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SN-Kontroverse: Wehrpflicht

In jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten gibt es eine Doppelkolumne mit dem Titel „Kontroverse“, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist die Wehrpflicht noch sinnvoll?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Profis statt Zwang

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Die Zwangsverpflichtung junger Männer zum Bundesheer ist sinnlos und eine Verschwendung von Ressourcen. Sie entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Landesverteidigung. Das derzeitige System ist sehr teuer. Laut einer Studie der Wirtschaftswissenschafterin Gudrun Biffl kostet die Wehrpflicht jeden Grundwehrdiener rund 77.500 Euro durch den Verlust an Lebenseinkommen und beruflicher Perspektiven.

Bereits 21 von 27 EU-Länder haben eine Berufsarmee. Eine konventionelle militärische Bedrohung durch Panzer gibt es nicht mehr. Die Bedrohungen sind komplexer geworden, sie treten kurzfristig ein. Terrorismus, das Scheitern von Staaten, Angriffe auf IT-Systeme, die Bedrohung strategischer Infrastruktur oder der Klimawandel, das sind die modernen Gefahren.

Im Kampf dagegen sind gut ausgebildete Soldaten nötig. Das derzeitige System ist veraltet. Es ist auf die nicht mehr existente Bedrohung des Kalten Krieges aufgerichtet mit einem Massenheer, in dem 60 Prozent der etwa 24.000 Grundwehrdiener als Systemerhalter und somit als Fahrer, Köche, Kellner oder Schreiber eingesetzt werden. Ein gewaltiger Apparat ist damit beschäftigt, die restlichen 40 Prozent der Rekruten in kürzester Zeit zur Abwehr eines Feindes auszubilden, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Das ist absurd!

Durch ein Berufsheer ist der Katastrophenschutz besser gewährleistet. Bei den Pionierbataillonen, den Spezialisten im Katastrophenfall, werden im Profiheer die Grundwehrdiener eins zu eins durch Berufssoldaten ersetzt. Das heißt gleiche Mannstärke bei besserer Ausbildung.

Ein Berufsheer bedeutet keineswegs Abschaffung der Neutralität. Einen Zusammenhang zwischen Profiheeren und NATO-Mitgliedschaften gibt es nicht. Neutrale und allianzfreie Staaten wie Irland und Schweden haben ein Profiheer. Es ist hoch an der Zeit, den Zwang zum Heer abzuschaffen und auf Profis zu setzten.
 

Wenn uns Österreich noch etwas bedeutet

Andreas Unterberger

Am Bundesheer ist vieles dringend zu verbessern: Von der oft lustlosen Ausbildung über die (laut linken Politikern) Asylanten nicht zumutbaren Kasernen, die veraltete Ausrüstung, den Überhang an Schreibtischbeamten, die Abschaffung der Miliz bis zum Missbrauch von Wehrpflichtigen als Gratis-Kellner für Offiziere & Co (die es ja für Staatsbeamte sonst auch nicht gibt). Die Abschaffung der Wehrpflicht wäre aber die völlig falsche Antwort.

Sie würde das Heer nicht verbessern, sondern überdies in eine gefährliche Ansammlung aus arbeitslosen Unterschicht-Angehörigen und Zuwanderern verwandeln. Sie würde in Zeiten sinkender Geburtenraten große Lücken bei Aufgaben wie Katastrophenhilfe oder Zivildienst reißen. Sie würde noch dazu mit Sicherheit mehr kosten - die Versuche von Herr Darabos, seine Ideen mit ständig neuen Zahlen schönzurechnen, sind nur noch grotesk.

Eine Wehrpflicht - und Dienstpflicht für echte(!) soziale Aufgaben - bedeutet ein zentrales Zeichen, dass Staatsbürgerschaft, dass Gemeinschaft nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten heißt (übrigens auch für Frauen). Zumindest solange uns diese Republik noch irgend etwas bedeutet.

Wehrpflicht ist pädagogisch für viele junge Menschen in einer schwierigen Orientierungsphase sinnvoll. Sie geht auch von der historischen Erfahrung aus, dass sich die - derzeit gute - Sicherheitslage viel rascher ändern kann, als ein Heer wieder aufgebaut wäre. Nur bei einer Wehrpflicht gibt es ausreichend Bewaffnete, welche die sensible Infrastruktur (Wasserleitungen, Kraftwerke . . .) gegen terroristische Bedrohungen sichern können.

Über ihr Ende nachzudenken, wäre höchstens dann sinnvoll, wenn Österreich in ein Bündnis mit Arbeitsteilung einträte, in dem die einen die Luftraumsicherung besorgen, die anderen etwa friedensschaffende Polizeieinsätze. Aber darüber will ja heute niemand auch nur diskutieren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2013 05:43

    In einer Dokumentation über Alexander den Großen, unlängst im TV, bemerkte der Altertumshistoriker Alexander Demandt, dass die Perser von vorneherein auf verlorenem Posten waren, weil in ihrem Söldnerheer vorwiegend Griechen kämpften, deren Motivation gegen die eigenen Landsleute zu kämpfen sehr gering war.
    "Ein Volk, dass die Verteidigung nicht mehr aus sich heraus organisieren kann, ist am absteigenden Ast!" Soweit Alexander Demandt.
    Dazu kann man nur mit Ingeborg Bachmann sagen, die Geschichte lehrt ständig, aber sie findet keine Schüler.

    Die alles entscheidende Frage im Hinblick auf die Volksbefragung ist die Lagebeurteilung im Hinblick auf die aktuelle Bedrohungslage:

    Die Hauptbedrohung für unsere Sicherheit sind innere Unruhen, verursacht durch eine jahrzehntelange verräterische Politik gegen die europäischen Völker, gegen die europäische Einheit, die sich mit den Schlagwörtern EU und Multikulturelle Gesellschaft beschreiben läßt.
    Es wird einen geistigen, wirtschaftlichen und möglicherweise sogar einen militärischen Kampf um unsere Freiheit unsere Unabhängigkeit und unsere geistig-kulturelle Identität geben. Genau genommen findet dieser Kampf in Europa, in unterschiedlichen Eskalationsniveaus, bereits statt. Wir werden also kämpfen müssen und dieser Kampf läßt sich nicht delegieren, so gerne die geistigen Nasenbohrer und Drückeberger das auch hätten. Europa ist, wie schon so oft in der Geschichte, diesmal aber fast ganz von innen heraus - der Feind sitzt in Regierungen, Institutionen und in der geistigen Laxheit - in tödlicher Gefahr.

    Die zweite Bedrohung scheint mir die Einbindung in das westliche Bündnis zu sein und damit der Einsatz österreichischer Soldaten bei Missionen am Hindukusch und sonstwo. Wenn Europa ganz in diesem Bündnis verschwindet, ist sein Ruf in der Welt endgültig zerstört.

    Ich werfe den Promotoren des Söldnerheeres Geschichtslosigkeit, Inkompetenz, Dummheit und Verrat vor!

    Ich bin aber der festen Überzeugung, dass das Volk diesmal der konzentrierten Desinformations- und Verdummungskampagne der notorischen Übeltäter Krone, ORF und des rotgrünen Parteiensumpfes standhalten wird, sich für den Boden der geschichtlichen Realität entscheiden wird und nicht für die Demontage unseres Staates.

    Vielleicht wird das sogar ein Wendepunkt der Geschichte, eine Erhebung des Volkes und der Anfang vom Ende der bösartigen Gauklerherrschaft?

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2013 23:56

    Sehr geehrte Frau Katharina Krawagna-Pfeifer!

    Ich nehme Ihnen nicht übel, daß Sie ausschließlich mit seichten Stereotypen, welche in professionellen "Denkwerkstätten" produziert sind, für ein Berufsheer eintreten. All das hörten wir bereits in gestellten ORF-Interviews auf der Straße und im Studio von so genannten Linksintellektuellen.

    Doch bitte ich Sie, sehr geehrte Frau kkp und die ab morgen ab 21:45 h im Tagebuch schreibenden roten und grünen Kampfposter um Beantwortung folgender naheliegenden Frage:

    "WIE ERKLÄREN SIE UNS BÜRGERN DIE PROFESSIONELLE VORBEREITUNG
    VON WERNER FAYMANN FÜR DAS SCHWERE AMT DES BUNDESKANZLERS ?"

    Wie kann Werner Faymann, wie zuletzt heute in der ZIB II, von unseren Soldaten höchste Professionalität einfordern, WENN ER UNS, ALS BUNDESKANZLER IN DIESER BESONDERS SCHWEREN ZEIT, KEINE ADEQUATE AUSBILDUNG FÜR DIESES HOHE AMT VORWEISEN KANN ?

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2013 22:57

    Ich sehe im Gegensatz zu Frau KKP in der Wehrpflicht keinen Zwang, sondern eine Verteidigungspflicht der dafür geeigneten Staatsbürger gegenüber der Gemeinschaft.

    Daher plädiere ich für eine Beibehaltung der Wehrpflicht, aber nur in Verbindung mit einer grundlegenden Reform unseres Bundesheeres. Sollten die Beauftragten mit den finanziellen Mitteln verantwortungsvoll umgehen und ihnen eine begleitende Kontrolle zur Seite gestellt werden, könnte man die Kosten für das derzeitige, jedoch reformierte System sicher günstiger halten, als für ein Berufsheer, bei dem auch die Sozialdienste mit wesentlich mehr Budgetmittel aufgerüstet werden müßten.

    Mich würde besonders interessieren, wie eine SPÖ, die jahrzehntelang die Wehrpflicht mit Zähnen und Klauen verteidigt hat, zu diesem plötzlichen "Schubumkehr" kommt. Jahrelang wurde uns vermittelt, daß im Konfliktfall bei einem Berufsheer die "Söldner" auf die eigenen Bürger schießen würden, alles schon dagewesen, viel zu hohe Kosten, usw. usw...........!
    Jetzt sind diese Bedenken für die Linken vollkommen vom Tisch? Ist es womöglich der desaströse Zustand unseres Bundesheeres nach 6 Jahren sozialistischer Führung, welche keine Reformen mehr zuläßt und daher nurmehr eine völlige Zerschlagung mit gänzlich neuem Wiederaufbau im Raum steht? Dann hat der Wehrdienstverweigerer Darabos ganze Arbeit geleistet, ist die Volksbefragung eine reine Farce und die Österreicher werden früher oder später sowieso vor vollendete Tatsachen gestellt, egal wie die Abstimmung ausgeht. Danke, für diesen Mißbrauch der direkten Demokratie!

  4. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2013 21:11

    Ich werde als Anhänger des Berufsheeres für die Wehrpflicht stimmen.
    Klingt unlogisch ist es aber nicht.
    Da wir in Österreich sind, wird ein Berufsheer sicher nicht so umgesetzt werden wie es notwendig ist. Nämlich gut ausgestattet, personell aufgefüllt und als Teil der NATO.
    Diese Wehrpflicht garantiert zwar auch, dass der Zweck der Landesverteidigung nicht optimal erfüllt wird aber das Hauptargument dafür ist, dass es keinen Weg zurück gibt.
    Die Erfahrungen der anderen Armeen mit dem Berufsheer beweisen, dass es zu vielen unvorhersehbaren und auch unlösbaren Problemen kommt noch dazu wenn die handelnden Politiker nichts mit dem Werkzeug Militär anfangen können und wollen wie in Österreich.
    Unsere Politiker sind in diesem Fall ganz besondere sicherheitspolitische Analphabeten.
    Deswegen ist es nur allzu sinnvoll die Landesverteidigung als Eckpunkt nationaler Sicherheit in Volkes Hand zu belassen.
    Auch um nicht ganz der unfähigen Politikerkaste bei existenziellen Fragen ausgeliefert zu sein.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2013 02:31

    Ich moechte auf das zusammenhanglose Blabla des ersten Beitrags gar nicht weiter eingehen, als gerade soviel: Wehrpflicht versus Berufsheer ist weniger eine militaerische sondern eine politische Frage geworden. Die wahrscheinlicheren Auseinandersetzungen der Zukunft werden eher im Inneren statt finden. Dafuer braucht man eine Armee mit Volksnaehe, um Uebergriffe auf das eigene Volk zu vermeiden und zahlenmaessig starke infanteristische Einheiten. Fuer beides ist ein Berufsheer denkbar ungeeignet. Man siehe auch, auf welcher Seite die Berufsheere in den arabischen Laendern stehen. Wollen wir das?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2013 16:52

    Lassen wir uns nichts vormachen. Die Abstimmung über Wehrpflicht versus Berufsheer ist letzten Endes auch eine über unsere Neutralität.
    Dessen sollte sich jeder bewußt sein, der die Volksbefragung wahrnimmt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2013 09:41

    Das Drama an der ganzen Diskussion drückt sich darin aus, dass eine sachliche Diskussion über die Wehrpflicht nie stattfand, sondern das Thema aus niedrigsten wahltaktischen Beweggründen missbraucht wurde. Unser Bundesheer war traditionell, mit Ausnahme der Krisen an unseren Grenzen und bei Katastrophen, ein ungeliebtes Kind unserer Regierungen und dementsprechend schlecht ausgerüstet. Anstatt diese in der Verfassung verankerte Institution von parteipolitischem Kalkül freizuhalten, lässt man eine ideologisch emotionalisierte, jedoch sachlich weitgehend unaufgeklärte Bevölkerung, quasi über Nacht, den Stab über eine der Säulen unserer Demokratie brechen.
    Die wahre und vom bestochenen Boulevard bis Dato geschickt verdeckte Tragödie steckt in der akribisch geplanten Inszenierung zur Abschaffung eines unabhängigen Heeres.
    Nachdem weder Wahlbetrug, noch Millioneninvestitionen in die Manipulation der öffentlichen Meinung das Wegbrechen der roten Wiener Wähler verhindern konnten, glaubte der Rathausmann in einem seiner seltenen nüchternen Augenblicke in der populistisch ergiebigen Wehrpflichtdiskussion den Joker gefunden zu haben.
    Dazu wurde der Zivildiener Darabos als Liquidator eines damals zwar schon stark reformbedürftigen, jedoch im Großen und Ganzen noch einigermassen funktionierenden Bundesheeres auserkoren. Da rote Parteigänger traditionell im Heer dünn gesät waren, wurden die wenigen in einer beispiellosen Postenrochade an wichtige Schaltstellen gesetzt, selbst wenn ihre geringe Eignung schon beim oberflächlichen Studium des Personalaktes ersichtlich sein musste. Danach wurde systematisch mit der Zerstörung und Verwertung der Infrastruktur begonnen. Liegenschaften und Kasernen wurden an parteinahe Verwertungsgesellschaften, beziehungsweise auf intransparenten Wegen, zum Spottpreis verschleudert, funktionierende Einheiten , wie z.B. die Sanität, durch gezieltes Aushungern handlungsunfähig gemacht und kritische Kommandanten in ihrer moralischen Verantwortung für die ihnen Anvertrauten durch primitive Einschüchterungsversuche und unzählige fingierte Disziplinarverfahren mürbe zu machen versucht. Der politisch als Sparmaßnahme inszenierte Kauf gebrauchter Eurofigther führte in Wahrheit zu einer Kostenexplosion gegenüber der ursprünglich geplanten Anschaffung einer größeren Anzahl neuer und besser ausgestatteter Fluggeräte, so dass letztendlich nurmehr wenige Abfangjäger tatsächlich einsatzbereit sind und eine Luftraumüberwachung de facto nur bei Tageslicht und Schönwetter möglich ist, soferne der kümmerliche Rest nicht gerade gewartet wird.

