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So ernst ist die Lage auch wieder nicht

Zum Glück ist die hohe Welt der Politik keineswegs immer so todernst, dass man nicht bisweilen über sie lachen könnte. Oder zumindest amüsiert den Kopf schütteln.

Da berühmt sich Außenminister Spindelegger in einer Aussendung des österreichischen Beitrags zu den – Abrüstungsbemühungen. Anlass war das zehnjährige Jubiläum der Vereinbarung gegen die Verbreitung ballistischer Raketen. Wenn da der heimische Beitrag nicht zu loben ist! Man stelle sich nur vor, in Österreich hätten sich damals nicht die Freunde der Abrüstung gegen die bösen Seilschaften der Aufrüster durchgesetzt: Dann wäre das Land ja inzwischen zweifellos von Bunkern voller ballistischer Raketen übersät. Alle österreichischen Pazifisten können daher nur jubeln: Noch einmal Glück gehabt! Spindeleggers Pressesekretäre wiederum bejubeln etwas anderes: Sie haben ihrem Chef wieder eine schwachsinnige Aussendung unterjubeln können…

Da meldet die (seit langem eigentlich überflüssige) OSZE einen tollen Erfolg: Sie hat ein 57. Mitglied. Und wieder wird dieser tolle Fortschritt von Spindelegger in einer eigenen Aussendung bejubelt. Das neue Mitglied ist – die Mongolei. Vielleicht könnte sich der anachronistische Diplomatenverein einmal darüber aufklären lassen, dass das E in OSZE für „Europa“ steht…

Da wird in der Gemeinde Wien von den dort herrschenden grünroten Zeloten ernsthaft darüber debattiert, nun auch Conrad von Hötzendorf, dem Chef der k. und k. Armee im ersten Weltkrieg, das Ehrengrab abzuerkennen. Conrad habe einen Angriffskrieg geführt. Na super. Dann sollte man aber jetzt endlich wirklich gründlich sein und jede Ehrung für jeden irgendwie Belasteten aus Friedhöfen, Denkmälern oder den Namen von Straßen und Wohnbauten Wiens eliminieren. Dazu bieten sich neben Hunderten anderen Geehrten zum Beispiel an: Theodor Körner, der hochdekorierte General eben dieses Angriffskriegs; Franz Joseph, der Mörder ungarischer Offiziere; Johann Strauß Vater, der einem in Oberitalien wütenden Feldherrn provozierenderweise einen Marsch gewidmet hat; Karl Marx, der Anstifter zu millionenfachem Mord; Maria Theresia, die siebenjährige Rückeroberungskriege führen ließ; oder Rudolf von Habsburg, der den legitimen Herrscher Ottokar in einer blutigen Schlacht aus (Ost-)Österreich vertrieb. Weg mit all ihren Namen aus jeder Form des besonderen Gedenkens! Hoch der historische Anstand, der jetzt erstmals in der Geschichte im Wiener Rathaus eingekehrt ist! Und der Massenmördern wie Che Guevara Denkmäler setzt. Aber vielleicht könnten statt dessen auch rotgrüne Genossen einmal etwas differenzierter Geschichte lernen…

Da wird uns verkündet, dass Ikea eine „WWF Climate Group“ zur Reduktion der CO2-Emissionen gegründet hat (zusammen mit einigen anderen besonders gutmenschlichen Firmen, von der Erste Group über die Telekom bis zu dm). Aber bevor wir vor lauter Begeisterungsrufen ob so viel Gutheit ganz heiser werden, sollten wir uns auch ein wenig an andere Ikea-Meldungen der letzten Tage erinnern: An die italienischen Arbeitnehmer-Proteste, weil Ikea die Arbeitsschutz-Vorschriften nicht einhält und weil die Firma vorwiegend Migranten beschäftigt; oder an die erschütternden Enthüllungen, wie zynisch und gezielt die Möbelfirma von der Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der einstigen DDR profitiert hat. Vielleicht könnten sich die Ikea-Bosse, die uns immer so schleimig duzen, einmal mehr um grundlegende Menschenrechte als um imaginäre Klima-Themen kümmern…

Da reden Politik und Medien dauernd davon, wie wichtig gute Universitäten sind. Zugleich aber ist immer öfter unklar, ob amtierende Rektoren überhaupt rechtsgültig ihre Universitäten leiten. Ursachen der Verunsicherung sind erstens die überbordenden Gender-Bestimmungen und zweitens die durch ein überkompliziertes Universitätsgesetz ausgelösten Machtkämpfe zwischen Senat und Uni-Rat. Deren Verhältnis ist so, als ob es in einer Aktiengesellschaft zwei unterschiedliche Aufsichtsräte gäbe, die eifersüchtig aufeinander wären. Deswegen hat es in Innsbruck lange und katastrophale Wirren gegeben. Und deswegen ist die Führung der Grazer Kunst-Uni fast schon das ganze Jahr in Schwebe: Der Verwaltungsgerichtshof hat nun die im Februar erfolgte Wahl des dortigen Rektors für rechtswidrig erklärt. Auslöser war wieder ein Konflikt zwischen Rat und Senat gewesen. Trotz der VwGH-Entscheidung ist aber der Status des Rektors weiterhin unklar. Darüber muss jetzt erst das Ministerium befinden. Vielleicht könnten die für Überregulierung und Chaos verantwortlichen Gesetzgeber einmal darüber nachdenken, wie wichtig klare und eindeutige Führungsstrukturen als Voraussetzung für den Erfolg jeder Organisation sind. Und dass daher jedenfalls eines der beiden Gremien raschest für überflüssig zu erklären wäre…

Da schiebt Australiens sozialistische Regierungschefin Asylsuchende neuerdings in ein Flüchtlingslager auf Papua-Neuguinea ab. Zur Abschreckung. Dabei hat ihre Partei bei Machtantritt solche Lager noch als böse und unmenschliche Institution der bürgerlichen Vorgänger geschlossen. Das hat dann mit dazu beigetragen, dass das Land der bösen weißen Rassisten weitaus beliebtestes Ziel für Möchtegern-Zuwanderer vulgo Asylanten aus ganz Asien geworden ist. Vielleicht sollte man Österreichs linken, christlichen und medialen Gutmenschen einmal eine Exkursion nach Australien zahlen, die es ja schon als skandalös unmenschlich bezeichnen, wenn ein Flüchtlingsheim auf einer Alm eingerichtet wird. Es wäre das Geld wert…

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 07:12

    In Graz wählens kommunistisch, in Wien verdammen sie den großen Feldherrn des ersten Weltkrieges, und setzen dem Che Guevara ein Denkmal. Guevara´s eigenhändige Genickschüsse, die er so quasi als Nachspeise verübte, müssten jedem heute in Erinnerung sein, passierte das doch erst in jüngster Vergangenheit. Es ist so unglaublich, für wie blöd uns die Machhaber halten.
    Aber scheinbar sind wirs mehrheitlich auch, sonst würdens in Graz nicht kommunistisch wählen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 11:42

    A.U. schreibt:

    "Vielleicht sollte man Österreichs linken, christlichen und medialen Gutmenschen einmal eine Exkursion nach Australien zahlen, die es ja schon als skandalös unmenschlich bezeichnen, wenn ein Flüchtlingsheim auf einer Alm eingerichtet wird. Es wäre das Geld wert…"

    Die "gutesten" aller Gutmenschen, nämlich die GRÜNEN, die sich (und uns!) aufreiben, damit den Asylanten, recte Scheinasylanten großteils, nur ja jeglicher Komfort zuteil wird, sind, wenn's drauf ankommt, ihre Forderungen selber zu erfüllen, ganz und gar nicht mehr so gutmenschlich!

    Aber informieren Sie sich selbst, wie's die grüne Heuchlertruppe mit der Umsetzung grüner Grundsätze hält: In einem feinen Bremer Stadtteil, der vorwiegend von Grünwählern bewohnt wird, sollte nun ein HEIM für ASYLANTEN errichtet werden---INMITTEN IHRER NIMMERMÜDEN, EDLEN FÖRDERER!

