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Haselsteiner wie Stronach: Wer zahlt, schafft an

Es ist für Österreich ein weitgehend neues Phänomen. In Amerika ist es schon länger bekannt: Reiche Pensionisten, die einst unternehmerisches Glück hatten, entdecken die Politik als interessantes Altershobby. Nach dem Motto jedes Stammtisches: Wir wissen doch viel besser, wie Politik zu gehen hat. Und nach jedem Krügel noch besser. Frank Stronach wie Hans-Peter Haselsteiner bescheren jetzt auch uns diese neue Erfahrung. Die in der Tat eine Erfahrung ist.

Denn beide beweisen uns in Wahrheit, dass Erfolg in der Wirtschaft noch keineswegs einen guten Parteiführer macht. Ähnliches hat – eine Stufe niedriger – etwa auch schon Veit Schalle bewiesen. Er hatte einst Billa groß gemacht, ist dann als Parlamentarier aber sehr klein geworden. Politik will halt genauso gelernt werden wie Straßen- oder Autobauen.

Es ist irgendwie schade, dass man Haselsteiner in keiner TV-Konfrontation zu sehen bekommt. Da hätte er uns etwa genau erklären können, wie man zu bestimmten staatlichen Aufträgen in Österreich oder auch Russland kommt. Solches Wissen führt ja übrigens auch an die Spitze sehr mächtiger Industrie-Vereinigungen.

Freilich hat auch Stronach in seinen Auftritten bisher vieles nicht erklärt: Etwa ob er es wirklich „fair“ – sein Lieblingswert – findet, dass man sich einen Parlamentsklub einfach kaufen kann. Oder ob es „fair“ ist, in Österreich eine Partei zu gründen und führen, aber den Großteil des Jahres aus steuerlichen Gründen im Ausland zu leben.

Beide Männer haben viel Geld in ihre jeweiligen Parteien gesteckt. Stronach zweifellos viel mehr als Haselsteiner. Er hat wohl auch mehr. Das hat etwa zu den schönsten Plakaten des Wahlkampf geführt (Die ÖVP hingegen kann sich offenbar nicht einmal mehr einen guten Photographen leisten, der Spindeleggers Gesicht nicht nur aus Nase bestehen lässt, und der Frau Jank nicht wie eine Reichswasserleiche aussehen lässt, die sich nicht einmal einen Schminkbeutel kaufen kann. Aber lassen wir diesmal die ÖVP und ihre Wahlkampfmanager. Es geht um die beiden Millionärsparteien).

Stronach hat bereits viel mehr als Haselsteiner geistig mit dem Altern zu kämpfen und damit, dass er viele Fragen und Probleme gar nicht mehr begreift. Auch wenn ich seine fünf Stehsätze weitgehend richtig und positiv finde, bleibt es doch unfassbar, dass es nie eine substanzielle Auffüllung und Präzisierung gegeben hat. Daher widerspreche ich auch nicht, wenn manche nach seinen Auftritten erstaunt meinen: Der Mann ist ja gaga.

An einem hat Stronach aber von Anfang an keinen Zweifel gelassen: In meiner Partei gelten nur meine „Wärte“. Da habe nur ich was zu sagen. Ich weiß zwar noch nicht was. Aber das gilt.

Ganz anders bei Haselsteiner, LIF und Neos. Bei denen findet man jedes nur erdenkliche Programm. Eine Partei und noch eine Partei und noch ein paar Exoten aus den unterschiedlichsten Ecken und dann der Deus ex machina mit dem dicken Geldbeutel. Der Deus hat jetzt nur das Problem, dass er schon wieder ein ganz anderes Programm hat als zuvor die beiden auch nur halb vermählten Parteien.

Wer ist dort jetzt eigentlich der Chef? Der ehrgeizige Vorarlberger oder der machtbewusste Kärntner aus Tirol? Niemand weiß es, obwohl es doch irgendwie wichtig wäre. Hat sich doch beispielswiese der eine gegen neue Steuern ausgesprochen, während der andere geradezu fanatisch die Einführung neuer Steuern verlangt.

Einkommensteuer bis 70 Prozent, bis 80, bis 95? Alles findet sich bei Haselsteiner. Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer? Alles findet sich bei Haselsteiner. Aber nichts davon war eigentlich Teil des Neos-Programms. Wir haben jedoch schon von Frank Stronach gelernt: Wer das Gold hat, macht auch die Regeln.

Und das hat eben der Herr Haselsteiner und nicht der Herr Strolz. Was sehr dafür spricht, in Haselsteiner den nunmehr entscheidenden Mann zu sehen. Zur gleichen Erkenntnis über die dortigen Machtverhältnisse kommt man auch angesichts der erstaunlichen Tatsache, dass Haselsteiner jetzt schon als „der“ Neos-Minister verkündet wird. Das heißt etwas. Denn erstens dürften die Neos selbst bei einem wider alle Erwartungen gelingenden Einzug in Parlament und Regierung nicht allzu viele Ministerien bekommen. Und zweitens hat sonst noch keine Partei gesagt, wer Minister wird; lediglich drei Möchtegern-Bundeskanzler gibt es.

Wirklich genau hat man freilich beim bisherigen Parteiführer Strolz ohnedies nie erkannt, welche inhaltlichen Ziele ihn denn wirklich innerlich antreiben. Außer jenes, sich an der ÖVP zu rächen, weil sie ihn nicht aufgestellt hat. Das hätte übrigens der ÖVP keineswegs geschadet, wenn man die bedeutungslos gebliebenen schwarzen Neo-Kandidaten aus Raiffeisen- und moslemischen Quellen näher betrachtet (freilich kaum zu sehen bekommt).

Aber abgesehen davon war für Strolz selber anscheinend immer der Weg das Ziel. Das inhaltliche Ziel seines Einstiegs in die Politik blieb jedenfalls immer ein schwimmendes, wenn es überhaupt jemals sichtbar wurde.

Haselsteiner scheint hingegen ganz klare Ziele zu haben. Nur lassen die erst recht rätseln. Warum kann ein Unternehmer eigentlich ständig noch mehr Steuern in einem der höchstbesteuerten Länder der Welt verlangen? Die SPÖ und FPÖ sind für noch höhere Steuern, weil sie ja nur auf Stimmen der XYZ-Schicht spekulieren, die sich (irrigerweise) noch nicht als Opfer der vielen Steuerpläne sieht. Das ist wenigstens wahltaktisch logisch. Aber ein Unternehmer?

Hängt das vielleicht gar damit zusammen, dass Haselsteiner ja noch immer von den Ergebnissen seines Baukonzerns profitiert? Wenn man bedenkt, dass die Strabag im hohen Ausmaß von fetten Staatsaufträgen abhängig ist (man mache sich nur die unsinnigen Bahntunnels bewusst, die von den Neos erstaunlicherweise nie kritisiert worden sind), dann wird eines ziemlich klar: Haselsteiner muss der Nachschub an Aufträgen wichtiger sein als die dann am Ende vielleicht zu zahlende Steuer.

Für das Weiterbestehen der Strabag ist viel relevanter, dass der Topf voll ist, aus dem man schöpft, als dass man – im Falle schlechter Steuerberater – dann selber eventuell etwas in diesen Topf einwerfen muss. Angesichts dieses Zusammenhangs kann es Haselsteiner ignorieren, dass praktisch sämtliche relevanten Ökonomen (bis auf die im Sold der SPÖ stehenden) vor einer weiteren Erhöhung der Abgabenlast warnen und vehement eine Senkung verlangen. Im Interesse des Überlebens (und der Neugründung) Zehntausender  kleiner und mittlerer Unternehmen, die vom Markt leben und nicht vom Staat. Den sie nur finanzieren müssen.

Aber eigentlich kann man bei einem Kämpfer aus dem Stall der Heide Schmidt auch nicht viel anderes erwarten. Dort waren immer die linken Parolen wichtiger als das Ordnungspolitik. Diese Tradition wird ja auch durch die Tatsache bestätigt, dass die Neos ausgerechnet den Vorkämpfer des Antikirchen-Volksbegehrens prominent in ihre Reihen aufgenommen haben.

Wenn jemand nach den vor allem durch Haselsteiner entstandenen Widersprüchlichkeiten in der rosa Gruppierung fragt, bekommt er schnoddrig zur Antwort: Das werden wir halt in den nächsten Monaten ausdiskutieren. Das heißt: Die Katze wird erst nach der Wahl aus dem Sack gelassen. Erst dann werden wir sehen, ob sie rot ist, oder ob wenigstens noch ein paar liberale Flecken geblieben sind.

Die Neos-Farbe Rosa ist zumindest aus heutiger Sicht kein Zufall: Von der totalen Übernahme schwuler Forderungen bis zur massiven Absage an eine Partnerschaft mit der FPÖ haben sich die Neos stark an Rot und Grün angenähert. Und mit Haselsteiner sind sie endgültig in deren Lager gelandet.

Stronach hingegen ist mit den paar Aussagen, die nachvollziehbar sind, ebenso klar in der schwarz-blau-orangen Wertewelt gelandet (aus der nur der wirtschafspolitische Sozialismus der Blauen ausbricht). Und noch ein Gegensatz zu Haselsteiner ist jetzt sichtbar: Stronach kennt seine Grenzen – oder die Steuergesetze. Er bleibt daher jedenfalls der Regierung fern, selbst wenn seine Partei hineinkäme.

Völlig unklar ist freilich, wo Stronach eigentlich brauchbare Minister finden will, die irgendwie besser wären als eine Regierung voller Mitterlehners und Schmieds. Kauft man sich die auch unter frustrierten Hinterbänklern? Und wie darf man sich das Funktionieren einer Regierung mit Stronachs Liste eigentlich vorstellen: Müssen dann die von ihm entsandten Minister vor jedem Handgriff, vor jeder Äußerung bei ihm anrufen und nach Stronachs Weissagung fragen?

Wenn Stronach das glaubt, dann sollte er sich von jemandem erzählen lassen, dass das schon einmal jemand so geplant hatte: ein gewisser Jörg Haider. Der stürzte dann jedoch in tiefe Depressionen, als er entdeckte, dass das nicht so funktioniert, und dass Susanne Riess-Passer ihn sehr bald außen vor gelassen hat. Weil sonst das Regieren nicht funktioniert hätte.

PS: Wähler, die wirklich ernsthaft zwischen den beiden Millionären schwanken, haben natürlich noch ein Kriterium: Nach allen verfügbaren Meinungsumfragen kommt Stronach ins Parlament, Haselsteiner  jedoch nicht. Da kommt dann zur völlig Unklarheit über die Parteilinie auch noch der Frust über die verlorene Stimme. Die genauso viel zählt, wie wenn man ganz daheim geblieben wäre.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 02:08

    "…wenn man die bedeutungslos gebliebenen schwarzen Neo-Kandidaten aus Raiffeisen- und moslemischen Quellen näher betrachtet (freilich kaum zu sehen bekommt)".

    Genau dieses bleibt mir als Wähler (sogar potentiellem VP-Wähler) so rätselhaft. Da gibt’s einen Mohammedaner auf todsicherem Listenplatz. Den Namen weiß ich momentan nicht, ich kann nicht arabisch. Dieser Herr verkündet von sich zunächst, er würde fünfmal täglich beten. Solches ist großartig und geht niemanden nix an.

    Worauf ich aber seit der gutmenschlichen Listenplatz-Ankündigung angestrengt warte: Bitte distanziere dich doch einmal von der Scharia, von der Zu-Tode-Steinigung von Menschen, vom Vorrang des Islam vor allen anderen Normen, von Ehrenmorden, vom Kopftüchl-Zwang, von der frechen Demütigung aller Frauen usw usf. Bitte bitte, enthülle deine Meinung!

    Doch wenn er solches auf Geheiß des Genossen Imam unterläßt? Dann sitzt sowas als ÖVP-Anwalt im Parlament und alle jubeln? Doch ehrlich gesagt: Angesichts mancher sonstiger VP-Kandidaten wäre das auch schon wurscht. Um Himmels (nicht: Allahs) Willen: Vermeinen die ÖVP-Bonzen wirklich, sich so dem österreichischen Wähler als Alternative zu einem Primitivling peinlichster Sorte darstellen zu können? Es ist zum Weinen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 01:13

    Während uns Stronach noch einen gewissen Unterhaltungswert beschert und Protestwählerpotential besitzt, ist Haselsteiner zwar wirtschaftlich ebenso erfolgreich, jedoch im Gegensatz zu Stronach ein schon einmal gescheiterter Politiker, der sich nicht ganz uneigennützig an die Spitze einer Neuauflage des LIFs = NEOS katapultiert hat und von dort den österreichischen Wählern alles erklärt, was niemand hören will!

    Wer außerdem ROSA als Parteifarbe wählt, signalisiert damit eindeutig seine linksideologischen Neigungen, auch wenn die Protagonisten versuchen, sich ein liberales Mäntelchen umzuhängen - die Parallelen zum ehemaligen LIF sind unübersehbar. Im unwahrscheinlichen Fall, diese Gruppierung zieht ins Parlament ein, macht sie garantiert den Steigbügelhalter für Rot und Grün, was vermutlich Sinn und Zweck der Kandidatur und deshalb entsprechend gefährlich ist.

    Resümee daher: Unwählbar für jeden halbwegs vernunftbegabten, mündigen Bürger!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 16:02

    Nach der eingehenden Lektüre aller Kommentare und Subkommentare werde ich meinen anfänglichen Verdacht nicht los, daß mit all den plötzlichen PARTEI-NEUGRÜNDUNGEN--- von linker Seite vehement forciert!---nichts anderes das Ziel sein kann, als die FPÖ mit allen Mitteln zu schwächen.

    Der ORF in seiner Gesamtheit und all die Gratis-"Zeitungen" scheinen nicht mehr ausreichend wirksam zu sein, die Wähler davon abzuhalten, ihr Kreuzerl bei der FPÖ zu machen. Die NAZI-Keule ist nur noch lächerlich.

    Also versucht man, um das Ruder/die MACHT auch weiterhin in der Hand behalten zu können, die Weichen neu zu stellen, um auf diese Weise die Wähler AUF ANDERE GELEISE zu LEITEN ---man GRÜNDET einfach ein paar NEUE PARTEIEN.

    Dadurch erwartet man zwar minimale Verluste für ROT, GRÜN, erhofft aber, daß sich potentielle FPÖ-Wähler aufteilen hin zu den Neuparteien.

