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FN 573: Quod licet Schwarzer

Alice Schwarzer hat Hunderttausende Euro Einkommen an der Steuer vorbei geschwindelt. Das löst große Aufregung aus – aber nicht wegen der Hinterziehung.

Aufregung löst bei Feministinnen und deren Lager einzig die Tatsache aus, dass die Steuer-Macheloikes der linken Kampffeministin bekannt geworden sind. Dabei geht es immerhin um 200.000 Euro. Und zwar nur an „freiwilliger“ Steuernachzahlung – was ein Vielfaches an geheimgehaltenen Bezügen bedeutet. Schwarzer & Co schäumen jetzt, dass ihr Manöver bekannt geworden ist. Was eher eigenartig ist. Denn kein einziger Linker oder Feminist hat auch nur eine Sekunde lang protestiert, als Steuerhinterziehungen etwa des CSU-nahen Chefs von Bayern-München bekannt geworden sind. Bei Bürgerlichen blasen die Linken furchtbar hinein, während sie bei sich selbst extrem wehleidig sind. Dabei hat sich Uli Hoeneß nie als Obermoralist aufgespielt, während Schwarzer das ständig tut. Wenn wir die Geheimnispflichten von Behörden ernst nehmen wollten (wofür ich bin), dann sollte das endlich für alle gelten. Auch einen Karl-Heinz Grasser.

PS: Der Ausdruck Macheloikes ist in Deutschland weniger bekannt. Aber auch Deutsche lernen gerne dazu: Es geht laut Wörterbuch um „Machenschaften, die gerne vertuscht werden“.

PPS: Köstlicher Zusammenfall: Knapp vor Bekanntwerden der Schwarzer-M. hat die SPD verlangt, dass ab einer gewissen Höhe Steuervergehen trotz freiwilliger Rückzahlung vor den Strafrichter führen sollten. Da muss die Partei hinzufügen: „bei Linken natürlich nicht“.

PPPS: Der Fall Schwarzer erinnert auch an eine andere linke Ikone: an den Autor Grass, dessen lautstarker Antifaschismus zu seinem nicht ganz unfreiwilligen Beitritt zur einstigen Waffen-SS ein wenig kontrastiert.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 15:06

    Oh, oh, die Alice Schwarzer hat's erwischt, was mich besonders freut. Erstens brauche ich sie nicht als kämpfende Geschlechtsgenossin---ich war immer höchst zufrieden mit meiner Rolle als Frau---zweitens ist sie so "grottenschiach", daß ich sie schon aus diesem Grund nicht als Kämpferin für "meine" Rechte brauche, drittens hat sie sehr schlau die Kurve gekratzt, als die fürchterlichen Vorkommnisse in der "Odenwald-Schule" aufgekommen sind, die sie seinerzeit gerne "mitgetragen" hat.

    Alice Schwarzer, die Hand in Hand mit Daniel Cohn-Bendit, diesem üblen Sch...n, 1968 die sexuelle Revolution, die "Befreiung" der Frauen, angeführt hat und solche sexuellen Mißhandlungen an Kindern (Beispiel Odenwald-Schule!) erst "gesellschaftsfähig" gemacht hat, hat eine Kehrtwendung gemacht, als das Thema zu heiß für sie und somit "geschäftsschädigend" hätte werden können! Diese Alice Schwarzer, die linxlinke GUTMENSCHIN schlechthin, hat also Steuern in großem Stil hinterzogen! Paßt doch alles zusammen---ist sie doch in mehrerer Hinsicht "geistesverwandt" mit Cohn-Bendit. Aber sie braucht sich sicher keine Sorgen um ihr Geld zu machen, sie wird von mehreren Netzwerken gehalten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 16:21

    OT:
    aber es ist es mir wert, wieder einmal eine ORF-Manipulation aufzuzeigen ...
    ORF-Online meldet:
    Tausende protestierten in Paris gegen Familienpolitik

    Das lässt doch nur den Schluss zu, dass Franzosen demonstrierten, die mit der herkömmlichen Familie und deren Förderung nichts am Hut haben - oder?

    Im Text wird jedoch Klarheit geschaffen:
    In Paris sind heute Tausende Unterstützer der konservativen Vereinigung „Demo für alle“ gegen die Familienpolitik der sozialistischen Regierung auf die Straße gegangen. Sie protestierten unter anderem dagegen, Lesben ein Recht auf künstliche Befruchtung einzuräumen oder die Leihmutterschaft zu legalisieren.
    „Hollande, wir wollen dein Gesetz nicht“, riefen die Demonstranten, die nach eigenen Angaben das traditionelle Familienbild verteidigen wollen und der sozialistischen Regierung „Familienfeindlichkeit“ vorwerfen.

