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Eugen Freund, das nächste Hoppala

Josef Kalina wollte eine Diskussionsrunde für seinen Schützling Eugen Freund dadurch absichern, dass er bestimmte Themengebiete gleich vor der Diskussion auszuschließen versuchte. Was nicht klappte. Jetzt ist er erstaunt. Verständlicherweise.

Der eingeladene Gesprächspartner Othmar Karas hatte auf den Zensurversuch Kalinas hin jedenfalls die ganze Diskussion abgesagt. Ich kann verstehen, dass Kalina darob erstaunt ist. Denn als ehemaliger Kanzlersprecher war er ja daran gewöhnt, dass schon vorher alles ausgemauschelt wird. Wer nicht bereit dazu war, bekam eben keinen Interview-Termin.

Allgemein bekannt sind etwa Vereinbarungen aus den Zeiten Franz Vranitzkys, welche Fragen das Staatsfernsehen denn dem Bundeskanzler stellen dürfe; ebenso wie später dann die Tatsache, dass sich der ORF sogar die Zusammensetzung von Diskussionsrunden von der SPÖ-Führung genehmigen ließ. Der arme Kalina versteht daher jetzt die Welt nicht mehr. Plötzlich wehrt sich jemand gegen den Ausschluss ganzer Themengebiete.

Die Bilanz ist dennoch klar: SPÖ-Kandidat Eugen Freund muss damit ein neuerliches Hoppala seines kurzen Politikerlebens bilanzieren. Und Othmar Karas kann mit diesem Outing des Kalina-Freund-Versuches punkten.

Freilich kann damit die Erinnerung an den letzten Wahlkampf nicht ausgelöscht werden. Damals hörte man ja ebenfalls scharfe Töne zwischen Rot und Schwarz, so wie jetzt zwischen Karas und Freund. Es gab aber vor dem Wahlkampf (siehe die vielen bedenklichen Gesetze der letzten Koalition) ebenso wie nach diesem (beim Koalitionsvertrag oder den Steuererhöhungen) einen üblen Kuschelkurs zwischen Rot und Schwarz – gegen den Willen der bürgerlichen Mehrheit in Österreich. Diesen Kuschelkurs können jetzt ein paar kantigere Karas-Töne nicht vergessen machen. Vor allem angesichts seines eigenen Kurses in den letzten Jahren.

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alle Kommentare

  1. Alternativlos (kein Partner)

    Die tägliche Karikatur aus dem Kurier:

    http://images04.kurier.at/46-59950355.jpg/kurier-pammesberger-slide/49.804.174

    Leserzuschriften:

    Ja, natürlich dürfen sie, ebenso wenn geistesschwache, unterbezahlte Kritzler ihre Fäkalergüsse in einer sog. Qualitätszeitung unters Volk bringen dürfen...

    Ja, die dürfen das. Genauso wie vollidiotische, depperte, grölende Arschlöcher eine Spur der Verwüstung durch die Innenstadt ziehen dürfen.



  2. Schnabeltierfresser (kein Partner)

    Was war jetzt nochmal das Hoppala? Oder muss ich schon wieder googlen?



    • cmh (kein Partner)

      Der Pressesprecher ist das Hoppala.

      Wenn man nicht verstehen kann oder will, dann nützt auch das googeln nichts.

  3. Boris (kein Partner)

    Zehntausende demonstrieren in Frankreich für die Verteidigung traditioneller Familienwerte
    http://www.eisenblatt.net/
    Am Sonntag gingen Zehntausende in der französischen Hauptstadt Paris und in Lyon auf die Straße, um gegen die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und für ihre Auffassung traditioneller Familienwerte zu demonstrieren. An den Protesten nahmen Konservative aus ganz Frankreich teil.
    Und:
    (Straßburg) Der homo- und gender-ideologische Lunacek-Bericht wurde vom Europäischen Parlament angenommen. 394 Abgeordneten stimmten dafür, 176 dagegen und 72 enthielten sich der Stimme. Die Rechnung linken Beharrungsvermögens, wie sie Ideologen eigen ist, wonach die bürgerlichen Kräfte lahm sind, die Christen matt und ihr Widerstand nach einem Aufbäumen bereits nachläßt, weil sie wieder in Ruhe gelassen oder sich dem Geldverdienen zuwenden wollen, ist aufgegangen. Nach dem Motto „Abstimmen, bis das Ergebnis paßt“ konnte die Homo-Agenda nach zwei Fehlschlägen beim dritten Anlauf ihren Erfolg erzielen. Die Appelle und Bürgerpetitionen, die eine Ablehnung des Lunacek-Berichts verlangten, wurden von der Mehrheit der Abgeordneten ignoriert. Ebenso die fast 1,9 Millionen Unterschriften des Europäischen Bürgerbegehrens One of Us – Einer von uns. Deren Petition war zwar nicht Gegenstand der Abstimmung, stand aber inhaltlich zur Debatte.
    http://www.katholisches.info/2014/02/04/lunacek-bericht-angenommen-europaparlament-oeffnet-gender-ideologie-die-tore/



