugendliche-vor-Lugner-City-angeschossen/141170883

    • Undine
      01. Mai 2014 08:19

      @ProConsul

      Würde solch rabiaten, ständig bewaffneten Ausländern die Abschiebung drohen, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit wäre, würden sich solche Gewaltszenen schlagartig verringern. Aber unsere Gutmenschen reißen sich ja förmlich darum, dieses messerstechende, wild um sich schießende Gesindel im Land zu behalten.

  9. RR Prof. Reinhard Horner
    30. April 2014 21:43

    reinhard.horner@chello.at

    Wer aller wünscht sich so sehnlich ein baldiges Ende Spindeleggers und dieser Bundesregierung? Und mit welcher Alternative?

  10. bürgerIn (kein Partner)
    30. April 2014 19:44

    die budgetrede spindeleggers war keine, sondern ist im rahmen eines assesment-centers für neue eu-posten-aspiranten zu sehen: der onkel in niederösterreich war zufrieden, waren es doch die "brandstifter" die schuldig gesprochen wurden. der neffe lief in der rede bereits unter dem etikett "feuerwehr". es war pures eigenmarketing des job-aspiranten- der onkel wird's schon richten mit dem taxifahrer und dem veltliner-aspiranten in wien.

  11. Ambra
    30. April 2014 19:24

    Nach der nächsten Nationalratswahl wird die Muppet-Show unserer beiden Vize-und Bundes-Kanzler - Darsteller ein Ende haben. Die Frage ist nur: wer und was kommt danach ?

    • La Rochefoucauld
      30. April 2014 20:54

      Leider nein.

      Nach der nächsten NR-Wahl kommt Rot-Schwarz-Neos oder Rot-Schwarz-Grün. More of the same shit also.

    • Ambra
      30. April 2014 22:27

      La Rochefoucauld: das ist eine gefährliche Drohung und wäre vermutlich noch schlimmer als alles, was wir derzeit erleben !

  12. Alternativlos (kein Partner)
    30. April 2014 17:52

    Zur Bildung:

    "Willst du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis.
    Willst du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume.
    Willst du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen"

    Tschuang-Tse (um 365 v.Chr. - 290 v.Chr)

    • Ambra
      30. April 2014 19:35

      Alternativlos: ***** !!! Wie klug !!!

    • Undine
      30. April 2014 19:50

      @Alternativlos

      *******!

      Gut zu wissen, daß selbst in unseren Zeiten, in denen die Dummheit regiert, die alten Weisheiten nicht ganz in Vergessenheit geraten!

  13. Gerhard Pascher
    30. April 2014 12:18

    Ich verteidige hier - vieleicht sogar als Einziger - den Finanzminister. Denn für das enorme Defizit kann er derzeit gar nichts dafür und auch nichts ändern. Schuld sind die vielen (sozialen) Geschenke, welche in den letzten 10 Jahren großzügig verteilt wurden. So sind diese Ausgaben in den letzten Jahren mehr als verdoppelt worden, während für nachhaltigere Ausgaben (z.B. Verbesserung der Infrastruktur) die Geldmittel fast unverändert geblieben sind. Den Politikern geht es doch nur um eine möglchst gutes Abschneiden bei den Wahlen, daher diese einseitige Ausgabenpolitik. Natürlich waren dabei auch die Schwarzen brave Gehilfen, da auch dort das Buhlen um Wählerstimmen höhere Priorität hatte und auch weiterhin hin hat. Das HAA-Debakel ist zwar auch traurig, aber es wird nun gerne als Hauptgrund für das große Finanzloch bezeichnet.

    • Wertkonservativer
      30. April 2014 15:08

      Lieber Herr Pascher!

      Sie sind ein Mann, den ich uneingeschränkt achte! Ehrlich!

      Sie sind einer der ganz wenigen hier, die es von Zeit zu Zeit - und wenn Sie es für richtig finden - wagen, gegen die Mehrheitsmeinung ihre eigene, gegensätzliche, entgegenzustellen!
      Das Demokratie-Problem, vor den Wahlen Versprechungen zu machen, ist so alt wie die Demokratie selbst. Das können alle Parteien gut, die Sozialisten am besten!
      Dass man Spindelegger auch unrecht tut, liegt auf der Hand: er tut eben, was er kann:
      das ist zwar nicht genug, doch gilt hier wohl auch irgendwie der Spruch:
      "Der Wille geht fürs Werk"!
      Meine Sterne gehen gerne an Sie!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Mai 2014 18:25

      Es geht nicht darum, ob er für das Defizit etwas kann.
      Es geht darum - er trägt keinen Cent zu dessen Abbau bei, sondern verkündet nur neue Belastungen und Ausgabe.

  14. simplicissimus
    30. April 2014 06:39

    Aber haben wir das nicht schon VOR der Wahl gewusst?

  15. Brigitte Imb
    30. April 2014 01:42

    Schlicht und einfach, die Regierung will gar nichts ändern an der finanziellen Misere des Landes. Sie legt im Schuldenmachen eine Gleichgültigkeit an den Tag, die keiner - der die Grundrechnungsarten beherrscht -, verstehen kann.

    Die Regierung und alle ihre politischen Spielkameraden übersehen vor lauter Lügen und Beschwichtigungen den immer größer werdenden Zorn der Bevölkerung, der sich beständig steigert.

    Speziell zur ÖVP und zum Vizekanzler möchte ich noch anmerken, daß wir wohl noch nie so unverschämt belogen wurden, als von dieser Sippschaft. "Keine neuen Steuern..", und einige Monate nach der bestrittenen Wahl rollt eine Steuerlawine auf das Volk zu. Man kann geneigt sein anzunehmen, daß dieser Betrug ohnehin mit der SPÖ abgesprochen war, in Anbetracht der Verschleppung des HAA Skandales, den es ja vor der NR Wahl zu verschleiern und zu verschleppen galt.

    In einem ordentlichen Rechtsstaat, mit einer unabhängigen Justiz, wären solche Zustände von vorneherein nicht möglich, aber gesetzten Falls doch, hätte die Regierung als mindeste Anstandserfüllung, zurückzutreten. Leider bedient sich der überwiegende Teil der Politiker ziemlich loser Anstandsregeln, die man auch als Taktik od. Korruption bezeichnen kann. Politischer (u. persönlicher) Eigennutz zulasten der Bevölkerung.

    • Wertkonservativer
      30. April 2014 15:36

      Werte Frau Brigitte,

      ich bin ja an sich einer Ihrer Fans hier, diesmal möchte ich Ihnen aber doch etwas widersprechen:
      der "ÖVP"-Betrag hinsichtlich der von Ihnen angeführten Steuerlawine ist - etwas weniger boshaft gesehen - keine Lawine, bestenfalls ein Lawinchen, das Steuern (außer die auf die PKW) praktisch ausschließlich auf einige Luxus- bzw. "gesundheitsschädigende" Güter wie u.a.Tabak, Alkohol (speziell Sekt) gebracht hat. Das war wohl die das Volkswohl am wenigsten schädigende Steueranzapfung, die in den letzten Jahren vorgenommen wurde.
      Bei den vielen Vorurteilen, die hier gegenüber der ÖVP und auch der Gesamtregierung bestehen, wirken meine Worte hier sicher als eher "unplaciert".
      Doch ich bleibe dabei: unsere Politiker sind mehrheitlich keine Schurken, Schwindler, Korruptionisten, sondern weit überwiegend ziemlich hart arbeitende Volksvertreter (Sie haben schon richtig gelesen: Volksvertreter, nicht Volks-"Zertreter, wie hier so süffisant laufend geschrieben wird").
      Soviel Fairness muss sein!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Brigitte Imb
      30. April 2014 18:54

      Lieber WK,

      ich wußte noch gar nicht, daß ich einen "Fanclub" habe. Wow, danke. :-))

      Sind Sie der Meinung, daß wir zuwenig Steuern zahlen? Das nehme ich ja doch nicht an. Mir reicht es nämlich gewaltig und hätte ich nicht zur Ablenkung gerade viel zu tun*, so würde ich kochen vor Wut. Obwohl´s ohnehin nix nützt.
      Mir mag es gar nicht schmecken etwa 70% des Erarbeiteten abliefern zu müssen, alleine die MwSt. ist ein Sonderwitz. Usw., usf. ...
      Ihre pos. Meinung über die Politiker kann ich nur sehr gegrenzt teilen und ich bin überzeugt davon, daß in den höheren Reihen mehrheitlich Schurken u. Korruptionisten sitzen. Die "kl." Gemeinderäte u. ähnliche bemühen sich bestimmt für das Volk, die haben aber absolut nichts zu melden.
      Politik ist zum Selbstzweck geworden. Ich bleibe dabei.

      *Zur Inf., ich "bebacke" die FFW, denen ich 300 "Cake-Pops"
      und sonstige Mehlspeisen zukommen lasse und somit wieder ca. ein Promille des neuen Autos erarbeite. So zeigt sich meine soziale Ader und "einhauen" kann ich mich auch ordentlich dafür.;-)
      Fall Sie einmal einen Lastwagen voll Mehlspeisen brauchen, ich kann liefern.:-)))

      LG, Brigitte

    • Ambra
      30. April 2014 22:34

      Wertkonservativer: ich würde den Großteil der Politiker weder als Schurken noch als Schwindler bezeichnen, da bin ich bei Ihnen. Aber von einem bin ich zutiefst überzeugt : wir haben derzeit eine ganze Riege von UNFÄHIGEN Politikern und Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Die Wurzel des Übels liegt auf der Hand: welcher wirklich fähige, dynamische und visionäre Mensch geht heute noch in die Politik ?

  16. Eco
    30. April 2014 00:06

    Die Budgetrede Spindeleggers war nicht substantiell, vor allem aber beschämend dümmlich.
    Trendumkehr, Trendumkehr, Trendumkehr, Trendumkehr ............ Durch Wiederholungen in 15 Sekunden wird der Inhalt nicht glaubwürdiger, sondern zeigt eine politische und auch rhetorische Hilflosikkeit.
    Oder meinte Spindelegger in der eigentlichen Wortbedeutung eine Umkehr
    ( = RÜCKZUG ) des Trends. Dann ist er wenigstens glaubwürdig. Ein Rückzug gegenüber dem sozialistischen Regierungspartner, ein Rückzug gegenüber einer
    konservativen ( im positiven Sinn ) Ideologie.
    In meinen Augen hat er auf gut österreichisch den Eindruck eines " Haberers "
    der roten Mehrheitspartei erworben.
    Dabei hätte er nichts zu verspielen. Der nächsten Regierung wird er mit Sicherheit nicht mehr angehören. So könnte er umso eher einen standhaften Finanzminister abgeben um so wenigstens den Bürgern Österreichs und auch seiner Partei einen letzten Dienst erweisen.
    Mit " Österreich, das Land der Berge, hat einen Berg zuviel, den Schuldenberg "
    wird er sicher nicht in die Geschichte eingehen.

    • Brigitte Imb
      30. April 2014 02:13

      "Beschämend dümmlich" ist wirklich der richtige Ausdruck dafür.

      Spindelegger bestätigte mit seinem angekündigten "Trendumkehr" Sager, daß der immerwährende Trend zum Schuldenmachen besteht/bestand. Od. wie meint er die Trendumkehr?
      Es sei ihm dringend eine Nachhilfestunde in "Milchmädchenrechnungswesen" bei einer schwäbischen Hausfrau empfohlen. Falls er doch nicht ganz so dumm sein sollte wie er wirkt, möge er sich dringend einen rethorisch gewandteren Redenschreiber zulegen.
      Das Pflichtschulpublikum bedient bereits der Hr. Kanzlerdarsteller, da stünde es Spindelegger als Akademiker gut an sich ein wenig abzuheben.

  17. machmuss verschiebnix
    29. April 2014 23:13

    Am "runden Tisch" machen die Vertreter der Altparteien ( die eben nicht Vertreter des
    Volkes sind) munter weiter mit deren Märchen-Propaganda .
    Die hätten gradesogut sagen können, wir werden Euch weiterhin die Ohren voll lügen,
    solange bis es kracht !

    Wenigstens Fr. Nachbauer hat mich (wieder mal ) sehr positiv überrascht und die
    wirklich wichtigen Kern-Punkte ganz klar und sachlich auf den Punkt gebracht .
    Danke Fr. Nachbauer ! Das war barer Realismus ohne jeden Hauch von Parteilichkeit.

    .

  18. ProConsul
    29. April 2014 23:05

    OT - HOMO-PROPAGANDA

    Alles hat seinen Preis – Die Homo-Lobby in den USA setzt große Geldsummen für Kampagnen ein


    (New York) Die New York Times lieferte ein Beispiel dafür, wie eine wirkliche Lobby arbeitet. „Wir können es nicht zulassen, daß es zwei unterschiedliche Homo-USA gibt“, so der Unternehmer, „Philanthrop“ und Homo-Aktivist Tim Gill. Der Erfinder von QuarkXPress startete in der New York Times eine Großkampagne, um die „Homo-Rechte“ auch auf die 29 US-Bundesstaaten auszudehnen, die gegen „Homo-Ehe“ und Adoptionsrecht für Homosexuelle sind und die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau in ihren Verfassungen verankert haben. Der Artikel der wichtigsten linksliberalen Tageszeitung der Welt ist ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie in den USA die Vereinigungen arbeiten, die sich für die Anerkennung sogenannter „Homo-Rechte“ einsetzen.

