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Die Hypo-Tragödie oder: Faymann & Co können’s ja viel besser . . .

Jetzt ist also auch die (ohnedies immer unwahrscheinlich gewesene) Banken-Variante für die Hypo aus dem Rennen. Die hätte darin bestanden, dass sich die Banken an der Bad Bank beteiligen, in die alle Wackelkredite der Hypo Alpe-Adria ausgelagert werden. Statt dessen dürfen wir alle nun die allerteuerste Hypo-Variante finanzieren, eine „Anstalt“ zur Abdeckung des Megacrashs. Aber leider können wir niemanden in eine solche einweisen. Auch wenn wir‘s derzeit wirklich gerne täten.

Das Ergebnis ist traurig, aber erwartbar gewesen. Dabei hätten die Banken beim Eintreiben der einst unter Jörg Haider und den Bayern extrem leichtfertig vergebenen Hypo-Kredite zweifellos weit mehr Knowhow eingebracht als die Regierung. Aber sie hätten sich das dabei entstehende Risiko natürlich abgelten lassen (müssen – sind sie doch fast alle börsenotiert!).

Das will die SPÖ jedoch nicht. Sie lebt ja wie Ungarns Viktor Orban davon, ständig die Banken als Bösewichte hinzustellen und sie auszupressen. So lange, bis auch von den gesunden Geldinstituten nichts mehr übrig sein wird. Was für die ganze Wirtschaft zur Katastrophe wird. Damit glaubt die SPÖ, von der eigenen Schuldenmanie ablenken zu können. Aber auch von der ÖVP ist nie ein eigenständiges Hypo-Konzept auf den Tisch gekommen.

Glaubt jetzt auch nur ein einziger Österreicher, dass die Herren Faymann, Spindelegger & deren Unterläufel, welche die ominöse „Anstalt“ leiten werden, besser wackligen Krediten nachlaufen können als die Banken? Natürlich nicht. Ist aber eh egal. Man schnallt halt dem Steuerzahler noch mehr Risiko und Schulden auf den Buckel.Bis er kollabiert.

Die Lösung der Krise durch eine Hypo-Insolvenz war leider immer außerhalb des Denkhorizonts der Politiker. Dazu hätte es Mut und eine Ahnung von den Zusammenhängen gebraucht, die keiner der politischen Akteure hat. Das war im Grund schon klar, als ausgerechnet die Nationalbanker Liebscher und Nowotny mit der Hypo-Causa beauftragt wurden. Die beide hatten jedes Interesse, eine Insolvenz zu vermeiden. Da wäre nämlich ganz intensiv das Versagen der Nationalbank bei der Beaufsichtigung der Hypo zum Thema geworden. Und deren Haftung.

Wir Bürger werden uns zwar noch oft denken können, wie viel billiger eine Insolvenz geworden wäre (wenngleich natürlich auch die keineswegs gratis gewesen wäre). Aber jetzt werden wir vor allem nur noch eines: zahlen, zahlen, zahlen.

Ganz zufällig kommt gerade gleichzeitig mit der Hypo-„Lösung“ ein umfangreiches Steuererhöhungspaket ins Parlament . . .

 

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alle Kommentare

  1. SHG Mobbing Graz (kein Partner)

    Es ist unfassbar, dass 19 Mrd. verzockt werden, und dies auf den Steuerzahler umgeladen werden soll. Noch unfassbarer, dass der U-Ausschuss zum x-ten mal abgelehnt wird. DAS wären noch die geringsten Kosten mit dem größtmöglichen Output. Jeder kleine Bürger muss sich vor dem Staat verantworten -egal, wofür. Aber die Regierungsparteien haben offenbar keinen Schimmer, was VERANTWORTUNG heißt.
    Man darf gespannt sein, wie viel die braven österr. Steuerzahler noch fressen, bevors ihnen reicht. Offenbar noch einiges mehr, sonst müsste die Straßen schon voll Demonstranten sein.
    http://mobbing-konkret.jimdo.com/hypo-alpe-adria/



  2. Reinhard Bimashofer (kein Partner)

    Da gehören einige Beteiligte in eine Anstalt. Gut gesichert auch noch. Alle Manager, die hoch bezahlt dazu beigetragen haben, dass im Selbstbedienungsladen Hypo Alpe Adria 19 Milliarden an faulen Immobilien, Krediten usw. zusammenkommen konnten. Das ist ziemlich rekordverdächtig. Allemal weltweit beeindruckender als ein Olympiasieg.
    In einer Anstalt ist aber auch ein Finanzminister mit modernster Therapie zu kurieren, der „Tatsachen ins Auge sehen“ (Zitat) kann oder will. Beten wir für ihn und für unser vielgeprüftes Österreich!



  3. Neppomuck (kein Partner)

    Neulich, beim Ministerrat ...

    Werner: Ihr hättet uns den Finanzminister machen lassen sollen. Ihr könnt das nicht und du schon gar nicht.
    Michael: Aber du kannst es doch auch nicht. Und eure Leut' genauso wenig.
    Werner: Ja, aber wir können das 'besser nicht'.

    © M. Richling



  4. Herzogberg (kein Partner)

    Bei der ganzen Diskussion fehlt der Name des ehemaligen Finanzministers Pröll, der seine Nerven weggeschmissen hat und die HAA den Bayern um 1 Euro abgekauft hat. Wären die Bayern noch im Besitz der HAA, dann müßten sie - falls beim Verkauf der Bank an sie Betrug im Spiel war - klagen. Ich bin der Meinung, daß uns das wesentlich billiger gekommen wäre; wahrscheinlich hätte es uns gar nichts gekostet.

