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Die Multikulti-Blamage drucken

Lesezeit: 3:30

Es war zwar nur eine Fernsehshow. Aber sie enthüllte deutlich wie selten das absurde Selbstbild des offiziellen Wiens von dieser Stadt. Es hat weder Sinn für Kultur oder Natur noch Geschmack oder Gefühl für Ästhetik. Sehr zum Unterschied von allen anderen acht Bundesländern. Diese präsentierten wunderschöne, meist unbekannte Orte. Wien hingegen trat allen Ernstes mit dem Ottakringer Brunnenmarkt und der Straßenbahnlinie 5 vor die Nation. Peinlicher geht’s nimmer.

Diesmal muss man wirklich dem ORF Respekt zollen. Die Idee, zum Nationalfeiertag weitgehend versteckte Schätze aus allen Ecken der Republik zu präsentieren, ist grandios. Sie brachte dem ja normalerweise (außer bei Sportübertragungen) unter progressiver Zuschauerflucht leidenden Staatssender endlich wieder einmal eindrucksvolle Quoten.

Fast alle Bundesländer ließen sich sehr liebenswerte und doch unbekannte Orte einfallen, wobei der steirische Grünsee ein würdiger und liebenswerter Sieger war. Der ORF hat damit einige der verborgenen Schönheiten Österreichs sehr vielen Menschen vermittelt, und nach Jahren endlich wieder einmal einen Tag lang die Existenz eines Zwangsgebührenfernsehens gerechtfertigt.

Nur zu Wien haben das ORF-Team und die Rathaus-Gewaltigen nur Blamables gefunden. Die SPÖ-Affinität ist ja da wie dort eine totale; sodass es müßig wäre, lange nach der Schuld an dieser Ideenlosigkeit zu suchen. Denn sie ist mit Garantie eine gemeinsame von ORF-Wien und Rathaus.

Gewiss hätte es wenig Aufsehen erregt und nicht ins Sendungskonzept gepasst, irgendwelche der zahllosen touristischen Attraktionen der Stadt vorzustellen. Aber es gibt auch jenseits dieser bekannten Plätze und Gebäude unglaublich viele schöne Seiten Wiens, die es verdient hätten, präsentiert zu werden. Man hätte etwa urwaldähnliche Plätze in Prater oder Lobau zeigen können. Urwüchsige Heurige mitten in Weinbergen am Hang des Leopoldsbergs oder Bisambergs hätten viel Begeisterung ausgelöst. Die Welthauptstadt der Musik hätte durch viele kreative Annäherungen vermittelt werden können, wobei nicht nur historische, sondern genauso aktuelle Bezugspunkte zu finden sind, vom Haus der Musik bis zum Musikgymnasium oder dem Archiv des Musikvereins. Ebenso gibt es etliche versteckte harmonische Biedermeier- und Barockviertel in Wien, die noch nicht von der Spekulationsgier der Wiener Machthaber zerstört worden sind.

Nein. ORF-Wien und Rathaus wählten nichts aus diesem tollen Strauß. Sie präsentierten den Brunnenmarkt. Und die Linie 5. Tiefer geht’s nimmer.

Eine Straßenbahnlinie vorzustellen kann vielleicht (zumindest in den Hirnen der dortigen Marketing-Menschen mit ihren fetten Budgets) den Wiener Linien nutzen. Mit Garantie wird aber kein einziger Zuseher deswegen nach Wien kommen. Außer er hat sehr einschlägige Absichten: Als ich das letzte Mal mit der Linie 5 gefahren bin, stand buchstäblich an jeder Station ein junger Afrikaner. Er stieg weder ein noch aus, sondern wartete und stand bereit. Wofür, ist wohl nicht sehr schwer zu erraten.

Der Brunnenmarkt wird von der linken Political correctness und einigen willfährigen Journalisten schon seit Jahren als Mulitikulti-Hotspot beworben. Er ist also ebensowenig wie eine Straßenbahnlinie ein „unbekannter“ Schatz.

Am Brunnenmarkt trifft man Salafisten ebenso wie Kurden in jeder gewünschten Menge. Die „Attraktivität“ dieses Ottakringer Multikulti-Konzepts haben die wenigen dort noch befindlichen Altösterreicher und Hundertschaften an Polizisten in den letzten Tagen besonders intensiv schätzen müssen: als aus Anlass eines Fußballländermatchs (in Belgrad) im Brunnenmarktviertel hunderte Serben und Albaner gewalttätig aufeinander losgegangen sind. Und solches geschah keineswegs zum ersten Mal.