    Lieber ORF, das nächste Mal bitte gleich in der Übrschrift:
    Tausende protestierten in Paris gegen Familienfeindlichkeit der sozialistischen Regierung.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 15:21

    'Wenn wir die Geheimnispflichten von Behörden ernst nehmen wollten (wofür ich bin), dann sollte das endlich für alle gelten. Auch einen Karl-Heinz Grasser.'

    Manchmal sind es die 'Nebensätze', die wichtig sind.

    Wer in aller Welt ist Alice Schwarzer - nach der kräht doch wahrlich kein Hahn! Aber die Menschenwürde in Österreich sollte wieder respektiert werden.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 20:06

    Frau Schwarzer ist für mich schon seit Jahrzehnten ein Brechmittel;
    nun, nach ihrer Demaskierung, erst recht!
    Den Feminismus-Aktivistinnen ist nun ihre Galionsfigur abhanden gekommen.
    Der lack ist ab! Gut so!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 17:12

    Wieder einmal mehr entlarvt sich das linke Pharisäertum.
    Ich hoffe, Alice Schwarzer und ihre GenossInnen legen nun bei dieser höchst delikaten Steuerhinterziehungsaffäre die gleichen Maßstäbe an, wie sie es beim zu bekämpfenden Klassenfeind tun.

    Ich will die Linksradikalen jetzt endlich skandieren hören:

    "Widerstand, Widerstand - Alice Schwarzer auf die (Anklage-)Bank!!!!"

  6. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 23:56

    Jo, mei - da steht halt der Name fürs Programm = Schwarz(er)geldkonten in der Schweiz. Für mich jedenfalls keine Überraschung, seit die Salonlinken am Futtertrog naschen.
    Auch der Österreichische Gewerkschaftsbund ging doch schon vor Jahren als leuchtendes Beispiel voraus.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2014 16:00

    Einst verdienten Sozis und Frauen zu wenig um die Steuer ordentlich zu betrügen. Das ist jetzt anders. Die Roten sind Großverdiener und Kleinzahlen und Schwarzer kämpft für ihre Gleichberechtigung.
    Wenn das Interesse für Rotkünstler wie Grass nachläßt, bekennen sie sich zur SS.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAmalek
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2014 19:20

    O.T.

    Es hätte eine beispielgebende Vorzeige-Beziehung werden können, wenn die Unbelehrbaren rechtzeitig in die Schranken gewiesen worden wären: Tierpflegerin Lena entschloß sich am 30. Januar in der TV-Sendung von WDR-Nachttalker Domian zu ihrem mutigen Coming Out, daß sie „vom Sex mit einem von ihr betreuten Schimpansen träume“. Sie beschrieb „sexuelle Fantasien mit einem dreijährigen Affen namens Alex, der im letzten Sommer in den Zoo aufgenommen wurde“, berichtete, „dass sie sich sehr gut vorstellen könne, mit dem Tier zu schlafen“ und sprach „von einem sichtlich erigierten Penis des Schimpansen, wenn sie das Tier berühre“. Sie verbringe „Doppelschichten mit Alex“ und könne sich derzeit „gerade noch zurückhalten“.

    Eine wunderschöne Romanze, welche von der ultrarassistischen Organisation PETA umgehend torpediert wurde. Einige ihrer Fanatiker stellten „Anzeige beim Leipziger Veterinäramt“ und insistierten darauf, „rechtliche Schritte einzuleiten“.

    Die Antira-Kommission der Leipziger Studierend*innenschaft ist über das kecke Auftreten der PETA-Rassisten zutiefst entsetzt: „Offenbar ist es bei den Ewiggestrigen noch nicht angekommen, daß das Genmaterial von Affen zu 98 Prozent dem der Menschen entspricht und alle Unterschiede lediglich sozial konstruiert sind. Zeichen gegenseitigen Einvernehmens waren im vorliegenden Fall doch eindeutig vorhanden gewesen.“ Liebe sei bekanntermaßen das beste Mittel gegen Rassismus, und daß die PETA-Rassisten Liebe verbieten wollten, zeuge von ihrer haßzerfressenen Gesinnung.

    Grün*innen-Sprecher*in Ilse Karamba-Carachó will nun ihrerseits Anzeige gegen PETA wegen Verstoßes gegen § 130b (Liebesparagraph) stellen: „Das wirft uns in unselige Zeiten zurück, in welchen etwa die Beziehung zwischen einem privilegierten anatolischen Hirten und einer gemeinen Bergziege gesellschaftlich geächtet war. Eigentlich haben wir geglaubt, daß solche Vorurteile überwunden wären.“


alle Kommentare

  1. zauberlehrling
    03. Februar 2014 21:42

    Na, die Klassenkämpfer fallen reihenweise:

    http://orf.at/#/stories/2216791/

  2. numerus clausel
    03. Februar 2014 21:33

    Hat schon mal jemand nachgerechnet, welche Summe sie in der Schweiz gebunkert hat? Mal überschlagsmäßig diese Zinszahlung auf das dahinterstehende Kapital hochrechnen und da stellt sich die Frage, woher sie diese Geld hat. Mit der "Emma" wird sowas doch nicht gehen, oder doch?
    Wenn sie jetzt "reumütig" zusätzlich 1 Mio spenden will, womit verdient die Schwarzer ihr Geld?

