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Bildung tut not – aber nicht nach Politikerart

Lesezeit: 2:30

Es gibt keinen Politiker, keinen Ökonomen, der nicht schon verlangt hätte: „Mehr Bildung!“ Ohne Vorsprung in Bildung, Forschung und Ausbildung besteht in der Tat Null Chance, dass in Österreich auch künftig höhere Gehälter bezahlt werden als in 99 Prozent der übrigen Welt, dass unser aufwendiges Wohlfahrtssystem wenigstens halbwegs weiterbestehen kann. Jedoch sind Politiker wie Ökonomen naturgemäß völlige Laien in Sachen Bildung. Daher ist es sehr erstaunlich, dass sie sich ständig zu den konkreten Bildungs-Details ohne Kontakt mit den einschlägigen Profis äußern.

Profis sind eindeutig und vor allem die Pädagogen, vom Kindergarten bis zur Universität. Während man mit kranken Zähnen zum Zahnarzt geht, und beim Bau eines Hauses zu Baumeister und Architekt, hält sich jeder beim Thema Bildung selbst für einen Experten. Offenbar weil jeder Politiker und Ökonom (vermutlich) selber einmal in der Schule war. Nur: Sie waren ja auch schon in Tausenden Häusern, die gefallen oder nicht gefallen haben. Und trotzdem bauen sie nicht eigenhändig ein Haus. Ich würde es jedenfalls nur ungern betreten.

Spricht man mit Experten, lernt man viele Fakten, die in der Parteien-Diskussion nie vorkommen – wohl auch weil sie zum Teil unangenehm sind:

  • Österreich hat ein Zuwanderer-Problem. Würde man alle jene aus der Statistik nehmen, die daheim nicht deutsch sprechen, wäre Österreich bei allen Vergleichen besser als das fast zuwanderungslose Finnland.
  • Unser Schulsystem braucht viel mehr Vielfalt und nicht noch mehr verordnete Vereinheitlichung, um auf die unterschiedlichen Aufgaben einzugehen (das sollten gerade Ökonomen begreifen, die sonst ja auch überall Vielfalt und Wettbewerb rühmen).
  • Die moderne Genetik sagt uns, dass Intelligenz zu 50 bis 80 Prozent vererbt ist. Daher ist jede Politiker-Kritik an „Bildungs-Vererbung“ nur lächerlich. Denn es ist positiv, wenn eine Gesellschaft auch schon bei den Eltern Aufgaben und damit Einkommen stark nach der Qualifikation verteilt, und nicht etwa nach Klasse oder Stand.
  • Das, was nicht durch Genetik vererbt wird, wird weitestgehend bis zum zweiten bis vierten Lebensjahr durch die Umwelt, also meist die Eltern geprägt. Daher ist es entsetzlich dumm, wenn Politiker klagen, dass irgendwelche Weichen „schon“ mit zehn gestellt würden. Die Weichen werden vielmehr schon lange vorher gestellt. Daher ist auch jeder Druck entsetzlich dumm, beide Eltern möglichst bald nach einer Geburt wieder voll in den Job zu schicken.
  • Einer der wichtigsten Schlüssel zur Verbesserung des Bildungssystems wäre es, wenn so wie auch in Finnland aufnehmende Schulen – bis hinauf zu den Unis, zu Bachelor- und Masterstudien über Zulassungen entscheiden und nicht die abgebenden. Das macht den Feind Lehrer zum Coach und Verbündeten. Da hilft dann kein „Bravsein“.

Aber das sind ja nur Ratschläge der Experten. Bei uns dilettieren hingegen Politiker und Journalisten weiter . . .

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 11:35

    Das mußte ja kommen--- wie das Amen im Gebet! Aber auch DAS gehört zum Thema "BILDUNG auf LINKE ART":

    Wie Österreich heute mit einem seiner bedeutendsten FORSCHER und NOBELPREISTRÄGER anläßlich seines 25. Todestages umgeht---nämlich mit

    ............................KONRAD LORENZ.................................................!

    Man entblödet sich nicht, die NAZIKEULE auszupacken und den PIONIER der VERHALTENSFORSCHUNG, einen durch und durch integren Mann, als UMSTRITTEN hinzustellen! Das ist eine SCHANDE für Österreich!

    http://oe1.orf.at/programm/364830

    "Einen dunklen Fleck in Lorenz' Biografie bildet seine Mitgliedschaft bei der NSDAP während der Zeit des Nationalsozialismus, ein Verhalten, das immer wieder höchst kontrovers - zwischen purem wissenschaftlichem Opportunismus einerseits und ideologischer Überzeugung andererseits - diskutiert wurde."

    Ich bin überzeugt davon, daß KEINER seiner (bösartigen, antifaschistischen und strohdummen!) Kritiker eine so REINE WESTE, so wenige "DUNKLE FLECKEN" hat wie KONRAD LORENZ!

    Jedenfalls gab es damals bei der Auswahl zum Kandidaten für den Nobelpreis für Konrad Lorenz noch keine Schiebereien und Einflüsse irgendwelcher Fädenzieher.

    Ihn als "umstritten" hinzustellen, seine Forschung als "unwissenschaftlich", als überholt zu bezeichnen, ist frivol! Ganz anders ist etwa der Umgang mit Siegmund FREUD! An dessen Werk darf nie und nimmer gezweifelt werden, das ist sakrosankt, auch wenn vieles davon mehr als fadenscheinig und "umstritten" ist, aber das darf man nicht einmal hinter vorgehaltener Hand sagen. Wie immer: Es gibt "umstrittene" Menschen und "renommierte" Menschen. Auf WEN diese Bezeichnung zutrifft, bestimmt der ORF als Sprachrohr von Rot und Grün.

    Seien wir stolz auf ihn und dankbar, daß es ihn gegeben hat!!!

    Konrad Lorenz ist wie eine Eiche, der es gleichgültig sein kann, wer sie anpinkelt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 03:57

    In keinem der angeführten Punkte kann ich Dr. Unterberger widersprechen.
    Sehr wohl aber glaube ich, daß man so komplexe Zusammenhänge nicht in dieser Kürze in diesen 5 Punkten umfassend beschreiben kann.
    Deshalb erlaube ich mir einige, natürlich unvollständige Ergänzungen:

    ° Der Name Unterberger deutet darauf hin, daß der einst den Familiennamen bestimmende Vorfahre ein Bauer war, dessen Gehöft am Fuß einen Berges war.

    Die überwiegende Mehrheit der autochthonen Österreicher entstammt eben Bauernfamilien und viele tragen Namen, wie Berger, Thaler, Huber, Maierhofer, welche auf die Lage eines Bauernhofes hinweisen.
    Bäcker, Müller, Schuster, Schneider u.s.w. weisen auf den Handwerksstand hin, welcher die Familie ernährte.

    DER AUFSTIEG VIELER EINFACHER FAMILIEN IN DIE HOHEN UND HÖCHSTEN BILDUNGSOBERSCHICHTEN ERFORDERTE GERADE AUS DEN VON A. U. OBEN DARGELEGTEN GRÜNDEN MEISTENS MEHRERE GENERATIONEN ! Die wenigen Ausnahmen bestätigen nur diese Regel.

    BEI ALLER BEACHTUNG DER VON A. U. ANGEFÜHRTEN PUNKTE, MUSS EINE VITALE
    INDUSTRIEGESELLSCHAFT SOLCHE, SICH ÜBER GENERATIONEN ERSTRECKENDE,
    BILDUNGS-AUFSTIEGE AUCH IN ZUKUNFT ERMÖGLICHEN !

    ° Erst vor wenigen Tagen erzählte mir ein sachkundiger hoher Ministerialbeamter,
    Daß Adenauer einst den Arbeitskräfte-Bedarf der deutschen Industrie bevorzugt
    durch problemlos integrierbare Spanier decken wollte.
    NUR AUF DRUCK DER USA WURDE DER DEUTSCHE ARBEITSMARKT FÜR SCHWER INTEGRIERBARE MOSLEMS AUS DEM NATOLAND TÜRKEI GEÖFFNT.

    Entwicklungspsychologen haben festgestellt, daß die Fähigkeit, wie Kinder spielerisch Sprachen zu erlernen zwischen dem 8. und 9. Lebensjahr deutlich abnimmt.

    Welche Chance wäre es gewesen, deutschen und österreichischen Kindern zusammen mit spanischen Gastarbeiterkindern SPIELERISCH EINE ZWEITE WELTSPRACHE ZU LEHREN ! Diese Chance wurde Interessen der US-Geopolitik
    geopfert.

    Bei dem Völkergemisch, welches heute besonders in den Ballungsräume den Unterricht in den Schulen erschwert, sind solche Überlegungen sinnlos.

    ° Wenn Österreich nach 1918 von einem " Verwaltungs-Wasserkopf " der Monarchie zu einem Industriestandort, welcher wie A. U. schreibt, höhere Gehälter wie 99% der übrigen Welt bezahlen kann, ist dies nicht zuletzt auch dem SOZIALEN WOHNBAU ZU VERDANKEN !
    Das GRUNDBEDÜRFNIS WOHNEN WURDE MIT HILFE DER GESELLSCHAFT BEFRIEDIGT und dadurch wurde auch die Bildungs-Voraussetzung geschaffen, welche aus einem dumpfen hoffnungslosen Proletariat ein höchstqualifiziertes
    Angebot an Mitarbeitern für die Industrie machte.

    Ich denke, das muß gerade in diesem Blog auch mal festgestellt werden.

    ° Wenn Dr. Unterberger grundsätzliche Bildungsgesichtspunkte anspricht, sollte man auch die EPIGENETIK NICHT ÜBERSEHEN !
    Erst in den letzten Jahrzehnten wurde der Nachweis erbracht, daß auch erlernte
    Fähigkeiten für einige Generationen an die Nachkommen weitergegeben werden können.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 01:30

    Der logische Verstand kann allen hier aufgezählten Punkten nur vorbehaltlos zustimmen, aber genau der scheint unseren Politamateuren abzugehen.

