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WWW: Wir wursteln weiter

Und deswegen musste die Verfassung gebrochen werden, deswegen hat die Koalition zehn Monate gebrütet! Was das sogenannte Sanierungspaket der Regierung wert ist, ist am besten der Reaktion des ÖGB zu entnehmen: Er ist „nicht unzufrieden“. Damit sind die österreichischen Gewerkschaften die einzigen Europas, die mit einem in allen anderen Ländern längst schon beschlossenen Sparpaket glücklich sein können.

Denn in der Tat: Die Regierung hat länger gekreißt, als das sonst unter Menschen üblich ist, aber keine einzige echte strukturelle Reform zur Redimensionierung des explodierenden Wohlfahrtsstaat, zur Zurückstutzung der föderalistischen Geldverschwendungen zusammengebracht, sondern nur ein bunt zusammengewürfeltes Abkassierpaket.

Über dieses könnte man ja im Detail reden, wenn es irgendeinen Grund gegeben hätte, dass Bund, Länder und Gemeinden statt wirklich zu sparen ihre Einnahmen noch einmal erhöhen. Aber Österreich ist das Land mit der vierthöchsten Abgabenquote. Da muss man die Zukunft des Landes schon sehr hassen, wenn man so unbesorgt wie diese Regierung einen dicken Strauß neuer Belastungen verschnürt. Denn zumindest ein Teil davon wird dem Standort Österreich eindeutig schaden.

Aber selbst darüber hätte man reden können, wenn bei den Ausgaben auch nur eine einzige Sinnlosigkeit gestrichen worden wäre.

Die Regierung hat sogar dem aberwitzigen Koralm-Tunnel eine Finanzierungsgarantie gegeben. Sie hat auch die sogenannte Hacklerregelung bis auf kleine kosmetische Veränderungen völlig unberührt gelassen, ebenso die Invaliditätspension. Sie hat sich auch nicht an die Studiengebühren gewagt – und gibt dafür den Unis ungefähr die Hälfte dessen dazu, was die Gebühren bringen würden. Und sie ist schon vor dem Wochenende in Sachen Verwaltungsreform und Ausgabendisziplin der Länder an der geldverschwendenden Betonfront Michael Häupl/Erwin Pröll gescheitert.

Also hat sich wirklich all das Gerede, dass wir jetzt mehr als zwei Jahren keine Wahlen haben, und dass wir in dieser Frist unter dem Druck der Krisenbewältigung jetzt wirklich spürbare Struktur- und Verwaltungsreformen sehen würden, als Schall und Rauch entpuppt. Wie befürchtet. Aber recht gehabt zu haben, ist da wirklich kein Trost.

Angesichts all dessen kann der Gewerkschaftsbund, der ja noch nie zukunftsorientiert gedacht hat, tatsächlich durchaus zufrieden sein. Warum allerdings die ÖVP in dieser Regierung sitzt, kann niemand mehr beantworten.

Hinter dieser akkumulierten Katastrophe kann man natürlich auch zu der Ansicht kommen, dass winzige Details positiv sind: etwa die Kürzung der Auszahlung der Familienbeihilfe vom 27. auf das 24. Lebensjahr, die Langzeitstudenten treffen wird. Was also im Grund ein Versuch ist, die fehlenden Studiengebühren teilweise wieder zu kompensieren. Man kann es auch positiv finden, dass die Studieneingangsphase von zwei auf ein Semester verkürzt worden ist. Was aber allen jenen, die sie nicht überstehen, und auch der Volkswirtschaft noch immer wertvolle Lebenszeit stiehlt – nur weil man sich nicht auf eintägige Aufnahmetests oder eine Aufwertung der in den letzten Jahren zum Billigtarif verschleuderten Maturazeugnisse einigen konnte, was letztlich genauso gerecht oder ungerecht wäre wie jede Eingangsphasen-Prüfung, was dafür aber rasch klare Verhältnisse schafft.

Positiv klingt auch, dass es Geld für mehr Ganztagsschulen geben soll – nur wird das angesichts der Methoden dieser Unterrichtsministerin mit Sicherheit gutteils so umgelenkt werden, dass es primär den von ihr geliebten Gesamtschulen zugutekommen wird, die ja unbedingt als Erfolg dargestellt werden sollen.

Positiv könnte man auch noch einstufen, dass der Brennertunnel offenbar noch keine Baugarantie bekommen hat – freilich ist der noch um ein paar Prozentpunkte weniger sinnlos ist als das Koralm-Loch (aber es sitzen ja in dieser Regierung keine Minister aus Tirol).  Man kann sich auch freuen, dass die arbeitsplatzvernichtende Gruppenbesteuerung und die Vermögenssteuer nicht wieder eingeführt worden sind. Aber wenn das alles schon Grund zur Freude sein soll, dann freuen wir uns halt auch, dass Folter, Pranger und Todesstrafe noch nicht wieder eingeführt werden.

Bei fast allen anderen Details – und dabei können wir ja ohnedies nur von dem reden, was jetzt schon bekanntgegeben worden ist – überwiegen aber die Negativa. So werden sowohl Benzin-, wie auch Tabak-, wie auch Flugticket-Steuern (die man umwelt- und gesundheitspolitisch alle an sich durchaus begrüßen kann) zu einer massiven Abwanderung von Umsätzen ins Ausland führen. Die Aktiengewinnsteuer wird natürlich langfristig dem Börseplatz Wien schaden. Noch mehr wird der Bankenplatz Wien leiden, der mit seinen internationalen Geschäften Zehntausende Arbeitsplätze bindet (man denke nur an die bekannten Überlegungen der Bank-Austria-Mutter, das Ostgeschäft von Wien nach Mailand zu verlagern).

Statt dessen hat man aus populistischer Angst auf die einzige wirtschaftlich halbwegs sinnvolle Möglichkeit verzichtet, wo man noch Steuern erhöhen hätte können, nämlich auf eine Erhöhung der Einheitswerte. Aber weder Bauern noch Häuslbauer wagt man zu treffen, obwohl vor allem die Verhüttelung der österreichischen Täler längst ein Riesenproblem geworden ist.

Aber noch einmal: Entscheidend ist, dass auf der Ausgabenseite fast nichts Relevantes geschieht. So kann die Frauenministerin sogar jubeln, dass die teuren Exzesse an diversen (fast immer parteipolitisch kontrollierten) Frauenprojekten weitergehen, von denen 95 Prozent der Frauen natürlich nichts haben, sondern nur die Projekt-Mitarbeiterinnen. Ebenso können wieder einmal auch die Bauern zufrieden sein. Und auch die Pensionisten und Beamten werden im Gegensatz fast zum ganzen Rest Europas noch mehr vom nicht vorhandenen Steuergeld bekommen.

Das Urteil ist klar: Wir wursteln weiter. Und wir werden es noch viel schwerer haben, wenn uns dann in wenigen Jahren nichts anderes mehr als wirklich schmerzhafte Maßnahmen möglich sind, wie sie jetzt etwa die Griechen so erschüttern.

Dieses Land muss aber offenbar erst in die Katastrophe schlittern, bevor die Vernunft wieder eine Chance bekommt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 19:53

    Ich sehe mich in meiner Analyse, dass das Wiener Wahlergebnis diese Regierung lahmlegen wird, bestätigt. Beide "Großparteien", sowieso schon auf ein Mittelmaß zurückgestutzt, stehen wie angewurzelt wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Ein Schritt in die falsche Richtung und Straches FPÖ wird stimmenstärkste Partei 2013, ist die Meinung der Machtpolitiker Pröll und Faymann.

    Dabei übersehen die Herren in ihrer grenzenlosen Unwissenheit und Volksferne, dass das Volk gerade jetzt eine Regierung braucht, die führt, einen Kapitän, der das Schiff durch diese unsicheren Zeiten bringt. Noch nie hätte das Duo Faymann/Pröll mehr Regierungsverantwortung und mehr Courage zeigen können, als in den letzten Tagen. Zu Tode gefürchtet ist aber eben auch gestorben und so muss man sich in den nächsten Jahren eher darauf einstellen, dass die Regierung, sollte sie halten, das weiterhin betreibt, was sie am besten kann:

    Populismus in Reinkultur, schlechte Gesetze auf Brüssel schieben und gleichzeitig nur das tun, was sonst alle machen, wenn es die Länder und Sozialpartner denn zulassen, denn eines darf man jetzt nicht tun: den Ländern und der Sozialpartnerschaft die Schuld an dieser Misere geben. Schon Kanzler Schüssel bewies Mut, indem er die Gruppenbesteuerung einführte und eine Pensionsreform durchzog, die die Pensionen für die nächste Zeit gesichert hätte, wäre die Hacklerregelung wie geplant schon längst ausgelaufen. Nein, die Schuld tragen Pröll und Faymann alleine, denn sie sind die Parteiobmänner der beiden Parteien, die in der Legislative eine Mehrheit haben. Sie könnten ohne Rücksicht auf Verluste notwendige Reformen durchsetzen und sich am Ende als die Reformer feiern lassen.