    Das scheint ein wesentlicher Grund dafür zu sein, daß SPÖVP keinen Untersuchungsausschuß zulassen. Wäre Haider schuld, hätten wir längst einen.



  5. cmh (kein Partner)

    Also Banken können auch im schönsten Kapitalismus crashen - ja gerade dann und so what.

    Aber die Anwesenheit der Sozialisten in Bankangelegenheiten macht aus dem kapitalistischen Ende mit Schrecken den roten Schrecken ohne Ende.

    Unser Problem heißt Sozialismus, genauer es ist der Hirnwurm der sich in den meisten einnistet, die mit den roten Ideen Kontakt haben.



  6. machmuss verschiebnix

    Na also - die Bundesländer naschen reihum mit - was aufgrund des "Versumpfungs-Pegels"
    sowieso schon zu "riechen" war, wird jetzt zaghaft veröffentlicht - wieder ein Polit-Skandal,
    der sich gewaschen hat, der aber trotzdem - so wie alle anderen davor - bei irgendeinem
    Untersuchungs-Ausschuß ad-acta gelegt werden wird ! ! !

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1561422/Die-Profiteure-der-Kaerntner-HypoPleite?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/1557859/index.do&direct=1557859



  7. Martin W. (kein Partner)

    Es ist eine simple Frage der Macht.

    Diejenigen, die mit fremdem Geld ins Casino gegangen sind, hätten gewiss die Gewinne eingeheimst. Verluste werden hingegen ausgelagert.
    Diejenigen, die dachten, sie könnten ihr Geld konkurrenzlos gewinnbringend veranlagen, wären es um ein Haar losgewesen. Aber eben nur um ein Haar. Schließlich gibt es ja noch den Steuerzahler, an dem man sich schadlos halten kann.

    Diejenigen, die mit fremdem Geld und fremden Haftungen grob fahrlässig umgegangen sind, die mitverdient und die Hand aufgehalten haben, laufen allesamt frei herum. Schließlich sind sie selbst es, die um Rat gefragt werden, ob ein Konkurs sinnvoll wäre.

    Am schlimmsten ist die Dreistigkeit der Herren Spindelegger und Feymann, mit der man uns jetzt das Ganze aufs Aug drückt.

    Ich wäre für einen Konkurs. Denn dann würden die Verursacher zur Kasse gebeten und es käme zu einer Kettenreaktion an Köpferollen quer durch alle Geldinstitute und politische Gremien.



  8. Hannibal (kein Partner)

    Ach, was soll ich da noch sagen?



  9. zweiblum

    Hurra, ich hatte recht!!!!
    Der Haider war´s und könnte es auch aufklären! (Quelle: ORF)
    Eine Finanztransaktionssteuer tut not!!!!!



    • zweiblum

      Und wenn es nicht der Haider war, dann war es KHG oder Putin. Was hat die Olympiade gekostet?

  10. Zraxl (kein Partner)

    Die 300 Millionen Euro Beratungskosten sind auch bemerkenswert. Wer verdient da nochmals auf Steuerzahlers Kosten?
    http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung/gastkommentare/1547216/Hypo-Alpe-Adria_Ein-schwarzes-Loch



  11. Florin

    http://wien.orf.at/news/stories/2630232/
    30-Stunden-Woche statt Burn-out

    Genau diesen Schwachsinn brauchen wir in der gegenwärtigen Lage!



    • Undine

      @Florin

      Genauso stelle ich mir die großartigen Erkenntnisse eines Soziologie-Professors der Uni Wien vor! Ist es denn nicht rührend, was er da sicherlich auch seinen Studenten und -INNEN predigt!? Und das Geld bringt das Christkind.
      Der Mann (Roter oder Grüner???) wird vom Steuerzahler finanziert---vielleicht rechnet sich dieser Mann einmal aus, wie sein Sold zustande kommt, wenn ALLE nur 30 Stunden die Woche arbeiten.

    • cmh (kein Partner)

      ... ein akuter Befall mit rotem Hirnwurm.

      Wollen wir nicht alle Freibier ein Leben lang?

      Ja natürlich trinkt man gerne Bier, aber nur in Maßen.

    • Einspruch! (kein Partner)

      Echter, waschechter Schw . . . sinn. Der Herr Professor soll sich möglichst bald wegen Burn-out in die "verdiente Frühpension" schleichen. Er wird uns allen so vermutlich etliches Geld sparen, das besser angelegt werden könnte.

  12. mischu

    Letzte Neuigkeit:

    http://orf.at/stories/2217776/

    Seltsamer Zufall, oder beinharte Taktik?

    Wurden nicht 19 Mrd. Euro als letzte Ziffer für das überraschend gefundene Budgetloch unmittelbar nach den Wahlen kolportiert, als man noch nicht wußte, daß die österreichischen Banken bei der Abwicklung der HAA nicht mitziehen werden? Wofür muß das angebliche System Haider noch herhalten?

    Ich glaube der Steuerzahler wird von unserem Kanzlerdarsteller und seinem Witzekanzler mit Hilfe des Bankendesasters nach Strich und Faden vera....t!



    • Undine

      @mischu

      Und jetzt läßt er's wieder ausgerechnet in Kärnten so unvernünftig viel schneien, der Jörg Haider, es ist schon ein G'frett mit ihm! ;-)

  13. Freak77

    Heute in der ZIB um 19:30 Uhr wurde von Chrisoph Varga auf die Frage ob eine geordnete Insolvenz der H.A.A. eine Alternative wäre erklärt:

    Nein, weil:

    - Weil es keine ernstzunehmenden, erfolgreichen Beispiele dafür gibt

    - Das erinnert eher an Griechenland oder Zypern.