    Das in der Löwelstrasse (oder doch Rauhensteingasse) akkordierte Ziel, eine unkoordinierte, jedoch parteipolitisch auf Linie gebrachte Truppe zu schaffen wurde von der Bevölkerung unbemerkt realisiert (im militärischen Sinne eine eigentlich anzuerkennende taktische Meisterleistung).

    Wie auch immer die Abstimmung ausgehen mag, das Fehlen klarer finanzieller und organisatorischer Strategien sowie einer sachlich fundierten und ideologiefreien Diskussion lässt nicht nur für die Zukunft unserer Landesverteidigung Schlimmstes befürchten.
    Die schleichende und bald erreichte Abschaffung der Demokratie durch die rote Nomenklatura und die Angststarre des restlichen politischen Spektrums, gerade in wirtschaftlich problematischen Zeiten, werden wir bald bitter bezahlen. Zur Befriedung der Unruhen gibt es ja dann vielleicht eine bewaffnete rote Hausmacht....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGismor
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 12:04

    Nochmal:
    Der einzige Grund für ein Berufsheer ist dieser:
    Androsch lässt Katze aus dem Sack: Berufsheer für Rohstoff- und Handelskriege
    Der Großindustrielle Hannes Androsch, von der SPÖ-Führung zum Leiter des "Komitees für eine Ende der Wehrpflicht" ernannt, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, warum er ein Berufsheer will: Österreich soll sich an EU- bzw. NATO-Rohstoff- und Handelskriegen beteiligen.
    http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=view&id=726&Itemid=39
    Kriege wurden immer nur des Geldes bzw. des Profites geführt. Dafür bediente man sich auch der List und der Lüge um sie beginnen zu können. Die USA mit ihrer NATO konnte nur deshalb diese Handelskriege (der selbstinszenierte Terror ermöglichte die Zustimmung der Bevölkerung) führen, weil viele Länder ihre Soldaten zur Verfügung stellen und kleine Staaten, die sich nicht dem Joch des Kapitals fügen wollen (nicht korrumpierbare Staatsmänner, die für die Interessen ihres Volkes arbeiten) dadurch leicht verwundbar sind und sich einer so großen Macht nicht entgegenstellen können. Gäbe es diese rießige Weltarmee nicht, wäre die Welt friedlicher, weil ein Gleichgewicht herrschen würde.
    Und nochmal: die NATO ist die Privatarmee des Kapitals, der Banken und Konzerne!
    Wer Augen hat sieht diese Entwicklung, nur diejenigen die ihre Augen vor der Wahrheit verschließen, erkennt den Plan unserer Volksverräter nicht. Doch sie werden ihre Augen dann zum Weinen benutzen müssen ....

    Und was die Menschen auch nicht wissen, dass Geheimorganisationen (CIA, Mossad, MI6 etc.) schon viele Regimewechsel in verdeckter Mission durchgeführt haben, wenn ein Terroranschlag nicht das gewünschte Ergebnis brachte.
    Gladio (ital. vom Lateinischen gladius für Schwert) oder auch Stay-Behind-Organisation war der Name einer Geheimorganisation von NATO, CIA und des britischen MI6 während des Kalten Kriegs. Sie existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Im Zuge der Aufdeckung von Gladio wurde 1990 bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an gravierenden Terrorakten in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren.
    http://www.youtube.com/watch?v=xNYlrRCcN1U

    Und noch etwas: ich dränge niemanden eine Ansicht auf. Jeder entscheidet selbst, wie er mit den (von den Politikern und Medien verschwiegenen) Fakten umgeht. Aber zumindest sollte man es wissen!


alle Kommentare

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  10. AGLT (kein Partner)
    16. Januar 2013 19:39

    Im Grunde ist die Entscheidung für Nicht-Linxlinke sehr leicht:

    Da die Grünen gegen die Wehrpflicht sind, kann sie nur für Österreich und seine autochthonen Bewohner nur gut sein.

    Also: pro Wehrpflicht.

  11. senfdazugeber (kein Partner)
    16. Januar 2013 10:10

    wenn sie mich fragen: es spricht heute eigentlich überhaupt nichts führ eine wehrpflicht.

    1. die chance irgend einen ernsten militärischen konflikt ohne partner zu überstehen ist null - mit und ohne wehrpflicht.

    2. die bedrohungslage ist sagen wir mal niedrig. wir befinden uns im kern der eu, ein "echter krieg" damit extrem unwahrscheinlich.

    3. die idee mit 8000 mann objektschutz terror verhindern zu können ist wirklich lieb. terorristen werden immer dort zuschlagen wo sie am meisten angst und schrecken verbreiten. "strategische ziele" im sinne des terror sind daher meist nicht wichtige unternehmen, sondern der öffentliche raum mit potentiell vielen zivilen opfern. das können sie mit noch so viel armee nicht verhindern.

    4. lt. experten dauert eine gute zivilschutz und katastrophenschutzausbildung bis zu 6 monate. lassen sie mich mal rechnen, wie lange dauert der neue gesamte grundwehrdienst? Danke, keine weiteren Fragen.

    5. kolportierte kosten. leider kann man politikern keines lagers auch nur annähernd zutrauen, dass sie zu einer betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen kalkulation fähig sind. schließlich pendeln wir in sbg. immer noch zwischen 150 mille gewinn und 350 mille verlust bei den anlagegeschäften - und das nach wochen der recherche. ist ja auch kaum eine differenz.

    6. die tatsache, dass die offiziere und die struktur des bundesheeres so ein unerfreuliches bild abgeben, dass sie freiwillige nicht besonders anziehend finden könnten (so ja die implizite vermutung der "wir bekommen nicht genügend freiwillige fraktion") sollte ohnehin zu denken geben. ein berufsheer wäre eine echte chance, dass sich hier etwas weiter entwickeln muss. als glernter changemanager weiss ich dass wandel immer auch druck braucht, und der wäre dann da.

    7. ein berufheer wäre eine echte chance ausbildung und tätigkeit der rekruten, die ja dann berufssoldaten sind sinnvoll zu gestalten und diese nicht als hilfskellner, chauffeure, gebäudereiniger,... zu mißbrauchen.

  12. ViennaCodePoet (kein Partner)
    15. Januar 2013 17:59

    entschieden für die Wehrpflicht

    denn sie stellt sicher, dass das Bundesheer militärisch nicht einsatzfähig bleibt

  13. phaidros
    14. Januar 2013 10:28

    Meinen Appell, cum granso salis für das Berufsheer zu stimmen, ziehe ich hiermit zurück. (Ebenso meine Ankündigung, selbst dafür zu stimmen - wie wohl ich prinzipiell immer noch dafür bin.)

    Die Gründe: die Anmerkungen von cmh et al., es würde sich bei dieser Abstimmung lediglich um »Direktdemokratiekarikatur« gewordene Arbeitsverweigerung der Regierung handeln, halte ich sowieso für vollinhaltlich richtig.

    Dazu kommt die Analyse von Dr. Scholik, dass das Weiterwurschteln ohnehin bereits jetzt klar sei: organisatorische und verfassungsmäßige Änderungen sind im angepeilten Zeitraum von weniger als einem Jahr gar nicht möglich, insbesondere, als dazwischen noch eine NR-Wahl ansteht.

    Erteilen wir, (und das ist der neue Appell ;-) ) also unseren Politclowns die Antwort, die ihre Vorgangsweise in der Sache verdient, und verweigern die Frage. HINGEHEN(!!!), und unmanipulierbar ungültig abstimmen (denn nochmals: der Ausgang ist ohnehin völlig irrelevant. Und das ist kein »vorauseilendes Zurückrudern«.)

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • panzerechse (kein Partner)
      14. Januar 2013 10:59

      Einer solchen Wahlverhaltensweise kann ich außerordentlich viel abgewinnen. Entweder so, oder doch für die Wehrpflicht. Als Zeichen dafür, daß man immun gegen das Propagandaministerium im Zusammenspiel mit den "Stürmer"-Medien ist...

      Das stärkere Zeichen wäre nach meinem Dafürhalten tatsächlich das Durchstreichen des Wahlzettels. Leider ist das für den "durchdemokratisierten" Österreicher ziemlich ungewohnt... Persönlich werd' ich das kurzfristig in der Wahlzelle entscheiden. Jedenfalls haben Sie mir da einen Floh ins Ohr gesetzt...

  14. xRatio (kein Partner)
    14. Januar 2013 02:44

    Weswegen selbst linke Weiber in der Politik wohl plötzlich für ein Berufsheer sind?

    Völlig klar:
    Die wissen, daß sie bei der "allgemeinen" Wehrsklaverei logischerweise auch selbst endlich, endlich auch mal dran sind.

    Daß Weiber wie die Herren versklavt werden, das muß natürlich im Ansatz verhindert werden.

    xRatio

  15. Reinhard Horner (kein Partner)
    14. Januar 2013 00:36

    Versäumte Erfüllung des Regierungsprogramms
    Die Antwort auf die SN-Frage steht im Regierungsprogramm 2008-2013. Dort hat sich die SPÖ-ÖVP-Bundesregierung demokratisch begründet zur allgemeinen Wehrpflicht bekannt und ausdrücklich eine wesentliche Verbesserung der Durchführung versprochen.

    • xRatio (kein Partner)
      14. Januar 2013 02:56

      Ach herrjeh,
      wurde unser aufgeblasener "RR Prof Reinhard Horner" endlich als das erkannt was er ist und seiner Titel beraubt?
      Für mich wars, wie jeder weiß, ja immer bloß ein Hornochs.
      xRatio

    • RR Prof. Reinhard Horner
      16. Januar 2013 17:08

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Herr xRatio (Starl),

      besten Dank für Ihre neuerliche Beschimpfung. Die ist schon abgegangen und ehrt Sie natürlich sehr.

      MfG des Hornochsen

  16. november (kein Partner)
    • phaidros
      14. Januar 2013 08:52

      Der international anerkannte Wehrexperte Dr. Michael Häupl hat uns aber doch erklärt, es werde im Marchfeld keine Panzerschlacht mehr geben!

      Wird es auch nicht.

      Österreich verkauft seine nämlich.

  17. Einspruch! (kein Partner)
    13. Januar 2013 20:08

    Die "Pressestunde" mit Minister Darabosch war entlarvend. Wer so einen Menschen zum Minister gemacht hat . . . völlig unbegreiflich. Die fleischgewordene Inkompetenz, ein Phrasendrescher ohne Durchblick, ein Sesselkleber und einfach eine Zumutung auf jedem öffentlichen Amt. Es gibt viele Unfähige unter den österreichischen Politikern, aber so etwas gibt es kein zweites Mal.

    Verschwinden Sie, aber schleunigst!

  18. cmh (kein Partner)
    13. Januar 2013 18:18

    Im Grunde genommen geht es nicht um die Wehrpflicht.

    Es geht schlicht um den "Totalen Wohlfahrtsstaat".

    Dieser wiederum maximiert nicht nur die Wohlfahrt, auch Glück genannt seiner Insassen, sondern nimmt diesen auch die Unannehmlichkeiten des Denkens ab,

    Selbstverständlich kann auch in diesem Staat, der von Profipolitikern administriert, von Profisoldaten verteidigt, von Profirichtern justifiziert (*) und dessen Einwohner von allen andern Profis professionell behandelt wird, jeder denken, träumen und wünschen was er will, soferne dies nur das ist, was er denken, träumen und wünschen soll. Nur zu seinem eigenen Schutze selbstverständlich. Dewegen darf er gar nicht auf die Idee kommen, wozu die Waffen, die seine Kustoden als Abzeichen ihrer Macht bei sich tragen, eigentlich gut sind.

    Mit einem Wort: Willkommen in der Schönen neuen Welt.

    (*) hoppala auch

  19. machmuss verschiebnix
    13. Januar 2013 17:34

    Daß die Wehrpflicht unbeabsichtigterweise einen äußerst wichtigen psychosozialen
    Aspekt nicht nur abdeckt, sondern hervorragend erfüllt, wird leider von den Medien
    großflächig ignoriert.

    Wenn diese jungen Leute kommen nach dem Bundesheer als erwachsene Männer
    heim (!@!) - fort gegangen waren sie aber in überwiegender Mehrheit als verhätschelte
    Muttersöhnchen, die - abgesehen vielleicht vom Studentenheim - freiwillig ans Hotel
    Mamma gekettet blieben.

    Diese Abnabelung ist für die jungen Leute eine unbezahlbar wichtige Erfahrung - auch
    wenn sie noch so sehr über das Bundesheer meckern - es tut denen gut, unheimlich
    gut sogar (!@!)


    .

    • machmuss verschiebnix
      13. Januar 2013 17:38

      Korrektur: 2. Absatz Denn statt Wenn (eh kloar :) ).

      Zusatz:

      Mein schwerer Verdach, was den Schwenk der SPÖ zum Berufsheer betrifft
      die SPÖ erkannte endlich, daß es ihr nach all den Jahren (seit Kriegsende) nicht
      gelungen war, das Bundesheer Rot zu unterwandern, daher wollen Sie es jetzt
      total umkrempeln um sich zugleich mit dem Berufsheer einen neuen Futtertrog
      zu erschaffen (hat ja Grasser einige davon verschärbelt).


      Das Berufsheer würde dann so wie der ORF ein Roter "Betrieb" sein, den die
      Steuerzahler erhalten dürfen und an dem die Partei kräftig mitnascht (!)


      Würde ich diesen Verdacht nicht für äußerst realistisch halten, dann wäre
      ich mit mit dem großartigen Artikel von F.Schellhorn 100% d'accord:

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/1332071/SuperMarkt_Schmerzensgeld-statt-Wehrpflicht?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

      .

    • cmh (kein Partner)
      13. Januar 2013 18:20

      Der Vorstoß kam von der SPÖ - was haben Sie anderes erwartet?

    • 1 zifi & 1 gwd (kein Partner)
      13. Januar 2013 20:50

      schau mal weniger amerikanische heldenfile. zeit totschlagen bildet keinen von uns. heimschläfer werden nicht abgenabelt. und was anderes gibt es bei uns beiden nicht.

    • baro palatinus (kein Partner)
      14. Januar 2013 15:08

      haben Sie während der grundausbildung überzeit genossen? würde mich wundern.
      manchen soldaten mussten überdies in den assistenzeinsatz gehen. von dort fuhr man auch nicht jeden tag nach hause...

  20. Onkel Hans (kein Partner)
    13. Januar 2013 11:05

    Die drei wesentlichen Gründe für die Beibehaltung der Volkswehrpflicht werden NATÜRLICH auch von der ÖVP nicht genannt:

    1. Soldnerheere können leichter gegen das eigene Volk einsetzt werden als Volksheere, die per WEhrpflicht rekrutiert werden.

    Man kann sich die Entwicklung der EU ja gut ausmalen: - völliges wirtschaftliches Abwirtschaften - Murren in der Bevölkerung - Söldnerheereinsatz gegen die murrende Bevölkerung - die Söldner des Staates A werden zum Niederhalten der Bevölkerung des Staates B eingesetzt ("Solidarität" in der EU werden die verlogenen Politclowns diesen Söldnertausch nennen). Nach dem Türkeibetritt (der ja auf der Agenda steht) werden zB die im Kurdeneinsatz erprobten türk. Soldaten dann über ein Assistenzersuchen der Bundesregierung gegen das österr. Volk eingesetzt, das sich über konfiskatorische Vermögens- und Erbschaftssteuern empört.

    2. Auf dem Weg zur EUdSSR, zum EU-Einheitsstaat, will man natürlich auch das Wehrsystem gleichschalten. Aus all den Söldnertruppen der Mitgliedstaaten wird dann das gesamteuropäische Söldnerheer. Nur wer für die Wehrpflicht stimmt, macht dieser Entwicklung einen Strich durch die Rechnung: Ein österr. Volksheer lässt sich nicht in ein gesamteuropäisches Söldnerheer integrieren.

    3. Das gesamteuropäische Söldnerheer soll (natürlich auf Geheiß und nach Weisungen der USA) global für "friedenserhaltende Operationen", also für Angriffskriege, Überfälle auf rohstoffbesitzende Staaten und Disziplinierungsmaßnahmen gegen Staaten, in denen noch wirklich das Volk herrscht, eingesetzt werden. Eine Wehrpflicht macht dieses Ansinnen schwieriger. Jedenfalls kann man Wehrverpflichtete nicht so einfach im amerikan. Interesse um den ganzen Globus in den Kampfeinsatz schicken.

    • phaidros
      13. Januar 2013 11:32

      die Söldner des Staates A werden zum Niederhalten der Bevölkerung des Staates B eingesetzt

      Dass das so nicht stimmt, sah man am Ostblock, wo Wehrpflichigenheere des Staates A gegen die Bevölkerung des Staates B eingesetzt wurden.

    • Onkel Hans (kein Partner)
      13. Januar 2013 13:52

      Mag sein.

      Mit Söldnerheeren funtioniert es noch viel besser!

  21. Basileos (kein Partner)
    13. Januar 2013 02:04

    Hier der link zur Zusammenfassung (2003) der Studie (2001) von Fr. Biffl:
    http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?typeid=8&display_mode=2&pub_language=2&id=23405&language=2&fid=23923

    Es drängt sich der Verdacht auf, daß in der Mottenkiste gewühlt wurde und der Studie durch Einhauchung frischer Zahlen zur zeitlich passenden Wiedergeburt verholfen wurde. Nun haben alle Medien eine "wissenschaftlich belegte" Zahl zum Nachplappern. Wie bereits vom ÖVP-Wehrsprecher kritisiert, ist an der Studie der Gudrun Biffl einiges faul. Denjenigen Postern, die sich aber mit dem Argument, kein GWD würde im Zivilleben als 18-Jähriger 77.500 Euro netto jährlich kommen, möchte ich aber als advocatus diaboli darauf hinweisen, daß damit wahrscheinlich ein Einkommensverlust, gerechnet über das gesamte restliche Erwerbsleben, gemeint ist. Wie diese Zahl zustandekommt ist natürlich mehr als schleierhaft und ist seltsamerweise unmöglich herauszufinden. Ist das der Barwert sämtlicher zu erwartenden Einkommensverringerungen, die den Präsenzdienern im Vergleich zu ihren Spiegelbildern in einem wehrdienstfreien Paralleluniversum blühen? Und mit welcher Wahrscheinlichkeit treten diese ein, mit welchem Zinssatz wurde diskontiert, reden wir von Euros des Jahres 2012 oder hyperinflationären des Jahres 2050? Man sieht schon, bei dieser nur skizzenhaften Darstellung der zu berücksichtigenden Annahmen kann man auf Ergebnisse durch gezieltes Ein- und Ausblenden von Voraussetzungen beeinflussen, wie es der Studienauftraggeber (WIFO, wer denn sonst?) wünscht.
    Für alle Mutigen, die sich in die Gedankenwelt von Dr. Biffl vertiefen möchten, hier ein Beispiel:
    Auf dem Weg zu Gender Monitoring und Gender Budgeting an der Akademie der Bildenden Künste in Wien (Oktober 2008)
    http://www.wifo.ac.at/wwa/downloadController/displayDbDoc.htm?item=S_2008_GENDER_AKADEMIE_34139$.PDF

    • Carlos Maxx (kein Partner)
      13. Januar 2013 18:20

      Das Erschreckende ist, dass halbgebildete WissenschfterInnen im roten Milieu eine Anstellung finden und dann ungehindert völligen Schwachsinn verbreiten können.

  22. Thomas Führinger (kein Partner)
    12. Januar 2013 22:41

    Die pädagogische Wirkung "für viele junge Menschen in einer schwierigen Orientierungsphase" ist genau das Allerschädlichste am Militärdienst.
    Die Eingezogenen werden dort zu Befehlsempfängern reduziert, die emotionell abgestumpft irgendwann nur noch "Jawohl" sagen und bei der nächsten Gelegenheit das nach unten weiter geben - eine Untertanen-Mentalität, wie sie in unseren Breiten ohnedies viel zu stark ausgeprägt ist.
    Bestenfalls lernt man dort intrigieren und in einem großen Moloch zu bestehen.
    Junge Männer sollten dazu erzogen werden, Dinge kritisch zu hinterfragen und eigenverantwortlich zu handeln.

    Es ist bereits jetzt so, dass Personen, die diese pädagogische Funktion im Heer ausüben dürfen, fatal an "eine gefährliche Ansammlung aus arbeitslosen Unterschicht-Angehörigen" erinnert. In einem Berufsheer müssten sie sich im Umgang mit den ihnen anvertauten etwas anpassen. Denn sonst würden sie bald kein junges Personal mehr bekommen. Jetzt können sie sich alles mit ihnen erlauben.

    Beim Kostenvergleich müssen natürlich die Opportunitätskosten mit einbezogen werden, die ein Staatsbürger erleidet, wenn er fast ein Jahr aus dem Berufsleben gerissen wird. Und zwar ist das Einkommensniveau am Ende seines Berufslebens heranzuziehen. Denn dort fehlt ihm das Jahr schließlich im Lebenseinkommen. Es liegt auf der Hand, wie diese Rechnung ausgeht.

    In keinem Land ohne Wehrpflicht wird meines Wissens überhaupt nur darüber nachgedacht, eine solche einzuführen.

    • cmh (kein Partner)
      13. Januar 2013 18:25

      @ Untertanen-Mentalität

      Diese lernt man am besten, durch ständiges Bitten und Betteln vor Behörden und Vorsprechen in Parteillokalen. Wobei man natürlich in letzteren nie sofort vorgelassen wird, sondern sich dieses Privileg erst durch längeres treues Dienen erwerben muss. Wobei darauf natürlich kein Rechtsanspruch besteht.

      Auch das Kesseltreiben gegen Andersdenkende macht aus Oportunisten Untertanen.

  23. Ja zum Berufsheer (kein Partner)
    12. Januar 2013 18:02

    Zum Kostenargument: bei 50% Einkommensteuer und 20% Umsatzsteuer, 53% des BIP für den öffentlichen Sektor müssen Berufssoldaten und Berufsrettungsfahrer usw einfach drin sein, Geld gebe es genug, es wird nur woanders verbraten (ÖBB, Frühpensionen, Doppelgleisigkeiten usw)! Dass junge Burschen für 300 Euro im Monat für uns zur Arbeit gezwungen werden (bei einem Mindestsicherungsniveau von 800 Euro in Österreich), damit die Privilegien einiger, die sichs in unserem System schön gerichtet haben, finanzierbar bleiben, ist einfach nur widerlich!

    Zum Argument der "erzieherischen Funktion" des Wehrdienstes: der Staat nicht ist dazu da, um uns ein bestimmtes Gesellschaftsbild aufzudrängen! Eine obligatorische militärische Erziehung ist eine massive Einschränkung bürgerlicher Freiheiten und abzulehnen!

    • panzerechse (kein Partner)
      12. Januar 2013 20:47

      Lieb... 68er? (bitte, jetzt net deppert weiter zählen "g") Simma mit dem roten Dany durch die Straßen gezogen? Oder doch noch mit der Rosa Luxenburg?

    • november (kein Partner)
      13. Januar 2013 00:57

      @"Ja zum Berufsheer" bin nicht ich, aber Herr Bauer, simma ein benachteiligtes Arbeiterkind, das immer noch nicht verkraftet, dass man anno '34 auf seine Großeltern geschossen hat? Ich hätte nicht gedacht, dass sich hier so viele Kryptosozialisten tummeln...

  24. november (kein Partner)
    12. Januar 2013 14:55

    Die Landesverteidigung ist ein äußerst kompliziertes Thema und für eine Volksbefragung absolut ungeeignet, was sich auch an der unglücklichen Fragestellung zeigt. Ebenso hat sie absolut gar nichts mit dem üblichen parteipolitischen Geplänkel zu tun, sondern ist ausschließlich nach sicherheitspolitischen und militärischen Kritierien zu bewerten. Es gibt inzwischen sehr gute Argumente, die für ein modernes Berufsheer sprechen und offenbar immer weniger dagegen. Von der ÖVP kommt leider wenig überzeugendes, Mikl-Leitner schiest wie mmer den Vogel ab.

    Wer es so überaus wichtig findet, dass die jungen Österreicher etwas für den Staat und die Allgemeinheit tun (von der sie selbst immer weniger zurückbekommen), könnte sie ja zur Feuerwehr verpflichten, wo sie, sagen wir, ein halbes Jahr in Bereitschaft stehen. Das sollte für die Katastrophenhilfe ausreichen. Junge Präsenzdiener in einen militärischen Einsatz zu schicken, ist angesichts der Ausbildung und der Ausrüstung, die sie beim Bundesheer bekommen, nichts anderes als verantwortungslos.

  25. Das kleine Mäxchen
    12. Januar 2013 12:56

    Die ganze Diskussion ist von Seiten aller Beteiligten klassisch österreichisch. Von überall kommen emotionale, nicht überlegte und rein politische Meinung. Jeder findet die andere Seite grundsätzlich schlecht und gut ist nur wie man's halt kennt.

    1. müßten wir eine Diskussion über die eine grundlegende Sicherheitspolitik des Landes im geopolitschen Kontext zu führen. EGAL WIE UNSER HEER DERZEIT ORGANISIERT IST.
    2. müßten wir eine Diskussion darüber führen mit welchen Mitteln 1. erfolgreich bewältigt werden kann.
    3. Können wir dann über die Umsetzung in Form von a) Wehpflicht oder b) Berufsheer entscheiden.

    1.+2. wäre eine Aufgabe unserer Politiker! Das dies über Jahrzenhte nicht stattgefunden hat ist eine Bankrotterklärung unsere Politischen Strukturen! Und ein Armutszeugnis für uns Österreicher!

    Weil wir 1.+2. nicht zustandebringen ist unsere Diskussion zum Thema so absurd wie sie eben ist.

    Unter diesem Aspekt gab es zum Thema eine interessante Diskussion auf Servus-TV: http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Talk-im-Hangar-7-011259472611320 in der ein (nicht gerade sympatischer) Deutscher die tpisch österreichische Verquickung absurder Zusammenhänge in den verschiedenen Argumentationen messerscharf seziert!

  26. phaidros
    12. Januar 2013 12:38

    Sollte diese Abstimmung tatsächlich pro Berufsheer ausgehen, erwarte ich als Bürger mir von all den (immerhin Berufs!-)Offizieren in den Militärkommanden und höher, dass sie unverzüglich um Entbindung von ihren Aufgaben ansuchen. Alles andere wäre eine nachträgliche Entlarvung der vertretenen Position.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      13. Januar 2013 09:14

      erwarte ich mir als Bürger von all den (immerhin Berufs!-)Offizieren in den Militärkommanden und höher,

      Korrigiere: selbstverständlich nur von denen, die sich für eine Wehrpflicht stark machen.

  27. Gismor (kein Partner)
    12. Januar 2013 12:04

    Nochmal:
    Der einzige Grund für ein Berufsheer ist dieser:
    Androsch lässt Katze aus dem Sack: Berufsheer für Rohstoff- und Handelskriege
    Der Großindustrielle Hannes Androsch, von der SPÖ-Führung zum Leiter des "Komitees für eine Ende der Wehrpflicht" ernannt, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, warum er ein Berufsheer will: Österreich soll sich an EU- bzw. NATO-Rohstoff- und Handelskriegen beteiligen.
    http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=view&id=726&Itemid=39
    Kriege wurden immer nur des Geldes bzw. des Profites geführt. Dafür bediente man sich auch der List und der Lüge um sie beginnen zu können. Die USA mit ihrer NATO konnte nur deshalb diese Handelskriege (der selbstinszenierte Terror ermöglichte die Zustimmung der Bevölkerung) führen, weil viele Länder ihre Soldaten zur Verfügung stellen und kleine Staaten, die sich nicht dem Joch des Kapitals fügen wollen (nicht korrumpierbare Staatsmänner, die für die Interessen ihres Volkes arbeiten) dadurch leicht verwundbar sind und sich einer so großen Macht nicht entgegenstellen können. Gäbe es diese rießige Weltarmee nicht, wäre die Welt friedlicher, weil ein Gleichgewicht herrschen würde.
    Und nochmal: die NATO ist die Privatarmee des Kapitals, der Banken und Konzerne!
    Wer Augen hat sieht diese Entwicklung, nur diejenigen die ihre Augen vor der Wahrheit verschließen, erkennt den Plan unserer Volksverräter nicht. Doch sie werden ihre Augen dann zum Weinen benutzen müssen ....

    Und was die Menschen auch nicht wissen, dass Geheimorganisationen (CIA, Mossad, MI6 etc.) schon viele Regimewechsel in verdeckter Mission durchgeführt haben, wenn ein Terroranschlag nicht das gewünschte Ergebnis brachte.
    Gladio (ital. vom Lateinischen gladius für Schwert) oder auch Stay-Behind-Organisation war der Name einer Geheimorganisation von NATO, CIA und des britischen MI6 während des Kalten Kriegs. Sie existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Im Zuge der Aufdeckung von Gladio wurde 1990 bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an gravierenden Terrorakten in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren.
    http://www.youtube.com/watch?v=xNYlrRCcN1U

    Und noch etwas: ich dränge niemanden eine Ansicht auf. Jeder entscheidet selbst, wie er mit den (von den Politikern und Medien verschwiegenen) Fakten umgeht. Aber zumindest sollte man es wissen!

    • phaidros
      12. Januar 2013 22:07

      Nehmen wir nur mal einen Moment an, das würde tatsächlich stimmen.

      Was sollte Österreich dann tun? Sich an Rohstoffkriegen nicht beteiligen, und so moralisch über den anderen stehend aber selbstverständlich doch erwarten, von eben denen mit Rostoffen versorgt zu werden?

    • machmuss verschiebnix
      13. Januar 2013 17:19

      Androsch sagte schon vieles, was die SPÖ zu ignorieren verstand.

      Mein schwerer Verdacht:
      die SPÖ erkannte endlich, daß es ihr nach all den Jahren (seit Kriegsende) nicht
      gelungen war, das Bundesheer Rot zu unterwandern, daher wollen Sie es jetzt
      total umkrempeln um sich zugleich mit dem Berufsheer einen neuen Futtertrog
      zu erschaffen (hat ja Grasser einige davon verschärbelt).


      Das Berufsheer würde dann so wie der ORF ein Roter "Betrieb" sein, den die
      Steuerzahler erhalten dürfen und an dem die Partei kräftig mitnascht (!)


      Würde ich diesen Verdacht nicht für äußerst realistisch halten, dann wäre
      ich mit mit dem großartigen Artikel von F.Schellhorn 100% d'accord:

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/1332071/SuperMarkt_Schmerzensgeld-statt-Wehrpflicht?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  28. fred van eps (kein Partner)
    12. Januar 2013 11:26

    Die Pfeife r rechtfertigt noch immer jeden Schwachsinn mit dem Klimawandel.
    Ihre Idiologie ist ja schon beneidenswert faktenresistent:

    http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-20947224
    http://www.telegraph.co.uk/earth/environment/climatechange/9787662/Global-warming-at-a-standstill-new-Met-Office-figures-show.html
    http://www.thetimes.co.uk/tto/environment/article3651191.ece

    BBC, Telegraph oder Times, das stört KP nicht weiter, ist doch sie doch schliesslich eine Zierde ihrer Zunft und der Klimawandel eine "moderne Gefahr" und dieser rechtfertigt, gaaanz logisch, ein Berufsheer. Aha.
    Ich lese sie nimmer.