    Dieser Gedanke stand seinerzeit Pate bei der LIF-GRÜNDUNG, dieser Gedanke steht heute Pate bei der Gründung der NEOS, der Stronach-Partei und den Piraten und was da noch alles so fischt im Karpfenteich.

    Wenn nach der Wahl die Mohren ihre Schuldigkeit getan haben, können sie gehen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 01:49

    Stronach ist der deutschen Sprache weitgehend entwöhnt, zumindest wenn es dabei über die simplen Basisbegriffe hinaus geht. Man sieht immer wieder, wie er um Worte ringt, weil Deutsch eben nach Jahrzehnten in englischssprachigem Umfeld inzwischen für ihn eine "Fremdsprache" geworden ist, und die erforderlichen Synapsen nicht automatisch anspringen. Die daraus resultierende Unbeholfenheit in der Diskussion, das sich Beschränken auf einfache Satzstellungen und Vokabular, mag den Eindruck erwecken, er sei intellektuell nicht Herr der Lage - "gaga" ist er aber sicher nicht.....was übrigens die Ministerwahl anginge, könnte er wohl aus einem Pool von Fachleuten schöpfen, die es unter den Nägeln jucken würde, sämtliche Berufspolitiker in die Wüste zu schicken.
    Da aber alles rund um hohe Politikerämter für das TS reine Gedankenspielerei bedeutet, bedauere ich für meinen Teil nur von Herzen, dass Stronach seine Gelder nicht vernünftiger investiert hat - nämlich nicht in eine neue Partei, sondern in ein konservatives Print- oder sonstiges Medium, in dem alle unseren hervorragenden Journalisten eine neue Heimat hätten finden können, die in den letzten Jahren aufgrund ihrer Haltungssausrichtung sukzessive obdachlos geworden sind; damit hätte Stronach weit in die Zukunft hinein WIRKLICH etwas bewegen können in unseren Landen. Aber vielleicht ist für ein solches Projekt das letzte Wort ja noch nicht gesprochen......

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 13:52

    o.T.

    Die tägliche Messerstecherei, diesmal in Graz. Die anfängliche Ausländervermutung hat sich bestätigt: ;-)

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1455433/Ein-Toter-nach-Messerstecherei-in-Graz?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 00:45

    spätestens seit haselsteiners eintritt in die partei sind die neos dem linken spektrum zuzurechnen.eigentlich waren sie das schon vorher,mit dem vehementen eintreten für die linksideologisch geforderte gesamtschule.
    der neos-capo strolz will sogar bildungsminister werden,um diesen marxistischen unfug durchsetzen zu helfen.und sein feindbild ist der verteidiger der bürgerlichen normen neugebauer.
    die aufstellung ist eigentlich klar:rechts(und gut):övp,fpö,bzö,stronach.
    links:spö,grün,neos,piraten.
    also:wählt rechts!

  7. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner Partner Homepage
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2013 09:33

    Um als Schriftsteller mein Brot zu verdienen, trat ich nach Abschluß der Anwaltsausbildung im Juli 1967 in die Oesterreichische Kontrollbank ein. Im Sommer 1968 kam mein Chef J.V. aus einer Unterredung mit "dem höchsten Funktionär der ÖVP" und erzählte mir, dieser habe gesagt: "Die Fälle Müllner und Olah sind zwischen den Parteien (ÖVP und SPÖ) akkordiert: Beide bekommen einen Strafprozeß, Müllner bekommt 4 Jahre Gefängnis, Olah 1 Jahr - beide Prozesse führt Dr. M., und wenn er's gut macht, macht er Karriere"- dieser erreichte in der Folge höchste richterliche Ämter. Für mich brachen alle Illusionen über den "Rechtsstaat Österreich" zusammen. Denn dieser in der Richterschaft wohlbekannte Skandal zerstörte die richterliche Unabhängigkeit. Doch ist die vorstehend beschriebene, schamlose Richterbestechung natürlich ein schweres Verbrechen - übrigens von mir angezeigt. Ein Parteibeitritt - im staatsnahen Bankbereich wohl nötig- war mir unmöglich und der sozialistische Politruk warf mich am Tag meiner Verlobung, im November 1969 - unbeschadet anerkannt guter Leistungen - mit den Worten hinaus : "Sie sind präpotent". Fortan wußte ich, daß Österreich von Verbrechern beherrscht wird, und verdiente mein Brot - nicht zu mager - im erlernten Beruf als Rechtsanwalt. Wie schreibt der große Kirchenlehrer Aurelius Augustinus :"Dem Frommen gerät alles zum Guten." Und Stronach ist nun einmal kein Verbrecher!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBerater des Lichts
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2013 00:47

    Bei Haselsteiner und Strohsack mischen sich Scheinregierung und Schattenregierung:

    - Haselsteiner ist Freimaurer:

    http://www.meinbezirk.at/klagenfurt/chronik/mythen-und-fakten-ueber-freimaurer-d314185.html

    - Strohsack ist bei B'nai B'rith:

    http://toronto.jnf.ca/images/FrankStronach_invite-web.pdf


alle Kommentare

  1. Huhul (kein Partner)
  2. Alita (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:59

    No Winston... You cannot pilsobsy like Harper. He is religious right, not just right... I hope he stays on his promise and not screw up the whole country. ;) http://vikekwp.com [url=http://mjxcodfjt.com]mjxcodfjt[/url ] [link=http://vkgwuwx.com]vkgwuwx[/link ]

  3. Sarah (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:49

    My favourite exmplae of media cough cough balance occurred during the last election when the tories couldn't be caught dead musing about a majority without some PPG Jack-in-the-box waiting to pop his head out screaming "Gotcha!"The media will occasionally gore the Liberal oxe but please don't try to retail the notion there's balance.

  4. Ike (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:45

    Consider what the political press is wtiirng about: All Harper, All the time. Nothing about any of the Liberal leadership candidates. It's as if Harper had the press corps on puppet strings. If Harper were to announce a week before the Liberal leadership convention that he's going to impose a dress code on the Ottawa press, no one in Canada would ever find out who the new leader of the Liberal party is, the press would be too busy wtiirng about themselves.

  5. Fanny (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:24

    Politics watch has a fairly deatelid piece on this which sets the record straight on many pointsAll you guys have is:* Martin is the only PM that allowed the NPG to control the lists (He did control lists during campaigns which they did cover)* Harper ain't playing along with putting the NPG in charge of his press conference.* The NPG executive is organizing boycotts, resting on unanimous votes etc. in other words acting like a union fighting to take control of the press conferences.* Harper is questioning the bias of the EXECUTIVE of the NPG saying they never did this to the Liberal PM's that refused to put them in charge of press conferences.Good luck turning a union organizing drive into the end of the world as we know it.

  6. Boog (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:50

    This piece was cogent, werwl-litten, and pithy.

  7. Segestes (kein Partner)
    22. September 2013 14:24

    "Meine Mitpatrioten, ..."

    Mehr braucht man - meiner bescheidenen Mrinung nach - eigentlich nicht zu lesen, um zu wissen, dass wir es hier mit jenen typischen, von Fox News zurechtmanipulierten, nützlichen Idioten (Lenin!) zu tun haben, die gegen ihre eigenen Interessen handeln.
    "Gegen korrupte Politik" - und dann marschieren diese armen Hascher ausgerechnet im Gleichschritt mit den Republikanern...
    Wie auch immer, es sollte unsereins wenig kratzen, ob und wie man in den USA krankenversichert ist - selbiges gilt für den dort grassierenden Schusswaffenfetisch und ähnliche Kuriositäten.
    Gefährlich wird es nur, wenn Unterberger und Konsorten versuchen, diesen us-amerikanischen Gepflogenheiten eine Art Vorbildwirkung für Österreich anzudichten.

    • Segestes (kein Partner)
      22. September 2013 14:26

      Anmerkung: Gehört zum "Trucker-Beirtag" unterhalb.

    • Liberator (kein Partner)
      22. September 2013 16:13

      Auch wenn ich diesen Vulgärlibertären nichts abgewinnen kann - wenn Menschen glauben die Interessen von anderen Menschen besser zu kennen als diese selbst, dann werde ich misstrauisch.

      Was das Wort "Hascher" bedeuten soll ist mir nicht ganz klar, sollte es jedoch jemanden bezeichnen der Cannabis konsumiert, dann kannst du dich mit der Dumpfdiktion schon recht gut in die Geriatriearmee des Dr. Gruselgla.. äh Unterberger einreihen.

    • Segestes (kein Partner)
      22. September 2013 21:45

      Das Verschluckte "l" der Hascherl darf gerne auch in Papier eingerollt und geraucht werden :)

  8. Klaus (kein Partner)
    22. September 2013 13:26

    Trucker wollen Amerika drei Tage lahmlegen

    Mittwoch, 18. September 2013 , von Freeman um 16:00

    Eine Organisation von Lastwagenfahrer will vom 11. bis 13. Oktober ganz Amerika lahmlegen und streiken. Sie haben vor mit Hundert- tausend Lastwagen in Washington DC gegen die Politik von Obama zu demonstrieren. Auf der Farcebook-Seite "Truckers to Shutdown America" steht: "Die Menschen in Amerika haben die Korruption satt die Amerika zerstört! Wir rufen deshalb zum GENERALSTREIK am Wochenende des 11. bis 13. Oktober auf. Alle Räder stehen still. Amerikaner können in Solidarität mit den Lastwagenfahrern mitstreiken!" Es haben fast 22'000 der Aktion bereits zugestimmt.

    Mittwoch, 18. September 2013 , von Freeman um 16:00

    Eine Organisation von Lastwagenfahrer will vom 11. bis 13. Oktober ganz Amerika lahmlegen und streiken. Sie haben vor mit Hundert- tausend Lastwagen in Washington DC gegen die Politik von Obama zu demonstrieren. Auf der Farcebook-Seite "Truckers to Shutdown America" steht: "Die Menschen in Amerika haben die Korruption satt die Amerika zerstört! Wir rufen deshalb zum GENERALSTREIK am Wochenende des 11. bis 13. Oktober auf. Alle Räder stehen still. Amerikaner können in Solidarität mit den Lastwagenfahrern mitstreiken!" Es haben fast 22'000 der Aktion bereits zugestimmt.

    Hier die Forderung welche die Trucker haben:

    Meine Mitpatrioten, diese Aktion dient zur Unterstützung der Lastwagenfahrer für eine grosse Lahmlegung der ganzen Nation durch einen dreitägigen Strike vom 11. bis 13. Oktober. Obamacare ist in Kraft und die meisten Menschen sind bereit dagegen was zu tun. Kein Kommerz an diesen drei Tagen, deshalb besorgt euch Waren die ihr benötigt. Keine Banktransaktionen und kein Einkaufen. Es spielt keine Rolle ob 1 Million Lastwagen oder nur 50 durch Washington rollen, der Kongress muss uns zuhören, denn wir sind das Volk. Obama muss aus dem Amt entfernt werden, wegen Hochverrat und anderen Verbrechen. Wir verlangen, dass der Kongress wegen Benghazi und Seal Team 6 Anhörungen durchführt. Lois Lerner muss ins Gefängnis (Die korrupte Steuerbeamtin die besonders die Tea-Party mit Steuerprüfungen belegte). Entfernt Eric Holder aus dem Amt wegen Verbrechen gegen das Volk und der Verfassung (Justizminister der nichts gegen die kriminellen Grossbanken unternimmt). Und zuletzt, die Treibstoffpreise.

    Es gibt schätzungsweise 150'000 selbstständige Transportunternehmer in den USA, Fahrer die einen eigenen Truck besitzen. Wenn alle diese Trucker sich nach Washington DC begeben, dann wäre das eine sehr machtvolle Demonstration. Wenn dann noch angestellte Fahrer der Transportunternehmen solidarisch dazustossen, dann wäre das noch viel deutlicher. In dem der gesamte Transport von Waren für drei Tage in ganz Amerika gestoppt wird, durch eine friedliche Demonstration der Stärke, wird ein lautes Warnsignal an die Tyrannei die aus Washington kommt gesendet. Die korrupte Politik gegen das Volk und nur für die Grosskonzerne muss aufhören. Es mag für uns in Europa nicht deutlich sichtbar sein, aber es brodelt gewaltig in der amerikanischen Gesellschaft. Sie haben schon länger gemerkt, sie leben in einer faschistischen Konzerndiktatur die nur den Reichen dient. Und Kriege die immer mit Lügen begründet werden haben sie auch satt.

    Am 11. September rollten bereits 1 Millione Biker (Polizeiangaben) durch Washington als donnernde Demonstration anlässlich des Jahrestages von 9/11. Selber sagen Organisatoren es waren fast 2 Millionen Motorradfahrer. Mit nur vier Wochen Ankündigung kamen so viele zusammen.
    http://www.youtube.com/watch?v=6wrW_YJGjNo

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Trucker wollen Amerika drei Tage lahmlegen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/09/trucker-wollen-amerika-drei-tage.html#ixzz2fcUjC0PL

    • Liberator (kein Partner)
      22. September 2013 16:14

      Eine besonders nervige Eigenart der Foristen hier, jeder Schmarrn wird möglichst im Volltext hineinkopiert. Wenn man diesen Rotz überhaupt posten muss, dann reicht auch ein Link und eine kurze Erklärung.

  9. AppolloniO (kein Partner)
    22. September 2013 11:03

    Nach dem grandiosen Sieg von Seehofer konnte sich die grün-,linkslastige BRD Presse (bis zum Handelsblatt!) nicht genug wundern, wieviele Bayern trotz der immensen immer widergekäuten Fehler, dem Bayerischen MP ihr Vertrauen aussprachen.

    So ist`s mit der richtigen Aufzählung der Schwächen unserer Klein-Parteien. Nur:

    trotz dieser Unzulänglichkeiten ist jede Stimme bei
    FPÖ. Stronach, Neos und BZÖ besser aufgehoben als bei Schwarz/Rot/Grün.

  10. F.V. (kein Partner)
    22. September 2013 10:42

    Nicht zum Thema, aber doch passend zur heutigen "Politik".

    Türken schießen Helikopter ab und Islamisten köpfen beide Piloten

    DMZ:

    Die beiden Piloten konnten sich zunächst durch Absprünge mit Fallschirmen retten, wurden dann jedoch ausweislich eines YouTube-Videos und bei Facebook veröffentlichter drastischer Bilder von Kämpfern der Rebellen enthauptet.

    http://www.d-mz.de/2013/09/17/syrien-konflikt-turkei-schiest-syrischen-helikopter-ab-islamisten-kopfen-beide-piloten/#more-1159

    Das Video ist unter youtube nicht mehr zu sehen; es verstößt angeblich gegen Regeln. Offenbar beleuchtet es drastisch, was von der „syrischen Opposition“ und ihren Unterstützern, den USA/Obama, aber auch den "Willigen" in der EUdSSR zu halten ist.

    http://www.youtube.com/watch?v=U-4jahHt-B4&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DU-4jahHt-B4&app=desktop

    Das möge sich der Herr Integrations-Staatssekretin doch auch einmal zu Gemüte führen.

