Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Der Herr B. aus Norwegen

Es war und ist ein schreckliches Verbrechen, für das es Null Verständnis geben kann und darf. Nicht einmal einen Hauch an Verständnis. Der norwegische Herr B. ist ein gemeiner Massenmörder mit einer wirren Mischung von Ideen und Sympathien. Und selbst wenn von diesen der eine oder andere Gedanke kein absoluter Schwachsinn ist, so kann dadurch niemals eine Bluttat gerechtfertigt werden.

Nach Stunden und Tagen der absoluten Verwirrung und vieler voreiliger Spekulationen ist nun allen bekannten Fakten nach klar, dass die Mordtat nicht auf eine große Verschwörung oder ein Netzwerk zurückgeht, sondern dem wirren Kopf eines Einzeltäters entsprungen ist. Es ist die Tat eines seltsamen Menschen, der in Phantasieuniformen posiert, der Mitglied der Freimaurer gewesen ist (die ihn nach der Tat schnell ausgeschlossen haben), der alten deutschen Ritterorden nachhängt, der freilich auch die Sorgen vieler Menschen vor den Folgen der islamischen Immigration geteilt hat.

Ist man jetzt mitverantwortlich für diese Tat, wenn man auch solche Sorgen hat? Ganz gewiss nicht. Denn es gibt nur in totalitärer Propaganda das absolut Böse (das dann meistens einem anderen Totalitarismus in die Schuhe geschoben wird). Denn man kann durchaus ohne schlechtes Gewissen eine Autobahn benutzen, obwohl Massenmörder Hitler solche zu bauen begonnen hatte. Denn man kann durchaus ohne schlechtes Gewissen die Weltraumfahrt als einen tollen Triumph der Wissenschaft mit vielen segensreichen Konsequenzen – bis hin zur stark gewachsenen Präzision der Wettervoraussagen (auch der vielen zuletzt sehr schlechten) – begrüßen, obwohl es die kommunistischen Massenmörder waren, die den ersten Sputnik ins Weltall geschickt haben.

Ebenso sicher ist freilich auch, dass es nun nicht gerade leichter geworden ist, die Sorgen über die Folgen der größten Migration der Geschichte in sachlicher Weise zu artikulieren. Denn durch die wahnsinnige Tat des Herrn B. werden nun viele dieser Sorgen massiv denunziert werden. Der ORF hat ja in diesen Stunden prompt sofort einem linksradikalen „Wissenschaftler“ aus Deutschland eine Bühne gegeben, der gleich den österreichischen Freiheitlichen eine Mitschuld an der norwegischen Tat zugeschoben hat.

Wer wirklich mit der Größe und Menge der politischen Gewalt und des Terrorismus argumentiert will, der muss immer noch klarmachen, dass die islamistische Gewalt global weit an der Spitze liegt. Und der deutsche Verfassungsschutzbericht zählt weit mehr linke als rechte Gewalttaten auf. Gerechtfertigt ist aber ganz gewiss keine einzige davon. Mir fällt seit dem gescheiterten Juli 1944 auch kein einziger politischer Mordversuch mehr ein, der positiv zu beurteilen wäre.

Zu den vielen widerlichen Seiten des norwegischen Massenmordes gehört aber nicht nur die Instrumentalisierung durch die Linke, sondern auch der lächerliche Versuch des österreichischen Verfassungsschutzes, mit der norwegischen Doppeltat jetzt die lange geplante Verschärfung der Gesetze zu begründen. Herr B. hat nämlich an keinem Terrorcamp teilgenommen (auch wenn in diesem einen Punkt eine Strafbarkeit wahrscheinlich sinnvoll wäre). Und auch die massive Ausdehnung der Strafbarkeit von Meinungsdelikten hätte niemals seine Tat verhindert. Wenn die österreichischen Staatspolizisten sowie zwei ihnen hörige Ministerinnen die Meinungsfreiheit dennoch weiter einschränken wollen, dann untergraben sie genau jenen demokratisch-freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Verteidigung sie als ihre Absicht behaupten.

Zum Unterschied von der 68er Bewegung darf es unter anständigen Menschen keinerlei „klammheimliche“ Sympathie für den Herrn B. geben. Damals sind ja die Serienmorde der Baader-Meinhof-Bande von vielen Linken – auch solchen, die heute in wichtigen medialen und universitären Positionen sind – mit großer Sympathie, aber auch oft konkreter Hilfe begleitet worden. Erst wenn es in der immigrationskritischen Szene zu einer solchen Sympathie käme, wäre sie auf dasselbe verachtenswerte Niveau wie die 68er abgesunken.

Ich nenne den Täter zum Unterschied von allen anderen Medien übrigens nur „Herrn B“., weil ich nicht einmal einen symbolischen Beitrag dazu leisten will, dass die narzisstische Profilierungssucht jenes Mannes bedient wird. Die schon geschehene menschliche Tragödie würde nämlich zusätzlich zu einer geistigen, wenn sein Name auch noch zu einer Marke, zu einem Symbol für was auch immer werden sollte. Herr B. gehört in die gleiche Kategorie wie jene Menschen, die in den letzten Jahren auf amerikanischen und deutschen Schulhöfen sinnlose Massaker angerichtet haben, und deren Namen auch nicht wert sind, festgehalten zu werden.

Wir sollten uns aber über noch etwas ins Klare kommen. Solche Taten können traurigerweise immer und überall passieren, seit es die moderne Waffen- und Sprengstofftechnik gibt. Man kann natürlich, wie es einige Länder angekündigt haben, den Handel mit bestimmten Produkten wie Kunstdünger einschränken und kontrollieren. Übertriebene Hoffnungen sollte man aber nicht in den Erfolg solcher Gesetzesänderungen setzen. Auch wird die in Norwegen nun begonnene Diskussion über schnellere Polizeieinsätze kein Allheilmittel bringen können. Und geradezu blöd sind jene Kommentare, die so gerne spezifische nationale Erklärungsversuche bemühen: Etwas sei typisch für Norwegen, für die USA, für Deutschland, für Österreich . . .

Übrigens können auch nur nostalgietrunkene Menschen glauben, dass frühere Zeiten weniger gewalttätig gewesen waren. Lediglich die Tatinstrumente waren andere, von den staatlichen Serienverbrechen wie Folter, Leibeigenschaft, Sklaverei oder Hexenverbrennungen ganz zu schweigen (unabhängig davon, dass sie bisweilen auch von katholischen oder protestantischen Potentaten gutgeheißen worden waren).

Kann nicht bisweilen ein großes Ziel solche Mittel rechtfertigen, mögen nun manche fragen. Gewiss ist die philosophisch-naturrechtliche Diskussion über das Widerstandsrecht gegen Gewaltherrscher eine sehr ernsthafte. Es ist aber völlig absurd, in einer Demokratie, wie sie Norwegen zweifellos ist, über ein solches Gewalt eventuell legitimierendes Widerstandsrecht auch nur nachzudenken. Die Demokratie bietet eindeutig immer noch genügend Mittel, sich zu artikulieren, zu organisieren und Gesetze zu ändern. Aber eben nur, wenn man die Mehrheit überzeugen kann, und nicht wenn man sich zum einzelgängerischen Retter des Abendlandes erklärt.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2011 15:07

    Erlauben Sie mir; bitte, daß ich meinen Kommentar zur norwegischen Tragödie, den ich heute schon einmal gepostet hatte, weil ich nicht wußte, ob Dr. Unterberger sich heute des Themas annehmen würde, hier noch einmal poste!

    "Es ist nicht "Thema" im Blog, ich weiß; aber ich möchte mein Befremden über die "Wendung", die dieser grauenhafte Mord in Norwegen nimmt, nicht unerwähnt lassen:

    Es ist schon ein starkes Stück, jetzt plötzlich einfach so zu tun, als trügen diejenigen, die in Europa vor der ständigen Überfremdung durch die von verantwortungslosen Politikern am millionenfachen Eindringen von vor allem MOSLEMISCHEN Zuwanderen WARNEN, die Schuld am ständig wachsenden Mißmut der Bürger über diese UNTRAGBAREN ZUSTÄNDE.

    Das völlige Ignorieren der unfähigen Politiker, die GEGEN den WILLEN der jeweiligen BEVÖLKERUNG Unmengen an gänzlich WESENSFREMDEN Ausländern ihrem Volk zumuten und AUFZWINGEN ist es, das den Menschen ihre Ausweglosigkeit und OHNMACHT zeigt.

    Und jetzt ist man bestrebt, NICHT den VERURSACHERN der haltlosen Zustände durch die ÜBERFREMDUNG, nämlich den dafür verantwortlichen POLITIKERN, die Schuld am verständlichen UNMUT und dem unerträglichen Unbehagen anzulasten, sondern JENEN, die unter dieser unerträglichen verantwortungslosen Politik der schrankenlosen Zuwanderung LEIDEN, nämlich die jeweils autochthone Bevölkerung dieser Länder.

    Man VERURTEILT also NICHT die VERURSACHER der MISSSTÄNDE, sondern diejenigen, die unter den Mißständen LEIDEN. (Damit meine ich ausdrücklich NICHT diesen Massenmörder, sondern die schweigende, leidende Bevölkerung!)

    Durch die PC-KEULE wird jeder Kritiker an den unhaltbaren Mißständen durch Massenzuwanderung vor allem von Moslems MUNDTOT gemacht. Gäbe es europaweit eine VERANTWORTUNGSVOLLE Einwanderungspolitik, käme es vermutlich nicht zu solchen Katastrophen wie in Norwegen, daß solche Fanatiker überhaupt heranwachsen können.

    Meine Frage: Wie kann die wehrlose Bevölkerung zu ihrem Recht auf eine halbwegs intakte Heimat kommen, wenn die Politik unfähig ist, dieses unumstrittene Recht darauf zu gewährleisten? Auf jeden Fall nicht dadurch, daß man die gewaltigen Probleme mit der aufgezwungenen Überfremdung leugnet, wie es die LINKEN gewohnt sind zu tun und jeden einen NAZI schimpfen, der die Probleme beim Namen nennt.

    Noch einmal: An dem grauenvollen, unentschuldbaren Massaker sind nicht die WARNER Schuld, sondern die LEUGNER der Ausländerproblematik!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2011 13:09

    ORF in der Mittags-ZiB: ein völlig abgehobener "Traumatologe" macht die österreichische FPÖ verantwortlich für die grausame Tragödie in Norwegen.

    Wie lange darf dieser "Rotfunk" noch agitieren und Nestbeschmutzen?

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2011 16:16

    Es gibt keine Argumente, die diese Tat rechtfertigen könnten und es gibt aber auch keine Argumente, dass nun die Bevölkerung Europas, od. speziell die Bevölkerung Österreichs, durch verschärfte Antiterrorgesetze u. Überwachung weiter in ihrer freien Meinungsäußerung beschnitten wird, wie es sich so mancher "Gutpolitiker" vorstellt.

    Diese Tat ist einem Geisteskranken zuzuschreiben u. nicht, wie viele es gerne hätten, der FPÖ.

    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen,

    meine Verachtung den Leuten, die daraus politisches Kleingeld wechseln wollen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2011 14:06

    Das Internetportal "politically incorrect" (p.i.) und der Publizist Henryk M. Broder werden ja auch bereits von manchen Medien als "Mitschuldige" an dem grauenhaften Verbrechen bezichtigt.
    Ein Poster zitiert heute auf der Homepage:

    "Wunderschön … ich bewundere gerade die hochästhetische Präzision, mit der das alles abläuft. Wie in einem Uhrwerk.
    Es passiert schließlich zu einem sehr günstigen Zeitpunkt: der Widerstand der Bevölkerungen gegen die desaströse sozialistische Planwirtschaft à la Brüssel wächst und wächst, der Unmut der Menschen gegen eine hypertrophierende political correctness, finanzpolitischen Irrationalismus und die Entmündigung der politischen und auch der Haushalts-Souverenität von Landesregierungen nimmt zu – und schon ist, makaber gesprochen, genau zum “richtigen Zeitpunkt” ein rechtsextremistischer, christlich-fundamentalistischer, ultranationalistischer, anti-islamischerTäter zur Stelle, der auch Kanzlerin Merkel, die SPD, Linke und Grüne allgemein im Visier hatte. Perfekt. Paßt wie angegossen. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus: als hätte eine Manufaktur für schweizer Uhrwerke sich das alles ausgedacht. Da kommen auch schon die ersten Zeitgeistopfer und erklären, man brauche mehr Kontrolle und Überwachung, man müsse Dateien über Menschen mit “kruden Gedanken” anlegen – wobei es natürlich den “Eliten” obliegt, zu definieren, was denn krude sei und was nicht – mein lieber Weltgeist, du bist ein Genie. Ich glaube, selbst der begabteste Drehbuchautor hätte sich das nicht perfider und brillianter ausdenken können. Ich bin sprachlos angesichts deines Perfektionismus."

    Und auch zur Ablenkung von der sich anbahnenden Finanzkatastrophe hervorragend geeignet!

  5. Ausgezeichneter KommentatorIntellekto
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2011 15:21

    BRAVO! BRAVO! BRAVO! SCHAMLOS benützt der ORF diese schier unglaubliche Tat eines Einzigen für SPÖ Propaganda.Seltsame Psychiater,die sofort nach der Tat-der Rest der Welt verharrt noch im Schockzustand und völliger Ratlosigkeit-erklären,was da genau geschehen ist:Die Nicht-Linken,die die Multi-Kulti Gegner sind warens halt wieder einmal! Filme über den Bomber Fuchs,der-trotz aller Versuche der damaligen linken Szene,ihn als Teil eines rechten Netzwerks darzustellen-ein spinnender EINZELtäter war(und wenn ich mich nicht irre SPÖ-Mitglied!)sind schnell zur Hand. Dann ein Wissender der die Türkenbelagerung Wiens von 1683 aus dem Hut zaubert und so aussehen lässt,als ob das ein Pfadfinfertreffen gewesen waere!! Schade daß die Wiener von damals nicht mehr von der Grausamkeit und dem gigantischen Hegemonialstreben der Osmanen berichten können!! Am Schluss kommt,was immer kommt:Der Orgasmus,der Orgasmus der Verblödung:Die FPÖ wars! Ah ja! Eh kloar! Wer wenn nicht er,der Strache!! So gehts jedem der in der Hammer und Sichel "Republik" nicht auf linker Linie ist...Gehts noch infamer? Und das alles in Sekundenschnelle,noch bevor überhaupt eingehendere Untersuchgungen stattfinden hätten können,von einem Gerichtsverfahren ganz zu schweigen. Ich schäme mich für den ORF,der nicht einmal ganz kurz sich Zeit nehmen kann für Stille,Trauer Schock . Was ist aus meinem Österreich geworden!!??

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2011 11:51

    Ich lobe mir die Norweger und Politiker wie Stoltenberg, die keine politisches Kapital schlagen aus diesem furchtbaren Verbrechen.

    Ich finde es widerlich, wie in Österreich dieses Verbrechen politisch ausgeschlachtet werden soll. Ich schäme mich für Österreich.

    Bereits der Fall des russ. KGB-Agenten, der nicht aufgrund eines europäischen Haftbefehls in einen europäischen Rechtsstaat ausgeliefert werden konnten, zeigte bereits opportunisitsicehs, schäbiges und feiges Verhalten von Österreichern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSusi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2011 15:10

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Wie Sie vollkommen richtig schreiben, ist die Tat des Herrn B. unentschuldbar.
    Doch wird wie immer bei Katastrophen gefragt, wie es dazu kommen konnte. Bei den mir bekannten Erklärungsversuchen wird meiner Meinung nach ein Aspekt (bewusst?) außer Acht gelassen.
    Die „politische Korrektheit“ hilft nicht, die Atmosphäre zu entspannen, sondern führt im Gegenteil dazu, dass es keine freie Meinungsäußerung mehr gibt, auch wenn (derzeit) auf eigene Meinung (noch) keine Strafverfolgung zu befürchten ist.
    Es gibt Fakten im Zusammenhang mit Immigranten, die für Menschen unseres Kulturkreises unangenehm sind, die aber nicht zugegeben werden und die daher auch nicht ausgesprochen werden dürfen.
    Wenn aber die besonnenen Parteien und Politiker sich nicht trauen das Thema aufzugreifen, dann darf man sich nicht wundern, wenn es von anderen in unzutreffender Art beantwortet wird.
    Könnte man über Probleme des Zusammenlebens in Ruhe diskutieren, könnten sich wahrscheinlich auch entsprechende Lösungen finden. Wenn diese Schwierigkeiten jedoch unter den Teppich gekehrt oder gar geleugnet werden, wenn Menschen, die darüber sprechen wollen, als Ausländerhasser denunziert werden, dann entsteht ein Klima der Ohnmacht. Zorn staut sich auf, Hilflosigkeit macht sich breit und irgendwann kommt es zu Fehlreaktionen einzelner oder – noch schlimmer – es mündet in den Wunsch nach einem starken Mann, der endlich aufräumt.
    Wenn ein Dampfkessel mit verheerenden Folgen explodiert, trägt auch derjenige Schuld, der das Ventil entfernt und den Kessel zugeschweißt hat.

    Bitte machen Sie weiter in Ihrem Kampf gegen den linken Meinungsterror und seien Sie weiter die Plattform für eine freie Meinungsäußerung!

    Mit freundlichen Grüßen
    Elisabeth und Prof. Peter Pecha

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSchnabeltierfresserfresser
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2011 17:57

    Schnabeltierfresser, Sie haben den Unterschied zwischen Konservativismus und Ideologie überhaupt nicht verstanden.

    Einer der wichtigsten Erkenntnisse des Konservatismus ist, dass alle Ideologien Irrtümer sind. Ideologie vereinnahmt ein intellektuelles System und sagt: "Dies ist die einzige Wahrheit." Es ist aber unvermeidbar, dass die Realität diesem System irgendwann in zunehmende Maße widerspricht. Aber eine Ideologie kann sich einfach nicht der Realität anpassen; ansonsten würde sie ihr eigenes System kippen.

    Daher muss der Realität von der Ideologie unterdrückt werden. Wenn die Ideologie an der Macht ist, nutzt sie diese zur Unterdrückung. Sie verbietet das Schreiben oder Sprechen bestimmter Tatsachen. Ihr Ziel ist es, nicht nur die Meinungsäußerung zu verhindern, die dem widerspricht, was "wahr“ sein muss, sondern sogar die Meinung an sich.

    Am Ende führt die Ideologie zwangsläufig zu Konzentrationslagern, Gulags und direkt ins Grab.


alle Kommentare

  1. DerTurm
    29. Juli 2011 23:04

    ...da ich mal annehme, dass die wenigsten hier zuviel Freizeit haben, um das berüchtigte Manifest zu lesen, ein interessanter Artikel dazu findet sich auf achgut (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/allah_jesus_hitler_marx_adorno_merkel_bush_freud_und_ich/ ):

    Ranking der Wegbereiter des Terrors”

    Aufgeführt ist jeweils die Zahl der Referenzen (namentliche Erwähnungen) im “Manifest” des Terroristen.

    Allah 255
    prophet 157
    Frankfurt School 102
    B. Ye’or 68
    Jesus 61
    R. Spencer 53
    Qu’ran 44
    A. Hitler 41
    Bible 37
    G. Wilders 30
    K. Marx 29
    O b Laden 29
    G. Lukacs 24
    W. Churchil 23
    H. Marcuse 22
    S. Vryonis 22
    S. Trifkovic 22
    T. Adorno 20
    A. Gramsci 20
    T. Jefferson 18
    T. v. Gogh 18
    B. Lewis 17
    A. Merkel 17
    A. Bostom 17
    A. Vacalopoulos 16
    P. Fortuyn 16
    Benedict XVI. 15
    G. W. Bush 14
    M. Barroso 14
    N. Sarkozy 13
    J. Solana 12
    G.Brown 11
    J. Stalin 11
    Sitting Bull 11
    S. Freud 9
    H. Broder 9
    P.Davis 6
    E. Watson 6
    A. Custer 6
    Crazy Horse 6
    M. Thatcher 6
    D. Brown 5
    P.Wittek 5
    D. Angelov 5
    D. Lindberg 5
    W. Lenin 5
    J. Chirac 5
    T. Erdogan 5
    F. Schramma 4
    S. Milosevic 4
    Angela Davis 3
    R. Davison 3
    D. Blunkett 3
    D. Duke 3
    R. Dawkins 3
    Che Guevara 3
    J. Haider 3
    M.Davis 2
    V. Hanson 2
    M. Watson 2
    D. Sinclair 2
    D. Kane 2
    M. Luther 2
    H. Clinton 2
    P. Kennedy 2
    J. F. Kennedy 2
    A. Smith 2
    Artur Davis 1
    K.Davis 1
    R.Davis 1
    W. Benjamin 1
    B. Bloom 1
    B. Braude 1
    O. Warner 1
    D. Coleman 1
    D. Pryce-Jones 1
    D. Martin 1
    D. Lloyd George 1
    H. Smith 1
    J. Smith 1
    D. Wood 1
    B. Clinton 1
    Michael Jackson 1
    Elvis Presley 1
    The Beatles 1
    H. Kennedy 1
    O. Spengler 1
    M. Atta 1
    D. Miliband 1
    R. Kipling 1

    ...es ist also für jeden etwas dabei.

  2. Martin Fasan (kein Partner)
    29. Juli 2011 11:11

    Hier spielt sich die ganze Diskussion im Kleinen von Neuem ab: Es wird wechselseitig pauschal verurteilt: ORF = linkstotaliär; jeder, der Probleme im Zusammenhang mit Migration aufwirft = ein Nazi oder Rechtsterrorist. Genau das ist das Problem: Vereinfachung und Pauschalierung reduzieren das Denken und den Verstand und schüren den Hass und die negativen Emotionen. Und ohne die sind Terroranschläge (von woher auch immer) undenkbar!

  3. Tertullian (kein Partner)
    28. Juli 2011 19:02

    http://www.youtube.com/watch?v=vI1neeqd7c8

    Adrian Salbuchi aus Buenos Aires untersucht die mögliche zionistische Verwicklung in den Bombenanschlägen von Oslo und dem Massaker von der Utoja-Insel durch Anders Behring Breivik vom 22. Juli 2011 und den Versuch der Massenmedien, die Aufmerksamkeit davon abzulenken und vielmehr "rechtsextreme", nationalistische Gruppierungen dafür verantwortlich zu machen.

    Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=5qLm4-srIzg

    Internetseite von Adrian Salbuchi & Mitstreitern: http://www.secondrepublicproject.com

    Hinweis: Man beachte die zufällige (?) Datumsgleichheit der Anschläge vom 22. Juli 1946 in Jerusalem im King David Hotel durch die zionistische Terrorgruppe Irgun Zvai Leumi unter ihrem Anführer Menachem Begin und dem Anschlag am 22. Juli 2011 in Oslo/Utoja-Insel in Norwegen, also genau 75 Jahre danach...

    • cmh (kein Partner)
      28. Juli 2011 19:43

      Ach Tertullian, was sollen denn die Juden sonst noch alles machen? Es genügt offensichtlich nicht, wesentliche Beiträge zu Kultur und Fortschritt zu leisten, sich zu assimilieren (NB: Die Moslems haben sich sicher gemerkt, dass das den Juden nichts genutzt hat!), sich in größeren Zahlen (hier ist Massenmord angebracht, GEnozid ist aber auch OK) hinschlachten zu lassen, nach Palästina aussiedeln zu lassen, diesen Wüstenstrich zu bebauen, dabei noch eine schlechte Nachrede zu haben und jetzt dieses Attentat?

      Dazu müssten sie Alkaida-ähnliche Strukturen aufgebaut haben - und dann noch einen Norweger anzuheuern. Also so gut das klingt, im einzelenen kann das sicher so nicht gehen. Da haben die Isis sicher soviel damit zu tun wie HC Strache.

    • panzerechse (kein Partner)
      28. Juli 2011 20:22

      Cui bono ... ist immer die grundsätzliche Frage. Ich frage mich z.B. schon seit Jahren, warum die Gewalt und Bedrohung der jüdischen Bevölkerung durch Moslems in Europa so überhaupt kein "Theater" auslöst? Bemerkenswerterweise auch kaum in den jeweiligen Kultusgemeinden ...

      In Amsterdam empfiehlt der Sozen-Bürgermeister den mit nackter Gewalt bedrohten jüdischen Bürgern den "Umzug" - auch nach Israel ... Wenn ein Grüner/blutrot Ar... 1 Million tote Israelis als gute "Verhandlungsgrundlage" für einen "ewigen" Nahostfrieden akzeptiert ...? Da muss man eigentlich ein "Informationsjunkie" sein, um darüber überhaupt zu erfahren! Was geht hier vor?!

      Das muss jetzt natürlich nicht mit diesem Fall direkt zu tun haben ... Aber seltsame Verbindung scheinen zu bestehen.

  4. byrig
    28. Juli 2011 00:09

    nach mehr als 1-wöchiger abstinenez-auch medialer-bin ich von a.u. begeistert.nach all den lauwarmen oder abzulehnenden kommentaren in den diversen medien ist es befriedigend,so eine meinung zu lesen.und die meisten kommentare ebenso.
    ich erfuhr von dem drama erst vorgestern,am flughafen.erst in englisch,dann von ei nheimischen medien.dort wurde mir als erstes vermittelt,dass die fpö eine grosse moralische mitschuld habe.
    jetzt weiss ich mehr darüber.
    aber eines ist klar:wie schamlos linke medien und der orf im speziellen diese tragödie politisch instrumentalisieren,ist ungeheuer.und bleibt hoffentlich nicht folgenlos.
    besonder geärgert hat mich auch die kurier-meinung,durch ihren linkslinken chefredakteur.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Juli 2011 10:08

      Nur mal angenommen, das Massaker wäre eine "Zeitungsente" gewesen:

      Die Kommentare in den Leitartikeln aller Medien, die Schlussfolgerungen aller "Edelfedern" des politischen Feuilletons sowie alle "schlüssigen" Schuldzuweisungen dieser "Antifa-Djihadisten" hätten nicht anders ausgesehen.

  5. cmh (kein Partner)
    27. Juli 2011 14:05

    Auch wenn es nicht leicht fällt, der Einwand ist doch nötig, damit wir uns nicht alle ins Nirwana hineinplappern.

    Ein getöteter Mensch ist immer einer zuviel und rd. 90 Personen sind auf alle Fälle schrecklich und unentschuldbar.

    Trotzdem, sollten wir uns jetzt nicht leichtfertig in Schwierigkeiten hineinplappern.

    Herr B. ist eingestandermaßen der Mörder vieler Menschen, aber ein Massenmörder, oder ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit ist er sicher nicht. Seine Morde sind schlimm genug!

    Nicht dass ich jetzt eine Lanze für ihn brechen möchte - das sei mir fern. Ich sorge mich nur um unseren Sprachgebrauch, der nach Superlativen lechzt und der glaubt damit auch schon einen Gedanken mehr zu fassen. Dabei geht die Fähigkeit, Nuancen zu erkennen verloren und schwuppdiwupp finden wir einfache Morde, dann möglicherweiser tatsächlicher ideologischer PRovenienz, für nicht der Mühe wert, eine Fahndung aufzunehmen.

    Hand in hand damit geht der Ruf, den man fallweise vernehmen kann, dass Herr B. ausnahmsweise, obwahl sonst überall die Todesstrafe bekämpft, doch zum Tod verurteilt werden sollte.

    Einschub:

    Gerade hier in Österreich erscheint es mir zudem als mehr als widersinnig, wenn jetzt nach stärkeren "Methoden zur Terrorismusbekämpfung" gerufen wird - und das von den gleichen Leuten, die nicht Manns genug waren, eine Person, für die zwar die Unschuldsvermutung zu gelten hat, die aber doch eine gewisse Schwierigkeit gehabt hätten, ihre Nichtverstrickung in die notorischen Verbrechen auf dem GEbiet unserer baltischen EU-Partner glaubhaft zu machen. Diese Leute haben doch damit bewiesen, dass sie die Waffe, die sie jetzt haben wollen, nicht beherrschen. Die zwar gerne Unschuldige schikanieren, aber in die Hose scheißen, wenn sie tatsächlich einmal einer Macht, und sei diese auch nur abgedankt, gegenüberstehen.

    Quis custodiet ipsos custodes.

    WEnn der Haftbefehl eines EU-Kleinstaates vor dem Ukas weichen muss, dann besteht doch sicher Handlungsbedarf.

    Ende des Einschubes.

    So oder so, wir gehen interessanten Zeiten entgegen. Daher sollten wir die Lautstärke unserer Uberraschungsrufe etwas herunterregeln.

    • terbuan
    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juli 2011 17:29

      Ab wann darf man sich denn "Massenmörder" nennen?

      Ab 3000 Opfern ...
      (siehe 9/11)

    • cmh (kein Partner)
      27. Juli 2011 18:56

      @Neppomuck

      Die Frage ist falsch gestellt.

      Jeder Tote ist nur seinen eigenen Tod gestorben. Man sollte das daher nicht an der Anzahl der Toten oder dem geistigen Zustand des Mörders festmachen.

      Ich wollte vielmehr darauf hinweisen, dass sich diejenigen, die Massenmörder schreien und für extreme Strafen plädiern, eigentlich um die Trauerarbeit, die schon bei einem einzigen Mordopfer zu leisten wäre, herumzuschwindeln versuchen.

      Dabei wird immer wieder aufs neue übersehen, dass sich die Schlinge um den Hals noch ein wenig mehr zugezogen hat.

  6. Aron Sperber (kein Partner)
    27. Juli 2011 10:45

    “Terror einmal anders”

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/07/26/terror-einmal-anders/

    Niemand feiert den Massenmörder als Helden.

    Niemand sucht nach Rechtfertigungen für die Wahnsinnstat.

    Niemand versucht mit Hilfe einer Verschwörungstheorie wem anderen die Schuld zuzuweisen.

    Jemand fordert stattdessen einen “harten Kampf“ gegen die Ideologie („rechts“) des Täters.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:58

      Man sollte den Kampf gegen Drogen intensivieren.

      Damit die zugedröhnten Linken langsam wieder aufwachen können.

    • socrates
      27. Juli 2011 17:56

      Aron Sperber
      Jemand fordert stattdessen einen “harten Kampf“ gegen die Ideologie („Freimaurer“) des Täters.

  7. Johann Scheiber
    27. Juli 2011 09:37

    Von dem berühmten Ethnologen Rene Girard stammt der Satz, dass die Entdifferenzierung der Kulturen die Vorstufe der Katastrophe ist.
    Dies ist das Ergebnis einer den Zeitraum von Jahrtausenden erfassenden Forschung menschlicher Kultur. Man könnte diesen Satz wohl das eherne Gesetz der Multikultur bezeichnen.
    Damit ist das Verhältnis von Ursache und Wirkung geklärt.

    Warum Soziologen von der Beach-Volleyball-Uni Klagenfurt und von der Freien Chaos Uni Berlin zu diesem Thema zu Wort kommen und nicht wirkiche Wissenschafter, ist Teil des nun verschärften Umerziehungsprogrammes.

    In Rene Girards Hauptthese geht es um die Überlegenheit und die Wahrheit des Christentums, weil im Christentum erstmalig und einmalig der Gewalt der Boden der Legitimität entzogen wurde.

    Nichts würde daher unsere öffentliche und veröffentlichte Meinung, die verseucht ist von Hasspredigten unterschiedlichster Provinienz, mehr brauchen als die Aktualisierung und Gegenwart des christlichen Glaubens und der christlichen Seelsorge.

    http://www.welt.de/print-welt/article670569/Das_Christentum_ist_allen_anderen_Religionen_ueberlegen.html

  8. Neppomuck (kein Partner)
    27. Juli 2011 09:12

    Was muss ich zu meiner "Bestürzung" heute in der Krone am Titelblatt ausnehmen?

    „Amokläufer tötete im Drogenrausch“

    Uijegerl, das wird unseren Grün/Roten und ihren „Legalize it“-Ambitionen aber überhaupt nicht gefallen.
    Ergo: Verbietet die Krone.

    Weitere naheliegende Konklusionen mögen gezogen werden.
    Was allerdings die Speicherkapazität des Blogs hier bei weitem überfordern würde.

    • Undine
      27. Juli 2011 20:17

      @Neppomuck

      Es ist wirklich erstaunlich, daß man es im ORF schafft, 5 Tage nach dieser Tragödie noch immer zu verschweigen, daß der irre Täter FREIMAURER war und seine grauenhafte Tat im DROGENRAUSCH begangen hat. WARUM ist man da plötzlich so zartfühlend, wenn's um den übermächtigen, undurchsichtigen Geheimbund (manus manum lavat!) und um DROGENMISSBRAUCH geht? Weil der saubere Geheimbund der Freimaurer nicht beschmutzt werden darf, ebensowenig wie die Befürworter und Verharmloser der Drogen?

  9. Fakten, Fakten, Fakten (kein Partner)
    27. Juli 2011 07:21

    So, da von Unterberger nichts ausgebessert wurde und von den Kommentatoren nur die üblichen Relativierungen kamen erlaube ich mir hier noch einmal die Fakten zu posten. Dieses nette Beispiel ist nämlich symptomatisch. Statt auf Fakten basiert zu diskutieren werden Lügen, Halbwahrheiten, Schauergeschichten usw. hervorgekramt und entsprechend aufgeregt vorgebracht. Wer diese dann kritisiert ist ein politisch korrekter Gutmensch. Darauf wächst dann das Klima des Hasses. Auch der Attentäter hatte sich eine Fantasiewelt auf Lügen, Halbwahrheiten und Wahnvorstellungen aufgebaut.

    Zitat Unterberger: Und der deutsche Verfassungsschutzbericht zählt weit mehr linke als rechte Gewalttaten auf.


    Nach Phänomenbereichen unterschieden wurden 16.375
    (2009: 19.468) Straftaten dem Bereich „Politisch motivierte Kriminalität
    – rechts“, 6.898 (2009: 9.375) dem Bereich „Politisch motivierte
    Kriminalität – links“ und 917 (2009: 966) dem Bereich der „Politisch
    motivierten Ausländerkriminalität“ zugeordnet. Bei 2.990
    (2009: 4.108) Straftaten konnte keine Zuordnung zu einem der o.g.
    Phänomenbereiche getroffen werden.


    Insgesamt wurden 20.811 Straftaten (76,6%) mit extremistischem
    Hintergrund ausgewiesen (2009: 24.9522 = 73,6%), davon
    15.905 (2009: 18.750) aus dem Phänomenbereich „Politisch motivierte
    Kriminalität – rechts“, 3.747 (2009: 4.734) aus dem Phänomenbereich
    „Politisch motivierte Kriminalität – links“ und 790 (2009: 707)
    aus dem Bereich der „Politisch motivierten Ausländerkriminalität“.
    369 (2009: 761) Straftaten deuten aufgrund der Tatumstände auf
    einen extremistischen Hintergrund hin, diese wurden ohne Zuordnung
    zu einem Phänomenbereich gemeldet.

    http://www.verfassungsschutz.de/de/publikationen/

    Der österreichische Verfassungsschutzbericht zeigt ein ähnliches Bild:

    Im Jahr 2009 wurden 90 angezeigte Straftaten mit erwiesenem
    oder vermutetem linksextremen Hintergrund registriert.

    Im Jahr 2009 sind insgesamt 453 rechtsextremistische, fremdenfeindliche/
    rassistische, antisemitische sowie sonstige Tathandlungen,
    bei denen einschlägige Delikte zur Anzeige gelangten, bekannt
    geworden (2008: 451 Tathandlungen).


    http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Verfassungsschutz/BVT_VSB_2010_20100401_Onlinefassung.pdf

    Nun sehe ich es schon vor meinem geistigen Auge: "Aber bei den Rechten sind das doch sicher alles Meinungsdelikte, während die Marxisten mordend durch die Straßen ziehen"
    Nein! Dem Verfassungsschutzbericht ist auch eine Aufschlüsselung nach Taten zu entnehmen, auch bei den Taten gegen Leib und Leben ist der Rechtsextremismus eindeutig führend.

    A.U. dürfte seine Recherche wie so oft hauptsächlich auf seine eigenen Gehirnwindungen beschränken. Da liegt genau die Problematik begründet. Statt ruhig und auf Fakten basiert zu argumentieren baut sich so mancher seine recht eigentümliche Welt auf. Was nicht hineinpasst wird entweder von Haus aus ignoriert oder negiert - ist ja alles Datenmaterial gefälscht in der bösen linkslinken Welt. Teilweise werden auch einfach "Fakten" erfunden, so die Kettenmail über das angebliche Nikolausverbot (das es nie gegeben hat). Diese Vorgehensweise hat der Attentäter ins Extrem gelebt, er befand sich eben schon im Krieg mit seiner Eigenbauwelt.

    Aber auch mal was ganz grundsätzliches - welche Logik steckt eigentlich hinter diesem "Die Rechtsextremen sind doch viel besser als die Linksextremen"? Identifiziert man sich hier vielleicht doch ein bisserl mit der einen Seite? Das ist übrigens keine Unterstellung sondern eine Frage, vielleicht sollte so mancher mal in sich gehen. Wie auch immer, meiner Meinung nach ist Extremismus der in Straftaten mündet abzulehnen, egal ob er von Rechts oder von Links kommt. Ich hege für einen Linksextremen Schläger mit Sicherheit nicht mehr Sympathie als für einen rechtsextremen Prügelknaben.

    • SOKs (kein Partner)
      27. Juli 2011 08:44

      Wissen Sie was mir abgeht, bei Ihrem Beitrag? Eine wesentliche Behauptung.
      Immer dann, wenn es zu Terrorattacken kommt, wie bei den Twin Towers u.a., dann stellt jemand die Behauptung auf, Es war eine Provokation des Mossad oder des CIA, FBI.
      Es ehrt Sie, dass Sie ruhig hier mit Fakten antworten. Die Logik, die eigentlich dahinter steckt ist leicht erkennbar.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:08

      Auch wenns verschwendete Liebesmüh ist:

      "Gewalttaten" heißts, nicht "Straftaten".

      Einem Polizisten den Arm zu brechen, Schwangere anzuzünden weil sie in einer Bank sind - da ist ein qualitativer Unterschied zu einem Besoffenen, der "Neger" schreit.

      Aber was solls.

    • francesco (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:09

      ja so ist das.
      bei einem artikel weiter unten in dems um berlusconi und italien ging machte ich darauf aufmerksam dass ein grossteil des unterberger artikels auf unwahrheiten beruhte.
      ich postete die richtigen fakten. darauf erhielt ich keine antwort.

      fazit: unterberger ist ein mann der nicht umsonst keine zeitung mehr führen darf und im besten fall für provokative statements eingeladen wird.
      der mann lügt natürlich ganz bewusst. anders ist das nicht zu erklären. er will mit provokation aufmerksamkeit erregen die er anders eben nicht zu erreichen in der lage ist. und er will ein etwas wirres politisches weltbild verkaufen und muss seine leserschaft bei laune halten die wahrscheinlich im grossen und ganzen mit "dem herrn aus norwegen" was bestimmte politische ansichten angeht einer meinung ist.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:21

      Nur der Vollständigkeit halber, eine Korrektur der oben genannten Behauptungen, entnommen der gleichen Quelle:

      Gewalttaten rechtsextremistischer Natur: 806

      Gewalttaten linksextremistischer Natur: 944

      Fakten, Fakten, Fakten - aber nur wenns ins enge Weltbild paßt.

    • francesco (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:24

      PS:
      wenn ein journalist sich im krieg mit einer marxistisch-feministischen welt wähnt, muss er eben auch bereit sein, so grausam es für aussenstehende erscheinen mag, auch lügen einzusetzen.
      sie werden versuchen ihn dafür lächerlich zu machen, aber innerlich werden sie ihn für sein werk bewundern.

    • Asma (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:30

      „Und der deutsche Verfassungsschutzbericht zählt weit mehr linke als rechte Gewalttaten auf.“

      Herr Unterberger schrieb von Gewalt- nicht von Straftaten. Die aktuellen Zahlen für Deutschland:

      Die Gesamtzahl der linksextremistischen Gewalttaten betrug 944, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 171 Fälle oder 15,3 Prozent bedeutet. Demgegenüber gab es 762 rechtsextremistische Gewalttaten, was 129 Fälle oder 14,5 Prozent weniger ausmacht.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:37

      Komisch, die Zahlen der Verfassungsschutzbericht Vorabfassung 2010 haben leicht abweichende Werte - oder sind die von Ihnen angegebenen von 2011?

      Aber das ist im Grunde genommen egal.

      Sobald man den "Hütern der Wahrheit" ihre faktischen Fehler und/oder bewußten Fehlinterpretationen von statistischen Daten vorlegt, sind sie still, oder wechseln das Thema.

    • Zraxl (kein Partner)
      27. Juli 2011 10:55

      Fakten,Fakten,Fakten, Ihren Glauben an Statistiken teile ich nicht. Natürlich kann mit einer Zuordnung von Straftaten jedes beliebige Ergebnis erzielen. Anhand eines veröffentlichten Endberichts kann man da gar nichts mehr nachprüfen. Churchill war einer der wenigen Politiker, die offen zugegeben haben, dass Statistik ein Mittel zur Manipulation ist. Man sollte ihm das glauben.

      Zum Nikolausverbot: Dafür, dass es das angeblich nie gegeben hat, haben aber viele Prominente dazu Stellung genommen.
      http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/In-Wien-hat-Nikolaus-Kindergarten-Verbot/207336
      oder hier http://derstandard.at/1227287674559
      Dass man im Nachhinein - nach all der Aufregung- beschwichtigt hat, ist ein normaler politischer Vorgang. Man muss das nicht alles glauben.

    • francesco (kein Partner)
      27. Juli 2011 11:17

      also für österreich, das land in dem wir leben, gilt folgendes, laut verfassungsschutzbericht 2010 onlinefassung seite 33 und 43:

      delikte laut stgb 2009 begangen von rechtsextremen: 253
      sämtliche delikte begangen von linksextremen: 90

      den deutschen verfassungsschutzbericht kann ich nicht einsehen. laut einem diepresse artikel und laut diesen aussagen wurden mehr straftaten von rechtsextremen und mehr gewalttaten von linksextremen begangen. wobei nicht spezifiziert wurde um welche art der gewalt es sich dabei handelt.

      dies gesagt. beides verabscheuungswürdige gruppierungen. aber wie nicht anders zu erwarten wenn die politische färbung den ton der berichterstattung vorgiebt, sieht sich herr unterberger gezwungen als österreichischer journalist eine deutsche statistik für die untermauerung seiner argumente heranzuziehen. und ohne die tatsächliche zahle zu nennen wird halt mal so locker drauf los behauptet dass es sich um weit mehr linke als rechte gewalt handle wobei der unterschied in der gesamten brd sich auf gerade mal 100 delikte handelt und von jahr zu jahr stark schwankt. wobei das bild in österreich ein völlig anderes ist und straftaten in weitaus höherem ausmass von rechtsextremen begangen werden.

      und das alles vor dem hintergrund das ein rechtsextremer der weitestgehend ein weltbild vertritt das auch auf dieser seite zu einem guten teil seinen anhang findet ein terroristiches attentat verübte bei dem keine ahnung wieviele menschen getötet wurden.

      es handelt sich also um einen weissen, christlichen, rechten europäer der exakt das gleiche macht wie radikale islamisten.

      ich gehe also davon aus, dass diejenigen die muslime mit terroristen gleichsetzten nun auch weisse, christliche, rechte europäer mit terroristen gleichsetzen. und in diesem zusammenhang auch von gesellschaftszerstörerischen elementen sprechen die sich nicht in die gesellschaft ein und unterordnen können und die es zu bekämpfen gilt. einschliesslich ihrer politischen propaganda und hezte.

      oder etwa nicht?

    • socrates
      27. Juli 2011 18:01

      Bim Käsinger
      Auch wenns verschwendete Liebesmüh ist:

      "Gewalttaten" heißts, nicht "Straftaten".
      Gedenktag in Dresden zu verhindern, Gedenktafel am Platz des Phillipshofs zu entfernen, katholische Burschenschaften bei Bällen tätlich anzugreifen, Gedenktafeln für Sudetendeutsche zu verbieten, Waldheim zu beschimpfen,- da ist ein qualitativer Unterschied zu einem Besoffenen, der "Neger" schreit.

      Aber was solls.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      27. Juli 2011 18:23

      @socrates:

      Ich versteh nicht worauf Sie hinaus möchten?

      Ich glaub Sie sind da am falschen Adressat.

    • socrates
      27. Juli 2011 18:54

      Bim Käsinger
      Ihre Botschaft um 10.08 ist O.K., aber die Beispiele sind mir zu einseitig. Gewalttaten, die nicht beSTRAFT werden, kommen nur mehr von links.

    • Fakten, Fakten, Fakten (kein Partner)
      27. Juli 2011 19:36

      Wo steht denn das mit den 944 Gewalttaten?
      Ich habe das pdf nach der Zahl durchsucht aber nichts gefunden, nennen sie doch bitte die Seite auf der das zu finden ist.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      28. Juli 2011 15:14

      @Fakten
      "Wo steht denn das mit den 944 Gewalttaten?"

      http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2010_vorabfassung.pdf

      Kapitel "Linksextremismus", Punkt I-1, Abs. 3.

      Wirklich sehr versteckt!

      @socrates:
      Abgesehen von tätlichen Angriffen auf Burschenschafter (und ggf. ein,zwei anderen Punkten - bin kein Jurist!) sind die aufgezählten Vergehen keine Gewaltakte, sondern Vandalismus o.ä..

      I-Tipferlreiterei kann man das nennen wenn man mag.

      Daß es außerdem mehr Straftaten rechter als linker Natur gibt ist sowieso klar aufgrund unserer Gesetzgebung.

  10. Der sinnvollere Kommentar (kein Partner)
    27. Juli 2011 06:44

    Experten halten Österreichs Neonazis im Netz für gefährlich - Die Seite Alpen-Donau.net ähnelt der Geisteswelt des geständigen Täters von Oslo

    Bislang war einzig das Wort die Waffe", drohten die Betreiber der österreichischen Neonazi-Homepage Alpen-Donau.net (vormals unter Alpen-Donau.info abrufbar), vor drei Monaten, man sei aber auch "gut gerüstet und zum Gegenschlag bereit. Jederzeit und mit allen Mitteln, auf jeder Ebene, an jedem Ort".

    Die rechtsextreme Gedankenwelt des geständigen Attentäters von Oslo erinnert viele an die Neonazi-Homepage, um die es in den letzten Wochen ruhig geworden ist. Wie der Standard berichtete, wurde die Seite nur kurz abgeschaltet, nachdem der bekannte Neonazi Gottfried Küssel und zwei seiner Mitstreiter, der Burgenländer A., der lange in der rechten Szene in Schweden unterwegs war, und der Wiener B. verhaftet worden waren. Danach dürfte die Seite von der Steiermark und von Deutschland aus "befüllt" worden sein. Doch oft trauen sich die Autoren nicht mehr ins Netz. Der letzte Eintrag ist vom 30. Juni. Alles andere aber, also "Weltanschauung" samt Bekenntnis zum Christentum und Beschimpfungen und Drohungen gegen Ausländer, Muslime, Juden, Feministinnen, Marxisten - oft namentlich mit Foto und Adresse - steht weiter im Netz.

    Dass sich Rechtsextreme wie der mutmaßliche Täter in Norwegen, hauptsächlich im Internet Plattformen suchen, ist nicht neu. "Das Internet ist das wichtigste Kommunikationsmittel sowohl für die Rechten als auch für religiöse Fanatiker" , sagt der Sekten- und Extremismusexperte des Landes Steiermark, Roman Schweidlenka. "Hier können sie sich verstecken und trotzdem Botschaften absetzen". Harmlos sei das auch im Bezug auf die Alpen-Donau-Seite keineswegs, so Schweidlenka: "Von dieser Atmosphäre des Hasses und der Hetze ist es nur ein kleiner Schritt zur Umsetzung in die Realität. Das wird oft unterschätzt."

    Idente Lageberichte

    Als der Chef des österreichischen Verfassungsschutzes Peter Gridling zuletzt meinte, in Österreich bestehe "keine akute Gefahr durch Rechtsextremismus" erinnerte das den Grünen-Parlamentarier Karl Öllinger, der ebenfalls seit Jahren die rechte Szene dokumentiert, an Norwegen. "Dort hat der Verfassungsschutz idente Lageberichte abgegeben", so Öllinger im Standard-Gespräch. Nicht nur das "hoch aufgeladene, aggressive Potential" jener, die Alpen-Donau betreiben, werde unterschätzt. Öllinger fallen auch einzelne Blogger aus der österreichischen und deutschen Szene ein, "deren Profil dem des Attentäters ähnelt". Öllinger spricht von Alpen-Donau als einer der Hauptgruppen im Netz, daneben gebe es viele kleine, die nur Monate bestehen, um Veranstaltungen vorzubereiten. Auch auf Facebook.

    Auf seiner Facebook-Seite sorgt auch wieder FP-Nationalratsabgeordneter Werner Königshofer, der wegen angeblicher E-Mails an Alpen-Donau.net unter Verdacht geriet, für Aufregung (derStandard.at berichtete). Er stellte die Morde in Norwegen als Reaktion gegen die "islamistischen Gefahr" dar. Als auch Freunde auf seiner Homepage durch radikale Postings auffielen, forderte FP-Parteiobmann-Stellvertreter Norbert Hofer den Parteikollegen zur Mäßigung auf.

    Eine ideologische "Integrationsfigur" zwischen Anti-Islam-Bewegungen in Deutschland und der FPÖ, die der Attentäter in Oslo zitierte, könnte auch Elisabeth Sabatisch-Wolff sein, die FPÖ-Chef H.-C. Strache nach Israel begleitete. Mit Elmar Podgorschek kam übrigens im Herbst 2010 ein FP-Abgeordneter ins Parlament, der wie sein Vorgänger Lutz Weinzinger mit Küssel an einer Veranstaltung in Braunau teilnahm.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juli 2011 09:00

      Sinnvoll oder nicht, inhaltlich ist das Ganze eine Pflichtübung der üblichen üblen Sorte.

      Die apostrophierte „Gewaltbereitschaft“ ist einzig und allein eine „linke Domäne“.

      Ich kann mich an keine „Anti-Antifa-Demo“ erinnern, wenn z.B. die „haute volée rouge“ im Gartenhotel Altmannsdorf ihre rauschenden Feste feiern.
      Ja, ich kann mich an überhaupt keine Randale erinnern, die von den sog. „Rechtsextremen oder Rechtsradikalen oder Rechtspopulisten“ ausgeht. Der WKR-Ball selbst ist so was von friedlich, dass selbst „Mutter Theresa“ den Ehrenschutz übernehmen könnte.

      Die Jünger von „Mutter Terezija“ hingegen sind da weniger pazifistisch eingestellt. Allen voran ein gewisser Herr Öllinger, der auch sonst nur dann auffällt, wenn es gilt, den Freiheitlichen irgend eine Gemeinheit ans Bein zu binden.

    • Undine
      27. Juli 2011 11:54

      @Neppomuck

      Es ist auch noch keiner einzigen roten oder rotschwarzen Regierungsmannschaft passiert, daß ihr im Zuge der Angelobung von rechter Seite rohe Gewalt gedroht hätte. Gewalt, die bei linken Demonstrationen gang und gäbe ist, die sozusagen zum linken Alltag gehört, ist mir von rechter Seite noch nie zu Ohren gekommen. Die dazu nötige Skrupellosigkeit scheint mir eine (genuin?) linke Kollektiv-Eigenschaft zu sein.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Juli 2011 12:37

      Wer die linken Überzeugungstäter dazu veranlasst und die nötige Stimmung dafür macht, das wird diskret verschwiegen bzw. es wird auf derartige Argumente nicht eingegangen.

      Verdrängung als Form der linken Dialektik.
      Und so jemanden soll man ernst nehmen?

    • cmh (kein Partner)
      27. Juli 2011 14:16

      In der Internationale kommt der Ausdruck "letztes Gefecht" vor.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Internationale

      Bisher hielt ich das für einen potischen Ausdruck. Nunmehr wurde ich darauf hingewiesen, dass diesem letzten Gefecht keine Präjudizitätswirkung zukommt. Ich liebe den vorstehenden Satz, weil er so harmlos klingt. Mit anderen Worten: für die Linken ist dabei alles erlaubt.

      Das erklärt doch einiges.

    • socrates
      27. Juli 2011 18:03

      Freimaurer, wie andere Kindermörder ist für Sie gar nichts?

  11. Analyzator (kein Partner)
    27. Juli 2011 06:41

    Auch dieses Blog ist Teil des Problems. Auch hier wird zum Klima des Hasses beigetragen, aus dem sich derartige Irre erst entwickeln können. Doch statt sich endlich einmal selbst an der Nase zu nehmen, gibt es einmal mehr lediglich einen polemischen Rundumschlag auf die üblichen Feindbilder.

    Enttäuschend, Herr Unterberger, sehr enttäuschend.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      27. Juli 2011 08:30

      Dafür ist Ihr Posting nicht enttäuschend. Sondern gewohnte Polemik, die dazu dienen soll, missliebige Meinungen abzuschalten (hier: diesen Blog zu schließen).

      Bekannte linxlinke Masche halt. Habe ich schon oft im Netz erlebt (zB FB-Gruppen durch linke Störenfriede solange zu torpedieren, bis diese geschlossen wird - zB gegen die NÖM-Süt)

      Btw: ist Ihre Pinoccio-Nase schon so lang, dass Sie sich nicht selbst an der Nase nehmen können?

    • socrates
      27. Juli 2011 18:05

      Analyzator
      Freimaurer, wie andere Kindermörder sind für Sie gar nichts?

  12. Neppomuck (kein Partner)
    26. Juli 2011 23:45

    Die nah- und ferngesteuerte Medienmafia steht also auf dem Standpunkt, dass der von einigen Politikern des rechten Spektrums formulierte Ausdruck des Unbehagens über die massive Zunahme der „Entropie“ (Grad der Durchmischung) der Ethnien dieser Welt für Amokläufe aller Art verantwortlich sind.
    Und damit mittel- oder unmittelbar für „Überreaktionen“ (deren kausaler Zusammenhang mit dem Wunsch nach einer überschaubaren wie volkswirtschaftlich verkraftbaren Zuwanderung nie bewiesen wurde und auch nicht zu beweisen sein wird) verantwortlich wären, um sofort mit dem Wunsch nach einem Verbot derartiger Warnungen (am besten gleich samt den Organisationen, die sie aussprechen) zu reagieren.

    Was natürlich für die Antagonisten dieser Parteien als gefundenes Fressen im Sinne einer Ausschaltung der Mitbewerber erkannt und zum politischen Programm erhoben wird.
    Die Behinderung bzw. Unterdrückung des Autoimmunsystems eines Organismus’ (und gewachsene Staaten sind Organismen) hat, wie wir aus der Medizin wissen (siehe Aids) letale Folgen.
    Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

    Wobei es doch viel sinnvoller und auch wirksamer wäre, diesen „rechten Vorbehalten“, schon allein im Interesse aller Bürger des Landes (Solidarität ist ein kleinräumiges Phänomen, wie Bürgerkriege übrigens auch) Rechnung zu tragen und die Zuwanderung, insbesondere aus Drittstaaten, restriktiver zu gestalten.

    Aber halt – Norwegen hat diesen Weg beschritten. Sollte das ausschlaggebend für die Wahnsinnstat des „blonden Freitemplers“ gewesen sein? Wo wäre da die Logik?
    Er müsste doch damit zufrieden sein, dass der Staat Norwegen in seinem Sinne richtig reagiert hat?
    Und warum fühlt er sich berufen, den „Stauffenberg“ zu machen, wenn der Grund seiner Erregung mehr und mehr abnimmt. Noch dazu gegenüber seinen Landsleuten. Der „Junker Stauffenberg“ hat immerhin den Alleinverantwortlichen ins Visier genommen.

    Das ergibt alles keinen Sinn.

    Jedenfalls wird dieses Land jetzt von der „veröffentlichten Meinung“ einiges abbekommen.
    Und dazu der Schluss nahegelegt, dass weder rigorose noch schleppende Änderungen des Immigrations(un)wesens vor derartigen Massenmördern zu schützen in der Lage sind, sondern – welche Alternative bliebe auch – nur mehr die hemmungslose Hereinnahme des außereuropäischen Prekariats. Unter Ausschaltung primitivster demokratischer Spielregeln.

    Wie viele Opfer dann die unausweichlichen Verteilungskämpfe fordern werden, ist den „Meistern der Einwanderungslogik“ sichtlich egal. Damit hat man dann ja nie etwas zu tun gehabt.

    Da bleibt nur mehr eines zu tun: Nehmt diesen Leuten die Macht.
    Das geht am besten über den Stimmzettel.

  13. Segestes (kein Partner)
    26. Juli 2011 22:36

    Die ÖVP fordert schon wieder, wie sich das immer in solchen Fällen gehört, Zensur und die Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet - womit die Salamitaktik die seit 911 am Laufen ist, konsequent fortgesetzt wird.
    Die SPÖ macht mit, um nicht von ihrer kryptointellektuellen Junta niedergebügelt zu werden - es geht ja hier schließlich auch um den Kampf gegen Rechts - irgendwie zumindest....

    Es soll also grundsätzlich das Gutheißen von Terror unter Strafe gestellt werden, so Johanna Mikl-Leitner.
    Das bedeutet, konsequent zu Ende gedacht, die "Südtiroler Feuernacht" wird künftig ebenso tabu sein, wie das Staufenberg-Attentat gegen Hitler....

  14. Haider
    26. Juli 2011 21:52

    Wenn jetzt zwei weibliche österreichische Minister mediengeil nach mehr Zensur rufen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn wieder ein METTERNICH als böser Geist einer Flasche entweichen wird. Hoffentlich wehren sich dann die Österreicher ähnlich mutig wie 1848. Woran ich allerdings leichte Zweifel habe, denn erfahrungsgemäß verläßt schon vor der Wahlzelle viele Stammtischhelden der Mut.

    • AGLT (kein Partner)
      27. Juli 2011 08:32

      "...denn erfahrungsgemäß verläßt schon vor der Wahlzelle viele Stammtischhelden der Mut."

      ***

  15. Geheimrat
    26. Juli 2011 20:16

    Kennen Sie den Unterschied zwischen Salman Rushdie oder Geert Wilders (Islamkritiker) und Karlheinz Deschner (Kritiker des Christentums)?

    Karlheinz Deschner musste nie im Untergrund leben, benötigte zu keinem Zeitpunkt Polizeischutz und konnte erfreulicher Weise im Mai seinen 87. Geburtstag feiern. Toll!

    • contra
      26. Juli 2011 21:23

      @Geheimrat

      Ergänze: ............und mußte nie ein Gerichtsverfahren auf sich nehmen!!!!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Juli 2011 07:14

      Und das würden Sie gerne ändern und Deschner fertigmachen oder wie?

      Bei Deschner kann man übrigen sehr gut nachlesen, WELCHE Kritiker des Christentums im Untergrund leben mussten und Polizeischutz benötigt hätten (aber üblicherweise keinen bekamen):
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

    • Undine
      27. Juli 2011 08:47

      "Und das würden Sie gerne ändern und Deschner fertigmachen oder wie?"

      Dieser Satz von @Schnabeltierfresser ist linke Dialektik und linke Rhetorik in REINKULTUR!

    • Geheimrat
      27. Juli 2011 09:24

      @Schnabeltier

      Alle Achtung, Sie könnten ja, so einmal Armin Wolf verhindert ist, die Verhöre in der ZiB 2 beim ORF führen. Das wär' was, Sie würden schnell zum Liebling der Linxlinken werden!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. Juli 2011 11:49

      Ich mag ja auch viel lieber wertkonservative Phrasendrescherei als konkrete Antoworten.

      Weil ich geduldig bin, versuche ich's trotzdem nochmal: Herr Geheimrat, was genau wollen Sie uns damit sagen, dass Karlheinz Deschner nie im Untergrund leben musste? Ist das gut oder schlecht, ich kann Ihre Gedanken nicht vollständig nachvollziehen?

    • Johann Scheiber
      27. Juli 2011 13:19

      Stellen sie sich nicht auch noch heuchlerisch blöd, Schnabeltierfresser. Sie haben zur insinuierten Aussage in wahrhaft niederträchtiger Art das Gegenteil unterstellt. Das meint auch Undine mit linker Dialektik, was soviel heißt wie Praxis der Lüge und Unterstellung!
      Das haben sie ja gar nicht notwendig, sie hatten nachweislich schon viel lichtere Momente!

    • terbuan
      27. Juli 2011 14:30

      STF
      Und den Kommentar des STF-Fressers ungekürzt in den Ortnerblog zu stellen ist auch nicht gerade "die feine englische Art" sondern eher fies!

    • cmh (kein Partner)
      27. Juli 2011 14:33

      STF

      Wenn Sie mit Deschner fertig sind, können Sie sich noch Charles LEa oder ähnlichen beschäftigen.

      In regelmäßigen Abständen erscheinen WErke, die den Christen die Engel als Norm vorhalten. Besonders beliebt ist auch die Überraschung, die dann immer eintritt, wenn ein Christ dann doch nicht die andere Backe auch noch hinhält. ER hat also immer nur die Wahl, entweder als Schwächling verhönt und erniedrigt, oder als nicht seine eigenen Lehren befolgender Lügner hingestellt zu werden. Aus dieser Sicht hätte das Christentum bereits die erste Christenverfolgung unter Nero oder gar die unter Herodes nicht uberleben dürfen, um glaubwürdig zu sein.

      Aber ich nehme gerne zur Kenntnis, dass Sie auch ein Buch gelesen haben.

      Fies finde ich allerdings die Art, wie Sie wGeheimrat das Wort im Munde verdrehen.

  16. november (kein Partner)
    26. Juli 2011 19:30

    Furchtbar natürlich, was es für Trotteln gibt und was diese anrichten können. Ich glaube aber, dass insgesamt die heutige Zeit viel weniger brutal ist als früher. Anno dazumal gab es mindestens einmal pro Generation einen Krieg, in dem solche Verrückten nicht aufgefallen sind. Verhindern wird man so ein Verbrechen nie können, Unmenschlichkeit ist einfach ein Teil der menschlichen Natur.

    Insgesamt bleibt aber ein bitterer Nachgeschmack, gerade weil viele Ideen des Attentäters nicht wirrer waren, als das was man tagtäglich auch in Gesprächen hört oder in Internetforen lesen lann. Auch das Posieren in Uniformen ist in der konservativen Szene nicht so ungewöhnlich. Und wenn aus (rechtspopulisitschen) Worten keine Taten folgen können, warum stören uns so die islamischen Hassprediger, die nach der gleichen Logik ebenfalls nicht zu islamistischen Terrorakten führen dürfen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Juli 2011 22:28

      " ... einmal pro Generation Krieg."

      Na dann, viel Spaß beim Zählen.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

    • socrates
      27. Juli 2011 18:11

      november
      Ja, Freimaurer lieben Uniformen und Waffen, allen Anderen wollen sie sie aber verbieten.
      Wie lernte ich in der Jugend am 1. Mai, als die Roten beim Aufmarsch riefen:
      "Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!"
      Natürlich, sobald sie an der Macht sind, ist das verboten.
      Lesen Sie dazu J.P. Sartre: "Im Räderwerk"

  17. Schnabeltierfresserfresser (kein Partner)
    26. Juli 2011 17:57

    Schnabeltierfresser, Sie haben den Unterschied zwischen Konservativismus und Ideologie überhaupt nicht verstanden.

    Einer der wichtigsten Erkenntnisse des Konservatismus ist, dass alle Ideologien Irrtümer sind. Ideologie vereinnahmt ein intellektuelles System und sagt: "Dies ist die einzige Wahrheit." Es ist aber unvermeidbar, dass die Realität diesem System irgendwann in zunehmende Maße widerspricht. Aber eine Ideologie kann sich einfach nicht der Realität anpassen; ansonsten würde sie ihr eigenes System kippen.

    Daher muss der Realität von der Ideologie unterdrückt werden. Wenn die Ideologie an der Macht ist, nutzt sie diese zur Unterdrückung. Sie verbietet das Schreiben oder Sprechen bestimmter Tatsachen. Ihr Ziel ist es, nicht nur die Meinungsäußerung zu verhindern, die dem widerspricht, was "wahr“ sein muss, sondern sogar die Meinung an sich.

    Am Ende führt die Ideologie zwangsläufig zu Konzentrationslagern, Gulags und direkt ins Grab.

    • Schnabeltierfresserfresser (kein Partner)
      26. Juli 2011 17:57

      Hoppla, gehört nach unten zu Schnabeltierfresser 26. Juli 2011 13:51.

    • Erich Bauer
      26. Juli 2011 18:23

      Sie sprechen mir aus dem Herzen UND aus dem "Kopf" ...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. August 2011 22:22

      Ich bin begeistert, da hab' ich's mit meiner ureigenen Übersetzung von Breiviks Manifest erstmals zum Top-Sternchenempfänger der Nicht-Abonnenten geschafft. Danke an die Wählerinnen und Wähler!

  18. Lambda Sonde (kein Partner)
    26. Juli 2011 17:33

    Savonarola lässt grüßen! Einfach obskur. Bei aller berechtigten Kritik an bedenklichen politischen, monetären und sozialen Umständen, kann einem die ewige weinerliche Leier der Adepten von Europas "Untergang" gehörig auf die Nerven gehen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      26. Juli 2011 17:41

      Sollten wir besser mit dem Ruf: "ERwachet!" oder "Auf zum letzten Gefecht!" rumlaufen damit's konveniert?

    • Erich Bauer
      26. Juli 2011 18:01

      Wir wollen nur die "Medici" vertreiben ...sonst nichts. :-) Das schwere Los des Dominikaners werden wir sicher nicht auf uns nehmen :-) Aber ... Ihr Nerven machen mir Sorgen! Sie sollten sich nicht so oft mit "einschlägigen" Blogs auseinandersetzen. Der ÜRF warnt davor :-)

  19. durga
    26. Juli 2011 16:53

    Unter „A Right-Wing Monster“ gibt Ross Douthta in der gestrigen New York Times eine durchaus treffende Analyse zur „Ideologie“ des Herrn B. Er findet dabei aber auch sehr klare Worte für die Versäumnisse unserer Regierenden, die Jahrzehnte lang die durch Immigration verursachten Probleme negiert haben und damit den Boden für fanatische Extremisten bereitet haben und noch weiter bereiten http://www.nytouimes.com/2011/07/25/opinion/25douthat.html?nl=todaysheadlines&emc=tha212

    Doutha schließt mit folgenden Überlegungen:

    “How should European conservatives react? Not with the pretense that there’s somehow no connection whatsoever between Breivik’s extremism and the broader continental right. While his crimes should be denounced and disowned, their ideological pedigree has to be admitted. But this doesn’t mean that conservatives need to surrender their convictions. The horror in Norway no more discredits Merkel’s views on Muslim assimilation than Ted Kaczynski’s bombs discredited Al Gore’s views on the dark side of industrialization.

    On the big picture, Europe’s cultural conservatives are right: Mass immigration really has left the Continent more divided than enriched, Islam and liberal democracy have not yet proven natural bedfellows and the dream of a postnational, postpatriotic European Union governed by a benevolent ruling elite looks more like a folly every day.

    For decades, Europe’s governing classes insisted that only racists worried about immigration, only bigots doubted the success of multiculturalism and only fascists cared about national identity. Now that a true far-right radical has perpetrated a terrible atrocity, it will be easy to return to those comforting illusions.

    But extremists only grow stronger when a political system pretends that problems don’t exist. Conservatives on both sides of the Atlantic have an obligation to acknowledge that Anders Behring Breivik is a distinctively right-wing kind of monster. But they also have an obligation to the realities that this monster’s terrible atrocity threatens to obscure.”

    • Erich Bauer
      26. Juli 2011 17:07

      Ich habe und hatte immer vollstes Verständnis für die rigorosen Einreisebstimmung der USA. Denn wenn jedem dahergelaufenen Dschihadist die Staatsbürgerschaft irgendeines europäischen Landes nachgeworfen wird, haben die USA sogar die Pflicht sich ALLE Europäer genau anzusehen ...

    • Erich Bauer
      26. Juli 2011 18:01

      Wir wollen nur die "Medici" vertreiben ...sonst nichts. :-) Das schwere Los des Dominikaners werden wir sicher nicht auf uns nehmen :-) Aber ... Ihr Nerven machen mir Sorgen! Sie sollten sich nicht so oft mit "einschlägigen" Blogs auseinandersetzen. Der ÜRF warnt davor :-)

    • socrates
      27. Juli 2011 10:53

      durga
      Ich komme nicht in diesen Link, höchstens zu. Zutritt verweigert. Die Freimaurer zensurieren den deutschsprachigen Raum, den sie erobert haben und kontrollieren. Man erkennt das auch an unseren vielen ´gstudierten´ Medienakrobaten, Meister im Ausweichen vor unbeliebten Wahrheiten. Englisch und französisch findet man auch Wahres (Nicht nur!).

    • Florin
      27. Juli 2011 11:22

      socrates

      Hier ist der korrigierte Link. Es ist absolut nichts geheimnisvolles daran, daß Sie über den Link von durga den Artikel nicht abrufen können; die Ursache sind nur ein paar überzählige Buchstaben in "nytimes" ;)

      http://www.nytimes.com/2011/07/25/opinion/25douthat.html?_r=1&nl=todaysheadlines&emc=tha212

    • durga
      27. Juli 2011 17:26

      @ socrates

      tut mir leid mit dem link - ich hab' ihn mit copy/paste übertragen - wo und wie dabei ein "nytouimes" entstehen konnte, ist mir ein Rätsel.

  20. sosheimat (kein Partner)
    26. Juli 2011 16:37

    Wir haben seit 2 Tagen auf die Worte Unterbergers zu Herrn B. gewartet! DANKE - wir wussten, dass Sie es objektiv und ehrlich die Tragödie von Oslo und das derzeitige linke Nachspiel treffend in Worten erfassen können/werden!!!

    http://sosheimat.wordpress.com

  21. Peter (kein Partner)
    26. Juli 2011 16:24

    Psychopathen werden leider of erst als solche erkannt, wenn es zu spät ist. Das hindert natürlich die Sensations-Aasgeier in TV/Print nicht, sich darauf zu stürzen und die absurdesten Geschichten zu konstrieren. Die gespielte Betroffenheit soll vor Kritik schützen. Besonders widerlich die bemüht betroffen wirkenden Maskengesichter linker oder anders pc höriger Diskutanten im deutschsprachigen Fernsehen. Warum sagt diesen Typen niemand, daß sie nicht so sehr betroffen aussehen sondern eher als hätten sie sich gerade ange...issen?

  22. Logix (kein Partner)
    26. Juli 2011 15:50

    Ein perfekt passender Kommentar ist hier verlinkt:

    http://boess.welt.de/2011/07/26/fukushimasierung-menschlichen-leidens/

    Lesenswert, weil auf den Punkt gebracht !

    • terbuan
      26. Juli 2011 16:13

      Danke, auch seine anderen Kommentare sind lesenswert, z.B.
      "Sarrazin befreite Zone"!

    • contra
      26. Juli 2011 16:19

      Stimmt, der Vergleich paßt perfekt!

      Aber genauso wie es bei Fukushima zu erwarten war und prompt eintrat, hätte man auch in diesem Fall "Wetten darauf abschließen können" als die süffisante Nachricht um die Welt ging, daß der geisteskranke Täter blond und blauäugig ist.

      Es gibt halt doch noch "Banken", auf die man 100%ig setzen kann und gewinnt!

  23. Susi
    26. Juli 2011 15:10

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Wie Sie vollkommen richtig schreiben, ist die Tat des Herrn B. unentschuldbar.
    Doch wird wie immer bei Katastrophen gefragt, wie es dazu kommen konnte. Bei den mir bekannten Erklärungsversuchen wird meiner Meinung nach ein Aspekt (bewusst?) außer Acht gelassen.
    Die „politische Korrektheit“ hilft nicht, die Atmosphäre zu entspannen, sondern führt im Gegenteil dazu, dass es keine freie Meinungsäußerung mehr gibt, auch wenn (derzeit) auf eigene Meinung (noch) keine Strafverfolgung zu befürchten ist.
    Es gibt Fakten im Zusammenhang mit Immigranten, die für Menschen unseres Kulturkreises unangenehm sind, die aber nicht zugegeben werden und die daher auch nicht ausgesprochen werden dürfen.
    Wenn aber die besonnenen Parteien und Politiker sich nicht trauen das Thema aufzugreifen, dann darf man sich nicht wundern, wenn es von anderen in unzutreffender Art beantwortet wird.
    Könnte man über Probleme des Zusammenlebens in Ruhe diskutieren, könnten sich wahrscheinlich auch entsprechende Lösungen finden. Wenn diese Schwierigkeiten jedoch unter den Teppich gekehrt oder gar geleugnet werden, wenn Menschen, die darüber sprechen wollen, als Ausländerhasser denunziert werden, dann entsteht ein Klima der Ohnmacht. Zorn staut sich auf, Hilflosigkeit macht sich breit und irgendwann kommt es zu Fehlreaktionen einzelner oder – noch schlimmer – es mündet in den Wunsch nach einem starken Mann, der endlich aufräumt.
    Wenn ein Dampfkessel mit verheerenden Folgen explodiert, trägt auch derjenige Schuld, der das Ventil entfernt und den Kessel zugeschweißt hat.

    Bitte machen Sie weiter in Ihrem Kampf gegen den linken Meinungsterror und seien Sie weiter die Plattform für eine freie Meinungsäußerung!

    Mit freundlichen Grüßen
    Elisabeth und Prof. Peter Pecha

  24. Holmes (kein Partner)
    26. Juli 2011 14:44

    Man lese zu diesem Thema auch den Kommentar von Wolfgang Fellner im Wegwerfblatt "Österreich" vom 26.07.2011: Goschen halten, Hände falten zur gescheiterten Einwandererpolitik der österreichischen Regierungen. Die SPÖ und die ihr verbundenen Medien nutzen den traurigen Anlass in Norwegen als Rechtfertigung ihrer Ideologie.

  25. Patriot
    26. Juli 2011 14:40

    Ich bin dafür den Koran und den Islam zu verbieten, weil darauf berufen sich wirklich die allermeisten Terroristen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. Juli 2011 16:28

      Ja, un dann braucht es dringend mehr Befugnisse für die Polizei, und es sollte überhaupt noch viel mehr verboten werden. Nur das Verbot der Freiheit 'wertkonservativer' Meinungen sollte wieder aufgehoben werden.

    • socrates
      27. Juli 2011 10:59

      Schnabeltierfresse
      Warum liest man über die Tatsache, daß er Freimaurer war und die verfehlte Einwanderungspolitik nur in fremdsprachlichen Medien? Habe Sie & Genossen Angst vor der Wahrheit? Langsam weiß es jeder, außer ORF & Co.

  26. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    26. Juli 2011 13:51

    Trotz vieler Worte ein seltsam ambivalenter Beitrag. Nicht einmal die Bemühungen, die Schuld den Linken umzuhängen, wirken überzeugt. Muss ein komisches Gefühl sein, wenn einmal einer aus der "wertkonservativen" Ecke sowas liefert, statt wie üblich die Links- und Rechtsradikalen.

    • Florin
      26. Juli 2011 14:38

      Ihre übliche Stänkerei wirkt auch "bemüht". Wenn Sie nichts Sinnvolles beizutragen haben sagen Sie gar nichts, inbesondere bei so einem heiklen Thema.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. Juli 2011 17:10

      Schnabel, bei Ihnen ist ein durchgeknallter Fanatiker, der sich als neuer Führer des Ritterordens und Märtyrer für mittelalterliche Religionsfantasien betrachtet, einer aus der "wertkonservativen Ecke"?
      Um Himmels Willen, Ihr Weltbild und das Ordnungssystem Ihrer kopfinternen Schubladen ist ja weit verworrener, als ich vermutete!

    • brechstange
      26. Juli 2011 20:47

      Warum war dieser Herr eigentlich bis nach der Tat Freimaurer, dann beeilte man sich ihn auszuschließen. Also Freimaurer sind mE nicht wertkonservativ.

  27. Öko-Vergelter (kein Partner)
    26. Juli 2011 12:39

    Die Nato hat den Afghanistankrieg verloren. Als nächstes wird die chinesische Volksbefreiungsarmee zerstört. Ost-Turkestan und Tibet werden unabhängig. Und in Europa markiert Breiviks Tat den Beginn des Krieges gegen Kapitalismus und Völkervermischung. Bei der Wahl in Berlin im September werden die FW und "Pro D" viele Stimmen bekommen. Zudem werden u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-Liter-Autos ersetzt.

  28. Fakten, Fakten, Fakten (kein Partner)
    26. Juli 2011 12:00

    Zitat Unterberger: Und der deutsche Verfassungsschutzbericht zählt weit mehr linke als rechte Gewalttaten auf.


    Nach Phänomenbereichen unterschieden wurden 16.375
    (2009: 19.468) Straftaten dem Bereich „Politisch motivierte Kriminalität
    – rechts“, 6.898 (2009: 9.375) dem Bereich „Politisch motivierte
    Kriminalität – links“ und 917 (2009: 966) dem Bereich der „Politisch
    motivierten Ausländerkriminalität“ zugeordnet. Bei 2.990
    (2009: 4.108) Straftaten konnte keine Zuordnung zu einem der o.g.
    Phänomenbereiche getroffen werden.


    Insgesamt wurden 20.811 Straftaten (76,6%) mit extremistischem
    Hintergrund ausgewiesen (2009: 24.9522 = 73,6%), davon
    15.905 (2009: 18.750) aus dem Phänomenbereich „Politisch motivierte
    Kriminalität – rechts“, 3.747 (2009: 4.734) aus dem Phänomenbereich
    „Politisch motivierte Kriminalität – links“ und 790 (2009: 707)
    aus dem Bereich der „Politisch motivierten Ausländerkriminalität“.
    369 (2009: 761) Straftaten deuten aufgrund der Tatumstände auf
    einen extremistischen Hintergrund hin, diese wurden ohne Zuordnung
    zu einem Phänomenbereich gemeldet.


    http://www.verfassungsschutz.de/de/publikationen/

    Der österreichische Verfassungsschutzbericht zeigt ein ähnliches Bild:

    Im Jahr 2009 wurden 90 angezeigte Straftaten mit erwiesenem
    oder vermutetem linksextremen Hintergrund registriert.


    Im Jahr 2009 sind insgesamt 453 rechtsextremistische, fremdenfeindliche/
    rassistische, antisemitische sowie sonstige Tathandlungen,
    bei denen einschlägige Delikte zur Anzeige gelangten, bekannt
    geworden (2008: 451 Tathandlungen).


    http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Verfassungsschutz/BVT_VSB_2010_20100401_Onlinefassung.pdf

    Nun sehe ich es schon vor meinem geistigen Auge: "Aber bei den Rechten sind das doch sicher alles Meinungsdelikte, während die Marxisten mordend durch die Straßen ziehen"
    Nein! Dem Verfassungsschutzbericht ist auch eine Aufschlüsselung nach Taten zu entnehmen, auch bei den Taten gegen Leib und Leben ist der Rechtsextremismus eindeutig führend.

    Der brilliante Journalist A.U. dürfte seine Recherche wie so oft hauptsächlich auf seine eigenen Gehirnwindungen beschränken.

    Aber auch mal was ganz grundsätzliches - welche Logik steckt eigentlich hinter diesem "Die Rechtsextremen sind doch viel besser als die Linksextremen"? Identifiziert man sich hier vielleicht doch ein bisserl mit der einen Seite? Das ist übrigens keine Unterstellung sondern eine Frage, vielleicht sollte so mancher mal in sich gehen. Wie auch immer, meiner Meinung nach ist Extremismus der in Straftaten mündet abzulehnen, egal ob er von Rechts oder von Links kommt. Ich hege für einen Linksextremen Schläger mit Sicherheit nicht mehr Sympathie als für einen rechtsextremen Prügelknaben.

    • Zraxl (kein Partner)
      26. Juli 2011 13:20

      Wenn Araber oder arabischstämmige Immigranten Juden beschimpfen oder atackieren, dann wird das selbstverständlich unter "rechtsextremer Straftat" verbucht, was letztlich ja auch stimmt, denn es ist ja schließlich eine "rechtsextreme Straftat". Dann muss bei all diesen Statistiken aber die Frage erlaubt sein, wieviel dieses sogenannten Rechtsextremismus durch Zuwanderung importiert worden ist. Hier schweigt die Statistik.

      Manche Straftat wird auch unter "rechtsextrem" verbucht, deren Entstehungsgeschichte völlig unklar ist: Man erinnere sich an den Fall Mannichl oder an das brennende Asylantenheim in D, bei dem sich lange nachher herausgestellt hat, dass der Brand durch "Heimwerkerei" im Zusammenhang mit einem Stromdiebstahl entstanden ist.

      Andererseits wundere ich mich immer, dass Plakataktionen der "Linkswende", die ganz offen zu Gewalt aufrufen oder Gewalt androhen, keinen Straftatbestand darstellen.

    • Fakten, Fakten, Fakten (kein Partner)
      26. Juli 2011 13:29

      Das sind Spekulationen die mit meinem Vorwurf kaum etwas zu tun haben, es sei denn, A.U. präsentiert mir einen Verfassungsschutzbericht in dem die von Ihnen beschriebenen Tagen, von dem was Sie als "echten Rechtsextremismus" erachten, differenziert werden.

      Wenn wir so anfangen kann jeder so manches behaupten, so könnte dann der nächste kommen und meinen, dass anarchistische Taten ja auch von Anarchokapitalisten kommen könnten und eigentlich ja nicht links sind usw.

      A.U. hat sich auf den Verfassungsschutzbericht bezogen, insofern ist anzunehmen, dass man sich in einer Diskussion auf das stützen sollte was darin steht. Methodische Fehlen sind selbstverständlich nicht auszuschließen aber für die Aussage die ich unter Kritik gestellt habe nicht relevant.

    • Johann Scheiber
      26. Juli 2011 14:20

      Eine Statistik, korrigiert um die linksäugige Fehlsichtigkeit mittlerweile jeder deutschen Institution - wir wissen warum - und korrigiert um die Faktoren die Zraxl aufzählt, ergäbe jedenfalls ein ganz anderes Bild.

      Das Problem liegt aber ganz woanders. In einer Zeit, in der der Linksextremismus über alle Medien hinweg, weit in die sogenannten bürgerlichen Parteien hinein und ebenso raumgreifend in den christlichen Kirchen zum vorherrschenden Weltbild geworden ist hat der linke Bodensatz viel weniger Grund geständig zu werden.

      Der Konservativismus unterscheidet sich vom linken und rechten Bodensatz dadurch, dass er an der Lösung der Probleme interessiert ist, nicht an deren Extremisierung.

      Der Historiker Gerhard Botz, der jüngst mehrmals im ORF zu hören war, ist aus diesem Grund dem linken Pöbel zuzurechnen, weil er pauschal die christlich konservative Seite als Wurzel des Übels gekennzeichnet hat. So kann nur ein skrupelloser Extremist argumentieren, der an Unterscheidung und Wahrheit jedes Interesse verloren hat.

      Während man die rechten Chaoten sofort dingfest macht, schwimmen die linken Chaoten wie Fische, nicht im Wasser des Volkes, sondern im Wasser der Veröffentlichten Lügenmeinung. Nachdem Meinung von minne, Liebe kommt, müsste man genau genommen, bei all den Lügen, vom Veröffentlichten Hass sprechen.

    • Undine
      26. Juli 2011 15:47

      @Zraxl

      "..... an das brennende Asylantenheim in D, bei dem sich lange nachher herausgestellt hat, dass der Brand durch "Heimwerkerei" im Zusammenhang mit einem Stromdiebstahl entstanden ist."

      Wie üblich war dieses brennende Asylantenheim Dauerthema in allen Medien und mit der Logik des "Pawlow'schen Hundes" wußte man auch gleich die Brandstifter zu benennen, geradeso, als hätte man sie in flagranti erwischt: Rechtsextreme natürlich, wer denn sonst!

      Lichterketten, Demonstrationen, Kniefälle und was so alles zum vertrauten linken Betroffenheitsritual dazugehört, wurden eifrig absolviert.

      Als sich dann später peinlicherweise der tatsächliche Sachverhalt herausstellte (siehe oben!) wurde nicht etwa wochenlang in den Medien die Wahrheit über dieses bedauerliche Ereignis dem Publikum vor Augen geführt, bis jeder von der tatsächlichen Brandursache nach der anfänglichen gravierenden Falschmeldung informiert worden wäre; nein, man hatte eigentlich überhaupt kein Interesse daran, daß die Bevölkerung "aufgeklärt" wurde. Sollen die Leute doch lieber glauben, daß Rechtsextreme das Asylantenheim abgefackelt haben!

    • Robert Bond (kein Partner)
      26. Juli 2011 15:58

      @Zraxl: Ich vermute, dass die von ihnen angesprochenen Delikte im deutschen Bericht als "politisch motivierte Ausländerkriminalität" aufscheinen, also sehr wohl getrennt erfasst werden.
      Im Übrigen ist es nicht nur die Quantität, die am rechten Terror erschreckt, sondern auch die enorme Brutalität. Denken Sie mal an Bologna, Oktoberfest, Oklahoma und jetzt Oslo.

    • cmh (kein Partner)
      26. Juli 2011 15:59

      Es gibt in Österreich mehrere geförderte Organisationen, die sich mit der Beobachtung und dem Aufzeigen des "Rechtsradikalismus" beschäftigen.

      Solange es nicht ebensoviele ebensogut geförderte ORganisationen gibt, die sich mit dem Aufzeigen des Linksradikalismus beschäftigen, denke ich doch, dass diese absoluten Zahlen noch zu gewichten wären.

      Weiters gehe ich manchmal, wenn es am Viktor Adler Markt besonders laut zugeht - sprich wenn die FPÖ eine Wahlveranstaltung abhält - über diesen Platz. Von den versammelten Proleten habe ich mich noch nie bedroht gefühlt.

      Ein wengig davon, was Elias Canetti in Masse und Macht beschreibt habe ich allerdings an einer der Donnerstagsdemos gespürt. Das war mir aber nicht mehr wurscht.

    • Helmut HGR.
      26. Juli 2011 19:48

      Also, wenn ich mich an so Medienberichte über Anwendung von Gewalt erinnere, waren es doch immer die Linken, die bei ihren Gegendemonstrationen Gewalt gegen die Rechten angewendet haben und nicht umgekehrt.
      Hat es Gegendemonstrationen der Rechten gegen linke Veranstaltungen gegeben?

  29. Johann Scheiber
    26. Juli 2011 10:57

    Was die "Brüder", die jetzt aus allen Rohren auf das Christentum schießen, vergessen.

    http://ef-magazin.de/2011/07/25/3103-ein-vergessener-aspekt-der-moerder-war-maurer

    • Erich Bauer
      26. Juli 2011 11:19

      Mich würde ja brennend interessieren über welches "Netzwerk" dieser Terrorist in die "Loge" kam. Dazu brauchts nämlich gute bis sehr gute "Empfehlungen"! Darüber erfährt man leider gar nichts! Denn bei den Freimaurern kann man nicht so leicht Mitglied werden, wie in irgendwelchen politischen Parteien ... Dazu kommt noch, daß dieser Mann bereits über die "Schülergurte" hinaus war. Also, über Jahre hinweg auf diesem Weg "begleitet" wurde ...

    • Undine
      26. Juli 2011 11:47

      @Johann Scheiber

      Danke für den aufschlußreichen Link

      @Erich Bauer

      Das würde, denke ich, sehr viele Leute sehr interessieren! Aber aus eben diesem Grund wird sich der "zur Objektivität" verpflichtete ORF hüten, dieses NETZWERK der FREIMAURER dem neugierigen Publikum unter die Nase zu reiben!
      Anstatt wie bei den "üblichen" Verdächtigen bis zum Überdruß das Thema am Köcheln zu halten, macht man bezüglich der Freimaurerschaft des Massenmörders medienweit nicht den geringsten Versuch, Näheres zu recherchieren. Da müßten vermutlich etliche Leute um ihren wohldotierten Posten bangen.

    • Erich Bauer
      26. Juli 2011 12:04

      Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, daß von der norwegischen "Fortschrittspartei" dort kein Mitglied zu finden ist. Außer er wird als "Maulwurf" eingesetzt ... Dort zählt eher "Hochrot" und "gottesfürchtig"!

    • terbuan
      26. Juli 2011 12:05

      Johann Scheiber
      Danke für den Link, habe den Beitrag in ef schon gestern gelesen und etwas im Internet recherchiert.
      Vielleicht hängt seine Mitgliedschaft damit zusammen, dass die Logen allgemein nicht öffentlich zugänglich sind, eine Ausnahme bilden lediglich die norwegischen?
      http://familiefischer.npage.de/freimaurer_47002581.html

    • phaidros
      26. Juli 2011 13:08

      Also, ich glaube auch in die Freimaurer wird viel hineingeheimnist. So ein Geheimbund sind die nicht, einzig die Mitglieder äußern sich nicht zu ihrer Mitgliedschaft:

      Wer sich einlesen möchte, zB gleich Ö:

      http://www.freimaruer.at
      http://www.freimaurer-hermetica.at/

    • phaidros
      26. Juli 2011 13:14

      'tschuldigung: richtig www.freimaurer.at (führt zum Großorient von Österreich)

    • brechstange
      26. Juli 2011 20:57

      @ alle

      Wozu braucht man in Zeiten wie diesen einen Geheimbund?

    • phaidros
      26. Juli 2011 22:04

      Wozu? Weiß ich nicht. Aber auf den weiter unten genannten Seiten findet sich sicher die eine oder andere Erklärung.

      Und Geheimbünde betreiben keine Webseiten. Jedenfalls nicht so viele; hier noch ein paar weiterverlinkte Seiten:

      www.Loge-Carpediem.de - www.droit-humain.org/osterreich - www.gl-humanitas.com - www.liberale-grossloge.at - www.freimaurerloge-gemischt.ch - www.FreieMaurer.de - www.abacus-freimaurer.eu

      Also, sooo geheim ?

      Andererseits Ihnen aus diesem einzigen Grund Nähe zu Massenmorden zu unterstellen ist doch etwas - vorschnell, scheint mir.

      Gegenfrage: Wer kann - ohne nachzuschauen! - und was über die Rotarier erzählen?

      BG phaidros.vie@gmail.com

  30. Patriot
    26. Juli 2011 09:16

    Die Linkslinken schaffen ein Klima, in denen sich muselmanische Parallelweltler, Kriminelle, Sozialschmarotzer, Ehrenmörder, Frauenunterdrücker und Terroristen erst richtig wohl fühlen.

    Deshalb sind Standard, Profil, ORF, Falter, Grüne, Rote, ZARA verantwortlich für ethnische Spannungen, Kriminalität, den zusammenbrechenden Sozialstaat, für viele ermordete Frauen und für tausende Opfer von Terrorismus.

    • xRatio (kein Partner)
      26. Juli 2011 16:39

      @Patriot 26. Juli 2011 09:16
      "Die Linkslinken schaffen ein Klima, in denen sich muselmanische Parallelweltler, Kriminelle, Sozialschmarotzer, Ehrenmörder, Frauenunterdrücker und Terroristen erst richtig wohl fühlen."

      So ist es.

  31. Grantiger Alter
  32. terbuan
    25. Juli 2011 22:14

    Ein Aufruf zum kollektiven Selbstmord, soeben gesehen auf DDR2 (dem ZDF), vom Chefredakteur Peter Frey:
    NEIN HERR FREY; WIR BEKENNEN UNS NICHT ZUR EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT!
    Weder die Bevölkerung in Deutschland, noch in Österreich noch im übrigen Europa!
    WIR WEHREN UNS DAGEGEN UND DAS AUS VOLLER ÜBERZEUGUNG, EUROPA HAT KEINE ZUKUNFT MIT DERARTIGEN FORDERUNGEN!

    Wir wollen unsere historisch auf dem Boden der christlichen Tradition gewachsene europäische Identität erhalten und wir wollen uns unsere Besucher aussuchen können und nicht aufzwingen lassen!