    Wie wird es nun weitergehen? Die nächste Regierung wird Rot- Blau heißen, falls SPÖ und ÖVP gar die Mehrheit (gemeinsam) verlieren sollten, sogar so sicher wie das Amen im Gebet! Die Regierung Rot- Blau oder sogar Blau- Rot wird sich jedoch der größten Krise der Geschichte der Menschheit ausgeliefert sehen und kläglich scheitern. Für diesen Zeitpunkt gilt es, sich aufzustellen, die Weichen zu stellen die Bürger über Alternativen und die richtigen Wege zu informieren, die Bürger zu informieren, was sie gegen die Inflation und den Zusammenbruch machen können. Das sollte für alle Gruppen, denen das Schicksal des Staates Österreich am Herzen liegt, das größte Anliegen sein!

    Was danach passieren wird, weiß Gott allein.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2010 07:35

    die protagonisten der budgetkomödie:
    ein intellektuell überforderter kanzler, eine Bundesgeschäftsführerin, die keine zwei zusammenhängenden sätze sprechen kann, eine zahnarzthelferin als infrastrukturministerin, ein intriganter medienbestecher, ein überforderter pate aus wien, der die eigenen mafiösen strukturen nicht durchschaut...
    auf der anderen seite ein biederer landwirt, dessen machtgeiler, eitler und korrupter onkel in NÖ eine schreckensherrschaft errichtet hat und der gerne unser land verniederösterreichern will und ein grün angehauchter, ewig grinsender "wirtschaftsleader"...
    Auf der budgetbühne tauchen dann noch viele plünderer der staatskassen auf:
    unter anderen ein, jedem stalinistischen ZK ehre machender, beamteter Betonkopf, dreiste und freche pensionistenvertreter, die versuchen jeden kleinsten ansatz von reformen im keim zu ersticken, was ihnen auch effizient gelingt.....
    und sogenannte studenten, die sich gerne ein langes und ineffizientes
    studentenleben von der allgemeinheit finanzieren lassen wollen.....

    die komödie endet in allgemeinem wohlgefallen: nichts bewegt, nichts geändert, alles bleibt de facto beim alten...die darsteller klopfen einander heftig auf die schultern....
    der vorhang fällt

  3. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 20:00

    A.U. fragt, warum diese ÖVP noch in der Regierung sitzt.

    Ist doch klar, die ÖVP darf noch einmal Platz nehmen, um sich von ihren ehem. Fans zu verabschieden.

    Pröll hat es in 2 Jahren geschafft, das Schiff ÖVP auf Grund zu fahren.
    Bravo!

    Auf Wiedersehen ÖVP!

    Es ist wahrhaft eine Leistung, gegenüber einer SPÖ mit Faymann, Rudas u.v.a., noch schlechter abzuschneiden.

    Gescheitert in der Personalpolitik des Verw.Gerichtshofes, des ORF, des Überall.

    Grüß Gott, Herr Strache. Ich bin zwar kein Fan, aber sie sind die einzige Alternative.

    lg

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2010 04:47

    Das Leben kann schon ungerecht sein: da geht man Samstag abends Punkt 19 Uhr mit der Liebsten außer Haus, zum Umtrunk mit Freunden. Dies in der Annahme, unser verehrter A.U. werde - wie üblich - gegen Mitternacht seine Budgetkritik durch den Äther jagen.
    Und nun, nach frühmorgendlichem Öffnen meines Laptops (ich leide ein wenig unter frühseniler Bettflucht!), was sehen meine entzündeten Augen? Um 18,57 gab A.U. seine - wie immer - fundierte Budgetkritik an seine treue Blogger-Familie weiter. Sofort stürzten sich alle (daheimgebliebenen) Qualitätsblogger über den Text, kommentierten ihn, gaben in bewährter Weise ihre berechtigte Meinung kund (frei nach Weinheber: k(ein) Rest blieb ungesagt!), die Sternderln sind verteilt, Aufholen unmöglich! Was bleibt mir? Leiden (nicht wirklich!) und schweigen!
    Zum aktuellen Thema nur soviel: Es ist (leider) ziemlich "wurscht", was wir sagen und schreiben: unsere derzeitigen Polit-Heinis amateurisieren eben so vor sich hin, ganz nach dem Motto "denn sie wissen nicht, was sie tun"!!

    Trotzdem: schönen Sonntag Ihnen Allen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2010 12:30

    Wir Wurschteln.

    oder germanisch Würstchen.

    Steuern sind bequem, sparen ist unbequem. Beides darf man nicht übertreiben aber angesichts der Realität ist Sparen anzusagen.

    Wie schwer fällt es eigentlich unsere Gesetze zu durchforsten und auf das Notwendige zu reduzieren ? Für Entschlossene, die wissen, was sie wollen gar nicht, für Würstchen oder Wurschteln, wie wir sie an der Spitze haben sehr schwer, denn sie wissen nur was sie persönlich wollen, Privilegien für sich und Klientel, den Postenschacher.

    Wie schwer fällt es eigentlich den Bundesrat abzuschaffen und ersatzlos zu streichen, das Parlament auf 30 zu rezuzieren und die Guten nach Brüssel zu schicken (weitere 25). Für unsere Wurschteln unendlich schwer, weil man sich so einen 'Einbruch' nicht vorstellen kann.

    Wie schwer fällt es eigentlich, die Pragmatisierung, die offiziell schon mehrere Male 'abgeschafft' wurde, und die es gar nicht mehr geben dürfte, wirklich ersatzlos aus dem Privilegienkatalog zu streichen ? Daran wagen unsere Wurschteln nicht zu denken, wenn dann der Neugebauer seine 'Maßnahmen' setzt, weil er sich als richtiger Antiösterreicher nicht auf Sparen umstellen kann. Ebenso sein Pendant Haberzettl, dem ich schon einmal den Spitznamen 'Habersattl' verpasst hatte im Zusammenhang mit dem damaligen ÖBB Streik zusammen mit Verzetnitsch, den ich 'Zerquetschmich' genannt habe als Kleinstunternehmer, weil er persönlich in herablassender Art die Kritik beantwortet hat.

    Wie gehen wir eine Verwaltungsreform an ? Am besten gar nicht, wiel das macht nur Arbeit und Ärger.

    etc., etc.

    Wir werden alle die Rechnung erhalten, die wir das blöde Schauspiel und das Nichtstun der Politelite dulden, der Bürger die Steuer, den Zusammenbruch und den Hunger, die Parallelwelt der Privilegierten den Zusammenbruch und die Parallelwelt der Schmarotzer den Hunger.

    Herr Strache, bereiten Sie sich vor, wenn Sie die Mehrheit erhalten werden, den Pleitebetrieb zu übernehmen. Vielleicht gelingt es Ihnen, die Parallelwelten zu beseitigen, die Einzigen, die dem Sparen im Weg liegen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2010 00:02

    Wenn es so weitergeht, bietet sich doch glatt die Griechin Vassilakou sogar als Vizekanzlerin an, denn viel schlechter würde sie es auch nicht zusammenbringen, aber dafür weiß sie aus ihrem Herkunftsland besser, wie man mit dem Staatsbankrott umgeht, oder?
    Jedenfalls kreißte die GROKO um dieses lächerliche Staatsbudget mehr als jemals zuvor und gebar nicht das allseits bekannte Mäuslein, sondern einen ausgewachsenen Pleitegeier, der begonnen hat, seine Runden über unserem Land zu ziehen. *grusel*

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 19:23

    ehrlich:hat sich irgendjemand von dieser regierung,vom duo faymann/pröll,mehr erwartet?noch nie war bei einer vorgängerregierung so evident wie bei dieser,dass die im vordergrund stehenden akteure-kanzler,vizekanzler und minister-marionetten anderer im hintergrund agierender sind(a.u. hat etliche dankeswerterweis auch schon namhaft gemach,z.b.erwin pröll,christian konrad,c.leitl,andererseits michael häupl,gewerkschaft und ak).
    auch das volk hat das aufgesetzte selbstbewusstsein obgenannten duos instinktiv erkannt,im vordergrund schwingt sogar ein anflug von verachtung mit.
    dafür wurde die legislaturperiode auf 5 jahre verlängert.warum wohl?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBRS
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Oktober 2010 06:53

    Ich bin über weite Strecken mit A.U. einig.
    Ich möchte hier aber einmal einige Fakten zum Koralmtunnel, auf den A.U. - offenbar mangels eingehender Rechere - immer wiederbeinahe blindwütig hindrischt, darlegen.
    Der Koralmtunnel ist ein langgehegter Wunsch der Kärntner Wirtschaft und Industrie, da Kärnten über viele Jahre beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vernachlässigt wurde. Der Zugang zum übrigen Österreich erfolgte einerseits über eine mautpflichtige Tauernautobahn (die übrigens noch immer nicht durchgehend zwei Fahrbahnen aufweist) und andererseits über die ebenfalls erst seit einem Jahr durchgehend zweibahnige Südautobahn sowie über die in der Monarchie trasierte Südbahn mit elends langen Fahrzeiten erreicht werden.
    Diverse Untersuchungen hatten gezeigt, und das gilt auch heute noch, dass sich Industire und begleitendes Gewerbe immer entlang von gut erschlossenen Verkehrswegen ansiedelt.
    Das waren die Beweggründe warum Wirschaftskammer und IV mit Unterstützung aller Parteien diese Projekt vorangetrieben haben.
    Bereits Mitter der 90er Jahre, noch unter dem Landeshauptmann Christoph Zernatto (ÖVP), wurde die Entscheidung über den Verlauf der Trasse unter Beiziehung von Schweizer Bahnexperten festgelegt.
    Zu diesem Zeitpunkt wurden aber "Dank" des Landeshauptmannes von NÖ nur der 4-gleisige Ausbau der Westbahn ( die Südbahn war zu diesem Zeitpunkt übrigens noch zwischen St. Veit und Klagenfurt 1-gleisig) forciert und alle Projekte, die eine bessere Anbindung der Bundesländer Kärnten und Steiermark gebracht hätten (Semmering- und Koralmtunnel) verhindert.
    Erst der Eintritt der FPÖ in die Regierung Schüssel führte zu einer Verschiebung des Machtgefüges und brachte Kärnten den positiven Entscheid für diese Projekt, das sehr wohl einen wirtschaftlichen Hintergrung hat und nicht nur das Prestigeprojekt des Jörg Haider, als das es von vielen uninformierten und das Kärnten-bashing unterstützenden Jounalisten (leider auch A.U.) dargestellt wird.


alle Kommentare

  1. Danica (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:07

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  2. Patryk (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:40

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  3. Emrah (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:35

    Damn, I wish I could think of sonhmeitg smart like that!

