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Land der Gummi-Hämmer

Die tägliche Erfolgsmeldung zum Thema Regierungs-Einigungen beim Belastungspaket gerät zur nicht versiegen wollenden Quelle von Heiterkeit. Außer man hat keinen Galgenhumor. Denn je länger die koalitionären Steingebirge kreißen, desto mickriger wird so manches Mäuschen, das sie gebären. Und das eigene Unvermögen übertönt man dann mit großen Worten, die man dem Boulevard spendet. „Richtige Hämmer bei den Pensionen“ kündigt Michael Spindelegger an. Und der Oberhammer ist: Bis 2020 soll das (faktische, nicht das gesetzliche!) Pensionsantrittsalter um 4 (in Worten: vier!) Jahre angehoben werden.

Da sind wir dann schon bei einem durchschnittlichen Ruhestandsbeginn von sage und schreibe 62,1 Jahren – also noch immer ein paar Jahre weit entfernt von unserem derzeitigen gesetzlichen Pensionsalter.
Der österreichische Pensionshammer ist also aus Gummi.
Andere Länder mögen das vorgeschriebene Ende des Arbeitslebens angesichts der stetig steigenden Lebenserwartung hinaufsetzen – Deutschland, Spanien halten schon bei 67, sogar in Italien wird binnen sechs Jahren auf 66 erhöht, ganz fortschrittliche Länder wie Dänemark sehen die Lösung überhaupt im Aufheben dieser starren Grenze.
Wir aber, die wir schon jetzt 70 Prozent der Lohnsteuereinnahmen in Pensionszuschüsse buttern, wir leisten uns ein Hinterherhecheln hinter unseren eigenen gesetzlichen Regelungen, ohne sie je zu erreichen.
Das das nie funktionieren kann, wissen natürlich auch die regierenden „Krisenmanager“. Sie fürchten sich aber nicht vor der Lawine an bösen Folgen ihrer unterlassenen Handlungen, weil die ohnehin erst unsere Kinder treffen wird. Sie können auch in Krisenzeiten, in denen uns das Wasser schon über die Nase steht, nur bis zum nächsten Wahl/Zahltag denken. Und sie fürchten sich, darum benützen sie große Worte. Wer sich im Dunkeln fürchtet, der pfeift bekanntlich auch besonders laut.
Eigentlich gibt es nur einen Schluss: Wenn unsere Koalitions-Berge weiterhin auf diese Art und Weise kreißen, wäre es Zeit, dass ein Monti herauskommt. Die Frage bleibt nur: Wer ist der österreichische Experte, der sich das antut? Der endlich den Sachverstand in die Regierung bringt, den Faymann, Spindelegger & Co nicht einmal als Berater bei ihren ohnmächtigen Bemühungen hinzuziehen? Was brauchen die denn auch Experten, wenn sie ihre AK-, Gewerkschaft-, Kammer- und Bauernvertreter haben?
Zeit für eine weitere Reform der Bundeshymne: Wenn das die Hämmer sind, die wir besingen, ist nämlich das darauf folgende Wort „zukunftsreich“ alles andere als korrekt.
 

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alle Kommentare

  1. Irish (kein Partner)
  2. Yones (kein Partner)
  3. Carlos (kein Partner)

    Super exctied to see more of this kind of stuff online.



  4. Kasper (kein Partner)

    Das ist wirklich ein super schf6nes Video und ein wadeerburnr dcberblick dieser tollen und unterschiedlichen Werke. Auch die Musik finde ich so scf6n dazu. Ich schau es mir gleich nochmal an und entspanne ein wenig.LG seven



  5. SINNLOSSCHWATZ (kein Partner)

    bei Gummi-Hämmer habe ich zuallererst an unsere Volkszertreter gedacht, richtige "Hämmer" ohne Rückgrat!!



  6. Leopold Koller (kein Partner)

    Ein Pensionsantrittsalter braucht's nur in einem alimentierten Umlagesystem. In einem Versicherungssystem ist es so noetig wie ein Kropf.



    • Leopold Koller (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)

      Das Versicherungssystem ist was für die Ich-AGs, aber nichts was mit gegenseitiger Hilfeleistung zu tun hat. Da dauert es dann nicht mehr lange und wir haben auch noch die Halal-Pension nach mohamedanischer Art: Entweder man hat auf Kosten der anderen ein Leben lang gerafft, oder man hat in ausreichender Anzahl männliche Nachkommen gezeugt oder man ist Sklave oder man lebt von Almosen.

      Auch wenn es nicht leicht zu verstehen ist, aber die gegenseitige Hilfeleistung so wie sie dem Umlageverfahren zugrunde liegt ist ein Ausfluss christlicher Nächstenliebe mit einem Schuss kirchlicher Organisation. Wir verkaufen daher ein Wesensmerkmal unserer abendländischen Zivilisation und behalten uns nur das, was der Faustrechtskapitalismus zulässt.

    • Leopold Koller (kein Partner)

      cmh

      Haben Sie meinen Kommentar im anderen Eintrag geslesen? Schaut nicht so aus!

  7. Udo (kein Partner)
    • Segestes (kein Partner)

      So blöd können nicht einmal die Griechen sein.
      (Hoffentlich)
      Bezeichnend aber, dass ein abgewixter Staat wie
      Griechenland alleine gar nicht mehr auf den Beinen
      stehen kann - und wenn man sich die letzten 200 Jahre
      ansieht, dies auch noch nie ohne äußere Hilfe
      konnte.

