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Und wieder machen sie Wien ein Stück hässlicher

Lesezeit: 4:00

Die Wiener Stadtverwaltung hat schon viele Verbrechen am Stadtbild begangen. Kulturbewusste Wiener können sich nur voll schmerzlicher Sehnsucht an das Duo Zilk-Mauthe erinnern, als in den Parteien noch ästhetisch orientierte Menschen das Sagen hatten. Während die Bürger noch gespannt auf die Abstimmung rund um das Planungs-Chaos Mariahilfer-Straße blicken, wird in aller Heimlichkeit schon ein besonders brutaler Anschlag auf die Ästhetik der Stadt vorbereitet.

Es geht um den Abriss des Baus auf dem ehemaligen Gelände des Forum-Kinos und die Planungen für das, was dort kommen soll. Der jahrhundertealte Blick aus der Josefstädterstraße auf den Stephansturm soll künftig durch einen Kommerzbau der Gemeinde zerstört werden. Statt des Doms wird man eine Untat eines Gemeinde-Architekten sehen.

Tiefer geht’s wohl nimmer. Aber offenbar glauben die Stadtvandalen, dass der Ärger der Wiener über sie  schon durch so viele andere Untaten abgelenkt ist, dass sie unbehindert ans Werk gehen können. Ob das nun der Anschlag auf die Mariahilfer Straße ist oder jener auf den Komplex des Casino Zögernitz, also einen der historisch wichtigsten Bauten in Döbling.

Die Gemeinde will das derzeitige Gebäude in der Rathausstraße 1 abreißen und durch ein Kommerzprojekt der Wiener Holding ersetzen. Dort glaubt man dann Geschäfte anziehen zu können. Dabei ist die Zweierlinie alles andere als eine Einkaufsstraße. Und dabei führen ringsum die Einkaufsstraßen (etwa die Lerchenfelder) einen verzweifelten Todeskampf. Der scheinheilig ja auch von der Rathauskoalition beklagt wird. Aber darum geht es nicht primär.

Ebenfalls sekundär, aber schon erstaunlich ist die Tatsache, dass in der Nachkriegszeit öffentliche Gebäude offenbar nur noch für eine Lebenszeit von 30 Jahren gebaut worden sind (siehe etwa auch die Wirtschafts-Universität). Da sollte man einmal mit der meist ja sehr präpotent auftretenden Architekten-Gilde viel kritischer zu Gericht gehen, als das derzeit geschieht.

Es geht auch nur am Rande darum, dass jetzt nicht die Gemeinde, sondern ihre Holding baut. Das ist ja nur ein alter und längst bekannter Trick. Üble Aktionen werden halt aus der Verantwortung der Gemeinde in die der Holding geschoben. Dort hofft man, dass es weniger Kontrollen der Öffentlichkeit gibt. Solche Versuche sollten aber keine Sekunde ernst genommen werden. Denn selbstverständlich steht auch die Holding unter hundertprozentiger Kontrolle der Rathausgewaltigen.

Viel wichtiger und einzig entscheidend ist die Frage: Warum? Warum tun sie das? Warum wagt es jemand, an einen solchen Anschlag auf das Stadtbild auch nur zu denken? Die Antwort lautet: Der Profit wird halt größer, wenn man ein paar Kubikmeter mehr verbaut, wenn man den Bau 4,5 Meter weiter nach vorne setzt.

Dabei hat man beim Bau in den 80er Jahren das gegenwärtig dort stehende Gebäude (es diente der Gemeinde-EDV) sogar bewusst wieder zurückgenommen. In Forum-Kino-Zeiten war von den 50er bis zu den 70er Jahren der historische Blick nämlich ebenfalls verstellt gewesen. Danach aber ist man so wie in vergangenen Jahrhunderten sehr pfleglich mit der Stadt umgegangen und hat den Blick wieder freigegeben, den jetzt die Gemeinde-Gier wieder verstellen will.

Der Architekturkritiker Harald Sterk schrieb damals in einer Rathaus-Postille: „Der Bau wurde überdies gegenüber dem Forum-Kino um viereinhalb Meter zurückgerückt, so dass jetzt von der Josefstädter Straße aus der Stephansturm zu sehen ist, womit eine historische Situation wiederhergestellt wurde.“

Alle Josefstädter, wie auch die durch die historische Straße fahrenden und gehenden Ottakringer und Hernalser konnten sich seither über die Weisheit und den Geschmack der damaligen Stadtväter freuen. Künftig wird sich hingegen nur noch die Holding über ihre Profite auf Kosten der Stadt-Schönheit freuen.

Gewiss werden Holding und das heutige Rathaus sofort behaupten: Ohne die zusätzlichen 4,5 Meter würde der Neubau keinen Gewinn abwerfen. Auch bei diesem Argument können einem die Zornesadern platzen: Denn selbstverständlich würden private Bauträger auch dann einen Gewinn erzielen, wenn sie die gegenwärtige Baulinie nicht überschreiten, weder nach vorne noch nach oben. Bei den jetzigen Quadratmeterpreisen in Wien (übrigens eine direkte Folge der von der Stadt ständig geförderten Zuwanderung, aber auch des völlig überholten Mietengesetzes) muss sogar ein Grenzdebiler auf einem so prominenten Grundstück einen Gewinn erzielen können.

PS: Auch als ich einst gegen die extreme Verbauung von Wien-Mitte mit einigem Erfolg gekämpft habe, hat eine Immobilien-Tochter der Bank Austria das gleiche Argument verwendet. Aber letztlich hat sie durchaus auch Gewinne erzielt, obwohl sie deutlich niedriger bauen musste.

Die gegenwärtige Perspektive:

Die geplante Perspektive:

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 08:49

    Wien hatte von 1958-1963 einen Stadtplaner Roland Rainer:
    "„Und wenn man als Architekt nicht die Möglichkeit ergreift,
    eine menschliche Welt zu bauen, die erfreulich ist,
    wenn man das nicht tut, dann ist man eigentlich kein Architekt,
    denn dann macht man keine Architektur, dann baut man halt Volumen.“

    Hat Wien überhaupt noch einen Stadtplaner - oder nur noch Radfahr-, Fussgänger-, oder Hundezonenbeauftragte?

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 01:48

    Die Wiener Holding ist die "Bad Bank" der Gemeinde Wien!

    Und warum sind neue Monsterbauten so beliebt bei den öffentlichen Bauträgern?
    Weil eventuell bei den enormen Bausummen ganz leicht Millionenbeträge in "dunkle Kanäle" versickern, die niemand mehr nachvollziehen kann?
    Netter Nebeneffekt: man pflegt wieder jede Menge "Freund(erlwirt)schaft", vom Architekten, der sich beim Selbstverwirklichen austoben kann, bis zum Generalunternehmer bzw. Sub- und Nachunternehmer!

    Schon regt sich berechtigter Unmut in der Josefstädter Bevölkerung und statt einer Volksbefragung zur unsinnigen Mahü-Fuzo, wäre eine Befragung der Betroffenen im 8. Bezirk wesentlich dringlicher. Aber da versucht man aus Eigeninteressen einfach drüberzufahren. Hoffentlich versalzt der Bürgerprotest den Verantwortlichen ordentlich die Suppe!

    P.S.: Bei dieser Argumentation warte ich nur noch auf den Abriß des AKHs, weil ein größerer Neubau wesentlich mehr Gewinn abwerfen würde. Die durchschnittliche Halbwertszeit in Wien hat ja auch dieser Bau längst überschritten.

    PPS: Seinerzeit verhinderten einsichtige Stadtpolitiker ebenso den wahnwitzigen Leseturm im Museumsquartier. Aber offensichtlich sind die Zeiten der Vernunft im Wiener "Rothaus" längst vorbei!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnonymus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 08:34

    Ich weiß das von "innen":
    Die Wiener Holding mit ihren zirka 75 Tochtergesellschaften (davon einige nicht aktiv und ohne Mitarbeiter!) bzw. Beteiligungen ist eine besondere Konstruktion, wo sich Häupl und Brauner jederzeit Geld "besorgen" können. Die dortigen Geschäftsführer müssen immer die vielfach nur telefonisch erteilten Aufträge und Anweisungen aus dem Rathaus umsetzen.
    Ein anderes Konstrukt der Stadt Wien ist der FSW (Fonds Soziales Wien), wo tausende Mitarbeiter die teils unsinnigen Sozialaufgaben bewältigen und dazu viele hunderte Millionen Euros jährlich an Steuergeldern verbrauchen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 12:23

    Wien wird auch durch den tiefrot-grünen Sumpf der hier herrscht immer häßlicher.

    Die Werbekampagne für die Mahü-Fuzo ist bis jetzt teurer als die Wiener Gemeinderatswahl und bewegt sich bereits bei ca. 3 Millionen Euro.
    Und an wen wurde dieser fette Werbeauftrag vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (= PID) vergeben? Genau, an KOBZA Media! Und wer ist dort einer der beiden Geschäftsführer? Wie könnte es anders sein, natürlich NIKO PELINKA!

    Wen das nicht zum Himmel stinkt?

  5. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 01:29

    Mit dem Thema "Sondermüll"-Architektur in Wien, könnte man einen eigenen Blog starten und mit Beispielen füllen.
    Nur eines von vielen Beispielen:
    Steht man z.B. im Oberen Belvedere "oberhalb" des Sees, mit Blick auf das Schloß, dann sieht man rechts über dem Tordurchgang zum Belvederegarten die Gebäude von Wien Mitte, ("The Mall"; Archtekten: Ortner & Ortner, Neumann + Steiner) und das "Justizzentrum Wien Mitte" ("City Tower Vienna"). Bei beiden Gebäuden wurde vorab behauptet, daß keine Störungen des Stadtbildes entstehen werden...

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 15:21

    OT

    Sotschi ist nochmals anders.
    Nicht schlecht, egal ob gestellt oder echt! ;-)

    http://www.youtube.com/watch?v=FS1Zq0GbvBg

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2014 09:25

    zur eingeladenen Zuwanderung und Bevölkerungsvermehrung Wiens:
    500 mehr Bewohner jede Woche in Wien verlangen auch Wohnraum.
    Wo sind die dafür erforderlichen neuen Wohnungen, locker geschätzt 250 neue Wohnungen pro Woche oder 1,000 neue Wohnungen jedes Monat?

    Der stete Drang der Politiker nach mehr Wählern hat seine Ursache auch im System unseres Finanzausgleichs. Mehr Menschen heißt mehr Geld vom Bund!

    Zur Lebensdauer der Bauwerke nach dem Krieg.
    Hier würde ich differenzieren. Was in den ersten Jahrzehnten nach Ende des 2. WK gebaut oder renoviert wurde ist meist auch noch heute brauchbar und in Verwendung.
    Das schnelle Bauen setzte mMn. erst in den 70er und 80er Jahren ein, als sich die Betonlobby massiv durchsetzen konnte.
    Wiederaugebaute Wohnhäuser der 50er Jahre haben mit ihren Ziegelmauern auch heute eine bessere Wohnqualität (abgesehen von Größe und Grundausstattung) als die Betonplattenbauten der späteren Jahrzehnte.
    Die neue (nicht die allerneueste!) WU ist also abbruchreif, so wie das Gemeinde Wien-Rechenzentrum an der Zweierlinie. Die alte WU steht weiter fest gemauert und nutzbar ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBoris
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 13:35

    Zur Info: Ex-Hypo-Chef Kulterer im "Format" über die "Not"-Verstaatlichung der Hypo-Alpe-Adria:

    Kulterer: "Der Herr Josef Pröll hat bei der Verstaatlichung aus rein politischen Gründen diese Bank in die heutige Situation manövriert", antwortet Kulterer auf die "News"-Frage, wer statt ihm auf die Anklagebank solle. "Wir waren der Raiffeisen ein Dorn im Auge", teilt Kulterer weiter aus. "Ich weiß das, weil ich habe vorher bei der Raiffeisen gearbeitet." ...
    "Es ist umfassend dokumentiert, dass die BayernLB der Hypo nach ihrem Einstieg einen hochriskanten Wachstumskurs verordnet hat, der - mitten in die Wirtschaftskrise hinein - tödlich sein musste", sagt Kulterer. ...
    Nur wegen der "völlig schiefgegangenen Verstaatlichung" sitze er immer wieder auf einer Anklagebank. "Da musste die Politik einen Schuldigen aus dem Hut zaubern. Den Haider (Jörg, ehemaliger Landeshauptmann Kärntens, Anm.) gab's ja nicht mehr. Also lautete der Schlachtruf: Der Kulterer war's!" Im übrigen sei er nie Haiders Freund gewesen, wie immer wieder behauptet werde. ...
    Als "größte Lüge der zweiten Republik" bezeichnet Kulterer im "News", "dass man die Verstaatlichung mit den Landeshaftungen rechtfertigte. Man kann im Gesetz nachlesen: Die Landeshaftung ist eine Ausfallsbürgschaft - und eine solche wirkt erst, wenn der Eigentümer nicht zahlen kann und erst nachdem sämtliche Werte verkauft wurden. Gezahlt hätte damit der bayerische Staat und nicht der österreichische Steuerzahler." Kein Mensch verstehe daher, warum verstaatlicht wurde. "Durch die Verstaatlichung muss nun Österreich für diese Misswirtschaft einer deutschen Bank zahlen." ...
    Die BayernLB, die die Hypo "an die Wand gefahren" habe, "bekam den Großteil ihres Geldes zurück und oben drauf ein volles Mitspracherecht bei allem, was die Bank tut - ob das der Verkauf der Österreich-Tochter oder die Gründung einer Bad Bank ist", erklärt Kulterer dem Magazin.

    http://www.format.at/articles/1326/930/360977/causa-hypo-kulterer-proell


alle Kommentare

  1. Politicus1
    26. Februar 2014 15:36

    Da soll noch einer sagen, dass Wien nicht immer schöner wird.

