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Schule, Steuern und der Selbstmord der ÖVP

Es waren die beiden Hauptaussagen von Michael Spindelegger im Wahlkampf: Das Gymnasium bleibt unangetastet, und es kommen keine neuen Steuern. Beide Positionen sind schon wenige Wochen nach der Wahl von Spitzenfunktionären seiner eigenen Partei lustvoll zertrümmert worden. Was tut da Spindelegger? Er schweigt konsequent. Werner Faymann ist zwar auch nicht präsent. Aber bei der SPÖ hält wenigstens die ganze Partei Linie (halt nur leider eine falsche).

Beide Spindelegger-Positionen wurden von schwarzen Spitzenfunktionären gekübelt. Es ist kein Zufall, dass beide Landeshäuptlinge sind. Sind doch praktisch alle relevanten ÖVP-Bundespolitiker, insbesondere die Minister, von Spindelegger weitgehend desavouiert worden. Und nirgendwo stehen Nachfolger bereit.

Damit fehlt aber auch die Sachkenntnis und Kompetenz, welche die Minister zum Teil noch hatten. Jetzt sind es nur noch die Bundesländer-Bosse, die in der ÖVP reden. Und die reden natürlich alle aus der engen Interessenlage ihrer lokalen Kirchtürme heraus (Motto gegenüber dem Bund: „Zaster her!“). Also zum Schaden der Republik und der Bundes-ÖVP.

Der steirische ÖVP-Häuptling Schützenhöfer fordert plötzlich lauthals Vermögenssteuern. Das ist politisch wie ökonomisch völlig wahnwitzig.

Politisch gilt: Für so idiotisch kann kein ÖVP-Politiker die Wähler halten, dass ihm nicht die Konsequenzen klar sein müssten. Ein solcher Bruch der schwarzen Hauptagitationslinie führt zwangsläufig zu einer Zornexplosion der Wähler und einer Halbierung des schwarzen Wähleranteils, wenn das Wirklichkeit wird. Auch wenn die Wahlen erst in fünf Jahren sein sollten.

Ist Schützenhöfer wirklich zu dumm, um das zu begreifen? Oder will er solcherart gegen seinen Parteichef intrigieren? Oder tut er das am Ende mit Rückendeckung von Spindelegger, weil dieser Versuchsballons in diese Richtung wagen will?

Wie auch immer. Schützenhöfer beteuert öffentlich treuherzig: Die Ergebnisse des ominösen Kassensturzes würden zu solchen Maßnahmen zwingen. Selbst wenn das wahr wäre, hätte man es sich schon vor dem Wahltag besser überlegen müssen. Es ist verlogener Populismus, das alles jetzt auf auf die von Spindelegger offenbar gehasste Maria Fekter zu schieben oder auf plötzlich dramatisch verschlechterte Wirtschaftsprognosen. So schlecht sind nicht einmal unsere Wirtschaftsforscher.

Aber selbst wenn das Budgetloch wirklich ganz plötzlich aufgegangen wäre, dürfte man keinesfalls zu Maßnahmen greifen, die mit Sicherheit Kapitalflucht auslösen und damit das Wirtschaftswachstum noch weiter reduzieren. Das würde das Budgetloch nur vergrößern, nicht verkleinern. Das müsste doch auch in den Kopf des Herrn Schützenhöfers hineingehen.

Statt neuer Steuern täte etwas ganz anderes not: Ein gewaltiges Paket an Stimulierungsmaßnahmen, die kein Geld kosten, die viel Geld einsparen. Dazu gehören Deregulierungen, Verwaltungsvereinfachungen, Privatisierungen. Nur das wäre richtig, und nur das wäre die ja auch von Spindelegger immer geforderte „Entfesselung“. Aber offenbar versteht die ÖVP darunter jetzt die Entfesselung der Politikergier nach unserem Geld.

Wenn die offenbar noch in der Gewerkschaftsmentalität der 70er Jahre einbetonierte SPÖ zu allen diesbezüglichen Vorschlägen prinzipiell Nein sagt, dann kann es für die ÖVP nur einen Weg geben, wenn sie sich selbst noch in den Spiegel schauen will, dann muss sie klipp und klar sagen: Mit dieser SPÖ ist keine Koalition möglich. Aber sie kann sich doch nicht selbst so blamieren!

Da auch FPÖ und Grüne zu keinen sinnvollen Maßnahmen bereit scheinen, aber auch ein Bündnis der roten und blauen Sozialträumer unrealistisch ist, müsste die ÖVP halt notfalls auch Neuwahlen hinnehmen. Aber auch diese Perspektive hat die ÖVP für sich selbst unmöglich gemacht: Denn mit Vorschlägen nach Schützenhöfer-Art hat man die eigene Glaubwürdigkeit, und mit einer Personalpolitik nach Spindelegger-Art die eigene Mannschaft zertrümmert.

Die SPÖ hingegen hat eiskalt und blitzschnell ihren Klubobmann Cap abserviert und sofort einen Nachfolger installiert. Anschließend hat sie mit der Groteske um Caps allzu große Gier hervorragend von allen sonstigen Problemen abgelenkt. Damit hat sie die perfekte Perspektive entwickelt: Schulden&Co sind offenbar ein reines ÖVP-Problem.

Daher lassen die Genossen die Schwarzen mit verschränkten Armen und Null eigener Bewegung beinhart anrennen. Und die üben sich halt wieder einmal in Selbstbeschädigung, statt die Reformunwilligkeit der SPÖ zu thematisieren versuchen.

Dasselbe spielt sich beim Bildungsthema ab. Die Beibehaltung des Gymnasiums war ja der zweite Spindelegger-Eckpfeiler. Davon ist nicht mehr viel übrig. Dank Wilfried Haslauer.

Es ist zwar durchaus legitim und richtig, den Zugang zum Gymnasium wieder an so etwas wie eine Aufnahmsprüfung zu binden. Alles andere, was der schwarze Neo-Schulpolitiker Haslauer aber von sich gibt, ist Nonsens, ist dumm wie gefährlich.

  • Warum soll es ausgerechnet nur für 20 Prozent der Schüler Platz in Gymnasien geben, wie Haslauer vorschlägt?
  • Ist eine willkürliche politische Kompromissformel gut für die Kinder, gut für die Ausbildung von möglichst vielen Leistungsträgern?
  • Was ist, wenn beispielsweise 30 oder 40 Prozent die Aufnahmsprüfung gut schaffen?
  • Werden dann alle anderen Gymnasien trotzdem zugesperrt?
  • Oder werden sie zu Zwangsgesamtschulen verwandelt?
  • Warum hält Herr Haslauer nur für Musik oder Sport ein langes Gymnasium für nötig?
  • Warum begreift er nicht, dass man für eine gute Ausbildung in mehreren Sprachen so früh wie möglich anfangen muss, während andere auch nach neun Jahren Schule nicht in einer einzigen Sprache ausreichend lesen und schreiben (sowie rechnen) können?
  • Warum will er solcherart die so dringend benötigte mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung der jungen Österreicher qualitativ noch weiter reduzieren?
  • Warum ignoriert er die Befunde, die ein Absinken des Niveaus der Gesamtschulen gegenüber den bisherigen Hauptschulen zeigen?
  • Warum will er den Mittelstand (also die früheren ÖVP-Wähler) zwingen, ihre Kinder in Privatschulen zu schicken?
  • Begreift der Salzburger Jurist noch immer nicht, dass der Großteil der Bildungsbereitschaft und Fähigkeit schon weit im Vorschulalter geprägt oder eben nicht geprägt wird?
  • Hat Halslauer auch nur eine einzige der vielen Studien gelesen, die zeigen, wie sehr die genetische Vererbung die Intelligenz eines Kindes prägt?

Nein, hat er alles nicht. Der Mann, der selbst nur haarscharf an einer Mitschuld am Salzburger Finanzdebakel entlanggeschrammt ist, befindet einfach ex cathedra: 80 Prozent sind nicht fähig, in ein Gymnasium zu gehen. Egal was dieser Herr Spindelegger da ein paar Hundert Male gesagt haben soll.

Und am Schluss wird die SPÖ schließlich auch die einzig positive Haslauer-Idee, die Aufnahmsprüfung, verhindern. Als Ergebnis wird von seinen Vorschlägen dann nur noch die Zertrümmerung des Gymnasiums bleiben. Samt jener der ÖVP.

Aber die ist ja allen Beteiligten längst ebenso wurscht wie die Wähler. Wenn sie nur ihre Pöstchen noch ein paar Jahre lang retten können.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 10:55

    Manchmal hätte man lieber nicht Recht behalten:

    29. September 2013 20:56 - Wird die ÖVP die Lektion begreifen?

    Nein, Herr Dr. Unterberger, die ÖVP wird nix. aber schon gar nix begreifen. Sie wird vielmehr wie bisher - weil's ihr der Raiffeisensektor und ihre sonstigen de-facto-Eigentümer anschaffen - als dümmlicher Steigbügelhalter der Roten brav das Dummerl in der GroKo spielen und sich als "staatstragende Partei" wähnen. Und jede Stimme für die ÖVP - auch Ihre - hat zur Perpetuierung dieses grauslichen Zustands beigetragen. Gratuliere zum Wahlergebnis!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 02:20

    Die Verabschiedung der ÖVP von sämtlichen Wahlansagen wirft zwei wichtige Fragen auf:

    Warum darf ein unbedarfter LH Haslauer das Bildungsthema verhandeln und nicht ein ausgewiesener Bildungsexperte? Diese Sparte ist für unsere Zukunft viel zu wichtig, um auf sämtliche sozialistischen Vorgaben einzuschwenken und damit den Zusammenbruch des Systems zu riskieren.

    Man fragt sich weiter, warum die ÖVP permanent vor der SPÖ in die Knie geht (offenbar nicht nur bei neuen Steuern) und noch schlechter verhandelt als die Union in Deutschland, wo die Medien schon fragen, ob die SPD die Wahlen gewonnen hat? Wie man am Beispiel der Schwarzen in Österreich sieht, geht der Kniefall noch tiefer!

    Die Antwort liegt nahe.
    Nicht nur, daß die ÖVP ihre besten Köpfe bereits "guillotiniert" hat, ist es dem traurigen Rest nurmehr wichtig die nächsten fünf Jahre am Futtertrog zu überstehen, weil danach viele von ihnen aus der Politik ausscheiden und damit die höchst unwahrscheinliche Wiederwahl für sie sowieso keine Rolle mehr spielt - ganz nach dem Prinzip: "hinter mir die Sintflut".
    Anders ist dieser Zug der ÖVP-Lemminge nicht mehr zu erklären.

    Daher wird es auch zum Nachteil unseres Landes weder Neuwahlen, noch eine andere Regierungskonstellation geben und die SPÖ reibt sich in Erkenntnis der Situation genüßlich die Hände!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 06:20

    1. Die ÖVP fällt sogar im Liegen um!
    2. Die ÖVP verkauft ihre Anhänger für ein Linsengericht!
    3. Strache als stäkste Opposition wählen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 11:57

    Eine "Wende" ist ohne vorherige geistige nicht denkbar..."

    In früheren Zeiten galt der Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmer, auch der selbständige Handwerker als BÜRGER. Lehrer und Pfarrer wurden desgleichen (vorbehaltlich) dazugezählt... Ehre, Pflicht, Verantwortung - auch über die eigene Lebensspanne hinaus - galt als allgemein gültiger Lebensentwurf. Bürger mit dieser Geisteshaltung sammelten sich in der ÖVP. Bei den Sozialisten sammelten sich die Genossen...

    Ab den 70ern wurde der Wähler zur Aktie. Man kaufte sie. Die Verhausschweinung nahm ihren Lauf. Und der "Bürgerbegriff" verlor seine Bedeutung. Das "Bürgerverständnis" begann zu wandern...

    Der "Neue Bürger" DIENT. Im öffentlichen Dienst. Oder er kuschelt sich im „geschützten Bereich". Als „Sozial-Ingenieur“, Umweltschützer, Beobachter des Rechtsextremismus... u.v.m. Allerdings zeichnet sich dieser NEO-Bürger nicht so sehr durch seine DIENSTE aus, sondern durch Raff- und Raubgier gegenüber der wertschöpfenden Minderheit. Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmer, und selbständige Handwerker werden vom "Neuen Bürger" als Sklaven betrachtet, deren „Lebenspläne“ halt eine bedauerliche "karmische" Ursache zugrunde liegt. Als "Bürger" und Wähler zählen sie längst nicht mehr. Als Zahler schon.

    Dass sich die "Neuen Bürger", im Wettbewerb um NEUGRÜNDER-Partei-Polit-Pfründe gegenseitig an die Gurgel gehen, vervollständigt das Bild.

    Als illusionsfreier „Genuss-Pessimist“ sehe ich vor meinem geistigen Auge einen Torbogen. Ich fürchte da hindurch geht’s direkt in „Dantes 9. Hölle“. Wenn ich die Brille zur Hand nehme, kann ich, undeutlich noch, einen Schriftzug erkennen… „Lasst alle Hoffnung fahren!“ :-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 08:38

    Dass Spindelegger als Kämmerer den linken Teil der ÖVP repräsentiert und noch dazu ein schwacher Apparatschik linker Prägung (Beispiel Fekter) ist, das ist ja inzwischen bekannt. Dass er Umfaller am Fließband liefert, ist auch bekannt und offenbar Tradition in der ÖVP.

    Dass bei schwachen Figuren die Landeshauptleute und Landesvize umrühren ist fast logische Konsequenz. Dass aber fast alle die Wahrheit ignorieren, einfach so 'selbstbedienerisch' dahinleben und vermeintlich populistische Allgemeinplätze von sich geben, ohne darüber nachgedacht zu haben, das macht dann den Niedergang und die Schwäche der ÖVP aus.

    Keine neuen Steuern, kein Abbau des Gymnasiums, ja das hat man in fernen Wahlkampfzeiten einmal versprochen gehabt, waren halt auch 'Versprecher', wie halt schon oft genug in der Vergangenheit.

    Der Auftritt als Partei in Koalitionsverhandlungen, ist dürftig bis selbstzerstörend, von Ratlosigkeit, 'na einigen wir uns halt im koalitionären Kompromissweg auf eine Schuldenziffer', ohne jeglicher Grundlage, über Dummheit, jeder quatscht irgendwas ohne Absprache, bis hin zu Antithesen, wie Schützenhöfers 'Steuervorstoss', etc. ist da alles dabei und zeigt mir und ich denke, auch vielen anderen, Spindeleggers Führungsschwäche.

    Er ist halt 'Berufskoalitinär' linkester Prägung und kann daher mit Faymann und sonst niemandem.

    Was halt Linke so an sich haben ist der Glaube an einen Apparat, der Glaube an einen Staat, der Irrglaube an eine Partei und, nicht zuletzt, der Glaube an einen automatischen Wohlstand ohne eigenes Zutun und der Drang sich selbst zu bedienen und die 'rechtmäßig zustehenden' 'Goodies zu beanspruchen.

    Staatsmänner, Herr Spindelegger, sehen anders aus.

    Das Label 'Fayegger&Spindelmann' ist ein linkes und die oberflächliche Dummheit linker ÖVP-ler ein Garant für den Niedergang Österreichs.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 06:29

    Die UNTERDRÜCKUNG der BUDGET-WAHRHEIT vor der Wahl kann man leider nur als PERFIDEN WAHLBETRUG SEHEN ! ! !

    Das muß nun auch das Wahlvolk erkannt haben. BEI NEUWAHLEN WÜRDE DIE ROT-SCHWARZE ACHSE MIT SICHERHEIT UNTER 50% SINKEN.

    Die ÖVP wird sich deshalb die weitere Beschädigung Österreichs mittragen und sich dem verhängnisvollen Diktat der SPÖ, zur Änderung der Gesellschaft, weiterhin unterwerfen.

    Leider könnte auch keine andere Koalition regieren, ohne den Österreichern schmerzhafte Maßnahmen aufzubürden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2013 10:10

    Wenn das plötzlich entdeckte Budgetloch wirklich so groß ist, gehört gleich einmal der linke Wunschtraum Gesamtschule/NMS/Ganztagsschule auf Eis gelegt, denn die Verwirklichung dieses "Albtraums" soll angeblich SEHR teuer sein---was mich nicht wundert.

    In der Zwischenzeit könnten vielleicht doch noch vernünftige Politiker, die vom Schulwesen mehr verstehen als die rote Riege rund um Claudia Schmied und es mit den Schulkindern---und somit mit unserem Land!--- besser meinen als diese Nullen, neue Pläne schmieden. Leuten wie dem Schützenhofer, dem Schilcher, dem Landau usw. gehört ein Maulkorb verpaßt! Der Androsch soll, wenn er nur einen Funken Ehrlichkeit im Leib hat, seinen jungen Sprößling in eine ganz gewöhnliche öff. Schule schicken; da kann er dann testen, woran unser verludertes Schulsystem wirklich krankt: Am Sozialismus!

    Warum die Schwarzen ausgerechnet LH Haslauer zum Schulthema in die Koalitionsverhandlungen schicken, weiß der liebe Gott!

    LH Haslauer versucht, in den Schuhen seines populären, charismatischen und um das Land Salzburg verdienten VATERS zu gehen, aber er stolpert ständig, weil sie ihm viel zu groß sind. Er ---ein Waschlappen---wird NIE hineinwachsen und soll deshalb die Finger von der Schulpolitik lassen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmhj
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. November 2013 09:33

    Die ÖVP scheint nach den langen Jahren der GroKo an einer Art Stockholmsyndrom zu leiden.

    Von ihrem Vergewaltiger wurde sie zudem wegen eines Fluchtversuches (Schüssel glaub ich hieß der) ordentlich und immer wieder windelweich geprügelt.

    Es ist klar, dass man mit derart psychisch Gebrochenen keinen Krieg an fangen kann.

    Aber weg gehört nicht die ÖVP, sondern die SPÖ samt ihren Fünften Kolonnen in allen anderen Parteien.

    Und kurz für unsere Trolle: Die SPÖ ist der STaatsschädling der aus allem entfernt gehört!


alle Kommentare

  1. Markus W. (kein Partner)
    14. November 2013 13:35

    Ich gebe es offen zu. Ich bin, genauer: war Mitglied der ÖVP, trete mit Ende des Jahres aus.

    Die Inkompetenz in Sachfragen und die geradezu Schmerzen erzeugende taktische Schwäche sind schon schlimm genug.
    Aber dass man nun Andersdenkende eliminiert, Diskussion vermeidet, die eigenen Stammwähler hinters Licht führt und auf dem Koalitionstisch opfert, widerspricht jedem menschlich-demokratischem Mindeststandard.
    Jetzt versteht man anscheinend unter Regieren, eiskalt Dinge durchzuboxen, die nach Meinung aller (!!), die von der Thematik etwas verstehen, falsch sind und großen Schaden bedeuten.
    Klar, für unseren armen Cap konnte sofort innerhalb eines Tages eine Lösung in Form von zwei bestens bezahlten Versorgungsposten gefunden werden. Es gibt schließlich Prioritäten ...
    Den Rest hat plusminus oben bereits perfekt formuliert.
    Für mich persönlich hat sich's ausgeövpt.

  2. Wissen verstehen handeln (kein Partner)
    14. November 2013 12:41

    .... zu hören am 14. November ab 13:05 Uhr auf Radio Vorarlberg oder per Übertragung im Internet.
    http://vorarlberg.orf.at/radio/stories/2501148/
    http://radio.orf.at/player/radioplayer.html?station=vbg

    Wissen – verstehen – handeln

    Im Rahmen seiner Vortragsreihe konnte der Verein Die Vorarlberger bereits Andreas Popp, Wolfgang Berger und Franz Hörmann ins Ländle bringen. Nun ist es ihnen gelungen, mit dem deutschen Historiker Michael Vogt eine weitere schillernde Persönlichkeit der “Szene” zu einem Vortrag ins Dornbirner Kulturhaus einzuladen. Vogt wird über Massenmedien, Manipulation und die Rolle der alternativen Medien sprechen – lassen Sie sich das also wie wir auf keinen Fall entgehen.

    Nachtrag: Kaum zu glauben, aber wahr – nachdem der Presse-Platzhirsch “Vorarlberger Nachrichten” ein Interview mit Michael Vogt abgelehnt hat, wird er gemeinsam mit dem Obmann der Veranstalter, Thomas Cassan, in der Radiosendung “Neues bei Neustädter” des ORF Landesstudios Vorarlberg zum Thema “Wie frei sind unsere Medien” (!) befragt – zu hören am 14. November ab 13:05 Uhr auf Radio Vorarlberg oder per Übertragung im Internet.
    http://karfreitagsgrill-weckdienst.org/2013/10/14/die-vorarlberger-michael-vogt-am-14-november-2013-in-dornbirn/

  3. Zraxl (kein Partner)
    14. November 2013 12:11

    Die Zertrümmerung der Gymnasien findet -anscheinend ohne weitere Beachtung- auch auf der untersten Ebene statt, nämlich in den Gymnasien selbst. So ist es nun z.B. im 8. Bezirk durch die Einsetzung einer roten Direktorin gelungen, den humanistischen Zweig auszurotten. Eine hervorragende Mathematikprofessorin hat man aus der Schule gemobbt, weil das Niveau zu hoch war. Einige weitere Professoren sind aus diesem Gymnasium geflüchtet, weil sie von den Schülern zu viel verlangt haben und deshalb Ärger mit der Direktorin entstanden ist. Durch das emsige Wirken dieser Direktorin geht wieder eines der ehemals besten Gymnasien Wiens Richtung Gesamtschule.

  4. Torres (kein Partner)
    14. November 2013 11:20

    Man muss sich über Unterberger wirklich wundern. Gerade er, der ja schon jahrzehntelang ein Kenner der österreichischen Politik und vor allem der Parteienlandschaft und des Wählerverhaltens ist, behauptet (oder glaubt tasächlich?), dass es einer Partei schadet, wenn sie ihre Wahlversprechen nicht einhält. Er müsste doch aus Erfahrung wissen, dass die Wähler das erstens gar nicht erwarten und es zweitens bis zur nächsten Wahl längst vergessen haben. Was also Schützenhöfer (und viele andere auch) tut, ist nichts Ungewöhnliches - die Versprechungen Spindeleggers vor der Wahl hat ohnehin niemand geglaubt. Und angesichts des nun bekannt gewordenen Budgetdebakels erwartet nun wohl jeder massive Steuererhöhungen.

  5. D.M. (kein Partner)
    14. November 2013 10:41

    Es gibt in der Deutschen Jugend , noch Menschen mit Hirn.

    Ich bin beeindruckt !!!

    Weiter so Mädels und Jungs !
    http://www.youtube.com/watch?v=DnRPqTbwd_c

  6. D.M. (kein Partner)
    14. November 2013 10:32

    Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer befasst sich mit den Grundgedanken, die der modernen Bildung zu Grunde liegen und stellt fest, dass auch wenn der Drill heute vielleicht fehlen mag, unser aktuelles Bildungssystem sich noch immer stark aus der Ideenwelt der Industriellen Revolution speist. Nach seiner Ansicht besteht die Aufgabe des Bildungssystems heute wie damals nur darin, Menschen hervorzubringen, die in der arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft gut funktionieren, und eben keine Menschen, die einerseits kreativ und andererseits lösungsorientiert arbeiten können. Schuld daran sei das Konkurrenzdenken, welches von der Wirtschaft auf den Bereich der Bildung übertragen wird und die reine Erfüllung vorgegebener Normen als Bildungsziel mit sich bringt. So kommt er zu dem Fazit, dass die Führer aus Politik und Wirtschaft von heute zwar häufig die besten Schulen oder Universitäten besucht hätten, jedoch in schwierigen Situationen keinerlei Lösungen anzubieten haben.
    http://www.youtube.com/watch?v=GInqHl8MnIU

  7. cmhj (kein Partner)
    14. November 2013 09:33

    Die ÖVP scheint nach den langen Jahren der GroKo an einer Art Stockholmsyndrom zu leiden.

    Von ihrem Vergewaltiger wurde sie zudem wegen eines Fluchtversuches (Schüssel glaub ich hieß der) ordentlich und immer wieder windelweich geprügelt.

    Es ist klar, dass man mit derart psychisch Gebrochenen keinen Krieg an fangen kann.

    Aber weg gehört nicht die ÖVP, sondern die SPÖ samt ihren Fünften Kolonnen in allen anderen Parteien.

    Und kurz für unsere Trolle: Die SPÖ ist der STaatsschädling der aus allem entfernt gehört!

    • ABC (kein Partner)
      14. November 2013 23:03

      Dier Sozialisten sind Hochverräter, die den internationalen Kommunismus via EUdSSR "neu" anstreben.

      Die gehören zwangsaufgelöst und verboten.

  8. byrig
    14. November 2013 01:58

    die abschaffung des gymnasiums,also die einführung der gesamtschule ist eine rein ideologische frage-v.a. von seiten der linken.
    ohne positiven effekt auf die bildungssituation,sollte die gesamtschule von der övp als no-go abgelehnt und nicht verhandelbar sein.
    so einfach wäre das zu lösen,und die spö würde sich in dieser frage auch sehr schnell zurückziehen.
    pseudobürgerliche wie haslauer haben diese ansicht nicht,und auch nicht die kompetenz,unser land in dieser hinsicht vor grossem schaden zu bewahren.
    vielleicht hat haslauer sogar von seiner grünen vize aufträge im gepäck.

