Homosexuelle, eine Gehirnwäsche und die Frage nach der Diskriminierung drucken

Lesezeit: 7:00

Menschen mit homosexuellen Neigungen sind eine Minderheit. In einem Rechtsstaat haben sie natürlich alle Rechte, die auch jedem anderen Menschen zustehen. Soweit so gut! Aber jetzt werden wir Zeugen und Opfer einer Dauer-Gehirnwäsche für nicht-homosexuelle Menschen, an deren Ende stehen soll: Sie, wir alle, müssten „überzeugt“ sein, dass Menschen mit homosexuellen Neigungen ständig diskriminiert werden und dass wir anderen die Täter sind!

Sollten wir Heterosexuellen auch nur denken, die homosexuelle Neigung sei nicht der Natur entsprechend, machten wir uns bereits der Diskriminierung Homosexueller schuldig, dann sind wir unmoralisch oder geisteskrank. Wir sollten uns entweder dem, was „man im 21. Jahrhundert politisch korrekt zu denken hat“, unterwerfen, eine Therapie über uns ergehen lassen oder bestraft werden, je nachdem! Willfährige „Tugendwächter“ für diesen Tugendterror gibt es ohnehin schon genug. Was den Einen das verrutschte Kopftuch ist, ist für Andere das politisch unkorrekte Denken. Das Schlimmste an dieser Indoktrination ist: Sie wird nicht nur von homosexuellen Vereinigungen betrieben, sondern weitgehend vom Staat und seinen Organen, auch gestützt von den Machtmitteln des Staates, mitgetragen!

In den letzten Monaten verging wohl kein Tag, an dem nicht in einem der anderen deutschsprachigen Sender über Adoption durch Homosexuelle „diskutiert“ wurde. „Diskutiert“? Nein, es waren und sind Propagandaveranstaltungen; Schaukämpfe, bei denen auf Grund einer geschickten Regie die „Sieger“ von vornherein feststehen wie bei einem Stierkampf der Matador. Und dabei werden die Gehirne der Zuschauer „gewaschen“: Zuerst gereinigt von ihren „Vorurteilen“, dann neu gefüllt mit der Überzeugung auf der politisch richtigen Seite zu stehen, wenn sie die homosexuelle Neigung für „normal“, „gesund“ und sogar „wünschenswert“ halten. Sachliche Argumente dagegen spielen keine Rolle, weil das Ganze ja auch Unterhaltungswert haben soll und wirkliche Bildung und Suche nach Wahrheit nicht gefragt sind!

Dass sogar Betroffene, also Menschen mit homosexuellen Neigungen, aber mit einem klaren Verstand, die Ehe verteidigen und die Homo-Ehe für etwas Widersprüchliches und für schädlich halten, gilt nicht als Argument. Gibt es solche selbst homosexuellen Zeugen? Ja, es gibt sie: Ein US-Amerikaner schrieb kürzlich: „Man verteidigt die Gesetzgebung für gleichgeschlechtliche Ehen nur auf Grund von moralischem Relativismus und Emotionen! Reine Sophisterei gegen die Vernunft und die Vernunft verliert!!“ Ein französischer Homosexueller meinte: „Wir Homosexuelle wollen gar keine Kinder und auch keine dauerhafte Treue… Viele Homosexuelle machen sich über diese Debatte lustig und wissen nichts mit der Ehe anzufangen; etliche sind aus religiösen Gründen dagegen oder auch, weil sie es nicht den Heteros gleichtun wollen, oder aber sie möchten frei bleiben.“

Sind das Argumente, die überzeugen? Vielleicht einige, aber vermutlich nur wenige. Denn die Ideologie will man durchsetzen, sachgerechtes Urteil ist nicht gefragt. Darum auch der Kampf um die Adoption von Kindern. Als ob nicht für alle klar sein müsste: Bei der Adoption geht es nicht darum, kinderlosen Paaren eine Freude zu machen, sondern um das Wohl der Kinder und ihre gesunde Entwicklung! Zudem müsste mitbedacht werden, was Kardinal Bertone gesagt hat (nach D. Oko zitiert): „Viele Psychologen und Psychiater haben nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang gibt zwischen Zölibat und Pädophilie, wohl aber einen zwischen Homosexualität und Pädophilie.“ Dem müsste man dringend nachgehen!

Bloße Benennung macht keine Ehe

Die Verantwortlichen und auch die Medien tun so, als sei die genannte Minderheit und ihre Stellung das Hauptproblem der Welt von heute! Kein Tag, an dem nicht irgendein Sender ein Homosexuellen-Thema abhandelt und zugleich vorgibt, „was man als anständiger Mensch zu denken hat“ und kein Tag, an dem nicht ein Printmedium in dieser Richtung mit einer Schlagzeile „zuschlägt“ – buchstäblich „schlägt".