    Ganz so gemeint haben es also die Grünen denn doch nicht, daß ihr "grünes Rückzugsgebiet" nun von ZUWANDERERN mitbewohnt werden soll. Sie, die Grünen, die nicht müde werden, von Multikulti zu träumen, nehmen dann doch lieber etwas "Abstand" von ihren Lieblingen, denn, hört, hört, es könnte ja plötzlich zu kriminellen Handlungen kommen im grünen Paradies!

    http://www.unzensuriert.at/content/0010840-Links-Alternative-wehren-sich-gegen-Zuzug-von-Asylwerbern

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 01:03

    Man glaubt es ja nicht, welche Denkmäler den Linksideologen noch geopfert werden müssen: weg mit dem Belvedere, denn der Prinz Eugen war doch auch nur ein Kriegstreiber, zwar erfolgreich, aber menschenverachtend, oder?
    Es kommt noch soweit, daß man unser historisches Geschichtsbewußtsein dahingehend klittert, daß uns die Türke nicht erobern wollten, sondern lediglich zweimal vom christlichen Glauben BEFREIEN - ein Mahnmal, welches daran erinnert, wäre wohl ein würdiger Mindestbeitrag.

    Weg auch mit der Hofburg, diesem absolutistischen Herrschertempel und statt dessen lieber eine Mao Tse-Tung-Gedenkstätte. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

    Aber in absehbarer Zeit wird sich dieser ganze linksideologische Zinnober von selbst erledigen, denn dann müssen sich sogar die politisch korrekten, genderfanatischen Gutmenschen mit den in großen Schritten auf uns zukommenden, brennenden Problemen des wirtschaftlichen Überlebens beschäftigen - spätestens da schlägt auch für sie die Stunde der Wahrheit und das ist gut so.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 07:23

    ... Vielleicht sollte man Österreichs linken, christlichen und medialen Gutmenschen einmal eine Exkursion nach Australien zahlen, die es ja schon als skandalös unmenschlich bezeichnen, wenn ein Flüchtlingsheim auf einer Alm eingerichtet wird ...]

    Man sollte denen gar nichts zahlen! Nicht einmal eine Aufwandsentschädigung!
    Denn wer zu blöd ist, sich die unmittelbarsten Folgen seines Handelns bzw. die sich daraus ergebenden zwingenden, logischen Schlussfolgerungen vor Augen zu führen, dürfte eigentlich keinen Behinderten- oder Politiker- oder sonstigen Bonus genießen, sondern sollte in einer geschützten Werkstatt zwangskaserniert werden. Denn in der Öffentlichkeit kann man so jemanden eigentlich nicht guten Gewissens frei herumlaufen lassen.

    Allerdings müsste man dann konsequenterweise auch darüber nachdenken, mit welchen Konsequenzen man z.B. jene 20% kommunistischer Wähler in Graz konfrontieren muss. Denn einen Meilenstein bürgerlicher Reife, politischer Logik und historischer Belesenheit (die in Österreich offenbar der zu erwartenden Gesamtvertrottelung in den Schmied'schen Bildungsinstistutionen vorauseilend geopfert wurde) haben diese Grazer Wähler ja auch nicht gesetzt!

    Ich bleibe dabei, dieses Land ist in intellektueller und politischer Hinsicht nicht sanierungsfähig! Was allerdings keinen Grund darstellt, jetzt über Ernsthaftigkeit nachzudenken - denn die führt ja bekanntermaßen auch nicht immer geradewegs ins Paradies.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  5. Ausgezeichneter Kommentatormannbar
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 11:02

    Ich kann keinem sagen, wie mich dieses linke Gutmenschentum nervt. Nicht nur, dass es nicht aufhört, nein, es wird immer, immer schlimmer. Diese Leute finden sich immer eine Beschäftigung:

    Findet man bei heimischen Frauen keine Nachteile mehr, dann beklagt man halt die Situation von Frauen in Ruanda. Hat man die Lebenden mit PC-Terror mundtot gemacht, dann sucht man nach den Schuften halt rückwärts in der Geschichte. Das hat auch den trefflichen Vorteil, dass man laaange beschäftigt ist. Denn rechte Gauner gibt es in Unzahl in der Historie. Nachdem man alle Unholde verbannt hat, bleibt halt nicht mehr viel. Man kann ja nicht jeden Platz mit dem Namen eines linken Helden verzieren.

    Wie kindisch diese "ethischen Säuberungen" auch sind!! Eine weniger infantile Haltung muss einfach Ambivalenzen aushalten. Wenn wir alle wegradieren, die irgendwann einmal was Böses gesagt oder getan haben, dann bleibt nicht mehr viel übrig.

    Umgekehrt ist man bei den Gutmenschen blind, was linke "Helden" anlangt oder überhaupt den Kommunismus. Die Opfer des Bolschewismus? Kleine Betriebsunfälle! Sie meinten es ja nur gut.

    Was aber wirklich genial ist an der Linken: Sie schafft es immer wieder, am Leben zu bleiben, sich durchfüttern zu lassen. Wenn es nicht so rund läuft, z.B wenn der Kommunismus kollabiert, dann erfindet man halt die Öko-Bewegung und den Feminismus. Es gibt immer soooo viel noch zu tun. Ein Perpetuum Mobile. Man fragt sich nur, wie lange die Gesellschaften im Westen noch bereit sein werden, diesen Luxus zu finanzieren. Leisten können wir uns das schon lange nicht mehr...

  6. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 06:54

    Man erinnert sich:
    *Deutsches Hauptquartier: "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos."
    *Österreich-ungarisches Hauptquartier: "Die Lage ist hoffnunglos, aber nicht ernst."

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. November 2012 18:56

    O.T. "ef", "focus" und "Linkipedia"
    Wie Menschen und Meinungen in WIKIPEDIA" manipuliert und denunziert werden!

    André Lichtschlag in ef:

    "Unnachahmlich hinterfragt heute Ausnahme-Stilist Michael Klonovsky im „Focus“ mal wieder das Treiben der Gesinnungs-Paparazzi im Denunziantenstadl Wikipedia. Er lässt uns einblicken in die Friteusen der Linksextremistensüppchenkochclubs mit festangestellten Köchen und ihren anonymen Küchenhelfern der Wikipedia-Kombüse. Diese, so Klonovsky, „werkeln unter Pseudonymen wie Fiona, San-Fran Farmer und Bürgerlicher Humanist“. Letzterer brachte ihn „kurzzeitig auf die Idee, sich als ‚Proletarischer Humorist’ einzuloggen“. Die Vermutung liege nahe, „dass sie in ihrem analogen Leben nichts Gescheites zu tun haben“. Im Grunde aber sei „es fast schade, dass sich andere Autoren parallel um eine ausgewogene Darstellung bemühen und der Artikel so eine partiell seriöse Anmutung bekommt. Sonst würde sich schneller herumsprechen, dass in gewissen politischen Fragen die deutsche Wikipedia“ sich als ernstzunehmende Enzyklopädie gerade selbst abschafft......"

    http://ef-magazin.de/2012/11/26/3871-wikipedia-und-ueberhaupt-lasst-die-sozis-in-ihrem-elend-alleine

    Auf der Plattform "Wiki-watch" wird man konkreter, dort heißt es u.a.:

    „Seit Oktober 2012 werden die Wikipedia-Einträge über die Zeitschrift eigentümlich frei und deren Herausgeber André F. Lichtschlag von einigen wenigen Extremisten manipuliert. Liberale werden in Nazinähe gerückt oder als „Neue Rechte“ verleumdet. Wir werden das nicht hinnehmen. Zusätzlich zu einer journalistischen und juristischen Aufarbeitung werden wir auf dieser Seite die Manipulationen dokumentieren und die teilweise aus feiger Anonymität heraus agierenden Täter versuchen zu benennen.“

    http://blog.wiki-watch.de/?p=1673

    Zu den prominenten Unterstützern von „ef“ gehört deren Autor Hans-Olaf Henkel. In seiner Montagskolumne im Handelsblatt vom 29. Oktober 2012 beschreibt der Honorarprofessor wie in der Wikipedia zunehmend die Pressefreiheit unter Beschuss genommen wird:

