Aus dem Ausland gelenkte Demonstrationen sind eine Provokation

Lesezeit: 2:30

Leider ist es zum Trend geworden, dass radikale Islamisten aller Couleur – seien es Araber oder Türken, Muslimbrüder, Salafisten, oder Hizb ut-Tahrir – die explosiven politischen Ereignisse in ihren Herkunftsländern dazu nutzen, um Demonstrationen in Österreich anzuzetteln und so ihre Haltung öffentlich zu machen, die ernsthaft unser friedliches Zusammenleben bedroht.

Vom Ausland aus gesteuerte Demonstrationen sind eine Provokation und Verhetzung. Man will durch Druck der Islamisten auf der Straße etwaige europäische Kritik oder der einheimischen Bevölkerung schwächen und unsere Parteien entkräften. Die Demonstrationen heizen nicht nur die Lage vor Ort an, sondern missbrauchen auch die österreichische Bevölkerung für die Zwecke der AKP oder der Muslimbruderschaft, anstatt zur Besinnung aufzurufen.

Demonstrationen von Islamisten in Wien provozieren mit der zur Schau Stellung der Bilder autoritärer Führer und der Symbole der AKP oder anderer Arabischer Parteien wie insbesondere der Muslimbrüder. Man will dadurch das brutale Vorgehen gegen die Demonstranten in der Türkei sowie in Ägypten legitimieren und die eigenen blutigen Hände in der westlichen Öffentlichkeit rein waschen; aber dadurch werden der soziale Frieden und die Sicherheit in Österreich ernsthaft bedroht.

Wie in Frankreich, Schweden oder im Vereinigten Königreich wird die Sorglosigkeit gegenüber dem radikalen Islam früher oder später explosiv wirken und zu Konfrontationen in ganz Europa führen. Dann wird man die Missachtung der Gefahren bereuen, aber es wird zu spät sein.

Die alarmierende Tatsache, dass immer mehr in Österreich bzw. in Europa lebende Menschen radikalen islamistischen Organisationen und Parteien beitreten und die westlichen Gesellschaften zunehmend unterwandert werden, stellt eine große Gefahr für Österreich und Europa dar. Tausende österreichische Staatsbürger sind mittlerweile Mitglieder dieser berüchtigten Parteien im Ausland – speziell in Arabien oder der Türkei – geworden.

Die radikalen Verführer nutzen den fundamentalistischen Islam; Märtyrer und Jihadisten sind inzwischen Vorbilder für viele Jugendliche in Österreich und Europa geworden. Der Loyalitätsverlust durch nationalistisch-fundamentalistische, radikale Islamisierung grassiert in ganz Europa. Weshalb zahlreiche Österreicher durch Beitritt zu radikal-islamistischen Gruppen der Europäischen Werteordnung den Rücken zukehren – Tendenz steigend.

Seit Jahren ist die Salafistische Auslegung des Islam zum Trend für viele konservative radikale Islamisten nicht nur in Österreich geworden: Vor allem angesichts der Umwälzungen in den arabischen Ländern bekam diese beunruhigende Entwicklung eine neue Dynamik. Denn die Salafisten in den Herkunftsländern sind gestärkt aus der Neuordnng der politischen Verhältnisse hervorgegangen. Dieser Machtgewinn der radikalen Islamisten rund um die Welt wird in der Zukunft zunehmend Gefahren mit sich bringen und könnte zu ernsthaften Konflikten durch die aggressive, geradezu steinzeitliche, inhaltliche Ablehnung unserer modernen Gesellschaft und der Grundrechte aller Menschen führen.

Amer Albayati , geb. 1942 in Bagdad, ist Journalist und Islam- sowie Terrorexperte. Er ist Mitbegründer der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) und der beantragten, neuen Islamischen-Europäischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IEGÖ). www.initiativeliberalermuslime.org

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2013 08:11

    Der Aufmarschtourismus ist nicht nur auf den Islam beschränkt. Man schaue sich z.B. die Teilnehmer der sog. "Homoparade" an. Oder seinerzeit bei der Agitation gegen die Schüssel-Regierung. Österreich hat es damals schmerzlich ertragen müssen, und trotzdem wehrt sich bei uns kaum jemand dagegen. Vor allem nicht jene, die damals das Ziel der Angriffe waren.

