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Deutschland hui, Amerika pfui

Noch vor einem Jahr haben viele prophezeit, dass die USA als erste aus der Krise kommen werden, Deutschland hingegen war von Katastrophenprognosen begleitet. Heute liegen die Amerikaner erschöpfter denn je darnieder, während in Deutschland ein neues Wirtschaftswunder explodiert. Ein totaler Rollentausch.

(Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“. Diesmal ist sie dem Thema „Die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland“ gewidmet.)

„Unglaublich, aber wunderschön“ kommentiert Andreas Scheuerle, Volkswirt der DekaBank, die deutsche Entwicklung. Prognosen sprechen von einem Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent. Der Geschäftsklimaindex steigt und steigt. Im Jahresschnitt 2010 dürfte es so wenig Arbeitslosigkeit wie zuletzt 1992 geben.

Die Amerikaner hingegen leben in einer anderen Welt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 9,5 Prozent, unter Einschluss jener, welche die Jobsuche schon aufgegeben haben, jedoch schon bei geschätzten 17 Prozent. Vor Suppenküchen haben sich die Schlangen verdoppelt. Der Wert vieler Häuser ist halbiert. Es gibt Gemeinden, die wieder erlauben, was sie früher streng verboten haben, nämlich dass Menschen im Auto wohnen. Andere Regionen stellen den Busverkehr ein. Vier Bundesstaaten sind überhaupt pleite. Eine deutliche Mehrheit der US-Bürger erwartet heute bei einer Umfrage, dass es ihren Kindern schlechter geht als ihnen. Und der Gipfel der Demütigung: Indische Call-Center-Betreiber verlegen Tausende Arbeitsplätze in die USA, weil dort das Lohnniveau rasch sinkt, in Indien aber allein 2010 um zehn Prozent steigt.

Was ist da los? Österreichern wird die damals von vielen belachte Prophezeiung des großen Ökonomen Erich Streisslers einfallen, der lange vor der Krise prophezeit hatte, dass den Amerikanern 40 dürre Jahre bevorstehen. Sein Argument: In den USA macht nicht nur die Regierung Schulden – was den Europäern bekannt vorkommen muss –, sondern das tun auch die privaten Haushalte. Diese sind hingegen in Deutschland und auch Österreicher große Sparmeister.

Während das US-Budget in den 90er Jahren noch Überschüsse aufwies, setzte unter George W. Bush und erst recht Barack Obama eine Schuldenpolitik sondergleichen ein. Regierung und Notenbank pumpen auch heute noch ununterbrochen neue Dollar in den Markt, während Deutschland schon strikte Sparmaßnahmen beschlossen hat. Während die USA 60 Milliarden für die Rettung von General Motors ausgegeben haben, hat Deutschland letztlich die Opel-Hilfe verweigert. Die USA beschließen ausgerechnet in der Krise eine teure Ausdehnung des teuersten Gesundheitssystems der Welt. Deutschland hingegen hat das gesetzliche Rentenbeginnalter auf 67 hinaufgesetzt.

Vor allem aber: In den USA ist es so gut wie sicher, dass es bald Steuererhöhungen geben wird (natürlich mit dem üblichen Verkaufstrick „Mehr soziale Gerechtigkeit“). In Deutschland diskutiert die Regierung über eine Senkung oder zumindest Vereinfachung der Einkommensteuer.

Preisfrage: Wo werden Investoren eher neue Jobs schaffen?

PS: Was nach Redaktionsschluss der Kolumne noch passiert ist: Obama  kündigt plötzlich Steuererleichterungen für Kapitalinvestoren an. Was so gar nicht in die gesamte linke Politik seiner ersten Jahre passt. Was aber immerhin erste Lernfähigkeit andeutet. Und der Österreicher fragt sich: Wer traut einem Werner Faymann diese Lernfähigkeit zu?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 07:19

    Zu früher Morgenstund fält mir hiezu nur eines ein:
    Die USA geben Milliarden (billions) für unerwünschte (unnötige) Kriege aus, Deutschland gibt Milliarden für unerwünschte (unnötige) Einwanderer aus, beide mit Geld, das sie nicht haben. Daher beide pfui!

  2. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 09:16

    Ich fürchte allerdings, dass Deutschland in den nächsten Jahrezehnten stark abbauen wird. Die Sozialausgaben werden rasant steigen, da die bildungs- und arbeitsresistente Schicht auch durch weiteren Zuzug von Migranten breiter wird, die jetzt noch in der Wirtschaft tätigen gebildeten und fleißigen Leute einmal in Pension gehen. Wenn dann die Generation "Ey Mann", die Ihre Bildung aus RTL II und Ähnlichem bezogen hat, für die Schulabschlüsse unnötig waren, da sie Popstars werden wollten, dann wird´s eng für Deutschland.
    Und wenn dann noch die EU genug Geld für die Rettung der PIG-Staaten aus Deutschland kassiert hat, schaut es auch traurig aus. Nachdem man in Deutschland vor den Problemen die Augen genauso verschließt wie hierzuland (siehe Sarrazin), stimmt zwar die Momentaufnahme, aber die Zukunft schaut nicht gerade rosig aus.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 15:41

    Ja spinnen die Deutschen!
    Da schreibt ein SPD Politiker ein Buch.
    Noch bevor dieses Buch erschienen ist, noch bevor dieses Buch gelesen wurde, schreit die Vereinigte Linke (SED - SPD – KPD – Grüne) Deutschlands auf und die Bundeskanzlerin und der Westerwelle geben ihren unnötigen süßsauren Senf dazu.
    Was ist geschehen: ein guter Mann der SPD schreibt, dass die vielen Moslems in Deutschland ein Problem sind oder werden.
    Der gute Mann schreibt nicht, dass der Moslem oder die Muslime ein Problem für Deutschland sind oder werden, nein er schreibt, dass die vielen Moslems mit ihren hohen Geburtenraten eine extrem hohe Belastung des Sozialstaates sind.
    Er schreibt weiter, dass viele der Migranten nicht willens sind die deutsche Sprache zu lernen, und dass viele der Zuwanderer schlechte Schulergebnisse erbringen und daher am deutschen Arbeitsmarkt in Zukunft wenig bis keine Chancen haben und im besten Fall Sozialhilfeempfänger werden.
    Der SPD Mann schreibt weiter: viele der Zuwanderer wollen sich nicht oder können sich nicht integrieren.
    ***************************************************

    Die Zuwanderer aus der Türkei wollen einerseits in Deutschland leben, den von den Deutschen hart erarbeiteten Wohlstand mitkonsumieren, aber nichts oder nur wenig dazu beitragen, dass dieser Wohlstand erhalten bleibt.

    Andererseits wollen die Türken ihre Kultur, ihre türkischen Eigenheiten, die die Türken genauso wie jedes andere Volk haben, voll ausleben und lehnen alles Deutsche ab, ja sie verachten die Lebensart der Deutschen.

    Die Moslems stellen ihre Religion über alle anderen Weltreligionen als die einzige wahre und lassen keine andere Religion in ihren moslemischen Ländern zu. Aber sie, die Moslems, wollen in allen Ländern der Erde Religionsfreiheit und Moscheen und Minarette errichten.

    Die in den siebziger und achtziger Jahren in Deutschland angekommenen Spanier, Portugiesen, Italiener und Jugoslawen haben sich integriert ohne alle ihre spezifischen Eigenheiten abzulegen.
    Viele dieser Gastarbeiter haben es zu Wohlstand gebracht und leben heute in Deutschland. Die anderen sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt und beziehen für ihre Arbeit in Deutschland aus Deutschland eine Rente.

    Vieles von dem oben Angeführten ist eins zu eins auf Österreich übertragbar.

    Daher muss ich mich als Österreicher fragen:
    Ja spinnen die Österreicher?

  4. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 09:08

    Wozu braucht Faymann Lernfähigkeit? In den Eingeweiden der SPÖ kennt er sich aus, und das reicht. Der Rest kann ihm eigentlich wurscht sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 16:00

    Undine 02. September 2010 15:50
    Man faßt sich an den Kopf und fragt sich: Kann das wahr sein, daß in einem aufgeklärten Land im 21. Jahrhundert ein Mann--- im Fall Thilo Sarrazin, nicht irgendeiner!--- wichtige Funktionen verlieren soll, weil er gewagt hat, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen über ein höchst gravierendes Problem, nämlich das der ausufernden Zuwanderung und ihre verheerenden Folgen.

    Daß dieser Mann wegen der Feigheit und Uneinsichtigkeit der deutschen Politiker auf dem Altar des Gutmenschentums geopfert werden soll, kommt einer endgültigen KAPITULATION vor dem ISLAM gleich.
    Undine 02. September 2010 15:50
    Man faßt sich an den Kopf und fragt sich: Kann das wahr sein, daß in einem aufgeklärten Land im 21. Jahrhundert ein Mann--- im Fall Thilo Sarrazin, nicht irgendeiner!--- wichtige Funktionen verlieren soll, weil er gewagt hat, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen über ein höchst gravierendes Problem, nämlich das der ausufernden Zuwanderung und ihre verheerenden Folgen.