    - In Deutschland hat man eine Landesbank mit einer Anstaltslösung abgewickelt (das passt für Österreich besser).

    Link um es zu sehen: http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild/1203



  14. Haider

    Es wird von unseren linken Steuergeldvernichtern immer behauptet, eine Insolvenz der Hypo Adria wäre für Kärnten ruinös. Ein linkes Weiterwursteln ist jedoch nicht nur für Kärnten sondern für ganz Österreich ruinös. Laßt die Hypo krachen gehen! Helft dafür Kärnten - dies ist billiger, erzieherischer und vor allem bleibt das Geld im Land. Und bitte eines für alle Zukunft: Nie mehr Parteipolitiker in Bankvorstände!!!!!!!!



  15. Undine

    Ach, wie schön für die SPÖ, daß es die HAA gibt! Der Kärntner Landeshauptmann-Sessel konnte wieder rückerobert werden---das ist doch die Hauptsache. Und die "Unendliche Geschichte" kann man Jahre lang AUSSCHLACHTEN---was für ein Geschenk in Zeiten, die für die Sozis gar nicht gut sind; eine Wahl nach der anderen wird verloren! Aber auf die HAA ist Verlaß, sie rettet den Sozis noch ein Weilchen ein paar Posten!----- Und täglich grüßt das Murmeltier aus Kärnten!

    Wie man vernehmen kann, hätte man die Katastrophe wesentlich geringer halten können, wenn man nur GEWOLLT hätte. Die täglichen Schreckensmeldungen sind Gratis-Wahlwerbung---ist doch schön für die Sozis, deren Händchen für Finanzen auch nicht gerade das geschickteste ist, sondern eine Pleite nach der anderen erzeugt hat.

    @dssm hat ganz unten das Anständigste zu diesem Thema geschrieben, was ich bisher gelesen habe; dafür ein Dankeschön!



  16. A.K.

    Dr. Unterberger schreibt: "...Das war im Grund schon klar, als ausgerechnet die Nationalbanker Liebscher und Nowotny mit der Hypo-Causa beauftragt wurden. Die beide hatten jedes Interesse, eine Insolvenz zu vermeiden. Da wäre nämlich ganz intensiv das Versagen der Nationalbank bei der Beaufsichtigung der Hypo zum Thema geworden. Und deren Haftung...."
    Das Thema "Beaufsichtigung", "FMA", etc. und die Verantwortlichen, die verpfichtet gewesen sind, dies zu bewerkstelligen, wird meiner Meinung nach viel zu höflich und zurückhaltend abgehandelt. Hier hätte auch die Justiz eine dringende Aufgabe zu erledigen und sollte im Gegenzug sparsamer "unerwünschte Meinungsaußerungen" gegen "Minderheiten" verfolgen.



  17. Sensenmann

    Die Hypo hatte 2012 3,16 Mrd. Verbindlichkeiten an Kunden (Einlagen). In 2011 waren es 3,42 Mrd, in 2008 waren es noch 4,71 Mrd.
    Das steht in den - mittlerweile revidierten - Geschäftsberichten. Sollte also schon stimmen.

    Die Lösung wäre daher gewesen, die Bank zuzusperrren, den Kunden ihre Einlagen auzuzahlen und durch eine Abwicklungsgesellschaft die Assets zu verwerten, die Kredite einzutreiben.
    Die Bilanzsumme fiel in den Jahren 10 - 12 von 5,9 auf 3,8 Mrd.
    Woher die kolportierten Horrorzahlen von 11 bis 26 Mrd im Falle der Liquidierung kommen sollen, weiß ich nicht! Aber vielleicht erklärt es mir jemand.

    Man kann über den Haider schimpfen, daß er die Landeshaftungen übernommen hat. Die würden natürlich nie eintreten, man brauche das Land, um entsprechend auftreten zu können, die Bilanz sei gesund und grundsolide...
    So weit, so gut. Der Haider unterschrieb.
    Irgendwann dürfte er draufgekommen sein, daß das alles oberfaul ist, die Bilanzen Betrug, die Assets wertlos, die Kredite faul.
    Da wandte er sich an diesen Nowotny. Der weigert sich bis heute klarztustellen, warum der Haider bei ihm war. Wahrscheinlich fährt der freiheitliche Landeshauptmann von Kärnten zum Sozi-Nationalbankpräsidenten um sich mit ihm ganz spontan über das Rezept für die Kasnudeln sich auszutauschen...
    Kurz darauf erleidet er einen bedauerlichen Autounfall mit sehr wenig Blut im Alkohol (welchen zu messen die zugeteilte Fachärztin gar nicht in der Lage war, wie man mittlerweile erfuhr) und schon ist ein Sündenbock da.

    Leider wird das Sparschweinderl auch nicht voller dadurch, also rennen die Banker (ja, genau die, die sich auf Luftgeschäfte und die Bilanzsumme fette Boni auszahlen ließen, denn das macht man so, bei der ebenfalls verstaatlichten Commerzbank gönnt man sich bei 1 Mrd. Bilanzgewinn mal eben 3 Mrd. als Boni) zum Josef Pröll und erklärt diesem, die Bilanzen seien ja gut, man brauche aber die Staatsgarantie und überhaupt sei man systemrelevant und großer Schaden sei von der Republik abzuwenden und bla und schwurbel...

