Die Macht der Politiker und die NGOs

Autor: Peter F. Lang

Pride-Umzug: Es geht um Zerstörung aller bürgerlichen Elemente

Autor: Harald W. Kotschy

Transgender-Wahn, Boxen und Schach

Autor: Willi Sauberer

Abschiebung in "unsichere Staaten" ist rechtlich möglich

Autor: Peter F. Lang

Ukraine: Was sein sollte und was tatsächlich ist

Autor: Andreas Tögel

Der Gordische Gaza-Knoten lockert sich

Autor: Leo Dorner

EU-Medienfreiheitsgesetz: Haft für kritische Journalisten

Autor: Werner Reichel

Die neue Vielfalt der „Staatsräsons“ im Nahen Osten

Autor: Leo Dorner

Jahrhundertalte Grundsätze des Fremdenrechts aufgehoben

Autor: Peter F. Lang

Wirtschaftspolitik à la SPÖ: Staatliche Preisdiktate

Autor: Andreas Tögel

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Was für ein Präsident!

„Unbehaglich“ sei das Gespräch zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten gewesen, melden mehrere Medien.

Nun, eigentlich habe ich nicht geglaubt, dass Präsidenten zu dem Zweck in ihr Amt gekommen sind, um nur behagliche Wohlfühltermine zu absolvieren. Es ist auch durchaus so, dass die beiden Herren derzeit in Sachen Ukraine (wo Barack Obama eher im Recht ist) und in Sachen Syrien (wo Wladimir Putin zuzustimmen ist) sehr weit auseinanderliegen.

Aber um Himmels Willen: Es müsste doch selbstverständlich sein, dass die beiden ständig miteinander reden. Das haben sie aber in den letzten Jahren nie getan!

Und das ist ganz offensichtlich die Schuld der jetzigen US-Administration. Hat sie doch selbst in den Tagen vor der erstmaligen Begegnung der beiden Präsidenten Medien gegenüber ständig ausgestreut, dass Putin sich „verzweifelt“ um diese Begegnung bemüht hat. Na und? Damit hat sich Putin jedenfalls als der Vernünftigere erwiesen. Und jedenfalls sind schon solche amerikanische Andeutungen gegenüber den Medien schon an sich absoluter Unsinn und nur dumm.

Vielleicht bringt irgend jemand den Obamas ein Geschichtsbuch, in dem sie nachlesen können, wie Moskau und Washington selbst im kältesten Kalten Krieg, also als jederzeit ein Atomkrieg drohte, regelmäßig miteinander gesprochen haben, ohne dass sich einer wie eine alte Jungfer geziert hätte. Wann verstehen endlich die Obamas, dass man umso mehr miteinander reden müsste, je weniger Gemeinsamkeiten es gibt? Ganz abgesehen davon, dass die atomare Vernichtungskapazität da wie dort weiterhin gewaltig ist. Und uns nach wie vor aller Sorgen über die Völkerwanderung "befreien" könnte.

 

zur Übersicht

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2025 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung