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Die Menschen mögen nimmer

Salzburger Kommunalwahlen sind zwar Kommunalwahlen. Aber dennoch sollte man zumindest eines der Ergebnisse österreichweit sehr ernst nehmen.

Das ist der katastrophale Verfall der Wahlbeteiligung. Wenn diese gleich um acht Prozentpunkte gefallen ist, dann ist das dramatisch. Denn eigentlich sind die Kommunen ja das bürgernächste politische Forum. Denn eigentlich hat die Zahl der wahlwerbenden Listen ja zugleich signifikant zugenommen.

Daher könnte man glauben, dass die Menschen noch eher etwas Passendes finden. Sie sind aber in Wahrheit immer verzweifelter ob des Angebots, das ihnen eine repräsentative Demokratie bietet. Und direktdemokratische Mitbestimmung dürfen sie ja keine ausüben.

Besonders dramatisch ist das in der Landeshauptstadt. Dort ging die Beteiligung binnen zehn Jahren von 65 auf 50 Prozent zurück.

Hinter diesem Faktum sind alle anderen Aspekte der Salzburger Wahlen sekundär:

  • Dass im ganzen Bundesland die SPÖ deutlich mehr als die ÖVP verloren hat, obwohl die Sozialdemokraten schon beim letzten Mal deutlich abgebissen haben – auch in einstigen Arbeiter-Orten.
  • Dass jedoch in der Landeshauptstadt die ÖVP schwer verloren hat, wo der SP-Bürgermeister Schaden noch eindeutig schadensmindernd wirkte.
  • Dass die Zuwächse der Freiheitlichen im Vergleich zu früher sehr minimal sind und fast einer Stagnation gleichen.
  • Dass in der Stadt Salzburg die Neos sehr viel Anteile gewannen – nicht obwohl, sondern weil sie unter allen Wahlwerbern am allerwenigsten Programm und Position einbrachten.
  • Dass das Team Stronach kaum mehr wahrnehmbare Ergebnisse erzielt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 02:37

    Das Sterben der Altparteien wird nicht enden, bis sie nicht mehr atmen. Die Freiheitlichen haben Intelligenz und Mittelstand von sich abgestoßen. Daher versteinern sie. Stronach ist dort angekommen, wo auf Grund seiner Rekrutierungspolitik zu erwarten war, das er ankommt - nämlich im Abgrund.
    Die NEOS aber haben ein Ablaufdatum - sie steigen hoch, wie eine Flakgranate, aber der Selbstzerstörungsmechanismus, den sie sich selbst verpasst haben, indem sie sich als Wiederauferstehungspartei des LIF positioniert haben, tickt. Am Ende zerplatzen sie. Niemand braucht linke Politik, oder plutokratische Mammonliberale. Und die Hälfte der Leute, die ihre Meinung äussern könnten, teilen dem System ihre Verachtung mit, indem sie seine Legitimationsrituale mit eisigem Schweigen quittieren. Gut so. Das habt ihr Euch verdient - und noch weit mehr als das. Es wird kommen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 07:16

    Jawohl die Menschen mögen nimmer!
    Man muss sich eher wundern, dass die Wahlbeteiligung überhaupt noch so hoch war.
    Angesichts des Salzburger Finanzskandals, wo die Verantwortlichen anstatt die Gelder der Steuerzahler sorgfältig zu verwalten in einer unfassbaren Casino-Mentalität Hunderte Millionen Euro verbrannt hatten, haben die Wähler einfach die Nase voll!
    Mangels geeigneter Alternativen bleiben sie dann eben zu Hause und denken sich, für diese korrupte Politikerbande ist mir meine Stimme zu schade.
    Und die NEOS? Ein Strohfeuer, nicht mehr!

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 01:40

    Hoffentlich ist diese katastrophale Wahlbeteiligung kein böses Omen für die EU-Wahl im Mai. Je mehr Desinteresse und Politikverdrossenheit um sich greift, umso eher gewinnen Desperados.

    Daß die NEOS in Salzburg nicht zuletzt auf Kosten der ÖVP einen derartigen Stimmengewinn einfahren konnten, liegt offensichtlich an der Desinformation und am Verschweigen der Medien, wer sich hinter dieser "linken" Bewegung tatsächlich verbirgt, nämlich ein rosaroter LIF-Aufguß mit wenig Parteiprogramm und dafür jeder Menge Tricks und Kniffe:

    http://www.profil.at/articles/1405/980/372250/wirbel-neos-barbara-unterkofler-selbsthilfe

    Die ÖVP wird noch staunen, wo sie mit ihrer Anbiederung an linkslinke Kreise landet, anstatt sich scharf abzugrenzen und permanent aufzuzeigen, wie und wo der politische Mitbewerber in erster Linie "nur mit Wasser kocht"!

    Das gibt jedenfalls noch einen spannenden Mai 2014!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 09:10

    Wie es zu solchen Wahlergebnissen wie gestern in Salzburg kommt, zeigt dieser GASTKOMMENTAR in der "PRESSE" auf: Im ORF wird, um die Bevölkerung gründlich zu BEEINFLUSSEN, den Parteien sehr UNTERSCHIEDLICHE SENDEZEIT gegeben---die NEOS kommen, obwohl ihr Programm diffus ist, wohlwollend jede Menge Sendezeit, während der FPÖ die GERINGSTE Sendezeit zugestanden wird.

    "Vom ZUHÖREN und vom WEGHÖREN"

    Andreas Mölzer, die Perspektiven der EU und was dieser darüber in der „ZiB2“ des ORF – nicht – sagen durfte.

    Andreas Kirschhofer-Bozenhardt (Die Presse)

    Unlängst im BRISTOL. Im Vortragssaal drängt sich eine dichte Schar von Mitgliedern und Gästen des Liberalen Klubs. Andreas MÖLZER wird über die Perspektiven der Europäischen Union sprechen. Die ATMOSPHÄRE der Abendgesellschaft ist KULTIVIERT, ruhig und lässt keinen Zweifel am gehobenen, vielfach akademischen Zuschnitt der Erschienenen. Da ist nichts von Bierzeltstimmung oder studentischem Rabaukentum zu verspüren, mit dem diese Fraktion von den Medien gern etikettiert wird. Ihre Verhaltenskultur könnte zu jeglicher Art BILDUNGSBÜRGERTUM passen, nicht nur zum freiheitlich-liberalen.

    Inmitten des Saals ist ein FERNSEHTEAM des ORF postiert. Die JOURNALISTISCHE AUFMERKSAMKEIT gilt den Gesichtern der Eintretenden und dem Ambiente der Veranstaltung, NICHT dem INHALT des VORTRAGS. Das ist schade, denn der Referent entwickelt ein faktenreiches Bild vom Werdegang Europas vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

    Sein Credo: Wir brauchen ein Europa, aber wir wollen es ohne Diktate, ohne Überregulierung und ohne die Ideale der political correctness. Mölzer macht allerdings deutlich: „Der Austritt Österreichs aus der EU ist kein freiheitliches Ziel.“ Es folgt eine SACHLICHE, inhaltlich HOCHSTEHENDE DISKUSSION. Dieses Publikum ist nicht auf emotionales Twittern, sondern auf Nachdenken programmiert. Gesprochen wird nicht über das Gestern, sondern über das Morgen.

    Auf zum ORF-Wolf

    Die Sorge entzündet sich an der schwindenden Fähigkeit Europas, sich technologisch und wirtschaftlich gegenüber anderen Machtblöcken zu behaupten und ganz allgemein an Faktoren, die die Zukunft der Kinder und Enkel beeinträchtigen könnten. Viele Fragen tauchen auf. Der Vortragende beantwortet sie ebenso sachlich und unpolemisch, wie sie gestellt wurden. Dann, gegen 21Uhr, eilt er zum Küniglberg, um in der „ZiB2“ Armin Wolf Rede und Antwort zu stehen

    BEISSEN und VERDAMMEN

    Der ORF-MODERATOR beginnt das Interview mit der UNTERSTELLUNG von RECHTSRADIKALISMUS („Kennen Sie einen Abgeordneten, der politisch weiter rechts steht als Sie?“), konfrontiert Mölzer mit EU-feindlichen Aussagen Marie Le Pens, thematisiert das Verhältnis des Politikers zu Ewald Stadler, debattiert über dies und das – nur NICHT über die KERNFRAGEN der Europäischen Union und die POSITIONEN, die der Studiogast dazu einnimmt.

    Das Argument Mölzers, der von der EU eingeschlagene Weg sei nicht alternativlos, weckt beim Moderator keinerlei Neugier danach, worin diese Alternativen bestehen könnten; die Versuche des Politikers, seine Standpunkte von sich aus zu erläutern, zerschellen an der PERMANENTEN ZWISCHENREDE des INVESTIGATORS. Dem Zuhörer wird klar: Hier geht es NICHT um INFORMATIONSVERMITTLUNG, sondern um die DISKREDITIERUNG unerwünschter Standpunkte; nicht um Orientierungen, sondern um die VERHINDERUNG von gegensätzlichen Meinungen.

    Das ist schlimm. Denn die EU war ursprünglich nicht nur ein Friedensprojekt, sondern auch ein Freiheitsversprechen. Darin eingebettet ist das demokratische Recht, an Fehlentwicklungen der Gemeinschaft harte Kritik üben zu können. Dieses Recht ist ganz offenkundig bedroht. Es zu verteidigen ist gerade jetzt, im Vorfeld der EU-Wahl, ein Anliegen von hohem Rang.

    Fazit aus dem beschriebenen Exempel: Nicht nur der ORF-WOLF sollte sich an das Manifest der FREIEN MEINUNG erinnern, ehe es ans Beißen und ans Verdammen geht.

    Andreas Kirschhofer-Bozenhardt (geboren 1926) war Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach und baute ab 1972 das Institut für Markt- und Sozialanalysen (Imas) in Linz auf.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 08:32

    Aus meiner Sicht ist das Abschneiden der konservativen Gruppierungen am Land die vielleicht grösste Überraschung. In vielen Gemeinden haben lokale, aus der ÖVP kommende, Listen kandidiert. Rechnet man an diesen Orten die ÖVP und diese lokale Liste zusammen, dann hat man satte Mehrheiten wie in den 50ern.

    Die NEOS wiederum nehmen der ÖVP die eher liberalen Wähler weg, diese Gruppe ist aber zu neu um hier einen Trend zu erkennen. Die Grünen können bei den Kleinstunternehmern punkten, auch dies eine Kernwählerschicht der ÖVP, während der klassische Protestwähler eher zu Hause blieb und damit die Grünen diesen Erfolg nicht in Mandate ummünzen konnten.

    Für die ÖVP ist zweifelsohne die getrennte Wahl von Bürgermeister und Gemeinderat auch lästig gewesen. Zahlreiche gut arbeitende Bürgermeister wurden klar und deutlich wiedergewählt, da aber damit die Belohnung aus Sicht des Wählers gegeben war, konnte man bei der Gemeindeliste eine Proteststimme vergeben.