    • zauberlehrling
      03. Februar 2014 21:40

      Na, hoffentlich nicht mit Prostitution? ;-)
      Wo sich doch so dagegen mobil macht! Oder ist sie erst nach dem Selbstversuch zur militanten Gegnerin geworden? ;-)

  3. Amalek (kein Partner)
    03. Februar 2014 19:20

    O.T.

    Es hätte eine beispielgebende Vorzeige-Beziehung werden können, wenn die Unbelehrbaren rechtzeitig in die Schranken gewiesen worden wären: Tierpflegerin Lena entschloß sich am 30. Januar in der TV-Sendung von WDR-Nachttalker Domian zu ihrem mutigen Coming Out, daß sie „vom Sex mit einem von ihr betreuten Schimpansen träume“. Sie beschrieb „sexuelle Fantasien mit einem dreijährigen Affen namens Alex, der im letzten Sommer in den Zoo aufgenommen wurde“, berichtete, „dass sie sich sehr gut vorstellen könne, mit dem Tier zu schlafen“ und sprach „von einem sichtlich erigierten Penis des Schimpansen, wenn sie das Tier berühre“. Sie verbringe „Doppelschichten mit Alex“ und könne sich derzeit „gerade noch zurückhalten“.

    Eine wunderschöne Romanze, welche von der ultrarassistischen Organisation PETA umgehend torpediert wurde. Einige ihrer Fanatiker stellten „Anzeige beim Leipziger Veterinäramt“ und insistierten darauf, „rechtliche Schritte einzuleiten“.

    Die Antira-Kommission der Leipziger Studierend*innenschaft ist über das kecke Auftreten der PETA-Rassisten zutiefst entsetzt: „Offenbar ist es bei den Ewiggestrigen noch nicht angekommen, daß das Genmaterial von Affen zu 98 Prozent dem der Menschen entspricht und alle Unterschiede lediglich sozial konstruiert sind. Zeichen gegenseitigen Einvernehmens waren im vorliegenden Fall doch eindeutig vorhanden gewesen.“ Liebe sei bekanntermaßen das beste Mittel gegen Rassismus, und daß die PETA-Rassisten Liebe verbieten wollten, zeuge von ihrer haßzerfressenen Gesinnung.

    Grün*innen-Sprecher*in Ilse Karamba-Carachó will nun ihrerseits Anzeige gegen PETA wegen Verstoßes gegen § 130b (Liebesparagraph) stellen: „Das wirft uns in unselige Zeiten zurück, in welchen etwa die Beziehung zwischen einem privilegierten anatolischen Hirten und einer gemeinen Bergziege gesellschaftlich geächtet war. Eigentlich haben wir geglaubt, daß solche Vorurteile überwunden wären.“

  4. Solon II (kein Partner)
    03. Februar 2014 17:29

    Sehr geehrter Herr Unterberger,
    ich bin nicht sicher ob das mit dem "CSU nahen Bayernpräsidenten" stimmt?
    Die Meldungen die ich wahrnehmen konnte waren, dass Herr H eher ein sehr nahes Verhältnis zu SPD Funktionären unterhält (was in Deutschland auch kein Nachteil sein muss)?
    Oder irre ich mich?

  5. Undine
    03. Februar 2014 17:07

    Ein sehr guter Kommentar zur gestrauchelten linken Ikone Alice Schwarzer im "Spiegel" von Jürgen Dahlkamp:

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelblog/alice-schwarzers-steuersuende-und-der-spiegel-verlogene-ehre-a-950731.html

  6. Dr. Knölge (kein Partner)
    03. Februar 2014 16:57

    Zuerst will ich über Frau Schwarzer etwas Gutes sagen: Sie hat sich gelegentlich negativ über den Islam geäußert, wenn es auch nach meiner Wahrnehmung ewig gedauert hat, bis sie zu richtigen Erkenntnissen gekommen ist.
    Ich bemühe mich seit Jahrzehnten, diese Frau wenigstens ein ganz klein bißchen zu mögen, doch es gelang mir nie. Jetzt gönne ich mir eine kleine Prise Schadenfreude und sehe mich wieder einmal bestätigt in meiner in meinem Leben erworbenen Grundhaltung, niemandem zu trauen, besonders denen nicht, die mir sagen wollen, was richtig und was falsch ist.

    • Undine
      03. Februar 2014 17:10

      @Dr. Knölge

      ".....niemandem zu trauen, besonders denen nicht, die mir sagen wollen, was richtig und was falsch ist."