  29. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    12. Januar 2013 11:21

    Wofür braucht Österreich ein Bundesheer ?

    Zur Landesverteidigung gegen einen anderen Staat derzeit und in den nächsten 30 Jahren höchstwahrscheinlich nicht.

    Und selbst wenn sich Österreich verteidigen müßte, dann ist eine erfolgreiche Verteidigung neben der Verbündung mit anderen Staaten in erster Linie durch eine hochtechnische militärische Ausstattung gewährleistet. Und die Bedienung solcher Geräte kann nur durch Profis (im Verbund der EU-Staaten) erfolgen.
    Sicher nicht durch Grundwehrdiener, die vor Jahrzehnten sekkiert wurden und deren Ausbildung gerade zum Umgang mit Pistole und Gewehr reicht.

    Die unselige Verquickung des Wehrdienstes mit Zivil- und Katastrophendienst gibt es nur, weil Rotes Kreuz und andere billig auf moderne billige Arbeits-Sklaven zugreifen und diese weiter ausnützen wollen . Das gehört sowieso abgestellt.

    ME braucht Österreich derzeit gar kein Bundesheer. Aber man sollte die Strukturen dennoch nicht zerstören aber wesentlich ändern. Es geht nicht an, dass dort die Beamten ihr ganzes Berufsleben lang im großen und ganzen bloß auf die Pension warten und nebenbei saufen oder sich körperlich fit halten.

    Deshalb bin ich auch für eine sinnvollen Tätigkeit des Bundesheeres, etwa ein Assistenzeinsatz zur Unterstützung der Polizei in gewissen Fällen. Auch ein professioneller Katastrophenschutz kann vom Bundesheer übernommen werden. Die können ruhig hin und wieder für ihr Gehalt etwas tun, statt sich nur selbst zu bewachen.

  30. Torres (kein Partner)
    12. Januar 2013 10:23

    Ich bin durchaus der Meinung, dass ein Berufsheer besser ist, allerdings keineswegs so, wie das Darabos und seine Spießgesellen sich das vorstellen, das kann keinesfalls funktionieren, schon allein von den wesentlich höheren Kosten her. Dazu kommt ja noch der plötzliche und wundersame Meinungsumschwung von Darabos, der von einem Tag auf den anderen von der "in Stein gemeißelten Wehrpflicht" zum Berufsheer-Fan geworden ist. Und mit der Neutralität (die ja ohnehin nur noch als Fiktion aufrechterhalten wird) ist ein Profiheer ohnehin nicht vereinbar. Wenn ich dann noch bedenke, dass im Fall einer Entscheidung für ein Berufsheer der völlig unfähige Dilettant Darabos mit der Durchführung betraut werden würde, steigen mir die Grausbirnen auf. Daher werde ich für die Beibehaltung der Wehrpflicht stimmen. Wobei ich natürlich der Meinung bin, dass diese Pflicht (jedenfalls zum Zivildienst) auch Frauen umfassen müsste.

    • phaidros
      12. Januar 2013 11:06

      das kann keinesfalls funktionieren, schon allein von den wesentlich höheren Kosten her.

      Es ist immer derselbe Denkfehler: ein Wehrpflichtigenheer, das seiner Aufgabe gerecht würde, wäre ebenfalls mit wesentlich höheren Kosten verbunden.

      Man darf der Sicherheitstür nicht ankritteln, dass sie mehr kostet, wenn man nur einen Vorhang hängen hat. Dabei ist der Hersteller der Sicherheitstür, »Wehrpflicht AG« oder »Berufsheer GmbH«, völlig egal.

    • phaidros
      12. Januar 2013 12:28

      Das ist mislungen, ich setze nochmal an:

      Es ist nicht legitim, die Kosten der SIcherheitstür der Firma »Berufsheer GmbH« als Argument ins Treffen zu führen, wenn man mit dem alten, zerschlissenen Vorhang der »Wehrpflicht AG« vergleicht, den man selbst hängen hat. Man müsste dazu sagen, dass die gleich gute Sicherheitstüre der »Wehrpflicht AG« ebenfalls deutlich teurer wäre.

      Und möglicherweise teurer als nötig, wenn sich heraus stellt, dass man die Sicherheit in Kooperation mit den Nachbarn unten am Eingangstor herstellen könnte, für das man dann lediglich ein gutes Schloss ODER eine besondere Angel der Firma »Berufsheer GmbH« zu finanzieren hätte.

      Und es ist in diesem Zusammenhang ganz sicher kein tragfähiges Argument, dass der zerschlissene Vorhang genügen würde, weil man in einer anständigen Gegend wohnt, in der mit dem Vorhang in der Vergangenheit nie etwas passiert sei...

      So wird ein Schuh draus.

  31. xRatio (kein Partner)
    12. Januar 2013 04:06

    @S.B. 10. Januar 2013 22:57

    "Ich sehe...in der Wehrpflicht keinen Zwang"
    ==============================

    ROFL!!
    Dümmer gehts nimmer.


    xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      12. Januar 2013 04:35

      Wenn ich mir allein diese unsäglichen Wehr-Debatten ansehe, geprägt von der unverkennbaren Gier, andere unbedingt für eigene Zwecke zu versklaven,

      dann kann ich nur sagen:

      Freiheitsfeinde, die sogar Sklaverei befürworten, haben genau die totalitäre Regierung verdient, die sie haben.

      xRatio

  32. xRatio (kein Partner)
    12. Januar 2013 04:00

    Wehrsklaverei oder Berufsheer?

    Der hier mehrfach geäußerte Verdacht, daß sich die in der SPÖVP vereinigte Sozialistenpest mit ihrem Berufsheer nur gegen das eigene Volk wappnen will, ist durchaus naheliegend.

    Aber abwegig zu glauben, linkskorrekt indoktrinierte und dressierte Affen seien nicht gegen freiheitsliebende Bürger einsetzbar.

    Mit entsprechender Propaganda erreichen die linken Verbrecherinnen also (fast) dasselbe wie mit Wehrsklaven.

    Völlig undurchdacht auch die Ansicht, ein Berufsheer könne mangels entsprechender Aspiranten nicht aus "echten" Österreichern aufgestellt werden.
    Das ist nämlich nur eine Frage des Geldes. Wer verteidigt werden will, soll gefälligst dafür zahlen!!

    Empfehle vor allem auch Andreas Tögel zum Thema:

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/debatte-um-die-wehrpflicht-keiner-denkt-an-die-betroffenen/

    xRatio

  33. Eso-Policier (kein Partner)
    12. Januar 2013 00:41

    Die Wehrpflicht, und diese verächtliche "Stellung", gehören sofort abgeschafft. Zum Thema "Stellung" siehe
    www.musterung.us
    Österreich sollte ein freiwilliges soziales Jahr einführen, so wie Deutschland. Letztlich setzen sich Naturforscher und Freireligiöse durch. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  34. Dr. Dieter Zakel MA
    11. Januar 2013 21:11

    Ich werde als Anhänger des Berufsheeres für die Wehrpflicht stimmen.
    Klingt unlogisch ist es aber nicht.
    Da wir in Österreich sind, wird ein Berufsheer sicher nicht so umgesetzt werden wie es notwendig ist. Nämlich gut ausgestattet, personell aufgefüllt und als Teil der NATO.
    Diese Wehrpflicht garantiert zwar auch, dass der Zweck der Landesverteidigung nicht optimal erfüllt wird aber das Hauptargument dafür ist, dass es keinen Weg zurück gibt.
    Die Erfahrungen der anderen Armeen mit dem Berufsheer beweisen, dass es zu vielen unvorhersehbaren und auch unlösbaren Problemen kommt noch dazu wenn die handelnden Politiker nichts mit dem Werkzeug Militär anfangen können und wollen wie in Österreich.
    Unsere Politiker sind in diesem Fall ganz besondere sicherheitspolitische Analphabeten.
    Deswegen ist es nur allzu sinnvoll die Landesverteidigung als Eckpunkt nationaler Sicherheit in Volkes Hand zu belassen.
    Auch um nicht ganz der unfähigen Politikerkaste bei existenziellen Fragen ausgeliefert zu sein.

    • phaidros
      11. Januar 2013 21:24

      Die verborgene Logik erschließt sich mir nicht ganz: In einem konkreten Bedrohungsfall, da bin ich ganz sicher, gäbe es auch sehr schnell wieder einen Weg zurück.

      Wenn Sie die Landesverteidigung "in Volkes Hand" legen wollen (dort liegt sie nicht; sie liegt derzeit darnieder, aber in niemandes Hand), wieso bezeichnen Sie sich dann als Anhänger eines Berufsheeres? Sie bezeichnen den Verteidigungsauftrags durch diese Wehrpflicht als "nicht optimal erfüllt", aber "optimal" gehörte, mit Verlaub, in diesem Satz einfach ersatzlos gestrichen.

    • Observer
      12. Januar 2013 08:46

      Dr. Zackl:
      Leider kann ich Ihrem Beitrag - wie auch Ihrem bereits in der gestrigen PRESSE abgedruckten Leserbrief - nicht ganz folgen. Was bedeutet z.B. Ihre Aussage "in des Volkes Hand zu belassen"? Alle Soldaten haben nur Befehle auszuführen, können also gar keine eigene Meinung einbringen. Und da ist es ein Unterschied, ob ich mich freiwillig oder zwangsweise dieser Befehlsgewalt unterstelle.
      Wenn Sie für ein Berufsheer sind, aber doch für die Wehrpflicht stimmen, dann haben Sie das Ganze nicht zur Gänze durchdacht.

    • Observer
      12. Januar 2013 10:12

      In meiner Replik an Dr. Zackel soll es richtig lauten:
      ... da ist es kein Unterschied, ob ich mich freiwillig ....

    • Torres (kein Partner)
      12. Januar 2013 10:26

      Völlig meine Meinung, die ich weiter oben auch ganz ähnlich ausgeführt habe.

  35. DerTurm
    11. Januar 2013 20:40

    Ich versuche mir gerade mit aller mir zur Verfügung stehender Macht vorzustellen, wie "gut ausgebildete Soldaten" gegen den "Klimawandel" in den "Kampf" ziehen.

    Bei aller Fanthasie will es mir nicht gelingen - vielleicht kann mich ja KKP irgendwann mal aufklären, wie das funktionieren soll...

    p.s. vielleicht mit CO2-Saugern?

    • Brigitte Imb
      11. Januar 2013 20:50

      :-))

      Genau das dachte ich auch und suchte eine Erklärung. Außer, daß vielleicht Kampfflieger - die in jedem Fall Profis sind - gegen "Stürme" bombardieren müssen, fiel mir bis jetzt nichts ein. Ganz abgesehen davon, daß "Stürme" nicht unbedingt klimawandelbedingt auftreten.

      "CO2-Sauger"
      Haben Sie auch eine Lösung für die Endlagerung des abgesaugten CO²s?

  36. socrates
    11. Januar 2013 17:55

    O.T. Die bestausgebildetsten Berufssoldaten der Welt, US-Marines, haben Probleme:

    The USS Jacksonville, a large nuclear submarine, has broken its periscope after colliding with a vessel which escaped unscathed. This is the latest collision to involve a US vessel in the busy and tense oil chokepoint of the Strait of Hormuz.
    http://rt.com/news/uss-jacksonville-hormuz-periscope-fishing-boat-809/
    Dafür garantieren sie uns Frieden und gefährlich sind nur nicht-US Reaktoren.

  37. fenstergucker
    11. Januar 2013 16:52

    Lassen wir uns nichts vormachen. Die Abstimmung über Wehrpflicht versus Berufsheer ist letzten Endes auch eine über unsere Neutralität.
    Dessen sollte sich jeder bewußt sein, der die Volksbefragung wahrnimmt.

  38. dssm
    11. Januar 2013 15:48

    Ich mag mich zum unerfreulichen Thema eigentlich gar nicht mehr äußern, wir haben im Blog genügend darüber diskutiert, mit dem Resultat, dass egal wie jemand abstimmen wird, jeder unzufrieden ist.

    Aber ein kleines Detail von Frau KKW ist für mich schwer zu begreifen.
    Zitat: „Laut einer Studie der Wirtschaftswissenschafterin Gudrun Biffl kostet die Wehrpflicht jeden Grundwehrdiener rund 77.500 Euro durch den Verlust an Lebenseinkommen und beruflicher Perspektiven.“

    Die 77.500 müssen ja dann netto für die sechs(!) Monate sein, sonst fehlt der Betrag ja nicht im Lebenseinkommen.
    Also ich persönlich kenne nicht viele 18-20jährige welche 155.000 Euro netto(!!!) im Jahr verdienen; um die Wahrheit zu sagen ich kenne gar keinen.
    Ich kenne eigentlich überhaupt kaum Menschen welche diesen Betrag netto verdienen, das ist knapp unterhalb des Gehalts des Bundespräsidenten.

    Mal ehrlich Frau KKW, halten Sie die restlichen Österreicher für Vollidioten?

    • fokus
      11. Januar 2013 16:11

      @dssm

      "Mal ehrlich Frau KKW, halten Sie die restlichen Österreicher für Vollidioten?"

      Ja, das tun die Linken generell. Die Österreicher sollen nur als Stimmvieh herhalten.

  39. Gerhard Pascher
    11. Januar 2013 13:07

    Ich habe in den letzten Wochen mit vielen derzeitigen und ehemaligen Wehrpflichtigen gesprochen. Jeder erzählte mir, dass nach der Grundausbildung eigentlich nur Hilfsdienste zur Systemerhaltung (auch Dienstleistungen für Offiziere und Unteroffiziere) verrichtet werden müssen. Alle jene, welche einen Zivilberuf unterbrechen mussten, sind froh, wenn sie wieder abrüsten können. Meist machen nur jene, welche keine Berufsausbildung bzw. arbeitslos sind, von dem Angebot eines verlängerten Wehrdienst Gebrauch. Auch die Zeitsoldaten sowie manche Unteroffiziere erzählen hinter vorgehaltener Hand, dass sie ein brauchbares Konzept des Bundesheeres vermissen bzw. wegen der ständigen Organisationsveränderungen frustriert sind. Aber sie sind persönlich trotzdem froh, dass sie ein Einkommen haben.

    Wie können da die Wehrpflichtbefürworter sagen, etwas "Bewährtes" sollte man erhalten - gleichzeitig wird aber doch auf Verbesserungen gedrängt. Nach meiner Ansicht wird die Wehrpflicht hauptsächlich wegen der möglichen Katastropheneinsätze sowie der günstigen Zivildiener verteidigt. Für beide wichtigen Arbeiten gibt es aber brauchbare Alternativen, welche natürlich - wie alles Neue - mit Unvorhergesehenem behaftet sind.

  40. phaidros
    11. Januar 2013 12:21

    Ein Wort zur Kostenseite:

    Was die Wehrpflichtfraktion oft ins Treffen führt ist, dass eine Berufsarmee teurer käme, als eine Wehrpflicht. Das Perfide daran: dieses Argument stimmt, ist aber auf unsere Situation nicht anwendbar!

