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Fußnote 481: Feueralarm - die Berater kommen!

Selten noch ist so klar geworden, wie sehr oft Gelder für Berater&Co hinausgeschmissen werden. Für lauter klingende Namen, die jedenfalls eines gut können: Sich selbst gut verkaufen!

Tatsache ist, dass die die deutsche Baumarktkette "Praktiker" in die Pleite geschlittert ist. Und Tatsache ist ebenso, dass eine schockierte Großaktionärin in den Bilanzen der letzten beiden Jahre den horrenden Betrag von 70 Millionen Euro an Ausgaben für Unternehmensberater, Rechtsanwälte und Finanzdienstleistungen gefunden hat. Wozu im ersten Halbjahr 2013 noch ein zweistelliger Millionenbetrag hinzugekommen ist. Und im Detail finden sich dort vor allem klingende Namen wie die Wirtschaftskanzlei Freshfields sowie die Unternehmensberatungen Roland Berger, Boston Consulting Group und McKinsey. Tatsache ist ebenso, dass all diese großen Namen das Unternehmen nicht vor dem Konkurs gerettet haben. Nicht konkret beweisbar ist freilich, dass "Praktiker" noch am Leben wäre, wenn man sich diese horrenden Ausgaben erspart hätte. Aber denken darf man sich ja noch seinen Teil.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 06:34

    Der ursprüngliche Beitrag über diesen Skandal stamm vom Wirtschaftsmagazin "Capital": "Praktiker das Leichenbauhaus"

    Die Großaktionärin Isabella de Krassny beziffert ihren Schaden auf ca. 15 Mio. Euro und meint zum Aufsichtsrat:
    „Diesem Aufsichtsrat ist es zwei Jahre nur darum gegangen, seinen Arsch zu retten“,
    ein anderer Kenner der Gesellschaft, der Sanierungsexperte Eichner, sagte:
    „Dieser Aufsichtsrat war geprägt von Eitelkeiten, Seilschaften, Verschleierung, Claqueuren, Schweigern, Intransparenz und Beißhemmungen."

    Erinnert das nicht fatal an so manches Aufsichtsratsgremium in unseren Landen, nicht nur bei Handelsunternehmen? Warum fällt mir da gleich der ÖGB ein?

    http://www.capital.de/themen-newsbeitrag/praktiker-das-leichenbauhaus.html

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 09:19

    Diese Art von Berater sollen Firmen nicht sanieren, die sollen nur bei unangenehmen Maßnahmen als Blitzableiter herhalten.
    Der typische Mitarbeiter ist Akademiker der Wirtschaftswissenschaften oder Jurist und hat noch nie selber einen leitende Stellung in einem Unternehmen vom Fach gehabt.
    Zum Unterschied vom Eigentümer sind diese Nieten aber dann bald wieder draussen, ist es gut gegangen, also haben die vom Eigentümer dezent vorgeschlagenen und vom Berater lauthals postulierten Maßnahmen gegriffen, dann bleibt der Eigentümer noch jahrelang mit den von den Maßnahmen betroffenen Mitarbeitern und Lieferanten zusammen geschmiedet.

    Wer wirklich einen Betrieb sanieren will, holt sich einen Mann (habe noch nie von einer Frau gehört) vom Fach, also jemanden der in der Branche groß geworden ist, viele verschiedene Stellen mit Erfolg belegt hat; meist ein Meister oder Ingenieur mit kaufmännischem Wissen. Diese Leute arbeiten dann unsichtbar, denn wenn jeder weiß wer da ein- und ausgeht, dann sinkt die verbliebene Bonität in den Keller.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 07:31

    Viele Berater werden von Firmen, aber auch gerne von Ministerien u.a. gerne in Anspruch genommen, damit die Entscheidungsträger bei Misserfolg eine "Ausrede" haben: Ich habe ja Fachleute beigezogen, da kann man eben nichts machen.

    Ich habe von solchen Beratern, Consultern, Coaches usw. aber auch von den Lobbyisten keine gute Meinung, denn diese Leute verzapfen großteils nur bereits bekanntes Allgemeinwissen und geben Versprechungen für viel Geld, welches eigentlich eingespart werden kann. Rsiko und Verantwortung wird natürlich nicht übernommen.