    „Im Internet ist die Pressefreiheit besonders bedroht. Neuerdings ist Wikipedia das Schlachtfeld perfider Anschläge auf die Pressefreiheit. Ideologen geht es dabei nicht mehr nur um Einflussnahme auf Presseorgane, sondern um ihre Vernichtung. Zurzeit versuchen sie, das intellektuell anspruchsvolle, der Freiheit verpflichtete Magazin „Eigentümlich Frei“, über Manipulationen von Wikipedia sturmreif zu schießen.“

    So sieht es leider aus werte Poster, wir können froh und dankbar sein, dass unser Forum (noch) nicht in der Schusslinie der linken Demagogen liegt!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. November 2012 10:59

    OT, und vielleicht doch nicht ganz, betr. "Gutmenschentum": Wie man hört, befassen sich derzeit "Experten" des Unterrichtsministeriums intensiv und ernsthaft damit, traditionelle Kinderbücher und Märchen daraufhin zu untersuchen (und gegebenenfalls umzuschreiben oder "nicht zu empfehlen" - bei "verbieten" sind wir noch nicht ganz), ob sie den derzeitigen linken Grundsätzen des Genderismus, Antirassismus, Sexismus usw. entsprechen - was ja viele davon tatsächlich nicht tun. Vielleicht erleben wir ja noch, dass "Grimms Märchen" öffentlich verbrannt werden.


alle Kommentare

  1. Lyzbeth (kein Partner)
  2. Ana (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:47

    It's imtvarpiee that more people make this exact point.

  3. RKonto (kein Partner)
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  5. Giovanna (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:30

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  6. Yuvraj (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:30

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  7. rundertischdgf (kein Partner)
    27. November 2012 17:48

    Auch bei uns gibt es Lustiges zu berichten. Die Spitzenkandidatin der Grünen Göring-Eckardt vergleicht die Atlantikbrücke mit einem Fußballverein der Kriesklasse.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/11/27/grune-spitzenkandidatin-goring-eckardt-atlantikbrucke-ist-so-harmlos-wie-ein-fusballverein/

  8. heartofstone (kein Partner)
    27. November 2012 17:27

    solange für sowas ...

    Wiener Charta: Sieben Punkte für ein neues Wir-Gefühl

    ... noch rund 450.000€ locker gemacht werden ...

    Ich glaube die Rot-Grüne Stadtregierung hat den Schuß noch nicht gehört ...

  9. Robert Bond (kein Partner)
    27. November 2012 16:27

    Mal andersrum gefragt:
    Warum hat Franz Conrad v- Hötzendorf eigentlich ein Ehrengrab? Der Mann war politisch dumm und militärisch unfähig. Vor dem WK I hat er jahrelang versucht, seinem Kaiser Angriffskriege gegen sämtliche Nachbarn Österrreichs einzureden. Er wollte Ministerpräsident v. Stürkh absägen, weil ihm dieser politische Vernunft entgegenhielt. Als er dann seinen Krieg bekam, hat er versagt.
    Zunächst unterschätzte er den Kriegsgegner Russland so schwer, dass der Krieg schon 1915 fast verloren gegangen wäre. Ab 1916 leistete er sich dann den Luxus, mit dem deutschen Generalstab nicht mehr persönlich zu kommunizieren. Kaiser Karl setzen ihn schließlich als Generalstabschef ab. Darauf verbockte er die Piaveschlacht weil er sich mit dem viel fähigeren, aber halt weniger adeligen Svetozar Boroevi? von Bojna nicht über das Kommando einigen konnte. Dafür hat ihn der Kaiser dann aller Ämter ent- und ersatzweise in den Stand eines Grafen erhoben. Meiner Meinung nach wäre eine Degradierung zum einfachen Soldaten angemessener gewesen.

    Kaiser Karl entzog ihm dafür

    • PeterT (kein Partner)
      27. November 2012 16:57

      Eine berechtigte Frage.
      Ergänzend wäre noch das anfängliche Debakel gegen die Serben zu erwähnen.
      Allerdings ist die Frage seiner Unfähigkeit getrennt zum Thema des 'bösen Angriffskriegers) zu sehen.....

  10. Neppomuck (kein Partner)
    27. November 2012 11:44

    Ist die Lage jetzt 'hoffnungslos, aber nicht ernst' oder 'ernst, aber nicht hoffnungslos'?

    Zweifelsfrei trägt die konzertierte Verblödungsaktion, der Österreich nun seit gut 40 Jahren ausgesetzt ist, ihre denkfaulen Früchte.
    Aber "ein Stück des Weges mitzugehen" (B. Kreisky), impliziert den Begriff "enden wollend".

    Dieses Ende vor Augen schnappen die Linken (Geschichtsklitterer) über und die Szene, die so gerne zum Tribunal wird, eskaliert.
    "Nationales Denken" (ethnische Solidarität) wird zu "rechtsradikalem Faschismus", Linksfaschismus zum "savoir vivre" der gedankenlosen Gutmenschen.
    Was daran gut sein soll, wird schamhaft verschwiegen.
    So bleibt nur die Hoffnung, dass Zeiten kommen, in denen sich der Verstand gegen das "Bauchgefühl" (der Satten ohne Beitrag daran zu leisten) durchsetzt.

    Helft diesen Leuten auf die Sprünge!

  11. Graf Berghe von Grips (kein Partner)
    27. November 2012 11:24

    ... dass das E in OSZE für „Europa“ steht…
    damit ist es für China noch nicht zu spät..

  12. Torres (kein Partner)
    27. November 2012 10:59

    OT, und vielleicht doch nicht ganz, betr. "Gutmenschentum": Wie man hört, befassen sich derzeit "Experten" des Unterrichtsministeriums intensiv und ernsthaft damit, traditionelle Kinderbücher und Märchen daraufhin zu untersuchen (und gegebenenfalls umzuschreiben oder "nicht zu empfehlen" - bei "verbieten" sind wir noch nicht ganz), ob sie den derzeitigen linken Grundsätzen des Genderismus, Antirassismus, Sexismus usw. entsprechen - was ja viele davon tatsächlich nicht tun. Vielleicht erleben wir ja noch, dass "Grimms Märchen" öffentlich verbrannt werden.

  13. Otto (kein Partner)
    27. November 2012 08:08

    "Spindeleggers Pressesekretäre wiederum bejubeln etwas anderes: Sie haben ihrem Chef wieder eine schwachsinnige Aussendung unterjubeln können" Ja genau, also besser Spindelegger ist ein Hampelmann, als ein Trottel, oder wie?

    OSZE: Wissen wer da auch noch Mitglied ist? die Türkei!! Abgesehen, davon ,dass die Mongolei eh schon Partnerstaat war, sind da nämlich sehr sehr viele Nicht-Europäische Länder Mitglied (USA, Kanda, Ex-Sowjetunion,...shocking)

    Franz Conrad von Hötzendorf?!

    Na bei IKEA kommt wohl der Neid hoch, ansonsten kann ich mir nicht erklären warum gerade hier im Forum für 'Arbeitnehmer-Rechte' eingesprungen wird?

    "Da reden Politik und Medien dauernd davon, wie wichtig gute Universitäten sind." Na das ist ja dann genauso, wie wenn ein Veganer erklärt, wie man ein gutes Steak zubereitet, oder?

    Ja das ist halt ein Vorteil wenn ein Land gleichzeitig auch ein Kontinent ist...

  14. terbuan
    26. November 2012 18:56

    O.T. "ef", "focus" und "Linkipedia"
    Wie Menschen und Meinungen in WIKIPEDIA" manipuliert und denunziert werden!