    • cmh (kein Partner)

      Solange die übrigen Europäer das glauben sind die Griechen gar nicht so blöd.

  8. Christoph K. (kein Partner)

    Bei aller immer wieder berechtigten Kritik an den Regierungsplänen sollte man nicht vergessen, dass ein faktisches Pensionsalter von 65 Jahren auch im Idealfall nicht erreicht werden kann. Schließlich sind auch im (unwahrscheinlichen) Fall der Abschaffung sämtlicher vorzeitiger Alterspensionen bei der Ermittlung des faktischen Pensionsalters die Invaliditätspensionen zu berücksichtigen. Diese drücken das Durchschnittsalter jedenfalls unter das gesetzlich vorgesehene Antrittsalter.
    62 Jahre wären aus dieser Sicht - auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern - gar nicht so schlecht.

    Das Problem ist, dass für eine Anhebung des durchschnittlichen Antrittsalters um die von Spindelegger genannten 4 Jahre Maßnahmen in einem Umfang notwendig wären, wie sie von dieser Regierung leider nicht erwarten werden können. Die Ankündigung wird daher wie so vieles Schall und Rauch bleiben.

    Eine Gefahr der nur scheinbaren Verbesserung des durchschnittlichen Antrittsalters ergibt sich im übrigen aus dem geplanten "Rehabgeld" anstelle der Invaliditätspension für Personen unter 50. Da diese nicht in Pension gehen, senken sie auch nicht das durchschnittliche Antrittsalter und dieses steigt scheinbar an. Die Belastungen für das Budget heissen dann eben anders.

    Eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters auf 67 Jahre würde im übrigen nur jene bestrafen, die ohnehin die vielen Schlupflöcher für einen früheren Pensionsantritt nicht nutzen. Frühpensionisten aller Art wären davon nur kaum betroffen. Früher oder später wird eine solche Anhebung angesichts der steigenden Lebenserwartung sicher notwendig sein. Priorität sollte derzeit jedoch eindeutig die Verringerung vorzeitiger Pensionsantritte haben.



    • cmh (kein Partner)

      Ohne irgendeinen Vorwurf:

      Das gesetzliche Pensionsantrittalter kann tatsächlich erreicht werden, da nicht alle auch mit 62 in gehen.

      In unseren Überlegungen kommt es gar nicht mehr vor, dass jemand eine Pension gar nicht in Anspruch nimmt, weil er einfach weiterarbeiten will. Soll ja vorkommen.

      Es ist doch nicht schlechthin undenkbar, dass eine Pension nicht in Anspruch genommen wird. Wir tun aber so.

      Vielleicht liegt das daran, dass Arbeit nicht mehr als sinnstiftend, sondern nur als Leid verstanden wird. (Ein roter Denkwurm.)

  9. Harry (kein Partner)

    Im ORF (Im ZENTRUM - "Die neuen Juden" - Verfolgt? Verhetzt? Missverstanden?) konnte man gestern die "Neuen Nazis" sehen:
    Nina Horaczek, Peter Menasse, die Blutsverwandtschaft von Niko Pelinka und Sturmbandfüherer Walter Ötsch.
    Die Propaganda im ehemaligen Reichssender Wien (ORF) nimmt wieder Fahrt auf.
    Beim Aggressionsstau dieser Subjekte besteht ein dringender Therapiebedarf.



    • schlechter Geschmack (kein Partner)

      Also so anzüglich grinsen kann nur die Nina.

      Mit wem beim ÖRF ist die eigentlich liiert?

    • Segestes (kein Partner)

      Diese 26-jährige Borderlinerin der Geschichtswissenschaften,
      die sich über den Begriff "Reichskristallnacht, bzw. über dessen
      Verbannung aus dem alltäglichen Sprachgebrauch
      auslassen durfte, war besonders peinlich.

      Halbwahrheiten und Missinterpretation wurden da wieder einmal
      zu einer politkorrekten Pampe zusammengerührt.
      Das Mölzer darüber nur noch lache konnte, ist leicht nachvollziehbar.

    • cmh (kein Partner)

      Also dieser Kampfgrinser stellt doch alles in den Schatten und Mölzer hat ganz recht getan da Gleiches mit Gleichem zu vergelten.

  10. Reinhard (kein Partner)

    Spindeleggers 4 Jahre waren wenigstens noch ein Gummi-Hammer.
    Die roten Schreihälse haben sofort energisch protestiert: Ein Jahr tut es auch!
    Und so werden aus Gummihämmern Wattebällchen...



  11. cmh (kein Partner)

    Wenn ich mich recht erinnere, war die Begründung für die längeren Legislaturperioden, dass man nicht immer von einem Wahlkampf in den anderen taumeln wollte und für die Koalition, dass man endlich die großen Brocken anpacken könne.

    Na wer das glaubte ist mittlerweile sicher schon seelig! Aber immerhin als Grund wären die beiden Punkte tauglich gewesen.

    Allerings benötigt man in politischen Dingen immer soviel Zeit, wie gerade dafür zur Verfüng steht und das Verstreichen der Zeit kann man strenggenommen niemandem zum Vorwurf machen.

    Aber:

    Das mit dem "Angehen der großen Brocken" stellt sich jetzt als manifester Wählerbescheiss heraus.

    Denn wie wäre das denn anders zu verstehen gewesen, als dass man - natürlich auf Gegenseitigkeit - auch der eigenen Klientel klarmacht, dass sie Nachteile mitzutragen hätten. Denn nur im gemeinsamen Zusammenwirken können unsere derzeitigen Probleme gelöst werden. Wer hier behauptet, das wäre anders zu verstehen wäre, ist ein Troll.

    Und welches Schauspiel bietet sich dem erstanden p.t. Publikum?

    Spindelegger wird für die Ankündigung der Hämmer - nicht zuletzt auch für seine Beamtenklientele - medial gelincht. Aber er hat wenn auch patschert das getan, was die ÖVP beim Zusammengehen in die Koalition zur Begründung angegeben hat. Nachteile für die eigene Klinentele.

    Die SPÖ hingegen .... wendet sich wie ein Neugeborenes faymannlächelnd ab und ist indigniert.

    q.e.d.

    Damit ist der Beweis zum wiederholten Male geführt, dass für die Roten der Verrat die einzige politische Kategorie ist und es ist nur zu hoffen, dass nicht auch noch der Beweis dafür geführt werden muss, dass diese internationale Partei in leninistisch/Stalinistischer Manier nur die Kalaschnikow als guten Grund begreift.



  12. Segestes (kein Partner)

    Wahltag ist in der Tat Zahltag.
    Und weil SPÖVP die Zeche zu prellen gedenken,
    leistet der ORF brav Vorarbeit, um das Wahlergebnis
    in die gewünschte Richtung zu lenken - so auch gestern:

    http://tvthek.orf.at/programs/1279-Im-Zentrum
    (sehenswert)

    Wobei ich anmerken darf: Zum Glück konnte (wollte?, durfte?)
    Strache nicht an der Diskussion teilnehmen.
    Mölzer und Kickl haben die vom ORF aufgebotene
    Übermacht souverän an die Wand geklatscht.



    • ja (kein Partner)

      ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. ich weiß aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll. in diesem sinne muß die spövp - koalition verhindert werden, also bei der wahl augen zu und fp ankreuzen.

    • Segestes (kein Partner)

      NACHTRAG:

      Google vergisst nichts!
      Und Google zeigt auf, wie verlogen die ORF-Journaille ist - und mit welch zweierlei Maß sie misst:

      Suche auf fpoe.at nach dem Begriff "Reichskristallnacht" --- Ergebnis: 2 Treffer

      Suche auf ORF.at nach dem Begriff "Reichskristallnacht" --- Ergebnis: 364 Treffer
      (Auf lediglich 55 davon wird darauf hingewiesen, dass der aktuelle Begriff dafür "Novemberpogrom" sei.)

      Auch bei den Grünen findet sich der Begriff "Reichskristallnacht" mehrfach - oft ohne jeglichen Hinweis auf das politisch korrekte Wort vom "Novemberpogrom".
      So kommt "Reichskristallnacht" z.B. in diesem Dokument gleich dreimal vor:
      http://donaustadt.gruene.at/uploads/media/HP_RE415-12008_02.pdf

    • cmh (kein Partner)

      nicht ja - grrrr!

      Die Alternativen bei einer Wahl muss sich der Wähler schon irgendwie selber schaffen. Wozu ist er denn der Souverän der niemals irren kann?

      Denn die Demokratie geht dann verloren, wenn der Wähler nur noch zwischen mehreren ununterscheidbaren Übeln wählen (?) darf. Das stellt keine Wahl dar.

      So wie es derzeit versucht wird darzustellen, gibt es keine Wahl zwischen Altenativen, sondern nur zwischen einer Großen Kotzalizion und einer großen Koalition beide mit grünem Schnittlauch. Egal ob man da rot oder schwarz wählt, der Karren wird an die Wand gefahren bevor man ausgestiegen ist. Das will man doch.

      Um jetzt eine Alternative zu schaffen, muss man halt einmal eine Krot schlucken - aber das Leben, zumal das der Politik ist doch kein Ponyhof.

  13. Erwin Tripes (kein Partner)

    „Wer ist der österreichische Experte, der sich das antut? Der endlich den Sachverstand in die Regierung bringt, den Faymann, Spindelegger & Co nicht einmal als Berater bei ihren ohnmächtigen Bemühungen hinzuziehen?“
    Antwort: Na die Experten sind: Androsch und der Mitterlehner für alles - eh- scho -wissen und für die Pensionsreform der Blecha und der Kohl!!!
    Und der Spindelegger kann sich mit dem Faymann schon vorsorglich beim ESM anstellen.



  14. Interessierter Leser

    Wenn ich das richtig sehe, hat sich Spindelegger mit seinem „Hammer“ noch einmal versucht, sich gegen die SPÖ-Unvernunft-Mauerer zur Wehr zu setzen, wie man sieht wieder erfolglos. Die ÖVP scheiterte mit der Wahrheit über die Pensionsreform schon unter Vranitzky (Pensionistenbrief), unter Klima (die Gewerkschaften verhinderten eine Regierungsbildung), hatte dann die Möglichkeit unter Schwarz-Blau Änderungen vorzunehmen (die „soziale Kälte“ des Schüssel – samt erfundener Pflegerin), die dann unter Gusenbauer/Faymann wieder z.T rückgängig gemacht wurden. Jedes Mal wurde die ÖVP für das Sagen der notwendigen Wahrheit vom Wähler abgestraft und musste den Juniorpartner für einen SPÖ-Kanzler spielen (1x nicht, da hatten wir dann die Donnerstagsdemos). Nun wird mit allen Mitteln versucht - „WKR-Ball -Skandal“ - die Blauen noch mehr madig zu machen, sodass eine Koalition (Orden-nicht-Verleihung) nach der Wahl mit dieser Partei verunmöglicht werden sollte. ROT-schwarz wäre gesichert, es lebe unser „pragmatisierter“ ROTER Kanzler!