    Mirco Kovats, der Gründer der A-Tec hatte kürzlich in einem Format-Interview vorgerechnet, dass die Liquidierung seiner Firmengruppe 20 Millionen Euros (Masseverwalter: 4,5 Mill. €, Berater Deloitte: 2,7 Mill. €, Handelgericht: 0,4 Mill. € an Pauschalgebühr usw.) gekostet hat, was genau dem Betrag entspricht, den er zur Rettung seiner angeschlagenen Firma gebraucht hätte.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in der Vergangeenheit viele ehemalige Politiker und NR-Abgeordnete in solche Geschäfte eingestiegen sind und nun mit ihren guten nationalen und internationalen Verbindungen und Netzwerken prahlen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 18:37

    Innerhalb von fünf Jahren hat der Totengräber des Volksbanken-Spitzeninstitutes Franz PINKL rund 100 Millionen Euro an Beraterhonoraren u.ä. verschwendet, mit dem bekannten Ergebnis. Dann wurde er - offensichtlich von den Beraterfirmen forciert - von Pröll jun. in der Hypo Kärnten eingesetzt. Dort hat er innerhalb von 8 Monaten (dann ließ er sich Millionen auszahlen) für im wesentlichen die selben Berater rund 40 Millionen vergeudet.

    Ihren Auftraggeber Pinkl haben die Damen und Herren offensichtlich gut beraten. Auch was...

    Empfehle das Buch "Versager im Dreiteiler" http://www.amazon.de/Versager-Dreiteiler-Unternehmensberater-Wirtschaft-ruinieren/dp/3821839988

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 16:08

    Kostspielige Berater mit wenig Nutzen, ein Beispiel aus der Praxis:

    In meiner früheren Firma wurde eine sogenannte
    "Gemeinkostenwertanalyse" @ Mc Kinsey & Co. durchgeführt.

    Es wurden hausinterne Teams zusammengestellt, welche die einzelnen Abteilungen nach Einsparungsmöglichkeiten zu untersuchen hatten.
    Ich hatte das "Glück" einem Team anzugehören, welchem die EDV als Aufgabengebiet zugeteilt wurde.
    Obwohl ich Grundkenntnisse im IT-Bereich vorzuweisen hatte, es war einfach als Nichtexperte unmöglich, die Bereiche Systemanalyse und Programmierung dahingehend zu überprüfen, wie viele Mannjahre für ein bestimmtes Projekt notwendig waren und wo man einsparen könnte. Die Abteilungsleiter konnten uns erzählen was sie wollten, es war wie eine Mauer.
    Schließlich fuhr das zuständige Vorstandsmitglied vom Lenkungsausschuß mit dem Rasenmäher drüber und diktierte eine bestimmte Anzahl von einzusparenden Mitarbeitern.
    Später mußten als Ersatz IT-Experten auf dem Markt wieder teuer eingekauft werden.
    Und Mc Kinsey hatte ein fettes Honorar kassiert!

  6. Ausgezeichneter KommentatorDas kleine Mäxchen
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 13:05

    Scott Adams (www.dilbert.com) hat humorvoll geschrieben, dass das Verb "beraten" eine Komposition aus zwei Wörtern ist: "berauben" und "verraten".

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2013 11:09

    Die Beratungsgesellschaften werden fast immer zum steuersparenden Geldtransfer in Steueroasen benützt. Das Porto zahlt der Steuerzahler. Soweit, so üblich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2013 09:58

    Ein Schäfer hütet. 1754 Schafe.

    Kommt ein SUV samt dunkel beanzugtem Juppie vorbei.
    „Herr Schäfer, wenn ich ihnen sage, wie viele Schafe - genau - sie derzeit hüten, kann ich mir dann eines mitnehmen?“
    Der Schäfer, Blödsinn nicht abgeneigt und wissend, weil er am Vortag seine Schafe gezählt hat: “Na gut. Zeigen sie, was sie können.“

    Der junge Mann steigt in sein Auto, wirft den Laptop an und sucht Verbindungen, rechnet, zählt etc. und kommt nach 3 Stunden wieder heraus: „Sie hüten genau 1754 Schafe.“ Sprachs, und da der Schäfer keine Anstalten machte, sich nicht an die Abmachung zu halten, nimmt er sich ein Tier.

    Der Schäfer hält den Kopf ein wenig schief, kratzt sich und sagt:
    „Wenn ich ihnen nun sage, welchen Beruf sie haben, krieg'ich mein Viecherl dann wieder zurück?“
    Juppie ist sportlich und willigt ein.
    Schäfer: „Sie sind Unternehmensberater.“
    Juppie: „Ja, schon, aber wie wollen sie das erkannt haben?“
    Schäfer: „Das war doch ganz einfach. Sie sind gekommen, ohne dass ich sie gerufen habe. Dann haben sie mir etwas erzählt, was ich schon gewusst habe. Und drittens verstehen sie nichts vom Geschäft. Und jetzt lassen sie meinen Hund wieder raus.“


alle Kommentare

  1. Magda (kein Partner)
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  7. haohaochong123 (kein Partner)
  8. gelackmaierter (kein Partner)
    29. August 2013 17:55

    grossnigg machts eben nicht gratis.

  9. B.v.C. (kein Partner)
    24. August 2013 14:53

    Kleine Randbemerkung:
    Auch in Österreich hatte McKinsey die Firmen Konsum Österreich und Julius Meinl "beraten".

  10. AppolloniO (kein Partner)
    24. August 2013 11:29

    Keine Firma heuert Berater an um tatsächlich Hilfe für`s Geschäft zu bekommen.
    1. Firmen benötigen aber ein "neutrales" Gutachten um mit Zustimmung des Betriebsrates Leute feuern zu können.

    2. Die Firmenleiter benötigen ein "neutrales" Gutachten um eine Ausrede für eine Schwerpunkt-Änderung in ihrem Business beim Aufsichtsrat durchsetzen zu können. Geht`s nämlich schief waren es dann eben die Spezialisten die den Rat erteilten.

    Fazit: eigentlich können sich nur gesunde Firmen den Rat von Externen leisten.

  11. Neppomuck (kein Partner)
    24. August 2013 09:58

    Ein Schäfer hütet. 1754 Schafe.

    Kommt ein SUV samt dunkel beanzugtem Juppie vorbei.
    „Herr Schäfer, wenn ich ihnen sage, wie viele Schafe - genau - sie derzeit hüten, kann ich mir dann eines mitnehmen?“
    Der Schäfer, Blödsinn nicht abgeneigt und wissend, weil er am Vortag seine Schafe gezählt hat: “Na gut. Zeigen sie, was sie können.“

    Der junge Mann steigt in sein Auto, wirft den Laptop an und sucht Verbindungen, rechnet, zählt etc. und kommt nach 3 Stunden wieder heraus: „Sie hüten genau 1754 Schafe.“ Sprachs, und da der Schäfer keine Anstalten machte, sich nicht an die Abmachung zu halten, nimmt er sich ein Tier.

    Der Schäfer hält den Kopf ein wenig schief, kratzt sich und sagt:
    „Wenn ich ihnen nun sage, welchen Beruf sie haben, krieg'ich mein Viecherl dann wieder zurück?“
    Juppie ist sportlich und willigt ein.
    Schäfer: „Sie sind Unternehmensberater.“
    Juppie: „Ja, schon, aber wie wollen sie das erkannt haben?“
    Schäfer: „Das war doch ganz einfach. Sie sind gekommen, ohne dass ich sie gerufen habe. Dann haben sie mir etwas erzählt, was ich schon gewusst habe. Und drittens verstehen sie nichts vom Geschäft. Und jetzt lassen sie meinen Hund wieder raus.“

  12. Wolfgang Bauer
    23. August 2013 18:37

    Innerhalb von fünf Jahren hat der Totengräber des Volksbanken-Spitzeninstitutes Franz PINKL rund 100 Millionen Euro an Beraterhonoraren u.ä. verschwendet, mit dem bekannten Ergebnis. Dann wurde er - offensichtlich von den Beraterfirmen forciert - von Pröll jun. in der Hypo Kärnten eingesetzt. Dort hat er innerhalb von 8 Monaten (dann ließ er sich Millionen auszahlen) für im wesentlichen die selben Berater rund 40 Millionen vergeudet.