    André Lichtschlag in ef:

    "Unnachahmlich hinterfragt heute Ausnahme-Stilist Michael Klonovsky im „Focus“ mal wieder das Treiben der Gesinnungs-Paparazzi im Denunziantenstadl Wikipedia. Er lässt uns einblicken in die Friteusen der Linksextremistensüppchenkochclubs mit festangestellten Köchen und ihren anonymen Küchenhelfern der Wikipedia-Kombüse. Diese, so Klonovsky, „werkeln unter Pseudonymen wie Fiona, San-Fran Farmer und Bürgerlicher Humanist“. Letzterer brachte ihn „kurzzeitig auf die Idee, sich als ‚Proletarischer Humorist’ einzuloggen“. Die Vermutung liege nahe, „dass sie in ihrem analogen Leben nichts Gescheites zu tun haben“. Im Grunde aber sei „es fast schade, dass sich andere Autoren parallel um eine ausgewogene Darstellung bemühen und der Artikel so eine partiell seriöse Anmutung bekommt. Sonst würde sich schneller herumsprechen, dass in gewissen politischen Fragen die deutsche Wikipedia“ sich als ernstzunehmende Enzyklopädie gerade selbst abschafft......"

    http://ef-magazin.de/2012/11/26/3871-wikipedia-und-ueberhaupt-lasst-die-sozis-in-ihrem-elend-alleine

    Auf der Plattform "Wiki-watch" wird man konkreter, dort heißt es u.a.:

    „Seit Oktober 2012 werden die Wikipedia-Einträge über die Zeitschrift eigentümlich frei und deren Herausgeber André F. Lichtschlag von einigen wenigen Extremisten manipuliert. Liberale werden in Nazinähe gerückt oder als „Neue Rechte“ verleumdet. Wir werden das nicht hinnehmen. Zusätzlich zu einer journalistischen und juristischen Aufarbeitung werden wir auf dieser Seite die Manipulationen dokumentieren und die teilweise aus feiger Anonymität heraus agierenden Täter versuchen zu benennen.“

    http://blog.wiki-watch.de/?p=1673

    Zu den prominenten Unterstützern von „ef“ gehört deren Autor Hans-Olaf Henkel. In seiner Montagskolumne im Handelsblatt vom 29. Oktober 2012 beschreibt der Honorarprofessor wie in der Wikipedia zunehmend die Pressefreiheit unter Beschuss genommen wird:

    „Im Internet ist die Pressefreiheit besonders bedroht. Neuerdings ist Wikipedia das Schlachtfeld perfider Anschläge auf die Pressefreiheit. Ideologen geht es dabei nicht mehr nur um Einflussnahme auf Presseorgane, sondern um ihre Vernichtung. Zurzeit versuchen sie, das intellektuell anspruchsvolle, der Freiheit verpflichtete Magazin „Eigentümlich Frei“, über Manipulationen von Wikipedia sturmreif zu schießen.“

    So sieht es leider aus werte Poster, wir können froh und dankbar sein, dass unser Forum (noch) nicht in der Schusslinie der linken Demagogen liegt!

  15. kakadu
    26. November 2012 18:24

    OT

    So läuft die Rettung Griechenlands wirklich. Das Geld ist nicht weg, es hat nur wer anderer:

    http://www.heute.at/news/wirtschaft/art23662,828503

    Ein Wahnsinn!

    • La Rochefoucauld
      26. November 2012 18:40

      Das ist aber wirklich ein Wahnsinn. Großartig, wie das HEUTE, diese von unserem Steuergeld subventionierte Gratiszeitung recherchiert hat.

      Die exzellent ausgebildeten Volkswirte und Wirtschaftsredakteure dort haben es sogar geschafft, ganze 3 Absätze in das gedruckte Mistblatt zu bringen. Phänomenal.

      Vielen Dank auch Ihnen, dass Sie uns diese weltbewegende und vor Fakten nur so strotzende Information zu Gute kommen lassen.

    • terbuan
      26. November 2012 19:53

      Die Linie steht fest und wird auch von den Schmierblättern konsequent durchgezogen.
      Schuld sind nicht die Staaten, die haben doch ach so gut gewirtschaftet und jetzt nehmen ihnen die pösen Banken und Hedgefonds auch noch das Weisse aus den Augen!
      Wir freuen uns schon auf den Wahlkampf im nächsten Jahr, die Argumentation in Richtung Schuldige an der kommenden Staatspleite beginnt Gestalt anzunehmen!

    • fokus
      26. November 2012 22:04

      @La Rochefoucauld

      Na ja, nur weil es in HEUTE steht ist die Milliardenspekulation deshalb nicht weniger verwerflich, oder meinen Sie nur die PRESSE oder zumindest der KURIER verbreiten Seriosität? Lächerlich! Übrigens kassieren die auch genug an Förderungen.

    • La Rochefoucauld
      26. November 2012 23:17

      @fokus

      Nein, meine ich nicht. Förderungen sind schlecht. Immer.

    • Zraxl (kein Partner)
      27. November 2012 09:48

      "...oder meinen Sie nur die PRESSE oder zumindest der KURIER verbreiten Seriosität?"

      Weder, noch!

  16. plusminus
    26. November 2012 15:10

    Bei unserem hoffnungsvollen Nachwuchs wird die Lage immer ernster.
    Zuerst die Familie zerschlagen, die Kinder in staatliche Erziehungseinrichtungen stecken und dann nach Geld für die kranken Seelen rufen = sozialistische Familienpolitik:

    http://tirol.orf.at/news/stories/2560612/

    • Undine
      26. November 2012 16:53

      @plusminus

      Man tut ja geradezu, als sei dies ein Naturgesetz, daß jedes Kind ständige Psychologische Betreuung braucht. Wie konnte die Menschheit nur so lange bestehen ohne diese Erkenntnis!
      Wäre es nicht wichtig, zunächst einmal zu ergründen, was die eigentlichen Ursachen dafür sind, daß Kinder offenbar ohne Psychologen nicht mehr existieren können? Für "Frauen" wie Gabriele Heinisch-Hosek könnten allerdings die Antworten, so sie ehrlich sind, existenzgefährdend sein.

      Neulich wurde im Mittagsjournal beklagt, daß die heutige Jugend nicht mit dem GELD umgehen könne, weil das Beispiel der Eltern fehle. Warum allerdings dieses Beispiel fehlt, wurde nicht "erklärt".

      Eigenartig nur, daß meine Generation, also die Kriegs- und Nachkriegsgeneration, wunderbar mit dem Geld zurechtkam und immer noch zurechtkommt. Wir hatten kein "Taschengeld", um den Umgang mit Geld zu üben. Im Internat war TASCHENGELD eine Vorschrift. Es war allerdings nicht dazu da, daß man es fröhlich ausgab, sondern vorgesehen für Schulhefte, Notizblocks, Tinte, Radiergummi, Stifte, aber auch für Briefmarken, Haareschneiden und für Aufstriche für das tägliche Frühstücks- und Jausenbrot. Von diesem TG sparte man noch ein bißchen für Weihnachtsgeschenke.

      Meine Frage: Wann und wo haben Kinder---speziell ab dem Zeitpunkt der totalen Einführung der Ganztagsschule überhaupt noch eine Chane, irgendetwas durch das Beispiel ihrer Eltern zu lernen???

    • Undine
      26. November 2012 18:13

      Soll natürlich CHANCE heißen im letzten Satz!

    • S.B.
      26. November 2012 18:18

      @Undine

      Wie recht Sie doch haben.
      Man fragt sich überhaupt, wie sich Menschheit jahrhundertelang ohne sozialistische Familienpolitik entwickeln konnte?

  17. Undine
    26. November 2012 11:42

    A.U. schreibt:

    "Vielleicht sollte man Österreichs linken, christlichen und medialen Gutmenschen einmal eine Exkursion nach Australien zahlen, die es ja schon als skandalös unmenschlich bezeichnen, wenn ein Flüchtlingsheim auf einer Alm eingerichtet wird. Es wäre das Geld wert…"

    Die "gutesten" aller Gutmenschen, nämlich die GRÜNEN, die sich (und uns!) aufreiben, damit den Asylanten, recte Scheinasylanten großteils, nur ja jeglicher Komfort zuteil wird, sind, wenn's drauf ankommt, ihre Forderungen selber zu erfüllen, ganz und gar nicht mehr so gutmenschlich!