    Denn: eine umfassende Berufsarmee wäre vielleicht tatsächlich teurer als eine ordentlich gemachte Wehrpflicht mit vergleichbarer Leitungsfähigkeit.

    Aber das letztere haben wir nicht (und zwar aus Kostengründen!), das erstere brauchen wir nicht: in internationalen Kooperationen Spezialistenaufgaben wahrzunehmen würde uns endlich in der Staatengemeinschaft vom Trittbrettfahrer zum zurecht angesehen Mitglied auf Augenhöhe machen.

    • GOP
      11. Januar 2013 13:47

      phaidros:
      Bis heute 13,35 h gab es 51 Kommentaare, dabei haben Sie mit 13 Beiträgen versucht, den Wehrpflichtbefürwortern (bes. Erich Bauer mit 8 und Johann Scheiber mit 5 Postings) zu kontern. Vielleicht waren es sogar etwas mehr, da viele Partner mehrere Pseudonamen verwenden.
      Die Entscheidung wird ohnehin von den Boulevardblättern beeinflusst, da kann man mit Pro- und Kontraargumenten nicht viel erreichen.
      Vielleicht heisst aber zum Schluss auf gut österreichisch das militärische Kommando: Weiterwursteln!

    • Jewgeni Gorowikow
      11. Januar 2013 14:50

      @ phaidros

      Sie tun hier im Unterberger-Tagebuch und auf Ihrer Homepage Ihr bestes um für Ihr Modell (das ist auch das Modell Ihrer Freunde), also: Berufsheermodell genau so wie Sie & Ihre Freunde es beschreiben - Werbung zu machen.

      Gleichzeitig schreiben Sie auch, dass der Darabos-Ansatz Mist ist.

      Wie stimmen Sie am 20. Jänner ab?

      Wenn Ihr Modell nach Ihrem Dafürhalten das beste ist, wie stellen Sie und Ihre Freunde es sich vor dass es umgesetzt wird?

      Ich weiß nicht wer Sie sind, ob Sie im Verteidigungsressort bzw. in der Politik viel Einfluss haben. Jedenfalls wünsche ich Ihnen dass Sie dort, wo wirklich entschieden wird, tatsächlich Gehör finden.

      Klar ist eines: die Landesverteidigung war bisher eines der Stiefkinder Österreichs.

      Die Bedenken die ich Ihnen gegenüber habe sind die:

      Da Sie so überzeugt für das Berufsheer eintreten und Werbung für Ihr Modell machen, treiben Sie doch die Wähler am 20. Jänner dazu beim Darabos das Kreuzerl zu machen.

    • phaidros
      11. Januar 2013 15:33

      Lieber Jewgeni, ich beginne am Ende:

      Was soll ich Ihnen sagen, ich teile Ihre Bedenken!

      Aber ich weigere mich, mich in einer Frage der Staatsraison zum Parteienhickhackläufel zu machen oder machen zu lassen, indem ich aus Prinzipgründen mein Kreuzl nicht bei den Roten machen würde. Und es ist eine Frage der Staatsraison, mit der wir es hier zu tun haben.

      Um also Ihre Frage zu beantworten: mit Schaudern und Würgen im Hals werde ich für das Berufsheer stimmen.

      Aber keineswegs, weil das Darabosch-Modell das richtige wäre oder etwas Attraktives hätte!

      Sondern einzig, weil ich als gelernter Österreicher weiß, dass eine Entscheidung für eine Beibehaltung der Wehrpflicht automatisch eine Entscheidung für eine Beibehaltung dieser Wehrpflicht bedeutet, und das auf sehr lange Zeit. Jedwedem Gefasel über Änderungsbedarf auch nur zuzuhören ist verlorene Zeit. Denn wer nicht erklären kann, wie er die chronische Unterfinanzierung behebt, kann keine tüchtige Wehrpflicht konzipieren, ungeachtet seiner Behauptungen.

      Und das, was wir haben, ist verbranntes Geld, verbrannte Zeit und, was das Wichtigste ist: ohne jeden militärischen Nutzen für das Land, das wir - wenn ich etwas in den Schmalztopf greifen darf - wohl alle lieben. Wir würden absolut gar ncihts aufgebenNormalerweise mache ich keine Argumente einer Gegenseite herunter, aber in diesem Fall muss man einfach festhalten: »Katastrophenschutz« und »Zivildienst« als Argument ist verlogen bis dorthinaus, denn wir können keine Wehrpflicht aufrecht erhalten, nur um zivile Dienstpflichten nicht aufzugeben, die lt. GMRK für sich genommen glatt verboten wären. Das ist eine klassische Umgehungskonstruktion und dürfte vor einem unbestechlichen Gericht eigentlich keinen Bestand haben.

      Jedenfalls muss eines muss klar sein: falls es tatsächlich zum Ergebnis »Berufsheer« kommen sollte, fängt die Öffentlichkeitsarbeit erst an! Es ist dann nichts in irgendwelchen trockenen Tüchern, sondern es gilt dann, den Materialabbau und somit die endgültige Vernichtung der potenziellen Kampfkraft des Bundesheeres zu verhindern ODER einen Bündnisbeitritt herbeizuführen (wobei zu diskutieren wäre, welches Bündnis das eigentlich sein kann. Aus heutiger Perspektive kommt derzeit eigentlich nur die NATO in Frage. Ob das tatsächlich optimal ist, oder ob nicht eine europäische Alternative wünschenswert wäre (die Western Alliance wurde ja leider begraben) müssten die europäischen Staaten gesondert bedenken.)

      Um Ihre konkret gestellte Frage konkret zu beantworten: Im Verteidigungsressort bzw. in der Politik habe ich ganz genau 0.000 Einfluss.

      Aber auch Diskussionen wie diese sind »Politik« (»Aller Sache«), und vielleicht ja mittel- und langfristig gar nicht ihr unwichtigster Teil.

      Sg. GOP: wenn Ihnen die kurzen Einwürfe des Dr. Scholik aufgefallen sein sollten: der Ausgang der Befragung könnte ohnehin völlig unerheblich sein, und das Weiterwurschteln bereits jetzt fixiert.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • xRatio (kein Partner)
      12. Januar 2013 04:14

      @ phaidros 11. Januar 2013 12:21

      Die "Kostenseite" ist in dieser Frage absolut belanglos.

      Ansonsten Zustimmung zu einem der ja auch mal für die Wehrsklaverei war
      Gratuliere zum Meinungswechsel. :-).
      Hoffentlich gelingts Ihnen endlich auch beim Klima. :-))))

      xRatio

    • phaidros
      12. Januar 2013 08:31

      Die Kostenseite ist im Prinzip belanglos, da haben Sie völlig recht.

      Aber nicht in dieser Debatte, weil von den Wehrpflichtbefürwortern ein Kostenvorteil in den Raum gestellt wird, den es nicht gibt: auch ein gut gemachtes Wehrpflichtigenheer würde mindestens das Doppelte kosten. Das Argument muss also entkräftet und als Platzpatrone entlarvt werden, da ja die, die es vortragen, es oftmals für stichhaltig halten!

      Ein Wort zum Persönlichen: Meine Meinung in dieser Sache habe ich ebenso wenig gewechselt wie Herr Tögel. Unser Positionspapier dazu ist seit gut 2 Jahren online.

      In der Klimadiskussion kann es einen Meinungswechsel bei mir jederzeit geben: einzig dazu nötige Voraussetzung ist, dass sich die Evidenzlage ändert. Da Naturwissenschaftler sehr, sehr sorgfältig und zurückhaltend sind, bevor sie Ergebnisse veröffentlichen, halte ich das für ziemlich unwahrscheinlich.

      Und ein genereller Tipp: die Gegenseite zu beschimpfen hat in einer kontroversen Diskussion einen einzigen Effekt: die eigene Argumentation schwächer aussehen zu lassen und zu beschädigen. Wenn Sie also der Sache nützen wollen ersuche ich Sie und rate, Wörter wie »Wehrsklaverei« und Ähnliches aus der Argmumentation zu streichen, insbesondere, wenn Sie es auf Diskussionspartner beziehen.

    • xRatio (kein Partner)
      12. Januar 2013 15:12

      @phaidros 12. Januar 2013 08:31

      Naja, 2010/2011 waren Sie noch mit Verve für die "Wehrpflicht".

      Erinnere nur an Ihre in der Dikussion mit mir geäußerte These, legale Sklaverei sei keine Sklaverei.
      Habs mit meiner Antwort gespeichert, etwa dies:
      http://www.andreas-unterberger.at/2010/05/die-nachste-geldvernichtung-gender-budget/

      Auch in Genderquatsch, Islamisierung, Verschleierung woll(t)en Sie Probleme nicht erkennen, aber OT hier.

      xRatio

  41. M.S.
    11. Januar 2013 11:50

    Der Skandal dieser Volksabstimmung ist eigentlich, dass auf Grund des unglaublich verantwortungslosen Wahlkampfgecks des wiener Bürgermeisters, die Entscheidung für oder gegen Wehrpflicht zu einer bloßen Abstimmung über Parteien mißbraucht wird (vermutlich als Generalprobe für die Nationalratswahl), aber schon gar nicht zu einer sinnvollen, sachlich begründbaren Reform unseres Bundesheeres führen wird.

  42. Ai Weiwei
    11. Januar 2013 10:04

    Für meinen Geschmack hat sich in der gesamten Bundesheer-Debatte mittlerweile zu viel Scheinheiligkeit und Political Correctness eingeschlichen:

    Ich möchte daher den Vesuch wagen um ein paar Punkte ganz ungeschönt auszudrücken:


    A) Ich weiß aus meiner eigenen Erfahung meiner Wehrpflichtigenzeit (6 Monate Ausbildung zum Sperrjäger in Brückneudorf + 2 Monate insgesamt Waffenübungen etappenweise in den folgenden Jahren)

    Dass nach der 6 oder 8 wöchigen Grundausbildung, wo man an den Waffen und im Feld ausgebildet wurde es die Entscheidung gab wie es weitergeht:

    - Ist man ausgebildeter Koch, Kraftfahrer oder ähnliches, dann bekommt man einen Systemerhalterjob (u. damals blieb man die ganze Zeit bis zu den vollen 8 Mon. beim BH, also man ersparte sich die Waffenübungen).

    - Oder bleibt man Feldsoldat und geht jeden Tag raus ins Gelände, in den Dreck in den Regen usw. macht Nachtübungen usw.

    Also: Die einen bleiben auf einem fixen vorausschaubaren, planbaren Arbeitsplatz in einer geheizten Stube.

    Und die anderen wissen dass sie andauernd exerzieren werden, im Gelände Schützengräben ausgraben, Schießübungen, Nachtübungen, Langstreckenmärsche usw. machen müssen. (Und sie wussten damals auch dass sie in den kommenden Lebensjahren noch regelmäßige Waffenübungen machen mussten).

    Jeder der nicht bescheuert ist weiß was 19-Jährige lieber machen, wenn's nach ihnen geht: Sie wollen in die geheizte Stube, also zu den Systemerhalterjobs.

    Und deshalb bitte:
    STOPP der verlogenen Diskussion und den Klagen dass es zu viele Köche, Chaffeure, Kanzleikräfte usw. (aus den Reihen der Präsenzdiener) beim Bundesheer gibt!

    Weil - nochmals - Genau diese Positionen sind die begehrten "Jobs" der Jungmänner beim Bundesheer.

    Und noch etwas: Kein einziger "Profisoldat" geht gerne in den Regen und in die Kälte hinaus und gräbt dort Schützengräben aus. Das kann mir keiner erzählen. Es ist und bleibt ganz einfach eine unangenehme Pflicht.

    B) Diese beiden Konzepte die am Tisch liegen:

    - ÖVP-Modell: Beibehaltung von Wehrpflicht / Zivildienst

    - Darabos-Modell: Einführung eines "Profiheers"/ Bezahltes soziales Jahr

    Worum es WIRKLICH geht ist:

    Die SPÖ ist alle die Jahrzehnte seit mindestens den 1960er-Jahren bekannt dafür die Wehrgesinnung zu untergraben und an die Bequemlichkeit und an die niederen Instinkte der Menschen zu appellieren um Wahlen zu gewinnen.

    Die SPÖ war es die zu Kreiskys Zeiten ständig die Präsenzdienstzeit verkürzte.

    Die SPÖ war es die maßgeblich in den letzten Jahrzehnten für die Aushungerung des Wehrbudgets verantwortlich war.

    Die SPÖ war es die ständig argumentierte dass das Bundesheer keine modernen Waffen und keine Abfangjäger braucht.

    Ich und Viele andere glauben der SPÖ nicht dass sie ehrlich mit ihrem Konzept ist.

    Die Idee zu diesem sog. "Profiheer" kam von Häupl im Wiener Wahlkampf 2010:

    Er wollte ganz einfach die typische Großstadtmentalität vieler junger Männer ansprechen:
    Die Umgebung ist anonym, ich muss mich um nichts persönlich kümmern, ich lebe in einer Mietwohnung wo ich für nichts zuständig bin. Und in der Großstadt wo eh die Stadt die Berufsfeuerwehr, die kulturellen Angebote, den Sport, die Büchereien usw. organisiert: Da engagiert sich ganz einfach niemand irgendwo ehrenamtlich.

    Genau auf diese Mentalität zielt die SPÖ-Werbung ab: "Für Euch sorgt der Staat - ihr müsst persönlich nichts tun". Ganz so wie in die Wahlwerbung in den Kreisky-Jahren war.

    Jeder weiß dass in ländlichen Gegenden wo die Menschen einander kennen und Eigenheimbesitzer sind wo es die F.F.'s gibt, die Mentalität anders ist und daher auch die Lebenseinstellung und die Einstellung zum Engagement in der Öffentlichkeit & zum Ehrenamt anders ist. Und auch die Einstellung zum BH anders. Das gilt auch für die dort lebenden SPÖ'ler.

    Welche dieser beiden Mentalitäten und Einstellungen ist förderlicher für den Staat & nachhaltiger & zukunftsträchtiger?

    SICHER NICHT die Wohlfahrtsmentalität die von den Sozialisten propagiert wird: Nach dem Motto "Der Staat tut für euch alles".

    Dr. Anton Volpini schrieb hier im Forum vor Kurzem: "Sozialismus funktioniert nicht" - wie wahr!

    Also auf den Punkt gebracht:

    $ Die ÖVP appelliert an die Gefühle des Patriotismus, der Solidarität, den Gemeinschaftsinn - also an die hohen inneren Regungen der Menschen.

    $ Die ÖVP/FPÖ-Auffassung von Solidarität ist: "Ich/Wir sind bereit Solidarität anzubieten".

    $ Die SPÖ appelliert an die Gefühle des Tachinierertums, der Bequemlichkeit, der scheinbaren Liberalität und an den Egoismus: "Ihr braucht's nichts für diesen Staat tun, weil der Staat alles für euch tun wird. Für jeden Handgriff den ihr für andere macht - lasst es euch teuer bezahlen, haltet die Hand weit auf." - also die SPÖ appelliert an die egoistischen, niedrigen Regungen der Menschen.

    $ Die SPÖ/Grüne-Auffassung von Solidarität ist: "Ich/Wir wollen die Solidarität einfordern. Ich erwarte dass Solidarität zur Verfügung gestellt wird - von den anderen".

    C) Es soll bitte niemand so tun als ob es in den Köpfen und Herzen der Wähler am 20. Jänner nur um die Landesverteidigung geht!

    Die Menschen (in ganz Europa) haben in Wahrheit überhaupt kein Bewußtsein über Landesverteidigung. Weil die Kriege zu lange zurück sind bzw. zu weit weg sind. Deshalb werden in Europa - im Gegensatz zu anderen Weltregionen - die Verteidigungskapazitäten überall abgebaut.