So also sieht sich dieses Wien unter seiner rotgrünen Herrschaft. Straßenbahn und gewalttätiges Multikulti-Chaos: Das ist ihr Niveau. Für Kultur, Natur oder Ästhetik hat man hingegen absolut keinen Sinn (außer man kann Gesinnungsgenossen aus der Kulturszene Steuergeld zuschieben).

So präsentiert sich Wien nach außen. So wird die ganze Endkrise dieser Rathausmannschaft unfreiwillig offenkundig.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 09:37

    Ich werde es immer wieder sagen und überall erklären: Wien ist irreversibel zerstört! Außerhalb des Gürtels entstehen Dritte-Welt-Zustände!

    Und auch sonst ist die Stadt zerstört: Verheerende Zustände in den Schulen und Kindergärten und im Gemeindebau herrscht die Anarchie! Die Stadt selbst ist mit einem Schuldenberg von über 7 Milliarden Euro finanziell am Ende!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 07:49

    Die ROTE Ideologie steht in Wien über den Naturschönheiten und der ansonsten überall besungenen kulturellen Vielfalt dieser Stadt.

    Multikulti hat längst Kultur abgelöst, jahrtausende alte Naturschönheiten werden aus dem Blickwinkel verdrängt ....

    Wie lange noch werden Bürger, wie A.U. ihre warnende Stimme erheben (können)?

    Millionen für einen Songcontest - aber keine 60,000 mehr für einen weit über Europa hinaus anerkannten internationalen Violinwettbewerb ...

    Total fokusiert auf die "Tourismuszonen" - aber den Verfall dutzender einmal hochkaratäig gewesener Wiener Einkaufstraßen ignorieren ...
    Als Gipfel der UNkultur erblödet ROT sich dann nicht, die Straßenbahnlinie 5 als verborgenen Schatz der Bundeshauptstadt zu lobpreisen!
    Jene Bim, die den Fahrgästen bei ihrer Fahrt durch die Kaiserstraße das Bild einer amerikanischen "Inner City" bietet:
    leere, aufgelassene Geschäfte, verklebte leere Auslagen, Handyshops und Wettcafés.
    Wann kommt der Aufschrei der Millionen Österreicher außerhalb Wiens:
    "NEIN! So eine Bundeshauptstadt wollen wir nicht, das haben wir nicht verdient!"

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 05:31

    Bei vielen aktuellen Themen werden wird nicht an einer Lösung laut „Sachverstand“ bzw. „Hausverstand“ gearbeitet sondern nur die eigene ideologische Position verteidigt.
    Das gilt z.B. auch für die Behandlung der Fragen der „Multikulti“-Welt.

    Für die Fragen bezüglich der christlichen Familien etc. hat Papst Franziskus auf fünf Versuchungen bei der Entscheidungsfindung hingewiesen. Die Rede ist so klug, daß die Aussagen sehr gut auf andere Themen verallgemeinerbar sind. Hier ein Ausschnitt in Kopie, die gesamte Rede findet man unter
    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/october/documents/papa-francesco_20141018_conclusione-sinodo-dei-vescovi.html :

    „...Ein Weg, bei dem der Stärkste sich verpflichtet fühlte, dem Schwächsten zu helfen, wo der beste Experte den anderen gedient hat, auch in der Auseinandersetzung. Und weil es ein Weg von Menschen war gab es auch Momente des Mistrostes, der Spannung und der Versuchung, von denen man vielleicht die Folgenden nennen könnte.

    - Die Versuchung der feindlichen Erstarrung: Das ist der Wunsch, sich im Geschriebenen einzuschließen und sich nicht von Gott überraschen lassen wollen, vom Gott der Überraschungen, dem Geist. Im Gesetz einschließen, in der Sicherheit dessen, was wir wissen und nicht dessen, was wir noch lernen und erreichen müssen. Das ist die Versuchung der Eifrigen, der Skrupulösen, der sogenannten "Traditionalisten" und auch der Intellektualisten.

    - Die Versuchung des zerstörerischen Gutmenschentums, das im Namen einer falschen Barmherzigkeit die Wunden verbindet, ohne sie zuvor zu behandeln; dabei handelt es sich um ein Symptom, nicht um Gründe oder Wurzeln. Es ist die Versuchung der "Gutmenschen, der Ängstlichen und auch der so genannten "Progessiven und Liberalen".

    - Die Versuchung, Steine in Brot zu verwandeln um ein langes, schweres und schmerzhaftes Fasten zu beenden (Lk 4:1-4). Eine weitere Versuchung: Brot in Steine zu verwandeln und sie auf die Sünder zu werfen, die Schwachen und die Kranken (Joh 8:7) und ihnen so unerträgliche Lasten aufzubinden (Lk 11:46).