    • cmh (kein Partner)

      Wie ich schon bei der letzten Wahl laufend zum Besten gegeben habe:

      Wenn die ÖVP nocheinmal mit den Sozen koaliert, dann haben sie ausgschissen rückwirkend bis zur Eiszeit!

      Mittlerweile stehen wir im Präkambrium. Was nicht heißen soll, dass ich ein in der Wolle gefärbter Dinosaurier bin.

  15. brechstange

    Aus der Presse zu Prof. Hörmann

    "Verbotsgesetz fördert Missverständnisse"
    Hörmann selbst hielt in einer ersten Reaktion fest, dass er sich von der WU "in keiner Weise" wissenschaftlich oder inhaltlich beschränkt fühle. Er spricht von einem "Missverständnis sprachlicher Art", und "es ist wichtig, dass dem nachgegangen wird". Das Verbotsgesetz in seiner derzeitigen Form fördere solche "Missverständnisse", meint er: Es "können wirklich sehr leicht bestimmte sprachliche Formulierungen, die in einer anderen Erwartungshaltung gehört werden" zum Nachteil des Sprechers umgedeutet werden. Hier sei eine Überarbeitung des Gesetzes "eigentlich überfällig", meint Hörmann und will dafür gerne "als Paradefall" dienen. Ins rechte Eck will er sich keinesfalls stellen lassen: "Eigentlich bin ich einer, der Lenins Idee umsetzen will."

    Wie in Not, die wahren Intentionen preisgegeben werden. Außerdem erkennt man darin gut, wie Rot und Braun zusammenpassen.



    • Wertkonservativer

      Ist der Herr Hörmann nun ein Roter, ein Brauner, ein dunkelroter Leninist, oder doch vielleicht ein ganz anderer?

      Ich kenne mich nicht mehr aus, liebe brechstange!
      Ich dachte eigentlich, der wurde von den Roten wegen Holocaust-Bezweifelung als eher Blauer gebrandmarkt, und von den WU-Kapazundern daraufhin ins Schmuddeleck gestellt.

      Also nochmals: was ist der Mann wirklich, wie tickt er, was will er?

      Nach meinem Dafürhalten schwankt sein Charakterbild recht heftig, aber - bitte - in welche Richtung?
      Darf ich Sie um Erhellung bitten, liebe @brechstange?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • cmh (kein Partner)

      Hormann ist schlicht ein akademischer Depp.

    • Helmut Graser

      Er dürfte eine Art von Frühsozialist sein, der ähnliche Ideen wie Felber von Attac propagiert. Also zurück zu gemeinwohligen und kuscheligen Tauschsystemen, bei denen es dann allen Menschen auf Gottes Erde ganz wunderbar gehen wird (insbesondere Hörmann und Felber).

      Er war ungeschickt in der Beantwortung von Fragen zum Holocaust und hat einen Financier, der offensichtlich näher zu wirklich rechten Ideologien steht. Von diesem grenzt er sich nicht ab, sondern sagt, dass dies dessen Privatmeinung sei.

  16. Anton Volpini

    Seit Kreisky wird in Österreich die volkswirtschaftliche Mathematik außer Kraft gesetzt. Mit dem Ergebnis, daß mittlerweile meine ungeborenen Enkel verschuldet werden. Die werden, so schrieb kürzlich ein gescheiter Mitbürger, für etwas zahlen müssen, deren Leistungen sie nur aus den Geschichtsbüchern kennen. Es ist ein Skandal, das diese Menschen, die sich in das staatliche Gewaltmonopol hineingeschwindeln haben und es mißbrauchen, um sich und ihr Klientel zu versorgen, nicht nur noch frei herumlaufen, sondern uns auch täglich erklären, wie die Welt funktioniert!



    • M.S.

      @Anton Volpini

      Denen sind offenbar sogar ihre eigenen Kinder und Enkelkinder völlig egal. Aber wahrscheinlich ist für die ohnedies schon vorgesorgt, indem die lukrativen Politämter schon reserviert sind.

  17. Celian

    Standard & Poors bitte: Österreich um mindestens 2 Stufen abwerten.

    Die habens noch immer nicht kapiert!!



    • Azdak

      Ja, wir könnten Bittbriefe an die Ratingagenturen schreiben, damit der Druck auf unsere Politdodeln erhöht wird!

  18. socrates

    Aus meinem Jahrgang konnte 1 (einer) bis 65 bleiben, alle anderen wurden vorzeitig in den Ruhestand expediert. Ein 60jähriger Bekannter macht gerade einen AMS-Kurs zum vorstellen. Ein Schriftsetzer und Drucker lernt gerade auf Staatsunkosten, vom AMS geschickt, mit 60 spanisch. Das AMS ist eine Abcash-Institution für ParteiIntern.
    Was auch immer beschlossen wird, es ändert sich nur der Namen der Unterstützung. Ausländerregelung wie in der Schweiz bringt es!
    ALLE mit 65 in Pension und 2 Bonusjahre für jede Österreicherin pro Kind und in Ö bringt es!
    ALLE sind ALLE, auch Politiker, ÖBB, Landesbeamter, Richter, einfach alle.
    Die Höhe, auch für Migranten, hängt von den Einzahlungen ab, das bringt es!
    Die Regierenden betreiben ihr Geschäft: Ausnahmen schaffen!
    ALLE Kunstförderungen für Kunst, die keine Umwegrentabilität hat, abschaffen.
    Alle Förderung für Migranten abschaffen.
    Den ORF an Lugner verkaufen (habe ich hier gelernt, gefällt mir)
    50% der Beamten (Staat & Land), von oben beginnend, abschaffen.
    Landwirtschaftliche Förderung nur für bestellte Flächen und mit 500 ha deckeln.
    ALLE Förderungen veröffentlichen.



