Juwelier erschießt Räuber: Seltenes Lebenszeichen der Zivilgesellschaft

Lesezeit: 6:00

Wieder einmal wollte sich ein rechtschaffener Bürger nicht mit der ihm zugedachten Rolle des Opfers abfinden. Die Vorstellung, mit den ihn akut bedrohenden Gewalttätern zu „kooperieren“, wie das von Vertretern des staatlichen Gewaltmonopols so gerne empfohlen wird, schien ihm nicht sonderlich verlockend. Er wollte sein Leben und Eigentum nicht widerstandslos der Willkür bewaffneter Verbrecher ausliefern. Er machte – kurz entschlossen – von seinem Notwehrrecht Gebrauch, griff zu seiner eigenen Waffe, schoss auf die Täter und vereitelte dadurch deren kriminelle Absichten.

Über den Raubüberfall auf einen Wiener Juwelier, der mit dem Tod eines der drei (mutmaßlich aus dem Baltikum stammenden) Täter endete, wurde von den Medien ausführlich berichtet. Eine Wiederholung an dieser Stelle ist entbehrlich. Hier soll vielmehr erörtert werden, was über den Vorfall berichtet wurde und wie die Leserreaktionen ausfielen; außerdem einige grundsätzliche Überlegungen zum privaten Waffenbesitz.

Die meisten Medien – ja sogar das für kriminelle Ausländer stets verständnisvolle Staatsfernsehen – verzichteten darauf, im Unterschied zur gängigen Praxis, Krokodilstränen über das „ausgelöschte Menschenleben“ zu vergießen und den Täter zum Opfer umzudeuten. In diesem Fall wurde die nüchterne Meldung der Nachrichtenagentur von der Mehrheit der Redaktionen weitgehend gleich lautend und ohne wertende Kommentare übernommen. Lediglich das Gratisblatt „Heute“ sah sich veranlasst, die couragierte Notwehrhandlung des Kaufmanns faktenwidrig als Fall von „Selbstjustiz“ zu etikettieren.

Bemerkenswert ist das Ergebnis einer Leserumfrage, die dasselbe Blatt in seiner Online-Ausgabe durchführte. Die gestellte Frage lautete: „Sollen Geschäftsleute bei bewaffneten Überfällen selbst zur Waffe greifen dürfen?“ Vier Antworten standen zur Wahl:

  • Nein, die Waren sind meist versichert – da muss man nicht Leben aufs Spiel setzen.
  • Nein, wir brauchen keine Selbstjustiz. Wofür gibt es schließlich Polizisten?
  • Ja, aber nur, wenn man um das eigene Leben fürchten muss.
  • Ja, das schreckt andere Täter ab und vielleicht gehen so die Überfälle zurück.

Die Leser votierten (Stand vom 6. 7. um 15:00 Uhr) zu 84 Prozent für die beiden zustimmenden Antwortmöglichkeiten. Nahezu 50 Prozent bevorzugten die letzte Antwort. Nur 8,49 Prozent lehnten „Selbstjustiz“ ab.

Eine überwältigende Mehrheit der 1614 an der Abstimmung Beteiligten billigt den Opfern von Gewaltverbechern somit zu, sich robust, notfalls auch mit tödlicher Gewalt, gegen bewaffnete Angreifer zur Wehr zu setzen. Weniger als zehn Prozent dagegen sind nicht imstande zu erkennen, dass die von ihnen gewählte Antwort eine unzulässige Gleichsetzung von Notwehr und Selbstjustiz enthält.

Wer sich – wie im vorliegenden Fall – gegen einen Angreifer wehrt, übt keine „Selbstjustiz“, für die in einer zivilisierten Gesellschaft tatsächlich kein Platz ist. Er macht lediglich von seinem natürlichen, in Österreich überdies gesetzlich gedeckten Recht (§ 3 StGB) Gebrauch, sein Leben und seinen Besitz mit „allen dafür nötigen Mitteln“ gegen einen gewaltsamen Angriff zu verteidigen. Sich in einem Moment tödlicher Bedrohung seiner Haut zu erwehren, ist ein jedermann – nicht nur „Geschäftsleuten“ – zustehendes Recht. Für langwierige Abwägungen der Konsequenzen bleibt in solchen Fällen keine Zeit – es geht um die Frage er oder ich? Wer meint, Bürgerschutz sei Sache der Polizei, ist ein weltfremder Träumer. Die Polizei ist allenfalls, post festum, für die Spurensicherung zu gebrauchen. Für die Abwehr von Räubern und anderen Verbechern jedenfalls nicht.