    Aber informieren Sie sich selbst, wie's die grüne Heuchlertruppe mit der Umsetzung grüner Grundsätze hält: In einem feinen Bremer Stadtteil, der vorwiegend von Grünwählern bewohnt wird, sollte nun ein HEIM für ASYLANTEN errichtet werden---INMITTEN IHRER NIMMERMÜDEN, EDLEN FÖRDERER!

    Ganz so gemeint haben es also die Grünen denn doch nicht, daß ihr "grünes Rückzugsgebiet" nun von ZUWANDERERN mitbewohnt werden soll. Sie, die Grünen, die nicht müde werden, von Multikulti zu träumen, nehmen dann doch lieber etwas "Abstand" von ihren Lieblingen, denn, hört, hört, es könnte ja plötzlich zu kriminellen Handlungen kommen im grünen Paradies!

    http://www.unzensuriert.at/content/0010840-Links-Alternative-wehren-sich-gegen-Zuzug-von-Asylwerbern

    • S.B.
      26. November 2012 12:17

      @Undine

      Die Grünen zeigen ihr wahres Gesicht und werden hoffentlich demnächst den Hl. Florian zu ihrem Säulenheiligen erklären, wenn sie weiterhin dem Prinzip so (über-)eifrig huldigen:
      "Hl. Florian, verschon unser Haus, zünd' andere an"!

    • terbuan
      26. November 2012 19:04

      @undine
      Ewig schade, dass wir nach dem 1. Weltkrieg auch das Kaiser-Franz-Josef-Land im Nordpolarmeer verloren haben. Dort gäbe es sicher gemütliche Plätzchen für unsere dreisten Scheinasylanten. Dort ist es immer schön frisch, kein feuchtschwüles Tropenklima, immer genug sauberes Wasser und keine Raumnot :-)

    • Undine
      26. November 2012 21:35

      @terbuan

      .....und wenig Gelegenheit, das knapp bemessene Taschengeld auszugeben... :-)

  18. mannbar
    26. November 2012 11:02

    Ich kann keinem sagen, wie mich dieses linke Gutmenschentum nervt. Nicht nur, dass es nicht aufhört, nein, es wird immer, immer schlimmer. Diese Leute finden sich immer eine Beschäftigung:

    Findet man bei heimischen Frauen keine Nachteile mehr, dann beklagt man halt die Situation von Frauen in Ruanda. Hat man die Lebenden mit PC-Terror mundtot gemacht, dann sucht man nach den Schuften halt rückwärts in der Geschichte. Das hat auch den trefflichen Vorteil, dass man laaange beschäftigt ist. Denn rechte Gauner gibt es in Unzahl in der Historie. Nachdem man alle Unholde verbannt hat, bleibt halt nicht mehr viel. Man kann ja nicht jeden Platz mit dem Namen eines linken Helden verzieren.

    Wie kindisch diese "ethischen Säuberungen" auch sind!! Eine weniger infantile Haltung muss einfach Ambivalenzen aushalten. Wenn wir alle wegradieren, die irgendwann einmal was Böses gesagt oder getan haben, dann bleibt nicht mehr viel übrig.

    Umgekehrt ist man bei den Gutmenschen blind, was linke "Helden" anlangt oder überhaupt den Kommunismus. Die Opfer des Bolschewismus? Kleine Betriebsunfälle! Sie meinten es ja nur gut.

    Was aber wirklich genial ist an der Linken: Sie schafft es immer wieder, am Leben zu bleiben, sich durchfüttern zu lassen. Wenn es nicht so rund läuft, z.B wenn der Kommunismus kollabiert, dann erfindet man halt die Öko-Bewegung und den Feminismus. Es gibt immer soooo viel noch zu tun. Ein Perpetuum Mobile. Man fragt sich nur, wie lange die Gesellschaften im Westen noch bereit sein werden, diesen Luxus zu finanzieren. Leisten können wir uns das schon lange nicht mehr...

    • Gandalf
      26. November 2012 23:12

      @mannbar:
      Eine hervorragende Zusammenfassung. Meine Frage hiezu: Kann man, nein, können wir - engagierte, von den links- gutmenschlichen Blödheiten zu Recht verärgerte Bürger, die ein Arbeitsleben lang jenen Wohlstand mit erarbeitet haben, aus dem die heutige Minderleister - Generation leicht und fast selbstverständlich ein gutes Leben führt und eben solchen geistigen Müll produziert, noch etwas dagegen unternehmen? Ich persönlich bin skeptisch; allerdings würde ich mich über jede optimistische Wortmeldung oder gar den einen oder anderen Vorschlag freuen.

    • mannbar
      27. November 2012 19:58

      @Gandalf: Nun, was können wir tun? Ich bin ebenso skeptisch. Es ist ein Windmühlenkampf. Das Gutmenschentum ist an den Schulen, den Unis, in den Medien und in den allermeisten Parteien der Standard, also in der gesamten Meinungs- und Lenkungsindustrie. Dort wo produziert wird, ist es kaum, aber leider zählt dieses "dort" in einer Demokratie, die von (veröffentlichten) Meinungen lebt, nicht.

      Ich kann mich nur an einzelne Lichtblicke halten, an diesen Blog, an Medien wie die EF oder Philosophen wie Sloterdijk und Bolz, an mutige Bekenner wie Sarazzin etc.

      Da ich selbst nicht prominent bin, ist mein persönlicher Beitrag leider nur bescheiden. Ich freue mich, wenn ich einen kleinen finanziellen (und damit auch moralischen) Beitrag für bestimmte Medien und mutige Leute wie AU leisten kann. Mehr ist es nicht. So ehrlich muss man sein.

      Eine gewisse - diabolische - Hoffnung habe ich in der Schuldensituation des Westens. Sollte dieser Schuldenberg irgendwann einmal abgebaut werden, was er an sich dringend werden müsste - dann werden damit auch die Staatsausgaben reduziert werden müssen. Da die Linke nur von diesen schmarotzend lebt (da sie ja selbst unproduktiv ist), wird das auch die Linke verringern.

      Solange dieser große Hebel nicht bewegt wird, wird es fast unmöglich sein, was zu ändern, weil das Gutmenschentum einfach zu bequem ist, zu wohlig. Es ist halt zu fein, links zu sein: Man kann sich moralisch entrüsten und gut vorkommen, sich intellektuell überlegen fühlen, und man bekommt dann seinen Opferstatut auch noch von den bösen Rechten (via Steuern) bezahlt. Ein Paradies!

      Trotzdem sollte man nicht verzagen. Es wird die Welt nicht verändern - aber wenn man auch nur kleine Beiträge leistet, sind diese wichtig. Und vielleicht kann ja man einmal mehr beitragen. Ich habe also kaum Hoffnung, bin sehr skeptisch, aber trotzdem nicht verzagt...

  19. Josef Maierhofer
    26. November 2012 09:58

    Ja, die Gutmenschlichkeitsindustrie.

    Ich halte sie für völlig unnötig und schädlich.

    Ich kann nicht mehr geben als ich habe und was ich habe, das gebe ich, denn aufbewahren kann ich es erstens zufolge der heutigen Zeit ohnehin nicht und zweitens kann ich mir auch nicht ins Jenseits mitnehmen. Was ich zuviel habe, gebe ich.

    Aber ich gebe es selbst und direkt demjenigen, dem es hilft und helfen kann und ich gebe es so, dass die Hilfe einmalig ist und nicht auf Dauer. Ich gebe es nicht den Organisationen wie Caritas als Beispiel, wo schon der Vorstand zu den Großverdienern gehört und so manche dort Angestellte dort auch beachtliche Gehälter bekommen, die von der Carits Idee weit entfernt sind, u.s.w., also wieviel meiner Spende kommt über Caritas eigentlich an beim Bedürftigen, also wie wird es dort eingesetzt, also wem wird es gegegeben, etc., diese Fragen beantworte ich selbst und ohne Organisationsspesen.