    In Summe kommt der konservative und wirtschaftsliberale Teil der Wähler auf eine satte Mehrheit. Ganz anders als die veröffentlichte Meinung uns dies jeden Tag vorbetet und die Bundes-ÖVP nachbetet.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 08:26

    1), 2) ...
    1) berichtete der ORF natürlich, dass der große Verlierer im Land Salzburg die ÖVP ist ...
    2) habe ich den Eindruck, dass die NEOS auf ihre Wähler eine Anziehungskraft ausüben, die den "Dancing Stars" und der seinerzeitigen Klinger'schen Tiersendung "Wer will mich" ähnelt ...
    3) ist das seit Jahrzehnten von der Bundes-ÖVP propagierte Motto, die ÖVP muss eine Stadtpartei werden, erneut nicht aufgegangen. Deshalb geben immmer mehr VP-Wähler die Hoffnung auf und versuchen ihr Glück bei etwas ganz neuem ...

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2014 09:47

    Richtig! Die Macht der SPOeVP muss gebrochen werden.
    ad FPOe: SN online interviewt alle Parteien ausser die FPOe. Warum?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich_47
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. März 2014 08:52

    Vom Volk gewählt ?

    Wie schon in anderen Kommentaren hingewiesen betrug die Wahlbeteiligung durchschnittlich am "Land" (Salzburg hat außer der Landeshauptstadt auch noch etliche weitere Städte) 64,8% und in der Stadt Salzburg 49,7% (Quelle: SN). Wenn man das Wahlergebnis unter diesem Aspekt auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten umsetzt dann haben in der Stadt Salzburg 15% die SPÖ und jeweils 6% Neos und FPÖ gewählt.

    Zu beachten ist auch überall der enorme Aufwind für lokale Listen. Da ÖVP und SPÖ offenbar für die Menschen zu wenig oder kaum erkennbaren Willen zu einer direkteren Demokratie zeigten und als autoritär empfunden wurden, finden sich immer mehr Gruppierungen, deren Kandidaten dann in die Gemeinderäte einziehen. Dass darunter viele sind, die bisher der ÖVP nahestanden, darf in einem Bundesland, das zumindest auf Gemeindeebene von der ÖVP massiv dominiert war, nicht verwundern. Auch der neue Landesrat vom TS war einmal bei der ÖVP. Und die Chefin der Neos ist die Tochter einer ehemaligen ÖVP-Landesrätin, die seinerzeit ziemlich rüde abserviert wurde.

    Wenn man die Einzelergebnisse studiert dann gibt es schon überraschende Wendungen und neue Mehrheiten. Immerhin hat die FPÖ in Stadt Salzburg nur ein paar Stimmen weniger als die Neos. Wenn die Mehrheit einer Gemeindevertretung trotz einer Bebauungsdichte von 0,6 laut REK für ein Vorhaben plötzlich 0,95 genehmigt dann darf man sich nicht wundern, wenn lokale Gruppen massiv Stimmen gewinnen (Seekirchen!).

    Wenn die ÖVP weiterhin so farblose Kandidaten wie Herrn Preuner an der Spitze hat, der einem eloquenten, quirligen Bürgermeister das Amt streitig machen möchte, dann wird sie weiterhin verlieren. Herr Schaden kündigt zudem bereits an, die Neos ins Boot holen zu wollen! LH Haslauer zieht schon die Notbremse und möchte ein eigenes Salzburger Programm entwickeln. Wir lassen uns gerne positiv überraschen.


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  1. monofavoriten (kein Partner)
    11. März 2014 19:56

    das linke establishment musste mit den neos etwas neues nachreichen, nachdem die zwei teilparteien rot und schwarz immer weniger reissen und die extra für mehrheitsbeschaffung geschaffene grünpartei nicht über ihre 12% hinaus kommt und bereits ein ablaufdatum hat.

  2. Waltraut Kupf
    11. März 2014 13:43

    Eigentlich müßte man dem derzeitigen Polit-Saftladen eine Revolution angedeihen lassen. Die will andererseits vernünftigerweise niemand wirklich, weil das ja nur Chaos und Blutvergießen bedeuten könnte und man den Teufel mit Beelzebub austreiben würde. Was man hier sieht, ist eine Art der sanften Revolution, deren einziger Nachteil es ist, zu langsam vonstatten zu gehen. Auch weiß man, wie auch andernorts nicht, in welche Richtung es dann gehen sollte. Es würde meines Erachtens aber genügen, einen Grundkonsens gegen die USA-hörige EU-Zentraldiktatur zu finden und mit Weltanschauung statt Strategie (= Kriegstaktik) zu operieren. Leider eine Utopie, weil sich zu wenige Leute der Mühe unterziehen, sich aus den unübersehbaren Mosaiksteinchen ein Gesamtbild zu machen.

  3. Torres (kein Partner)
    11. März 2014 11:42

    Ich finde, ein gutes System, um die Parteien zu "belohnen" bzw. zu "bestrafen" und sie damit zu mehr Bürgernähe und Bemühung um den Wähler zu zwingen,wäre es, wenn die Anzahl der zu vergebenden Mandate sich an der Wahlbeteiligung orientieren würde; d.h. (z.B. auf die NR-Wahl umgelegt), dass bei einer Wahlbeteiligung von 70% nur noch 128 Mandate (= etwa 70% von 183) vergeben werden. Ich bin überzeugt, dass die Parteien alles tun würden, um die Wahlbeteiligung hoch zu halten.

  4. fxs (kein Partner)
    11. März 2014 11:39

    In Kroatien müsste man sein:

    Die Staatsanwaltschaft warf den Beschuldigten vor, staatliche Unternehmen um mindestens 70 Millionen Kuna (9,14 Mio. Euro) geschädigt zu haben: Mittels Aufträgen an die PR-Firma Fimi Media, die der Korruptionsaffäre auch ihren Namen gab, wurden demnach große Beträge aus den öffentlichen Firmen abgezweigt und landeten im „Schwarzen Fonds“ der HDZ und in den privaten Taschen der Beteiligten.

    Die Anklage sprach von „politischer Korruption zum Schaden des öffentlichen Interesses“

    Der kroatische Ex-Ministerpräsident Ivo Sanader ist heute vom Landesgericht Zagreb zum dritten Mal in einem Korruptionsprozess schuldig gesprochen worden, ebenso die vier Mitangeklagten und die ehemalige Regierungspartei Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ). Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

    und was assiert in Wien?

  5. baro palatinus (kein Partner)
    11. März 2014 10:29

    aus diesen fakten lässt sich vor allem eines schließen:
    die stadtmenschen sind eben blöder als die landmenschen.
    feinstaub? zuzug? gene?

  6. Segestes (kein Partner)
    11. März 2014 10:18

    "Denn eigentlich sind die Kommunen ja das bürgernächste politische Forum."

    "Eigentlich."
    Aber Blanko-Vollmacht bleibt eben Blanko-Vollmacht.
    Und besachwaltetes Volk bleibt besachwaltetes Volk.
    Egal ob nun auf Bundes- Landes- oder Gemeinde-Ebene.

    Die Repräsentative Demokratie und der Prateienstaat sind nichts anderes als die Fortsetzung einer oligarchischen Adelsherrschaft mit anderen Mitteln.

    • Julia (kein Partner)
      11. März 2014 10:28

      Segestes
      ********
      Sie beschreiben in kuzen Sätzen, was im u.a. Video von David Icke ausführlicher angesprochen wird.

    • Undine
      11. März 2014 10:53

      @Segestes

      "...die Fortsetzung einer oligarchischen Adelsherrschaft mit anderen Mitteln."

      .......aber ohne den schmückenden Zierrat des einstigen Adels und die (gute) Erziehung! Rudolf Edlinger etwa kontra Erzherzog sowieso---kein Vergleich!
      Aus einem Schweinsohr kann man kein feines Saffianleder-Abendtäschchen machen, heißt ein Sprichwort.

    • Undine
      11. März 2014 10:54

      @Segestes

      Reiche den "Zwinkerer" nach: ;-)

  7. Julia (kein Partner)
    11. März 2014 09:59

    Weil's grad zu den Wahlen passt:
    David Icke (Aktivist)
    Hintergründe des politischen Geschehens (weltweit) und wie die politischen Strukturen (Ein-Parteien-Staat) aufgebaut worden sind.

    Übersetzung: Dr Ingo Hagel (www.Umkreis-Institut.de)

    http://www.youtube.com/watch?v=3aktsB_GPuw

  8. Kurzmitteilung (kein Partner)
    11. März 2014 09:42

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article125583568/Deutsche-Islamisten-werden-in-Syrien-verheizt.html#disqus_thread

    Verhaltener Jubel unter Heuchlern in Österreich und Deutschland .... sie werden "weniger" Stress wegen der Überlebenden haben, die zurückkommen werden.

    Voller Jubel bei Muslimen - denn alle die im Dschihad fielen sind nach Koransuren, wie etwa Sure 9, 111 zu Allah aufgenommen.

    Muslime hätten bloß ein sehr großes "Problem", wenn viele dieser europäischen Dschihadis "überlebten" ..... denn dies würde die Umma in ihren essentiellsten innerislamen Dynamiken lähmen.

    Und wegen dieser Dynamiken werden "die Lenker" achten, dass "sicher nicht alle zu Allah geschickt werden", denn die sollen ihren "Brüdern und Schwestern" im Land der Feinde - also hier - vom muslimischen Heldenmut der Gefallenen direkt berichten können.....
    Und: - auch Gefängnisse sind ein "hervorragender Ort" für solche Berichterstattungen.

    Fragen: Was ist von Verfassungschützern zu halten die ihr Wissen zur Öffentlichkeit nicht klar formulieren ?

    Was ist von Verfassungsschützern zu halten die gar "Probleme gelöst" suggerieren und doch genau wissen, dass sie während ihrer Amtszeit nur noch massivere Probleme aufhäufen ?

    Res-publica als Bühne für die Schauspiele der Egoisten, die für ihre Aufführungen auch noch das Volk indirekt bestehlen und betrügen, welches arbeitet und wünscht und hofft, dass "die da oben ihre Jobs richtig machen - so wie sie einst schwörten" ....

    Inzwischen "Tatort" Regisseure und wirkliche Schauspieler die wirklich besseren Aufklärer und Demokraten in Europa als die "Vollbestallten", die ihre Schuldigkeiten nicht erfüllten und sogar noch mehr an Schulden mit ihren Lügen und Trugspielchen aufführen ?

    Seelische Prostitution nach uralten unterbewußten Idolen.

    Selbstbetrug kann weit gehen, gewandte Worte feilen, parfümfein riechen und in edle Stoffe gehüllt sein... und sind doch nur Zombies und in den Tod ihrer eigenen Lügenwelten eingehüllt.

    • Kurzmitteilung (kein Partner)
      11. März 2014 09:52

      Nach "Spencer-Darwins" Dogma des "Survival of the Fittest" welches ein Kümmern um verdrehte Seelen offensichtlich ausschliesst "berichten" Verfassungschützer mit einer Eiseskälte im Gemüt über die seelische Verführung einer 15 Jährigen, dass einem ob solcher "Väter" - wenn sie denn solche sind - der Zorn hochsteigt und der Wunsch, dass sie hoffentlich keine sind .......

      Wie sollen solch physiologisch funktionale Klumpen Fleisch die Gehirnträger ihrer dogmatischen Selbstverliebtheiten sind menschlich vernünftiges Geben können, wenn solche selbst Väter sind ?