    Dass kein Wehrbewußtsein da ist zeigt sich auch in der Debatte dass die Frage eines Militär- und Verteidigungsbündnisses (da kommt nur die NATO in Frage oder allenfalls die EU) praktisch keine Rolle spielt.

    Ich denke dass es den Menschen mehr unter den Fingernägeln brennt: Der Katastrophenschutz und die sozialen Leistungen die von den Zivildienern erbracht werden. - Und da schaut es beim Darabos-Modell ziemlich besorgniserregend aus, da wird momentan eine Fata Morgana in Aussicht gestellt.

    == Ein paar Themen habe ich noch im Hinterkopf: eventuell schreibe ich noch e. Fortsetzung. ==

    • phaidros
      11. Januar 2013 11:03

      Ai Weiwei, ganz großartig auf den Punkt gebracht, danke!

      In aller Klarheit: der Darabosch-Ansatz ist Mist (wie oft habe ich das schon geschrieben?), der Materialverkauf muss dringend gestoppt werden!

      Aber unsere Wehrpflicht ist um nichts besser, sie verbrennt nur das Geld, das wir auch sinnvoll (für Landesverteidigung!) ausgeben könnten.

      Kleine Detailanmerkung: die +2 Monate haben wir mittlerweile nicht mehr...

    • Gismor (kein Partner)
      12. Januar 2013 12:16

      Ai Weiwei
      Danke für ihre verständliche Darstellung.
      LG

  43. Obrist
    11. Januar 2013 09:41

    Das Drama an der ganzen Diskussion drückt sich darin aus, dass eine sachliche Diskussion über die Wehrpflicht nie stattfand, sondern das Thema aus niedrigsten wahltaktischen Beweggründen missbraucht wurde. Unser Bundesheer war traditionell, mit Ausnahme der Krisen an unseren Grenzen und bei Katastrophen, ein ungeliebtes Kind unserer Regierungen und dementsprechend schlecht ausgerüstet. Anstatt diese in der Verfassung verankerte Institution von parteipolitischem Kalkül freizuhalten, lässt man eine ideologisch emotionalisierte, jedoch sachlich weitgehend unaufgeklärte Bevölkerung, quasi über Nacht, den Stab über eine der Säulen unserer Demokratie brechen.
    Die wahre und vom bestochenen Boulevard bis Dato geschickt verdeckte Tragödie steckt in der akribisch geplanten Inszenierung zur Abschaffung eines unabhängigen Heeres.
    Nachdem weder Wahlbetrug, noch Millioneninvestitionen in die Manipulation der öffentlichen Meinung das Wegbrechen der roten Wiener Wähler verhindern konnten, glaubte der Rathausmann in einem seiner seltenen nüchternen Augenblicke in der populistisch ergiebigen Wehrpflichtdiskussion den Joker gefunden zu haben.
    Dazu wurde der Zivildiener Darabos als Liquidator eines damals zwar schon stark reformbedürftigen, jedoch im Großen und Ganzen noch einigermassen funktionierenden Bundesheeres auserkoren. Da rote Parteigänger traditionell im Heer dünn gesät waren, wurden die wenigen in einer beispiellosen Postenrochade an wichtige Schaltstellen gesetzt, selbst wenn ihre geringe Eignung schon beim oberflächlichen Studium des Personalaktes ersichtlich sein musste. Danach wurde systematisch mit der Zerstörung und Verwertung der Infrastruktur begonnen. Liegenschaften und Kasernen wurden an parteinahe Verwertungsgesellschaften, beziehungsweise auf intransparenten Wegen, zum Spottpreis verschleudert, funktionierende Einheiten , wie z.B. die Sanität, durch gezieltes Aushungern handlungsunfähig gemacht und kritische Kommandanten in ihrer moralischen Verantwortung für die ihnen Anvertrauten durch primitive Einschüchterungsversuche und unzählige fingierte Disziplinarverfahren mürbe zu machen versucht. Der politisch als Sparmaßnahme inszenierte Kauf gebrauchter Eurofigther führte in Wahrheit zu einer Kostenexplosion gegenüber der ursprünglich geplanten Anschaffung einer größeren Anzahl neuer und besser ausgestatteter Fluggeräte, so dass letztendlich nurmehr wenige Abfangjäger tatsächlich einsatzbereit sind und eine Luftraumüberwachung de facto nur bei Tageslicht und Schönwetter möglich ist, soferne der kümmerliche Rest nicht gerade gewartet wird.

    Das in der Löwelstrasse (oder doch Rauhensteingasse) akkordierte Ziel, eine unkoordinierte, jedoch parteipolitisch auf Linie gebrachte Truppe zu schaffen wurde von der Bevölkerung unbemerkt realisiert (im militärischen Sinne eine eigentlich anzuerkennende taktische Meisterleistung).

    Wie auch immer die Abstimmung ausgehen mag, das Fehlen klarer finanzieller und organisatorischer Strategien sowie einer sachlich fundierten und ideologiefreien Diskussion lässt nicht nur für die Zukunft unserer Landesverteidigung Schlimmstes befürchten.
    Die schleichende und bald erreichte Abschaffung der Demokratie durch die rote Nomenklatura und die Angststarre des restlichen politischen Spektrums, gerade in wirtschaftlich problematischen Zeiten, werden wir bald bitter bezahlen. Zur Befriedung der Unruhen gibt es ja dann vielleicht eine bewaffnete rote Hausmacht....

  44. Johann Scheiber
    11. Januar 2013 09:30

    So, nun schwarz auf weiß, das Argument, von dem in der Diskussion um die Wehrpflicht nicht die Rede ist, welches aber das entscheidende pro Wehrpflicht ist.
    Die Schweizer haben sich ihren, in jahrhundertelangen Erfahrungen erprobten, Wirklichkeitssinn offenbar erhalten.
    Die EU droht zu zerfallen, kriegsähnliche Zustände sind wahrscheinlich oder schon auf dem Wege uind wir wollen unsere Verteidigung für eine Fiktion aufgeben.
    http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.co.at/2013/01/gerustet-fur-die-krise-die-schweiz.html

    • phaidros
      11. Januar 2013 09:45

      »Wirklichkeitssinn« und »Schweiz«, das sind gute Stichwörter.

      Schweiz: 41000 km²
      Österreich: 83000 km²

      Schweiz: 120 Jets
      Österreich: 15 Jets.

      Wer jetzt meint, dass unsere Piloten eben 16x besser seien als die Schweizer, um dessen Wirklichkeitssinn kann es nicht sehr gut bestellt sein...

      Wir geben nichts auf, denn verfügen über keine Verteidigung.

      Das ist die Wirklichkeit, Herr Scheiber.

    • Johann Scheiber
      11. Januar 2013 10:11

      Phaidros, lesen sie den Beitrag, dann sehen sie, dass man für die aktuelle Bedrohungslage keine Abfangjöger braucht.
      Und besabbern sie zukünftig meine Beiträge nicht mehr mit ihren stupid-dreisten Fragestellungen, ich belästige sie ja auch nicht.
      Zur Redefreiheit gehört auch die Redeverweigerung und diese Freiheit nehme ich nach vielen vergeblichen Kommunikationsversuchen mit ihnen in Anspruch. Ende!

    • phaidros
      11. Januar 2013 10:55

      ...dann sehen sie, dass man für die aktuelle Bedrohungslage keine Abfangjäger braucht.

      Und wenn eine auftritt, hat man ja in drei Wochen welche beschafft, und das technische Personal und die Piloten darauf ausgebildet. Das braucht nicht etwa Jahre (auch und insbesondere die finanziellen Belastung zu stemmen!)

      P.S. aufgrund »stupid-dreistes Besabbern« erlaube ich mir ebenfalls eine persönliche Bemerkung: Nehmen Sie Ihr Recht auf Redeverweigerung ruhig in Anspruch, das ist Ihnen von meiner Seite mit Frieden und Freude unbenommen. Besser werden Ihre Kommentare nicht davon, Gelegenheiten zur Nachbesserung auszulassen.

      Es geht mir ja nicht darum, einen Diskussionspartner zu überzeugen (das wäre schön, geht aber nicht) oder gar zu einer Meinungsänderung zu überreden (das wäre nicht schön), sondern dem Leser die Begrenztheit manches Gedanken aufzuzeigen.

    • phaidros
      11. Januar 2013 10:57

      Übrigens, noch eine Frage im Zusammenhang mit dem von Ihnen beschworenen Realitätssinn:

      Inwieweit unterscheidet sich die Bedrohunglsage der Schweiz von der unsrigen, dass man dort 120 Jets für ein Hoheitsgebiet von 40000km² braucht, hier aber mit 15 für 83000 auskommt?

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 11:17

      "...dem Leser die Begrenztheit manches Gedanken aufzuzeigen..."

      Dafür sind wir Ihnen alle sehr verbunden. Aber... könnten Sie das in Ihrem ganz privaten Thread durchführen? Als Kllassenvorstand Ihrer Pennäler-Schulklasse sind Ihnen dort die Huldigungen gewiss...

      Als Beispiel dafür, daß Begrenztheit leider auch viel mit Starrsinnigkeit korrespondiert, erlaube ich mir ein weiteres Mal einen (kein Partner)-Poster hier zu verlinken:

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/wenn-sich-ein-killerargument-selbst-killt/#comment-222319

    • phaidros
      11. Januar 2013 11:26

      Aber... könnten Sie das in Ihrem ganz privaten Thread durchführen?

      Aber natürlich könnte ich das, Herr Bauer, das ist gar keine Frage!

      Dort würde es allerdings weniger Wirkung entfalten, weswegen es besser hier erfolgt.

      (Störe ich etwa beim gegenseitigen auf-die-Schulter-Klopfen und Empören? Gut.)

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 11:28

      Sie stören nicht, Sie entlarven sich nur...

    • phaidros
      11. Januar 2013 11:33

      Das ist ja wohl mein Problem; Sie können es getrost bei mir lassen.

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 11:34

      Ja eh... und ich möchte es auch gar nicht missen...

    • Obrist
      11. Januar 2013 14:41

      Lieber Phaidros,
      Kleine Korrektur, funktionieren tun aber nur 3 Jets

    • phaidros
      11. Januar 2013 15:05

      Bei uns oder bei den Schweizern?

      (Dann wäre das Verhältnis ja gewahrt)

      ;-)

  45. Josef Maierhofer
    11. Januar 2013 09:30

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Zwangsverpflichtung ist genau ein solches Unwort wie Quote jeder Art.

    Die Frau Gudrun Biffl wird, ohne dass ich sie jemals irgendwo gelesen habe, noch kennengelernt habe, ganz sicher eine der ‚ExpertInnen‘ sein, auf die sich das ‚Establischment‘ stützt, aber sie wird ganz sicher weder beim Heer gewesen sein, noch jemals verstanden haben, wer am besten sein Land verteidigen kann. Es ist die ‚linke Tour‘ alles abzuwälzen, jede Verantwortung, jeden notwendigen Dienst.

    Nein, formulieren wir das anders, wir verteidigen uns im Falle des Falles selbst, und da helfen alle mit.

    Sie sagen es richtig, es sind die inneren Feinde, die Gesellschaftszersetzer, die ‚modernen‘ Leute, die ‚nichts Traditionelles‘ mehr brauchen.

    Jedenfalls hat die Wirtschaftswissenschafterin geirrt, ein Berufsheer in der gleichen Stärke wie ein österreichisches Milizheer ist um ein Eckhaus teurer.
    Wenn bereits 21 EU-Länder ins Wasser gehüpft sind, müssen nicht die verbliebenen ‚Affen nicht auch noch ins Wasser hüpfen‘. Es ist das österreichische Gewissen angesprochen und nicht der ‚Abschiebemob‘, der alles abschiebt, Arbeit, Verantwortung, Kostenwahrheit, …

    Eine wesentliche militärische Strategie scheint für Sie, mit der Frau Wirtschaftswissenschafterin zusammen, wohl der Klimawandel zu sein, bloß der hält sich nicht an die Linken und schon gar nicht an militärische Strategien.

    Der einzige Punkt, in dem ich Ihnen recht gebe ist, der Mißbrauch der Wehrdiener für Systemfunktionen, bloß gebe ich zu bedenken, dass auch diese Funktionen im Ernstfall auszuüben sind und am besten von der Truppe selbst. Aber in Rahmen der Ausbildung, da gebe ich Ihnen recht, da müssten die Leute die Verteidigung, die sportliche Ertüchtigung, die Stressresistenz, die Einordnung, die Kameradschaft, etc. üben und erlernen.

    Katastrophenschutz ist so etwas wie freiwillige Feuerwehr, die ja auch am Land gut funktioniert und unser Milizheer, auch ein eventuelles Berufsheer, sollte schon diesen Auftrag für Katastrophenhilfe weiterhin erhalten, schützen kann es vor Katastrophen auch nicht, da sind wir wohl zu vermessen, als dass wir jemals das Klima und Katastrophen beeinflussen könnten.

    ‚Ein Berufsheer bedeutet keineswegs Abschaffung der Neutralität‘, schreiben Sie hier ‚lammfromm‘. Fragen wir aber nach der Kostenwahrheit, so sind all diese genannten Berufsheere kleiner und teurer und fragen wir die Schweiz in etwa, warum die ein Milizheer gut ausgerüstet erhalten und jeder Schweizer, der was darstellt, stellt auch in der dortigen Miliz was dar, das war früher bei uns auch so, bis halt die Linken kamen, die ‚Zivildiener‘, die ‚Heereszerstörer‘, jetzt wollen sie noch ‚Totengräber‘ für das österreichische Bundesheer als Milizheer spielen und haben diese Abstimmung vom Zaun gebrochen, bloß weil der Wiener Bürgermeister an der Macht bleiben wollte, er hat trotzdem eine Steigbügelhalterin gebraucht.

    @ Dr. Unterberger

    Richtig, solange uns Österreich noch irgendwas bedeutet, müssen wir alle unseren Beitrag selbst erbringen und diesen nicht abschieben.
    Der Reformbedarf ist dringend und sollte sofort angegangen werden.
    Nachdem es laut Plakaten der SPÖ weit über 10 000 Zivildiener gibt, vorgestern habe ich einen davon im Krankenhaus getroffen und befragt. Er war einer jener Drückeberger, die meinen, nur ja nicht anstrengen und kam im Krankenhaus quasi ‚vom Regen in die Traufe‘.

    Also, nachdem es so viele Zivildiener gibt, wird wohl Dr. Unterberger’s Aussage richtig sein, wer meldet sich denn in ein Berufsheer, doch nur die, die nichts gelernt haben, nicht lernen wollen, aber einen ‚lässigen‘ Job haben wollen mit ordentlichem Gehalt. Solche werden natürlich, wie in den USA und sonstwo weder Sozialkompetenz noch Engagement, etc. an den Tag legen.

    Prägen wir uns den Satz von Dr. Unterberger ein: ‚ Eine Wehrpflicht - und Dienstpflicht für echte(!) soziale Aufgaben - bedeutet ein zentrales Zeichen, dass Staatsbürgerschaft, dass Gemeinschaft nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten heißt (übrigens auch für Frauen).‘ Da würde ich aber in meinem ‚konservativen Denken‘ aber auch einschränken, Frauen, die nicht Mütter sind, die leisten ihren Dienst an der Gesellschaft für die Kinder, wenn sie das tun.