Ja, es ist Menschen mit homosexuellen Neigungen in der Geschichte oft auch schweres Unrecht zugefügt worden! Aber das ist längst vorbei, sie können, zumindest in den meisten Ländern der Welt, wie alle Bürger in Frieden leben – und das soll so sein und bleiben! Aber die Homosexuellen sollten aufhören, allen anderen einreden zu wollen, sie, die Homosexuellen, wären benachteiligt und sie sollten auch aufhören mit so mancher mimosenhaften Reaktion. Erst recht wäre einzufordern, dass sie ihre „eigenen Leute“ nicht mit Hass verfolgen, weil diese „aussteigen“, sich verändern wollen und es bei vielen auch gelingt.

Unseren lieben homosexuellen Mitbürgern sei gesagt: Man kann Ehe spielen so viel man will, aus der Verbindung zweier Männer oder zweier Frauen wird auch durch langes Spielen oder durch Verkleiden keine Ehe, auch nicht durch Umbenennung! Wenn man den Mond „Sonne“ nennt, bleibt er Mond, wird nicht wärmer und nicht heller und sollte weiter Mond und nicht Sonne genannt werden. Eine Diskriminierung des Mondes ist das nicht. Und bitte: Verlangt vom Staat nicht Leistungen, denen ihr keine Gegenleistung gegenüberstellt. Das ist nicht eure Schuld, aber es ist eben so! Zwei Männer oder auch zwei Frauen können arbeiten und jeder für sich selbst Ansprüche erwerben. Eine Familie mit Kindern ist verglichen mit solchen Paaren in einer finanziell gesehen schlechteren Lage. Daher gibt es gute Gründe, sie zu stützen und Witwenrenten zu zahlen. Für gleichgeschlechtliche Paare gibt es diese Gründe nicht und darum auch nicht die entsprechenden Ansprüche auf Kosten aller anderen Bürger.

Und zuletzt: Wenn die Kirche, treu dem Wort Gottes und die Ordnung Gottes bedenkend, lehrt, dass es eine Sünde, eine Störung der Gottesbeziehung ist, in einer homosexuellen Partnerschaft zu leben, darf und muss sie das sagen, genauso, wie sie das bei allen anderen Sünden auch darf und auch tut! Mit „Unbarmherzigkeit“ hat das absolut nichts zu tun. Im Gegenteil, es ist ein Werk der Liebe, einem anderen Menschen auch dann die Wahrheit zu sagen, wenn diese anzunehmen für ihn zwar schwer ist, aber gut für sein ewiges Heil. Unbeschadet davon bleibt wahr, dass homosexuelle Sünden – wieder: Wie alle Sünden – differenziert zu sehen sind und auch nicht pauschal als der „worst case of sin“ zu werten sind. Die schlimmsten Formen des Bösen sind und bleiben der Gotteshass, die Verhärtung des Herzens, die Sünde wider den hl. Geist.

Schachzug des Teufels

Wichtig ist auch dies: Auch Menschen mit homosexuellen Neigungen sollte man nicht auf ihre Neigung reduzieren, als ob in dieser Neigung ihr Wesen, ihre Identität bestünde! In den Augen Gottes sind alle Menschen zuerst und vor allem Seine Kinder, die Er liebt und deren ewiges Heil Er ersehnt, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften. In diesem Sinn gibt es keine „Homosexuellen“, sondern nur Menschen mit homosexuellen Neigungen oder, moralisch betrachtet, homosexuellen Versuchungen. Nach Lehre der Kirche können sie damit auch Heilige werden. In der großen Schar derer, die die Kirche als Heilige verehrt, hat es solche Heilige sicher schon oft gegeben: Menschen, die ihren homosexuellen Wünschen widerstanden haben, sich bemühten keusch und auch nach allen anderen Geboten Gottes zu leben und so ihr ewiges Ziel erreichten. Das ist zu viel verlangt? Nein, denn die Pforte, die zu Gott führt, ist für jeden Mensch „eng“, nicht nur für die Menschen, von denen hier die Rede ist.

Wer an Gott glaubt und die Wirklichkeit als Gottes Schöpfung ansieht, kann Papst Franziskus nur recht geben: Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, „homosexuelle Ehe“ genannt und vielleicht sogar mit Adoptionsrecht ausgestattet, ist – nicht nur sie, aber auch sie – ein „Angriff auf den Plan Gottes" und ist, wie alle Strukturen der Sünde, ein „Schachzug des Teufels"! Tröstlich bleibt: Er wird nicht siegen, auch dieser, derzeit so mächtige Angriff, wird sich, im Sinn des Psalm 2, letztlich als lächerlich erweisen und zusammenbrechen. Gott gibt seine Pläne nicht auf und weiß letztlich immer sie durchzusetzen!