    Inzwischen leben von der Gutmenschlichkeitsindustrie ganze Gesellschaftsteile bei uns und von der Klimahysterie ebenso und wem hilft es ? Nein, es schadet, denn auch das wird inzwischen auf Kredit getan neben all den Effekten und Auflagen bezüglich Umwelt für die wenigen noch positiven Firmen, die es gibt.

    Man kann nicht die 'Gutmenschlichkeit' institutionalisieren, zu einer Industrie machen, nein, man kann zu Untertsützung von bestimmten Menschen aufrufen und Gastfamilien suchen, die helfen wollen, dann ist die Hilfe direkt. Was ? Da meldet sich niemand ? Wir sind eben entweder gar nicht in der Lage zu helfen, oder wenn, dann sollten wir doch so helfen, wie wir das selbst für sinnvoll erachten.

    Und geben kann man nur, was man wirklich zuviel hat, aber ganz sicher nicht, was man gar nicht hat, also auf Kredit.

    Ich habe noch nie einen Sozialisten und Linksdenker beim Geben, beim wirklichen Geben, nicht beim Abgeben von kleinen 'Spenden', getroffen oder gar beim Teilen.

  20. dssm
    26. November 2012 08:52

    Amüsant. Eine perfekte Themenwahl für den Wochenbeginn; man geht vergnügt und beschwingt, ob soviel Überflüssigkeit, in den Arbeitstag, erwirtschaftet damit den Wohlstand, welcher es der herrschenden Klasse erlaubt, nicht nur in Saus und Braus zu leben, nein auch noch DIE ganz wichtigen Themen anzugehen.

    Erfreulicher für die islamischen Terroristen. Denn wenn das Attentat auf den Thronfolger und die nachfolgende Kriegserklärung schon für die ewige Verdammnis der Beteiligten sorgt, was ist dann mit der Reaktion auf den Anschlag auf die Twin-towers in New York – alle Einsperren (nein, nicht die Terroristen, sonder jene die Widerstand leisten).

  21. brechstange
    26. November 2012 08:49

    OT
    Irgendwie bin ich tatsächlich erstaunt, fast erfreut, dass inzwischen auch Prof. Flassbeck, ein bisher blinder Verfechter des Euro mit Inflationsszenario, von "Trennt Euch" spricht. Er ist zur Einsicht gekommen.

  22. Observer
    26. November 2012 08:14

    Bei der Aufzählung der "überprüfungswürdigen" Ehrengräber und Denkmäler sollte man auch an den Sozialisten Karl Renner denken, welcher erstens 1938 für den Anschluß gestimmt hatte (und dies auch ausführlich begründete) und sich 1945 sofort den Sowjets angedient hatte, um an einer neuen Regierung mitzuwirken. Während des Krieges wurde er von den Nazis sehr geschont, indem er in seinem Haus in Gloggnitz unter Hausarrest stand. Er war dann von 1945 bis 1950 Bundespräsident, wurde aber nicht direkt vom Volk, sondern von der Bundesversammlung gewählt.
    Auch Kardinal Theodor Innitzer hatte 1938 den Anschluß gutgeheißen und erst nach der berühmten Rosenkranzprozession im Stephansdom - mit anschließenden pöbelhaften Zerstörungen des Bischofsitzes durch die HJot (Hitlerjugend) - sich innerlich distanziert und zaghaft den katholischen Widerstand unterstützt.

  23. HJR
    26. November 2012 07:57

    OT - Der Markt und seine Gesetze ....
    ... sind das Thema, über welches eigentlich nicht schreiben möchte. Das haben andere schon besser und ausführlicher besorgt und werden gerade in diesem Forum auch laufend zitiert. Womit wir uns aber selten bis nie befassen, ist der Begriff des "Marktes".

    Dieser Markt wird überall dort, wo er bemüht wird stillschweigend als der weitgehend anonyme, "atomistische" Treffpunkt von Angebot und Nachfrage gedacht. Und vieles spricht dafür, dass ein "Markt" unter dieser Voraussetzung auch tatsächlich so funktionieren würde, wie sich die Theoretiker das ausmalen. Allerdings ist mir nahezu kein Markt (auch der der "Wählerstimmen" nicht) bekannt, der jene theoretische Gestalt auch nur annähernd aufwiese.

    Auch dort, wo sich drei, vier oder fünf Parteien um die 6-stellige Stimmenzahl der Bürger bewerben, finden wir die Figur eines "Oligopols" vor, welches die "Gesetze des Marktes" umzuschreiben geeignet ist. Dort wo sich eine Gewerkschaft und eine Arbeiterkammer um den Markt der Löhne kümmern, kommt nur unter allergünstigsten Voraussetzungen etwas heraus, was man "Gleichgewicht" oder "Gerechtigkeit" interpretieren dürfte. Dort wo die "Globalisierung" wütet, die in blinder Verfressenheit nur ein Ziel verfolgt - nämlich zu "wachsen" - ist ein "Atomismus des Marktes" nicht möglich und entsprechend schwanken die Ergebnisse zyklisch zwischen Blütezeiten und Depressionen (oder eben Krisen) hin und her.

    In der Physik haben wir es dadurch, dass wir gelernt haben, nach den "Naturgesetzen" zu forschen weit gebracht und wir glauben dabei zu sein, dem Universum bald die letzten Gehimnisse entreissen zu können. Aber dass alles technische Gewerk auch tatsächlich funktioniert, verdanken wir nicht der Physik an sich, sondern der Tatsache, dass eine Instanz namens "Natur" mit gandenloser Unbestechlichkeit dafür sorgt, dass jeder, aber auch wirklich jeder Verstoß gegen die Gesetze der Physik unmittelbar geahndet wird.

    So ein unbestechlicher "Wächter" fehlt uns dort wo wir von Märkten sprechen allerdings vollkommen! Und da liegt der Hase im Pfeffer.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

    • kaffka (kein Partner)
      27. November 2012 16:44

      HJR
      26. November 2012 07:57

      In der Physik finden wir ein Grundgesetz und die Natur bestraft jeglichen Verstoss gegen ihr Gesetz.

      Im Zuammenleben auf dieser Erde gibt es aber ausserhalb der Physik ein allumfassendes Naturgesetz.

      Im Wesentlichen lautet dieses :Der Stärkere frisst den Schwächeren, die Starken kommen durch, die Schwachen verrecken.

      Der Mensch hat mit dem Humanismus (bis Gutmenschentum) ein Gegenprogramm erfunden. Er fördert das Schwache, das Kranke, das Lebensunfähige unter Hintansetzung der Stärkeren Überlebensfähigeren.

      Mal schlägt das Pendel in die eine, dann in die andere Richtung. Je nach Standpunkt wird dann gehandelt.

      Einen unbestechlichen Wächter gibt es nicht, so wie es auch Gerechtigkeit, Gleichheit, Freiheit etc auch nicht gibt.

      Am Ende sigt doch das Naturgesetz!

  24. Brockhaus
    26. November 2012 07:57

    Die Idee von der Exkursion nach Australien finde ich großartig. Aber bitte mit einem "one way ticket"

  25. Wertkonservativer
    26. November 2012 07:44

    Was ivch immer sag', werte Kollegenschaft:

    die von uns engagierten Politiker und deren Parteiensind halt ebenso blöd wie wir, das Volk! (danke, Anton Volpini!)!

    Das Wahlergebnis von Graz bestätigt auch irgendwie meine Meinung, dass die "direkte Demokratie" auch nicht "das Gelbe vom Ei" sein kann!
    Mein Misstrauen gegen zuviel Fragerei, Selbst- und Mitentscheidung der Leute, geführt und verführt auch wieder von "Meinungsmachern" jeglicher Art und Couleur, abhängig von Tagesereignissen, so kann es wohl kaum zu klaren Entscheidungsfindungen im Sinne des Stahts- und Bevölkerungs-Wohles kommen.

    Ja, bessere Politker heranbilden, sie dann klug auswählen und in die Entscheidungspositionen hieven: das wäre die Aufgabe des "mündigen" Wahlvolkes!

    "Lasst tausen Blumen blühen", ist ein schöner Spruch! Die unglaublichen Herausforderungen, denen die Regierenden bei uns und in aller Welt gegenüberstehen, können allerdings nur durch intelligente, charakterlich einwandfreie und leistungsbereite Volks-Repräsentanten gemeistert werden!
    Kommt mir bitte nicht wieder mit dem Vorbild der Schweiz! Dort herrschen seit Jahrhunderten ganz andere Voraussetzungen, die haben auch genug Sorgen mit ihrer Demokratie, und auch dort sind's schlussendlich gewählte Abgeordnete, die die wichtigen Entscheidungen zu treffen haben.
    Nochmals: bessere Leute im demokratischen Auswahlprozess in die Entscheidungsfunktionen: da sind wir, da ist das Volk gefragt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      26. November 2012 10:15

      in der Hudlerei einige Flüchtigkeitsfehler "verbrochen"; natürlich "Staatswohl" usw.!

    • mannbar
      26. November 2012 11:52

      "die von uns engagierten Politiker und deren Parteien sind halt ebenso blöd wie wir, das Volk!"

      Diesen Satz unterschreibe ich zu 100%. Darum ärgern mich auch die Schmeichelsager von Politikern wie "Die Menschen sind nicht so dumm!" - doch, sind sie, mehrheitlich.

      Und ich glaube auch nicht an die direkte Demokratie. Denn wozu brauche ich überhaupt noch Politiker, wenn ich mich um jeden Schmarrn selbst kümmern muss. Es ist einfach nicht möglich, dass normale Bürger sich mit hochkomplexen Fragen ausreichend auseinandersetzen. Und hochkomplex sind fast alle Fragen in der Moderne.

      Gut, auch die Politiker tun das nicht immer persönlich. Aber der Bürger kann es noch weniger.

      Man müsste in der Demokratie vieles ändern, nicht aber ein Volksgeplapper ("direkte Demokratie") veranstalten, dass nur Zeitungen und PR-Agenturen hilft. Ganz wesentlich wäre es, den Staat auf ein Minimum zu reduzieren. Die beste aller schlechten Regierungsformen kann auch einmal zu einer der schlechteren schlechten werden, dann nämlich, wenn sie in jeden Bereich hineinregiert. Das wäre die wirklich wichtige Reform, nicht das Befragen aller zu Allem.

    • mannbar
      26. November 2012 11:53

      Ups. Bitte den "S"-Fehler zu entschuldigen ("...veranstalten, dass...")

    • Wertkonservativer
      26. November 2012 12:14

      @ mannbar:

      Dass ich das noch erlebe, dass irgendeiner hier gleich in zwei Bereichen einer Meinung mit mir ist!

      Halleluja! Vielen Dank!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      26. November 2012 16:13

      ...ich sei, gewährt mir die Bitte,
      in Eurem Bunde der dritte!

      BG ph. (v.htc)

    • La Rochefoucauld
      26. November 2012 18:13

      @mannbar

      Stimmt. Wir müssen den Staat auf ein Minimum reduzieren. Es gibt keine andere Lösung.

  26. HJR
    26. November 2012 07:23

    ... Vielleicht sollte man Österreichs linken, christlichen und medialen Gutmenschen einmal eine Exkursion nach Australien zahlen, die es ja schon als skandalös unmenschlich bezeichnen, wenn ein Flüchtlingsheim auf einer Alm eingerichtet wird ...]

    Man sollte denen gar nichts zahlen! Nicht einmal eine Aufwandsentschädigung!
    Denn wer zu blöd ist, sich die unmittelbarsten Folgen seines Handelns bzw. die sich daraus ergebenden zwingenden, logischen Schlussfolgerungen vor Augen zu führen, dürfte eigentlich keinen Behinderten- oder Politiker- oder sonstigen Bonus genießen, sondern sollte in einer geschützten Werkstatt zwangskaserniert werden. Denn in der Öffentlichkeit kann man so jemanden eigentlich nicht guten Gewissens frei herumlaufen lassen.

    Allerdings müsste man dann konsequenterweise auch darüber nachdenken, mit welchen Konsequenzen man z.B. jene 20% kommunistischer Wähler in Graz konfrontieren muss. Denn einen Meilenstein bürgerlicher Reife, politischer Logik und historischer Belesenheit (die in Österreich offenbar der zu erwartenden Gesamtvertrottelung in den Schmied'schen Bildungsinstistutionen vorauseilend geopfert wurde) haben diese Grazer Wähler ja auch nicht gesetzt!

    Ich bleibe dabei, dieses Land ist in intellektueller und politischer Hinsicht nicht sanierungsfähig! Was allerdings keinen Grund darstellt, jetzt über Ernsthaftigkeit nachzudenken - denn die führt ja bekanntermaßen auch nicht immer geradewegs ins Paradies.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  27. Anton Volpini
    26. November 2012 07:12

    In Graz wählens kommunistisch, in Wien verdammen sie den großen Feldherrn des ersten Weltkrieges, und setzen dem Che Guevara ein Denkmal. Guevara´s eigenhändige Genickschüsse, die er so quasi als Nachspeise verübte, müssten jedem heute in Erinnerung sein, passierte das doch erst in jüngster Vergangenheit. Es ist so unglaublich, für wie blöd uns die Machhaber halten.
    Aber scheinbar sind wirs mehrheitlich auch, sonst würdens in Graz nicht kommunistisch wählen.

    • brechstange
      26. November 2012 07:54

      Auf dem linken Auge blind erzogen, führt zu diesen Ergebnissen.

      Das eigentliche Schlimme daran ist, dass mehr Menschen aus dem linken Lager als uns lieb sein sollten, tatsächlich denken, dass die Waffe in der Hand eines Linken
      gerecht wäre.
      "Ewig ist die Revolution, unsterblich ihre Märtyrer", dieser gewalttätige und fanatische Spruch sollte "pazifistisch" erzogenen Menschen zu denken geben.
      Trotzdem lassen wir zu, dass Sozialisten und Kommunisten jedes Jahr ehrend vor diesen Denkmälern stehen, ohne daran Anstoß zu nehmen.

    • mannbar
      26. November 2012 11:59

      "Das eigentliche Schlimme daran ist, dass mehr Menschen aus dem linken Lager als uns lieb sein sollten, tatsächlich denken, dass die Waffe in der Hand eines Linken
      gerecht wäre."

      Ja. Sie denken auch, dass die Hitler des NS-Regimes mehr wiegen als jene des Kommunismus. Zu recht gibt es bezüglich NS-Zeit einen massiven Bewältigungsdruck! Aber wie kann es sein, dass es NULL davon auf linker Seite für die Verbrechen des Kommunismus gibt! In einem mag oberflächlich der Kommunismus besser sein als der Faschismus, weil man sich mit ihm arrangieren kann. Mit Hitler konnte man sich als Jude nicht arrangieren. Das ist aber schon alles. Davon abgesehen sehe ich die Bilanz ausgeglichen. Trotzdem darf man sich als Linker oder Kommunist edel fühlen. Man muss aber sehen, dass es nur eine schönere Hülle ist - das Ergebnis ist bei beiden Extremismen dasselbe.

    • mannbar
      26. November 2012 12:00

      verbessere: Statt "Hitler" soll es "Opfer" heißen. Ich schreibe heute besser nichts mehr hier, bin wohl nicht ausgeschlafen ;-)

    • Undine
      26. November 2012 13:32

      @brechstange

      "Das eigentliche Schlimme daran ist, dass mehr Menschen aus dem linken Lager als uns lieb sein sollten, tatsächlich denken, dass die Waffe in der Hand eines Linken
      gerecht wäre"

      Wenn ich mich recht erinnere, gab es in Österreich bis vor dem Jugoslawien-Krieg va in der Hand von Jugendlichen "bestenfalls" ein Taschenmesser oder Taschenfeitel, was sozusagen früher einmal zur "Ausrüstung" jedes Buben gehörte; ein wirklich harmloses Accessoire. Zumindest habe ich nie gehört, daß damit gemordet wurde.