    Ich habe von der Heeresausbildung (1967/1968) enorm viel profitiert fürs Leben und sehr viel über Österreich und seine Menschen gelernt. Ich war in Salzburg, Tirol, Kärnten, Niederösterreich und im Burgenland im Einsatz, und eine Menge Sozialkompetenzen erworben, die mir damals das soziale Gesellschaftsverständnis erst gegeben haben. Das ist notwendig in unserer heutigen asozialen Welt, wo man alles abschiebt an Verantwortung, was man nur abschieben kann, und das wird vor allem von Linksdenkern ausgeführt.

    Ihr letzter Absatz, Herr Dr. Unterberger, wo Sie die Arbeitsteilung anregen, könnte der Landesteil auch von einer gut organisierten Polizeitruppe wahrgenommen werden, aber von denen haben wir, weil noch teurer, auch zu wenig. Aber Bündnisse haben immer nur eine Zeit lang gehalten und sind eben immer wackeliger, als eine eigene Landesverteidigung, die wir am besten selbst in die Hand nehmen.

    @ meine bescheidene Meinung dazu

    Es besteht dringender Reformbedarf und das Aushungern unseres Milizheeres muss ein Ende haben, es kann nicht mittels Propaganda ein Berufsheer herbeigetrommelt werden, das wir nicht bezahlen können.

    Auch ich sehe es als Staatsbürgerpflicht an, diesen Beitrag zur Wehrpflicht zu leisten und sich davor nicht zu drücken oder gar von einem ‚verlorenen‘ Jahr zu reden, in dem die fraglichen jungen Menschen ganz sicher nicht ‚die tollsten‘ Berufschancen verlieren, sondern eigentlich wirklich das lernen können und sollten, was sie für tolle Berufschancen, modern ausgedrückt, an ‚Softskills‘ benötigen.
    Es ist die Wehrpflicht kein verlorenes Jahr, sondern für die, die sich engagieren, ein gewonnenes.

  46. Erich Bauer
    11. Januar 2013 09:12

    WIEDERHOLUNG: für Leser, die den Blog themenbezogen verfolgen und die „Themenverfehlungen“ bei anderen AU-Artikeln nicht beachten.

    Wer unter den gegebenen Umständen für ein sogenanntes Berufsheer stimmt, ist entweder Mitglied des PJM (politisch-juristisch-medialen)-Komplex, oder er ist nur dessen betulicher Mitläufer.

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 09:55

      Die Nazi-Keule (OÖ-Ackerl) wird ja schon früher ausgepackt als ich dachte... Aber vielleicht wird das in den nächsten Tagen "abgeschwächt", insofern, daß bei den "Wehrpflicht-Geilen" nur noch eine "faschistoide" Tendenz feststellbar ist. Ganz bestimmt wird das dann wissenschaftlich/tiefenpsychologisch begründet...

      Ich bin schon ganz neugierung. Ein Giutes hat ja der "PJM"... er ist so wunderbar auszurechnen... ein Schienenfahrzeug, welche ganz pünktlich vorbeikommt.

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 10:36

      Ich erlaube mir, hierorts einen (kein Partner)-Poster zu verlinken. Für mich ist es sehr lesenswert.

      http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/wenn-sich-ein-killerargument-selbst-killt/#comment-222313

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 10:47

      Bald schon wird das "Liberale-Argument" bemüht werden. Lassen Sie sich nicht täuschen! Die Wehrpflicht("Zwang") entscheidet nicht im Geringsten über Liberal oder Nicht-Liberal... Dieser Begriff wird von post-68er gern nach Belieben eingesetzt. Und diese "Einsetzer" haben mit "Liberalismus" überhaupt nichts am Hut. Sie wollen nur manipulieren. Deren "rationale" Gründe möchte ich gar nicht zu Ende denken ...

      Ziehen wir dem "PJM-Propagandaministerium" eins drüber. Es wird wahrscheinlich eh nur ein Nadelstich... wenn überhaupt. Ein richtiger TRITT wäre es bei einer 95% Wahlbeteiligung und 85% für die Wehrpflicht...

    • Johann Scheiber
      11. Januar 2013 12:51

      Danke für den link Herr Bauer, cmh bringt es auf den Punkt!

  47. Teiss
    11. Januar 2013 08:59

    Es würde mich interessieren, ob für die Aufnahme in ein österreichisches Berufsheer die österreichische Staatsbürgerschaft erforderlich sein soll?
    Selbst für die Aufnahme in den Bundesdienst ist grundsätzlich nicht mehr die österreichische Staatsbürgerschaft erforderlich (§ 4/1/1b BDG).
    Wäre es dann möglich, dass z.B. eine Kompanie mit marrokanisch-stämmigen Belgiern (EU-Bürger) für den Schutz der österreichischen Bevölkerung zu sorgen hätte?

  48. Wertkonservativer
    11. Januar 2013 07:47

    Ich habe mich in den vergangenen Tagen hier für das Wehrpflichtigen-Heer ausgesprochen, und mit Briefwahl inzwischen meine Stimme abgegeben.

    Trotz etlicher Zustimmung hier für das Berufsheer (speziell und fundiert befürwortet von unserem Blog-Kollegen phaidros), bleibe ich dabei, es für unsere männliche Jugend gut und sinnvoll zu finden, sich einige Monate im Dienst für das Land (sei es im Heeres- oder Zivildienst) einzusetzen und sich dabei zu bewähren!
    Tiefschürfendere Analysen überlasse ich gerne Berufeneren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      11. Januar 2013 08:01

      es für unsere männliche Jugend gut und sinnvoll zu finden, sich einige Monate im Dienst für das Land

      Da hast Du recht, lieber Freund. Der Haken dabei: es gibt keinen Dienst für das Land, es wird Zeit totgewartet.

  49. Anton Volpini
    11. Januar 2013 07:43

    "Die Bedrohungen sind komplexer geworden, sie treten kurzfristig ein. Terrorismus, das Scheitern von Staaten, Angriffe auf IT-Systeme, die Bedrohung strategischer Infrastruktur oder der Klimawandel, das sind die modernen Gefahren."

    Mit einem Berufsheer gegen das Scheitern von Staaten, oder gar gegen den Klimawandel? Sind das nach der Forderung der Todesstrafe für kritische Klima-Denker durch Richard Parncutt die nächsten Ziele, die Sozialisten so unbedarft rausrutschen? Oder sind sich die vereinten Linken ihrer Sache schon so sicher, das das bereits die Programmankündigungen sind?
    Ein ganz wichtiger Grund mehr, für die allgemeine Wehrpflicht zu stimmen!

  50. Observer
    11. Januar 2013 07:42

    Sowohl KKP als auch AU haben keine neuen Ideen eingebracht, sondern plappern grossteils nur die abgedroschenen Argumente von SPÖ bzw. ÖVP nach. Lediglich die beiden letzten Absätze der Kommentatoren sollten beachtet werden, wo eine mögliche Bündnismitgliedschaft angesprochen wird. Aus meiner Sicht führt an einer Aufgabenteilung mit den Nachbarn kein Weg vorbei, denn schon jetzt werden wir von diesen Staaten nur als Nutzniesser des uns umspanneden Schutzschirmes betrachtet.

    Ich wiederhole mich nochmals: auch wenn die kommende Abstimmung knapp für die Wehrpflicht ausgehen sollte, so wird in einigen Jahren Österreich als eines der letzten Länder ohne viel Diskusssionen doch auf ein Berufsheer umstellen.
    Der Fortschritt kann nur hinausgezögert, aber nicht aufgehalten werden.

    • Observer
      11. Januar 2013 14:42

      Ich erinnere mich noch gut an die U-Bahn-Pläne Wiens der 50er und 60er Jahre, welche von der Wiener SP unter Jonas, Marek und anfangs auch unter Slavik immer wieder abgelehnt wurden ("Des brauch' ma net") und erst 1968 ein grundsätzlicher Beschluss zur ersten Ausbaustufe getroffen wurde: U1 neu zwischen Reumannplatz und Praterstern, Umrüstung der UStraBa (Unterflur-Straßenbahn G2, H2, E2) vom Karlsplatz zum Schottenring sowie Umbau der alten Stadtbahn zur U4. Heute kann man sich ein Wien ohne der U-Bahn gar nicht mehr vorstellen.
      Diesmal sind halt die Schwarzen die Bremser.
      Übrigens: in der Öffentlichkeit ist wenig bekannt, dass das gesamte Liniennetz der Wiener U-Bahn seit zirka 15 Jahren einer amerikanischen Finanazgesellschaft im Rahmen eines sog. Crossborder-Leasingvertrages gehört und von dort zurückgeleast wird. Es gibt aber eine Rückkaufoption, deren Zeitpunkt aber völlig offen ist.

  51. Johann Scheiber
    11. Januar 2013 05:43

    In einer Dokumentation über Alexander den Großen, unlängst im TV, bemerkte der Altertumshistoriker Alexander Demandt, dass die Perser von vorneherein auf verlorenem Posten waren, weil in ihrem Söldnerheer vorwiegend Griechen kämpften, deren Motivation gegen die eigenen Landsleute zu kämpfen sehr gering war.
    "Ein Volk, dass die Verteidigung nicht mehr aus sich heraus organisieren kann, ist am absteigenden Ast!" Soweit Alexander Demandt.
    Dazu kann man nur mit Ingeborg Bachmann sagen, die Geschichte lehrt ständig, aber sie findet keine Schüler.

    Die alles entscheidende Frage im Hinblick auf die Volksbefragung ist die Lagebeurteilung im Hinblick auf die aktuelle Bedrohungslage:

    Die Hauptbedrohung für unsere Sicherheit sind innere Unruhen, verursacht durch eine jahrzehntelange verräterische Politik gegen die europäischen Völker, gegen die europäische Einheit, die sich mit den Schlagwörtern EU und Multikulturelle Gesellschaft beschreiben läßt.
    Es wird einen geistigen, wirtschaftlichen und möglicherweise sogar einen militärischen Kampf um unsere Freiheit unsere Unabhängigkeit und unsere geistig-kulturelle Identität geben. Genau genommen findet dieser Kampf in Europa, in unterschiedlichen Eskalationsniveaus, bereits statt. Wir werden also kämpfen müssen und dieser Kampf läßt sich nicht delegieren, so gerne die geistigen Nasenbohrer und Drückeberger das auch hätten. Europa ist, wie schon so oft in der Geschichte, diesmal aber fast ganz von innen heraus - der Feind sitzt in Regierungen, Institutionen und in der geistigen Laxheit - in tödlicher Gefahr.

    Die zweite Bedrohung scheint mir die Einbindung in das westliche Bündnis zu sein und damit der Einsatz österreichischer Soldaten bei Missionen am Hindukusch und sonstwo. Wenn Europa ganz in diesem Bündnis verschwindet, ist sein Ruf in der Welt endgültig zerstört.

    Ich werfe den Promotoren des Söldnerheeres Geschichtslosigkeit, Inkompetenz, Dummheit und Verrat vor!

    Ich bin aber der festen Überzeugung, dass das Volk diesmal der konzentrierten Desinformations- und Verdummungskampagne der notorischen Übeltäter Krone, ORF und des rotgrünen Parteiensumpfes standhalten wird, sich für den Boden der geschichtlichen Realität entscheiden wird und nicht für die Demontage unseres Staates.

    Vielleicht wird das sogar ein Wendepunkt der Geschichte, eine Erhebung des Volkes und der Anfang vom Ende der bösartigen Gauklerherrschaft?

    • FranzAnton
      11. Januar 2013 07:10

      @ "Vielleicht wird das sogar ein Wendepunkt der Geschichte, eine Erhebung des Volkes und der Anfang vom Ende der bösartigen Gauklerherrschaft?"

      Es erscheint mir tatsächlich nicht völlig abwegig, ein gerade noch rechtzeitiges Aufwachen vieler bisheriger SPÖ - Wähler für möglich zu halten; hoffentlich bleibt es nicht eine Wunschvorstellung.

      *********Hervorragende Analyse der herrschenden Zustände, Danke für Ihre Mühe!

    • Sküs
      11. Januar 2013 10:39

      Lieber Herr Scheiber,

      Tatsächlich können wir aus der GEschichte lernen, allerdings nur, wenn wir die richtigen Fragen an die Geschichte stellen!
      So sehr ich Prof. Demandt schätze, kann ich mir nicht vorstellen, dass er damit für die Wehrpflicht argumentieren wollte! Die Perserkriege mit dem heutigen Umfeld zu vergleichen, kann zu keinen befriedigenden Antworten für Wehrpflicht oder Berufsheer führen.

      EIn Berufsheer ist auch nicht als "Söldnerheer" zu diffamieren. Als Söldner gilt Artikel 47 des ersten Zusatzprotokolls von 1977 zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (Genfer Konventionen)

      a.wer im Inland oder Ausland zu dem besonderen Zweck angeworben ist, in einem bewaffneten Konflikt zu kämpfen,
      b.wer tatsächlich unmittelbar an Feindseligkeiten teilnimmt,
      c.wer an Feindseligkeiten vor allem aus Streben nach persönlichem Gewinn teilnimmt und wer von oder im Namen einer am Konflikt beteiligten Partei tatsächlich die Zusage einer materiellen Vergütung erhalten hat, die wesentlich höher ist als die den Kombattanten der Streitkräfte dieser Partei in vergleichbarem Rang und mit ähnlichen Aufgaben zugesagte oder gezahlte Vergütung,
      d.wer weder Staatsangehöriger einer am Konflikt beteiligten Partei ist noch in einem von einer am Konflikt beteiligten Partei kontrollierten Gebiet ansässig ist,
      e.wer nicht Angehöriger der Streitkräfte einer am Konflikt beteiligten Partei ist und
      f.wer nicht von einem nicht am Konflikt beteiligten Staat in amtlichem Auftrag als Angehöriger seiner Streitkräfte entsandt worden ist.

      Das ist ein Berufsheer definitiv nicht.

      Tempora mutantur, ehe man also die fragwürdige gesellschaftspolitische Komponente ("Gemeinschaftsbildung", "Pflichten für die Geselllschaft" etc. anführt, was übrigens vorwiegend Männer, die nie gedient haben, meist aus den "weißen Jahrgängen" tun, sollten man sich fragen, welche Aufgaben unser Heer erfüllen soll und was dafür am besten geeignet ist. Das Anhängen an überkommenen Traditionen schein mir jedenfalls dafür ungeeeignet, eine ehrliche Diskussion ohne Anführung (scheinbarer) Werte der Gesellschaft wäre wohl für beide seiten, Befürworter und Gegner der Wehrpflicht angebracht.

      Mein "Solidaritätsbeitrag" zur Gesellschaft ist übrigens neben der zur Verfügungstellung von ca. 3% meiner Lebenesarbeitszeit für das Bundesheer als Naturalsteuer jedenfalls eine (inkl. Umsatzssteuern) durchschnittlich ca. 55%ige Abgabe aller meiner Einkünfte an die Republik. Ist ja auch nciht schlecht, oder.

      Beste Grüße,

      HJK

    • simplicissimus
      11. Januar 2013 11:43

      Johann Scheiber: ******!

    • diko
      11. Januar 2013 12:56

      Johann W. Scheiber: ******!

    • phaidros
      11. Januar 2013 13:14

      Herrje, ist dieses kommentar- und argumentlose Besternderln (noch dazu eines Hauptkommentars) zum Stimmung machen mühsam. Aber in diesem Sinne (zum Subkommentar):

      @Sküs: *********************!

      ;-)

    • ProConsul
      12. Januar 2013 18:03

      Johann Scheiber
      ***
      ich freue mich schon auf das Gezeter von Herrn phaidros, wenn die Wehrpflicht doch erhalten bleibt.