    Würde das Vertrauen in die Bildungsverantwortlichen an der Börse gehandelt, fiele es - insbesondere angesichts der jüngesten Skandale - auf ein Allzeittief. Eine Verbesserung scheint leider weit und breit nicht in Sicht, im Gegenteil.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 15:42

    @socrates

    "Aufnahmetests sind in den USA üblich (SAT,ACT), Ergebnisse öffentlich!

    Wie paßt dann dieser Usus zusammen mit der stramm linken Einstellung der Laura Rudas, die noch vor wenigen Tagen gemeint hat, die Matura könnte man abschaffen? Und jetzt heißt es plötzlich:

    "Sie habe sich einem intensiven Aufnahmeverfahren gestellt und sei stolz, diese Hürde genommen zu haben."

    Andreas Schieder findet es "toll", dass Rudas die Möglichkeit erhält, den Lehrgang in Stanford zu besuchen. Immerhin würden nur acht Prozent den entsprechenden Aufnahmetest bestehen.

    Nur ACHT PROZENT bestehen den AUFNAHMETEST!
    Sind das---nach linkem gutmenschlichem Verständnis---nicht Leuteschinder?

    DAS gefällt dem linken Schieder---paßt aber doch nicht recht ins ROTE BILDUNGSKONZEPT! Hier in Ö nivelliert man eifrig nach unten, aber das amerikanische Testverfahren bewundert manin linken Kreisen---wie geht das alles zusammen?

    Also, was jetzt: Sind die LINKEN doch "intensiven Aufnahmeverfahren" zugänglich???

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 01:21

    Es scheint tatsächlich unverständlich, dass man - Politiker und Journalisten - nicht zu Fachleuten geht in Sachen Bildung. Bei Journalisten ist es verständlich, denn die haben offenbar ein Schul-Trauma und eine universitäre Indoktrination "erworben". Bei Politikern habe ich den Eindruck, sie sind zu feig (oder doch zu einfältig, um kein schärferes Wort zu verwenden), die Realität zu erkennen und flüchten in banale Schlagworte, die ihnen von "Experten" und natürlich den vielen NGOs offeriert werden. Und da sind leider alle Parteien und deren Politiker gleichgeschaltet. Ein Herauskommen ist bei der jetzt herrschenden Symbiose von Politik & Journalismus nicht zu erspähen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 10:10

    "Bevor ihr streitet, klärt die Begriffe!"
    Konfuzius

    Das zu wissen ist (nur) ein Teil von "Bildung". Allerdings ein wichtiger.

    Was aber "Bildung" insgesamt ausmachen sollte, dazu äußert sich kaum jemand.
    Weder "Experten" noch "politisch Verantwortliche".
    Oder kennt jemand eine allgemein anerkannte Definition von "Bildung", sei es nur die aus der Schule?

    Dabei wäre die Definition/Ansprache des Zieles (Bildung) das Selbstverständlichste der Welt.
    Also wird gestritten; um des Kaisers Bart, um die Lufthoheit über den virtuellen Stammtischen, um die Aufmerksamkeit der längst willfährig gemachten Medien.

    Grundsätzlich: Wenn man ein Ziel erreichen will, muss man wissen, wie es aussieht, wo es liegt und wo der/die eigene Standpunkt/Position ist.
    Sonst wird man (weiter) im Dunkeln herumtappen.

    Was ja typisch für unsere politischen Dünnbrettbohrer ist: "Der Weg ist das Ziel."
    Also nicht wundern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2014 10:26

    Nachdem ein naher Verwandter meiner Frau Universitätsprofessor und Mitglied der japanischen staatlichen Bildungskommission ist und meine Enkelin in Japan in die Schule geht, möchte ich einige Erfahrungen über das dortige Schulsystem einbringen:
    Japan hat ein einheitliches Pflichtschulsystem bis zum 15. Lebensjahr (6 Jahre Volksschule, 3 Jahre Untermittelschule). Es brachte bis vor einigen Jahren hervorragende Ergebnisse zum Preis der höchsten Schülerselbstmordrate weltweit. Dann senkte man wohl auch unter westlichem Einfluss den Leistungsdruck (über eine dadurch verbundene Verringerung der Schülerselbstmordrate liegen mir allerdings keine Informationen vor). Die Folgen sind ein dramatischer Abfall der Allgemeinbildung. Vor und an der Universität muss in teuren privaten Kursen das nachgeholt werden, was an Grundlagen für das Studium unbedingt benötigt wird.
    Wenn ein und dasselbe Schulsystem so unterschiedliche Ergebnisse bringt, liegt der Schluss nahe, dass die Organisationsform der Schule weniger wichtig ist, die Leistungsanforderungen an die Schüler aber entscheidend.
    Der Leistungsdruck wird über mehrere Wege aufgebaut:
    1. Die Prüfungen sind zentral, die Prüfungsfragen werden vom Staat jeweils vorgegeben. Die Ergebnisse werden als Rangliste der Schüler in Klasse und Schule veröffentlicht, die Schuldirektoren vergleichen ihre Lehrer und die Eltern die Schulen anhand der Ergebnisse. Daraus ergibt sich Konkurrenz zwischen den Schüler, den Lehrern und den Schulen. Außerdem hat der Staat in Form der Prüfungsarbeiten eine wirksame Stellschraube für den Leistungsdruck.
    2. Auf den spezialisierten oberen Mittelschulen und Universitäten gibt es Aufnahmsprüfungen, die wesentlich wichtiger genommen werden, als Abschlüsse der Pflichtschulen. Diese Bildungseinrichtungen stehen wieder untereinander in Konkurrenz, Absolventen der berühmten Obermittelschulen und Universitäten werden von Wirtschaft und öffentlichem Dienst bevorzugt eingestellt. Damit ist das Bestehen der Aufnahmsprüfung an einer dieser Schulen prestigeträchtig und verspricht höhere Einkommen nach Absolvierung.
    Die Aufnahmsprüfungen werden von der jeweiligen Schule ohne staatliche Eingriffe durchgeführt. Damit werden Schulen untereinander nicht anhand der eigenen Abschlussprüfung verglichen, sondern anhand einer Einstiegsprüfung einer unabhängigen, fremden Institution.
    3. Staatlich geführte Schulen stehen in Konkurrenz mit breit ausgebauten Privatschulen. Damit sind auch staatliche Schulen gezwungen, mit der Qualität der besten Privatschulen zu konkurrieren. Staatliche Schulen und private produzieren also durchaus gleichwertige Ergebnisse im Sektor der Eliteschulen, auf einigen Privatschulen kann man aber den Schulabschluss auch durchaus mit entsprechend hohen Schulgeldern anstatt durch Noten erkaufen. Dieser nützt aber wenig, weil die Aufnahmsprüfung in die nächsthöhere Schule oder der Einstieg in den Beruf für Absolventen dieser Schulen wesentlich schwieriger ist und auch entsprechend teure Kurse erfordert. Im Endeffekt muss der Schüler aus diesen Schulen denselben Standard erreichen, wenn er Karriere machen möchte. Der Name der absolvierten Schule ist also ein für das Weiterkommen von hoher Bedeutung.
    Ministerpräsident Abe hat angekündigt, den Leistungsdruck auf japanischen Schulen wieder hoch zu fahren. Patriotismus wird wieder in den Schulen vermittelt, eine der japanischen Kampfsportarten für alle Schüler verpflichtend vorgeschrieben. Die Regierung hat mit den zentralen Prüfungen dazu die Stellschraube, führt also die Schulen durch Zielvorgaben, weniger durch Verordnungen.
    Japan hatte bis vor einigen Jahren ein Schulsystem mit buchstäblich mörderischem Leistungsdruck aber ausgezeichneten Ergebnissen, verfiel dann in das genaue Gegenteil mit dramatisch gesunkenen Ergebnissen und korrigiert jetzt auf ein hoffentlich gutes Mittelmaß. Die Schulorganisation blieb unverändert, der Leistungsdruck wird vom Staat durch Wettbewerb und messbare Zielvorgaben gesteuert. Ideologie spielt im gesamten Ablauf keinerlei Rolle.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 10:10

    "Bevor ihr streitet, klärt die Begriffe!"
    Konfuzius

    Das zu wissen ist (nur) ein Teil von "Bildung". Allerdings ein wichtiger.

    Was aber "Bildung" insgesamt ausmachen sollte, dazu äußert sich kaum jemand.
    Weder "Experten" noch "politisch Verantwortliche".
    Oder kennt jemand eine allgemein anerkannte Definition von "Bildung", sei es nur die aus der Schule?

    Dabei wäre die Definition/Ansprache des Zieles (Bildung) das Selbstverständlichste der Welt.
    Also wird gestritten; um des Kaisers Bart, um die Lufthoheit über den virtuellen Stammtischen, um die Aufmerksamkeit der längst willfährig gemachten Medien.

    Grundsätzlich: Wenn man ein Ziel erreichen will, muss man wissen, wie es aussieht, wo es liegt und wo der/die eigene Standpunkt/Position ist.
    Sonst wird man (weiter) im Dunkeln herumtappen.

    Was ja typisch für unsere politischen Dünnbrettbohrer ist: "Der Weg ist das Ziel."
    Also nicht wundern.


alle Kommentare

  1. Robert Bond (kein Partner)
    02. März 2014 12:04

    Für die Behauptung, die "moderne Genetik" sage uns, dass Intelligenz zu 50-80% vererbt sei, hätte ich doch gerne einmal eine Quelle gesehen. Ich denke mal, es geht um die Zwillingsstudien von Cyril Burt. Die sind erstens mehr als ein halbes Jahrhundert alt und zweitens insofern höchst umstritten, als ein Teil der Daten möglicherweise schlicht gefälscht wurde. Die Aufarbeitung von Burts Nachlass weist jedenfalls in diese Richtung. Selbst Burts Schüler und Anhänger musste zumindest "unsaubere" Auswertungen zugeben. Gerade die moderne Genetik ist mit solchen Aussagen sehr vorsichtig. Da wir heute das Genom eines Menschen relativ einfach "lesen" können, haben wir gelernt, dass die Dinge sehr viel komplizierter sind, als man zu Burts Zeiten noch dachte.

  2. RR Prof. Reinhard Horner
    01. März 2014 14:20

    reinhard.horner@chello.at

    Zu dieser Problematik passen wohl einige der Leserbriefe an die PRESSE, die dort nur online nachzulesen sind, da ihre Veröffentlichung in der Printausgabe in längerer Folge abgewiesen wird.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      01. März 2014 14:33

      Biedermannsdorf, 25. Februar 2014

      leserbriefe@diepresse.com

      Zu: „Wider den AHS-Kannibalismus“ von Kurt Scholz am 25.02.2014

      Kulturerbe

      Herrn Dr. Scholz ist sehr zu danken, dass und wie er gegen die fahrlässige oder mutwillige Demolierung der AHS eintritt.

      Er zählt zu den wenigen Persönlichkeiten, die wissen, dass jeglicher Fortschritt nicht nur der Schaffung von zukunftstauglichem Neuem, sondern nicht minder der selektiven Bestärkung des Bewährten bedarf.

      Nicht von ungefähr gibt es in diesem Belang einen Schutz und eine Pflege eines Kulturerbes. Zum pfleglich schützenswerten Kulturerbe im Bereich des Lerngeschehens gehört zweifellos die AHS. Übrigens auch die dual-kooperative Berufsbildung der Lehrlinge sowie das berufsbildende mittlere und höhere Schulwesen. Und schließlich die Matura als persönliche Reifeprüfung und nicht bloß als standardisiert uniformierte Abgangsprüfung (Abitur) und Zugangsprüfung zu Hochschulstudien.

      Reinhard Horner

    • RR Prof. Reinhard Horner
      01. März 2014 14:40

      Biedermannsdorf, 23. Februar 2014

      leser@diepresse.com

      Zu: „Oberster AHS-Lehrer stellt Matura infrage“ am 23.02.2014 und „Matura verliert Bedeutung, aber nicht an Wert“ von Christoph Schwarz und Julia Heuhauser am 19.02.2ß14

      Wie flach lässt sich darüber denken?

      An sich geht es um Entscheidungen für eine strenge Abgangsprüfung (Abitur), geeignete Zugangsprüfungen bzw. eine umfassende persönliche Reifeprüfung (Matura) als Entlassung „auch in die Eigenverantwortung“.

      Nun will Herr Quin die Matura abschaffen und sich mit einem Abgangszeugnis begügen, weil es an den Hochschulen immer mehr Aufnahmsprüfungen gibt. Frau BM Heinisch-Hosek und Frau Rudas setzen sich dagegen für die Amaturaprüfung ein, offensichtlich im Hinblick auf die Uniformierung mittels Zentralmatura.

      Frau Rudas wollte vier Tage davor diskutieren, „ob man nach acht Jahren Schule dann noch eine Prüfung braucht“ und „dann muss es nicht die strengste und härteste Prüfung sein“. Damit geht Rudas von der Beibehaltung der achtjährigen Langform des Gymnasiums aus, wohl eines Gesamtgymnaiums für alle. Etwa mit Abschaffung der dual-kooperativen Berufsbildung und des berufsbildenden Schulwesens.

      Die „kritischen Betrachter“ Schwarz und Neuhauser meinen, den ursprünglichen Zweck der Matura als Eintrittskarte in das Studium zu finden; den lange währenden Wert der Matura zum besseren Eintritt in das Berufsleben übersehen sie geflissentlich ebenso wie den der Reifeprüfung an berufsbildenden Schulen und ORG.

      Eine weitere Verbiegung setzen sie durch die Behauptung, mit der Berufsreifeprüfung werde der Weg zum Studium „nicht mehr über eine Matura“ absolviert.

      Reinhard Horner

    • RR Prof. Reinhard Horner
      01. März 2014 14:45

      Biedermannsdorf, 19. Februar 2014

      leseforum@wienerzeitung.at

      Zu: „Matura verliert Bedeutung, aber nicht an Wert“ von Christoph Schwarz und Julia Heuhauser am 19.02.2ß14

      Verlust an Bedeutung und Gewinn an Wert?

      Frau Rudas will diskutieren, „ob man nach acht Jahren Schule dann noch eine Prüfung braucht“ und „dann muss es nicht die strengste und härteste Prüfung sein“. Damit geht Rudas von der Beibehaltung der achtjährigen Langform des Gymnasiums aus, wohl eines Gesamtgymnaiums für alle. Etwa mit Abschaffung der dual-kooperativen Berufsbildung und des berufsbildenden Schulwesens.

      Die „kritischen Betrachter“ Schwarz und Neuhauser meinen, den ursprünglichen Zweck der Matura als Eintrittskarte in das Studium zu finden; den lange währenden Wert der Matura zum besseren Eintritt in das Berufsleben übersehen sie geflissentlich ebenso wie den der Reifeprüfung an berufsbildenden Schulen und ORG.

      Eine weitere Verbiegung setzen sie durch die Behauptung, mit der Berufsreifeprüfung werde der Weg zum Studium „nicht mehr über eine Matura“ absolviert.

      In der Tat geht es um Entscheidungen für eine (strenge) Abgangsprüfung (Abitur), geeignete Zugangsprüfungen bzw. eine umfassende Reifeprüfung (Matura) als Entlassung „auch in die Eigenverantwortung“.

      Reinhard Horner

  3. peter789 (kein Partner)
    01. März 2014 12:20

    Diese Behauptung ist brisant:
    "Würde man alle jene aus der Statistik nehmen, die daheim nicht deutsch sprechen, wäre Österreich bei allen Vergleichen besser als das fast zuwanderungslose Finnland."

    Aus welcher Quelle stammt diese Information?

  4. cmh (kein Partner)
    28. Februar 2014 10:59

    Das macht den Feind Lehrer zum Coach und Verbündeten. Da hilft dann kein „Bravsein“, schreibt Unterberger. Das ist natürlich mainstream und niemandem fällt es auf.

    Der Riesenirrtum, der in der Trainer/Lehrer steckt, wird klar, wenn man dieses Bild mit der von Unterberger (zu Recht) gepriesenen Familie vergleicht. Denn das was die Familie vermittelt lässt sich nicht in einer simplen PRoduktionsfunktion darstellen, eben weil der "output" nicht messbar ist.

    Denn in der Familie werden nicht Intelligenzbestien erzogen (James Stuart Mill war so ein bemitleidenswertes Exemplar: von seinem Vater zur Leistung kujoniert wie nur etwas.), sondern anständige und tüchtige Menschen. Menschen eben, die selbstbewusst das Gesetz in sich (Kant) tragen und nicht immer irgendwelchen aufgepfropften Moden nachhetzen müssen, um dem ständig wechselnden "Bildungsideal" gerecht geworden zu scheinen.

    Und ob einer anständig ist, kann man nicht messen. Wie so vieles andere auch nicht.

  5. Torres (kein Partner)
    28. Februar 2014 10:44

    Ich musste beim Lesen dieses Artikles herzlich lachen: da beklagt sich Unterberger, dass sich bildungspolitische Laien zu Schul- und Bildungsfragen äußern; er selbst tut das aber ständig seit Jahren (gerade auch im obigen Artikel), wettert gegen die Gesamtschule - offenbar betrachtet er sich selber als Fachmann, weil er einmal - vor vielen Jahrzehnten - eine Schule besucht hat. Da fällt einem zwangsläufig das Sprichwort vom Glashaus ein, in dem man keine Steine werfen soll, wenn man drinnen sitzt.

    • peter789 (kein Partner)
      01. März 2014 12:17

      Falsch! Du musst den Artikel genau lesen.
      Am Ende schreibt A.U. :"...das sind ja Ratschläge der Experten."

  6. Julia (kein Partner)
    28. Februar 2014 10:14

    Ja Bildung tut wirklich not! Zuhören und verstehen ......
    Interview mit Willy Wimmer (CDU) - USA wollen Europa (wieder einmal - er innert an das Jahr 1914, wo die Zustände sich zu heute ähneln) in den Krieg ziehen - Iranisches Radio 28.2.14
    http://www.youtube.com/watch?v=O3fNWgefjz0

    WILLY WIMMER (CDU) Von 1976 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1985 bis 1988 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verteidigungspolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Stellvertretender Leiter der Delegation des Deutschen Bundestages bei der Parlamentarischen Versammlung der OSZE
    1994 bis 2000 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.
    1999 einer der deutschen Politiker, die sich gegen den Kosovo-Krieg aussprachen.

    • Julia (kein Partner)
      28. Februar 2014 10:52

      Eilmeldung. 27.2.2014, 13.49 Uhr. Merkel erklärt: Deutschland zieht für die Ukraine in den Krieg gegen Russland.
      http://deutschelobby.com/2014/02/28/achtung-deutsches-volk-merkel-erklart-deutschland-zieht-fur-die-ukraine-in-den-krieg-gegen-russland/
      Donnerstag, 27.2.2014. Eifel. Hat es jemand gemerkt? Nein? War auch ganz unscheinbar. Angela Merkel ist gerade in London. Das interessiert ja auch nicht weiter, noch wundert es: es müssen ja Gespräche geführt werden. Immerhin passiert etwas in Europa: eine kleine Gruppe schwer bewaffneter Männer – unterstützt von der Konrad-Adenauer-Stiftung, den USA und ukrainischen “Oligarchen” hat das Parlament in Kiew gestürmt, um den herrschenden gewählten Präsidenten durch einen anderen gewählten Präsidenten zu ersetzen. Hätten sie so den Präsidenten der USA beseitigt – oder die deutsche Bundeskanzlerin: man hätte sich entsetzt über den Zerfall der guten Sitten.
      So etwas machen Demokraten nicht – und Demokratien ebenfalls nicht. In Demokratien führt man Wahlen durch – und wenn einem das Ergebnis nicht passt, muss man eben ein paar Jahre warten. Oder man läßt sich von “guten Freunden” unterstützen, ruft 100 000 Leute zusammen und stürzt mal eben die Regierung. In Deutschland ginge das nicht – hier zahlt keiner für Umsturz. In der Ukraine dürfen 100 000 Leute die politischen Entscheidungen von 44 Millionen Menschen “korrigieren”, die Regierungspartei verbieten (die Kommunisten gleich mit – man will ja nach Europa und schon mal das Land säubern) und für eine solch´ tolle Stimmung sorgen, dass Juden schon aufgefordert werden, dass Land zu verlassen, siehe z.b. Deutsch-Türkisches Journal:
      Aus Furcht, im derzeitigen politischen Chaos der Ukraine zum Opfer zu werden, hat der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Azman die Juden von Kiew dazu aufgerufen, die Stadt und sogar das Land zu verlassen. Das berichtete die Tageszeitung „Maariv“ am vergangenen Freitag.

    • Erich Bauer
      28. Februar 2014 11:11

      Germans to the front...

      Nachgiebigkeit gegen "Rom" hilft nix!

    • Undine
      28. Februar 2014 11:22

      @Julia

      Vielen Dank für den Link! Willy Wimmer ***************+!
      Welch klare Worte eines weitblickenden Politikers, die man leider offiziell ---zumindest bei uns in Bagdad---nie zu hören bekommt!
      Auf KIEWS Straßen spielt sich seiner fundierten Meinung nach ein "Stellvertreter-Krieg" ab---dieser Ansicht kann man nur zustimmen, ebenso seinen Ausführungen über die stets kriegsbereiten USA und England!

    • Undine
      28. Februar 2014 14:19

      @Julia

      Vorhin war ich so vertieft in das aufschlußreiche Video mit Willy Wimmer, daß ich Ihren nachfolgenden Beitrag "EILMELDUNG" gar nicht wahrgenommen habe!

      Bei dieser Aussage von Angela Merkel---wenn sie so gefallen ist--- sträuben sich meine Nackenhaare!
      Aber abgesehen von diesem Satz von Angela Merkel fällt mir immer wieder auf, daß die OLIGARCHEN ihre MACHT "gerecht" aufteilen: Ein Teil steht/stand hinter dem gefeuerten Präsidenten, der andere Teil hinter der Opposition.

      In den USA ist es genauso: Ein Teil der amerikanischen "Oligarchen" (dort nennt man sie natürlich nicht so!) finanziert den republikanischen Präsidentschaftskandidaten, der andere Teil den demokratischen. Und weil hier wie dort diese "Oligarchen", obwohl sie jeweils Gegner unterstützen, doch eng miteinander verbandelt sind, stehen sie in ihrer Gesamtheit dann ohnehin immer auf der Gewinnerseite, ohne ein Risiko eingegangen zu haben.

      Sie haben in ihrer Gesamtheit den "Sieger" auf IHRER Seite, WEIL sie ihn finanziell großzügigst unterstützt haben. Diese zielsichere Methode wendeten beispielsweise die Rothschilds in Europa bereits vor Jahrhunderten an---nachzulesen in der ungekürzten Ausgabe von Egon Caesar Conte Cortis Buch "Der Aufstieg des Hauses Rothschild".

    • wolf (kein Partner)
      28. Februar 2014 15:37

      und die Fugger, und die Welser. Und natürlich auch die Kaiser selbst, die sich die Reichsfürsten gekauft haben. Und die Oppenheimers, die der Kaiser in den Bankrott getrieben hat, weil er partout seine Schulden nicht bezahlen wollte, nachdem seine Geldgeber erst das Heer finanziert hatten, ohne deren Geld also der Super-Eugen die Osmanen nicht einmal ansatzweise aus dem Land vertreiben hätte können.

      Hat er das auch geschrieben - der Conte Corti? Jener Conte Corti, der mehr Geschichtenerzähler (i.S.v. -drücker) war, als Historiker, der so gerne NSDAP-Mitglied gewesen wäre, und Mitautor des Bekenntnisbuches österreichischer Dichter war. Wenn es um die Rothschilds geht, ist der Conte Corti die aller verlässlichste Quelle. Für wahr.

    • Julia (kein Partner)
      28. Februar 2014 17:23

      wolf
      Warum sind sie so gehässig? Man darf doch wohl über eine andere Theorie (Wahrheit ist relativ und ich war bei der anderen Wahrheit, die uns erzählt wurde auch nicht dabei - ich habe es geglaubt, ohne jemals etwas zu hinterfragen) diskutieren dürfen?
      Ich verlasse mich da auf mein Herz und fahre gut damit, denn wer seinen Verstand mit dem Herzen koppelt, fühlt es einfach. Und mein Gefühl sagt mir, dass die offizielle Version nicht stimmig ist. Wenn eine "offenkundige Wahrheit" Denk- und Sprechverbote benötigt, ja sogar Karriereverlust, Existenzverlust oder sogar jahrelanger Gefängnisaufenthalt drohen (deren gibt es einige in Österreich, heißt wenn man es deutlich ausspricht, sind das politische Gefangene), dann haben diese etwas zu verbergen. Genauso wie SPÖ/ÖVP keinen Untersuchungsausschuss zulassen, obwohl die offizielle Version schon einen Sündenbock gefunden hat. Alle Handlungen die das Leben des Volkes betreffen gehören öffentlich gemacht und nicht hinter verschlossenen Türen. Da fängts schon mal an.

    • ludus
      01. März 2014 13:26

      Brav das Hölzerl apportiert, Wolf, oder soll ich statt Wolf lieber sagen, Pawlow'scher Hund?

    • wolf (kein Partner)
      01. März 2014 13:42

      wenn es sonst niemanden stört, dass immer wieder dieselbe Anti-Rothschild-und-Juden-generell-Leier gespielt wird ... hier sabbert ja sonst die versammelte Mannschaft, wenn einmal nicht auf Islam, Juden, Homos geschimpft wird ... von wegen Pawlow.

    • Justus
      01. März 2014 13:49

      @ludus

      Seien Sie doch nicht so streng mit dem Wölfchen. Hat er Ihrer werten Ansicht nach nicht eine Knackwurst verdient?

    • wolf (kein Partner)
      01. März 2014 13:56

      wow[wau], da häufen sich die Argumente; vielleicht haben Sie ja noch die eine oder andere Anmerkung zur Hundeernährung. Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn das Glashaus über Ihnen zusammenbricht?

  7. Neppomuck (kein Partner)
    28. Februar 2014 10:10

    "Bevor ihr streitet, klärt die Begriffe!"
    Konfuzius

    Das zu wissen ist (nur) ein Teil von "Bildung". Allerdings ein wichtiger.

    Was aber "Bildung" insgesamt ausmachen sollte, dazu äußert sich kaum jemand.
    Weder "Experten" noch "politisch Verantwortliche".
    Oder kennt jemand eine allgemein anerkannte Definition von "Bildung", sei es nur die aus der Schule?

    Dabei wäre die Definition/Ansprache des Zieles (Bildung) das Selbstverständlichste der Welt.
    Also wird gestritten; um des Kaisers Bart, um die Lufthoheit über den virtuellen Stammtischen, um die Aufmerksamkeit der längst willfährig gemachten Medien.

    Grundsätzlich: Wenn man ein Ziel erreichen will, muss man wissen, wie es aussieht, wo es liegt und wo der/die eigene Standpunkt/Position ist.
    Sonst wird man (weiter) im Dunkeln herumtappen.

    Was ja typisch für unsere politischen Dünnbrettbohrer ist: "Der Weg ist das Ziel."
    Also nicht wundern.

    • Susanna (kein Partner)
      28. Februar 2014 13:17

      Es fängt damit an, dass es Mode geworden ist, "Bildung" zu sagen, wo eigentlich von "Ausbildung" die Rede ist. Das schafft die meiste Verwirrung....

  8. Knut (kein Partner)
    28. Februar 2014 07:47

    Bildung? Vermutlich meinen die „Verbildung“ oder auch „Verdummung“. Die ins Auge gefasste Gesamtschule hat ja den Zweck, den Level auf ein bestimmtes Niveau herab zu drücken – nur ein dummer Sklave ist ein guter Sklave, der sich auch ALLES brav gefallen lässt und noch danke sagt, wenn man ihm auf den Kopf schei… !

    Menschen, die eigenständig denken, sind eine Gefahr für den Staat. Also muss die Verblö ….. ähhh … Erziehung auch spätestens ab dem 3. Lebensjahr beginnen.

  9. Melanie Haring (kein Partner)
    28. Februar 2014 06:05

    Nein, Herr Dr. Unterberger! Österreich hat kein Zuwandererproblem.

    Ich habe in meinen Klassen viele "-ic"s, also Schüler aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie unterscheiden sich in Sprache und Erfolg als Gesamtes bzw. im Durchschnitt nicht von den gebürtigen Österreichern. Lange Zeit habe ich diese Schüler gar nicht als Zuwanderer erkannt, da ja die "ic"-Namen in Österreich ja eigentlich schon heimisch sind. Erst wenn man mit den Eltern spricht, merkt man, dass diese Familien nicht schon seit vielen Genrrationen in Österreich sind, sondern wahrscheinlich im Zuge des Jugoslawien-Konflikts zu uns gekommen sind.

    Probleme gibt es häufig mit anderen Schülern, und ein gemeinsames Merkmal ist schnell gefunden: Männlich und Islam.

    Österreich hat daher so wie einige andere Länder in Europa nicht ein Zuwanderungsproblem, sondern ein Islamproblem. Als technische Lehrerin bin ich gewohnt, exakte Bezeichnungen zu verwenden, also Bezeichnungen, die möglichst aussagekräftig sind. Daher:

    Islamproblem.

    • Erich Bauer
      28. Februar 2014 08:29

      Das "Samisdat"-Codewort für Islamproblem ist... "Zuwandererproblem"...

    • Erich Bauer
      28. Februar 2014 10:00

      @Herbert Richter,

      die Ösi-"Aborigines" brauchen die "Jugos" ganz dringend, wenn´s gegen die "Islamis" losgeht...

      Die Ösi-"Cheerleader" werden danach - falls die Jugos "gewinnen" - diese denunzieren und nach Den Haag ausliefern...

    • ProConsul
      28. Februar 2014 21:08

      mich hat mal ein junger Wiener mit "-ic" , der eine Matura hat, gefragt, ob ich ihm beim Ausfüllen eines Formulars helfen kann. Auch sonst machen die "-ic" nicht wirklichen den Eindruck es mit gebildeten Österreichern aufnehmen zu können. Und von "männlich und Islam" möchte ich gar nicht erst reden.

  10. Pumuckl
    27. Februar 2014 21:15

    O T Achtung!

    FN 582 vom 22.Feb. 0:48 " Hurra! " Ein Talk-Gast, der eine Sendung vorzeitig verläßt. "

    Ausstrahlung Sender N 24 HEUTE 23:10 - 23:41

  11. Undine
    27. Februar 2014 15:42

    @socrates

    "Aufnahmetests sind in den USA üblich (SAT,ACT), Ergebnisse öffentlich!

    Wie paßt dann dieser Usus zusammen mit der stramm linken Einstellung der Laura Rudas, die noch vor wenigen Tagen gemeint hat, die Matura könnte man abschaffen? Und jetzt heißt es plötzlich:

    "Sie habe sich einem intensiven Aufnahmeverfahren gestellt und sei stolz, diese Hürde genommen zu haben."

    Andreas Schieder findet es "toll", dass Rudas die Möglichkeit erhält, den Lehrgang in Stanford zu besuchen. Immerhin würden nur acht Prozent den entsprechenden Aufnahmetest bestehen.

    Nur ACHT PROZENT bestehen den AUFNAHMETEST!
    Sind das---nach linkem gutmenschlichem Verständnis---nicht Leuteschinder?

    DAS gefällt dem linken Schieder---paßt aber doch nicht recht ins ROTE BILDUNGSKONZEPT! Hier in Ö nivelliert man eifrig nach unten, aber das amerikanische Testverfahren bewundert manin linken Kreisen---wie geht das alles zusammen?

    Also, was jetzt: Sind die LINKEN doch "intensiven Aufnahmeverfahren" zugänglich???

    • FranzAnton
      27. Februar 2014 19:15

      Gewitzt argumentiert, Frau Undine! Über kurz oder lang (hoffentlich eher kurz) werden die an ungeeigneten Doktrinen festhaltenden Politexponenten von der Evolution aus ihren Machtpositionen vertrieben werden. Die Evolution schafft das immer, bloss leider nicht immer so zeitgerecht, daß kein allzu gravierender Schaden entsteht. Klug wäre es, würden viele Menschen sich pro Direktdemokratie engagieren, damit der evolutive Weg abgekürzt werden kann.

    • socrates
      27. Februar 2014 19:27

      Rudas hat also wider besseres Wissen gehandelt und die Bildung herunter gefahren. SAT hat eine Fehlerquote < 0,0000001%, darauf berufen sich alle Kritiker. Die Durchgefallenen haben Mentoren gefunden, die sie zur Bildung holten und machten Karriere. Von so einer Fehlerquote koennen alle Anderen nur traeumen.

  12. kakadu
    27. Februar 2014 12:32

    OT

    Ein Medienskandal, der doch noch ein positives Ende gefunden hat:

    http://orf.at/stories/2220087/

    • Buntspecht
      27. Februar 2014 12:54

      ... ja, so beseitigt man beliebte nichtlinke Politiker, wenn man ihnen politisch nicht ankann (mit einer unkorrekten Doktorarbeit ist bei ihm offensichtlich nicht möglich gewesen)!

  13. Undine
    27. Februar 2014 11:35

    Das mußte ja kommen--- wie das Amen im Gebet! Aber auch DAS gehört zum Thema "BILDUNG auf LINKE ART":

    Wie Österreich heute mit einem seiner bedeutendsten FORSCHER und NOBELPREISTRÄGER anläßlich seines 25. Todestages umgeht---nämlich mit

    ............................KONRAD LORENZ.................................................!

    Man entblödet sich nicht, die NAZIKEULE auszupacken und den PIONIER der VERHALTENSFORSCHUNG, einen durch und durch integren Mann, als UMSTRITTEN hinzustellen! Das ist eine SCHANDE für Österreich!

    http://oe1.orf.at/programm/364830

    "Einen dunklen Fleck in Lorenz' Biografie bildet seine Mitgliedschaft bei der NSDAP während der Zeit des Nationalsozialismus, ein Verhalten, das immer wieder höchst kontrovers - zwischen purem wissenschaftlichem Opportunismus einerseits und ideologischer Überzeugung andererseits - diskutiert wurde."

    Ich bin überzeugt davon, daß KEINER seiner (bösartigen, antifaschistischen und strohdummen!) Kritiker eine so REINE WESTE, so wenige "DUNKLE FLECKEN" hat wie KONRAD LORENZ!

    Jedenfalls gab es damals bei der Auswahl zum Kandidaten für den Nobelpreis für Konrad Lorenz noch keine Schiebereien und Einflüsse irgendwelcher Fädenzieher.

    Ihn als "umstritten" hinzustellen, seine Forschung als "unwissenschaftlich", als überholt zu bezeichnen, ist frivol! Ganz anders ist etwa der Umgang mit Siegmund FREUD! An dessen Werk darf nie und nimmer gezweifelt werden, das ist sakrosankt, auch wenn vieles davon mehr als fadenscheinig und "umstritten" ist, aber das darf man nicht einmal hinter vorgehaltener Hand sagen. Wie immer: Es gibt "umstrittene" Menschen und "renommierte" Menschen. Auf WEN diese Bezeichnung zutrifft, bestimmt der ORF als Sprachrohr von Rot und Grün.

    Seien wir stolz auf ihn und dankbar, daß es ihn gegeben hat!!!

    Konrad Lorenz ist wie eine Eiche, der es gleichgültig sein kann, wer sie anpinkelt.

    • Cotopaxi
      27. Februar 2014 11:47

      Diese Unkultur und Bildungsferne der ProgrammmacherInnen des ORF ist erschütternd.
      Auch das Salzburger Nachtstudio am Mittwoch war diesem großen Österreicher "gewidmet". Mein subjektiver Eindruck war, dass 50 % der Sendezeit lang auf seiner Parteimitgliedschaft herumgeritten wurde. Und aufgrund der heimischen Vernaderung ist sein Ansehen im Ausland leider geschwunden.

    • Wertkonservativer
      27. Februar 2014 12:06

      Liebe @ Undine,

      da stimme ich Ihnen von ganzem Herzen zu!

      Noch kurz zur "NS-Mitgliedschaft":

      ich war als Mittelschüler in den Jahren zwischen 1947 und 1950 jeweils am Stehplatz der Staatsoper (damals im Theater a.d.Wien), und des Musikvereines, als die Spitzendirigenten Knappertsbusch, Karl Böhm und der junge Karajan nach ihrer "Entnazifizierung" jeweils erstmals wieder in Wien auftreten "durften"!!
      Auch Furtwängler war "belastet" und hatte so seine lieben Probleme mit den Kleingeistern im Kunst- und Kulturbereich
      !
      Lauter eklige Nazi-Schergen?
      Etliche der größten und integersten Musiker ihrer Zeit: das waren sie!
      Von der ganzen Welt bejubelt und geehrt!

      Aber nun wieder zum Thema:
      alle Ehre dem großen Konrad Lorenz!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • terbuan
      27. Februar 2014 12:38

      Die andere Seite:
      Am vergangenen Sonntag gab es am Vormittag eine sehr interessante Sendung über das Thema "Klassische Musik in der DDR".
      Resumee: Künstler wollen sich in erster Linie als Künstler verwirklichen und das politische System ist dabei sekundär, so war es im 3. Reich und auch in der DDR:
      Zum Nachsehen und -hören:
      http://tvthek.orf.at/program/Matinee-am-Sonntag/6467629/matinee-am-Sonntag/7526900

    • Maigret
      27. Februar 2014 12:53

      Beim Lorenz kommt aber noch was anders dazu. All die linken Geisteswissenschafter, die Feministinnen, die Neosozialsten etc. lehnen die Ethologie (Verhaltenforschung) als zu biologistisch (sprich rassistsich) ab.

      Ethologie steht im totalen Widerspruch zum Gendermainstreaming und Multikulti, weil der Mensch sehr von der Biologie gesteuert wird (was Linke ja total ablehnen)

      Lorenz-Schüler Eibl-Eibelsfeldt hat das noch in den 90ern sehr offen angesprochen:

      http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-sagen-sie-mal-irenaeus-eibl-eibesfeldt---_aid_158854.html

      Heute würde er für solche Aussagen öffentlich hingerichtet

    • Gandalf
      27. Februar 2014 13:15

      @ Maigret:
      Danke für den Link! Das ist das Gescheiteste, das ich seit Jahren gelesen habe. Leider haben Sie natürlich auch mit der Feststellung recht, dass Irenäus Eibl-Eibesfeldt für ein solches Interview heute gesteinigt würde; aber: er würde ja heute nicht einmal zu einem Interview eingeladen....

    • Undine
      27. Februar 2014 13:51

      Danke, lieber @Wertkonservativer, für die Zustimmung! Es ist ja auf der einen Seite schon erheiternd, mit welchen Geschützen unsere dämlichen ANTIFA-Leute auffahren müssen, um nur ja den "echten" österreichischen Größen ins Grab nachspucken zu können und ihnen nicht huldigen zu müssen. Es sind halt, wie sich herausstellt, sehr, sehr viele unserer Großen---und nicht etwa eine zu vernachlässigende Zahl an Berühmtheiten!---die Mitglieder der NSDAP waren, eine so große Zahl, daß man sie beim schlechtesten Willen nicht pauschal als die Barbaren hinstellen kann, als die man die ehemaligen Nazis gerne sehen möchte. Aber das ist das Pech der Antifa-Würstel.

    • Undine
      27. Februar 2014 21:29

      @Maigret

      Schließe mich den Worten @Gandalfs an! Der Lorenz-Schüler Eibl-Eibelsfeldt ist auch seinem Lehrer stets treu geblieben und diesem NIE in den Rücken gefallen! Da gibt es kein jämmerliches "Ja, aber..........", wie es den schwachbrüstigen Kritikern von Lorenz immer so leicht über die Lippen geht.

    • Freidenker (kein Partner)
      28. Februar 2014 08:39

      Verehrte Undine:
      Für diese ausgezeichnete Meinung meinen herzlichsten Dank!! **************
      Sie sprechen mir wie sicher vielen anderen, denkenden Menschen aus der Seele, denn als Freidenker würde Konrad Lorenz als den größten Österreicher überhaupt bezeichnen.
      Wie recht sie doch haben mit der oft mißbrauchten Worthülse "umstritten".
      So werden Andersdenkende per se bequem abqualifiziert und in die gewisse Ecke gestellt. Es wird damit ungerührt der vollkommen falsche Eindruck erweckt, als wenn die bezeichnete Person bei ALLEN Menschen umstritten wäre, was praktisch nie zutreffend ist. Einfach widerlich. Liebe Grüsse.

    • Hebert Richter (kein Partner)
      28. Februar 2014 09:07

      Der "Konservative" schwingt mal nicht seine abgelutschte Natsikeule? Wohl schon wieder alles vergessen!
      Vielleicht noch ein Gedichterl aus dem Sammelband hingestreut, um zur Lösung dieser roten, agitatorischen Verleumdung tatkräftigst beizutragen?!

  14. brieftaube
    27. Februar 2014 11:16

    Da flog ich gerade über die Schweiz und lernte über Erziehungsfehler, die uns aufgebundeb wurden: http://www.tagesanzeiger.ch/news/standard/Es-kommt-zur-Machtumkehr/story/18911109

    • MSc
      27. Februar 2014 11:26

      Danke für diesen Link - ein Zitat daraus:

      "Die Primarschüler und Jugendlichen, die in meine Praxis kommen, haben das Weltbild eines 16 Monate alten Kleinkindes ... Sie haben keine Frustrationstoleranz, kein Unrechtsbewusstsein, keine Empathie oder sehen sich dauernd als Opfer. Und vor allem denken sie, alles würde sich um sie und das Stillen ihrer Bedürfnisse drehen."

      Ja, da werden lauter kleine Sozialisten herangezogen ...

    • Undine
      27. Februar 2014 13:31

      @brieftaube

      ************!

      Herzlichsten Dank für den Link! Überaus lesenswertes Interview mit dem sehr ernstzunehmenden Kinderpsychiater Michael WINTERHOFF, der vor einigen Jahren auch das hervorragende Buch «Warum unsere Kinder Tyrannen werden» herausgegeben hat.

    • Undine
      27. Februar 2014 17:39

      @brieftaube

      Um noch einmal auf Ihren Link zurückzukommen:

      Wem wird man einmal die Schuld geben, wenn aus unserer Jugend nichts Rechtes wird, wenn sie versagt? Weil sie bereits im Krabbelalter der öffentlichen Hand anvertraut worden ist? Weil es den Kindern an Nestwärme fehlt, die aber nichts mit Verwöhnen zu tun hat?
      Auch zuhause entwickeln sich die Kinder sehr unterschiedlich---aber es ist immer eine Freude, ihr Heranwachsen zu begleiten.

      Mir fallen im Zusammenhang mit der Erziehung von Kindern immer ein paar Zeilen ein, die Goethe die Mutter in "Hermann und Dorothea" zum Vater sagen läßt, um Hermann zu verteidigen, mit dem der Vater immer etwas unzufrieden ist--- und die eigentlich immer gültig sind:

      "Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen;
      so wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben.
      Sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.
      Denn der eine hat die, die anderen andere Gaben;
      jeder braucht sie, und jeder ist doch nur auf eigene Weise gut und glücklich."

      Heute nützt man die "Gaben" der Kinder nicht mehr, man läßt sie VERKÜMMERN---aus Ideologiegründen! Unverzeihlich!!!

    • Sensenmann
      27. Februar 2014 20:49

      "...Sie haben keine Frustrationstoleranz, kein Unrechtsbewusstsein, keine Empathie oder sehen sich dauernd als Opfer. Und vor allem denken sie, alles würde sich um sie und das Stillen ihrer Bedürfnisse drehen."

      Danke für den Link! Die Definition eines Sozis!
      Und bei denen macht man den Fehler, ihnen weiterhin nachzugeben. (Wie es unter schjwarz-blau geschah, wo man den Bolschewiken auch nicht die Geldquelle entzogen hat).
      In Wahrheit brauchen derlei verzogene Bälger Arbeit, Disziplin und tüchtig Prügel.

      Aber die werden die Sozis sowieso bald bekommen...

  15. Meine Meinung
    27. Februar 2014 10:53

    • Das, was nicht durch Genetik vererbt wird, wird weitestgehend bis zum zweiten bis vierten Lebensjahr durch die Umwelt, also meist die Eltern geprägt. Daher ist es entsetzlich dumm, wenn Politiker klagen, dass irgendwelche Weichen „schon“ mit zehn gestellt würden. Die Weichen werden vielmehr schon lange vorher gestellt. Daher ist auch jeder Druck entsetzlich dumm, beide Eltern möglichst bald nach einer Geburt wieder voll in den Job zu schicken.
    • Hier fehlt ein wichtiger Ansatz bei A. Unterberger: Die Eltern, die diese Prägung mangels Bildung, Sprachkenntnissen, Begabung… nicht positiv erbringen können, muss die Möglichkeit gegeben werden, ihre Kinder von Pädagogen rechtzeitig fördern zu lassen. Und wenn gravierende Mängel - von Fachleuten - vor dem 3. Lebensjahr festgestellt werden, ist die Förderung in Kindergärten ab dem 3. Lebensjahr verpflichtend und kostenlos vorzuschreiben. Eine Testung wäre z. B. im Rahmen des Mutter-Kind-Passes möglich.

    • Undine
      27. Februar 2014 14:07

      @Meine Meinung

      "Das, was nicht durch Genetik vererbt wird, wird weitestgehend bis zum zweiten bis vierten Lebensjahr durch die Umwelt, also meist die Eltern geprägt."

      Mit diesem Satz liegen Sie absolut richtig---und das wissen die verblendeten linken Klugsch.....r auch ganz genau; und gerade deshalb wollen sie eben die in jeder Weise wertvolle Prägung durch ein gut funktionierendes, liebevolles, verantwortungsbewußtes Elternhaus verhindern und werden in diesem Bestreben immer verbissener. Ein gutes Elternhaus kann nie durch eine öffentliche Aufbewahrungsanstalt ersetzt werden, selbst wenn alle Kindergartentanten und -onkel der Zukunft akademische Titel vorweisen können.

      Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist, deren IQ noch dazu sehr niedrig ist, werden aber ---auch wenn sie vom Krabbelalter an in einer öff. Aufbewahrungsanstalt sind---diese kaum klüger verlassen. Wie stellt man sich denn das "Lernen" in der PRAXIS überhaupt vor? Die THEORIE wird nie deckungsgleich mit der Praxis sein; das ist reines, aber gefährliches Wunschdenken von Traumtänzern.

    • Meine Meinung
      27. Februar 2014 14:52

      Undine, es gibt Kindeserzeuger, für deren Kinder jede pädagogische Betreuung außerhalb ihres Einflußbereichs wesentliche Vorteile für die Kinder bringt!!

    • Undine
      27. Februar 2014 15:17

      @Meine Meinung

      Das ist natürlich eine individuelle, sehr, sehr bittere Erfahrung (und ich hoffe stark, daß Sie nicht aus eigener Erfahrung sprechen!), die aber dennoch nicht verallgemeinert werden kann.

    • Meine Meinung
      27. Februar 2014 17:07

      @Undine,
      ich bin Akademiker und stamme aus einer akademischen Familie. Gerade deshalb darf man nicht übersehen, dass in vielen Familien die Voraussetzungen für eine gute Förderung ihrer Kinder nicht gegeben ist.Solchen und NUR SOLCHEN Kindern muss geholfen weden, dass auch ihnen eine gute Bildung/Ausbildung ermöglicht wird. Das liegt im Interesse aller.Frühförderung ist wichtig, wie A.U. richtig feststellt. Dies aber nicht nur für Kinder aus Familien, die das selbt bestens können.

    • Undine
      27. Februar 2014 18:26

      @Meine Meinung

      Völlig d'accord!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      28. Februar 2014 17:08

      -Mit diesem Satz liegen Sie absolut richtig---und das wissen die verblendeten linken Klugsch.....r auch ganz genau -

      Ja, Undine, so sehe ich das auch. Wie ich schon geschrieben habe, hat unser grüner Bürgermeister erklärt, in die Kindergärten gehen zu wollen. In einem Leserbrief habe ich die Meinung vertreten, daß keine Partei dort etwas zu suchen habe und wurde von gleich fünf Lesern öffentlich hart an der Grenze der Beleidigung angegangen. Der letzte verspätete Leserbrief bescheinigte mir gar einen wirren Verstand. Diskussionskultur Deutschland 2014.
      Ich habe mich bei der Zeitung beschwert, wieso Beiträge, die keinerlei Argumente, sondern nur persönliche Schmähungen enthalten, überhaupt gedruckt werden.
      Ich warte immer noch auf Antwort.

    • Julia (kein Partner)
      28. Februar 2014 18:39

      Dr. Knölge
      Es ist erwiesen, dass viel Geld ausgegeben wird um die Kommentare in eine gewünschte Richtung zu lenken. Wenn bei einem brisanten Thema die Kommentare überwiegend kritisch ausfallen, dann schließt man nach ein paar Kommentaren die Funktion. Das kommt ziemlich häufig vor. Wahrscheinlich wachen doch mehr Menschen auf und hinterfragen, anstatt wie früher alles zu schlucken. Zu auffällig sind die Ungereimtheiten!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      01. März 2014 15:04

      @ Julia

      Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen: Die von mir geschilderten Leserbriefe sind in der örtlichen Zeitung erschienen unter Angabe des vollen Namens und des Wohnorts. Ich wurde also unter Preisgabe meiner richtigen Identität durch den Dreck gezogen. Das ist nicht zu vergleichen mit dem, was so im Internet passiert.

  16. Rupert Wenger
    27. Februar 2014 10:26

    Nachdem ein naher Verwandter meiner Frau Universitätsprofessor und Mitglied der japanischen staatlichen Bildungskommission ist und meine Enkelin in Japan in die Schule geht, möchte ich einige Erfahrungen über das dortige Schulsystem einbringen:
    Japan hat ein einheitliches Pflichtschulsystem bis zum 15. Lebensjahr (6 Jahre Volksschule, 3 Jahre Untermittelschule). Es brachte bis vor einigen Jahren hervorragende Ergebnisse zum Preis der höchsten Schülerselbstmordrate weltweit. Dann senkte man wohl auch unter westlichem Einfluss den Leistungsdruck (über eine dadurch verbundene Verringerung der Schülerselbstmordrate liegen mir allerdings keine Informationen vor). Die Folgen sind ein dramatischer Abfall der Allgemeinbildung. Vor und an der Universität muss in teuren privaten Kursen das nachgeholt werden, was an Grundlagen für das Studium unbedingt benötigt wird.
    Wenn ein und dasselbe Schulsystem so unterschiedliche Ergebnisse bringt, liegt der Schluss nahe, dass die Organisationsform der Schule weniger wichtig ist, die Leistungsanforderungen an die Schüler aber entscheidend.
    Der Leistungsdruck wird über mehrere Wege aufgebaut:
    1. Die Prüfungen sind zentral, die Prüfungsfragen werden vom Staat jeweils vorgegeben. Die Ergebnisse werden als Rangliste der Schüler in Klasse und Schule veröffentlicht, die Schuldirektoren vergleichen ihre Lehrer und die Eltern die Schulen anhand der Ergebnisse. Daraus ergibt sich Konkurrenz zwischen den Schüler, den Lehrern und den Schulen. Außerdem hat der Staat in Form der Prüfungsarbeiten eine wirksame Stellschraube für den Leistungsdruck.
    2. Auf den spezialisierten oberen Mittelschulen und Universitäten gibt es Aufnahmsprüfungen, die wesentlich wichtiger genommen werden, als Abschlüsse der Pflichtschulen. Diese Bildungseinrichtungen stehen wieder untereinander in Konkurrenz, Absolventen der berühmten Obermittelschulen und Universitäten werden von Wirtschaft und öffentlichem Dienst bevorzugt eingestellt. Damit ist das Bestehen der Aufnahmsprüfung an einer dieser Schulen prestigeträchtig und verspricht höhere Einkommen nach Absolvierung.
    Die Aufnahmsprüfungen werden von der jeweiligen Schule ohne staatliche Eingriffe durchgeführt. Damit werden Schulen untereinander nicht anhand der eigenen Abschlussprüfung verglichen, sondern anhand einer Einstiegsprüfung einer unabhängigen, fremden Institution.
    3. Staatlich geführte Schulen stehen in Konkurrenz mit breit ausgebauten Privatschulen. Damit sind auch staatliche Schulen gezwungen, mit der Qualität der besten Privatschulen zu konkurrieren. Staatliche Schulen und private produzieren also durchaus gleichwertige Ergebnisse im Sektor der Eliteschulen, auf einigen Privatschulen kann man aber den Schulabschluss auch durchaus mit entsprechend hohen Schulgeldern anstatt durch Noten erkaufen. Dieser nützt aber wenig, weil die Aufnahmsprüfung in die nächsthöhere Schule oder der Einstieg in den Beruf für Absolventen dieser Schulen wesentlich schwieriger ist und auch entsprechend teure Kurse erfordert. Im Endeffekt muss der Schüler aus diesen Schulen denselben Standard erreichen, wenn er Karriere machen möchte. Der Name der absolvierten Schule ist also ein für das Weiterkommen von hoher Bedeutung.
    Ministerpräsident Abe hat angekündigt, den Leistungsdruck auf japanischen Schulen wieder hoch zu fahren. Patriotismus wird wieder in den Schulen vermittelt, eine der japanischen Kampfsportarten für alle Schüler verpflichtend vorgeschrieben. Die Regierung hat mit den zentralen Prüfungen dazu die Stellschraube, führt also die Schulen durch Zielvorgaben, weniger durch Verordnungen.
    Japan hatte bis vor einigen Jahren ein Schulsystem mit buchstäblich mörderischem Leistungsdruck aber ausgezeichneten Ergebnissen, verfiel dann in das genaue Gegenteil mit dramatisch gesunkenen Ergebnissen und korrigiert jetzt auf ein hoffentlich gutes Mittelmaß. Die Schulorganisation blieb unverändert, der Leistungsdruck wird vom Staat durch Wettbewerb und messbare Zielvorgaben gesteuert. Ideologie spielt im gesamten Ablauf keinerlei Rolle.

  17. Wertkonservativer
    27. Februar 2014 10:25

    Ja, Bildung tut not!

    Bildung, die auf sach- und menschengerechter AUSBILDUNG aufbaut!
    Die ebenfalls unerlässliche Sozial- und Herzensbildung muss von der Elternschaft (mittels Vorbildwirkung + Gen-Anteil) beigesteuert werden.

    Was die EINBILDUNG betriff: da sind die meisten unserer Bildungsexperten und mitredenden Politiker kaum zu schlagen: die bilden sich nämlich allerlei ein, nur nicht das Naheliegende und Richtige!
    Schwache Raspeln allesamt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  18. socrates
    27. Februar 2014 10:11

    Richtig!
    Die Aufgabe der Physik ist "Meßbares messen und nicht Meßbares meßbar machen."
    Das hat sie seit dem Mittelalter zum Gegner der Mächtigen gemacht. Voll Freude zeigen die Lemuren von heute auf die Kirche und beschließen Verbotsgesetze.
    Die Kirche setzte Unliebsames auf den Index, heute wird das Internet zensuriert.
    (http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna über Dresden ist Amazon verschwunden)
    Wenn schon gemessen wird, dann muß es geheim bleiben, wenigstens in deutschsprachigen Ländern (Pisa ~ HeiHo). Jeder Lehrer muß die Test innerhalb einer Woche zurückgeben und dem Schüler und den Eltern zeigen, HeiHo nicht, sie ist absolute Ministerin, uns zeigt, daß sie an der roten Macht angekommen ist. Dafür will sie Zentralmatura, aber ohne Vergleich. Dumm!
    Stalin hat die heisenberg´sche Unschärfenrelation verboten und der russischen Forschung sehr geschadet, die Entwicklung der Halbleitertechnik beruht halt darauf.

    • socrates
      27. Februar 2014 10:40

      Aufnahmetests sind in den USA üblich (SAT,ACT), Ergebnisse öffentlich:
      The College Board—the nonprofit consortium of colleges, high schools, and other organizations that creates the SAT—has repeatedly jiggered the test to respond to critics, most obviously in 2005, when it added a writing section that boosted the highest possible score to 2400 from 1600. Huge disparities remain. Asians score the highest on the test, and their average rose this past academic year even as the scores of all other ethnic groups fell.
      The College Board’s president, David Coleman, is a member of the educational elite with a strong do-gooder streak. As a student at Yale he started a program for students to tutor low-income pupils at New Haven’s Hillhouse High School. Coleman and his team are completing a major revision of the SAT to be unveiled in January 2014 and launched in the spring of 2015. He wants the test to “propel” students toward deeper learning of real things. The test will be based on what students study in school and not “shrouded in mystery,” he says. That means fewer abstruse vocabulary words (like “abstruse”) and essays that are based on documents so human graders can evaluate the correctness of their writers’ arguments, not just their style. “It is not different in a flashy, strobe-light way,” Coleman says. “I hope it will be greeted almost with a sense of relief.”

  19. dssm
    27. Februar 2014 08:49

    Beim Wort Ökonomen fällt mir die Doppelbedeutung besonders auf.

    Denn ich bin auch Ökonom, halt Unternehmer, ich weiß was ich von der Schule haben will; wie eine Einheitsschule den, jeweils guten, Techniker, Buchhalter und Verkäufer gleichzeitig produzieren soll ist mir jedenfalls schleierhaft.

    Aber Ökonomen gibt es auch als 'Experten'. Die sind dann offensichtlich zu dumm einen Betrieb zu führen, denn während Sie ständig mehr Unternehmen, mehr Innovation und mehr Kapitaleinsatz fordern, sind sie selber nicht in der Lage diese Lücke selber zu füllen.
    Sie erinnern an jene Experten, welche am Freitag wissen wie und warum die Fußballmanschaft gewinnen wird und am Montag erklären, wie und warum diese nun verloren hat.
    Solche Leute dilettieren überall, nicht nur bei der Bildung!

    Schade wenn junge Leute mehrere Jahre auf einer Universität genau von diesen 'Experten' zu 'Experten' herangezogen werden.

    • Pumuckl
      27. Februar 2014 09:52

      ° Bezüglich der Nationalökonomen, welche uns dauernd erklären, was man in der Volkswirtschaft zu tun und zu unterlassen hat, um nachher zu erklären, daß alles, nur nicht ihre falsche Exprtise Ursache für Fehlentwicklungen war, bin ich ganz bei Ihnen.

      ° Ebenso teile ich Ihre Meinung, daß jeder Unternehmer Ökonom ist, welcher vom Markt verschwindet, wenn dort die von ihm produzierten Waren und Dienstleistungen preislich und qualitativ NICHT angenommen werden. Der Markt ist sein Regulativ.

      ° Aber " . . . Techniker, Buchhalter, Verkäufer gleichzeitig produzieren . . . "
      Unsere HTLs unterschiedlicher Fachrichtung, Handelsschulen und Akademien, aber auch Fachhochschulen und Universitäten sind doch hoch spezialisiert.
      WOLLEN SIE DIE SPEZIALISIERUNG SCHON FÜR DIE PFLICHTSCHULEN ?

    • dssm
      27. Februar 2014 16:51

      @Pumuckl
      Nein, ich will nichts vorgeben (bin ja kein Politiker), aber freien Markt ab der Pflichtschule wäre schon nett. Die Eltern sollen wählen können.

  20. Pumuckl
    27. Februar 2014 03:57

    In keinem der angeführten Punkte kann ich Dr. Unterberger widersprechen.
    Sehr wohl aber glaube ich, daß man so komplexe Zusammenhänge nicht in dieser Kürze in diesen 5 Punkten umfassend beschreiben kann.
    Deshalb erlaube ich mir einige, natürlich unvollständige Ergänzungen:

    ° Der Name Unterberger deutet darauf hin, daß der einst den Familiennamen bestimmende Vorfahre ein Bauer war, dessen Gehöft am Fuß einen Berges war.

    Die überwiegende Mehrheit der autochthonen Österreicher entstammt eben Bauernfamilien und viele tragen Namen, wie Berger, Thaler, Huber, Maierhofer, welche auf die Lage eines Bauernhofes hinweisen.
    Bäcker, Müller, Schuster, Schneider u.s.w. weisen auf den Handwerksstand hin, welcher die Familie ernährte.

    DER AUFSTIEG VIELER EINFACHER FAMILIEN IN DIE HOHEN UND HÖCHSTEN BILDUNGSOBERSCHICHTEN ERFORDERTE GERADE AUS DEN VON A. U. OBEN DARGELEGTEN GRÜNDEN MEISTENS MEHRERE GENERATIONEN ! Die wenigen Ausnahmen bestätigen nur diese Regel.

    BEI ALLER BEACHTUNG DER VON A. U. ANGEFÜHRTEN PUNKTE, MUSS EINE VITALE
    INDUSTRIEGESELLSCHAFT SOLCHE, SICH ÜBER GENERATIONEN ERSTRECKENDE,
    BILDUNGS-AUFSTIEGE AUCH IN ZUKUNFT ERMÖGLICHEN !

    ° Erst vor wenigen Tagen erzählte mir ein sachkundiger hoher Ministerialbeamter,
    Daß Adenauer einst den Arbeitskräfte-Bedarf der deutschen Industrie bevorzugt
    durch problemlos integrierbare Spanier decken wollte.
    NUR AUF DRUCK DER USA WURDE DER DEUTSCHE ARBEITSMARKT FÜR SCHWER INTEGRIERBARE MOSLEMS AUS DEM NATOLAND TÜRKEI GEÖFFNT.

    Entwicklungspsychologen haben festgestellt, daß die Fähigkeit, wie Kinder spielerisch Sprachen zu erlernen zwischen dem 8. und 9. Lebensjahr deutlich abnimmt.

    Welche Chance wäre es gewesen, deutschen und österreichischen Kindern zusammen mit spanischen Gastarbeiterkindern SPIELERISCH EINE ZWEITE WELTSPRACHE ZU LEHREN ! Diese Chance wurde Interessen der US-Geopolitik
    geopfert.

    Bei dem Völkergemisch, welches heute besonders in den Ballungsräume den Unterricht in den Schulen erschwert, sind solche Überlegungen sinnlos.

    ° Wenn Österreich nach 1918 von einem " Verwaltungs-Wasserkopf " der Monarchie zu einem Industriestandort, welcher wie A. U. schreibt, höhere Gehälter wie 99% der übrigen Welt bezahlen kann, ist dies nicht zuletzt auch dem SOZIALEN WOHNBAU ZU VERDANKEN !
    Das GRUNDBEDÜRFNIS WOHNEN WURDE MIT HILFE DER GESELLSCHAFT BEFRIEDIGT und dadurch wurde auch die Bildungs-Voraussetzung geschaffen, welche aus einem dumpfen hoffnungslosen Proletariat ein höchstqualifiziertes
    Angebot an Mitarbeitern für die Industrie machte.

    Ich denke, das muß gerade in diesem Blog auch mal festgestellt werden.

    ° Wenn Dr. Unterberger grundsätzliche Bildungsgesichtspunkte anspricht, sollte man auch die EPIGENETIK NICHT ÜBERSEHEN !
    Erst in den letzten Jahrzehnten wurde der Nachweis erbracht, daß auch erlernte
    Fähigkeiten für einige Generationen an die Nachkommen weitergegeben werden können.

    • Freak77
      27. Februar 2014 10:19

      @ Pumukl

      Weil Sie oben einige traditionelle österr. Namen anführten. Also Namen bäuerlicher und handwerklicher Herkunft. Ich habe einmal gelesen dass der weltweit häufigste Name ein handwerklicher Name ist:

      Auf Deutsch: Schmied, Schmid, Schmitt usw.

      Englisch: Smith

      In den meisten slawischen Sprachen: Kovac (etc.)

    • Undine
      27. Februar 2014 16:20

      @Pumuckl

      *********!

      "Die überwiegende Mehrheit der autochthonen Österreicher entstammt eben Bauernfamilien und viele tragen Namen, wie Berger, Thaler, Huber, Maierhofer, welche auf die Lage eines Bauernhofes hinweisen.
      Bäcker, Müller, Schuster, Schneider u.s.w. weisen auf den Handwerksstand hin, welcher die Familie ernährte."

      Vor der Industrialisierung hatten etwa 85% * der Bevölkerung im weiteren Sinn mit Landwirtschaft zu tun. Die von Ihnen genannten Namen deuten darauf hin. Selbst der sehr häufige Name Maier (in allen Schreibweisen und Kombinationen---und das sind unglaublich viele!) ist älter als so mancher alt-ehrwürdige Adelsname:

      "von mittelhochdeutsch meier; althochdeutsch maior; aus spätlateinisch maior domus „königlicher Hausverwalter“, von lateinisch maior „größer, bedeutender“ und domus „Haus"

      * Heute sind es, glaube ich, keine 10% mehr. Aber was unsere Landschaft (fruchtbares Ackerland) anbelangt, könnten wir uns---vorausgesetzt, es gäbe mehr "willige" Bauernpolitik!---selbst ernähren! ;-)

    • Pumuckl
      27. Februar 2014 17:15

      @ Undine 16:20

      Danke für die Zustimmung!

      Leider hat der dekadente Zeitgeist auch unseren Bauernstand erreicht.

      Den Bauern haben wir in vielen Jahrhunderten nicht nur einen gedeckten Tisch, sondern nach all den politischn Kathastrophen und Gemetzeln auch immer wieder
      die demographische Regeneration unseres Volkes zu verdanken!

      Die schmudelige Kampagne, in welcher man fokusiert alle echten und angeblichen Mißbrauchsfälle der katholischen Kirche innerhalb der letzten 50 Jahre, unverhältnismäßig in den Medien behandelte, zielte nicht zuletzt auch auf das " demographische Reservoir ", welches der Bauernstand bisher darstellte.

      REPUTATION DER KIRCHE KAPUT - ÜBERLIEFERTE ORDNUNG KAPUT !

      So einfach ticken sozialistische Gesellschaftsveränderer!

  21. mischu
    27. Februar 2014 01:30

    Der logische Verstand kann allen hier aufgezählten Punkten nur vorbehaltlos zustimmen, aber genau der scheint unseren Politamateuren abzugehen.

    Würde das Vertrauen in die Bildungsverantwortlichen an der Börse gehandelt, fiele es - insbesondere angesichts der jüngesten Skandale - auf ein Allzeittief. Eine Verbesserung scheint leider weit und breit nicht in Sicht, im Gegenteil.

    • dssm
      27. Februar 2014 08:52

      1. Wir haben Politprofis, denn die leben (sehr sehr gut) von ihrer 'Berufs'wahl.
      2. Wenn das Vertrauen in diese Leute an der Börse gehandelt würde, so würden die Kurse durch die Decke gehen, denn zuerst einmal wird die Notenbank unendlich Geld in den Markt stecken (kennen wir ja) und dann ist die Mehrheit der Bevölkerung gutgläubig (oder dumm, wie man es nimmt).

    • terbuan
      27. Februar 2014 12:47

      Ein gewagter Vergleich, an der Börse würden solche Typen gar nicht in den Handel kommen, maximal in den Handel mit "Penny-Stocks", zumeist betrügerische Unternehmen, die in Australien oder Kanada einen Claim abstecken und anschließend Meldungen über große Gold- oder Ölvorkommen lancieren!

    • kakadu
      27. Februar 2014 15:53

      @terbuan

      ;-))))))

  22. kritikos
    27. Februar 2014 01:21

    Es scheint tatsächlich unverständlich, dass man - Politiker und Journalisten - nicht zu Fachleuten geht in Sachen Bildung. Bei Journalisten ist es verständlich, denn die haben offenbar ein Schul-Trauma und eine universitäre Indoktrination "erworben". Bei Politikern habe ich den Eindruck, sie sind zu feig (oder doch zu einfältig, um kein schärferes Wort zu verwenden), die Realität zu erkennen und flüchten in banale Schlagworte, die ihnen von "Experten" und natürlich den vielen NGOs offeriert werden. Und da sind leider alle Parteien und deren Politiker gleichgeschaltet. Ein Herauskommen ist bei der jetzt herrschenden Symbiose von Politik & Journalismus nicht zu erspähen.





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