    • Kurzmitteilung (kein Partner)
      11. März 2014 10:03

      http://www.pi-news.net/2014/03/deutsche-islamisten-werden-in-syrien-verheizt/

      Und nicht nur in Syrien "boomt" der Markt der Mordwilligen ........

      Zitat aus dem Link:
      Offenbar sind die Terror-Ausbildungscamps in Pakistan derzeit alle mit Einheimischen überfüllt und können keine deutschen Azubis mehr aufnehmen. Vielleicht kann sich NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) der Terror-Lehrlinge annehmen und mit einer angemessenen Grundausbildung „Wie werde ich ein erfolgreicher Dschihadist“ weiterhelfen?
      Zitat Ende

      Wer zu wenig weiß sucht in seiner Hoffnungslosigkeit die Zuflucht in den Zynismus .....

      Wenn der Zynismus zum innersten Glaubensfokus wird siegt die Lüge.

      Die kürzeste Definition von Lüge ist: Selbstliebe.

      Und wer sich selbst "liebt" verfehlt die Gründe des Lebens .......

      ... und wird in mehr als nur im augenfälligen Sinn sterben müssen.

      Unter Beamten dürfte der Selbstverliebtheitsgrad meist noch wesentlich höher sein, wie unter Politikern ........

      In wirklichen Demokratien würden nie ins Zombiehafte Englittene über die Schicksale von Völkern entscheiden .....

  9. Julia (kein Partner)
    11. März 2014 08:58

    Politik ist eine große Kunst. Man muss die Menschen überzeugen, dafür zu bezahlen, dass man sie bestiehlt.
    Andrezey Majewski

    Die Demokratie ist eine politische Ordnung, die nicht die Herrschaft des Volkes garantiert, sondern seine Ausbeutung.
    Hans-Hermann Hoppe

    Ist die Wahrheit nicht frei, ist die Freiheit nicht wahr!

    • Kurzmitteilung (kein Partner)
      11. März 2014 10:10

      Ende des Parteienstaats.

      Parteienstaaten sind wegen ihrer oligarchischen Grundstrukturen keine wirklichen Demokratien.

      Direktwahlen aus allen über 60 Jährigen in ein Gesetzebeschliessendes Gremium.

      Mindesterfordernis für die Gesetzgebung sind knapp über 90 % Zustimmung.

      Das sind nur die Aussenkonturen eines wirklichen Demokratiemodells ......

  10. Erich_47 (kein Partner)
    11. März 2014 08:52

    Vom Volk gewählt ?

    Wie schon in anderen Kommentaren hingewiesen betrug die Wahlbeteiligung durchschnittlich am "Land" (Salzburg hat außer der Landeshauptstadt auch noch etliche weitere Städte) 64,8% und in der Stadt Salzburg 49,7% (Quelle: SN). Wenn man das Wahlergebnis unter diesem Aspekt auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten umsetzt dann haben in der Stadt Salzburg 15% die SPÖ und jeweils 6% Neos und FPÖ gewählt.

    Zu beachten ist auch überall der enorme Aufwind für lokale Listen. Da ÖVP und SPÖ offenbar für die Menschen zu wenig oder kaum erkennbaren Willen zu einer direkteren Demokratie zeigten und als autoritär empfunden wurden, finden sich immer mehr Gruppierungen, deren Kandidaten dann in die Gemeinderäte einziehen. Dass darunter viele sind, die bisher der ÖVP nahestanden, darf in einem Bundesland, das zumindest auf Gemeindeebene von der ÖVP massiv dominiert war, nicht verwundern. Auch der neue Landesrat vom TS war einmal bei der ÖVP. Und die Chefin der Neos ist die Tochter einer ehemaligen ÖVP-Landesrätin, die seinerzeit ziemlich rüde abserviert wurde.

    Wenn man die Einzelergebnisse studiert dann gibt es schon überraschende Wendungen und neue Mehrheiten. Immerhin hat die FPÖ in Stadt Salzburg nur ein paar Stimmen weniger als die Neos. Wenn die Mehrheit einer Gemeindevertretung trotz einer Bebauungsdichte von 0,6 laut REK für ein Vorhaben plötzlich 0,95 genehmigt dann darf man sich nicht wundern, wenn lokale Gruppen massiv Stimmen gewinnen (Seekirchen!).

    Wenn die ÖVP weiterhin so farblose Kandidaten wie Herrn Preuner an der Spitze hat, der einem eloquenten, quirligen Bürgermeister das Amt streitig machen möchte, dann wird sie weiterhin verlieren. Herr Schaden kündigt zudem bereits an, die Neos ins Boot holen zu wollen! LH Haslauer zieht schon die Notbremse und möchte ein eigenes Salzburger Programm entwickeln. Wir lassen uns gerne positiv überraschen.

  11. Rado (kein Partner)
    11. März 2014 07:14

    Einen weitere Erscheinung ist anlässlich des Salzburger Wahlkampfes neu hinzugekommen. Verschiedene Kirchenorganisationen beginnen ua. mit einer Plakatkampagne, den Salzburgern einen neuen Zweig der organisierten Kriminalität, nämlich die Showbettlerei schmackhaft zu machen. Beim Schleppergeschäft sind die Kirchen ja schon fest am mitverdienen. Vielleicht ist es der Sklaverei- und Ausbeutungsaspekt, welcher die Kirchenfürsten anlockt, indem er sie ihre früheren glorreichen Zeiten erinnert.
    http://www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/60995.html
    http://www.kirchen.net/rupertusblatt/section.asp?sec=23&menuopt=25368

    • Undine
      11. März 2014 08:52

      @Rado

      Na, da werden sich die anderen Länder aber freuen, wenn wir ihnen die bettelnden Zigeunerscharen abnehmen, weil diese "Notreisenden"/ "Rotationseuropäer" ja eine regelrechte Einladung von den Kirchen bekommen! Und natürlich würde keiner von denen bei Interviews lügen oder gar Leute bestehlen, oder?!?

      Und wie war das am Samstag? Auf der Autobahn wurde ein Kleinbus mit 42 Personen ---um sage und schreibe 33 Personen zu viel!---aufgehalten. Wie viele solcher Busse reisen ungestört von der Polizei durch Ö? Ach ja, es waren "rumänische" Familien---ob die Rumänen diese Vereinnahmung ihres Namens, wenn es um Zigeuner geht, gerne sehen?

      http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/niederoesterreich/42-Personen-in-Kleinbus-unterwegs/135366612

    • Rado (kein Partner)
      11. März 2014 09:43

      @Undine
      Ja, die Mercedes Vito und andere Luxuskarossen sind eines der Markenzeichen der Notreisenden. Etwa so wie der Audi A6 des neuen Salzburger Erzbischofs.
      Dass die Notreisenden keineswegs immer harmlos sind, sieht auf einem anderen Blatt. Putzig ist allerdings, für wie blöd man hier von der katholischen Kirche wieder einmal gehalten wird. Als ob man keine eigenen Augen im Kopf hätte.
      Am 28.01.2014 gab es in der Zeitung "Salzburger Fenster" einen bemerkenswerten Artikel, der nicht mehr Online ist. Dafür die wütenden Leserbriefe von Kirchenfunktionären.
      http://www.salzburger-fenster.at/artikelsuche/?websearch=1&q=betteln

      Aber zum Glück habe ich diesem Artikel rechtzeitig Asyl gewährt. :-)
      Hier ist er (in mehreren Teilen): Salzburger Fenster, 28.01.2014

      Betteln in Salzburg, Teil 1

      "Betteln in Salzburg: Die Aufpasser erhalten Plastiksäcke voller Geld
      Die Polizei hat mehrere Roma-Bettler wegen organisierten Bettelns angezeigt. Doch selbst das offenkundigste Abkassieren hat keine Folgen. Denn die Betroffenen schweigen eisern.
      Vor den Augen aller, aber strafrechtlich und politisch ohne Folgen, wird in Salzburg ein Geschäftsmodell durchgezogen, das mehr als einträglich ist. Die Monatseinnahmen eines Bettlers betragen laut übereinstimmenden Quellen niedrig geschätzt 200 bis 300 Euro.
      Für die Bettler-Strukturen in Wien und Salzburg, wo laut den dortigen Polizei-Sonderermittlungsgruppen im Jahresschnitt rund 550 Bettler tätig sind, bedeutet das Monatsumsätze von zumindest 110.000 Euro. Und so spielen sich auch in Salzburg ganz unglaubliche Szenen um das „Menschenrecht“ des Bettelns ab.
      Ein Salzburger, der beruflich ständig zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, berichtet:?„Es gibt festgelegte Treffpunkte und eine arbeitsteilige Vorgangsweise. Am Salzachkai unter der Staatsbrücke ist täglicher Sammelplatz für die Bettler. ..."

    • Rado (kein Partner)
      11. März 2014 09:45

      Betteln in Salzburg, Teil 2

      "... Von dort bringt weiteres Personal – die Männer, die sich tagsüber im Furtwänglerpark aufhalten – das erbettelte Geld in Plastiksäcken an ein paar überaus wachsame Männer, die abseits um die Ecke warten und mit denen man sich lieber nicht einlassen würde“, so der Zeuge. Auch die Salzburger Polizei hat vor Weihnachten mehrere Roma wegen organisierten Bettelns angezeigt. Doch in den Einvernahmen schweigen die Rumänen eisern: Es gebe keinen Zwang.

      Abkassierer kamen im Audi aus München
      Rund um das Betteln in Salzburg spielen sich unglaubliche Szenen ab. Mehrmals am Tag werden die erbettelten Münzen in Scheine gewechselt. Männer in Luxusautos fahren zum Abkassieren durch die Linzer Gasse. Die Salzburger Polizei hat vor Weihnachten eine Gruppe von rumänischen Bettlern wegen organisierten Bettelns angezeigt. Nachweisbar sei lediglich ein Verwaltungsdelikt nach dem Landessicherheitsgesetz, erklärte eine große Sicherheitsrunde mit Salzburger Sonderermittlern und dem rumänischen Sicherheitsattaché bei ÖVP-Vizebürgermeister Harald Preuner.
      „Alles läuft sehr strukturiert und arbeitsteilig ab. Die Leute werden von Chauffeuren hierher gebracht, den Bettlern werden Standplätze zugewiesen, sie müssen Kontrakte einhalten“, erläutert Christian Voggenberger vom Landeskriminalamt. Die Bettler müssen „Schulden“? abarbeiten – für Pass, Transport, „Schutz“ und „Unterkunft“ (auch in Abbruchhäusern) – und dürfen einen gewissen Teil selbst behalten.
      Während die Bettler in Salzburg jeden Zwang leugnen, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Wien bereits wegen Verdachts der kriminellen Ausbeutung und des Menschenhandels (siehe Geschichte).

      Bettler loben Salzburg
      Beobachtungen von Augenzeugen in der Stadt Salzburg erhärten freilich die Erkenntnisse der Polizei. Ein Salzburger (Name bekannt), der viel in der Altstadt unterwegs ist, hat seine Wahrnehmungen auch dokumentiert (siehe die Bilder oben).
      Am Vormittag beginnen die Bettler auszuschwirren – zu Fuß oder mit dem Obus, den sie meist „schwarz“?benutzen. In den stärksten Frequenzlagen wird oft alle paar Meter ein Bettler postiert. Dass dies strategisch durchdacht ist, belegt ein Amtsbericht des ressortzuständigen Harald Preuner, der wie die FPÖ?und die Liste Tazl für ein zonales Bettelverbot eintritt: Zigtausende Menschen gehen täglich an den Bettlern vorbei (Makartsteg 11.695 Passanten, Linzer Gasse 16.622, Schranne 9.000 Besucher). Beim Mordprozess gegen vier rumänische Bettler, die eine Arztwitwe in Köstendorf töteten, sagte einer der Täter, Salzburg gelte als sehr guter Platz.