    Alos "rettete" man wieder einmal. Und wieder und wieder.

    Die Pleite war natürlich trotzdem da. Der Pröll Josef war halt gescheit genug, vor erleiden eines ebenso bedauerlichen Autounfalles sich im Eiltempo aus der Politik zu verabschieden und den Mund zu halten.

    Runde 4 Milliarden sind bis dato in diesen betrügerischen Laden geflossen. Steuergeld. Damit hätte man JEDEN Gläubiger der Bank auszahlen können.
    Warum hat man es nicht getan?

    Die Geldquelle für die korrupte Politik muss eben weitersprudeln - bis wir alle Pleite sind.
    Die Angeklagten Manager des Debakels (ja, die die o.g. Boni so gern genommen haben) winseln nun, es tue ihnen eh so leid...
    Das ganze Schauspiel ist zum Kotzen.
    Man erinnert sich an Asterix bei den Goten: "Bei uns hat man schon für weniger als das da gevierteilt."



    • zauberlehrling

      "Woher die kolportierten Horrorzahlen von 11 bis 26 Mrd im Falle der Liquidierung kommen sollen, weiß ich nicht! Aber vielleicht erklärt es mir jemand".

      Weil man da die Verluste von der Kommunalkredit mitsamt der Volksbanken AG gleich mit hineinrechnet. Wozu extra ausweisen, wenn es politisch so viel opportuner geht.

    • dssm

      Dann bist Du ja auf den alten Trick der Finanzmenschen hereingefallen, beim Phönix war es genau so, hat ja auch unlustig geendet, nur gab es da noch kein Internet.

      Probiere einmal diesen Link, aber setz Dich erst hin!
      http://www.hypo-alpe-adria.com/sites/hypo-alpe-adria.com/files/content/file/file_download/konzern_geschaeftsbericht_2012_final_0.pdf
      Jetzt weißt Du auch wo das Problem liegt, es ist ein politisches, denn finanziell ist der österreichische (und nur der!!!) Teil ja, wie Du richtig gesehen hast, durchaus sanierbar.
      Was glaubst Du aber was am Balkan passiert, wenn die Bombe hochgeht …

      Und im Kleingedruckten dann noch der Hinweis auf IFRS, aber bei Eigenmittel nach BWG, im Volksmund nennt man so eine Schieberei: Betrug, aber wenn der Gesetzgeber es so will wird es wohl seine Ordnung haben.

    • dssm

      @Sensenmann
      Wenn Du Dir dann den Kommentar von @Zauberlehrling ansiehst, so weißt Du wo wir wirklich stehen. Ausser Dir kann offensichtlich kein einziger bisher eine Bilanz lesen (wo ist Volpini?). Man hätte das zweite Papier gar nicht verstecken müssen, es versteht ja ohnehin keiner wohin die Phantastillionen fließen.

    • Brigitte Imb

      @ dssm,

      da ich bestimmt diese Bilanz nicht lesen kann und will, möchte ich um eine verständliche Kurzfassung bitten, falls Sie dafür die Zeit finden. (Als Gegenleistung kann ich einen schönen Verband anzulegen anbieten, od. selbstgemachte Köstlichkeiten......)
      Nach Ihrer Feststellung, bzgl. Bilanzen lesen, sind vielleicht neben mir noch andere interessiert. (Damit ich die Schuld nicht alleine zu begleichen hätte...)

    • Sensenmann

      @dssm
      Danke Dir für den Link, das muss ich jetzt mal im Detail durchlesen. Der flüchtige Überblick über die Jahresberichte ist ja nett, aber das da...
      Jetzt kommt mir erst recht das Grausen!

    • dssm

      @Brigitte Imb
      Wir haben einmal die 'österreichische' Bilanz, welche @Sensenmann vorgestellt hat und dann halt die Konzernbilanz.
      Dort braucht es eigentlich nur die Seite 2.
      24Mrd an Forderungen an Kunden (=vergebene Kredite irgendwo am Balkan).
      Dem stehen nur 8Mrd an 'Sparbüchern' gegenüber, der Rest, rd. 17Mrd, ist einmal der 'Kredit' der Bayern und dann 'verbriefte' Schulden, davon Anleihen rd. 11Mrd.

      Die Kombination von 'verbrieft' und IFRS ist tödlich.
      In unserem Handelsrecht muss alles zum strengsten Niederstwertprinzip gebucht werden, im IFRS kann eine nicht mehr handelbare Sache immer noch zum letzten bestimmbaren Kurs angesetzt werden.
      Dies kann mehrere Bedeutungen haben. Im worst case, wurden im Rahmen eines 'capital relieve trades' Forderungen 'gebündelt' und als 'hybrid' 'verkauft', vielleicht auch nur der 'junior' Teil.

      Ein capital relieve trade dient dazu Bilanzpositionen auszulagern. Junior heißt dabei immer den bösartigsten Teil. Gebündelt heiß, es wurden mehrere Kredite zusammengefasst, bewertet und verkauft oder ausgelagert. Die Bank zahlt also eine Gebühr, dafür scheint das Teufelszeug nicht bei den 24Mrd Forderungen auf sondern findet sich auf der anderen(!) Bilanzseite wieder.

      Wenn Sie nun das Mißverhältnis zwischen Landeshaftung und den 'verbrieften' Schulden ansehen (für die Sparbücher wird es wohl keine Haftungen geben), so existieren irgendwelche Positionen welche ganz ganz böse sind. Entweder wurden Forderungen verkauft, aber waren so schlecht, daß eine Landeshaftung her musste oder es sind diese capital relive trades, welche besichert werden mussten, aber aus der Bilanz verschwunden sind. (das kommt alles wieder!)

      Daher lesen wir weiter:
      Eine Erklärung böten auch: „Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten“.
      Da könnte noch viel nachkommen, da der Basiswert im IFRS nicht gebucht werden muss.

      Unschöne Detail enthüllen dann noch 'Investment properties'. Mag heißen, da wurden wahrscheinlich(!) Kredite nicht bezahlt und die Immobilien zum Kreditwert in die Bilanz übernommen – sind aber peanuts, wobei 'Rettungserwerbe' ja nochmals extra auftauchen.

      Der nächste Albtraum kommt mit der 'Veränderung der Marktwerte' und eins weiter die Prozent Kreditgewährung. Da wird auf eine massive Unterdeckung verwiesen. Von einer EWB, wie sie eigentlich selbstverständlich sein sollte sind wir sowieso, wie weiter unter erwähnt wird, meilenweit entfernt – dies wird angedacht (klingt aber gut: Projekt Risk Bearing Capacity).

      Und um jede Hoffung zu zerstören, noch das Highlight was die Bilanz überhaupt wert ist, im wunderschönen Punkt „Finanzielle Vermögenswerte, die überfällig, aber nicht wertgemindert sind“ beschrieben, ich spare mir jeden Kommentar, geht ja nur um 3.5Mrd. (vorläufig wie ja aus der obigen Bewertung hervorgeht).

    • brechstange

      Zum Phönixskandal. Man kann nur sagen, nichts gelernt.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nix-Skandal

  18. Dr. Otto Ludwig Ortner

    Das Hypo-Desaster ist das Werk des irrsinnigen Dr.Joerg Haider, den die informierten Politiker im Amt liessen, bis er Oesterreich ruinierte und in leidenstypischer Weise verunfallte. Doch im Rechtsstaat waere der monstroese Amtsmissbrauch an den Schuldigen - vor allem an Dr. Wolfgang Schuessel - mit langjaehrigen Gefaengisstrafen und Vermoegensverfall zu ahnden. Doch teilte mir der Staatsawalt zu meiner Strafanzeige 15Ut117800/99 mit, dass er Spitzenpolitiker nicht verfolgen duerfe - der Hauptschuldige des BAWAG-Skandals Verzetnitsch laueft, ausgestattet Monsterabfertigung und "Luxus-Pension" frei herum. Der "Hypo-Skandal" ist das Stalingrad der Parteien-Demokratie!
    Gott schuetze Oesterreich!



    • Gandalf

      Bitte bleiben Sie in Spanien.

    • brieftaube

      Ich schlief damals dort und wurde von einem Laserblitz, trotz geschlossener Augen so geblendet, dass ich mehrere Sekunden blind war. Schlimm, wenn es einen Autofahrer blendet. Am Morgen flog ich weiter....

    • Undine

      @brieftaube

      Dieser Gedanke des absichtlichen Geblendetwerdens aus dem Hinterhalt war auch eine meiner ersten Vermutungen. Eine "totsichere" Methode ohne erkennbaren Täter, der zudem mit Leichtigkeit den genauen Zeitpunkt errechnen konnte---man hat außerdem ein Handy......

  19. Brigitte Imb

    Naja, die schwäbische Hausfrau empfiehlt in dem Fall sparen, Steuern sparen wo´s nur geht. ;-)

    Tag und Nacht werden wir von Politikern betrogen und ausgepreßt, ein "Gegenschlag" ist dringend nötig. Eine Entmachtung der regierenden Politikermischpoke muß als oberste Gebot gelten

    Wählen wir zukünftig die FPÖ und hoffen wir auf die Umsetzung direkter Demokratie, damit das Gleichgewicht des Souveräns wieder hergestellt werden kann.
    Artikel 1 der Verfassung kann uns keine EU streitig machen.



  20. machmuss verschiebnix

    @Zweiblum, wenn Haider "allein Schuld" wäre, dann würden die (beteiligten)
    Altparteien liebend gern offenlegen, was da wirklich g'loof'm ist - da können
    drauf wetten.

    .



  21. Dr. Otto Ludwig Ortner

    Zu der oft geeussertten (ich schreibe im spanischen Hotelcomputer) Meinung, man solle die Hypo .. in Konkurs gehen lassen, moechte ich anmerken, das im Jahre 1978 die Republik Oesterreich eine Anleihe an der NYSE begeben wollte. Prompt legte sich ein oe. Emigrant und ich fand am Morgen vor Antritt des Urlaubs ein 8m-Telex der Securities Exchange Commission vor. Darin wurde ich aufgefordet, die Vertragstreue der Republik hinsichtlich ihrer Vorkriegs_Anleihen und hinsichtlich der auslaendischen Wertpapierbesitzer (Emigranten) nachzuweisen. Da ich als Konypient einer juedischen Vertrauenskanzlei und dann durch meine Verbindung zur Kontrollbank Zugang zu vielen Informationen hatte, erbrachte ich in den gewehrten 8 Tagen den Nachweis der lueckenlosen Bedienung sowohl der Vorkriegsanleihen als auch des juedischen Wertpapierbesitzes und mein US-Vertauesanwalt telexierte "Otto, we are cleared". Aus dem Gedaechtnis - und weil auch irrelevant - will ich die Einzelheiten hier nicht referieren, obwohl ich mich gut erinnere. Oesterreich zahlte - zum Unterschied von der BRD - auch Kriegs-Reparationen. Oesterreich stieg durch seine gewisssenhafte Erfuellung seiner Staatsschulden - auch von Gliedstaaten - mit der Zulassung zur NY - Boerse in die erste Liga souveraener Kreiditnehmer auf. Die Insolvenz eines Bundeslandes wuerde diesen Rang zerstoeren und auf den Guatemalas absenken - also keinen Rang.



  22. dssm

    Abgesehen davon, daß nicht die SPÖ sonder die ÖVP der Hauptfeind unserer kleinräumigen, aber bestens bewährten, Bankenstruktur ist, haben wir es hier mit einem gesellschaftlichen Phänomen zu tun.

    Wer nicht dem Markt ausgesetzt ist, versteht nicht, daß es am Ende immer nur ein Kriterium gibt: Erfolg! Und zwar klar messbaren Erfolg und sonst gar nichts!
    Da aber unsere 'Elite' sich komplett vom Markt und seinen Teilnehmern entkoppelt hat (wenn man vom Auspressen der Marktteilnehmer absieht), kennen diese keine echten Kriterien. Man scheitert nicht weil man falsch investiert hat, es gibt aber auch keine Erfolge weil man richtig investiert hat. Das Leben ist scheinbar wesentlich planbarer, man macht eine bestimmte Ausbildung und schon ist man qualifiziert und hat ein 'Recht' auf gleiche (=gute) Bezahlung. Man geht einer Arbeit nach bei der es kein Scheitern gibt, egal was passiert.

    Nun hat die HAA ein massives Problem. Die guten Mitarbeiter sind längst gegangen, viele von denen waren formal ganz schlecht qualifiziert, leider waren genau diese oft die Besten. Sie mussten gehen, denn eine Bank in Staatshand wird streng nach formalen Kriterien die Posten und Gehälter festlegen, völlig losgelöst von realen Ergebnissen der Mitarbeiter.

    Die Failman und Spindi Gruppe glaubt, wie so viele in dieser Gesellschaft, es reicht ein paar 'qualifizierte' Leute (=Wirtschaftsakademiker oder Juristen) an die richtige Stelle zu setzen und es läuft. Die Bankenvorstände wissen, daß es nicht so ist und die wirklich guten Leute längst bei ihnen Mitarbeiter geworden sind.



  23. Josef Maierhofer

    Die Politik hat im Bankwesen, im Schulwesen, im Justizwesen, etc. nichts verloren, das Parlament ist für Gesetzgebung zuständig und die Regierung für die Ausführung der Gesetze.

    All die Korruption, das Versagen, etc. entsteht genau daraus, dass die Politik ihr nicht zustehende Bereiche an sich reißt und sich sogar schon in das Privatleben der Menschen einmischt.

    Die Politik ist zu korrekter Information und Auskunft dem Volk gegenüber verpflichtet.

    Nachdem politische Mandatare nur teilweise Fachleute sind, sollten Fachleute Ministerien leiten und zwar unabhängig von Politik und die Regierungen bei Gesetzesvorhaben beraten und alles vorher zu prüfen.

    Wir können uns nicht 3 Expertenheere leisten, eines für die Ministerien und eines für Regierung und eines für die Parlamentsabgeordneten.

    Die Parteipolitik gehört aus dem Beamtenstand verbannt, die soll endlich wieder Privatmeinung werden.



  24. Freak77

    Man muss sich auch für die offenen Worte von der "Presse" bedanken u. dem dortigen Redakteur Christian Höller:

    Hypo: Jetzt wird es am teuersten

    Die Regierung hat sich bei der Hypo für die teure Anstaltslösung entschieden. Hier werden Assets von 19 Milliarden Euro in eine Bad Bank ausgelagert. Die Kosten dafür übernimmt der Steuerzahler.


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1560932/Hypo_Jetzt-wird-es-am-teuersten?_vl_backlink=/home/index.do



  25. zweiblum

    Haider ist allein schuld!



    • mischu

      Genau und die Erde ist eine Scheibe! ;-)

    • machmuss verschiebnix


      Ja natürlich ... und deshalb helfen Rot&Schwarz nach leibeskräften mit,
      nur bloß nichts aufzudecken ! ! !


      .

    • Inger

      Haider ist allein schuld!
      zu behaupten ist ganz einfach, aber wo ist die Begründung dafür??
      Waren rote und schwarze Abgeordnete / Landesräte, etc. nicht eigenberechtigt zum Zeitpunkt ihres Handerlhebens?? Waren sie nicht Mann/Frau genug, ihre eigene Meinung zu vertreten oder hatten sie keine??? Jetzt alles auf einen Toten zu schieben ist einfach.

    • Inger

      Haider ist allein schuld!
      Vielleicht auch an den Haftungen der Stadt Wien für die Bank Austria (bekanntlich in italienischer Hand)?
      Geblieben sind Wien - bekanntlich in roter Führung und Verantwortung, 9,6 Milliarden Haftungen, bei der HAA sind es angeblich 12,5.

    • Der Zweifler

      Haider ist nicht allein schuld, aber er war der Chef (LH) und somit der Hauptschuldige, ohne seiner Zustimmung wäre das ganze Desaster nicht passiert!

    • zweiblum

      Inger
      Auch daran ist er schuld! Rot & Schwarz sind unschuldig. Ev. ist KHG mitschuldig.
      Kennen Sie einen lebenden Politiker, der schuldig ist?

    • dssm

      Es ist einfach erschütternd. Genau so wie diese Diskussion hier läuft, wird morgen so ein Unglück wieder passieren und wieder und wieder …

      Einen Repräsentanten der halt zufällig aufgrund seiner Sprachgewandtheit oben am Podest steht, für einen systemimmanenten Fehler verantwortlich zu machen ist kindisch, aber menschlich.
      Wer aber so etwas verhindern will, der muss die tieferen Ursachen erforschen und die liegen nicht bei einem(!) Menschen sondern im System.
      Daher muss man das System ändern, nicht einen Menschen austauschen, dazu muss man aber das System verstehen und sich selber bei der Nase packen.

      Daher Herrn Haider nicht vergöttern und nicht verteufeln, sonder das ganze Bild betrachten.

    • Inger

      zweiblum
      Auf die Frage, ob ich einen lebenden Politiker kenne, der an irgendetwas schuld ist, muss ich sagen, ich glaube eher nicht. Zumal ich gerade seit den Nachrichten darüber nachdenke, was uns denn die Frau Dr. Heide Schmid auftischen wird, wenn wer auf die Idee kommen sollte (darf) sie zu fragen, wie sie es denn mit ihrer Verantwortung als Aufsichtsratsmitglied der Burgtheater GmbH hält, sie gehört ja dort zu dem erlauchten Kreis derer, die eigentlich Verantwortung tragen sollten.
      Ich bin schon neugierig.

    • de Voltaire

      "Interessant dabei ist, dass die höchste Haftungssumme unter der blau-roten "Chianti"-Koalition (Haider-Ambrozy) zustande gekommen war. Interessant ist auch, dass der jetzige Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser damals stellvertretender Klubobmann der SPÖ im Kärntner Landtag war. Hatte er sich seinerzeit gegen diesen Wahnsinn zur Wehr gesetzt? " (norbert-schweiger.com)

  26. Jewgeni Gorowikow

    Für uns Steuerzahler gibt es jetzt also die allerteuerste "Lösungsvariante" im Hypo-Schlamassel:

    Die "Anstalts-Variante".

    Damit halt die Herren Liebscher, Novotny, und auch die Herren von der Finanzmarktaufsicht, Helmut Ettl und wie sie alle heißen keine Unannehmlichkeiten bekommen, weil ihre Organisationen kolossal bei ihrer Aufsichtspflicht versagt hatten.

    Und auch der Herr LH Kaiser aus Kärnten wird politisch geschont.

    Diese Herrschaften werden geschont und die Trotteln sind halt wir Steuerzahler! Wir dürfen es die nächsten Jahre und Jahrzehnte ausbaden und zahlen, zahlen, zahlen ...

    Ich würde gerne Faymann -)



    • Jewgeni Gorowikow

      Sorry, da wurde etwas abgeschnitten:

      Ich würde gerne Faymann & Spindelegger in eine Anstalt einweisen! Vielleicht geht es da so intelligent -)

    • Jewgeni Gorowikow

      Ergänzung:

      Vielleicht geht es da so intelligent zu wie in der beliebten ZDF-Satire: "Neues aus der Anstalt"?

      Eine Kostprobe davon auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ffsnaARnCSA

      Da würden unser F. und unser Sp. gut hineinpassen. ;-)

    • socrates

      Die Nationalbanker haften mit ihrer Pension, wie bei pragmatisierten üblich!

  27. socrates

    Wenn die Prolos an die Macht kommen, glauben sie alles zu koennen. Sie haben ihre Faehigkeit als Partisanen bewiesen und schliessen daraus auf ihr Koennen fuer den Rest der Welt. So ruinierten sie die Industrie, die Banken, die Schulen & Universitaeten und das Rechtssystem.
    Orban wendet westliche Gesetze in Ungarn an. Mein Bruder, Rechtsanwalt in den USA, findet seine Vorgangsweise richtig nach den Gesetzen der USA. Bank- und andere Vertraege im Nachhinein zu aendern, ist in ordentlichen Demokratien nicht zulaessig.
    Eine Polin arbeitet in Oesterreich weil ihr Kredit fuer das Eigenheim in SFR wegen einer Wechselkursaenderung faellig gestellt wurde. Das kann nicht nur sie nicht zahlen. So etwas geht nur in den ehemaligen Ostblocklaendern, anderswo kommen die Banken vor Gericht.



  28. mischu

    Diese Variante war in dem Augenblick klar, als Rot und Schwarz ganz im alten, großkoalitionären Stil sich der Sache annahmen und die Rücknahme mitsamt Verstaatlichung der HAA beschlossen. Alles dazwischen diente teilweise der Ablenkung oder der Skandalisierung, dort wo man es benötigte.

    Beide Parteien haben Interesse an der täglichen Instrumentalisierung, sowohl im politischen Alltag, als auch in den Medien, allen voran der ORF. Schließlich hat man damit bereits Wahlen gewonnen, insbesondere Kärnten wieder heim ins "sozialistische Reich" geführt und die ÖVP schützt mit der eingeschlagenen Lösung ihren "gelben Riesen" vor noch größeren Verlusten!

    Eine Hand wäscht die andere und beide bleiben schmutzig!

    Anders ist es nicht zu erklären, daß Kommunalkredit und Volksbanken AG ganz aus der Diskussion der Pleitebanken verschwunden sind!



  29. machmuss verschiebnix

    Nicht ganz Off Topic :

    So geht's jetzt in einem fort dahin - 8.3 Mio Verlust + 5 Mio Steuerschuld :

    http://diepresse.com/home/kultur/news/1560870/Burgtheater_Bilanzverlust-zumindest-83-Millionen-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

    Sollen wir da vielleicht noch froh sein, daß es sich nicht um Mrd. handelt ! ! !