    Studenten der TU Wien-Architekturfakultät haben unter Projektleitung eines Lehrbeauftragten ein “wunderschönes” Containergebilde, genannt “Wiener Stadtlabor”, genau in die Blickachse vom U-Bahnausgang – Resseldenkmal – TU-Haupteingang, bzw. vom U-Bahnausgang – Karlskirche hingestellt.
    http://www.design-build.at/typo3temp/pics/3af1d00fe5.jpg

    Da ist ja das geplante Verbauen der Blickachse Josefstädterstraße – Stephansdom gar nichts dagegen!

    "In der Folge, spätestens im Frühling 2014 wird es Aufgabe des Teams sein, das Stadtlabor am Karlsplatz abzubauen, im Stadterweiterungsgebiet Seestadt Aspern wieder zu installieren und entsprechend für diesen neuen Standort zu adaptieren. Die Freiraumgestaltung des Laborumfeldes wird in dieser Phase eine zentrale Aufgabe darstellen. Der Standort in Aspern, eine riesige Schotterfläche neben der U-Bahnstation, bietet großzügige Möglichkeiten das Stadtlabor extensiv wuchern zu lassen… "

    Ist halt irgendwie traurig, wenn Architekten nicht wahrhaben wollen, dass der Karlsplatz keine riesige Schotterfläche ist und sich für extensives Wuchern so gar nicht eignet.
    Auch traurig, dass sich ein Kulturstadtrat oder ein Stadtplaner um solche Dinge nicht kümmern.

    Na, wenigstens kommt das Gerümpel bald weg vom Karlsplatz!

  2. Matthias (kein Partner)
    25. Februar 2014 10:28

    Ich wohne zwar nicht in Wien, doch war ich gestern etwas einkaufen auf der "Mahü".
    Ich fand es dort sehr unangenehm, so ganz ohne Verkehrslärm...

    Wäre ich stimmberechtigt, würde ich für die Wiederherstellung der "alten Mahü" stimmen. Eine Stadt mit weniger Verkehr, das geht gar nicht...

  3. Zenon von Elea (kein Partner)
    22. Februar 2014 21:08

    Einer den ich kannte - hat einmal den Rudi Schicker von der SPÖ, wenn ich mich recht erinnere, wegen der Verbauung der Steinhof-Gründe gesprochen. "Man wird ja wohl noch kapitalistische Methoden anwenden dürfen", so ähnlich soll dessen Statement dazu ausgefallen sein.
    Ja schon, aber man sollt' es halt lieber nicht so nennen!

    Frühermal wurde ebendieses Projekt glaube ich von der lokalen ÖVP verhindert. Ein Gleichgewicht der Mächte hat halt schon auch oft was für sich. Blöd, wenn dieses entschwindet.

  4. Julia (kein Partner)
    21. Februar 2014 18:15

    Auf den Punkt gebracht (kurzer Auszug aus dem Buch "der Weltgeldbetrug"):

    DER “WELTGELDBETRUG” von Prof. Dr. Eberhard Hamer
    DER “WELTGELDBETRUG” von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover.Der grösste und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet z.Zt. durch die Manipulationen an denGeld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kei freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden kann. Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung.

    Eines vorweg: Was Hamer hier in diesem Video erläutert, ist schlicht und einfach die Wahrheit. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die 40 Minuten Zeit zu nehmen und alle Videos in Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Es wird dem Zuschauer — sollte es vorher so gewesen sein — danach nicht mehr möglich sein, sein von der Mainstream-Propaganda eingeflößtes Weltbild weiter aufrecht zu erhalten.
    http://www.wertperspektive.de/20110625_eberhard_hamer_die_wahrheit_ueber_unser_geldsystem.php

  5. Falco (kein Partner)
    21. Februar 2014 15:32

    Zilk als ästhetisch orientierten Menschen zu bezeichnen, ist aber wirklich zu viel des Guten. Ich denke nur an den Albertinaplatz, der auf viele Jahrzehnte, wenn nicht für immer, total verschandelt und geschändet wurde, weil man natürlich ein weiteres Mahnmal gegen Rechts gebraucht hat. Und wir brauchen sicher noch ein paar Dutzend. Aber das wäre jedenfalls einer der besten und interessantesten Plätze Wiens gewesen, um hier etwas Sinnvolles zu realisieren. An die hunderten Toten aus der Zivilbevölkerung, die unter diesem Platz liegen, erinnert ein kleines Holztaferl, das man kaum entdecken kann. Eine Schande ist das! Zilk war einer der miesesten überhaupt: Hat sich immer präpotent für den unbeschränkten Zuzug von Ausländern ausgesprochen - und in der noblen Naglergasse gewohnt. Diese linken Heuchler!

    • wolf (kein Partner)
      21. Februar 2014 16:51

      "An die hunderten Toten aus der Zivilbevölkerung, die unter diesem Platz liegen, erinnert ein kleines Holztaferl ..."

      und!

      Das Mahnmahl nimmt qua Mahnmahl direkten Bezug auf die Opfer vom 12. März '45 unter dem Areal des Philipphofes

  6. Boris (kein Partner)
    21. Februar 2014 13:35

    Zur Info: Ex-Hypo-Chef Kulterer im "Format" über die "Not"-Verstaatlichung der Hypo-Alpe-Adria:

    Kulterer: "Der Herr Josef Pröll hat bei der Verstaatlichung aus rein politischen Gründen diese Bank in die heutige Situation manövriert", antwortet Kulterer auf die "News"-Frage, wer statt ihm auf die Anklagebank solle. "Wir waren der Raiffeisen ein Dorn im Auge", teilt Kulterer weiter aus. "Ich weiß das, weil ich habe vorher bei der Raiffeisen gearbeitet." ...
    "Es ist umfassend dokumentiert, dass die BayernLB der Hypo nach ihrem Einstieg einen hochriskanten Wachstumskurs verordnet hat, der - mitten in die Wirtschaftskrise hinein - tödlich sein musste", sagt Kulterer. ...
    Nur wegen der "völlig schiefgegangenen Verstaatlichung" sitze er immer wieder auf einer Anklagebank. "Da musste die Politik einen Schuldigen aus dem Hut zaubern. Den Haider (Jörg, ehemaliger Landeshauptmann Kärntens, Anm.) gab's ja nicht mehr. Also lautete der Schlachtruf: Der Kulterer war's!" Im übrigen sei er nie Haiders Freund gewesen, wie immer wieder behauptet werde. ...
    Als "größte Lüge der zweiten Republik" bezeichnet Kulterer im "News", "dass man die Verstaatlichung mit den Landeshaftungen rechtfertigte. Man kann im Gesetz nachlesen: Die Landeshaftung ist eine Ausfallsbürgschaft - und eine solche wirkt erst, wenn der Eigentümer nicht zahlen kann und erst nachdem sämtliche Werte verkauft wurden. Gezahlt hätte damit der bayerische Staat und nicht der österreichische Steuerzahler." Kein Mensch verstehe daher, warum verstaatlicht wurde. "Durch die Verstaatlichung muss nun Österreich für diese Misswirtschaft einer deutschen Bank zahlen." ...
    Die BayernLB, die die Hypo "an die Wand gefahren" habe, "bekam den Großteil ihres Geldes zurück und oben drauf ein volles Mitspracherecht bei allem, was die Bank tut - ob das der Verkauf der Österreich-Tochter oder die Gründung einer Bad Bank ist", erklärt Kulterer dem Magazin.

    http://www.format.at/articles/1326/930/360977/causa-hypo-kulterer-proell

  7. Julia (kein Partner)
    21. Februar 2014 13:03

    Nein, das darf doch nicht wahr sein?