  4. Tullius Augustus

    Jeder Wähler sollte für das EU-Parlament im Mai 2014 sollte sich bewusst sein:

    Egal ob wir da Ungustln als österr. Spitzenkandidaten haben oder nicht:

    Mit jeder Stimme in der Wahlzelle entscheiden die Wähler:

    Ob Martin Schulz von den Europäischen Sozialisten zum neuen EU-Kommissionspräsidenten gewählt wird.

    Oder der Kandidat der Europäischen Konservativen:

    Das könnte Jean-Claude Juncker (den die Frau Merkel nicht wirklich will) oder ein anderer konservativer Kandidat sein.


    Es liegt an uns Wählern, Wir haben die Wahl!

    Anmerkung: Andreas Mölzer (FPÖ) ist fraktionslos im EU-Parlament.



  5. Nestor 1937

    Haben wir für die EU-Wahlen außer den beiden Ungustln von rot und schwarz
    wirklich keine diskutablen Kandidaten ?



  6. Undine

    Um nicht immer wieder ins Fettnäpfchen zu treten und damit seine Ahnungslosigkeit in puncto Realität außerhalb seines Elfenbeinturmes preiszugeben, bzw. seinen "Sieg" nicht zu gefährden, kann man Eugen Freund nur raten, bis zur EU-Wahl zu SCHWEIGEN.
    Als einsichtigen Grund kann man ja angeben, er, nämlich der Eugen Freund, habe seine STIMME VERLOREN und müsse sie durch vom Arzt verordnetes Schweigen bis Ende Mai schonen. Anzeichen, daß es zu diesem Problem kommen könnte, lieferte E.F. täglich als Nachrichtensprecher; da fürchtete ich immer, die Stimme verließe ihn vor dem Schluß der Sendung--- sein Krächzen empfand ich immer als mühsam.



  7. dssm

    Da steckt der Wurm drin.
    Entweder es wurde schon vor der letzten (und vorletzten und vorvor...) Wahl gegen die 'bürgerliche' Mehrheit regiert, dann stellt sich die Frage warum wählt diese Mehrheit nicht eine andere Regierung?
    Oder es wurde eben doch der Mehrheitswille von der Regierung berücksichtigt und diese daher wiedergewählt.
    Da ich der 'Mehrheit' keine geistige Umnachtung attestieren möchte, bleibt für mich nur Lösung zwei.



  8. Xymmachos

    Natürlich hat, wie sich rasch herausgestellt hat, die SPÖ mit Eugen Freund als Spitzenkandidaten für die EU-Wahl offensichtlich eine recht suboptimale Entscheidung getroffen. Was mich in keiner Weise stört. Dennoch kann ich nicht umhin festzustellen, daß Herr Freund nach (und trotz) allem, was über ihn bekannt ist, dem Herrn Othmar Karas jedenfalls in einer Hinsicht, nämlich in charakterlicher, sehr deutlich überlegen ist. Ich möchte - wieder einmal, aber es darf einfach nicht vergessen werden - in Erinnerung rufen, wie Kurt Waldheims Schwiegersohn dem Waldheim-Vernaderer Heinz-Fischer bei dessen Präsidentschaftswahlkampf sozusagen in den A. gekrochen ist.



    • kritikos

      Sie haben sehr recht, was den Charakter von Herrn Karas betrifft, der noch dazu ein kritikloser EU-Blinder und von sich sehr eingenommen ist. Das bessert freilich den Herrn Freund so gar nicht auf. Dessen "Charakter" aber auch nicht besonders bekannt geworden ist.