  9. M.S.
    13. November 2013 22:39

    Originalzitat aus dem Interview in derZIB 2 bei Armin Wolf zu den weiteren Koalitionsverhandlungen:
    " Die ÖVP wird ihre Seele nicht verkaufen!"

    • Brigitte Imb
      14. November 2013 11:25

      Da müßten sie zuerst einmal eine "Seele" finden. Momentan ist das eher ein schwarzes Loch, welches sie wieder einmal vom Steuerzahler auffüllen lassen.

  10. Sensenmann
    13. November 2013 21:50

    Ich frage mich, wen das noch wundert? Ich kann es niur wiederholen:
    Die ÖVP wird den Sozis JEDEN Wunsch erfüllen, nur um in den Genuß des widerwärtigen Privilegs zu gelangen, den Marxismus im Taumel orgiastischer Verzückung auf den After küssen zu dürfen. Wer sich an nackten Jünglingen aufgeilt, die sich in Schweinsgekröse wälzen, der findet sowas normal...
    Anständigen Menschen graust vor sowas, aber bittesehr. Jedem Tierchen sein Pläsierchen und ich bin liberal genug, es ihm zu gönnen! (Aber nicht für mein Geld!)

    Der Hang zum Marxismus ist bei diesen schwarzen Volkszertretern ja allgegenwärtig. Wer einen Buschek hat, der mit den Boilschewiken voll Inbrunst die "Internationale" singt, der hat eben auch Leute, die die Ausplünderung derer fordern, die nicht nach Sozi-Manier alles verjuxt haben, sondern tüchtig und sparsam waren und der sich bei den Sozis das notorische Stehlen abgeschaut hat.
    Es wird nicht mehr lange dauern, bis so ein schwarzer Kryptomarxist auch die Forderung, alle "Reichen" zu "schlachten" (wie es ja die Sozis bzw. deren Fortbrut) verkündeten durchaus diskussionswürdig findet...
    Sowas nennt sich dann christlich. Nun denn, ich bin keiner, aber mir scheint, Christ und Bolschewist reimt sich nicht nur. Wie Figura zeigt.

    Was mich aber erstaunt: Der gebildete und politisch erfahrene Herr Unterberger hat sich - obwohl er die Eskapaden der Oesterreichischen Verräter Partei über die letzten Jahre mitangesehen und kommentiert hat - dazu hinreißen lassen noch kurz vor der Wahl eine Lanze für diese Verräter aller konservativen Werte, für diese Speichellecker des Marxismus zu brechen.
    Er werde diese Bande wählen, verkündete er. Nun gut. Hat er wohl so getan.

    Jetzt hat er sie. Jetzt bolschewiken sie erneut herum, untergraben weiterhin Heimat und Staat zu Gunsten marxistischer Umwertungen aller Werte. Wie bisher und wie gewählt. Man kann ihnen keinen Vorwurf machen. Wer sie wählte, wollte ja genau das von ihnen sehen. Da capo!

    Und jetzt ist er erst nicht zufrieden?

    Sowas aber auch!

  11. Politicus1
    13. November 2013 20:00

    ein weiteres Verbrechen der Frau Kommunalkreditbankdirektorin a.D. Schmied an unserer Jugend:
    die ersten Matheschularbeiten in den 7. Klassen der Gymnasien nach den Vorgaben der GenossInnen der Frau Schmied sind absolviert.
    Und das Ergebnis ist für einen ganzen Jahrgang von Schülerinnen und Schülern katastrophal und bildungszerstören!

    Zum Glück sind die Schülerinnen und Schüler wachsamer als die ÖVP-Bildungsexperten. In Windeseile haben sie es geschafft Tausende betroffene Mathekandidaten zu mobilisieren und die sofortige Rücknahme dieser unsinnigen vom Ministerium verfügten Punktebewertung der Matheschularbeiten zu fordern.
    Elternvereine und Lehrer schließen sich dieser Forderung an.

    Wo ist die Opposition, wo die ÖVP, die allein aus diesem Grund einen Misstrauensantrag gegen Schmied einbringen?

  12. Brigitte Imb
    13. November 2013 12:41

    Fr. Nachbaur schlägt vor die Wahl zu annullieren weil diese "unter Vorspiegelung falscher Tatsachen" stattgefunden habe.
    Sie tritt auch für eine Politikerhaftung - die mehr als nötig wäre - ein. Das könnte nun ein Grund sein, daß die ÖVP rasch die Gesamtschule umsetzt. Es soll doch bloß in Zukunft kein Wähler mitbekommen wie verlogen und korrupt Politiker sein können.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1475976/Budgetloch_Team-Stronach-fuer-Annullierung-der-Wahl?direct=1472502&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=101

    • Erich Bauer
      13. November 2013 14:03

      Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß Fr. Nachbaur gerne für Neuwahlen eintritt. Das Team (?) Stronach käme mit absoluter Sicherheit nicht mehr ins Parlament und Fr. Nachbaur könnte sich wieder vernünftigen Aufgaben widmen... :-)

      Ins Parlament kämen dann: SPÖ, ÖVP, FPÖ, GRÜNE und NEOS... (TS fällt raus, BZÖ ist schon raus).

      Ich bin mir dann ziemlich sicher, daß sich eine Koalition mit SPÖ/Grüne + Beiwagerl NEOS (gestärkt durch ÖVPler-Stimmen), als "liberales" Feigenblättchen, locker ausgeht...

      Werte Fr. Imb,
      wir können herumspekulieren, herumrechnen was wir wollen... Raus kommt immer das Schauspiel: "Die göttliche Komödie". Diese Vorstellung steht so fix auf dem Plan... die wird nicht abgesetzt. Tut mir aufrichtig leid. Ich seh' das so...

    • Undine
      13. November 2013 21:08

      @Erich Bauer

      Das sehe ich ---leider---genau so.

  13. Erich Bauer
    13. November 2013 12:17

    . …ES KOMMEN KEINE NEUEN STEUERN…

    Muss auch tatsächlich nicht sein! Malta verkauft EU-Staatsbürgerschaften an Nicht-EU-Staatsbürger um 650.000 Euro…

    • Brigitte Imb
      13. November 2013 21:16

      Die Kulturbereicherer, die uns beglücken, zahlen bestimmt weniger...., also DOCH Steuererhöhungen.

      Hmm, war nicht Malta einer der Staaten wo ganz laut um Hilfe geschrien wurde ob der vielen Asy...., ahh Einwanderer? Herrlich, geht´s um Kohle - die abkassiert werden kann - (ich denke alle Staaten handeln so od. ähnlich, ev. weniger öffentlich), können gar nicht genug kommen.

  14. Erich Bauer
    13. November 2013 11:57

    Eine "Wende" ist ohne vorherige geistige nicht denkbar..."

    In früheren Zeiten galt der Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmer, auch der selbständige Handwerker als BÜRGER. Lehrer und Pfarrer wurden desgleichen (vorbehaltlich) dazugezählt... Ehre, Pflicht, Verantwortung - auch über die eigene Lebensspanne hinaus - galt als allgemein gültiger Lebensentwurf. Bürger mit dieser Geisteshaltung sammelten sich in der ÖVP. Bei den Sozialisten sammelten sich die Genossen...

    Ab den 70ern wurde der Wähler zur Aktie. Man kaufte sie. Die Verhausschweinung nahm ihren Lauf. Und der "Bürgerbegriff" verlor seine Bedeutung. Das "Bürgerverständnis" begann zu wandern...

    Der "Neue Bürger" DIENT. Im öffentlichen Dienst. Oder er kuschelt sich im „geschützten Bereich". Als „Sozial-Ingenieur“, Umweltschützer, Beobachter des Rechtsextremismus... u.v.m. Allerdings zeichnet sich dieser NEO-Bürger nicht so sehr durch seine DIENSTE aus, sondern durch Raff- und Raubgier gegenüber der wertschöpfenden Minderheit. Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmer, und selbständige Handwerker werden vom "Neuen Bürger" als Sklaven betrachtet, deren „Lebenspläne“ halt eine bedauerliche "karmische" Ursache zugrunde liegt. Als "Bürger" und Wähler zählen sie längst nicht mehr. Als Zahler schon.

    Dass sich die "Neuen Bürger", im Wettbewerb um NEUGRÜNDER-Partei-Polit-Pfründe gegenseitig an die Gurgel gehen, vervollständigt das Bild.

    Als illusionsfreier „Genuss-Pessimist“ sehe ich vor meinem geistigen Auge einen Torbogen. Ich fürchte da hindurch geht’s direkt in „Dantes 9. Hölle“. Wenn ich die Brille zur Hand nehme, kann ich, undeutlich noch, einen Schriftzug erkennen… „Lasst alle Hoffnung fahren!“ :-)

    • Brigitte Imb
      13. November 2013 12:12

      An der "Verhausschweinung" (***) der Wähler ist wirklich etwas dran.

      Anstatt wie früher, es einem "Trüffelschwein" gleich zu tun und die guten Knollen zu suchen und zu verwerten, lassen sich viele "Wählerschweine" von ihrem gewählten Saustall durchfüttern und grunzen (nun alle 5 Jahre) einmal.

    • M.S.
      13. November 2013 13:06

      @Brigitte Imb

      Eine treffende Analyse! (-:) **********

    • Undine
      13. November 2013 13:35

      @Erich Bauer

      *********!

  15. Cotopaxi
    13. November 2013 11:13

    o.T.

    Der tägliche Messerstich in Wien. Allein das Mitführen eines Messers lässt auf ein Kulturdelikt schließen. ;-)

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1475895/Wien_LaufhausSecurity-mit-Messer-attackiert?_vl_backlink=/home/index.do

    • Brigitte Imb
      13. November 2013 12:13

      Ist eigentlich schon ein "Tag des Messers" eingerichtet?

    • M.S.
      13. November 2013 13:08

      @Brigitte Imb

      Nein, aber vielleicht gibt es bald einen "Messerbeauftragten"

    • Cotopaxi
      13. November 2013 13:21

      Dazu passt die Zangenbewegung des österreichischen Gesetzgebers, den legalen Schusswaffenbesitz für anständige Österreicher in schikanöser Weise noch weiter zu erschweren.

    • Brigitte Imb
      13. November 2013 13:22

      M.S.,

      eine wunderbare Idee. :-) Es geht doch nichts über eine aufgeblähte Verwaltung.

  16. Xymmachos
    13. November 2013 10:55

    Manchmal hätte man lieber nicht Recht behalten:

    29. September 2013 20:56 - Wird die ÖVP die Lektion begreifen?

    Nein, Herr Dr. Unterberger, die ÖVP wird nix. aber schon gar nix begreifen. Sie wird vielmehr wie bisher - weil's ihr der Raiffeisensektor und ihre sonstigen de-facto-Eigentümer anschaffen - als dümmlicher Steigbügelhalter der Roten brav das Dummerl in der GroKo spielen und sich als "staatstragende Partei" wähnen. Und jede Stimme für die ÖVP - auch Ihre - hat zur Perpetuierung dieses grauslichen Zustands beigetragen. Gratuliere zum Wahlergebnis!

    • WFL
      13. November 2013 11:27

      @xymmachos:
      Leider völlig richtig.

    • baro palatinus (kein Partner)
      14. November 2013 15:43

      das wird der herr dr. unterberger sein lebtag nicht mehr einsehen (wollen).

      die övp wurde schon längst politisch umgedreht.

      konservative parteien gibt es nicht mehr.

  17. Konrad Loräntz
    13. November 2013 10:26

    Semi-OT
    Die an sich diskutierbare Idee Zentralmatura wird gerade dazu missbraucht, das Gymnasium zu zerstören. Letzte Woche fanden in Wien die ersten Mathe-Schularbeiten nach dem neuen System statt. Vorbereitung (fehlende !) und Benotungsmodus (hyperrigoros) resultierten in 70 % Nicht genügend quer durch die siebenten Klassen der Wiener Gymnasien. Arbeiten, die ansonsten mit 2 – 4 benotet worden wären, sind plötzlich negativ. Kann das wirklich nur Dummheit und Zufall sein? Soviel in aller Kürze , man wird davon noch mehr hören.

    • Erich Bauer
      13. November 2013 10:48

      Habe kürzlich erlaubt eine kleine Verwandte, Haupt-Schülerin, 4. Klasse, 1. Leistungsgruppe, schrammt immer knapp am Vorzug vorbei, zu "testen". Habe zur Aufgabe gestellt eine 5-stellige Zahl durch eine 3-stellige zu dividieren... Sie konnte die Komma-Stelle nicht richtig setzen! Und das kann einfach nicht mehr die Schuld der Kleinen sein! Immerhin können die Lehrkräfte keine "Zapfenrechnungen" mehr "austeilen"...

      Bei der weiteren Unterhaltung stellte sich heraus, daß die Kleine, gegen die NMS ist. Wahrscheinlich die Wiedergabe von Lehrerinnen-Meinungen. Die Kleine behauptet, so wurde es ihr wahrscheinlich vermittelt, daß es in der neuen NMS nicht einmal mehr Leistungsgruppen geben wird...

      Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, das zu hinterfragen. Aber, ich kann mir durchaus vorstellen, daß das letztlich die gängige NMS-PRAXIS sein wird...

    • Susanna (kein Partner)
      15. November 2013 17:05

      Es wäre sicher aufschlussreich, diese Aufgaben Erwachsenen vorzulegen, die die Matura schon haben. Von wegen "Grundkompetenzen"...

  18. annona
    13. November 2013 10:20

    Der Sozial- und Pensionstourismus aus dem ehemaligen Yogoslawien ,Türkei,

    Rümänien,Bulgarien boomt derart,dass trotz Verweigerung des Hr.Ministers

    über die wahren Zahlungen der Republikbürger an dieses Klientel ,ein riesiges

    Pensionsmanko ersichtlich wird,das natürlich der schon immer zahlende

    Sparer aufgebürdet bekommt;wenn dann noch Hr.Strache sich bemüßigt glaubt doch noch ev.

    mit einem der beiden ins Bett zu steigen ,dann wird Er der große Verlierer

    sein,weil sowiso die Altösterreicher lauter Extremrechte sind ,die nur

    durch Hetze zu soo viel Vermögen gekommen sind!Die Sozis sind doch alle

    Altruisten,die niemanden was wegnehmen,sondern nur von sich aus

    alle mit ihren Schulden beschenken!Allerdings gibt es Ausnahmen,die versuchen

    mit Geld und Inseraten die Medien zu beglücken ,um damit noch Schlimmeres

    als die Schulden uns umzuhängen -nämlich Schuld zu haben am Ünglück

    im In-u.Ausland durch unseren Fleiß und Tüchtigkeit,sodass unmittelbar

    die Übereignung unseres Angesparten,Gebauten oder Angelegten an die

    Verteilerdemokraten unser Gewissen enorm erleichtern wird -garantiert auch

    für unsere zukünftigen erfolgreichen Nettozahler!!

  19. Undine
    13. November 2013 10:10

    Wenn das plötzlich entdeckte Budgetloch wirklich so groß ist, gehört gleich einmal der linke Wunschtraum Gesamtschule/NMS/Ganztagsschule auf Eis gelegt, denn die Verwirklichung dieses "Albtraums" soll angeblich SEHR teuer sein---was mich nicht wundert.

    In der Zwischenzeit könnten vielleicht doch noch vernünftige Politiker, die vom Schulwesen mehr verstehen als die rote Riege rund um Claudia Schmied und es mit den Schulkindern---und somit mit unserem Land!--- besser meinen als diese Nullen, neue Pläne schmieden. Leuten wie dem Schützenhofer, dem Schilcher, dem Landau usw. gehört ein Maulkorb verpaßt! Der Androsch soll, wenn er nur einen Funken Ehrlichkeit im Leib hat, seinen jungen Sprößling in eine ganz gewöhnliche öff. Schule schicken; da kann er dann testen, woran unser verludertes Schulsystem wirklich krankt: Am Sozialismus!

    Warum die Schwarzen ausgerechnet LH Haslauer zum Schulthema in die Koalitionsverhandlungen schicken, weiß der liebe Gott!

    LH Haslauer versucht, in den Schuhen seines populären, charismatischen und um das Land Salzburg verdienten VATERS zu gehen, aber er stolpert ständig, weil sie ihm viel zu groß sind. Er ---ein Waschlappen---wird NIE hineinwachsen und soll deshalb die Finger von der Schulpolitik lassen!

  20. dssm
    13. November 2013 09:34

    Dies alles ist kaum eine Überraschung. Schon vor der Wahl wurde von den meisten Postern genau diese Politik der ÖVP erwartet, wenn auch einige die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatten.
    Dabei hätte die ÖVP zahlreiche Spitzenkräfte, man denke nur an die vielen Ortskaiser, welche schuldenfreie Gemeinden führen und mit entsprechendem Wahlergebnis stets wiederbestätigt werden.
    Aber je näher man Wien kommt, desto mehr wird alles sozialistisch.

    Furchtbar ist, dass die FPÖ damit nicht nur die Protestwähler der sozialistischen Schwesterpartei erhält, sondern auch im konservativen Lager punkten kann. Womit eine gigantische Mehrheit weit links der Mitte entsteht. Für eine maßlos überschuldete Gesellschaft eine gefährliche Kombination, denn der Wohlstand kommt durch Arbeit, Sparsamkeit und Bildung, jedenfalls nicht via ‚Gerechtigkeit’.

    • Konrad Loräntz
      13. November 2013 10:28

      Es gibt drei Arten durchs Leben zu kommen: Betteln, Stehlen oder Arbeiten.
      Nicht zufällig stehen B und S links.

    • Riese35
      14. November 2013 18:59

      Ich stimme in vielen Punkten ja mit Ihnen überein. Sie bekritteln das Verhalten der ÖVP. Zu Recht.

      Nur verstehe ich nicht, was Sie so sehr an der FPÖ stört, das Sie als "furchtbar" bezeichnen. Diese Haltung verstünde ich nur, wenn Sie alle Alternativen - insbesondere ÖVP, SPÖ und Grüne - bis auf vielleicht wenige Ausnahmen als noch furchbarer bezeichneten.

      Nun ja, ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was so von der FPÖ kommt. Am schärfsten gestört hat mich ihr Verhalten in der St. Nikolaus-Nationalratssitzung vor 5 Jahren. Das hat mich damals sogar bewogen, der FPÖ meine Stimme zu verweigern. Im Grunde genommen hat die FPÖ aber sehr viele konservative Positionen der einstigen ÖVP oder ihrer Vorgänger übernommen, während die ÖVP ganz nach links abgedriftet ist. Vor allem die Gesellschaftspolitik der FPÖ ist weit von der Gesellschaftspolitik der heutigen ÖVP entfernt, entspricht aber weitgehend der Gesellschaftspolitik der einstigen ÖVP. So manche Sozialträume, die einige in der FPÖ haben, halte ich für ohnehin nicht durchsetzbar oder mehrheitsfähig.

      Viele halten der FPÖ noch immer ihre Vergangenheit vor. Das mag teilweise auch berechtigt sein. Eine Partei heute aber nur wegen ihrer einstigen Vergangenheit zu beurteilen und zu wählen oder nicht zu wählen, und zu übersehen, daß sich eine solche Partei heute grundlegend gewandelt hat, halte ich für einen groben Unfug. Welche Einwände gegen die heutige ÖVP bestehen, kann man in vielen Kommentaren dieses Forums nachlesen. Welches sind aber die sachlichen Einwände gegen die heutige FPÖ? Was ist an der FPÖ links?

      Gut, ich verstehe diese Einwände, wenn sie Aktivitäten wie die bereits erwähnte St. Nikolaussitzung betreffen. Da ist auch für mich der Schwellwert überschritten. Nur glaube ich nicht, daß die Durchsetzung solcher Ziele mit z.B. einer ÖVP möglich wäre. Gibt es andere Einwände?

  21. Erich Bauer
    13. November 2013 09:10

    (Wh) A la recherche des Conservatives perdu...
    Die ÖVP: SPIEGELBILD DES NEUEN KONSERVATIVEN
    (Utl: Der Untergang der Huronen)

    Die ÖVP ist in einem Dilemma. Die paar Konservativen (wert oder nicht), die sie auch WÄHLEN, reichen nicht. Die selbsternannten „Bürgerlichen“ üben sich lustvoll bei jeder sich bietenden Gelegenheit in der „Strategie“ des „friendly fire“. Wenn irgendwo ein „War Lord“ erscheint, sind sie sofort Feuer und Flamme und auf geht’s zum Partisanenkrieg gegen die ÖVP. Was soll die ÖVP also tun? Soll sie den Zurufen aus dem Gebüsch Folge leisten? In der sehr, sehr vagen Hoffnung, dass sie dann von den Buschmännern/weibern GEWÄHLT wird? Heute ist die „Fekter“ deren allgemeines Haßobjekt… Morgen ist sie „Everybodys Darling“.

    Tatsache ist, die SOZEN wissen wohin sie gehören, die selbsternannten (gefühlten) „Bürgerlichen“ wissen das nicht. Daher ist es nur zu verständlich, dass die ÖVP ständig auf der Suche nach irgendwelchen „Fischgründen“ ist, wo sie ihre Netze auswirft Dass dadurch innerparteilich, wie von unsichtbarer Hand, „Chimären“ hervorkriechen, sollte niemand verwundern. Diese „Chimären“ könnten nicht so leicht und mühelos hervor- und emporkommen, wäre da eine große und unerschrockene wahrhaft BÜRGERLICHE Wählerschaft und auch Grundstimmung, als „Humus“ vorhanden. Dem ist aber nicht so. Man will KONSERVATIVE Politik, aber man will sie nicht WÄHLEN und schon gar nicht will man die Konsequenzen konservativer Politik umgesetzt wissen… Die „Verhausschweinung“ der Gesellschaft hat als Programm voll gegriffen. Und ist irreversibel... mit „Reformen“ nicht mehr rückgängig zu machen.

    Der Konservativismus (Bewährtes behalten, nach Neuerungen und Verbesserungen strebend) hat sich als ziemlich untauglich gegenüber den Anfechtungen und Strömungen erwiesen. Es erhebt sich die Frage, wie realistisch es ist, dass ausgerechnet der Konservativismus einen Paradigmenwechsel geistig/materiell herbeiführen kann... BEVOR alles in Scherben fällt.

    Abschließend fällt mir eine Indianergeschichte ein. Der letzte „Mohikaner“ (ein ÖVPler) glaubt, dass die „Huronen“ (ÖVP) doch irgendwie seine Brüder sind… weil eben Indianer :-) . Tatsächlich aber sind sie seine Feinde. Denn die Huronen haben sich mit den Usurpatoren (SPÖ/GRÜNE) zusammengeschlossen und kämpfen auf deren Seite. Aber… auch den Huronen nützte das nichts… auch sie wurden ausgemerzt.

  22. Interessierter Leser
    13. November 2013 08:46

    NOCH ist es Spekulation, was A.U. hier die ÖVP betreffend befürchtet. Ich hoffe, es kommt anders. Ein Abbruch der Verhandlungen wäre mir das Liebste. Verrat an den noch ÖVP-Wählern wäre ihr "Todesurteil". Was dann machen mit den Heimatlosen? Es bliebe nur eine Neugründung, denn von den bestehenden anderen Parteien fühle ich mich nicht vertreten.

  23. Josef Maierhofer
    13. November 2013 08:38

    Dass Spindelegger als Kämmerer den linken Teil der ÖVP repräsentiert und noch dazu ein schwacher Apparatschik linker Prägung (Beispiel Fekter) ist, das ist ja inzwischen bekannt. Dass er Umfaller am Fließband liefert, ist auch bekannt und offenbar Tradition in der ÖVP.

    Dass bei schwachen Figuren die Landeshauptleute und Landesvize umrühren ist fast logische Konsequenz. Dass aber fast alle die Wahrheit ignorieren, einfach so 'selbstbedienerisch' dahinleben und vermeintlich populistische Allgemeinplätze von sich geben, ohne darüber nachgedacht zu haben, das macht dann den Niedergang und die Schwäche der ÖVP aus.

    Keine neuen Steuern, kein Abbau des Gymnasiums, ja das hat man in fernen Wahlkampfzeiten einmal versprochen gehabt, waren halt auch 'Versprecher', wie halt schon oft genug in der Vergangenheit.

    Der Auftritt als Partei in Koalitionsverhandlungen, ist dürftig bis selbstzerstörend, von Ratlosigkeit, 'na einigen wir uns halt im koalitionären Kompromissweg auf eine Schuldenziffer', ohne jeglicher Grundlage, über Dummheit, jeder quatscht irgendwas ohne Absprache, bis hin zu Antithesen, wie Schützenhöfers 'Steuervorstoss', etc. ist da alles dabei und zeigt mir und ich denke, auch vielen anderen, Spindeleggers Führungsschwäche.

    Er ist halt 'Berufskoalitinär' linkester Prägung und kann daher mit Faymann und sonst niemandem.

    Was halt Linke so an sich haben ist der Glaube an einen Apparat, der Glaube an einen Staat, der Irrglaube an eine Partei und, nicht zuletzt, der Glaube an einen automatischen Wohlstand ohne eigenes Zutun und der Drang sich selbst zu bedienen und die 'rechtmäßig zustehenden' 'Goodies zu beanspruchen.

    Staatsmänner, Herr Spindelegger, sehen anders aus.

    Das Label 'Fayegger&Spindelmann' ist ein linkes und die oberflächliche Dummheit linker ÖVP-ler ein Garant für den Niedergang Österreichs.

  24. Wertkonservativer
    13. November 2013 08:15

    Nun, da bleibt mir als altem Schwarzen ja gar nichts anderes übrig, als vielen (eigentlich den meisten) Anprangerungen schwarzer Blödheiten und Ungeschicklichkeiten in letzter Zeit durch unseren Dr. Unterberger ehrlich zuzustimmen.

    Als lebenslanger Optimist, und von Jugend an ÖVPler, kann ich nur hoffen, dass sich manche der derzeit so komprimiert auftretenden ÖVP-Fehler im weiteren Verlauf der Handlung noch ein wenig glätten bzw. relativieren werden, um schlussendlich "ein besseres Bild" zu machen!
    Für uns Bürgerliche sehe ich zur Volkspartei keine ernstzunehmende Alternative
    (siehe meine gestrige "Meldung"), daher schmerzt mich die derzeitige Schwäche und Zerfahrenheit meiner Partei ungemein: man möge mir es nicht als Altersstarrsinn (wie er mir von "Wohlmeinenden" hier laufend attestiert wird) ansehen, wenn ich trotzdem an meiner Parteitreue festhalte:
    "Right or wrong, my party"!

    Diesbezüglich um Ihr Verständnis bittend, verbleibe ich
    Ihr Wertkonservativer!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • DieWahrheit
      13. November 2013 08:32

      Ich danke im Namen meiner Tochter, die das allen einmal ausbaden wird müssen, allen ÖVP-Wählern für fünf weitere Jahre weiterwurschteln in den Abgrund.

    • Wertkonservativer
      13. November 2013 09:34

      @ Die Wahrheit:

      Nun, zu Ihrem Statement:
      meine Frau und ich, wir haben vier "Kinder" (zwischen 47 und 60), die alle - trotz der von mir favorisierten ÖVP und ihrer angeblichen Verfehlungen - ihren Lebensweg erfolgreich bestehen, und mithelfen werden, ihren Nachkommen (neun Enkel, ein Urenkel) ein lebenswertes Österreich zu hinterlassen. Und dies trotz bzw. mit der Österreichischen Volkspartei!
      Um Ihre Tochter sollten Sie sich nicht zu viele Sorgen machen! Die wird nicht allzu viel ausbaden müssen, und ihren Weg schon finden!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler
      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Eco
      13. November 2013 10:23

      @ Lieber Wertkonservativer

      Ihre Treue ist beachtenswert, aber die ÖVP, die Sie meinen, gibt es nicht mehr.
      Das war eine ÖVP jener Männer, die aus einem bürgerlichen Beruf kamen und Charakter aufweisen konnten. Minister, die noch das Wort " Rücktritt " kannten, wenn sie ihre politische Überzeugung nicht durchsetzen konnten ( Piffl-Bercevic ),
      Kanzler, die nach verlorener Wahl den Hut nahmen und sich nicht in schwindelige Koalitionen retteten ( Klaus ), Parteivorsitzende ( Withalm ). Auch Schüssel und Molterer waren noch richtige Vertreter einer konservativen Wertegemeinschaft.
      Nachher würde diese Partei " pröllisiert " und die Giebelkreuzler haben nun das Sagen.
      Es werden nur mehr Schwächliche als Parteivorsitzende geduldet, die die Befehle auszuführen haben.
      Die ÖVP würde an Achtung gewinnen, wenn sie sofort die Koalitionsverhandlungen
      abbräche. Gründe dafür gibt es genug. Vielleicht gelingt es ihr, sich in der Opposition mit Fachleuten zu regenerieren, was ihr im Falle einer sozialistischen Minderheitsregierung unschwer gelingen könnte.

    • brechstange
      13. November 2013 11:13

      Die ÖVP hat ihr Geschäftsmodell geändert. Sie lebt von der gerade noch vorhandenen Substanz, Herr Michler.

    • Wertkonservativer
      13. November 2013 14:18

      Und, liebe Freunde und ÖVP-Kritikaster,

      meint Ihr, dass heute - in Anbetracht der vielen soziologischen und technologischen Veränderungen im Lande und in der Welt - alles noch Gültigkeit hat wie vor dreißig, vierzig Jahren?
      Schaut Euch doch um! Die Roten sind die Roten und werden es - angesichts der dort vorherrschenden Geistlosigkeit - auch bleiben, wie und was sie sind.

      Ich kann aufgrund meines fortgeschrittenen Alters gut beurteilen, wie die kleine und große Welt in den späten 2012ern tickte, und wie sie heute tickt!
      An meinen Enkeln kann ich den fortschreitenden "way of life" gut erkennen:
      alle in bürgerlichen Familien aufgewachsen, haben sie heute mit den meisten unserer "bürgerlichen Tugenden" kaum was am Hut.
      Natürlich: die wirklich wichtigen, existenziellen Werte sind auch für die meisten von ihnen weiter ein Maßstab, weil von den Eltern noch vorgelebt.
      Aber sonst? Die Politik? Total uncool, schon gar bürgerliche Einstellungen zu wichtigen Fragen der Ethik in unserem Sinne!
      Daher: Sie hier halten der ÖVP Liebedienerei zur SPÖ vor, obwohl Koalitionen bei künftigen Regierungsbildungen ja sowieso - und speziell auch mit Rot/Grün notwendig sein werden.
      Sie halten der ÖVP Linksruck vor: stimmt schon irgendwie, die Frage ist nur ob diese "Linksabweichungen" nicht zumindest teilweise wirklich sinnvoll und zeitadäquat sind.

      Nochmals: ich halte das ÖVP-bashing unseres Dr. Unterberger und auch der meisten Blogger für - im Tagesgeschäft - grundsätzlich berechtigt, aber keinesfalls im grundsätzlichen Bereich!
      Nach meinem Dafürhalten ist sie immer noch die einzige Partei unseres Landes, die aus den historischen Wurzeln der christlichsozialen Weltanschauung noch wichtiges bürgerliches Gedankengut für die Zukunft unseres Landes bewahren bzw. retten kann!

      Mit unseren bürgerlichen Idealen, gültig in den vergangenen ein, zwei Jahrhunderten, können (leider) heute, unter den Voraussetzungen der Jetztzeit und des heutigen "way of life", auch bei bestem Willen und größten Anstrengungen keine Mehrheiten mehr errungen werden!

      Falls Ihr nun meint, Zersplitterung und ewiges Weitersuchen auf Rechts-Mitte-Newcomer mit bürgerlichem Charisma (heute ganz selten geworden) wäre notwendig, dann wird wohl der höherstehende Artikel unseres Erich Bauer zum Tragen kommen "(der letzte Hurone").
      Und dann sowieso: Arreviderci, bürgerliche Welt! Schön war's, aber spielen tun's es nimmer!

      Gerhard Michler

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      13. November 2013 15:44

      Sg. Wertkonservativer,

      vielen Dank, daß Sie meinen Beitrag erwähnen. Wenngleich auch als "Abschreckungsobjekt" :-). Und wenn ich schon dabei bin:

      Wir befinden uns in einer außerordentlichen, noch nie dagewesenen Phase der Wirtschaftsgeschichte. Im vorherrschenden Geldsystem entsteht Geld durch Schulden. Ohne Schulden kein Geld. Das hat auch global seine Gültigkeit. Aber nicht nur das Geldwesen ist globalisiert, sondern auch die Industrieproduktion... Es wurde das marxistische System der "weltweiten Arbeitsteilung" umgesetzt. Auf der einen Seite des Globus wird die Deindustrialisierung zügig vorangetrieben und auf der anderen Seite explosionsartig Produktionsstätten errichtet. Beide Globushälften sind voneinander abhängig. Volkswirtschaften im alten Sinne gibt es nicht mehr. Auch wenn sich "Staaten" noch immer Staaten nennen. Daher haben auch sämtliche "Gedanken-Titanen" aus "Grauer Vorzeit" ihre Gültigkeit verloren. Sie sind für das vorherrschende globale System nicht geschaffen... Sie sind auch keine Lösung!

      Unsere Nachkommen werden 2 Lösungen vorfinden: "kreative" Tilgungssysteme bis in alle Zukunft. Was notwendigerweise eine "Huxley'sche" Welt, voll glücklicher Sklaven nach sich zieht und auch verlangt...

      oder...

      ein apokalyptisches Crash-Szenario unvorstellbaren Ausmaßes...

      Unnötig zu erwähnen, daß auch im ersten Fall die Eigentumsverhältnisse "nachhaltig" verändert werden... das hat's aber in der Welt immer und immer wieder getan. Die Nachkommen müssen das halt auch irgendwie (durch)machen...

    • Pumuckl
      14. November 2013 00:05

      @ Wertkonservativer

      Nochmals - WILLKOMMEN ALS HEIMKEHRER IM TAGEBUCH ! EINEN wie Sie sehe ich im Konzert der Meinungen jedenfalls als " Gewürz " an. Würde Ihre Botschaft von allen verkündet wärs langweilig.

      Aber Treue, in Ihrem Fall zur ÖVP, ist für einen altmodischen Menschen wie mich noch immer eine Tugend.

      Aber, sehr geschätzter Herr Michler, denken Sie doch an den NÖ- Langzeit-Landeshauptmann Andreas Maurer ! Der, im wahrsten Sinn des Wortes biedere,
      Bauer sagte sagte bei seinem Amtsantritt* sinngemäß: " Wenn man anständige Arbeit vollbringen will, muß man erst den alten Dreck entfernern ( ausmisten ).

      PARTEI-SOLDATENTUM MUSS SERIÖSER NACHWUCHSFÖRDERUNG WEICHEN ! ! !

      * Wenn ich mich richtig erinnere, wurde Maurer nach einem Skandal an dem die Landes-Hypo und Viktor Müller beteiligt waren, Landeshauptmann.

      @ Erich Bauer 15:44

      Würden doch mehr wichtige Personen so einfache, aber wichtige, Zusammenhänge so klar erkennen und aussprechen wie Sie !

  25. Gerhard Pascher
    13. November 2013 07:37

    Michael Spindelegger muss sich nun - wie nach Johann Nestroy - fragen:
    "Jetzt bin ich wirklich neugierig, wer stärker ist, ich oder ich?"
    Der (plakatierte) Wunsch als Bundeskanzler oder doch nur ein Geiselhäftling der SPÖ - und der schwarzen Landesfürsten - vorwiegend von Erwin Pröll aus St. Pölten.

    Beim Koalitionspoker kann die SPÖ besser bluffen, aber bitte auch nicht "Schwarzer Peter" spielen. Dabei muss bekanntlich der andere das Unangenehme tun, für das er dann auch die Verantwortung trägt. Bei ähnlichen weltweit üblichen Kartenspielen bezahlt der Verlierer die nächste Runde. Wer wird dies bei uns sein?

  26. mike1
    13. November 2013 07:17

    abgesehen von der richtigen Aussage "Mit dieser SPÖ ist keine Koalition möglich" fragt man sich, warum eigentlich ausgerechnet der haslauer die bildung verhandelt ?

    wer weiß eigentlich, was die övp noch will ?

    bei der spö wissen wir's eh: alles soll so bleiben wie es ist, wenn kein geld mehr da, dann steuererhöhung. für die weitere arbeitsplatzvernichtung sorgen ögb und ak, der capperl hat sein auskommen, daher passt eh alles. die leut schicken wir in die nms, bleiben dumm und wählen weiterhin die sozn, also was soll's, steht alles zum besten. der futtertrog wird die nächsten jahre schon reichen, hinter uns die sintflut. also eine sattsam bekannte einstellung der linken dümmlinge.

    konsequenz kann nur sein: neuwahlen, aber bald - in der hoffnung, dass andere gute koaltionsmöglichkeiten sich auftun (welche eigentlich?), die politischen konstellationen in ö sind ziemlich hoffnungslos.

    so träumt man sich's halt besser...

    • Undine
      13. November 2013 13:41

      @mike1

      Neuwahlen wären angebracht; der Wähler hätte jetzt schon etwas mehr Ahnung, was die "Neuen" wollen/können und die "Alten" nicht können.

  27. Pumuckl
    13. November 2013 06:29

    Die UNTERDRÜCKUNG der BUDGET-WAHRHEIT vor der Wahl kann man leider nur als PERFIDEN WAHLBETRUG SEHEN ! ! !

    Das muß nun auch das Wahlvolk erkannt haben. BEI NEUWAHLEN WÜRDE DIE ROT-SCHWARZE ACHSE MIT SICHERHEIT UNTER 50% SINKEN.

    Die ÖVP wird sich deshalb die weitere Beschädigung Österreichs mittragen und sich dem verhängnisvollen Diktat der SPÖ, zur Änderung der Gesellschaft, weiterhin unterwerfen.

    Leider könnte auch keine andere Koalition regieren, ohne den Österreichern schmerzhafte Maßnahmen aufzubürden.

    • Pumuckl
      13. November 2013 09:34

      Korrektur:
      Die ÖVP wird deshalb die weitere Beschädigung Österreichs mittragen und sich dem verhängnisvollen Diktat der SPÖ zu Änderung der Gesellschaft weiterhin unterwerfen.

  28. socrates
    13. November 2013 06:20

    1. Die ÖVP fällt sogar im Liegen um!
    2. Die ÖVP verkauft ihre Anhänger für ein Linsengericht!
    3. Strache als stäkste Opposition wählen.

  29. plusminus
    13. November 2013 02:20

    Die Verabschiedung der ÖVP von sämtlichen Wahlansagen wirft zwei wichtige Fragen auf:

    Warum darf ein unbedarfter LH Haslauer das Bildungsthema verhandeln und nicht ein ausgewiesener Bildungsexperte? Diese Sparte ist für unsere Zukunft viel zu wichtig, um auf sämtliche sozialistischen Vorgaben einzuschwenken und damit den Zusammenbruch des Systems zu riskieren.

    Man fragt sich weiter, warum die ÖVP permanent vor der SPÖ in die Knie geht (offenbar nicht nur bei neuen Steuern) und noch schlechter verhandelt als die Union in Deutschland, wo die Medien schon fragen, ob die SPD die Wahlen gewonnen hat? Wie man am Beispiel der Schwarzen in Österreich sieht, geht der Kniefall noch tiefer!

    Die Antwort liegt nahe.
    Nicht nur, daß die ÖVP ihre besten Köpfe bereits "guillotiniert" hat, ist es dem traurigen Rest nurmehr wichtig die nächsten fünf Jahre am Futtertrog zu überstehen, weil danach viele von ihnen aus der Politik ausscheiden und damit die höchst unwahrscheinliche Wiederwahl für sie sowieso keine Rolle mehr spielt - ganz nach dem Prinzip: "hinter mir die Sintflut".
    Anders ist dieser Zug der ÖVP-Lemminge nicht mehr zu erklären.

    Daher wird es auch zum Nachteil unseres Landes weder Neuwahlen, noch eine andere Regierungskonstellation geben und die SPÖ reibt sich in Erkenntnis der Situation genüßlich die Hände!

    • AppolloniO (kein Partner)
      14. November 2013 11:03

      Warum darf ein Haslauer Bildungsthemen verhandeln? Sokrates, diese Frage verstehe ich nicht. Es verhandelt auch ein Pühringer die Finanzen usw. usf.
      Überhaupt: die Bundes-ÖVP hat doch längst den Löffel abgegeben.
      Da wollen wir eine GROSSE Verwaltungsreform und befragen die Frösche, sprich Landeshauptleute, wie die Sümpfe zum Trockenlegen sind.
      Letzte Hoffnung: das Implodieren der GroKo.

    • Torres (kein Partner)
      14. November 2013 14:59

      Genausogut kann man sich fragen, warum ein unbedarfter LH Pühringer Finanzfragen verhandeln darf. Wer ihn (zusammen mit Schieder) übrigens gestern in der ZiB2 gehört hat, wie er zum Thema ausschließlich inhaltsloses Bla-Bla, primitivste Gemeinplätze und heiße Luft von sich gegeben hat, kann sich leicht ausmalen, was da von der ÖVP zu erwarten ist. Bemerkenswert immerhin, dass Pühringer "seine" Minister Mitterlehner und Fekter gelobt hat und ihnen "volle Unterstützung" zugesagt hat.





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