    Die Antideutsche Antifa fordert gezielte Vergewaltigung von Deutschen Frauen.
    Linke hetzen gegen Deutsche

    Der Hass der Linken auf ihr eigenes Volk nimmt immer radikalere Züge an, auf diesem Bild sieht man wie radikale “Antideutsche”, den gebürtigen Deutschen Grundlegende Menschenrechte aberkennen. Würde man das Wort “Deutsche” in diesem Bild mit dem Namen irgendeiner andere Nation tauschen, wäre dies Volksverhetzung, da es sich hierbei aber “nur” um Deutsche handelt, unternimmt unser Linksgerichteter Demokratischer Staat jedoch nichts dagegen. Doch dieses Verhalten kennt man von bereits von den Linken “Antifaschisten”. Sicher, man könnte sich nun fragen wieso diese Menschen solch eine Verachtung für ihr eigenes Volk empfinden, doch vermutlich wird man keine Antwort darauf finden. Eines ist jedoch sicher: Diese Menschen müssen starke Defizite haben, um keine Liebe für ihre Heimat empfinden zu können.

    Doch bei dem folgenden Bild kann einem glatt die Spucke wegbleiben, es erinnert stark an die Worte der schwedischen Antifa. (Wir berichteten)
    Dieses abartige Bild veröffentlichte die Seite “Die Antifa e.V.” auf Facebook. Das Bild haben sie mittlerweile gelöscht, doch zum Glück konnten es einige Personen noch rechtzeitig sichern. Auf dem Bild sieht man eine Frau die vergewaltigt wird, darüber steht: “Für mehr Zwangsvergewaltigungen von Volksdeutschen!” darunter “still loving Volkstod” und “Für die Vernichtung rein-deutschen Erbgutes!”.

    Hier zu den Bildern:
    http://ruf-der-heimat.com/2014/02/20/die-antideutsche-antifa-fordert-gezielte-vergewaltigung-von-deutschen-frauen/

  8. AppolloniO (kein Partner)
    21. Februar 2014 12:00

    Architektur? Landschaftsbild? Alles Fremdworte für die Wiener Filz-Verwaltung!

    Versuchen Sie über folgende, einfache Fragen Auskunft zu bekommen.
    1. Wo plant Wien bauliche Verdichtung (Hochhäuser müssen ja auch sein).
    2. wo plant Wien keinesfalls Hochhäuser.

    So "passieren" eben immer wieder skandalöse Betonklötze irgendwo, aber doch mitten in Wien. Siehe Komet Hochhaus, Wiental, Meidling, siehe Wien Mitte oder Gründe des Eislaufvereines. Daran ist zu erkennen, dass unseren Planern(?) neben der Optik auch das Stadtklima vollkommen wurscht ist.
    Obige drei Ungetüme hätten samt und sonders eine der wenigen Frischluftschneisen,
    nämlich das Wiental, blockiert.

    Wählt sie doch endlich zum Teufel

  9. HDW
    21. Februar 2014 11:31

    Der weite Begriff "legalisierte Korruption" gilt besonders für die Kapitalverwertungslakeien der Architektengilde in Wien! Für die Verschandelung stehen sie zusammen mit den roten Provinzpolitikern, die schon einmal den Nachschmarkt abreissen, das Wiental überdachen und darauf die Stadteinfahrt der Westautobahn errichten wollten (Slavik) oder die Verkehrsbetriebe die aus Justament gegen das U-Bahn Engagement der damaligen ÖVP, die völlig sinnlose USTRABA durchsetzten. Beim AKH sind es die Winters und z.B. der Architekt Lintl und Möbius, für die deprimierenden Glasfassaden der 80er Jahre das Büro Hlawenicka, für den "postmodernen" Schandfleck des Bundesamtsgebäude, Architekt Czernin, alles gewissenlose Korruptionisten: "je länger der Strich" umso höher der Gewinn". Die "künstlerischen Dissidenten" vom Schillerplatz hingegen sind nur pragmatisierte Beamte die sich manchmal wichtig machen aber nur ihre Kinder ebenso versorgen wollen und heutzutage dem Mainstream der rotgrünen Gemeinde nachlaufen!

  10. cmh (kein Partner)
    21. Februar 2014 10:36

    Zur Freiheit zur Sonne Genossen!

    "Gewinn" aus rotem Munde zu hören ist immer entlarvend. Oder ist Gewinn etwas anderes als Profit? Profit schlecht? Roter Gewinn gut? oder so?

    Fern ab jeder Parteilichkeit ist damit wieder einem unmittelbar zu erkennen, dass der Sozialismus schon aus logischen Gründen einfach nur ein Non sequitur sein kann.

    (NB: Die Bilder Unterbergers sind manipulativ. Um vergleichbar zu sein müssten beide von der gleichen Position aus gemacht sein. Macht aber nix, denn das Rotproblem ist viel fundamentaler als 30 Jahre den Steffel nicht zu sehen. Dann müssen sie das Ding eh wieder abreissen. Denn um heute mit Gewinn zu bauen, darf das Ding nur 30 Jahre halten. Usw.)

  11. Torres (kein Partner)
    21. Februar 2014 10:14

    Unterberger prügelt hier die Falschen: Architekten können erstens nicht bestimmen, wo, an welcher Stelle, etwas gebaut werden soll und müssen zweitens die Auflagen des Bauherrn hinsichtlich des Zweckes, der Größe und der Kosten des Gebäudes berücksichtigen. So wurde etwa die Wirtschaftsuni nur deshalb zu klein gebaut, weil die Verantwortlichen die Entwicklung der Studentenzahlen falsch eingeschätzt haben (bzw. ein zu kleines Grundstück dafür bereitgestellt haben). Überdies gibt es ja immer einen Wettbewerb, wo die Auftraggeber das ihrer Meinung bestgeeignete Projet aussuchen können. "Schuld" sind also immer die Bauträger, nie die Archtekten.

  12. Julia (kein Partner)
    21. Februar 2014 09:22

    Ja unsere Freunde ..... sie meinen's wirklich gut!
    http://freies-oesterreich.net/

    Der Euro wird nicht kollabieren? Rothschild wettet dagegen.
    (Schloss Rothschild in Reichenau, Niederösterreich - Foto: Metapedia)

    Die Geldpolitik ist seit den allumfassenden „Euro-Rettungen“ total aus dem Ruder gelaufen und die Folgen unfinanzierbar. Der Fernsehsender CNBC meldete bereits vor 1,5 Jahren, dass Lord Jacob Rothschild mit 200 Millionen Dollar auf den Untergang des Euro gewettet hat.
    http://www.cnbc.com/id/48721839

    Rothschild gilt gemeinhin als einer der einflussreichsten Geldfürsten. Eine Wette gegen den Euro dürfte die Euro-Retter Merkel, Draghi & Co nicht erfreut haben …

    Aber warum ist Rothschild so einflussreich? Ohne jetzt spezifisch auf irgendwelche Links zu verweisen, platzieren wir hier mal zwei Fremdinformationen zur mündigen Beurteilung:

    http://de.metapedia.org/wiki/Familie_Rothschild

    http://www.youtube.com/watch?v=hD2SRDql_jg

  13. Boris (kein Partner)
    21. Februar 2014 09:04

    Und das aus dem Mund eines Menschen mit Migrationshintergrund. Respekt!
    Da könnten sich die Eingeborenen eine Scheibe abschneiden!
    Das Ende mit dem Kult mit der Schuld
    http://www.youtube.com/watch?v=nXI26dSJ6aY

    • Boris (kein Partner)
      21. Februar 2014 09:15

      Solche Worte vernimmt man heute von keinem einzigen (in der Öffentlichkeit bekannten) Politikern, Journalisten, Historikern, Politikern, Künstlern etc.

      Viktor Reimann (1915 – 1996) österreichischer Journalist, Schriftsteller und Politiker

      „Allmählich sträuben sich die besiegten Völker, als Verbrecher und Trottel hingestellt zu werden, während sich die Sieger als Apostel der Menschheit und Freiheit aufspielen. Allmählich müssen wir aufhören, unsere eigene Geschichte im Geiste der Siegermächte zu schreiben.
      Dieser Geist ist nämlich keineswegs vom Geist der Wahrheit und schon gar nicht vom Heiligen Geist beflügelt.
      Was wir in und nach dem I. Weltkrieg hatten, wiederholte sich 1 zu 1 in und nach dem II. Weltkrieg! Was ihnen beim 1. Mal nicht gelang, hatte Erfolg beim 2. Mal! Diesemal waren sie klüger und installierten ein Marionettenregime in Deutschland
      (Anm.: auch in Österreich - wir sind eine Kolonie der Besatzermächte ich meine Befreier).

    • King_Crimson (kein Partner)
      21. Februar 2014 11:27

      Danke für das gute Video, der normale Bürger hat mehr Hausverstand als die meisten Akademiker!

  14. Konsul Buddenbrook (kein Partner)
    21. Februar 2014 08:41

    Oh mein Gott, man sieht nicht mehr auf den Stephansdom, welch furchtbares architektonisches Verbrechen.

  15. Brigitte Imb
    20. Februar 2014 18:58

    OT

    Was hat das zu bedeuten?

    Eurofighter: Millionen für Lobbying bei "Lüssel und Laider"?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1565168/Eurofighter_Millionen-fur-Lobbying-bei-Lussel-und-Laider?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

    Ist Schüssel doch nicht so unschuldig wie er vorgibt, od. pinkelt ihm wieder einmal jemand ans Bein?

    • machmuss verschiebnix
      20. Februar 2014 19:35

      Wer soll die Namen (.. "Dr. W. Lüssel",...) so geändert haben ???
      Soviel Dummheit traue ich nichtmal "W. Raymann" zu und schon gar nicht "Dr. W. Lüssel" !

      Also kann es sich bei "unsere Spezialvereinbarung" ja wohl nur um ein
      Vereinbarung zwischen NEWS und ...wem ? handeln .

      .

    • Politicus1
      20. Februar 2014 20:23

      In der Sowjetunion gab es zwei Zeitungen:
      die Prawda und die Iswestija.
      Die Russen sagten: in der Prawda gibts keine Iswestija - und in der Iswestija keine Prawda ...
      auf Deutsch heißt Prawda Wahrheit und Iswestija heißt Nachrichten (=NEWS)
      .....
      alles klar?

  16. schreyvogel
    20. Februar 2014 16:15

    Ein Beispiel für "Verschandelungen" der jüngeren Zeit ist der Wiener Westbahnhof.
    Früher dominierte er, leicht erhöht stehend, in seinen wunderschönen Proportionen den Europaplatz. Eines der ersten und schönsten Zeugnisse der österreichischen Nachkriegs-Architektur.

    Jetzt hat man ihm zwei viel höhere gewaltige Klötze rechts und links sehr knapp an die Seite gestellt. Dadurch hat er seine optische dominierende Wirkung komplett verloren. Er wirkt nur noch wie ein Zwerg, wie ein unbedeutendes Nebengebäude.

    Ein Armutszeugnis für den Dr. Häupl und die ganze sozialistische Bau-Mafia.
    Ich wäre dafür, zu seiner Schande den Europaplatz auf Michael-Häuplplatz (mit erklärender Zusatztafel) umzubenennen.

    • Politicus1
      20. Februar 2014 16:59

      Die Bahn baut doch heute keine Bahnhöfe, sondern Einkaufs- und Bürozentren mit Gleisanschluss ...
      Ausserdem wird der Westbahnhof nach Inbetriebnahme des Hauptbahnhofs nur noch ein Bahnhöfchen für Regionalzüge sein ...

    • Riese35
      20. Februar 2014 19:19

      @Politicus1: ;-))))))))))))) So ist es.

      Auch das künftig als "Hauptbahnhof" bezeichnete Objekt wird kein Bahnhof, sondern nur ein Gleisanschluß, eine überdimensionierte Haltestelle für das EKZ sein. Es werden ihm viele Eigenschaften fehlen oder nur sehr verkümmert vorhanden sein, die heute üblicherweise Wesensbestandteil eines Bahnhofs sind:

      a) Zugbildung, Kurswagen, Verschub, Vorheizanlagen: man wird nur mehr mit Ganzzügen bzw. Triebwagenzügen wie auf einer Tramwaylinie auf und ab fahren, die Beförderungsfälle werden vermehrt zum Umsteigen gezwungen, die Heranführung von Triebfahrzeugen oder einzelnen Waggons ist kompliziert und muß über eine weite Strecke aus Matzleinsdorf erfolgen, die Bereitstellung von Zügen wird der Vergangenheit angehören

      b) Autoverladung: diese wird sich - im Gegensatz zum alten Südbahnhof bzw. zum Westbahnhof - weit entfernt von den Bahnsteigen bei der Quellenstraße befinden; für Autozugreisende eine Qual, was vermutlich zur Einstellung der Autoreisezüge führen wird, da sich kaum ein potentieller Autozugreisender zukünftig diese komplizierte Verladeprozedur antun wird (die EKZ-Funktion ist ja wichtiger als die Reisefunktion)

      c) Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln: die Vorfahrt mit Parkmöglichkeit wird wie schon beim Westbahnhof nur mehr in minimaler Form möglich sein, die Umsteigewege zu sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln sind so angelegt, daß die Umsteigewege maximiert werden (D-Wagen am hinteren Bahnsteigende, vorne die Schnellbahnstation, die U-Bahn und der O-Wagen weit entfernt von den Bahnsteigen

      d) Die Bahnsteigdächer schweben so hoch über den Bahnsteigen, daß sie bei etwas Wind keine Schutzfunktion mehr gegen Niederschläge bilden (beim Westbahnhof sind die Bahnsteigdächer so weit heruntergezogen, daß der Zwischenraum zu einem Fahrzeug minimal und die Schutzfunktion optimal ist; beim "Hauptbahnhof" hingegen war diese Schutzfunktion wurscht, denn dort haben die Bahnsteigdächer primär die Funktion eines markanten, stilistischen, den Architekten "auszeichnenden" Merkmals)

      e) Das "Hauptbahnhof" genannte Gebilde wird sich eingezwängt zwischen Hochhäusern und schmalen Gäßchen an ganz versteckter Stelle befinden und kaum weithin sichtbar sein. Der Haupteingang wird wie ein zu groß geratener Abgang zu einer U-Bahnstation aussehen.

      Aber nochmals zurück zum Westbahnhof: vielleicht kann man dann dort nach der Vollinbetriebnahme des "Hauptbahnhofs" auf den nicht mehr benötigten Bahnsteiggleisen eine schiefe Eben mit Schlepplift errichten, die man im Winter dann entsprechend beschneit als Stadtslalomstrecke zum Schifahren nutzen kann.

      Wetten, daß sich diese Idee dann ein paar Jahre später auch auf den "Hauptbahnhof" übertragen lassen wird, denn sobald die Beförderungsfälle einmal Erfahrung mit den zahlreichen Verschlechterungen gemacht haben, werden sie diese "Verkehrsstelle" meiden und auf andere Verkehrsmittel (z.B. Privat-PKW) ausweichen, was wahrscheinlich dazu führen wird, daß man dort mit 4 von derzeit geplanten 10 Bahnsteiggleisen das Auslangen finden wird.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      21. Februar 2014 06:56

      Sehr richtig schreyvogel! Danke!

      Was hier mit dem denkmalgeschützten (!) Westbahnhof geschehen ist, schreit nicht nur architektonisch zum Himmel!

      Zwischen zwei monumental-häßlichen Klötzen, welche zu den mit Masse um die Jahrhundertwende 1900 gebauten Häusern des Europaplatzes und zum Westbahnhof selbst nicht passen, wirkt der Westbahnhof geradezu erdrückt. Fährt man auf dem äußeren Gürtel, wird man des Westbahnhofes erst dann angesichtig, wenn man schon fast an ihm vorbei ist. Von Ensembleschutz keine Spur!

      Und niemand der "In­tel­li­gen­zi­ja" dieser politisch korrekt vergewaltigten ultraroten Stadt hatte es gewagt, gegen diese architektonische Untat, welche ausschließlich der Gewinnmaximierung dient, aufzustehen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Februar 2014 08:10

      Die den Platz einfassenden Häuser a Europaplatz wären städtebaulich gar nicht so schlecht. Problematisch ist vielmehr:
      - die mediokre architektonische Qualität der Häuser, die sich allerdings erst nach Fertigstellung offenbarte (vgl. mit den Renderings)
      - der katastrophale Europaplatz selbst, der eigentlich radikal von Bäumen, Masten, dem schrecklichen Wiener-Linien-Kobel und am besten auch von den Autos (es gibt eine fertige, ungenutzte Untertunnelung!) befreit gehörte.

      Das könnte sonst für Gürtelverhältnisse ein ganz schöner Platz sein.

    • cmh (kein Partner)
      21. Februar 2014 10:49

      stf

      Es gibt eine Untertunnelung? Das ist mir neu, wäre aber toll.

  17. kakadu
    20. Februar 2014 15:21

    OT

    Sotschi ist nochmals anders.
    Nicht schlecht, egal ob gestellt oder echt! ;-)

    http://www.youtube.com/watch?v=FS1Zq0GbvBg

  18. Josef Maierhofer
    20. Februar 2014 15:08

    Linke brauchen anonyme und Menschen- und Ensemble - feindliche Protzbauten aus Stahlbeton und Glas. Ich fühle mich in solchen 'Kunstbauten' nicht wohl und viele nicht.

    Außerdem wohnen ja mehrheitlich Grüne in Wien 8, was sagen denn die zu einem solchen Plan ?

    Auch UHBP könnte man um seine Meinung fragen, wohnt er doch auch dort und geht angeblich zu Fuß dort vorbei. Oder ist auch er für einen (nordkoreanischen) überdimensionalen linken Protzbau ?

  19. mischu
    20. Februar 2014 12:23

    Wien wird auch durch den tiefrot-grünen Sumpf der hier herrscht immer häßlicher.

    Die Werbekampagne für die Mahü-Fuzo ist bis jetzt teurer als die Wiener Gemeinderatswahl und bewegt sich bereits bei ca. 3 Millionen Euro.
    Und an wen wurde dieser fette Werbeauftrag vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (= PID) vergeben? Genau, an KOBZA Media! Und wer ist dort einer der beiden Geschäftsführer? Wie könnte es anders sein, natürlich NIKO PELINKA!

    Wen das nicht zum Himmel stinkt?

    • mischu
    • terbuan
      20. Februar 2014 13:37

      Dieser Skandal "Mariahilfer Straße" entwickelt sich zu einer wahren Goldgrube für etliche daran beteiligte Unternehmen!
      Als nächstes kommt dann vielleicht die Landstraße als neue Spielwiese in Betracht?

    • mischu
      20. Februar 2014 14:16

      Der "Wiener Brut" ist leider alles zuzutrauen!

    • Politicus1
      20. Februar 2014 14:35

      was kostet ein Inserat auf Google?
      Bei jeder Suche, die Mariahilf* enthält bekommt man automatisch eine Anzeige für "JA zur Mahü" mitgeliefert!
      Für die verlinkte webpage zeichnet der Wiener Szenewirt Schlacher verantwortlich.

    • fenstergucker
      20. Februar 2014 14:44

      @Politicus1

      Eine Hand wäscht die andere......
      Dafür hat der Schlacher auch das "Motto am Fluß" als Betreiber erhalten und übernimmt eine Szene-Bar in der zukünftigen Fußgängerzone "Mahü"!
      Alles klar?

  20. Politicus1
    20. Februar 2014 09:25

    zur eingeladenen Zuwanderung und Bevölkerungsvermehrung Wiens:
    500 mehr Bewohner jede Woche in Wien verlangen auch Wohnraum.
    Wo sind die dafür erforderlichen neuen Wohnungen, locker geschätzt 250 neue Wohnungen pro Woche oder 1,000 neue Wohnungen jedes Monat?

    Der stete Drang der Politiker nach mehr Wählern hat seine Ursache auch im System unseres Finanzausgleichs. Mehr Menschen heißt mehr Geld vom Bund!

    Zur Lebensdauer der Bauwerke nach dem Krieg.
    Hier würde ich differenzieren. Was in den ersten Jahrzehnten nach Ende des 2. WK gebaut oder renoviert wurde ist meist auch noch heute brauchbar und in Verwendung.
    Das schnelle Bauen setzte mMn. erst in den 70er und 80er Jahren ein, als sich die Betonlobby massiv durchsetzen konnte.
    Wiederaugebaute Wohnhäuser der 50er Jahre haben mit ihren Ziegelmauern auch heute eine bessere Wohnqualität (abgesehen von Größe und Grundausstattung) als die Betonplattenbauten der späteren Jahrzehnte.
    Die neue (nicht die allerneueste!) WU ist also abbruchreif, so wie das Gemeinde Wien-Rechenzentrum an der Zweierlinie. Die alte WU steht weiter fest gemauert und nutzbar ...

    • Riese35
      20. Februar 2014 19:30

      **********!

      >> "500 mehr Bewohner jede Woche in Wien verlangen auch Wohnraum. Wo sind die dafür erforderlichen neuen Wohnungen ..."

      In Neu-Hasankeyf, wie vermutlich die Seestadt Aspern von den zukünftigen Bewohnern genannt werden wird.

      >> "Die neue (nicht die allerneueste!) WU ist also abbruchreif, ..."

      Eine gute Gelegenheit, gleich auch den in Stadtnähe gelegenen Franz Josefs Bahnhof aufzulassen und die Züge am Stadtrand enden zu lassen.

  21. Freak77
    20. Februar 2014 09:01

    Politische Kunst der Meisterklasse bei der Mariahilferstraßen-Befragung. Bürgermeister Häupl zeigt diesmal öffentlich vor wie man sich elegant aus der Affäre zieht:

    Indem man JEIN sagt, also Ja&Nein gleichzeitig:

    Häupl ist für die Fußgängerzone in der Mariahilferstraße aber dagegen, dass da auch Radfahrer fahren dürfen.

    - Obwohl Häupl genau weiß dass es um das freie Radfahren genauso geht wie um das Zu-Fuß-Gehen. Und auch die Grünen wissen genau, dass es auf die Radfahrer-Stimmen (die Grünen sind ja die Radfahrer-Partei) bei der Abstimmung ankommt.

    http://www.österreich.at/nachrichten/Haeupl-Es-gibt-keine-Neuwahl-in-Wien/131836245

    Egal wie die Mariahilferstraßen-Befragung ausgeht, der Häupl ist fein raus, er wird sich herausreden können.

  22. Politicus1
    20. Februar 2014 08:49

    Wien hatte von 1958-1963 einen Stadtplaner Roland Rainer:
    "„Und wenn man als Architekt nicht die Möglichkeit ergreift,
    eine menschliche Welt zu bauen, die erfreulich ist,
    wenn man das nicht tut, dann ist man eigentlich kein Architekt,
    denn dann macht man keine Architektur, dann baut man halt Volumen.“

    Hat Wien überhaupt noch einen Stadtplaner - oder nur noch Radfahr-, Fussgänger-, oder Hundezonenbeauftragte?

    • Riese35
      20. Februar 2014 11:03

      @Politicus1: >> "Hat Wien überhaupt noch einen Stadtplaner - oder nur noch Radfahr-, Fussgänger-, oder Hundezonenbeauftragte?"

      Nein, es gibt noch andere: GenderbeauftragtInnen, GleichstellungsbeauftragtInnen, RassismuswatchbeauftragtInnen, FremdenfeindlichkeitsbeobachtungsbeauftragtInnen, FaschismusbeobachtungsbeauftragtInnen etc.

  23. Anonymus
    20. Februar 2014 08:34

    Ich weiß das von "innen":
    Die Wiener Holding mit ihren zirka 75 Tochtergesellschaften (davon einige nicht aktiv und ohne Mitarbeiter!) bzw. Beteiligungen ist eine besondere Konstruktion, wo sich Häupl und Brauner jederzeit Geld "besorgen" können. Die dortigen Geschäftsführer müssen immer die vielfach nur telefonisch erteilten Aufträge und Anweisungen aus dem Rathaus umsetzen.
    Ein anderes Konstrukt der Stadt Wien ist der FSW (Fonds Soziales Wien), wo tausende Mitarbeiter die teils unsinnigen Sozialaufgaben bewältigen und dazu viele hunderte Millionen Euros jährlich an Steuergeldern verbrauchen.

    • sauna-echo
      20. Februar 2014 11:31

      Wer haftet für die Schulden der Wiener Holding ?
      Jetzt werden die Schulden durch einen Büro/Geschäftsbau steigen, den man teuer vermieten will. Das Risiko die hohen Mieten nicht durchsetzen zu können ist gross - es wird derzeit sehr viel gebaut. Also ist auch die Kreditrückzahlung ein Problem. Warum engagiert sich die Stadt als kommerzieller Bauträger ?
      Haben wir keine anderen Sorgen ?

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      21. Februar 2014 07:56

      Nun, dann wird wohl einer der "Anrufer" drauf gekommen sein, dass dieser prominente historische Blick auf den Stephansdom nicht erwünscht ist...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Februar 2014 08:16

      Dass die Brauner den Häupl sich in "ihrer" Wien Holding Geld besorgen lässt, kann aber nur als Scherz gedacht sein, oder?

  24. Florin
    20. Februar 2014 08:16

    "Das nächste Mal schau ich einfach weg!"

    Quelle: Österreichische Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege
    http://www.wien-heute.at/p-73293.php

  25. Baldur Einarin
    20. Februar 2014 08:07

    Ja, die Verhäßlichung Wiens schreitet unaufhaltsam fort !
    Einige Daten zu der geplanten Verbauaung des Zögernitzareals :
    Das gesamte Areal steht in einer Schutzzone, das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz seit 2008. Ein Investor, diesmal aus Kärnten, der schon in der Umgebung für einige Aufregung gesorgt hat,erwarb das Areal aus der Hand der Erzdiözese für eine bescheidenen Betrag von 3,5 Millonen Euro, eben auf Grund der Tatsache, daß dieses Gebäude denkmalgeschützt ist. Insgesamt ca, 8 000 m2, wobei 400 m2 jederzeit a priori verbaut werden dürfen. Für den Käufer kein schlechtes Geschäft- aber es ist ihm zu wenig. Um einer Gewinnoptimierung willen soll nach seiner Vorstellung der nördliche Trakt abgerissen werden, um einer postmodernen Scheußlichkeit Platz zu machen, das mit ca. dutzenden Bäumen bestückte Gartenareal soll nach einer Umwidmung fast total verbaut werden. Traurig, daß alle politischen Farben von Stadt und Bezirk mit Ausnahme der FPÖ und manchen Grünen mitmachen ! Vasilakou und Chorherr sind für dieses abscheuliche Projekt. Der Volständigkeit ergänze ich, daß eine Döblinger Jungsozialiatin sich gegen die Verbauung des Zögernitzareals ausgesprochen hat.
    Auch der Langzeitbezirksvorsteher Tiller (ÖVP ) war von dem Projekt des Kärtner Investors derart angetan, daß er mit ihm gemeinsam Anfang Dezember eine Präsentation im Zögernitz abhielt. Interessanterweise waren die postalischen Einladungen zu dieser Präsentation mit dem Briefkopf des Herrn Tiller geschmückt.
    Die Homepage der Gemeinde Wien bewirbt dieses Projekt, bevor nicht einmal irgendwelche Voraussetztungen für den Bau (Umwidmungen , Baubewilligungen etc.) erfolgt sind.
    Einer der ausführenden Architekten ist Langzeit SPÖ-mandatar in Döbling und Leiter des Bauausschusses im Bezirk !!!
    Die Folge . ein Sturm der Entrüstung und Start einer Bürgerinitiative, die in kürzester Zeit 1550 Unterschriften beinm Petiionsausschuß abgeben konnte.
    Sämtliche Vorsprachen unserer Initiative waren bisher sehr ernüchternd Besonders traurig, daß der Landeskonservator Dr. Dahm für die Intentionen des Bauwerbers absolutes Verständnis hat.
    Erfreulich an der Tatsache, daß die Döblinger großes Interesse am Weiterbestand baulicher Kleinode hat.
    In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die rührige .unermüdliche Initiative Denkmalschutz hinweisen und danken. www.initiative-denkmalschutz.at
    Der nächste Skandal in Döbling: Teilabriß der Nußdorfer Brauerei, Abrisse in der Schutzzone Kahlenbergerstraße und "Verklotzung" von Heurigengärten.
    Gerade in den letzten Tagen verstärkt sich der Widerstand gegen diese Unkultur und die Initiativen erhalten beachtlichen Zulauf.
    Mögen manche sagen. daß dies alles nichts nutzt, so halte ich entgegen, daß der bereits verloren hat, der nichts versucht.
    Ich werde den Blog am laufenden halten.

    • Riese35
      20. Februar 2014 11:28

      Historisch interessant ist auch, daß das Casino Zögernitz die Endstation der 4. Radial-Straßenbahnlinie Wiens war (innerer Ast des heutigen 37ers), die nach der Dornbacher Linie (1865/66, heutiger 44er-9er-43er), der Praterlinie bis zum alten Donauufer in der Nähe der heutigen Reichsbrücke (heutige U1) inkl. Ring und Kai (1868/69) etwa zeitgleich mit der Mariahilf-Hietzinger Linie (1869/1870) in der allerersten Bauphase des Wiener Straßenbahnnetzes (1865-1870) eröffnet wurde.

      Die Eröffnung weiterer Straßenbahnlinien erfolgte dann erst wieder im Zusammenhang mit der Weltausstellung 1873. Zwischen 1870 und 1873 gab es keine Veränderungen im Wiener Straßenbahnnetz, das in dieser Zeit nur aus Ring-Kai sowie der Dornbacher, Prater, Hietzinger und Döblinger Linie bestand.

      Die Döblinger Linie ab Casino Zögernitz bis zur Hohen Warte (äußerer Ast des heutigen 37ers) wurde überhaupt erst am 23. Dezember 1903 eröffnet, und zwar gleich elektrisch.

      Das Casino Zögernitz war also vom 27. Mai 1870 bis 22. Dezember 1903 Endstation der Döblinger Straßenbahnlinie, ab 3. Jänner 1902 im elektrischen Betrieb.

  26. terbuan
    20. Februar 2014 08:05

    Einfach nur grauenhaft, ein Betonklotz mehr mit Ablaufdatum, auf die paar Meter ist angekommen, man fasst es nicht!

    Mehr dazu:
    "Der große Potlatch"
    http://diepresse.com/home/spectrum/architekturunddesign/1553480/Der-grosse-Potlatch
    http://ausstellung.next-pm.at/rathausstrasse1/stufe1/86/blatt1.pdf

    Aber nicht nur in Wien treiben die Roten ihr Unwesen bei hässlichen und unnötigen Neubauten:
    Im fernen Bad Aussee gibt es heftige Diskussionen über eine vom früheren Bürgermeister Marl initiierte Überbauung der Traun durch ein Einkaufszentrum, welches keiner braucht und das Stadtbild massiv beeinträchtigen würde!

    • Xymmachos
      20. Februar 2014 11:36

      ad BA: ... und die Geschäfte in der Ischler Straße können dann endlich zusperren.

    • terbuan
      20. Februar 2014 13:32

      So ist es, werter Xymmachos,
      ...als ob das unnötige Narzissenbad nicht schon gereicht hätte,
      ganz abgesehen von dem Klotz PVA auf dem höchsten Punkt des Zentrums von BA!

  27. mischu
    20. Februar 2014 01:48

    Die Wiener Holding ist die "Bad Bank" der Gemeinde Wien!

    Und warum sind neue Monsterbauten so beliebt bei den öffentlichen Bauträgern?
    Weil eventuell bei den enormen Bausummen ganz leicht Millionenbeträge in "dunkle Kanäle" versickern, die niemand mehr nachvollziehen kann?
    Netter Nebeneffekt: man pflegt wieder jede Menge "Freund(erlwirt)schaft", vom Architekten, der sich beim Selbstverwirklichen austoben kann, bis zum Generalunternehmer bzw. Sub- und Nachunternehmer!

    Schon regt sich berechtigter Unmut in der Josefstädter Bevölkerung und statt einer Volksbefragung zur unsinnigen Mahü-Fuzo, wäre eine Befragung der Betroffenen im 8. Bezirk wesentlich dringlicher. Aber da versucht man aus Eigeninteressen einfach drüberzufahren. Hoffentlich versalzt der Bürgerprotest den Verantwortlichen ordentlich die Suppe!

    P.S.: Bei dieser Argumentation warte ich nur noch auf den Abriß des AKHs, weil ein größerer Neubau wesentlich mehr Gewinn abwerfen würde. Die durchschnittliche Halbwertszeit in Wien hat ja auch dieser Bau längst überschritten.

    PPS: Seinerzeit verhinderten einsichtige Stadtpolitiker ebenso den wahnwitzigen Leseturm im Museumsquartier. Aber offensichtlich sind die Zeiten der Vernunft im Wiener "Rothaus" längst vorbei!

  28. kritikos
    20. Februar 2014 01:46

    Wien ist anders, sagt das Rathaus. Ist anders besser? Offensichtlich glaubt das die Stadtregierung und deren Bürgermeister. Ich hoffe auf ein Debakel bei der Befragung Mariahilferstraße. Aber selbst dann wird der linken Kooperation (um kein bösartiges - zutreffenderes? - Wort zu verwenden) kein Licht aufgehen, fürchte ich.
    Gelegentlich wünsche ich mir, dass auch Bewohner anderer Bundeländer bei den Wahlen benachbarter mitentscheiden könnten.

  29. A.K.
    20. Februar 2014 01:29

    Mit dem Thema "Sondermüll"-Architektur in Wien, könnte man einen eigenen Blog starten und mit Beispielen füllen.
    Nur eines von vielen Beispielen:
    Steht man z.B. im Oberen Belvedere "oberhalb" des Sees, mit Blick auf das Schloß, dann sieht man rechts über dem Tordurchgang zum Belvederegarten die Gebäude von Wien Mitte, ("The Mall"; Archtekten: Ortner & Ortner, Neumann + Steiner) und das "Justizzentrum Wien Mitte" ("City Tower Vienna"). Bei beiden Gebäuden wurde vorab behauptet, daß keine Störungen des Stadtbildes entstehen werden...

    • Gandalf
      20. Februar 2014 18:03

      Dass die Herren Ortner & Ortner besser, nein, nicht in Düsseldorf - selbst das wäre für die ein paar Nummern zu gross - sondern in Linz, und dort auch das geblieben wären, über das sie geistig nie hinausgekommen sind (und nicht hinauskommen können), nämlich Provinzbaumeister, ist ja offenkundig. Hätte man alle absurden Ideen dieser grössenwahnsinnigen Spinner realisiert, wäre Wien zur Lachnummer der Welt verkommen.





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