    - Die Versuchung, vom Kreuz herunter zu steigen, um den Menschen zu gefallen, und nicht dort zu bleiben um den Willen des Vaters zu erfüllen; sich vor dem Geist der Weltlichkeit zu verbeugen anstatt sich zu reinigen und vor dem Geist Gottes zu verneigen.

    - Die Versuchung, das "depositum fidei" zu vernachlässigen und sich selber nicht als Hüter, sondern als Besitzer und Herren zu verstehen oder andererseits die Versuchung, die Realität zu vernachlässigen und eine einengende Sprache zu benutzen und so zu sprechen, dass man viel redet und nichts sagt!

    Liebe Schwestern und Brüder, diese Versuchungen dürfen uns nicht erschrecken, nicht befremden, aber auch nicht entmutigen, denn kein Knecht ist größer als sein Herr; wenn also Jesus versucht worden ist und sogar selbst Beelzebub genannt wurde (Mt 12:24), dann dürfen seine Jünger keine andere Behandlung erwarten.

    Ich persönlich wäre sehr besorgt und betrübt, hätte es diese Versuchungen und diese emotionalen Diskussionen nicht gegeben; das sind Bewegungen des Geistes, wie sie der Heilige Ignatius nennt. Wir hätten alle einverstanden oder schweigsam in einem falschen und ruhigen Frieden bleiben können. ...“

  4. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 11:49

    Wien ist tatsächlich nicht mehr zu retten. Waren es zuerst die Roten, die irreparablen Schaden anrichteten, geben die Grünen jetzt dieser einstmals prosperierenden Stadt den Rest.

    Und wieviel Schulden auch angehäuft werden, für die politischen Günstlinge ist nach wie vor Geld vorhanden:

    http://wien.orf.at/news/stories/2676330/

    Da droht ein neuer "Burgtheater"-Skandal und alle schauen tatenlos zu, oder besser WEG!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 09:34

    Ein Freund wohnte beim Brunnenmarkt. Er parkte seinen PKW in der Ottakringer Str. Bei einer Massenschlägerei zwischen Migranten wurde er stark beschädigt. Von der Polizei erhielt er die Namen der 4Taeter, lauter -ICs. Er soll sie privat klagen. Er traute sich nicht und zog weg. Er verweigert die Integration, ist feig und als Zeitzeuge unerwünscht

  6. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 18:18

    Wer wissen will, wie Wien (Kultur, Multikulti, Schulen etc.) in 5 Jahren aussieht, muss nur nach Berlin fahren.
    Berlin ist bankrott, völlig chaotisiert und die Schulen sind nicht der letzte, sondern der allerletzte Dreck Europas.

    Haut ab, Wiener solange es noch geht!

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2014 22:28

    In meiner Jugend - also vor einigen Jahrzehnten - habe ich in einem Bundesland Wien als 'Wasserkopf Österreichs' tituliert gehört, und habe das, damals blauäugig, nicht verstanden.
    Heute - wo ich schon sehr lange in Wien wohne - frage ich mich, wie dieser Mitbürger Wien wohl jetzt bezeichnen würde.
    Als 'Schandfleck Österreichs' vielleicht ?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2014 14:06

    Ein bunter Markt mit Lokalkolorit ist durchaus interessant und sehenswert, etwa der Naschmarkt: allerdings nicht der heutige sondern der vor 30-40 Jahren, einschließich der berühmt-berüchtigten "Naschmarktweiber". Der Brunnenmarkt (ebenso wie der heutige Naschmarkt) hat aber nichts "Wienerisches" an sich, er erinnert eher an einen orientalischen Basar.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2014 18:00

    Die Multikulti-Blamage !
    Wir haben auch erst Heute Berichte von Deutschland gesehen, wo die Bevölkerung gegen die "SIEDLUNGSPLOLITIK" protestiert ! Aber diese Protest kommen um Jahre zu spät werden nicht konsequent durchgeführt !Unsere Bevölkerung sitzt, so scheint es mir überhaupt auf den Augen, Ohren (auf dem Hirn ) denn es geschieht nichts !
    Wo sind die Protestmärsche auf den Straßen, wenn's denn sein muß monatelang !
    Außerdem Frage ich mich, wenn die Stadt Wien überschuldet ist , woher das Geld kommt für die völlig verblödeten termischen Sanierungen (Schimmel)von alten Gemeindebauten aus den 20,30er Jahren, wo auch die Substanz ruiniert wird, von der Verschandelung mal ganz abgesehen

