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Der Marek- und der Häupl-Effekt

Der negative Marek-Effekt: Die Bezirke liefen für die ÖVP deutlich besser, weil sie sich von Marek distanziert haben – Der Vergleich mit den Bezirksergebnissen zeigt: Häupl verhinderte schlimmeres Debakel – Die SPÖ wird bei den Koalitionsverhandlungen vieles hergeben: nur nicht die absolute Herrschaft über Personal und Geld – Schwarz und Grün halten an ihrem verfehlten Koalitionskurs fest.

Der Hochmut, die Korruption und die linksradikalen Experimente der Rathaus-SPÖ haben einen schweren Dämpfer bekommen. Jetzt aber hängt alles davon ab, was die anderen drei Parteien aus diesem Dämpfer machen. Doch nach den Erklärungen der Wahlnacht wollen sie gar nichts draus machen.

Vor allem Schwarz und Grün blieben auf ihrem Vorwahlkurs. Und sie denken nicht an intensive Gewissenserforschung, ob sie wirklich – so wie die Volkspartei schon vor mehr als einem Jahrzehnt mit sehr negativen Erfahrungen – als bequeme Mehrheitsbeschaffer der SPÖ zur Verfügung stehen sollen. Wofür sie beim nächsten Mal einen noch viel heftigeren Dämpfer erhalten werden, als sie ihn am Sonntag einstecken mussten. Die SPÖ wird ja zweifellos den Umstand geschickt zu nutzen versuchen, dass sich sowohl ÖVP wie auch die Grünen in demütiger Untertänigkeit als Mehrheitsbeschaffer herandrängeln. Woran auch die Gewissheit nicht ändern dürfte, dass Häupl nicht mehr sehr lange zur Verfügung stehen wird.

ÖVP und Grünen sollte vor allem eines zu denken geben: die gravierenden Unterschiede zwischen den Gemeinderats- und Bezirksergebnissen. Insbesondere bei der Volkspartei klafft eine tiefe Kluft zwischen den katastrophalen Landes- und den halbwegs erträglichen Bezirksergebnissen. Das ist ein negativer Marek-Effekt. In jeder professionell geführten Partei sind daraus umgehend Konsequenzen zu ziehen. Wenn er das nicht begreift, dann kann Josef Pröll nicht rechnen. Was bei einem Finanzminister ziemlich bedenklich wäre. Vorerst hält er aber an Marek innig fest. Zumindest nach außen.

Denn die SPÖ lag erstmals bei der Gemeinderatswahl in allen Bezirken voran. Die ÖVP konnte hingegen ihren Stand von fünf Bezirksvorstehern verteidigen: Sie verlor vorerst, also bis zum Vorliegen der Wahlkarten den vierten Bezirk – trotz einer überaus engagierten und tüchtigen Vorsteherin. Sie gewann aber den achten von den Grünen zurück. Gewiss half ihr in der Josefstadt, dass sich die Grünen dort selbst zerfleischt haben. Im Gegensatz zum siebenten Bezirk, wo die Grünen hinter einem überaus bürgerlich auftretenden Bezirksvorsteher reüssierten, hat im achten eine linksradikale Grüntruppe gegen den eigenen Vorsteher geputscht. Worauf beide verloren haben.

Aber vor allem hat man als Josefstädter gemerkt, dass dort die Schwarzen für eine neue herzerfrischende Spitzenkandidatin erstmals wieder gelaufen sind. Interessanterweise haben sie dabei in der Schlussphase ihrer Kampagne intensiv damit geworben, dass man ja im Bezirk anders wählen könne als in der Gemeinde.

Das Warum dieser Josefstädter Argumentation ist eine weitere schwierige Denksportaufgabe für die Bundesparteileitung. Und wenn sie zu deren Lösung nicht imstande ist, könnte man ja im Büro des Bundesparteiobmanns nachfragen, warum der Bezirk so heftig auf Distanz zu Marek gegangen ist. Denn die erfolgreich wahlkämpfende ÖVP-Spitzenfrau war bisher im Kabinett von Josef Pröll tätig. Wenn ihm auch seine Mitarbeiterin nicht beim Nachdenken über Mareks weiteres Schicksal weiterhilft, dann ist Pröll wirklich nicht zu helfen.

Tatsache ist jedenfalls, dass bei den Gemeinderatswahlergebnissen die ÖVP in keinem einzigen Wiener Bezirk mehr voran liegt. Und da verkündet Marek ungeniert: Weitermachen! Obwohl einzig ein bedingungsloser und sofortiger Rücktritt am Platze wäre. Bei einem Politiker mit Charakter, der nicht jede Menge Kontaktkleber auf seinem Sessel aufgebracht hat.

Ebenso wichtig scheint an dieser Wahl das Signal, dass der SPÖ auch der massive Machtmissbrauch nichts geholfen hat. Die riesigen Beträge zur Bestechung von Boulevard- und Wochen-Medien waren ebenso wirkungslos geblieben wie der parteipolitische Mitteleinsatz durch die diversen Gemeindebetriebe von Wienstrom bis zu den Entsorgungsbetrieben. Doch halt: Dieser Eindruck täuscht. Denn es gibt einige starke Indizien, dass ohne diese Gehirnwäsche die Niederlage der SPÖ noch viel drastischer ausgefallen wäre.

Dafür sprechen die Umfragen des vergangenen Winters. Dafür spricht vor allem die Tatsache, dass die SPÖ bei den Wahlen der Bezirksvertretungen viel schlechter abschnitt als bei der Gemeinderatswahl.

Die SPÖ weiß: Das einzige, was sie in Wahrheit noch zusammenhält, ist die Macht und das damit verbundene Geld. Ansonsten haben der linke Flügel von Feministinnen, Schwulen und ein paar Altmarxisten auf der einen Seite und die traditionell leistungsbewussten und strukturkonservativen Arbeiter auf der anderen sowie die gut rot organisierten Islam-Wähler auf der dritten absolut nichts miteinander gemein. Zwischen diesen grün- beziehungsweise blauanfälligen Flügeln steht der zahlenmäßig große administrative Apparat der Machtausübung, der schon längst jede inhaltliche Orientierung aufgegeben hat. Daher kann es für die SPÖ jetzt in Wahrheit nur eine Priorität geben: Sie wird einem Koalitionspartner vieles geben – solange sie nur die Kontrolle über Personal und die freie Zugriffsmöglichkeit in alle Kassen behält.

Die Freiheitlichen können voll triumphieren. Der Tagebuchautor ist in den letzten Tagen in etlichen Diskussionen ausgelacht worden, als er den Blauen ein Ergebnis näher beim 30er und den Schwarzen näher beim 10er prophezeit hatte. Wieder einmal sind die Meinungsforscher weit daneben gelegen. Der Erfolg hat vor allem einen Vater, der eigentlich schon vor dem Wahltag klar war: Eine blaue Stimme war die einzige Möglichkeit des Protestes gegen die rote de-facto-Diktatur in Wien.

Umso skurriler die Uminterpretation linker und scheinbürgerlicher Journalisten, die der vom politischen Tod bedrohten ÖVP nach einem so massiven Wahlerfolg der FPÖ und einer so schweren Niederlage der Linksparteien allen Ernstes einreden wollen, sie hätte nur deshalb so dramatisch verloren, weil sie in den letzten Wahltagen nicht links genug war. Weil sie angeblich plötzlich wieder – etwa durch die Abschiebung von Asylwerbern – für Recht und Ordnung eingetreten ist. Das ist wirklich linke Dialektik der allerdümmsten Schublade. So niedrig kann auch der Intelligenzquotient der ÖVP nicht sein, dass dort jemand auf diese abstruse und von jeder Logik freie Behauptung einsteigen würden. Oder doch?

PS.: Zum Abschluss noch eine Leichenrede: Das BZÖ sollte sich ihres politischen Endes bewusst werden und nichts schönzureden versuchen. So spannend ein ordnungsliberal-wertkonservatives Unterfangen auch wäre – mit den gewaltigen politischen Altlasten dieser Partei kann der Neustart nicht gelingen. Das Wertkonservative wird zunehmend von den Freiheitlichen attrahiert und das Ordnungsliberale bleibt in Österreich auch weiterhin ein Waisenkind, das höchstens der Finanzminister hie und da bei der Hand nimmt. Beim BZÖ hat jedenfalls fast keiner verstanden, was liberale Ordnungspolitik bedeutet. Die BZÖ-Überreste sollten daher im eigenen Interesse möglichst rasch Unterschlupf bei Schwarz oder Blau suchen.

PPS.: Von vielen offenbar längst als Selbstverständlichkeit hingenommene Ungeheuerlichkeit ist der Umstand, dass der ORF am Sonntagabend das Wahlergebnis von sieben Menschen links der Mitte diskutieren ließ: Grüne, Rote und vom Rathaus gekaufte Chamäleons. Weder Schwarz noch der blaue Wahlsieger waren irgendwie präsent. Dementsprechend realitätsfremd, skurril und von Wunschdenken geprägt waren die Wortmeldungen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 08:02

    ein sittenbild der verkommenen linken szene hat gestern der ORF bei "im Zentrum" dargestellt...da sitzen sie unsere "top journalisten", abgehoben und präpotent und tragen ihre "richtige" gesinnung in larmoyanter weise vor sich her..da ist die näselnde tante vom standard..linksgrün bis auf die knochen, die "süddeutsche" speerspitze vom völkischen beobachter der PC, der profil-chef, dessen blatt schon bessere zeiten gesehen hat, und zum drüberstreuen die tante von "heute", deren intellektuelles niveau genau dem gossenblatt entspricht, das sie herausgibt....
    man kennt sich, duzt sich und die heimische "elite" eint, dass sie alle irgendwie am Tropf der SPÖ oder von raiffeisen hängen....und immer die gleichen phrasen
    dreschen....
    ein schauerliches bild dieser parallelgesellschaft, von dem man sich bald vor grausen und langeweile abwendet

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 08:58

    Bezeichnend war auch die wiederholte Begründung Häupls, warum die SP verloren hat: weil die Wähler nicht mobilisiert werden konnten. Lag also doch am Wähler und nicht an der Politik. Häupl sollte mal darüber nachdenken, ob Strache nicht doch damit recht at, wenn er von der Arroganz der Macht in der SP spricht.

    In der Kuscheldiskussion für Linke im Zentrum hat der Korrespondent der Süddeutschen auch alle Klischees die man +über die FPÖ sagen konnte, in geballter Form losgelassen. Tja, die Wähler der FP das ist halt ein Haufen Rechtsradikaler aus dem Bildungsprekariat, wieder ist es der Wähler der nicht klug genug ist, die Richtigen zu wählen. Es fällt den Links-Intellektuellen gar nicht auf, daß sie laufend Andersdenkende pauschal für blöd hält und gleichzeitig Sarrazin vorhält, der von genetisch bedingter Intelligenz spricht. Wie präpotent muß man sein.

    Für die Linke sind immer zuerst die Anderen verdächtig. Einen Fehler selbst einzugestehen, liegt ihnen nicht. Das ist das große Problem der Linken.

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 12:26

    Marek war eine Vorgabe in jeder Hinsicht.

    Ein absolut inhaltsleerer Wahlkampf, der vor strategischen Fehlern nur so strotzte. Ich kann doch nicht Pfeffer für die Roten ankündigen und gleichzeitig mich großkoalitionär an die Roten anbiedern.

    Selbst der blödeste gelernte Österreich hinterschaut diese dämliche Strategie.

    Amüsant ist ja auch die Ausrede, dass Marek nur 6 Monate Zeit hatte. Süß.

    Häupl war gestern in einem der ersten Interviews nachher auch recht entlarvend offen. Die Wirtschaftskrise wurde offensichtlich zu gut überwunden (oder war leider nicht stark genug), so daß die Menschen nicht ins kuschelnde sozial-gerechte Bett gesprungen sind, meinte er sinngemäß.

    Der Gipfel der ORF-Frechheit war aber wieder die Im Zentrum-Linke-Gutmenschen-Propaganda-Diskussion und ich freue schon auf den nach solchen Wahlergebnissen eigentlich fast schon obligatorischen Club2 mit einem Titel á la "Der Rutsch nach rechts".

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer Partner Homepage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 09:41

    Gestern habe ich die Leviten für die ÖVP gelesen.

    Für die mit einem blauen Auge davongekommene SPÖ, die sich mit massivem Steuergeldeinsatz und sicher verfolgenswerten Korruptionen, etc., mit den 'all inklusive' Briefstimmen von Spitälern und Altersheimen, mit dem Mittel Machtmißbrauch und Drohnung, mit allem irgendwie wahlwerblich Verwertbarem knapp über die Linie gerettet hat, gebe ich auch eine kurze Lesung.

    Werte GenossInnen !

    Geben Sie die dunklen Geschäfte mit Korruption und Steuergeldmißbrauch auf, hören Sie auf damit, Leute ins Land Wien zu rufen, mit denen nur das AMS befasst ist und die Schulausschüsse, wenden Sie sich den Arbeitern zu, vielleicht kann Ihnen Hundtorfer dabei helfen, das wieder zu lernen, lernen Sie rasch wieder Österreicher zu werden und sich für Österreich einzusetzen, geben Sie der Arbeit wieder ihren Stellenwert und wenden Sie sich gegen das Schmarotzertum, lernen Sie sparen und beenden Sie die Geldverschwendung, räumen Sie die Leichen aus den Kellern, verabschieden Sie sich von Ihren kriminellen Genossen und den Privilegierten, die es eigentlich in einer sozialdemokratischen Partei gar nicht geben dürfte, halten Sie sich an die österreichischen Gesetze und versuchen Sie nicht, diese ständig zu umgehen und zu brechen, glauben Sie nicht, mit Kasperln an den Hebeln der Macht Positives zu schaffen, sondern geben Sie die Macht an kompetente Leute, die Verantwortung tragen können, machen Sie reale Geschäfte mit den Gemeindebetrieben und nicht illusorische auf Steuergeldkosten über Gebühr, beenden Sie die Parteibuchpolitik und machen Sie eine Bürgerpolitik und vieles andere mehr, was schon früher kritisiert wurde !

    Stellen Sie sich so auf, daß Sie für die Wiener und für alle Wiener da sind als Mehrheitsstadtregierung, entfernen Sie den Bürokratismus schleunigst aus den Magistraten und alle Doppelgeleisigkeiten, hören Sie auf Parteibuchposten zu vergeben, sondern vergeben Sie Qualifikationsposten in der Gemeinde Wien, führen Sie die notwendige Verwaltungsreform durch und geben Sie sich transparent und für den Bürger schlüssig, wenn Sie die nächste Wahl unbeschadet überleben wollen.

    Kommen Sie allen politischen Gruppen der Stadt und den Bürgeranliegen offen und ehrlich entgegen und weisen Sie nur dann ab, wenn die sachlichen Gründe das ergeben, meist verlangen die ehrlichen Bürger ohnehin nur Mögliches !

    Trennen Sie die sozialistische Partei Wiens von der Gemeinde Wien und vermischen Sie das nie mehr !

    Vielleicht werden Sie als sozialdemkratische Partei Wiens wieder zu einer Partei für Menschen, derzeit sind Sie eine menschenferne Parteidiktatur.

    Für die FPÖ gäbe es auch einige Empfehlungen, die ich gleich verlesen möchte.

    Durch die Besetzung bürgerlicher Standpunkte sind Ihnen Stimmen von der ÖVP zugeflogen, sind bei Ihnen auch Nichtwähler wieder aktiv geworden.

    Bei aller Freude über die Zuwächse, ist dennoch sofort mit der Zukunft zu beginnen, es bleibt keine Zeit in Wien.

    Ihre Aufgaben sind weitere Zuwächse, damit Sie als von der SPÖ Ausgegrenzte ein Gegengewicht bilden können. Sie haben eine Legislaturperiode für die Aktivierung der Nichtwähler, die mit etwa 40% ein großes Resevoir bilden, für das Mitarbeiten im Stadtparlament und für den Aufbau von Werkzeugen, sollte tatsächlich einmal der Bürgermeister von dieser Partei gestellt werden. Alles braucht Zeit, nicht unbedingt extra Geld, aber Konsequenz.

    Es wird Ihnen von der SPÖ, und das ist Ihr direkter Mitbewerb, Rechtsextremismus vorgeworfen, was Sie deutlich entkräften müssen. Heimattreue, Ordnung, Anstand, Gesetzestreue, Fleiß, etc. sind ja Werte, die Sie stets vertreten haben, wie das auch mit Illegalen ist und mit Zuwanderung von Menschen, die wir nicht brauchen können, auch da stehen Sie in Österreich richtig an der eigentlich bürgerlichen Position, die die ehemaligen 'Bürgerlichen' fast zur Gänze (Ausnahme Frau Fekter) abgegeben haben.

    Nehmen Sie Ihre Verantwortung für Österreich wahr und reihen Sie sich nicht ein die Reihe der Versagerparteien, halten Sie Disziplin und denken Sie an die Zukunft Österreichs. Sie haben derzeit eine ganz wichtige Funktion inne.

    Mit 40% in Wien wird man Sie nicht mehr ausgrenzen können, lassen Sie nicht locker !

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 07:20

    hatte ich zwar gestern schon gepostet, ist aber heute noch aktueller:

    unsere politiker setzen sich leidenschaftlich für den kleinen mann ein.
    wo bürger war, soll nun der kleine mann sein.
    man reden den menschen so lange ihre schwäche und ihre hilfsbedürftigkeit ein, bis sie es glauben.
    dann preist man ihnen die vorzüge des starken, versorgenden staates. so redet man die menschen schwach, um den staat stark zu machen.
    dass selbstbestimmte, freie staatsbürger auf diesem weg wieder zu abhängigen untertanen werden, fällt niemandem auf, am wenigsten den verantwortlichen politikern.
    freie menschen brauchen keine staatlichen wohltaten - es genügt ihnen schon vernünftig regiert zu werden.
    quelle: hans olaf henkel: der kampf um die mitte.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 22:59

    Diese (diese!) ÖVP ist für viele bisher treue ÖVP-Wähler leider unwählbar!