Dr. Andreas Laun, Weihbischof zu Salzburg

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEarp
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 06:46

    @ Dr. Andreas Laun
    *****************
    DANKE für diese Klarstellung!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 12:42

    Vielen Dank, Herr Bischof Laun!

    Endlich wagt auch ein kirchlicher Würdenträger in Österreich dieses Problem gegen den Zeitgeist klar auf den Punkt zu bringen.

    Hier kommt der katholische Kirche eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu, denn es darf nicht soweit kommen, daß Homosexualität nach zu Recht abgeschaffter Verfolgung und nunmehriger Toleranz auch noch zur Pflicht wird.

    Tendenzen in diese Richtung lassen unsere linkslinken "Weltverbesserer" eindeutig erkennen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 12:03

    Exzellenz Bischof Laun ist anscheinend einer der wenigen Bischöfe in Östereich, die noch katholisch sind.

    Von Schönborn oder Kapellari kann man das ja kaum noch sagen. Der eine kuscht vor einem schwulen Pfarrgemeinderat (und damit vor der medialen linken, antikirchlichen Kampagne), der andere untersagt einem Priester zu Ostern in seiner Pfarre die Messe zu feiern, weil er - konform mit dem Dogma der katholischen Kirche - die Homosexualität als das bezeichnet, was sie ist: eine Perversion.

    Das ganze Getue um die angeblich diskriminierten Perversen ist schon längst nur noch zum Kotzen, und - wie von einigen richtig angemerkt - es geht und ging nie darum ihnen "Rechte" zur "Homo-Ehe" einzuräumen, die ihnen ohnedies völlig egal ist, mit Ausnahme ihres provoziernden Charakters.

    Die Agenda lautet: Zerstörung der Gesellschaft indem man ihre sittlichen Grundlagen zerstört.

    Es ist jener durchaus metaphysische Kampf zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht - und wer´s christlich will: zwischen Gott und Antichrist.

    Jedes "sachliche" oder "rationale" Wort in dieser Auseinandersetzung ist daher überflüssig, weil es nicht um sachliche oder rationale Dinge geht, sondern um die Überwältigung des Gegners, eine Debatte überhaupt nicht gewollt ist.

    Das einzige Mittel das hier noch zählt ist der Bihänder oder die Brechstange und nicht die Schalmeien, denn wir sind im Krieg.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 12:03

    Beweis für die Aussagen von Bischof Dr. Laun: Die "Toleranz" der Homo-Ideologen hört da auf, wo es darum geht dass sich Betroffene auch einmal ändern wollen. Es werden Hilfsangebote von kirchlicher Seite für suchende homosexuelle Jugendliche bekämpft:

    Hier poste ich drei Links aus Deutschland: Es soll verboten werden dass christliche Kirchen Hilfsangebote an suchende Jugendliche (mit Homo-Neigungen) anbieten (!):

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article114704333/Gruene-bekaempfen-Therapien-gegen-Homosexualitaet.html

    http://www.gruene-bundestag.de/themen/lesben-und-schwule/homoheilungsangebote-fuer-jugendliche-verbieten_ID_4387927.html

    http://www.sueddeutsche.de/leben/pseudowissenschaftliche-angebote-gruene-fordern-verbot-von-therapien-fuer-homosexuellen-1.1631838

    Die Hilfsangebote werden also als etwas Böses hingestellt.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 21:41

    Die Franzosen pfeifen auf die PC und wehren sich tapfer gegen die sozialistische Bevormundung:

    http://tinyurl.com/cup8mfv

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 18:33

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Bravo, grandios und vielen herzlichen Dank!

    So stelle ich mir "Kirche" vor und ich gewinne persönlich, aufgrund dieses Beitrages, eine ordentliche Portion Respekt und Glauben zurück - Eigenschaften die mir nicht erst zuletzt wegen der "Votivkirche" und der Haltung des Hrn. Kardinals abhanden gekommen sind und der sich ganz und gar nicht klar zum Thema Homo-Ehe äußert, so wie es eben die r. K. Lehre vorsieht.

    Dieser Bericht sollte in ALLEN Zeitungen stehen, um ev. eine breite sachliche Diskussion zuzulassen.

    Möge die Botschaft von Bischof Laun möglichst viele erreichen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 11:40

    Endlich ein klares Wort eines hohen kirchlichen Würdenträgers!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 12:03

    Exzellenz Bischof Laun ist anscheinend einer der wenigen Bischöfe in Östereich, die noch katholisch sind.

    Von Schönborn oder Kapellari kann man das ja kaum noch sagen. Der eine kuscht vor einem schwulen Pfarrgemeinderat (und damit vor der medialen linken, antikirchlichen Kampagne), der andere untersagt einem Priester zu Ostern in seiner Pfarre die Messe zu feiern, weil er - konform mit dem Dogma der katholischen Kirche - die Homosexualität als das bezeichnet, was sie ist: eine Perversion.

    Das ganze Getue um die angeblich diskriminierten Perversen ist schon längst nur noch zum Kotzen, und - wie von einigen richtig angemerkt - es geht und ging nie darum ihnen "Rechte" zur "Homo-Ehe" einzuräumen, die ihnen ohnedies völlig egal ist, mit Ausnahme ihres provoziernden Charakters.

    Die Agenda lautet: Zerstörung der Gesellschaft indem man ihre sittlichen Grundlagen zerstört.

    Es ist jener durchaus metaphysische Kampf zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht - und wer´s christlich will: zwischen Gott und Antichrist.

    Jedes "sachliche" oder "rationale" Wort in dieser Auseinandersetzung ist daher überflüssig, weil es nicht um sachliche oder rationale Dinge geht, sondern um die Überwältigung des Gegners, eine Debatte überhaupt nicht gewollt ist.

    Das einzige Mittel das hier noch zählt ist der Bihänder oder die Brechstange und nicht die Schalmeien, denn wir sind im Krieg.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHomo Faber
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 15:29

    Homosexualität existiert nur, wenn es Heterosexualität gibt - niemals umgekehrt. Homosexualität ist also NICHT GLEICHWERTIG.

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  1. Kim (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:33

    Very cute! How tall are your shutters? I lug baby gates from room to room. Unfortunately, my rat tirreer CLIMBS them!! The chihuahua well, she's a sloth, so she doesn't bother getting out of her bed. haha http://oagwgan.com [url=http://iyheggnennb.com]iyheggnennb[/url ] [link=http://pnztom.com]pnztom[/link ]

  2. Samir (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:11

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  3. wolfgang brosche (kein Partner)
    29. April 2013 15:27

    Da Herr Laun nur in einem eingeschränkten Dualismus von Gut und Böse, Gott und Teufel denken kann, braucht er natürlich Sündenböcke (wie sie alle Religionen immer brauchen), die er für die Verursacher von gesellschaftlichen Veränderungen hält. Daß er damit - wie alle Religionsvertreter - Unfrieden und Gewalt hervorruft, liegt in der "Natur" seiner Sache.
    Herr Laun hat völlig verkannt, daß sich im Zuge der sexuellen (nun nenen wir das einmal so) Revolution seit ca. 40 Jahren in der westlichen Welt nach und nach ein anderer Umgang mit Sexualität UND Liebe entwickelt hat - wie es denn nie im sozialen Leben einen Stillstand gibt (den er aber herbeisehnt).
    Seine Vorstellungen von Familie als kleine Einheit der Gesellschaft entstanden vor ca. 200 Jahren; auch die Liebe als romantische Vorstellung ist eine Erfindung jener Zeit des beginnenden Industrialismus. Das weiß heute jeder zehntklässler aus dem Sozialkundeunterricht. Davor war die Familie als Sippe und Sozialverband - und damit auch die Ehe - eine Einrichtung, die das Überleben der Gruppe und damit auch des Einzelnen, der sich einzuordnen hatte (wovon Herr Laun immer noch träumt) garantierte.
    Das Leben nicht nur der Familien hat sich geändert - vor allem lassen die Frauen das nicht mehr mit sich machen, was sich die frauenbefreiten Kleriker vorstellen!
    Man kann doch nicht so dumm sein, zu behaupten, es sei das Ziel der Homosexuellen, die Gesellschaft zu zerstören - aber leider tut das Herr Laun in seiner abgrundtiefen Dummheit (oder gerissenen Schäbigkeit, wenn er halt nicht so dumm ist) - und das tun auch etliche Poster.
    Die sexuelle und soziale Revolution ist eine der hochindustrialisierten Länder, die vor allem von Heterosexuellen gemacht wurde. Neue Rechtsvorstellungen, Medizin, soziale Institutionen und Einrichtungen ermöglichen den Menschen eine größere Individualisierung - und verlangen sie auch von ihnen. Wir haben außerdem längst erkannt, daß Sexualität nicht bloß der Fortpflanzung dient, sondern auch dem sozialen Zusammenhalt - jawohl, da mag noch so ein Aufschrei von den Eunuchen für das Himmelreich kommen!
    Diese Veränderungen - die auch die Zurichtung des Menschen für die Bedürfnisse einer völlig kapitalisierten Welt beinhalten, die die eigentliche Gefahr darstellt - sind also nicht irgendeiner Gruppe, vor allem nicht den Homosexuellen zuzuschreiben. Daß Kleriker immer wieder die tatsächlichen Ursachen verkennen liegt an ihrer Neigung, stets bei den Mächtigen zu sein, sich bei ihnen einzuschleimen und Liebediener des Kapitals zu werden.
    Und das schreibt gewiß kein Marxist, eh hier wieder aufgejohlt wird!
    Das ständige Eindreschen Herrn Launs auf die Homosexuellen läßt sich durch seine Hilflosigkeit (schon in der Analyse) gegenüber den gesellschaftlichen Realitäten erkennen. Und da er nur eine katholische Denkweise zur Verfügung hat, muß er natürlich gleich wieder den Satan dahinter vermuten.
    Genauso haben die Hexenjäger und Inquisitoren gedacht - daraus entstanden Intoleranz und Verfolgung und Mord.
    Laun geht mit einem katholischen Reflex hausieren, der noch nicht einmal im Mittelalter angebracht war, da er für Blutvergießen und die Zementierung der Dummheit und Angst gesorgt hat - damit zum jahrhundertelangen Stillstand im "finsteren Mittelalter".
    Ja, wenn ich es recht eigentlich betrachte, dann ist das nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Wozu Launs Haltung führt, zeigt sich in Frankreich, wo innerhalb weniger Tage nach den von der katholischen Kiche gesteuerten Protesten gegen die sogen. Homo-Ehe, die offene Gewalt gegen Schwule zugenommen hat.
    Besonders bedenklich waren Plakate und skandierte Sprüche wie "Wir wollen kein Homoehe, wir wollen Arbeitsplätze!"
    Solche Sprüche entsprechen jenen Beschimpfungen, die den Juden die Schuld gaben für Pest und andere Seuchen oder später jenen, die ein "weltumspannenden Finanzjudentum" für Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit ausmachten. Herr Laun und seine bereits genannten Mitstreiter sind auf dem besten Wege die "weltumspannende Homolobby" für alles verantwortlich zu machen, was ihnen mißfällt!

  4. Mainau (kein Partner)
    29. April 2013 06:44

    Was Herr Laun zum Thema Homosexualität schreibt, ist teils ein großer Unsinn und teils eine Ansammlung von Frechheiten. Fachlich versteht Herr Laun von Homosexualität überhaupt nichts. Launs Problem sind nicht die Homosexuellen auf der Straße, sondern Launs Problem sind die vielen Homosexuellen innerhalb des Klerus. Er glaubt durch sein wettern gegen die Schwulen, das genannte klerikale Problem vertuschen zu können und sich damit in Rom beliebt zu machen. Da irrt Herr Laun. Seine primitiven Gedanken sind leicht zu durchschauen.. Herr Laun sollte Geschichte lernen und erkennen, dass durch die Gedanken und Äußerungen der katholischen Kirche viele Homosexuelle in Koinzentrationslager der NAZI verschleppt und dort ermordet wurden. Die katholische Kirche war geistiger Mittäter.

    • wolfgang brosche (kein Partner)
      29. April 2013 15:40

      @Mainau

      Vielen Dank für Ihre deutlichen Worte!
      Wenn die katholischen Kleriker von Sitte und Moral sprechen, dann meinen sie natürlich ihre Vorstellungen davon. 2000 Jahre Unterdrückung von sexuellen Bedürfnissen und menschlichen Gefühlen durch das Christentum haben uns blind und taub werden lassen für diese so banale Tatsache. 2000 Jahre hat die katholische Kirche sich ins Gefühls- und Triebleben der Menschen eingemischt, hat ihnen ua. qua Beichte in den Betten und in der Unterwäsche herumgeschüffelt. 2000 Jahre lang hat das permanente hysterische Geschrei, die Sexualität sei etwas ganz Gefährliches, sogar Satanisches (wenn sie nicht so betrieben wird, wie es die Kirche vorschreibt), die Menschen in Schach gehalten. Und das, was die katholische Kirche Perversionen nennt (sie hat diese Begrifflichkeit nämlich als erste eingeführt - und leider hat die Psychologie sie übernommen) entstand erst durch die permanente Fixierung des Klerus auf "richtige/falsche" Sexualität.
      Kuppeleiparagraphen, Kriminalisierung von Homosexuellen, Einschränkungen im Leben von Frauen, Pillen- und Abtreibungsverbot und und und in den Gesetzen fast aller Staaten gehen zurück auf Forderungen der Kirche!
      Die Sexualpathologien zunächst von Paulus, dann von vielen Kirchenvätern, der institutionalisierte Frauenhaß, haben nicht bloß in der Religion, sondern durch den unumschränkten Machtwillen der Catholica übelste Spuren im gesellschaftlichen Leben hinterlassen.
      Daß sich jetzt die Menschen endlich daraus befreien, muß natürlich im Klerus Ängste schüren - und Figuren wie Herr Laun schlagen dann zu.

  5. Friederike Klenk (kein Partner)
    28. April 2013 11:42

    Danke für diese klaren Gedanken. Auch wenn ich nicht katholisch bin, so denken ich doch genau so.

  6. wolfgang brosche (kein Partner)
    27. April 2013 20:35

    Was zutiefst abstoßend und unmenschlich ist: daß sich Kleriker (und wie man hier sieht, ihre seh- und hörbehinderten Gefolgsleute) ununterbrochen mit der Sexualität der Menschen beschäftigen müssen, um ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.
    Aber weshalb wundere ich mich eigentlich darüber - der Kern jeder Religion ist die Gleichmacherei und Unterdrückung. im Namen von erfundenen Entitäten! Jahrhundertelang tat sich vor allem die Catholica darin hervor, den Menschen an sich schlecht zu machen mit solch einem Unsinn wie Erbsünde, Himmel und Hölle, ihnen Angst zu machen - was für ein schäbiges Menschenbild.
    Und selbst 200 Jahre nach der Aufklärung (die natürlich immer noch bekämpft wird) erdreisten sich Figuren (jawohl, Figuren!!!) wie Herr Laun, die Menschen nach ihrer Sexualität und ihrem Empfinden zu klassifizieren, so wie sie es einmal mit der Hautfarbe taten.
    Es hat die Kleriker gleich welcher Religion nichts anzugehen, wie, wann und mit wem erwachsene Menschen sich sexuell betätigen und wen sie lieben und zugetan sind.
    Immer wieder haben Kleriker den Untergang der Kultur beschworen, wenn sich Menschen sexuell, emotional und sozial nicht so verhielten, wie es ihr Dumpfglaube vorsah! Noch heute wird in katholischen Kreisen die Lüge verbreitet, Rom sei angeblich durch die sexuelle "Dekadenz" seiner Bürger untergegangen. Tatsächlich ist Rom untergegangen nachdem durch das Dekret Cunctos Populos das Christentum zu Staatsreligion gemacht wurde - und bald darauf die Todesstrafe für Apostasie und Heidentum erlassen wurde. Schulen, Krankenhäuser, Akademien wurden systematisch zwischen 360 und 400 geschlossen. Jeder Römer konnte bis dahin lesen und schreiben, Wissenschaft und Medizin waren auf einem hohen Stand. Innerhalb einer Generation verkam eine Wissensgesellschaft abrupt und gezielt. Mit der allgemeinen Dummheit, die zu Armut und Seuchen führte, konnte aber der römische Klerus sehr gut herrschen. Das "dunkle Mittelalter" wurde durch die Einführung des Christentums eine bittere Realität - es war nicht die spätrömische Dekadenz, die zum Untergang Roms führte, sondern das fanatische Christentum.
    Und noch immer wollen fanatische Christen wie Herr Laun und seine Anhänger die Gleichschaltung - die gelingt aber nur, wenn man einen Popanz aufbaut, die Schwulen - und dann auch noch deren Leben und Treiben als etwas Teuflisches darstellt. Solche wirren und unmenschlichen, gehässigen Gedankenschlüsse finden sich heutzutage sonst nur bei Figuren wie Osama bin Laden oder den wahnhaften Mitglliedern der Hillboro Church.
    Gegen Hexen, Juden, Frauen kann die Catholica in ihrem noch immer bestehenden Herrschaftsanspruch (den Ratzinger in seiner leider stets falsch verstandenen Bundestagsrede erneut beschwor, aber geschickt tarnte) nicht mehr ungestraft hetzen. Jetzt müssen also wieder mal die Schwulen her.