In den Kommentarbereichen der Internetmedien fanden sich – soweit sie nicht „wegen wiederholten Missbrauchs“ (was auch immer darunter zu verstehen ist), wie in der Wiener „Presse“, gesperrt wurden – weit überwiegend Einträge, in welchen die Handlung des Juweliers vehement zustimmend kommentiert wurde.

Die Regierenden und die von den Medien gerne zitierten Agenten des Gewaltmonopols sehen derlei Fälle von Zivilcourage indes nicht gern. Das Letzte, was von Allmachtsphantasien getriebene Obertanen gebrauchen können, ist eine funktionierende Zivilgesellschaft, in der unerschrockene – gar bewaffnete – Bürger ihre Angelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Ihr Ideal ist der in jedem Moment seines Lebens vom staatlichen Vormund abhängige Untertan. Und der soll im Fall der Fälle „keinen Helden spielen“. Basta. Die Vorstellung, dass gelegentlich einer – wie aktuell der Wiener Juwelier oder vor wenigen Wochen ein beherzter Taxichauffeur – nicht den „Helden spielt“, sondern tatsächlich einer ist, hat in den Hirnen von Etatisten und Lohnschreibern, die von der staatlichen Medienförderung korrumpiert wurden, keinen Platz.

Erfolgreich ihr Notwehrecht praktizierende Bürger werden als unerwünschte Konkurrenz für das staatliche Gewaltmonopol wahrgenommen. Unter eben diesem Gesichtspunkt sind auch die unentwegten hoheitlichen Bestrebungen zu bewerten, unbescholtenen Bürgern den Besitz und das Tragen von Waffen zu verbieten, oder es für sie wenigstens so schwer, unbequem und kostspielig wie nur möglich zu machen. Der Bürger soll bewaffneten Gangstern wehrlos gegenüberstehen, und sein Heil ausschließlich unter den Fittichen des Großen Bruders finden. Dass viele Raubüberfälle, wie wohl auch im aktuellen Fall, von ausländischen Tätern begangen werden, ist aus der Sicht des staatlichen Gewaltmonopolisten nur vorteilhaft. Liefert es ihm doch einen perfekten Vorwand zur weiteren Vergrößerung seines Apparates und zur bürgerrechtsfeindlichen Ausdehnung seiner elektronischen Bespitzelungs- und Überwachungsaktivitäten. Alles nur zum Nutzen und Frommen der Bürger – versteht sich…!

Ein auffälliges Detail: In allen einschlägigen Nachrichten war zu lesen, dass der Juwelier die von ihm eingesetzte Waffe „legal“ besitzt. Und weiter? Was wäre gewesen, wenn er mit einer „illegalen“ Waffe geschossen hätte? Hätte sich dadurch am Tathergang und dessen Folgen irgendetwas geändert? Wohl kaum! Dass sich andererseits die Waffen der Täter jedenfalls illegal in deren Händen befanden (das Vorliegen einer Berechtigung zum „Führen“ ihrer Waffen ist mit Sicherheit auszuschließen!) war indes keine Meldung wert. Gewaltverbechern wird also implizit zugestanden, sich ihre Arbeitsgeräte widerrechtlich zu beschaffen. Klar, welcher Räuber, der „legal“ zu keiner Waffe kommt, wäre auch blöd genug, unbewaffnet an die Arbeit zu gehen? Der rechtstreue Bürger, der über die zur Beschaffung illegaler Waffen nötigen Unterweltkontakte in aller Regel nicht verfügt, befindet sich daher – dem emsigen Treiben des Leviathans zur Reduzierung des legalen Privatwaffenbesitzes sei Dank – immer weiter im Nachteil.

Dass die Entwaffnung rechtschaffener Bürger durch den immer mehr zur anmaßenden Gouvernante entartenden Staat dahin führen wird, dass am Ende nur noch Verbrecher Waffen besitzen, darf nicht widerstandslos hingenommen werden. Nur Sklaven ist der Waffenbesitz verboten. Freien, mündigen Bürgern dagegen steht der Besitz von Waffen zu – und zwar nicht nur zum Zweck der Selbstverteidigung…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2013 09:23

    Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.

    Ist das Recht nicht mit Macht bewährt, führt es zu seinem Gegenteil.
    Notwehr ist ein Grundrecht - seine durch die Behörden dieses Staates betriebene
    Zurückdrängung und Entkräftung ('Kooperation mit dem Täter') ist Entrechtung.
    Ein Element mehr, das uns den bestehenden sozialistischen Unrechtsstaat auf das Deutlichste vor Augen führt. Und die mit ihm einhergehende, systematisch betriebene Verblödung der Bevölkerung, der, wie selbstverständlich, Notwehr als Form Selbstjustiz vorgeführt wird.

    Was für ein unendlicher Dreck, der uns da täglich zugemutet wird.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2013 12:55

    Nicht einmal mehr unsere Exekutive kann und will die Bevölkerung vor kriminellen Übergriffen entsprechend schützen. Muß doch jeder Polizist, der legal von seiner Schußwaffe Gebrauch macht, um seinen Arbeitsplatz, um seine Existenz fürchten. Er steht eher vor einem Richter und faßt eine Verurteilung aus, als der Täter. Da ist es nur zu verständlich, daß man oftmals lieber wegschaut, bevor man dieses Risiko auf sich nimmt.

    Wer will es unter solchen Umständen der Bevölkerung verdenken, wenn sie sich "notwehrt"!
    Selbstverteidigung ist bereits ein Gebot der Stunde, besonders bei dem derzeit herrschenden rot-grünkorrekten Gesellschaftsklima!

    http://www.unzensuriert.at/content/0011712-Linksextremisten-begeistert-von-passiver-Wiener-Polizei

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2013 08:18

    Wie schläft man in einer Statd, in der nahezu täglich geschossen oder gestochen wird?
    Ich meine mit "man" nicht die Bürgerinnenn und Bürger mit ihrem "nur" subjektiven Angstgefühl.
    Nein, ich meine den Bürgermeister und den Polizeipräsidenten dieser Stadt, die die objektiven Verbrechensstatistiken auf ihrem Nachkastel liegen haben ...

    Ehrlich gesagt: wäre ich einer dieser beiden - ich hätte schlaflose Nächte!
    Um so mehr, wenn zunehmend Opfer sich selbst mit Waffengewalt verteidigen (müssen) und dafür Applaus bekommen ....

  4. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2013 10:45

    Sg. Herr Tögel,

    Ihre sachliche Betrachtung dieses Falles ist wohltuend. An sich ist dazu kaum etwas hinzuzufügen. Höchstens, daß es dem „Staat“ hier weniger um sein abstraktes Gewaltmonopol geht, als vielmehr um „weise Voraussicht“, nämlich die Bürger wehrlos zu halten, falls sie einmal auf die Idee kämen, die das gegenwärtige Chaos verursachenden Politiker zur Verantwortung zu ziehen.

    All die als „Terror-Angriffe“ auf U-Bahn (London), Eisenbahn (Madrid), Marathon (Boston), „9/11“ (New York), .... maskierten inside-jobs der jeweiligen Geheimdienste dienten nur der „Konditionierung“ der Bevölkerung mit nachfolgender massiver Ausweitung von Spezialeinheiten (Söldner!, Gendfor der EU), die nichts weiter als Aufgabe haben allfällige Aufstände der entrechteten und deprivierten Bürger niederzuhalten. Die kriminellen Staatsverbrecher und Hochverräter bauen ihre Wagenburg aus. (In den USA übriges mit über 800 FEMA-Konzentrationslagern, in denen gleich Millionen an rebellierenden Bürgern weggesperrt werden können. Die „Polizei“ kommt daher wie höchstgerüstete Sonderkommando, meist noch maskiert, womit vor allem deren martialisches aussehen und damit der Schrecken, den sie einfachen und einfältigen Menschen einjagen sollen, noch größer wird.)

    Diese Strategie der Mächtigen ist freilich doppelt fatal: wie Sie richtig feststellten kümmern sich die Banden ausländischer Zuwanderer, Krimineller, Asylbetrüger, ... natürlich nicht um die Erlaubnis Waffen zu besitzen. Sie haben sie ganz einfach – und in größtem Umfang. Damit werden die – vor allem großen – Städte zu Todesfallen für die einheimische Bevölkerung. Diese, weil wehrlos, wird als Geisel genommen, wenn einmal die Sozial- und Transfersysteme zusammenbrechen und auch die Supermärkte, und was sonst zu rauben und stehlen lohnt, leergefegt sind. Da angesichts der Finanz- und Wirtschaftslage in den europäischen Südländern der Kollaps die realste aller Möglichkeit ist, diese nur mühsam noch vor den deutschen Wahlen kaschiert wird, kann man sich den weiteren Verlauf der Dinge ja an seinen zehn Fingern abzählen.

    Wenn man sich diese Probleme vor sein geistiges Auge führt, dann muten die Themen, die Unterberger in letzter Zeit aufwirft, geradezu als Ablenkungs-Diskurse an. Warme Umschläge zur Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt.

    Ein auch bemerkenswertes Detail das Sie erwähnten fand ich symptomatisch: auch Die Presse hat „wegen Mißbrauch“ die Kommentare zum Fall des sich wehrenden Juweliers gesperrt. Welch armseliges Gesindel sind doch die Verantwortlichen dieses der Styria-Gruppe (Diözese Graz-Seckau) gehörenden Blattes. Gutmenschlich halt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2013 10:45

    Sg. Herr Tögel,

    Ihre sachliche Betrachtung dieses Falles ist wohltuend. An sich ist dazu kaum etwas hinzuzufügen. Höchstens, daß es dem „Staat“ hier weniger um sein abstraktes Gewaltmonopol geht, als vielmehr um „weise Voraussicht“, nämlich die Bürger wehrlos zu halten, falls sie einmal auf die Idee kämen, die das gegenwärtige Chaos verursachenden Politiker zur Verantwortung zu ziehen.

    All die als „Terror-Angriffe“ auf U-Bahn (London), Eisenbahn (Madrid), Marathon (Boston), „9/11“ (New York), .... maskierten inside-jobs der jeweiligen Geheimdienste dienten nur der „Konditionierung“ der Bevölkerung mit nachfolgender massiver Ausweitung von Spezialeinheiten (Söldner!, Gendfor der EU), die nichts weiter als Aufgabe haben allfällige Aufstände der entrechteten und deprivierten Bürger niederzuhalten. Die kriminellen Staatsverbrecher und Hochverräter bauen ihre Wagenburg aus. (In den USA übriges mit über 800 FEMA-Konzentrationslagern, in denen gleich Millionen an rebellierenden Bürgern weggesperrt werden können. Die „Polizei“ kommt daher wie höchstgerüstete Sonderkommando, meist noch maskiert, womit vor allem deren martialisches aussehen und damit der Schrecken, den sie einfachen und einfältigen Menschen einjagen sollen, noch größer wird.)

    Diese Strategie der Mächtigen ist freilich doppelt fatal: wie Sie richtig feststellten kümmern sich die Banden ausländischer Zuwanderer, Krimineller, Asylbetrüger, ... natürlich nicht um die Erlaubnis Waffen zu besitzen. Sie haben sie ganz einfach – und in größtem Umfang. Damit werden die – vor allem großen – Städte zu Todesfallen für die einheimische Bevölkerung. Diese, weil wehrlos, wird als Geisel genommen, wenn einmal die Sozial- und Transfersysteme zusammenbrechen und auch die Supermärkte, und was sonst zu rauben und stehlen lohnt, leergefegt sind. Da angesichts der Finanz- und Wirtschaftslage in den europäischen Südländern der Kollaps die realste aller Möglichkeit ist, diese nur mühsam noch vor den deutschen Wahlen kaschiert wird, kann man sich den weiteren Verlauf der Dinge ja an seinen zehn Fingern abzählen.

    Wenn man sich diese Probleme vor sein geistiges Auge führt, dann muten die Themen, die Unterberger in letzter Zeit aufwirft, geradezu als Ablenkungs-Diskurse an. Warme Umschläge zur Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt.

    Ein auch bemerkenswertes Detail das Sie erwähnten fand ich symptomatisch: auch Die Presse hat „wegen Mißbrauch“ die Kommentare zum Fall des sich wehrenden Juweliers gesperrt. Welch armseliges Gesindel sind doch die Verantwortlichen dieses der Styria-Gruppe (Diözese Graz-Seckau) gehörenden Blattes. Gutmenschlich halt.


alle Kommentare

  1. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Juli 2013 14:26

    reinhard.horner@chello.at

    Agitation für eine unerschrockene und gut bewaffnete Vereinigung in der Zivilgesellschaft, die von ihren Waffen (nicht nur zur Selbstverteidigung) auch Gebrauch macht

    Zunächst: Alles ist Notwehr! Kein Mord, kein Totschlag, keine fahrlässige Tötung, keine Körperverletzung mit Todesfolge, keine Notwehrüberschreitung, keine Selbstjustiz!

    Gegen Krokodilstränen über das ausgelöschte Menschenleben!

    Gegen die Agenten des staatlichen Gewaltmonopols, gegen die von Allmachtsphantasien getriebenen Obertanen, gegen die korrumpierte Hierarchie von Etatisten und Lohnschreibern, gegen das Treiben des Leviathans zur Reduzierung des legalen Privatwaffenbesitzes, gegen den zur anmaßenden Gouvernante entarteten Staat!

    So schaut das Leitprogramm aus: „Nur Sklaven ist der Waffenbesitz verboten.Freien, mündigen Bürgern dagegen steht der Besitz von Waffen zu – und zwar nicht nur zum Zweck der Selbstverteidigung …“

    Die ausdrücklich offene Zwecksetzung über die Selbstverteidigung hinaus lässt von einer anagitierten zivilgesellschaftlichen Vereinigung, die den Staat notorisch als kriminelle Organisation und die Demokratie als Diktatur einer parasitären Mehrheit bekämpfen soll, Schlimmes befürchten. So steht die Entscheidung an:
    1. Soll der Gastkommentar als Müll-Posting abgetan werden?
    2. Ist gefährlichen Anfängen oder eher Fortführungen entschieden zu wehren?

    Besonders schäbig ist es, wie der überfallene Juwelier wohlfeil zum Werkzeug dieser Agitation gemacht wird. Wie es ihm und seinen Leuten persönlich geht, das interessiert den Agitator ebenso wenig wie die Meute der Journaille, die sich rund um den Ort des Geschehens umgetan hat. Eine Übereinstimmung in den Sümpfen und sauren Wiesen.

    • monofavoriten (kein Partner)
      20. Juli 2013 20:47

      machen sie sich nicht in die hose! eigentlich sollte - wie in der amerikanischen verfassung verankert und natürlich von den kollektivisten bereits völlig untergraben - die bevölkerung bewaffnet sein, um ein machtgleichgewicht zur regierung zu bilden. denn, und das wussten die verfasser sehr gut, jede regierung, die das alleinige gewaltmonopol inne hat, früher oder später sich in totalitäre politsysteme verwandelt.

  2. Torres (kein Partner)
    17. Juli 2013 11:58

    Woher wissen Sie, ob Häupl nicht tatsächlich schlaflose Nächte hat? Schon allein wegen der Vassilakou müsste er sie haben.

  3. Francois Villon (kein Partner)
    16. Juli 2013 10:45

    Sg. Herr Tögel,

    Ihre sachliche Betrachtung dieses Falles ist wohltuend. An sich ist dazu kaum etwas hinzuzufügen. Höchstens, daß es dem „Staat“ hier weniger um sein abstraktes Gewaltmonopol geht, als vielmehr um „weise Voraussicht“, nämlich die Bürger wehrlos zu halten, falls sie einmal auf die Idee kämen, die das gegenwärtige Chaos verursachenden Politiker zur Verantwortung zu ziehen.

    All die als „Terror-Angriffe“ auf U-Bahn (London), Eisenbahn (Madrid), Marathon (Boston), „9/11“ (New York), .... maskierten inside-jobs der jeweiligen Geheimdienste dienten nur der „Konditionierung“ der Bevölkerung mit nachfolgender massiver Ausweitung von Spezialeinheiten (Söldner!, Gendfor der EU), die nichts weiter als Aufgabe haben allfällige Aufstände der entrechteten und deprivierten Bürger niederzuhalten. Die kriminellen Staatsverbrecher und Hochverräter bauen ihre Wagenburg aus. (In den USA übriges mit über 800 FEMA-Konzentrationslagern, in denen gleich Millionen an rebellierenden Bürgern weggesperrt werden können. Die „Polizei“ kommt daher wie höchstgerüstete Sonderkommando, meist noch maskiert, womit vor allem deren martialisches aussehen und damit der Schrecken, den sie einfachen und einfältigen Menschen einjagen sollen, noch größer wird.)

    Diese Strategie der Mächtigen ist freilich doppelt fatal: wie Sie richtig feststellten kümmern sich die Banden ausländischer Zuwanderer, Krimineller, Asylbetrüger, ... natürlich nicht um die Erlaubnis Waffen zu besitzen. Sie haben sie ganz einfach – und in größtem Umfang. Damit werden die – vor allem großen – Städte zu Todesfallen für die einheimische Bevölkerung. Diese, weil wehrlos, wird als Geisel genommen, wenn einmal die Sozial- und Transfersysteme zusammenbrechen und auch die Supermärkte, und was sonst zu rauben und stehlen lohnt, leergefegt sind. Da angesichts der Finanz- und Wirtschaftslage in den europäischen Südländern der Kollaps die realste aller Möglichkeit ist, diese nur mühsam noch vor den deutschen Wahlen kaschiert wird, kann man sich den weiteren Verlauf der Dinge ja an seinen zehn Fingern abzählen.

    Wenn man sich diese Probleme vor sein geistiges Auge führt, dann muten die Themen, die Unterberger in letzter Zeit aufwirft, geradezu als Ablenkungs-Diskurse an. Warme Umschläge zur Behandlung von Schlaganfall und Herzinfarkt.

    Ein auch bemerkenswertes Detail das Sie erwähnten fand ich symptomatisch: auch Die Presse hat „wegen Mißbrauch“ die Kommentare zum Fall des sich wehrenden Juweliers gesperrt. Welch armseliges Gesindel sind doch die Verantwortlichen dieses der Styria-Gruppe (Diözese Graz-Seckau) gehörenden Blattes. Gutmenschlich halt.

    • ohne Worte (kein Partner)
      16. Juli 2013 16:23

      F.V. - Danke für ihre hervorragenden Ausführungen!
      "Die „Polizei“ kommt daher wie höchstgerüstete Sonderkommando, meist noch maskiert, womit vor allem deren martialisches aussehen und damit der Schrecken, den sie einfachen und einfältigen Menschen einjagen sollen, noch größer wird.)"

      Stimmt, in allen Kolonien Großbritanniens und Usrael sind die Polizisten gleich ausgestattet. Früher sah man solche roboterähnliche Gestalten nur in amerikanischen Filmen (Sondereinsatz, SWAT-Teams oder so ähnlich). Heute gang und gäbe. Wie weit sie wirklich mit der Technik der Überwachung sind, zeigen die vielen amerikansichen Serien (Navy CIS, Criminal Minde etc.) Das was man uns offiziell zeigt ist nur Kinderkram. Gestern um 20,00h Sat1-Nachrichgten, sagte die Ansagerin, dass schon Kohl sich zu einer Telefonzelle begab, wenn er ungestört telefonieren wollte.

      Und der normale Bürger kriegt davon gar nichts mit, weil er nach harter Arbeit, mit unwichtigen Themen abgelenkt wird (Brot und Spiele).
      In SaudiArabien und anderen usrael-freundlichen Ländern, wird mit westlicher Austattung, so die Bevölkerung unterdrückt um den radikalen Islam durchzusetzen (die normale Bevölkerung lehnt dies ab).
      In der Türkei wurden 33 Tonnen (das muss man sich mal vorstellen) Reizgas verbraucht.
      Aber nicht nur in der Türkei werden Demonstranten niedergeprügelt, auch in Griechenland, Spanien, Portugal (in der USA sowieso) und man höre und staune auch in der BRD-GmbH (Stuttart21, Kinder und Alte) wurde Reizgas und Wasserwerfer eingesetzt.
      Nur wird das in den Medien verschwiegen. So wie halt alle Schweinerein des dämokratischen Westens.
      In ganz Europa werden im Geheimen Truppen aufgebaut um sie dann in die jeweiligen Länder entsenden zu können (sie haben es ja schon erwähnt).
      Z.B. Franzosen nach Deutschland oder Österreich, Engländer nach Griechenland usw. Damit wird sichergestellt, dass diese auch schießen. Denn ein Grieche würde nicht auf seine eigenen Landsleute schießen. Der Lissaboner-Vertrag machts möglich. Die Todesfolge beim Niederschlagen eines Aufstandes (Demonstration) ist erlaubt.
      In der BRD wurden (mit Mrd-Steuergelder) schon riesige Städte nachgebaut um Truppenübungsplätze zu schaffen. Zudem hat die USA noch 252 US – Stützpunkte in der BRD (ich habe die Liste der Stützpunkte, aber das würde hier den Rahmen sprengen, aber auf Wunsch stelle ich sie gerne zur Verfügung).
      In den USA wurden unzählige Städte im Untergrund gebaut (sog. DUMBS). Es wird ein schreckliches Aufwachen der Völker geben .....

    • Erich Bauer
      17. Juli 2013 17:25

      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3247040/40-000-menschen-syrischer-stadt-geflohen.story

      Man beachte die Grenzlage der Stadt. Berücksichtige den dortigen Ölreichtum...

      Seit dem ersten WK gab's eine etwas kürzere Pause. Die Zeit nach dem 2. WK brauchte man zum Kräfte und Resourcen sammeln...

  4. fokus
    15. Juli 2013 12:55

    Nicht einmal mehr unsere Exekutive kann und will die Bevölkerung vor kriminellen Übergriffen entsprechend schützen. Muß doch jeder Polizist, der legal von seiner Schußwaffe Gebrauch macht, um seinen Arbeitsplatz, um seine Existenz fürchten. Er steht eher vor einem Richter und faßt eine Verurteilung aus, als der Täter. Da ist es nur zu verständlich, daß man oftmals lieber wegschaut, bevor man dieses Risiko auf sich nimmt.

    Wer will es unter solchen Umständen der Bevölkerung verdenken, wenn sie sich "notwehrt"!
    Selbstverteidigung ist bereits ein Gebot der Stunde, besonders bei dem derzeit herrschenden rot-grünkorrekten Gesellschaftsklima!

    http://www.unzensuriert.at/content/0011712-Linksextremisten-begeistert-von-passiver-Wiener-Polizei

  5. Helmut Oswald
    15. Juli 2013 09:23

    Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.

    Ist das Recht nicht mit Macht bewährt, führt es zu seinem Gegenteil.
    Notwehr ist ein Grundrecht - seine durch die Behörden dieses Staates betriebene
    Zurückdrängung und Entkräftung ('Kooperation mit dem Täter') ist Entrechtung.
    Ein Element mehr, das uns den bestehenden sozialistischen Unrechtsstaat auf das Deutlichste vor Augen führt. Und die mit ihm einhergehende, systematisch betriebene Verblödung der Bevölkerung, der, wie selbstverständlich, Notwehr als Form Selbstjustiz vorgeführt wird.

    Was für ein unendlicher Dreck, der uns da täglich zugemutet wird.

  6. Politicus1
    15. Juli 2013 08:18

    Wie schläft man in einer Statd, in der nahezu täglich geschossen oder gestochen wird?
    Ich meine mit "man" nicht die Bürgerinnenn und Bürger mit ihrem "nur" subjektiven Angstgefühl.
    Nein, ich meine den Bürgermeister und den Polizeipräsidenten dieser Stadt, die die objektiven Verbrechensstatistiken auf ihrem Nachkastel liegen haben ...

    Ehrlich gesagt: wäre ich einer dieser beiden - ich hätte schlaflose Nächte!
    Um so mehr, wenn zunehmend Opfer sich selbst mit Waffengewalt verteidigen (müssen) und dafür Applaus bekommen ....

    • Haider
      16. Juli 2013 03:03

      Keinen Polizisten interessiert SPURENSICHERUNG. Das steht nachher in keiner linken Statistik. Wir werden über subjektive vs. objektive Sicherheit belogen und betrogen. Wer behauptet, es gäbe kriminelle Ausländer ist ein NAZI.
      Und die Realtität: Fahrraddiebstähle, Kupferdiebstähle, Taschendiebstähle, Wohnunseinbrüche, Autoersatzteile, Grableuchten, Blumenvasen - alles wird gestohlen. Die Diebe erhalten - wenn sie sich als Kleinunternehmer [Buntmetallsammler] anmelden - selbstverständlich für nicht existierende 9 Kinder die Kinderbeihilfe, Ersatz der Heimreisekosten - auch wenn sie weiter stehlen und nicht heim fahren! Genau wie die EU-Abgeordneten.
      Danke Europäische Union. Danke 66 % Prostimmen der belogenen Österreicher.

    • Torres (kein Partner)
      17. Juli 2013 12:02

      Woher wissen Sie, ob Häupl nicht tatsächlich schlaflose Nächte hat? Schon allein wegen der Vassilakou müsste er sie haben.





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