  4. A.K.
    25. Oktober 2010 12:37

    Auf dem Weg zur "Volkspension"
    Unter „WWW: Wir wursteln weiter“ schreibt Dr. Unterberger: „Und auch die Pensionisten und Beamten werden im Gegensatz fast zum ganzen Rest Europas noch mehr vom nicht vorhandenen Steuergeld bekommen.“
    Hier hat er ein kleines aber feines Detail noch nicht gekannt:
    Wie die Wiener Zeitung am 25. Okt. 2010 meldet, bekommen Pensionisten mit einem Bezug bis zu 2.000 Euro brutto ab 1. Jänner eine Erhöhung um 1,2 Prozent. Bei darüber liegenden Pensionen wird das Plus geringer ausfallen, ab 2.310 Euro gibt es keine Erhöhung mehr. Es gibt aber nicht nur - hauptsächlich - Beamte, die mehr als 2310 Euro Pension erhalten, sondern auch (meist Führungs-) Kräfte der Privatindustrie, die lange arbeiten und einzahlen(!) mußten, um danach mehr als 2310 Euro Pension zu erhalten. Somit es also den Genossen der SPÖ wieder gelungen, die früheren Leistungsträger zu bestrafen und einen Schritt weiter zur "Volkspension" zu machen. Dazu meint der Obmann des ÖVP-Seniorenbundes, Andreas Khol: „... der Abschluß sei für "viele gut, aber für manche schmerzhaft"“. Weiterer Kommentar überflüssig!

    • RB (kein Partner)
      25. Oktober 2010 15:14

      @A.K.
      Ja genau, VIELE Jahre, ja sogar Jahrzehnte durfte ich "brennen wie ein Luster"..... aber ich will mich trotzdem nicht beschweren......
      Es gibt ja nicht nur die ASVG-Höchstpension, die man ins Auge fasst,
      sondern die wirklich horrenden Pensionen zB von Oberärzten der Gemeinde Wien, 4000 bis 6000,-- Euro Pension sind da keine Seltenheit. Vorher noch die
      Studienzeitanrechnung etc. Ich musste mir meine Akademiezeiten teuer, sehr teuer nachkaufen. C'est la vie.
      Solange der Bürger kein RECHT auf VERANTWORTUNGSVOLLE Politiker hat, schauts halt schlecht aus.

  5. cmh (kein Partner)
    25. Oktober 2010 11:33

    Ich beobachte immer öfter, dass Bekannte aus der schönen Stadt Wien in einen Flecken im Weinviertel ziehen und damit eine längere Anfahrtszeit zur Arbeit in Kauf nehmen.

    Natürlich ist es schön da daraußen. Und natürlich ist jeder Bürgermeister bestrebt möglichst viele Einwohner in seiner Gemeinde zu haben. Und natürlcih kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Schon klar.

    Aber stimmt es wirklich, dass diese neuen Einpendler keine andere Wahl als Einpendeln haben oder ist es nicht vielmehr so, dass dieses Pendeln nicht so sehr mangels Arbeitsplätzen am Wohnort entsteht, sondern reiner Luxus ist? Also im Grunde genommen nicht Einpendeln zur Arbeitssuche, sondern Auspendeln zur Freizeit.

    Man sehe sich die Riesensupermärkte an, die plötzlich im Nirgendwo entstehen.

    Und das will man auch noch fördern.

    • hoffmann (kein Partner)
      25. Oktober 2010 14:07

      Wien ist und bleibt der Wasserkopf der Republik und noch viel mehr das wirtschaftliche Zentrum Ostösterreichs. Für Berufstätige ist Wien daher Anziehungspunkt Nummer 1. Wenn man nicht gerade Unternehmer ist und sich in seiner Wahlheimatort (etwa im Weinviertel) einen Dienstleistungsbetrieb aufbaut, ist Wien tatsächlich die allererste Adresse. Dort gibt es die Arbeitsplätze, die die Leute brauchen. Oder zeigen Sie mir im Weinviertel irgendeine nennenswerte Industrie. Im Handel könnte man sich noch verdingen, aber wie viele EKZs will man dort noch aus dem Boden stampfen? Und zum Weinbauern ist nicht jeder geschaffen.....

    • RB (kein Partner)
      25. Oktober 2010 15:38

      @cmh
      Ja warum sollen Leute nicht ins Weinviertel ziehen?
      Dort sind die Grundstückspreise viel billiger und so mancher erfüllt sich
      halt den Wunsch eines eigenen Hauses mit Garten.
      Mit der neuen Autobahn ist der Weg vom Weinviertel nach Wien auch viel kürzer und schneller geworden.
      Soll doch jeder dort wohnen, wo er will. Wenn es sich jemand leisten kann, dort zu wohnen wo er will, soll er doch.

    • RB (kein Partner)
      25. Oktober 2010 15:44

      @cmh
      Noch eine Frage an Sie: WO ist Wien noch SCHÖN, außer im 1., 3., 18., 19 Bezirk,
      auch Hietzing und Mauer gehören dazu, aber sonst?

  6. cmh (kein Partner)
    25. Oktober 2010 11:20

    Habe ich das nicht erst vor kurzem hier gelesen:

    In der Stunde der Wahrheit sind drei Dinge nötig: Lügen, Lügen und Lügen.

    Das sieht man am Budget, an der Budgeterstellung (hinsichtlich Kompromissen, Verzögerung, Zeitpunkt etc.), am gestrigen Zentrum (Cap: bei dem Man ist der Unterschied zwischen JA und NEIN nicht prinzipieller Art sondern eine Frage des Zeitpunktes; lediglich die gesteigerte Heftigkeit der Gestik enttarnt das schlechte Gewissen; ansonsten hat er schon den Gesichtsausdruck von Korun angenommen, die auch zur Verneinung nicken kann) und an den wirklich doofen Studenten auf der STraße. Was haben die denn erwartet? ETwa tatsächlich die reichen Eltern für alle? Oder dass die reichen Eltern wie Elsner oder Verzetnitsch oder Glawitschnig auch für sie aufkommen werden? Und mit dem geistigen Kostüm möchte man/frau zur geistigen Elite zählen? Entweder sind die wirklich so naiv wie sie tun oder sie sind so blöd wie sie tun?

    Ein großer und mutiger Lenker der Verstaatlichten INdustrie hat einmal gesagt:

    "Verstehen Sie doch, wir sind pleite!"

    Und damit ist nicht nur die finanzielle Lage gemeint.

  7. Celian
    25. Oktober 2010 08:48

    Die Verkürzung der Familienbeihilfe von 27 auf 24 Jahre trifft vor allem die Männer.

    Männer müssen den Grundwehrdienst ableisten, es bleibt ihnen also nur 5 Jahre Zeit und nicht 6 Jahre wie den Frauen, um ihr Studium abzuschließen. Ein Medizinstudium dauert aber mindestens 12 Semester. Männer werden in Zukunft überlegen müssen, ob sie ein solches Studium beginnen und den Eltern auf der Tasche liegen wollen bzw. können.

    Natürlich kann der junge Herr sich durch Arbeit auch selbst versorgen. Ob er auch tatsächlich einen Job finden kann, der nicht zu Lasten des Studiums geht und trotzdem genug Geld einbringt, ist allerdings schwer einschätzbar für einen jungen Menschen, der ein so langes Studium beginnen will, finde ich. Und abgesehen davon, warum sollen unsere jungen Männer, die nur ihrer Vaterlandspflicht nachkommen, auch noch doppelt dafür büßen müssen, dass sie männlichen Geschlechts sind?

    Niemand fällt diese zu Lasten der Männer gehende Benachteiligung auf, niemand thematisiert das in unserer total feminisierten Welt.

    Von Grün würde nun eingewendet, dass sie dafür sind, die Wehrpflicht abzuschaffen. Jaja, solange man sie nicht braucht, kann man leicht goschert sein und großzügig darauf verzichten. Aber wenn dann der Katastrophenfall eintritt, ist frau schon froh, sich auf ein paar kräftige, junge Männerhände verlassen zu können, die einen aus dem ärgsten Schlamassel retten. So weit geht die Gleichberechtigung nun auch wieder nicht, um Männer im Ernstfall wenns drauf ankommt, aus der Pflicht zu nehmen. Da kommt dann mit großer Regelmäßigkeit der Ruf nach dem starken Geschlecht.