    • Observer

      socrates:
      Wenn Sie die Beamten-/Vertragsbedienstedenanzahl reduzieren wollen (was ich auch für gut empfinde), dann sollten sich gleichzeitig Bund/Länder/Gemeinden von manchen Pflichten verabschieden und diese dem freien Markt überlassen. Da könnten sich dann ggfs. tüchtige "Ehemalige" dort bewerben und ähnliche Tätigkeiten machen.

  19. Censorius

    quousque tandem abutere patienta nostra SPÖVP ?

    Es reicht ! Noch nie hat sich eine österreichische Regierung so unfähig gezeigt, Probleme zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zu setzen.
    Darüber kann das dämliche Lächeln Faymanns und die beschränkt wirkende Hilflosigkeit Spindeleggers nicht hinwegtäuschen. Auf diese Muppetshow können wir verzichten. Der Ständestaat wird als Austrofaschismus bezeichnet, wie soll man derzeit das Direktorium von Gewerkschaft, Arbeiterkammer, Bauernbund, Wirtschaftsbund und " Her mit dem Zaster Bund " nennen ? Es handelt sich um eine Diktatur von ungebildeten Möchtegerns, selbsternannten Hausmeistern, die den Dreck im eigenen Hause nicht kehren können.
    Wenn wir einen Bundespräsident hätten, der dieses Wort verdient, einen, der sich nicht darin erschöpft Banalitäten von sich zu geben und gnädig Faschingsorden zu verleihen, müßte er diese Regierung sofort wegen bewiesener Unfähigkeit entheben und ein Expertenkabinett einsetzen.
    Es ist Gefahr in Verzug !!!



    • Riese35

      *******************!

      Danke für die kurze, prägnante und ins Schwarze treffende Analyse.

      Zu ergänzen wäre noch, daß der Schwiegersohn des seinerzeitigen ÖVP-Bundespräsidenten Waldheim, der EU-Delegationsleiter der ÖVP, Othmar Karas, seinerzeit eine Wahlempfehlung für unseren jetzigen SPÖ-Bundespräsidenten abgegeben hat. Diese Tatsache sollte man im Hinterkopf behalten, sollte man in Versuchung geraten, bei den nächsten Wahlen zum Schmiedl statt zum Schmied gehen und (wieder) ÖVP wählen zu wollen.

      Dazu ein interessanter, in der "Presse" vertretender Standpunkt des Chefredakteurs: "Wir haben die Wahl: Strache oder das Mehrheitswahlrecht"

      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/729485/Wir-haben-die-Wahl_Strache-oder-das-Mehrheitswahlrecht?from=suche.intern.portal

      Bei einer solchen Regierungsbildung wird der Bundespräsident möglicherweise eine entscheidende Rolle spielen. Daher bitte den Standpunkt des EU-Delegationsleiters der ÖVP nicht vergessen!

    • mike1

      censorius: ausgezeichneter kommentar- sie nehmen mir die worte aus dem mund !

    • Censorius

      @ Riese35

      Gut, dass Sie mich daran erinnert haben. Othmar Karas, der " Gelegentlich-Abweichler " der ÖVP. Seine Meldungen, die ihn in die Medien bringen sollen, haben nür einen eizigen Zweck : Seine völlige Bedeutungslosgkeit zu kaschieren.
      Sohn eines Bezirsschulrates - Studienabbrecher - kein Arbeitsberuf - von Mock protegiert- unfähiger Generalsekretär-Ehegatte der Waldheimtochter-nach Brüssel entsorgt-hat sich gnädig bereit erklärt, den Parteivorsitz in Wien zu übernehmen, jedoch nur, wenn er einen MINISTERPOSTEN erhielte. Einer der Totengräber der ÖVP. Man vergißt nur so schnell .

    • Wertkonservativer

      Mit der Karas-Charakterisierung, und auch mit den Ausführungen im Original-Beitrag haben Sie ganz recht, werter @Censorius.

      Was den unsäglichen Karas betrifft: ein Paradebeispiel, wie Ehrgeizlinge ohne jegliches Charisma und ohne wirkliche Statur, durch günstige Umstände und mit Ellbogentechnik dann doch auf hohe und höchste Positionen kommen können.

      Aber, seien wir doch ehrlich: im EU-Parlament tummeln sich - von oben bis unten -derart viele Polit-Nullen und Ungustln, dass es schon fast eine Zumutung ist, uns diese Versammlung von Muppets als unsere parlamentarische Europa-Vertretung auf's Aug zu drücken! Da ist der Karas gerade im richtigen Verein!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Riese35

      Das EU-Parlament hat heute wahrscheinlich ähnlich viel zu reden wie die seinerzeitige Duma im Arbeiterparadies. Die Anforderungsprofile der dorthin Entsandten sind wahrscheinlich auch ähnlich: Einfach nicken und applaudieren, wenn die ZK-Sekretäre etwas einbringen und ihre Reden halten. Aber von dieser Ebene werden die Politoffiziere als Aufpasser entsandt. Was auf dieser Ebene geschieht, hat leider gewaltige Auswirkungen. Ist das alles nur Zufall?