      Einer hatte drei Handys
      Denn die Vorbeigehenden geben in einer Mischung aus Mitgefühl und Irritation jedenfalls so viel Geld, dass viele Bettler mehrmals am Tag die größeren Münzen in Scheine umwechseln – in Bars an der Linzer Gasse oder in Friseurgeschäften am Bahnhof. Kupfersmünzen wurde bis vor kurzem in der Nationalbank gezählt. Seit der dortige Münzzähler mit den angeschleppten 40 Kilo Kleinmünzen – eine Wocheneinnahme von 4.000 Euro! – den Geist aufgab, „hat man das abgestellt“, heißt es im Büro Preuner.
      Der erwähnte Zeuge beobachtete mehrmals die Übergabe von Geld. „Einmal fuhren drei Männer mit einem Audi mit Münchner Kennzeichen durch die Linzer Gasse. Das waren drei bullige Männer in Lederjacken, einer stieg aus und ging dann die Bettler der Reihe nach ab.“?Es gibt festgelegte Sammelplätze und Treffpunkte. Bei den Bänken unterhalb der Staatsbrücke sitzen nach getanem Werk die Bettler. Zu ihnen stoßen die Männer im Furtwängler Park, die dort schon mit Alkoholexzessen und Raufhändeln die Polizei, die Rettung und Dolmetscher auf Trab gehalten haben. Sie haben eine gewisse Kontrollfunktion und bringen einer weiteren Gruppe von Männern, die stets abseits warten und sehr wachsam seien, Plastiksäcke voll mit Bettelgeld. Als die Polizei im August in einem Abbruchhaus in Gnigl vier Bettler kontrollierte, führte ein 40-jähriger Rumäne drei angemeldete Handys mit sich. Die österreichisch-rumänischen Ermittler denken auch an Telefonüberwachungen, um an die wahren Hintermänner zu gelangen. ..."

    • Undine
      11. März 2014 11:13

      @Rado

      ************!
      Die für dieses Desaster Verantwortlichen, die also vor dieser Art der Kriminalität gerne die Augen verschließen, werden erst wach werden, wenn sie selber Opfer werden. Leider ist diese Wahrscheinlichkeit gering. Also werden wir weiterhin in den Stadtzentren auf Schritt und Tritt auf diese Leute stoßen und müssen ohnmächtig zusehen, wie die immer noch mehr werden.

  12. Markus Theiner
    10. März 2014 13:30

    Bei niedriger Wahlbeteiligung geht es weniger darum möglichst viele Wähler zu überzeugen, sondern möglichst viele (mehr oder weniger) überzeugte Wähler zu mobilisieren.
    Und gerade bei der Mobilisierung sind sachliche Argumente viel weniger effektiv als Polarisierung und wilde Emotion.
    Eine Verbesserung des politischen Klimas wird das wohl nicht bringen...

  13. Le Monde
    10. März 2014 12:02

    Gemeinderatswahlen Landeshauptstadt Innsbruck 15.4.2012:

    Wahlbeteiligung Gemeinderatswahl und 1. Wahlgang Bürgermeisterdirektwahl: 52,3 Prozent (9 Listen sind angetreten)

    Die amtierende Linksbürgermeisterin Oppitz-Plörer schaffte im ersten Wahlgang keine Mehrheit gegen den Herausforderer der ÖVP Christoph Platzgummer!

    Wahlbeteiligung bei der Stichwahl 14 Tage später: 44,5 Prozent!

    Ein Armutszeugnis! Und das bei der 1. Bürgermeisterdirektwahl in der Stadt Innsbruck überhaupt!

  14. Anonymus
    10. März 2014 11:17

    Viele Funktionäre von ÖVP und SPÖ sehen es bei Landes- und Gemeindewahlen (welche z.T. ja noch Persönlichkeitswahlen sind) als großen Nachteil, unter SP oder VP ihre Listen anzuführen. Denn die miserable Bundespolitik der beiden ehem. Großparteien macht sich bei deren (ehemaligen!) Wählern negativ bemerkbar.

    Während die VP zähneknirschend solche "Extrawürste" akzeptiert, werden SP-Funktionäre, welche eigene Listen aufstellen, als Verräter disqualifiziert und z.T. sogar aus der Partei ausgeschlossen. Neben diesen Namenslisten sind die NEOS und später - nach dem der NEOS-Begeisterung die Ernüchterung folgt - auch TS die Gewinner. Bei den Grünen sowie Freiheitlichen scheint der Plafond schon erreicht zu sein.

    Wenn es künftig keine Partei mehr schafft, mehr als 25 % der abgegebenen Stimmen zu erreichen, wird jedes Regieren in Bund, Ländern und Gemeinden mühsam, denn das derzeit gültige Wahlrecht lässt es nicht zu, dass die stärkste Gruppierung auch das alleinige Sagen hat. Noch bedauerlicher ist es aber, dass zirka jeder zweite Staatsbürger von seinem Wahlrecht gar nicht mehr Gebrauch macht, damit auf das demokratisch ihm zugestandene Recht der Mitbestimmung verzichtet. Bei unserem Nachbarn Schweiz ist der Anteil der Wahlenverweigerer ebenso hoch. Da sind Eltern, Bildungseinrichtungen sowie auch die Parteien gefordert, mehr Bewusstsein in der Bevölkerung zu erzielen.

  15. Josef Maierhofer
    10. März 2014 10:28

    Nicht die Anzahl der Listen ist es, der Inhalt der Listen ist der Grund für die Abwendung der Interessierten.

    Nicht die Anzahl der Nichtwähler allein lasse ich gelten, nein, die Interessierten wählen schon, wenn auch oft verzweifelt das für sie jeweilige 'geringste' Übel. Ich meine es ist auch der letzte Rest vom Wohlstandstaumel (auf Kredit), der diese Faulheit und Lethargie mit sich bringt.

    Genau dieses 'Leben lassen', 'wozu anstrengen', 'bist blöd, wenn Du arbeitest', bist blöd, wenn du wählen gehst', etc. ist auch ein relativ starker Faktor, nach meinem Gefühl etwa 40%. Sprich, wir haben den 'Wohlstandsmist', der Unsummen Sozialleistungen verschlingt, aber nicht bereit ist, ein bisschen nachzudenken und seine Pflichten zu erfüllen, und für mich gehört die Wahlbeteiligung zu den Bürgerpflichten, es sind Bürgerrechte, von denen die Bürger Gebrauch machen sollten.

    Wäre interessant, eine Analyse, wer sich an den Wahlen beteiligt hat und wer nicht.

    Ich verstehe aber die Interessierten und Meinungsfähigen, die bei diesem Angebot der 'höheren' Politik, die ja überall mitmischt und, so wie in dem Befragungseklat um die 'MAHÜ' in Wien, dafür sorgt, dass der wahre Wählerwille hintertrieben wird. Da kann man 'eh' nichts erreichen, lautet die von vorneherein resignierende Aussage.

    Kämpfer wird der Österreicher erst, wenn er glaubt zu müssen. Also darum müssen die Medien möglichst lange die Wahrheit hinter dem Berg halten, dass der Wähler ja nicht glaubt, kämpfen zu müssen. Bloß lange wird das nicht mehr gehen sind doch die Schulden bereits gerade wieder einmal um 18 Milliarden gestiegen. Solange die Verblödung und 'Ruhigstellung' medial gelingt, solange ist auch für die 'Baddeien' (Altparteien) noch eine Überlebenschance.

    Manche würden das Pferd andersrum aufzäumen und (ich unterstelle) meinen, die neuen Parteien flackern auf und erlöschen, was ja natürlich auch zutrifft.

    http://www.staatsschulden.at

    Also komme ich zu meiner heutigen Aussage, die Altparteien müssen sich ändern, ihre Parteiinhalte den Menschen anpassen und zwar allen, nicht nur der Klientel.

    Die Klientel soll sich schön langsam von ihren Privilegien, die sie mittels des Missbrauchs ihrer Partei für ihre Zwecke an sich reißen, befreien, damit die Parteien frei heraus für das gesamte Volk wirken können.

    Befreien wir die Parteien aus dem Würgegriff der Klientel, endlich. Das Zauberwort heißt dazu: PRIVILEGIENABBAU, BEENDIGUNG DER FREUNDERLWIRTSCHAFT, ORIENTIERUNG AN OBJEKTIVEN SACHLICHEN LÖSUNGEN, etc.

    Die Altparteien sehen wirklich alt aus, die 'Sozialdemokraten' verachten die Arbeit und die Arbeiter, arbeiten ausschließlich für die Privilegierten ÖBB-ler, Gemeinde Wien Bediensteten, etc. die Arbeiterschaft ist ihnen egal, wobei auch anzumerken wäre, dass es nicht immer um höhere Löhne geht, nein es geht auch um Abbau von Gegensätzen und Schaffen von Gemeinsamkeiten, die 'Christlich Sozialen' verhöhnen die Unternehmer, die einzigen, die Arbeit schaffen und Leben, und lassen sie steuerlich ausnehmen wie die 'Weihnachtsganseln', sie verhöhnen die Bauern, und geben ihnen EU-Förderungen statt ihrem eigenen Lohn, sie verhöhnen die Werte, die sie in den Wirtschaftswunderzeiten mit Erfolg vertreten haben. Die Protestparteien lassen ihre Intellektuellen links liegen und werden Protestparteien bleiben. Die Grünen verhöhnen ihre ordentlichen ursprünglichen Wähler mit marxistischen Parolen, organisierten Stadtzerstörungsverbrechen, sündteuren unnötigen und lauten Aktionen und tragen nichts zur Gesellschaft bei, außer hohen Schaden und Schuldentreiberei, Gesellschaftszerstörung per Gender, Maintream, Homo, Trans, und Hinüber, per Frauenquoten, Abtreibungspropaganda, Volksverfremdung, etc.

    Also das verstehe ich unter dem Inhalt der Listen, der ist zum Verwerfen und nicht wählbar.

    DIE 'BADDEIEN' MÜSSEN SICH ÄNDERN UND FÜR ÖSTERREICH UND FÜR ALLE ÖSTERREICHER ARBEITEN UND NICHT DAGEGEN.

  16. socrates
    10. März 2014 09:47

    Richtig! Die Macht der SPOeVP muss gebrochen werden.
    ad FPOe: SN online interviewt alle Parteien ausser die FPOe. Warum?

    • brechstange
      10. März 2014 10:27

      Ist doch typisch für unsere Medienlandschaft. Die Menschen werden belogen und betrogen, aber sie lassen es auch zu.

    • dssm
      10. März 2014 11:42

      Schauen Sie einmal nach Mittersill und Sie haben Ihre Antwort.