    Ihren Auftraggeber Pinkl haben die Damen und Herren offensichtlich gut beraten. Auch was...

    Empfehle das Buch "Versager im Dreiteiler" http://www.amazon.de/Versager-Dreiteiler-Unternehmensberater-Wirtschaft-ruinieren/dp/3821839988

  13. terbuan
    23. August 2013 16:08

    Kostspielige Berater mit wenig Nutzen, ein Beispiel aus der Praxis:

    In meiner früheren Firma wurde eine sogenannte
    "Gemeinkostenwertanalyse" @ Mc Kinsey & Co. durchgeführt.

    Es wurden hausinterne Teams zusammengestellt, welche die einzelnen Abteilungen nach Einsparungsmöglichkeiten zu untersuchen hatten.
    Ich hatte das "Glück" einem Team anzugehören, welchem die EDV als Aufgabengebiet zugeteilt wurde.
    Obwohl ich Grundkenntnisse im IT-Bereich vorzuweisen hatte, es war einfach als Nichtexperte unmöglich, die Bereiche Systemanalyse und Programmierung dahingehend zu überprüfen, wie viele Mannjahre für ein bestimmtes Projekt notwendig waren und wo man einsparen könnte. Die Abteilungsleiter konnten uns erzählen was sie wollten, es war wie eine Mauer.
    Schließlich fuhr das zuständige Vorstandsmitglied vom Lenkungsausschuß mit dem Rasenmäher drüber und diktierte eine bestimmte Anzahl von einzusparenden Mitarbeitern.
    Später mußten als Ersatz IT-Experten auf dem Markt wieder teuer eingekauft werden.
    Und Mc Kinsey hatte ein fettes Honorar kassiert!

  14. Josef Maierhofer
    23. August 2013 15:30

    Klar darf man sich seinen Teil denken.

    Ich denke mir zum Beispiel, dass man auf die Berater hätte wirklich verzichten können, die sind nämlich so etwas wie Politiker. Keine Verantwortung aber viel Honorar.

    Jeder vernünftige Mensch, der die Grundrechnungsarten beherrscht, kann auf solche 'Berater' verzichten.

    Für mich ist das wie mit einem Rechtsanwalt, der ist auch ein 'Berater', aber die Verantwortung für alle Schritte liegt bei mir.

  15. Das kleine Mäxchen
    23. August 2013 13:05

    Scott Adams (www.dilbert.com) hat humorvoll geschrieben, dass das Verb "beraten" eine Komposition aus zwei Wörtern ist: "berauben" und "verraten".

  16. cicero
    23. August 2013 12:40

    Der langjährige Chef eines Konzerns wird wegen roter Zahlen abgesetzt. Sein Nachlolger verabschiedet ihn herzlich und fragt ihn, ob er nicht ein paar Ratschläge für die Zukunft hätte. Der scheidende Chef, der stets an alles gedacht hatte, überreicht ihm 3 Kuverts mit den Worten: Wenn es nicht mehr geht, öffnen Sie sie der Reihe nach.
    Nach dem 1. Jahr sind alle Zahlen noch röter und der Nachfolger öffnet das 1. Kuvert:
    "Schieben Sie alles auf mich!"
    Nach dem 2. Jahr sind alle Zahlen noch viel schlechter und er öffnet das 2. Kuvert:
    "Reorganisieren Sie die Firma"
    Nach dem 3. Jahr ist es noch viel schlechter und verzweiflet öffnet er das 3. Kuvert:
    "Bereiten Sie 3 Kuverts vor!"

  17. socrates
    23. August 2013 11:09

    Die Beratungsgesellschaften werden fast immer zum steuersparenden Geldtransfer in Steueroasen benützt. Das Porto zahlt der Steuerzahler. Soweit, so üblich.