    Meinungsfreiheit soll offenbar nur mehr den Touristen und Ausländern gegenübger gelten, nicht aber der eigenen Bevölkerung. Die muß sich von Touristen wie Schlingensief beschimpfen lassen, und wir dürfen uns nicht dagegen wehren. Wehrten wir uns dagegen, gerieten wir sofort in die Fänge des Antirassismus- und Verhetzungsparagraphen.

    Wo bleibt bei uns der Wehrwille jener, die ständig angeschüttet werden? In Österreich ist leider der Wehrwille fast vollständig zusammengebrochen. Scharen von Angeschütteten sind durch die Gassen der Systemerhalter und des Zivildienstes gegangen und haben so das Denken in politisch-strategischen Kategorien verlernt. Das überläßt man leider geruhsam anderen. Unser Vizekanzler ist ein gutes Beispiel. Wahrscheinlich mit vorbildlichem Familienleben, anständig, Milizoffizier, im innersten Herzen aber doch Beamter und treuer Diener anstatt Stratege und Führer.

    Die Physik lehrt, daß ein Vakuum nicht lange Bestand hat und innerhalb kürzester Zeit wieder gefüllt wird. Das seit dem 2. Vatikanum in der röm.-kath. Kirche herrschende Vakuum und das bei uns in politischer Hinsicht herrschende Vakuum seitens der Angeschütteten, die einstmals die bedeutendste, politische Kraft in Österreich bildeten, wird bereits gefüllt: durch die Ideen eines totalitären Rätesystems einerseits, und durch gewalttätig-totalitäre Strömungen des Islam. Österreich wird so zum Zielgebiet, auf dem Stellvertreterkriege ausgetragen werden.

    Wie wohltuend klingen dagegen die neuesten Nachrichten aus Rußland:
    http://religion.orf.at/stories/2594146/
    Es fällt mir angesichts dieser Meldungen und im Vergleich dazu unseres Kardinals schwer, nicht sofort zur russisch-orthodoxen Kirche überzutreten. Vielleicht wird Rußland noch einmal das Asylland Nummer 1 für verfolgte Christen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2013 23:27

    Parteien und Politiker, die solche Demonstrationen und Zustände zulassen oder gar fördern, machen sich eindeutig zu Mittätern sowie zum Totengräber unserer gar nicht mehr so stabilen Demokratie.

    Solange man die Protagonisten nicht rigoros zur Verantwortung zieht, wird sich nichts ändern. Wir gehen unruhigen Zeiten entgegen, die der autochtonen Bevölkerung noch schwer zu schaffen machen wird und deren Verdrängung am Ende der Fahnenstange steht. Wir haben es zugelassen. Wir "Kälber" haben unsere "Schlächter" wider besseren Wissens selber gewählt und
    Herr Amer Albayati bleibt leider ein Mahner in der Wüste!

  3. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2013 08:21

    Das Problem ist leider, dass die Gutmenschen (ich weiß noch immer keinen besseren Sammelbegriff) noch immer nicht kapiert haben, dass der Kampf gegen eine Gesinnung nicht das gleiche ist wie ein Kampf gegen Menschen.

    Wie der Schelm denkt, so ist er.
    Beispiel: Burschenschafter sind böse Nazis (natürlich alle, ohne Ausnahmen). Ergo ist alles was Burschenschafter tun böse und man muss sie bei jeder Gelegenheit bekämpfen. Und es ist völlig legitim ihnen Steine an den Kopf zu werfen.
    Legt man dieses Handlungsmuster auf den Islam um kommt natürlich ein nicht akzeptabler Rassismus dabei raus. Aber darum geht es ja eigentlich garnicht.
    Ziel des Kampfes gegen den radikalen Islamismus wäre ja gerade junge Österreicher davor zu schützen von so einer Ideologie überhaupt vereinnahmt zu werden, bzw. sie davon wieder zu befreien. Nicht sie zu steinigen.
    Wenn man sich aber nicht traut klar Stellung zu nehmen, dann bietet man ihnen keine Alternative.

    Leider kommt da oft falsch verstandene Toleranz ins Spiel. Tolerant ist man, wenn man akzeptiert dass jemand etwas sagt oder tut was man für falsch hält. Toleranz setzt daher notwendiger Weise eine Meinungsverschiedenheit voraus. Wer auf eine eigene Meinung verzichtet ist nicht tolerant, sondern beliebig. "Jeder hat irgendwie recht" oder "alle Religionen sind auf ihre Art wahr" ist eine Kapitulation.
    Wer tolerant ist verzichtet nicht darauf eine eigene Meinung zu haben, die auch zu vertreten und allenfalls andere auch davon zu überzeugen, dass er recht hat. Er schlägt nur eben niemandem den Schädel ein, der sich nicht überzeugen lassen will. Debatten sind an sich nicht intolerant.
    In so ziemlich jedem ethischen Weltbild gibt es dann aber irgendwo eine rote Linie wo die Toleranz aufhört. Wo die Handlungen eines Anderen den eigenen Werten so stark widersprechen, dass man es nicht mehr akzeptieren kann.
    Der schöne Satz "keine Toleranz der Intoleranz" ist da ein netter Ansatz. Also etwa wenn junge Frauen ermordet werden, nur weil sie die Meinung ihrer Familie hinsichtlich "Ehre" nicht teilen. Oder wenn Menschen gesteinigt werden, weil sie ihren Glauben wechseln wollen. Im Prinzip immer, wenn mit Gewalt gegen andersdenkende vorgegangen wird, die selber nicht gewalttätig sind.

    Komischer Weise scheinen viele, die den Satz "keine Toleranz der Intoleranz" als Slogan führen, mit schlecht gereimten Wahlplakaten größere Probleme zu haben als mit Ehrenmorden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2013 20:58

    Der Missbrauch der Versammlungs/Demonstrationsfreiheit ist himmelschreiend!
    Aber die schlafenden Hunde werden eines Tages aufwachen, spätestens wenn "Brot und Spiele" samt Sozialhilfe unfinanzierbar werden.
    Dann werden die linken Genossen und Migrationsbefürworter dieses Gesindel zum Teufel jagen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2013 16:14

    Es ist einerseits beruhigend, aber auch alarmierend, solche Worte von einem in Österreich lebenden Mohammedaner zu lesen.
    Die Politik und die gesamte Öffentlichkeit sollten sich diese mahnenden Aussagen zu Hrezen nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

alle Kommentare

  1. Jada (kein Partner)
  2. Albertine (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:39

    You have the monopoly on useful inaormftion-aren't monopolies illegal? ;)

  3. Stanislava (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:51

    Your answer shows real inleetiglnce.

  4. Markus Theiner
    25. Juli 2013 08:21

    Das Problem ist leider, dass die Gutmenschen (ich weiß noch immer keinen besseren Sammelbegriff) noch immer nicht kapiert haben, dass der Kampf gegen eine Gesinnung nicht das gleiche ist wie ein Kampf gegen Menschen.

    Wie der Schelm denkt, so ist er.
    Beispiel: Burschenschafter sind böse Nazis (natürlich alle, ohne Ausnahmen). Ergo ist alles was Burschenschafter tun böse und man muss sie bei jeder Gelegenheit bekämpfen. Und es ist völlig legitim ihnen Steine an den Kopf zu werfen.
    Legt man dieses Handlungsmuster auf den Islam um kommt natürlich ein nicht akzeptabler Rassismus dabei raus. Aber darum geht es ja eigentlich garnicht.
    Ziel des Kampfes gegen den radikalen Islamismus wäre ja gerade junge Österreicher davor zu schützen von so einer Ideologie überhaupt vereinnahmt zu werden, bzw. sie davon wieder zu befreien. Nicht sie zu steinigen.
    Wenn man sich aber nicht traut klar Stellung zu nehmen, dann bietet man ihnen keine Alternative.

    Leider kommt da oft falsch verstandene Toleranz ins Spiel. Tolerant ist man, wenn man akzeptiert dass jemand etwas sagt oder tut was man für falsch hält. Toleranz setzt daher notwendiger Weise eine Meinungsverschiedenheit voraus. Wer auf eine eigene Meinung verzichtet ist nicht tolerant, sondern beliebig. "Jeder hat irgendwie recht" oder "alle Religionen sind auf ihre Art wahr" ist eine Kapitulation.
    Wer tolerant ist verzichtet nicht darauf eine eigene Meinung zu haben, die auch zu vertreten und allenfalls andere auch davon zu überzeugen, dass er recht hat. Er schlägt nur eben niemandem den Schädel ein, der sich nicht überzeugen lassen will. Debatten sind an sich nicht intolerant.
    In so ziemlich jedem ethischen Weltbild gibt es dann aber irgendwo eine rote Linie wo die Toleranz aufhört. Wo die Handlungen eines Anderen den eigenen Werten so stark widersprechen, dass man es nicht mehr akzeptieren kann.
    Der schöne Satz "keine Toleranz der Intoleranz" ist da ein netter Ansatz. Also etwa wenn junge Frauen ermordet werden, nur weil sie die Meinung ihrer Familie hinsichtlich "Ehre" nicht teilen. Oder wenn Menschen gesteinigt werden, weil sie ihren Glauben wechseln wollen. Im Prinzip immer, wenn mit Gewalt gegen andersdenkende vorgegangen wird, die selber nicht gewalttätig sind.

    Komischer Weise scheinen viele, die den Satz "keine Toleranz der Intoleranz" als Slogan führen, mit schlecht gereimten Wahlplakaten größere Probleme zu haben als mit Ehrenmorden.

    • Riese35
      25. Juli 2013 11:13

      **************************!

      Sehr treffend den Nagel auf den Kopf getroffen! Genau das ist das heutige Problem: Bekennt man seinen Standpunkt, wird man gleich schief angeschaut und als intolerant ins Eck gestellt.

      >> " 'Jeder hat irgendwie recht' oder 'alle Religionen sind auf ihre Art wahr' ist eine Kapitulation."

      Die von Ihnen zitierten Aussagen höre ich ständig, selbst von gebildeten Personen, von denen man eine entwickeltere Unterscheidungsgabe erwarten können sollte. Ist das nicht auch eine der Grundaussagen des 2. Vatikanischen Konzils, die anzuzweifeln einen heute umgehend globale Ächtung einbringt? Sie hat den Weg geöffnet zu Assisi, zum Kuß des Korans durch unseren Hl. Vater, zur Anbetung von Buddhastatuen in kath. Kirchen etc. Es wird ständig eine imaginäre Einheit beschworen, die es nicht gibt. In Wirklichkeit hat selbst die kath. Kirche verlernt, genau das zu tun, was Sie fordern:

      >> "Wer tolerant ist verzichtet nicht darauf eine eigene Meinung zu haben, die auch zu vertreten und allenfalls andere auch davon zu überzeugen, dass er recht hat. Er schlägt nur eben niemandem den Schädel ein, der sich nicht überzeugen lassen will. Debatten sind an sich nicht intolerant."

      Wo vertritt heute die katholische Kirche noch ihren Standpunkt und ihre Lehre? So wie Sie es sagen? Wann und wo weist sie auf die Unterschiede zu anderen hin? Mit diesem Niedergang ist leider der Niedergang unserer ganzen Kultur verbunden.

      Sie haben die Sache wunderbar auf den Punkt gebracht! Ihr Kommentar gehört jedem ins Stammbuch geschrieben, an jeder Straßenkreuzung publiziert und vor allem unseren kirchlichen und weltlichen Führern als Pflichtlektüre gegeben, mit der Auflage, diesen Text täglich einmal wie ein Breviergebet lesen zu müssen, zu verinnerlichen und darüber eine Betrachtung zu halten.

    • Susanna (kein Partner)
      30. Juli 2013 09:28

      Treffend zusammengefasst!

  5. Amalek (kein Partner)
    25. Juli 2013 07:34

    Sozialingenieure haben ein explosives Gebräu geschaffen

    Freitag, den 12. Juli 2013 kurz nach 17 Uhr: Ein Intercity-Zug Richtung Limoges entgleist mit fast 140 Stundenkilometern im Bahnhof von Brétigny-sur-Orge ungefähr 20 bis 30 Kilometer südlich von Paris. Ein Wagen stürzt auf den Bahnsteig und reißt dessen Überdachung mit sich. Sofort wird die Alarmstufe „rot“ ausgerufen. Die Rettungskräfte (fast 300 Feuerwehrleute und 20 Notarzt-Teams sowie Polizei-Einheiten) sind rasch am Ort. Sie befreien etwa 30 Verletzte aus dem Chaos verbogener Bleche und bergen sechs Todesopfer. Dabei beobachten sie, dass sich eine Gruppe von etwa 50 „Jugendlichen“ aus einem benachbarten Sozialghetto unter die Retter mischt. Zuerst denken diese, die jungen Männer seien gekommen, um ihnen zu helfen. Doch bald werden sie gewahr, dass es die überwiegend farbigen Jugendlichen auf die Handtaschen mit den Smartphones und Geldbörsen der Opfer abgesehen haben. Als Polizisten und Feuerwehrleute versuchen, die Leichenfledderer zur Rede zu stellen, werden sie mit Steinen beworfen. Am Ende werden die Plünderer von der polizeilichen Eingreiftruppe CRS vertrieben. Die Presse berichtet von nur vier Festnahmen.

    Hier weiterlesen:

    http://ef-magazin.de/2013/07/23/4363--frankreich-wird-zum-clockwork-orange

    • Amalek (kein Partner)
      25. Juli 2013 07:55

      Passend dazu auch das Verhalten in Haiti nach dem Erdbeben:

      Einer von jenen, die am meisten unter dieser Heimsuchung litten, schrieb, bevor die Erde zu zittern aufgehört hatte: „Über die Handlungen von Gott dem Allmächtigen beschwert sich niemand“, und erzählte dann, wie das schreckliche Erdbeben fast jedes Haus niederwarf oder schwer beschädigte; wie zwei Drittel der Einwohner unter dem eingestürzten Mauerwerk begraben wurden, wie die Banden von Schwarzen von den Bergen und Ebenen herbeieilten, nicht um bei der Rettung ihrer elenden Landsleute zu helfen, deren Schreie und Stöhnen zwei oder drei Tage lang zu hören waren, sondern um die Läden voller Waren zu plündern; und – worüber er sich schon beschwerte – wie die Offiziere und Mannschaften der Garnison, statt zu versuchen, die Ordnung zu bewahren, beim Plündern der geringen Reste dessen mitmachten, was der Rest der Einwohner aus den schwankenden Ruinen retten konnten. Was für ein Volk!

  6. fokus
    24. Juli 2013 23:27

    Parteien und Politiker, die solche Demonstrationen und Zustände zulassen oder gar fördern, machen sich eindeutig zu Mittätern sowie zum Totengräber unserer gar nicht mehr so stabilen Demokratie.