    • RB (kein Partner)
      25. Oktober 2010 20:32

      @Celian
      Sie haben schon recht, die Sache mit der Vaterlandspflicht.
      Aber sich grundsätzlich darüber aufzuregen, dass die Kinder(!)beihilfe mit
      24 (!) Jahren aufhören soll, klingt schon sehr nach Verwöhnung. Wann wollen
      Sie denn eigentlich erwachsen werden? Mit 16 Jahren wählen können und bis
      27 Jahre Kinderbeihilfe beziehen, da stimmt doch irgend etwas nicht.
      Wenn Sie sehr gut studieren bekommen Sie ein Stipendium. Und viele Eltern
      können ihren Studentenkindern auch nach dem 24. Lebensjahr unter die Arme greifen. Studiengebühren müssen auch nicht bezahlt werden.
      WAS wollen denn die Studenten nicht noch alles.....

    • Robert Bond (kein Partner)
      25. Oktober 2010 21:41

      Nochmal: Sie müssen schon gut studieren, um die Familienbeihilfe bis 26 zu bekommen. Stipendium gibts nur, wenn die Eltern richtig arm sind. Wirklich treffen wird das Eltern, die so um die 1.500 bis 2.500 Euro brutto verdienen. Da bekommen die Kinder kein Stipendium und viel Geld zum Ausgeben bleibt auch nicht. Kurz vor dem Studienabschluss wird dann die Familienbeihilfe abgedreht. Bei zwei Kindern bedeutet das bis zu 8.000 Euro weniger. Versicherung kommt auch noch dazu. Nebenbei sollte man auch erwähnen, dass mit der aktuellen Studienreform die Studienpläne so gestaltet wurden, dass arbeiten neben dem Studium kaum mehr möglich ist. Heißt im Klartext: Wenn's die Eltern nicht haben, werden die Kinder nicht über den Bachelor (der am Arbeitsmarkt wertlos ist) oder FH hinaus studieren können.

  8. Tertullian (kein Partner)
    25. Oktober 2010 08:26

    ob es für die FP erstrebenswert ist, das sinkende Staatsschiff Österreich zu übernehmen ist äußerst fraglich. Vor einem wirklichen Neustart muß erst einmal alles zugrunde gehen! Schmerzhaft, aber wahr.

  9. Gerhard (kein Partner)
    25. Oktober 2010 07:43

    "Aber weder Bauern noch Häuslbauer wagt man zu treffen, obwohl vor allem die Verhüttelung der österreichischen Täler längst ein Riesenproblem geworden ist."

    Zweifellos ein Problem.
    Aber! Man hat uns gezwungen Häusl zu bauen. Dort wo ich zu Hause bin gabs zu der Zeit als ich Familie gründete keine Wohnungen zu mieten. Die ÖVP-Gemeinde war sogar glücklich darüber keine Gemeindewohnungen zu haben und dachte auch nicht im Traum daran etwas für den Wohnbau zu tun. Gemeindestiere kaufen und Güterwege bauen war denen wichtiger.
    Also war man gezwungen selbst zu bauen und nun möchte man uns dafür auch noch bestrafen!!!

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Oktober 2010 08:26

      Bauer und Häuslbauer zu treffen? Der falsche Ansatz. Wenn doch gleichzeitig konkursreife Betriebe wie die ÖBB, die Post, weiterhin Milliarden-Subventionen einstreifen, Funktionäre zu tausenden dienstfrei stellen, dutzende verschiedene Krankenkassen künstlich am Leben erhalten werden, Menschen 10 und mehr Jahre vor dem regulären Pensionsalter die Arbeit niederlegen dürfen.

      Allein 2009 wurde von Faymann/Pröll ein zweistelliger Milliardenbetrag verschleudert, den Österreich nicht hatte. Dem will man jetzt kontern, indem man das Aufziehen von Kindern verteuert?

    • Reinhard (kein Partner)
      25. Oktober 2010 08:31

      Was die Häuslbauer betrifft, stimme ich dem voll und ganz zu, auch wenn ich selbst nur Wohnungsbesitzer bin.
      Gerade die Häuslbauer sind jene, die im Moment am meisten zittern müssen, denn jede Währungsumstellung oder jede Bank- oder gar Staatsbankrottgefahr lässt das Damoklesschwert über ihrem Haus schweben, alles bisher Geleistete von heute auf morgen zu verlieren. Diese Leute weiter auszupressen wäre ja wohl das Letzte.
      MÖSt-Erhöhung sehe ich da eher ein, obwohl sich mir verschließt warum Pendler wieder "entlastet" werden sollen, während Unternehmer und Hausfrauen mehr pecken dürfen.
      Das Ganze ist ein solch unambitioniertes und schwachbrüstiges Flickwerk, dass man sich fragt, ob es für diese Nichtleistung notwendig war, die Verfassung zu brechen. Das Ergebnis grenzt ja schon an arbeitsverweigerung; in jeder Firma würde man das Management für ein solches Verhalten fristlos feuern.

    • cmh (kein Partner)
      25. Oktober 2010 11:24

      Eine Maßnahme wäre, die Teilung von Wien und Niederösterreich wieder aufzuheben und das Gemeindegebiet von Wien auf das ehemalige Großwien auszudehnen.

      Kann bitte einmal jemand ausrechnen, was das in Mandaten bedeuten würde bevor die pawlowsche Antifa, das Großwien einen braunen Bürgermeister hatte.

    • hoffmann (kein Partner)
      25. Oktober 2010 14:00

      cmh

      Das würde zunächst einmal bedeuten, dass NÖ rot werden würde, da sich bei Wahlen in Wien und NÖ zusammen niemals eine schwarze Mehrheit ausgehen würde. Zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass z.B. die Leute in Fischamend (und der Ort war Teil dieses Groß-Wien) eine große Freude damit hätten, auf einmal zu Städtern zu werden. Den Schwechatern wäre es hingegen wahrscheinlich egal. Deren Anschluss an das Wiener Telefon- und Energienetz ist ein Relikt aus diesem Groß-Wien.
      Die Frage steht im Raum: was soll das bringen?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. Oktober 2010 18:06

      Die Landtage und Landesregierungen abschaffen.
      Das Bundesgebiet in 22 Verwaltungsbezirke einteilen.
      Die Bezirkshauptleute (gleichzeitig Bundesraete) persoenlich waehlen.
      Dem Bundesrat Zaehne geben.
      Den Nationalrat auf ca. 80 reduzieren und persoenlich waehlen (Wahlkreise zu je ca. 100.000 Staatsbuerger).
      Bundespraesident und Bundeskanzler im Duett persoenlich waehlen.
      Die Anzahl der Gemeinden auf unter 1000 reduzieren (dzt. 2359).
      Die Buergermeister und Gemeinderaete persoenlich waehlen.
      Das waere eine Massnahme.

  10. BRS (kein Partner)
    25. Oktober 2010 06:53

    Ich bin über weite Strecken mit A.U. einig.
    Ich möchte hier aber einmal einige Fakten zum Koralmtunnel, auf den A.U. - offenbar mangels eingehender Rechere - immer wiederbeinahe blindwütig hindrischt, darlegen.
    Der Koralmtunnel ist ein langgehegter Wunsch der Kärntner Wirtschaft und Industrie, da Kärnten über viele Jahre beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vernachlässigt wurde. Der Zugang zum übrigen Österreich erfolgte einerseits über eine mautpflichtige Tauernautobahn (die übrigens noch immer nicht durchgehend zwei Fahrbahnen aufweist) und andererseits über die ebenfalls erst seit einem Jahr durchgehend zweibahnige Südautobahn sowie über die in der Monarchie trasierte Südbahn mit elends langen Fahrzeiten erreicht werden.
    Diverse Untersuchungen hatten gezeigt, und das gilt auch heute noch, dass sich Industire und begleitendes Gewerbe immer entlang von gut erschlossenen Verkehrswegen ansiedelt.
    Das waren die Beweggründe warum Wirschaftskammer und IV mit Unterstützung aller Parteien diese Projekt vorangetrieben haben.
    Bereits Mitter der 90er Jahre, noch unter dem Landeshauptmann Christoph Zernatto (ÖVP), wurde die Entscheidung über den Verlauf der Trasse unter Beiziehung von Schweizer Bahnexperten festgelegt.
    Zu diesem Zeitpunkt wurden aber "Dank" des Landeshauptmannes von NÖ nur der 4-gleisige Ausbau der Westbahn ( die Südbahn war zu diesem Zeitpunkt übrigens noch zwischen St. Veit und Klagenfurt 1-gleisig) forciert und alle Projekte, die eine bessere Anbindung der Bundesländer Kärnten und Steiermark gebracht hätten (Semmering- und Koralmtunnel) verhindert.
    Erst der Eintritt der FPÖ in die Regierung Schüssel führte zu einer Verschiebung des Machtgefüges und brachte Kärnten den positiven Entscheid für diese Projekt, das sehr wohl einen wirtschaftlichen Hintergrung hat und nicht nur das Prestigeprojekt des Jörg Haider, als das es von vielen uninformierten und das Kärnten-bashing unterstützenden Jounalisten (leider auch A.U.) dargestellt wird.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. Oktober 2010 08:42

      Was hat es mit "Kärnten-bashing" zu tun, wenn man ein milliardenschweres Loch im Berg für ein Verkehrsmittel, das nachweislich immer weniger von der Wirtschaft genutzt wird, in Zeiten der Rezession durchpeitscht? Bitte die eigene Wichtigkeit nicht überschätzen, denn Projekte wie Semmering, Brenner und Hauptbahnhof Wien werden ebenso in Frage gestellt.
      Ich bin für eine starke und weitverzweigte Bahn-Infrastruktur, denn es wird der Tag kommen, an dem elektrifizierte Strecken für den Gütertransport wieder interessanter werden als Autobahnen. Aber bis dahin muss jedes Projekt hinterfragt bleiben und der Zeitpunkt des Baues überdacht.
      Dass Österreich Weltmeister im Verschleppen von Projekten ist, steht dabei auf einem anderen Blatt. Und auch Kärnten tut nichts, um Innovation und Weitblick voranzutreiben.

  11. M.S.
    24. Oktober 2010 23:50

    Dieses "Im Zentrum" war wieder eine Bankrotterklärung einerseits dieser "Regierungsvertreter", die uns diesen Witz eines angeblichen Sparpaketes als tolle Leistung verkaufen wollten, anderseits des ORF, der dieses ständige störende Geplärre des Pöbels am Stefansplatz nicht ausblenden konnte oder wollte und auch nicht gewillt war, die "Diskussion" während des Sendeausfalls zu unterbrechen.
    Nach diesem unwürdigen Schauspiel kann man wirklich keine Hoffnung hegen, dass in nächster Zeit effiziente Maßnahmen zur Sanierung unseres katastrophalen Budgets und zum Schuldenabbau ergriffen werden. Es wird wahrscheinlich bald, zum Staatsbankrott kommen, dann wird ein Direktorium der EU Österreich beinharte Auflagen verordnen, was uns dann Streiks und Demonstrationen wie in Griechenland bescheren wird. Und unsere feigen, populistischen Politiker werden dann mit Unterstützung der gleichgeschalteten Medien die Schuld an dem Desaster der EU und der "neoliberalen" Regierung Schüssel zuschieben, obwohl Frau Marek ja im Wiener Wahlkampf erklärt hat, dass jetzt endlich die Aera Schüssel überwunden sei.

  12. terbuan
    24. Oktober 2010 22:49

    Was uns noch alles bevorsteht:
    "Im Zentrum" läuft und es werden wieder einmal Gemeinplätze und Schuldzuweisungen ausgetauscht und es wird gelogen wie gehabt!
    Draussen am Stephansplatz wird demonstriert gegen ein lächerliches Sparpaket und die Leitungen zum Übertragungswagen des ORF kurzzeitig unterbrochen!
    Jetzt können wir uns vorstellen was passieren wird, wenn es demnächst wirklich einmal ans Eingemachte gehen wird!
    Diese Land mit ihrer herrschende Klasse samt ihrem demonstrierenden Pöbel ist wahrlich nicht mehr reformierbar, es MUSS erst zu einer größeren Katastrophe kommen, bevor die Menschen zur Vernunft kommen, schade um Österreich!

    • fosca
      24. Oktober 2010 23:22

      @terbuan

      Damit beglückt der ORF uns jetzt jeden Sonntag bei "Im Zentrum" >>>> zum passenden Thema requiriert er gleich einmal die entsprechenden linxlinken Demochaoten.
      Tja, am Küniglberg werden die die linken Daumenschrauben fester angezogen - sie haben nichts zu verlieren!

  13. terbuan
    24. Oktober 2010 21:41

    Wer noch nicht alles weiß über das WWW-Budget und die Nerven und einen guten Magen mitbringt, der kann sich heute noch um 22:00 (bzw. nach dem Werbeblock) "im ZENTRUM" ansehen wie sich unsere Politkasperln wieder einmal aus der Verantwortung davonstehlen bzw. nach dem aktuellen Motto diskutieren: "Lügen, lügen und nochmals lügen!"

  14. Brigitte Imb
    24. Oktober 2010 20:59

    Rein hypothetisch, unser Versagerduo weiß bereits mehr als es zugibt und hatte es daher nicht nötig sich anzustrengen um Reformen herbeizuführen.

    Sarkozy verlangt Währungsreform

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/604857/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

  15. Robert Bond (kein Partner)
    24. Oktober 2010 20:31

    und wie so oft biegt sich AU die Wahrheit hin wie sie ihm gefällt. Langzeitstudenten kann der Entfall der Familienbeihilfe ab 24 nämlich wurscht sein. Wer die Mindeststudienzeit um mehr als ein Semester pro Abschnitt überschreitet, bekommt ohnedies keine Familienbeihilfe (das ist seit den 90er Jahren so). Die neue Regelung trifft Studenten, die schnell ihren Bachelor machen und dann noch einen Master anhängen wollen. Die trifft's dafür voll weil man gerade in der Endphase eines Masterstudiums keine Zeit zum Arbeiten haben sollte.

    Noch skurriler ist es natürlich, der SPÖ die Verweigerung der Föderalismusreform anhängen zu wollen.

    • Robert Bond (kein Partner)
      24. Oktober 2010 21:53

      Gerade im Kurier gefunden:
      "Der Arbeits- und Sozialrechtler Wolfgang Mazal, der auch Chef des Instituts für Familienforschung ist, ortet im KURIER-Gespräch "verfassungsrechtliche Probleme". "Nach der Judikatur des Verfassungsgerichtshofes sollte es die Familienbeihilfe bis zum Ende der Unterhaltspflicht geben." Ein Medizinstudium und der Zivildienst etwa seien nicht bis zum Alter von 24 Jahren absolvierbar."

  16. Amadeus (kein Partner)
    24. Oktober 2010 20:23

    Zum Thema Koramtunnel, die Reaktion von Landeshauptmann Dörfler und anderer kärntner Politiker:

    http://kaernten.orf.at/stories/477849/

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Oktober 2010 21:07

      Der Koralmtunnel ist ein quietschbuntes Politikum.
      Einst eingefädelt von der schwarzen LH Klasnic und ihrem orangen Kollegen Haider, um dem Untergang in der Steiermark zu entgehen, was bekanntlich nicht funktionierte, pinselte sich bald Klasnics roter Nachfolger Voves den "Erfolg" auf die Plakate. EIn Megaprojekt, in dessen Licht sich Provinzpolitiker aller Farben sonnen wollen. Da spielt (Steuer)Geld keine Rolle.
      Und die Grünen werden brav den Mund halten, denn wenn sie gegen ein Projekt des öffentlichen Verkehrs opponieren, verleiren sie ihr Gesicht, aus dem ja öfter die passenden Parolen fallen, dass für die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene kein Preis zu hoch sein darf.
      Also lebt der ganz normale provinzielle Wahnsinn weiter, der kleine Landfesfürsten aus den Parteiadelsfamilien zu mächtigen Herrschern über Steuermilliarden macht, und dem sich unsere immer überflüssiger erscheinende Bundesregierung demutsvoll beugt.

  17. Brigitte Imb
    24. Oktober 2010 16:45

    Wieder ein Stück weiter "gewurstelt" in Richtung Staatsbankrott. Die Hypo Kärnten leidet weiter an "Unterernährung".

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/604782/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    • Systemfehler (kein Partner)
      24. Oktober 2010 19:57

      Ja, dafür darf man sich bei Jörg Haider und seinem rechten Korruptionssauhaufen bedanken.

    • Brigitte Imb
      24. Oktober 2010 20:10

      Ja und, hilft uns das weiter? Haider ist tot.

      Wem verdanken wir die Grundübel, welche es erst möglich machten diese enormen Staatsschulden anzuhäufen?

      Ja, dafür darf man sich beim Sonnenkönig Bruno Kreisky und seinem linken Korruptionssauhaufen bedanken.

      RIP

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Oktober 2010 21:25

      Nicht ganz, Systemfehler.
      Haiders linker Selbstbedienungssauhaufen (was ist am Verteilen von Heizkostenzuschüssen und Mindestbezügen "rechts"??) hat neben einer verschuldeten Bank faule Finanzierungen am Balkan hinterlassen, weil es Haider wie jedem Linken egal ist, wo da Geld her kommt, mit dem er seine Wähler schmiert.
      Dass die Steuerzahler dafür die Geldtasche öffnen dürfen und all die feinen neuen Einnahmenerhöhungen des Staates in diesen faulen Sauhaufen gepumpt werden anstatt selbigen Sauhaufen vor die Hunde gehen zu lassen, hat nichts mit Haider zu tun, sondern mit unseren Regierigen, die, bevor ein Anleger am Balkan sein Geld verliert, lieber die Steuern des eigenen Volkes aufwärts peitschen.
      Ein konsequentes Handeln im Sinne der Steuerzahler hätte bedeutet, der bereits verkauften Bank freundlich nachzuwinken anstatt den Bayern ein Geschenk zu machen sowie den orangenen Misswirtschaftern den Hintern zu retten, indem alle Österreicher für die kärntner Provinzialsozialisten in Geiselhaft genommen werden.
      Dörfler und Co haben öffentlich fröhlich mit Schampus angestoßen und einen Sieg gefeiert, als Rot-Schwarz das Volk für ihre Misswirtschaft verraten haben. In dem Moment hat sich sogar ein Haider im Grab umgedreht.

    • fosca
      24. Oktober 2010 23:20

      @Brigitte Imb

      Wer lügt da jetzt, denn der ORF berichtet, trotz seiner eindeutigen Einfärberlung, das Gegenteil:

      http://www.orf.at/#/stories/2021800/

      @Systemfehler 19:57

      Sagen die Parteizentralen in der Löwelstraße und in der Lichtenfelsgasse und die nicht über den Tellerrand blicken wollen, glauben es gerne! *hehe*

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. Oktober 2010 02:30

      Reinhard

      Schreiben Sie sich nicht die Finger wund. Die diversen Systemfehler haben es noch immer nicht begriffen, dass der ganze Regenbogen der oesterreichischen Parteipolitik links ist. Die einzigen Rechten sind Leute wie Sie, die fuer den ganzen Bloedsinn zahlen muessen.

  18. Kurt22
    24. Oktober 2010 15:15

    Noch ein Gedanke zum Titel "Wir wursteln weiter": Wenn Wursteln arbeiten (?), dann wird halt gewurstelt.

  19. Kurt22
    24. Oktober 2010 13:15

    2 gute Nachrichten in einer verpackt: Die EU erwägt, den Lissabon-Vertrag dahingehend zu ändern, dass Defizit-Sünder stäker an die Kandare genommen werden sollen.Daraus ergäbe sich:
    1.) Faypröll müssen dann etwas Richtiges unternehmen.
    2.) Famann muß eine Abstimmung machen, das hat er ja noch dem seligen Onkel Hans per Leserbrief versprochen. Bin gespannt, wie er sich da rausreden wird, weil zu einer Abstimmung wird es zweifellos nicht kommen.
    Endlich hätten wir auch was zu lachen in diesem Land (c A. Haider: verlogen und verschi....)!

    • brechstange
      26. Oktober 2010 14:24

      Sie übersahen, dass hinkünftig die Schuldenübernahme durch andere STaaten zulässig sein wird. Ein Freibrief für die Südländer?

  20. Josef Maierhofer
    24. Oktober 2010 12:30

    Wir Wurschteln.

    oder germanisch Würstchen.

    Steuern sind bequem, sparen ist unbequem. Beides darf man nicht übertreiben aber angesichts der Realität ist Sparen anzusagen.

    Wie schwer fällt es eigentlich unsere Gesetze zu durchforsten und auf das Notwendige zu reduzieren ? Für Entschlossene, die wissen, was sie wollen gar nicht, für Würstchen oder Wurschteln, wie wir sie an der Spitze haben sehr schwer, denn sie wissen nur was sie persönlich wollen, Privilegien für sich und Klientel, den Postenschacher.

    Wie schwer fällt es eigentlich den Bundesrat abzuschaffen und ersatzlos zu streichen, das Parlament auf 30 zu rezuzieren und die Guten nach Brüssel zu schicken (weitere 25). Für unsere Wurschteln unendlich schwer, weil man sich so einen 'Einbruch' nicht vorstellen kann.

    Wie schwer fällt es eigentlich, die Pragmatisierung, die offiziell schon mehrere Male 'abgeschafft' wurde, und die es gar nicht mehr geben dürfte, wirklich ersatzlos aus dem Privilegienkatalog zu streichen ? Daran wagen unsere Wurschteln nicht zu denken, wenn dann der Neugebauer seine 'Maßnahmen' setzt, weil er sich als richtiger Antiösterreicher nicht auf Sparen umstellen kann. Ebenso sein Pendant Haberzettl, dem ich schon einmal den Spitznamen 'Habersattl' verpasst hatte im Zusammenhang mit dem damaligen ÖBB Streik zusammen mit Verzetnitsch, den ich 'Zerquetschmich' genannt habe als Kleinstunternehmer, weil er persönlich in herablassender Art die Kritik beantwortet hat.

    Wie gehen wir eine Verwaltungsreform an ? Am besten gar nicht, wiel das macht nur Arbeit und Ärger.

    etc., etc.

    Wir werden alle die Rechnung erhalten, die wir das blöde Schauspiel und das Nichtstun der Politelite dulden, der Bürger die Steuer, den Zusammenbruch und den Hunger, die Parallelwelt der Privilegierten den Zusammenbruch und die Parallelwelt der Schmarotzer den Hunger.

    Herr Strache, bereiten Sie sich vor, wenn Sie die Mehrheit erhalten werden, den Pleitebetrieb zu übernehmen. Vielleicht gelingt es Ihnen, die Parallelwelten zu beseitigen, die Einzigen, die dem Sparen im Weg liegen.

    • Philipp Starl
      24. Oktober 2010 13:13

      Wieso darf man Sparen nicht übertreiben?

    • Josef Maierhofer
      24. Oktober 2010 13:43

      @ Philipp Starl

      Wenn Sparen bedeutet, daß man im Augenblick die Wirtschaft damit kaputtmacht, dann kann es zu viel gewesen sein für den Augenblick.

      Mit dem Ziel, alles zu Sparen, was man kann, haben Sie schon recht. Für mich aber ist das ein Prozeß und eine Richtung, den der reale Prozeß einschlagen muß und soll auch die Zeit beinhalten, bis die Menschen das verstehen und akzeptieren.

    • Philipp Starl
      24. Oktober 2010 14:36

      Wenn Sparen die Wirtschaft kaputt macht. Nun, das ist leider ein so internalisiertes wie leider auch falsches Schlagwort. Sparen macht die Wirtschaft niemals kaputt, im Gegenteil!

      Nur durch Kapitalbildung kann eine Wirtschaft wachsen. Alle anderen Wege, wie z.b. Konsum, fördern zahlreiche Probleme zutage:

      1) Es kommt durch Konsum durch Umverteilung zu einer Fehlallokation. Kleines Beispiel dazu: wenn Studien subventioniert werden, werden die Studenten nicht mehr genau überlegen, was sie studieren. Sie investieren ihre Zeit, ihr Geld und ihren Fleiß zu einem großen Teil für Studien, die sie gar nicht wollen oder gar nicht können. Weiters werden Studiengänge besetzt, die in einem freien Markt niemals nachgefragt würden, weil niemand ein Interesse an Horden an Publizisten und sonstigen Orchideenfächerstudenten hat und die Studenten daher ihr Geld nicht in ein Studium stecken würden, das ihnen keinen Arbeitsplatz verschafft.

      2) Konsum erzeugt kein Kapital, denn der Konsum ist lediglich die Folge von Kapitalbildung. Hierzu auch ein kleines Beispiel: ich muss Holz sparen, um einen Tisch zu zimmern. Das Holz ist mein Kapital. Wenn ich das Holz jetzt aber durch Konsum (also durch einen Kredit) und nicht durch Sparen bekomme, erreiche ich damit nur, dass ich jemand anderem Geld schulde, das ich erst produzieren muss. Wenn ich aber den Kredit so leichtfertig bekomme, überlege ich gar nicht, ob ich das Handwerk verstehe, ich kann vielleicht nicht gut genug Tische bauen und verkaufe daher keine. Folge: ich kann meine Schulden nicht zurückzahlen, es wurde kein Kapital gebildet, im Gegenteil, ich ziehe einen anderen (den Gläubiger) in die Schulden, weil er sein Geld nicht mehr bekommt. Bei Krediten ex nihilo bekommt die Bank das Geld nicht, die Blase platzt.

    • Josef Maierhofer
      24. Oktober 2010 14:50

      @ Philipp Starl

      In gewissen Phasen schon, als Beispiel sei die Rezession angeführt, in der man vorteilhafter Weise öffentliche Bauvorhaben und Aufträge vorzieht (nicht neue Ausgaben schafft), um die Arbeitslosigkeit zu verhindern oder zu mildern. Es ist nämlich immens schwer, qualitatives Personal nach einer Kündigung wieder zu bekommen. Gerade aber diese Projekte werden derzeit zurückgestellt, weil wir kein Geld gespart haben, sondern alles extensiv bis zum letzten Cent verschleudert und vergeudet haben in Projekte, die verpuffen, wie etwa unkontrollierte Sozialleistung ohne Gegenleistung, Hereinholen von Abnehmern unserer Sozialleistungen aus anderen Ländern, die noch dazu unsere Kultur gefährden und zu einer 'Kültür' samt Unterjochung machen, Förederungen für alles mögliche Unnötige, etc.

      Beim Konsum gebe ich Ihnen schon recht, der ist kein wirklicher Motor. Der 'gewisse' Konsum ist für mich immer etwas Unnötiges. Gut, ich bin schon älter und meine Ansprüche ans Leben schon etwas reduzierter.

    • Philipp Starl
      24. Oktober 2010 15:12

      Es ist wichtig, nachhaltig zu denken und zu handeln. Bauprojekte, deren Sinn von vielen Seiten stark bezweifelt wird und am Markt nicht nachgefragt werden, sind jedoch weder kapitalbildend, weil eben nicht genügend nachgefragt (man sehe sich nur die Bauprojekte der ÖBB in Wien an, wohlgemerkt eines Unternehmens, das jährlich über 4 MRD Euro Zuschuss vom Staat braucht und trotzdem z.T. mit Verlust bilanziert) noch schaffen solche Projekte Arbeit, da Arbeit nur von Unternehmen, von Kapital geschaffen werden kann, niemals vom Steuerzahler. Vom Steuerzahler geschaffene "Arbeit" ist bloße Umverteilung zu Gunsten einiger Baulöwen, die umgekehrt wieder den Regierenden Unterstützung zusagen.