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  1. Timothy (kein Partner)
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  6. usos (kein Partner)
    31. Oktober 2014 09:21

    Soweit ich mich erinnern kann, waren doch mehrere Plätze pro Bundesland zur Auswahl gestellt und die Zuseher und -Rinnen konnten darüber abstimmen, welches Gustostückl es in die Finalsendung schafft.
    Daher ist es wohl den Bewohnern von Mundltown zuzuschreiben, daß die Auswahl so ausgefallen ist.
    Im übrigen hätten die Mundls eh niemals eine Chance gegen eine Kostbarkeit aus der Steiermark gehabt.

  7. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    31. Oktober 2014 08:27

    Als einer, der den Großteil seiner Kind- u. Jugendzeit im 7. Bezirk verbracht hatte, muß ich leider feststellen, dass insbesondere die Kaiserstraße, wie auch die Burg-und die Westbahnstraße, vor Jahrzehnten noch Geschäftsstraßen von Format, über weite Teile zu einem urbanen Schandfleck geworden sind. Insgesamt sind weite Teile des 7. Bezirkes zu einem wirren multikulti Konglomerat verkommen, wozu die grüne Bezirksvorstehung und die rot/grüne Stadtregierung das ihre beigetragen haben.

  8. bürgerIn (kein Partner)
    30. Oktober 2014 18:42

    ad Brunnenmarkt: wenn der Orf sehen hätte wollen, hätte er in beinahe jedem Brunnenmarkt-Geschäft den "demokratischen" Führer ERdogan als Bild und Herrgott hängen sehen können. DemokratInnen eben. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

  9. McErdal (kein Partner)
    30. Oktober 2014 18:00

    Die Multikulti-Blamage !
    Wir haben auch erst Heute Berichte von Deutschland gesehen, wo die Bevölkerung gegen die "SIEDLUNGSPLOLITIK" protestiert ! Aber diese Protest kommen um Jahre zu spät werden nicht konsequent durchgeführt !Unsere Bevölkerung sitzt, so scheint es mir überhaupt auf den Augen, Ohren (auf dem Hirn ) denn es geschieht nichts !
    Wo sind die Protestmärsche auf den Straßen, wenn's denn sein muß monatelang !
    Außerdem Frage ich mich, wenn die Stadt Wien überschuldet ist , woher das Geld kommt für die völlig verblödeten termischen Sanierungen (Schimmel)von alten Gemeindebauten aus den 20,30er Jahren, wo auch die Substanz ruiniert wird, von der Verschandelung mal ganz abgesehen

  10. Zyniker (kein Partner)
    30. Oktober 2014 17:27

    Witzig, daß die Diskussionsplattform für Nazis gerade für die Heiratsplattform für Muslime "www.muslima.com" Werbung macht.

    Na ja, pecunia non olet wie der gelernte Lateiner sagt.

    Aber sonst sind der Unterberger und seine Bezahl- und Gratis-Nazis schon stramm gegen Muslime und deren Vermehrung :D

  11. Der Realist (kein Partner)
    30. Oktober 2014 14:18

    am Brunnenmarkt gibt es ja nicht einmal Multikulti, da gibt es nur Unkultur.

    • fewe (kein Partner)
      30. Oktober 2014 18:37

      Orientalische Monokultur ist dort eher. Am Naschmarkt gibt es nirgends mehr Schweinefleisch. Ich hoffe diese feindlichen Agenten werden nächstens endlich abgewählt und diese Dritte Türkenbelagerung wird so wie die vorigen zwei ausgehen.

  12. Tik Tak (kein Partner)
    30. Oktober 2014 14:14

    Der ORF hat schon das Richtige gezeigt, Wien wie es nunmal wirklich ist.
    Davor wird schon an jeder Stadteinfahrt mit "Wien ist anders" gewarnt.

    " ... Urwüchsige Heurige mitten in Weinbergen am Hang des Leopoldsbergs . ..."

    Ja toll, damit Hinz, Kunz und der hiesige FV vielleicht dann auch noch durch den Bezirk ziehen.
    Auf die kann man gut verzichten.
    Unterberger ziehens bitte in einen anderen Bezirk, wenn alles das Ihnen zu dem Thema einfällt dazu geeignet ist, noch mehr Proleten nach Döbling zu locken.
    Der Weinwandertag von Radio Wien war schon eine mehr als schlimme Zumutung.
    Solche Werbung mit diesem Zielpublikum sollte bestenfalls nie vorkommen.