      Erst als verstärkt die etwas leichter rabiat werdenden jungen Leute aus dem zerfallenden Jugoslawien zu uns strömten, waren mit im Gepäck SCHLAGRINGE und ähnliche Werkzeuge/Waffen, die bisher in den Händen österr. Jugendlicher nicht zu finden waren. Und daß von diesen Waffen ausgiebigst Gebrauch gemacht wird, kann man an der rasant steigenden Kriminalität erkennen, bei denen Schlagringe u.ä. auch Anwendung finden---sogar in SCHULEN!

    • Anton Volpini
      26. November 2012 19:15

      Nur "blind" zu sein, ist eine starke Untertreibung, brechstange, aber Sie haben natürlich recht.
      Ich saß letzte Woche mit einem pensioniertem Richter zusammen, um über einen kärntner Gesetzesentwurf zu diskutieren. Dieser Richter hatte fachlich einen sehr guten Ruf, und ich persönlich schätze ihn auch menschlich sehr.

      Über die gutmenschliche Neigung heute, bei einem Che Guevara das Motiv vor den Tatbestand zu stellen, waren wir uns einig. Haben wir doch beide die logische Abhandlung im Strafrecht gelernt: zuerst muß die Handlung mit all ihren Ergebnissen im Tatbestand der Strafgesetze festgemacht werden. Das bedeutet, bei einem gewaltsamen Tod von Menschen, kommt nur Mord oder Totschlag in Frage. (praktizierende Juristen hier im Blog mögen mir meine Vereinfachung verzeihen) Dann klärt man die Frage ob Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit oder leichte Fahrlässigkeit im Spiel war. Demnach schließt man das eine oder andere aus. Genickschuß, wie er von Che Guevara 100 Fach begangen wurde, was in der Literatur ebensooft belegt ist, setzt in allen Fällen Vorsatz voraus.
      Danach werden die Milderungs- oder Erschwernisgründe abgewogen. Also, ob zum Beispiel der Täter unter massiven psychischen Druck stand, oder Lust am Töten empfand. Von Ideologie ist da nirgends die Rede.

      Demnach war Che Guevara ein Massenmörder!

      Derselbe pensionierte Richter hat aber in dieser kärntner Gesetzesangelegenheit, einen belegten politischen Betrug, der in den 1980 iger Jahren stattfand, mir erklärt, egal wie das damals zustande gekommen ist, die Fakten sind heute nun einmal so, daher möge ich es, und alle anderen Betroffenen so zur Kenntnis nehmen.

      Das bedeutet, ich solle einen gesellschaftliche Betrug nachträglich durch meine Zustimmung legitimieren.

      Da hab ich zum ersten Mal wirklich kapiert, es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, wie blind diese Gutmenschen in Themenkreisen agieren, wo sie ihre Interessenslage verfolgen. Unglaublich!

    • kaffka (kein Partner)
      27. November 2012 16:56

      mannbar
      26. November 2012 12:00

      Mit Hitler konnte man sich als Jude nicht arrangieren?

      verbessere: Statt "Hitler" soll es "Opfer" heißen?
      Soll das jetzt heissen als Opfer kann man sich mit den Juden nicht arrangieren?

      (Anspielung an die Palästinenserfrage??)

  28. Xymmachos
    26. November 2012 06:54

    Man erinnert sich:
    *Deutsches Hauptquartier: "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos."
    *Österreich-ungarisches Hauptquartier: "Die Lage ist hoffnunglos, aber nicht ernst."

  29. S.B.
    26. November 2012 01:03

    Man glaubt es ja nicht, welche Denkmäler den Linksideologen noch geopfert werden müssen: weg mit dem Belvedere, denn der Prinz Eugen war doch auch nur ein Kriegstreiber, zwar erfolgreich, aber menschenverachtend, oder?
    Es kommt noch soweit, daß man unser historisches Geschichtsbewußtsein dahingehend klittert, daß uns die Türke nicht erobern wollten, sondern lediglich zweimal vom christlichen Glauben BEFREIEN - ein Mahnmal, welches daran erinnert, wäre wohl ein würdiger Mindestbeitrag.

    Weg auch mit der Hofburg, diesem absolutistischen Herrschertempel und statt dessen lieber eine Mao Tse-Tung-Gedenkstätte. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

    Aber in absehbarer Zeit wird sich dieser ganze linksideologische Zinnober von selbst erledigen, denn dann müssen sich sogar die politisch korrekten, genderfanatischen Gutmenschen mit den in großen Schritten auf uns zukommenden, brennenden Problemen des wirtschaftlichen Überlebens beschäftigen - spätestens da schlägt auch für sie die Stunde der Wahrheit und das ist gut so.

    • Katholisch-Österreichische Landsmannschaft
      26. November 2012 22:07

      das Prinz-Eugen-Lied wird gerne auf unseren Budenabenden gesungen, das lassen wir uns von den politisch-korrekten nicht verbieten.

      Prinz Eugen, der edle Ritter
      wollt´ dem Kaiser wiedrum kriegen
      Stadt und Festung Belgarad.
      Er ließ schlagen einen Brukken
      daß man kunnt hinüberrucken
      mit der Armee wohl vor die Stadt.

      Als der Brucken war geschlagen
      daß man kunnt mit Stuck und Wagen
      frei passiern den Donaufluß
      Bei Semlin schlug man das Lager
      alle Türken zu verjagen
      ihn´n zum Spott und zum Verdruß

      Am einundzwanzigsten August soeben
      Kam ein Spion bei Sturm und Regen,
      Schwur's dem Prinzen und zeigt's ihm an,
      Daß die Türken futragieren,
      So viel, als man kunnt verspüren,
      An die dreimalhunderttausend Mann.

      Als Prinz Eugenius dies vernommen,
      Ließ er gleich zusammenkommen
      Sein Gen'ral und Feldmarschall.
      Er tät sie recht instruieren
      Wie man sollt die Truppen führen
      Und den Feind recht greifen an.

      Bei der Parol tät er befehlen,
      Daß man sollt die Zwölfe zählen,
      Bei der Uhr um Mitternacht.
      Da sollt alls zu Pferd aufsitzen,
      Mit dem Feinde zu scharmützen,
      Was zum Streit nur hätte Kraft.

      Alles saß auch gleich zu Pferde,
      Jeder griff nach seinem Schwerte,
      Ganz still rückt man aus der Schanz.
      Die Musketier' wie auch die Reiter
      Täten alle tapfer streiten:
      s war fürwahr ein schöner Tanz!

      Ihr Konstabler auf der Schanzen,
      Spielet auf zu diesem Tanzen
      Mit Kartaunen groß und klein;
      Mit den großen, mit den kleinen
      Auf die Türken auf die Heiden,
      Daß sie laufen all davon!

      Prinz Eugenius auf der Rechten
      Tät als wie ein Löwe fechten,
      Als General und Feldmarschall.
      Prinz Ludewig ritt auf und nieder.
      Halt euch brav, ihr deutschen Brüder,
      Greift den Feind nur herzhaft an!

      Prinz Ludwig, der mußt aufgeben
      Seinen Geist und junges Leben,
      Ward getroffen von dem Blei.
      Prinz Eugen war sehr betrübet,
      weil er ihn so sehr geliebet,
      ließ ihn bringen nach Peterwardein.

    • Brockhaus
      27. November 2012 09:49

      @ Katholisch-Österreichische Landsmannschaft

      Danke für den wunderbaren Text ! Jedes weiter Wort wäre zuviel des Guten.

    • Undine
      27. November 2012 15:15

      Prinz Eugen lebe hoch!!!

    • west (kein Partner)
      27. November 2012 19:30

      Die restaurierte Fassade seines Stadtpalais ist wieder sichtbar. Die Straße leider trotzdem ruiniert, da die anderen Gebäude aufgestockt, bzw. abgerissen wurden. Konsum ist halt wichtiger als Kultur. Außer, es handelt sich um Kültür.





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