    Nein, noch mal - es hat Sie nichts anzugezugehen, Herr Laun, was andere in ihren Betten miteinander treiben: ob hetero oder homo. Und das bezieht sich nicht nur auf das, was gemeinhin privat genannt wird. Es können sich ja etwelche Heuchler noch darauf berufen, was dort zuhaus geschieht, gehe sie nichts an, aber in der Öffentlichkeit... Diese Bigotterie ist das faulige Funddament des Christentums!
    Es hat mich auch nichts anzugehen, wenn ein Mann seine Freundin - oder umgekehrt - auf der Straße küßt - es hat mich auch nichts anzugehen, wenn ein Mann seinen Freund auf der Straße küßt als Zeichen der Zuneigung. Anstatt sich darüber zu freuen, daß zwei Menschen einander mögen (und selbst wenn sie sich nur anziehend finden), wird seit 2000 Jahren von Seiten der ewig Ängstlichen, Verschreckten und eigentlich Neidischen nur darüber hergezogen, wird nur nach Verboten und Sanktionen gerufen - und es wurden und werden schrecklichste Strafen angedroht (Hölle) und verhängt.
    Aber Waffen segnen, die Todesstrafe im KKK ausdrücklich erlauben und sich bei der UN beschweren, daß man nicht mehr andere diskriminieren darf, weil das angeblich zum Wesenskern der Religion gehört!
    Sie Herr Laun und Ihre Konsorten können gar nicht soviel Kreide fressen und mit Bonhomie auftreten, als daß man nicht bei Floskeln"...das wird man ja noch sagen dürfen... ich habe eigentlich nichts gegen, aber..." usw. usf. an eine Rede eines gewissen Ministers denken muß, in der es hieß, jeder kenne ja einen "guten Juden"...aber!!!
    Was deutlich gesagt werden muß, allerdings, ist, daß Sie und Ihre Geistesgenossen mit dem Unsinn von der "Homolobby" ein Konstrukt in die Welt gesetzt haben, daß dem der "jüdischen Weltverschwörung" in kaltblütiger Niedertracht aufs Haar gleicht.
    Um Ihr Mächenbuch zu zitieren "Wer Wind sät....", der will in diesem Falle schamlos Sturm ernten! Es reicht, Ihre monomanische Schwulenhetzerei reicht, Herr!

  7. wolfgang brosche (kein Partner)
    27. April 2013 17:31

    Herr Laun gehört neben Gabriele Kuby, Christa Meves und Christl Vonholdt zu den vier apokalyptischen Reitern der Homophobie im deutschsprachigen Raum - sekundiert werden diese Herrschaften von zwielichtigen Figuren wie Martin Lohmann oder Birgit Kelle.
    Bei Herrn Laun insbersondere bekommt man immer mehr den Eindruck, der habe nichts anderes zu tun, als seinen Unsinn über Homosexuelle in die Welt zu blasen. Er macht das natürlich mit einem Hintersinn - ganz dumm ist er nicht - er bereitet ein Klima der Unbehaglichkeit und Feindseligkeit vor, das letztendlich in offene Feindschaft und erneute Verfolgung umschlagen soll. Es gibt bereits genügend Forderungen aus der katholischen und evangelikalen Ecke nach erneuter Pönalisierung. Die Bewunderung für die kurzen Prozesse gegen Homosexuelle im Iran, die ihr Leben an Baukränen aushauchten, schwingt da immer mit und wurde auch bereits auf verschiedenen Foren wie PI etc. artikuliert.

    Homosexuelle wurden in den vergangenen vierzig Jahren in etwa so sichtbar wie Juden nach den entsprechenden Gleichberechtigungsgesetzen in den europäischen Staaten des 19. Jahrhunderts.
    Die sich verändernden sozialen, industriellen und staatlichen Strukturen um 1900 mußten natürlich halbgebildete und dumme Menschen, vor allem aber Katholiken verunsichern - denn wer von Ewigem faselt, unumstößlicher Wahrheit, Gott und Teufel mit denen Jjahrhunderte lang Angst erzeugt wurde, der kann eben nicht mit Veränderungen umgehen und vor allem sich nicht an ihrer Gestaltung beteiligen. Die Veränderung im Umgang mit der Sexualität haben die Heterosexuellen vor allem zu verantworten und nicht die Schwulen - aber es muß ja ein Sündenbock für die her, die sich vor diesen Veränderungen fürchten - obwohl keiner von ihnen verlangt, sie mitzuvollziehen.
    So wie die Nazis einmal den Unsinn von der "jüdischen Weltverschwörung" verbreiteten, so verbreiten nun die Vorgenannten den aberwitzigen Unsinn von der weltuspannenden Homolobby, die die Menschheit verschwulen wolle.
    Das ist der Grad der Dummheit, die auch Herrn Laun beherrscht - gleichzeitig ist er natürlich - wie nahezu alle katholischen Kleriker - äußerst geschickt, den Herrschaftsanspruch seiner Kirche - für die seine Phantasiegestalten Gott, Teufel, Engel, Heilige stehen - raffiniert darzustellen. Aber für das Beharren auf dem Primat der Catholica über die Köpfe und Herzen der Menschen braucht es wie in allen totalitären Systemen einen äußeren Feind. 2000 Jahre war das für die katholische Kirche - die Mutter des Antisemitismus - "der Jude".
    Solange noch Menschen leben, die der antisemitischen Katastrophe des Holocaust (er ist quasi die "Vollendung" des katholischen Antisemitismus) entkommen sind, fällt es diesen Herrschaften natürlich schwer, weiter auf die Juden zu weisen. Also muß eine andere Gruppe her, die sich endlich emanzipiert hat von 2000 Jahren katho-moralischem Totalitarisus: die Schwulen.
    Wenn man nur fünf Minuten laut die Unsäglichkeiten des menschenverachtenden Herrn Weihbischofes liest, dann beginnt man aus dem Munde zu stinken. Es ist der gleiche Haugout, den der Antisemitismus, der Rassismus verbreiten.
    Figuren wie Laun sind in ihrem menschlichen Selbstverständnis so schwer gestört (und bekommen darin auch noch Rückendeckung von ihrer totalitären Organisation), daß sie unbedingt Menschen zweiter oder gar dritter Klasse brauchen, um sich selbst aufzuwerten. Sie sind die fleischgewordene Niedertracht!