  17. brechstange
  18. Undine
    10. März 2014 09:10

    Wie es zu solchen Wahlergebnissen wie gestern in Salzburg kommt, zeigt dieser GASTKOMMENTAR in der "PRESSE" auf: Im ORF wird, um die Bevölkerung gründlich zu BEEINFLUSSEN, den Parteien sehr UNTERSCHIEDLICHE SENDEZEIT gegeben---die NEOS kommen, obwohl ihr Programm diffus ist, wohlwollend jede Menge Sendezeit, während der FPÖ die GERINGSTE Sendezeit zugestanden wird.

    "Vom ZUHÖREN und vom WEGHÖREN"

    Andreas Mölzer, die Perspektiven der EU und was dieser darüber in der „ZiB2“ des ORF – nicht – sagen durfte.

    Andreas Kirschhofer-Bozenhardt (Die Presse)

    Unlängst im BRISTOL. Im Vortragssaal drängt sich eine dichte Schar von Mitgliedern und Gästen des Liberalen Klubs. Andreas MÖLZER wird über die Perspektiven der Europäischen Union sprechen. Die ATMOSPHÄRE der Abendgesellschaft ist KULTIVIERT, ruhig und lässt keinen Zweifel am gehobenen, vielfach akademischen Zuschnitt der Erschienenen. Da ist nichts von Bierzeltstimmung oder studentischem Rabaukentum zu verspüren, mit dem diese Fraktion von den Medien gern etikettiert wird. Ihre Verhaltenskultur könnte zu jeglicher Art BILDUNGSBÜRGERTUM passen, nicht nur zum freiheitlich-liberalen.

    Inmitten des Saals ist ein FERNSEHTEAM des ORF postiert. Die JOURNALISTISCHE AUFMERKSAMKEIT gilt den Gesichtern der Eintretenden und dem Ambiente der Veranstaltung, NICHT dem INHALT des VORTRAGS. Das ist schade, denn der Referent entwickelt ein faktenreiches Bild vom Werdegang Europas vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

    Sein Credo: Wir brauchen ein Europa, aber wir wollen es ohne Diktate, ohne Überregulierung und ohne die Ideale der political correctness. Mölzer macht allerdings deutlich: „Der Austritt Österreichs aus der EU ist kein freiheitliches Ziel.“ Es folgt eine SACHLICHE, inhaltlich HOCHSTEHENDE DISKUSSION. Dieses Publikum ist nicht auf emotionales Twittern, sondern auf Nachdenken programmiert. Gesprochen wird nicht über das Gestern, sondern über das Morgen.

    Auf zum ORF-Wolf

    Die Sorge entzündet sich an der schwindenden Fähigkeit Europas, sich technologisch und wirtschaftlich gegenüber anderen Machtblöcken zu behaupten und ganz allgemein an Faktoren, die die Zukunft der Kinder und Enkel beeinträchtigen könnten. Viele Fragen tauchen auf. Der Vortragende beantwortet sie ebenso sachlich und unpolemisch, wie sie gestellt wurden. Dann, gegen 21Uhr, eilt er zum Küniglberg, um in der „ZiB2“ Armin Wolf Rede und Antwort zu stehen

    BEISSEN und VERDAMMEN

    Der ORF-MODERATOR beginnt das Interview mit der UNTERSTELLUNG von RECHTSRADIKALISMUS („Kennen Sie einen Abgeordneten, der politisch weiter rechts steht als Sie?“), konfrontiert Mölzer mit EU-feindlichen Aussagen Marie Le Pens, thematisiert das Verhältnis des Politikers zu Ewald Stadler, debattiert über dies und das – nur NICHT über die KERNFRAGEN der Europäischen Union und die POSITIONEN, die der Studiogast dazu einnimmt.

    Das Argument Mölzers, der von der EU eingeschlagene Weg sei nicht alternativlos, weckt beim Moderator keinerlei Neugier danach, worin diese Alternativen bestehen könnten; die Versuche des Politikers, seine Standpunkte von sich aus zu erläutern, zerschellen an der PERMANENTEN ZWISCHENREDE des INVESTIGATORS. Dem Zuhörer wird klar: Hier geht es NICHT um INFORMATIONSVERMITTLUNG, sondern um die DISKREDITIERUNG unerwünschter Standpunkte; nicht um Orientierungen, sondern um die VERHINDERUNG von gegensätzlichen Meinungen.

    Das ist schlimm. Denn die EU war ursprünglich nicht nur ein Friedensprojekt, sondern auch ein Freiheitsversprechen. Darin eingebettet ist das demokratische Recht, an Fehlentwicklungen der Gemeinschaft harte Kritik üben zu können. Dieses Recht ist ganz offenkundig bedroht. Es zu verteidigen ist gerade jetzt, im Vorfeld der EU-Wahl, ein Anliegen von hohem Rang.

    Fazit aus dem beschriebenen Exempel: Nicht nur der ORF-WOLF sollte sich an das Manifest der FREIEN MEINUNG erinnern, ehe es ans Beißen und ans Verdammen geht.

    Andreas Kirschhofer-Bozenhardt (geboren 1926) war Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach und baute ab 1972 das Institut für Markt- und Sozialanalysen (Imas) in Linz auf.

    • brechstange
      10. März 2014 09:25

      Wir bezahlen unsere Schlächter selbst bzw. wir werden dazu verdonnert.
      Wir müssen uns darauf einstellen, dass alle EU-Kritiker mundtot gemacht werden sollen, siehe Enzensberger, Stronach und andere.

  19. Wertkonservativer
    10. März 2014 08:50

    Nun, die Volkspartei verlor in der Stadt Salzburg jenen Teil ihrer bisherigen Wähler, die den konservativen Grundhaltungen der Partei nicht mehr folgen wollen, und somit die Neos mit ihren zeitgeistigen Nichtprogrammen als Wischi-Waschi-Bürgerliche für positiv empfunden haben.
    Wenn man der ÖVP vorwirft, zu vielen "Links-Themen" nachzulaufen: was tun dann die Neos (die Freiheitlichen sowieso!) ?

    Am Land sieht es für die Volksparteiler dagegen gar nicht so übel aus! Da werden Sternschnuppen noch als das angesehen, was sie sind: rasch verglühende Augenblicks-Phänomene!

    Abschließend:
    die Grünen, und vor allem auch die Freiheitlichen, haben sich ja auch nicht "mit Ruhm bekleckert": vorwärtsstürmende Sieger schauen anders aus!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  20. dssm
    10. März 2014 08:32

    Aus meiner Sicht ist das Abschneiden der konservativen Gruppierungen am Land die vielleicht grösste Überraschung. In vielen Gemeinden haben lokale, aus der ÖVP kommende, Listen kandidiert. Rechnet man an diesen Orten die ÖVP und diese lokale Liste zusammen, dann hat man satte Mehrheiten wie in den 50ern.

    Die NEOS wiederum nehmen der ÖVP die eher liberalen Wähler weg, diese Gruppe ist aber zu neu um hier einen Trend zu erkennen. Die Grünen können bei den Kleinstunternehmern punkten, auch dies eine Kernwählerschicht der ÖVP, während der klassische Protestwähler eher zu Hause blieb und damit die Grünen diesen Erfolg nicht in Mandate ummünzen konnten.

    Für die ÖVP ist zweifelsohne die getrennte Wahl von Bürgermeister und Gemeinderat auch lästig gewesen. Zahlreiche gut arbeitende Bürgermeister wurden klar und deutlich wiedergewählt, da aber damit die Belohnung aus Sicht des Wählers gegeben war, konnte man bei der Gemeindeliste eine Proteststimme vergeben.

    In Summe kommt der konservative und wirtschaftsliberale Teil der Wähler auf eine satte Mehrheit. Ganz anders als die veröffentlichte Meinung uns dies jeden Tag vorbetet und die Bundes-ÖVP nachbetet.

    • Sensenmann
      10. März 2014 10:06

      "Die NEOS nehmen der ÖVP die eher liberalen Wähler weg". Naja, eher die linksliberalen Kryptobolschewiken (die es in der ÖVP, wie man am Andre Rupprechter sieht gibt und die dort ohnedies bereits die Mehrheit haben gehen eben lieber gleich zum Schmied statt zum Schmiedl...).
      Ich kann mir nicht helfen, aber meine Liberalität endet bei Leuten, die das Erlauben des straffreien Tötens von Kindern bis zur Geburt als Petition einbringen.
      Sowas ist linkes Mordgesindel und das findet sich bezeichnenderweise eben bei Sozis, Ökobolschis und Neos.

      Was mich erschreckt ist, daß auch in den Gemeinden die Wahlbeteiligung niedrig ist. In Land oder Bund wäre es noch irgendwo verständlich, weil die dumme Masse der Meinung ist "man könne eh nix machen." Aber in der Gemeinde?
      Es gilt an sich der Spruch, daß Politik v.a. lokal ist, also sollten die Leute doch dort, wo es sie direkt betrifft, etwas tun.
      Es kann aber auch die dummheit ein, die glaubt, eine niedrige Wahlbeteiligung würde "denen da oben" irgendwas ausmachen.
      Selbst wenn nur 3 zur Wahl gehen und 2 Sozis und einer ÖVP wählt, werden die Sozis tönen, sie hätten die 2/3-Mehrheit.
      Diese dumme Entscheidung gleicht der eines Konsumenten, der zum McDonalds geht, dort den fetten Burger bestellt und bezahlt und ihn dann nicht isst, um es der Fastfoodkette "so richtig zu zeigen".

      Bei der Gesamtbetrachtung gebe ich Dir vollkommen Recht! Es ist in Wahrheit so, daß der konservative und wirtschaftsliberale Teil der Wähler noch immer die Mehrheit hat. Nicht nur in Salzburg, im ganzen Land! Das Land wird aber dennoch links regiert und die Steigbügelhalter des Marxismus bekommen dann eben ihre Watschen ab. Die werden übrigens auch die Neos eines Tages bekommen, weil sie ebenfalls eine linke Gesellschaftspolitik wollen und völlig EUdSSR-hörig sind.

      Wirklich erschreckend ist, daß Stadt Salzburg noch immer rotzgrün ist. Den Leuten gefällt es offenbar, bald Zustände wie in Wien zu haben....

    • dssm
      10. März 2014 11:37

      @sensenmann
      Die NEOS sind neu und allgemein bekannte Positionen haben die auch nicht. Ein paar Allgemeinplätze, mal eher wirtschaftsliberal, mal eher linksradikal. Mangels irgend einer bisherigen politischen Arbeit gibt es keine Taten an denen man sie erkennen kann, dafür kann aber weder der Wähler noch der Gewählte etwas.
      Die Wähler suchen verzweifelt eine Partei die konservative und/oder wirtschaftsliberale Idee vertritt. Jede kleinste Bemerkung in diese Richtung wird wahrgenommen, ganze Seiten voller linker Ideen werden ignoriert, hier ist der Wunsch Vater des Wahlverhaltens.

      Die Wahlbeteiligung würde mir als Demokrat ganz ganz grosse Sorgen machen. Denn am Land geht man einfach zu Wahl – basta! Wenn da die Wähler fernbleiben, dann brennt der Hut.

      Aber die Wahlbeteiligung hat auch etwas mit dem ‚Migrationshintergrund’ zu tun. Denn entgegen den Hoffnungen von Grünen und Sozialisten gehen die in unser Sozialsystem eingebürgerten Neoösterreicher offensichtlich nicht gerne zur Wahl, sowohl in Hallein und Stadt Salzburg gut zu beobachten.