  21. SuPa
  22. thomas lahnsteiner
    24. Oktober 2010 07:35

    die protagonisten der budgetkomödie:
    ein intellektuell überforderter kanzler, eine Bundesgeschäftsführerin, die keine zwei zusammenhängenden sätze sprechen kann, eine zahnarzthelferin als infrastrukturministerin, ein intriganter medienbestecher, ein überforderter pate aus wien, der die eigenen mafiösen strukturen nicht durchschaut...
    auf der anderen seite ein biederer landwirt, dessen machtgeiler, eitler und korrupter onkel in NÖ eine schreckensherrschaft errichtet hat und der gerne unser land verniederösterreichern will und ein grün angehauchter, ewig grinsender "wirtschaftsleader"...
    Auf der budgetbühne tauchen dann noch viele plünderer der staatskassen auf:
    unter anderen ein, jedem stalinistischen ZK ehre machender, beamteter Betonkopf, dreiste und freche pensionistenvertreter, die versuchen jeden kleinsten ansatz von reformen im keim zu ersticken, was ihnen auch effizient gelingt.....
    und sogenannte studenten, die sich gerne ein langes und ineffizientes
    studentenleben von der allgemeinheit finanzieren lassen wollen.....

    die komödie endet in allgemeinem wohlgefallen: nichts bewegt, nichts geändert, alles bleibt de facto beim alten...die darsteller klopfen einander heftig auf die schultern....
    der vorhang fällt

  23. Wertkonservativer
    24. Oktober 2010 04:47

    Das Leben kann schon ungerecht sein: da geht man Samstag abends Punkt 19 Uhr mit der Liebsten außer Haus, zum Umtrunk mit Freunden. Dies in der Annahme, unser verehrter A.U. werde - wie üblich - gegen Mitternacht seine Budgetkritik durch den Äther jagen.
    Und nun, nach frühmorgendlichem Öffnen meines Laptops (ich leide ein wenig unter frühseniler Bettflucht!), was sehen meine entzündeten Augen? Um 18,57 gab A.U. seine - wie immer - fundierte Budgetkritik an seine treue Blogger-Familie weiter. Sofort stürzten sich alle (daheimgebliebenen) Qualitätsblogger über den Text, kommentierten ihn, gaben in bewährter Weise ihre berechtigte Meinung kund (frei nach Weinheber: k(ein) Rest blieb ungesagt!), die Sternderln sind verteilt, Aufholen unmöglich! Was bleibt mir? Leiden (nicht wirklich!) und schweigen!
    Zum aktuellen Thema nur soviel: Es ist (leider) ziemlich "wurscht", was wir sagen und schreiben: unsere derzeitigen Polit-Heinis amateurisieren eben so vor sich hin, ganz nach dem Motto "denn sie wissen nicht, was sie tun"!!

    Trotzdem: schönen Sonntag Ihnen Allen!

    • Philipp Starl
      24. Oktober 2010 11:56

      Zu meiner "Verteidigung": ich war NOCH nicht außer Haus :-) . Eben Glück gehabt. Dafür habe ich z.b. das aktuellste Thema im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen ;-) .

      Auch Ihnen einen schönen Sonntag!

  24. fosca
    24. Oktober 2010 00:02

    Wenn es so weitergeht, bietet sich doch glatt die Griechin Vassilakou sogar als Vizekanzlerin an, denn viel schlechter würde sie es auch nicht zusammenbringen, aber dafür weiß sie aus ihrem Herkunftsland besser, wie man mit dem Staatsbankrott umgeht, oder?
    Jedenfalls kreißte die GROKO um dieses lächerliche Staatsbudget mehr als jemals zuvor und gebar nicht das allseits bekannte Mäuslein, sondern einen ausgewachsenen Pleitegeier, der begonnen hat, seine Runden über unserem Land zu ziehen. *grusel*

  25. Brigitte Imb
    23. Oktober 2010 23:12

    OT - Zum Blog Kampusch v. 16. 10. die Sachverhaltsmitteilung v. Dr. Johann Rzeszut.

    Dabei kommt die Staatsanwaltschaft nicht gut weg.

    http://www.erstaunlich.at/images/pdf/priko01.pdf

  26. terbuan
    23. Oktober 2010 21:59

    Es hat sich ja doch gelohnt, das Hinauszögern des Budgets!
    Die Regierung erliegt wieder einmal den Verführungsdrogen einer allgemeinen Schein-Euphorie:
    "Die Krise ist vorbei, der Aufschwung geht voran!"
    So kann man es überall in Berlin von den Plakaten lesen.
    Und in der U-Bahn werden Flugblätter von den linken Agitatoren verteilt:
    "BEDINGUNGSLOSE GRUNDSICHERUNG FÜR ALLE!"
    Na dann, macht weiter so Genossen, arbeitsloses Einkommen für alle und denkt nicht an Morgen!
    Wenn es den Deutschen gut geht, dann muß es uns ja auch gut gehen!
    So werden alle guten Vorsätze in einer paralysierten und konsensunfähigen Koalition freudig über Bord geworfen und wir verschieben die dringenst nötigen Reformen auf den St. Nimmerleinstag.
    Was kann man von einer Personalbesetzung mit Feymann und Pröll anderes erwarten? Rein gar nichts!

  27. M.S.
    23. Oktober 2010 21:41

    Jetzt ist es endgültig klar. Nach einer griechischen Vizebürgermeisterin werden wir sehr bald eine griechische Tragödie erleben.

  28. Observer
    23. Oktober 2010 21:12

    Auch wenn nun Faymann & Pröll die Bundesbudgets für 2011 und 2012 fertiggestellt haben, wird in den nächsten Monaten sicher noch einges verändert werden (müssen). Damit wird man den neuen Herausforderungen gerecht werden (müssen), denn Österreich ist und war nie eine Insel der Seligen. So kann Faymann wie auch Pröll das Gesicht "bewahren" und trotzdem uns alle mit Budgetüberschreitungsgesetzen - bzw. wie diese auch heissen mögen - immer wieder überraschen.
    Faymann und J. Pröll sind mit sochen Materien einfach überfordert und sollten sich künftig anderen Aufgaben widmen.

  29. Amtsbekannt
    23. Oktober 2010 20:00

    A.U. fragt, warum diese ÖVP noch in der Regierung sitzt.

    Ist doch klar, die ÖVP darf noch einmal Platz nehmen, um sich von ihren ehem. Fans zu verabschieden.

    Pröll hat es in 2 Jahren geschafft, das Schiff ÖVP auf Grund zu fahren.
    Bravo!

    Auf Wiedersehen ÖVP!

    Es ist wahrhaft eine Leistung, gegenüber einer SPÖ mit Faymann, Rudas u.v.a., noch schlechter abzuschneiden.

    Gescheitert in der Personalpolitik des Verw.Gerichtshofes, des ORF, des Überall.

    Grüß Gott, Herr Strache. Ich bin zwar kein Fan, aber sie sind die einzige Alternative.

    lg

    • Wertkonservativer
      24. Oktober 2010 05:49

      @Amtsbekannt, Brigitte Imb:

      Ihr seid ja glatt imstande, mir - Zug um Zug - den H.C. als präsumptiven Polit-Wunderknaben einzureden. Diese täglichen H.C.-Werbesprüche gehen an mir nicht spurlos vorbei. Gehirnwäsche?

    • Amtsbekannt
      24. Oktober 2010 08:17

      @Wertk.

      pssst. nicht weitersagen. aber in wahrheit mache werbung für die Ariel-Clementine

    • Brigitte Imb
      24. Oktober 2010 13:12

      @ Wertkonservativer

      Der Trick v. Amtsbekannt ist nicht schlecht - versucht er womöglich Schwarz u. Blau mit Ariel reinzuwaschen?
      http://www.myvideo.at/watch/6081990/TRIBUTE_TO_KLEMENTINE

      Vergleichen wir einfach die Schwarzen mit "unserer Lieblingsspeise". Im Kochtopf der ÖVP finden sich z.Z. unverdauliche Gewürze, das Lieblingsgericht schmeckt uns daher nicht mehr so gut und wir sind gezwungen eine andere Speise auszusuchen, die momentan bekömmlicher mundet.
      Es liegt an der ÖVP: Findet sie zum alten Rezept zurück, läßt sie die unverdaulichen Würzmittel weg, besteht berechtigte Hoffnung, wieder viele Esser an ihren Tisch zu locken.

    • byrig
      24. Oktober 2010 16:53

      für strache gilt zumindest der altbekannte,auch etwas abgedroschene spruch vom kleinsten übel.das er unter all den anderen,viel grösseren übeln zweifellos darstellt.
      und haltung hat er die ganze zeit über auch bewiesen,nicht viele würden so massiven,durch die ganze bandbreite der republik verbreiteten anfeindungen widerstehen.
      von den kirchen angefangen über gutmenschenorganisationen bis zu den gegnerischen politischen parteien wurde und wird strache übelst attackiert,weit ins untergriffige hinein.
      das zeugt sicherlich von steherqualitäten,die ich in der övp derzeit völlig vermisse,und die wolfgang schüssel in hohem ausmasse hatte.gä be es schüssel noch,würde ich alles völlig anders bewerten.aber so?