    • terbuan
    • Alexander Renneberg
      25. Juli 2011 22:32

      bitte kurze info was da war.
      danke

    • terbuan
      26. Juli 2011 08:36

      Renneberg
      Da ich während der noch laufenden Sendung postete, konnte ich nicht wissen, dass das ZDF dieses Heute-Journal nicht in die Mediathek aufnimmt.
      Herr Frey ähnelt nicht nur rein äußerlich Armin Wolf, seine Äußerungen sind ebenso unerträglich. Er bekannte sich mit drastischen Worten zum Einwanderungsland Deutschland und die Seher sollten dies gefälligst zur Kenntnis nehmen!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      26. Juli 2011 12:24

      Deutschland ist – ebenso wie Österreich und die Schweiz – seit einigen Jahrzehnten de facto ein Einwanderungsland. Das ist der Status quo. Mit dem kann man sich abfinden oder man kann dafür plädieren, ihn zu ändern. Und wenn man ihn ändern will, dann hat das mit demokratischen Mitteln zu erfolgen. Da Sie von "Besuchern" sprechen, nehme ich an, dass Sie überhaupt keine Zuwanderung mehr tolerieren wollen, sondern nur eine Art Touristenvisum ausstellen wollen. Das kann man durchaus wollen – nur soll man es sagen und sich der Diskussion über die Vor- und Nachteile dieser Maßnahme stellen.
      Wer aber in diesem Zusammenhang von "kollektivem Selbstmord" spricht, muss in Kauf nehmen, dass andere daraus auf ein Widerstandsrecht schließen, das darin kulminieren kann, dass derjenige, der einen zum Selbstmord zwingt, aus "Notwehr" getötet wird. Sind Sie, terbuan, bereit, diese Verantwortung auf sich zu nehmen?

    • terbuan
      26. Juli 2011 13:01

      Ch. Seidl
      Europa ist für mich ein großes Haus, welches ich gerne bewohne. Kommen Fremde hierher, dann sind sie zunächst Besucher und können zu Gästen werden.
      Zur Erhaltung eines dauerhaften Bleiberechtes sollten dann aber gewisse Voraussetzungen erfüllt werden.
      Wenn dann ein CR eines öffentlich-rechtlichen TV-Sender nur lapidar feststellt, Deutschland wäre ein Einwanderungsland ohne wenn und aber, dann reg ich mich auf!
      Nur um demografische Lücken zu füllen, kultur- und sprachfremde Menschen in Massen hereinzuholen, bedeutet für mich kollektiver Selbstmord!

    • DSMVW (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)
      26. Juli 2011 16:20

      @Ch Seidl

      Was folgt eigentlich aus dem Schlagwort "Einwanderungsland" genau?

      Es ist doch nicht so, dass wir plötzlich neues Land zu beackern haben (z.B. Amerika), sondern wir sind uns doch nur zu gut, uns dabei schmutzig zu machen. Daher sind wir auch weder psychisch noch physisch in der Lage, uns unser Land zu erhalten.

      Daher folgt aus dem Schlagwort "Einwanderungsland" für mich eigentlich das genaue Gegenteil davon, wofür es immer gebraucht wird.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      26. Juli 2011 17:19

      @terbuan: Erstens einmal sollten Sie genauer definieren, was denn zu unserer "Kultur" gehört. Worin besteht denn z.B. unsere österreichische Kultur?
      • In der Demokratie? Die haben uns die Sieger des 2. Weltkriegs verordnet. Noch vor 70 Jahren hat man die Demokratie geradezu als mit dem deutschen Wesen unvereinbar bezeichnet. Und wenn sie mittlerweile doch Teil unserer Kultur ist: Wie gehen wir mit ihr um, und zwar Regierende und Regierte? Das ist doch eine Schande, wie auch in diesem Blog immer wieder zu recht bemängelt wird. Also fordern wir von Fremden, dass sie bessere Demokraten sein sollen als wir?
      • Rechtsstaat? Das ist dasselbe Jammerspiel. Gesetzesbrüche und Gesetzesbeugung als Volkssport, man vergleiche die laufenden Verfassungsbrüche der Regierung und die Gesetzesbrüche des Mannes auf der Straße, der mit Pfusch Steuern hinterzieht, wo er kann, etc. Und da fordern Sie von den Zuwanderern, dass sie sich immer brav an die Gesetze halten sollen?
      • Gleichberechtigung? Auch das ist eine relativ neue Erkenntnis und immer noch gehört es für konservativ-liberale Zeitgenossen zum guten Ton, als Männer den Frauen zu sagen, wohin sie gehören, nämlich an den Herd, bzw. was sie anzuziehen haben (kein Kopftuch, das schaut ja aus wie eine burgenländische Bäuerin oder so ähnlich). Oder, um die Gleichberechtigung Richtung Chancengleichheit zu verschieben: Wir brauchen ja nicht noch mehr Leute, die der Meinung sind, alle, die wollten, müssten studieren dürfen, oder alle hätten ein Anrecht auf alle möglichen Beihilfen.
      • Christentum? Die Österreicher gehen selber meist nur noch zu den hohen Feiertagen in die Kirche und wackere Katholiken entblöden sich nicht, der Kirchenführung in Österreich bzw. in Rom am Zeug zu flicken. Also dürften wir nur noch Polen ins Land lassen?
      • Hochkultur? Sie wissen so gut wie ich, dass diejenigen, die die wunderbaren Schöpfungen der Hochkultur aktiv genießen, eine kleine Minderheit sind. Oder wie letzthin meine Tischnachbarn in der Wachau sagten: "Ah, Sie waren bei einem Freiluftkonzert in Grafenegg? Ja, das ist was Schönes, wir waren auch schon bei so einem Konzert, bei den Zillertaler Schürzenjägern."

      Also bitte: Was ist unsere Kultur?

      Und punkto "sprachfremd": Dann dürfen aber auch keine anderen Europäer nach Österreich kommen, mit der Ausnahme von Deutschen und Deutschschweizern. Denn die sind auch sprachfremd. Und gilt diese Regel auch für die Führungskräfte in internationalen Unternehmungen? Oder dürfen die ohne weiteres nicht Deutsch sprechen und ihre Kinder auf eine internationale Schule schicken?

      Und dann haben Sie immer noch nicht meine Frage beantwortet, ob Sie die Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Zeitgenosse Ihrer Argumentation vom erzwungenen Selbstmord folgt und diejenigen, die uns zum Selbstmord treiben wollen, aus Notwehr umbringt.

    • terbuan
      26. Juli 2011 20:34

      Ch. Seidl
      Kurze Antwort:
      Unter kultur- und sprachfremden Menschen verstehe ich Einwanderer, die von unserer Kultur (wie immer wir diese definieren wollen) und von unserer Sprache keine Ahnung haben und auch überhaupt nicht willens sind, diesen Zustand zu verändern!
      In keiner Weise würde ich Menschen zu Gewalttaten auffordern oder ermutigen, wehren kann man sich auich auf andere Weise!
      Dass unser kulturelles Erbe mit tatkräftiger Mithilfe der Medien und der Politiker den Bach hinuntergeht will ich gar nicht bestreiten, aber es gibt Reste für die es sich lohnt zu kämpfen (auch ohne Schnellfeuergewehr!)
      MfG
      terbuan@aon.at

    • dagmar s. (kein Partner)
      27. Juli 2011 18:07

      habe mir den kommentar von peter frey angesehen und stimme ihm völlig zu.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2011 23:42

      @terbuan: Sie sind also nicht im Stande, zu sagen, worin unsere Kultur besteht, aber Sie wissen, dass diese Kultur den Bach runtergeht. Ein Bravo Ihrer differenziert-rationalen Argumentation!
      Vielleicht ist ja diese Art zu "argumentieren" gerade typisch für die untergehende Kultur: Die, die für ihre christlich-abendländische Kultur kämpfen, wissen gar nicht, wofür sie auf die Barrikaden steigen, das aber tun sie mit grimmiger Überzeugung.

    • contra
      31. Juli 2011 18:34

      @Ch. Seidl

      Armselige Provokation Ihr Nachhaken!
      Machen Sie sich doch selbst schlau und vergleichen Sie Kultur, Religion und Tradition im Okzident gegenüber dem Orient.

      Sie werden genug geschichtliche und wissenschaftliche Abhandlungen darüber finden und dann erübrigt sich Ihre unnötige Fragerei!

  33. libertus
    25. Juli 2011 21:31

    Jetzt in Thema: Eine Bestandsaufnahme direkt in Norwegen. Im Bericht vor Ort wird keinerlei Begriff wie Nazi oder Neonazi verwendet, weil sich der verrückte Täter überall und immer von Nazis distanziert hat - das ist bereits allgemein bekannt.

    Nur Christoph Feuerstein läßt in der Einleitung schon wieder "Neonazi" einfließen - unser Öffentlich-Rechtlicher ist besessen von dieser Idee, da hilft keine Therapie mehr!

    • xRatio (kein Partner)
      26. Juli 2011 16:37

      @libertus 25. Juli 2011 21:31
      "Nur Christoph Feuerstein läßt in der Einleitung schon wieder "Neonazi" einfließen - unser Öffentlich-Rechtlicher ist besessen von dieser Idee, da hilft keine Therapie mehr!"

      Mit den "Neonazis" meint er doch die Rotnazis. :-)

  34. raeter
    25. Juli 2011 20:30

    Die Linken schlachten dieses Verbrechen aus und gehen damit dem mutmaßlichen Mörder auf den Leim. Er erreicht verstärkte Publizität und vermittelt Einfluß auf viele aufstrebende Parteien in Europa, die unter Rechtfertigungsdruck kommen. Das wird die Zusammenarbeit dieser Gruppen fördern und damit das Gegenteil dessen bewirken, was von den Linken und den Medien (ist fast schon dasselbe) beabsichtigt ist.

    Alle Abweichler von Multikulti und Globalisierung in die radikale Ecke zu stellen, ist eine Pauschalverurteilung gegen die sich Linke und Medien bei Massenmorden von Islamisten vehement ausgesprochen haben. Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, fällt allerdings immer mehr Menschen auf. Medien und "Wissenschaft" stehen als willfährige Gehilfen zur Verfügung, differenzierte Betrachtung wird durch linke Propaganda ersetzt.

    Was mich interessieren würde: wie war das familiäre Umfeld, wie seine Erziehung, angeblich hat er seinen Vater seit 16 Jahren nicht gesehen. Ist B. gar ein Kind sozialistischer Erziehungsmethoden, wo die traditionelle Familie als rückständig gilt? Welches Verhältnis hat er zu Frauen? Könnte es sein, daß er mit dem in Norwegen sehr fortgeschrittenen "Frauenbild" nicht fertig geworden ist?

    Daß sich PC-Medien diese Fragen nicht stellen, lässt Rückschlüsse zu. Nur die Süddeutsche hat sich diesem Thema gewidmet. Den Artikel dazu habe ich allerdings nicht gefunden.

    • xRatio (kein Partner)
      26. Juli 2011 16:42

      @raeter 25. Juli 2011 20:30
      "Könnte es sein, daß er mit dem in Norwegen sehr fortgeschrittenen "Frauenbild" nicht fertig geworden ist?"

      Mir fallen dazu die im Kielwasser des Feminismus auftauchenden Amokläufer
      von Colombine und Montreal bis
      Erfurt und Winnenden ein.
      Deren Motive wurden und werden ja wortreich verschwiegen, verleugnet und unter den Teppich gekehrt.

      In Sachen der Moslems hatte sich die Nazikeule etwas abgenutzt seitdem herausgekommen ist,
      daß Adolf selig ein typischer Linker und Freund der Islamnazis war.

      Mit Herrn B. glaubt man nun, endlich eine Keule gegen die Islamkritik gefunden zu haben,
      schießt damit aber ein grandioses Eigentor,
      da der Blick jetzt nolens volens auf die "Einzelfälle™" des islamischen Terrors fällt.

      http://www.einzelfaelle.net/navigation/index.php?seite=1

  35. bor
    25. Juli 2011 19:02

    Da werden sicher wieder von den berufsbetroffenen Fremdschämern auf dem Rücken der Opfer Emotionen für den Eigenbedarf abgefischt.

  36. Pannonicus
    25. Juli 2011 18:14

    Man muß sich vor allem eines fragen: WO BLEIBT DIE LOGIK? Da ermordet ein blonder, blauäugiger Norweger, natürlich noch dazu ein „christlicher Fundamentalist“, eine größere Anzahl anderer wahrscheinlich ebenfalls blonder und blauäugiger Landsleute/Landskinder, die vielleicht weniger christlich sind, aber zumindest einen „christlichen Hintergrund“ haben - und er tut all das, um damit einen Beitrag zur Abwehr des Islam zu leisten???

    Man kann entweder annehmen, daß es eine solche Logik gar nicht gibt. Dann lassen sich aus der nichtvorhandenen Logik aber auch keine logischen Schlüsse ziehen, und alle „Wissenschafter“, die das trotzdem tun, verstoßen mit ihren Schlüssen gegen die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit. Und wenn ein zwar intelligenter, doch irrational handelnder Einzeltäter am Werk war – wie das ja auch die gerichtlich dekretierte Lehrmeinung im Fall Franz Fuchs ist – dann lassen sich nicht einmal irgendwelche zielführenden Präventionsmaßnahmen fürs nächste Mal treffen.

    Oder aber man nimmt an, daß eine Logik dahintersteckt. Dann muß man sich die Frage stellen, die alle Kriminalisten schon im Anfängerkurs lernen - aber später nicht immer stellen dürfen – nämlich: CUI BONO? Oder, was genau so wichtig ist: CUI MALO - wem schadet es? Was man im Fall Fuchs ja tunlichst vermieden hat. (Ebenso wie die Frage, wie der Mann ohne Hände sich in einem unbewachten Augenblick mit einem Kabel seines Rasierapparats erhängen konnte – während das ganze Land zufällig im Trubel der ersten Wochen der „Österreich-Sanktionen“ mit anderen Dingen vollauf beschäftigt war.)

    Das Legen von falschen Fährten hat jedenfalls in etlichen Fällen in Amerika, Europa und im Nahen Osten (etwa im „Fall Hariri“) bestens funktioniert. Woraus ich natürlich im gegenständlichen Fall keine wie immer gearteten Schlüsse ziehen oder auch nur nahelegen will, denn dazu sind nur Staaten, Parteien, Medien, Gerichte und - in Ausnahmefällen, wenn es sich gar nicht vermeiden läßt - auch Kriminalisten befugt.

    • Erich Bauer
      25. Juli 2011 18:29

      Beim islamistischen Anschlag in Madrid hat die spanische Regierung nahezu 12 Stunden lang darauf beharrt, daß die ETA dafür verantwortlich ist ... Dabei hat jedes "Kind" schon greifen können, daß DIE damit nichts zu tun haben können ...

    • Susa
      25. Juli 2011 18:44

      Eine Feststellung:
      Bei den ersten ORF-Meldungen war die große Genugtuung der Ansager herauszuhören, als sie melden konnten, der Massenmörder sei ein großer, blauäugiger, blonder junger Mann.
      Was mich wunderte: Bei einem der ersten Interviews waren die befragten Jugendlichen (Teilnehmer des Jugendlagers) mehrere sichtbar dunkelhaarige Ausländer.

    • Alexander Renneberg
      25. Juli 2011 18:51

      wie irre muss man sein um

      a) ein orf sprecher zu sein
      b) genugtuung zu empfinden wenn der täter blond und blauäuig ist.

      das ist mehr als hochneurotisch.

    • Florin
      25. Juli 2011 19:40

      "Bei einem der ersten Interviews waren die befragten Jugendlichen (Teilnehmer des Jugendlagers) mehrere sichtbar dunkelhaarige Ausländer."

      Na da bin ich ja beruhigt, daß diese Diskrepanz nicht nur mir aufgefallen ist. Ich dachte schon ich hätte mir das eingebildet.

    • Undine
      25. Juli 2011 20:24

      @Pannonicus

      "Das Legen falscher Fährten" hat schon jahrtausende alte Tradition und wird erstaunlicherweise noch immer eingesetzt, um dem Gegner zu schaden. Man erinnere sich an die "antisemitischen Aktionen" in D in den späten 5oer und 60er Jahren, als in konzertierten Aktionen landesweit jüdische Friedhöfe geschändet und Hakenkreuze geschmiert worden waren mit dem Ziel, D zu destabilisieren. Sehr spät wurde bekannt, daß die "Attentäter" aus der DDR losgeschickt wurden, um den Klassenfeind zu diskreditieren.

      Ein weiterer Fall waren die vom jugoslawischen Geheimdienst angeordneten und auch durchgeführten Sprengungen an der Grenze zu Kärnten mit dem Ziel, diese den "pösen" Kärntnern in die Schuhe zu schieben. Auch von diesem "Fall" erfuhr die Öffentlichkeit spät, nämlich erst heuer.

      Und dann nicht zu vergessen die Ebergassinger Mastensprenger, die ein besonders effektvolles Datum wählten, nämlich den 20. 4.! Der Anschlag, der natürlich den "Rechten" angelastet werden sollte, ging gewaltig in die Binsen: Die "rechten" Attentäter waren nämlich LINKSEXTREMISTEN aus der berüchtigten TATBLATTSZENE, die bei der Aktion sich versehentlich selber in die Luft gesprengt haben.

      Auffallend ist: Alle diese Aktionen kamen von LINKS um den RECHTEN zu schaden.

    • contra
      25. Juli 2011 20:37

      @Undine

      Vollkommen richtige Aufzählung und nicht zu vergessen Franz Fuchs, der immer seine Schandtaten auf die Spitze trieb, wenn Wahlen angestanden sind und die FPÖ unter Haider dafür verantwortlich gemacht werden konnte.

      Die Hintergründe dieses irren (Einzel-?)Täters, der sich ohne Hände in der Zelle aufhängen konnte (!!!) wurden ebenfalls nie aufgedeckt und sein verrücktes Gefasel von der "Bajuwarischen Befreiungsaktion" war doch reine Ablenkung!

    • Undine
      25. Juli 2011 21:02

      @contra

      Da erinnere ich mich an eine ganz köstliche Karikatur von Ironimus: Im Gefängnishof dreht ein einsamer Häftling seine Runden und hinterläßt viele, viele Fußspuren. Unter der Karikatur stand: Hier geht Franz Fuchs und seine bajuwarische Befreiungsarmee.

    • socrates
      25. Juli 2011 22:47

      In den USA erhielt die Polizei einen Anruf: Hilfe! In meinem Haus sind 5 Einbrecher!
      Antwort: Verhalten sie sich ruhig, dann passiert ihnen nichts! Wir sind überlastet!
      2. Anruf, 3 min später: Es geht, ich habe schon 3 erschossen!
      2 min später war die Polizei da.

    • Helmut Graser
      26. Juli 2011 00:47

      @socrates

      Goint to bed the other night, I noticed people in my shed stealing things.

      I phoned the police but was told no one was in the area to help. They said they would send someone over as soon as possible.

      I hung up. A minute later I rang again. "Hello," I said, "I called you a minute ago because there were people in my shed. You don't have to hurry now, because I've shot them."

      Within minutes there were half a dozen police cars in the area, plus helicopters and an armed response unit. They caught the burglars red-handed.

      One of the officers said: "I thought you said you'd shot them."

      To which I replied: "I thought you said there was no one available."

    • phaidros
      26. Juli 2011 08:40

      Und nur mal so gefragt: Sie glauben diese was-bin-ich-nicht-für-ein-cooler-Ami-der-wie's-ihm-passt-die-Behörden-verarscht-Schnurre? Wie ich amerikanische Behörden einschätze vermute ich, dass sich das für den »Coolio« - so es ihn denn geben sollte - noch als ganz blöde Idee heraus stellen wird.

    • socrates
      26. Juli 2011 11:51

      Helmut Graser
      Danke!
      Phaidros
      Das kommt darauf an, wie die Medien berichten. Der Sheriff wird gewählt und in GB wird gerade das Verbot der Selbstverteidigung im Haus widerrufen. (cf. last line of defence)
      Jedenfalls hat sich die Polizei nicht gerade mit Ruhm bekleckert, es erinnert an die Nachforschungen nach der Ermordung Olaf Palmes.
      Wenn im Ferienhort St. Wolfgang, der von Land aus nur schwer erreichbar ist, dasselbe passiert, erwarte ich mir raschere Hilfe!

    • DSMVW (kein Partner)
      26. Juli 2011 14:24

      Zum Fuchs-Selbstmord: der Hinweis auf die fehlenden Hände des Inhaftierten ist ein recht schwacher Einwand; wundert mich ehrlich gesagt, daß der nach wie vor erhoben wird.

      Ein einfache Schlinge ist selbst mit Stümpfen - und Zähnen - binnen kurzer Zeit geknüpft. Selbst für jemanden der zwei Linke hat(te) ist das ein Kinderspiel, wie man im Selbstversuch leicht nachprüfen kann.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Juli 2011 19:25

      Ich kann mir kaum vorstellen, das jemand so deppert sein wird sich die Hände abzuhacken, um diesen "Selbstversuch" zu vrifizieren.
      Aber ich schau ihnen gerne zu, DSMVW.
      Aber beklagen sie sich bitte nicht, wenn sie es nicht schaffen.

    • DSMVW (kein Partner)
      27. Juli 2011 14:06

      @Neppomuck

      Sie müßen nicht unfreundlich werden nur weil es Ihnen an praktischer Vorstellungskraft mangelt.

      Es ist ganz einfach: Sie ballen die Hände zu Fäusten und verwenden den jeweils äußeren Teil des Handballens. Weiters benützen Sie Ihre Zähne - und binnen kurzer Zeit haben Sie eine Schlinge geknüpft die gut genug ist um daran zu baumeln.

      Die Fuchs-Verschwörungstheorie tut das schon die längste Zeit.

  37. Brigitte Imb
    25. Juli 2011 17:25

    Zahl der Todesopfer nach unten korrigiert! 68 statt 86 - GsD, aber davon wird der Schreck nicht viel geringer. Was allerdigs sehr zu denken gibt, ist dass die Medien 3 Tage falsche Zahlen berichten, und das im 20% Bereich.

    http://orf.at/#/stories/2070565/

  38. socrates
  39. Celian
    25. Juli 2011 16:54

    Während die einen noch fassungslos wie nach einem Keulenhieb da stehen und die Nachricht vom Massenmord nicht verdauen können, nutzen die anderen die Gunst der Stunde für einen zweiten Keulenhieb und üben sich fleißig beim Hindreschen auf den politischen Gegner. So wenig Respekt haben offenbar manche vor einem bzw. vielen Menschenleben, so ungeniert können sie die Opfer für ihre ideologischen Zwecke instrumentalisieren.

    Damit stehen jene dem Massenmörder um Nichts nach. Dieser opferte die vielen Menschen, um in der Welt ein Zeichen für seine persönliche Überzeugung zu setzen. Der Unterschied zu jenen ist, daß der norwegische Massenmörder ihnen die "Drecksarbeit" bereits abgenommen hat.

    • Alexander Renneberg
      25. Juli 2011 17:16

      Völlig bei ihnen bis auf den letzten satz.

      Diejenigen die jetzt versuchen politisches kapital aus den morden zu lukrieren haben die drecksarbeit noch vor sich.
      Sie müssen die aufrechten, die bürgerlichen erst mal in die knie zwingen. Sie enteignen und ihnen das reden verbieten.

      Dann sieht es zwar aus wie in bukaresti 1978 oder prag, leipzig oder alle anderen gegenden mit sozialistischem, segensreichen wirken.

      Das macht denen aber nix, denn sie sind mehrheitlich "vom turnen befreit" will heißen schlichte gemüter. Hauptsache sie haben gewonnen.

    • Erich Bauer
      25. Juli 2011 17:41

      Alexander Renneberg,

      Bei aller Bestürzung. Aber ... lassen wir uns doch von diesem Terroristen ("Kampf" gegen unbewaffente Zivilisten) nicht ins Bockshorn jagen!

      Eines scheint ja absolut sicher festzustehen: Er war bis vor kurzem FREIMAURER! Zwischen Kobersdorf und Oberpullendorf gibt's ein Freimaurermuseum. Stolz werden die Mitglieder Theodor Kery und Sinowatz dort geehrt ...

    • brechstange
      25. Juli 2011 17:50

      @Erich Bauer
      War der Kery nicht der, mit den vielen Maschinengewehren?

    • Erich Bauer
      25. Juli 2011 17:56

      brechstange,

      Ja. Er hatte eine Vorliebe für diese Schnellfeuer(ho..)gewehre. Wie diese Republikanerin in USA ...

    • Alexander Renneberg
      25. Juli 2011 18:47

      herr bauer, der pressesprecher der ehemaligen vizebürgermeisterin grete laska, der seine freundin erwürgt hat, der dann gegen einen lastwagen/tanklastwagen fahren wollte und 48 stunden nicht gefunden werden konnte, war ebenfalls ........
      und erw ar ebenfalls am wochenende davor bei einer familienaufstellung......

      und, was bedeutet das? garnichts. außer dass es hier wie da seltsame gesellen gibt. sehr seltsame.
      nicht mehr, nicht weniger.

    • Erich Bauer
      25. Juli 2011 18:53

      Alexander Renneberg,

      JA! Ganz Genau ... !

    • socrates
      25. Juli 2011 19:20

      Erich Bauer
      Er hatte einen Halbautomaten, also kein Schnellfeuergewehr. Es sieht nur so aus, ist aber `demilitarisiert´.

    • phaidros
      26. Juli 2011 08:21

      Kleine Anmerkung: ein Halbautomat ist eine Schnellfeuerwaffe. Da B. nicht mit Gegenwehr zu rechnen brauchte, war er auf Feuerstöße eines Vollautomaten auch nicht angewiesen.

      Nebenbei (aber das stammt noch von den ersten Meldungen) dachte ich, dass er mit einer vollautomatischen Waffe geschossen hätte.

    • Karl Rinnhofer
      26. Juli 2011 12:09

      @Phaidros
      Absolut richtig. Jetzt kommen von allen Seiten "Obergescheite", die sich sicher sind, zu wissen glauben, , wer daran schuld ist, dass diese Katastrophe nicht vermieden oder die Folgen nicht gemindert wurde. So etwas lässt sich nicht wirklich vermeiden. Wie will man die Gesellschaft vor Psychopathen reinigen? Ähnliches wäre hierzulande genauso möglich, machen wir uns nichts vor! Es ist nur Glück, wenn es nicht passiert.

      Wollen wir hier jeden Bürger einen Polizisten stellen? Und wer beobachtet den Polizisten?
      Solle hinter jede Ecke ein 24-Stunden besetzter Hubschrauber mit Notfallausrüstung stehen?

      Außerdem sollten nicht in den Fehler verfallen werden, den derzeit die „Kommunikationsprivilegieren“ Mainstreambeherrscher so unverschämt (als Instrumentalisierung für Ihre Ziele) einsetzen: Indem man ähnlichen irrationalen Schuldzuweisungen „nach der anderen Seite“ reagiert: Für diese Tat ist dieser Psychopath allein verantwortlich und nicht „die Gesellschaft“, die ihn vermeintlich „geschaffen“ hat. Dabei ist es unerheblich, wen er sich als Feindbild
      aussuchte: Wahnsinnige werden immer eines finden,

    • socrates
      26. Juli 2011 12:16

      phaidros
      Es war kein Schnellfeuergewehr. Schnellfeuergewehre sind "full auto", haben also Dauerfeuer. Halbautomaten haben nur Einzelfeuer und sind oft auch Jagdgewehre oder Schrotflinten. Militärgewehre werden, auch in Ö, so umgebaut, daß sie kein Dauerfeuer haben und nicht rückgebaut werden können. Weiters ist militärische Stahlmantelmunition in der EU verboten, daß er Teilmantelgeschoße verwendete ist also klar. Die Medien, aber leider auch viele Laien, täuschen bewußt die Öffentlichkeit zwecks Meinungsmanipulation. Dieser Fall zeichnet sich durch besonders miese Berichterstattung aus.
      Frage: Wie kam der Mörder auf die Insel? Gab es dort keine Boote?

    • phaidros
      26. Juli 2011 12:54

      Der Mörder kam gemeinsam mit der ehrenamtlichen Lagerleiterin, die sich auf der Fahrt sogar noch mit ihm unterhalten haben soll und von ihm als erstes erschossen wurde.

      Tut mir leid, mit den Waffen irren Sie: ein Halbautomat ist sehr wohl eine Schnellfeuerwaffe - siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfeuerwaffe (aber auch »Schnellfeuergewehr«). »Schnellfeuerpistole« ist sogar olympisch.

      Über Möglichkeiten vor Ort zu spekulieren (gab es Boote, gab es keine? Wenn es welche gab, warum wurden die nicht benützt? Wurden sie nicht benützt?) macht m.E. keinerlei Sinn. Wozu sollte es dort mehr als ein kleines Versorgungsboot geben? Versuchen Sie's damit und setzen sich damit wie die Ente auf den Präsentierteller?

    • phaidros
      26. Juli 2011 13:02

      Ganz genau so beurteile ich die Dinge ebenfalls, Herr Rinnhofer.

      Das - ich nenne es einmal - »Beurteilungsproblem«:

      Man fühlt sich subjektiv physisch wie psychisch so weit von so einer Tat entfernt, dass man glaubt, »von außen« beurteilen zu können.

      Aber es gibt kein innen und außen, es gibt keinen »Verursacher« und keinen »Plan«. Wir sind alle Teil dieser Gesellschaft und nehmen auch daran Teil. Heftig und wütend eine Mitverantwortung - zB dieses Blogs - abzustreiten ist ebenso sinnentleert wie sie zu unterstellen.

      Jeder von uns sammelt Eindrücke und Erfahrungen. Blogs wie dieser gehören dazu oder nicht. Sie lösen im einen etwas Positives aus, im anderen etwas Negatives, im dritten gar nichts. Die (völlig unauflösbare) Summe aller dieser Mikroursächelchen erzeugt im individuellen Fall ein Monster, das sich äußerlich durch nichts von allen anderen unterscheidet. Aber natürlich auch Heilige.

      Und es gibt rein gar nichts, was man an diesem Lauf der Dinge ändern könnte. Solche Verrückten wird es - entsetzlich! - immer geben. Und sie werden sich immer einen Weg bahnen, egal, was alles noch verboten werden wird.

      Die Gefahr, als Gesellschaft das Kind mit dem Bade auszuschütten, ist groß!

    • socrates
      26. Juli 2011 23:05

      phaidros
      Ihr Wikizitat: Heute dagegen werden in der Regel nur vollautomatische Waffen als Schnellfeuerwaffe bezeichnet. Dazu zählen (in aufsteigender Stärke):

      Maschinenpistolen
      Sturmgewehre
      Maschinengewehre
      Maschinenkanonen

    • phaidros
      27. Juli 2011 03:37

      Hmm, ist wirklich etwas missverständlich, nicht wahr? Aber bitte genau lesen. Im zitierten Satz heißt es: "..werden in der Regel bezeichnet..", es wird also die landläufige Verwendung angegeben.

      Auskunft über die eigentliche Definition gibt aber der Satz oben drüber: »Als Schnellfeuerwaffe wird grundsätzlich jede Feuerwaffe bezeichnet, deren Feuergeschwindigkeit (Kadenz) höher ist als die einer einschüssigen Waffe.«

    • socrates
      27. Juli 2011 10:23

      phaidros
      Über Schnellfeuergewehre gibt Ihnen die Polizei gerne Auskunft.
      In der Krone: Der deutsche Camper Marcel Gleffe hat mit seinem Boot fast 30 Jugendliche gerettet. Animiert vom tollenHandeln dieses Einzelnen, begaben sich auch noch einige andere private Retterin Lebensgefahr und fuhren mit ihren Motorbooten hinaus, um den Menschen zu helfen (Christof Wokoun).
      Beim Reorganisieren könnte man diese Helfer gegen die Polizisten austauschen.

    • phaidros
      27. Juli 2011 13:12

      Ich kann Ihre Logik offen gesagt nicht nachvollziehen: weil dieser sagenhafte Deutsche Leben gerettet hat, hat die Polizei versagt?

      Was Schnellfeuerwaffen betrifft, genügt mir mein Wissen (auch über die olympische Disziplin »Schnellfeuerpistole«) völlig. Vielleicht wollen Sie selbst einmal nachfragen.

      Ich möchte es bitte von meiner Seite dabei belassen; der Anlass ist viel zu tragisch, die Wortbedeutung der »Schnellfeuerwaffe« viel zu nebensächlich.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  40. socrates
    25. Juli 2011 16:54

    Die Polizei hat versagt! Wenn im Ferienhort St. Wolfgang ein irrer Killer auftaucht, so erwarte ich mir, daß innerhalb längstens 30min die Polizei dort eingreift.
    "Die Mannschaft des Überwachungshubschraubers ist auf Urlaub" und es gibt keinen Ersatz im reichsten Land der Welt! Dafür kämpfem die Norweger in Afghanistan und Lybien und haben dort 6 Flugzeuge zum Bombardieren!
    "Der Militärhubschrauber ist 60 km entfernt". Die müssen ja nicht zu Fuß gehen!
    "Das Polizeiboot ist untergegangen". In einem Land, in dem es mehr Boote als Autos gibt, eine sehr schwache Ansage! Außerdem gibt es in N viele private Hubschrauber!
    Ein anderes Bewußtsein und eine bessere Organisation wären notwendig! bei einer wehrhaften Bevölkerung, wie sie in der Schweiz noch existiert, wäre das nicht möglich.

    • Alexander Renneberg
      25. Juli 2011 17:19

      Da sieht man was sozialismus anrichtet......

    • phaidros
      26. Juli 2011 08:37

      »Die Polizei hat versagt!«

      Gott sei Dank können wir wieder jemadem die Schuld geben, der nur inkompetent Gehalt kassiert, keine Ahnung von seinem Job hat und/oder kein Interesse ihn auszuführen.

      Das möchte ich aber nicht sehen, was in St. Wolfgang passieren würde! Da wird abgesperrt und auf die Fachleute gewartet, sonst gar nichts. Und ob die am Wochenende in 1h da sind - ich habe da so meine Zweifel. Und damit, wohlgemekrt, will ich keinerlei Versäumnisse andeuten!

      Der Vorfall war innerhalb 1h ab Alarmierung beendet.

      Der Hubschrauber war 60km entfernt, Geschätze Flugzeit also sicher mindestens 10-12 Minuten, eher mehr. Aber mit Sicherheit keine Scharfschützen im Fliegerhorst vor Ort! Also müssten die erst hingebracht werden. Oder vom Hubschrauber abgeholt. Wie viele Minuten?

      Scharfschützen zu positionieren dürfte vermutlich nicht viel Sinn haben, wenn das nicht unbemerkt passieren kann.

      Vergessen wir also den Hubschrauber.

      Das Polizeiboot trug die Mannschaften nicht - Schande!

      Das Geschrei möchte ich auch nicht hören, wenn unsere Polizei jedes Böötchen auf jedem Ausflugssee als Truppentransporter auslegen wollte (das geht nämlich nicht gratis).

      Also hat man sich von Freizeitkapitänen übersetzen lassen und die Sache in kürzestmöglicher Zeit beendet.

      Meine tief empfundene Hochachtung, Respekt und Dank allen Beteiligten; Zivilisten wie Beamten.

      Alle, die jetzt im Nachhinein meinen. ganz genau zu wissen was wer wann wie wo hätte besser machen können empfehle ich, sich als Sicherheitsberater zu bewerben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      26. Juli 2011 23:26

      Phaidros
      Warum sind Sie so streng?
      Die Meldung war 17.17, die Festnahme 18.27, also mehr als 1h.
      12´ für den Hubschrauber? Na, vorwärts!
      Wenn Sie das mit St Wolfgang so genau wissen, empfehle ich, sich als Sicherheitsberater zu bewerben.
      "Das Geschrei möchte ich auch nicht hören, wenn unsere Polizei jedes Böötchen auf jedem Ausflugssee als Truppentransporter auslegen wollte (das geht nämlich nicht gratis)"
      Was soll dieser Unsinn?
      Ich schätze Ihre Beiträge und will nicht streiten, aber ad hominem argumentieren sollten Sie den Trollen überlassen.

    • phaidros
      27. Juli 2011 03:52

      Lieber socrates, zugegeben war ich da wohl etwas streng. Aber Sie ebenfalls, mit Verlaub: »die Polizei hat versagt«.

      Leute haben ihr Leben riskiert! Sind einem schwer Bewaffneten gegenüber getreten, der die Waffe bedenken- und gnadenlos gezielt eingesetzt hat. Und dafür sollen sie »versagt« auf die Quittung qeschrieben bekommen. »1h ab Alarmierung, der Täter hatte 90' Zeit« war übrigens aus einer Nachrichtenmeldung - ich weiß jetzt nicht mehr, aus welcher.

      Was an "Das Geschrei möchte ich auch nicht hören, wenn unsere Polizei jedes Böötchen auf jedem Ausflugssee als Truppentransporter auslegen wollte (das geht nämlich nicht gratis)" ad hominem sein könnte, weiß ich ehrlich nicht. Ich wollte Ihnen damit nicht nahe treten.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      27. Juli 2011 11:07

      phaidros
      Über Schnellfeuergewehre gibt Ihnen die Polizei gerne Auskunft.
      In der Krone: Der deutsche Camper Marcel Gleffe hat mit seinem Boot fast 30 Jugendliche gerettet. Animiert vom tollen Handeln dieses Einzelnen, begaben sich auch noch einige andere private Retter in Lebensgefahr und fuhren mit ihren Motorbooten hinaus, um den Menschen zu helfen (Christof Wokoun).
      Beim Reorganisieren könnte man diese raschen und mutigen und unbezahlten Helfer gegen die Polizisten austauschen.

    • phaidros
      27. Juli 2011 13:13

      Antwort auf wortgleiches Posting weiter oben.

  41. FranzAnton
    25. Juli 2011 16:34

    Nochmaliger Versuch:
    Radikalität ist immer von Übel.
    Unsere Sozial"demokraten" sind erstens nicht sonderlich demokratisch, sonst hätten sie es nicht betrieben und tatsächlich erreicht, die Meinungsführerschaft im Lande zu erlangen. Gäbe es genug Anständige unter ihnen, müßten diese ihre eigene Wertegemeinschaft allein für diesen unablässig ausgeübten, einseitigen und fiesen Meinungs“hochdruck“ (wollte“ Meinungsterror“ vermeiden) harsch kritisieren.
    Außerdem hat die Sozial"demokratie" radikale, im 19. und 20. Jahrhundert liegende Wurzeln, welche nie gekappt wurden.
    Ihre Handlungen sind durchaus als radikal zu bezeichnen. Abtreibungshorror, Homo dies wäre mit Sicherheit die einzige Möglichkeit, dem linken, aber auch dem rechten Unheil die Stirn zu bieten.

    • Undine
      25. Juli 2011 19:16

      @FranzAnton

      Mir ist es auch einmal passiert, daß ein Beitrag "verstümmelt" wurde, auch zwei- oder dreimal hintereinander wie heute bei Ihnen. Bei mir dürfte damals die Verwendung des &-Zeichens die Schuld gewesen sein, obwohl es seltsam erscheint.

  42. Brigitte Imb
    25. Juli 2011 16:16

    Es gibt keine Argumente, die diese Tat rechtfertigen könnten und es gibt aber auch keine Argumente, dass nun die Bevölkerung Europas, od. speziell die Bevölkerung Österreichs, durch verschärfte Antiterrorgesetze u. Überwachung weiter in ihrer freien Meinungsäußerung beschnitten wird, wie es sich so mancher "Gutpolitiker" vorstellt.

    Diese Tat ist einem Geisteskranken zuzuschreiben u. nicht, wie viele es gerne hätten, der FPÖ.

    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen,

    meine Verachtung den Leuten, die daraus politisches Kleingeld wechseln wollen.

  43. Intellekto
    25. Juli 2011 15:21

    BRAVO! BRAVO! BRAVO! SCHAMLOS benützt der ORF diese schier unglaubliche Tat eines Einzigen für SPÖ Propaganda.Seltsame Psychiater,die sofort nach der Tat-der Rest der Welt verharrt noch im Schockzustand und völliger Ratlosigkeit-erklären,was da genau geschehen ist:Die Nicht-Linken,die die Multi-Kulti Gegner sind warens halt wieder einmal! Filme über den Bomber Fuchs,der-trotz aller Versuche der damaligen linken Szene,ihn als Teil eines rechten Netzwerks darzustellen-ein spinnender EINZELtäter war(und wenn ich mich nicht irre SPÖ-Mitglied!)sind schnell zur Hand. Dann ein Wissender der die Türkenbelagerung Wiens von 1683 aus dem Hut zaubert und so aussehen lässt,als ob das ein Pfadfinfertreffen gewesen waere!! Schade daß die Wiener von damals nicht mehr von der Grausamkeit und dem gigantischen Hegemonialstreben der Osmanen berichten können!! Am Schluss kommt,was immer kommt:Der Orgasmus,der Orgasmus der Verblödung:Die FPÖ wars! Ah ja! Eh kloar! Wer wenn nicht er,der Strache!! So gehts jedem der in der Hammer und Sichel "Republik" nicht auf linker Linie ist...Gehts noch infamer? Und das alles in Sekundenschnelle,noch bevor überhaupt eingehendere Untersuchgungen stattfinden hätten können,von einem Gerichtsverfahren ganz zu schweigen. Ich schäme mich für den ORF,der nicht einmal ganz kurz sich Zeit nehmen kann für Stille,Trauer Schock . Was ist aus meinem Österreich geworden!!??

  44. FranzAnton
    25. Juli 2011 15:14

    Radikalität ist immer von Übel.
    Unsere Sozial"demokraten" sind erstens nicht sonderlich demokratisch, sonst hätten sie es nicht betrieben und tatsächlich erreicht, die Meinungsführerschaft im Lande zu erlangen. Gäbe es genug Anständige unter ihnen, müßten diese ihre eigene Wertegemeinschaft allein für diesen unablässig ausgeübten, einseitigen und fiesen Meinungshochdruck harsch kritisieren.
    Außerdem hat die Sozial"demokratie" radikale, im 19. und 20. Jahrhundert liegende Wurzeln, welche noch nicht gekappt wurden.
    Ihre Handlungen sind durchaus als radikal zu bezeichnen. Abtreibungshorror, Homo dies wäre mit Sicherheit die einzige Möglichkeit, dem linken, aber auch dem rechten Unheil die Stirn zu bieten.

  45. FranzAnton
    25. Juli 2011 15:13

    Radikalität ist immer von Übel.
    Unsere Sozial"demokraten" sind erstens nicht sonderlich demokratisch, sonst hätten sie es nicht betrieben und tatsächlich erreicht, die Meinungsführerschaft im Lande zu erlangen. Gäbe es genug Anständige unter ihnen, müßten diese ihre eigene Wertegemeinschaft allein für diesen unablässig ausgeübten, einseitigen und fiesen Meinungshochdruck harsch kritisieren.
    Außerdem hat die Sozial"demokratie" radikale, im 19. und 20. Jahrhundert liegende Wurzeln, welche noch nicht gekappt wurden.
    Ihre Handlungen sind durchaus als radikal zu bezeichnen. Abtreibungshorror, Homo dies wäre mit Sicherheit die einzige Möglichkeit, dem linken, aber auch dem rechten Unheil die Stirn zu bieten.

    • FranzAnton
      25. Juli 2011 15:16

      Es ist ein Jammer; meine Beiträge werden immer verstümmelt.

    • Brigitte Imb
      25. Juli 2011 16:36

      Auf meinem PC erscheinen Ihre Kommentare 3x ident.

    • Andreas Unterberger
      25. Juli 2011 18:02

      TEST FÜR FRANZ ANTON

      Radikalität ist immer von Übel.
      Unsere Sozial"demokraten" sind erstens nicht sonderlich demokratisch, sonst hätten sie es nicht betrieben und tatsächlich erreicht, die Meinungsführerschaft im Lande zu erlangen. Gäbe es genug Anständige unter ihnen, müßten diese ihre eigene Wertegemeinschaft allein für diesen unablässig ausgeübten, einseitigen und fiesen Meinungs“hochdruck“ (wollte“ Meinungsterror“ vermeiden) harsch kritisieren.
      Außerdem hat die Sozial"demokratie" radikale, im 19. und 20. Jahrhundert liegende Wurzeln, welche nie gekappt wurden.
      Ihre Handlungen sind durchaus als radikal zu bezeichnen. Abtreibungshorror, Homo dies wäre mit Sicherheit die einzige Möglichkeit, dem linken, aber auch dem rechten Unheil die Stirn zu bieten.

    • Andreas Unterberger
      25. Juli 2011 18:04

      NOCH EIN TEST
      &,.

    • Alexander Renneberg
      25. Juli 2011 20:39

      Bei mir erscheint der beitrag ebenfalls völlig richtig.

  46. Undine
    25. Juli 2011 15:07

    Erlauben Sie mir; bitte, daß ich meinen Kommentar zur norwegischen Tragödie, den ich heute schon einmal gepostet hatte, weil ich nicht wußte, ob Dr. Unterberger sich heute des Themas annehmen würde, hier noch einmal poste!

    "Es ist nicht "Thema" im Blog, ich weiß; aber ich möchte mein Befremden über die "Wendung", die dieser grauenhafte Mord in Norwegen nimmt, nicht unerwähnt lassen:

    Es ist schon ein starkes Stück, jetzt plötzlich einfach so zu tun, als trügen diejenigen, die in Europa vor der ständigen Überfremdung durch die von verantwortungslosen Politikern am millionenfachen Eindringen von vor allem MOSLEMISCHEN Zuwanderen WARNEN, die Schuld am ständig wachsenden Mißmut der Bürger über diese UNTRAGBAREN ZUSTÄNDE.

    Das völlige Ignorieren der unfähigen Politiker, die GEGEN den WILLEN der jeweiligen BEVÖLKERUNG Unmengen an gänzlich WESENSFREMDEN Ausländern ihrem Volk zumuten und AUFZWINGEN ist es, das den Menschen ihre Ausweglosigkeit und OHNMACHT zeigt.

    Und jetzt ist man bestrebt, NICHT den VERURSACHERN der haltlosen Zustände durch die ÜBERFREMDUNG, nämlich den dafür verantwortlichen POLITIKERN, die Schuld am verständlichen UNMUT und dem unerträglichen Unbehagen anzulasten, sondern JENEN, die unter dieser unerträglichen verantwortungslosen Politik der schrankenlosen Zuwanderung LEIDEN, nämlich die jeweils autochthone Bevölkerung dieser Länder.

    Man VERURTEILT also NICHT die VERURSACHER der MISSSTÄNDE, sondern diejenigen, die unter den Mißständen LEIDEN. (Damit meine ich ausdrücklich NICHT diesen Massenmörder, sondern die schweigende, leidende Bevölkerung!)

    Durch die PC-KEULE wird jeder Kritiker an den unhaltbaren Mißständen durch Massenzuwanderung vor allem von Moslems MUNDTOT gemacht. Gäbe es europaweit eine VERANTWORTUNGSVOLLE Einwanderungspolitik, käme es vermutlich nicht zu solchen Katastrophen wie in Norwegen, daß solche Fanatiker überhaupt heranwachsen können.

    Meine Frage: Wie kann die wehrlose Bevölkerung zu ihrem Recht auf eine halbwegs intakte Heimat kommen, wenn die Politik unfähig ist, dieses unumstrittene Recht darauf zu gewährleisten? Auf jeden Fall nicht dadurch, daß man die gewaltigen Probleme mit der aufgezwungenen Überfremdung leugnet, wie es die LINKEN gewohnt sind zu tun und jeden einen NAZI schimpfen, der die Probleme beim Namen nennt.

    Noch einmal: An dem grauenvollen, unentschuldbaren Massaker sind nicht die WARNER Schuld, sondern die LEUGNER der Ausländerproblematik!

    • FranzAnton
      25. Juli 2011 18:43

      Bravo, Frau Undine!

      Vorrangig unsere Roten haben die repräsentative Demokratie ad Absurdum geführt. Sie haben mittels populistischer Medien ihre extremistische Sicht aller Dinge zum Maßstab zu machen versucht, und ist ihnen Dieses leider in so hohem Maß gelungen, daß unsere schöne Republik gegenwärtig dem finanziellen und moralischen Abgrund zusteuert.

      Puncto Organisationsdichte kann ihnen niemand auch nur das Wasser reichen; Gewerkschaft, rote Falken, Kinderfreunde sind ubiquitär.
      Mich haben sie seinerzeit gezwungen, ihrer Partei beizutreten, zwar mit den Worten: "Wes Brot ich esse, des Lied ich singe" (Origainalzitat vom Gewerkschaftsboß); zwar war ich vom Elternhaus sozialistisch eingestellt (Mutter Eisenbahnertochter), täglich Arbeiterzeitung gelesen, mich vom Kreisky blenden lassen; mit dem Beitrittszwang - um einen Posten zu erlangen - war es für mich aber abrupt zu Ende.
      Dem Vernehmen nach üben auch die Schwarzen dergleichen Druck aus, wo sie eben können; einzige denkbare Alternative, um diesem unendlich schädlichen Parteienfilz die Stirn zu bieten, wäre die Implementierung direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung. Die Methode hiezu wollte ich gerne in diesem Forum erarbeiten, und suche Interessierte, die etwas bewegen wollen.

    • A.K.
      25. Juli 2011 19:13

      @Undine und den Administrator der Seite www.andreas-unterberger:
      Ich wollte bei "Undine" drei Sterne eintragen. Dies ist mir - auch nach mehreren Versuchen - nicht gelungen. Ich sehe nun als Folge der Versuche die übliche "Krone" für Partner neben "Undine" jedoch rechts daneben überhaupt keine Bewertung in Form von Sternen oder einer Anzahl davon. Aber bei einem anderen Kommentar zu diesem Tagebucheintrag konnte ich wie gewöhnlich Sterne vergeben. Das Problem dürfte also auf "Undine" beschränkt sein.

    • Undine
      25. Juli 2011 19:58

      @A.K.

      Werter A.K., danke für den guten Willen! Aber keine Sorge, mit dieser Tücke der Technik hab' ich auch schon Erfahrung gemacht: irgendwann tauchen die verschollen geglaubten Sternderl wieder auf!

    • ProConsul
    • Haargenau
      25. Juli 2011 21:49

      Das Beste, was ich seit langem zu diesem Thema gelesen habe!

    • Karl Rinnhofer
      25. Juli 2011 21:54

      @Undine et alii
      Diieser vorzügliche Beitrag ist aus berechtigter Sorge um den Staat und unsere Kultur geschrieben ist und bfringt viele Missstände auf den Punkt. Einige enthalaene Argumente bzw. Schlüsse glaube ich hiermit relativieren zu müssen:

      Ich warne eher davor (das bezieht sich auch auf weitere Blog-Beiträge mit ähnlicher Aussage), für das Verbrechen in Norwegen Rechten, Linken, Befürwortern bis Förderern oder Skeptikern von Massenimmigration und Multikultureller Gesellschaft, Moslems, Christen, Autochtonen oder Menschen mit Migrationshintergrund Schuld zuzuweisen oder irgendwelchen Parteien und Politikern, welcher Provenienz auch immer zu unterstellen, dafür den Boden bereitet zu haben. Es ist Folge bedenklich überzogener Interpretation, diese Katastrophe für welche Interessenslage, Partei oder Ideologie auch immer zu instrumentalisieren (wie das in veantwortungslosen Medien derzeit geschieht). Das gilt für alle „Richtungen“.

      Mag es auch für vernunftbegabte Menschen offensichtlich sein, dass das gegebene Ausmaß an kulturferner Einwanderung viele Probleme bringt, so müssen diese nach vernünftiger Analyse und keineswegs emotionell oder ideologiehörig-vorurteilhaft gelöst werden; sie mit dem katastrophalen Massaker in Norwegen in Verbindung zu bringen ist nicht angebracht. Es handelt sich ausschließlich um die Tat eines wahnsinnigen Einzeltäters, wie es sie potenziell in jeder Bevölkerung gibt. Gewaltbereite Psychopathen finden immer Rechtfertigung für ihren pervertierten Trieb zum Bösen.
      Letztlich sit auch die Behauptung Unterbergers, wonach es sich bei der moslemischen Einwanderung um „die größte Migration der Geschichte“ handle, relativieren: Man denke an die indogermanische Einwanderung, an die gewaltigen Menschenströme in der Völkerwanderungszeit.

    • Undine
      25. Juli 2011 22:49

      @Karl Rinnhofer

      Sie haben wirklich Recht: Mit Schuldzuweisungen muß man sehr vorsichtig sein. Sie schreiben:

      "Es handelt sich ausschließlich um die Tat eines wahnsinnigen Einzeltäters, wie es sie potenziell in jeder Bevölkerung gibt. Gewaltbereite Psychopathen finden immer Rechtfertigung für ihren pervertierten Trieb zum Bösen"

      Leider wird nichts und niemand solche Wahnsinnstaten je verhindern können. Die Kaltblütigkeit und Reuelosigkeit, die solchen entgleisten Menschen zueigen ist erschüttert immer wieder.

      Dennoch kann man die Fehlpolitik, die die kurzsichtigen europäischen Politiker mit der für die europäischen Völker ruinösen Einwanderungspolitik betreiben, nicht gutheißen und die betreffenden Politiker von ihrer Schuld freisprechen. SO viele Fehler dürften die verantwortlichen, um das WOHL der IHNEN ANVERTRAUTEN BEVÖLKERUNG besorgten Politiker einfach nicht machen.

    • Karl Rinnhofer
      25. Juli 2011 23:13

      @Undine
      Absolut d’accord, auch mit dem 4 Absatz, und Gratulation zum erfolgreichen Beitrag, der in seiner zu Recht breiten Zustimmung vielen aus der Seele spricht. Ich warne nur vor der Junktimierung der zu Recht als verantwortungslos angesprochenen (Einwanderungs-) Politik mit diesem katastrophalen Ereignis.

    • simplicissimus
      26. Juli 2011 00:23

      hervorragender kommentar.

    • simplicissimus
      26. Juli 2011 00:25

      ... allerdings bin ich überzeugt, dass dieser mensch auch völlig ohne ausländerproblem gemordet hätte. er hätte einfach einen anderen aufhänger gefunden.

    • Norbert Mühlhauser
      26. Juli 2011 02:10

      @ Karl Rinnhofer:

      Es ist Folge bedenklich überzogener Interpretation, diese Katastrophe für welche Interessenslage, Partei oder Ideologie auch immer zu instrumentalisieren (wie das in veantwortungslosen Medien derzeit geschieht). Das gilt für alle „Richtungen“. ... [Die Probleme] mit dem katastrophalen Massaker in Norwegen in Verbindung zu bringen ist nicht angebracht. Es handelt sich ausschließlich um die Tat eines wahnsinnigen Einzeltäters, wie es sie potenziell in jeder Bevölkerung gibt.

      Es fällt aber schon auf, dass es - im Vergleich zu etwa vor 30 Jahren - zu immer mehr Wahnsinnstaten, einschließlich dem Abschlachten eigener Familienangehöriger - kommt. Ob diese jetzt Amokläufe genannt werden dürfen, wo doch nicht nur in diesem Fall eilfertigst betont wird, dass die Tat geplant war, bleibe dahingestellt: Verzweiflungstaten von innerlich abgewrackten Menschen scheinen sie allemal zu sein.

      Ist nicht vielleicht doch eine pervertierte Ordnung, die solches hervorbringt, dafür zumindest zum Teil zur Verantwortung zu ziehen? Ich nenne den forcierten Glaubensverlust aus der Negation der Metaphysik und den beruflichen Anspannungen, die kulturelle Entfremdung durch forcierte Einwanderung, und zwar unter Missachtung der demokratisch garantierten Mitbestimmungsrechte über den eigenen Lebensraum, und die Verelendung durch Wohlstandsabflüsse infolge des Freihandels, die dank Staatsverschuldung vorerst nur die Peripherie verarmen lässt, als Mitverursachung!

    • november (kein Partner)
      26. Juli 2011 19:36

      Und erlauben Sie mir bitte, dass ich noch einmal eine Frage stellen muss:

      Inwieweit ist die Norwegische Sozialistische Arbeiterpartei, und die ist wohl mit "LEUGNER der Ausländerproblematik" gemeint, an dem Massaker an ihrer eigenen Parteijugend schuld? (Und wieso gibt es für diesen Kommentar 25 Sterne?) Ich dachte es sind sich alle einig, dass dieses Attentat auf das Konto eines einzelnen Verrückten geht?

  47. DerTurm
    25. Juli 2011 15:06

    Um es deutlich klar zu stellen: Ich verurteile dieses abscheuliche Verbrechen in höchstem Maße.

    Ich habe ich mich nebenbei gefragt, was dieses Feriencamp so "bedeutend" gemacht hat, dass so ein Irrer ausgerechnet dort um sich schießt.

    Und dann wurde ich auf folgenden Bericht aufmerksam:
    http://politisk.tv2.no/nyheter/st%C3%B8re-om-israel-palestina-konflikten-%E2%80%93-okkupasjonen-ma-opph%C3%B8re-muren-ma-rives-og-det-ma-skje-na/
    (http://translate.google.de hilft beim Lesen)

    • Geheimrat
    • terbuan
      25. Juli 2011 16:24

      Die norwegische Arbeiterpartei unterstützt wie andere Linksparteien die Gründung eines palästinensischen Staates, das wurde auch auf diesem Treffen thematisiert, der norwegische Außenminister Jonas Gahr Store war teilweise anwesend. Eine weitere Tatsache ist, dass es starke Bestrebungen in Norwegen gibt, sich aus dem Afganistan- und Libyenkrieg zurückzuziehen, wo dieses kleine NATO-Land überdurchschnittlich vertreten ist. Zufall????

    • Florin
      25. Juli 2011 18:00

      Nett daß Sie übersetzen, terbuan, was täten wir nur ohne Sie ;)

    • terbuan
      25. Juli 2011 19:20

      .....norwegisch lernen ;-)

    • Patriot
      26. Juli 2011 09:34

      Das ist ein makabres Detail.

      Wenn man jetzt schon untersucht, auf welchen Websites sich der Herr B. herumgetrieben hat, dann sollte man genauso untersuchen, welche Kontakte Terroristen und Israel-Hasser zu sogenannten "sozialdemokratischen" Parteien haben.

  48. socrates
    25. Juli 2011 14:56

    Einen ausgezeichneten Artikel zum Thema ist heute in der "Presse" von Michael Fleischacker: Er warnt vor dem politischen Mißbrauch der Opfer!

    Alles, was darüber hinausgeht, jeder Versuch, die Quellen für die wirren Fantasien eines Psychopathen zur Diskreditierung des politischen Gegners heranzuziehen, kommt einer Ausbeutung der Opfer gleich. Sie hat mit der Veröffentlichung jenes 1500 Seiten starken „Manifestes“ mit dem Titel „2083 – A European Declaration of Independence“ begonnen, das der Attentäter kurz vor der Tat veröffentlicht hat. Es zeigt, an welchen Schnittstellen sich die kranke Persönlichkeit eines 32-Jährigen mit Material zur Befriedigung seiner außer Kontrolle geratenen Macht- und Größenfantasien versorgt hat.
    Auf „spiegel.de“ findet sich eine Analyse des „Manifestes“ von Anders Behring Breivik, die nahelegt, dass er im Wesentlichen Material, das er in einschlägigen Blogs gefunden hat, montiert hat. Seine wichtigste Quelle sei der Blogger „Fjordman“, in rechten Bloggerkreisen habe es sogar eine Debatte darüber gegeben, ob nicht Breivik selbst, der schon 2009 unter der Mailadresse year2083@gmailcom agiert habe, hinter dem Pseudonym „Fjordman“ stehe. „Fjordman“ habe sich nun mehrmals zu Wort gemeldet, um klarzustellen, dass er nicht der Massenmörder sei, und müsse seither „nur“ noch mit dem Vorwurf leben, dass er „ein Brandstifter“ sei, Breiviks „Inspiration“.
    Anders Behring Breivik war offensichtlich seit Jahren in jenem Teil der Bloggerszene aktiv, die sich selbst als „antidschihadistisch“ definiert. Diese Szene ist pro-israelisch und prowestlich, mit dem althergebrachten, nationalsozialistisch inspirierten Rechtsextremismus will sie nichts zu tun haben. Ihr Thema ist die „Islamisierung“ mit all ihren Nebenthemen vom Anti-Multikulturalismus bis zum „wehrhaften Christentum“. Die Grundthesen, die dort debattiert werden, finden sich auch in den offenen Debattenforen etablierter, seriöser Medien.

    Wie die Demokratie lügt, kann man an den Worten des norwegischen Ministerpräsidenten ablesen: Die Freiheit muß gefördert werden, also werden die Gesetze verschärft. Also : mehr Überwachung und neue Waffengesetze uvam.

    Die Freimaurer kommen weiter nicht vor, obwohl Thomas Hamilton, der in Dumblane 16 Schulkinder und ihre Lehrerin ermordete, auch Freimaurer war. Ich stelle NICHT alle Freimaurer als Mörder hin, aber genausowenig dürfen dies mit allen Rechten gemacht werden.

  49. HDW
    25. Juli 2011 14:32

    Das "Verstehen" wurde durch den (Neo) Marxismus-Leninismus-Hitlerismus als "Rechtfertigung" denunziert und die manichäische "Ideologiekritik" an dessen Stelle gesetzt. Damit eröffnet sich die Parallele zum Nationalen Sozialismus! "Der Zweck heiligt die Mittel" "Wo gehobelt wird da fallen Späne" u.s.w. Von den Jakobinern an das 19. und 20. Jh. hindurch! Schon im 19.Jh. Russlands von F.Dostosjevskij und anderen literarisch und prophetisch angeklagt (Väter und Söhne, Dämonen, Brüder Karamasow, Raskolnikoff u.s.w.) aber heute noch als Rechtfertigungstaktik für die Geschichte der Linken in Schulen, Medien und Hochschulen allgegenwärtig! Wirklich nachdenken sollten wir, dass mit eben dieser Selbstverständlichkeit dieselbe Zahl an unschuldigen Toten bei den Vorgängen im Nahen Osten, in Nordafrika oder in Zentralasien im heutigen Diskurs des Westens hingenommen wird!

  50. terbuan
    25. Juli 2011 14:06

    Das Internetportal "politically incorrect" (p.i.) und der Publizist Henryk M. Broder werden ja auch bereits von manchen Medien als "Mitschuldige" an dem grauenhaften Verbrechen bezichtigt.
    Ein Poster zitiert heute auf der Homepage:

    "Wunderschön … ich bewundere gerade die hochästhetische Präzision, mit der das alles abläuft. Wie in einem Uhrwerk.
    Es passiert schließlich zu einem sehr günstigen Zeitpunkt: der Widerstand der Bevölkerungen gegen die desaströse sozialistische Planwirtschaft à la Brüssel wächst und wächst, der Unmut der Menschen gegen eine hypertrophierende political correctness, finanzpolitischen Irrationalismus und die Entmündigung der politischen und auch der Haushalts-Souverenität von Landesregierungen nimmt zu – und schon ist, makaber gesprochen, genau zum “richtigen Zeitpunkt” ein rechtsextremistischer, christlich-fundamentalistischer, ultranationalistischer, anti-islamischerTäter zur Stelle, der auch Kanzlerin Merkel, die SPD, Linke und Grüne allgemein im Visier hatte. Perfekt. Paßt wie angegossen. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus: als hätte eine Manufaktur für schweizer Uhrwerke sich das alles ausgedacht. Da kommen auch schon die ersten Zeitgeistopfer und erklären, man brauche mehr Kontrolle und Überwachung, man müsse Dateien über Menschen mit “kruden Gedanken” anlegen – wobei es natürlich den “Eliten” obliegt, zu definieren, was denn krude sei und was nicht – mein lieber Weltgeist, du bist ein Genie. Ich glaube, selbst der begabteste Drehbuchautor hätte sich das nicht perfider und brillianter ausdenken können. Ich bin sprachlos angesichts deines Perfektionismus."

    Und auch zur Ablenkung von der sich anbahnenden Finanzkatastrophe hervorragend geeignet!

  51. Vayav Indrasca
    25. Juli 2011 13:50

    Die "größte Migration der Geschichte" waren die Wanderungen der Indogermanen: aus der Ukraine bis nach Irland im Westen und Bengalen im Osten.

    • Samtpfote
      25. Juli 2011 13:59

      nur brachten die Kurganvölker auch eine höhere Kultur mit sich ...

    • Vayav Indrasca
      25. Juli 2011 18:34

      @ samtpfote

      In Europa schon, in Asien legten sie sich zum Teil über schon bestehende Kulturen (Mitanni, Mohenjo Daro)

    • socrates
      25. Juli 2011 19:23

      Vayav Indrasca
      Die Indianer sind anderer Meinung!

  52. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Juli 2011 13:22

    reinhard.horner@chello.at

    Von Fassungslosigkeit zur Fassung

    Das Verbrechen des Herrn B. hat einen zumindest dreifachen Boden. Eine perverse persönliche Entwicklung. Einen politisch-gesellschaftlichen Nährboden, nicht so sehr vernetzt, sondern wie ein Myzel unterschwelig verbreitet und an verschiedensten Stellen hervorkommend. Die leichte Verfügbarkeit der Mittel, Terror auszuüben. Hinzu kommen zweifelsohne die örtlich und weltweit wirksame Handhabbarkeit der elektronischen Medien und die Problematiken der Aufmerksamkeit, der Wachsamkeit.

    Herr B. und ähnliche Figuren sind nicht einfach nur krank. Sie sind jedenfalls Verbrecher in ihrer Zeit und in ihren Lebensräumen.

    Nun wird wieder der „Kampf“ gegen den Extremismus angesagt. Ihn bloß „gegen rechts“, „gegen extrem rechts“ oder „gegen extrem links“ zu führen, wird kaum dazu führen, die Haltungen und Verhaltensweisen dort zu treffen, wo sie wirklich zu finden sind, nämlich unterhalb. Wo tragende Werte verblassen, fallen wesentliche Tabus aus. In Hemmungslosigkeit wird alles machbar. Und dann leiten rasch niedere Emotionen das Empfinden, Denken und Handeln. Ängste und Befürchtungen werden dominant. In Untergangsstimmungen geht mit der Zuversicht das konkrete Aufgaben- und Verantwortungsbewusstsein für zukunftstaugliche Anstrengungen verloren. Das ist umso stärker der Fall, wo die Kräfte des Einbindens erlahmen, so dass das Ausschließen zur Methode wird.

    Es muss doch zu denken geben, dass in dieser so enorm fortgeschrittenen Zeit das Austragen der unausweichlichen Spannungen so schlecht gelingt. Dass der Separatismus und mancherlei Imperialismus fröhliche Urständ feiern und zugleich die Bevölkerungswanderungen, deren es in der Menschheitsgeschichte unzählige gegeben hat, von positiven Bewältigungen oft weit entfernt sind.

    Die gigantische Zunahme der Anzahl an Menschen in wenigen Jahrzehnten ist ein offenes Problem. Sie ist als Herausforderung noch nicht angenommen.

    Die menschliche Zivilisation wandelt heutzutage auf Allmachtswegen. „Eigenverantwortlichkeit“ wird allzu oft so verstanden und gehandhabt, dass man sich dem Verantworten gegenüber anderen und insbesondere gegenüber den Gemeinschaften entziehen kann. Ist es verwunderlich, wenn die Herren Bs. sich da noch höher überheben? Natürlich wollen wir in jedem Fall möglichst genau wissen, warum sie das getan haben.

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft. Immer wieder gibt es Scheidewege. Wir brauchen möglichst umfassende und klare Kenntnisse davon, wo wir herkommen und auf solcher Grundlage das kritische (unterscheidende) Bemühen, zukunftstaugliche Antworten auf die begegnenden neuen Herausforderungen zu finden und umzusetzen. Regional und weltumgreifend. Offen, nicht uferlos!

    • Karl Rinnhofer
      25. Juli 2011 21:58

      @ RR Prof. Reinhard Horner
      Ein sehr bemerkenswerer, durchdachter Beitrag, der sich in seiner differenzierten Betrachtungsweise wohltuend von allzu naiv-hemdsärmeligen Stellungnahmen bzw. eindimensionalen, weitverbreitet vorurteilshaften, ideologehörigen und instrumentalisierenden Schlüssen unterscheidet.

  53. Karl Rinnhofer
    25. Juli 2011 13:14

    Vieles kann seit den abscheulichen Verbrechen der Nazis, von einem Wahnsinnigen und – was eigentlich ärger ist - vielen opportunistischen Mitläufern begangen, nicht mehr vernunftbasiert diskutiert werden. Das erneute Mega-Verbrechen eines Psychopathen macht rationalen Diskurs nicht leichter; doch die diversen Schuldzuweisungen – fernab vom eigentlichen, letztlich singulär-alleinveranwortlichen Täter - sind mehr als bedenklich.

    Seit langem ist die Nazikeule bei allem „Unerwünschten“ omnipräsent, Instrumentalisierung ist angesagt: Selbst Lehrer müssen sich mancherorts , bloß, weil sie sich zu Leistung oder Disziplin bekennen, als „faschistoid“ bezeichnen lassen, auch wenn sie der nazionalsozialistischen Ideologie absolut abhold sind; ganze leistungsfähigen wird, einer Erbsünde gleich, „schlechtes Gewissen“ für immer aufoktroyiert, um Rechtfertigung zu gewinnen, von manch anderen „selbstverständlich“ ausgennutzt zu werden. Blindheit auf einem Auge ermöglicht selektive Wahrnehmung. Dass (beispielsweise) Stalin und Mao Millionen Tote auf dem Gewissen haben, bleibt ausgeblendet, Baader-Meinhof und Kosorten werden zu Helden hochstilisiert, Che Guevara zum unhiterfragten Mythos, hinter dem man einige „Kolateralschäden“ in Kauf nehmen müsse - auch wenn alle diese Verbrechen selbstverständlich das Verhetzen, die Massenmorde und Völkerausrottung von Hitler und Konsorten und das Gedankengut allfälliger „Nachfahren im Geiste“ damit nicht entschuldigt.

    So mancher, der über jeden aus seiner Sicht Unerwünschten mit der Gnade der späten Geburt die Nazikeule schwingt und unkritisch aus opportunistischen Gründen einer heutigen Mainstream-Partei anschließt, wäre wohl damals aus den selben Gründen NSDAP-Mitglied gewesen. Auf die Gegenwart herabgebrochen: Skepsis an der Ideologie der „multikulturellen Gesellschaft“ sofort mit „Ausländerfeindlichkeit“ zu stigmatisieren und faschistischem Denken gleichzusetzen ist eine der übelsten demagogischen Tricks der Gegenwart, vollends, wenn man sie mit einem singulären Verbrechen wie in Norwegen in Verbindung bringt.

    Auch wir müssen bereit sein, gegen die Entfremdung Opfer zu bringen: Wir sollten durchaus auch andere Kulturen achten und deren Mitglieder keineswegs verachten; es wäre vermessen, sie quasi als „minderwertig“ anzusehen. Doch hierzulande sind sie aus verschiedenen Gründen wesensfremd; genauso wenig wie wir deren Kultur missionarisch von außen verändern wollten; eine Weiterentwicklung mag evolutionär, doch nicht durch externe Eingriffe stattfinden. Jede Kultur ist historisch gewachsen, ist letztlich an eine Region zu binden, hat mit Mentalitäten, aber auch geographischen Gegebenheiten zu tun, kann daher nicht „verpflanzt“ werden, ohne enorme Abwehrenergien freizusetzen.

    Österreich mag Asylland sein (vergleichbar. Sozialstaat) und ist als solches nicht von der Verpflichtung zu befreien, nach klaren, unrelativierbaren Kriterien objektivierbar Verfolgten Schutz zu gewähren. Doch dass Österreich auch Einwanderungsland (vergleichbar: Wohlfahrtsstaat) sein soll, muss dringend hinterfragt werden: Dazu bedarf es auch einer ganz anderen Bildungspolitik, die nicht der Ideologie „gewaltsamer“ Durchakademisierung fern von den Erfordernissen des Arbeitsmarktes frönt: Wir müssen die angeblich benötigten „Fachkräfte“ selber rekrutieren, uns auch nicht zu schade sein, „schmutzig machende“ Arbeiten zu übernehmen, die angeblich nur mehr Ausländer auf sich nehmen, und bereit sein, länger zu arbeiten, eigene Fachkräfte im Land halten, Leistung nicht bestrafen (etwa durch Höchstbesteuerung, versicherungsmathematisch privilegierende Frühpensionen, Ruhensbestimmungen, „Besserverdiener“ – Stigmatisierung und „Reichen“-Enteignung etc.), allfällig zwischenzeitlich Stagnation oder Rückgang der Bevölkerungszahl hinzunehmen statt in Wirtschaft und Bevölkerungszahl auf obsoletes „Wachstum“ fixiert zu sein (der Bevölkerungsrückgang wäre nach Berechnungen bei fehlende Zuwanderung weit weniger dramatisch als angenommen) – immerhin ist zu bedenken, dass infolge erfreulicher Verlängerung der Lebenserwartung eine ganze Generation gewonnen wurde.

    Die Stärkung der Familie ergibt sich damit von selbst; durch pekuniäre Maßnahmen ist sie keineswegs zu erzwingen; diese können sogar kontraproduktive Effekte (Vakuum für fertilitätssstarke, das Sozialsystem ausnutzende Zuwanderer) ergeben: Vielmehr handelt es sich um eine Wertefrage und um eine der Zukunftsgläubigkeit: Wenn es wieder verantwortbar wird, Kinder in die Welt zu setzen, die Schulen vorfinden, in denen noch ihre Muttersprache gesprochen wird und ihre Begabungen nicht verschüttet, sondern gefördert werden, und wenn sie einen Staat vorfinden, dessen frühere Generation ihnen nicht die Schuldenlast überantwortet, die sie in an sich prosperierender Zeit angehäuft hat, wenn sie nicht verunsichert werden durch eine amorph-profillose „multikulturelle“ Umgebung ohne Identifikationsangebot.

    • werauchimmer
      25. Juli 2011 15:06

      Wir müssen die angeblich benötigten „Fachkräfte“ selber rekrutieren, uns auch nicht zu schade sein, „schmutzig machende“ Arbeiten zu übernehmen, die angeblich nur mehr Ausländer auf sich nehmen, und bereit sein, länger zu arbeiten, eigene Fachkräfte im Land halten, Leistung nicht bestrafen ...

      Ausgezeichnet, jedoch liegt die Ursache darin, dass der Bürger von den Apparatschiks zu einer verwalteten Sache, zu einen verwalteten Stück Dreck, gemacht wird, dem ständig Eigenverantwortlichkeit entzogen und mehr Gehorsamspflichten auferlegt werden (ganz zu schweigen von den Rechtsbefolgungskosten für Wirtschaftstreibende), weshalb dem Individuum die Erringung einer akademischen Stellung, oder zumindest die Anbiederung an den intellektuellen Mainstream-blabla, als einzige Option erscheint, sich Achtung, Gewicht und ein wenig Freiheit zu verschaffen.

    • Karl Rinnhofer
      25. Juli 2011 21:51

      @Karl Rinnhofer
      Ergänzung:
      1. Auch ich hatte – wie FranzAnton und Undine, vor Wochen mit „Textverstümmelung“ zu tun, die offenbar durch das „und“ - Zeichen ausgelöst wurde. Ich wage dieses seither nicht mehr einzutippen. So musste ich den geschätzten Blogpartnern dreimal hintereinander den in gleicher Weise verstümmelten Text zumuten und erröte noch im Nachhinein.
      2. Doch diesmal muss ich eine SELBSTVERSCHULDETE TEXTVERSTÜMMELUNG nachträglich korrigieren und um Entschuldigung bitten: Die 4. Zeile des 2. Absatzes meines Beitrages sollte lauten:“... ganzen leistungsfähigen Völkern wird, einer Erbsünde gleich, schlechtes Gewissen für immer aufoktroyiert, um Rechtfertigung zu gewinnen, von manch anderen „selbstverständlich“ ausgenutzt zu werden ...“

  54. contra
    25. Juli 2011 13:09

    ORF in der Mittags-ZiB: ein völlig abgehobener "Traumatologe" macht die österreichische FPÖ verantwortlich für die grausame Tragödie in Norwegen.

    Wie lange darf dieser "Rotfunk" noch agitieren und Nestbeschmutzen?

    • mischu
      25. Juli 2011 13:30

      Jedenfalls spielte dieser irre Attentäter nicht das Moschee-Computerspiel, denn soweit er angezeigt hat, gab es da "härteren Tobak", wird aber möglichst unter den Tisch gekehrt.

    • Amtsbekannt
      25. Juli 2011 13:32

      ..solange die övp den kasperl dazu macht und..
      ..solange die fpö bei jeder GI-Bestellung den steigbügelhalter für die spö spielt

      eigentor ist auch ein tor

    • terbuan
      25. Juli 2011 13:36

      Das Gratisschmierblatt "Heute" bringt es natürlich auf der Titelseite:

      "Die Hass-Botschaft des Amok-Mörders, er schrieb 1500 Seiten im Web und
      verehrte Jörg Haider!"

    • mischu
      25. Juli 2011 15:02

      @terbuan

      Tiefer geht's nimmer! Auch noch einen Toten besudeln, der sich nicht mehr wehren kann. Österreich ist tatsächlich das, was Alfons Haider von sich gegeben hat.
      Hätte nie gedacht, daß ich ihm einmal rechtgeben muß!

    • Erich Bauer
      25. Juli 2011 15:18

      Die unterschwellige bis offenkundige Beschuldigung eines mittlerweile ziemlich stimmenstarken Teiles der österreichischen Wählerschaft, als "rechtsextrem" und "Mörder", wird wohl die FPÖ uneinholbar an die Spitze katalputieren ...

    • Machowetz
      25. Juli 2011 18:13

      Meine Stimme haben die Blauen! Aus Solidarität mit der Partei der echten Österreicher.

    • Brigitte Imb
      25. Juli 2011 19:59

      Generell wird versucht die Rechtsparteien hineinzuziehen - die wehren sich bereits.

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/680831/Europas-Rechtsparteien-gehen-auf-Distanz-zum-Einzeltaeter?direct=680247&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=100

      Die Linken sollen nur aufpassen, dass sie nicht in die Situation von 1986 (Waldheim) kommen und, dass nach dieser Nestbeschmutzung eine höhere Solidarisierung mit den Rechtsparteien eintritt, denn eine gewaltige Anzahl von Menschen hat die Nazi- u. Rassismuskeule einfach satt.

    • Undine
      25. Juli 2011 20:38

      @contra

      Jaja, der ORF weiß, daß auf seine Leutchen Verlaß ist; dieser LINKE TRUPP steht offenbar immer Gewehr bei Fuß, wenn's drauf ankommt, die "Wahrheit", wie sie der ORF versteht, auf der Stelle vehement zu verteidigen. Wir Gebührenzahler finanzieren diese LINKEN EXPERTEN ja fürstlich. ;-(

    • Haider
      26. Juli 2011 22:11

      @ Amtsbekannt
      Das Verhalten der FPÖ bei den ORF-Wahlen kann ich seit Jahrzehnten nicht nachvollziehen. A propos "ziehen": Ich vermute, sie ließen sich aus Gedankenlosigkeit einfach über den Tisch ziehen.

  55. Josef Maierhofer
    25. Juli 2011 13:06

    Die Tat hat B. begangen und offenbar kein anderer. Bisher fand man offenbar keine Mittäter.

    Die problematischen Bezüge und wirren Gedanken konnte man auf seinen Internetauftritten lesen. Die sind offenbar vorher nicht verfolgbar gewesen.

    Für mich ist es eine Frage, warum er die Fremdenschützer, die Volkszersetzer, die Sozialisten angegriffen hat und nicht die Zuwanderer, die er im Visier hatte, die ihn gestört haben könnten. Alles Mutmaßungen, über die ich mir eigentlich mangels Informationen den Kopf nicht zerbrechen kann, es ist einfach tragisch und sehr schlimm und tritt hauptsächlich in Wohlstandsgesellschaften auf.

    So ist es auch mit dem ORF, er läßt durch 'Experten' Österreicher angreifen als Ersatz und Kaschierung für die linke Ideologie statt die eigentlichen Täter, die Zuwanderungsschmarotzer und Anpassungsunwilligen. Also, daß da irgendeine 'Rechtsgruppierung' (vor allem nicht in Österreich, so wage ich zu behaupten) irgendwas damit zu tun haben könnte, das bezweifle ich inzwischen auch sehr stark nach allem, was ich dazu erfahren konnte bisher.

    Also der Mißbrauch von Tragödien, der Mißbrauch von Nachrichten, nichts scheint schlimm genug zu sein, daß man beim ORF so abschweift und nicht wenigstens den Opfern gebührende Ehre, Andacht zukommen lässt. Nein, wer von uns will wirklich so abstruse Theorien dazu hin und herwälzen, nachdem die Sachlage ja bekannt ist inzwischen ?

    Sie haben schon recht, Herr Dr. Unterberger, nicht einmal der Name des Täters und mutmaßlichen Mörders verdient es erwähnt zu werden, die Opfer schon, wenn er ein Einzeltäter war.

    Vielleicht können wir aus der Sache lernen und uns in Zukunft doch mehr um unsere Umgebung, unsere Nachbarschaft, unsere Kollegen, unsere Kinder zu kümmern und Fehlentwicklungen anzuzeigen oder zu bearbeiten, mit oder ohne Hilfe. Es gibt bei uns in Wien offene Häuser, wo verurteilte Mörder und Sexualstraftäter völlig frei herumlaufen dürfen mit 2 Sozialarbeitern als 'Bewachung' für 30 Schwerverbrecher, vielleicht ist es genau das, was zu Katastrophen führen kann.

    Ich kann dem 'toleranten' Umgang mit Straftätern nichts abgewinnen, er steht für mich in keinem Bezug zur Straftat.

  56. libertus
    25. Juli 2011 12:49

    Eine besonders widerlicher Nebenaspekt dieser grauenvollen Attentate eines irren Einzeltäters ist die nunmehrige Ausschlachtung der Linken für ihre Zwecke.

    Nun wird die PC noch härter zuschlagen und beim leisesten Aufkommen einer Kritik an der Migrationspolitik Europas wird man diese entsetzliche Tat immer wieder instrumentalisieren.

    Die nächste Keule, welche uns dieser wahnsinnige Herr B. hinterlassen hat, mit der ein "Deckel mehr am Meinungsdruckkochtopf" existiert, unter dem sich solange Druck aufbauen kann, bis er sich in einem weiteren verwirrten Geist entlädt!

    Und schuld sind dann wieder "die Rechten" (schon dieser total vereinfachte Terminus technicus läßt tief blicken!), während "die Linken" ihre gutmenschlichen Hände in Unschuld waschen und sich auch noch darin suhlen.

    Ein verhängnisvoller Teufelskreis, der kaum zu durchbrechen sein wird, womöglich noch radikaler wird und von dem der selige Geheimrat schon wußte:
    "Es ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortwährend Böses muss gebären"!

    P.S.: Meine tiefempfundene Anteilnahme gilt den vielen unschuldigen Opfern und ihren Angehörigen!!

  57. Observer
    25. Juli 2011 12:47

    Nach dem Eintreffen der ersten - noch spärlichen - Informationen begann in Presse, Rundfunk und Fernsehen die Aufstellung von nebulosen Begründungen für diese Bluttat. Schnell war man da mit völlig aus der Luft gerichteten Behauptungen, welche sich dann später als falsch erwiesen haben. Dies ist ein sehr gefährliches Spiel, welche da manche Journalisten betreiben.

    Wie ich schon gestern an anderer Stelle schrieb, sind aus solchen Ereignissen in allen Staaten Konsequenzen zu ziehen, damit ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindert bzw. zumindest stark erschwert werden. Dazu gehört ggfs. auch eine oft vielfach kritisierte "Anlassgesetzgebung", der grosszügige Waffenbesitz, Angebote von Killerspielen usw. Aus vergangenen Tragödien hat man ja erfahren, dass solche Wirrköpfe und Einzeltäter meist schon oft auffällig waren. Daher ist es auch die Pflicht jedes vernünftigen Staatsbürgers, über selbst erfahrene Besonderheiten solcher Typen die Staatsorgane zu informieren. Dies ist kein Aufruf zum verstärkten denunzieren, aber - wie auch jetzt feststellbar ist - hat dieser Mann schon lägere Zeit einige wirre Pläne in seinem Kopf gehabt. Internet, Facebook, Mobiltelefon usw. können dazu einen wertvollen Beitrag leisten, dass solche Katastrophen künftig zu verhindern ist. Natürlich werden viele Gutmenschen solche Initiativen als "mit einer Demokratie unvereinbar" bezeichnen, sie mit den ehem. NS-Blockwarten vergleichen und auf die mögliche Mehrarbeit bei Polizei und anderen Stellen hinweisen. Ich glaube aber, dass dieser Aufwand gerechtfertigt ist und zum friedlichen Zusammenleben beiträgt.

    • Rado (kein Partner)
      26. Juli 2011 13:59

      Bei den Verbotsphantasien von speziellen Gegenständen haben Sie übrigends Paintball vergessen, das kommt an dieser Stelle üblicherweise auch.
      Die Argumente mit denen Sie hier die DDR 2.0 schmackhaft machen wollen, sind bestenfalls unreif. Haben sie schon mal überlegt, warum es nicht einmal unter den Häftlingen in Gefängnissen waffen- und gewaltfrei zugeht?

  58. Alexander Renneberg
    25. Juli 2011 12:27

    das überrascht jetzt aber ganz gewaltig.

    http://www.orf.at/#/stories/2070484/

  59. Wertkonservativer
    25. Juli 2011 11:58

    Die Intention unseres Verfassungsschutzes, die einschlägigen Gesetze zu verschärfen, ist sicher entbehrlich!

    Das norwegische Drama für "durchsichtige" Schuldzuweisungen an rechtsstehende Organisationen, Meinungsträger oder einfache Immigrations-Skeptiker zu benützen, ist ebenfalls nicht am Platz.

    Allerdings ist da und dort Mäßigung der hier immer wieder aufgeschaukelten Emotionen anzuraten, da diese den A.U.Blog sonst in eine Ecke driften lassen würden, wo unser Dr. Unterberger und die meisten unter uns ihn sicher nicht haben wollen!

    Wir sind EIN EUROPA, wir sind EINE WELT; alle Menschen, die guten Willens sind, haben Anspruch auf unser Verständnis und unsere Hilfe!

    Denken wir daran und verhalten wir uns danach!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • BLABLAMETER (kein Partner)
      27. Juli 2011 21:49

      @Wertkonservativer

      Ihr Text: 744 Zeichen, 107 Wörter
      Bullshit-Index :0.39

      Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen.

  60. Rosi
    25. Juli 2011 11:55

    Zu diesem unerfreulichen Thema ist dieser Tagebucheintrag der beste Beitrag, den ich gelesen - oder gehört oder gesehen - habe.

    Zu einem Satz daraus habe ich darüberhinaus Bedenken:

    'Wenn die österreichischen Staatspolizisten sowie zwei ihnen hörige Ministerinnen die Meinungsfreiheit dennoch weiter einschränken wollen, dann untergraben sie genau jenen demokratisch-freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Verteidigung sie als ihre Absicht behaupten.'
    Meiner Meinung nach ist diese Entwicklung bedenklich. Wenn jeder frei seine Meinung äußern kann, wie es in einer echten Demokratie der Fall wäre, kann man die vorhandenen linken und - sehr vereinzelt gibt es auch die - rechten 'schrägen Vögel' ungleich leichter erkennen, und die Situation entschärfen. Drängt man diese Leute aber in den Untergrund, hat man erstens keine Informationen, und zweitens wird vermutlich die Lage verschärft, denn es wird für Spinner interessanter, Verbotenes zu tun.
    Die Meinungsfreiheit weiter zu beschränken, ist vom psychologischen und taktischen Standpunkt aus ein sehr unkluger Schachzug ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Florin
      25. Juli 2011 14:36

      "...habe ich darüberhinaus Bedenken:"

      Was stimmt Sie an diesem Absatz denn bedenklich, liebe Rosi?

    • Rosi
      25. Juli 2011 16:00

      Lieber Florin, das kann ich Ihnen schon sagen.
      Ich habe Bedenken, daß durch eine weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit das bißchen Demokratie, das die 'Politische Korruptheit', sorry 'Korrektheit' noch übergelassen hat, und die bereits erfolgte Beschränkung der Meinungsfreiheit uns letztendlich ein totalitäres System bescheren, und wir leben wie zu Zeiten vor der Aufklärung. Wo eine selbsternannte Gruppe vorschreibt, was das Volk zu denken und zu reden hat.
      Es ist bereits bedenklich, daß nicht jeder sagen darf, was er will. Weshalb wird das beschränkt? Wenn Leute anderer Meinung sind, kann man ja darüber reden, und seinen Standpunkt mit Argumenten unterlegen.

    • Florin
      25. Juli 2011 19:05

      Das meint ja auch A.U.! Was allerdings nicht daran ändert, daß es doch immer wieder versucht wird und früher oder später auch durchgeführt wird, fürchte ich.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/676749/SPOe-lehnt-neues-AntiTerrorPaket-der-OeVP-ab?from=simarchiv

      Meldung noch vor dem Unglück in Oslo

  61. brechstange
    25. Juli 2011 11:51

    Ich lobe mir die Norweger und Politiker wie Stoltenberg, die keine politisches Kapital schlagen aus diesem furchtbaren Verbrechen.

    Ich finde es widerlich, wie in Österreich dieses Verbrechen politisch ausgeschlachtet werden soll. Ich schäme mich für Österreich.

    Bereits der Fall des russ. KGB-Agenten, der nicht aufgrund eines europäischen Haftbefehls in einen europäischen Rechtsstaat ausgeliefert werden konnten, zeigte bereits opportunisitsicehs, schäbiges und feiges Verhalten von Österreichern.

    • Christoph
      25. Juli 2011 14:27

      ... und feiges Verhalten von Österreicher/Innen. ;)

    • Konradus Dudenus (kein Partner)
      26. Juli 2011 13:06

      wenn schon klugscheißen, dann wenigstens richtg: ÖsterreicherInnen oder Österreicher/-innen

  62. HKG
    25. Juli 2011 11:51

    Von dem "Runden Tisch" am Sonntag nach der ZIB war ich enttäuscht. Schon bei der Besetzung war klar in welche Richtung es gehen sollte. Auch aufgrund des eingesetzten Moderators. Das Wort" Nazi" wurde ja bei jeden 2 Satz der Teilnehmer strapaziert. Der einzige Lichtblick war Dr. Haller. Dessen Statements konnte die mehrheitlich flachgeistig argumentierende Tischrunde nicht widerlegen. Aber der Zweck der Veranstaltung war ganz klar ersichtlich. Alles Gute kommt von Links, daß Böse von Rechts, also aus dem Bürgertum. Das dürfte trotz geifender Gutmenschen jedoch nicht überzeugt haben.

    • libertus
      25. Juli 2011 12:58

      Dr. Haller ließ sich in seiner objektiven Bestandsaufnahme nicht beeirren und das war absolut wohltuend.

      Ich fürchte nur, daß ihn dafür unser "Rotfunk" das nächste Mal nicht mehr einladen wird!

    • Haider
      26. Juli 2011 21:38

      Was haben Sie sich erwartet? Es war ORF, wie er leibt und lebt: marxistisch-totalitäre Indoktrinierung mit Zwangsbeiträgen der Bevölkerung.

  63. Geheimrat
    25. Juli 2011 11:13

    Leserzuschrift aus einem anderen Blog:

    Weine, Norwegen, um deine Opfer! Weine und löse dich von düsterem Schlaf!
    Hör auf dein Volk, auf das Herz deines Volkes, nimm die Tragödie endlich einmal wahr!

    Weine, Europa, um deine Kinder, die du zu Tausenden tötest im Leib!
    Für diese schrecklichen, grausamen Morde wirst du einst büßen und keiner befreit!

    Weine, Europa, um deine Töchter, die du zu Huren und Schlampen erziehst!
    Weine, Europa, um deine Söhne, die du zu willenlosen Kriechern formst!

    Weine, Europa, um deine Stimme, du hast die Wahrheit im Keime erstickt!
    Hast fremde Völker zum Herrschen berufen und dich an sie als Hure verkauft!

    Weine, Europa, um deine Seele, die du verkaufst auf den Märkten der Welt!
    Hast deinen Retter und Richter verworfen, jagst fremden Göttern nach, denkst nur an Geld!

    Weine, Europa, um deine Freiheit, dein Totengräber ist bei dir im Haus!
    Weine, Europa, auch um dein Leben, das du verlierst, wenn du weiter so machst!

    Weine, Europa, dein Ende ist nah!

    • Celian
      25. Juli 2011 12:21

      Na das wird ja immer schöner hier. Jetzt stellt man auch noch ein Gedicht hinein, das einen hundsgemeinen Terrorakt ins Heldenhafte verklärt!
      Und nicht nur das! Der Post kriegt auch noch Zustimmung durch 3-Sterner!

      Jetzt kommt mir gleich das Speien.

    • inside
      25. Juli 2011 12:22

      Celian: *****

    • brechstange
      25. Juli 2011 12:54

      Das ist angesichts der Tragödie unpassend.

    • schreyvogel
      25. Juli 2011 14:38

      Gegen wen richtet sich dieses Gedicht? Nur gegen Linke?
      Mir scheint es richtet sich gegen uns alle.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung