Frauenaltersarmut prolongiert drucken

Lesezeit: 1:30

Wenn unsere Politiker nur einsehen könnte, dass genau das niedrige Frauenpensionsalter zur Frauenarmut im Alter führt. Und das feiern sie!

Frauen sind durchschnittlich höher gebildet als früher, Frauen arbeiten – und bekommen Kinder (wenn überhaupt) immer später. Um auch die Kinder im eigenen Sinn erziehen zu können, nehmen sich diese Frauen möglicherweise längere Karenz und arbeiten – zeitweilig – halbtags. Während dieser Zeit wächst dann das Pensionskonto nicht so rasch an.

In den Firmen wird oft mit der früheren Pension von Frauen gerechnet – daher wird ab dem 40. bestenfalls ab dem 45. Lebensjahr nicht mehr gerne in ihre Weiterbildung investiert. Damit können Sie sich auch nicht für „Karrierejobs“ bewerben und kommen immer mehr ins Hintertreffen.

Außerdem ist zu bedenken, dass Frauen mit Familie beruflich ab 40 beziehungsweise 45, „wenn die Kinder aus dem Ärgsten“ draußen sind, sich gerne und voll in den Beruf einbringen könnten.

Aber daran werden sie durch dieses „Privileg“ (aus Sicht der Frauenministerin) behindert.

Daher: Frauenaltersarmut prolongiert!

Dr. Christa Chorherr ist Ökonomin, EDV-Expertin und Publizistin in Wien, die sich in den letzten Jahren vor allem mit islamischen Themen befasst hat. Zuletzt erschien ihr Buch „Halbmond über Österreich? 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2016 00:40

    Das ist ja das Problem: Frauen sollen so schnell wie möglich in den Arbeitsprozeß zurückgeführt werden statt ihnen die Möglichkeit zu geben, sich um ihre Kinder zu kümmern. Das bringt zwei "Vorteile": billige Arbeitskräfte und manipulierbare Kids. Beides dient dem sozialistischen Ziel, die Familie zu zerstören. Nur so kann die Gesellschaft zugrunde gerichtet werden. Wohlan!! Mir graut!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2016 08:42

    Die sogenannte Karriere, was bleibt von ihr über am Lebensende? Absolut nichts. Aber die richtige Erziehung der Kinder hat ewigen Bestand, und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Was ist befriedigender: eine gut funktionierende Familie, oder die fragwürdige Karriere als austauschbare Führungskraft in einem Betrieb(bestenfalls, meist ist es ein Teilzeitjob als Kassierin etc.)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2016 00:47

    Einsicht ist genau das, was Politikern sehr oft - zu oft - fehlt. Sie könnten sie haben, aber sie haben Ängste, sie anzuwenden, denn Einsichten führen auch zu Unbeliebtheit, besonders bei Medien, den Beherrschern der Gegenwart.

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  1. zweiblum
    05. März 2016 19:47

    Wenn Frauen 10 Jahre länger arbeiten, was bald kommen wird, und durch den Dauerstress früher sterben, ist die Alltersversorgung gleich. Für das 1 Kind nehmen wir eine Leihmutter, dann wird dieses 1 Jahr eingespart.

  2. socrates
    05. März 2016 18:39

    Eine Expertin mehr die falsch unterwegs ist. Beamtinnen, die früher schon mit 55 in Pension gehen konnten, verdienen mehr als Männer, dafür aber länger! Die Lebensverdiendstsumme ist größer als die der Männer! Selbst wenn sie beide bis 65 bearbeitet haben lebend Frauen länger und verdienen also mehr.
    Meist haben die Stänkerinnen keine Kinder, selten 1 Stück, das bei den Großeltern aufwächst, damit Frau das Leben genießen kann. Sie erklären dann echten Frauen mit mehreren Kindern das Leben.

  3. D.F. (kein Partner)
    02. März 2016 20:56

    Was ich jedes mal zu hören bekomme sind die gravierenden Unterschiede beim Verdienst zwischen Mann und Frau , hab dazu keine Infos , falls es stimmt wäre das ebenfalls ein Faktor da ja logischerweise auch weniger Pension rausspringt

  4. Susanna (kein Partner)
    28. Februar 2016 15:48

    Das klingt eigentlich mehr als plausibel! Ich gestehe, dass mir dieser Gedanke bisher noch nicht gekommen ist.
    Allerdings beobachte ich einen Trend, der seinerseits der Möglichkeit entgegenwirkt, im Alter von 50+ Geld zu verdienen, nämlich die zunehmende Bereitschaft, "gratis" zu arbeiten.

  5. Bob
    26. Februar 2016 08:42

    Die sogenannte Karriere, was bleibt von ihr über am Lebensende? Absolut nichts. Aber die richtige Erziehung der Kinder hat ewigen Bestand, und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Was ist befriedigender: eine gut funktionierende Familie, oder die fragwürdige Karriere als austauschbare Führungskraft in einem Betrieb(bestenfalls, meist ist es ein Teilzeitjob als Kassierin etc.)

    • Pennpatrik
      26. Februar 2016 16:06

      Die tun ja auch immer so, als ob alle Frauen Karriere machen würden.
      Bis auf die QuotenrektorInnen machen - genauso wie bei Männern - die wenigsten das, was man Karriere nennt.

    • Hegelianer (kein Partner)
      29. Februar 2016 16:24

      Bloß ist dies ein Argument FÜR das niedrigere Frauenpensionsalter! (Hoppla!) Weil Frauen Kinder erziehen, haben sie das Recht, früher in Pension gehen zu dürfen ...

      Die "Heiligsprechung" der Frau durch die Linke schadet den Frauen, und zwar gerade denen, die sich auf eine Berufslaufbahn konzentrieren und um die es vorgeblich gehe. Dies ist der Widerspruch der Linken.

      Und der Widerspruch der Konservativen: Siehe oben!

  6. kritikos
    26. Februar 2016 00:47

    Einsicht ist genau das, was Politikern sehr oft - zu oft - fehlt. Sie könnten sie haben, aber sie haben Ängste, sie anzuwenden, denn Einsichten führen auch zu Unbeliebtheit, besonders bei Medien, den Beherrschern der Gegenwart.

  7. efrinn
    26. Februar 2016 00:40

    Das ist ja das Problem: Frauen sollen so schnell wie möglich in den Arbeitsprozeß zurückgeführt werden statt ihnen die Möglichkeit zu geben, sich um ihre Kinder zu kümmern. Das bringt zwei "Vorteile": billige Arbeitskräfte und manipulierbare Kids. Beides dient dem sozialistischen Ziel, die Familie zu zerstören. Nur so kann die Gesellschaft zugrunde gerichtet werden. Wohlan!! Mir graut!





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