  21. Politicus1
    10. März 2014 08:26

    1), 2) ...
    1) berichtete der ORF natürlich, dass der große Verlierer im Land Salzburg die ÖVP ist ...
    2) habe ich den Eindruck, dass die NEOS auf ihre Wähler eine Anziehungskraft ausüben, die den "Dancing Stars" und der seinerzeitigen Klinger'schen Tiersendung "Wer will mich" ähnelt ...
    3) ist das seit Jahrzehnten von der Bundes-ÖVP propagierte Motto, die ÖVP muss eine Stadtpartei werden, erneut nicht aufgegangen. Deshalb geben immmer mehr VP-Wähler die Hoffnung auf und versuchen ihr Glück bei etwas ganz neuem ...

    • dssm
      10. März 2014 08:35

      Gerade in der Stadt haben die NEOS ordentlich ÖVP-Wähler angezogen. Wohl hegen die Wähler die Hoffnung, eine wirtschaftsliberale Politik zu bekommen - es wird sich zeigen, ob die NEOS der drangsalierten Wirtschaft beistehen.

  22. Gerhard Pascher
    10. März 2014 08:23

    Ob SPÖ und ÖVP auf Bundesebene aus dem Ergebnis der Salzburger Lokalwahlen Konsequenzen ziehen werden?
    Ich glaube nicht, denn sowohl Faymann wie auch Spindelegger kennen den Begriff Nachhaltigkeit nicht, sondern sind nur kurzfristig (bis maximal 2018) an den derzeit für sie zur Verfügung stehenden Futtertrögen interessiert. Beide Herren haben sich schon damit abgefunden, dass ihre Parteien das nächste Mal (vielleicht schon vor 2018?) keine Zweierkoalition mehr bilden können und sie selbst in den Hintergrund treten müssen.

  23. terbuan
    10. März 2014 07:16

    Jawohl die Menschen mögen nimmer!
    Man muss sich eher wundern, dass die Wahlbeteiligung überhaupt noch so hoch war.
    Angesichts des Salzburger Finanzskandals, wo die Verantwortlichen anstatt die Gelder der Steuerzahler sorgfältig zu verwalten in einer unfassbaren Casino-Mentalität Hunderte Millionen Euro verbrannt hatten, haben die Wähler einfach die Nase voll!
    Mangels geeigneter Alternativen bleiben sie dann eben zu Hause und denken sich, für diese korrupte Politikerbande ist mir meine Stimme zu schade.
    Und die NEOS? Ein Strohfeuer, nicht mehr!

    • machmuss verschiebnix
      10. März 2014 19:12

      Mit Stroh ( u. sogar mit Mist) kann man gut und lange heizen, wenn nur genug davon
      nachwächst - genau dafür sorgen die Altparteien .

      .

    • Mrs Vera (kein Partner)
      15. März 2014 17:57

      Bitte nehmen Sie sich Zeit zum Lesen meiner kurzen Zeugnis, das Nützliche IHNEN ODER EINER PERSON IN DER NÄHE SIE KÖNNTEN .
      Hallo
      Mein Name ist Frau Vera aus London.
      Mein Mann denken, Polygamie ist nicht falsch, er ist zu sehen, ein anderes Mädchen für die Vergangenheit 1 Jahr jetzt , und ich sagte ihm, er muss aufhören , aber er sagt, er in sie verliebt ist , sie haben sogar darüber gesprochen zusammen gewesen "für immer" und auch
      sie bewegt sich in mit uns. Ein Freund von mir verlinkten mich mit Zauberkundigen genannt QUEEN ZARA . sie war in der Lage, den Zauber zu brechen und mein Mann die Beziehung beendet mit der Dame innerhalb von 48 Stunden , und er kam zu mir entschuldigen für all die , was er tat und bat um meine Vergebung . keine Rolle, das Problem einfach Kontakt mit ihr zu ihrer E-Mail: queenzarasolutiontemple@gmail.com Ich bin glücklich leben jetzt mit meinem Mann und meinen zwei wunderbaren Kindern . QUEEN ZARA sagte mir, ich konnte ihn auch auf einem der folgenden Probleme an:

      (1) wollen Ihre Ex zurück.
      (2) Sie haben immer Alpträume.
      (3 ) Sie wollen ein Kind.
      (4) Sie wollen reich sein.
      (5) halten wollen Ihren Mann / Frau auf ewig bleiben allein.
      (6) brauchen finanzielle Unterstützung .
      7) Möchten Sie die Menschen angezogen werden
      8) Heilung für jede Krankheit.
      Kontakt QUEEN ZARA heute und Sie werden es nicht bereuen . E-Mail: queenzarasolutiontemple@gmail.com
      DANK FÜR IHRE ZEIT .....

  24. Brockhaus
    10. März 2014 06:53

    Das Sprichwort "Wo gehobelt wird fallen Späne" bewahrheitet sich bei den Neos am signifikantesten.
    Sie haben kein Programm, machen keine Felher und produzieren somit keine Späne.

  25. Helmut Oswald
    10. März 2014 02:37

    Das Sterben der Altparteien wird nicht enden, bis sie nicht mehr atmen. Die Freiheitlichen haben Intelligenz und Mittelstand von sich abgestoßen. Daher versteinern sie. Stronach ist dort angekommen, wo auf Grund seiner Rekrutierungspolitik zu erwarten war, das er ankommt - nämlich im Abgrund.
    Die NEOS aber haben ein Ablaufdatum - sie steigen hoch, wie eine Flakgranate, aber der Selbstzerstörungsmechanismus, den sie sich selbst verpasst haben, indem sie sich als Wiederauferstehungspartei des LIF positioniert haben, tickt. Am Ende zerplatzen sie. Niemand braucht linke Politik, oder plutokratische Mammonliberale. Und die Hälfte der Leute, die ihre Meinung äussern könnten, teilen dem System ihre Verachtung mit, indem sie seine Legitimationsrituale mit eisigem Schweigen quittieren. Gut so. Das habt ihr Euch verdient - und noch weit mehr als das. Es wird kommen.

    • Wertkonservativer
      10. März 2014 08:59

      Was wird dann kommen, Herr Oswald?

      Das würde ich gerne wissen (und viele andere hier sicher auch)!

      Dank im voraus für umgehende Klarstellung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Helmut Oswald
      10. März 2014 11:36

      @ Wertkonservativer

      Sie werden in die Verantwortung treten müssen für die Folgen ihrer Taten - besonders aber für die Folgen ihrer Unterlassungen. Sie haben: der kommenden Generation die Zukunft gestohlen (Staatsschulden), sie haben sich auf das widerwärtigste bereichert, durch ein parasitär organisiertes Umverteilungs- und Zwangssystem (ZWANGsMitgliedschaft in Kammern - voran Arbeiterkamer, Wirtschaftskammer et al, ZWANGsGebührenzahler im sozialistisch- verstaatlichten Rundfunk), sie haben den Staatsmoloch und seine überbordende Bürokratie mit den HÖCHSTEUERSÄTZEN gemästet, und damit in erster Linie Versorgungsposten für ihre Freunderln geschaffen und damit besonders den Mittelstand so lange belastet, bis dieser nur noch ein Dasein als Verzierung kreditgebender und zinsnehmender Großbanken geworden ist, sie haben den SOZIALISMUS und seine verderblichen gesellschaftlichen Lehren (Täterschutzjustiz, Zerschlagung des bestehenden Bildungsystems und Ersatz der einst guten Schulen durch leistungslose = wertlose Jugendverwahranstalten, Politisierung der Universitäten, ein kommunistisches Geschichtsbild als Zwangslehre für Schule und Gesellschaft) etabliert, dessen ZWANGS Umverteilungssystem die Macht einer längst zum Untergang verurteilten politischen Irrlehre am Tropf des Geldhahnes hält, den sie mit der Belastung der Leistungsträger im Fluß halten, sie haben die AUSLÄNDERIMPORTINDUSTRIE, die raumfremde, kulturfremde, von gewalttätigen Religionslehren bestimmte Völkerscharen ins Land geholt und deren Landnahme gefördert, die unser Sozialsystem systematisch ausplündern, sie haben SCHADENSVERTRÄGE mit und über internationale Organisationen geschlossen, die uns via EU und ESM in eine Diktatur von Finanzbürokraten geführt haben und sie waren und sind zu feige, um auch nur ein einziges Mal den Mund aufzubringen, wenn es um die Wahrung der Interessen der authochtonen Bevölkerung dieses Landes geht. Sie haben den öffentlichen und demokratischen Diskurs durch mit aus Steuergeldern bezahlten Zeitungen, die ausschließlich Regierungpropaganda verbreiten ersetzt - und sie werden sich einem durch künftige Mehrheiten gemachten neuen Gesetz zu stellen haben, daß sie - rückwirkend, so wie sie selbst es seit Jahrzehnten machen, wenn es ihresgleichen darum geht, dieses Land auszuplündern - für die eingetretenen Folgen in die Verantwortung nimmt. Sie - das sind all jene, die an diesem System teilgenommen und davon zu Lasten der Allgemeinheit profitiert haben. Vorsätzlich.

      Mit einem Satz: der Gerichtstag wird kommen. Und sie können froh sein, wenn diese widerliche Bonzenherrschaft nicht so endet, wie für Ceausescu. Sondern nur so wie in Nürnberg.

    • Wertkonservativer
      10. März 2014 14:24

      Nun, Herr Oswald,

      Sie sind ja ein wirklich unerbittlicher und harter Richter!
      Da ist es ja wirklich hart und schwierig, die "Schuldigen" zu verteidigen!
      Sie haben aber schon auch bemerkt, dass die verantwortlichen Politiker und sonstigen Ungustln ihre Untaten ziemlich komplett im Namen des Volkes, das ihnen die jeweiligen Mandate gegeben hat, "verbrochen" haben.
      Es wäre auch zu klären, wie und von wem der Richter-Senat zusammengestellt werden sollte, der dann über Leben und Tod der Politsünder zu entscheiden befugt wäre.
      Und welche Institutionen die den späteren Urteilen zugrundeliegenden Gesetze auszustellen und zu beschließen berechtigt wären, wüßte ich auch recht gern!

      Verbirgt sich hinter Ihren starken Worten vielleicht eine verborgene Instanz, von Höheren Wesen eingesetzt? Anders kann ich mir Ihre unheilschwangeren Worte eigentlich nicht erklären!

      Wie jedoch auch immer: so arg wird's wohl nicht werden!
      Ich bin da ein unverbesserlicher Optimist!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Helmut Oswald
      10. März 2014 16:37

      @ Wertkonservativer

      Nun, ihren Spott gebe ich Ihnen gerne zurück - wenn sie keine anderen Argumente haben, dann recht so - nur weiter. Es war ja dann wohl alles richtig, was geschehen ist - nicht wahr ? Das gefällt dem Wähler so richtig, wenn er nicht nur ausgeplündert sondern auch noch verspottet wird. Die Antwort auf ihre Überheblichkeit bekommen sie ja gerade - aber Salzburg reicht ihnen nicht, na gut, wenn sie bei zehn Prozent angekommen sind, werden sie auch noch spotten. Mir soll es recht sein.

      Das ist natürlich Mumpitz, was sie sagen. Denn der Wähler hat sie und das bestehende System natürlich niemals zu dem ermächtigt, was sie angerichtet haben. Oder haben sie ihm die ach so tollen Erfolge und Ergebnisse meiner obigen Auflistung, allesamt die 'sensationellen Produkte' ihrer politischen Arbeit so versprochen ? Nun - falls ja, dann hätten sie natürlich recht. Aber selbst wenn es so gewesen wäre - der Wähler ist frei, seine Meinung zu ändern. Tja, Pech gehabt. Er ändert nämlich gerade.

      Das Gegenteil haben sie getan, als zu verkünden, was jetzt - vorhersehbar und vorhergewarnter Maßen - eingetreten ist. Da wurde freilich anstelle von Sachinformationen munter das Blaue vom Himmel heruntergelogen - und der politische Gegner, der warnte, verunglimpft und kriminalisiert. Vom Ederer Tausender bis, Gott weiß was da alles an verzichtbaren Belanglosigkeiten dahergeschwurbelt wurde. Kurz und klar: Desinformation, Wählertäuschung und - wie sagte es Jean Claude Junkers in einem hellsichtigen Moment - wenn es ernst wird, muß man Lügen. So wurde das Volk von ihresgleichen 'informiert'.

      Und übrigens - für die Todesstrafe habe ich mich noch nie ausgesprochen. Eine ihrer typischen Unterstellungen, zu denen sie stets greifen, wenn es an Argumenten mangelt. Aber ein paar Jahre Arbeitshaus (halte ich für richtig und gehört für Asoziale und politische Funktionäre von Verschwendungsparteien wieder eingeführt), also für das arbeitsscheue Gesindel, das sich hier und da eingerichtet hat, besonders aber die Vermögensbeschlagnahme, sind bestimmt in angemessener Weise geeignet. Im Vordergund steht die Schadensgutmachung - Recht, nicht Rache. Aber bei dem was die da so lustig verprasst haben, da werden sie schon einmal ordentlich zupacken müssen. Wenn sie fleißig sind, dann werden sie freilich schon ein paar Jahrzehnte arbeiten müssen ...

      Wie höchste Richter eingesetzt werden - das ist ganz einfach - nicht anders, als es die Freunde ihrer Freunde jetzt tun. Deshalb haben wir ja so eine .... Justiz, die zwar jeden Falschparker vor den Kadi schleift, aber die Kinderschänder vom Wilhelminenberg genauso laufen läßt, wie diesen Inseratenkosten Veruntreuer Ostermayer und Genossen. Diebe am Gemeinschaftsvermögen.

      Nun - danach werden es eben die Freunde meiner Freunde sein, die Richter einsetzen. Und seien sie sicher, das wird dann schon ein bisserl anders laufen. Aber gewiß - ganz demokratisch.

    • Wertkonservativer
      10. März 2014 19:55

      Nun geb' ich's auf, Herr Oswald!

      Ihre Auffassung von Recht und Gerechtigkeit ist etwas eigenartig; ich will mich dazu gar nicht mehr äußern!
      Als selbsternannter Rächer des Volkes haben Sie ja hier Ihr Publikum:
      starke Worte, mit Verve und Sendungsbewusstsein unters Volk geschleudert,
      wirken immer!

      (mail to: gerhard@michler.at)
      -

    • Sensenmann
      10. März 2014 21:41

      @Wertkonservativer
      Wieso ist Helmut Oswalds Auffassung von Recht sonderbar?
      Sie sollten schon wissen: In einer Demokratie ist Recht das, was die Mehrheit zu Recht erklärt.

      Nicht das, was eine Junta, eine Partei, ein Herrscher von Gottes- oder sonstigen Gnaden oder ein Bonze für Recht hält. In einer Demokratie geht das Recht vom Volk aus.
      Punktum!

      Es wird übrigens Zeit, daß es auch dorthin wieder zurückkommt und nicht in der Hand von Sozi-Richtern verdeutelt und verdreht, das Opfer verhöhnt und der Täter geschützt wird.

      Mehrheiten ändern sich mittlerweile und es kommen Junge nach, die sicher wissen wollen, warum die von Helmut Oswald so trefflich charakterisierte Kaste von Politruks und Kaziken ihre Zukunft ruiniert und in Zinsknechtschaft und Schuldturm geworfen hat.
      Die Jungen werden auch wissen wollen, warum es für sie trotz guter Ausbildung keine Arbeit gibt, sie werden die Schuldigen erkennen und sie werden wählen oder sich sogar selbst politisch organisieren.
      Und es wird sie gelüsten Recht zu sprechen.
      Das geht entweder demokratisch (dann werden Gesetze gemacht und exekutiert - und nicht vergessen es reichen 50% und eine Stimme) oder im Zuge eines erzwungenen Wechsels der Machtverhältnisse (was kluge Leute zu verhindern trachten sollten, denn dann besteht die Gefahr, daß Unschuldige zu Schaden kommen).

      Daher gilt: Man kann jedes Gesetz beschließen und man kann auch rückwirkende Gesetze erlassen und dabei auf bewährte und anerkannte Vorgänge zurückgreifen. Die Ausrede, daß eine Tat nicht verfolgt werden dürfe, die zur Zeit der Tatbegehung nicht strafbar war, ist das Argument der Täter.
      Es war nicht strafbar, Internazi zu sein? Ja und? Ab heute IST es dann eben strafbar!
      Aufgelöst. Verbrecherische Organisation, hunderttausendfachen Mord zugelassen, Land verarmt und ruiniert, Zukunft vernichtet, korrupt, finanzkriminell...
      Sollte schon für ein paar Bestrafungen und die Auflösung der Partei und ihrer Organisationen reichen, oder? Die Sühneabgabe hat sich ja schon mal bewährt.
      Was dem Nazi Recht war, wird dem Sozi wohl billig sein müssen, oder zweifeln sie daran, daß damals in den Anfängen der 2. Republik Recht gesprochen wurde?

      Sie sehen: Man kann alles beschließen, wenn die Zeit sich wendet!
      Was soll daran sonderbar sein?

    • Wertkonservativer
      11. März 2014 08:03

      Nun, @ Sensenmann,

      zu Ihrem Statement nur so viel:

      meine, Herrn Oswald gewidmete, Meinung gilt gleichermaßen auch für Sie:
      Eure Auffassung von Recht und Gesetz, von Umsturz und erhofften besseren Zeiten, ist großes Kino, aber ziemlich realitätsfern!
      Die Massen würden nämlich nicht mitspielen: die gehen lieber in die Konsumpaläste und befriedigen ihre "Bedürfnisse"!
      Und die Jungen? Denen wären im Anlassfall Eure Kampf- und Rache-Aufrufe übermehrheitlich so wurscht wie nur etwas! Die schauen auf ihre Karriere und ihren Geldbeutel, Großredereien sind denen sowas von gaga und retro!!
      Glauben Sie mir, ich bewege mich sehr konzentriert unter den jungen Menschen unseres Landes!
      Also, werte Herren, soviel zu den Aussichten Ihres Kreuzzuges!

      Aber, Hut ab: Ihr seid hier im A.U.-Forum ein starkes Paar:
      "Conan der Rächer" x 2 !!
      Respekt, Respekt!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. März 2014 09:16

      Helmut Oswalds Negativaaufzählung und Sensenmanns Beurteilung der Lage stimme ich zu!
      Die nicht zu leugnende Tatsache ist, dass den überwiegenden Anteil an Schuld am politischen und sonstigen Zustand dieser Republik die ehemals so "wertkonservative" ÖVP zu verantworten hat. 1. aus eigenem Verschulden und 2. der Duldung bzw. auch Förderung der Politik ihres politischen Hauptgegners, der SPÖ.

      Betreffend die geistige und politische Agilität und Aktivität der ob dieser "Politik" angefressenen Wähler hege ich jedoch so meine Bedenken.
      Nicht zur Wahl zu gehen, oder ungültig zu wählen, zementiert die Macht genau derer ein, die uns das ganze eingebrockt hatten. Siehe z.B. jene grün/rote Wiener Minderheit, welche der aus gutem Grunde ungefragt gebliebenen Mehrheit die "neue" Mariahilferstraße auf´s Auge gedrückt hatte!
      Und an einen Umsturz im Sinne eines politischen "jüngsten Gerichtes" glaube ich, als gelernter und auch schon betagter Österreicher (und ich kokettiere im Gegensatz zum "wertkonservativen" Poster nicht ständig mit meinem Alter) mittel- bis langfristig nicht.
      Und an den "Wertkonservativen" selbst:
      Werter Herr Michler, ich glaube mich entsinnen zu können, dass Sie vor einiger Zeit - und in bemerkenswert eitler Überschätzung Ihrer Bedeutung - allseits versprochen hatten, sich, da hier ständig missverstanden und gekränkt, aus diesem Blog nahezu ganz zurückziehen und nur mehr etwa zu überregionalen oder gar globalen Thematas Ihre Stimme erheben würden.
      Entweder hatte ich mich verlesen, oder aber, Sie haben sonst keine andere Möglichkeit mit anderen Menschen zu kommunizieren.
      Doch um in etwa den Bürgermeister aller Wiener zu zitieren: "Ist mir auch wurscht!"
      MfG

    • Julia (kein Partner)
      11. März 2014 10:07

      Alle (außer WK) ************ sie sprechen mir aus dem Herzen! LG

    • Wertkonservativer
      11. März 2014 10:37

      Prof.Walter A.Schwarz (kein Partner):

      da haben Sie schon recht, Herr Professor!

      Meine wiederholten Rückzugs-Zusagen habe ich - schwacher Mensch, der ich bin - nicht und nicht eingehalten! Die Sogwirkung und Attraktivität des "Tagebuches" hat mich immer wieder dazu verführt, neuerlich einzusteigen und mich wieder ins Diskussions-Getümmel zu stürzen!
      Man möge mir dies bitte verzeihen!

      Wenn ich mir nun gestatte, die Ausführungen der Herren @ Oswald und @ Sensenmann als zumindest für meine Begriffe übertrieben bis großsprecherisch zu bezeichnen, so sollte das im Interesse der Lebendigkeit dieses Forums doch gestattet sein.
      Ich muss seit meinem Eintritt in die Diskussionsgemeinschaft weit mehr Kritik, Häme und Schelte aushalten, als ich beiden Herren "zumutete"!
      Also nochmals: bis auf weiteres werden Sie und andere Kritikaster meiner Personen mich hier noch aushalten müssen: eines Tages wird's dann eh' vorbei sein!

      Übrigens!
      Hinsichtlich Kommunikation mit anderen habe ich wahrlich keine Probleme:
      große, weitverzweigte Familie; viele Freunde! Immer noch Arbeit mit der Jugend!
      Da machen Sie sich bitte keine allzu großen Sorgen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Sensenmann
      11. März 2014 15:48

      @Wertkonservativer
      Schon spannend.
      Demokrat sind sie also nicht.
      Naja, es mag halt neben dem komischen tiroler Anderl* noch andere Kryptobolschewiken in der ÖVP-Anhängerschaft geben.

      Sie sind also nicht der Meinung, daß in einer Demokratie das Volk die Gesetze macht. Diese Tatsache ist für Sie eigenartig. Aha.
      Nun gut. Eine Demokratie kann auch mit Antidemokraten leben und sie aburteilen, bevor sie Schaden anrichten. Daran soll's nicht fehlen.

