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Radio Moskau sendet in Wien

Regelmäßig traktiert Ö1 (von Fachleuten auch „Radio Moskau“ genannt) seine Hörer mit den diversesten Diskussionsformaten. Spezialisten für links-linke Gäste und Themen sind etwa Michael Kerbler oder Renata Schmidtkunz.

Besonders dick kam es wieder einmal am Freitag, dem 2. November, als Michael Kerbler und die Chefredakteurin des „Standard“, Alexandra Föderl-Schmid, als Stichwortgeber für die deutsch-amerikanische Philosophin Susan Neiman fungierten. Und Neiman enttäuschte ihre Interviewer nicht; mit Aussagen wie: „Um eine Demokratie zu haben, braucht man eine Sozialdemokratie“, oder „Die Macht des Großkapitals ist das größte Problem des 21. Jahrhunderts“.

Neiman bediente auch ausgiebig die Klischees von den ach so dummen (weil kapitalistischen) Amerikanern und meinte unter anderem „In Europa gibt es mehr demokratische Strukturen als in den USA“. Und gemeinsam verständigte man sich – wie in vielen anderen Sendungen des ORF – dass es doch viel besser wäre, wenn Obama gewinnt, als der schreckliche Mitt Romney.

Dr. Herbert Kaspar ist Herausgeber der ACADEMIA, der Zeitschrift des Österreichischen Cartellverbandes.

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