    Wie soll man eine Partei wählen, die keinen brauchbaren Spitzenkandidaten hat? Frau Marek ist vielleicht irgendwie nett, kann sein und ist mir egal, aber als Politikerin ist sie völlig ungeeignet. Es beginnt mit der unnötigen und natürlich auch völlig unbedankt gebliebenen Anbiederung an die SPÖ (die bis jetzt andauert), setzt sich mit dem völlig mißglückten Wahlkampf fort (einen derartigen Selbstfaller wie das Häupl-Plakat der ÖVP - das muß man erst einmal zusammenbringen! - und: "Schwarz ist geil!" als Argument, das werde ich mir als die bisher blödeste Wahlpropaganda merken), vor allem aber mangelt es Frau Marek an Haltung und Charakter. Wenn man keine Überzeugung hat außer dem Willen, den "Lotsen für den roten Jumbo" abzugeben und Frau Vizebürgermeister zu werden (und auch noch so naiv ist, das lauthals zu verkünden! das nenn ich wirklich das Gegenteil von Taktik!), wenn man bei allem und jedem der veröffentlichten Meinung der linken Agitatoren beipflichtet, statt nachzudenken, was eigentlich die Volkspartei bisher ausgemacht hat (wo immerhin viele der anständigsten und wertvollsten Politiker der 2. Republik zu Hause waren), wenn man also wie ein Schilf im GutmenschInnen-Winde schwankt, dann verstört das eine Menge der treuesten Leute, bringt aber keinen einzigen Bewunderer und keinen zusätzlichen Wähler. Denn die trendigen Agitatoren, auf die man hört, kochen ein ganz anderes Süppchen als jenes der ÖVP.
    Was will man von einer ÖVP, die nicht erkennt, dass es durchaus honorige Leute gibt, die die Aussicht auf einen weiteren völlig ungeordneten Zuzug von Orientalen, die zwar unsere Sozialleistungen schätzen, uns selbst aber von Herzen verachten und in ihrem Herkunftsland Unterschicht sind, alles andere als angenehm finden? Dass die SPÖ dadurch Stimmvieh erwartet ist schon schlimm genug, aber die ÖVP . . .? Erkennt man in der ÖVP nicht, dass praktisch alle anderen Länder sehr genau aufpassen, wen sie hereinlassen, auch und gerade so wichtige und demokratische Länder wie die USA oder Kanada? Was will man von einer ÖVP, die sich völlig dem Gesinnungsterror diverser Kommentatoren/NGO-Aktivisten/Verfassungsauslegungsspezialisten ausliefert, ohne bei diesem wichtigen Thema Flagge zu zeigen? Die zusieht, wie das Gesetz (etwa bei der Asylgewährung) nur für die gelten soll, die es aus erlernter Anständigkeit freiwillig einhalten, nicht jedoch für jene, die es einfach verachten, umgehen, aussitzen und mit tätiger Hilfe der sogenannten Gutmenschen machen, was sie wollen?
    Was will man von einer ÖVP, die nichts dabei findet, aus nichtigen Grund (im Verein mit der SPÖ, natürlich, möchte man sagen) eine Verfassungsbestimmung zu brechen, und den Bürgern damit gleichzeitig zu verstehen gibt, dass sie die Bevölkerung für so vertrottelt hält, dass sie das Spiel nicht durchschaut?
    Was will man von einer ÖVP, die bei jeder Blödheit des Genderwahnsinns mitmacht, und doch nur als zweite und als Mitläuferin wahrgenommen wird? Was will man von einer ÖVP. die zwar die Leistungswilligen und Unternehmerseelen ansprechen sollte, jene, die arbeiten, Steuern zahlen und nicht tachinieren, aber die sogenannte Mindestsicherung mitbeschließt, die uns noch viel Geld kosten wird und dem Mißbrauch Tür und Tor öffnet - gleichzeitig aber keinerlei Wählerdank dafür erntet, denn die Bezieher der Mindestsicherung werden sich unter Garantie bei der SPÖ dafür bedanken, vielleicht bei den Kummerln oder Grünen, aber bei niemand anderem.
    Was will man von einer ÖVP, die ihre besten Leute (nicht ganz zufällig die, die von den linken Meinungsmachern in den einschlägigen Gazetten jetzt noch verteufelt werden) in die Wüste geschickt hat, weil jetzt "die andere Partie" an den Hebeln der Macht sein will? Die mit dem kongenialen Faymann nicht regiert, sondern vielmehr nur so tut, als würde sie regieren? Die notwendige Reformen einfach leugnet, mit "Neusprech" zudeckt, während der Staat, den unsere Väter und Vorväter aufgebaut haben, wegen der ausufernden Schulden vor die Hunde gehen wird? Dass die SPÖ alles noch viel ärger treibt, ist keine Entschuldigung! Es ist wirklich zum Weinen.
    Weit hat's die ÖVP in Wien gebracht. Sie steht an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit. Frau Marek, die möglichst schnell und bitte wortlos abtreten sollte, ist nur ein Symptom dafür.
    Gleichzeitig braucht aber Österreich eine Partei, wie sie die ÖVP war, wenn es nicht restlos den diversen hemmungslosen Populisten aller Farben in die Hände fallen soll. Nur: ohne Wien, ohne eine kluge, charaktervolle und erfolgreiche Wiener ÖVP wird's schwer bei der nächsten Nationalratswahl.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 05:52

    Zum Thema ORF-Wahldiskussion "Im Zentrum":
    Die einzige Diskutantin, deren Verstand weitestgehend nicht in einem
    alternativen Paralleluniversum geerdet gewesen zu sein scheint,
    war Eva Dichand (gekauft oder nicht).

    Der ebenfalls anwesende, linksrabiate Österreichhasser
    von der Süddeutschen, scheint beim ORF übrigens ein
    Dauerabo abgeschlossen zu haben. Oder gehört er quasi schon
    zum Inventar, solcher lachhaften, realitätsfernen, medialen
    Scherbengerichte?
    Er ist zumindest ein offensichtlich unverzichtbarer Stichwortgeber
    wenn es darum geht, die Freiheitlichen nach wichtigen Wahlen,
    als de facto Nazitruppe hinzustellen - der ORF selbst traut sich das
    ja nicht in der Klarheit, deshalb dieses altbekannte Spiel über
    die Bande.

    Die "Diskussionsrunde" war jedenfalls das übliche, gegenseitige
    Bauchpinseln von ideologisch weitestgehend kompatiblen
    Medienvertretern.
    Die Proponenten unserer Medienschickeria, erzählten sich also zum
    x-ten Mal gegenseitig, was sie gerne hören möchten.
    Sei es noch so ein realitätsferner Schmonzes aus dem
    Wolkenkuckucksheim.

    Lustig übrigens die zahnlückerte BessermenschIn,
    Ober-Xanthippe und Sirtaki-Grüne aus Wien:
    Die faselte bei einer Ansprache vor ihrem Fußvolk,
    doch tatsächlich etwas von, "Wenn Recht zu Unrecht wird,
    dann wird Widerstand zur Pflicht".
    Übersetzt: Wenn den Grünen und ihren linksfaschististoiden
    Sturmtrupps das Wahlergebnis nicht passt, dann machten die
    sich eben ihre eigenen Gesetze?
    Oder wie darf man es sonst verstehen, dass ein nicht genehmes
    Wahlergebnis, einfach zu "Unrecht" erklärt wird?
    ^^

    PS: Schön übrigens, dass man zu so
    einem aktuellen Thema, auch als Nicht-Krönchen-Inhaber,
    von Anfang an seine Meinung beisteuern darf :)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Oktober 2010 22:59

    Diese (diese!) ÖVP ist für viele bisher treue ÖVP-Wähler leider unwählbar!

    Wie soll man eine Partei wählen, die keinen brauchbaren Spitzenkandidaten hat? Frau Marek ist vielleicht irgendwie nett, kann sein und ist mir egal, aber als Politikerin ist sie völlig ungeeignet. Es beginnt mit der unnötigen und natürlich auch völlig unbedankt gebliebenen Anbiederung an die SPÖ (die bis jetzt andauert), setzt sich mit dem völlig mißglückten Wahlkampf fort (einen derartigen Selbstfaller wie das Häupl-Plakat der ÖVP - das muß man erst einmal zusammenbringen! - und: "Schwarz ist geil!" als Argument, das werde ich mir als die bisher blödeste Wahlpropaganda merken), vor allem aber mangelt es Frau Marek an Haltung und Charakter. Wenn man keine Überzeugung hat außer dem Willen, den "Lotsen für den roten Jumbo" abzugeben und Frau Vizebürgermeister zu werden (und auch noch so naiv ist, das lauthals zu verkünden! das nenn ich wirklich das Gegenteil von Taktik!), wenn man bei allem und jedem der veröffentlichten Meinung der linken Agitatoren beipflichtet, statt nachzudenken, was eigentlich die Volkspartei bisher ausgemacht hat (wo immerhin viele der anständigsten und wertvollsten Politiker der 2. Republik zu Hause waren), wenn man also wie ein Schilf im GutmenschInnen-Winde schwankt, dann verstört das eine Menge der treuesten Leute, bringt aber keinen einzigen Bewunderer und keinen zusätzlichen Wähler. Denn die trendigen Agitatoren, auf die man hört, kochen ein ganz anderes Süppchen als jenes der ÖVP.
    Was will man von einer ÖVP, die nicht erkennt, dass es durchaus honorige Leute gibt, die die Aussicht auf einen weiteren völlig ungeordneten Zuzug von Orientalen, die zwar unsere Sozialleistungen schätzen, uns selbst aber von Herzen verachten und in ihrem Herkunftsland Unterschicht sind, alles andere als angenehm finden? Dass die SPÖ dadurch Stimmvieh erwartet ist schon schlimm genug, aber die ÖVP . . .? Erkennt man in der ÖVP nicht, dass praktisch alle anderen Länder sehr genau aufpassen, wen sie hereinlassen, auch und gerade so wichtige und demokratische Länder wie die USA oder Kanada? Was will man von einer ÖVP, die sich völlig dem Gesinnungsterror diverser Kommentatoren/NGO-Aktivisten/Verfassungsauslegungsspezialisten ausliefert, ohne bei diesem wichtigen Thema Flagge zu zeigen? Die zusieht, wie das Gesetz (etwa bei der Asylgewährung) nur für die gelten soll, die es aus erlernter Anständigkeit freiwillig einhalten, nicht jedoch für jene, die es einfach verachten, umgehen, aussitzen und mit tätiger Hilfe der sogenannten Gutmenschen machen, was sie wollen?
    Was will man von einer ÖVP, die nichts dabei findet, aus nichtigen Grund (im Verein mit der SPÖ, natürlich, möchte man sagen) eine Verfassungsbestimmung zu brechen, und den Bürgern damit gleichzeitig zu verstehen gibt, dass sie die Bevölkerung für so vertrottelt hält, dass sie das Spiel nicht durchschaut?
    Was will man von einer ÖVP, die bei jeder Blödheit des Genderwahnsinns mitmacht, und doch nur als zweite und als Mitläuferin wahrgenommen wird? Was will man von einer ÖVP. die zwar die Leistungswilligen und Unternehmerseelen ansprechen sollte, jene, die arbeiten, Steuern zahlen und nicht tachinieren, aber die sogenannte Mindestsicherung mitbeschließt, die uns noch viel Geld kosten wird und dem Mißbrauch Tür und Tor öffnet - gleichzeitig aber keinerlei Wählerdank dafür erntet, denn die Bezieher der Mindestsicherung werden sich unter Garantie bei der SPÖ dafür bedanken, vielleicht bei den Kummerln oder Grünen, aber bei niemand anderem.
    Was will man von einer ÖVP, die ihre besten Leute (nicht ganz zufällig die, die von den linken Meinungsmachern in den einschlägigen Gazetten jetzt noch verteufelt werden) in die Wüste geschickt hat, weil jetzt "die andere Partie" an den Hebeln der Macht sein will? Die mit dem kongenialen Faymann nicht regiert, sondern vielmehr nur so tut, als würde sie regieren? Die notwendige Reformen einfach leugnet, mit "Neusprech" zudeckt, während der Staat, den unsere Väter und Vorväter aufgebaut haben, wegen der ausufernden Schulden vor die Hunde gehen wird? Dass die SPÖ alles noch viel ärger treibt, ist keine Entschuldigung! Es ist wirklich zum Weinen.
    Weit hat's die ÖVP in Wien gebracht. Sie steht an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit. Frau Marek, die möglichst schnell und bitte wortlos abtreten sollte, ist nur ein Symptom dafür.
    Gleichzeitig braucht aber Österreich eine Partei, wie sie die ÖVP war, wenn es nicht restlos den diversen hemmungslosen Populisten aller Farben in die Hände fallen soll. Nur: ohne Wien, ohne eine kluge, charaktervolle und erfolgreiche Wiener ÖVP wird's schwer bei der nächsten Nationalratswahl.


alle Kommentare

  1. Horst (kein Partner)
    12. Oktober 2010 20:37

    wer hat so VIEL Parteien eigentlich erfunden?
    Mir ist schon klar, sie wollen alle Geld verdienen...

    • Hias (kein Partner)
      12. Oktober 2010 21:27

      Wenn bei einer Wahl viele Wahlmöglichkeiten bestehen, ist es dann noch eine Wahl?

  2. Gennadi (kein Partner)
    12. Oktober 2010 14:07

    Der Nachsatz ist peinlich. Ob der Steigbügelhalter den linken oder den rechten Fuß abschleckt, bleibt im Ergebnis gleich.

  3. Amadeus (kein Partner)
    12. Oktober 2010 10:35

    Off topic:

    Auch in Wien & Österreich konvertieren Muslime zum Christentum:

    Christenverfolgung mitten in Deutschland – Christen werden heute in Deutschland wegen ihres Glaubens umgebracht!

    http://www.youtube.com/watch?v=gNbPfyEveGY&NR=1

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Oktober 2010 11:41

      Es kon-(oder sollte man doch besser sagen - per-)vertieren allerings auch (Taufschein?-)Christen zum muslimischen Glauben.

      Ob da die Sehnsucht nach der alles verhüllenden Burka ausschlaggebend war oder ist, lässt sich nur vermuten, ist aber bei näherer Betrachtung (treten manchmal in Talk-Runden auf) der Betreffenden sehr wahrscheinlich.

      Zu nahe treten (Gott behüte "umbringen") wird man ihnen jedenfalls nicht.
      Da sind die schützenden (optischen) Mechanismen meist zu wirkungsvoll.

  4. Brigitte Imb
    11. Oktober 2010 23:55

    OT - Gerade läuft auf ATV ein Beitrag über Würstelstände, Maronistände und Kebabbuden und die Genehmigungsverfahren durch die Stadt Wien.

    Der Würstler- eine Wr. Tradition- verschwindet, Kebabbuden werden an allen Ecken und Enden genehmigt und als Tüpfelchen auf dem i - die Wr. Essensgutscheine dürfen v. den Würstlern meist nicht verrechnet werden, vom Kebabstandler schon, denn es geht um ausgewogenes Essen. Einfach irre!!!

    Wir sollten die Würstler unterstützen!

    • Celian
      12. Oktober 2010 00:08

      Tät ich gerne, aber es gibt ja kaum mehr welche. So spar ich mir halts Geld.
      (Kebab? Was ist Kebab? Kenne ich nicht)

    • Alfred (kein Partner)
      12. Oktober 2010 00:17

      Das ist jetzt aber nicht wahr, oder?
      Was sind das überhaupt für Essensgutscheine? Sodexo?
      Und was ist an einem Gammelfleisch-Kebap ausgewogen?
      Ist der Kebap politisch korrekt gesundes Essen?

    • plusminus
      12. Oktober 2010 00:31

      @Alfred

      Gesund nicht, aber politisch korrekt allemal.
      Da sieht man, in welche Lebensbereiche sich dieser "Bazillus" bereits hineinzieht!

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2010 00:52

      Man muß sich nur einmal vor Augen halten, wie lange diese Riesenfleischspieße aufgewärmt werden ....sehr hygienisch. Gibt´s da eigentlich ein erkennbares Ablaufdatum? Grauslich!

      @Alfred

      Es ist wahr, Genehmigungen dürfen nur über die Gewerkschaft, zwecks Prüfung, an irgendeine MagistratsbeamtinIn schicken, die es dann ohnehin ablehnt - kein Bedarf.
      Die Essensgutscheine gibts angeblich von der MA48. (od.2412*g*)
      Gammelfleisch ist bestimmt hetzerisch, v.a. im Bezug auf Kebab, od. Kebap - eh wuascht!
      Die pc Frage hat plusminus bereits beantwortet - Mahlzeit.

    • jak (kein Partner)
      12. Oktober 2010 01:37

      zur wiener wahl (stellvertretend für jede österreichische wahl) wird mir auch noch was einfallen. kurz mal: wenigstens ist die widernatürlichkeit „mehrheitsdiktatur“ beseitigt worden !

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Oktober 2010 07:27

      Wir sollten nicht die Würstler unterstützen, wir sollten daür sorgen, dass die unzähligen Stände, die in den letzten Jahren bewilligt werden, umgehend wieder entfernt werden, unabhängig davon, welche Art von ungesättigten Fetten doerkauft wird. Eine Frechheit, was alleine am Schwedenplatz aufgestellt wurde.

      Imbissstand-Kulturkampf, Ihnen ist ja wirklich nichts zu blöd.

    • Segestes (kein Partner)
      12. Oktober 2010 08:28

      Naja, Schnabeltierfresser, Esskultur ist eben auch Kultur.
      Wiewohl ich auch McDonalds, Starbucks und Co. als ein Problem in der
      Hinsicht empfinde (Leider gibts zu ersterem oft keine
      Alternative, wenn man nach 23:00 noch Hunger verspürt,
      und nicht selbst den Kochlöffel schwingen möchte).

      Die Schwemme an orientalischen Imbissbuden ist zumindest
      ein schöner Beleg des Spruchs, "Wer nichts wird, der wird Wirt."
      Oder anders formuliert: Hier haben wir ein schönes Indiz für
      die notorische Bildungsferne des importierten Proletariats.
      Denn um Kebab zu kochen, muss man kein Intelligenzriese sein.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Oktober 2010 13:30

      Ah und Sie glauben was Imb anleiert ist ein Esskulturkampf? Oder hat es vielleicht doch mit der Kultur der Inhaber der orientalischen Imbissbuden zu tun?

      Beim zweiten Absatz haben Sie wohl recht, ist aber anderes Baustelle.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Oktober 2010 13:31

      Übrigens ist die in Wien so beliebte Käsekreiner bekanntlich auf der untersten Stufe der Esskultur zu finden. Wurst mit Käse drin, widerlich.

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2010 14:16

      STF

      Eine frische "Eitrige", wie viele Wiener zu sagen pflegen, ist allemal besser als das Gammelfleisch dieser 30-50 kg Spieße. Unhygienisch und grauslich, pfui, keine Qualitätskontrolle obendrein.

      Warum sollte ich nicht die Wr. Würstler unterstützen dürfen, warum soll mir das zu blöd sein? Wirklich nicht, im Gegenteil.

      Und jawohl, der Kulturkampf findet auch bei Imbißstand statt, denn wie Sie selbst bemerken, gibt es bereits zu viele dieser Gammelfleischbuden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Oktober 2010 14:52

      Bei der Krainer möcht' ich mich entschuldigen, das 'ei' hat sie trotzdem nicht verdient. Man sagt ja auch nicht Jörg Heider.

    • klein (kein Partner)
      12. Oktober 2010 16:14

      Brigitte Imb

      ad "keine Qualitätskontrolle": Gelten die österr. Lebensmittelgesetze für Kebabstände nicht? Würde mich wundern.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      12. Oktober 2010 19:29

      GUTEN APPETIT!

      http://www.youtube.com/watch?v=G4kYdTp37o8

      Warum die Grünen eigentlich daran keinen Skandal erkennen wollen, bleibt wohl ein Rätsel:

      http://www.youtube.com/watch?v=T4XMOYnEQ7U

    • Steuerzahler (kein Partner)
      12. Oktober 2010 19:36

      Die Mohammedaner schächten nicht nut Tiere.

      Wer noch schlafen möchte sollte sich
      DIESES VIDEO NICHT
      ansehen!!!

      http://www.truthtube.tv/play.php?vid=2059

  5. Dumpftröte (kein Partner)
    11. Oktober 2010 23:17

    Ihr seid alles Flaschen!

    • Amtsbote (kein Partner)
      11. Oktober 2010 23:19

      Gehört weiter unten hin.

    • byrig
      11. Oktober 2010 23:47

      bist ein linkes schwein,eh?

    • fosca
      12. Oktober 2010 00:33

      @Dumpftröte

      Sie haben die Sozis im Rathaus richtig charakterisiert, danke!

    • 3Rad (kein Partner)
      12. Oktober 2010 07:53

      Würden Sie bitte die Flaschen etwas genauer spezifizieren. Es gibt zu viele Sorten. Glas, Pet, etc. Größenangaben etc. Man kennt sich ja nicht aus.

    • Schamrote (kein Partner)
      12. Oktober 2010 13:32

      Super was alles für Schwachsinn kommt, wenn man so Postings aus dem Zusammenhang reisst.

  6. Stefan Graf
    11. Oktober 2010 23:15

    Auf die Frage, wer denn die Massenmedien seien, deren Unterstützung von der Wiener SPÖ erkauft würden, antwortet Christian Rainer vom 'Profil':" Das Profil ist es nicht - LEIDER" (sic!)

    Nach dieser Aussage bleibt nur eine Frage: Wieviel Profil hat denn nun Ihre Meinung, Herr Rainer?

    Es lebe der unabhängige Journalismus...

  7. sosheimat (kein Partner)
    11. Oktober 2010 23:04

    Der Wr. Akademikerbund fordert den Rücktritt von Marek!!! Normalerweise müsste sie von alleine drauf kommen...

    http://sosheimat.wordpress.com/2010/10/11/vorzugstimmen-rucktrittsforderung-an-marek/

    • jak (kein Partner)
      12. Oktober 2010 01:40

      wer sollte nicht zurücktreten ? JEDER hat sein wahlziel verfehlt !

    • jak (kein Partner)
      12. Oktober 2010 01:51

      der einzige wahlsieger hat nichteinmal einen namen: nämlich die vielen nicht zusammengeschlossenen bürgerinitiativen. auch wenn sie als einzelkämpfer daherkommen - die vielfältige "angefressenheit" auf das regierende p... hat die alleinherrschaftsmacht zerstört !

  8. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    11. Oktober 2010 22:59

    Diese (diese!) ÖVP ist für viele bisher treue ÖVP-Wähler leider unwählbar!

    Wie soll man eine Partei wählen, die keinen brauchbaren Spitzenkandidaten hat? Frau Marek ist vielleicht irgendwie nett, kann sein und ist mir egal, aber als Politikerin ist sie völlig ungeeignet. Es beginnt mit der unnötigen und natürlich auch völlig unbedankt gebliebenen Anbiederung an die SPÖ (die bis jetzt andauert), setzt sich mit dem völlig mißglückten Wahlkampf fort (einen derartigen Selbstfaller wie das Häupl-Plakat der ÖVP - das muß man erst einmal zusammenbringen! - und: "Schwarz ist geil!" als Argument, das werde ich mir als die bisher blödeste Wahlpropaganda merken), vor allem aber mangelt es Frau Marek an Haltung und Charakter. Wenn man keine Überzeugung hat außer dem Willen, den "Lotsen für den roten Jumbo" abzugeben und Frau Vizebürgermeister zu werden (und auch noch so naiv ist, das lauthals zu verkünden! das nenn ich wirklich das Gegenteil von Taktik!), wenn man bei allem und jedem der veröffentlichten Meinung der linken Agitatoren beipflichtet, statt nachzudenken, was eigentlich die Volkspartei bisher ausgemacht hat (wo immerhin viele der anständigsten und wertvollsten Politiker der 2. Republik zu Hause waren), wenn man also wie ein Schilf im GutmenschInnen-Winde schwankt, dann verstört das eine Menge der treuesten Leute, bringt aber keinen einzigen Bewunderer und keinen zusätzlichen Wähler. Denn die trendigen Agitatoren, auf die man hört, kochen ein ganz anderes Süppchen als jenes der ÖVP.
    Was will man von einer ÖVP, die nicht erkennt, dass es durchaus honorige Leute gibt, die die Aussicht auf einen weiteren völlig ungeordneten Zuzug von Orientalen, die zwar unsere Sozialleistungen schätzen, uns selbst aber von Herzen verachten und in ihrem Herkunftsland Unterschicht sind, alles andere als angenehm finden? Dass die SPÖ dadurch Stimmvieh erwartet ist schon schlimm genug, aber die ÖVP . . .? Erkennt man in der ÖVP nicht, dass praktisch alle anderen Länder sehr genau aufpassen, wen sie hereinlassen, auch und gerade so wichtige und demokratische Länder wie die USA oder Kanada? Was will man von einer ÖVP, die sich völlig dem Gesinnungsterror diverser Kommentatoren/NGO-Aktivisten/Verfassungsauslegungsspezialisten ausliefert, ohne bei diesem wichtigen Thema Flagge zu zeigen? Die zusieht, wie das Gesetz (etwa bei der Asylgewährung) nur für die gelten soll, die es aus erlernter Anständigkeit freiwillig einhalten, nicht jedoch für jene, die es einfach verachten, umgehen, aussitzen und mit tätiger Hilfe der sogenannten Gutmenschen machen, was sie wollen?
    Was will man von einer ÖVP, die nichts dabei findet, aus nichtigen Grund (im Verein mit der SPÖ, natürlich, möchte man sagen) eine Verfassungsbestimmung zu brechen, und den Bürgern damit gleichzeitig zu verstehen gibt, dass sie die Bevölkerung für so vertrottelt hält, dass sie das Spiel nicht durchschaut?
    Was will man von einer ÖVP, die bei jeder Blödheit des Genderwahnsinns mitmacht, und doch nur als zweite und als Mitläuferin wahrgenommen wird? Was will man von einer ÖVP. die zwar die Leistungswilligen und Unternehmerseelen ansprechen sollte, jene, die arbeiten, Steuern zahlen und nicht tachinieren, aber die sogenannte Mindestsicherung mitbeschließt, die uns noch viel Geld kosten wird und dem Mißbrauch Tür und Tor öffnet - gleichzeitig aber keinerlei Wählerdank dafür erntet, denn die Bezieher der Mindestsicherung werden sich unter Garantie bei der SPÖ dafür bedanken, vielleicht bei den Kummerln oder Grünen, aber bei niemand anderem.
    Was will man von einer ÖVP, die ihre besten Leute (nicht ganz zufällig die, die von den linken Meinungsmachern in den einschlägigen Gazetten jetzt noch verteufelt werden) in die Wüste geschickt hat, weil jetzt "die andere Partie" an den Hebeln der Macht sein will? Die mit dem kongenialen Faymann nicht regiert, sondern vielmehr nur so tut, als würde sie regieren? Die notwendige Reformen einfach leugnet, mit "Neusprech" zudeckt, während der Staat, den unsere Väter und Vorväter aufgebaut haben, wegen der ausufernden Schulden vor die Hunde gehen wird? Dass die SPÖ alles noch viel ärger treibt, ist keine Entschuldigung! Es ist wirklich zum Weinen.
    Weit hat's die ÖVP in Wien gebracht. Sie steht an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit. Frau Marek, die möglichst schnell und bitte wortlos abtreten sollte, ist nur ein Symptom dafür.
    Gleichzeitig braucht aber Österreich eine Partei, wie sie die ÖVP war, wenn es nicht restlos den diversen hemmungslosen Populisten aller Farben in die Hände fallen soll. Nur: ohne Wien, ohne eine kluge, charaktervolle und erfolgreiche Wiener ÖVP wird's schwer bei der nächsten Nationalratswahl.

    • 3Rad (kein Partner)
      12. Oktober 2010 08:02

      Sie haben meine volle Zustimmung. Frau Marek hat keine Qualifikationen. Als Frau hätte sie sich hüten sollen, die Leaderfunktion in Wien zu übernehmen. Von einer Quotenfrau wird erwartet sich zu beweisen. Die Methode: Hopps, hier bin ich; mit kleiner Drehung und 3 mal in die Luft springen vor Begeisterung - das reicht nicht.
      Wenn die VP Granden es eh schon "vorher wussten", frage ich mich, warum sie das überhaupt zuließen.
      In der heutigen PRESSE sind die 2 Kommentatoren Brunner und Ulram präzise auf den Punkt gekommen. So wie ich werden ein Großteil der männlichen Nichtwähler-VPler entschieden haben, keine Frau an die Spitze der Partei, Beispiel Merklel und Genossinen führen es ja täglich vor, was als Ergebnis zu erwarten ist.

    • cmh (kein Partner)
      12. Oktober 2010 09:16

      Die oktroyierte Marek .... aber jetzt soll wie ich höre doch der Gio die Schuld sein ...

      Einerseits stinkt der Fisch vom Kopf ... damit hätte die ÖVP mit der verlorenen Wienwahl auch gleich die nächste Kanzlerschaft verspielt.

      Andererseits muss man der Marek und damit auch der ÖVP die Chance zur Umkehr geben.

      Ich könnte mir vorstellen, dass das Kalkül folgendermaßen ausschaut: Konzentration auf die Bundesländer, in denen die ÖVP gewinnen kann. Kooperation in den Ländern, wo das nicht geht. Das könnte wie bisher argumentiert werden, Stichwort "staatstragende Verantwortung" oder "if you cannot beat them, join them." oder ähnliches. Deshalb ist Schützenhöfer jetzt plotzlich so handzahm wie Marek es (in höherem Auftrag) schon bisher war.

      Für mich als Wähler stellt sich da dann die WArumfrage. Warum tun die das mit meiner Stimme? Ich will regelmäßige Wechsel zwecks intertemporaler Gewaltenteilung und die ignorieren kooperierend bis zur Bewusstlosigkeit und ohne Trost für die enttäuschtne Wähler. Die Antwort: um weiter am Tropf der Macht zu hängen. (Siehe Wiener Wirtschaftskammer)

      Nach Schüssel habe ich bei Molterer noch angenommen, dass der seinen Siegeswillen dissimuliert. Bei Pröll hingegen entsteht immer mehr der Eindruck, dass der gar nicht gewinnen will und das ist fatal.

      Daher meine Anregung an die Strategen:

      In Wien ab sofort einen Oppositionskurs fahren. Der muss fair sein aber trotzdem ohne Sprechblasen den von Strache in den Schatten stellen. Sonst bleibts langfristig beim nichts.

    • haro
      12. Oktober 2010 16:21

      Zur Performance der Wiener ÖVP-Spitzenkandidatin :

      Unlängst hab ich mit jemandem gesprochen der Christine Marek mit Renate Brauner verwechselte. Nachvollziehbar bei den vielen Ähnlichkeiten.

      Immer schwieriger ist es auch die ÖVP von der SPÖ zu unterscheiden.

  9. Segestes (kein Partner)
    11. Oktober 2010 21:40

    Die ÖVP ruft de facto zum Rechtsbruch auf:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Wirbel_um_Marek-SMS._Vorwuerfe_auch_gegen_SPOe-Wien-Wahl_2010-Story-224872

    Die Chuzpe muss man wirklich einmal haben.
    Die Liberalität der Marek beruht ja aber offensichtlich auf
    einer "liberalen" Auslegung des Wahlrechts ^^

    • Alexander Renneberg
      11. Oktober 2010 21:44

      grundsätzlich ist es dumm soetwas zu inserieren.
      ein rechtsbruch ist es nicht.
      zumal nur von absenden gesprochen wurde, nicht vom ausfüllen.

      im standard kreischens und gackerns ja ohnehin schon genug herum auf ihren betroffenheitsplätzchen.
      das liegt aber wohl mehr daran, dass
      a) die nationalen sozialisten die absolute verfehlt haben
      b) die grünen auch verloren haben,
      c) der pöse hc gewonnen hat
      d) die linken angefressen sind, dass sie nicht selbst auf die idee so eines inserates gekommen sind. wie der schelm denkt so ist er.

    • Segestes (kein Partner)
      11. Oktober 2010 22:09

      Das ist doch Haarspalterei.
      Jeder weiß was mit dem Inserat bezweckt werden soll ;)

      Außerdem ist es eine Sache, wenn sich das Individuum
      aus Eigenantrieb dazu entschließt, auf diese Art
      taktisch zu wählen (das kam mir auch kurz in den Sinn),
      aber eine andere, wenn eine (ehemalige) Volks- und
      Groß-Partei, die im Parlament sitzt, zu so etwas per Inserat(!)
      aufruft.

      Besonders billig, ja geradezu unverschämt,
      ist auch die von der ÖVP gebrachte, fadenscheinige Ausrede,
      auf die ihm Artikel ja ebenfalls eingegangen wird.
      Man hat nicht einmal den Anstand ehrlich zu sein.

      Grundsätzlich ist aber natürlich die Politik insgesamt schuld,
      indem sie so ein absurdes Briefwahlgesetz beschlossen hat.

      Ich traue mich aber fast wetten, dass bereits die nächste
      Zumutung in den Schubladen liegt, quasi als Ersatz für
      die Briefwahl: Nämlich die Wahl übers Internet.
      Und DAS, wird dann so richtig übel. Die Nachprüfbarkeit
      von Wahlergebnissen, wird dann nämlich gegen null gehen.

    • Andi (kein Partner)
      11. Oktober 2010 23:06

      Das Briefwahlgesetz ist wirklich absurd. Es sollte dahingehend geändert werden, dass alle Briefwahlstimmen bis zum Wahltag eingelangt sein müssen. Was nachher kommt, ist für die Tonne. So hat man am Wahltag auch gleich ein Endergebnis.
      Und was die Internet-Wahl angeht, ich persönlich halte davon gar nichts, und das sage ich als jemand, der dem Internet ansonsten durchaus positiv gegenübersteht. Es gab aber wirklich schon Versuche, zumindest damit zu experimentieren. Ich glaub, bei den ÖH-Wahlen haben sie da mal was gemacht. War aber wohl eher nix, auch wegen mäßigem Erfolg.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Oktober 2010 07:58

      Ohjeh, Renneberg wieder mal auf Fassstärke. Fehlt Ihnen Ihr Geilomobil?

  10. Wahrheit (kein Partner)
    11. Oktober 2010 19:23

    Gerade Diskussion bei Puls4: Innerlinker Zirkel mit Brokal, Rainer und Hofer!
    Einen Dreck besser als der ORF gestern!

  11. Wolfgang Bauer
    11. Oktober 2010 18:48

    Ich fasse es nicht: Ein Wiener Spitzenfunktionär der ÖVP will jetzt an die Inhalte der Ära Busek anschließen. Das habe Erfolgsaussichten.

    Falsch! Der Wunsch nach den damaligen Prozenterfolgen ist hier eine gefährliche Verlockung.

    Im Gegenteil sind heute gefordert: Klare Worte, wie wieder Ordnung in die öffentlichen und öffentlichkeitsnahen Haushalte zu bringen ist,
    warum das so ist, wie das geht, welche Vorteile daraus für die Zukunft entspringen. Und wie der Filz ausgeräuchert werden muss.

    Die ÖVP und die ihr nahen Institutionen wie Wirtschaftskammer müssen endlich den Weg finden, wie der Masse der Bevölkerung die Grundlagen des Wirtschaftens nahe gebracht werden können, wenn sie's schon in der Schule nicht lernen.
    Auch der ORF muss in diesem Zusammenhang härter angegangen werden, damit er wieder professionell wird. Egal, dass dort nur Sozialisten und Grüne sitzen, sie müssen zur Objektivität und Professionalität gezwungen werden. Dass Pröll Faymann 'gedroht' hat, er "soll bei der ORF-Postenbesetzung nicht übertreiben", obwohl schon alles im Kasten war, wird nicht mehr reichen.

    Und mit Marek wird's schon bei der nächsten Nationalratswahl nicht gehen.
    Ohne Wien ist für die ÖVP auch im Bund nichts zu gewinnen. Das sollte Pröll eigentlich schon wissen.

    • cmh (kein Partner)
      12. Oktober 2010 09:19

      Der ORF bringt doch Wirtschaftsnachtrichten. Täglich werden wir über die Indizes an der Wallstreet informiert. Das muss doch genügen in seiner Undurchsichtigkeit. Oder?

  12. j.r.tm (kein Partner)
    11. Oktober 2010 18:03

    aber warum ich glaube, dass die övp am sand ist:

    * die junge övp - diese truppe ist sowas von erbärmlich. man muss sich vorstellen: ich saß vor zwei jahren im juridicum zum lernen, da lagen so flyer von der jvp zum evoting herum. ein junger man liegt mit zwei frauen im bett. eine ist rothaarig die andere schwarzhaarig - und dazu irgendein blöder schmäh betreff richtige wahl.
    an einer unviersität wird so ein blödsinn verteilt!

    das kann nur irgendwelchen schnöseln einfallen, die keine ahnung vom richtigen leben haben und alle anderen für idioten halten (neben der tatsache dass solche werbung den grundsätzern der övp widersprechen sollte)

    *die övp positioniert sich konsequent gegen die bürger und für die mächtigen:
    u-ausschuß als minderheitenrecht
    transparenz bei der parteienfinanzierung
    weisungsungebundener generalstaatsanwalt
    strenge korruptionsbestimmungen
    etc..

    *sie ist bereit das geheime wahlrecht der bequemlichkeit zu opfern und forderte unnötigerweise die briefwahl - gleichzeitige werden wahlbetrüger nicht sofort aus der partei ausgeschlossen (burgenland)

    *die övp redet immer von leistung - erhöht aber jährlich die lohn und einkommenssteuern indem die progressionsverluste nicht ausgeglichen werden

    *sie predigt einen schlanken staat aber leute ihre landeshautleute gehören zu den ärgsten postenschacherern - övp affine wähler lassen sich das halt nicht so leicht gefallen wie rote

  13. j.r.tm (kein Partner)
    11. Oktober 2010 17:47

    die josefsstadt ist ein denkbar schlechtes beispiel. hätte die landespartei nicht den grünen bezirksvorsteher ausgehebelt, hätten die grünen dort 40%. (liste grün und echt grün zusammen)

    es war auch nicht die övp die einzige die dort wirklich gerannt ist. auch die spö hat sogar inserate in österreich geschaltet um ihren kandidaten für den bezirksvorsteher zu bewerben. war ja bekannt dass es dort vielleicht was zu erben gibt.

    ändert nix an der miesen performance der volkspartei.