    .



    • Brigitte Imb

      Die Steuerschulden werden gelöscht werden und die Kulturförderung erhöht. Und überhaupt, letztendlich wird die Sache, wie in Ö bei Sozen üblich, eingestellt.

    • machmuss verschiebnix

      Apropos eingestellt - wann werden endlich die Sozen "eingestellt" :)

      .

  30. Eco

    Nun hat man die unspektakulärste Variante gefunden, jene die der bedarfte Steuerzahler als gegeben hinnimmt, ohne Murren sein Gerstl zur Verfügung stellt.
    Eine geregelte Insolvenz - am Besten vor 3 Jahren - wäre eleganter und für den Steuerzahler billiger gewesen. Die Haftungen Kärntens hätte man durch langfristige Bundesanleihen abdecken und auch die Haftung der Bayern
    schlagend machen können.
    Es war zu erwarten, dass die Banken den Kuhhandel ablehnen würden. Man soll sich nicht wundern, wenn die Pferde, auf die man ständig eindrischt, den Wagen nicht mehr ziehen wollen.



  31. Sandwalk

    Ich habe noch die Worte vom Maturanten der Nation [Faymann] im Ohr, wonach die AUA auf jeden Fall und unbedingt und sicher und überhaupt in österreichischer Hand bleiben muss. Eh kloar und längst Geschichte!
    Und jetzt? Jetzt haben wir einen Haufen Probleme am Hals, und die Kärntner Hypo scheint nur ein Problem zu sein. Eines von vielen.
    Unsere österreichischen Politiker sind um nichts besser als die "Nieten im Nadelstreif". Die Nieten im Nadelstreif sind geldgeil aber nicht besonders clever. Aber wie sieht es mit den Politikern, der Bankenaufsicht & CO aus?
    Wie ist es möglich, dass da alle paar Wochen irgendein Problem auftaucht und die wahre Schadenssumme immer noch nicht bekannt ist?
    Was heißt denn das? Das heißt doch nichts anderes als dass unsere Nadelsteriffuzzies nichts anderes sind als Schneider für des Kaisers neue Kleider. Für diese Nicht-Existenz der Kleider dürfen wir blechen ad infinitum atque ad nauseam.
    Irre! Unglaublich! Wahnsinn!



  32. machmuss verschiebnix

    Daß dieses leidige Hypo-Thema jetzt ganz und gar in den Fängen der Politik gelandet ist,
    ergibt eine noch weit schrägere Optik, als die Tatsache, daß da Unsummen in
    irgendwelchen mysteriösen Kanälen verschwunden sind, daß bei den Ermittlungen - so
    überhaupt welche stattfanden - nicht heraus kommt, daß man vor Gericht abermals
    genau jene Sachverständigen zurate zieht, die schon vorher auf der "Gegenseite"
    tätig waren ... usw usf .

    Und was tun wir Ösis ? Wir zucken mit den Achseln - wie lange werden wir noch zucken ?

    Oder anders gefragt: wann werden die Banken geschlossen bleiben ?
    In Argentinien werden in so einem Fall bei allen Banken die Fenster und Türen mit
    Eisenplatten abgedeckt , aber das ist bei uns nicht nötig - vom Achselzucken werden
    sicher keine Fenster "eingedrückt" .

    .



  33. Gerhard Pascher

    Sehr spät, aber doch noch haben unsere Politiker und deren Berater kapiert, dass ein Ende mit Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende. Diese Bank gehört liquidiert und schnellstens alle vergebenen Kredite fällig gestellt bzw. an andere Institute zediert sowie Sicherstellungen ggfs. zu Geld gemacht. Insolvenzverwalter, Anwälte und Gerichte werden noch genug Arbeit damit haben und auch dabei Geld verdienen. Erst dann werden wir sehen, was uns der Spaß des verstorbenen Jörg Haiders in Summe gekostet hat.



    • dssm

      Da möchte ich Jörg Haider doch in Schutz nehmen und als bekannter FPÖ-Feind wird das hoffentlich auch glaubhaft sein.

      Herr Haider und seine Leute sind doch nur dem Zeitgeist aufgesessen. Wie so viele andere auch. Die Unmengen an Geld, die pervers niedrigen Zinsen, der Glaube man könnte Erfahrung mittels eines Studium erwerben, die vielen akademischen 'Experten' usw. usf.
      Herr Haider hatte einfach das Pech (wie Frau Schmied auch), daß seine Bank früher krachte als die anderen und er kein Mitglied bei der B(n)SA war, oder in Deutschland der Haupttäter, ein gewisser Herr Asmussen, halt direkt Sozi ist. Man hätte mit Bilanztricks durchaus noch länger leben können, die Notenbank muß halt 'helfen'. Diese Politik kann man in ganz Europa wunderschön verfolgen, am Ende werden da noch zahlreiche Banken genau den Weg der HAA gehen.

    • Undine

      @dssm

      ************!

      Das nenne ich Fairness!

  34. machmuss verschiebnix

    WAS ! ! ! Ausgerechnet die beiden . Faymann & Spindelegger - werden jetzt auch noch
    "Bankvorstände" - Houston, wir haben ein Problem (eigentlich Zwei) - ein DREAM-TEAM !

    Dös hoit'st jo net aus - oder wie die Germanen sagen - da krieg'ste nen Knall, Mensch !

    .







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