    Solange man die Protagonisten nicht rigoros zur Verantwortung zieht, wird sich nichts ändern. Wir gehen unruhigen Zeiten entgegen, die der autochtonen Bevölkerung noch schwer zu schaffen machen wird und deren Verdrängung am Ende der Fahnenstange steht. Wir haben es zugelassen. Wir "Kälber" haben unsere "Schlächter" wider besseren Wissens selber gewählt und
    Herr Amer Albayati bleibt leider ein Mahner in der Wüste!

  7. terbuan
    24. Juli 2013 20:58

    Der Missbrauch der Versammlungs/Demonstrationsfreiheit ist himmelschreiend!
    Aber die schlafenden Hunde werden eines Tages aufwachen, spätestens wenn "Brot und Spiele" samt Sozialhilfe unfinanzierbar werden.
    Dann werden die linken Genossen und Migrationsbefürworter dieses Gesindel zum Teufel jagen!

  8. Observer
    24. Juli 2013 16:14

    Es ist einerseits beruhigend, aber auch alarmierend, solche Worte von einem in Österreich lebenden Mohammedaner zu lesen.
    Die Politik und die gesamte Öffentlichkeit sollten sich diese mahnenden Aussagen zu Hrezen nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

  9. Riese35
    24. Juli 2013 08:11

    Der Aufmarschtourismus ist nicht nur auf den Islam beschränkt. Man schaue sich z.B. die Teilnehmer der sog. "Homoparade" an. Oder seinerzeit bei der Agitation gegen die Schüssel-Regierung. Österreich hat es damals schmerzlich ertragen müssen, und trotzdem wehrt sich bei uns kaum jemand dagegen. Vor allem nicht jene, die damals das Ziel der Angriffe waren.

    Meinungsfreiheit soll offenbar nur mehr den Touristen und Ausländern gegenübger gelten, nicht aber der eigenen Bevölkerung. Die muß sich von Touristen wie Schlingensief beschimpfen lassen, und wir dürfen uns nicht dagegen wehren. Wehrten wir uns dagegen, gerieten wir sofort in die Fänge des Antirassismus- und Verhetzungsparagraphen.

    Wo bleibt bei uns der Wehrwille jener, die ständig angeschüttet werden? In Österreich ist leider der Wehrwille fast vollständig zusammengebrochen. Scharen von Angeschütteten sind durch die Gassen der Systemerhalter und des Zivildienstes gegangen und haben so das Denken in politisch-strategischen Kategorien verlernt. Das überläßt man leider geruhsam anderen. Unser Vizekanzler ist ein gutes Beispiel. Wahrscheinlich mit vorbildlichem Familienleben, anständig, Milizoffizier, im innersten Herzen aber doch Beamter und treuer Diener anstatt Stratege und Führer.

    Die Physik lehrt, daß ein Vakuum nicht lange Bestand hat und innerhalb kürzester Zeit wieder gefüllt wird. Das seit dem 2. Vatikanum in der röm.-kath. Kirche herrschende Vakuum und das bei uns in politischer Hinsicht herrschende Vakuum seitens der Angeschütteten, die einstmals die bedeutendste, politische Kraft in Österreich bildeten, wird bereits gefüllt: durch die Ideen eines totalitären Rätesystems einerseits, und durch gewalttätig-totalitäre Strömungen des Islam. Österreich wird so zum Zielgebiet, auf dem Stellvertreterkriege ausgetragen werden.

    Wie wohltuend klingen dagegen die neuesten Nachrichten aus Rußland:
    http://religion.orf.at/stories/2594146/
    Es fällt mir angesichts dieser Meldungen und im Vergleich dazu unseres Kardinals schwer, nicht sofort zur russisch-orthodoxen Kirche überzutreten. Vielleicht wird Rußland noch einmal das Asylland Nummer 1 für verfolgte Christen.

    • diko
      24. Juli 2013 08:26

      @ Riese 35
      ***********!
      Nur wer will oder kann sich, bei eigener Arbeit und sonstigem zur Erledigung anstehenden Tagesablauf - außer Internetblog Beiträgen - Zeit fürs Demonstrieren, im Rudel auf der Straße, erübrigen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung