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Was aber sonst wählen?

In den letzten Tagen habe ich mich mit einigen Gründen befasst, warum bei der Wiener Wahl ein starkes Votum gegen die SPÖ im Interesse von Demokratie, Rechtsstaat und Wien extrem wichtig wäre. Viel schwieriger ist aber die Entscheidung, was man statt der SPÖ wählen soll. Noch nie ist mir diese Entscheidung so schwer gefallen.

Freilich: Noch selten war diese Entscheidung zugleich so notwendig. Denn klar ist nur eines: Eine Wahlenthaltung hilft vor allem der Rathaus-SPÖ bei der Perpetuierung ihrer Macht. Wer nicht hingeht oder ungültig wählt, der erleichtert es den eingeschworenen roten Wählerblöcken, auch mit deutlich weniger Stimmen die gleiche Anzahl an Mandaten zu erringen.

Denn alleine die Stimmen aller jener, die durch die Rathaus-SPÖ privilegierte Gehälter beziehen, sind gewaltig: Sie sitzen in der aufgeblähten Bürokratie Wiens (größer als jene der ganzen EU!), in den noch komplett politisch kontrollierten Gemeindebetrieben und Spitälern, von den roten Ministerien und Eisenbahnern gar nicht zu reden. Zusammen mit den fast geschlossen rot getrimmten Ex-Türken und den noch überwiegend SPÖ wählenden Pensionisten ist das ein kaum bezwingbarer Block, der für den Rest der Bevölkerung nur schwer bezwingbar ist.

Dazu kommen die Tausenden Stimmen, die in Gemeinde-Pflegeheimen und Spitälern im Namen von Patienten abgegeben werden, obwohl diese gar nicht mehr zu einer eigenständigen Willensäußerung imstande sind. Das ist zwar glatter Wahlbetrug, wenn nicht sogar Amtsmissbrauch durch das dortige straff organisierte Pflegepersonal. Das ist aber bisher ungeahndet geblieben.

Hoffnung diesbezüglich macht der Umstand, dass die Korruptionsstaatsanwaltschaft nun in einer burgenländischen (VP-)Gemeinde dem Verdacht auf Wahlkartenbetrug intensiv und mit Erfolg nachgegangen ist. Es wäre ein Riesenskandal, wenn die Staatsanwälte dem massiven Verdacht auf viel größer dimensionierte Wahlfälschungen in Wiener Einrichtungen nicht nachgingen.

Denn es kann kein Zweifel sein: Wenn ein Patient seit langem absolut kommunikationsunfähig ist, wenn er also niemandem mehr seine Wahlentscheidung mitteilen kann, dann ist es kriminell, wenn auch dann noch eine Stimme für ihn abgeben wird. Schon die Beantragung von Wahlkarten durch den Pflegeapparat hinter dem Rücken der Angehörigen ist zumindest als Vorbereitungshandlung zu einem Wahlbetrug zu werten. Ein grüner Gemeinderat hat einen solchen nun bei seiner eigenen Großmutter beobachten können. Und man kann nur hoffen, dass die versammelten Wahlzeugen der Opposition hier jeden einzelnen Vorgang genau protokollieren und anzeigen werden, damit endlich auch in Wien saubere Wahlen stattfinden.

Was aber selber tun?

Nun: Stärker denn je muss man sich als Wähler an diesem Sonntag damit abfinden, dass man immer nur das subjektiv und relativ geringere Übel aussuchen kann. Dass man es aber auch tun muss, um verantwortungsbewusst zu entscheiden. Denn alle Übel, die bei den anderen Parteien zu finden sind, sind um Potenzen geringer als die bei einer Fortsetzung des Ist-Zustandes.

Hier ein paar Stichworte zu den Alternativen, ganz bewusst in alphabetischer Reihenfolge – weil ich selbst für mich wohl noch bis unmittelbar zur Wahl die Größe der diversen Übel messen werde, um meine Entscheidung zu treffen:

Blau: Eine Stimme für die FPÖ bedeutet zweifellos die schärfste Kampfansage an das Rathaussystem. Die Freiheitlichen haben auch geschickt eine ganze Reihe wertkonservativer Positionen besetzt, welche von der ÖVP fahrlässig vernachlässigt worden sind. Zugleich aber erwecken die Blauen am wenigsten von allen Parteien den Eindruck, von Wirtschaft oder der Verwaltung einer Stadt etwas zu verstehen.

Grün: Das bringt die sicherste Verlängerung der gegenwärtigen Situation. Zeigen sich die Grünen doch schon vor der Wahl in peinlicher Weise geil, endlich im roten Koalitionsbett zu landen. Die Grünen werden zwar etliche Pfähle gegen die Korruption des Wiener Systems einzuschlagen versuchen. Sie bedeuten aber in vielerlei Hinsicht noch eine Verschärfung der geistigen Verengung der Stadt durch Political Correctness, Feminismus, Schwulismus, Gesamtschulismus, Radfahrismus und Subventionismus zugunsten linker Vereine aller Art.

Orange: Ein sympathischer und kompetenter Spitzenkandidat steht ohne irgendein Team recht alleine auf verlorenem Feld. Er hat sich in Sachen Gesamtschule im linken Lager positioniert, versteht aber von Wirtschaft mehr als die schwarze Spitzenkandidatin. Seine Wähler müssen jedoch fürchten, dass ihre Stimme verloren geht, weil die Orangen bei fast keiner Umfrage in die Nähe der Mandatsfähigkeit kommen: Umgekehrt: Wenn es gelingen soll, die absolute Mehrheit zu brechen, dann braucht es nach etlichen Berechnungen orange Mandate, denn ein bis zwei Prozent bekommt das BZÖ sicher, die nur durch zusätzliche Leihstimmen politisch relevant werden können.

Schwarz: Die Wiener ÖVP hat sich durch ihre völlig überflüssige Koalitionsansage für die SPÖ selbst schwer beschädigt. Die ÖVP würde allerdings den roten Monolith in eine etwas vernünftigere Richtung zerren als ein grüner Partner. Der Wahlkampf und die anfängliche inhaltliche Positionierung der Wien-Schwarzen werden wohl in Politiklehrbücher als negative Beispiele in das Kapital „How not to do“ eingehen. Im direkten Kontakt mit den Wählern hat die Spitzenkandidatin langsam erkannt, dass diese ganz woanders stehen als ein paar zeitgeistige Szene-Journalisten, von denen sie davor ihre politische Weisheit bezogen hatte.

PS: KPÖ und LIF brauchen wohl keiner sonderlichen Erörterung unterzogen werden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 11:58

    Ich wähle FPÖ, das Wirkungsvollste.

    Zum Wahlbetrug in Spitälern:
    Mein 89-jähriger hat sich angemeldet und im Spital sofort eine Wahlkarte bekommen (1 Tag). Auf meine Frage bei der Schwester: Wir haben vorsorglich gleich für alle Insassen bestellt. Ich habe nicht mehr gefragt, ob das auch bestellt wurde von den Patienten. Die Stimmen wurden auch gleich 'abgesammelt', wohin auch immer.

    Zu den Wirtschaftskompetenzen:
    Was ist die Wirtschaftskompetenz der SPÖ ? Massive Mehrverschuldung, das ist für mich keine Wirtschaftskompetenz. Die FPÖ kann sich ja auch Wirtschaftler an Land ziehen, die die wirtschaftliche Sache kompetent in die Hand nehmen und da gibt es sicher einige, die dafür in Frage kämen. Ist alles eine Frage der Organisation, weil die jahrzehntelange Tradition hat ja versagt.

    Zum Filz:
    Der jahrzehntelang angewachsene, nicht leicht entfernbare 'Haberer- oder Parteibuchfilz', wird auch nicht in einer Legislaturperiode entfernbar sein. Ich habe dazu einen FPÖ Flyer gesehen, der aussagt, daß kein Gemeindebediensteter um seinen Posten fürchten muß, nur die, die gegen das Gesetz und die guten Sitten verstoßen haben. Da die große Masse der kleinen Bediensteten ja gut arbeitet, sind da keine Änderungen zu befürchten, dort aber, wo man zu teuer und sorglos, verantwortungslos mit Steuergeld zugunsten von Parteirückspenden, etc. hinter den Kulissen umgeggangen ist und schwere Schäden angerichtet hat damit, dort wird es Änderungen geben. Auch das kann ich mitverantworten, wettere ich doch ständig gegen diese Mißstände. Ich sehe da sicher ein großes und schweres Aufgabengebiet, erstens die Maßnahmen zu ergreifen und zweitens das auch transparent und überzeugend darzustellen und drittens bei Gesetzesverstössen die Konsequenzen zu ziehen und die Anzeigen zu erstatten.

    Ich kann nur hoffen, daß viele Menschen zu diesem Schritt finden. Umgekehrt ist das ja auch kein Mißbrauch der FPÖ, die ja mit diesen Maximen angetreten ist zum ersten und die ja, macht sie ihre Sache gut, ganz sicher weitere Chancen haben könnte auf Verlängerung.

    Wien zu regieren ist sicher eine sehr große und schwere Aufgabe, an denen so mancher Herr Bürgermeister schon persönlich zerbrochen ist und damit auch das Vertrauen der Bürger in seine Person mißbraucht hat (Gratz, Häupl).

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 10:19

    Die antwort ist diesmal sonnenklar: FPÖ !!!
    es gilt der roten mafia, genannt wiener spö, einen ordentlichen denkzettel zu verpassen. das einzige was den kriminellen im rathaus wirklich weh tut, sind fpö zugewinne...und dem sollte man meiner meinung nach rechnung tragen...auch den vielen korrupten tintenstrolchen in den systemblättern und den linken hetzern im orf sollte signalisiert werden, dass die leser und seher nicht so blöd sind wie sie glauben...

  3. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 10:24

    Ich werde auf Bezirksebene die ÖVP (Vorzugsstimme Dr. Ebner) und auf Landesebene die FPÖ wählen. Ich glaube, dies ist noch der beste Kompromiss. Wie Dr. Unterberger richtig schreibt, ist eine Stimme für Blau die schärfste Anwort auf die Rathaus-SPÖ und deren Politik. Auserdem scheint ja für den Fall des Verlustes der absoluten SPÖ-Mehrheit, eine Koalition mit Schwarz bereits ausgemacht zu sein (siehe auch das Verzögern der Bekanntgabe des Delas mit Innenminsterin Fekter über die 1.000 zusätzlichen Polizisten) was man offenbar nach der Wahl groß präsentieren will.

    Daher ist jede Stimme für die ÖVP eine indirekte Unterstützung für die SPÖ. Weiters hat mich das ungenierte Betteln und Anbiedern der Frau Marek an die SPÖ und den Vizebürgermeistersessel so angewidert, dass ich der ÖVP auf Landesebene keine Stimme geben werde. Und schlußendlich darf man nicht vergessen, dass die ÖVP auch Mitschuld an einigen Problemem, wie zB. der ausufernden Ausländerproblematik trägt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2010 09:05

    unsere politiker setzen sich leidenschaftlich für den kleinen mann ein.
    wo bürger war, soll nun der kleine mann sein.
    man reden den menschen so lange ihre schwäche und ihre hilfsbedürftigkeit ein, bis sie es glauben.
    dann preist man ihnen die vorzüge des starken, versorgenden staates. so redet man die mneschen schwacch, um den staat stark zu machen.
    dass selbstbestimmte, freiestaatsbürger auf diesem weg wieder zu abhängigen untertanen werden, fällt niemandem auf, am wenigsten den verantwortlichen politikern.
    freie menschen brauchen keine staatlichen wohltaten - es genügt ihnen schon vernünftig regiert zu werden.
    quelle: hans olaf henkel: der kampf um die mitte.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 10:08

    höre schon den jubel in der wiener övp zentrale, christiiiiine, christiiiiiine, christiiiiiine, über knapp 17% der stimmen, einem der schlechtesten ergebnisse ever.
    und alle werden brav mitjubeln, ich werde da in der mitte stehen und mir denken, spinnen die alle?
    aber halt, es steht zu befürchten, dass der jubel übertönt wird.
    steht doch das blaue zelt mehr oder weniger genau vor der övp zentrale.

    kritik wird bei diesem sensationellen wahlergebnis nicht drinnen sein.
    wer würde es schon wagen diese peinliche kampagne als das zu bewerten was sie ist: als nicht durchgängig, inhaltslos, der wiederekennungswert schwach....

    oder vielleicht kritik an einem herrn sebastian kurz? der als jvp chef mit einem hummer durch die gegend fährt. sorry, aber man weiß ja, dass sich gewisse körperteile reziprok zur größe des autos verhalten. kurz, nomen est omen.
    "schwarz macht geil" steht da drauf. ob es dieser herr kurz schaffen würde aus dem verb und dem adjektiv ein zusammengesetztes adjektiv zu bilden?

    in 2 - 3 wochen redet niemand mehr von der ganzen g´schicht, marek oder vasilaku sind mit etwas glück vizebürgermeisterin.
    alles bleibt beim alten.
    an eine erneuerung der övp wien ist nicht zu denken, hängen doch schon die kleinen bezirksräte an ihren pöstchen. und erst die parteiangestellten, nicht zu vergessen die gemeinderätInnen & stadträtInnen.....
    es weren weiter die intrigen und wadelbeißereien herrschen, wie schon oft geschrieben: vorsichtl und rücksichtl müssen beachtet werden, könnt ja jemand traurig sein wenn man sie oder ihn absägt.
    so sieht keine positive zukunft aus.

    wie sagte mir mal ein hoher övpler aus dem bund, die övp wien müßte von grund auf erneuert werden. da dürfe kein stein auf dem anderen bleiben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 12:48

    Blau. Das sage ich als ehemaliger Grün-Wähler. Leider sind heute die Grünen und die Roten in der Wirkung weitaus radikaler als Schwarz oder Blau.

    Aus Deutschland, wo es gemäß der selbsternannten Demokratiebewahrer wie Rauscher & Co rechtspopulistische Umtriebe wie in Österreich nie geben könnte:

    http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE69802N20101009

    Seehofer: Nicht mehr Zuwanderung aus fremden Kulturen
    Berlin (Reuters) - CSU-Chef Horst Seehofer hat sich gegen eine weitere Zuwanderung aus "fremden Kulturkreisen" gewandt.

    "Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun", sagte der bayerische Ministerpräsident dem Magazin "Focus" laut Vorabbericht vom Samstag. "Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine weitere Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen."


    Die wichtigsten demokratiepolitisch zwingend notwendigen Projekte in Europa sind ein sofortiger Zuwanderungsstop für Moslems und ein Rückmigrationsprogramm für nicht integrierbare und kriminelle Ausländer.

    Diese Demokratieerhaltungsprojekte sind leider mit linken Parteien nicht zu machen. Deshalb kann man sie als Demokrat nicht mehr wählen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 13:58

    Unbestritten ist, dass als Ergebnis der Wahl eine Koalition unter Dominanz der SPÖ oder im schlimmsten Fall wieder eine Alleinverantwortung der SPÖ stehen wird. Ohne vernünftige Alternative bleibt also nur die Protestwahl. Wenn Alexander Renneberg schreibt, die ÖVP-Zentrale wisse, dass die Wiener ÖVP unreformierbar sei und neu gegründet werden müsste, dann ist jede Stimme für die ÖVP kontraproduktiv. Erst wenn sie völlig zusammenbricht, ist an einen Neuanfang mit der Option auf Verbesserung zu hoffen, je schneller sie zusammenbricht, desto früher könnten wir hoffen. Wie ich bereits einmal ausgeführt habe: Die ÖVP ist als Teil des herrschenden Systems Teil des Problems und nicht der Problemlösung.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2010 12:43

    Ich träumte heut' Nacht, dass die SPÖ 10% verliert. Wie schön wär es doch, wenn dies wahr würde.


alle Kommentare

  1. Dira (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:13

    It's always a relief when someone with obvious exietrpse answers. Thanks!

  2. Joice (kein Partner)
  3. Sasori (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:30

    Stay ineromativf, San Diego, yeah boy!

  4. Sazia (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:46

    I'm sheockd that I found this info so easily.

  5. Ola (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:53

    Your post is a timely cottniburion to the debate

  6. Larisa (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:50

    I don't know who you wrote this for but you helped a brhteor out.

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    11. Oktober 2010 08:03

    Geistige Verengung der Stadt durch Radfahrismus. Bricht da beim Blogger schon die Morbus Häupl durch?

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 13:22

      Nein. Der Radfahrer ist der natürliche Feind des Auto fahrenden Bürgers. Her mit den Stadtautobahnen für jeden Bezirk!

  8. jak (kein Partner)
    10. Oktober 2010 17:38

    wen aber sonst - haben die wiener getan !

  9. jak (kein Partner)
    10. Oktober 2010 17:38

    wen aber sonst - haben die wiener getan !

  10. inside
    • numerus clausel (kein Partner)
      10. Oktober 2010 17:39

      Das kann ich jetzt aber wirklich nicht glauben, dass in einer absolutistisch geführten Gemeinde sowas passiert. Doch nicht bei der SPÖ. Die sind für so etwas doch nicht zu haben.
      (Das war ironisch gemeint, falls wirklich jemand so dement sein sollte, dass ich sowas ernst meinen könnte)

  11. SOKs (kein Partner)
    10. Oktober 2010 16:07

    Herr Unterberger, wenn Sie schreiben ":Blau: Eine Stimme für die FPÖ bedeutet zweifellos die schärfste Kampfansage an das Rathaussystem. Die Freiheitlichen haben auch geschickt eine ganze Reihe wertkonservativer Positionen besetzt, welche von der ÖVP fahrlässig vernachlässigt worden sind. Zugleich aber erwecken die Blauen am wenigsten von allen Parteien den Eindruck, von Wirtschaft oder der Verwaltung einer Stadt etwas zu verstehen" .... dann schlüssig ersetzen: Zugleich aber erweckt die Marek am wenigsten von allen Parteien den Eindruck, von Wirtschaft.... etc.
    Zu Punkt -Schwarz: Worauf bezieht sich Ihr Schluß, dass Schwarz den Roten etwas entgegensetzen kann. Schon bei der Wahlkampfautaktsrede von G. Hahn vor vielen Jahren ist mir dabei schlecht geworden.
    Krank in Wien ist die VP. Was hatte uns die Marek eigentlich sagen wollen, wofür die VP bezgl. Änderungen oder kraftvollen Zubiß steht? Ich erinnere mich an keinen Satz, kein Wort.
    Für mich ist die VP zu krank und muß mit einem neuen Parteichef erst gesunden. Warum sollte man kranke Wählen?

  12. Dr. Dieter Zakel MA
    10. Oktober 2010 15:23

    Wie ist doch gefühlsmässig ein Konzentrationslager mit von der Gemeinde bezahlten Blockwarten. Rote selbstgefällige und dazu noch bornierte Absolutisten und deren Arschkriecher :-)

  13. Philipp Starl (kein Partner)
    10. Oktober 2010 12:43

    Ich träumte heut' Nacht, dass die SPÖ 10% verliert. Wie schön wär es doch, wenn dies wahr würde.

  14. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    10. Oktober 2010 12:08

    "Die ÖVP würde allerdings den roten Monolith in eine etwas vernünftigere Richtung zerren als ein grüner Partner."

    Ist das für alle hier so schwer zu verstehen? Wenn der Häupl die Absolute verliert, werden vermutlich nicht einmal Scheinverhandlungen mit den Grünen geführt und Rot/Schwarz kommt zu 100% (mit oder ohne Häupl ist die einzige offene Frage!)

    Zusammengefasst heißt das: Wenn man Rot will, Rot wählen, wenn man Rot/Schwarz will, dann FPÖ, die Grünen oder die Schwarzen wählen, die drei Optionen haben genau den gleichen Output.

    PS: Ich mach mir heute einen gemütlichen Tag, ganz ohne Wahl.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      10. Oktober 2010 12:34

      Es gilt, langfristig zu denken. Wenn die FPÖ heute über 25% bekommt, ist sie für die SPÖ bei der nächsten Wahl ein ernstzunehmender Gegner um das Rathaus, noch dazu, weil Häupl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr kandidieren wird.

      Je stärker die FPÖ heute wird, desto stärker wird sie in die nächsten Wahlen gehen, das muss man bedenken.

    • j.r.tm (kein Partner)
      10. Oktober 2010 12:44

      die fpö wird nie den bürgermeister stellen, dafür wird es in der stadt nie eine mehrheit geben.

      einen bürgerlichen bürgermeister kann es wenn dann nur unter führung der övp geben.

      und in 5 jahren sollte es schon längst eine schwarz-blaue koalition auf bundesebene geben - da ist der bürgermeister posten noch unwahrscheinlicher

    • Philipp Starl (kein Partner)
      10. Oktober 2010 13:04

      @ jr.t.m.

      Sie bezeichnen die FPÖ als bürgerlich? Mutig.

    • simplicissimus
      10. Oktober 2010 13:56

      wien ist auch ein signal für den rest des landes. wenn es hier zu verschiebungen kommt, kann es anderswo zu umbrüchen kommen. ich vertrete auch den langfrist-gedanken und vermeide kurzfristiges taktieren.

    • SOKs (kein Partner)
      10. Oktober 2010 16:21

      to Starl: Sie haben recht. Andererseits, ist es nicht rtraurig, daß es nur diese eine Variante gibt?
      Statt einer vollkommen unbekannten, eingebildeten, ungebildeten (politisch) Suse namens Marek gibt es keine Leuchte. Lesen wir im Fokus dieser woche den Buchauszug von Koch, er beschreibt den Mangel an politischer Bildung bei den Konservativen. Und fehlende Artikulationsvermögen.

  15. Stachel (kein Partner)
    10. Oktober 2010 10:43

    Unterberger bringt hier die Bestätigung meiner vorgestrigen Meinung: Rot/Grün wäre noch schlimmer als Rot allein. Und wenn man Realist ist, gibt es (leider!) nur zwei Alternativen: entweder hält Häupl die Absolute - dann bleibt alles so (schlecht) wie es ist, oder er verliert sie, dann koaliert er mit den Grünen - dann wird vieles noch schlechter. Eine andere Möglickeit gibt es realistischerweise nicht; es ist angesichts der derzeitigen Verhältnisse absout undenkbar, dass die SPÖ so viel verliert, dass sich eine Koalition mit Grün nicht ausgeht. Daher nochmals meine Meinung: lieber Rot wählen als irgend etwas anderes (auch wenn einem dabei das Kotzen kommt), damit Rot/Grün vermieden wird.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 11:35

      Damit würde ich als Wähler mich aufgeben, kein Zeichen setzen und meine Stimme 'abgeben'.

      Nach einer Periode Rot/Grün ist dann die Bastion ohnehin 'sturmreif'. Dann verlagern sich die 'relativen' Mehrheiten.

      Denn Verbesserungen kann man sich von einer SPÖ und auch von den Grünen nicht erwarten, die werden den Karren endgültig in den Graben schieben, dann sehen das dann sogar die geblendeten Bürger.

    • SOKs (kein Partner)
      10. Oktober 2010 16:12

      to: Stachel
      Sie haben also bereits resigniert. Ihnen ist das geringere Übel lieber, als eine grundlegende Veränderung. Vielleicht weil Sie glauben die anderen Kräfte bringen sowieso nichts zustande. Darum gehen heute in Ö weniger als 60 % zur Wahlen. Der Österreicher ist apolitisch. Ein großer Duckmäuser. Außer 2000-2006.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 16:23

      @ SOKs

      Politikverdrossenheit wäre sicher mit Wahrheit behebbar.

      Würden die Bürger transparent informiert werden und nicht belogen und manipuliert, würden sie sich auch mehr der Politik öffnen und oft sogar per direkter Demokratie mitmachen.

      Aber eine Politik gegen das Volk schafft einen Gegensatz. Da möchte sich der schwache und ausgenützte und von der Politik manipulierte Bürger nicht äußern.

      Der Zeitpunkt, wo es zu viel wird, ist nicht mehr allzu weit entfernt, dann wird es Reaktionen geben, hoffentlich die richtigen.

      Die Parallelwelt der Politprivilegierten und ihrer Klientel treibt es auf die Spitze, bis es eben dann kracht, finanziell, inflationär, gesellschaftlich, etc. überall haben die Bonzokraten und ihr Filz die Minen ausgelegt, und sie werden alle hochgehen und noch mehr Schaden anrichten.

    • SOKs (kein Partner)
      10. Oktober 2010 16:50

      to Josef Maierhofer 10. Oktober 2010 16:23

      Ja. Andererseits dürfte es noch viel schlimmer kommen. Was ist schwärzer als schwarz für den Schwarzseher? Nun bin ich nicht, ich bin der Meinung dass es nicht mehr ärger geht und die, welche Verantwortung in der Situation fühlen oder haben endlich mit den notwendigen Reaktionen beginnen. Bevor Junge gegen die Alten persönlich vorgehen wegen der Pension, etc. dann ist der Karren nicht mehr aus dem Dreck zu ziehen.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 21:22

      @ SOKs

      Dieser Weg ist bereits eingeschlagen und der Karren im freien Fall in die Schuldenschlucht, der Aufprall fehlt noch, der kommt spätestens bis 2013, wenn ich mich nicht irre.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 08:05

      Wenigstens zeigen Sie bezüglich Ihrer vorgestrigen Meinung Selbsterkenntnis, Stachel. Der erste Weg zur Besserung!

  16. j.r.tm (kein Partner)
    10. Oktober 2010 10:19

    ich muss sagen, die wahlmotive hier im forum sind schon sehr pubertär.
    fpö, weil das ärgert die roten am meisten. das obwohl diese partei durch absolute konzeptlosigkeit auffällt.

    ich finde marek ist eine gute kandidatin, die vielleicht von ein paar leuten wie der jungen övp unnötig gebremst wird.

    im übringen bin ich der meinung, dass die briefwahl abgeschafft gehört.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 11:53

      Wir müssen nur aufpassen, daß es eben keine absolute Mehrheit der SPÖ gibt, wenn man ausdrücken will, daß sich was ändern muß.

      Marek ist sicher eine mögliche Kandidatin und als Person von den ganzen 'Spitzenwahlwerbern' sicher die Beste. Nur hat sie sich als 'Packlmedium' deklariert und macht den ganzen Wahnsinn der SPÖ mit. Daher ist sie für mich diesmal nicht wählbar.

      Die SPÖ wird sich ohnehin die Grünen nehmen als Betthupferl, womit die Talfahrt beschleunigt wird, die Gesetzlosigkeit ins Unermessliche gesteigert wird und die Pleite in Riesenschritten näherkommen wird, sodaß dann jedem Wiener auffällt, was da Sache ist.

      Der Krug geht immer so lange zum Brunnen, bis er zerbricht, mit Grün dann an sich selbst.

      An Änderung und Verbesserung denkt man nicht, an Sparsamkeit, an die Menschen, an die Einheimischen, etc. sondern mit Rot/Grün wird es galoppierende Kostensteigerungen geben, Türkisch wird Wiener Amtssprache werden und die Schulen werden abgeschafft, man muß dann nur noch die AMS Formulare ausfüllen und das machen die 'Bürgerdienste' und Fremdenvereine in Türkisch, die dafür Unsummen erhalten werden.

      So meine Vorhersage zu Rot/Grün.

      Wer dann z.B. noch den Tivoli in Favoriten (Wahlwerbung der Grünen in Favoriten) besuchen wird, wird in Zukunft eine Frage sein. Die Türken interessiert dieser Schnick-Schnack nicht.

      Das tut uns die SPÖ an, statt die Privilegien abzugeben, die Habererwirtschaft zu beenden und ehrlichen Herzens für die Bürger da zu sein.

    • j.r.tm (kein Partner)
      10. Oktober 2010 12:42

      na ich sag ihnen warum sich die marek so deklariert hat.

      so sehr ich den roten einen denkzettel wünsche - der bürgermeister soll nach den wahlen trotzdem wieder von der spö kommen. so denken aber viele.

      in der stadt, in der lebensraum und natürliche ressourcen knapp sind, will ich nunmal nicht, das öffentliches gut massenhaft privatisiert wird. so kann ich aber guten gewissens övp wählen, in der hoffnung, dass in der schulpolitik endlich die situation in den volksschulen verbessert wird. (dadurch dass kinder nur dann als schulreif erachtet werden, wenn sie ausreichende deutschkenntnisse vorweisen)

      diese frage wird nämlich die wirtschaftliche lage dieser stadt entscheiden - die situation zur zeit ist katastrophal, das sag ich ihnen als lehrer.

      (was glauben sie warum die spö irgendwelche schulpreise an ach so tolle schulprojekte verleiht - das sind alles projekte die aus der not geboren wurden, weil die situation schon so katastrophal war)

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 14:05

      @ j.r.tm

      Das mit den Deutschkenntnissen in der Volksschule wünschen sich schwarz und blau.

      Ich wünsche mir viel mehr, ich wünsche mir, daß die Kinder in der Volksschule so viel lernen und erreichen, wie das vor 60 Jahren war, wo die Kinder, lesen schreiben und rechnen konnten nach der Volksschule und nach der 4. Hauptschule eine Lehre antreten konnten mit ihren erworbenen Schulkenntnissen.

      Heute sind von diesen, eigentlich selbstverständlichen Anforderungen, an die Grundschulkenntnisse nur noch 37% erfüllt trotz zig-fach erhöhter Kosten für die Schulen.

      Das mit den Türkischkenntnissen wünschen sich die Antiösterreicher, die Grünen und die SPÖ.

      Frau Marek kenne ich persönlich von einem längeren Gespräch im Jahr 2006 und ich kann diese Anbiederung an diesen Wahnsinn, den die SPÖ betreibt, bei der ÖVP nicht dulden. Soll sie ihren Posten dort bekommen am Vizebürgermeistersessel, wenn ihn nicht Frau Vassilakou wegschnappt, weil Rot mit Grün leichter kann. Marek ist entweder streichelweich und tiefrot oder draussen, wenn ich den menschenfernen Politapparat der SPÖ so betrachte.

      Ich schreibe mir die Finger wund mit den Schuldenziffern, in die uns die Roten hineitreiben und werde auch nicht unterstützen, daß die Schwarzen da mitmachen beim Schuldenberg. Dr. Schüssel war der letzte, der gespart hat.

  17. Da Haze (kein Partner)
    10. Oktober 2010 09:59

    Einfach arm, hier zeigt der Unterbergermob sein wahres Gesicht.

    Bei der BP Wahl die Rosenkranz, natürlich nur um den Linken eins reinzuwürgen weil die so ungut sind, bei der Wienwahl den Haze weil man halt der SPÖ schaden will.
    Soviel Feigheit...gebt es halt zu, ihr wählt FPÖ weil ihr die nationalen Sozialisten seid. Stattdessen gibt man sich hier wirtschaftsliberal, einfach lächerlich. Sagt es frei heraus: Wir wollen keine internationalen Sozialisten, das Geld soll national umverteilt werden - soziale Wäme statt EU Konzerne und so...

    Raus mit dem harmlosen Rotsozialisten, rein mit dem wilden Blausozialisten. Natürlich nur als Denkzettel, nicht etwa weil man etwa was mit der FPÖ am Hut hätte, eh klar.
    Weg mit der roten Freunderlwirtschaft, her mit der blauen Verbindungswirtschaft.
    Nach der x-ten Denkzettelwahl wird man sich irgendwann eingestehen müssen, dass man selber blaubraun ist.

    FPÖ wählen ist ja für mich nicht so tragisch, manche Leute sind halt so, das ist Demokratie. FPÖ wählen und so tun als würde man ja eigentlich eh nicht wollen ist hingegen wirklich erbärmlich.

    • simplicissimus
      10. Oktober 2010 10:12

      sie sagen also alle fpö-wähler sind nazis, sollen sich dazu bekennen und streiten ihnen jedwede andere beweggründe ab.

      hut ab, ich erkenne hier einen lupenreinen demokraten.

      ich spreche allerdings nicht mit derselben verachtung wie sie über leute, die sowjetischen boden küssen, massenmördern denkmäler aufstellen und hungeregime verteidigen. ich unterstelle ihnen nicht a priori, die zig-million opfer des kommunismus damit zu verhöhnen, obwohl sich dieser gedanke geradezu aufdrängt.
      ich nehme zuallererst einmal an, dass diese leute in erster linie die positiven seiten ihrer bewegung verehren und die negativen ganz einfach verdrängen.

      da ich selbverständlich davon ausgehe, dass sie an einer fairen diskussion interessiert sind und kein bezahlter löwelstrassenschreiber, wäre das doch einmal ein ansatz einer sachlichen diskussion, nicht lieber haze?

    • Undine
      10. Oktober 2010 10:14

      Na, da hat uns jetzt einer "mutig" die Leviten gelesen; Wenn er sich dadurch wohler
      fühlt......:-) :-) :-)

    • RB (kein Partner)
      10. Oktober 2010 10:47

      @Da Haze
      "Unterbergermob" und "harmlose Rotsozialisten"....... :-(

    • Philipp Starl (kein Partner)
      10. Oktober 2010 12:37

      Ich lade Sie herzlich ein, sich ein Bild meiner Partei zu machen, denn dieses entspricht wohl mehr dem Forum, als es die FPÖ je tun wird.

    • Tauriska (kein Partner)
      10. Oktober 2010 13:34

      Na die FPÖ-Schlaumaier. Immer das gleiche.
      Die Kritik von "Da Haze" hat nicht wirklich damit zu tun, dass alle FPÖler Nazis sind. Aber mit dieser (Jammer-) Keule kommt ihr (FPÖler) genauso gerne, wie eben die Linken mit der berühmten Nazikeule. Er kritisierte haupsächlich, dass die derzeitgen Blauen nationale Sozialisten sind, dass sie nix anderes sind als eine etwas andere SPÖ und dass sie die Grenze der Geschmacklosigkeiten (nicht zu verwechseln mit der political correctness) schon lane überschritten haben. Nun, sollen wir hier eine sachliche Disskussion starten? Oder ist für euch jeder Kritiker der Kickl-FPÖ eh nur ein Linker Gutmensch?

    • simplicissimus
      10. Oktober 2010 14:06

      um den heissen brei herumreden bringt aber auch nix. sehr wohl und sehr klar hat (soll ich jetzt sagen inter-nazi?) haze die nazikeule ausgepackt. nationale sozialisten sind nazis, ich kann ihnen da geschichtsbücher empfehlen.

      und weiter orte ich eher weinerliches rotes geraunze als blauen jammer hier in diesem forum.

      aus den schmutzkübelkampagnen halte ich mich raus. da sind beide seiten nicht zimperlich. ich sehe objektiv aber derzeit mehr rote schmutzkübel.

      und kritiker von kickl müssen natürlich nicht ausschliesslich linke gutmenschen sein.
      das gebe ich gern zu.

    • Tauriska (kein Partner)
      10. Oktober 2010 15:24

      Ist denn die FPÖ nicht nationalistisch? Und ist sie denn nicht auch sozialistisch? Nationale Sozialisten kann man doch die FPÖ durchaus nennen, ohne sie jetzt direkt zur neuen NSDAP zu erklären.
      Trotzdem, einen kleinen Seitenhieb zu den alten Nazis haben die Blauen selbst immer gerne forciert.

  18. Don Quichote (kein Partner)
    10. Oktober 2010 09:55

    Wer ernsthaft dazu beitragen will, diesen treffend beschriebenen Filz aufzuweichen, hat nur die Option, mehr oder weniger zähneknirschend Blau zu wählen. Eine deutlich erstarkte FPÖ ist wohl die einzige Sprache, die von den unendlich weit von Viktor Adler und Karl Renner entfernten Genossen verstanden wird. Ein kräftiger Tritt in den dicken Hintern wird sie wohl aufscheuchen und veranlassen, einmal zur Abwechslung nicht nur an sich, sondern auch an die Bürger Wiens zu denken. Eine erstarkte FPÖ ist kein Grund zur Panik. Sie muß ja nicht gleich einen Bürgermeister Strache bedeuten und ist auch nicht für die Ewigkeit.

  19. simplicissimus
    10. Oktober 2010 09:48

    als ehemaliger övp-wähler sage ich:

    selbstverständlich diesmal FPÖ. was sonst?

  20. inside
    10. Oktober 2010 09:47

    Der Systemfehler ist schon auf 180.
    Platzt er um 17.30?

  21. Alexander Renneberg
    10. Oktober 2010 09:05

    unsere politiker setzen sich leidenschaftlich für den kleinen mann ein.
    wo bürger war, soll nun der kleine mann sein.
    man reden den menschen so lange ihre schwäche und ihre hilfsbedürftigkeit ein, bis sie es glauben.
    dann preist man ihnen die vorzüge des starken, versorgenden staates. so redet man die mneschen schwacch, um den staat stark zu machen.
    dass selbstbestimmte, freiestaatsbürger auf diesem weg wieder zu abhängigen untertanen werden, fällt niemandem auf, am wenigsten den verantwortlichen politikern.
    freie menschen brauchen keine staatlichen wohltaten - es genügt ihnen schon vernünftig regiert zu werden.
    quelle: hans olaf henkel: der kampf um die mitte.

    • simplicissimus
      10. Oktober 2010 09:54

      ausgezeichneter kommentar.
      rechte politik bedeutet stärkung der stärken und nicht schwächung der starken, wie die linken es wollen, um endlich eine gleichmässig elendiglich herunternivellierte gesellschaft zu formen.
      ein wirklich starker und freier staat besteht aus der summe von starken individuen, die sich freiwillig nötigen regeln unterwerfen und nicht aus einer manipulierten gleichgemachten masse, die von der umverteilung lebt, bis es nichts mehr zum umverteilen gibt.

  22. Amadeus (kein Partner)
    10. Oktober 2010 05:22

    Die Stadt nimmt in Österreich eine Sonderstellung ein: Sie ist Bundeshauptstadt, Bundesland und Gemeinde

    "Wien ist komplizierter als der Rest" (von Christian Rösner)

    - Mehrfachfunktion Wiens sorgt für viele Eigenheiten.

    - Herausforderung für Juristen.

    - Experten über die Macht des Stadtchefs.

    "Der Posten des Wiener Bürgermeisters ist der mächtigste von Österreich", erklärt der Verfassungsjurist und ehemaliger Wiener Landtagspräsident, Manfried Welan, der "Wiener Zeitung". "Er ist in seinem Bereich alles: Bürgermeister, Regierungschef, Staatsoberhaupt und im Fall von Michael Häupl auch Parteivorsitzender – eine fantastische Situation für ihn und eigentlich das Gegenteil der Gewaltenteilung."

    So funktioniert Wien

    Generell nimmt die Stadt Wien innerhalb Österreichs eine Sonderstellung ein. Wien ist Bundeshauptstadt und damit Sitz der obersten Organe der Republik, Bundesland der Republik Österreich (Stadtstaat) und Gemeinde – in der besonderen Rechtsform der Statutarstadt. Und die hundert Mitglieder des Gemeinderats sind zugleich Abgeordnete des Wiener Landtages. Sie werden von der Bevölkerung jeweils für fünf Jahre nach der Wiener Gemeindewahlordnung gewählt.

    Sonderstellung erzeugt Kuriositäten

    Die Sonderstellung Wiens sorgt auch für einige Kuriositäten – im Folgenden einige Beispiele: EU-Bürger können nicht an der Gemeinderatswahl teilnehmen, weil diese gleichzeitig eine Landtagswahl ist. Und die Teilnahme an Landtagswahlen ist EU-rechtlich nicht vorgesehen.

    In Wien sind Gemeinderatsmitglieder zugleich Landtagsabgeordnete und daher mit viel Verantwortung ausgestattet: Sie können als Landtagsabgeordnete die Grundlagen der örtlichen Raumplanung in der Wiener Bauordnung per Landesgesetz beschließen und als Gemeinderäte die Flächenwidmungen.

    Weiterer Punkt: Aufgrund der Stadtverfassung kann in Wien als einzigem Bundesland kein Landesrechnungshof eingerichtet werden. Wien hat als Gemeinde nur ein Kontrollamt, das Teil des Wiener Magistrats ist. Die Kontrollrechte über das Land beschränken sich auf schriftliche Anfragen an Landesregierungsmitglieder oder die Einrichtung einer Untersuchungskommission des Wiener Landtages.

    Allerdings gibt es kaum Verwaltungsbereiche des Landes – wie etwa die Wohnbauförderung oder die Jugendwohlfahrt.

    So hat es bisher erst drei Untersuchungskommissionen des Gemeinderates gegeben (Flächenwidmungspraxis, Lainz II und Psychiatrieskandal), jedoch noch keine U-Kommission des Landtages. Im Zuge der U-Kommission zu den Missständen in der Psychiatrie konnte sich daher die damalige Vizebürgermeisterin Grete Laska der Aussage entschlagen, weil es um die Jugendwohlfahrt ging. Und die Jugendwohlfahrt liegt im Wirkungsbereich des Landes Wien – daher sei eine Untersuchung durch eine U-Kommission des Gemeinderates nicht zulässig, hieß es damals.

    Welan bezeichnet diese Eigenheiten als "juristische Selbstverständlichkeiten". Das meint auch Bernhard Raschauer vom Institut für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Wien: Der Fall mit der U-Kommission zur Psychiatrie sei sicherlich eine Frage der politischen Optik – allerdings finde so etwas nicht nur in Wien statt, das geschehe auf allen Ebenen.

    "Dass ein Finanzminister zur Finanzmarktaufsicht nichts sagen darf, ist eine weitere Variante – es geht immer nur um die Aufgabe des einzelnen Wirkungsbereiches und letztlich um die juristisch korrekte Fragestellung", sagt Raschauer. Als weiteres Beispiel nennt er das Thema Skylink: Da dürfe man auch nicht einfach fragen, was der Flughafenchef gemacht hat, sondern nur, was den betreffenden Bereich der Geschäftsführung betrifft.

    Klage beim VfGH wurde abgeschmettert

    Dass EU-Bürger am Sonntag in Wien nicht wählen dürfen, ist für Raschauer eine juristische Begebenheit. Beim EU-Beitritt sei das damals heftig umstritten gewesen. "Österreich wäre es freigestanden, die EU-Bürger auf Landesebene wählen zu lassen. Herausgekommen ist aber der Kompromiss, dass sie nur auf Bezirksebene wählen dürfen. Es gab sogar eine Klage beim VfGH, die allerdings von diesem abgeschmettert wurde", erklärte Raschauer.

    Die Macht des Wiener Bürgermeisters will er nicht kommentieren – außer, dass sie "gewaltig" ist. "Die Alternative hatten wir zwischen 1938 und 1945, da war Wien eine bundesunmittelbare Stadt, wie etwa Washington." Die heutige Situation sei nach allgemeiner politischen Meinung wohl noch das kleinste Übel. Was mit sich bringe, dass Wien viele Doppelfunktionäre und komplizierte Abläufe habe – "so wird etwa die Wohnbauförderung vom Landtag beschlossen, aber das Budget vom Gemeinderat. Wien ist halt um eine Potenz komplizierter als der Rest von Österreich", so Raschauer.

    Eine weitere Eigenheit, die Wien von anderen Städten abgrenzt, ist laut Wolfgang Pleschberger, Politologe an der Boku Wien, der Umgang mit dem Proporzsystem: Österreichische Städte und Gemeinden sind eigentlich rechtlich strikte Proporzsysteme. Wien ist aber in diesem Fall anders. Zwar haben die kandidierenden Wahlparteien nach Maßgabe ihrer Mandatsstärke Anspruch auf Vertretung im Stadtsenat als Organ der Stadtregierung. Dementsprechend erhält auch jede Partei dem Proporz entsprechend Stadträte zugewiesen. Aber das Land Wien hat sich als Landesgesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, mit einfacher Mehrheit die Sonderkategorie der amtsführenden Stadträte neben den nichtamtsführenden Stadträten einzuführen. Damit wurde in das Proporzgebot der Bundesverfassung auch ein Majoritätsprinzip "eingebaut".

    Was die Bezirke dürfen und müssen

    Weniger kompliziert erscheint hier die Bezirksebene. Jeder Bezirk hat eine von der Bezirksbevölkerung direkt gewählte Bezirksvertretung. Diese hat zwischen 40 und 60 Mitglieder (Bezirksräte). Der Bezirksvorsteher wird auf Vorschlag der stärksten Partei von der Bezirksvertretung gewählt – ebenso der erste Stellvertreter. Der zweite wird von der zweitstärksten gewählt.

    Doch welche Kompetenzen haben die Bezirke? Ihnen werden von der Stadt im Sinne der Dezentralisierung Finanzmittel zur autonomen Verwendung zugeteilt. In budgetärer Eigenverantwortung liegen unter anderem folgende Aufgaben: Kindergärten, Schulen, Straßen, Verkehrsmaßnahmen, Straßenreinigung, Grünanlagen und Kinderspielplätze, Märkte, Familienbäder, Musikschulen, Vergabe von Aufträgen für bauliche und gestalterische Projekte und Kanalbauten. Als zweite Instanz fungiert der Gemeinderat, beziehungsweise der zuständige amtsführende Stadtrat.

    "Letztlich hat die Stadt das letzte Wort"

    Was den tatsächlichen Einflussbereich der Bezirke betrifft, so findet man in der Stadtverfassung nur Formulierungen wie "Mitspracherecht", "Mitwirkungsrecht", "Anhörungsrecht" und "Recht auf Information". Vermisst wird von vielen Bezirken ein Rechtsanspruch auf valorisierte Budgets und Entscheidungskompetenzen. Denn letztlich habe immer die Stadtregierung beziehungsweise der Bürgermeister das letzte Wort, lautet die Kritik.

    http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3902&alias=wzo&cob=521267

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 12:13

      Danke für diesen interessanten Post, der nur wieder bestärkt, wie dringend Verwaltungskontrolle, Verwaltungsreform und Föderalismusreform sind.

  23. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    10. Oktober 2010 02:44

    Auch mir bereitet diese Wiener Wahl ziemliches Kopfzerbrechen, was mich an einer definitiven Entscheidung hinderte.
    Wichtig sind mir nur zwei Punkte:
    - Die Alleinherrschaft der SPÖ muss gebrochen werden (schon aus demokratiepolitischen Gründen).
    - Unbedingt wählen und zwar gültig.

    Mein -zugegebenermaßen sehr angriffslustiger- Kommentar zur Wiener Wahl:
    http://www.redakteur.cc/es-muss-anders-werden-in-wien/

  24. fosca
    10. Oktober 2010 01:22

    *harhar* - wenn ich sehe wie sich Genosse @Systemfehler hier schon aufregt, dann werde ich doch tatsächlich - ganz gegen meine sonstige Überzeugung - die Blauen wählen, denn diese Rumpelstilzchenreaktion der Sozis wäre mir das glatt wert.
    Und von wegen Demokratieverständnis >> wem fehlt es, wenn man eine im Parlament vertretene Partei nicht wählen darf?
    Bitte, zuerst vor der eigenen Türe kehren, allerwertester @Systemfehler! ;-)

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:42

      Du wählst doch ohnehin aus Überzeugung die Rechtsextremen. Wozu blamierst du dich also mit deiner gespielten kindischen Trotzhaltung, indem du das Wesen der Demokratie zu pervertieren versuchst?

    • Marco (kein Partner)
      10. Oktober 2010 05:26

      Ach, vergessen Sie doch diesen Volltrottel.
      Eins ist jedenfalls klar. Die roten Falotten kann man natürlich nicht wählen. Die grüne Freakpartei fällt auch weg. Und dann kann man es sich ja aussuchen, vielleicht sogar erst im letzten Moment in der Wahlkabine. Allerdings befürchte ich das Schlimmste. Die Macht der Wampo-Partei ist nicht zu unterschätzen. Man sollte auch daran denken, welchen Einfluss diese auch auf die Medien hat. Und die roten Proleten "informieren" sich ja recht einseitig, und eben oft auch aus von der SPÖ gekauften Medien.
      Aber wir werden sehen. Auf jede Fall: Wählen gehen!

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 08:51

      Genau. Alles eine rote Weltverschwörung.

  25. Rosi
    09. Oktober 2010 22:56

    Solange der ÖVP die SPÖ wichtiger ist, als ihre eigenen (ehemaligen) Wähler, werde ich dem BZÖ eine Chance geben. Vielleicht wacht die ÖVP ja doch durch einen kleinen Schock aus ihrer seit Übernehme durch Pröll Junior bestehenden 'linken Phase' auf ...
    Und wenn nicht: vielleicht gibt es in nicht allzuferner Zukunft doch eine neue bürgerliche Partei, die die alten Werte hochzuhalten bereit ist.
    Eine ÖVP in Wien, die einen Häupl und seine Nachfolgerinnen unterstützen will, soll dies gerne machen - aber bitte nicht mit meiner Stimme!

  26. RR Prof. Reinhard Horner
    09. Oktober 2010 22:12

    reinhard.horner@chello.at

    Was steht am 10. Oktober 2010 in Wien regierungswirksam zur Wahl?

    1. Die Wahlbeteiligung. Wer nicht oder ungültig wählt, überlässt die Entscheidung denen, die gültig wählen und macht den Parteien, die antreten, das Erreichen ihrer Ziele billiger.

    2. Bei der Landtags- und Gemeinderatswahl geht es darum,
    * ob die SPÖ weiter ohne absolute Mehrheit der Stimmen mit absoluter Mehrheit der Mandate allein regieren kann,
    * ob die SPÖ bei Verlust der absoluten Mehrheit der Mandate eine Koalition bilden muss und
    * ob sie diese (erstmalig) mit den Grünen oder (wie schon öfter) mit der ÖVP bilden kann und wird.

    3. Die Stimmen für die anderen Parteien (einschließlich der FPÖ) sind für die Regierungsbildung unerheblich.

    4. Was eine Stärkung der Strache-FPÖ für die Opposition an Positivem bringen kann, bleibt äußerst fraglich.

    5. Bei den Bezirkswahlen steht vor allem zur Frage, mit welchen SPÖ-Mehrheiten die SPÖ-dominierten Bezirke ausgestattet werden sollen und ob weitere Bezirke in die Hand der SPÖ kommen sollen.

  27. E.F.
    09. Oktober 2010 22:03

    Bei allen guten Gründen die WienerSPÖ mit einer Stimme für die FPÖ zu schwächen,
    halte ich aber trotzdem das Ergebnis für Gesamtösterreich schlecht.
    Geschwächt wird dadurch leider das bürgerliche Lager auch in der Regierung .
    Ein Grund für mich die ÖVP zu wählen!

    Einen geruhsamen Wahlsonntag - trotzdem!!

  28. HDW
    09. Oktober 2010 21:55

    Also ich finde so leicht wie diesmal sich zu entscheiden war es noch nie. Taktisches Wählen nach Arithmetik lehne ich grundsätzlich ab. Ich überlege zunächst wer mir in dieser Partitokratie und Mediokratie seit Jahren am meisten auf die Eier geht und da fällt einem die Wahl ja nicht schwer. Und dann wie ich diejenigen am meisten ärgern kann und wähle natürlich die FPÖ, nicht weil die gscheiter oder weniger gscheit sind sondern in der Hoffnung dass es Häupl-Oxonitsch-Kopietz-Brauner-Wehsely-Frauenberger-Fellner-Bronner-Rainer in dieser Reihenfolge am Wahlabend vor lauter Wut zerreissen wird!

    • Undine
      09. Oktober 2010 22:41

      @HDW
      DIE Gesichter möchte ich auch sehen! :-)

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:05

      Irrsinnig reif, man wählt diejenigen, mit denen man andere am meisten ärgern kann. Alle Achtung, da hat jemand begriffen, wozu Demokratie gut ist ...
      (Dummes Wurschtl)

  29. inside
    09. Oktober 2010 17:09

    Boshaft, wie ich bin, stell' ich mir vor, 3 Wähler wählen manipuliert mit den Wahlkarten.
    Wenn das Ergebnis passt - Schweigen
    Wenn nicht, Selbstanzeige (w/initiative zur Änderung des Wahlrechtes) = Neuwahlen?
    Wer opfert sich?

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:06

      Auch solche Ideen können auch nur FPÖ-Freaks kommen. Wie der Schelm denkt ...

  30. Xymmachos
    09. Oktober 2010 17:08

    Ich verstehe ja, daß sich Herr A.U. - in gewissen Grenzen - "diplomatisch" äußern muß, aber wenn man die Sache auf den Punkt bringt, kommt auch bei ihm eine eindeutige Wahlempfehlung für die FPÖ heraus. Einfach, weil die als einzige Partei übrig bleibt, wenn man das Für und Wider für jedes Stimmverhalten (einschließlich Nichtwählen) nüchtern abwiegt. Die FPÖ ist das MIT ABSTAND kleinste Übel! Und eine Stimme für sie ist gleichzeitig die eindeutigste Botschaft an die ÖVP (die offensichtlich die Meisten hier im Forum wählen würden, wenn...), daß es mit dieser Parteilinie (und mit dieser Spitzenmannschaft) nicht weitergehen kann. Das gilt natürlich nur für die Landtagswahl, auf Bezirksebene (8.!): natürlich ÖVP! Denn die Chance, hier den grünen Spuk loszuwerden, ist groß!

    • Alexander Renneberg
      09. Oktober 2010 17:16

      na ob die eher eindimensionale frau mickl in der lage ist einen guten bv abzugeben darf stark bezweifelt werden.
      hätten sich die grünen nicht gespalten, sie hätte keine chance gehabt.
      sorry.

    • Xymmachos
      09. Oktober 2010 18:02

      @a.renneberg
      Na, lieber als die (mehrdimensionalen?) GrünInnen ist mir jede(r), aber auch schon jede(r) ÖVP-Vertreter(in)!

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:08

      Die FPÖ ist schlicht und einfach eine rechtsextreme Partei, personalmässig allerdings voller Versager, dafür - sobald an der Macht - Weltmeister bei Korruption und Selbstbereicherung. Wer ausgerechnet diese Wappler wählt, der muss wohl einen gewaltigen an der Waffel haben.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 09:28

      @ Systemfehler

      Wie wir hier schon einmal besprochen haben, hat die SPÖ eindeutig die meisten ehemaligen Nazigrößen beherbergt unter Kreisky.

      Jetzt sterben die alle aus.

      Rechtsextrem, wenn man Nazis meint, stimmt für eine FPÖ heutigen Zuschnitts sicher nicht mehr.

      Ein Haufen Wappler kommt Ihnen über die Lippen.

      Wie ist das bei der SPÖ ?

    • simplicissimus
      10. Oktober 2010 14:07

      herr maierhofer seins net gar so grauslich mit den roten beim ausplaudern der peinlichen wahrheiten.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 13:32

      @Xymmachos: Warum "muss" sich A.U. diplomatisch äußern? Wenn man schon politisch korrekte Aberrationen wie den Wiener Kardinal und das Radfahren anprangern darf, wird man doch auch noch deutsch und deutlich sagen können, weshalb man diese oder jene Partei zur Wahl empfiehlt.

  31. f.m.
    09. Oktober 2010 16:55

    Die wahrscheinliche GewinnerIn dieser Wahl: Die Frau VizebürgermeisterIn. Wien bekommt, was es verdient(wählt).

  32. pc-think
    09. Oktober 2010 16:51

    Noch schlimmer als eine rote Alleinregierung wäre eine rot-grüne Koalition. Warum, brauche ich hier wohl nicht zu erläutern.
    Um rot-grün zu verhindern, würde ich sogar rot wählen, wenn es die Wahlarithmetik so erfordert.
    Wie gut, dass es die Briefwahl gibt!

  33. Rupert Wenger
    09. Oktober 2010 13:58

    Unbestritten ist, dass als Ergebnis der Wahl eine Koalition unter Dominanz der SPÖ oder im schlimmsten Fall wieder eine Alleinverantwortung der SPÖ stehen wird. Ohne vernünftige Alternative bleibt also nur die Protestwahl. Wenn Alexander Renneberg schreibt, die ÖVP-Zentrale wisse, dass die Wiener ÖVP unreformierbar sei und neu gegründet werden müsste, dann ist jede Stimme für die ÖVP kontraproduktiv. Erst wenn sie völlig zusammenbricht, ist an einen Neuanfang mit der Option auf Verbesserung zu hoffen, je schneller sie zusammenbricht, desto früher könnten wir hoffen. Wie ich bereits einmal ausgeführt habe: Die ÖVP ist als Teil des herrschenden Systems Teil des Problems und nicht der Problemlösung.

    • Alexander Renneberg
      09. Oktober 2010 16:49

      völlig richtig.
      vereinfacht ausgedrückt fehlt der övp wien vorallem ein lieberaler, (im sinne von ordoliberal) flügel.
      wirtschaftsliberal
      humanistische, wertebewußte weltanschauung
      ein bürgertum im sinne kant´s.
      das könnte wieder zu einer stärke von 35% führen.

  34. Patriot
    09. Oktober 2010 12:48

    Blau. Das sage ich als ehemaliger Grün-Wähler. Leider sind heute die Grünen und die Roten in der Wirkung weitaus radikaler als Schwarz oder Blau.

    Aus Deutschland, wo es gemäß der selbsternannten Demokratiebewahrer wie Rauscher & Co rechtspopulistische Umtriebe wie in Österreich nie geben könnte:

    http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE69802N20101009

    Seehofer: Nicht mehr Zuwanderung aus fremden Kulturen
    Berlin (Reuters) - CSU-Chef Horst Seehofer hat sich gegen eine weitere Zuwanderung aus "fremden Kulturkreisen" gewandt.

    "Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun", sagte der bayerische Ministerpräsident dem Magazin "Focus" laut Vorabbericht vom Samstag. "Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine weitere Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen."


    Die wichtigsten demokratiepolitisch zwingend notwendigen Projekte in Europa sind ein sofortiger Zuwanderungsstop für Moslems und ein Rückmigrationsprogramm für nicht integrierbare und kriminelle Ausländer.

    Diese Demokratieerhaltungsprojekte sind leider mit linken Parteien nicht zu machen. Deshalb kann man sie als Demokrat nicht mehr wählen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:13

      Ehemaliger Grünwähler? Wozu diese Lügen? Sag doch gleich, dass dir Rechtsextremismus taugt und dass du deswegen Strache wählst. Das wär wenigstens ehrlich.

    • RB (kein Partner)
      10. Oktober 2010 07:50

      ad SEEHOFER: na endlich zieht einer den richtigen Schluss!!

    • simplicissimus
      10. Oktober 2010 10:03

      ich habe auch mit den grünen in den anfangszeiten geliebäugelt, bis die linksextremen das ruder übernommen haben.
      wer immer noch in seinem marxismuswahn schwelgt und diesen in der heutigen modernen form auslebt, trifft auf der anderen seite des kreises bereits die rechtsextremen und kann ihnen die hand reichen. natürlich nicht in der politischen aussage, aber in den gleichen methoden, der gleichen intoleranten menschenverachtung und eingebildetem absolutheitsanspruch.
      extreme sind immer auf einem aug blind, das macht sie so gleich.
      das ist halt der fehler in diesem system.

  35. Kurt22
    09. Oktober 2010 12:27

    Bei Orange sollte man noch die Schützenhilfe Sonnleitners für die Missachtung eines Gerichtsurteiles durch den ORF erwähnen. Auch ein etwas seltsames Demokratieverständnis.

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:14

      Da ist er ja im rechten Lager bestens aufgehoben - man denke nur an die Missachtung von VfGH-Urteilen bezüglich der Kärntner Ortstafeln.

  36. CHP
    09. Oktober 2010 12:05

    Noch nie ist mir diese Entscheidung so leicht gefallen!

    Für den, der mit offenen Augen die Zustände in Wien betrachtet und nicht nur auf den Straßen, gibt es wenig Zweifel entsprechend zu wählen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:16

      Korrekt. Wien ist nicht umsonst auf Platz 1 bei der Lebensqualität.

    • Marco (kein Partner)
      10. Oktober 2010 05:29

      Ah, da ist die SPÖ-Propaganda gut angekommen beim roten Proletariat.

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 08:53

      Das hat wenig mit SPÖ-Propaganda zu tun, denn dabei handelt es sich um eine internationale Studie, die das festgestellt hat. Die Frage ist: Warum reden rechtsgerichtete Typen wie du dieses tolle Ergebnis schlecht und beschmutzen damit unsere schöne Stadt?

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 09:31

      @ Systemfehler

      1. Platz bei Lebensqualität ist leider nicht mehr richtig, wir sind am 5. Platz gelandet.

  37. Josef Maierhofer
    09. Oktober 2010 11:58

    Ich wähle FPÖ, das Wirkungsvollste.

    Zum Wahlbetrug in Spitälern:
    Mein 89-jähriger hat sich angemeldet und im Spital sofort eine Wahlkarte bekommen (1 Tag). Auf meine Frage bei der Schwester: Wir haben vorsorglich gleich für alle Insassen bestellt. Ich habe nicht mehr gefragt, ob das auch bestellt wurde von den Patienten. Die Stimmen wurden auch gleich 'abgesammelt', wohin auch immer.

    Zu den Wirtschaftskompetenzen:
    Was ist die Wirtschaftskompetenz der SPÖ ? Massive Mehrverschuldung, das ist für mich keine Wirtschaftskompetenz. Die FPÖ kann sich ja auch Wirtschaftler an Land ziehen, die die wirtschaftliche Sache kompetent in die Hand nehmen und da gibt es sicher einige, die dafür in Frage kämen. Ist alles eine Frage der Organisation, weil die jahrzehntelange Tradition hat ja versagt.

    Zum Filz:
    Der jahrzehntelang angewachsene, nicht leicht entfernbare 'Haberer- oder Parteibuchfilz', wird auch nicht in einer Legislaturperiode entfernbar sein. Ich habe dazu einen FPÖ Flyer gesehen, der aussagt, daß kein Gemeindebediensteter um seinen Posten fürchten muß, nur die, die gegen das Gesetz und die guten Sitten verstoßen haben. Da die große Masse der kleinen Bediensteten ja gut arbeitet, sind da keine Änderungen zu befürchten, dort aber, wo man zu teuer und sorglos, verantwortungslos mit Steuergeld zugunsten von Parteirückspenden, etc. hinter den Kulissen umgeggangen ist und schwere Schäden angerichtet hat damit, dort wird es Änderungen geben. Auch das kann ich mitverantworten, wettere ich doch ständig gegen diese Mißstände. Ich sehe da sicher ein großes und schweres Aufgabengebiet, erstens die Maßnahmen zu ergreifen und zweitens das auch transparent und überzeugend darzustellen und drittens bei Gesetzesverstössen die Konsequenzen zu ziehen und die Anzeigen zu erstatten.

    Ich kann nur hoffen, daß viele Menschen zu diesem Schritt finden. Umgekehrt ist das ja auch kein Mißbrauch der FPÖ, die ja mit diesen Maximen angetreten ist zum ersten und die ja, macht sie ihre Sache gut, ganz sicher weitere Chancen haben könnte auf Verlängerung.

    Wien zu regieren ist sicher eine sehr große und schwere Aufgabe, an denen so mancher Herr Bürgermeister schon persönlich zerbrochen ist und damit auch das Vertrauen der Bürger in seine Person mißbraucht hat (Gratz, Häupl).

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:18

      Die Wirtschaftskompetenz der FPÖ kann man anhanf von Grasser, Meischberger und anhand von Kärnten (Scheuch, Haider, Dörfler, Dobernig) bestens nachvollziehen. Wer FPÖ wählt, der wählt schlicht und einfach einen rechtsextremen Sauhaufen, der an der Macht sofort korrumpiert und das alleinige Ziel hat, sich auf Kosten des kleinen Mannes zu bereichern.

    • fosca
      10. Oktober 2010 01:25

      @Systemfehler

      Dann sehe ich doch sowieso keinerlei Unterschied zu den Sozis im "Wiener Rothaus", außer die Parteifarbe und da bevorzuge ich halt Blau! ;-)

    • fosca
      10. Oktober 2010 01:27

      Oder höchstens noch Orange! ;-)

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:43

      Das heisst: Korruption geht für dich in Ordnung, Hauptsache rechtsextrem.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 09:13

      @ Systemfehler

      Ich stehe auf dem Standpunkt, daß ideologisierte Politiker meist nicht die Wirtschaftskompetenz bringen, wie wir ja in Wien sehen.

      Die Parteien müssen sich zurückstellen und kompetenten Leuten Aufträge geben wie Geschäftsführern in Aktiengesellschaften.

      Oder meinen Sie, daß wir in Wien wirtschaftskompetente Politiker haben ?

  38. inside
    09. Oktober 2010 11:34

    Land FPÖ
    Bezirk BZÖ oder Schwarz (je nach Zufriedenheitsgrad :-) )

    • Alexander Renneberg
      09. Oktober 2010 11:44

      unwidersprochen ;-)

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:19

      Warum willst du das Land in die Hand der Rechtsextremen geben? Damit sie einen Saustall wie in Kärnten aus Wien machen? Pfui!

    • fosca
      10. Oktober 2010 01:27

      @Systemfehler

      Wien ist ein noch größerer Saustall und das wird lediglich durch die Absolute der Sozis zugedeckt!

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:44

      Wien ist nicht umsonst Platz 1 bei der Lebensqualität. Nestbeschmutzer wie du sollten ihren Blick nach Kärnten richten, wenn sie von Sauställen sprechen wollen.

  39. CHP
    09. Oktober 2010 10:59

    Ich kann mir gut die Seelenqualen eines gewohnheitsmäßig schwarzen Wählers vorstellen, war ich das doch auch einmal. Alles das, was Abraham a Sancta Clara in seinen Predigen auf die Häupter der Sünder beschworen hat ist zu befürchten, wenn einmal (zugegebenermaßen in schwerer Situation) anders , weil evt. einmal denkend, gewählt würde.
    Die Scham könnte es dann einem in die Wangen treiben, wenn man dem Nachbar am Zaun während des Abschneiden von Blumen für die in der Hauswand eingelassene Nische mit Statue gestehen müßte, H.C. gewählt zu haben.
    Peinlich, wenn sich das herumspricht! Aber es ist noch ein Glück, daß Favoriten (noch) so weit weg ist.

  40. ProConsul
    09. Oktober 2010 10:24

    Ich werde auf Bezirksebene die ÖVP (Vorzugsstimme Dr. Ebner) und auf Landesebene die FPÖ wählen. Ich glaube, dies ist noch der beste Kompromiss. Wie Dr. Unterberger richtig schreibt, ist eine Stimme für Blau die schärfste Anwort auf die Rathaus-SPÖ und deren Politik. Auserdem scheint ja für den Fall des Verlustes der absoluten SPÖ-Mehrheit, eine Koalition mit Schwarz bereits ausgemacht zu sein (siehe auch das Verzögern der Bekanntgabe des Delas mit Innenminsterin Fekter über die 1.000 zusätzlichen Polizisten) was man offenbar nach der Wahl groß präsentieren will.

    Daher ist jede Stimme für die ÖVP eine indirekte Unterstützung für die SPÖ. Weiters hat mich das ungenierte Betteln und Anbiedern der Frau Marek an die SPÖ und den Vizebürgermeistersessel so angewidert, dass ich der ÖVP auf Landesebene keine Stimme geben werde. Und schlußendlich darf man nicht vergessen, dass die ÖVP auch Mitschuld an einigen Problemem, wie zB. der ausufernden Ausländerproblematik trägt.

  41. thomas lahnsteiner
    09. Oktober 2010 10:19

    Die antwort ist diesmal sonnenklar: FPÖ !!!
    es gilt der roten mafia, genannt wiener spö, einen ordentlichen denkzettel zu verpassen. das einzige was den kriminellen im rathaus wirklich weh tut, sind fpö zugewinne...und dem sollte man meiner meinung nach rechnung tragen...auch den vielen korrupten tintenstrolchen in den systemblättern und den linken hetzern im orf sollte signalisiert werden, dass die leser und seher nicht so blöd sind wie sie glauben...

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:10

      Einen Denkzettel verpassen indem man eine rechtsextreme menschenverachtende Partei wählt, zeugt von gewaltigen Defiziten. Armer Narr.

    • Josef Maierhofer
      10. Oktober 2010 09:23

      @ Systemfehler

      Menschenverachtend ist auch die SPÖ.

      Sie quetscht die Steuerzahler aus, macht Schulden auf Kosten der Menschen hier, ladet Unmengen von Sozialschmarotzern aus islamischen Gebieten nach Wien ein und macht sie zu Staatsbürgern, obwohl keine Aussicht darauf besteht, daß die jemals was arbeiten werden, sie verleugnet die Österreicher und benachteiligt sie, sie wendet sich gegen die ordentlichen und fleißigen Wiener.

      Das ist genauso menschenverachtend und betrifft uns selbst hier, wie die FPÖ sagr, daß illegale und kriminelle Ausländer ausgewiesen werden sollen und Immigranten nur solche genommen werden können, die wir hier brauchen können, die einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten können und nicht unsere Schulden vermehren.

      Österreich hat in 40 Jahren mit diesen menschenverachtenden Methoden einen Schuldenberg von 220 000 000 000 Euro mit Jahreskreditkosten von 7 500 000 000 Euro auf hundert Jahre angehäuft.

      Es ist völlig richtig nach den Gründen dieser Misere zu fragen und dies auch aufzuzeigen und die Alternativen zu nennen.

      Menschenverachtend ist die SPÖ zu den Einheimischen.

    • Reika42 (kein Partner)
      10. Oktober 2010 11:01

      @Systemfehler

      Rechtsextrem hieße, rechts davon gibt`s nix mehr. Armer, einäugiger Systemfehler.
      Wo sollte man demnach die deutsche NPD, oder andere in Europa wie Front Nationale etc., einordnen? Schon als Haider noch lebte musste man erleben dass das "Extrem Rechts"-Pickerl völlig fehl am Platz war.

      Seit Sarrazin lassen sich die Bürger von Argumenten leiten, nicht jedoch dadurch verängstigen, dass man sie wegen ihrer Wahl ins Rechte Eck stellen könnte.

  42. Alexander Renneberg
    09. Oktober 2010 10:08

    höre schon den jubel in der wiener övp zentrale, christiiiiine, christiiiiiine, christiiiiiine, über knapp 17% der stimmen, einem der schlechtesten ergebnisse ever.
    und alle werden brav mitjubeln, ich werde da in der mitte stehen und mir denken, spinnen die alle?
    aber halt, es steht zu befürchten, dass der jubel übertönt wird.
    steht doch das blaue zelt mehr oder weniger genau vor der övp zentrale.

    kritik wird bei diesem sensationellen wahlergebnis nicht drinnen sein.
    wer würde es schon wagen diese peinliche kampagne als das zu bewerten was sie ist: als nicht durchgängig, inhaltslos, der wiederekennungswert schwach....

    oder vielleicht kritik an einem herrn sebastian kurz? der als jvp chef mit einem hummer durch die gegend fährt. sorry, aber man weiß ja, dass sich gewisse körperteile reziprok zur größe des autos verhalten. kurz, nomen est omen.
    "schwarz macht geil" steht da drauf. ob es dieser herr kurz schaffen würde aus dem verb und dem adjektiv ein zusammengesetztes adjektiv zu bilden?

    in 2 - 3 wochen redet niemand mehr von der ganzen g´schicht, marek oder vasilaku sind mit etwas glück vizebürgermeisterin.
    alles bleibt beim alten.
    an eine erneuerung der övp wien ist nicht zu denken, hängen doch schon die kleinen bezirksräte an ihren pöstchen. und erst die parteiangestellten, nicht zu vergessen die gemeinderätInnen & stadträtInnen.....
    es weren weiter die intrigen und wadelbeißereien herrschen, wie schon oft geschrieben: vorsichtl und rücksichtl müssen beachtet werden, könnt ja jemand traurig sein wenn man sie oder ihn absägt.
    so sieht keine positive zukunft aus.

    wie sagte mir mal ein hoher övpler aus dem bund, die övp wien müßte von grund auf erneuert werden. da dürfe kein stein auf dem anderen bleiben.

    • Samtpfote
      09. Oktober 2010 11:51

      Sind Sie froh, dass Ihr nicht zum Zug gekommen seid.
      Das Konzept wäre viel zu kreativ für die Wabbler gewesen.
      Frust wäre anstatt einer Honorarüberweisung der Dank gewesen.
      So gesehen:
      Noch einmal Glück gehabt?

    • Josef Maierhofer
      09. Oktober 2010 15:42

      Kein Stein auf dem anderen.

      Es liegen da aber oft richtige Felsblöcke im Weg, unverrückbar. Bis der Kranwagen kommt, ist die nächste Wahl auch schon vorbei und der Felsblock bleibt weiter liegen.

      Wir Bürger sind von diesen Felsblöcken zugeschüttet und werden zerdrückt und noch mehr, wenn die dann zufolge Kreditsperre zu verwittern beginnen ...

      Felsblock = Welt der Politprivilegierten samt Klientel.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      10. Oktober 2010 01:58

      Die ÖVP ist, auch auf Bundesebene, einfach nicht mehr bürgerlich, ordoliberal, paläoliberal, christlichsozial, konservativ oder was immer, sondern völlig substanzlos, halt ein bissel weniger rot als die Roten. Christine Marek ist das Emblem dieser ....Substanzlosigkeit paßt jetzt nicht ganz....ich muß jetzt überlegen. Ich gebe zu, daß es gemein und geschmacklos von mir ist, aber diese Blunzenfigur regt mich einfach auf, diese langen Ohren, das Riesengebiß und der fette Hals. Ihr Lieblingsbuch, sagt sie, ist von Dan Brown. Die Frau alleinerziehende Betriebsrätin mit HBLA-Matura. Sie ist Feministin, sagt sie, die arme Irre. Sie ist liberal, heißt es. Die weiß doch gar nicht, was Liberalismus ist.

      Bei uns in 1230 hat die örtliche ÖVP einen Folder ausgesendet, der von erigierten Zicken-Is und Bekenntnissen zum Dialog mit MuslimInnen nur so strotzte. Eine Frau Krupitza ("Erwachsenenbildnerin") fühlt sich für diesen Dialog besonders prädestiniert. Kann mir irgendwer erklären, warum ich diese Partei wählen soll, die sich so lächerlich an von Linken oktroyierte Vorschriften anbiedert, in einer Naivität, Arglosigkeit und Unwissenheit, und im Fall der Marek: Postengeilheit gepaart mit Dummheit, die einem jegliche Fassung rauben? Ich finde die Demokratie nur mehr unerträglich, die derartiges Personal - es ist bei allen Parteien so - in die Lage bringt, mich zu regieren.

  43. CHP
    09. Oktober 2010 09:53

    Die "Gewohnheitswähler" schlagen wieder zu. Es ist ja auch kein Grund vorhanden, daß sich auch nur irgend etwas verbessern sollte. Die 45 und mehr "Gründe" dienen nur unserer eigenen inneren Entrüstung. Wir können wieder zum Alltag übergehen und warten, was und wie über uns bestimmt wird.
    Lebendige Demokratie stelle ich mir anders vor.

  44. socrates
    09. Oktober 2010 09:48

    Unbedingt wählen!
    Der Politphilosoph der Presse geht in einem einfältigen und unverständlichen Artikel über Weißwähler und Weißnichtwähler am Problem vorbei:
    1. Wer wählt, unterstützt seine Partei mit einem Kopfgeld von ~100€
    2. Wer nicht wählt, unterstützt alle Parteien mit seinem Kopfgeld aliquot, d.h. in Wien maximal die SPÖ
    3. Wer Weiß wählt, unterstützt keine Partei, muß aber hingehen!
    4. Die MINT Generation schlägt "Mickey Mouse" vor. Das unterstützt keine Partei, ist ungültig, aber ein guter Protest: Wenn jemals mehr als 50% "Mickey Mouse" wählen, gibt es wahrscheinlich ein Verfassungsproblem.

  45. realist
    09. Oktober 2010 09:47

    Die Überlegungen des Dr. Unterberger sind einfach richtungsweisend. Auch mir wird es schwer fallen das Kreuzchen bei der ÖVP zu setzten, aber eine Stimme für eine andere wahlwerbende Partei ist ebenfall eine verlorene Stimme. Dehalb-so sehr es "schmerzt"- wähle ich die ÖVP:
    Einen schönen Wahlsonntag!

  46. Wertkonservativer
    09. Oktober 2010 08:13

    Wie fast immer, kann ich der Analyse unseres Dr. Unterberger vollinhaltlich beipflichten. Nur, für unsere Wiener Freunde wird die sonntägliche Wahl wohl zu einer Gewissensfrage!
    Ich habe wiederholt (zuletzt gestern unter "Burgenländerwitze) meine Enttäuschung und meinen Unmut über die derzeitige Politik und Linie meiner "Lebenspartei" ÖVP in Staat, Stadt und Land zum Ausdruck gebracht.
    Auch ist mir klar, dass Wampo Häupl morgen nur durch Stärkung der Strache-FPÖ eine echte und nachhaltige "Watschn" kassieren könnte!
    Doch bitte ich - bei aller Abwägung auf mögliche notwendige Folgewirkungen in Wien - nicht ganz auf die überrangige Bundespolitik zu vergessen. Hier schlägt sich die ÖVP - trotz etlicher Vorbehalte meinerseits - ja doch recht wacker, und wird realistischerweise für uns Bürgerliche auch in Zukunft die einzige Politikbewegung sein, die unsere Werthaltungen in Politik, Wirtschaft und Gemeinschaftsleben am ehesten fördern, erhalten und durchsetzen kann.
    Nichts bzw. nur wenig gegen Herrn Strache: mit etlichen seiner Schwerpunkte und Thesen gehe ich durchaus konform, orte jedoch auch einige wesentliche Schwachpunkte (Wirtschaft, EU usw. - die von den Halb- und Ganzlinken betriebene Braunfärbelung ist hier nicht gemeint!), die mir den Kerl irgendwie problematisch machen.
    Also nochmals: liebe Wiener Freunde, wählt nach Wissen und Gewissen, doch bedenkt bitte dabei - realistischerweise - auch mögliche Folgewirkungen auf die Gesamtzukunft unseres Landes.
    (Als N.Ö.-Mensch habe ich ja zumindest morgen nicht "die Qual der Wahl", kann daher leicht reden!).

    • mike1
      09. Oktober 2010 09:02

      gute überlegungen, sowohl von herrn unterberger als auch vom wertkonservativen, ich kann alles unterschreiben - auch ich muss mich morgen entscheiden und tu mir so schwer wie selten.

      bin neugierig wie' s ausgeht ! aber egal wie, die roten werden jedenfalls ihren saustall weiter betreiben dürfen, hoffentlich nicht mit unterstützung der grünen chaoten, das wäre jedenfalls das schlimmste, was wien wien noch passieren könnte.

    • M.S.
      09. Oktober 2010 09:54

      @ Wertkonservativer
      Ich kann Ihre Sorgen und Überlegungen voll verstehen und nachvollziehen. Es sind die selben, die seit Jahrzehnten bei jeder Wien-Wahl anzustellen waren. Und was hat sich geändert, außer dass die SPÖ im stärker wurde? Ich meine dass es bei dieser Wahl nur eine Überlegung geben kann: Wie muss ich wählen, damit der Moloch SPÖ möglichst seine alles verschlingende Macht in Wien verliert. Dies ist gerade auch im Hinblick auf die Bundespolitik sehr wichtig, denn der Einfluss der Wiener SPÖ auf die Bundespolitik ist ja bekanntlich sehr groß.

    • CHP
      09. Oktober 2010 10:37

      @mike 09:02
      Wenn Sie die nötige Unterstützung von grün für roten nicht mögen, sollten Sie gleich rot wählen, aber so groß ist deren Unterschied auch nicht.
      Schwarz wählen bringt da nichts: "gleich zum Schmid, nicht zum Schmiedl"!

      Was könnte eine Alternative sein?

    • CHP
      09. Oktober 2010 10:39

      füge ein "e" dazu

    • Brigitte Imb
      10. Oktober 2010 14:39

      @Wertkonservativer

      Die ÖVP ist für mich wirklich nur mehr sehr lokal zu wählen, d. h. in meinem Wohnort, im Nachbarort würde ich es bereits ablehnen und auf Landesebene kann ich nur sagen, da steht die Pröll ÖVP der Häupl SPÖ in Wien um nichts nach. Und wenn ich an S. nur denke stellt´s mir die Haare auf.

    • Wertkonservativer
      11. Oktober 2010 07:17

      @ Brigitte Imb:
      Verehrteste, bitte helfen Sie mir hinsichtlich "S" auf die Sprünge!
      Vielleicht bin ich gerade ein wenig "weggetreten", doch: wen oder was meinen Sie damit? Besten Dank für gelegentliche Klarstellung.

  47. Freier Benutzername
    09. Oktober 2010 01:45

    Und wieder einmal bin ich ausgesprochen froh darueber, dass ich in Wien nicht wahlberechtigt bin. So habe ich eine legitime "Ausrede", mich mit diesem ganzen Schwachsinn nicht auseinandersetzen zu muessen. Ich freue mich schon auf die Zeit nach dem Sonntag, wenn ich auf meinem Weg zur und von der Arbeit hoffentlich auch bald nicht mehr mit den Politikerg'friesern auf Plakatwaenden gequaelt werde. Die Hoffnung lebt...

    Uebrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass sich sehr viel aendern wird, wenn die SPOe nach der Wahl mit irgendeinem Juniorpartner regiert.

    • Freier Benutzername
      09. Oktober 2010 09:35

      Bitte um Verzeihung, mein Kommentar oben liest sich grantiger als er gedacht war. Politik ist momentan aber einfach zu frustrierend.

  48. fosca
    09. Oktober 2010 01:13

    Danke für die kompetente Auflistung, die sicher eine Entscheidungshilfe darstellt, wenn auch vermutlich für viele Wähler (mich eingeschlossen) erst im letzten Moment. Wichtig ist, daß man überhaupt zu dieser wichtigen Wahl hingeht und nicht weiß oder ungültig wählt (außer man ist Sozialist! *g*).
    In diesem Sinne bleibt nur mehr die Hoffnung, daß die Wiener endlich g'scheiter werden - am Sonntag in den späten Abendstunden wissen wir mehr! *festdiedaumendrück*





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