    • Der Realist (kein Partner)
      30. Oktober 2014 14:25

      dieses Zielpublikum beherrscht Wien nicht nur bei den Heurigen und im Schweizerhaus, das ist allgegenwärtig, wie sonst würde der "Wandelnde Gemischte Satz" solche Wahlergebnisse einfahren.

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. Oktober 2014 14:42

      Ja das stimmt leider aber man muß das ja nicht auch noch fördern.
      Der Wampo z.B. wird schon lange kaum mehr in Döbling gesehen und das ist gut so.

  13. Torres (kein Partner)
    30. Oktober 2014 14:06

    Ein bunter Markt mit Lokalkolorit ist durchaus interessant und sehenswert, etwa der Naschmarkt: allerdings nicht der heutige sondern der vor 30-40 Jahren, einschließich der berühmt-berüchtigten "Naschmarktweiber". Der Brunnenmarkt (ebenso wie der heutige Naschmarkt) hat aber nichts "Wienerisches" an sich, er erinnert eher an einen orientalischen Basar.

  14. M.S.
    29. Oktober 2014 23:38

    Das meiste was an Wien landschaftlich und kulturell bedeutsam und damit interessant ist, stammt nicht von den Sozialisten, sondern aus der jahrhundertlangen Zeit der Habsburgermonarchie. Oder glaubt jemand ernstlich, dass die hunderttausenden Touristen,die jährlich Wien besuchen, wegen der Wiener Straßenbahn oder wegen der fortschreitenden Verschandelung des Stadtbildes kommen? Für die Wiener Sozialisten beginnt die Geschichte Wiens aber erst seit 1945. Somit bleibt nicht viel mehr, als auf den Brunnenmarkt und die Linie 5 hinzuweisen.

  15. Ambra
    29. Oktober 2014 22:54

    Und wenn man schon allen kulturellen und historischen Werten Wiens ausweichen wollte, weil man diese weder versteht noch schätzt, hätte es noch die Möglichkeit gegeben, Bezug darauf zu nehmen, daß es keine zweite Großstadt gibt, in deren Stadtgebiet sich so viele wunderschöne Weingärten befinden wie in Wien, noch dazu in herrlichen Lagen - vom Kahlenberg über Grinzing und Sievering bis zum Wilhelminenberg - einfach schön und auch historisch. Aber nicht einmal dies kann in den Augen der rot-grünen Experten für Geschmacklosigkeit dem Brunnenmarkt Paroli bieten ....

  16. Rosi
    29. Oktober 2014 22:28

    In meiner Jugend - also vor einigen Jahrzehnten - habe ich in einem Bundesland Wien als 'Wasserkopf Österreichs' tituliert gehört, und habe das, damals blauäugig, nicht verstanden.
    Heute - wo ich schon sehr lange in Wien wohne - frage ich mich, wie dieser Mitbürger Wien wohl jetzt bezeichnen würde.
    Als 'Schandfleck Österreichs' vielleicht ?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Der Realist (kein Partner)
      30. Oktober 2014 14:12

      und mit ihnen jene "Staatskünstler" und Pseudointellektuellen, die schon seit Jahren "drohen" Österreich zu verlassen.

  17. Sandwalk
    29. Oktober 2014 18:18

    Wer wissen will, wie Wien (Kultur, Multikulti, Schulen etc.) in 5 Jahren aussieht, muss nur nach Berlin fahren.
    Berlin ist bankrott, völlig chaotisiert und die Schulen sind nicht der letzte, sondern der allerletzte Dreck Europas.

    Haut ab, Wiener solange es noch geht!

    • Politicus1
      29. Oktober 2014 19:49

      da genügt eine Fahrt mit der Linie 6 ...
      das hatte sogar der STANDARD nicht übersehen können:
      http://dastandard.at/1263707177280/Kommentierte-Ansichtssache-Auswaertsspiel-auf-der-Quellenstrasse?_slide=3

      "Es gibt hier kaum mehr Österreicher, die etwas einkaufen. Das ganze Gebiet ist wie ein Ghetto aus amerikanischen Filmen."
      "Dass die Verbindung der Favoritner Türken zur ihrer alten Heimat noch sehr stark ist, erkennt man nicht nur an den Namen der Cafes und Geschäfte. Auch die Verständigung funktioniert noch hauptsächlich in der Muttersprache."
      "Fernab von Multi-Kulti-Fantasien hat sich rund um das Herz Favoritens eine ganz reale Parallelgemeinschaft gebildet. "
      "Bei einem Spaziergang durch die Quellenstraße drängt sich der Gedanke auf, dass die multikulturelle Gesellschaft gescheitert sein könnte. Das Zusammenleben ist hier eigentlich ein Nebeneinanderleben."

      Nochmals - das stammt nicht aus einer FPÖ-Zeitung, sondern aus dem STANDARD ...

    • Gerhard Pascher
      29. Oktober 2014 20:30

      Politicus1:
      Man beachte die vielen Satellitenschüsseln an den Hauswänden bzw. Dächern. Die meisten sind nach Südosten (42 Grad Ost) ausgerichtet, um den Türksat zu empfangen. Dort gibt es dutzende Programme (meist im Abo) und die laufen in den Wohn- und Kinderzimmern fast ganztägig. Vereinzelt sieht man auch noch Empfangsspiegel exakt nach Süden ausgerichtet - für die deutschen und österreichischen TV-Sender auf 19 Grad Ost. In diesen Wohnungen befinden sich die letzten, in diesen Stadtteilen noch nicht vertriebenen Österreicher.

    • Politicus1
      29. Oktober 2014 21:45

      Pascher:
      interessante Beobachtung!
      Ist auch o.k. - jeder soll und kann Fernsehen, was er will.
      Aber dann soll man - was ohnedies schon immer öfter geschieht - auch zugeben, dass es in etlichen Wiener Bezirken deutlich definierte Parallelgesellschaften gibt.

  18. Gerhard Pascher
    29. Oktober 2014 18:10

    In der Wiener Kaiserstraße ist nicht mehr viel Interessantes vorhanden: Beginnend vom Kaufhaus Stafa über Kaindl u.a. bis zum Radiobastler sind schon alle weg. Vielleicht hatte aber der verantwortliche ORF-Wien-Redakteur noch das Kerzenstüberl des schon verstorbenen selbsternannten Sexkönigs und einschlägigen Zeitschriftenverlegers Hennemann mit der Oben-Ohne-Bedienung auf Nr. 30 in „guter“ Erinnerung oder besucht jetzt öfters den Swingerclub „E(lement)6“ auf Nummer 95? Letzterer durfte bekanntlich vor einiger Zeit mittels eigener Möbel in der Wiener Sezession bei einer Ausstellung mitmachen. Ich kenne diese Stätten nur vom Vorbeifahren.
    Wien könnte sicher viel Besseres herzeigen.

  19. haro
    29. Oktober 2014 16:54

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

    Ich habe fest angenommen, dass der ORF selbstverständlich den Brunnenmarkt zum Sieger machen lässt... wo doch Toleranz und Multikulti oberste Priorität haben.

  20. Eisvogel
    29. Oktober 2014 15:13

    Mir ist aufgefallen, dass es bei diesem Wettbewerb wohl nach Abstimmung der "Jury" ein Zwischenergebnis mit allen Rängen gab, nach der "Publikumsrunde" wurde das Schlussergebnis mittels Velautbarung des Siegers mitgeteilt, das finale Rating der restlichen Plätze unterblieb, eher ungewöhnlich bei solchen Wettbewerben!!! Es wird doch Wien nicht den letzten Platz erhalten haben??............

    • Politicus1
      29. Oktober 2014 16:50

      Sie werden doch nicht glauben, dass es dort, wo ROT inszeniert einen echten Wettbewerb gibt?
      Gegen wen hat denn unser herzenerwärmendes Conchita Gesichterl gewonnen? Gegen niemand, er/sie/es war handverlesen von der Küniglbergcrew ...

  21. Brigitte Imb
    29. Oktober 2014 14:59

    OT - http://www.pi-news.net/2014/10/hemdengate/

    Wird bald die Defäkation brauner Exkremente verboten werden?

  22. zauberlehrling
    29. Oktober 2014 11:49

    Wien ist tatsächlich nicht mehr zu retten. Waren es zuerst die Roten, die irreparablen Schaden anrichteten, geben die Grünen jetzt dieser einstmals prosperierenden Stadt den Rest.

    Und wieviel Schulden auch angehäuft werden, für die politischen Günstlinge ist nach wie vor Geld vorhanden:

    http://wien.orf.at/news/stories/2676330/

    Da droht ein neuer "Burgtheater"-Skandal und alle schauen tatenlos zu, oder besser WEG!

    • Politicus1
      29. Oktober 2014 16:57

      Der Herr UNKulturrat M.P. ist großartig - im Ausgeben von Steuergeldern anderer!
      Nirgends auf der Welt werden populistische Musicalproduktionen so gefördert, wie in Wien. Woanders machen Musicals und Musikshows Gewinne!

  23. de Voltaire
    29. Oktober 2014 10:41

    "endlich wieder einmal einen Tag lang die Existenz eines Zwangsgebührenfernsehens gerechtfertigt"

    Wirklich?

  24. Le Monde
    29. Oktober 2014 09:37

    Ich werde es immer wieder sagen und überall erklären: Wien ist irreversibel zerstört! Außerhalb des Gürtels entstehen Dritte-Welt-Zustände!

    Und auch sonst ist die Stadt zerstört: Verheerende Zustände in den Schulen und Kindergärten und im Gemeindebau herrscht die Anarchie! Die Stadt selbst ist mit einem Schuldenberg von über 7 Milliarden Euro finanziell am Ende!

    • A.K.
      29. Oktober 2014 11:29

      Ihr Eindruck ist wohl leider richtig!

    • Haider
      29. Oktober 2014 20:07

      Laut gut informierten Kreisen beginnen in den Büros der Wiener rot-grünen Stadträte bereits die Schredder zu laufen, damit bis zum Abwahltag 2015 die Belege für all ihre Schandtaten vernichtet sind.

    • Rosi
      29. Oktober 2014 22:40

      Ja, die Dritte-Welt Zustände ... wie wahr!
      Vor 20-30 Jahren kam man aus dem Urlaub aus Asien gerne in die zivilisierte und saubere Stadt Wien zurück.
      Heute freut man sich, wenn man im Urlaub in Asien wieder Zivilisation und Sauberkeit genießen kann, die es hier schon lange nicht mehr gibt, und kommt widerwillig ins heruntergekommene Wien zurück.

  25. socrates
    29. Oktober 2014 09:34

    Ein Freund wohnte beim Brunnenmarkt. Er parkte seinen PKW in der Ottakringer Str. Bei einer Massenschlägerei zwischen Migranten wurde er stark beschädigt. Von der Polizei erhielt er die Namen der 4Taeter, lauter -ICs. Er soll sie privat klagen. Er traute sich nicht und zog weg. Er verweigert die Integration, ist feig und als Zeitzeuge unerwünscht

  26. Politicus1
    29. Oktober 2014 07:49

    Die ROTE Ideologie steht in Wien über den Naturschönheiten und der ansonsten überall besungenen kulturellen Vielfalt dieser Stadt.

    Multikulti hat längst Kultur abgelöst, jahrtausende alte Naturschönheiten werden aus dem Blickwinkel verdrängt ....

    Wie lange noch werden Bürger, wie A.U. ihre warnende Stimme erheben (können)?

    Millionen für einen Songcontest - aber keine 60,000 mehr für einen weit über Europa hinaus anerkannten internationalen Violinwettbewerb ...

    Total fokusiert auf die "Tourismuszonen" - aber den Verfall dutzender einmal hochkaratäig gewesener Wiener Einkaufstraßen ignorieren ...
    Als Gipfel der UNkultur erblödet ROT sich dann nicht, die Straßenbahnlinie 5 als verborgenen Schatz der Bundeshauptstadt zu lobpreisen!
    Jene Bim, die den Fahrgästen bei ihrer Fahrt durch die Kaiserstraße das Bild einer amerikanischen "Inner City" bietet:
    leere, aufgelassene Geschäfte, verklebte leere Auslagen, Handyshops und Wettcafés.
    Wann kommt der Aufschrei der Millionen Österreicher außerhalb Wiens:
    "NEIN! So eine Bundeshauptstadt wollen wir nicht, das haben wir nicht verdient!"

    • brechstange
      29. Oktober 2014 09:48

      Naturgesetze lassen sich nicht ideologisch beherrschen. Daher werden sie ignoriert, das Augenmerk auf das menschlich Machbare gelenkt. Ein Sittenbild.

    • raeter
      29. Oktober 2014 11:04

      Ich habe Wien schon abgeschrieben.

  27. A.K.
    29. Oktober 2014 05:31

    Bei vielen aktuellen Themen werden wird nicht an einer Lösung laut „Sachverstand“ bzw. „Hausverstand“ gearbeitet sondern nur die eigene ideologische Position verteidigt.
    Das gilt z.B. auch für die Behandlung der Fragen der „Multikulti“-Welt.

    Für die Fragen bezüglich der christlichen Familien etc. hat Papst Franziskus auf fünf Versuchungen bei der Entscheidungsfindung hingewiesen. Die Rede ist so klug, daß die Aussagen sehr gut auf andere Themen verallgemeinerbar sind. Hier ein Ausschnitt in Kopie, die gesamte Rede findet man unter
    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/october/documents/papa-francesco_20141018_conclusione-sinodo-dei-vescovi.html :

    „...Ein Weg, bei dem der Stärkste sich verpflichtet fühlte, dem Schwächsten zu helfen, wo der beste Experte den anderen gedient hat, auch in der Auseinandersetzung. Und weil es ein Weg von Menschen war gab es auch Momente des Mistrostes, der Spannung und der Versuchung, von denen man vielleicht die Folgenden nennen könnte.

    - Die Versuchung der feindlichen Erstarrung: Das ist der Wunsch, sich im Geschriebenen einzuschließen und sich nicht von Gott überraschen lassen wollen, vom Gott der Überraschungen, dem Geist. Im Gesetz einschließen, in der Sicherheit dessen, was wir wissen und nicht dessen, was wir noch lernen und erreichen müssen. Das ist die Versuchung der Eifrigen, der Skrupulösen, der sogenannten "Traditionalisten" und auch der Intellektualisten.

    - Die Versuchung des zerstörerischen Gutmenschentums, das im Namen einer falschen Barmherzigkeit die Wunden verbindet, ohne sie zuvor zu behandeln; dabei handelt es sich um ein Symptom, nicht um Gründe oder Wurzeln. Es ist die Versuchung der "Gutmenschen, der Ängstlichen und auch der so genannten "Progessiven und Liberalen".

    - Die Versuchung, Steine in Brot zu verwandeln um ein langes, schweres und schmerzhaftes Fasten zu beenden (Lk 4:1-4). Eine weitere Versuchung: Brot in Steine zu verwandeln und sie auf die Sünder zu werfen, die Schwachen und die Kranken (Joh 8:7) und ihnen so unerträgliche Lasten aufzubinden (Lk 11:46).

    - Die Versuchung, vom Kreuz herunter zu steigen, um den Menschen zu gefallen, und nicht dort zu bleiben um den Willen des Vaters zu erfüllen; sich vor dem Geist der Weltlichkeit zu verbeugen anstatt sich zu reinigen und vor dem Geist Gottes zu verneigen.

    - Die Versuchung, das "depositum fidei" zu vernachlässigen und sich selber nicht als Hüter, sondern als Besitzer und Herren zu verstehen oder andererseits die Versuchung, die Realität zu vernachlässigen und eine einengende Sprache zu benutzen und so zu sprechen, dass man viel redet und nichts sagt!

    Liebe Schwestern und Brüder, diese Versuchungen dürfen uns nicht erschrecken, nicht befremden, aber auch nicht entmutigen, denn kein Knecht ist größer als sein Herr; wenn also Jesus versucht worden ist und sogar selbst Beelzebub genannt wurde (Mt 12:24), dann dürfen seine Jünger keine andere Behandlung erwarten.

    Ich persönlich wäre sehr besorgt und betrübt, hätte es diese Versuchungen und diese emotionalen Diskussionen nicht gegeben; das sind Bewegungen des Geistes, wie sie der Heilige Ignatius nennt. Wir hätten alle einverstanden oder schweigsam in einem falschen und ruhigen Frieden bleiben können. ...“

    • Politicus1
      29. Oktober 2014 08:20

      Leider ist die Erstarrung und Unbewegtheit des Geistes schon feststellbar.
      Wiener, die einen Hinweis auf diese neuerliche ideologisch begründete Schandtat damit abtun, dass wie "bei Gott andere, wichtigere Sorgen haben" ...
      Diese Leute werden nur noch von Wirtschaftsthemen, Finanzen und Bankenpleiten bewegt.
      Alles andere ist nebensächlich und verdient keinen einzigen Gedanken ...

      Irgendwann einmal, werden auch diese Menschen aufwachen - aber vielleicht zu spät (das hat schon Gorbatschow erkannt...).

    • Nestor 1937
      29. Oktober 2014 09:35

      A.K. Danke für den Originaltext !

    • A.K.
      29. Oktober 2014 11:27

      @Nestor 1937:
      Gerne geschehen. Auf Italienisch ist der Link
      http://w2.vatican.va/content/francesco/it/speeches/2014/october/documents/papa-francesco_20141018_conclusione-sinodo-dei-vescovi.html
      Die Formulierung von
      "Die Versuchung eines zerstörerischen Gutmenschentums" ist dort mit
      „ La tentazione del buonismo distruttivo” übersetzt und es werden die Vokablen “buonismo”, oder “la tentazione dei "buonisti"” benutzt.





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