  18. dssm
    23. August 2013 09:19

    Diese Art von Berater sollen Firmen nicht sanieren, die sollen nur bei unangenehmen Maßnahmen als Blitzableiter herhalten.
    Der typische Mitarbeiter ist Akademiker der Wirtschaftswissenschaften oder Jurist und hat noch nie selber einen leitende Stellung in einem Unternehmen vom Fach gehabt.
    Zum Unterschied vom Eigentümer sind diese Nieten aber dann bald wieder draussen, ist es gut gegangen, also haben die vom Eigentümer dezent vorgeschlagenen und vom Berater lauthals postulierten Maßnahmen gegriffen, dann bleibt der Eigentümer noch jahrelang mit den von den Maßnahmen betroffenen Mitarbeitern und Lieferanten zusammen geschmiedet.

    Wer wirklich einen Betrieb sanieren will, holt sich einen Mann (habe noch nie von einer Frau gehört) vom Fach, also jemanden der in der Branche groß geworden ist, viele verschiedene Stellen mit Erfolg belegt hat; meist ein Meister oder Ingenieur mit kaufmännischem Wissen. Diese Leute arbeiten dann unsichtbar, denn wenn jeder weiß wer da ein- und ausgeht, dann sinkt die verbliebene Bonität in den Keller.

  19. Observer
    23. August 2013 07:31

    Viele Berater werden von Firmen, aber auch gerne von Ministerien u.a. gerne in Anspruch genommen, damit die Entscheidungsträger bei Misserfolg eine "Ausrede" haben: Ich habe ja Fachleute beigezogen, da kann man eben nichts machen.

    Ich habe von solchen Beratern, Consultern, Coaches usw. aber auch von den Lobbyisten keine gute Meinung, denn diese Leute verzapfen großteils nur bereits bekanntes Allgemeinwissen und geben Versprechungen für viel Geld, welches eigentlich eingespart werden kann. Rsiko und Verantwortung wird natürlich nicht übernommen.

    Mirco Kovats, der Gründer der A-Tec hatte kürzlich in einem Format-Interview vorgerechnet, dass die Liquidierung seiner Firmengruppe 20 Millionen Euros (Masseverwalter: 4,5 Mill. €, Berater Deloitte: 2,7 Mill. €, Handelgericht: 0,4 Mill. € an Pauschalgebühr usw.) gekostet hat, was genau dem Betrag entspricht, den er zur Rettung seiner angeschlagenen Firma gebraucht hätte.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in der Vergangeenheit viele ehemalige Politiker und NR-Abgeordnete in solche Geschäfte eingestiegen sind und nun mit ihren guten nationalen und internationalen Verbindungen und Netzwerken prahlen.

  20. terbuan
    23. August 2013 06:34

    Der ursprüngliche Beitrag über diesen Skandal stamm vom Wirtschaftsmagazin "Capital": "Praktiker das Leichenbauhaus"

    Die Großaktionärin Isabella de Krassny beziffert ihren Schaden auf ca. 15 Mio. Euro und meint zum Aufsichtsrat:
    „Diesem Aufsichtsrat ist es zwei Jahre nur darum gegangen, seinen Arsch zu retten“,
    ein anderer Kenner der Gesellschaft, der Sanierungsexperte Eichner, sagte:
    „Dieser Aufsichtsrat war geprägt von Eitelkeiten, Seilschaften, Verschleierung, Claqueuren, Schweigern, Intransparenz und Beißhemmungen."

    Erinnert das nicht fatal an so manches Aufsichtsratsgremium in unseren Landen, nicht nur bei Handelsunternehmen? Warum fällt mir da gleich der ÖGB ein?

    http://www.capital.de/themen-newsbeitrag/praktiker-das-leichenbauhaus.html

    • Zöbinger (kein Partner)
      25. August 2013 22:50

      Mich wundert nur, warum die profunde Bilanzanalystin Isabella de Krasny so viele Millionen Ihres Mannes in dieses windige Unternehmen gesteckt hat? Vielleicht der große? Profit, wenn die Sache gut gegangen wäre. An der Börse werden weitaus solidere Titel gehandelt, natürlich nur mit einigen Prozent Gewinn pro Jahr! Anscheinend wird die Gier nach mehr umso größer je mehr man ohnehin hat!!





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