  20. perseus

    Wenn man das liest, vergeht einem auch der an sich nötige Galgenhumor.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/729678/SuperMarkt_Reichtum-ohne-Leistung?_vl_backlink=/home/index.do

    Das sind die Aussagen des Regierungs-„Beraters“ namens Arbeiterkammer. Dazu kommt noch, dass die Presse den dialektischen Begriff „Reichensteuer“ gar nicht mehr unter Anführungszeichen setzt und ein Bild zeigt, das miese Klischees bedient.



    • M.S.

      Otto Schulmeister! Was ist aus Deiner Zeitung geworden!
      "Requiescant in pace."

    • cmh (kein Partner)

      "Kevin" allein zu hause!

      Statt "Kevin" bitte den Namen eines beliebigen PResseredakteurs einsetzen.

    • Buntspecht

      Aber der Artikel rechnet ausgezeichnet mit den Rot-Grün-Räuber-Wünschen ab! Eindeutiger kann man es nicht formulieren!!!

  21. marvin2284

    Wir sind es doch schon seit Jahrzehnten gewohnt, dass nur mehr Berufspolitiker unser Land regieren, die in der freien Marktwirtschaft kaum für eine Manager Tätigkeit die Befähigung hätten, doch das schlimmste an unserer derzeitigen Situation ist, dass es offenbar fast nur mehr unfähige Journalisten gibt, die sich im Fahrwasser dieser Politik sehr wohl fühlen.
    Heute gilt nur mehr Lug und Trug, diesen Leuten stehen alle Wege nach oben offen, die Verlierer sind alle, für die Werte noch etwas bedeuten.



    • M.S.

      @marvin2284

      Sie sagen es! Es sind die Zeitungsschmierer, die in keinem der wenigen seriösen Blättern eine Anstellung bekämen. Bei den Boulvardblättern, bei denen die Verleger von der Politik bezahlt (bestochen) werden, schreiben sie halt wie ihnen aufgetragen wird und haben dann eine sichere Stellung. Und wir haben dann die Politik wie sie jetzt eben ist.

  22. Josef Maierhofer

    Mit diesen Denkmustern und Prinzipien einer 'Koalition' wird wohl nie eine Lösung erarbeitet werden können.

    Die Themen sind vorgegeben, von Verwaltungsreform bis Privilegioenabbau, unzählige Male genannt worden, in Volksbegehren Demos etc. gesagt worden, zu den Regierungsmitgliedern ist nicht durchgesickert.

    Mit Parteidenken können wir keine Lösungen erarbeiten, auch nicht mit radikaler Dummheit, wird halt nur mit sachlicher und mühevoller Detailarbeit gehen und vor allem nicht mit Grabenkämpfen und Verschlagenheit.

    Ungewohnte Anforderungen an unsere 'Bolidig'.



  23. HJR

    Vor 40 Jahren gab's hierzulande wenigstens noch ein Kabarett, das sich so nennen durfte. Denn das, was unsere Regierung und - nota bene unser Parlament (von Kim Jong Heinz ganz zu schweigen) abliefern taugt möglicherweise als Futter für galgenhumorbewerte Endzeitmystiker, aber nicht mehr für Kabarettisten - weil's ja leider der real existierende, endlich dem Bildungsniveau jener entsprechende Nonsense ist, welche die schmied'sche erst noch produzieren wollte. (Immer dieser besch...ene vorauseilende Gehorsam!)

    Zum wiederholten Male: Es gibt nur zwei Optionen, wie sich in diesem unserem Land etwas ändern könnte:
    1) ... ein revolutionäres Ereignis - aber wer sollte das schon durchführen, da man so etwas ja planen müsste.
    2) ... ein dramatisches Ende der Euro- und Staatsschuldenkrise verbunden mit einem - zumindest teilweisen - Zerfall der EU. Aber auch hier würde nur die in zweiter Reihe lauernde und von jeglicher Kompetenz (um nicht von Charakter zu reden) weitgehend unbeleckte Meute jener (in meinem Projekt-Phasenplan als Stufe 6 rangierenden, auszuzeichenden Unbeteiligten) Karrieristen reussieren, indem sie das, was nachfolgt (gegen ein nicht zu geringes Entgelt) vermasseln.

    Soweit "Rathbauers heitere Worte zum Sonntag".
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]



    • HJR

      Sorry: ... welche die schmied'sche Gesamtschule ...

    • Cotopaxi

      Die Umstände arbeiten schneller als angenommen für die Machtübernahme Europas durch die Muselmanen.
      Deren geistige Elite wird zu Tausenden in Koranschulen tagtäglich ausgebildet und erhält danach in fast jedem europäischem Land umgehend Asyl samt dem Recht auf Familienzusammenführung.

    • Wertkonservativer

      Das, @ Cotopaxi , halte ich - mit Verlaub - aber für ein wenig übertrieben!

      Wenn wir Abendländler uns mit unserer in tausend und mehr Jahren gewachsenen Zivilisation inzwischen von den zugewanderten Anatoliern und Bosniaken fürchten müssen, dann ist uns eh nicht mehr zu helfen!
      Natürlich sind Entwicklungen in der von Ihnen angeführten Richtung genau zu verfolgen, aber so weit sind wir wohl noch lange nicht, dass die Nachfahren von Eseltreibern und montenegrinischen Strauchdieben uns ernstlich in Bedrängnis bringen könnten!!!!
      Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!