  14. Philipp Starl (kein Partner)
    11. Oktober 2010 17:11

    Es sei auch hier oben erwähnt, da in diesem Thread an manchen Orten eine Diskussion über die Abschiebung der Mädchen entbrannt ist. Ich habe mir die Mühe gemacht, eine exemplarische Entscheidung des VfGH herauszusuchen, die auf sehr Problematiken auf diesem Gebiet eingeht. Sie sei jedem als Gute- Nacht- Lektüre ans Herz gelegt, der den Staat Österreich kritisieren möchte, aber auch jedem, der die Gewissheit haben möchte, dass der Staat Österreich Recht spricht:

    https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Vfgh/JFT_09899388_10U00614_00/JFT_09899388_10U00614_00.html

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 20:59

      Danke für die Mühe, aber es wäre im Internet genauso wie in der Politik an der Zeit, zu den wesentlichen Zukunftsthemen zurückzukehren statt andauernd auf Rauchbomben aus den PR-Abteilungen der Parteien hereinzukippen. Wir hatten gerade lang genug Rauchbombenwahlkampf.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 22:26

      Keine Frage, es sind die großen Themen anzupacken und Österreich von Grund auf reformiert werden. Sollte eher als ein kleines Service gemeint sein :-) .

    • Roman (kein Partner)
      11. Oktober 2010 23:14

      Was sind denn die wesentlichen Zukunftsthemen, wenn ich mal blöd fragen darf? ;-)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 23:20

      @ roman

      Essentielle Zukunftsthemen sind die Migration, das Sozialsystem und die Außenpolitik. Im Sozialsystem sind vor allem das Pensionssystem, das Gesundheitssystem und die zahlreichen Subventionen untragbar und nicht zukunftsfähig.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      12. Oktober 2010 07:36

      Essentielle Zukunftsthemen sind z.B. die Alterung der Bevölkerung, das Bildungssystem und das Bildungsniveau, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen. In der Reihenfolge.

    • klein (kein Partner)
      12. Oktober 2010 10:45

      Starl

      Sie glauben jetzt aber nicht, dass ich dieses Konvolut as lese.

      Gesetze fallen nicht vom Himmel, sie werden von Menschen gemacht, daher kann man sie auch ändern. Und ein Gesetz, das derartiges zulässt wie diese Abschiebung, gehört geändert. Dass diese Abschiebung offenbar der derzeitigen Gesetzeslage entsprach, ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei dieser Aktion um eine Schweinerei gehandelt hat.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      12. Oktober 2010 12:05

      @ klein

      Sie glauben ja gar nicht, wie viele Gruppierungen wie viele Gesetze geändert haben möchten. Das ist aber nunmal die Essenz der Demokratie, ihr Impetus, dass eben das Volk als Gesamtheit Gesetze indirekt schafft und keine Gruppierungen. Obwohl Sie sich nicht beschweren dürften; gerade Minderheiten links der Mitte, die mit Ihnen bei einigen Themen kongruent sein dürften, setzen qua Medienmacht in den letzten Jahren immer mehr durch. Direkte Folge: zum Teil drastisch sinkende Wahlbeteiligung.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      12. Oktober 2010 12:07

      Und ich lege Ihnen ans Herz, dieses "Konvolut", wie Sie es nennen, zu lesen, wenn Sie bei dieser Diskussion ernsthaft mitreden wollen. Tun Sie es nicht, verwundert es nicht, dass Ihr einziges Argument ist und bleibt, dass die Gesetze falsch seien.

    • klein (kein Partner)
      12. Oktober 2010 16:03

      starl

      Mir genügt, die Auswirkungen dieses Gesetzes vor Augen geführt zu bekommen, um zu wissen, dass es falsch ist. Das Falsche an diesem Gesetz ist, dass Kinder genauso behandelt werden wie Erwachsene. Kinder sind aber besonders schützenswert, auch dann, wenn deren Eltern möglicherweise einen Fehler gemacht haben. Ein Gesetzgeber, der darauf keine Rücksicht nimmt, verdient keinen Respekt und muss sich Kritik an seiner Arbeit gefallen lassen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      12. Oktober 2010 18:47

      @ klein

      Das sehen aber nur Sie und eine kleine Minderheit so. Nichtmal die UN Konvention zu den besonderen Rechten von Kindern teilt Ihre Meinung.

    • klein (kein Partner)
      12. Oktober 2010 19:25

      Starl

      Ob ich mit meinen Meinungen einer Minderheit angehöre oder nicht, war mir immer schon egal. Ich habe mich davon nie beeinflussen lassen und meine Meinung immer vertreten. In diesem Fall glaube ich aber, dass Sie mit Ihrer Einschätzung, das sei die Meinung einer kleinen Minderheit, falsch liegen. Die zahlreichen Reaktionen auf diese Abschiebung zeigen anderes, ebenso das Wiener Wahlergebnis der ÖVP (ich bin überzeugt, dass diese Abschiebung der ÖVP Stimmen gekostet hat). Ebenso wurde von unterschiedlichsten Personen die Rechtmäßigkeit dieser Abschiebung gemäß internationalen Konventionen angezweifelt, und mit Verlaub, diese Stimmen scheinen mir glaubwürdiger zu sein als Sie es sind. Ich bin mir sicher, dass Sie, was Rechtsprechung betrifft, nicht die Weisheit mit dem Löffel zu sich genommen haben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      12. Oktober 2010 23:23

      @ klein

      Das beweist das Wiener Wahlergebnis? Mein lieber Mann, oder werte Dame, die Grünen haben meines Wissens nach bei den Wahlen verloren, die SPÖ ebenso. Die FPÖ, die sicherlich nicht Ihrer Meinung ist, hat 12-13% dazugewonnen. Vielleicht überdenken Sie Ihre Aussage lieber mal.

      Solche Stimmen gibt es immer, schließlich gibt es gerade bei Juristen 4 Meinungen, bei zwei Juristen. Der Verfassungsgerichtshof schließt sich jedoch meiner Meinung an und mit Verlaub, dem Verfassungsgerichtshof bescheinige ich einiges mehr an Kompetenz in diesen Fragen, als irgendwelchen ideologisch geleiteten Juristen.

      Aber dass Ihnen Richtersprüche egal sind und auch die Mehrheitsmeinung für Sie irrelevant ist, haben Sie schon öfters bewiesen. Sie beweisen damit einmal mehr die Arroganz und die faschistischen Ansätze der Leute mit Ihrer Einstellung.

      Somit sind Sie für mich kein geeigneter Diskussionspartner, schon aus Prinzip nicht. Aber auch weil Sie Fakten konsequent negieren und sich nicht einmal mit der Argumentation meiner "Seite" auseinandersetzen wollen.
      Es bleibt zu konstatieren, dass Sie weder den Fleiß, noch die Argumentationskraft haben, um Ihre Position zu verteidigen.

      Einen schönen Abend wünsche ich noch.

    • klein (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:54

      Starl

      apropos "Mehrheitsmeinung": mit Ihrer "RPÖ" werden Sie niemals die absolute Mehrheit bei Wahlen erringen, nicht einmal eine relative. Vielleicht bei den Leuten, die in diesem Forum posten, aber das war's dann auch schon.

  15. Sitting Bull (kein Partner)
    11. Oktober 2010 16:34

    Ausgezeichnete Analyse, vor allem der PPS Teil. Da diskutieren "Im Zentrum" 7 realitätsblinde Zombies, wälzen abstruse Theorien, streiten über des Kaisers Bart und erkennen nicht, dass ihr Gedankengut und ihre Lehren sich einfach überlebt haben. Jedem Gemeindebau - Bewohner, jedem Lehrer und auch dem Durchschnittswiener ist einfach das Ausländerthema extrem wichtig, weil eben persönlich betroffen. Und diese Betroffenheit will man einfach nicht wahr haben, während in allen anderen Staaten Europas - zuletzt in Frankreich, Italien, den Niederlanden, ja sogar in Schweden Gruppen, die dieses Thema teilweise sehr gekonnt artikulieren, Erfolge verzeichnen. 20 Jahre Vogel Strauß Politik in der Migrationspolitik rächen sich fürchterlich. Nur political correctness versprühen ist keine aktive Politik und jede durchaus ernstgemeinte und vor allem sachlich gerechtfertigte Kritik mit der Nazikeule zu pulverisieren schon gar nicht.

  16. Neppomuck (kein Partner)
    11. Oktober 2010 15:35

    "Tut Busek und das Himmelreich rückt in immer größere Fernen."

    Was die einen auch (oder gerade deshalb) ohne Jörg (Haider) schafft, geht bei den anderen ohne Jörg (Mauthe) gewaltig ins „eigen' Beinkleid“.

    Leicht offenen Mundes fragt sich der Betrachter der Wiener Wahl-Szene, was der Realität bloß einfallen konnte, die ‚Botschaft des Kaffeesudes’ derart zu konterkarieren.
    Wie soll man heute noch planen können, wenn die Auguren heimischer Politik derart daneben liegen?

    Zur Belohnung durften die „Voo-Doo-Hexer“ ihrer vorübergehenden Fassungslosigkeit 'im Zentrum der öffentlichen Verarsche' Ausdruck verleihen. Da hat man jahrelang den Nazi-Puppen Haken ins Kreuz getrieben, und dann so gut wie nur Verluste aus demselben geleiert.
    Das „nicht festgestellte Tier Mensch“ (Nietzsche) dürfte sich Rudimente seines Instinkts erhalten haben. Dies in Form eines genetisch manifesten Verhaltensmusters, das nicht bereit ist, entgegen jeder gutmenschlichen Betriebsanleitung zur eigenen Selbstaufgabe oder -abschaffung („Wie mache ich aus einer quirligen Nation eine Resig-Nation?“, Erstausgabe 1968) den Selbsterhaltungstrieb von Familie/Stamm/Volk aus seinem Gedächtnis verbannen zu lassen.

    „Man“ wird umdenken müssen.
    Oder auf den nächsten kosmischen Strahleneinfall warten, der einen Rückschritt in der Entwicklung des „zoon politikon“ auszulösen imstande ist und dadurch unseren Planeten von dem längst pandemische Ausmaße gewonnen habenden „Befall“ durch die Spezies „homo sapiens sapiens“ erlöst.
    Da dies aber alle Varianten der Sorte Mensch betrifft, wird sich dann niemand über ein homerisches Gelächter aus den Tiefen der Galaxien wundern dürfen bzw. können.

    Wie schade.

  17. Helmut Weissert (kein Partner)
    11. Oktober 2010 15:34

    Warum ÖVP und SPÖ für Zuwanderung sind.

    Bei der ÖVP ist es logisch, dass sie für Zuwanderung ist, vertritt sie doch unter anderem Unternehmen, die sogenannte "Wirtschaft". Und diese Unternehmen standen einer immer besser durch Gewerkschaften organisierten Arbeiterschaft gegenüber, die auf ihre wohlerworbenen Rechte pochte, und auch hohe Lohnabschlüsse. Was gibt es da besseres, als Zuwanderer als Billig-Arbeitskräfte zu holen. Diese sind noch dankbar dafür, für einen Bettel arbeiten zu dürfen, und die sozialistische Arbeiterschaft verliert ihre Jobs, wodurch der Einzelne - aus Angst um den Arbeitsplatz - seinen Arbeitgebern wieder entgegen kommen muss. Voilà, ideal für die SPÖ.

    Die SPÖ fährt auch sehr gut mit der Zuwanderung. Denn durch sie wird die Arbeiterschaft - wie oben erwähnt - geschwächt. Der einzelne Hackler fühlt sich schwach, hat nicht mehr das Gefühl, vom Arbeitgeber gebraucht zu werden. Er hat somit Sehnsucht nach einer starken SPÖ, die ihn gut versorgt & gut absichert. Und als "Migrantenpartei" profitiert die SPÖ ja ohnehin ständig durch Zuwanderung, da sie so mehr Wähler bekommt.

    Die Einwanderungsbewegungen der letzten beiden Jahrzehnte sind für mich daher kein Zufall.

    • Heri (kein Partner)
      11. Oktober 2010 17:50

      Absolut richtig! Nur haben beide Altparteien nicht damit gerechnet, dass "ihr" Volk vielleicht etwas anderes als Zuwanderung will...
      Aber jetzt bekommen sie die Rechnung.

      Schade, dass die FPÖ keinen besseren Spitzenkandidaten hervorbringt. Bei Haider konnte man noch sagen: Die FPÖ hat wegen Haider gewonnen. Jetzt heißt es es schon eher: Die FPÖ hat trotz Strache 27%. Wie schlimm muss es wohl um die anderen Parteien stehen, wenn die FPÖ einen besseren Spitzenkandidaten aufstellen würde.

    • Helmut Weissert (kein Partner)
      11. Oktober 2010 19:57

      Ja, die "kleinen" Arbeiter spüren die Konkurrenz durch die für Billiglöhne arbeitenden Ausländer. Aber auch jene Ausländer, die schon ein paar Jahre hier sind, sehen ihren bescheidenen Wohlstand gefährdet durch Neuzuwanderer, die um noch weniger Geld zu arbeiten bereit sind. Aber auch jene Kreise der Bevölkerung für die Ausländer keine Konkurrenz sind - z.B. Geschäftsleute, wohlhabende Grün-Wähler - wird sichtbar, wie sich die Kultur des Landes bleibend verändert. Z.B. aufgrund des Abfalls des Bildungsniveaus in Volksschulen, da die Zuwanderungskinder (die bereits die Mehrheit bei den Volksschulen Erstklasslern bilden) kein Deutsch kennen. Somit muss die FPÖ eigentlich nur aufpassen, dass sie keinen Blödsinn machen (wie z.B. eine Spaltung), und sie werden im nächsten Jahrzehnt jede Wahl gewinnen.

  18. klein (kein Partner)
    11. Oktober 2010 15:27

    Zum letzten Absatz vor den beiden "P.S.": Ich bin davon überzeugt, dass der Versuch der ÖVP, die FPÖ rechts zu überholen, den Schwarzen wesentlich mehr geschadet als genützt hat. Die Wähler gehen halt eher zum Schmied als zum Schmiedl. Jemand, der eine harte Asylpolitik mit vielen Abschiebungen will (auch von Kindern und unter Inkaufnahme von zerissenen Familien), wird FPÖ und nicht ÖVP wählen.

    • trollfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:36

      Bitte wie kann man links an der FPÖ vorbeikommen ohne dem Häupel in die Wampen zu rennen?

      Wenn ich solche Phrasen lesen will kaufe ich mir den Standard.

      Außerdem geht mir diese beständigen Aufrufe zum Gesetzesbruch schon sehr auf die Nerven. Wenn Sie schon ein Gutmensch sein wollen und dabei ehrlich bleiben wollen lieber klein, dann laden Sie doch die Gesamtheit der Poster hier im Blogg zu sich nach hause ein. Wir räumen dann vielleicht den Müll hinaus.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:41

      ad Gesetzesbruch: Es ist gut möglich, dass diese Abschiebung bzw. das dzt. gültige Fremdengesetz, dass derartige Dinge zuläßt, internationalen Konventionen widerspricht, die bei uns z.t. im Verfassungrang stehen....

    • inside
      11. Oktober 2010 15:58

      klein

      Es wird Zeit, dass auf die internationalen Konventionen ges..... wird. So schaut's aus.

    • trollfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:00

      Auch wenn sowas immer wieder zu hören ist: Das ist Schwachsinn und gefährlicher Schwachsinn obendrein.

      Gesetze sind einfach einzuhalten, deswegen sind sie ja da.

      Wenn jeder, der sich auf die Zehen getreten fühlt, Beliebiges postuliert das ihm passt, entfällt die Notwendigkeit, sich an überhaupt Regeln zu halten:

      Der Verwaltungsgerichtshof hat dazu bereits 1963 ausgeführt (reiner Zufall, dass ich gerade heute darauf gestoßen bin):

      "Indem der Gerichtshof das Gesetz und nur das GEsetz vollziehrt, vollstreckt er - wie auch die übrigen Gerichte und Verwaltungsbehörden - den in den GEsetzen geäußerten Willen des Staatsvolkes. Der GErichtshof hat es nicht in der Hand, die Vollstreckung dieses im Gesetz geußerten Volkswillens zu unterlassen. Solange das Staatsvolk seinen im geltenden Gesetz geäußerten Willen nicht rechtsverbindlich geändert hat , vermag sich niemand aud eine solche Willensänderung rechtmäßigerweise zu berufen. Es steht im Rechtsstaat kein MEnsch über dem Recht und keiner außerhalb des Rechts." (Erk. des VwGH v. 24.5.1963, SLg NF 6035 A JBl 1963, S.441 ff zitiert nach Klecatsky, Rechtsstaat zwischen heute und morgen)

      Sie behaupten nur, dass etwas sein könnte.

      Ich warte im übrigen immer noch, zusammen mit meinen vielen Freunden von IHnen zu sich nach hause eingeladen zu werden. Vielleicht gehen wir auch, wenn Sie einen Wunsch dazu äußern.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:02

      inside

      Sie rufen also den Staat zum Gesetzesbruch auf?

      trollfresser

      ich denke, dass das ein UNO - Beauftragter besser weiss als Sie.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:05

      Ob das Gesetz Konventionen widerspricht, entscheiden weder Sie noch andere mit Ihrer Meinung, sondern allein der EGMR (von dem ich nebenbei gesagt rein gar nichts halte).

      Solange der EGMR die Gesetzeslage nicht als menschenrechtswidrig einstuft, sind solche Verwaltungsakte und Gerichtsurteile zu exekutieren, ausnahmslos.

    • trollfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:08

      Klein

      Gratuliere zu Ihrer Beauftragung durch die UNO.

      Haben Sie Gelegenheit gehabt, über das Erk. des VwGH nachzudenken?

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:09

      Starl

      Peinlich für den Staat wird es nur dann, wenn im nachhinein die Gesetzeswidrigkeit einer solchen Aktion festgestellt wird.....

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:12

      trollfresser

      Den "Runden Tisch" am Freitag haben Sie wohl nicht gesehen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:12

      @ klein

      Nun gesetzeswidrig kann ein Gesetz nicht sein. Aber ja, ist peinlich, wenn es sich als menschenrechtswidrig entpuppt. Dies hat aber eine rein politische Dimension und ist daher irrelevant. Die betreffende Familie kann sich ja an den EGMR wenden, es hindert sie niemand.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:13

      Sie sind ein sympathischer, sozialverträglicher Neuzugang, klein:
      Denn Sie fahren sogar auf der Schmalspurbahn für geistige Kleinrentner zu halben Preisen.
      Was schon wieder eine SPÖ-nahe Kleinkunst ist.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:13

      klein

      Können Sie mir sagen, warum die sich alle nach Österreich drängen - es sind doch unsere Menschrechtsauffassungen so kaputt, dass internationale Gerichte unsere Gesetze aufheben müssen.

      Wann kommt ihre Einladung?

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:21

      Starl

      die Familie kann sich auch vom Kosovo aus an unseren UVS wenden. Wenn der sagt, dass die Abschiebung gesetzeswidrig war, kann's tatsächlich peinlich werden.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:23

      marcus aurelius

      ich bin weder Neuzugang noch Rentner noch bin ich auf halbe Preise angewiesen. Tut mir leid für Sie.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:24

      trollfresser

      Warum die Leute zu uns kommen? Fragen Sie sie selber.

      Welche Einladung?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:25

      @ klein

      Gesetzeswidrig war die Abschiebung keinesfalls, denn das Asylgesetz sieht nunmal kein Asyl für Drittstaatsangehörige vor, deren Leben nicht konkret bedroht wird. Wirtschaftliche Lebensbedrohung, auch wenn in den Medien oft suggeriert, ist überhaupt kein Kriterium. Es muss eine vom Staat oder politischen Gruppierungen ausgehende konkrete Gefahr für Leib und Leben gegeben sein.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:29

      Starl

      Die Gesetzeswidrigkeit liegt in der Mißachtung des Art. 8 des EMRK. Man hätte mit der Abschiebung zumindest warten müssen, bis die Mutter der Kinder das Spital verlassen hat und mitfliegen kann.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:33

      @ klein

      Eine vorübergehende Trennung von der Familie widerspricht nicht der EMRK. Die Abschiebung wäre nur menschenrechtswidrig, wenn die Mutter einen Aufenthaltstitel hätte, oder sonst legal im Staat bleiben dürfte.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:35

      So lange die Mutter im Spital ist, ist sie legal hier.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:35

      Für dieses Faktum brauchen Sie im Übrigen noch nichtmal Rechtskenntnis. Die Verfolgung des Falles Arigona genügt, da ihre Brüder damals legal abgeschoben wurden, als die Mutter noch in Österreich war.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:37

      Bitte meine Schlampigkeit zu verzeihen, die Mutter muss natürlich einen dauerhaften legalen Aufenthalt haben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:41

      @ klein

      Dass der Fall so manches Gemüt stark erhitzt, ist verständlich, geht es doch um zwei hier schon länger lebende kleine Mädchen und eben nicht um verurteilte fast erwachsene Männer, die grimmig in die Kamera blicken.

      Justitia ist aber nicht umsonst blind. Ihr ist es, mit gutem Grund, egal, wer sich vor dem Gesetz verantworten muss und ein Kind untersteht nunmal genauso den Gesetzen des Staates Österreich, wie ein Drogenhändler und Vergewaltiger.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:42

      starl

      nachdem die Dauer des Spitalsaufenthalts der Mutter völlig ungewiss ist (er könnte auch länger dauern), bin ich mir sicher, dass über die Zumutbarkeit dieser Trennung der Kinder von der Mutter noch gesprochen werden wird. Nicht alles in diesen Gesetzen ist so eindeutig wie Sie es hier darstellen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 17:08

      @ klein

      :-) Da haben Sie Recht, es gibt manchesmal nichts auslegungsbedürftigeres, wie das Gesetz. In diesem Fall ist es aber eindeutig, die Mutter müsste im Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels sein.

      Ich habe mir gerne die Mühe gemacht und Ihnen Rechtssprechung dazu herausgesucht:

      https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Vfgh/JFT_09899388_10U00614_00/JFT_09899388_10U00614_00.html

      Der Verfassungsgerichtshof setzt sich in diesem Fall mit den verschiedensten Kritiken von zumeist links gesinnten Anwälten stammenden Argumenten sehr intensiv auseinander. Diese Entscheidung sei jedem ans Herz gelegt, der solche Abschiebungen kritisiert.

    • brechstange
      11. Oktober 2010 18:42

      Wenn eine österreichische Mutter krank ist, muss auch der Vater auf die Kinder schauen. Was soll der Zirkus?

  19. Alexander Renneberg
    11. Oktober 2010 15:26

    wie schrieb vor kurzem einer der geschätzten mitposter:

    "Der Angriff Steiner ist nicht erfolgt!
    (aus: der Untergang)

    dieser satz hat heute eine völlig neue bedeutung bekommen.

  20. Heri (kein Partner)
    11. Oktober 2010 15:25

    Eigentlich wirklich ein Wahnsinn was man da so gestern alles im Fernsehen vernehmen musste:
    1. Die Fekter sei schuld ("Ausweisung der illegal eingereisten Kinder"), dass die Schwarzen so viele Stimmen verloren haben. (Frage: An wen haben die Schwarzen denn so viele Stimmen verloren? An die Grünen etwa?)
    2. Es gibt ja in Österreich gar kein "echtes" Ausländerproblem. (Trotzdem wählen 27% der Wiener "interessanterweise" blau. Warum bloß?)
    3. Wenn es ein Ausländerproblem in Wien überhaupt gibt, dann ist nicht die Wiener SPÖ Schuld sondern die böse Bundesregierung. Eigentlich ist Schwarz/Blau an dafür verantwortlich. (Kein Kommentar)
    4. Nur ungebildete Menschen wählen Blau (kein Kommentar)
    5. Die SPÖ konnte "ihre" Leute halt nicht genug mobilisieren. (...die anderen schon?)
    6. Die FPÖ ist eine Nazipartei... sagt ein Deutscher "Politikexperte" (eh klar, alles Nazis hier in Wien)

    Da glaubt man, man sitzt in einem ungewollten Kabarett.

    Dieses Negieren der Realität erinnert mich an jemanden der unter geht und wie wild um sich schlägt, anstatt cool zu bleiben und vielleicht einmal mit einem gewissen Abstand die Situation betrachtet um etwas grundsätzlich zu ändern um seinen Untergang zu abzuwenden.

    • klein (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:38

      1. siehe mein Posting weiter oben. Sinngemäß: jeder Versuch, die FPÖ rechts zu überholern, ist zum Scheitern verurteilt. Die Wähler gehen zum Schmied und nicht zum Schmiedl.
      2. die Ausländerproblematik ist regional (etwa manche Wiener Bezirke). Witzigerweise gibt es aber bei Wählen auch Zuwächs für die FPÖ, wio überhaupt keine Ausländer wohnen...
      3. für Zuwanderung ist politisch tatsächlich der Bund (Innenministerium) verantwortlich, nicht die Bundesländer. Wenn die Leute einmal hier sind, können sie sich frei bewegen. Natürlich gehen die meisten in die Städte.
      4. Der % - Satz an weniger Gebildeten unter den FPÖ - Wählern ist tatsächlich höher als bei jeder anderen Partei (z.b. ungelernte Arbeiter).
      5. Man sollte das wort "Leute" durch "Stammwähler" ersetzen.
      6. Dass jemand überhaupt zu dieser Einschätzung kommt, muss eine Ursache haben.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 16:04

      Die schlimmsten Proleten sind Sozialisten!

    • trollfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:05

      klein

      Bereist oben habe ich mich über Ihren Irrtum geäußert.

      Außerdem ist es doch sehr verblüffend:

      Der Sarrazin darf nicht sagen, dass nur dumme Leute nach Mitteleuropa einwandern aber Sie dürfen - sicher kommen Sie sich auch noch gut dabei vor - die Wähler der FPÖ als ungebildet beschimpfen.

      klein, das Problem sind nicht die Leute, die zuwandern, sondern die Leute wie Sie.

    • Heri (kein Partner)
      11. Oktober 2010 17:43

      @Klein

      Sie sind ja auch ein interessanter "Kopf-in-den-Sand" oder vielleicht sogar "Sand-in-Kopf Genosse" ;-)
      Viel Spaß bei den nächsten Wahlen. Die kommen sicher... :-)

  21. Celian
    11. Oktober 2010 15:13

    Es ist ja nichts Neues, daß Frauen eher links wählen und Männer eher rechts. Der Unterschied bei dieser Wahl war aber so groß wie nie, das Gender Gap zwischen dem Wunsch nach eigenständiger Selbstbestimmung da und staatlicher Versorgung dort größer als gedacht. Offenbar wollen sich doch eher viel mehr Frauen unter der sozialen Decke verkriechen als bisher angenommen. Über dieses Gender Gap der sozialen Kuschelbedürftigkeit vieler Frauen sollte man mal ernsthaft reden. Immer wieder wird Gleichberechtigung groß eingefordert und am Ende geht’s doch nur um Alimentierung und ein arbeitsfreies Leben. Der Feminismus ist nichts Anderes als die Verlängerung dieser weiblichen Urforderung nur mit anderen, politischen Mitteln. Was diese mit Gleichberechtigung zu tun hat, sollte man die diversen Genderbeauftragtentanten in den Parteien mal fragen.

    Wie bringt man Frauen bürgerliche Werte bei? Jaja, es geht nicht nur um Gleichberechtigung sondern auch um Gleichbepflichtung.

    • cmh (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:42

      Mulier tacet in eclesia.

      Damit ist nicht gemeint, dass den Frauen der Mund verboten werden soll, sondern nur denen, die glauben sie wären (die besseren) Männer.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:08

      @Celian:
      "Wie bringt man Frauen bürgerliche Werte bei?" fragen Sie. Darüber haben sich schon die alten Assyrer vergeblich den Kopf zerbrochen.
      Aber wir haben hier ja einen, der den Stein der Weisen entdeckt hat:
      Carlo Soziale, auch Inhaber zahlreicher Patente auf die Zucht freilaufender Hühner.
      Wo steckt der Vorzeigeunternehmer überhaupt?
      Er wird doch nicht glauben, daß Häupl, Marek oder gar Strache die Hühnerhöfe abschaffen werden, in denen Zampanos aller Parteien ihre Eier regelmäßig einem beinharten Qualitätstest zu unterziehen pflegen — den Konsumenten zuliebe, naturgemäß also auch auf deren Kosten; jeder Steuerzahler versteht das; es woa in Wean scho öiwäu aso.
      Oisdann, Carlo: Glückauf und gute Fahrt! Mit zwei Parteien unterm (unter der) RathausmannIn können S' Eahna den Piëch-Bugatti scho glei bestöön.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 16:49

      Celian u. Imperator

      Pfui, pfui, diese Verallgemeinerungen schmerzen mich - bin ich doch eine WeibIn mit stark ausgeprägtem Hang zum Bürgerlichen, dem auch meine weiblichen Nachkommen frönen. Der Schwammhalter hat ja lt. Ihrer These von alleine intus.

      Zur Strafe wird sich heute mein Geliebter sein Bier selber zapfen müssen.

    • Celian
      11. Oktober 2010 18:00

      Liebe Brigitte!

      Ihr Vorwurf der Verallgemeinerung verstimmt mich. Kommt doch im Text das Wort "eher" oder "viele" recht häufig vorangestellt bei "Frauen" vor. Mit Ausnahme des vorletzten Satzes. Aber bis man dort beim Lesen angelangt ist, müßte man doch schon mitgenommen haben, daß nicht von allen Frauen die Rede ist, sondern "eher" nur von "vielen", oder meinen Sie nicht?

  22. numerus clausel (kein Partner)
    11. Oktober 2010 14:59

    Rot-Grün hätt einen besonderen Charme. Ändern würd sich absolut nichts, weil eh alles in roter Hand ist, aber eine herzliche Vasilakou, die auch mal ein bisserl Verantwortung übernehmen müsste, wär doch einen super Cabarett. Den Schwarzen kann´s wurscht sein, die hatten in Wien noch nie was zum mitreden.
    Hier könnten die Gutestmenschen dann wirklich mal zeigen, was sie können.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:47

      "Wenn I, vastehst, was z'reden hätt ...

      dann hätte nach ein paar Jahren grüner Beteiligung an den Regierungsgeschäften in Wien jeder Wiener seine Matura."

      M. Vassilakou

    • cmh (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:10

      Ich stimme Vassilakou zu.

      Ich würde sogar noch weiter gehen und allen beim Verlassen einer Gesamtschule auch den Bachelor in Publizistik nachzuschmeißen. Die Akadmikerdichte wäre dann ausreichend für jeden beliebigen internationalen Vergleich.

    • numerus clausel (kein Partner)
      11. Oktober 2010 17:06

      Mit ein bisserl Fakelaki bekommt man den Bachelor in Germanistik auch gleich nachgeworfen.

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 18:49

      Wie muß ich dann meinen Taxler ansprechen??

    • Norman Bates
      11. Oktober 2010 21:28

      @Kurt22

      Entweder mit Doktor oder Professor, so wie Du und auch ich beim Friseur oder im Kaffeehaus angesprochen wird :-)

  23. Philipp Starl (kein Partner)
    11. Oktober 2010 14:30

    Ich reiche zum Thema noch einen super Artikel aus dem EF von Tögel nach:

    http://networkedblogs.com/8XXLz

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:07

      Ein Poster in der "FAZ", der offenbar viel über Österreich weiß, hat den Deutschen mitgeteilt, daß das positive Wahlergebnis der FPÖ nicht nur von "rechten" Ressentiments beflügelt wurde:

      http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EC2F82EA46C0B4D3CBA5188775469D245~ATpl~Ekom~SKom.html

      ("Das Wahlergebnis hat auch andere Ursachen" ... oder so.)

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 15:18

      Würde der Poster dies in einem österreichischem Medium scriberieren, wäre sofort die Zensur zur Stelle.

      Wie kann jemand nur solche Grauslichkeiten über die sozial gerechten Rothäusler anmerken?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:36

      @ M.A.

      Danke für den Link. Dass der hohe Wahlsieg der FPÖ vor allem den Schwarzen zu verdanken ist, haben anscheinend einige noch nicht erfasst.

      @ Imb

      Ach wo, in Österreich würde sowas ja gar nicht erst publiziert. Würde glatt im rotgrünen PCO Raster steckenbleiben.

    • Samtpfote
      11. Oktober 2010 15:54

      Eine der Poster bezieht sich auf unseren AU-Blog - jedoch ohne Link.
      Warum?

  24. Moritz (kein Partner)
    11. Oktober 2010 14:03

    Selbst A.Us. PPS trifft den Nagel auf den Kopf: Linkes Stelldichein im PelinkaTVZentrum (ist der eine nicht da, sitzt der andere hier und im Hintergrund werkelt der Sohnemann)

    Ach, wie schön ist doch die Demokratie, wenn man sich gegenseitig die einseitigen Weltbetrachtungsphantasien bestätigen kann und sich nicht mit der Wirklichkeit (und den anderen Parteien) auseinandersetzen muss.

  25. Sampftpfote (kein Partner)
    11. Oktober 2010 13:43

    Die gerechte Strafe für die alten Sozen. Tausche die alten Hackler gegen sozialnetzhängende anatolische Unterschichten aus. Amüsant! Die gerechte Strafe für die alten Sozis, denen die Paddei jetzt auf den Schädel schei.t! Mit interesse habe ich im übrigen den heute erschienen Artikel im Kurier gelesen, wo ein Arzt gegenüber einer Migrantenhorde die Nerven verloren hat und zur Waffe griff. 12 Jahre sowie ein verpfuschtes Leben. Im umgekehrten Fall wären wahrscheinlich 100 Psycholgen auf den Plan getreten.

  26. NC (kein Partner)
    11. Oktober 2010 13:40

    An dieser Stelle einmal danke, dass sie die letzten zwei Beiträge der Aktualität wegen gleich freigegeben haben!

  27. Brigitte Imb
    11. Oktober 2010 13:10

    OT - Die Narretei geht weiter. Pröll der Dicke will ein Budget für 3 Jahre vorlegen, damit Österreich Sicherheit und Orientierung bekommt. ( Quelle Ö3)

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 14:24

      Komisch, im September kann er kein Budget vorlegen, weil er auf die Zahlen vom Oktober und November warten muß, jetzt kennt er offenbar die Zahlen der nächsten Jahre, vielleicht hat er irgendwo ein Orakel.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 14:57

      Diese Pharisäer, die glauben doch wirklich das Volk fällt auf diesen billigen Schmäh herein. Wenn sich die politische Klasse da bloß einmal nicht irrt.
      Selbst wenn der ORF glauben machen möchte die Wähler hätten vieles wieder einmal nicht verstanden, od. in ihre Herzen bekommen.

      Pröll wird als nächster die Watschn einstecken müssen und nachdem ich restlos enttäuscht bin von den Schwarzen, kommt es für mich unter dieser Konstellation sicherlich nicht zu einem Kreuzerl bei dieser Partei, egal ob Land od. Bund!

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 15:04

      Schön wäre es vom ORF, wenn er diese bösen Rechten, Alt- und Jungnazis und wie es auch immer rüberkommt, von der Zwangsgebühr befreien würde :-)
      Aber da kommt wahrscheinlich eher die Zwangsmitgliedschaft dei der SPÖ.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 15:09

      Genau Kurt, die "versauen" ja den Rotfunk ganz und können nicht so treuherzig glupschen wie die Linkskorrekten. Eine "Säuberungsaktion" wäre wirklich zu empfehlen.

      Was glaubst wie viele dann plötzlich der FPÖ zugehörig wären, wenn´s ums Geld geht.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:33

      Ich verwahre mich, liebe Frau Imb, gegen die Beleidigung der biblischen Pharisäer. Denn die hatten bei aller Heuchelei ...
      (a) mehr Charakter und Rückgrat als die heutigen Rotsocken und Rotschreiber,
      (b) keinen Rotfunk namens ORF,
      (c) noch eine Bindung an die Ethik des Alten Testaments.

      Aber O.K.: Ein Pharisäer ist in der heutigen Umgangssprache entweder ...
      (a) ein norddeutscher Kaffee mit reichlich Schnaps unterm Milchschaum,
      (b) ein Bauchredner, der seine üblen Flatulenzen als Duft der reinen Lehre ausgibt.

      So gesehen haben Sie wieder einmal dennoch recht.

    • Josef Maierhofer
      11. Oktober 2010 15:53

      @ Brigitte Imb

      Säuberungsaktion

      Es ist die schlimmste Unsitte in Österreich, nicht auf Grund seiner Qualifikation zu arbeiten, sondern auf Grund eines Parteibuches.

      Ohne dieser Tatsache wäre überhaupt keine 'Säuberungsaktion' nötig, anzudenken, oder sonstwas.

      Diese 'Almosenpartie' aus 'Parteignaden', die uns jährlich Unsummen kostet, ist entbehrlich.

      Wir sollten uns lieber mehr um Eigenverantwortung der Bürger kümmern als um Parteien und deren 'Vorteile' (Parteibuch, Privilegien, etc. ).

      Die Parteien sollten sich auch eher um Lösungen für die Menschen bemühen als um die 'sicheren' Stimmen mittels Parteibuch und Privilegien.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 16:33

      Werter Imperator,

      mein Dank sei Ihnen sicher, gestatten Sie mir doch, die im Neusprech übliche Tradierung dieses Terminus und erheitern Sie mich gleichzeitig mit der Beschreibung der Bauchredner Arbeit.

      Der norddeutsche Pharisäer war mir bis dato unbekannt, fühlt sich bestimmt ähnlich an wie der italienische Coretto, nur halt ohne allergieträchtiger "Latte", od. Süt.

  28. Norman Bates
    11. Oktober 2010 12:26

    Marek war eine Vorgabe in jeder Hinsicht.

    Ein absolut inhaltsleerer Wahlkampf, der vor strategischen Fehlern nur so strotzte. Ich kann doch nicht Pfeffer für die Roten ankündigen und gleichzeitig mich großkoalitionär an die Roten anbiedern.

    Selbst der blödeste gelernte Österreich hinterschaut diese dämliche Strategie.

    Amüsant ist ja auch die Ausrede, dass Marek nur 6 Monate Zeit hatte. Süß.

    Häupl war gestern in einem der ersten Interviews nachher auch recht entlarvend offen. Die Wirtschaftskrise wurde offensichtlich zu gut überwunden (oder war leider nicht stark genug), so daß die Menschen nicht ins kuschelnde sozial-gerechte Bett gesprungen sind, meinte er sinngemäß.

    Der Gipfel der ORF-Frechheit war aber wieder die Im Zentrum-Linke-Gutmenschen-Propaganda-Diskussion und ich freue schon auf den nach solchen Wahlergebnissen eigentlich fast schon obligatorischen Club2 mit einem Titel á la "Der Rutsch nach rechts".

    • Heri (kein Partner)
      11. Oktober 2010 12:41

      Jetzt kommen sicher wieder bald die Waisen aus Brüssel aus Wien und werden den Blau-Wählern erklären, was sie gefälligst das nächste Mal zu wählen haben! :-)

      Gestern war eh schon der Gutmensch von der Süddeutschen, der die FPÖ als Nazipartei betitelt, im "Zentrum". Er bezieht wahrscheinlich sein Wissen auch aus ein paar Mal ORF-Fernschauen.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 13:00

      Der linke Meinungsterror wird beim Volk negiert werden, so wie die Politiker eben den Willen der Bürger negieren.
      Zuversichtlich bin ich, dass über kurz od. lang die Menschen ihr Feingefühl gegen die Machthaber einsetzen werden. Die Wien Wahl war nicht erst der Beginn, sondern bereits eine deutliche Antwort.

    • Norman Bates
      11. Oktober 2010 14:50

      @Brigitte Imb

      Stimmt. Ich sehe das sehr ähnlich und diese Wiener Wahl war ein sehr deutliches Signal vom Wähler.

      Man kann eigentlich fast nur amüsiert sein über die Platitüden, welche die Erklärungstheoretiker aktuell vom Stapel lassen.

      Mein sbsoluter Liebling ist ja deren These, dass die FPÖ-Wähler allesamt bildungsferne Schichten sind, die gegen Ausländer sind, weil diese Wähler zu den Krisenverlieren gehören bzw. fürchten, welche zu werden.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 15:05

      Großer Irrtum! Mir erzählte gestern ein Bekannter ( mind. 4 Akademiker in der Familie), sie hätten ALLE FPÖ gewählt und schaut man sich in unserem Blog um, erfährt man ebenfalls eine andere Bestätigung.

      Die Linken werden mit der Nazikeule nicht mehr durchkommen, es werden sich die Menschen dagegen erheben und sich diese Verunklimpfung nicht weiter gefallen lassen.

      Es besteht jedoch Hoffnung denke ich, denn die jüngsten Äußerungen Seehofers zeigen, dass da bereits jemand gekneißt hat wie der Hase läuft.

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 15:08

      @Norman Bates: Man hat ja schon im Vorfeld versucht, die Blau-Wähler als die dumpfe, denkfreie Schicht darzustellen. Hat halt auch nicht funktioniert. Aber jetzt, wo es nichts mehr hilft, ist es besonders lustig.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 15:26

      Schadenfreude ist grundsätzlich nicht mein Ding, bei gewissen Politikern kann ich den Drang allerdings nicht unterdrücken. Insofern hab´ich meine helle Freude am Wahlausgang.
      A bisserl verunsichert wird die politische Klasse schon sein und das ist gut so.

      Und jetzt noch ROT/GRÜN, dann braucht Strache die 5 Jahre bis zur nächsten Wahl nur gemütlich aussitzen.

      Der Germteig.....

  29. Stachel (kein Partner)
    11. Oktober 2010 12:05

    Die sogenannte "Abschiebung von Asylwerbern", die gerde vor der Wahl stattgefunden hat und auf die sich Unterberrger bezieht, betraf zwei 8-jährige Mädchen, die vorher noch zu ihrem Vater ins Gefängnis gesteckt wurden. Da kann ich mir gut vorstellen, dass diese Aktion (die Marek, als Parteigenossin Fekters, gutgeheißen hat und die noch am Wahltag vom evangelischen Bischof zu Recht als "Skandal" bezeichnet wurde) der ÖVP sicherlich noch 1-2 Prozentpunkte gekostet hat - schließlich gibt es wohl sogar unter den Wiener ÖVP-Wählern anständige Menschen.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 12:29

      Waren die nicht illegal hier?
      Aus ihrer Bemerkung schließe ich, Sie sind für die Beugung der Gesetze.

    • Gerald (kein Partner)
      11. Oktober 2010 12:33

      Genau. Und wegen dieser Abschiebung sind die ÖVP-Wähler laut Wählerstromanalyse dann schnurstracks zur FPÖ gelaufen.
      In diesem wahrlich an Blödsinnigkeiten nicht armen Wahlkampf rangiert die Behauptung die ÖVP habe Stimmen verloren, weil die Inneministerin (die in Wien nicht kandidierte) eine Abschiebung durchgeführt hat, ziemlich weit vorne. Der Grund für die Niederlage hat einen anderen Namen: MAREK. Sie und nur sie hat mit ihrem peinlich-blöden Wahlkampf und ihrer unverhohlenen VzBgm-Geilheit und SPÖ-Anbiederung dieses Debakel verschuldet.

    • brechstange
      11. Oktober 2010 13:04

      Mit dieser Interpretation des Wahlergebnisses liegen Sie wohl arg daneben.
      Die Menschen haben es satt einer mafios gesteuerten Einwanderungspolitik zuzusehen.

    • Da Haze (kein Partner)
      11. Oktober 2010 13:54

      Ah die Frau Imb zeigt heute wieder ihre intelligenteste Seite...

      Zwei achtjährige Mädchen werden in aller Früh geholt, (durften angeblich nicht einmal ein Kuscheltier mitnehmen - das nur am Rande) und abgeschoben.

      Aber eh klar, Recht muss Recht bleiben und wie die Frau Imb festgestellt hat waren die offenbar illegal da. Kann ja nicht jeder einfach so bleiben wo er will, am Ende fressen uns die 8jährigen Mädchen die Haare vom Kopf. Mitleid oder zumindest das Hinterfragen der Abschiebepraxis ist ja nur was für linkslinke Gutmenschen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 14:20

      @ Haze

      Dass die Linke in ihnen genehmen Fällen die Durchsetzung von gewählten Volksvertretern gesatztem Recht gerne verweigert, durften wir schon exemplarisch beim ORF erleben.

      Einer Bevölkerungsgruppe, der Sie anscheinend angehören, die das Recht lediglich als Ausfluss ihres Weltbildes benutzt, kann ich nichts abgewinnen.

      Es hat in jedem Fall niemand das Recht, den Staat Österreich zu betreten, es sei denn, der Staat Österreich gewährt dieses Recht. Denn dies ist geradezu der Inbegriff von staatlicher Souveränität, nämlich andere von diesem Territorium auszuschließen.

      Sollte Ihnen jedoch das Schicksal dieser zweier Mädchen dermaßen am Herzen liegen, bekunden Sie Ihre Solidarität und Ihre perfekte Ethik doch in einer monatlichen Überweisung an die Familie. Ehrlich gesagt glaube ich jedoch nicht, dass Ihre Heuchelei so weit reicht.

    • Logiker
      11. Oktober 2010 14:41

      @Starl 14:20

      Es ist immer wieder aufschlussreich wie von Seiten der Gutmenschen das Recht (immerhin im Parlament beschlossen, auch von den Roten) gebogen werden soll. Interressant ist tatsächlich, dass genau jene mit dem lautesten Geschrei am wenigsten beitragen.

    • Da Haze (kein Partner)
      11. Oktober 2010 14:53

      Na klar, wer die kompromisslose Abschiebung von zwei 8 jährigen hinterfragt muss doch ein Linker sein.

      Und da kommt mir der Pip mit seinem Gelaber über das staatliche Territorium, ich könnte kotzen. Das werden die zwei Kinder auch sicher absichtlich verletzt haben und deshalb muss Recht natürlich Recht bleiben und die Kinder mit voller Härte abgeschoben werden.

      Ach ja, gibt es nicht zumindest die Gnadenmöglichkeit (Bleiberecht)? Dann müsste Recht nicht Recht bleiben sondern könnte in diesem Fall durchaus zu Gnade vor Recht werden ohne den geliebten Rechtsstaat zu pervertieren.

      Auch sehr beliebt: Die Linken machen irgendwas also ist jeder der auch nur ansatzweise linke Ansichten hat mitgefangen. Was du irgendwelchen Linken unterschiebst interessiert mich nicht im Geringsten denn ich habe damit nichts zu tun.

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 15:18

      @Da Haze: Und Sie finden, dass Eltern, die mit ihren kleinen Kindern bewußt illegal herumreisen, verantwortungsvoll handeln? Oder sind die Leute bewußt mit den Kindern gereist, in der Hoffnung, dass man dann keine Gesetze anwenden würde? Sollen Gesetze noch gelten, oder je nach Bedarf manipuliert werden?

    • Da Haze (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:41

      So unverantwortungsvoll die Eltern gehandelt haben (sind sie überhaupt illegal eingereist?) das sind zwei 8 jährige Kinder, die können bestimmt nichts für eventuelle Fehler der Eltern. Zudem gibt es in einem westlichen Rechtsstaat in diesem Fall die Möglichkeit Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Ich habe nicht die Befürchtung, dass uns daraufhin die Ausländer mit zwei Kindern im Arm überrennen.

      Aber das passt ja ganz gut zum Geist des Kommentarsystems. Kinderschutz um jeden Preis wird nur bei Föten gefordert, bei Tschuschenkindern mit vollem Bewusstsein ist er wurscht.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:54

      @ Haze

      Der Geifer und der Hass, der einem aus jeder Silbe Ihres Beitrags entgegenspringt, machen Sie blind für die Faktenlage.

      Das von Ihnen angesprochene Bleiberecht ist im Artikel 4 § 69a des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes geregelt. Dieser verweist wiederum auf den § 46a Fremdenpolizeigesetz, der die Duldung von Drittstaatsangehörigen behandelt.

      Die betreffende Familie war anscheinend nicht geduldet nach diesem Paragraphen, weshalb auch ein Antrag nach Art. 4 § 69a NAG nicht in Frage kam.

      Sie sehen, Ihre Position widerspricht geltendem Recht. Dass die von mir angesprochene Gruppierung, wie auch immer Sie sie nennen wollen, eben eine Minderheitenmeinung vertritt und deren Meinung daher nicht Gesetz wird, verkraftet diese Gruppe anscheinend derart wenig, dass sie voll blindem Hass in diversen Medien gegen diese Abschiebung agitiert.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:58

      Weil ich es gerade lese: gerade in einem Rechtsstaat gibt es keine Gnade vor Recht, oder ist Ihnen der Begriff Rechtsstaat nicht geläufig?

      Gnade vor Recht gab es in der Monarchie, in der der Monarch als oberster Richter ein Gerichtsurteil aufheben konnte.

    • Brigitte Imb
      11. Oktober 2010 17:01

      Da Haze

      Die Familie hätte auch die Möglichkeit einer freiwilligen Ausreise gehabt, sicher weniger belastend, jedoch nicht in Anspruch genommen.

      Alle treu Schauenden zu uns, der österr. Steuerzahler wird´s schon richten, notfalls wird der Unterhalt mit Suiziddrohungen umgesetzt.

      Ihre Untergriffe sind mir und sicherlich vielen anderen Postern egal, aber wenn Sie Freude daran haben toben Sie sich ruhig weiter in Ihrer eloquenten Weise aus.

  30. Anton Aushecker (kein Partner)
    11. Oktober 2010 12:04

    @ORF: "Dementsprechend realitätsfremd, skurril und von Wunschdenken geprägt waren die Wortmeldungen."
    Und ich habe mich um 00.00 noch gewundert, warum ich anscheinend nach den ersten Sätzen Christian Rainers eingeschlafen bin...

    Vielleicht hat der ORF eh bei Michael Fleischhacker angefragt gehabt und dieser dann dankend abgewinkt, um nicht den Pausenclown spielen zu müssen. Wurde der Tagebuchautor nicht gefragt? Der darf wahrscheinlich nur mehr im linksmarxistischen Club 2 den Pausenclown geben. Martina Salomon fiele mir noch ein, aber da ist wahrscheinlich die "Freundschaft" des ORF für Brandstätter außen vor.

    Zum Wahlergebnis bleibt mir nur zu sagen: Weitermachen, Lemminge! Wir sollten eine Unterberger-Ortner-und-Gesinnungsfreunde-Partei gründen. Rechtsliberal, auf dem Boden von Anstand und Ethik und weit ab jeden Etatismusses.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:17

      Christian Rainer ist ja auch hauptberuflich Pausenclown, warum sollte man jemand anders einladen?

  31. Heri (kein Partner)
    11. Oktober 2010 12:04

    Was ich gestern auch "cool" fand: Da behaupten doch glatt die Journalisten und "Politexperten" im ORF, dass für das Ausländerproblem (das es ja laut Grün gar nicht gibt!) nicht die SPÖ-Wien sondern die Bundesregierung schuld dran seien.
    Wahrscheinlich hat deshalb die SPÖ mit Kopftüchl-trägerinnen ihren Wahlkampf bestritten... und wahrscheinlich sind deshalb die roten Gemeindebauten in den letzten Jahrzehnten mit kaufkraft-strotzenden Ausländern besetzt worden.

    Und dann der Profil-Heini, der meint, es gäbe gar kein "echtes" Ausländerproblem. Neeeein, sicher gibt's keins... Wenn man zum Hofer geht oder auch auf der Straße sieht man eh keine Kopftüchl-weiber. Vielleicht ein paar. Aber nur in den Arbeiterbezirken wie: 2, 3, 5, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 20, 21, 22... Aber sonst ist Wien eh die die reichste Stadt auf Erden.

    Eigentlich ein Wahnsinn, was man da zu hören bekommt. Und das nach einem so klaren Wahlziel. Die leiden unter Gehirnwäsche pur...

    Ich freu mich jetzt schon auf die Wahlen 2013
    Freundschaft, Genossen!

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Oktober 2010 12:14

      Wen ein Journalist nicht weiß, dass einzig Häupl an der Übererfüllung der Migrationsquote in Wien die Schuld trägt, dann sollte er sich sein Lehrgeld zurückzahlen lassen.

    • Da Haze (kein Partner)
      11. Oktober 2010 12:17

      Ich glaube mich verbindet eine Eigenschaft ganz stark mit den Unterbergerfans: Der Masochismus.

      Während ich mir jeden Tag den Unterberger antue, dürfte der durchschnittliche Unterberger Fan jeden Tag ORF glotzen nur um sich über jedes als links interpretierbare Detail aufzuregen.

    • Heri (kein Partner)
      11. Oktober 2010 12:28

      Hr. Hase,

      Mit dem ORF-Masochismus haben Sie recht:
      Nur der ORF hat den Auftrag eben NICHT eine bestimmte Färbung zu vertreten. Und das noch mit Zwangszahlungen.
      Aber toll, dass Sie es jetzt auch verstehen/zugeben. Hätte ich mir von Ihnen ehrlich nicht gedacht!

  32. f.m.
    11. Oktober 2010 11:45

    Ich bin zwar alles andere als ein Marek-Fan, aber als Vizebürgermeisterin ist sie mir tausend mal lieber als die Vassilaku.
    Denn: Besser es liefert die ÖVP dem Häupl die gesuchte Mehrheit als die Grünen.

  33. Reika42 (kein Partner)
    11. Oktober 2010 11:20

    Die Zusammensetzung der "Expertenrunde" war ein Skandal! Der Korrespondent der Süddeutschen, wahrlich nicht als Blatt der Konservativen verschrien, war in dieser Runde noch das neutralste Element. Der Effekt war, dass man das Wahlergebnis ausschließlich über die Ausländerdiskussion erklären wollte und damit den wahren Grund total aussparte.

    Den Wienern dämmert so langsam was sie der Rote Filz kostet und die Mehrheit will daher den Sumpf trockenlegen. Alle habens kapiert, nur unsere Oppositiosspatzen nicht. Die trillern weiter, ganz freiwillig, das SPÖ-Lied über die Zusammanarbeitsunmöglichkeit mit den Freiheitlichen.

    Weiter so, und Strache benötigt nach der nächsten Wahl eh keinen Allianzpartner mehr.

    • Heri (kein Partner)
      11. Oktober 2010 11:48

      Naja, der Öko von der Süddeutschen hat aber auch einen Stiefel daher-geredet wie zB:
      "Wien ist ja so reich, das kann sich alles leisten" oder "die Nazi-Partei FPÖ".
      Aber richtig: Er war wahrscheinlich noch der neutralste Linke... :-)

    • Da Haze (kein Partner)
      11. Oktober 2010 12:21

      Klar und den Sumpf der roten Sozialisten legt man mit den blauen Sozialisten trocken. Ich habe diese Frage schon unten gestellt: Wenn es nur darum ging der SPÖ zu schaden und den Sumpf trocken zu legen - warum nicht BZÖ?
      Diese Partei hätte sich wenigstens ein bisschen Liberalismus an die Fahnen geheftet und dümmer als Haze und Co. sind die Mitglieder wohl auch nicht.

      Stattdessen schimpft der angebliche Liberale auf die roten Sozis und wählt die blauen Sozis. Weil Sozialismus und Freunderlwirtschaft ist böse, aber halt auch nur wenn er von links kommt.

    • Norman Bates
      11. Oktober 2010 12:36

      @Da Haze

      Sie haben schon recht mit den linken und blauen Sozialisten.

      Nur das BZÖ hat (leider) mit dieser Parteihistorie absolut keine Chance. Die können einen auf noch so liberal machen, kommen sie damit beim Wähler nicht durch.

      Die breite Masse der Leute denkt sich "bevor ich die orange ex-Haider-Truppe wähle, wähle ich lieber gleich den Strache".

  34. inside
    11. Oktober 2010 10:34

    Die Blauen, Schwarzen und Grüninnen werde hoffentlich das Wahlrecht in Wien ändern, bevor sich die beiden Letzteren von den Roten kaufen lassen, wobei der Kaufpreis an der Geschenk-Grenze angesetzt werden wird (müssen).

    Sollte die Eintrittskate in das Posten-Karussell am Rathausplatz aber ein Verzicht auf eine Wahlrechtsänderung bedeuten, dann bin ich gespannt, wer als erster umfällt.

    Ich tippe auf die ÖVP. :-(

    • Alexander Renneberg
      11. Oktober 2010 11:20

      da liegen sie wohl richtig. leider.
      amen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 11:53

      Eine Wahlrechtsreform über die Köpfe der SPÖ hinweg wäre tatsächlich wünschenswert. Aber ich glaube dafür sind die drei Oppositionslangeweiler zu feig.

    • Josef Maierhofer
      11. Oktober 2010 15:17

      @ Schnabeltierfresser

      Wie wäre es, wenn die SPÖ selbst diese Wahlrechtsreform mittragen würde, man wird ja wohl noch Fehler beheben dürfen, wenn man sie einsieht, oder ?

      Wie wäre es, wenn auch die SPÖ zu einer Menschenpartei mutieren würde ? Oder können Apparatschiks einfach nichts sehen, nichts erkennen und daher auch nichts verbessern ?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 16:40

      Oh, was ich gar nicht wusste, die Oppositionsparteien haben sich sogar notariell zu einer Wahlrechtsreform verpflichtet. Na da bin ich ja gespannt.
      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/562556/

  35. Tertullian (kein Partner)
    11. Oktober 2010 10:25

    es gibt eine großartige Koalition der Verlierer mit Vize-BM Marek
    in keinem Bezirk hat irgendeine Partei die Absolute - gut so
    die Wahlvolkzustimmung für die Roten beträgt 30%, für die Blauen 15%
    die system- oder präponentenablehnende Wahlvolkmehrheit ist absolut erdrückend
    ein einziger Spitzenkandidat ist echter Wiener!
    wollen die Wiener wieder einmal einen engagierten Wiener als BM?
    da bleibt nur Strache

  36. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    11. Oktober 2010 10:24

    Spannend wird nur mehr die Frage des zweiten ÖVP-Ressorts. So wie sich Marek generiert, klingt es nach dem Frauenberger-Ressort, aber natürlich um die Personal-Agenden erleichtert. Kultur ist natürlich eine Bank, da nur ein verschwindend kleines Budget im Spiel ist, auch wenn von ja-aber-liberaler Seite gerne ein anderer Eindruck erweckt wird.

    Eine kleine Korrektur möchte ich schon anbringen: mir ist kein einziger Journalist aufgefallen, der der ÖVP einreden wollen, sie wäre nicht links genug gewesen. Allerdings waren sich die Kommentatoren einig, dass Marek als Persönlichkeit die Glaubwürdigkeit für ihre Law-and-order-Wahlkampflinie fehlte. Das ist ein kleiner, feiner Unterschied.

    Ich lasse mich aber gerne informieren, wenn ich was übersehen habe.

  37. Neppomuck (kein Partner)
    11. Oktober 2010 10:14

    Wiewohl Wahlen kein Intelligenztest sind, darf man sich drüber freuen, dass die Wiener bewiesen haben, im Schnitt klüger zu sein als ihre Meinungsmacher.
    Was der Wähler im Ansatz erkannt hat, blieb den "Creme-de-la-Creme-Journaillisten" selbst nach vollendeten Tatsachen verborgen.
    "Dumm" (verstanden als "mangelnde Erkenntnisbereitschaft") der, wo immer noch an seine eigene Propaganda glaubt, auch wenn die Ereignisse ihn längst eines Besseren belehrt haben sollten.

    Da hilft auch kein "Gigerl-Karo" am Sakko oder die absurde Grundhaltung zweier Politologie-Soziologie-"Gurus", deren Motto "die Rückschlüsse wurden (u.a.) von mir gezogen, die Tatsachen haben sich danach zu richten" sicher keinen linken Phönix aus der Asche der Realität heraus helfen wird.

    Mal sehen, ob wenigstens die "Qualitätszeitungsmacher" aus den Fehlern der Sub-Boulevard-Zeitungsmacher(innen) wie Fellner und Eva D. zu lernen verstehen.
    Wahrscheinlich(er) ist, dass sie weiterhin auf Liebedienerei den (einstigen) Großparteien gegenüber setzen werden und im Fahrwasser der künftig zu erwartenden Erfolge der Freiheitlichen sich und die Reichweiten ihrer Blätter in bewährter Weise den Parteikassen von Rot und Schwarz prostituieren werden.

  38. Hochwürden (kein Partner)
    • RB (kein Partner)
      11. Oktober 2010 10:18

      Rot und Grün sollten sich nicht zu früh freuen.
      Es könnte sich auch eine türkisch/muslimische Partei etablieren......
      Nicht heute, nicht morgen aber vielleicht übermorgen.

  39. Josef Maierhofer
    11. Oktober 2010 09:41

    Gestern habe ich die Leviten für die ÖVP gelesen.

    Für die mit einem blauen Auge davongekommene SPÖ, die sich mit massivem Steuergeldeinsatz und sicher verfolgenswerten Korruptionen, etc., mit den 'all inklusive' Briefstimmen von Spitälern und Altersheimen, mit dem Mittel Machtmißbrauch und Drohnung, mit allem irgendwie wahlwerblich Verwertbarem knapp über die Linie gerettet hat, gebe ich auch eine kurze Lesung.

    Werte GenossInnen !

    Geben Sie die dunklen Geschäfte mit Korruption und Steuergeldmißbrauch auf, hören Sie auf damit, Leute ins Land Wien zu rufen, mit denen nur das AMS befasst ist und die Schulausschüsse, wenden Sie sich den Arbeitern zu, vielleicht kann Ihnen Hundtorfer dabei helfen, das wieder zu lernen, lernen Sie rasch wieder Österreicher zu werden und sich für Österreich einzusetzen, geben Sie der Arbeit wieder ihren Stellenwert und wenden Sie sich gegen das Schmarotzertum, lernen Sie sparen und beenden Sie die Geldverschwendung, räumen Sie die Leichen aus den Kellern, verabschieden Sie sich von Ihren kriminellen Genossen und den Privilegierten, die es eigentlich in einer sozialdemokratischen Partei gar nicht geben dürfte, halten Sie sich an die österreichischen Gesetze und versuchen Sie nicht, diese ständig zu umgehen und zu brechen, glauben Sie nicht, mit Kasperln an den Hebeln der Macht Positives zu schaffen, sondern geben Sie die Macht an kompetente Leute, die Verantwortung tragen können, machen Sie reale Geschäfte mit den Gemeindebetrieben und nicht illusorische auf Steuergeldkosten über Gebühr, beenden Sie die Parteibuchpolitik und machen Sie eine Bürgerpolitik und vieles andere mehr, was schon früher kritisiert wurde !

    Stellen Sie sich so auf, daß Sie für die Wiener und für alle Wiener da sind als Mehrheitsstadtregierung, entfernen Sie den Bürokratismus schleunigst aus den Magistraten und alle Doppelgeleisigkeiten, hören Sie auf Parteibuchposten zu vergeben, sondern vergeben Sie Qualifikationsposten in der Gemeinde Wien, führen Sie die notwendige Verwaltungsreform durch und geben Sie sich transparent und für den Bürger schlüssig, wenn Sie die nächste Wahl unbeschadet überleben wollen.

    Kommen Sie allen politischen Gruppen der Stadt und den Bürgeranliegen offen und ehrlich entgegen und weisen Sie nur dann ab, wenn die sachlichen Gründe das ergeben, meist verlangen die ehrlichen Bürger ohnehin nur Mögliches !

    Trennen Sie die sozialistische Partei Wiens von der Gemeinde Wien und vermischen Sie das nie mehr !

    Vielleicht werden Sie als sozialdemkratische Partei Wiens wieder zu einer Partei für Menschen, derzeit sind Sie eine menschenferne Parteidiktatur.

    Für die FPÖ gäbe es auch einige Empfehlungen, die ich gleich verlesen möchte.

    Durch die Besetzung bürgerlicher Standpunkte sind Ihnen Stimmen von der ÖVP zugeflogen, sind bei Ihnen auch Nichtwähler wieder aktiv geworden.

    Bei aller Freude über die Zuwächse, ist dennoch sofort mit der Zukunft zu beginnen, es bleibt keine Zeit in Wien.

    Ihre Aufgaben sind weitere Zuwächse, damit Sie als von der SPÖ Ausgegrenzte ein Gegengewicht bilden können. Sie haben eine Legislaturperiode für die Aktivierung der Nichtwähler, die mit etwa 40% ein großes Resevoir bilden, für das Mitarbeiten im Stadtparlament und für den Aufbau von Werkzeugen, sollte tatsächlich einmal der Bürgermeister von dieser Partei gestellt werden. Alles braucht Zeit, nicht unbedingt extra Geld, aber Konsequenz.

    Es wird Ihnen von der SPÖ, und das ist Ihr direkter Mitbewerb, Rechtsextremismus vorgeworfen, was Sie deutlich entkräften müssen. Heimattreue, Ordnung, Anstand, Gesetzestreue, Fleiß, etc. sind ja Werte, die Sie stets vertreten haben, wie das auch mit Illegalen ist und mit Zuwanderung von Menschen, die wir nicht brauchen können, auch da stehen Sie in Österreich richtig an der eigentlich bürgerlichen Position, die die ehemaligen 'Bürgerlichen' fast zur Gänze (Ausnahme Frau Fekter) abgegeben haben.

    Nehmen Sie Ihre Verantwortung für Österreich wahr und reihen Sie sich nicht ein die Reihe der Versagerparteien, halten Sie Disziplin und denken Sie an die Zukunft Österreichs. Sie haben derzeit eine ganz wichtige Funktion inne.

    Mit 40% in Wien wird man Sie nicht mehr ausgrenzen können, lassen Sie nicht locker !

    • Da Haze (kein Partner)
      11. Oktober 2010 10:04

      Genau, das mit dem Rechtsextremismus behauptet nur die SPÖ...
      Da gab es ja nie auch nur die geringsten Kleinigkeiten wo die arme verfolgte FPÖ an Rechtsextremismus anstreifen würde, üble Verleumdung. Ich spreche hier auch keineswegs von den ungustiösen Plakaten oder Comics, da gibt es wesentlich handfestere Dinge. (Verbindungen zu B&H Netzwerken, Küsselconnection, div. RFJler usw.)

      Aber wir wissens eh, alles Anpatze von den bösen Linken. Ich hoffe wirklich, dass die FPÖ mal ein wenig ihre Regierungsqualitäten beweisen darf. Vielleicht geht dann auch den Spinnern hier mal ein Licht auf. "ohoo wir sind so liberal, der böse Sozialismus, na da wählen wir doch einfach die FPÖ" Die sind natürlich keineswegs Sozialisten...
      Ich kann nur empfehlen mal auf eine FPÖ Kundgebung zu gehen, dann lasse ich mir gerne noch einmal etwas über die linken Sozialschmarotzer und Leistungsunwilligen erzählen. Gut von denen stehen vielleicht ein paar bei den Demonstranten, die Mehrheit von den Menschen die hier alle so tief verachten (Leistungsempfänger aus diversen Gründen, verwahrlost usw.) wird man mit Bier und FPÖ Fahne in der Hand beobachten können.

      Ach ja weil ja hier alle den Denkzettel so hochstilisieren - warum hat keiner zur Wahl des BZÖ aufgerufen? Nicht weniger Denkzettel als Strache aber im Gegensatz zum blauen Sozialisten zumindest liberale Ansätze. Hier ging es niemals um einen Denkzettel. In Wahrheit hat Strache (und zuvor Rosenkranz) hier, bei den angeblich Liberalen, genau das Herz getroffen. Liberalismus ist hier nur ein feiges Deckmäntelchen. Hier geht es um Rechtskonservativismus, nicht mehr. Das wäre auch ok, aber dann sollte man sich das auch eingestehen und sich nicht hinter Hayek Versatzstücken, einem angeblichen Wirtschaftsliberalismus oder gar einem allgemeinen Freiheitsbegriff verstecken.

      Selbst einer der sich als Paradeliberaler inszeniert versteckt in seinem Parteiprogramm ganz ungeniert Privilegien für seine Berufsgruppe, vermutlich sieht er sie als sachlich gerechtfertigt an. Kürzungen für alle, nur für die Juristen darf es natürlich schon Höchstlohn und Fixanstellung sein. Das nur nebenbei, die RPÖ ist ohnehin eine Lachnummer.

    • Josef Maierhofer
      11. Oktober 2010 10:51

      @ Da Haze

      Rechtsextremismus, arme verfolgte FPÖ.

      Es ist zumindest so, daß man den Rechtsextremismus im Sinne der Nazizeit bereits schubladisieren kann, die letzten Nazisaurier sterben gerade weg, auch die, die in der SPÖ geschpützt wurden unter Kreisky dorthin gebracht wurden in die Partei.

      Ich denke, wir müssen schon immer ein waches Auge haben, daß nach dem Verbotsgesetz so was nie wieder passiert, was im und vor dem 2. Weltkrieg passiert ist. Dazu gehört meiner Meinung nach auch linke Parteidiktatur und der sind wir zonenweise auch schon sehr nahe gekommen, vor allem in Wien.

      Auch ich hoffe, daß die FPÖ einmal zeigen kann, was sie gelernt hat und mitbringt und das allein verantwortlich.

      Es ist aus einer Oppositionsrolle heraus immer leichter zu kritisieren, weil man ja die Verantwortung darüber nicht bis zur letzten Konsequenz übernehmen darf und auch nicht muß.

      Bleiben wir fair und korrekt und akzeptieren wir die Menscen und Stimmen in Wien !

      Was ich einmahnen wollte, habe ich ja getan.

  40. Alexander Renneberg
    11. Oktober 2010 09:39

    wie sagte der herr "gio" hahn gestern:

    diese niederlage muss in den letzten 6 monaten passiert sein.

    da muss man tatsächlich sitzen wenn man das hört oder liest.

    ist der mann noch zu retten?

  41. brechstange
    11. Oktober 2010 09:31

    Die Parteifunktionäre haben jeglichen Blick für das Notwendige, den nachhaltigen Erfolg verloren, die blicken nur mehr auf ihren eigenen Nutzen. Wenn man bemerkt, dass die unvermeidliche Erosion einsetzt, dann versucht man mit Hilfe von Koalitionbildungen zu verhindern, vom Futtertrog der Macht verstoßen zu werden.
    Das ist wie beim Aufstieg und Fall der Buddenbrooks.

    Und dann? Dann hängt das Funktionieren der Demokratie davon ab,
    wie wettbewerbsfähig und frei die Bürger entscheiden können, was wieder abhängig von der Meinungs- und Medienfreiheit ist. Die Medienfreiheit ist in Österreich zur Zeit nicht besonders gut bestellt.

  42. terbuan
    11. Oktober 2010 09:12

    Wertkonservativer Sie schreiben:

    "Eine neue, breite und zukunftssichere politische Bewegung in die Wege zu leiten, organisatorisch sowie personell aufzubauen und wirksam werden zu lassen, halte ich für fast aussichtslos.........."

    Eine Knochenarbeit fürwahr, ein steiniger Weg ohne Erfolgsgarantie aber,
    unterschätzen Sie das Internet nicht, es ist heute schon das Medium, wo man mit dem geringsten Einsatz die größe Reichweite und Resonanz erzielen kann!
    Über diese Schiene muß eine Bewegung laufen, die in Österreich und auch anderswo etwas bewegen will!

  43. Ritter vom Kapall
    11. Oktober 2010 08:59

    Offenes SMS an Marek: "Wer mit Hunden ins Bett geht, wird mit Flöhen aufwachen!"

    Liebe Christine Marek!

    Diese Sprichwort hat sich gestern eindruckvoll bewahrtet. Leider warst Du mit der Strasser-Partie, die in diesem Wahlkampf offensichtlich das Sagen hatte, äußert schlecht beraten und vielleicht solltest Du mein Mail auch gleich an den Bundesparteiobmann weiterleiten, denn er ist wohl dafür verantwortlich, daß diese Dilettanten die ÖVP in Wien ruinieren. Sie haben weder handwerklich noch inhaltlich einen blassen Schimmer von urbaner Politik.

    Wer den regierenden Bürgermeister plaktiert, ein Programm für die Familienstaatssekretärin schreibt, in dem die Worte Familie und Jugend nicht einmal vorkommen, geschweige denn Vision oder Forderungen für die kommenden Generationen formuliert werden, zeigt, daß er keine Ahnung hat. Schon lange vor dieser Wahl hat es Warnungen gegeben - diese wurden aber in Strasserscher Manier - Hände falten, Goschen halten - niedergebügelt. Die Rechnung für die Beseitigung der Flöhe hat der Wähler gestern ausgefertigt. Es tut einen g'standenen ÖVPler massiv weh, dies miterleben zu müssen. Und es tut persönlich weh, weil Du bis dato eine große Zukunftshoffnung warst. Beweise, daß Du es noch bist, und trenne Dich von diesen unsäglichen Leuten!

    In Verbundenheit

    AL

    • Alexander Renneberg
      11. Oktober 2010 09:22

      ähmmmm, welche strasser partie?

    • Ritter vom Kapall
      11. Oktober 2010 11:12

      Die Strasser-Pratie:

      Karin Holdhaus: ehem. Pressesprecherin des Innenministers Ernst Strasser, nun Kandidatin für den Gemeinderat und enge Beraterin von Marek

      Christoph Ulmer: ehem. Kabinettschef von Innenminister Strasser, Eigentümer der für den Wahlkampf verantw. Werbeagentur

      Philipp Maderthaner: ehem. Mitarbeiter der ÖVP-NÖ, der Bundespartei und nun Organisationschef in der ÖVP Wien, von J. Pröll persönlich in die ÖVP Wien entsandt.

      Näher Infos finden sich z. B. auch in der heutigen "Die Presse", Seite 5 ganz unten.

      Ich erinnere auch an die Nominierung von Ernst Strasser als EU-Spitzenkandidat - die Stimmen hat aber der mit Herz und Hirn kämpfende Othmar Karas gewonnen!!!

    • Xymmachos
      11. Oktober 2010 13:21

      Lieber AL,
      aber dumm ist die Frau Marerk schon selber, nicht wahr? Daß sie auch charakterlos ist, hat sie mit ihrem Nicht-Rücktritt nach der gestrigen Wähler-Watschen ja bewiesen.

  44. Celian
    11. Oktober 2010 08:58

    Bezeichnend war auch die wiederholte Begründung Häupls, warum die SP verloren hat: weil die Wähler nicht mobilisiert werden konnten. Lag also doch am Wähler und nicht an der Politik. Häupl sollte mal darüber nachdenken, ob Strache nicht doch damit recht at, wenn er von der Arroganz der Macht in der SP spricht.

    In der Kuscheldiskussion für Linke im Zentrum hat der Korrespondent der Süddeutschen auch alle Klischees die man +über die FPÖ sagen konnte, in geballter Form losgelassen. Tja, die Wähler der FP das ist halt ein Haufen Rechtsradikaler aus dem Bildungsprekariat, wieder ist es der Wähler der nicht klug genug ist, die Richtigen zu wählen. Es fällt den Links-Intellektuellen gar nicht auf, daß sie laufend Andersdenkende pauschal für blöd hält und gleichzeitig Sarrazin vorhält, der von genetisch bedingter Intelligenz spricht. Wie präpotent muß man sein.

    Für die Linke sind immer zuerst die Anderen verdächtig. Einen Fehler selbst einzugestehen, liegt ihnen nicht. Das ist das große Problem der Linken.

  45. cmh (kein Partner)
    11. Oktober 2010 08:50

    Ein Kellnerpunkt für AU (nach Torbers Tante Jolesch)

    Wenn in einer Runde von Kaffeehausliteraten nach einer die ganze Nacht währenden Diskussion einer die Sache zusammenfasst mit: "Also Eins plus Eins ist Zwei!" und wenn dann der Kellner von hinten zum Tisch kommt und ungefragt sagt: "Da hams ganz recht Herr Doktor!" - dann wurde ein Kellnerpunkt erzielt.

    Ganz schön schwer übrigens.

    Also mein Kellnerpunkt für AU.

  46. APM (kein Partner)
    11. Oktober 2010 08:46

    Ein sonniger, wundervoller 10.10.2010. Sonnige Gesichter bei HC, traurig herabhängende beim Rest unserer geliebten Volksvertreter. Und das, wo man doch so untadelige Arbeit geleistet hat! Undank ist des schlechten Volkes Lohn!
    Excellente Erklärung dafür am späteren Abend. Ein untrüglicher Beweis dafür, wie wichtig Manche und bestimmte Frauen im Journalismus bzw. in der Politik sind!

    Ps: Schönstes Ergebnis: A.U. gibt seine Meinungen vorzeitig für arme Leser, die sich die Partnerschaft nicht so leisten können - frei! War an dieser Änderung vielleicht der Wahlausgang maßgeblich beteiligt?

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 08:57

      Natürlich war der Wahlausgang Grund dafür. Wie sich dieser allerdings daran beteiligen konnte bleibt in den Tiefen der Syntax verborgen.

      Beteiligt waren am Wahlausgang sicher die Poster dieses Bloggs. Warum sollte man noch Meinungsumfragen Gehör schenken, wenn man die Meinung vieler hier fundiert präsentiert bekommt.

  47. thomas lahnsteiner
    11. Oktober 2010 08:02

    ein sittenbild der verkommenen linken szene hat gestern der ORF bei "im Zentrum" dargestellt...da sitzen sie unsere "top journalisten", abgehoben und präpotent und tragen ihre "richtige" gesinnung in larmoyanter weise vor sich her..da ist die näselnde tante vom standard..linksgrün bis auf die knochen, die "süddeutsche" speerspitze vom völkischen beobachter der PC, der profil-chef, dessen blatt schon bessere zeiten gesehen hat, und zum drüberstreuen die tante von "heute", deren intellektuelles niveau genau dem gossenblatt entspricht, das sie herausgibt....
    man kennt sich, duzt sich und die heimische "elite" eint, dass sie alle irgendwie am Tropf der SPÖ oder von raiffeisen hängen....und immer die gleichen phrasen
    dreschen....
    ein schauerliches bild dieser parallelgesellschaft, von dem man sich bald vor grausen und langeweile abwendet

    • RB (kein Partner)
      11. Oktober 2010 08:16

      @thomas lahnsteiner
      Bin vollkommen Ihrer Meinung. Ein schauerliches Bild.....
      Ca. 15 Minuten habe ich es ausgehalten zuzuschauen und zu hören,
      dann war mit meine Nachtruhe wichtiger.
      Nicht auszuhalten, dieses dümmliche, niveaulose Gequatsche.

    • Wertkonservativer
      11. Oktober 2010 08:32

      Hab's - weil zu müde - aufgenommen und werde mir dieses Grusical heute Nachmittag anschauen; vielleicht wird mir ein frühes Achterl über die Auslassungen der vereinigten linken Journalisten-Mafia hinweghelfen.
      Besten Dank jedenfalls für Ihre Vorwarnung!

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 09:51

      Der ORF hat ja auch Bilder von der FPÖ-Abschlußveranstaltung am Donnerstag gezeigt, inklusive einer kurzen Einblendung des Polizeiaufgebotes, das die "gebildeten, demokratischen, weltoffenen" Gegendemonstranten zeigte, so sind ja lt. Medienmeinungen Rot/Grün.
      Wurden eigentlich SPÖ oder Grün-Veranstaltungen irgendwo derart massiv von FPÖ-Anhängern gestört, wie es für FPÖ-Veranstaltungen üblich ist?

    • Beatrix R (kein Partner)
      11. Oktober 2010 13:53

      Warum sich über mitelmässige Pseudointerlektuelle Journalisten (und oder Politiker) ärgern, wenn Navy CIS am zweiten Rotfunkkanal viel spanneneder ist!?! :-))

    • Zooropa (kein Partner)
      11. Oktober 2010 17:51

      Aber es gibt immer mehr Politiker, die sich "outen" und zu erkennen geben, daß sie die Welt genauso sehen, wie OttoNormal (siehe Seehofer, heute). Und die Politkaste reagiert verschreckt mit der üblichen Empörtheit, aber weiß plötzlich nicht mehr, ob sie ihn zurück zwingen soll in den Maulkorb oder dieser Versuch bereits den eigenen Untergang einleitet. Ein nervöser Haufen, der plötzlich die nackte Angst hat vor dem schon abgeschriebenen Souverän. Das Volk macht plötzlich das, was es schon lange nicht mehr gemacht hat, es rückt zusammen und spricht mit einer Stimme.

    • Gerhild Baron
      11. Oktober 2010 20:18

      Es war ein Treffen des linken Boulevard, das man fassungslos verfolgen konnte.
      Noch fassungsloser macht die täglich offener zur Schau getragene und jedes Minimum des Anstandes entbehrende Einladungs-Politik des ORF zu
      Diskussionsrunden.

  48. Alexander Renneberg
    11. Oktober 2010 07:20

    hatte ich zwar gestern schon gepostet, ist aber heute noch aktueller:

    unsere politiker setzen sich leidenschaftlich für den kleinen mann ein.
    wo bürger war, soll nun der kleine mann sein.
    man reden den menschen so lange ihre schwäche und ihre hilfsbedürftigkeit ein, bis sie es glauben.
    dann preist man ihnen die vorzüge des starken, versorgenden staates. so redet man die menschen schwach, um den staat stark zu machen.
    dass selbstbestimmte, freie staatsbürger auf diesem weg wieder zu abhängigen untertanen werden, fällt niemandem auf, am wenigsten den verantwortlichen politikern.
    freie menschen brauchen keine staatlichen wohltaten - es genügt ihnen schon vernünftig regiert zu werden.
    quelle: hans olaf henkel: der kampf um die mitte.

  49. Markus Theiner
    11. Oktober 2010 06:55

    Die ÖVP mag vor der Wahl mittels Abschiebungen wieder für Recht und Ordnung eingetreten sein (oder zumindest so getan haben). In Wien ist aber nicht Fekter angetreten, sondern Marek.

    Das ist wohl eines der größten Probleme der Wiener ÖVP: Sie wird immer nur (leider zu recht) als Außenstelle der Bundespartei wahrgenommen und setzt auch wenig auf Themen, die etwas mit der Gemeindepolitik zu tun haben. Während sonst an allen Ecken und Enden die Landesparteien gegen die eigene Regierungspartei Opposition betreiben.

    Nachdem die ÖVP Wien also einerseits selbst nichts inhaltlich anzubieten hat bietet sie andererseits eine gute Gelegenheit eines immer mal wieder reizvollen Dämpfers für die Bundes-VP. Sich Erfolge der Bundespartei anrechnen zu lassen ist schwerer. Weil die weniger leicht übertragen werden. Und weil es weniger davon gibt.

  50. Reinhard (kein Partner)
    11. Oktober 2010 06:04

    Die "personelle Blutauffrischung" wäre wirklich mehr als notwendig, aber genau das ist das Problem der "etablierten" Parteien: Die geradezu inzestuöse Abschottung der parteifeudalen Adelsfamilien vor Einflüssen von außen. Nachwuchs mit frischen Gedanken, oder schlimmer noch, kritischen Attitüden wird ins Leere laufen gelassen, Adelskinder mit brauner Halskrause und Eltern, bei denen man sich gerne eine solche holen möchte, bekommen die Posten und Pöstchen im Duftkreis der Futtertröge zugeschoben, enthusiastische Jungfunktionäre mit querdenkerischem Potenzial werden maximal Bezirks- oder Gemeindekassier oder wenden sich irgendwann angeekelt vom großen A**kriechen ab. Das System ist festgefahren, und scheinbar ist es mehr als notwendig, dass sich Konkurrenten zu den bestehenden Vereinen bilden, um diese Granitblöcke zu zerbrechen. Die zwei größten Gefahren sind nur, dass erstens auch dort wieder die machtbesessenen Drängler zum Futtertrog des persönlichen Vorteils in kürzester Zeit die Macht übernehmen und die enthusiastischen Visionäre ins Eck stellen (Wir wissen ja alle: jede Revolution frisst ihre Kinder) und zweitens, dass sich damit eine neue Partei ebenso schnell dem System anpasst und von ihm assimiliert wird, was ihren Ruf extrem schnell beschädigen würde (vor allem, wenn man bedenkt, dass sich alle gekauften Medien mit Geheul auf eine Partei werfen werden, die ihnen keine Millioneninserate schenkt und ihre großen Finanzierer angreift - man beißt nicht nur nicht jene Hand, die einen füttert, man beschützt sie auch bellend und Zähne fletschend).
    Eine schwere Aufgabe, und jene, deren Interessen endlich mit starker Stimme vertreten gehören, sind jene, die vor lauter wertschöpfender Arbeit keine Zeit haben, sich auch noch um Politik zu kümmern. Ob für uns wieder etwas dabei herauskommt oder nur ein weiterer Haufen machtbesessener Taschenfüller den Weg nach oben probiert... wer weiß. Ob das System der Parteien das Beste ist, bleibt fraglich.

  51. Segestes (kein Partner)
    11. Oktober 2010 05:52

    Zum Thema ORF-Wahldiskussion "Im Zentrum":
    Die einzige Diskutantin, deren Verstand weitestgehend nicht in einem
    alternativen Paralleluniversum geerdet gewesen zu sein scheint,
    war Eva Dichand (gekauft oder nicht).

    Der ebenfalls anwesende, linksrabiate Österreichhasser
    von der Süddeutschen, scheint beim ORF übrigens ein
    Dauerabo abgeschlossen zu haben. Oder gehört er quasi schon
    zum Inventar, solcher lachhaften, realitätsfernen, medialen
    Scherbengerichte?
    Er ist zumindest ein offensichtlich unverzichtbarer Stichwortgeber
    wenn es darum geht, die Freiheitlichen nach wichtigen Wahlen,
    als de facto Nazitruppe hinzustellen - der ORF selbst traut sich das
    ja nicht in der Klarheit, deshalb dieses altbekannte Spiel über
    die Bande.

    Die "Diskussionsrunde" war jedenfalls das übliche, gegenseitige
    Bauchpinseln von ideologisch weitestgehend kompatiblen
    Medienvertretern.
    Die Proponenten unserer Medienschickeria, erzählten sich also zum
    x-ten Mal gegenseitig, was sie gerne hören möchten.
    Sei es noch so ein realitätsferner Schmonzes aus dem
    Wolkenkuckucksheim.

    Lustig übrigens die zahnlückerte BessermenschIn,
    Ober-Xanthippe und Sirtaki-Grüne aus Wien:
    Die faselte bei einer Ansprache vor ihrem Fußvolk,
    doch tatsächlich etwas von, "Wenn Recht zu Unrecht wird,
    dann wird Widerstand zur Pflicht".
    Übersetzt: Wenn den Grünen und ihren linksfaschististoiden
    Sturmtrupps das Wahlergebnis nicht passt, dann machten die
    sich eben ihre eigenen Gesetze?
    Oder wie darf man es sonst verstehen, dass ein nicht genehmes
    Wahlergebnis, einfach zu "Unrecht" erklärt wird?
    ^^

    PS: Schön übrigens, dass man zu so
    einem aktuellen Thema, auch als Nicht-Krönchen-Inhaber,
    von Anfang an seine Meinung beisteuern darf :)

  52. Wertkonservativer
    11. Oktober 2010 05:22

    Zunächst zu jak und fosca: Respekt, Respekt: um 1 Uhr früh bin ich gerade im Tiefschlaf-Stadium; da ist mir auch die wichtigste Wahl ziemlich "wurscht"!

    Nun zu den - wie immer wieder fundierten - A.U.-Analysen hinsichtlich der Politsituation in unserem Lande, aber auch zu den vielen intelligenten Beiträgen der Mitblogger:
    Ja, liebe Freunde, wie soll es nun wirklich weitergehen? Die beiden Mittelparteien werden von uns argumentativ" zerbröselt" und - mehr oder weniger - in den Polit-Orkus verdammt. Die FPÖ scheint mir - trotz des fulminanten Wien-Erfolges -nicht reif genug, um eine (die?) führende Kraft in unserem Lande zu werden; dazu sind viele ihrer Grundsätze und Ziele zu unausgewogen, und, nehmt alles nur in allem, gerade für uns "Wertkonservative" eigentlich nur in geringem Maße kompatibel.
    Eine neue, breite und zukunftssichere politische Bewegung in die Wege zu leiten, organisatorisch sowie personell aufzubauen und wirksam werden zu lassen, halte ich für fast aussichtslos; dazu sind die Meinungen zu geteilt, die Zurufe oft zu dissonant, die Beweggründe zu verschieden, die Kräfte wohl zu schwach!
    Quintessenz für uns alle:
    Es ist leichter, Fehler aufzuzeigen und zu bekritteln, als mit meist wenigen Gleichgesinnten aktiv und wirksam auf ein erkanntes Ziel hinzuarbeiten. Es ist daher wohl klüger, bereits bestehende und in vielen Politschlachten erprobte Organisationen durch Ideen-Nachschub und personelle Blutauffrischung wieder fähig zu machen, unseren Wertvorstellungen gemäß ordentliche Politik zu betreiben.
    Ich meine natürlich in erster Linie die ÖVP; ob die FPÖ in ihrer relativen Einseitigkeit und Inhomogenität in nächster Zukunft wirklich imstande sein wird, sich zu einer staatstragenden Kraft zu entwickeln, wage ich zu bezweifeln.
    Hough, ich habe gesprochen (muss aber nicht recht haben)!

    • brechstange
      11. Oktober 2010 08:58

      Es braucht viel Arbeit, Knochenarbeit. Wer ist bereit dies zu tun?

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 09:38

      @Wertkonservativer: Ihre Argumentation, die FPÖ wäre nicht reif genug, Ziele seien zu unausgewogen etc., ist zwar etwas eleganter als die Häupl´sche Ausgrenzung, trotzdem wollen auch Sie über ein Viertel der Wählerstimmen ignorieren! Die SPÖ hat ja aus der Ausgrenzungspolitik von Vranitzky nichts gelernt, die FPÖ wird weiter wachsen. Häupl wäre gut beraten von Schüssel zu lernen, die FPÖ ins Boot zu holen, und auf diese Weise wieder zu stutzen, anders wird es nicht funktionieren!
      Dass man mit einer Änderung der Politik versucht, die davongelaufenen Wähler zurückzuholen, ist ja nicht anzunehmen. Ich höre es schon wieder: Man müsse die Ängste der Leute ernst nehmen, man müsse den Leuten dies und das erklären, usw.! Also das gleiche Wischiwaschi wie seit Jahren, geschehen wird nichts!
      Und an eine echte Blutauffrischung in der ÖVP werden Sie doch nicht wirklich glauben.

    • RB (kein Partner)
      11. Oktober 2010 10:13

      "Man muss den Leuten die Ängste nehmen, etc. blabla..."
      Die Furcht ist da, und das mit recht.
      Was "man" muss, ist, den Menschen ihre Wienerstadt wieder zu geben.
      Die Politik hat auf (fast) allen Ebenen versagt, nicht nur in Ö, auch in D und anderen europ. Ländern. Es wurden die Grundbedürfnisse und Grundvoraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben mit Füßen getreten.
      Ja ich glaube, dass die meisten Politiker gar nicht wissen, was die Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben sind. Bildungsdefizit an allen Ecken und Enden. Verblendete Ideologie, Indoktrination und Machterhalt um JEDEN Preis.....

    • Wertkonservativer
      11. Oktober 2010 14:40

      @ Kurt22:

      meine FPÖ-Kritik war nicht ausgrenzend gemeint, schon gar nicht gegen die Wiener FPÖ-Wähler gerichtet! Ich habe hier in den letzten Tagen wiederholt meine Zustimmung zu etlichen FPÖ-Schwerpunkten ausgedrückt, nur schlägt mein bürgerliches Herz doch noch immer für meine politische Heimat, eben die ÖVP. Ich glaube halt einfach nicht, dass die FPÖ eine wirkliche Heimat für mich und die vielen bürgerlichen Gleichgesinnten werden kann. Ist sicher subjektiv, doch aus meiner langen Erfahrung heraus wahrscheinlich eher zutreffend.
      Also bitte: Nichts für ungut, werter Kurt22

    • Kurt22
      11. Oktober 2010 15:52

      @Wertkonservativer: Ich bitte Sie, ich werde Ihnen doch keine Diskussion übelnehmen!
      Auch meine politische Heimat war die ÖVP, mein Handerl hat sich gestern etwas gesträubt, aber trotzdem Blau angekreuzt. Was hätte ich sonst tun sollen? Ich gebe aber zu, es war eine reine Proteststimme.
      Ich meinte nur, dass es im Endeffekt aufs Gleiche kommt, wenn man sagt, mit der FPÖ kann man nicht, weil die ideenlos und nicht reif genug ist (womit Sie auch Recht haben), oder eben wie Häupl nur zu sagen "Mit denen nicht!". Und er wird mit Hilfe von Schwarz oder Grün genauso weiterwurschteln wie bisher.
      Übrigens sind etliche Blaue (auf Bezirksebene) sehr wohl um einiges kreativer und ideenreicher als der blaue Wahlkampf.

  53. jak (kein Partner)
    11. Oktober 2010 01:13

    die wiener haben die mehrheitsdiktatur abgewählt - kompliment !

  54. fosca
    11. Oktober 2010 01:00

    Bestens analysiert, denn man konnte sich über die RatSCHLÄGE - im wahrsten Sinne des Wortes - der linxlinken Journaille (allen voran diese wahnwitzige Standard-Chefredakteurin, wo kommt denn die her?) an die ÖVP bei dieser absolut unausgewogenen ORF-Diskussionsrunde nicht einmal mehr wundern, sondern nurmehr verzweifelt an den Kopf greifen.
    Da paßt es, wenn diesem Öffentlich-Rechtlichen ein zweitklassiker Sender wie z. B. ATV immer mehr die Themenführerschaft abjagt.

    Zu Marek: eigentlich wäre sie rücktrittsreif, aber wenn sie wenigstens verhindert, daß Häupl in Wien ein rot-grünes Wahnsinnsexperiment eingeht, dann ist mir selbst diese Wahlverliererin recht!





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