      ......da bin ich ganz Ihrer Meinung!
      Und die Schadenfreude ist durchaus angebracht und legitim! :-)

  7. Amalek (kein Partner)
    03. Februar 2014 16:52

    Wieder eine Männerdomäne erobert. Diesmal das Schwarzgeld. Und ja, es tut mir auch wirklich leid, dass der Name von Alice Schwarzer so wunderbar einlädt zu ganz neuen Wortschöpfungen im Zusammenhang mit dem Vorbeischaffen von Steuergeldern am Fiskus. „Schwarzern“ – dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist! Gut, man kann es positiv betrachten: Nur Frauen, die richtig Kohle machen, können überhaupt schwarz am Staat welches vorbeischaufeln. Diese Feminismus-Industrie muss ja wirklich ein einträgliches Geschäft sein.

    Jetzt müssen Sie mir aber nur eins erklären: Warum eigentlich vergangenes Jahr dies Gejammer wegen der gestrichenen Fördergelder für Ihren grandiosen FrauenMedia-Turm in Köln? Sie haben doch Geld. Ihr „Lebenswerk“ sahen Sie damals bedroht, weil die staatlichen Gelder nicht mehr so freimütig fließen wollten in ein Projekt, dessen Nutzen für die Allgemeinheit von zweifelhaftem Sinn war. Das hat jetzt natürlich einen schalen Beigeschmack. Logisch, auch das ist natürlich nachvollziehbar, also so menschlich meine ich. Warum privates Geld in ein Schwarzer-Prestigeobjekt stecken, wenn der doofe Steuerzahler das doch bezahlen kann – wie er es jahrelang tat.

  8. fewe (kein Partner)
    03. Februar 2014 16:00

    Frau Schwarzer hat einen unterirdischen Charakter spätestens seit ihrer Hetze gegen Kachelmann gezeigt. Ich finde diese Person widerwärtig.

    Aber ihre Steuerprobleme und wieviel sie gespart hat, ist schon ihre Privatsache. Bei ihren Anhängerinnen wird ihr das kaum schaden, weil sie ist ja nie als Moralistin aufgetreten sondern als Frauenrechtlerin.

  9. DB (kein Partner)
  10. Segestes (kein Partner)
    03. Februar 2014 15:09

    Zumindest hat die Frau eine klare Meinung zu muslimisch inspirierten Hirnwindeln.
    Das unterscheidet sie wohltuend von 95 Prozent ihrer feministischen Schwestern, die sich aus Angst, einmal die gleiche Meinung wie die "Rechten" zu vertreten, in Appeasment üben und so eine religiös bedingte Frauenfeindlichkeit salonfähig machen, die die angeblichen Bestrebungen des Feminismus völlig konterkariert.

  11. Robert Bond (kein Partner)
    03. Februar 2014 14:55

    Leider immer das Gleiche Problem: Unterberger recherchiert nicht. Frau Schwarzer hat Selbstanzeige erstattet, Herr Hoeneß kommt demnächst wegen Steuerbetrugs vor Gericht. Man kann jetzt darüber diskutieren, ob der einfache Ausweg aus dem Strafrecht mittels Selbstanzeige richtig, gerecht oder sonstwas ist - solange es ihn gibt, müssen für alle Betroffenen die gleichen Regeln gelten. In Deutschland haben tausende Steuerhinterzieher diese Option genützt und die Namen wurden nicht bekannt. Im Übrigen frage ich mich, was AU so liest: Im deutschen Feuilleton aller Richtungen gabs nichts als Häme für Frau Schwarzer.

    • Robert Bond (kein Partner)
      03. Februar 2014 15:02

      Ergänzung: Für Frau Schwarzer stark gemacht haben sich gerade der Bund der Steuerzahler und die Deutsche Steuer-Gewerkschaft. Nicht grad linke Vorfeldorganisationen...

    • brs (kein Partner)
      03. Februar 2014 16:35

      Meines Wissens hat Herr Hoeness auch Selbstanzeige erstattet. Dabei sollen aber Formalfehler passiert sein. Deshalb nun das Gerichtsverfahern.

  12. Lieber Augustin
    03. Februar 2014 10:42

    Konklius,

    die Geschmäcker sind wirklich verschieden.

    Allgemein gilt die Anmutung der Frau Schwarzer als eher gering. Sie jedoch finden sie attraktiv, und das ist gut so. Es beweist die Richtigkeit der alten Volksweisheit: "Der eine frisst gern Blunzengröstel, der andere grüne Seife".

    Natürlich hätte die Frau Schwarzer Anspruch auf den Schutz ihrer Steuergeheimnisse. Das Motiv für die Zuspielung an die Medien könnte Schadenfreude oder Antisemitismus sein. Beides ist abzulehnen.

  13. zauberlehrling
    02. Februar 2014 23:56

    Jo, mei - da steht halt der Name fürs Programm = Schwarz(er)geldkonten in der Schweiz. Für mich jedenfalls keine Überraschung, seit die Salonlinken am Futtertrog naschen.
    Auch der Österreichische Gewerkschaftsbund ging doch schon vor Jahren als leuchtendes Beispiel voraus.

  14. catostrofe
    02. Februar 2014 21:19

    ahja.Sollte man diese Empfehlung nicht gerechtigkeitshalber auch an männliche Steuerhinterzieher abgeben? Am besten gleich nach deren Geburt durchzuführen.
    Nur damit nichts versäumt wird - später, in ihrer Jugend, nützt es womöglich wirklich nichts mehr.

  15. Gerhard Pascher
    02. Februar 2014 21:06

    Frau Schwarzer ist eher das Rindvieh und nicht der Jupiter. Ihr sollte man besser den Spruch der alten Römer sagen:
    Quídquid agís, prudénter agás et réspice fínem,
    was so viel heißt wie: Was du auch immer machst, mache es weise und denke an das Ende.

  16. dssm
    02. Februar 2014 20:54

    Ich glaube dieser Beitrag schießt über das Ziel hinaus.
    Wir christlich erzogenen kennen die Pflicht zum Vergessen und Vergeben! Und wir sollten uns niemals auf das sozialistische Niveau hinunterbegeben. NIEMALS.
    Wenn es jemanden gelingt Steuern zu hinterziehen, dann gratuliere. Wenn es schief geht, dann ist das ein armer Kerl, auch eine Frau Schwarzer fällt darunter.
    Genau diese Frau soll ruhig wissen, wir geben unsere christlichen Wurzeln nicht auf nur weil es gerade gut passt.
    Und ehrlich, wer glaubt einem sozialistischen Gutmenschen denn wirklich Gutes zu, wir wussten immer, daß es sich hier um das moralisch unterste Segment der Gesellschaft handelt. Wir, anständigen Menschen, würden gerne Steuern hinterziehen weil wir die Verwendung der Steuern ablehnen, können aber aufgrund der nur uns betreffenden Kontrolle dies nicht wirklich, die Gutmenschen hinterziehen aus Geiz und Gier, also niederen Motiven, wurden aber bisher kaum kontrolliert (illegalen Steuer-CDs sei Dank).

    • schreyvogel
      03. Februar 2014 19:41

      Natürlich ist Vergessen und Vergeben eines Christen Pflicht.

      Wenn aber jemand auf so hohem Ross sitzt wie die Schwarzer und ständig den anderern erklärt, was ethisch richtig und was falsch ist, dann muss sie sich schon gefallen lassen, dass sie mit kritischeren Augen betrachtet wird als ein Herr Bimpfl oder eine Frau Dampfl. Und ein klein wenig Schadenfreude wird wohl auch noch erlaubt sein bei jenen, die sich von Frau Schwarzer angegriffen oder provoziert fühlten.

      Im übrigen ist Frau Schwarzer sicher nicht ehrlich, wenn sie schreibt:

      "Selbstverständlich hätte ich das Schweizer Konto dennoch von Anfang an beim deutschen Finanzamt angeben müssen, um die Zinsen zu versteuern. Doch ganz ehrlich: Auch mein persönliches Unrechtsbewusstsein hat sich an dem Punkt erst in den letzten Jahren geschärft."

      Unrechtsbewusstein! Da lachen ja die Hühner! In Wirklichkeit hatte sie Angst, auf einer der zahlreichen Bankdaten-CDs aufzuscheinen, die laufend aus der Schweiz an deutsche Finanzämter verkauft werden.
      Darüberhinaus haben die Schweizer Banken einen Schwenk um 180° vollzogen. Während sie früher um steuerflüchtiges Kapital geworben haben, können sie es jetzt gar nicht schnell genug wieder loswerden und drängen "steuerunehrliche" Kunden zu Selbstanzeigen.

      Die Schweiz war früher besonders für drei Dinge berühmt: Die pharmazeutische Industrie, die Uhrenindustrie und das eherne Bankgeheimnis. Nie hätte ich gedacht, dass letzteres so schnell und so sang- und klanglos über Bord geworfen würde.

  17. machmuss verschiebnix
    02. Februar 2014 20:17

    Off Topic:

    » Niederösterreich wird das Rechnungslegungssystem des Bundes „sicher nicht übernehmen“, sagte der stellvertretende niederösterreichische Landeshauptmann, Wolfgang Sobotka ... «

    ... heißt das jetzt, NÖ will auch weiterhin dafür sorgen, daß der wahre Schuldenstand
    des Landes nicht so ohne weiteres belegbar ist ? ? ?

    Oder sollte man besser fragen: wozu gibt's eigentlich eine Regierung in Wien ?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1557000/Staatsreform_Stabilitaetspakt-ist-nicht-die-Bibel?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    .

  18. Wertkonservativer
    02. Februar 2014 20:06

    Frau Schwarzer ist für mich schon seit Jahrzehnten ein Brechmittel;
    nun, nach ihrer Demaskierung, erst recht!
    Den Feminismus-Aktivistinnen ist nun ihre Galionsfigur abhanden gekommen.
    Der lack ist ab! Gut so!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Segestes (kein Partner)
      03. Februar 2014 15:12

      Ähnliches haben sich auch viele Leute bei der besoffen fahrenden, evangelischen Bischöfin gedacht. Und heute ist sie mehr den je die Galionsfigur der Bessermenschen und gern gesehener Gast bei Talkshows.

  19. Markus Theiner
    02. Februar 2014 18:40

    Etwas vereinfacht:

    Ethische Grundsätze sind nicht wissenschaftlich prüfbar. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, aber dem anderen niemals vorwerfen, dass er falsch liegt.
    Man kann aber auch in der Ethik zwei Dinge prüfen und diskutieren.

    Erstens die Konsequenz. Wendet derjenige der einen Grundsatz aufstellt den auch in allen Situationen gleich an oder lebt er nach anderen Maximen als er sie im allgemeinen fordert? Passen verschiedene Grundsätze die jemand vertritt überhaupt zusammen? Wer mit zweierlei Maß misst verstößt gegen Kants kategorischen Imperativ und handelt daher jedenfalls unmoralisch, weil es kein System gibt, dem er entspricht. Nicht einmal seinem eigenen.

    Zweitens die Effizienz. Ethische Grundsätze betreffen zumeist bestimmte Ziele und je bessere eine Handlung diesem Ziel dient umso moralischer ist sie. Wie gut sie das tut ist aber (teilweise) wissenschaftlich prüfbar. Wenn man den eigenen Zielen schadet hilft es halt nichts, wenn es noble Ziele sind.

    Hohe Steuern sind notwendig für die von den Linken für die Bekämpfung von Armut geforderten massiven Umverteilung. Nachdem die Umverteilung aber Armut fördert, weil den Wirtschaftsstandort beschädigt, den Mittelstand belastet und die besten Köpfe vertreibt, ist die Forderung nicht effizient. Da die Linken regelmäßig selbst davor flüchten (die SPÖ gründet steuerschonende Stiftungen, Hannes Androsch verlegt die Produktion in Länder mit niedrigeren Brutto-Löhnen, Alice Schwarzer hinterzieht Steuern) ist sie auch nicht konsequent.
    Über das Ziel selber - also Beseitigung von Armut - kann man aber nicht wirklich streiten.

  20. Politicus1
    02. Februar 2014 17:19

    noch ein OT:
    Der neue Landwirtschaftsminister: endlich einer, der Tacheles spricht:
    "Johann Strube, ÖH-Vize an der BOKU, hatte bei der Eröffnung des Balles am 31. Jänner die Eingliederung des Wissenschafts- in das Wirtschaftsministerium kritisiert. Rupprechter hielt dem laut einer Aussendung der Hochschülerschaft entgegen: „Mein Freund, von einem aus Mecklenburg-Vorpommern brauchen wir uns nicht sagen zu lassen, wie wir Wissenschaftspolitik gestalten. Als ich studiert habe, herrschte dort noch Realsozialismus.“

    • Markus Theiner
      02. Februar 2014 18:47

      Es ist völlig unsinnig, eines Argument danach zu beurteilen woher der Mensch kommt der es gesagt hat.
      Eine solche Replik - wenn die Geschichte denn stimmt - ist daher völlig unsachlich und ein Armutszeugnis für einen Wissenschaftsminister.

      Womit ich nicht sagen will, dass die Argumente des ÖH-Vize (die ich nicht kenne) etwas getaugt haben.
      Meinetwegen hätte der Minister diese Kritik auch komplett ignorieren können, aber sich die Mühe einer Antwort zu machen wenn man eh jegliche Diskussion verweigert ist wirklich unnötig.

    • Cotopaxi
      02. Februar 2014 19:02

      Der feine Ostdeutsche hat vermutlich zuhause wegen seiner schulischen Leistungen keinen Studienplatz bekommen, studiert gratis in Österreich, nimmt Österreichern den Studienplatz weg und reißt hier zum Dank gegenüber österreichischen Politikern frech das Maul auf. ;-)

  21. mischu
    02. Februar 2014 17:12

    Wieder einmal mehr entlarvt sich das linke Pharisäertum.
    Ich hoffe, Alice Schwarzer und ihre GenossInnen legen nun bei dieser höchst delikaten Steuerhinterziehungsaffäre die gleichen Maßstäbe an, wie sie es beim zu bekämpfenden Klassenfeind tun.