      Aber sonst: Friede, Freude, Eierkuchen!

      Grüße vom Wertkonservativen!

  24. BIÖ

    Motto: Wenn schon Schweinefleisch, dann soll es triefen.

    Ändert man etwas am Pensionsantrittsalter, dann wäre das einzig Sinnvolle aus unserer Sicht ein versicherungmathematischer Ansatz: Man darf an dem Tag in Pension gehen, ab dem man aufrgrund der Einzahlungsdauer das Existenzminimum als Pension erhalten würde (Berufsunfähigkeiten, Invaliditäten u.Ä. sind natürlich getrennt zu konzipieren).

    Alles Weitere ist jedem selbst zu überlassen.



    • cmh (kein Partner)

      Ich würde sogar noch weiter gehen und von (fast) allen neuen Staatsbürgern eine Kaution in der Höhe des Barwertes ihrer Arbeitslosen- bzw. Pensionszahlungen.

  25. Alexander Renneberg

    der link wurde von Udo gestern gepostet. sollte jemand nicht in den gestrigen eintrag schauen hier nochmals.

    http://www.netzticker.com/wirtschaft/ehemaliger-bdi-chef-henkel-sieht-euro-rettungsversuche-als-gefahr-fur-frieden-in-europa/116965

    Leute wie Hans Olaf Henkel fehlen in Österreich.

    Aber immerhin hat er unserem, ECHO einen beitrag zukommen lassen. ;-)



    • Udo (kein Partner)

      Das ist auch richtig so, da im ECHO fähige Autoren mit fundiertem Wissen zu wichtigen Themen Stellung nehmen und das ist in der heutigen Medienlandschaft leider schwer zu finden.(ganz ohne ;-))
      LG

  26. Observer

    Als Realist muss man erkennen, dass das demnächst zu beschliessende Sparpaket immer ein Kompromiss von SPÖVP sein wird. Man will vor allem verhindern, dass die Verlierer (und dies werden wir ja alle sein!) wie in Griechenland usw. auf die Strasse gehen werden. Für einen radikalen Kurswechsel - wie er eigentlich notwendig wäre - sind die Mehrheit unserer Politiker, Parteien und Bevölkerung nicht reif genug.
    Vermutlich wird es doch kleine Protestaktionen geben, aber diese dienen vorwiegend der Existenzberechtigung von AK, ÖGB usw.



  27. libertus

    Die wirklich knallharten Hämmer verschweigt der Vizekanzler wohlweislich.
    Was da zum Beispiel durchsickert, gibt noch weniger Anlaß zu Optimismus:

    *Wiedereinführung der Erbschaftssteuer ab 300.000,-- Euro
    *Stärkere Besteuerung des 13. und 14. Gehalts für Besserverdiener

    Wenn man bedenkt, daß bei der Erbschaftssteuer mit einem Einfamilienhaus samt Einrichtung und Garten bald einmal diese Grenze erreicht (oder wissen die Verhandler bereits von einer Immobilienblase auch in Österreich Bescheid?) und die Besserverdienergrenze noch schamhaft verschwiegen wird, kann man sich ausrechnen wie sehr es dem Mittelstand weiter an die Substanz geht.

    Da hilft auch eine Reform der Bundeshymne nichts mehr, sondern am besten ganz umschreiben von Österreich auf ÖsterARM und wenn uns nach den nächsten Wahlen diese "Mäuschen-Regierungsriege" erhalten bleibt - ja, dann gleich "zukunftsARM" dazu.



    • Alexander Renneberg

      aber gehen´s der spindi hat doch gestern g´sagt eine erbschaftssteuer wird es mit ihm nicht geben.

      allerdings traue ich ihm nicht. sollte die övp der erbschaftssteuer zustimmen wird sie viele wähler verlieren. mich inklusive.
      rückgrat war in den letzten jahren nicht die stärker der schwarzen.

      für eine besteuerung des 13. und 14. gehalts bin ich in jedem fall. und zwar schon bei 80 - 100.000 euro. das sollte für all jene die das verdienen kein problem sein.

    • contra

      @A. Renneberg

      Wird nicht bis heute von der ÖVP auf ausgabenseitigen Sparmaßnahmen beharrt?
      Orte ich da den nächsten Umfaller, obwohl viel mehr umfallen geht eh nimmer!

  28. Wertkonservativer

    Verzeihen sie bitte, werter Dr. Unterberger, es geht ja doch wirklich in erster Linie um die Erhöhung des faktischen Pensionsalters; eine Anhebung des gesetzlichen brächte derzeit doch kaum Einsparungspotential, das ja zunächst nur durch gezielte Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters lukriert werden kann.

    Soll sich der arme Spindi mit einer an sich derzeit unnötigen Forderung noch mehr Spott und Häme auf Haupt und Schultern laden?

    Bei der Mentalität unserer Landsleute, nach Studium bzw. Lehre möglichst bald in den "wohlverdienten" Ruhestand wechseln zu wollen, braucht es schon einen ziemlichen Löwenmut, überhaupt an der Pensionsalter-Schraube zu drehen.

    Und wenn bis 2020 wirklich vier Jahre faktische Mehrarbeitszeit erreicht werden können, wäre das schon ein ganz fulminanter Erfolg!