    • socrates

      Karas will nicht vom Mitbewerber Freund im A-kriechen überholt werden.

    • Undine

      @Alle

      *********+!

    • Eco

      Freud und Karas, zwei Versager auf einem Egotrip. Der eine aus Eitelkeit, der andere aus Frust, dass ihn die ÖVP im Inland noch nicht die Leiter macht - Gottlob.

    • Anton Volpini

      Eco, ich bin ein schwerer Legastheniker. Daher bin ich vielleicht bei diesem Thema etwas übersensibel.
      Xymmachos hat mich des öfteren auf meine Fehler mit dem Glass Steagall Act aufmerksam gemacht, wofür ich ihm dankbar bin. :-)

      Glauben Sie nicht, daß es sich bei Ihnen, immerhin zweimal, um einen Freudschen Versprecher handelt? :-)))

    • Eco

      @ Anton Volpini

      Danke für die Korrektur. Für mich ist er weder Freund noch Freud.

  9. Anonymus

    Josef Kalina ist auch so ein Typ, welcher sich aus der Politik zurückgezogen hatte und mit seinen "hervorragenden Journalistenkontakten, langjähriger Erfahrung ... blabla" (lt. seine Homepage) nun sein Lobbyinggeschäft betreibt. Seine Verbundenheit zur SPÖ hilft ihm, auch entsprechende Verträge von dort zu bekommen. Er findet natürlich nichts dabei, wenn "ein Leitfaden für die einständige Diskussion" (Eigenaussage in seinem heutigen stündlichen Postings zu diesem Thema auf Twitter) aufgestellt wird. Vermutlich geht es auf Facebook ähnlich zu.

    Otmar Karas vergleicht diese "Zensur" auf bestimmte Themen mit nordkoreanischen Verhältnissen und hat daher auf diese Konfrontation verzichtet. Die zweite Absage von Karas zu einem ähnlichen Zweiergespräch mit Freund für die TV-Sendung Report begründete Karas mit Terminkollission, da er zu dieser Zeit schon einen Vortrag an anderer Stelle fixiert hatte. Es wird aber sicher noch genug Gelegenheiten geben, dass sich die Öffentlichkeit von beiden Spitzenkandidaten eine Meinung bilden kann.
    Jedenfalls steht es jetzt 1:0 für Karas. Hoffentlich fällt ihm seine Partei nicht durch interne Machtkämpfe in den Rücken.



  10. Inger

    Eugen Freund, der ORF, Kalina...
    Ich behirn's einfach nicht, wie kann ein Mensch (Freund) jahrzehntelang bei einem Unternehmen(ORF) arbeiten und nicht mitbekommen, nach welchen Spielregeln dort politische Sendungen gemacht werden??? Da muss er doch mit Scheuklappen durch's Berufsleben gestolpert sein, wenn all diese Weisheiten an ihm vorbeigezogen sind.
    Jedes Unternehmen - so auch der ORF, hat so seine Eigenheiten und ein friedliches Nebeneinander und damit verbundene Verschwiegenheit bei ORF-Mitarbeitern gibt es doch auch nicht. Da wird doch genauso wie überall um alles gekämpft, alles bequatscht und manche Dinge auch nach aussen geplaudert. Und Eugen Freund soll von all dem nichts mitbekommen haben? Na ja, wundern darf es einen nicht, wenn er nicht einmal den Namen der Nachmittagstalkerin kennt, nicht dass ich den für besonders wichtig halte, aber die vermarktet sich doch gut. Und dieses sich gut vermarkten ist doch auch so ein Streitpunkt. Da machen div. TV-Damen nebenher noch lukrative Werbung (wobei ich das nicht für angebracht halte bei ORF-Mitarbeitern, aber dazu bekommt man vom ORF auch keine Stellungnahme) und über diese Aufträge wurde und wird gestritten. Das kann doch auch an Freund nicht ungehört vorbeigezogen sein. Ich erinnere an den Abgang von Danielle Spera! Und da will ein so viele Jahre dem ORF zugehöriger Nachrichtensprecher nicht wissen, wie das so gehandhabt wird mit den SPÖ-Leuten??? Wer's glaubt wird selig.
    Ich nehme eher an, dieser Mensch ist ob seiner Überheblichkeit beratungsresistent und darin wird halt der Herr Kalina eine große Gefahr gesehen haben, sodass er gleich die Themen auf denen der große Herr Freund ausrutschen könnte, aus-klammern wollte.
    Und zu auch heute wieder mehrmals geäusserten Skepsis gegenüber der FPÖ wegen der EUkritischen Haltung: ich meine, die ist mehr als berechtigt. Ich habe 1992 das erste Mal in Griechenland gearbeitet und dann hab ich gewusst, dass ich keinesfalls für den EU-Beitritt stimmen kann, obwohl ich vorher eigentlich der Meinung war, der EU-Beitritt sei ein gutes Vorhaben. Wenn es nach der Regierung geht, wird ja alles nur beschönigt und es erfolgt ja auch keine Aufklärung, Erklärung oder sonst was, was mit der EU zusammenhängt. Glaubt denn wirklich wer, dass der ungebildete Faymann der Staatsmann ist, der den Überblick und wirklich so einen Weitblick hat, dass er einerseits Österreich gut vertritt und andererseits die Tragweite von Entscheidungen in der EU wirklich versteht. Der Satz von Angela Merkl über unseren Grinsekanzler, mag er wahr sein oder nicht, erfunden ist er auf alle Fälle gut: er geht ohne Meinung hinein und kommt mit meiner heraus, sagt doch alles.
    Wie schwach die Personaldecke bei der ÖVP ist, wissen wir ja alle, also muss man noch froh sein, wenn wenigstens einer in die EU geschickt wird, der schon Erfahrung hat, wenn auch vielleicht, na ja, das ist dann eine andere Geschichte.



  11. Anton Volpini

    Unlängst beim Friseur las ich das Freund-Interview im Profil.

    Nicht nur sein 3000 Euro Sager fällt dort auf, sondern das ganze Interview strotzt nur so von Ahnungslosigkeit und Selbstüberschätzung.
    Was muß unser zwangsbeglückender ORF für eine Kaderschmiede sein, daß solche Nieten herauskommen?

    Mein haareschneidendes Mädel forderte ich auf, dieses Interview zu lesen, mit dem Hinweis, etwas dümmeres hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Sie antwortete, sehr persönlich berührt, daß ihr die Bemerkung Freunds über das Einkommen der Durchschnittsösterreicher schon reicht, den Rest müsse sie gar nicht wissen. Sie fühle sich persönlich beleidigt.

    So ist dieser Sager sehr wohl beim Wahlvolk angekommen und verstanden worden.

    Da wird die andere Niete, in Gestalt von Otmar Karras, für sich mit fadenscheinlicher Forderung nach Diskussionsoffenheit auch kein Kapital schlagen können, denn an einer Niete kann man sich selbst nicht aufrichten.

    Niete plus Niete bringt notgedrungen eine No Winn Situation!



    • brechstange

      Herr Volpini, dieses Interview ist ein Hit. Einer vom TS hätte das nicht sagen dürfen, da wäre jede Woche eine Zeile veröffentlicht worden und nicht nur die Falscheinschätzung des Arbeitergehalts.
      Lustig war, ja dass er nichts dafür kann, dass Arbeiter so wenig verdienen. Der hat ja nicht mal kapiert, dass das was er jahrelang offenbar unkritisch und ohne Verstand vorlas, indirekt eine Ursache war und ist.
      Lustig war auch, dass in USA sein Gesicht von jedem Bus lachen würde.
      Lustig war auch, dass er ja eine teure Wohnung hätte und seine Kinder in USA studieren.

      Also an Abgehobenheit ist der Freund nicht zu überbieten.

      Aber der Karas ist extrem fanatisch, direkt angstmachend.
      Sein neuester Clou, der uns möglicherweise sehr teuer zu stehen kommen wird, war, die Tätigkeit der Troika in Griechenland anzuklagen. Karas führte ja eine Delegation nach Griechenland an, sodass inzwischen schon Töne aufkeimen, juridisch Entschädigung für die falsche Arbeit der Troika einzufordern.
      Hat der Karas nicht kapiert, dass die Hilfsgelder aus der Schuldenlast, die Griechenland konsumiert hat und sonst keiner, entstanden waren? Hat der Karas nicht kapiert, dass gerade er diese Hilfsgelder befürwortete? Ich zumindest habe nichts Gegenteiliges von ihm gehört.

    • Anton Volpini

      Liebe brechstange, mit dem Otmar Karas (daß ichs jetzt richtig schreibe) bin ich per Du. Ich kenne ihn von vielen persönlichen Gelegenheiten her, und halte nicht viel von ihm. Daher auch meine Direktheit, die ich ihm auch schon zu verstehen gegeben habe, aber er hört ja nicht zu!
      Er hört nicht auf zu reden, und läßt alle in seiner Umgebung dumm dastehen, so als ob Brüssel das Maß aller Dinge sei.

      Was den Eugen Freund betrifft, so bin ich neugierig, was noch kommen wird.

    • Wertkonservativer

      Lieber Herr Volpini,

      die Art und Weise, wie Sie mit Ihrem Duz-Freund Karas umgehen, ist zwar offen, ehrlich und ziemlich sicher auch stimmig, in der Ausdrucksweise (fast) immer seriös und vornehm (den Nietenvergleich finde ich etwas zu derb!)

      Aber dazu gleich auch noch was:
      Könnte es nicht auch sein, dass gerade "Nieten" wie Freund und Karas schon deswegen ganz gut beim Volk ankommen, weil dieses ja auch mehrheitlich aus "Nieten" besteht, die nicht einmal die richtigen Leute zu wählen imstande sind?

      Die diversen Politiker und sonstigen Menschen werden hier im Blog normalerweise nach dem Erkenntnislevel der vereinigten Bloggerschaft kritisiert, die - wie wir wissen - jedoch eine verschwindende Minderheit im Volksganzen darstellt.

      "Dem Volk aufs Maul schauen!"
      Das haben unsere Politiker, und auch wir, teilweise verlernt!
      Das Volk muss nicht immer recht haben, doch WIR hier auch nicht!

      Dies bitte nur als kleinen Gedankensplitter zu verstehen, lieber Herr Volpini!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • La Rochefoucauld

      Stimmt, wir leben in einer Ochlokratie.

    • Eco

      @ Anton Volpini

      Niete ! Eine gelungene Wortfindung. Otti Karas, eine Niete, ein Los, das keinen Gewinn bringt. Selbst in der ÖVP haben das viele erkannt und ihn bisher mit Erfolg von der Innenpolitik ferngehalten. Nicht böse sein, Wertkonservativer, aber dieser Mann taugt zu nichts.
      Seit seiner Gymnasiumzeit in Seitenstetten ist er von einem übertriebenen Ehrgeiz und politischem Sendebewusstsein erfüllt. Deshalb hat er gar nicht versucht, nachher zu studieren und einen Beruf zu ergreifen, sondern ist, seit er lange Hosen anhat " in die Politik gegangen ". Seine frozlerische manierierte Art sollen davor täuschen, dass er ein frustrierter ( er machte sich ernstlich Hoffnungen auf den Aussenminister in dieser Regierung ) abgeschobener Politiker ist.
      So blamabel kann Freud gar nicht sein, dass Karas " punkten " könnte.

    • Anton Volpini

      Lieber Wertkonservativer, es mag Ihnen meine Ausdrucksweise hier zu hart erscheinen, vielleicht auch derb, und trotzdem stehe ich dazu!

      Wie La Rochefoucauld richtig feststellt, und Sie ja eigentlich mit Ihrer Darstellung herausfordern, leben wir in einer Staatsform, in der nicht die Besten das Sagen haben, sondern leider die Schlechtesten!
      Das hat das erodierende System einer Parteienwirtschaft in einer falsch verstandenen und angewendeten Demokratie bewirkt. Jetzt könnten wir trefflich über die Vor- und Nachteile dieser Staatsführung streiten, es bringt nur nichts.

      Wir stehen da, wo wir sind!
      Und daher ist es unsere Pflicht, aufzuzeigen, was wir als falsche Entwicklung der handelnden politischen Akteure glauben zu erkennen.

      Eugen Freunds Interview ist sowas von daneben, daß mir kein anderer Ausdruck als Niete dazu einfällt. Othmar Karas ist dermaßen beratungsresistent, daß ich ihn ebenfalls aus persönlicher Erfahrung in diese Kategorie einteilen muß.
      Danke Eco für den Vergleich mit einem Los, das keinen Gewinn bringt.