    Daß dieser Mann wegen der Feigheit und Uneinsichtigkeit der deutschen Politiker auf dem Altar des Gutmenschentums geopfert werden soll, kommt einer endgültigen KAPITULATION vor dem ISLAM gleich.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 07:11

    Die Wirtschaftspolitik in Deutschland lässt sich nicht so einfach mit jener der USA vergleichen. Da sind schon Bevölkerungszahl und Exportanteil am BNP ganz anders. Ausserdem haben die USA immer noch die Weltleitwährung Nr. 1 und auch die starke private Verschuldung durch den massiven privaten Gebrauch von Kreditkarten machen einen Vergleich schwer. Wenn in den USA die Geldmenge vergrössert wird, dann wird durch das bescheidene Sparbewusstsein tatsächlich die Wirtschaft angekurbelt (= mehr Güterproduktion, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen), während in Deutschland in einer ähnlichen Situation fleissig gespart wird, somit Geld vorerst bei Sparbüchern und in Wertpapieren landet.

    Zur letzen Frage von Herrn Dr. Unterberger:
    "Wer traut einem Werner Faymann diese Lernfähigkeit zu?"
    Meine Antwort: Ich nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorW. Mandl
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 11:09

    "....während in Deutschland ein neues Wirtschaftswunder explodiert."

    Das halte ich schon für etwas übertrieben, denn
    1. setzt die derzeitige Wachstumsrate auf tiefem Vorjahrsniveau auf
    2. ist der Aufschwung schuldenfinanziert (der staatsnahe jedenfalls)
    3. kann man die Nachhaltigkeit erst in einigen Monaten beurteilen

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSOKs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. September 2010 10:03

    Sg Herr Unterberger,
    heut schreiben Sie doch etwas verkürzt zur Finanz-Weltlage. Sie koppeln die Wirtschaften von einander ab. Sie sehen nur mit dem Mikroskop.
    Schreiben, denken Sie doch über die "Binsenwahrheit". Die als solches keine ist, sondern ökonomische Wahrheit. Die Auswirkungen der US amerikanischen Wirtschaftsentwicklung treffen mit größter Wahrscheinlichkeit auch auf Europa. Mag Europas Wirtschaft noch so stark sein, wie man uns heute einzureden versucht, werden die Trends hier herüber schwappen. Mit einer Zeitverschiebung von 2 - 4 Jahren. Zuerst nach Deutschland, mit timelag 3 Jahren dann auch auf Österreich. Wir können gegensteuern, die Segel besser setzen. Aber der Wind bleibt gleich stark. Die Finanzkrise ist noch lange nicht ausgestanden. Sie wird uns treffen, vielleicht nicht auf dem linken Fuß. Wenn wir nicht eisern sparen, die notwendigen Änderungen im Verwaltungssystem endlich durchführen, dann wird es uns ordentlich erwischen. Glauben Sie wirklich die in Ihrem letzten Absatz erwähnte "Läuterung" des perversen Linken Obama. Kann einer glauben, daß aus einem Linken ein vernünftiger Kapitalist wird?
    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr.


alle Kommentare

  1. aspasia
    • cmh (kein Partner)
      03. September 2010 20:22

      Bitte gestatten Sie mir die Frage, wie man auf Aspasia als Nick kommt?

      Ist es Neuplatonismus, die Angst von einem Mob zerrissen zu werden oder einfach ein gewisses Faible für Alexandrien?

      Ich habe diesen Winkel bisher nicht für sehr belebt gehalten.

    • Undine
      03. September 2010 21:05

      @cmh

      Ich erinnere mich, vor vielen Jahren ein Buch mit demTitel ASPASIA gelesen zu haben. Sie war eine griechische Hetäre zur Zeit des Perikles, der sie später sogar geheiratet hat. Hetären waren zur damaligen Zeit höchst gebildete, sehr geistreiche, vermutlich auch schöne Frauen, an deren Meinung auch Männern wie dem Perikles viel gelegen war.

    • cmh (kein Partner)
      04. September 2010 10:41

      Danke Undine.

      Und entschuldigung Aspasia, wieder einmal habe ich Sie mit Hypatia verwechselt.

  2. Segestes (kein Partner)
    03. September 2010 14:56

    Lächerlich und asozial, das ausgeweitete Gesundheitssystem als Argument gegen das Schuldenmachen zu bringen, aber die um ein Vielfaches kostenintensiveren Kriege, welche die USA weltweit führen, zu verschweigen.

    Und dass eine Anhebung des Pensionsantrittsalters als etwas visionäres angepriesen wird, wo doch jeder Volksschüler sich an seinen 10 Fingern abzählen kann, dass dadurch Arbeitsplätze zerstört und nicht geschaffen werden, ist der Gipfel der Ignoranz, die diesem Artikel leider innewohnt.

    Die 32-Stunden-Woche gehört her - ohne vollen Lohnausgleich, außer im alleruntersten Einkommensbereich.
    Das schafft Arbeitsplätze, erhöht die Lebensqualität des Einzelnen und die Wirtschaft wirds auch verkraften.

    Ich persönlich habe während meines Studiums an einer berufsbegleitenden FH einen 32-Stunden-Arbeitstag gehabt. Ich kann nur sagen: Schöner als in dieser Zeit, hatte ich es bis dahin noch nie. Das Mehr an Freizeit, hat den Einkommensverlust spürbar ausgeglichen.
    Ich arbeite schließlich um zu leben, und lebe nicht um zu arbeiten.

    Und noch etwas: Die Schuldenmacherei in den USA durch Private, ist nichts anderes als die konsequente Fortsetzung der wirtschaftsliberalen Maxime, die da lautet: Konsum, Konsum, Konsum!
    Seit die einschlägigen Apologeten auch hierzulande ihr Unwesen treiben, steigen bei uns, wie jeder weiß, die Privatkonkurse massiv.
    Denn wir heißt es doch so schön: Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut. Oder anders formuliert, der Privatmann, dessen Löhne seitens der Wirtschaftstreibenden nie freiwillig erhöht werden würden, soll über exzessive Schuldenmacherei, genau diese Wirtschaftstreibenden am Leben erhalten.
    Gewinnen tun bei diesem Spielchen fast nur die Banken und das Großkapital.
    Ein fürwahr tolles Spielchen.

    • SOKS (kein Partner)
      03. September 2010 15:21

      Manches kann ich gut manches schlecht finden an Ihrem Beitrag.
      Ihre Leistungsfähigkeit mit einem 32 Stunden Tag ist vorbildlich.

      Da nun mal die Roboter und minderqualifizierte Zuzügler uns die Arbeit abnehmen, können wir uns auf höhere Aufgaben konzentrieren. Durch die Bildungsmaßnahmen seit 1974 müßte Ihre Theorie ja stimmen. Wir müssten weniger arbeiten, mehr Freizeit haben. Nichts gegen gute Freizeit. Freizeit kostet Geld. Kegeln, Kaffeehaus, Fischen, Tennis, Bücher. Der weltgrößte Industrie-Automatisierungskonzern in Frankreich (bei dem ich Einblick habe) hat den direkten Vergleich. Einmal Industrie-, andermal Ländervergleich und andermal Arbeitszeitverteilung. In fast allen Branchen vom Auto bis zur Mehlproduktion. Er kommt aber zu einem anderen Ergebnis als Sie.
      Ich bin immer vorsichtig bei Aussagen, die mit persönlichen Erfahrungen untermauert werden. In der Marktforschung in der BRD nannte man das Poppenbütteln, "Ich habe eine Tante in Poppenbüttel, die trinkt täglich 4 Tassen Kaffee, ergo auch alle anderen (wer nun, die Tanten...)".
      Der Verkaufsmarkt ist leider heute abgekoppelt vom Käufermarkt. Beispiel: Honda produziert heute 6 Mio Motorräder pro Jahr. Umsatz-Rückgang um über 20 % in Europa im letzten Jahr. Riesenwachstum aber bei Honda in Indien und Fernost. Arbeitszeiten dort 48 Stunden i.d. Woche. Honda hat sich schon längst von Europa abgekoppelt, würde ich so machen. Wenn ich hier eine Honda gerne kaufen würde, könnte ich sie andererseits in kürzerer Zeit mit Ersparnissen kaufen. Mit Kredit: lieber in Osteuropa und Fernost als hier. Den Banken ist es wurscht ob ichs bezahlen kann, dort. Hier muss ich sozus. 2 Arbeitstellen nachweisen dafür. Das erleben wir gerade in Ungarn auch. Noch mehr Freizeit bedeutet auch: noch mehr freie Zeit zum Ärgern über unsere transzendentalen Verhältnisse.

    • Segestes (kein Partner)
      03. September 2010 16:20

      OK, 32-Stunden-ArbeitsWOCHE :D

      Zu den Rückschlüssen aufgrund persönlichen Erfahrungen:
      Meine persönlichen Erfahrungen sind dermaßen vielschichtig, dass ich mir einbilde, durchaus (relativ) allgemein gültige Aussagen treffen zu können, wenn es darum geht, was sich der Mensch so vom Berufsalltag vorstellt. (4 Jahre der Kindheit in Südafrika verbracht + Metallerlehre in Österreich + eine vom AMS teilfinanzierte Lehre/Umschulung zum EDV-Techniker + Abendschule für technische Informatik, zeitgleich bei Magna am Fließband und im Lager gearbeitet + viele sauteure eigenfinanzierte Wifi-Kurse im Bereich Programmierung + 1 Jahr USA bei Qualcom als Elektroniker + 1/2 Jahr in Südafrika als IT-Berater + 4 verschiedene Anstellungen in Österreich im IT-Bereich + FH für Industriedesign, Schwerpunkt IT usw. usw. usw.)

      Und ich bin keine 60, sondern 30.
      Relativ viele Erfahrungswerte, für so eine kurze Zeitspanne,
      würde ich meinen.

      PS: Zur Zeit arbeite ich ca. 50 - 65 Stunden in der Woche,
      werde dafür aber von Dezember 2010 bis Juni 2011 zuhause sein,
      und mich meinem zeitintensiven Hobbys widmen können.
      DAS ist für mich Lebensqualität und nicht alle zwei Jahre ein neuer 5er BMW ^^

    • Segestes (kein Partner)
      03. September 2010 16:23

      Hui, schon wieder:
      "aufgrund persönlicher Erfahrungen", statt "persönlichen"

    • Segestes (kein Partner)
      03. September 2010 16:29

      So, jetzt wirds peinlich:
      "meineN Hobbys", natürlich

      Wer noch mehr Fehler findet, darf sie behalten
      ;)

      PS: Interessant übrigens, dass die Mehrzahl von "Hobbys",
      in der deutschen Sprachen nicht "Hobbies" ist.
      Aber das nur nebenbei :)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      04. September 2010 10:15

      Tja, Lebensqualität, ein Schlüsselwort. Wenn alle die Lebensqualität auf der Rechnung hätten, würden viele Diskussionen hier andes aussehen.

      Aber leider steht ja ausschließlich Kohle im Mittelpunkt und dient für alles als Rechtfertigungsgrund, egal, bei welchem Thema.

  3. NC (kein Partner)
    03. September 2010 13:07

    > Preisfrage: Wo werden Investoren eher neue Jobs schaffen?

    Na in den USA. Haben sie ja ein paar Zeilen darüber eh beschrieben. Ich kann mich erinnern als Indien DAS Armenhaus der Welt war. So ändern sich die Zeiten... Das ist wahrlich eine schallende Ohrfeige für Amerika!

    Auch der Schöller-Bleckmann Chef hat gestern im TV bekräftigt, wie toll es in USA ist, weil dort die Arbeiter sogar einfordern 60h arbeiten zu dürfen!

  4. Reika42 (kein Partner)
    03. September 2010 11:31

    Sieht man sich die letzten 20 Jahre Japan an, so muss man daraus lernen, dass ewiges Schuldenmachen niemanden weiterbringt. Aber die Amerikaner verehren ihren Keynes noch immer als Säulenheiligen ohne jemals dessen zweiten Teil seiner Theorie zu beherzigen. Nämlich in besseren Zeiten Schulden auch zurückzuzahlen. In dieser Beziehung sind "unsere" Politiker leider kaum besser.

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 11:48

      Nicht nur die Amerikaner verehren (oder praktizieren zumindest) Keynes.

      Auch ein gewisser Stephan Schulmeister rät dazu, auf Teufel-komm-raus Schulden zu machen, Schulden, und noch einmal Schulden, dann sei die Wirtschaftskrise schon behoben. Gestern erst hab' ich eine Rezension für sein neues Buch gelesen ...

    • inside
      03. September 2010 12:01

      Gratuliere.
      Aha! Sie sind der eine, der das gekauft hat!

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 12:20

      Sie, inside, was unterstellen Sie mir da?

      Ich hab die Rezension gelesen, aber sicher nicht das Buch - und von "kaufen" ist da ganz sicher keine Rede, nosiree.

    • inside
      03. September 2010 13:18

      Brav! Simplicius, brav!

  5. Stachel (kein Partner)
    03. September 2010 11:24

    Deutschland hat erst kürzlich die Mehrwertsteuer von 16 auf 19% erhöht. Soviel zu den deutschen "Steuersenkungen" (ich stelle mir lebhaft den "Aufstand" vor, wenn bei und die MWSt. auf 23% angehoben würde). Und die USA stünden wohl heute hochweiß da, wenn sie nicht in den letzten 7 Jahren insgesamt etwa eine Billion (1000 Milliarden) Dollar in den sinnlosen Irak-Krieg hineingepulvert hätten. Und Obama traut sich nicht, Bush vor ein Kriegsgericht zu stellen oder ihn zumindest an den Gerichtshof in Den Haag auszuliefern.

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 11:50

      Eine Auslieferung von Amerikanern an internationale, nicht-amerikanische Gerichte ist für jeden US-Politiker die einfachste und billigste Methode, politischen Selbstmord zu begehen - egal, aus welcher Partei er oder sie kommen mag. Solche Auslieferungen werden daher erst dann en vogue werden, wenn unabhängige Zeugen belegen können, daß die Hölle zugefroren ist.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. September 2010 12:31

      @Stachel
      "würde" oder "wird", das werden wir noch sehen...
      Und der österreichische "Aufstand" wird (oder würde) auch österreichisch ausfallen: Motschgern am Stammtisch, hämische Reden im Parlament, ein paar dümmliche Plakate, allgemeines Sudern im Volke und beschwichtigende Berichtbestattung der Hofmedien. Ein paar Prozente Minus vom Stimmvieh (deshalb auch lieber Verfassung brechen als die Grauslichkeiten vor Wahlen bekannt zu geben), eine rekordmiese Wahlbeteiligung, etwas Gesülze von "Vertrauen der Bürger" und wenn gar nichts mehr geht Jubelmeldungen im ORF über den vorbildlichen Staatshaushalt der fleißigen und anständigen Österreicherinnen und Östereicher mit und ohne Migrationshintergrund und die sicheren Pensionen bis 2258.
      Und dann fünf oder zehn Jahre höhere USt blechen. Also bis zur nächsten Erhöhung...

  6. Brigitte Kashofer
    03. September 2010 10:50

    Und flugs wird Sarrazin in die rechte Schublade gesteckt. Da kann er noch so lange SPD-Mitglied sein, für Linke sind Andersdenkende eben ganz einfach rechtsextrem. So lassen sie sich leichter bekämpfen, ohne dass man erst umständlich auf Argumente eingehen und differenzieren muss.
    Auch der Kampf zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten (beides eindeutig linke Parteien) wurde damals schon auf diese Formel vereinfacht.
    Es bleibt zu hoffen, dass Sarrazin nicht der letzte deutsche Dissident ist!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      03. September 2010 14:45

      In dieser Kolumne ging's zwar nicht um Sarrazin, aber das ist Ihnen ja wurscht.

  7. SOKs (kein Partner)
    03. September 2010 10:03

    Sg Herr Unterberger,
    heut schreiben Sie doch etwas verkürzt zur Finanz-Weltlage. Sie koppeln die Wirtschaften von einander ab. Sie sehen nur mit dem Mikroskop.
    Schreiben, denken Sie doch über die "Binsenwahrheit". Die als solches keine ist, sondern ökonomische Wahrheit. Die Auswirkungen der US amerikanischen Wirtschaftsentwicklung treffen mit größter Wahrscheinlichkeit auch auf Europa. Mag Europas Wirtschaft noch so stark sein, wie man uns heute einzureden versucht, werden die Trends hier herüber schwappen. Mit einer Zeitverschiebung von 2 - 4 Jahren. Zuerst nach Deutschland, mit timelag 3 Jahren dann auch auf Österreich. Wir können gegensteuern, die Segel besser setzen. Aber der Wind bleibt gleich stark. Die Finanzkrise ist noch lange nicht ausgestanden. Sie wird uns treffen, vielleicht nicht auf dem linken Fuß. Wenn wir nicht eisern sparen, die notwendigen Änderungen im Verwaltungssystem endlich durchführen, dann wird es uns ordentlich erwischen. Glauben Sie wirklich die in Ihrem letzten Absatz erwähnte "Läuterung" des perversen Linken Obama. Kann einer glauben, daß aus einem Linken ein vernünftiger Kapitalist wird?
    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. September 2010 12:00

      Nur aus Linken werden wirkliche knallharte Kapitalisten, nicht solche Weicheier mit sozialem Gewissen und Hang zum Mäzenatentum, nein, richtige waschechte Scrooges, so wie sie es aus Marxens Kapital gelernt haben, wie so ein Kapitalist sein muss.
      Deswegen lassen sich Ex-Sozen so schön in Unternehmen als Manager einsetzen, weil sie sich jetzt plötzlich auf der anderen (bisher ersehnten und lang erneideten) Seite des Kapitals wiederfinden und dort so richtig den knallharten zigarrerauchenden Unterdrücker raushängen lassen können.
      Genug Beispiele für diesen Wandel lassen sich finden...

      Ach ja, 2-4 Jahre glaube ich weniger, ich habe die Vermutung, dass es uns bereits nächstes Jahr mit voller Wucht treffen wird. Das global vernetzte Wirtschaftssystem beschleunigt die Auswirkungen von Schockwellen rasant. Und es gibt noch ein paar Blasen, die nur auf das Platzen warten - und eine Menge Leute, die fette Gewinne einstreifen können, wenn sich die Leute in der Sicherheit eines Aufschwungs wiegen, während schon jemand die Nadel spitzt um "vollkommen unerwartet" und "quasi über Nacht" die nächste Blase zum Platzen zu bringen...