  52. simplicissimus
    11. Januar 2013 02:31

    Ich moechte auf das zusammenhanglose Blabla des ersten Beitrags gar nicht weiter eingehen, als gerade soviel: Wehrpflicht versus Berufsheer ist weniger eine militaerische sondern eine politische Frage geworden. Die wahrscheinlicheren Auseinandersetzungen der Zukunft werden eher im Inneren statt finden. Dafuer braucht man eine Armee mit Volksnaehe, um Uebergriffe auf das eigene Volk zu vermeiden und zahlenmaessig starke infanteristische Einheiten. Fuer beides ist ein Berufsheer denkbar ungeeignet. Man siehe auch, auf welcher Seite die Berufsheere in den arabischen Laendern stehen. Wollen wir das?

  53. Schani
    11. Januar 2013 02:25

    Man merkt,KKP ist vom Fach, eine richtige Militärexpertin! Und die zweite Fachfrau namens Biffl möge mir bitte vorrechnen, wie sie auf die Summe von 77500 Euro kommt, welche ein Präsenzdiener angeblich verliert!

  54. Pumuckl
    10. Januar 2013 23:56

    Sehr geehrte Frau Katharina Krawagna-Pfeifer!

    Ich nehme Ihnen nicht übel, daß Sie ausschließlich mit seichten Stereotypen, welche in professionellen "Denkwerkstätten" produziert sind, für ein Berufsheer eintreten. All das hörten wir bereits in gestellten ORF-Interviews auf der Straße und im Studio von so genannten Linksintellektuellen.

    Doch bitte ich Sie, sehr geehrte Frau kkp und die ab morgen ab 21:45 h im Tagebuch schreibenden roten und grünen Kampfposter um Beantwortung folgender naheliegenden Frage:

    "WIE ERKLÄREN SIE UNS BÜRGERN DIE PROFESSIONELLE VORBEREITUNG
    VON WERNER FAYMANN FÜR DAS SCHWERE AMT DES BUNDESKANZLERS ?"

    Wie kann Werner Faymann, wie zuletzt heute in der ZIB II, von unseren Soldaten höchste Professionalität einfordern, WENN ER UNS, ALS BUNDESKANZLER IN DIESER BESONDERS SCHWEREN ZEIT, KEINE ADEQUATE AUSBILDUNG FÜR DIESES HOHE AMT VORWEISEN KANN ?

    • brechstange
    • Brigitte Imb
      11. Januar 2013 01:12

      S. g. Pumuckl,

      der Kanzler ist ein Profi, allerdings nur in sozialistischer Partei(zuge)hörigkeit, in sozialistischer Gerechtigkeitsschreierei und im sozialistischen Madentum.
      Er selbst meint wohl - in grober Selbstüberschätzung -, mit der veröffentlichten Aussage Taxilenker zu sein, auch einen Staat lenken zu können.

      Zusammen mit der Gabi Burgstaller wird schon alles gut werden...........

    • Torres (kein Partner)
      12. Januar 2013 10:14

      Nicht, das ich jetzt Faymann verteidigen will; ich bin auch der Meinung, dass er als Kanzler eine totale Fehlbesetzung ist. Allerdings gibt es ja tatsächlich keinerlei "Ausbildung" für einen Bundeskanzler. Welche Ausbildung hatte denn etwa Schüssel? Ein Leben lang Kammer- und Staatsangestellter? Oder Vranitzky? Ist etwa Banker eine Ausbildung zum Kanzler? Oder Angela Merkel, die Physikerin? Es gibt für das Kanzleramt keine Ausbildung (wobei ein akademisches Studium sicher nicht schlecht ist), sondern man muss eine gewisse Eignung und Autorität als politische Führungskraft mitbringen - die fehlt Faymann definitiv.

    • Geheimrat
      12. Januar 2013 12:43

      Ach Pumuckl, Sie kennen sich nicht aus!

      Den Genossen gibts der Herr im Schlaf......

  55. S.B.
    10. Januar 2013 22:57

    Ich sehe im Gegensatz zu Frau KKP in der Wehrpflicht keinen Zwang, sondern eine Verteidigungspflicht der dafür geeigneten Staatsbürger gegenüber der Gemeinschaft.

    Daher plädiere ich für eine Beibehaltung der Wehrpflicht, aber nur in Verbindung mit einer grundlegenden Reform unseres Bundesheeres. Sollten die Beauftragten mit den finanziellen Mitteln verantwortungsvoll umgehen und ihnen eine begleitende Kontrolle zur Seite gestellt werden, könnte man die Kosten für das derzeitige, jedoch reformierte System sicher günstiger halten, als für ein Berufsheer, bei dem auch die Sozialdienste mit wesentlich mehr Budgetmittel aufgerüstet werden müßten.

    Mich würde besonders interessieren, wie eine SPÖ, die jahrzehntelang die Wehrpflicht mit Zähnen und Klauen verteidigt hat, zu diesem plötzlichen "Schubumkehr" kommt. Jahrelang wurde uns vermittelt, daß im Konfliktfall bei einem Berufsheer die "Söldner" auf die eigenen Bürger schießen würden, alles schon dagewesen, viel zu hohe Kosten, usw. usw...........!
    Jetzt sind diese Bedenken für die Linken vollkommen vom Tisch? Ist es womöglich der desaströse Zustand unseres Bundesheeres nach 6 Jahren sozialistischer Führung, welche keine Reformen mehr zuläßt und daher nurmehr eine völlige Zerschlagung mit gänzlich neuem Wiederaufbau im Raum steht? Dann hat der Wehrdienstverweigerer Darabos ganze Arbeit geleistet, ist die Volksbefragung eine reine Farce und die Österreicher werden früher oder später sowieso vor vollendete Tatsachen gestellt, egal wie die Abstimmung ausgeht. Danke, für diesen Mißbrauch der direkten Demokratie!

    • S.B.
      10. Januar 2013 22:59

      Korrektur:

      ".....zu dieseR plötzlichen Schubumkehr kommt!"

    • phaidros
      10. Januar 2013 23:15

      Kann man durchaus machen, aber wenn sie funktionieren soll, müsten wir auch für die Landesverteidigung mit Wehrpflicht 3 oder 4 statt wie bisher 2 Milliarden ausgeben.

      Bitte immer bedenken: wir haben nur noch 6 Monate Grundwehrdienst, in denen nur noch Grundausbildung erfolgt. Nach dieser keine Übungsbetrieb mehr, nach dem Grundwehrdienst keine Milizübungen mehr. Mehr ist mit 2 Milliarden, die wir mir zu erhöhen nicht bereit sind, einfach nicht drin.

      Das ist unbrauchbar.

      Wer für die Wehrpflicht muss sich klarmachen, dass er für diese Karikatur von Wehrpflicht ist, oder darlegen, wie er 50-100% (und das ist geduckt geschätzt) Budgeterhöhung politisch durchsetzen kann.

      (Persönlich habe ich Zweifel, dass wir überhaupt noch anschließen können: ich weiß, ich weiderhole mich, aber allein der Ankauf von rd 185 Kampfjets wäre nötig (!!!!!), um mit der Schweiz gleichzuziehen. Unsere einzige Chance ist der Bündnisbeitritt und das Spezialisieren.)

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • kakadu
      11. Januar 2013 00:59

      @phaidros

      Bündnisbeitritt?
      Bisher wagt es keine Partei die heilige Kuh Neutralität zu schlachten.
      Dafür existiert in Österreich noch kein Bewußtsein, obwohl sie bereits beim EU-Beitritt an "der Garderobe abgegeben" wurde.

    • Schani
      11. Januar 2013 02:29

      Zuerst 40 Jahre lang das ÖBH ruinieren und dann über dessen schlechten Zustand zu schimpfen - eine wahrhaft tolle sozialistische "Leistung"!

    • phaidros
      11. Januar 2013 07:28

      Das ist schon lustig, wie Taschenspielertricks zu heiligen Kühen mutieren können, nicht wahr, kakadu?

      Ich kann mich dunkel an ein Interview mit Kreisky erinnern (war das bei »Leute« von Rudi Klausnitzer? Damals machte man beim ORF noch Radio). Unsere »Neutralität nach schweizer Muster«, erklärte er, der selbst Mitwirkender am Staatsvertrag war, war eine geforderte Voraussetzung und nicht mehr als ein Trick, um die Russen aus dem Land zu bringen. (Die Russen wurden damit natürlich nicht »über den Tisch gezogen«, sondern es handelte sich um die Variante, die es ihnen möglich machte, ohne Gesichtsverlust ein besetztes Gebiet aufzugeben, was damals an sich undenkbar war.)

      Niemand, so Kreisky, hätte damals gedacht, dass diese Missgeburt mehr als 5 Jahre überdauern würde.

      Diese Neutralität wurde widerwillig und halbherzig implementiert und nie wirklich gelebt. Insbesondere das »Schweizer Muster« nicht: die Schweiz gibt pro Kopf rd. 2/3 mehr für Verteidigung aus als wir es tun, und das seit 60 Jahren! (Wer sich bewusst machen will, was da heißt, der kürze in Gedanken 60 Jahre lang die Erhaltungsausgaben an seinem Haus gegenüber seinem Nachbarn um 30-50% und vergleiche dann die Zustände der Häuser)

      Nichtsdetotrotz begannen wir, unsere Kinder mit Propaganda zu indoktrinieren:

      Neutralität wäre irgendeine »Basis« unserer Staates (es gibt Leute die tatsächlich so einen Schwachsinn von sich geben. Auf Nachfrage, wie das gemeint und was darunter zu verstehen sei, kommen sie ins Stammeln).

      Neutralität würde vor irgendetwas schützen. Als »Beweis« wird gerne ins Treffen geführt, dass Österreich seit dem WK2 in keine kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt gewesen sei. Stimmt. Ganz toll, aber das in den Bündnisstaaten auch nicht der Fall.

      Und das Naivste:
      für unsere »Neutralität nach Schweizer Muster« würden wir irgendwo respektiert.

      Das Tragische: dieser Mist wird geglaubt.

      Wir setzen uns einen Topf auf den Kopf, nehmen den Deckel als Schild und einen Kochlöffel als Schwert und wollen dafür mit ganz ernster Miene denselben Respekt einfordern, den unser Schweizer Freund genießt, der seit 60 Jahren ernsthaft seine Ritterrüstung pflegt, modernisiert und unablässig mit seiner scharf geschliffenen Klinge aus Damaszenerstahl übt.

      @Schani: schieben Sie das bitte nicht allein den Roten in die Schuhe. Dass wir seit jeher nur die Hälfte des Nötigen ausgeben, begann bereits unter Schwarz und wurde nie geändert. Auch der Generalstab hat willfährig mitgemacht.

    • Erich Bauer
      11. Januar 2013 08:34

      Mich würde aber auch interessieren, wieso die ÖVP über Jahrzehnte hinweg für ein NATO-Berufsheer plädierte...

    • logiker2
      11. Januar 2013 08:48

      @ phaidros
      diesmal vollste Zustimmung, es war seit Bestehen ein Ringen und Würgen materieller Art durch Aushungern von seiten der Politik, aller Farben. Das mieseste war jedoch die Denunziation gegen das Schwarz/Blau geführte Ressort von seiten der Linken. Sie haben es materiell und ideologisch bekämpft. Die Neutralität ist natürlich wie so vieles nur Lüge.

  56. Brigitte Imb
    10. Januar 2013 22:19

    Wo hat KKP die Zahlen her? Bei Dr. U. http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/bundesheer-in-zahlen/ ist nur von 12 000 Grundwehrdienern die Rede. Zählen die Zivildiener dazu? Dann stimmen die 24 000 immer noch nicht.
    Zum Weiteren hätte ich gerne die von Fr. Gudrun Biffl kolportierten 77 500€ Verlust an Lebenseinkommen und beruflicher Perspektiven der Wehrpflichtigen erklärt, die ein halbes Jahr dienen. Was verdienen 18 Jährige im Durchschnitt?

    Ich bin ganz eindeutig FÜR die Wehrpflicht und gegen ein Söldnerheer und ich bleibe bei dem Ausdruck, daß "unsere Buben" im Ernstfall nicht gegen die eigene Bevölkerung schießen würden, die Söldner womöglich schon.

    • phaidros
      10. Januar 2013 23:18

      Ich komme auch auf mehr: 8 Mio Einwohner, macht 4 Mio Männer, dividiert durch 80 Lebensjahre macht ca 50000 pro Geburtsjahrgang, und schätzamativ bereinigt um die Alterspyramide komme ich auf rd. 80000 Jungmänner pro Jahrgang. Die Hälfte geht zum Zivildienst, also 40000 da wie dort. Es können doch nicht 50000-60000 jedes Jahr untauglich sein?

  57. Claudius
    10. Januar 2013 22:06

    Der oberste Sicherheitsbeamte Österreichs, der sich mit der Kriegsgefahr und Terrorgefahr auskennt wie kaum ein anderer: Verfassungsschutz-Chef Peter Gridling:

    Der Schutz kritischer Infrastruktur sei nur mit einem Wehrpflichtigenheer machbar. 400 strategisch wichtige Betriebe gebe es in Österreich, für den notwendigen Objektschutz über einen längeren Zeitraum sei ein Pool von 8000 Soldaten notwendig.

    Link: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1326913/Beamte-fuer-Wehrpflicht

    • phaidros
      10. Januar 2013 22:18

      Mein Neffe hat voriges Jahr seinen Wehrdienst abgeleistet. Er war bei der Wache und seine Aufgabe war Gebäudeschutz. Seine Ausbildungszeit: wenige Wochen.

      Wenn also »Objektschutz über einen längeren Zeitraum« notwendig wird, so können wir innerhalb von 4 Wochen 8000 Leute engagieren + 3 Wochen Grundausbildung + 3 Wochen Wachausbildung.

      Wieso das nur mit einer Wehrpflicht gehen soll, eröffnet sich mir nicht. Ebensowenig die Notwendigkeit für Fettdruck.

    • cmh (kein Partner)
      13. Januar 2013 17:17

      Wieder rücken die Gletscher ein Stück vor.

      4+3+3 = 10 Wochen

      Dazu kommen nocheinmal mindesten 10 Wochen bis die Profipolitiker die Notwendigkeit eines Wacheinsatzes einsehen.

      Zeichnet sich also eine Bedrohung ab, dann dauert es also 20 Wochen, bis der erste Mann auf dem Posten ist.

      Die Frage stellt sich dann nur noch: auf welchem?

      Dazu sage ich nur ein Wort: Wolkenkuckucksheim.

      Mein Gott, in Anbetracht der Tatsache, dass sich Deppen auch selber ins Knie schießen können, sollte man von jeglichen Verteidigungsanstrengungen Abstand nehmen. Soferne man derart über den Dingen steht wie unser Erdgeist.

    • phaidros
      18. Januar 2013 13:13

      Na, jetzt auch Meisterrechner, cmh?

      DIe 10 Wochen für den Politiker kommen in beiden Fällen dazu, die können wir also schon einmal vergessen.

      3 Wochen Grundausbildung können wir eigentlich auch im Aktufall vergessen, weil man die nach der Akutsituation auch nachholen kann.

      Und der erste wird ja wohl nicht nach 4 Wochen requiriert werden, sondern am ersten Tag.

      Es steht also nach 3 Wochen der erste Mann am Posten, nicht nach 20.

      3 Wochen werden doch Polizei (nicht vergessen: Gebäudeschutz ist eine Polizeiaufgabe, keine militärische) unterstützt duch Profitruppe durchhalten!?





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