  11. Tik Tak (kein Partner)
    22. September 2013 10:17

    " ... : Wir wissen doch viel besser, wie Politik zu gehen hat. Und nach jedem Krügel noch besser. ..."

    Faszinierend, wenn dem Unterberger die Argumente ausgehen unterstellt er dem Stronach also Alkoholismus.
    Das ist so tief, vom Niveau dieses Artikels aus kann man "heute" und Österreich" von unten betrachten.

    Und nein, Hr. Dr. Unterberger, auch wenn der Haselsteiner sich als korrupt geoutet hat, dem Stronach einfach nur "unternehmerisches Glück" zu unterstellen ist einfach nur peinlich.
    Der hat ganz einfach nur jahrelang 24/7 gearbeitet und war damit erfolgreich.
    Da ist in der Pykergasse wohl der Neid ausgebrochen.

  12. Francois Villon (kein Partner)
    22. September 2013 10:17

    In der „Großen Politik“ geschieht nichts ohne Ansicht. Was „plötzlich“ passiert, oder wo man keine rechten Ursachen erkennen kann, hat trotzdem den solchen Ereignissen „angemessenen“ Grund. Man sieht ihn üblicherweise nicht, denn die wirklichen Ereignisse finden natürlich hinter der Bühne und nicht auf der Bühne statt.

    Diese Einsicht haben schon seit eh und je die Wissenden und Mächtigen immer gehabt – und ab und zu auch öffentlich geäußert. Das obige (sinngemäße) Zitat stammt von Benjamin Disraeli; der Luxemburgische MP Jean Claude Juncker sagte es: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." Aber eigentlich weiß das ohnedies jeder; Politik findet selbstverständlich hinter verschlossenen Türen – und nicht im Bierzelt oder bei Wahlveranstaltungen statt. Die verwendeten Begriffe – wenn schon etwas „öffentlich“ diskutiert wird, haben durchwegs eine Doppelbedeutung: man nennt es Reform und meint Steuererhöhung oder Pensionskürzung, Kriege werden mit „humanitären“ Floskeln als Friedenssicherung, etc. angemalt, usw.

    Bei uns im Schrebergarten ist es grundsätzlich nicht anders. Zwar passieren ob der Beschränktheit vieler Akteure immer wieder Pannen, die etwas mehr von der Wirklichkeit erkennen lassen, aber die Arkana der Politik sind doch dieselben.

    Um den eigentlichen Sinn der jüngsten Parteigründungen zu erfassen, muß man, wie bei Kriminalfällen, die Frage stellen: Wem nützt es?“ Wem nützt bzw. schadet die Gründung des „Team Stronach“ oder der „Neos“? Es ist ganz offensichtlich: Es nützt den Roten, egal wie schlecht sie bei der Wahl abschneiden, es schadet der FPÖ in erster Linie, aber auch der ÖVP, weil mit TS scheinbar eine „Wirtschaftspartei“ eines „erfolgreichen Unternehmers“ etwas einbringt, was in Österreich am meisten fehlt.

    Als es den wahren Herren über Deutschland nützlich erschien die linke Regierung Schröders zu stürzen und die CDU (als „Atlantiker“) an die Macht zu bringen, kam – oh Wunder – der in der Versenkung verschwundene Oskar Lafontain wieder an die Oberfläche und gründete „Die Linke“. Damit wurden der SPD zuverlässig mindestens 10% der Wählerstimmen abgenommen und ihr jede Aussicht auf den Gewinn der Bundestagswahlen genommen. Mit der CDU (egal mit welcher Koalition) war die den USA genehme Politik leichter zu exekutieren.

    Um nochmals auf Österreich zurück zu kommen: Hier genügte es nicht, die rotschwarze Koalition zu „sichern“, denn es bestand die sehr reale Möglichkeit, daß die FPÖ als stärkste Partei das Rennen gemacht hätte. Damit wäre es auch dem kryptokommunistischen Fischer kaum möglich gewesen, sie nicht mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Zwar ist Österreich nicht der Nabel der Welt, aber angesichts der unlösbaren Probleme der EUdSSR hätte so eine Konstellation wohl Folgewirkungen, wie wir ja schon an Irland, Island oder Griechenland, die die Brüssler Doktrin erschütterten, sehen konnten. Das mußte verhindert werden.

    Auch wenn „wir“ Verbindungen von Stronach zur SPÖ nicht sehen (konnten), so gab es diese schon zu Beginn, als Vranitzky als Kanzler und Randa als Chef der Bank Austria Stronach die SDP für einen Pappenstiel zuschanzten – und beide dafür mit einem Aufsichtsratposten der Magna belohnt wurden. Auch die ständige Übername von politischen Figuren aller Couleurs ins Management der Magna – Grasser, Westenthaler, Rudas, ... zeigt, welche Karten gespielt wurden und werden.

    Die Parteigründung könnte freilich noch andere Drahtzieher haben, solche, die über den quasi nur „nationalen“ stehen, wofür durchaus spricht, was der Berater des Lichts am 22. September 2013 00:47 schrieb: „Bei Haselsteiner und Strohsack mischen sich Scheinregierung und Schattenregierung“ (Loge und B'nai B'rith).

    Ich denke, daß es so oder so ähnlich zuging. Aus diesem Grund sind – sofern man den frommen Glauben an Wahlen und die Dömokratur noch hat – Stimmen, die für TS, Neos oder BZÖ abgegeben werden, den löblichen Absichten solcher Wähler zum Trotz, völlig sinnlos, ja sie sind im Gegenteil nur die weitere Befestigung der GROKO unter Führung der Linken bewirken. Selbst die Stärkung der ÖVP in ihrem heutigen Zustand bedeutet nichts anderes. So betrachtet scheint die FPÖ die einzige Alternative zu sein, das kleinste Übel.

    Übel deshalb, weil der H Che bedauerlicherweise kein Format und Charakter hat, am Schluß womöglich auch nichts anderes herauskommt, als das was wir schon jetzt haben.

    • Liberator (kein Partner)
      22. September 2013 16:22

      So viel Text nur um gegen die roten/schwarzen Sozialisten zu keifen, um am Ende die blauen Sozialisten zu empfehlen.

      Der Schmarrn mit den geheimen Verschwörerlogen bringt mich auch nur mehr zum kotzen. Ja dann sind die Typen halt in irgendwelchen Vereinen - welcher Politiker (egal welcher Farbe) ist das denn nicht? Die roten haben halt ihrer Freimaurer, die blauen sind in Ihren Burschenschaften und die schwarzen im Bauernbund oder beim CV.

      Und selbst wenn Sie von keiner Mitgliedschaft wüssten - wer sagt, dass sich Politiker nicht wirklich geheim mit irgendwem treffen und sonstwas beschließen oder bereden. Dieses grenzdebile Geschwätz über irgendwelche Logen oder sonstwas ist zu 100% Spekulation und damit völlig irrelevant.

      Wer weiß, vielleicht verschwört sich der HC gerade wirklich geheim mit der Rosenkranz, dem Faymann und den rotnationalzionistischen Bewohnern von Neuschwabenland.

  13. Liberator (kein Partner)
    22. September 2013 10:02

    Wow, 9 positive Bewertungen für den debilen Kommentar von Undine...

    "Die Linke" hat also die neuen Parteigründungen forciert um die arme FPÖ zu schwächen. Die Opferrolle lässt sich bei den blauen Sozialisten eben immer noch ein Stückchen weiter treiben.

    Wie genau hat das denn die Linke gemacht?
    Aber naja, wenn ich an den Fränki denke wird das irgendwie plausibel, der könnte durchaus ein linksgesteuerter Cyborg sein. Aber warum lassen sie den so viel Blödsinn labern? Da gehen ja erst recht wieder Wähler zur FPÖ, vielleicht einfach ein Programmfehler.

    PS:Hat die Linke auch die deutsche Afd gegründet?

  14. Rosa (kein Partner)
    22. September 2013 08:57

    Da war doch was?
    # Schmiergeldvorwürfe gegen Haselsteiner
    # Autobahnbauten in Ungarn
    # Aktenzahl 2St10/09i
    # Wiener Lobbying-Agentur „eurocontact“
    # Ex-LIF-Bundessprecher Alexander Zach
    # die ungarische liberale Partei „Bund Freier Demokraten“ (SZDSZ) hat Geld erhalten und war in Regierungskoalition mit der sozialistischen Lügen-Partei, die Ungarn ausverkauft hat.

    Strabag hat sicher toller Aufträge aus Ungarn erhalten - finanziert aus ungarischen Steuergeldern.

  15. Anonymer Feigling (kein Partner)
    22. September 2013 08:25

    Irgendwie finde ich die rosa NEOS (früher das hellblaue LIF) durchaus praktisch, solange sie nicht mehr als die für den Einzug ins Parlament nötigen Stimmen erhalten.

    Aufgrund ihres Programmes werden sie vorrangig rote und grüne Protestwählerstimmen anlocken, die dann durch ihr Scheitern an der Stimmenhürde vernichtet werden.

    Manchmal muss man die Welt auch einmal durch eine "rosa" Brille betrachten. ;-)

  16. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. September 2013 08:25

    Also wenn bei den NEOs nicht auch die Industriellenvereinigung eine gewichtige finanzielle Rolle gespielt hat, fresse ich einen Besen - das viele viele Geld für die Kampagne kommt niemals von Haselsteiner alleine.

    Die gehen doch regelmäßig auf Brautschau, um die ÖVP wieder gefügig zu machen. Das NEOs-Programm ist übrigens gespickt mit Forderungen de IV - korrekt zitiert! Gibt's dazu keine Recherche?

  17. Knut (kein Partner)
    22. September 2013 08:07

    Die ÖVP h a t einen guten Photographen!

    Neu ist nur die Masche, dass das Stimmvieh aus Mitleid wählen soll. Nämlich den Spindi ... sicher. Echt! Ist doch logo - wenn das Wahlvolk vor Augen geführt bekommt, mit welchem Zinken der Spindi durchs Leben rennen muss, wählen sie ihn aus Mitleid.

  18. HEFJ (kein Partner)
    22. September 2013 07:47

    Komisch, oder bedenklich?

    Bei dem ansonsten sehr geschätzten Herrn Dr. Unterberger und den ebenso geschätzten Kommentatoren des normaler Weise zumndest zeitweise niveauvollen Tagebuches scheint sich nach Phasen z.T. berechtigter Skepsis gegenüber Frank Stronach etwas wie blindwütiger Hass gegen ihn und gegen das TS entwickelt zu haben.

    Das beginnt schon damit, dass das im Titel zum x-ten Mal von Herrn Dr. Unterberger verkürzt und deshalb (mit voller Absicht?) sinnverdreht widergegebene Zitat Stronachs "Wer das Gold hat, schafft an" in der Öffentlichkeit in Art einer absolut miesen Propaganda-Aktion gegen den Menschen Frank Stronach verwendet wird.

    Für jene, die die vollständige Aussage Stronachs noch nicht kennen (gibt es überhaupt noch jemanden, außer Herrn Dr. Unterberger, der es einfach nicht zur Kenntnis nehmen will?) der zugehörige und anscheinend vorsätzlich unterschlagene Rest des Zitates: "Das will ich nicht. Ich will von niemandem dominiert werden, und will auch selbst niemanden dominieren."

    Was sich im Tagebuch an "Kommentaren" zum Menschen Frank Stronach findet, kann guten Gewissens als hasserfüllte Menschenjagd und Hetze aus der untersten Schublade a la Reichs-Propaganda-Ministerium bezeichnet werden. Mir fehlt nur noch der Aufruf, dass sich jeder über 65 (zu denen auch ich gehöre) zwangsweise bei einer wieder zu gründenden Seifenfabrik zwecks Verwertung melden müsse.

    Der offene Neid und der Hass gegen Menschen, die ehrlich ein großes Vermögen erworben haben, feiern imho beim Thema Stronach im Tagebuch fröhliche Urständ. Meine Gratulation: Dr. Unterbergers Tagebuch verkommt in der Vorwahlzeit immer mehr zum Sammelpunkt peinlichster Heucheleien.

    Habe ich noch vor kurzer Zeit größte Skepsis gegenüber Stronach und dessen Team gehabt, so belehrt mich der im Tagebuch gegenüber Stronach zutage tretende Absturz in grausliche Untiefen und tiefschwarze Abgründe der menschlichen(?) Seele eines Besseren. Einige "Kommentatoren", die glauben, sich regelmäßig beim vorgeblichen Fremdschämen - nicht nur, was Stronach anbelangt - gegenseitig übertrumpfen zu müssen, bräuchten nicht in die Ferne schweifen, um sich schämen zu können. Vieles, was hier zu lesen ist, kann nur als Schande für die "Autoren" bezeichnet werden.

    • Luther King (kein Partner)
      22. September 2013 08:42

      Wieviele Steuergelder wurden dem Steinekratzer Haselsteiner für den Bau am Tempel Europa zugeschanzt? Zum Beispiel mit einem Aufsichtsratsvorsitzenden der STRABAG namens A. Gusenbauer (Teilnehmer am Bilderbertreffen)...

      Offenbar genügt eine Mitgliedschaft in gewissen Zirkeln, um erfolgreich zu werden und viele Aufträge in Millardenhöhe aus öffentlichen Geldern zu erhalten.

    • HEFJ (kein Partner)
      22. September 2013 12:40

      Herbert Richter: Sinn erfassendes Lesen ist wohl nicht Ihre Sache. Aber speziell für Sie persönlich, und vielleicht erklärt es Ihnen jemand in stundenlanger Arbeit:

      Die miesen Angriffe gegen Herrn Frank Stronach, die im ansonsten immer wieder bemerkenswert positiv zu wertenden Tagebuch des Herrn Dr. Unterberger aufscheinen, haben mich nach früheren Zweifeln endgültig dazu gebracht, diesmal das TS zu wählen.

      So viel zu meiner linken Grundeinstellung und zur Nazikeule. Hab den Verdacht, Sie stehen völlig neben sich, und wissen nicht einmal mehr, wo rechts, links, oder die Mitte sind. Es wäre Ihnen imho zuzutrauen, demnächst noch Herrn Oberrabbiner Prof. Chaim Eisenberg als Nazi, oder Adolf den Wahnsinnigen als Stalinisten zu bezeichnen...

      "Luther King" ignorier ich in meiner unermesslichen Güte nicht einmal.

    • Luther King (kein Partner)
      22. September 2013 13:30

      HEFJ Wie Steinekratzer Haselsteiner nicht wahrheitsfähig. Wa?

      Noch einmal:

      Wieviele Steuergelder wurden dem Steinekratzer Haselsteiner für den Bau am Tempel Europa zugeschanzt? Zum Beispiel mit einem Aufsichtsratsvorsitzenden der STRABAG namens A. Gusenbauer (Teilnehmer am Bilderbertreffen)...

      Die ungarische liberale Partei „Bund Freier Demokraten“ (SZDSZ) hat Geld vom Steinekratzer Haselsteiner erhalten und war in Regierungskoalition mit der sozialistischen Lügen-Partei, die Ungarn ausverkauft hat.
      Wie viele Aufträge hatte Steinekratzer Haselsteiner in Ungarn erhalten?

  19. Berater des Lichts (kein Partner)
    22. September 2013 00:53

    Strohsack kommt aus der Rüstungsindustrie:

    "Nach einer Fusion seines Autoteileherstellers mit Magna Electronics, einem kanadischen Hersteller für Rüstungselektronik"...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Magna_International

    Da stellt sich doch glatt die Frage, wie viele Menschen weltweit durch Unterstützung von Strohsack-Waffentechnologie erfolgreich getötet werden konnten?

  20. Berater des Lichts (kein Partner)
    22. September 2013 00:47

    Bei Haselsteiner und Strohsack mischen sich Scheinregierung und Schattenregierung:

    - Haselsteiner ist Freimaurer:

    http://www.meinbezirk.at/klagenfurt/chronik/mythen-und-fakten-ueber-freimaurer-d314185.html

    - Strohsack ist bei B'nai B'rith:

    http://toronto.jnf.ca/images/FrankStronach_invite-web.pdf

    • Klaus (kein Partner)
      22. September 2013 12:22

      Danke für diese "sehr interessante" Informationen!
      Wenn das keine "Augenöffner" sind, dann weis ich auch nicht ...

    • F.V. (kein Partner)
      22. September 2013 17:08

      Man soll nicht die Frösche fragen, wenn es um´s Trockenlegen der Sümpfe geht.

      Ich habe schon bei diversen Gelegenheiten über das Wirken Stronachs bei der Übernahme der SDP geschrieben. Daß damit kein umfassendes Bild entsteht ist schon klar, darum sollte man sich auch seine Freunde ansehen, um es abzurunden.

      Wer ist einer der besten Freude Stronachs? – Bill Clinton. Es war dieser Präsident, der in den USA das Glass-Steagall Gesetz aufhob und so der Lobby der Hochfinanz nachgab. Dieses Gesetz war die Reaktion auf die Weltwirtschafts- bzw. Bankenkrise von 1929 – 33, und sollte verhindern, daß die „Investmentbanken“ mit den Mitteln der Spar- und Geschäftsbanken ihre betrügerischen Geschäfte machen.

      Es ist heute völlig offensichtlich und unbestritten, daß mit der von Clinton veranlaßten Aufhebung die weltweiten Betrugs- und Casinogeschäfte der US-Banken erst möglich wurden und so die neuerliche Banken- und Schuldenkrise ausgelöst wurde.

      Freunde stimmen doch in ihren Ansichten und Werten in der Regel überein, sonst wären es ja keine. Es könnte somit der Fall eintreten, daß man den Bock zum Gärtner macht, wenn man den Schalmeien Stronachs glaubt. Was und wie er die Schuldenkrise Österreichs lösen will, ist ja nie bekannt geworden, denn außer „man müsse dabei alles analysieren“ – no-na – kein Hinweis wie, in welche Richtung, mit welchen Maßnahmen und Mitteln, etc.

      Da auch die Story vom Tellerwäscher zum Millionär ein beliebtes Märchen über die USA ist, beflügelt es vielleicht die Phantasie, aber es erklärt nichts, und im Fall Stronach ist gänzlich undurchsichtig, wie er zu den Milliarden gekommen sein soll. Wenn man seinen Äußerungen zuhört, hat man eigentlich immer den Eindruck, daß es sich um einen besonders beschränkten Geist handelt, womit das Wunder vom Milliardär aus eigener Kraft als ein noch größeres erscheint, als die wunderbare Brotvermehrung am See Genezareth.

      Ich bin der Überzeugung, daß Stronach ein Trojanisches Pferd ist, er eine ganz andere Agenda verfolgt, als er vorgibt, und es hatte ja auch Monate gedauert, bis ein paar Sprechblasen scheinbar etwas Inhalt bekamen. Und selbst dieser „Inhalt“ erscheint wie ein Pudding, den man auch nicht an der Wand festnageln kann.

  21. schreyvogel
    21. September 2013 16:30

    Eine Firma ist eine Diktatur, das Wort des Chefs gilt uneingeschränkt.
    Ein moderner Staat ist eine Demokratie, in der man jeden Teppen mühsam überzeugen muss und im besten Fall einen faulen Kompromiss erzielt.

    Ob ein 80-jähriger Firmen-"Diktator" wie Stronach das noch "derlernt"?

    • brechstange
      21. September 2013 17:43

      Die veröffentlichte Meinung hat mit der Realität wenig zu tun.
      Wir haben ein sehr gutes Programm, wir wollen ein ordentlicher Stachel im Fleisch des Systems werden und wir werden den Dampfer in eine gesunde Richtung lenken.
      Wir hoffen, dass uns der Wähler mit genügend Kraft ausstattet.

    • Rupert Wenger
      21. September 2013 19:51

      Wenn jemand eine Partei gründet, wird ihm wohl das Recht zustehen, die Linie der Partei festzulegen.

    • Klaus (kein Partner)
      22. September 2013 12:26

      Veehrte brechstange, schon diese Info von "Berater des Lichts" gelesen?
      http://toronto.jnf.ca/images/FrankStronach_invite-web.pdf

      Schade um ihr Engagement, sie werden nur ausgenutzt. Ihr Guru gehört genau zu diesen Mächtigen, die die ganze Welt unterjochen wollen.
      Ich weis, dass sie es nicht glauben wollen, weil sie an das Gute in dieser Person glauben wollen. Aber Franz Strohsack ist von einem ganz anderen Kaliber, als sie denken.
      Ich wünsche ihnen wirklich von Herzen alles Gute und weis, dass sie ein ganz besonderer Mensch sind, der sich für Verbesserungen einsetzen will.

  22. Undine
    21. September 2013 16:02

    Nach der eingehenden Lektüre aller Kommentare und Subkommentare werde ich meinen anfänglichen Verdacht nicht los, daß mit all den plötzlichen PARTEI-NEUGRÜNDUNGEN--- von linker Seite vehement forciert!---nichts anderes das Ziel sein kann, als die FPÖ mit allen Mitteln zu schwächen.

    Der ORF in seiner Gesamtheit und all die Gratis-"Zeitungen" scheinen nicht mehr ausreichend wirksam zu sein, die Wähler davon abzuhalten, ihr Kreuzerl bei der FPÖ zu machen. Die NAZI-Keule ist nur noch lächerlich.

    Also versucht man, um das Ruder/die MACHT auch weiterhin in der Hand behalten zu können, die Weichen neu zu stellen, um auf diese Weise die Wähler AUF ANDERE GELEISE zu LEITEN ---man GRÜNDET einfach ein paar NEUE PARTEIEN.

    Dadurch erwartet man zwar minimale Verluste für ROT, GRÜN, erhofft aber, daß sich potentielle FPÖ-Wähler aufteilen hin zu den Neuparteien.

    Dieser Gedanke stand seinerzeit Pate bei der LIF-GRÜNDUNG, dieser Gedanke steht heute Pate bei der Gründung der NEOS, der Stronach-Partei und den Piraten und was da noch alles so fischt im Karpfenteich.

    Wenn nach der Wahl die Mohren ihre Schuldigkeit getan haben, können sie gehen.

    • Politicus1
      21. September 2013 16:56

      Zustimmung - sehe ich genau so.
      Vor allem die "spontane" finanzielle Hilfe des Baumagnaten ...
      Beim Uncle Frank werde ich den Verdacht nicht los, dass da eine Achse Rudas-Rudas von der Löwelstraße zu Magna nicht ganz unbeteiligt war.
      Nur wurde Frank und sein Auftreten den roten Sektionen in den Wiener Gemeindebauten halt doch zu gefährlich, deshalb mussten ganz schnell die ach so "bürgerlichen" NEOS auf die Wahlbühne!

    • brechstange
      21. September 2013 17:50

      Leicht machen es rechte Gruppierungen den linken Interessensträger in die Falle zu gehen. Jedes Stöckchen wird gerne apportiert. Da wird man als TS-Mitglied schon zum Scientologen geadelt, wenn es sein muss. Schnell ein Schulterschluss mit den Roten zur Reichenabwehr. Größe zeigt das nicht.

      Warum eigentlich können sich wenige vorstellen, was die Idention des Herrn Stronach ist, nämlich die Realwirtschaft von der Übermacht der Finanzwirtschaft zu befreien?

    • Undine
      21. September 2013 18:07

      @brechstange

      Liebe @brechstange, Sie sind die rare Ausnahme im ganzen politischen Spektrum: Sie als Finanzministerin oder Wirtschaftsministerin ließen mich besser schlafen; Sie sind von einer Lauterkeit, die man in der Politik mit der Lupe suchen muß---von der Eignung gar nicht erst zu reden! Drum gratuliere ich dem TS zu Ihrer Platzierung im Team und wünsche Ihnen von ganzem Herzen, daß Sie ausreichend viele Stimmen kriegen, um etwas bewirken zu können---zulasten der Roten, Grünen und NEOS!

    • brechstange
      21. September 2013 18:39

      undine
      Danke, liebe undine, daran arbeiten wir hart.

    • La Rochefoucauld
      21. September 2013 20:27

      brechstange und Dr. Georg Vetter sind schon ein guter Grund, das Team Stronach zu wählen. Da sind wirklich liberale Personen am Werk.

    • Karl Knaller
      21. September 2013 20:39

      @Undine
      Wieder einmal: GUT GEBRÜLLT, LÖWIN! => VSOP. Ihr Beitrag ist voll zu unterschreiben und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!
      Unter uns: mich würde jetzt ja nur interessieren, wo unser aller Blogmaster am 29. sein Kreuzerl machen wird?
      Und für die Kreation des Begriffs "Idention" würd' ich der lieben, hart arbeitenden Brechstange auch gerne *** geben, aber das steht ja leider nur in einem Subkommentar... Hat vermutlich was mit Identität zu tun?

    • brechstange
      21. September 2013 21:53

      Danke, Herr Knaller, habe mich verschrieben, heißt natürlich für Sie und alle anderen

      Intention wie Absicht

    • Undine
      21. September 2013 22:15

      @Karl Knaller

      Aus Ihrem (kritischen) Munde, lieber Karli K., so wohlwollende Worte zu hören freut mich ganz besonders, wie Sie wissen! ;-)

      Und wo unser aller Blogmaster am 29. sein Kreuzerl machen wird, tät' mich auch brennend interessieren; da können wir nur raten, eine Wette ist sinnlos. "Nie sollst du mich befragen..." mag er wohl denken.

    • Haider
      21. September 2013 23:58

      Wär's nur nicht so durchsichtig, immer die selbe Masche! Die vereinigte linke Jagdgesellschaft träumt das Rote vom Himmel. Hoffentlich gibt es ein Ernüchterung am 29.

  23. Politicus1
    21. September 2013 15:54

    Herrn Dietls Kommentar kann ich nicht unkommentiert so stehen lassen!

    1) es ist nun einmal ein Faktum, dass zehntausende österreichische Staatsbürger und Wähler Muslime sind.
    2) Bei den NEOS kandidiert ein Kirchengegner, der als Nudelsiebträger einer Pastareligion angehört.
    3) Wie bei anderen Parteien, so kandidieren auch bei der ÖVP Katholiken.
    4) Was Sie von einem zur Wahl antretenden muslimischen Kandidaten verlangen, müssten Sie dann ebenso von den katholischen Wahlwerbern verlangen, z.B.
    persönliche Distanzierung von sexuellem Missbrauch in Klosterschulen;
    persönliche Distanzierung von der in der r.k. Kirche anscheinend bis in den Vatikan hinein gegebenen "Schwulenmafia";
    persönliche Distanzierung von der durch kirchliche Organsiationen (Caritas) geübten Förderung von Asylvergehen;
    persönliche Distanzierung von der stets behaupteten Missachtung der Frauen in der r.k. Kirche ...

    Niemand, und wohl auch nicht Sie, käme auf eine solche Idee.
    Also, lassen wir doch die Kirche bei den Katholiken und die Moschee bei den Muslimen.
    Niemand ist in Österreich - Allah und Gott sei Dank! - gezwungen, Politiker auf Grund ihres religiösen Glaubens zu wählen.

    • heartofstone (kein Partner)
      22. September 2013 00:30

      Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen. Punkt. Die Scharia und der Koran auch.

      Verstehen sie den Unterschied?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. September 2013 08:27

      Na und, das Alte Testament auch. Damit hätten Sie dann Christen und Juden auch aus der Bahn.

    • heartofstone (kein Partner)
      22. September 2013 10:18

      Das AT könnens gerne in die Tonne treten. Berührt Christen relativ wenig. Oder kennens einen Christen der sich nur aufs AT als Glaubensgrundlage stützt?

      BTW ...

      Dutzende Tote bei Anschlag auf Kirche in Pakistan
      Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Kirche in Pakistan sind nach Angaben der Polizei mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Der Angriff ereignete sich in der Stadt Peshawar, als die Gläubigen das Gotteshaus nach der Sonntagsmesse verließen. Dutzende Menschen wurden verletzt, sagte ein Krankenhaussprecher.

      Q: orf.at

  24. Josef Maierhofer
    21. September 2013 15:17

    Dass ein politisch interessierter Unternehmer nicht automatisch ein talentierter oder gar geübter Politiker ist, ist mir klar.

    Nie würde ich in die Politik gehen, obwohl ich es als Studentenvertreter war und allein als Person 3 von 5 erwerbbaren Mandaten geschafft habe und einige der wenigen Vorhaben der HTU damals auch ÖH-weit umgesetzt habe: Studentenmietvertrag im Mietengesetz, Studienbeihilfennovelle für alle Studenten, die studieren, ohne Notenvorschrift, Studentisches Wohnungsservice als eine am freien Markt orientierte Wohnungsbeschaffungs- und Sanierungsorganisation für Studenten mit dem kleinen Börsel, Abschaffung von sinnlosen Studienketten, Erhaltung der sinnvollen, eigentlich ganz schön viel für 3 Jahre Aktivität.

    Was ich da aber alles im Kleinen gesehen habe, was in der 'großen' Politik so geschieht, hat meine obige Aussage bestätigt.

    Stronach kommt mit seiner Geldmacht, Haselsteiner auch, aber warum ? Wollen die etwa noch guter alter politischer Selbstbedienungmanie(er) sich am besten gleich die lukrativsten Aufträge zuschanzen ? Haben sie Erbarmen mit Österreich, das mit dem linken Kurs in den Tod fährt und wollen Sie ein Umdenken einläuten ?

    Wird wohl ersteres verbrämt mit zweiterem sein.

    Darum stimme ich mit den immer weiter fortschreitenden amerikanischen Verhältnissen, die auch Dr. Unterberger festhält, überein, auch dort tritt meist der eine oder andere Milliardär an, meist auch so alt wie unsere Antrittswilligen.

    Aber wie kann man den linken Weg anders stoppen, alle wollen in stoppen, die noch über Vernunft und Hirn verfügen. Vielleicht sind 'viele Hasen des Hundes Tod'.

    Ist vielleicht auch eine Überlebensstrategie, sich selbst (und damit vielen anderen Unternehmern) zu helfen gegen eine unternehmerfeindliche Politik, die selbst die ÖVP und die Wirtschaftskammer mittragen, sie stehen ebenfalls links. Also auch aus diesem Blickwinkel verstehe ich den Antritt dieser Herren.

    Aber immerhin sind sie Arbeitgeber für viele und schaffen Arbeit und Arbeitsplätze 'mit starker Hand' und nicht, wie Faymann und Hundstorfer diese 'mit starker Hand' vernichten.

    Ich hoffe sie werden das zukünftige Parlament bevölkern. Ist auch eine Art 'repräsentativer Demokratie' und um nichts schlechter als die jetzige Parteidiktatur.

  25. M.S.
    21. September 2013 14:16

    Laut heutigem Presseartikel würde derzeit die Wahl so ausgehen:

    "Umfragen sehen SPÖ stabil vorne
    21.09.2013 | 11:41 | (DiePresse.com)
    Die SPÖ geht nach mehreren Umfragen mit einem Vorsprung in die letzte Wahlkampfwoche. Die ÖVP liegt teils deutlich abgeschlagen auf Platz 2.
    Wäre die Nationalratswahl schon diesen Sonntag, dann wäre die SPÖ ziemlich sicher stärkste Partei. Das legen in dieser Woche veröffentlichte Meinungsumfragen nahe. Die ÖVP liegt demnach abgeschlagen auf Platz zwei vor der FPÖ, die im Wahlkampffinale etwas zulegen kann. Die Grünen sind vom Wunschziel, die Blauen zu überholen, damit weit entfernt. Das Team Stronach stagniert. Für BZÖ und Neos heißt es weiter zittern.

    Für alle, die im Superwahljahr 2013 objektiv und bestens informiert sein wollen, gibt´s jetzt die "Presse" und die "Presse am Sonntag" 8 Wochen um 8 Euro. Weitere Informationen »

    Im von Meinungsforscher Peter Hajek erhobenen "ATV Österreich Trend" (1.000 Befragte von 9. bis 16. September) kommt die SPÖ auf 27 Prozent und liegt damit klar vor Regierungspartner ÖVP, die bei 23 Prozent steht. Aufwind verspürt demnach die FPÖ mit 20 Prozent, die Grünen liegen stabil bei 15 Prozent. Das Team Stronach kommt in der Umfrage nur auf 7 Prozent, BZÖ und Neos müssen mit jeweils drei Prozent um den Einzug in den Nationalrat zittern, während die Piraten mit einem Prozent chancenlos scheinen.
    Eng für BZO und Neos
    Ähnliche Ergebnisse hat das market-Institut für den "Standard" (Wochenend-Ausgabe) erhoben (1.000 Befragte am 18. und 19. September). Hier liegt die SPÖ mit 26 Prozent ebenfalls deutlich vor der ÖVP, die auf 23 Prozent kommt. Die FPÖ liegt in der Sonntagsfrage bei 19 Prozent, die Grünen kommen auf 15 Prozent. Das Team Stronach liegt bei nur mehr sieben Prozent. Das BZÖ könnte mit vier Prozent auf einen Wiedereinzug in den Nationalrat hoffen, auch die Neos müssen mit drei Prozent zittern. KPÖ und Piraten wären demnach chancenlos.
    Auch Gallup (400 Befragte am 18. und 19. September) sieht die SPÖ in einer Umfrage für die Tageszeitung "Österreich" unangefochten an der Spitze: Auf 26 bis 28 Prozent kommen die Sozialdemokraten hier, während die ÖVP nur mit 22 bis 24 Prozent rechnen kann. Für die FPÖ weist die Umfrage 19 bis 21 Prozent aus, für die Grünen 13 bis 15. Das Team Stronach liegt auch bei Gallup bei sieben Prozent. Die Neos könnten mit drei bis vier Prozent auf den Einzug hoffen, das BZÖ wäre mit zwei bis drei Prozent bei Gallup draußen.
    Karmasin: Alles möglich
    Etwas spannender könnte das Rennen aus Sicht des Schwesterinstituts Karmasin werden: Laut dessen Umfrage (800 Befragte) für die Tageszeitung "heute" wäre für die ÖVP sowohl Platz 1 als auch Platz 3 möglich - und zwar wegen der statistischen Schwankungsbreite: Wäre die Wahl schon diesen Sonntag, dann könnte die SPÖ demnach mit 25 bis 29 Prozent rechnen, die ÖVP mit 21 bis 25 Prozent und die FPÖ mit 19 bis 23 Prozent. Auf Platz vier sieht Karmasin die Grünen (zwölf bis 16 Prozent) vor dem Team Stronach mit sechs bis acht Prozent. Die Neos liegen in der Umfrage bei zwei bis vier Prozent, das BZÖ bei nur bei einem bis drei Prozent."
    Falls dies wirklich nächste Woche so zutrifft, bleibt nur seine Angelegenheiten zu ordnen und dann rette sich wer kann.

    • Undine
      21. September 2013 19:16

      @M.S.

      Mir kommen diese Umfragewerte, aus denen hervorgeht, daß die ROTEN als stärkste Partei bei der Wahl hervorgehen werden, vor wie das laute Singen im Keller oder im dunklen Forst---oder wie eine Art Beschwörung, bzw Gesundbeten!

  26. Cotopaxi
    21. September 2013 13:52

    o.T.

    Die tägliche Messerstecherei, diesmal in Graz. Die anfängliche Ausländervermutung hat sich bestätigt: ;-)

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1455433/Ein-Toter-nach-Messerstecherei-in-Graz?_vl_backlink=/home/index.do

    • Siri
      21. September 2013 23:43

      solange sie sich nur gegenseitig umbringen...

    • Peter (kein Partner)
      22. September 2013 02:01

      Interessant, die politisch ach so korrekte Unterdrückung der Nationalität von Gewaltverbrechern führt offenbar dazu, das Leser jetzt umso mehr darauf achten. Vor allem wenn bei den PC konformen Zeitungen die Kommentar Funktion deaktiviert wird, weiß jeder was da wieder verschwiegen wird.

    • AGLT (kein Partner)
      22. September 2013 16:35

      Dafür wurde im Falle des mordenden Wilderers sofort von einem Österreicher gesprochen.

      Irgendwo habe ich gelesen, dass es sich bei den beiden Kontrahenten in Graz um ASYLWERBER aus der DomRep handelt. ASYLWERBER?????

  27. Rosi
    21. September 2013 12:19

    Stronach hat, wie viele andere auch, erkannt, daß in unserem schönen Land vieles im Argen liegt, und vieles besser gemacht werden könnte. Nur zum Unterschied zu anderen hat er tief in seine eigene Tasche gegriffen, weil er plant, dies zu ändern. Soweit ich verstanden habe, ist er kein Politiker, und plant auch nicht, einer zu werden.
    Die Ideen und Meinungen, die Stronach zu verschiedensten Themen hat, sind kein Geheimnis in Österreich, denn man konnte sie über lange Zeit am Sonntag im bunten Teil der Kronenzeitung lesen.
    Die Regierungsparteien haben den Vorteil gegenüber allen anderen zur Wahl antretenden Parteien, daß sie zumindest fünf Jahre lang die Möglichkeit hatten, ihre Ideen zu verwirklichen. Sie benötigen keine Plakate und auch keine Wahlwerbung, denn jeder Wähler braucht nur in Gedanken die vergangenen fünf Jahre Revue passieren lassen, und weiß, was ihn erwartet, wenn er eine dieser Parteien wählt.
    Als integersten und sympathischsten Politiker halte ich eindeutig Buchner, aber ich werde ihn vermutlich nicht wählen, - sicher nicht die Regierungsparteien, denn deren Performance war miserabel.
    Die FPÖ - auch eine Möglichkeit aus dem Aspekt heraus, daß das Leute sind, die erkannt haben, daß es in Österreich auch noch - wenige aber doch einige - Österreicher gibt.
    Allerdings weiß ich eines gewiß: Die Ideen von Stronach haben mir gefallen, und ich habe viel Übereinstimmung mit meinen Ansichten gefunden. Wenn er diese als Vorgaben für seine Partei nimmt, sind wir auf einem guten Weg. Sehr wahrscheinlich werde ich Stronach wählen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • GOP
      21. September 2013 12:53

      Wahlversprechen = Zusicherungen, welche nach der Wahl mit vielen Ausreden nicht eingehalten werden. Vielmehr dienen sie nur dazu, um vom dummen Volk Stimmen zu gewinnen und dann bis zur nächsten Wahl selbstherrlich regieren zu können.

      Da anzunehmen ist, dass das Duo Faymann-Spindelegger uns auch weitere Jahre "beglücken", daher wird beiden dringend der Artikel in der heutigen PRESSE empfohlen, wo 11 Problemfelder aufgezeigt und dazu auch 11 Lösungen vorgeschlagen werden.

      Siehe: http://diepresse.com/home/politik/nrwahl2013/1455346/Aufgabenliste_11-Problemfelder-11-Loesungen?_vl_backlink=/home/politik/nrwahl2013/1455394/index.do&direct=1455394

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2013 13:18

      @Rosi,

      das mit Bucher sehe ich auch so - eigentlich schade - und bei keinesfalls Altparteien
      wählen sind wir uns offenbar auch einig .

    • Observer
      21. September 2013 13:29

      Rosi:
      Ich wünsche mir, dass das BZÖ mit Buchner im Parlament bleibt. Er hat aus meiner Sicht bei den bisherigen TV-Konfrontationen am besten abgeschnitten. Mein zweiter Wunsch ist, dass SPÖ, ÖVP sowie Grüne geschwächt werden und nicht mehr alleine regieren können.
      Leider kann ich nur einer der kleineren Parteien meine Stimme geben.

    • brechstange
      21. September 2013 18:00

      Danke, Rosi, dass Sie hier bekunden, dass das Programm Stronachs ein wählbares ist.
      Ich habe mich entschlossen im TS mitzuarbeiten, weil eine hohe Übereinstimmung des Programm zu meinen Ansichten gegeben ist.
      Ich werde auch alles daran setzen, dieses Programm konsequent mit alle Überzeugungskraft durchzusetzen.

  28. zweiblum
    21. September 2013 11:59

    Wer zahlt, schafft an ist besser als: Kleinösi zahlt, SPÖVP schafft an.

  29. machmuss verschiebnix
    21. September 2013 11:02

    Seit ich wählen gehe habe ich immer wieder die ÖVP gewählt - seit Schüssel's Abgang mit
    der Begründung : ".. s'gibt ja sunst neamad g'scheit'n ..." - aber DIESMAL NICHT mehr ! ! !

    Diese Partei ist mir derartig suspekt geworden, daß ich diesmal ... nicht FPÖ, weil es
    keinen Haider mehr gibt, der etwas bewegen könnte ... sowieso nicht die Grünen, weil es
    Glawischnik, Pilz, Vasiliaku oder einfacher gesagt, weil es die vernunftbefreiten
    Wiener-Grünen gibt ... war da sonst noch eine Altpartei, nicht daß ich wüßte, denn die
    SPÖ sehe ich eher als mafia-artig organisierte Sozi-Sekte ... daß ich also eine neue
    Partei wählen werde ( "...und waun's Schuastabuam regn't.." ).


    KEIN ARGUMENT kann mich davon abbringen, diesmal NEOS die Chance zu geben, mich zu
    enttäuschen. Zumal die Ansätze alles andere als schlecht sind:


    http://diepresse.com/home/politik/nrwahl2013/1455352/NeosChef-zur-Parteienfoerderung_Da-krieg-ich-eine-Wut?_vl_backlink=/home/politik/index.do

    Und ich verdränge beinhart, daß Haselsteiner und die ehemaligen LIF-Schwuchtel-Förderer
    mit von der Partie sind, weil sogar ich begriffen habe: mur mit Bündelung der Kräfte,
    kann es gelingen, die Altparteien-Mafia aus dem Parlament zu schmeißen.

    Die Entwicklung in den nächsten Jahren wird darüber entscheiden, ob es NEOS bei der
    nächsten Wahl noch geben wird. Jedoch habe ich die Hoffnung auf eine "runderneuerte ÖVP"
    inzwischen ganz und gar aufgegeben !

    • La Rochefoucauld
      21. September 2013 12:04

      Gute Argumente!

    • Papalima
      21. September 2013 14:22

      Guter Kommentar, warum sollten eigentlich frühere LI-Politiker nicht lernfähig sein? Dagegen sprechen freilich die Steuerpläne von HPH

    • brechstange
      21. September 2013 18:04

      Gegen Neos spricht auch die angekündigte Inflationspolitik. Ich bin jetzt tagelang in Gesprächen mit Menschen, die mir ihren geringen Einkommen und Pensionen in eine bisher nicht gekannte Armutsfalle tappen. Die Preise im Lebensmittelsektor sind um 8 % gestiegen.
      Eine Inflationspolitik ist gut für Betonierer, aber nicht gut für die Menschen. Inflation führt zu Fehlinvestitionen und Ressourcenverschwendung.

  30. dssm
    21. September 2013 10:41

    Das 'Team' Stronach hat ein wirkliches Problem, seine jetzigen Abgeordneten!
    Wer sich für eine Partei, also Überzeugung, in das Parlament wählen lässt, dann aber für Geld einfach die Partei wechselt, wird es wieder tun. Herr Stronach, momentan der Patriarch, ist in einem Alter wo schnell das Aus da sein kann, was werden die Abgeordneten (oder soll man sagen der moralisch verkommene Haufen) dann tun? Vielleicht zu den Kommunisten? Da soll ja noch aus den DDR-Schiebereien Geld da sein.
    Wer diese Gruppe wählt, nimmt ein hohes Risiko in kauf.

    Leider ist es bei den Neos jetzt ganz gleich. Kaum kommt der Mann mit der dicken Geldtasche, schon wird dieser der 'big boss' und schon ist das Programm auf den Kopf gestellt. Auch hier gibt es also keine moralisch gefestigten Menschen, welche das Programm, für welches wir Wähler sie gewählt hätten, dann auch in 'schweren' Zeiten durchstehen.

    Damit haben diese Parteien aber lediglich das Niveau von SPÖVP erreicht. Die stehen auch schon lange für keine harten Positionen mehr, ausser dem bedingungslosen Machterhalt.

    Wer also Grundsatzpositionen hat, sei es bei Familie, Eigenverantwortung, Subsidiarität … wird bei keiner Partei fündig, überall nur moralisch verkommene Typen, welchen die eigene Geldtasche wichtiger ist als eine klare Position.
    Für Aussenstehende sind die Zeichen an der Wand klar zu sehen, die repräsentative Demokratie, mit gleichem Wahlrecht, liegt im Sterben.

    • Pumuckl
      21. September 2013 13:35

      @ dssm
      Volle Zustimmung!

      TEAM STRONACH und LIF-NEOS, beide ein Haufen POLTISCHER LANSKNECHTE !
      Da werden auch die politischen Positionen der Parteien veränderelich sein.

    • brechstange
      21. September 2013 18:07

      Pumuckl, dssm

      Ich garantiere für die Umsetzung des Programms im TS, konsequent und zielstrebig, da bin ich nicht allein. Glauben Sie mir, ich bin nicht verkommen und werde es auch niemals sein.

    • Observer
      21. September 2013 21:06

      brechstange:
      ich bin sicher, dass - wenn auch vorerst nur knapp mit 10 % - TS im neuen Parlament vertreten ist. Langfristig sollten sich aber die Führer sowie Wähler von BZÖ und NEOS zusammentun, soweit eben keine gewaltigen Meinungsdifferenzen bestehen. Denn nur gemeinsam sind die Kräfte stark, um das verkalkte Rot-Schwarz-System auzubrechen.
      Ich wünsche Ihnen, sehr geehrte Frau brechstange, dass sie im neuen Nationalrat dabei sind, denn ihre bisherigen Beiträge decken sich großteils auch mit meinen Vorstellungen. Hoffentlich haben Sie dann auch noch Zeit und Muße, hier im Blog manche guten Beiträge zu schreiben. Auf alle Fälle wünsche ich Ihnen für den Wahltag den erwünschten Erfolg.

    • brechstange
      21. September 2013 21:56

      Danke, observer. Ein Zusammenarbeiten der verschiedenen ähnlichen Kleinparteien ist sicher erstrebenswert.

  31. terbuan
    21. September 2013 10:21

    Weder Haselsteiner noch Stronach nennen die wirklichen Probleme des Landes beim Namen, noch hat einer Lösungsansätze.
    Ich höre immer nur Ankündigungen, Worthülsen und leere Versprechungen, daher
    keine Alternative, für mich unwählbar!

    • dssm
      21. September 2013 10:58

      Auch Herr AU ruft die Ökonomen als Zeugen auf. Das sind aber die gleichen Ökonomen welche den Regierenden das Wahnsinnsprogramm schmackhaft gemacht haben. Die gleichen Ökonomen welche die Berichterstattung dominiert haben. Die gleichen Ökonomen, die aus Fehlern (und derer gibt es ja inzwischen genug) nicht gelernt haben.
      Es entstand eine singuläre Sicht der Dinge, eine breite Diskussion kann nicht stattfinden, mangels Bericht über die Probleme. Selbst jetzt, wo die Basler Überbanker nervös werden und klare Worte finden, ist dies kein Thema in den Medien.
      Wir stehen möglicherweise vor dem Totalzusammenbruch des internationalen Zahlungsverkehrs, damit wohl auch des Welthandels, und nirgendwo eine grössere Diskussion.
      Würde ein Politiker dies im Wahlkampf thematisieren, er müsste erst erklären was da überhaupt los ist, denn das trifft die Leute ja wie ein Regenguss aus heiterem Himmel.

      Unsere Demokratie ist nicht zuletzt an den Medien gescheitert, obwohl dort inzwischen mehrheitlich Akademiker als Schreiberlinge beschäftigt sind (oder vielleicht gerade desshalb?).

    • terbuan
      21. September 2013 13:28

      Das erinnert an die "great depression" von 1929, die noch 4 Jahre später von einigen Medien glatt ignoriert wurde:

      1933 wurde die Depression bestritten – auch heute leugnen sie, dass wir uns in einer Depression befinden
      Michael Snyder

      Je stärker sich alles verändert, desto stärker zeigt sich aber auch, dass vieles im Kern unverändert bleibt. Die Große Depression begann eigentlich mit dem berüchtigten »Schwarzen Donnerstag« am 24. Oktober 1929, aber wie Sie gleich sehen werden, veröffentlichte die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) noch 1933 reihenweise Meldungen und Artikel mit optimistischen Schlagzeilen, und viele Amerikaner waren tatsächlich überzeugt, dass man sich im Grunde nicht in einer Depression befinde. Heute machen wir offensichtlich ähnliche Erfahrungen....

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-snyder/1933-wurde-die-depression-bestritten-auch-heute-leugnen-sie-dass-wir-uns-in-einer-depression-befi.html

    • dssm
      21. September 2013 14:09

      Leider haben wir zu diesem Thema in der Schule nichts gelernt!
      Nirgends war die Kreditblase ein Thema. Nie wurde die Ähnlichkeit der weltweiten Programme ‚gegen’ die Wirtschaftskrise, welche es nur schlimmer machten oder gerade in den Krieg führten, angesprochen.
      Weil die Sozialisten alles regulierten, haben die aktiven Menschen vor jeder Investition zurückgeschreckt, am Ende gab es kein Wachstum mehr – ausser im Staatssektor. Das wird uns heute als Erfolg verkauft, der Krieg der dann dazugehört, hatte aber in der Schule ganz andere Ursachen. Die vor der Krise laufenden LBO’s und Merger wurden nicht behandelt, auch nicht warum diese marktwirtschaftlich sinnlosen Übungen überhaupt möglich waren.

      Wenn man heute Helikoper Ben sieht, der ja als der ganz grosse Experte für diese Krise gilt, dann kann man sich nur mehr bekreuzigen. Dieser Experte nimmt einen winzigen Mosaikstein des grossen gesellschaftlichen Ganzen und behauptet allen Ernstes dies sei der Stein der Weisen und, nun nicht mehr am universitären Schreibtisch, sondern an den Schalthebeln, wundert sich der Kerl warum alles misslingt, jede Vorhersage schief geht, alles nur schlimmer wird. Der Kerl hat einfach keine breite Bildung.
      Was können wir daher von Journalisten erwarten? Der Bildungsbürger ist leider tot, er wurde an den Universitäten ermordet, aber die Anmaßung von Wissen lebt frisch fröhlich weiter.

    • Papalima
      21. September 2013 14:32

      Colin Crouch läßt grüßen. Offenbar sind wir schon längst in der Postdemokratie angekommen. Weiß jemand einen Ausweg?

    • brechstange
      21. September 2013 18:16

      Lieber terbuan, dssm und papalima

      Warum zweifeln Sie? Manchmal sollte man durchaus ein Risiko eingehen, um nach einem möglichen Zusammenbruch gut aufgestellt zu sein oder wollen Sie das Feld, den linken und rechten Fanatikern überlassen?

      Das Programm Stronachs ist der richtige Weg, den gilt es aktiv oder passiv zu unterstützen. Ich habe mich entschieden, es aktiv zu machen und hoffe, dafür nicht gelyncht zu werden. Eines kann ich aus meinen bisherigen bescheidenen politischen Erfahrungen mit dem politischen Mitbewerber auf der Straße sagen, am agressivsten sind FPÖ-, dann BZÖ- und SPÖ-Werber.

    • dssm
      21. September 2013 19:28

      Liebe Brechstange, ich glaube Sie haben wirklich Werte, daher achte ich Sie.
      Genau desshalb würde ich Sie nicht wählen!
      Sie werden einen Dreck und Mist erleben. Sie werden die Machtlosigkeit erleben. Sie werden erleben wie Engagement bestraft wird. Sie werden erleben wie Sie geschickt korrumpiert werden.

      Ich habe so viele nach Wien gehen sehen und alle, welche meine Achtung hatten, kamen, im Besten Fall, geknickt und geschunden zurück. Die Mehrheit wurde gebrochen und waren nur mehr leer Hüllen, die dem persönlichen Vorteilen gehorsam waren, aber alle Werte verloren hatten.

      Es ist das langsam wirkende Gift der Kompromisse. Wer Moral hat, gibt sein Herzblut um etwas zu erreichen, das wissen die Gauner und Betrüger und von denen werden Sie im Parlament umzingelt sein. Sie werden sehen, Sie geben und irgendwann stellen Sie fest, Sie haben so viel gegeben, jetzt muss auch noch diese moralische Linie überschritten werden, dem Ziel folgend und dann jene Linie, aber sonst wäre ja alles umsonst gewesen. Da es Ihnen schwerfällt gegen die eigenen Ideale zu verstossen um bei einem anderen Ideal ein bisschen weiterzukommen, quälen Sie sich zu Tode. Eines wird sterben: Ihre Moral oder Ihr Druchstehvermögen.
      Mögen Sie Ihre Selbstachtung behalten und niemals sich selber fragen: Was habe ich getan? Vielleicht werden die reichlichen Silberlinge Ihnen auch einen Blutacker kaufen?

      Dieser Verbrecherstaat lässt sich nicht mehr evolutionär sanieren – leider.

    • brechstange
      21. September 2013 20:13

      dssm

      Ich brauche keine Silberlinge. Geld ist Beiwerk, das mit guter Leistung kommt und mit schlechter geht.

    • terbuan
      21. September 2013 21:38

      Liebe Elisabeth - brechstange,

      hätten wir nur mehr von Deiner Sorte.
      Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute bei Deinem Kampf für ein besseres Östereich!
      lG/terbuan

    • brechstange
      21. September 2013 21:56

      Danke, terbuan.

  32. Das kleine Mäxchen
    21. September 2013 09:57

    Wenn Sie den Herrn der NEOs genau zugehört hätten, dann wäre hier nicht so ein oberflächliches Urteil über links und rechts zur lesen.
    Für jemanden wie Sie, der Hayek et al bewundert, argumentiert hier wohl die Macht der realpolitischen Gewohnheit. Bei allem Respekt - und ich schätze Ihre Artikel sehr!

    Dann hätten Sie sich ein wenig mehr mit der liberalen Positionierung der NEOs auseinander gesetzt und was Lösungsansätze und Prinzipien einer liberalen Grundhaltung für die Zukunft unseres Landes bringen könnten.
    Es ist glaube ich hier hinlängich bekannt, dass es in Österreich keine wirkliche liberale Tradition gibt. Daher kann man auch ein wenig Nachsehen haben, wenn das zarte Pflänzchen "Liberalismus in Ö" sehr klein und dem Klima entsprechend aufwächst.

    Es ist auch bekannt, dass Herr Haselsteiner bei den älteren Generationen unpopulär ist. Und alle Ihre Bedenken bezügl. Strabag etc sind ernst zu nehmen. Diese sind aber leider keine Phänomene, die ausschliesslich die NEOs betreffen! Sie können in jeder Partei Strömungen finden, die den persönlichen Überzeugungen zuwieder laufen. Keine Partei ist widerspruchsfrei. Jede Partei hat einen Meinungsbildungsprozess.

    Es ist leider sehr österreichisch primär über einzelne Köpfe zu urteilen statt über konkrete Inhalte zu sprechen und dann die Taten zu beurteilen.
    So selektiv können Sie über jede Partei schreiben. Für eine sachorientierte Lösungssuche für viele der aufgeschobenen Probleme in unserem Land ist das kein konstruktiver Beitrag!

    Ich habe mir aus Neugier die NEOs angesehen - erst nachdem Herr Haselsteiner aufgesprungen war! Es gibt ein klares Programm (klarer als bei den meisten anderen Parteien!) mit verständlichen Zielsetzungen und klaren Positionen. http://neos.eu/_download/plaene-fuer-ein-neues-oesterreich.pdf
    Man muss sie nicht mögen, man muss sie nicht wählen. Aber ein genauerer Blick lohnt sich allemal!

    • Papalima
      21. September 2013 14:37

      Gratuliere! Endlich jemand der erst über das Programm schreibt, nachdem er hineingeschaut hat. Aber auch hier hat AU recht. In einem seiner früheren Artikel schrieb er sinngemäß "Politisches Interesse ist nichts für Faulpelze"

  33. Dr. Otto Ludwig Ortner
    21. September 2013 09:33

    Um als Schriftsteller mein Brot zu verdienen, trat ich nach Abschluß der Anwaltsausbildung im Juli 1967 in die Oesterreichische Kontrollbank ein. Im Sommer 1968 kam mein Chef J.V. aus einer Unterredung mit "dem höchsten Funktionär der ÖVP" und erzählte mir, dieser habe gesagt: "Die Fälle Müllner und Olah sind zwischen den Parteien (ÖVP und SPÖ) akkordiert: Beide bekommen einen Strafprozeß, Müllner bekommt 4 Jahre Gefängnis, Olah 1 Jahr - beide Prozesse führt Dr. M., und wenn er's gut macht, macht er Karriere"- dieser erreichte in der Folge höchste richterliche Ämter. Für mich brachen alle Illusionen über den "Rechtsstaat Österreich" zusammen. Denn dieser in der Richterschaft wohlbekannte Skandal zerstörte die richterliche Unabhängigkeit. Doch ist die vorstehend beschriebene, schamlose Richterbestechung natürlich ein schweres Verbrechen - übrigens von mir angezeigt. Ein Parteibeitritt - im staatsnahen Bankbereich wohl nötig- war mir unmöglich und der sozialistische Politruk warf mich am Tag meiner Verlobung, im November 1969 - unbeschadet anerkannt guter Leistungen - mit den Worten hinaus : "Sie sind präpotent". Fortan wußte ich, daß Österreich von Verbrechern beherrscht wird, und verdiente mein Brot - nicht zu mager - im erlernten Beruf als Rechtsanwalt. Wie schreibt der große Kirchenlehrer Aurelius Augustinus :"Dem Frommen gerät alles zum Guten." Und Stronach ist nun einmal kein Verbrecher!

    • Gerhard Pascher
      21. September 2013 13:07

      Bei allen - auch berechtigten - Vorbehalten gegenüber Frank Stronach, anerkenne ich seinen Mut, mit dem zur Verfügung stehenden Geld die verkrusteten Politikstrukturen Österreichs etwas aufzubrechen. Die Übertritte der teilweise nur zweitklassigen Mandatare (sind diese wirklich Verräter?) zu seiner Bewegung finde ich legitim, damit er schneller sein Ziel erreichen kann.

      Auch Frank Stronach hat erkannt, dass sein Leben ein Ablaufdatum hat. Da er - wie auch andere - nichts ins Grab mitnehmen kann, investiert er eben einen Teil seines Vermögens zu diesen idealistischen und philanthropischen Zielen. Wer hat dies bisher in Österreich getan? Niemand. Ich wünsche dem Team Stronach, dass sich Persönlichkeiten finden, welche finanziell unabhängig sind und für limitierte Zeit mit ihnen gemeinsam für ein besseres Österreich kämpfen werden.

  34. logiker2
  35. socrates
    21. September 2013 09:09

    Bevor die "Nawarski" Generation und die Defraudantinnen die österreichische Wertegemeinschaft endgültig zerstören, ist ein Wechsel notwendig.
    Stronach hat seine Chance erkannt in der Politik mitzumischen. Er kann nicht als Nazi verteufelt werden, wie die Machthaberer es mit der FPÖ Jahrzehnte erfolgreich praktizierten. Nützen wir die Chance!

    • Nestor 1937
      21. September 2013 16:06

      Stronach hat sich ja mit 500.000 im Tempel abgesichert ....

    • socrates
      21. September 2013 18:21

      Nestor
      Jeder Politiker muß seinen Kotau im Tempel machen. Aber ein Mensch ist nicht besser und nicht schlechter weil er Jude ist. Auch Kreisky hatte mehr Chancen sich gegen Juden durchzusetzen.

  36. Politicus1
    21. September 2013 08:51

    1) "Reichswasserleiche" - das muss man sich erst einmal einfallen lassen! Herrlich!

    2) Ich gehe davon aus, dass Haselsteiner seine ganz vielen Euros nicht mit einem Gehalt von der Strabag jedes Monat aufs Girokonto überwiesen bekommt. Im Gedächtnis an den seligen alten Mautner-Markhof möchteich sagen: Großindustrielle halten sich Gehaltsempfänger. Ihr Einkommen kommt aus Dividenden, Aktiengewinnen und/oder Stiftungserträgen ...
    Daher kann es einem Haselsteiner ziemlich egal sein, ob Spitzengehälter mit 50, 60, 0der 100% besteuert werden. Hauptsache die KEST bleibt bei 25% ...

    3) Bei Multimillionären interessiert mich selten, ob einer 700 oder 800 Millionen hat.
    Entscheidend ist für mich die Antwort auf die Frage: "Wie hat er seine ERSTE Million gemacht?" Und gerade diese Antwort habe ich vom ausgewanderten Werkzeugmacher noch nicht erfahren ...

    • Gandalf
      21. September 2013 09:30

      @Politicus1:
      Ad 1) Bei allem Respekt für Herrn Dr. Unterberger, aber diesen Spitznamen hat nicht er erfunden, sondern so wurde wegen ihres stets bleichen Aussehens scherzhaft die schwedische Schauspielerin Kristina Söderbaum genannt, die in Deutschland zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft äusserst beliebt oder zumindest bekannt war.

    • Politicus1
      21. September 2013 09:44

      Gandalf:
      danke für den Hinweis. Hoffentlich findet da nicht ein Tugendwächter ein Haar in der Wiederbetätigungssuppe.... (;-)

    • dssm
      21. September 2013 11:09

      @Politikus
      Sozialismus taucht oft unvermittelt auf, lesen Sie einmal was Sie geschrieben haben.
      Wenn jemand Dividenden erhält, so muss der Betrieb den Gewinn mit 25% besteuern und dann die Ausschüttung nochmals mit der halben Einkommenssteuer. Macht in Summe 45%. Steigt also die Einkommenssteuer, so steigt auch bei unserem Dividenenempfänger die Steuerlast.

      Sie sind offensichtlich kein Unternehmer, zumindest keiner welcher gut verdient (hat).
      Die erste Million merkt man nicht, ausser in der Finanzwirtschaft, welche ja ein Ableger der Geldsozialisten ist und daher mit Marktwirtschaft nichts zu tun hat.
      Man investiert, es läuft irgendwann gut, daher investiert man weiter. Dieses Rad dreht sich weiter und weiter. Damit hat man aber immer Schulden. Dann kommen Menschen wie Sie und bewerten den lebenden Betrieb und kommen zum Schluß, jetzt ist der Unternehmer Multimillionär, denn bewerteter 'goodwill' ist deutlich über dem Schuldenstand; der Unternehmer empfindet das aber so nicht, der sieht die Schulden und einen möglichen Rückschlag. Kommt es zu wirtschaftlichen Verwerfungen, so ist der Umsatz schnell im Keller, vielleicht sogar Verluste da, nur die Schulden bleiben.
      Es gibt eine Buchhaltungsregel, welche unser perverses Steuerrecht leider entwertet hat: Der Gewinn eines Unternehmens ist erst am Ende (also bei Auflösung/Verkauf) sichtbar.

    • brechstange
    • brechstange
      21. September 2013 18:25

      Politicus

      mit 300.000 Sonnenblenden, die ihm den Einstieg in die Autoindustrie ermöglichten, dafür arbeitete er drei Tage durch und er hatte Glück, er schaffte es ohne sich zu verletzen, ohne umzufallen, ohne ....

    • Undine
      21. September 2013 20:17

      @Gandalf

      Darf ich noch etwas richtigstellen: Kristina Söderbaum erhielt deshalb den Beinamen "Reichswasserleiche", weil sie in gleich mehreren Filmen als Wasserleiche endete! ;-)

  37. Observer
    21. September 2013 07:40

    Als ich mit zwanzig Jahren intensiv die österreichische Verfassung und das Wahlrecht las, war ich der naiven Ansicht, dass der gewählte Volksvertreter in erster Linie die Interessen der Mehrheit seines Wahlbezirkes vertritt. Etwas später habe ich gelernt, dass eigentlich die Bundesparteien das Sagen haben und die Bundes-, Landes- und Regionallisten nur ein Alibi darstellen. Meist werden dort Leute aufgestellt, welche aus der Beamtenschaft, Kammern usw. kommen, also nichts vom täglichen Überlebenskampf kennen. Damit werden Berufspolitiker mit allen ihren Nachteilen gezüchtet und jede Partei hat dazu eigene Kaderschmieden, welche auch vom Steuerzahler finanziert werden.

    Mir wären viel lieber Leute, welche aus dem "praktischen Leben" kommen und nach einiger Zeit wieder dorthin zurückkehren. Ich habe zwar große Achtung vor Leuten mit viel Lebenserfahrung, aber sog. Urgesteine wie Neugebauer, Cap, Kopf, Neugebauer, Matzenetter, Pilz, Prammer, Rasinger, Stummvoll - um nur einige zu nennen - sollten schon vor dem Pensionsalter zurücktreten und jüngeren Kräften Platz machen. Sie können ja weiterhin innerhalb ihrer Partei die Nachwuchskräfte beraten. Denn die Zukunft gehört den nächsten Generationen.

    Ich hatte jahrelang guten Kontakt zu einem der sog. Hinterbänkler. Diese haben innerhalb der Partei es sehr schwer, ihre Ideen durchzusetzen und werden meist nur als Füllredner bei Debatten, Stimmvieh und für die "Dreckarbeit" bei anstehenden Wahlen in den Bezirken benützt. Dadurch werden diese Leute bald müde und tauschen ihre oft guten Vorsätze gegen das passive Verhalten in der Partei aus.

    Ich finde es gut, wenn Leute wie Stronach und Haselsteiner ihr eigenes Geld für den Aufbau von neuen Parteien einsetzen, allerdings sollten sie gleichzeitig wirkliche Persönlichkeiten um sich zu scharen, welche dann nach außen auftreten und ohne Eigennutz "das Volk vertreten" und für das Land langfristig gute Entscheidungen treffen. Natürlich hat auch der Geldgeber das Recht, Grundlinien vorzugeben, aber in den Details sollte er sich doch lieber auch etwas abweichende Meinungen akzeptieren.

    Im Beitrag wurden auch die amerikanischen Verhältnisse bei Wahlkämpfen erwähnt. Diese finden in einem völlig anderen Umfeld statt. Dort gibt es z.B. keine Parteienförderung durch den Staat, die enormen Wahlkampfkosten werden nur von den Kandidaten, den Sponsoren und durch Spendenaktionen aufgebracht. Dort gilt also: Wer Geld hat, bekommt die Macht und hat dann auch Recht. Als Dank besetzt der Sieger dann viele Posten mit seinen großzügigen Spendern. Solche Zustände wollen wir in Österreich sicher nicht haben. Alle Spitzenkandidaten sind immer auch mehrfache Millionäre.

    Zurück zu Österreich: für alle kritischen Wähler lautet die Entscheidung: Welche Partei ist das kleiner Übel? Vermutlich werden wieder die "Nichtwähler" den größten Stimmenanteil bekommen, aber im Parlament nicht vertreten sein. Dies ist eigentlich eine Ohrfeige an die bisher an den Machthebeln sitzenden Parteien, weil sie weder genügend Aufklärungsarbeit über die demokratischen Rechte und Pflichten, noch in den vergangenen Jahren viel Positives geleistet haben.

    Wir haben die Gegenwart nur von unseren Kindern gepachtet. Wir sind dafür verantwortlich, wie die Zukunft unserer Kinder aussieht.

  38. oberösi
    21. September 2013 07:03

    stronach ein biologisches problem mit höchster brisanz, bei aller ehre, die ihm gebührt. aber es hat ihn ja niemand gezwungen, sich in einem anfall von altersstarrsinn auf die österr.politikbühne zu drängeln. nachdem er vorher bereits in canada mit seinen diesbezüglichen plänen gescheitert war. also, aufgrund des ablaufdatums eine absolut verlorene stimme.
    und die äußerst brisante mischung machtmensch haselsteiner/narzisst strolz: fliegt einem spätenstens um die ohren, falls nach der wahl tatsächlich irgendwelche pfründe zu vergeben sein sollten. was sowieso niemand so richtig glaubt.

    • brechstange
      21. September 2013 18:30

      Sie sollten dem Team Stronach eine Chance geben. Stronach ist nicht allein, ihm ist sehr wohl bewusst, dass er ein gutes Team braucht. Daran arbeitet er, aber solange in Österreich, wenn was Neues kommt, sich gleich wieder im Alten versammelt, solange müssen eben Idealisten und Altruisten ans Werk.

  39. simplicissimus
    21. September 2013 06:16

    Stronachs Rolle ist unklar und wird erst nach der Wahl klarer werden.
    Ob sein Team mehr als eine Legislaturperiode durchhaelt, ist fraglich, vor allem, wenn Stronach nicht mehr arbeitsfaehig wird.

  40. Peter R Dietl
    21. September 2013 02:08

    "…wenn man die bedeutungslos gebliebenen schwarzen Neo-Kandidaten aus Raiffeisen- und moslemischen Quellen näher betrachtet (freilich kaum zu sehen bekommt)".

    Genau dieses bleibt mir als Wähler (sogar potentiellem VP-Wähler) so rätselhaft. Da gibt’s einen Mohammedaner auf todsicherem Listenplatz. Den Namen weiß ich momentan nicht, ich kann nicht arabisch. Dieser Herr verkündet von sich zunächst, er würde fünfmal täglich beten. Solches ist großartig und geht niemanden nix an.

    Worauf ich aber seit der gutmenschlichen Listenplatz-Ankündigung angestrengt warte: Bitte distanziere dich doch einmal von der Scharia, von der Zu-Tode-Steinigung von Menschen, vom Vorrang des Islam vor allen anderen Normen, von Ehrenmorden, vom Kopftüchl-Zwang, von der frechen Demütigung aller Frauen usw usf. Bitte bitte, enthülle deine Meinung!

    Doch wenn er solches auf Geheiß des Genossen Imam unterläßt? Dann sitzt sowas als ÖVP-Anwalt im Parlament und alle jubeln? Doch ehrlich gesagt: Angesichts mancher sonstiger VP-Kandidaten wäre das auch schon wurscht. Um Himmels (nicht: Allahs) Willen: Vermeinen die ÖVP-Bonzen wirklich, sich so dem österreichischen Wähler als Alternative zu einem Primitivling peinlichster Sorte darstellen zu können? Es ist zum Weinen!

    • Peter Brauneis
      21. September 2013 16:26

      @ Peter R Dietl

      Sorry, als linker Stammwähler hab ich nur eine gewisse Grundintelligenz, daher die Frage: Wer ist denn bitte ein "Primitivling"? Abgesehen vom garstigen Wort: Ist das gar ein Genosse, der bereits in früher Jugend als Konsulent einer Großbank dieses Institut in ungeahnte Höhen führte? Und als Fazit seiner Betätigung sogar damit vertraut war, daß das SOLL nicht rechts, sondern links angesiedelt ist?

    • Torres (kein Partner)
      22. September 2013 12:06

      Ganz neutral und emotionslos gefragt: darf/kann/soll eine Partei, die sich "christlich" nennt (wie die ÖVP), auch Nicht-Christen auf ihre Kandidatenliste setzen? Und sogar Vertreter von Religionen, die das Christentum als "Feindreligion" betrachten?

  41. Maria Kiel
    21. September 2013 01:49

    Stronach ist der deutschen Sprache weitgehend entwöhnt, zumindest wenn es dabei über die simplen Basisbegriffe hinaus geht. Man sieht immer wieder, wie er um Worte ringt, weil Deutsch eben nach Jahrzehnten in englischssprachigem Umfeld inzwischen für ihn eine "Fremdsprache" geworden ist, und die erforderlichen Synapsen nicht automatisch anspringen. Die daraus resultierende Unbeholfenheit in der Diskussion, das sich Beschränken auf einfache Satzstellungen und Vokabular, mag den Eindruck erwecken, er sei intellektuell nicht Herr der Lage - "gaga" ist er aber sicher nicht.....was übrigens die Ministerwahl anginge, könnte er wohl aus einem Pool von Fachleuten schöpfen, die es unter den Nägeln jucken würde, sämtliche Berufspolitiker in die Wüste zu schicken.
    Da aber alles rund um hohe Politikerämter für das TS reine Gedankenspielerei bedeutet, bedauere ich für meinen Teil nur von Herzen, dass Stronach seine Gelder nicht vernünftiger investiert hat - nämlich nicht in eine neue Partei, sondern in ein konservatives Print- oder sonstiges Medium, in dem alle unseren hervorragenden Journalisten eine neue Heimat hätten finden können, die in den letzten Jahren aufgrund ihrer Haltungssausrichtung sukzessive obdachlos geworden sind; damit hätte Stronach weit in die Zukunft hinein WIRKLICH etwas bewegen können in unseren Landen. Aber vielleicht ist für ein solches Projekt das letzte Wort ja noch nicht gesprochen......

    • zauberlehrling
      21. September 2013 02:01

      @Maria Kiel

      Schöne Träume, aber als Konkurrent für die Kronen Zeitung ist die Idee Stronach als Printmedium kontraproduktiv und daher nicht realisierbar. Schließlich wird er seit langem von dieser Tageszeitung als Gastkolumnist unterstützt und gefördert, das erklärt seine politischen, jedoch keinesfalls journalistische Ambitionen!

    • Nestor 1937
      21. September 2013 15:58

      @zauberlehrling

      Das ist kein Traum! Frau Kiel bringt eine Überlegung, die logisch ist und immer öfter auftaucht - natürlich nicht im ORF und nicht in den gekauften Zeitungen.

  42. plusminus
    21. September 2013 01:13

    Während uns Stronach noch einen gewissen Unterhaltungswert beschert und Protestwählerpotential besitzt, ist Haselsteiner zwar wirtschaftlich ebenso erfolgreich, jedoch im Gegensatz zu Stronach ein schon einmal gescheiterter Politiker, der sich nicht ganz uneigennützig an die Spitze einer Neuauflage des LIFs = NEOS katapultiert hat und von dort den österreichischen Wählern alles erklärt, was niemand hören will!

    Wer außerdem ROSA als Parteifarbe wählt, signalisiert damit eindeutig seine linksideologischen Neigungen, auch wenn die Protagonisten versuchen, sich ein liberales Mäntelchen umzuhängen - die Parallelen zum ehemaligen LIF sind unübersehbar. Im unwahrscheinlichen Fall, diese Gruppierung zieht ins Parlament ein, macht sie garantiert den Steigbügelhalter für Rot und Grün, was vermutlich Sinn und Zweck der Kandidatur und deshalb entsprechend gefährlich ist.

    Resümee daher: Unwählbar für jeden halbwegs vernunftbegabten, mündigen Bürger!!

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2013 12:02

      @plusminus,

      wenn jemand glaubt, mann können durch ein Votum für die ÖVP diverse linke Excesse
      eindämmen, der soll besser die Augen öffnen und aus den vergangenen Jahren - Jahrzehnten
      lernen !

      Erst wenn die ÖVP auf der Oppositionsbank die Chance für ihre eigene "Runderneuerung"
      bekommt, könnte sich in der Polit-Landschaft was ändern.
      Erst wenn die SPÖ dazu gezwungen wird, selber die Konsequenzen ihrer bescheuerten
      Verschwender-Politik zu tragen und selber als "Bremser" auftreten zu müssen, erst wenn
      sich die SPÖ nicht mehr an der ÖVP "abputzen" kann, dann werden (vielleicht) auch die
      links-wählende Dummies behirnen, was für einen armseligen Haufen sie da wählen.

      Glauben Sie's mir oder nicht, die Roten brauchen die ÖVP zum überleben, denn dieses
      Spielchen von Oppositions-Politik als Regierungs-Partei hat spätestens dann ein Ende,
      wenn die Investoren Österreich fluchtartig verlassen, die SPÖ ihre "Heiß-Luft-Pläne"
      verwirklicht .


      Wir haben also die Wahl zwischen Ende mit Schrecken (Rot/Grün/..) oder Schrecken
      ohne Ende (Rot/Schwarze Sparpackete ) .


      .

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2013 12:07

      oops - in der ersten Zeile hat mann ein n faches Problem - sorry

    • Pumuckl
      21. September 2013 13:12

      Ich bin NEO-Gründer Matthias Strolz ganz am Anfang seiner Wahlbewegung, auch im Vieraugengespräch begegnet.

      Nicht von seiner Botschaft, aber von Charisma und Persönlichkeit wäre er für viele Parteien ein Gewinn. Er sagte damals schon, daß er Kontakte zu kompatiblen politischen Gruppen sucht.

      Wenn sich Strolz nun mit dem GESCHEITERTEN LIBERALEN FORUM " ins Bett legt "
      hat er sich HOFFENTLICH selbst den POLITISCHE TODESSTOSS versetzt.

      ° Haselsteiner hat damit Strolz und sein Team EBENSO GEKAUFT, WIE STRONACH
      SEINE POLITISCHEN LANDSKNECHTE !

      ° Bei Haselsteiner stören mich viele politische Positionen, auf welche die im Hintergrund mitwirkende, widerliche Heide Schmid vermutlich noch immer Einfluß hat.
      Die Gründung des LBERALEN FORUMS DURCH HEIDE SCHMID, ERFOLGTE UNTER EINFLUSS UND MIT UNTERSTÜTZUNG, VOM DAMALIGEN NR-PRÄSIDENTEN
      HEINZ FISCHER ! ! !

      ° Daß die aus jener Zeit stammende NÄHE* ZU HEINZ FISCHER nicht mehr besteht, ist nicht anzunehmen.
      Für eine DOPPELSTRATEGIE zur DURCHSETZUNG DES SOZIALISMUS sprach sich, der Unter Einfluß des Exkommunisten CHRISTIAN BRODER stehende, junge Heinz Fischer aus.
      Den Bürger nicht verschrecken, aber eine SOZIALISTISCHE GESELLSCHAFT ALS ENDZIEL - so lautete das Rezept dieser DOPPELSTRATEGIE.

      ° Vermutlich ist die Vereinigung des LIF mit den NEOS ein geplantes Element von Heinz Fischers DOPPELSTRATEGIE AUF DEM WEG ZUM SOZIALISMUS.


      Es gibt Anzeichen, daß Matthias Strolz die Entwicklung von LIF - NEOS nicht wirklich behagt. Es tut mir, für den als Person symphatischen Matthias Strolz leid, sagen zu müssen:

      WER LIF-NEOS WÄHLT, WÄHLT SOZIALISMUS ! ! !


      * Da ist die politische NÄHE gemeint.

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2013 13:46

      @Pumuckl,

      wer ÖVP wählt, der entscheidet sich für die Fortdauer und Zementierung eines
      Systems, das recht zügig unterwegs ist in Richtung Unfinanzierbarkeit und zudem
      keinerlei Anstallten macht, das Steuer herum zu reißen.

      Meine Hoffnung ist, daß sich die ÖVP nach einer erdrutzschartigen Wahlniederlage
      endlich besinnt und zur inneren Erneuerung der Partei auf die Oppositionsbank geht.

      Bei NEOS sehe ich die Lage keineswegs so schwarz - im Gegenteil - ich könnte
      mir durchaus vorstellen, daß Matthias Strolz fallweise sogar den neoliberalen
      "Teufel" raushängen läßt und Kontakte zum Think-Tank Agenda Austria pflegt .

      Jdenfalls halte ich ihn für eindeutig intelligent genug, um zu wissen daß mit der
      Sozi-Masche buchstäblich kein Staat mehr zu machen ist !

      .

    • Pumuckl
      21. September 2013 14:43

      @ machmuss verschiebnix

      LIF-NEOS wählen, um die ÖVP zu heilen? Daran glauben Sie doch nicht wirklich!

      Denken wir doch an die ZAHLREICHEN KLEINPARTEIEN der WEIMARER REPUBLIK. Denken wir dabei auch an das schicksalsschwere Ende dieser WEIMARER REPUBLIK.

      Paarungswillige Kleinparteien, welche sich leichtertig in die Umarmung der SPÖ begeben, beschleunigen jene politischen Vorgänge, welche Österreich immer weiter in die " Sümpfe der EU " führen.

      In 5 Jahren mit der ÖVP in der Opposition, und der SPÖ, mit Marionette Faymann
      und mehreren Kleinparteien auf der Regierungsbank, können für Österreich katastrophale, aber irreversible Weichenstellungen erfolgen ! ! !

      All diese Kleinparteien schwächen Österreich! Alles was nicht LINKS ist, wird durch sie geschwächt!

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2013 15:35

      @Pumuckl,

      alles was nicht Links ist ? ? ?
      BZÖ und ÖVP sind mitte-links,
      Strache verpackt linke Themen in rechte Worthülsen,
      defacto ist "alles Links" .

      Sollten Sie aber wirklich recht behalten und wir bekommen irgendeine Lins/Links Variante,
      dann möcht ich doch mal sehen, an wem sich die Sozis dann abputzen werden !
      Dann wird die Rechnung einfacher: entweder schalten die Sozis das Hirn ein oder sie
      bleiben "auf Kurs" - mit Vollgas gegen die Wand - EGAL, es muß nur sichergestellt sein,
      daß denen NIEMAND mehr ins Lenkrad greift, dann sind wir dieses Pack um so schneller
      los ! ! !

      .

    • Pumuckl
      21. September 2013 17:09

      @ machmuss verschiebnix@ 15:35

      " . . . schalten die Sozis das Hirn ein . . "

      Sie halten also für möglich, daß Faymann das tut?

      Merkl sagte doch: " Er kommt ohne Meinung herein und geht mit meiner Meinung hiaus. "

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2013 22:26

      @Pumuckl,

      da haben Sie natürlich recht - Marionetten können kein Hirn einschalten [grins]

      .

  43. kritikos
    21. September 2013 01:13

    Ich lenke die Aufmerksamkeit auf den Artikel von Dr. Unterberger "Die Suche nach dem geringsten Übel". Man gehe zur Wahl und gebe eine Stimme ab u.zw. für die Partei, deren Zielsetzungen den eigenen weitestgehend entsprechen. Unabhängig vom (aufgemascherlten oder großnasigen,. breit lächelnden etc.) Spitzenkandidaten (auch weiblich), die heutzutage besonders groß die Landschaft "zieren". Und im Bezug auf den heutigen Artikel: wenn man von Stronach und Haselsteiner absieht und die Parteiziele anschaut, ist die einzige Erkenntnis: keine von beiden.

  44. Tullius Augustus
    21. September 2013 00:47

    Klare & deutliche Worte von Dr. Unterberger - diesmal zu den beiden konkurrierenden Millionären bei der Wahl!

  45. byrig
    21. September 2013 00:45

    spätestens seit haselsteiners eintritt in die partei sind die neos dem linken spektrum zuzurechnen.eigentlich waren sie das schon vorher,mit dem vehementen eintreten für die linksideologisch geforderte gesamtschule.
    der neos-capo strolz will sogar bildungsminister werden,um diesen marxistischen unfug durchsetzen zu helfen.und sein feindbild ist der verteidiger der bürgerlichen normen neugebauer.
    die aufstellung ist eigentlich klar:rechts(und gut):övp,fpö,bzö,stronach.
    links:spö,grün,neos,piraten.
    also:wählt rechts!

    • zauberlehrling
      21. September 2013 01:42

      @byrig

      Bei Stronach bin ich mir nicht sicher, ob er ein Wolf im Schafspelz ist, denn seine Nähe zur Kronen Zeitung, die immer schon Faymann fördert, scheint mir sehr verdächtig.

    • logiker2
      21. September 2013 09:15

      zu den Neos gibt es den Gastbeitrag "Die Neos und ihre Gesinnungsdiktatur" wo ihre ideologische Ausrichtung klar dargestellt wird. Ich halte diese Splittergruppen (auch Piraten) nichts anderes als linkes Gesocks, welches sich ähnlich wie die Grünen einen Tarnmantel umhängen um ihre Postkommunistischen Ideale zu verwirklichen. Daher sind sie nur links oder links-links einzuordnen. Wobei es natürlich dringend nötig wäre, ernstzunehmende junge Parteien zu etablieren um der Judend eine Stimme zu geben.

    • Pumuckl
      21. September 2013 13:51

      @ byring
      Schon gut, aber TEAM STRONACH besteht noch mehr als LIF-NEOS, aus POLITISCHEN LANDSKNECHTEN.

      WES BROT ICH ESS, DES LIED ICH SING.

      Bei beiden weiß man deshalb auch nicht, welche politische Position sie morgen
      haben!

    • brechstange
      21. September 2013 18:36

      pumuckl

      Keine Sorge, lesen Sie das Programm, darauf mussten wir uns verpflichten.

    • Pumuckl
      21. September 2013 21:51

      @ brechstange 18:36

      Sehr geschätzte @ brechstange!

      Als Person, welche ich durch ihre Tagebuchkommentare und in der ECHO-Runde
      kennen und schätzen lernte, begleiten sie meine herzlichen Glückwünsche in die Politik.

      Dieser Glückwunsch ist, trotz meiner Skepsis gegenüber all den Kleinparteien ebenso ehrlich, wie jener den ich Dr. Georg Vetter sandte.

      Als Persönlichkeit können können Sie und Dr. Vetter nur ein Gewinn für Österreichs Parlament sein.

      Weiter oben habe ich schon erwähnt, daß ich bei vielen Kleinparteien zuerst an die Weimarer Republik und ihr schicksalschweres Ende denke.

      Wenn Ihnen politische Arbeit nun weniger Zeit für Kommentare im Tagebuch läßt,
      ist auch das ein Verlust.

    • brechstange
      21. September 2013 22:02

      Ihr Lob ehrt mich. Vielen Dank, Pumuckl.





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