      Wie Sie wissen, halte ich einem Freund die Stange, auch gegen den Widerstand der momentanen Mehrheit. Aber wenn ich erkenne, das Hopfen und Malz verloren ist, dann kann ich mit dieser Person hundertmal per Du sein, ich werde ihn kritisieren.
      Und je weniger meine Kritik ankommt oder was bewirkt, umso deutlicher werde ich.

    • Wertkonservativer

      Danke, lieber Herr Volpini!

      Sie sind ein Hochgesinnter!

      Herzlich,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

  12. mischu

    Diese Unkultur der Interviewabsprachen mit Genossen beim ORF ist immer wieder publik geworden und da war auch Frau Prammer einmal ganz übel darin verstrickt, als seinerzeit Robert Wiesner vom "Report" "geniale Aussagen über die FPÖ bestellte:

    http://www.unzensuriert.at/content/00282-orf-bestellt-aussagen-f-r-anti-fp-kampagne

    Das scheint aber eher eine Garantie dafür zu sein, die Karriereleiter hinaufzufallen, siehe Parlamentspräsidentin. Das wird man sich doch nicht verbauen!

    Dem kleinen Geplänkel zwischen Schwarz-Rot sprich Freund und Karas messe ich keinerlei Bedeutung zu, denn nach geschlagener Wahl werden sie ja doch wieder miteinander kuscheln, weil einer ohne dem anderen gar nicht kann und es sich seit Jahrzehnten bewährt - zwar GEGEM die Bürger, aber FÜR die beiden siamesischen Zwillinge!



  13. Tullius Augustus

    Jetzt einmal ganz abgesehen von den Sympathien hier im Forum:

    Gegen den Karas Oti hat der Eugen Freund in einem Streitgespräch keine Chance!

    Vorausgesetzt es wird um Politik und um die EU geredet und nicht um irgendetwas über den Beruf eines Fernsehsprechers.

    Karas hat ein enormes politisches Hintergrundwissen und kann eloquent darüber reden, gegen ihm muss man Eugen Freund in Schutz nehmen, sonst wird er an die Wand geredet.



    • Nestor 1937

      Stimmt schon Tullius Augustus! Karas kennt sich mit der EU aus.

      Aber Karas ist auch ein blindwütig Geifernder, der nichts außer sich und seine Meinung gelten läßt und der den Moloch in Brüssel weiter stärken will.

      Dazu kommt, daß er - auf Wienerisch gesagt - ein schwerer Unsympathler ist ...

  14. Wertkonservativer

    Josef Kalina und Eugen Freund!
    Der Kalina weiß zumindest, wie es in der Politik zugeht: genau das weiß Herr Freund nicht!!!
    Schau, schau, der Karas! Der wird doch nicht vielleicht wirklich etwas taugen?!
    Im EU-Parlament ist er ja immerhin eine fixe Größe, ganz im Gegensatz zu Nobody Freund und den freiheitlichen EU-Verweigerern!
    Nun, wir werden ja sehen, wie's ausgeht!
    Manche Herrschaften hier sollten sich nicht zu viel an Umstürzen erhoffen!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Gandalf

      @ WK:
      So sehr ich es auch Ihnen - und mir selbst - wünschen würde: nein, der Karas taugt leider wirklich gar nichts, und er wird auch eine entprechend magere Ernte einfahren. Die wird wahrscheinlich gar nicht so schrecklich aussehen wie sie ist; dem Freund sei Dank.

    • Cotopaxi

      Ich frage mich, was die "fixe Größe" Karas unserer Heimat Österreich nützt?

      Ist Österreich für Karas mehr als nur die Gebietskörperschaft, die ihm seine Invaliditätsrente zahlt? ;-)

  15. Josef Maierhofer

    Ich würde mich auch gegen den Ausschluss ganzer Themengebiete wehren.

    Das hat nichts mit Diskussion und Wahrheit zu tun, das hat mit Manipulation und Unwahrheit bis Halbwahrheit zu tun.

    Diese (Un)Kultur anzuprangern und an solchen Halbdiskussionen nicht teilzunehmen sollten mehr Leute den Mumm haben.

    Vielleicht schafft sich der ORF so eben in der heutigen Linksform ab und besinnt sich seines Auftrages und der Österreicher, die eine ausgewogene und objektive Berichterstattung zweimal zahlen müssen, einmal per Steuer und einmal per GIS.







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