    Schauen wir uns jetzt einmal die Verhandlungsergebnisse an: sicher wird (und kann) es nicht das Optimum des Gewünschten bzw. Erwarteten sein, dazu sind die Zwänge und verschiedenen Auffassungen der Koalitionäre zu groß.
    Ein Schritt nach vorn sollte es allemal werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Alexander Renneberg

      manchmal wünsch ich mir deinen optimismus und deine loyalität was die övp betrifft!

    • contra

      @Wertkonservativer

      Mit dem faktischen Pensionsantrittsalter sollte man keinesfalls bis 2020 warten, das wird nicht gutgehen!

    • HDW

      Weil die "Frühpensionisten" dann in die Arbeitslose geschickt werden können und die zur Hälfte von den Unternehmen und nicht vom AVG (GSVG) bezahlt werden müssen und ausserdem bei Bedarf und Willen doch wieder in den Arbeitsprozess kommen und Pensionsbeiträge bezahlen! Dazu dient die Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters, jedenfalls in ernstzunehmenden Regierungen. Aber die Augenauswischerei mit dem "Faktischen Pensionsalter" ist die ÖVP Methode doch noch Stimmen zu kriegen und wieder 5 Jahre von den Kammer und ÖAAB-Pfründen zu leben. Koalition ist eben eine Form der Diktatur für die Dummen!

  29. Das Pingerle

    Eigentlich grotesk. Wenn sich die Finanzlage in den einzelnen Staaten existenzbedrohend zuspitzt (GR, I schon jetzt; F, Ö, D eben etwas später) schreien alle nach - nicht vom Volk gewählten - Expertenregierungen. So nach dem Motto: "Demokratie können wir uns nur in guten Zeiten leisten. Jetzt aber ist es wirklich ernst, da können wir uns solche Spielereien wie Parteien und Mehrheitswillen nicht mehr erlauben."

    Beweist streng genommen, dass Demokratien sich mittelfristig selbst abschaffen oder sich unvermeidlich in den Staatsbankrott treiben. Und muss ja auch so sein, wenn über Jahrzehnte die ungebildete Mehrheit der Bevölkerung das Sagen hat.



    • cmh (kein Partner)

      Es beweist in erster Linie die Weisheit der römisch republikanischen Staatsverfassung.

      In dieser war nämlich der Senatus consultum ultimum und in ganz verfahrenen Lagen der Dictator (mit "c") vorgesehen.

      Und es beweist weiter, dass heute der Unterschied zwischen einem Tyrannen und einem Dictator nicht mehr ganz klar ist. Nur unbewußt wird die Notwendigkeit rigoroser Maßnahmen gefühlt. Daher der Wunsch.

      Die kleinen unerzogenen Demokratietyrannen mißverstehen das dann als Ruf nach einem wirklichen Tyrannen zu welcher Aufgabe sie sich selber anbieten zu müssen glauben. Das ist die Gefährlichkeit der LAge.

  30. Alexander Renneberg

    das traurige ist, dass die övp bei all dem brav mitmacht und dann auch noch diesen "hammer" voller stolz verkündet!

    das nenn`ich chuzpe!

    und dann wundert sich die övp, dass sie ständig wähler verliert.

    nichts aber garnichts ist von den schüssel jahren bei den heutigen vplern hängengeblieben, da wird herabgeschaut anstelle von abgeschaut.

    haben die damals den ganzen mut, den ganzen drive verbraucht?

    gegen die heutige riege der övp war selbst willi "es reicht" molterer ein waghalsiger, mutiger mann!



    • Senfspender

      Die ÖVP macht nicht "mit", sie will genauso wie die SPÖ nur lavieren, um ja nicht Wähler zu vergrämen. Sie wird sie trotzdem verlieren!

    • Wertkonservativer

      Bei realistischer Betrachtung, liebe ÖVP-Skeptiker, ist es nicht ganz so, wie es hier dargestellt wird.
      Spindelegger zeigt durchaus auch kämpferische und selbstbewusste Züge, wie z.B. heute im Frühjournal.
      Ganz so knieweich sind die Schwarzen auch wieder nicht! Und die schwarze Handschrift wird im Endergebnis sicher zu finden sein (natürlich reduziert um die unvermeidlichen Kompromiss-Zugeständnisse an den Koalitionspartner).

      Ein wenig Gerechtigkeit hat sich unsere alte Bürgerpartei vielleicht doch verdient, oder?

      Nichts für ungut, AR (bist ja in letzter Zeit eh' recht nett zu mir!), und auch werter Senfspender!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • cmh (kein Partner)

      Womit wir wieder bei der Schüsselschen Ankündigung, von der dritten Stelle usw., wären.

      Wenn mir der Spindelegger garantieren könnte, dass sich nicht wieder die ÖVP-Granden (an diese richtete sich nämlich Schüssels Drohung!) durchsetzen werden, dann wäre die ÖVP für mich wieder wählbar.

      Da dies aber nciht der Fall ist - den guten Zügen Spindeleggers zu glauben getraue ich mich seit der Abhalfterung Schüssels nicht - man vielmehr von einem neuerlichen Umfallen und den Sozen gegenüber Einknicken der ÖVP ausgehen muss, sollte die Entscheidung klar, wenn auch nicht angenehm sein: diesesmal FPÖ!

      Denn die Sozen verstehen nur die Macht der STraße und die ÖVP-Granden nur die Macht der entzogenen Futtertröge.





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