    Millionen und Abermillionen Dollars
    Gill, der eine eigene GillFoundation gründete, um Homo-Propaganda zu betreiben, gab in den vergangenen Jahren allein 300 Millionen Dollar für seine Homo-Agenda aus. Nun gab er bekannt, (vorerst) 25 Millionen Dollar für eine neue Kampagne einzusetzen, und weitere Geldmittel dafür zu sammeln, um auch die amerikanischen Südstaaten von den „Homo-Segnungen“ zu überzeugen, wie sie der liberale Nordosten und Westen gesetzlich legalisiert hat. Zusammen mit anderen Geldmagnaten will er die Lücke auf der Homo-Landkarte zwischen den beiden liberalen Küsten der USA und dem sogenannten „Bible Belt“ schließen.

    Diese „Homo-Bekehrung“ soll nicht mittels ausgeklügelter Argumente und den üblichen Kampagnen gegen Diskriminierung und für die „Gleichheit“ erfolgen, sondern durch die Sammlung aller gleichgesinnten Kräfte und eine konzertierte Anstrengung bei den nächsten Wahlen, homosexuelle und homophile Politiker gegen konservative und christliche Kandidaten zu unterstützen. Die Lobbyarbeit soll vor allem dank gefüllter Brieftasche und mit dem Scheckheft passieren. Wahlkämpfe in den USA haben die Kandidaten selbst zu finanzieren. Sie sind kostenintensiv und verlangen üppige Wahlkampfkassen. Das ermöglicht Lobbys ihren Einfluß mittels Spenden geltend zu machen.

    Homo-Politiker unterstützen, konservative und christliche Politiker bekämpfen
    Die Vorgangsweise, so die New York Times, ist in den Südstaaten unterschiedlich. Gill arbeitet daraufhin, daß die Homo-Lobby durch Pressure Groups „neue Organisationen aufbaut, die den Wahlkampf für Homo-Aktivisten“ organisieren.

    „Weitere Organisationen für die Rechte der Homosexuellen sind dabei, in die Südstaaten zu expandieren: Die Vereinigung Gay and Lesbian Victory, ein politisches Aktionskomitee, das schwule und lesbische Kandidaten unterstützt, konzentriert sich auf die Staaten Idaho und Mississippi, in denen es bisher unter den gewählten politischen Vertretern auf keiner Ebene Homosexuelle gibt. Und auf den Staat Michigan wo es noch keine auf Staatsebene gibt.“ Diese Gruppen beschränken sich nicht darauf, die Kandidaten nach deren „sexueller Orientierung“ zu unterstützen. Sie machen auch öffentlichen und nicht öffentlichen Druck in diesen Staaten, „wo konservative Gesetzgeber Bestimmungen zur ‚Religionsfreiheit‘ erlassen, die Unternehmen von bestimmten Anti-Diskriminierungs-Normen befreien“, so die New York Times.

    Erfolgreiche Strategie?
    Was die im Süden und Westen vorherrschende konservative politische Kultur anbelangt, werde sich „der Lobbyismus auf die Beziehungen zu den Republikanern, zum Klerus und den afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegungen konzentrieren“. Zudem bemühen sich die „Führer der Homorechte um verstärkte Partnerschaften mit großen Unternehmen mit Sitz in den Städten des Südens und des Westens, in der Hoffnung ihre Kontakte zu republikanischen Funktionären nützen zu können.“. Das sei „eine Strategie“, so die New York Times, „die im vergangenen Monat erfolgreich war und die die Gouverneurin von Arizona, Jan Brewer überzeugte, ihr Veto gegen das vom Parlament beschlossene Gesetz einzulegen, die es einigen Unternehmen aus religiösen Motiven erlaubt hätte, für Lesben und Schwulen keine Dienstleistungen erbringen zu müssen.“

    Nicht nur Unternehmen – auch Schulen und religiöse und kulturelle Einrichtungen
    Das Homo-Netzwerk interessiert sich aber nicht nur für Unternehmen. Die Human Rights Campaign zum Beispiel eröffnet gerade durch ihr mit 8,5 Millionen Dollar finanziertes Programm Project One,“Büros in Mississippi, Alabama und Arkansas mit dem Ziel, starke Verbindungen mit den Schulen, den religiösen Einrichtungen und kulturpolitischen Verantwortlichen“ zu knüpfen.

    „Philantrop“ Tim Gill ist mit dem Gill Action Fund aktiv, der sich „vor allem in den Staaten Missouri und Texas für die LGBT-Causa einsetzen wird, indem er die Kosten für Umfragen, Erhebungen, Lobbying und Spendensammlungen übernimmt“.

    Der Fall Colorado
    Tim Gill, so die New York Times, wird im kommenden Monat “auf einer Jahrestagung namens OutGiving im Einsatz sein, die Hunderte der größten Homo-Spender der USA versammelt und zu der er weitere Spender einlädt, um sich am gemeinsamen Einsatz zu beteiligen. Der Aktionsplan wurde in Colorado geschrieben“. Der Staat Colorado wurde lange von den Republikanern und starken evangelikalen Gruppen bestimmt. Dann kamen Tim Gill und andere reiche Homo-Förderer. „Sie gaben Millionen Dollars für erzieherische Initiativen und zugunsten von liberalen Gruppen aus, schafften es die Konservativen zu spalten und Gesetzgeber wählen zu lassen, die den Homo-Rechten wohlwollend gegenüberstehen.“

    Das Ergebnis der ausgeklügelten Lobby-Kampagne in Colorado, einem traditionellen Swing State war ein erneutes Übergewicht linksliberaler Positionen: „Heute kontrollieren in Colorado die Demokraten beide Häuser des Parlaments und das Amt des Gouverneurs. Die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung wurde 2008 unter Strafe gestellt und der Gesetzgeber verabschiedete 2013 eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle.“

    Text: Giuseppe Nardi

    http://www.katholisches.info/2014/04/29/alles-hat-seinen-preis-die-homo-lobby-in-den-usa-setzt-grosse-geldsummen-fuer-kampagnen-ein/

    • Undine
      30. April 2014 08:52

      @ProConsul

      So wird also mit sagenhaft viel Geld plötzlich eine Diktatur einer winzigen Minderheit sexuell abnormer Menschen errichtet, die die Geschicke der überwiegend normalen Bevölkerung in die Hände bekommen soll; es ist zum Weinen und zum Speien!

  19. Gandalf
    29. April 2014 21:50

    Eines verwundert mich: Die allgemeine Enttäuschung über das, was sich da heute im Nationalrat abgespielt hat; die schlechteste Regierung, die Österreich je hatte, legt eben auch das schlechteste Budget (und das gleich im Doppelpack) im Rahmen der unambitioniertesten Budgetrede vor. Und auch die Oppositionsparteien sind zwar mehr, aber nicht besser geworden - ganz im Gegenteil. Da passt doch ohnehin alles zusammen.

    • Xymmachos
      30. April 2014 09:56

      Ich wundere mich mit Ihnen über die "allgemeine Enttäuschung", werter Gandalf! => VSOP!

    • Undine
      30. April 2014 14:58

      @Gandalf
      @Xymmachos

      Ja, meine Herren, ich denke mit Vergnügen an die Budgetrede des damals blutjungen, aber sehr kompetent wirkenden Karl-Heinz Grasser, die er mit den Worten eröffnete:

      "Ein guter Tag beginnt mit einem sanierten Budget!"

      Dieser Satz bewirkte, auf sehr charmante Weise vorgebracht, daß man irgendwie das Gefühl bekam, man müßte seinem Obolus an den Staat nicht so sehr nachtrauern wie sonst.

      Das haßerfüllte Zähneknirschen der SOZIS konnte man damals förmlich spüren! War DAS schön! ;-)

  20. Sensenmann
    29. April 2014 21:49

    Spindelegger hätte Stärke zeigen können? Echt? Hätte er?

    Wieso soll ein Sozialist, der mit anderen Sozialisten sich dem Bestehlen des Volkes im Dienste unserer Feinde verschrieben hat, Stärke zeigen, wenn es ums Sparen geht? Wobei "Sparen" keineswegs "darben" bedeutet, sondern "unnötige Ausgaben vermeiden".

    Aber Sozis halten es lieber so: Infrastruktur und Heer ruiniert, Justiz verlottert (einzige Sorge unseres dubiosen Justizministers ist es, daß jugendliche Straftäter einen Luxusknast bekommen - anstatt zu merken, daß sie weggesperrt sind und Strafe leiden) aber für Migranten und Eindringlinge aller Arten wird das Füllhorn geöffnet.

    Die Verbrecher eine HAA bezahlt man weiter, verteilt Wohltaten und verkauft es als Erfolg, daß bei Weitergabe von Liegenschaftseigentum unter Verwandten (wenigstens zählen nun - s'bolschewikerte Anderl Rupprechter wird's freuen - auch die "eingetragenen Partnerschaften" dazu) der Sozi-Raubstaat "eh nur" den dreifachen Einheitswert als Basis für die Grunderwerbssteuer bekommt.

    Dafür wird unser Polizeistaat aufgestockt. Fast drei Infanteriedivisionen an Bullen reichen nämlich nicht, um das Verbrechen in den Griff zu bekommen. Ein weiteres Battaillon muss her.
    Jeder weiß: Sie reichen in Wahrheit dicke! Mit solchen Mannstärken führt man Krieg und diese Trottelregierung behauptet, damit nicht den Krieg gegen das um sich greifende Verbrechen gewinnen zu können? Es darf gelacht werden!
    Aber da die Polizei in sozialistischen Staaten v.a. das Unterdrückungs- und Ausbeutungselement des Staates gegen seine Bürger zu sein hat, ist klar, was diese neuen Bullen machen werden: Weiter als inkassoberechtigte Büttel mit der Laserpistole auf den normalen Bürger schießen, vorzugsweise dort, wo außer Verkehr nichts stattfindet.
    Die Aufgabe der Sozi-Polizei ist ja auch nicht die Verbrechensbekämpfung, sondern die Geldbeschaffung. Wie schon die bisherigen Aufstockungen der Polizei bewiesen haben. Sicherer ist es nämlich nicht geworden.

    Aber ein bedrohter Bürger flüchtet eben lieber in die Arme des Staates und ist gerne bereit, diesen noch stärker zu machen und ihm noch mehr Geld in den Rachen zu werfen.

    Alles in allem: Sozialismus in Reinkultur.
    Von einer ÖVP war aber ohnedies nichts Anderes zu erwarten. Welche After sie auch lecken muss: Es ist ihr bisher keiner zu eklig gewesen.
    Aber sie fault ohnehin ihrem Ende entgegen, wie man mit großer Freude hier lesen kann:
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1599129/Parteispaltung_Wiens-VP-ist-schon-untergegangen-?from=suche.intern.portal

    Das sind die guten Nachrichten, die mich das Herumgebolschewike dieser roten und schwarzen Sozis ertragen lassen: Die Geister regen sich, es ist eine Lust zu leben!

  21. Anton Volpini
    29. April 2014 21:16

    Entfesselung der Wirtschaft scheint er bereits vergessen zu haben, dafür schwadroniert er jetzt von Trendumkehr.

    Dabei wäre genau das in seiner Verantwortung gewesen, in den letzten Jahren herbei zu führen.
    Das Gegenteil hat er zugelassen!
    Die Wirtschaft stöhnt unter bürokratischer Einengung, die Steuer- und Abgabenrlast steigt, Österreich ist als Wirtschaftsstandort unattraktiv geworden.

    Spindelegger hat keine Ahnung, wovon er spricht, da hilft auch seine ganze Rethorik des Neusprech nichts, in dem er "Trendumkehr" innerhalb 15 sec. dreimal wiederholt.

    Auch wenn er das für den Dümmsten der Österreicher zu wiederholen geglaubt hat, so scheint er noch nicht begriffen zu haben, daß so dumm die Österreicher nicht sind.

  22. mischu
    29. April 2014 20:30

    Einspruch, das wird nicht Spindeleggers letzte Budgetrede gewesen sein.
    Und nun weiß man auch warum die Hypo Alpe Adria verstaatlicht wurde und der "Witzekanzler" das Finanzressort übernommen hat:

    Es war noch nie leichter als jetzt Finanzminister in Österreich zu sein, denn die HAA wird für sämtliche neuen Schulden, für jede weitere Mißwirtschaft sowie für das Versagen der rot-schwarzen Regierung nicht nur beim Staatsbudget herhalten müssen. Sie kann auch inzwischen sicher sein, daß alle korrumpierten Medien dankbar auf diesen Zug aufspringen, wie bereits in der Vergangenheit - keine Informationssendung, keine Diskussion und keine Schlagzeile in unserem Staatsrotfunk, wo die HAA nicht plakativ plaziert wurde.

    Damit ist die Rechtfertigung für die kommenden Schuldenhaushalte auf Jahre hinaus gefunden und Spindelegger sitzt weiterhin fest im Sattel.
    So einfach geht das = DURCHSICHTIG, aber äußerst WIRKSAM!

    • Brigitte Imb
      29. April 2014 21:07

      Ich weiß nicht wie die Situation nach der EU Wahl sein wird, nachdem die ÖVP eine über den Rüssel bekommen hat. Aber egal ob Spindelegger bleibt od. geht, die Schulden werden wir nicht so rasch los.

    • mischu
      29. April 2014 22:46

      Das stimmt leider und Spindelegger wird diese Schulden auch nicht abbauen (wollen) können, eher lagert er sich - wie so viele seiner Art - nach Brüssel aus!

  23. Politicus1
    29. April 2014 20:26

    Anmerkung zur heutigen Sitzung:
    Die Budgetrede und die -debatte sollten für ein Parlament ein absoluter Höhepunkt im Jahreslauf sein!
    Und wie begann die Sitzung:
    unpünktlich;
    gemütlich, wie auf einem süditalienischen Marktplatz plauderten die Abgeordneten lautstark dahin, dass sich die Präsidentin kaum Gehör verschaffen konnte;
    der Herr Bundespräsident musste sich diesen Haufen aus seiner Loge von oben anschauen;
    kurz und gut: ein Musterbeispiel an "HOHEM HAUS" für alle Zuseher...

    • Cotopaxi
      29. April 2014 20:39

      Es wird doch nicht auch schon unser Hohes Haus der Versandlerung anheimgefallen sein?

    • Charlesmagne
      30. April 2014 15:26

      Das wird er für sein Gehalt wohl ausgehalten haben.......bruhaha

  24. Wertkonservativer
    29. April 2014 19:55

    Was konnte man erwarten?
    Spindelegger hat getan, was im Lichte der finanziellen Engpässe, der unseligen Hypo-Krise, und der vielseitigen Ablehnung echter Reformen möglich war!

    Er ist als Finanzminister natürlich eine Fehlbesetzung, weil zu nachgiebig und weich.
    Frau Fekter's Ruf war bereits dahin, seiner wird wohl unter dem Trommelfeuer der Opposition wohl auch entsprechend "leiden"!

    Finanzminister Österreichs zu sein, ist wohl einer der "unmöglichsten" Jobs Österreichs.
    Dass sich Spindelegger das angetan hat: das kann nur er enträtseln!

    Seriös und integer zu sein, ist für den Job zu wenig! Da braucht man zumindest noch die Gosch'n der Frau Fekter, um sich einigermaßen durchsetzen zu können!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Gandalf
      29. April 2014 21:24

      Ja, Finanzminister von Österreich sein ist schwer; und deshalb verfolgen die jetzt an der Macht befindlichen Dilettanten den Einzigen, der es in den letzten 15 Jahren recht gut gemacht hat; eigentlich sogar sehr gut...

    • Eco
      29. April 2014 23:34

      @ Wertkonservativer

      Ihre ÖVP- Affinität in Ehren, dieses Fiasko der heutigen Budgetrede lässt sich nicht schönreden. Die Fehlbetzung des Finanzministeruims ist eine culpa in eligendo der Gesamtpartei.

  25. Josef Maierhofer
    29. April 2014 19:39

    Franz Schellhorn/Agenda Austria wurde schon von @ terbuan gebracht.

    Spindelegger ist der Büttel von Faymann, sprich der 'kleine Koalitionspartner'.

    Frau Fekter wäre da schon bissiger gewesen, so vermute ich mit Recht.

    Der Stillstand kostet uns viel Geld, viel Zukunft und bringt uns viel Not.

    Konservativ sieht anders aus, Herr Spindelegger.

    So was armseliges wie diese Koalition hat Österreich noch nie erlebt, so was österreichfeindliches kann nur das linke Ideologieprodukt sein, zu dem sich der kleine Koalitionspartner und der davon offenbar nicht zu trennende Finanzminister hinreißen hat lassen, statt ein ordentliches Konzept vorzulegen und die Notwendigkeiten der Zeit zu berücksichtigen.

    Klar, bei den Schwächsten und Wehrlosen, da schraubt man, aber ganz sicher nicht an den fundamentalen und notwendigen Reformen. Nachdem Faymann denken lässt, scheint das auch Herr Spindelegger zu tun unter dem Motto, 'hinter mir die Sintflut'.

    Hoffentlich merken das die Wähler und wählen dieses 'Negeranten Konglomerat' SPÖVP samt Grün möglichst bald in die Minderheit.

    Es wäre Zeit, endlich wieder etwas FÜR Österreich zu tun.

  26. Undine
    29. April 2014 19:31

    A.U. schreibt:

    "Und er hätte alle unter Verschluss gehaltenen Auswertungen des sozialistischen Prestigeprojekts verlangen können, die zeigen, dass für teures Geld schlechte
    Ausbildung produziert wird, schlechter als in den verglichenen Hauptschulen. 25 Prozent funktionale Analphabeten gehen von den österreichischen Schulen ab."

    Weiß man eigentlich, WOFÜR das viele Geld, das immer für die Schulen ganz forsch gefordert und auch durchgesetzt wird, verbraten wird?
    MMn kosten uns die WELTFREMDEN SONDERWÜNSCHE der Linken, die Schule betreffend, ein Vermögen, das wir aber nicht haben.

    Einer der größten Fehler war meiner Ansicht nach die Aufnahme geistig und körperlich stark behinderter Kinder in die Normalklassen. Ebenso unverständlich ist mir, ausländischen Kindern zuzumuten, in einer Klasse zu sitzen mit Gleichaltrigen, wenn sie die Landessprache nicht beherrschen. Es ist für ALLE BETEILIGTEN ein NACHTEIL, für die LEHRER eine ZUMUTUNG ohnegleichen.

    Ich bin sicher, daß sich die Schulerfolge schlagartig verbessern würden, kehrte man zu den alten Sonderschulen zurück, die auf spezielle Bedürfnisse ganz anders eingehen können, als es im "Normal-Unterricht" möglich ist.

    Das Mitschleppen von Kindern, die dem Unterricht aus verschiedensten Gründen nicht folgen können, ist der falsche Weg---sie sind Ballast und verteuern den Unterricht immens. Ich fände es humaner, sich dieser Kinder gesondert anzunehmen.
    Aber wenn es so bleibt, wie jetzt, werden die Schulerfolge trotz zusätzlichen Geldregens auf niedrigem Niveau bleiben. Das ist ernüchternd, aber realistisch.

    • Brigitte Imb
      29. April 2014 21:43

      Nach meiner Einschätzung mußte die Sonderschule weichen, weil vermutlich dch. die bildungsschwachen Bereicherer der prozentuelle Anteil schlagartig steigen würde. Und das sähe halt gar nicht gut aus.

    • Undine
      29. April 2014 22:39

      @Brigitte Imb

      Ganz genau so ist es!

    • Wyatt
      30. April 2014 08:28

      meiner Vermutung nach, haben heutige Lehrkräfte, systemgetreu, überwacht in Doppelbesetzung, weniger für "Bildung" - (vermittelt ohnedies alles Computer u. TV) - sondern vielmehr für eine infantile Gefügigkeit ohne eigenständigem Denkvermögen, in der Gesamtschule zu sorgen.

    • A.K.
      30. April 2014 11:28

      ***************************************

    • Charlesmagne
      30. April 2014 15:23

      @ Wyatt

      Auf den Kopf getroffen....aua!!!!!!!!!!!!!!

    • Torres (kein Partner)
      30. April 2014 17:18

      Sie haben vollkommen recht mit den Schulen, Sonderschulen usw. Aber in der heutigen p.c.-Gesellschaft hat die sogenannte "Integration" Vorrang über alles, da wird integriert was nur geht, auch wenn es Dinge (oder Menschen) sind, die nicht ingtegriert werden können (oder es nicht wollen). Damit sinkt natürlich überall dort, wo mit Gewalt "integriert" wird, die Qualität ins Bodenlose.

  27. brechstange
    29. April 2014 18:43

    "Gute Forschung wird international häufig zitiert."

    Auf den Index würde ich mich nicht verlassen. Wie heißt es so schön, "glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast".
    Mir ist zu Ohren gekommen, dass es Gefälligkeitszitierungen gibt.

  28. terbuan
    29. April 2014 17:15

    Weil es hier besser passt wiederhole ich hier nochmals mein Posting vom vorigen Kommentar:

    "Was Finanzminister Spindelegger heute leider nicht sagen wird"
    (jetzt bereits "nicht gesagt hat")

    von Franz Schellhorn/Agenda Austria:

    http://www.agenda-austria.at/was-finanzminister-spindelegger-heute-leider-nicht-sagen-wird/

    Was er gesagt hat war wieder einmal nur heiße Luft noch mehr Sand in die Augen der Steuerschafe!





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