    Ich will die Linksradikalen jetzt endlich skandieren hören:

    "Widerstand, Widerstand - Alice Schwarzer auf die (Anklage-)Bank!!!!"

  22. Josef Maierhofer
    02. Februar 2014 16:46

    Linke nehmen es mit dem Gesetz nur bei ihren 'Gegnern', eine linke Bezeichnung, genau.

    Dass selbst Prominente und ich denke, gerade die, auch Linke natürlich, Gesetze brechen wird vielfach bei Linken und unter Linken verschwiegen und gedeckt. Dass das diesmal nicht so war, weil irgendwo eine undichte Stelle war, zeigt, dass diese 'Gutmenschen' wahrlich genauso viel am Kerbholz haben, wie andere, etwa die 'Gegner'.

    Fakt ist, dass jeder seine Meinung haben soll und auch kundtun soll, bloß Gesetze zu verletzen, das wird zu bestrafen sein.

    Die SPD soll vorpreschen und ein Exempel statuieren lassen, es wird noch viele geben, die man statuieren könnte.

  23. Cotopaxi
    02. Februar 2014 16:42

    o.T.

    Das vollkommen desorientierte bürgerliche Lager sieht in Basti Kurz den Messias, für mich ist jedoch der neue Landwirtschaftsminister DIE positive Überraschung: ;-)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1556961/OH-kritisiert-Rupprechters-fremdenfeindliche-Aeusserungen?from=gl.home_politik

  24. Politicus1
    02. Februar 2014 16:26

    Fast hätte ich geglaubt, der SPIEGEL berichtete über die zahllosen undichten Stellen in der causa KHGrasser:
    "... der Medienrechtler Christian Schertz kritisierte die Veröffentlichung als unerträgliche Verletzung des Steuergeheimnisses und der Persönlichkeitsrechte.
    Eine korrekte Selbstanzeige könne durch „offenbar nicht zu verhindernde Denunzierungen und Durchstechereien“ zu einem „medialen Tsunami für den Betroffenen“ führen, teilte Schertz mit."

  25. Politicus1
    02. Februar 2014 16:21

    OT:
    aber es ist es mir wert, wieder einmal eine ORF-Manipulation aufzuzeigen ...
    ORF-Online meldet:
    Tausende protestierten in Paris gegen Familienpolitik

    Das lässt doch nur den Schluss zu, dass Franzosen demonstrierten, die mit der herkömmlichen Familie und deren Förderung nichts am Hut haben - oder?

    Im Text wird jedoch Klarheit geschaffen:
    In Paris sind heute Tausende Unterstützer der konservativen Vereinigung „Demo für alle“ gegen die Familienpolitik der sozialistischen Regierung auf die Straße gegangen. Sie protestierten unter anderem dagegen, Lesben ein Recht auf künstliche Befruchtung einzuräumen oder die Leihmutterschaft zu legalisieren.
    „Hollande, wir wollen dein Gesetz nicht“, riefen die Demonstranten, die nach eigenen Angaben das traditionelle Familienbild verteidigen wollen und der sozialistischen Regierung „Familienfeindlichkeit“ vorwerfen.

    Lieber ORF, das nächste Mal bitte gleich in der Übrschrift:
    Tausende protestierten in Paris gegen Familienfeindlichkeit der sozialistischen Regierung.

    • Torres (kein Partner)
      04. Februar 2014 12:10

      In diesem Zusammehang fiel mir auch eine eigenartige "Übersetzung" des - von mir bisher als durchaus qualitativ hochwertig und neutral angesehen - TV-Senders "arte" auf: Französisch "démo pour tous" (also Demo für alle, so auch auf den Plakaten der Demonstanten zu sehen), Deutsch "Demo für Rechts" - eine fast ORF-würdige Manipulation.

  26. socrates
    02. Februar 2014 16:00

    Einst verdienten Sozis und Frauen zu wenig um die Steuer ordentlich zu betrügen. Das ist jetzt anders. Die Roten sind Großverdiener und Kleinzahlen und Schwarzer kämpft für ihre Gleichberechtigung.
    Wenn das Interesse für Rotkünstler wie Grass nachläßt, bekennen sie sich zur SS.

  27. Brigitte Imb
    02. Februar 2014 15:43

    Die Gutmenschen hegen eine Doppelmoral und eine Unehrlichkeit und sie heben sich besonders oft ungustiös ab. Ihre durchaus geplanten Verfehlungen veruchen sie mit einer eigenen Dialektik zu rechtfertigen. Diese Typen sind allesamt verachtenswert.