      Und der alte Glaube der Vergreisten, es werde sich schon nix ändern ist wirklich putzig. DAS glaubten vor Ihnen viele Andere auch schon. Zuletzt meine ich, war es ein gewisser Herr Janukowitsch...
      Der war auch gewählt. Gestern noch im Palazzo Protzo, heute auf der Flucht.
      Geht doch, wie Sie sehen, oder?

      Warten wir mal ab, wie das bei uns wird, wenn den Leuten ihr Erspartes genommen wird und das Eigentum weggesteuert. Da werden die Söhnchen aus besserm Hause schnell aus ihren Konsumtempeln geholt werden, denn es wird das Geld fehlen, um die "Bedürfnisse" zu befriedigen. Mit dem Denken an die Karriere ist es dann auch vorbei, denn es gibt keine Karrieren mehr bei 60% Jugendarbeitslosigkeit. Fragen Sie doch einmal die jungen Spanier, Griechen oder Italiener, wie sich das Leben für einen jungen, gut ausgebildeten Menschen in einem "failed state" anfühlt! Noch gehen die nur vereinzelt auf die Straße, weil noch schnell das Geld gedruckt wird, um das Tittytainment zu prolongieren.

      Als Sozialistenfreund sollten sie aber schon wissen, daß Sozialismus immer dann endet, wenn ihm das Geld anderer Leute ausgeht. Dieser Zeitpunkt steht in Kürze bevor.

      Es wird neue Ideen geben, deren Zeit gekommen ist.
      Ich hoffe nur, sie werden friedlich sein.
      Allerdings habe ich so meine Zweifel.

      * s'Anderl Rupprechter mit seinem politischen Verständnis, das er sich von den Trotzkisten mitgenommen hat...

      STANDARD: Sie waren ja nicht immer bei der ÖVP ...

      Rupprechter: ... sondern als Student auch bei den Anarchisten, wo mich die Idee der Regellosigkeit gereizt hat, und bei den Trotzkisten - so wie Jacques Chirac und José Manuel Barroso auch. Das waren kurze Phasen, aus denen ich aber viel politisches Verständnis mitgenommen habe. Stärker hat mich natürlich sozialisiert, dass ich als Grüner der ersten Stunde bei der Besetzung der Hainburger Au dabei war - wobei mich weniger das Kraftwerk an sich als das Drüberfahren der Regierung über die Bürgerrechte empört hat.

    • Wertkonservativer
      11. März 2014 18:52

      Also, @ Helmut Oswald und @ Sensenmann:

      Ihre ellenlangen Widerspruchs-Episteln könnten mich ja geradezu eingebildet machen:
      wer schreibt sonst schon einem Menschen, der - schon vom Intellekt her - einfach nicht wirklich satisfaktionsfähig ist?
      Nun, Sie Beide breiten Ihre Meinungen und Visionen breit vor mir aus, nachdem ich Sie ein wenig aus Ihrer Omnipotenz-Pose herausgelockt habe.
      Nochmals: ich meine, alle Ihre Visionen hinsichtlich Volkszorn, anschließender Volks-Justiz außerhalb des demokratischen Verfassungsbogens sind überzogen und werden - gottseidank - in dieser Form nie Wirklichkeit werden!
      Das sind Phantasien weniger "Erleuchteter", die meinen, den Unzukömmlichkeiten in Politik und Gesellschaft mit revolutionären und außergesetzlichen Aktionen begegnen zu können!
      Das Volk, meine Herren, würde da mit Sicherheit nicht mitspielen!
      Sie werden bzw. würden mit Ihren Vorstellungen ziemlich allein bleiben!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. März 2014 19:04

      Rupprechter: "... sondern als Student auch bei den Anarchisten, wo mich die Idee der Regellosigkeit gereizt hat, und bei den Trotzkisten - so wie Jacques Chirac und José Manuel Barroso auch. Das waren kurze Phasen, aus denen ich aber viel politisches Verständnis mitgenommen habe. Stärker hat mich natürlich sozialisiert, dass ich als Grüner der ersten Stunde bei der Besetzung der Hainburger Au dabei war - wobei mich weniger das Kraftwerk an sich als das Drüberfahren der Regierung über die Bürgerrechte empört hat."

      Das ist ja unglaublich! Und ausgerechnet diese schillernde Figur wurde dem Spindelegger von Platter empfohlen - und genommen? Jetzt ist mir auch klar, warum dieser Mann mit dem Radetzky-Denkmal vor "seinem" Ministerium nichts anzufangen weiß und warum er für das Adoptionsrecht Schwuler und Lesben ist. Und da möge noch jemand daherschwurbeln, dass die ÖVP eine konservative Partei wäre bzw. wieder zu einer solchen werden könnte...

    • Orch (kein Partner)
    • Helmut Oswald
      11. März 2014 22:35

      @ Wertkonservativer

      Sparen Sie sich doch bitte ihre larmoyanten Selbstgeisselungen. Sie wollten eine umgehende Klarstellung zu meiner Stellungnahme. Am Rande angemerkt: mit der für sie stilistisch üblichen gekünstelten Empörung im Unterton, und gleichzeitig in anherrschend inszeniertem Habitus. Da ist sie. Sine ira et studio.

      Daß sie mit der Wahrheit anderer nicht leben können, ist den Meisten in diesem Blog schon klar. Daß sie - in perseverierendem Duktus - Blogteilnehmern das Wort im Mund umdrehen, um deren Ansichten zu kriminalisieren, hat auch schon jeder verstanden. Meinen sie doch, was immer ihnen zu meinen opportun erscheint. Ich kann ja damit leben, das sie etwas anderes meinen. Aber verzichten sie doch bitte auf diese billige Schmiere im Auftritt und im Abgang. Sie tun sich damit nichts Gutes.

    • Wertkonservativer
      12. März 2014 07:00

      Sie haben mich durchschaut, Herr Oswald!
      Erst jetzt ist mir klar, wie destruktiv und eigentlich unqualifiziert meine Beiträge hier sind! Ob ich da wirklich so total aus dem Rahmen falle? Das sollen andere beurteilen!

      Sie, Herr Oswald, gerieren sich hier als Meinungsmacher und Vordenker künftiger Rachefeldzüge gegen Andersdenkende und -handelnde!
      Der Applaus vieler hier ist Ihnen sicher!
      Ich bin halt anderer Meinung und habe mir erlaubt, diese meine Meinung zwei mit großem Aplomb hier auftretenden Herrschaften entgegenzuhalten!

      Aber, wie Ihr Sekundant Prof. Schwarz BM Häupl so trefflich zitiert:
      "Ist mir auch Wurscht !!!!"

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      12. März 2014 09:16

      Werter Herr Michler, Sie fiebern hier geradezu danach Aufmerksamkeit und vor allem Widerspruch zu erhalten.

      Politisch lernresistent, wie Sie sich zu geben geruhen, sowie durch ausgeprägten Altersstarrsinn und penetrantes Besserwissertum geleitet, freuen Sie sich über jede Ihnen "zugefügte" Replik, welche Sie dann mit nur vermeintlicher Ironie bzw. Halblustikeit, nicht aber durch sachliche Argumentation, zu konterkarieren suchen. Dies macht jedoch eine für beide Seiten ersprießliche Auseinandersetzung unmöglich und zur lediglichen Vergeudung wertvoller Lebenszeit.

      Als unermüdlicher Ritter von der traurigen Gestalt halten Sie Ihrer aus eigenem Verschulden im politischen Todeskampf dahinröchelnden ÖVP die Treue und erinnern darin frappant an jene Verblendeten, die bis dato in allen politischen Farbschattierungen ewiggestrig zurückgeblieben sind.

      Die größte Gemeinheit, die man Ihnen antun könnte, wäre, Sie ab nun gänzlich zu ignorieren.

      Ich bin so frei - und gemein!
      MfG

    • Wertkonservativer
      12. März 2014 10:52

      Nun ist's ja wirklich Zeit, hier "den Hahn abzudrehen".
      Was ist dann der Grund, werter Herr Professor Schwarz, dass mich alle diese Koryphäen inklusive Ihrer Person mit ellenlangen Repliken zu beehren, um die ich Sie alle ja nicht gebeten habe?
      Wenn Sie mich wirklich so negativ und "unmöglich" empfänden, wäre es ja wohl am einfachsten und sinnvollsten, mich zu negieren, meine Geistesergüsse einfach zu überscrollen und dann mehr Zeit für Ihre eigenen Vorstellungen über Gott und die Welt hier breitzutreten!
      Das wär' doch wohl gescheiter, oder?

      Abschließend noch ganz kurz:
      wie wär's, wenn Sie einen Schub geben würden, das Tagebuch des Dr. Unterberger nicht nur als (kein Partner) zu nutzen, sondern auch die paar Euro für die Partnerschaft freizumachen, um das Weiterbestehen des "Tagebuches" zu befördern?
      Ihrem Standing würde das sicher wohl anstehen!
      (Nur ein Vorschlag, bitte nicht gleich wieder schießen!!!)

  26. mischu
    10. März 2014 01:40

    Hoffentlich ist diese katastrophale Wahlbeteiligung kein böses Omen für die EU-Wahl im Mai. Je mehr Desinteresse und Politikverdrossenheit um sich greift, umso eher gewinnen Desperados.

    Daß die NEOS in Salzburg nicht zuletzt auf Kosten der ÖVP einen derartigen Stimmengewinn einfahren konnten, liegt offensichtlich an der Desinformation und am Verschweigen der Medien, wer sich hinter dieser "linken" Bewegung tatsächlich verbirgt, nämlich ein rosaroter LIF-Aufguß mit wenig Parteiprogramm und dafür jeder Menge Tricks und Kniffe:

    http://www.profil.at/articles/1405/980/372250/wirbel-neos-barbara-unterkofler-selbsthilfe

    Die ÖVP wird noch staunen, wo sie mit ihrer Anbiederung an linkslinke Kreise landet, anstatt sich scharf abzugrenzen und permanent aufzuzeigen, wie und wo der politische Mitbewerber in erster Linie "nur mit Wasser kocht"!

    Das gibt jedenfalls noch einen spannenden Mai 2014!

    • Sensenmann
      10. März 2014 10:20

      Die ÖVP sieht schon seit langem, wo sie mit der Anbiederung an die linken Verbrecher landet. Aber sie findet es geil.
      Offenbar ist man dort nicht nur kryptobolschewistisch sondern obendrein noch masochistisch veranlagt.
      Tatsache ist, daß die niedrige Wahlbeteiligung den Sozis nützt, denn die Systemgünstlinge gehen zur Wahl um sich für ihren Beamtenposten, Job im geschützten Bereich, die Inseratzuwendungen etc. zu bedanken und die pensionisten schleift man zur Not auf der Bahre zur Wahl und führt ihnen das Handerl. Noch dazu pflegen die Sozis die Wahllisten anzuschauen und die Mitglieder, die noch nicht wählen waren, telephonisch zu motivieren (zumindest machen die das in Wien).
      Wenn die nicht linken Kräfte in dem land was ändern wollen, brauchen sie eben nur zu Wahl gehen. demokratie lebt vom Hingehen.
      Ansonsten bekommen sie eben den Sozialismus ohne ihn gewählt zu haben...





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