    • M.S.
      24. Oktober 2010 18:30

      @Brigitte Imb
      Wenn allerdings ein Essenslokal längere Zeit ein schlechtes Essen anbietet, verläuft sich sehr rasch die Kundschaft. Viel schwerer ist es diese wieder zurück zu holen. Selbst wenn der Koch wieder vorzügliches Essen bereitet, muss der Wirt schon sehr viel Geduld aufbringen bis sich das herumspricht und die Gäste wieder kommen.

    • Brigitte Imb
      24. Oktober 2010 20:23

      @ M.S.

      Richtig, und die derzeitigen Zampanos der sog. kons. Wirtschaftspartei kapieren das nicht, od. noch schlimmer, sie wollen es gar nicht bemerken weil eine pers. Saturiertheit erreicht ist und der "Pächter" ohnehin wechselt. Ganz nach dem Motto: Hinter mir die Sintflut.

  30. Philipp Starl
    23. Oktober 2010 19:53

    Ich sehe mich in meiner Analyse, dass das Wiener Wahlergebnis diese Regierung lahmlegen wird, bestätigt. Beide "Großparteien", sowieso schon auf ein Mittelmaß zurückgestutzt, stehen wie angewurzelt wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Ein Schritt in die falsche Richtung und Straches FPÖ wird stimmenstärkste Partei 2013, ist die Meinung der Machtpolitiker Pröll und Faymann.

    Dabei übersehen die Herren in ihrer grenzenlosen Unwissenheit und Volksferne, dass das Volk gerade jetzt eine Regierung braucht, die führt, einen Kapitän, der das Schiff durch diese unsicheren Zeiten bringt. Noch nie hätte das Duo Faymann/Pröll mehr Regierungsverantwortung und mehr Courage zeigen können, als in den letzten Tagen. Zu Tode gefürchtet ist aber eben auch gestorben und so muss man sich in den nächsten Jahren eher darauf einstellen, dass die Regierung, sollte sie halten, das weiterhin betreibt, was sie am besten kann:

    Populismus in Reinkultur, schlechte Gesetze auf Brüssel schieben und gleichzeitig nur das tun, was sonst alle machen, wenn es die Länder und Sozialpartner denn zulassen, denn eines darf man jetzt nicht tun: den Ländern und der Sozialpartnerschaft die Schuld an dieser Misere geben. Schon Kanzler Schüssel bewies Mut, indem er die Gruppenbesteuerung einführte und eine Pensionsreform durchzog, die die Pensionen für die nächste Zeit gesichert hätte, wäre die Hacklerregelung wie geplant schon längst ausgelaufen. Nein, die Schuld tragen Pröll und Faymann alleine, denn sie sind die Parteiobmänner der beiden Parteien, die in der Legislative eine Mehrheit haben. Sie könnten ohne Rücksicht auf Verluste notwendige Reformen durchsetzen und sich am Ende als die Reformer feiern lassen.

    Wie wird es nun weitergehen? Die nächste Regierung wird Rot- Blau heißen, falls SPÖ und ÖVP gar die Mehrheit (gemeinsam) verlieren sollten, sogar so sicher wie das Amen im Gebet! Die Regierung Rot- Blau oder sogar Blau- Rot wird sich jedoch der größten Krise der Geschichte der Menschheit ausgeliefert sehen und kläglich scheitern. Für diesen Zeitpunkt gilt es, sich aufzustellen, die Weichen zu stellen die Bürger über Alternativen und die richtigen Wege zu informieren, die Bürger zu informieren, was sie gegen die Inflation und den Zusammenbruch machen können. Das sollte für alle Gruppen, denen das Schicksal des Staates Österreich am Herzen liegt, das größte Anliegen sein!

    Was danach passieren wird, weiß Gott allein.

    • terbuan
      23. Oktober 2010 23:08

      Herr Starl,
      ich stimme mit Ihrer Analyse weitestgehend überein, ob es wirklich so kommen wird, das wird sich noch zeigen.
      Der geballte Macht der linksgrünen Medien wird es vielleicht noch einmal gelingen, durch Nazikeulenangriffe der untergriffigsten Art eine nochmalige schwarz-rote Koalition zu ermöglichen, die dann aber dem von Ihnen geschilderten Szenario hilflos ausgeliefert sein wird! Und dann, Gnade uns Gott!

    • logiker2
      24. Oktober 2010 10:03

      kleiner Einspruch, die Schüsselregelung sah vor (Voraussetzung 45 Beitragsjahre, ASVG männlich):
      Jahrgang 1950, Pensionsantritt 2010, ohne Abschläge
      Jahrgang 1951, Pensionsantritt 2012, mit Abschlägen
      Jahrgang 1952, Pensionsantritt 2013, mit Abschlägen
      Jahrgang 1953, Pensionsantritt 2014, mit Abschlägen
      Jahrgang 1954, keine Hacklerregelung
      Wahl 2008: Verlängerung der Hacklerregelung bis Ende 2013 gem. Jahrgang 1950, Einrechnung verschiedener Ersatzzeiten (Krankenstände usw.),sowie Aussetzung der Übergangsregelung

    • Philipp Starl
      24. Oktober 2010 11:54

      Ich danke für diese Konkretisierung, logiker2.

  31. Graf Berge von Grips
    23. Oktober 2010 19:52

    Nr. 275
    Jetzt haben Sies es verkündet! Fast simultan!
    Ich frag mich nur, was haben die bis jetzt getan?

  32. Brigitte Imb
    23. Oktober 2010 19:48

    Hurra, hurra...od. doch *grrrr u. harch*!!

    Ösistan scheint in der glücklichen Lage zu sein nicht sparen zu müssen, weder bei Pensionen, noch in der Verwaltung, usw., einfach "herrlich", wir leben weiter wie die Maden im Speck.
    Nun höre ich gerade die Eigenlobreden der Politiker in der Zib und ich spüre die soeben gegessene Wurst rebellieren. Hilft allerdings wenig.

    Leider wird es so geschehen, dass die jetzigen Staatsverräter ihre Schäfchen im Trockenen haben werden, bis wir ein Griechenland ähnliches Szenario in Ö erleben und den Bankrott beweinen dürfen.

    • Josef Maierhofer
      24. Oktober 2010 16:33

      Die Griechen verkaufen Inseln, wir werden Almen verkaufen, wenn wir nichts mehr zu essen haben werden.

    • Brigitte Imb
      24. Oktober 2010 17:43

      Wir haben auch wunderschöne Alpenseen, Hr. Maierhofer. Was glauben Sie wieviel an Wert die gewinnen werden, tummeln sich dort erst die bezaubernden Burkininixen.

    • Josef Maierhofer
      24. Oktober 2010 19:32

      @ Brigitte Imb

      Ich hatte gerade ein Telefonat mit meinem Bruder in der Schweiz.

      Ich habe ihn gefragt, wie das dort ist mit den Schmarotzern. Dort sind sie zum Unterschied von unseren alle invalid (meist 100%) und genauso arbeitsscheu wie hier und eben Schlitzohren, wie er gesagt hat.

      Er hat aber gesagt, daß man sich politisch so gehen lässt in der Sache selbst, wie das bei uns ist, das kommt dort noch nicht so stark vor, weil dort alles viel direkter und persönlicher ist.

      Wir haben uns daran erinnert, als sie damals in den frühen 70-er Jahren kamen die Arbeiter und Straßen (Autobahnen) bei uns gebaut haben, weil die Unsrigen sich zu gut dafür waren, weil sie die Arbeit nicht geschätzt haben. Das ist halt jetzt zu zahlen.

      Immerhin ist es dort in der Schweiz noch eine Ehre, beim Militär zu sein. 5 Monate Grundausbildung und dann jedes Jahr 10 Tage Übung. Sein mittlerer Sohn ist gerade dort. Also noch etwas von Identität.

      Wir haben auch darüber gesprochen, daß man dort in der Schweiz schon noch addieren und multiplizieren kann im Staatshaushalt.

  33. byrig
    23. Oktober 2010 19:23

    ehrlich:hat sich irgendjemand von dieser regierung,vom duo faymann/pröll,mehr erwartet?noch nie war bei einer vorgängerregierung so evident wie bei dieser,dass die im vordergrund stehenden akteure-kanzler,vizekanzler und minister-marionetten anderer im hintergrund agierender sind(a.u. hat etliche dankeswerterweis auch schon namhaft gemach,z.b.erwin pröll,christian konrad,c.leitl,andererseits michael häupl,gewerkschaft und ak).
    auch das volk hat das aufgesetzte selbstbewusstsein obgenannten duos instinktiv erkannt,im vordergrund schwingt sogar ein anflug von verachtung mit.
    dafür wurde die legislaturperiode auf 5 jahre verlängert.warum wohl?

  34. sauna-echo
    23. Oktober 2010 19:22

    Ein erster Schritt nach vorne ist immerhin besser als nichts tun ! Die nächsten unvermeidlichen Schritte werden uns die Gläubiger "erleichtern" ! Aber dann sind ja die Finanzhaie schuld, wenn (auch bei uns) Beamtengehälter, Pensionen und Sozialleistungen gekürzt werden und pragmatisierte Staatsdiener gekündigt werden. Freiwillig geben wir nichts her. Aber unter Zwang wird auch der ÖGB mitmachen (müssen). So geht es ja auch.





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