    • SOKs (kein Partner)
      03. September 2010 15:02

      to: Reinhard

      es ist genau so wie Sie schreiben. "die Leute, die sich in Sicherheit wiegen" schreiben Sie. Um diese geht es. Vornehmlich auch um die, die dazu ihr Bestes geben und heute schön reden. Die Omnipotenz der Gaukler aus dem globalen Finanzsystem werden unterstützt durch die Regierungsverantwortlichen. Die uns eigentlich schützen sollten und ihre "Erfolge" lügenhaft verbreiten: z.B. Wirtschaftswachstum ganz toll (s. gestrige Veröffentlichungen) - es wird statt 1,7 beeits 1,9 sein. Bei Umsatz von 1 Mio Euro also 19.000 statt 17.000.

  8. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    03. September 2010 08:30

    Ja, tatsächlich, in Deutschland explodiert ein neues Wirtschaftswunder. Hat sich Sarrazin etwa geirrt?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. September 2010 09:21

      Das Licht des entgegenkommenden Zuges würde ich nicht als Wunder bezeichnen. Das hohe Wachstum generiert sich aus dem billigen Geld. Wenn nun Deutschland so schnell so stark wächst, können Sie sich ja selbst ausrechnen, wie hoch die Inflationsraten sein werden.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. September 2010 12:14

      Ich sehe da auch kein Wirtschaftswunder, nur schuldenfinanzierte Rettungsaktionen, um die Menschen in Sicherheit zu wiegen. Nur so lassen sie sich weiter auf dem Weg des schuldenfinanzierten Lebens halten. Und denken nicht darüber nach, dass schon morgen alles futsch sein könnte, denn die Große Staatsratsvorsitzende wird es schon wieder richten.

      Unterbergers Jubel kann ich nicht nachvollziehen, denn Deutschland bewegt sich beständig abwärts - ein Land, in dem Menschen zu einem Vollzeitjob eine staatliche Unterstützung bekommen, um die Höhe der Sozialhilfe zu erreichen, bewegt sich meines Erachtens nach nicht auf einer Erfolgswelle. Da müssen Leute ständig steigende Steuern abführen, um indirekt andere Arbeitsplätze zu subventionieren - das ist kein Wirtschaftswunder, das ist Zahlenspielerei, auf die gleiche Weise gab es in der DDR Vollbeschäftigung. Oder wie der alte Witz ging: Alle haben einen Job, aber nur einige auch Arbeit.

      Und etwas fällt mir noch zu Unterbergers Jubel ein, Deutschland hätte keine bankrotten Unternehmen wie GM gespritzt. Nein, aber bankrotte Banken (von denen vielleicht wieder etwas zurückkommt) und bankrotte EU-Staaten (von denen nie mehr etwas zurückkommt, außer momentan Hass und Hetze). Wenn die USA von GM-Mitarbeitern wieder Steuern kassieren, führt Deutschland noch immer Milliarden südwärts ab und kann sich bespucken lassen, weil es Waffen an Griechenland liefert, die es selbst bezahlt hat, nur um seine Exportdaten zu schönen...

  9. Philipp Starl (kein Partner)
    03. September 2010 08:27

    Streissler ist einer der letzten Ökonomen in Österreich, der wirklich Ahnung von Wirtschaft hat, gefragt wird er nie, bezeichnend.

    Ad rem: wen wundert die Entwicklung? Die USA setzen ihren Europäisierungsprozess, der in den 30ern begann, nahtlos und mit erhöhtem Tempo fort. Schon jetzt betrachten sich doch die USA und Europa in Wahrheit als ein Land, genannt Westen. Tatsächlich sind die Amerikaner die Töchter und Söhne der Europäer und die Zeit macht vergesslich, sodass zumindest die Elite in den USA schon lange verlernt hat, was die Grundwerte Freiheit, Eigentum und Selbstverantwortung bedeuten.

    Nicht mehr lange und "der Westen" wird erfahren, was passiert, wenn man diese Grundwerte derart penetrant und offen missachtet.

    • Kurt22
      03. September 2010 10:31

      Wozu soll man Streissler fragen, wenn man Attac hat!

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 11:52

      Oder wenn schon nicht Attac, dann wenigstens Stephan Schulmeister. Selber Inhalt, nur die Verpackung ist anders.

  10. harald steiner (kein Partner)
    03. September 2010 08:26

    Das ist jetzt etwas OT, aber hat irgendjemand den SPIEGEL-Artikel über die Peak Oil Studie der Bundeswehr gelesen? Wie es scheint, beginnen sich manche Regierungsbehörden endlich Sorgen zu machen, wie eine Welt mit Rohölverknappung aussehen könnte. Die Rede ist von internationalen Machtverschiebungen, verstärkte Abhängigkeit von Färderländern, Angriffe auf die Demokratie von innen, und einem möglichen Trend zur Planwirtschaft. Etwas verstörend, vor allem, weil man der Meinung ist, das Märkte sich immer selbst regulieren können.

    Das ist im Prinzip alles nicht neu, und ich denke, dass dies ein weiteres wichtiges Argument dafür ist, den Ausbau alternativer Energieformen zu forcieren. Leider aber finden solche Ideen nicht überall Anhänger und werden als 'Sozialismus' abgelehnt, wodurch die Entwicklung unnötig aufgehalten wird. Für denkende Menschen ein weiterer Beweis, das ideologische Verbohrtheit in die Sackgasse führt.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. September 2010 08:28

      Nunja, nach neuesten Schätzungen reicht das Öl noch mindestens 300 Jahre...

    • harald steiner (kein Partner)
      03. September 2010 08:32

      Dann wissen Sie ja mehr als die Erdölindustrie...

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. September 2010 09:20

      Je nach Sichtweise. Kommt darauf an, ob man die Erdölreserven, die man erst vom Sand trennen muss, mitzählt.

      Das Erdöl wird uns auf jeden Fall nicht so schnell ausgehen.

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 11:54

      Erdöl gibt's noch genug, keine Frage. Die Frage ist nur, wie lange wird man sich die Förderung noch leisten können? Denn Ölvorkommen in der Tiefsee oder der Arktis sind halt teurer zu erschließen als etwa eine Ölquellen in der arabischen Wüste.

      Vielleicht sollten wir alle vorsorglich reiten lernen. Pferde wird es noch geben, auch wenn es unerschwinglich geworden sein wird, die letzten Ölvorkommen auszubeuten.

    • cmh (kein Partner)
      03. September 2010 12:47

      Vielleicht gelingt es, das in der Karibik schwimmende Öl wieder abzuschöpfen? Wäre ja möglich.

      Nichtsdestoweniger ist und bleibt es ein Blödsinn, in 300 (sollen es 500 sein) Jahren das abzufackeln, was 3Mio Jahre zu seiner Bildung gebraucht hat.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      03. September 2010 14:52

      Zum angeblichen Peak-Oil wird A.U. sicher bald eine Kolumne schreiben, in der er mit seiner gewohnten Expertise zeigen wird, dass es keinen Peak-Oil gibt und nie einen geben wird, weil es sich um ein Hirngespinst linker Hysterikerinnen handelt. Und wenn es doch einen gibt, ist das für Österreich auch kein Problem, da wir ja russisches Erdgas und steirisches Kürbiskernöl in Hülle und Fülle haben.

  11. Gennadi (kein Partner)
    03. September 2010 08:19

    Barack Hussein Obama wurde lange Zeit hochgejubelt, besonders in Europa. Nun kommt eben der tiefe Fall. Die USA haben unfähige Präsidenten wie Carter überlebt, sie werden auch Obama überleben.

    Die Deutschen dagegen können sich ihrer Mentalität nicht entziehen, immer alles besser beherrschen zu wollen als alle anderen, und in der Tat nichts als dicken Rauch zustande zu bringen.

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 11:58

      US-Präsidenten in Europa hochzujubeln ist "an exercise in futility". Ein solcher Präsident lebt schließlich nicht vom Jubel außeramerikanischer Medien, sondern von der Zustimmung im eigenen Land, und die kriegt er nur, wenn er amerikanische Belange wahrnimmt und die Interessen seines Landes vertritt.

      Auch wenn ein Präsident wie Obama (oder Clinton oder Kennedy) noch so lieb lächelt, wird er nicht unseren Vorteil im Auge haben, sondern den seines Landes. Kann sein, daß diese Vorteile zusammenfallen, aber das ist kein Muß.

      Es erstaunt mich immer wieder, wie viele Leute es schaffen, dieses einfache Grundprinzip der Diplomatie zu übersehen.

  12. Dr. Dieter Zakel MA
    03. September 2010 05:26

    Und wieder ein unnötiger Abgsang auf die USA und deren Wirtschaft.
    Und wieder wird sich das so wie bei all den "Vorhersagen und Abgesängen" der Vergangenheit als falsch erweisen…

  13. Celian
    02. September 2010 20:47

    Tschuldigung für OT:

    Die Bundesbank will Sarrazin entlassen und die Bundeskanzerlin begrüßt die Entscheidung.

    So ist es also wahr, daß in Deutschland die Meinungsfreiheit begraben wird. Und der Boden bereit gemacht für den PC-gelenkten Einheitsstaat.

    Good-bye Deutschland.

    • fosca
      03. September 2010 05:21

      @Celian

      Wäre doch in Österreich nicht anders gekommen und deshalb halten hier alle, die einen so einträglichen Job haben, schön den Mund.
      Der politisch korrekte Maulkorb funktioniert doch in beiden Staaten und daß Sarrazin alle seine Ämter verlieren wird, war doch sofort klar oder hat jemand daran gezweifelt? Dann hat diese Person noch nicht den vollen Umfang unserer
      derzeit herrschenden Meinungsdiktatur erfaßt.
      Jedenfalls muß dieser Mann sogar noch froh sein, daß er auf Grund seiner ehrlichen Ansichten nicht ausgewiesen wird.
      Wie sich die Bilder gleichen nur mit verkehrten Vorzeichen! :-(

    • Systemfehler (kein Partner)
      03. September 2010 06:34

      Ja, Sarrazin, das arme Opfer.
      Im Austeilen seids ihr Rechtsextremen Weltmeister, beim erleiden der Konsequenzen wie immer milchbubige Wappler.

    • RB (kein Partner)
      03. September 2010 09:10

      @Systemfehler
      Was halten SIE von Meinungsfreiheit?

    • Reinhard (kein Partner)
      03. September 2010 12:20

      @RB
      Wer keine eigene Meinung hat braucht keine Meinungsfreiheit... :-)

    • Simplicius (kein Partner)
      03. September 2010 12:23

      Also, der Herr Sarrazin ist draußen?

      No, war zu erwarten - wer gegen den Stachel der allmächtig-herrschenden Lehre löckt, weiß, was er zu erwarten hat. Und das schönste: Heute braucht man dazu keinen Reichslügenbold und kein "Heimtückgesetz" mehr, heute funktioniert das alles völlig freiwillig ...

    • Reinhard (kein Partner)
      03. September 2010 12:48

      Mal sehen wann es Sarrazin auch so geht:

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/591961/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

      Mit solchen Praktiken haben die Systemfehler dieser Welt offenbar keine Probleme...

    • tartaros (kein Partner)
      03. September 2010 13:29

      Das wird noch ein Nachspiel haben. So hoffe ich doch. Im übrigen, die Merkel ist sowieso zum Abwracken.

  14. Celian
    02. September 2010 20:26

    Schon im Film „Avanti, Avanti“ aus dem Jahr 1972 von Billy Wilder wird es dem US-amerikanischen Großindustriellen, gespielt von Jack Lemmon, klar gemacht: Deutsch-Mark, Schweizer Franken oder japanischer Yen, aber nix Dollar: amerikanische Wirtschaft ist kranker Hund.

    Bisher hat sich die schon oft totgesagte US-amerikanische Wirtschaft immer wieder derappelt und ist aus der Krise als strahlender Sieger hervorgegangen. Ob das dieses Mal auch so sein wird, bezweifeln heute vielfach die Analysten und sprechen von einer strukturellen Krise der amerikanischen Wirtschaft. Im Gegensatz dazu blüht die deutsche Wirtschaft auf - trotz der Unkenrufe eines Krugmans oder auch der Feministin Christine Lagarde, der französischen Finanzministerin. Dieser Trampel kann es immer noch nicht sein lassen und erteilt den Deutschen schon wieder ihre anmaßenden Ratschläge, als ob sie die deutsche Wirtschaftspolitik irgendetwas anginge: Die Deutschen sollen sich starke Gehaltserhöhungen genehmigen, das käme dem Konsum zu gute und damit auch der französischen Wirtschaft. So durchsichtig hat wohl noch niemand bekannt, daß die Schwächung einer fremden Volkswirtschaft vor allem der eigenen zugute kommen möge.
    Wo bleibt da die viel beschworene deutsch-französische Freundschaft?
    Sind wir nicht alle EU-Mitglieder?
    Vor solchen Freunden sollten sich die Deutschen jedenfalls in Acht nehmen. Aber gut, was soll man auch anderes von einer Feministin als Finanzminister erwarten, als die rücksichtslose Bevorzugung der eigenen Brieftasche.

    Dabei sind die überhöhten Lohnsteigerungen in Frankreich ein typisches Eigengoal der französischen Politik. Um sich bei den Wählern lieb Kind zu machen, wurden jedes Jahr durch die Regierung kräftige Lohnerhöhungen verordnet. Aber nur bis 2006. Dann ist der französischen Wirtschaft die Luft ausgegangen. Und seit dem haben die Deutschen gleich hohe oder höhere Lohnsteigerungen gehabt - und das mitten in der Krise. Spricht irgendwie für die robustere deutsche Wirtschaft. Und gegen die lächerlichen Polemiken aus der Feministen-Ecke. Wiedermal.

  15. Brigitte Imb
    02. September 2010 20:03

    OT - Eine Facebook Userin bittet um einen Hinweis, kann jemand helfen. Danke.

    ** liebe brigitte, es gab vor einiger zeit auf AU einen link zu dieser pc-hysterischen broschüre des hh-ministeriums (politisch korrekte sprechweise). kennst du ihn noch oder weißt du zufällig noch, in welchem AU-beitrag dieser gepostet war?**

  16. Martin Bauer
    02. September 2010 19:09

    OT

    Gerade in "Bundesland heute Wien".
    In der Neulerchenfelderstrasse wird morgen ein Kindergarten eröffnet.

    Ach Ja!
    Da war noch etwas:

    Zwei Betreuerinnen werden die Kinder in Türkisch und Deutsch betreuen.
    Das nennt sich Integration!

    Vermute einmal, in 1 Jahr werden dort alle Kinder Türkisch sprechen (müssen!)

    • Undine
      02. September 2010 19:20

      @Martin Bauer

      Ach, ich hatte gedacht, die Ausländerkinder gehen deshalb (auf unsere Kosten!) in den Kindergarten, damit sie DEUTSCH lernen!

    • Brigitte Imb
      02. September 2010 19:22

      Das kanns wohl nicht mehr sein!!!

      Wir brauchen viele Sarrazins, wo sind sie nur?

    • Systemfehler (kein Partner)
      03. September 2010 06:39

      Finde ich sehr sinnvoll. Wenn die Kinder überhaupt kein Deutsch können, wird es leichter fallen, ihnen Deutsch beizubringen, wenn da noch jemand ist, der auch ihre Sprache versteht.

      Abgesehen davon sollte es auch schon bis zu euch Nasen vorgedrungen sein, dass man eine Fremdspache umso leichter lernt, wenn man die Muttersprache korrekt beherrscht. Will heissen: Wenn man in der Muttersprache grammatikalische Fehler aufweist, wird man umso schwerer mit den Regeln der neuen Sprache zurechtkommen. Insoferne: Ja, das Ziel ist, Deutsch zu lernen, aber eben mit einem sinnvolleren Ansatz als euer: Sprich Deutsch oder ich peitsche dich aus.

    • Kurt22
      03. September 2010 10:49

      Würde mich interessieren, wenn die Vorzeige-Immigranten des ORF (auch ARD usw.) ihre Muttersprache weitersprechen hätten können, ob die dann so intergriert wären. Sagte nicht die DI-Tech-Chefin, sie musste rasch Deutsch lernen, als sie nach Österreich kam? In einer "Polnisch-Schule" hätte sie sich das sparen können.
      Aber gewisse "Nasen" drehen sich die Argumente, wie sie´s grade brauchen.

    • Josef Maierhofer
      03. September 2010 12:55

      @ Systemfehler

      Eine fremde Sprache kann man wirklich nur in einem fremden Land lernen, etwa Englisch in Großbritannien, Türkisch in der Türkei, Deutsch in Österreich oder Deutschland.

      Ich hatte einen Kollegen in der Hauptschule der kam 1956 aus Ungarn und hat in 6 Monaten (13 Jahre war er damals alt) Deutsch gelernt bei einem Lehrerehepaar, Deutsch und Geschichte haben sie an der Hauptschule unterrichtet.

      Dieses Gelaber mit Windelhose und Glaceehandschuhen ist völlig falsch und erzieherisch eben einfach mit P.C. zu titulieren. Es ist ein Versäumnis der Eltern, mit ihren Kindern nicht auch zu Hause Deutsch zu sprechen.

      Ich habe eine Tochter, die hat mit der Mutter in ihrer Muttersprache und mit mir in Deutsch gesprochen. Das ist Unterstützung eines Kindes, das ist Familie. Nicht die Fehlerziehung dadurch, daß man alles zum Schaden des Kindes bereitstellt, wir müssen alles zum Nutzen des Kindes tun.

      Das aber, Systemfehler, das ist genau der Systemfehler bei uns.

  17. Rosi
    02. September 2010 18:01

    'Und der Gipfel der Demütigung: Indische Call-Center-Betreiber verlegen Tausende Arbeitsplätze in die USA, weil dort das Lohnniveau rasch sinkt, in Indien aber allein 2010 um zehn Prozent steigt.' ? Tatsächlich ?
    Ich denke doch, daß dies eine Entwicklung ist, die logisch und absehbar war - lediglich eine Frage der Zeit.
    Wobei ich mich frage, worin für wen die Demütigung liegt. Indien jedenfalls hat die ältere Kultur ;-)

  18. papi66
    02. September 2010 17:50

    Werter Herr Maierhofer!

    Wenn ich schreibe: ja spinnen die Deutschen, ja spinnen die Österreicher dann mein ich die jenigen Deutschen, die jenigen Österreicher, die glauben der Weisheit letzten Schluß mit dem Löffel gefressen zu haben, die P.C. Ich meine die Deutschen und die Österreicher, die der Meinung sind, dass die türkischen Zuwanderer irgend wann unser Sozialsystem erhalten werden.

  19. Josef Maierhofer
    02. September 2010 17:13

    Es gibt einen neuen Gastkommentar.

  20. Undine
    02. September 2010 16:00

    Undine 02. September 2010 15:50
    Man faßt sich an den Kopf und fragt sich: Kann das wahr sein, daß in einem aufgeklärten Land im 21. Jahrhundert ein Mann--- im Fall Thilo Sarrazin, nicht irgendeiner!--- wichtige Funktionen verlieren soll, weil er gewagt hat, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen über ein höchst gravierendes Problem, nämlich das der ausufernden Zuwanderung und ihre verheerenden Folgen.

    Daß dieser Mann wegen der Feigheit und Uneinsichtigkeit der deutschen Politiker auf dem Altar des Gutmenschentums geopfert werden soll, kommt einer endgültigen KAPITULATION vor dem ISLAM gleich.
    Undine 02. September 2010 15:50
    Man faßt sich an den Kopf und fragt sich: Kann das wahr sein, daß in einem aufgeklärten Land im 21. Jahrhundert ein Mann--- im Fall Thilo Sarrazin, nicht irgendeiner!--- wichtige Funktionen verlieren soll, weil er gewagt hat, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen über ein höchst gravierendes Problem, nämlich das der ausufernden Zuwanderung und ihre verheerenden Folgen.

    Daß dieser Mann wegen der Feigheit und Uneinsichtigkeit der deutschen Politiker auf dem Altar des Gutmenschentums geopfert werden soll, kommt einer endgültigen KAPITULATION vor dem ISLAM gleich.

    • Undine
      02. September 2010 16:08

      Tut mir leid, daß der Text irrtümlich 2x abgedruckt wurde! Das kommt davon, wenn man mit dem Laptop nicht 100%ig vertraut ist.....:-)

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 17:16

      Es kommt einer Gesamtkapitulation der Gesellschaft gleich.

    • Brigitte Imb
      02. September 2010 17:26

      Undine

      Ich denke das wird den Politikern letztendlich auf den Kopf fallen, denn die Menschen stehen hinter Sarrazin und das ist gut so!

      Wenn diese Empörungswelle auch nichts bringt, dann sind wir wirklich bald verloren.

    • Undine
      02. September 2010 19:15

      @Brigitte Imb

      Ja, wenn 90% der Menschen hinter Sarrazin stehen, kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

      Es ist zu hoffen, daß den Deutschen und uns Österreichern endlich ein Licht aufgeht, daß sie und wir jahrelang den Politikern, die sie und uns mit dieser blöden Multikultimasche an der Nase herumgeführt haben, auf den Leim gegangen sind.

      Der Psychoterror, den die linken Gutmenschen, allen voran die Grünen, in Form der POLITICAL CORRECTNESS an den Bürgern von D und Ö schamlos ausgeübt haben, ist stumpf geworden, die PC als LEBENSLÜGE enttarnt.

      Die Menschen müssen endlich ihre fünf Sinne zusammenhalten und die politischen Lügen, die auf sie herabprasseln, als solche erkennen. Sie müssen ihrem eigenen Gefühl trauen.

      Sarrazin hat ausgesprochen und in einem Buch niedergelegt, was mehr als 90% der Menschen denken. Wenigstens die Gedanken sollten doch frei sein!

    • Dr. Harald Rassl
      02. September 2010 20:13

      @ Undine, Brigitte Imb

      Völlig Ihrer Meinung. Aaaber: die Mehrheit der jungen (Deutschen und) österreichischen Journalisten ist grün- gutmenschlich - deppert erzogen. Die können gar nicht anders, als Sarrazin auf den Scheiterhaufen zu wünschen und drei mal täglich vor dem Popanz der ach so wünschenswerten Immigration von ... (na ja, ich möchte nicht Sarrazin II werden) zukünftigen wertvollen Mitgliedern der abendländischen Kulturgemeinschaft ihren Kotau zu machen. Traurig, aber wahr. Wer weiss einen Rat?

    • Undine
      02. September 2010 21:15

      @Dr. Harald Rassl

      Ich habe das Gefühl, daß es eigentlich fast nur noch die Journalisten sind, die dieses grüne Gutmenschentum mit Mühe und viel Fanatismus am Leben erhalten. Die wurden während ihrer Ausbildung so indoktriniert, daß sie einen völlig röhrenförmigen Horizont bekommen haben.
      Die Crux ist nur, daß sie sich überall mit ihrer alleinseligmachenden Heilslehre breitmachen können. Es ist ihnen gelungen, die Medien unangefochten zu beherrschen. Sie haben noch nicht begriffen, daß sich in der Zwischenzeit die Erde weitergedreht hat. Das ist wohl auch mit ein Grund, daß sie dem Kommunismus ziemlich unkritisch gegenüberstehen.

    • Brigitte Imb
      02. September 2010 22:29

      @ Dr Rassl

      "Wer weiss einen Rat?"

      Ich sag´s mal ganz salopp - 'durch´s Reden kommen d´Leut zam'.
      Man kann gar nicht genug agitieren dagegen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      03. September 2010 06:44

      90% stehen hinter Sarrazin???? -> "lach*
      Euer pseudostatistisches Geschwätz ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Da wird mit Zahlen "argumentiert", die man just im Moment des Aufschreibens frei erfindet und will damit beweisen, dass derjenige, der ein Arschloch ist, recht hat.

      Das hier ist keine seriöse Diskussion, das ist schlicht und einfach polemischer Hundedreck.

    • Kurt22
      03. September 2010 10:54

      Endlich wissen wir, dass "systemfehler" nicht der "systemfehler" von früher war, für den waren ja an allem die Juden schuld!
      erne-martin-meriva sollte sich nicht eines schon bekannten Nicks bedienen!

    • Reinhard (kein Partner)
      03. September 2010 12:22

      @Kurt22
      Irgendwann geht eben jedem mal die Phantasie aus, und Trolle haben bekanntlich gar keine...

  21. papi66
    02. September 2010 15:41

    Ja spinnen die Deutschen!
    Da schreibt ein SPD Politiker ein Buch.
    Noch bevor dieses Buch erschienen ist, noch bevor dieses Buch gelesen wurde, schreit die Vereinigte Linke (SED - SPD – KPD – Grüne) Deutschlands auf und die Bundeskanzlerin und der Westerwelle geben ihren unnötigen süßsauren Senf dazu.
    Was ist geschehen: ein guter Mann der SPD schreibt, dass die vielen Moslems in Deutschland ein Problem sind oder werden.
    Der gute Mann schreibt nicht, dass der Moslem oder die Muslime ein Problem für Deutschland sind oder werden, nein er schreibt, dass die vielen Moslems mit ihren hohen Geburtenraten eine extrem hohe Belastung des Sozialstaates sind.
    Er schreibt weiter, dass viele der Migranten nicht willens sind die deutsche Sprache zu lernen, und dass viele der Zuwanderer schlechte Schulergebnisse erbringen und daher am deutschen Arbeitsmarkt in Zukunft wenig bis keine Chancen haben und im besten Fall Sozialhilfeempfänger werden.
    Der SPD Mann schreibt weiter: viele der Zuwanderer wollen sich nicht oder können sich nicht integrieren.
    ***************************************************

    Die Zuwanderer aus der Türkei wollen einerseits in Deutschland leben, den von den Deutschen hart erarbeiteten Wohlstand mitkonsumieren, aber nichts oder nur wenig dazu beitragen, dass dieser Wohlstand erhalten bleibt.

    Andererseits wollen die Türken ihre Kultur, ihre türkischen Eigenheiten, die die Türken genauso wie jedes andere Volk haben, voll ausleben und lehnen alles Deutsche ab, ja sie verachten die Lebensart der Deutschen.

    Die Moslems stellen ihre Religion über alle anderen Weltreligionen als die einzige wahre und lassen keine andere Religion in ihren moslemischen Ländern zu. Aber sie, die Moslems, wollen in allen Ländern der Erde Religionsfreiheit und Moscheen und Minarette errichten.

    Die in den siebziger und achtziger Jahren in Deutschland angekommenen Spanier, Portugiesen, Italiener und Jugoslawen haben sich integriert ohne alle ihre spezifischen Eigenheiten abzulegen.
    Viele dieser Gastarbeiter haben es zu Wohlstand gebracht und leben heute in Deutschland. Die anderen sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt und beziehen für ihre Arbeit in Deutschland aus Deutschland eine Rente.

    Vieles von dem oben Angeführten ist eins zu eins auf Österreich übertragbar.

    Daher muss ich mich als Österreicher fragen:
    Ja spinnen die Österreicher?

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 16:08

      Nicht alle Österreicher spinnen, nur die Gutmenschen unter Ihnen und das sind P.C. Terroristen, die alle Österreicher in den Dreck ziehen werden oder bereits haben.

    • Dr. Harald Rassl
      02. September 2010 18:05

      Nicht alle Österreicher, aber viele - vor allem leider offenbar fast alle Journalisten - scheinen tatsächlich zu spinnen. Allein die genussvollen Berichte über die angeblich bevorstehende Abberufung von Herrn Sarrazin (was hat er eigentlich verbrochen?) in den österreichischen Medien (darunter - leider - auch im geliebten Radio Stephansdom!!) - dreht dem normal Empfindenden den Magen um. O tempora, o mores!

    • Undine
      02. September 2010 19:17

      @papi66

      Besser kann man es gar nicht ausdrücken!!

    • Brigitte Imb
      02. September 2010 19:30

      Mit keiner anderen Migrantengruppe gibt es Probleme, lediglich mit den Muslimen, aber da die ganze Pallette.

      Leute wir müssen uns auf die Hinterbeine stellen!

    • Undine
      02. September 2010 21:00

      @Brigitte Imb

      Schauen Sie doch nur, was für einen Tamtam ausgerechnet wieder die Grünen, dieses elende, lächerliche Häuferl Verwirrter wegen dieses Computerspiels der steirischen FPÖ machen.
      Wenn da wirklich nur der Bau eines Minaretts per Knopfdruck gestoppt werden kann, was soll da schlimm dran sein? Da ist unsere Jugend schon Härteres gewöhnt.

      Aber die Grünen haben nichts Anderes im Sinn als die Rechte der Ausländer. Die Rechte der autochthonen Bevölkerung interessieren die nicht im geringsten. Eigentlich müßten sie sich nach ihrer Hauptaufgabe "Partei der Ausländer" benennen, das wäre wenigstens ehrlicher.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 21:16

      @ Undine

      So ist es auch, alle diese Parteien können bei einem Drittel muslimischen Anteil in Wien, auf diese Stimmen nicht verzichten, hat man doch zig-tausende zu Staatsbürgern gemacht und zig-tausende Staatsbürger in der fraglichen Zeit in Wien angemeldet, wenn wir die dubiosen Wählerlisten betrachten in den hausanhängen.

      Rückfragen ergeben, ja der Vater, ja die Tante, ja ... sind zugezogen.

    • CHP
      03. September 2010 09:14

      @Dr. Harald Rassl
      Sie haben recht. Auch die Nachricht der Einvernahme von Grasser wurde förmlich zelebriert.
      Trotzdem ist es mein Lieblingssender. Etwas viel Klavier, Filmmusik für mich entbehrlich, Chormusik leider fehlend aber sonst das beste das wir in Ö haben.

    • Erich Bauer
      03. September 2010 13:45

      Undine,
      "...Eigentlich müßten sie sich nach ihrer Hauptaufgabe "Partei der Ausländer" benennen..."

      Ich hoffe wirklich sehr, daß Glawischnig und ihre Suffragetten sich ihren "Vorsitz" nicht nehmen lassen. Dann geb ich ihnen nämlich nur noch eine einzge Legislaturperiode. Aber vielleicht sind sie schon bei der Wien-Wahl weg.

  22. Graf Berge von Grips
    02. September 2010 12:52

    Unsere Vorhersagen sind korrekt, so deren Motto.
    Warum haben die nicht alle 6 Richtige im Lotto?

  23. W. Mandl
    02. September 2010 11:09

    "....während in Deutschland ein neues Wirtschaftswunder explodiert."

    Das halte ich schon für etwas übertrieben, denn
    1. setzt die derzeitige Wachstumsrate auf tiefem Vorjahrsniveau auf
    2. ist der Aufschwung schuldenfinanziert (der staatsnahe jedenfalls)
    3. kann man die Nachhaltigkeit erst in einigen Monaten beurteilen

  24. Brigitte Imb
    • Alexander Renneberg
      02. September 2010 11:24

      sorry, aber es muss gesagt werden:

      dies pc terroristen sind richtige ar...löcher!

    • Brigitte Imb
      02. September 2010 11:29

      Andrerseits eröffnet sich damit für Sarrazin ein neues Betätigungsfeld - er kann sich ausgiebiger mit den derzeitigen Problemen der Zuwanderung befassen.

      Na wenn das der deutschen Regierung nicht auf den Kopf fällt, dann ist D und bald auch Ö wirklich abgeschafft.

      Die freie Meinungsäußerung ist Geschichte!

    • Undine
      02. September 2010 15:50

      Man faßt sich an den Kopf und fragt sich: Kann das wahr sein, daß in einem aufgeklärten Land im 21. Jahrhundert ein Mann--- im Fall Thilo Sarrazin, nicht irgendeiner!--- wichtige Funktionen verlieren soll, weil er gewagt hat, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen über ein höchst gravierendes Problem, nämlich das der ausufernden Zuwanderung und ihre verheerenden Folgen.

      Daß dieser Mann wegen der Feigheit und Uneinsichtigkeit der deutschen Politiker auf dem Altar des Gutmenschentums geopfert werden soll, kommt einer endgültigen KAPITULATION vor dem ISLAM gleich.

    • byrig
      02. September 2010 22:03

      wie weit können diese p.c.-terroristen,die es übrigens fast in allen lagern gibt,noch gegen die mehrheit der bevölkerung gehen?
      wie lange wird es noch bei den sogenannten gebildeten,urbanen schichten in-sein können,grün zu wählen,diese extreme ausbildung der p.c?
      wenn man den gestrigen club2 mit den islamisten gegen eine betroffene+ulfkotte gesehen hat,weiss man,dass diese brut nicht ans einlenken denkt sondern weiter mit aller macht gegen die eigene bevölkerung agieren wird.

    • Systemfehler (kein Partner)
      03. September 2010 06:42

      Wozu eine Partei gründen? Er kann doch zur NPD gehen.

  25. W. Mandl
    02. September 2010 10:48

    Die Presse, 1.9.2010 (Auszug):

    Die Schuldenberge haben den "Point of no return" wahrscheinlich schon überschritten und drohen, Wirtschaftswachstum und Sozialstaat der europäischen Staaten unter sich zu begraben. Zu diesem Schluss sind in Alpbach die Teilnehmer des Arbeitskreises "Borrowing from the future" gekommen. Der "Kipp-Punkt" der Staatsverschuldung liege nach historischen Erfahrungen bei rund 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), sagte ein Teilnehmer der Arbeitsgruppe.

    Jungen, der sich auf eine Studie der amerikanischen Ökonomen Carmen Reinhardt und Kenneth Rogoff berief, geht davon aus, dass das Modell des europäischen Sozialstaats - im speziellen das Pensionssystem - spektakulär scheitern wird. Den Griechen, die seiner Meinung nach die bei den EU-Staaten aufgenommenen Schulden nie zurückzahlen könnten, gibt er den Ratschlag, Bankrott anzumelden und einen radikalen Neuanfang zu machen - täten sie das nicht, würden sie ihre jungen, leistungsorientierten Leute ans Ausland verlieren.

    Die Teilnehmer Arbeitskreises teilten im Großen und Ganzen die Einschätzung Jungens. Die (offiziell) 48 Billionen Dollar (37,5 Billionen Euro) öffentlicher Schulden auf der ganzen Welt "können nicht zurückgezahlt werden, weil sie nicht produktiv verwendet wurden", meinte etwa PwC-Consulter Helmut Kern. Entscheidend sei, was passiere, wenn der Moment der Wahrheit erreicht sei - ob die Lösung rasch oder weniger rasch, gewaltsam oder nicht gewaltsam erfolge.

  26. Alexander Renneberg
    02. September 2010 10:10

    O.T.

    headline in der bildzeitung:

    Sarrazin beschimpft michel friedman als arschloch.

    ich denke sarrazin hat damit völlig recht.

    ich denke es erinnern sich noch alle gut an michel´s "paolo pinkel" friedmann´s" skandal mit den nutten und dem koks.

    selbstverständlich gilt die unschuldsvermutung :-)

    • Kurt22
      02. September 2010 10:56

      Man könnte auch sagen: Sarrazin, der Mann der Wahrheiten!

    • Brigitte Imb
    • Florin
      02. September 2010 11:07

      Was Sarrazin zu Friedmann wirklich gesagt hat : "Wenn Sie mein Buch gelesen haben und das sagen, was sie gesagt haben, können Sie nicht besonders intelligent sein.“

      Ich jedenfalls habe das sehr erheiternd gefunden, da ja Friedmann durch seine habituelle Arroganz mehr als nervt...

    • Alexander Renneberg
      02. September 2010 11:26

      ja florin, das sagte er gestern abend. ich habe es gesehen. und dann kam noch der konter von sarrazin zu paolo pinkel: sie haben doch humor... genial!

      aber vorgestern sagte sarrazin tatsächlich arschloch zu friedman. und da gibt´s wenige die dem widersprechen würden.

    • Florin
      02. September 2010 11:38

      Bitte um Entschuldigung!: Friedman

    • Alexander Renneberg
      02. September 2010 11:51

      eigentlich heißt er ja paolo pinkel, der "herr" friedman

  27. Kurt22
    02. September 2010 09:16

    Ich fürchte allerdings, dass Deutschland in den nächsten Jahrezehnten stark abbauen wird. Die Sozialausgaben werden rasant steigen, da die bildungs- und arbeitsresistente Schicht auch durch weiteren Zuzug von Migranten breiter wird, die jetzt noch in der Wirtschaft tätigen gebildeten und fleißigen Leute einmal in Pension gehen. Wenn dann die Generation "Ey Mann", die Ihre Bildung aus RTL II und Ähnlichem bezogen hat, für die Schulabschlüsse unnötig waren, da sie Popstars werden wollten, dann wird´s eng für Deutschland.
    Und wenn dann noch die EU genug Geld für die Rettung der PIG-Staaten aus Deutschland kassiert hat, schaut es auch traurig aus. Nachdem man in Deutschland vor den Problemen die Augen genauso verschließt wie hierzuland (siehe Sarrazin), stimmt zwar die Momentaufnahme, aber die Zukunft schaut nicht gerade rosig aus.

  28. Der kleine Nick
    02. September 2010 09:08

    Wozu braucht Faymann Lernfähigkeit? In den Eingeweiden der SPÖ kennt er sich aus, und das reicht. Der Rest kann ihm eigentlich wurscht sein.

  29. Josef Maierhofer
    02. September 2010 09:08

    Auf dem Teppich bleiben, wäre die Devise.

    Jedem denkenden Österreicher ist sicher klar, daß man von der alles zerstörenden Schuldenpolitik nicht so schnell wegkommt, als das nötig wäre für unsere Zukunft. Aber nicht einmal Anstalten zu machen, Sparziele aufzustellen, nicht einmal Anstalten zu machen, wie wir mit einem kleinen (meiner Meinung nach vorübergehenden) Wirtschaftswachstum umgehen sollen, das stimmt mich nachdenklich.

    Mit den genannten Maßnahmen, die Obama zu Dr. Unterbergers Blog nach Redaktionsschluß noch nachschießt, kann man natürlich schon davon ausgehen, daß das offenbar das im Augenlick sicher einzig sinnvolle Mittel ist, dort was zu verbessern.

    Wie lange dieses, meinem Gefühl nach (bin kein Wirtschaftsexperte), Zwischenhoch bei uns dauern wird, wage ich nicht zu prognostizieren, aber ich glaube längstens bis zum Platzen der Inflationsblase, die wir als Milliardenbomben zu 'Bankenrettung', 'Griechenlandrettung', 'Bürokratieerhöhung' in Brüssel und anderswo ausgelegt haben. Am Zahltag bricht das dann alles auf, so mein Gefühl. Den Zahltag erwarte ich nach Griechenland's Kreditende in Europa und mit dem Eintritt der anderen Bankrottkandidaten, wie Portugal, Spanien, Island, Italien, etc.

    Also Sparen ist wohl die eine Variante, die der Bürger sich vorgenommen hat für die Zukunft. Das könnte auch für die Staatsausgaben was Notwendiges sein, wenn wir auf dem Teppichbleiben wollen.

    Ob wohl Faymann und sein 'Dagobert' Cap (professioneller 'Geldschnüffler') solche Gedanken überhaupt der Erwähnung wert finden, könnte man sich doch eventuell mit einer 'Reichensteuer' das Sparen sparen ?

    • Kurt22
      02. September 2010 10:26

      @Josef Maierhofer: Die Reichensteuer wird doch Österreich in ein Land, in dem Milch und Honig fließt, verwandeln, wissen Sie das noch immer nicht?

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 11:37

      @ Kurt22

      Tja, wie schon der Name sagt 'Reichensteuer', halt die größeren Schuldenpapierln ...

    • Brigitte Imb
      02. September 2010 19:37

      Kurt

      Das heißt

      Süt u. Bal!!!

      Türkisch lernen!!! (Wird schon bald Pflicht werden)

  30. ambrosius
    02. September 2010 08:56

    Nur ein paar Marginalien:
    1) Diejenigen,welche die Jobsuche schon aufgegeben haben, sind auch in der Deutschen Statistik nicht mehr enthalten. Ergo: glaube keiner Statistik,die Du nicht selbst gefälscht hast( copyright: angeblich Goebbels)
    2) Deutschland hat auch Geld für sinnvolle Investitionen bereit gestellt, die dem Mittelstand zugugte kommen ( Bauinvestitionen die sinnvoll sind) und Kurzarbeit mitfinanziert, was sowohl den Unternehmen als auch den Arbeitnehmern zugute gekommen ist und obendrein auch noch die Sozialbudgets geschont hat.
    3) Völlig verkehrt waren und sind die Finanzhilfen für die Finanzwirtschaft In Anbetracht mangelnder kreditwürdiger Firmen und unzureichenden Ertrags aus dem Kreditgeschäft können die Banken garnicht anders, als das überschüssige Geld in die Bildung neuer " Blasen" zu stecken. Schließlich müssen ja auch die Wucherpreise, die der Staat für die teilweise geradezu aufgedrängten Finanzspritzen verlangt auch bezahlt werden. An den Blasen kann man wenigstens kurzfristig ganz gut verdienen und wenn die Blase platzt springt der Steuerzahler ungefragt ohnehin wieder ein. Weitere Konsequenz: Der Sparer verdient nichts beim sparen, sondern er muß Kapitalverluste in Kauf nehmen.
    Vorteil in Amerika: der Bürger hält sowieso nichts von regierungsamtlichem Schwachsinn und sucht für sich selbst nach Auswegen.
    Damit sind bloß die wichtigsten Marginanlien ausgesprochen

  31. brauchtKeinSternderl
    02. September 2010 08:17

    Wenn Sie ganz entspannt und "unbenotet" posten wollen, antworten Sie doch einfach hier!

  32. terbuan
    02. September 2010 07:19

    Zu früher Morgenstund fält mir hiezu nur eines ein:
    Die USA geben Milliarden (billions) für unerwünschte (unnötige) Kriege aus, Deutschland gibt Milliarden für unerwünschte (unnötige) Einwanderer aus, beide mit Geld, das sie nicht haben. Daher beide pfui!

    • Systemfehler (kein Partner)
      03. September 2010 07:43

      Österreich gibt Milliarden für Selbstbereicherungen unnötiger Politiker aus, siehe Kärnten.

  33. SuPa
    02. September 2010 07:11

    Die Wirtschaftspolitik in Deutschland lässt sich nicht so einfach mit jener der USA vergleichen. Da sind schon Bevölkerungszahl und Exportanteil am BNP ganz anders. Ausserdem haben die USA immer noch die Weltleitwährung Nr. 1 und auch die starke private Verschuldung durch den massiven privaten Gebrauch von Kreditkarten machen einen Vergleich schwer. Wenn in den USA die Geldmenge vergrössert wird, dann wird durch das bescheidene Sparbewusstsein tatsächlich die Wirtschaft angekurbelt (= mehr Güterproduktion, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen), während in Deutschland in einer ähnlichen Situation fleissig gespart wird, somit Geld vorerst bei Sparbüchern und in Wertpapieren landet.

    Zur letzen Frage von Herrn Dr. Unterberger:
    "Wer traut einem Werner Faymann diese Lernfähigkeit zu?"
    Meine Antwort: Ich nicht.

    • Kurt22
      02. September 2010 09:01

      Ich ändere die Frage: Gibt es irgendwo in Österreich irgendjemanden, der Faymann Lernfähigkeit zutraut (Familienangehörige sind ausgenommen!)?

    • Florin
      02. September 2010 09:13

      Aber ja doch, unsere allseits geschätzte Laura;)

    • Der kleine Nick
      02. September 2010 09:27

      Jööööö, fein - die Laura!!! So ein gscheites und adrettes Dirndl muss man einfach mögen.

    • donnerlütchen
      02. September 2010 09:46

      Laura !? - Ist hier von einem Papagei die Rede ?

    • phaidros
    • Kurt22
      02. September 2010 10:22

      @Florin: Also bitte, UNSERE Laura mit DER Laura gleichzusetzen ist doch wohl der Gipfel, etwas Zurückhaltung bitte! Aber wahrscheinlich haben Sie ohnehin DIE Laura gemeint, die sich in der Löwelstraße ins dunkle Kammerl setzt, wenn sie den Unterberger-Blog liest, und weint.

    • Laura R.
      02. September 2010 11:09

      Also der Werner hat g`sagt, daß ihn das nix angeht, weil lernen tut eh das dicke Burli, der Seppi, weil der muß auf unsere Finanzen schau´n. Wir brauchen uns nur kümmern, daß alles ganz gerecht verteilt wird, wursch, ob wir`s ham oder nicht; von den Reichen zu den Armen (eigentlich hat er g`sagt, den Faulen, aber das kömma ja nicht laut sagen, hat er g`meint). Und außerdem brauch`n wir den Piefkes sowieso nicht immer alles nachmach`n.

    • Laura R.
      02. September 2010 11:11

      T´schuldigung, beim wursch fehlt das T. Da is`es.

    • Undine
      02. September 2010 21:34

      Laura, Laura, wann Sie alles, was der Werner sagt, so ungeniert ausplaudern, werd'n S' noch Schwierigkeit'n krieg'n! Der Werner selber wird's eh net merk'n, aber irgendwer könnt ihm's doch zutrag'n. Und dann san S' Ihr wohldotiertes Amterl los. So eine ruhige Kugel scheib'n S' wahrscheinlich net so schnell wieder. Des mit'm dicken Seppi derf'n S' net laut aussprechen, auch wann's stimmt. Der Werner und der Seppi wer'n eh schon mit zwa amerikanischen Schauspielern verglichen. Mehr möcht' ich net sag'n.





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