    Alice Schwarzer „Steuerfehler kann man wieder gutmachen“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/alice-schwarzer-steuerfehler-kann-man-wieder-gutmachen-12781241.html

  28. Rosi
    02. Februar 2014 15:21

    'Wenn wir die Geheimnispflichten von Behörden ernst nehmen wollten (wofür ich bin), dann sollte das endlich für alle gelten. Auch einen Karl-Heinz Grasser.'

    Manchmal sind es die 'Nebensätze', die wichtig sind.

    Wer in aller Welt ist Alice Schwarzer - nach der kräht doch wahrlich kein Hahn! Aber die Menschenwürde in Österreich sollte wieder respektiert werden.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  29. Undine
    02. Februar 2014 15:06

    Oh, oh, die Alice Schwarzer hat's erwischt, was mich besonders freut. Erstens brauche ich sie nicht als kämpfende Geschlechtsgenossin---ich war immer höchst zufrieden mit meiner Rolle als Frau---zweitens ist sie so "grottenschiach", daß ich sie schon aus diesem Grund nicht als Kämpferin für "meine" Rechte brauche, drittens hat sie sehr schlau die Kurve gekratzt, als die fürchterlichen Vorkommnisse in der "Odenwald-Schule" aufgekommen sind, die sie seinerzeit gerne "mitgetragen" hat.

    Alice Schwarzer, die Hand in Hand mit Daniel Cohn-Bendit, diesem üblen Sch...n, 1968 die sexuelle Revolution, die "Befreiung" der Frauen, angeführt hat und solche sexuellen Mißhandlungen an Kindern (Beispiel Odenwald-Schule!) erst "gesellschaftsfähig" gemacht hat, hat eine Kehrtwendung gemacht, als das Thema zu heiß für sie und somit "geschäftsschädigend" hätte werden können! Diese Alice Schwarzer, die linxlinke GUTMENSCHIN schlechthin, hat also Steuern in großem Stil hinterzogen! Paßt doch alles zusammen---ist sie doch in mehrerer Hinsicht "geistesverwandt" mit Cohn-Bendit. Aber sie braucht sich sicher keine Sorgen um ihr Geld zu machen, sie wird von mehreren Netzwerken gehalten.

    • socrates
      02. Februar 2014 15:53

      Alice Schwarzer könnte einige Schönheitsbehandlungen von der Steuer absetzen!

    • Undine
      02. Februar 2014 15:57

      @Socrates

      Die hätten nicht einmal in ihrer Jugend etwas genützt! ;-)

    • konklius
      02. Februar 2014 22:53

      Sind Sie ein Model, werte "Undine", daß Sie so sprechen?Eine Schönheit, wie sie im Buche selten zu finden ist?Blond nicht unbedingt, aber blauäugig?
      Und ist es nicht völlig egal, wie eine Frau aussieht und viel wichtiger was sie sagt?
      Und wichtiger, daß man von mir aus nicht einer Meinung mit ihr sein muß, aber sich selbst deklassiert, wenn man das Aussehen einer Frau als Maßstab dafür verwendet, ob sie für den Kampf um Recht etwas taugt?
      Sie hat Steuern hinterzogen und sie ist eine Linke-na und?Sie sind offenkundig nicht links, auch gut-aber ist gar so schwer zu erkennen, daß Steuerhinterziehung Steuerhinterziehung ist, daß sie eh bestraft wird und daß es wirklich egal ist, wie sie aussieht (außerdem ist sie eine durchaus attraktive Frau)
      Deswegen machen wir uns jetzt ins Hemd?

      @socrates
      Sind Sie auch so schön wie "Undine"?
      Oder einfach nur ein Mann?

    • ENIGMA
    • Florin
      03. Februar 2014 13:55

      @ "Attraktive Frau"

      Da können Sie eine Frau gleich "grottenschiarch" nennen; attraktiv ist in diesem Zusammenhang tödlich;)

      Und sind wir ehrlich, "nicht so schöne Frauen" sind heute im Zeichen des Schönheitskults ärmer als sie jemals waren

    • Wyatt
      03. Februar 2014 15:04

      @ konklius,
      es würde mich interessieren was Herr Gerhard P. wohl zu diesem Thema sagen wird.

    • no na (kein Partner)
      03. Februar 2014 18:18

      @Undine.

      Exactly.

    • Torres (kein Partner)
      04. Februar 2014 12:20

      @konklius
      Das Aussehen der Frau Schwarzer hat natürlich nichts mit ihrer Steuerhinterziehung zu tun, sehr wohl aber mit ihren lebenslangen feministischen Aktionen gegen die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Frauen - gerade auch jetzt kürzlich, mit ihrer Initiative zum Verbot der Prostitution. Da kommt einem ganz automatisch der Gedanke, dass es sich da um eine zu kurz Gekommene handelt, die den besser aussehenden Frauen ihren Erfolg (oder auch schlicht und einfach ihr Aussehen) neidet und ihnen daher vorschreiben will, was sie tun und lassen dürfen.





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