  8. Vilthurill (kein Partner)
    26. April 2013 21:44

    Du versuchst, den Leser mit langen verschachtelten Sätzen zu verwirren, und im Grunde sagst du immer das Gleiche. Du stellst die Ehe als ein Mittel der Fortpflanzung dar.
    Kehren wir zurück zu den Wurzeln der Ehe: Damals gehörte die Frau dem Mann (An diesem Punkt möchte ich darauf hinweisen, dass ich gedenke, deine Ansichten zum Thema der Emanzipation zu kennen). Dann wurde die Ehe beschlossen, zu einer Zeit, als Menschen vielleicht 30 Jahre alt wurden. 50, höchstens. Mittlerweile wird man 70, 80, 90 usw. Die Ehe verliert an Bedeutung und derweil gilt die Ehe als Symbol der Liebe.

    Verstehst du das? Ehe = Symbol der Liebe. Homosexuelle LIEBEN sich. Genauso wie Heterosexuelle. Und wenn die Ehe der Fortpflanzung dient, dann solltest du dich gegen Ehen für heterosexuelle, kinderlose Paare aussprechen. Die Ansichten des französischen Homosexuellen, die du geschickt verdreht hast, gelten nicht für ALLE Homos.

    Ich habe dir noch so viel mehr zu sagen, aber einen bloßen Kommentar zu schreiben lohnt sich nicht. Beizeiten liest du oder sämtliche Faschisten die mich vermutlich gleich niedermachen werden vielleicht das hier durch, Kirchenmann: http://vilthurill.blog.de/2013/04/26/gaymarriage-15793467/

  9. kristinabode (kein Partner)
    26. April 2013 20:41

    Hallo Herr Laun

    Ich bete zu Gott, das Sie von diesen kruden Vorstellungen runterkommen - Hochmut, ja Ihren Hochmut meine ich anderslebenden Menschen gegenüber ist eine Todsünde, aber das sollten Sie wissen!

    Gott liebt JEDEN MENSCHEN und es ist ihm egal, wen man liebt, solange die Liebe aufrichtig ist!

    Viele Grüße Kristina Bode

    PS: Sie brauchen mir keine Email zu schicken, mein Dialog mit Gott ist gut und aufrichtig, SIE sollten ihren überdenken!

  10. Hagen Ulrich (kein Partner)
    26. April 2013 15:13

    Werter Herr Laun,

    wenn Sie so sehr für die Homo-Heilung eintreten, warum fangen Sie nicht in den eigenen Reihen damit an? Es sei erinnert an den früheren Erzbischof von Edinburgh, der auch jahrelang sehr scharf vor uns Schwulen warnte und einer der übelsten Hetzer war. Und es kam wie es kommen mußte.
    Eminenz wurde geoutet, von einem langjährigen Liebhaber, Priester auf dem Kontinent.
    Und ich erinnere mich gern an meine eigene Studienzeit in Bonn zurück, einstmals Sitz zweier Priesterseminare und eines GayClubs. Als Student war ich dort gern Gast, für Politologen ja auch ken verbotenes Terrain. Auch für unser geistliches Wohl war gesorgt, am Donnerstag konnte man sich immer mit den Mitstudenten der Theologischen Fakultät austauschen, gelegentlich tauchte auch mal ein älteres Semester auf und löste zunächst erschrecken bei Neulingen aus. Bis die schon länger dort bekannten Kommilitonen die Neulinge beruhigten und darauf hinwiesen, daß der Regens ein ganz netter Mensch sei.
    Gelegentlich bin ich auch gern in Rom, ich mag den Vatikan, schon allein wegen seiner Museen. Nur das Programm ist ein bißchen dürftig.
    Kennen Sie übrigens Roms größte schwule Sauna? Nicht? Sollte Sie aber. Das Gebäude, in dem sich die Sauna befindet, gehört nämlich Mutter Kirche. Ebenso wie das im Gebäude befindliche kirchliche Gästehaus, das angeblich gern von Bischöfen auf ad-limina-Besuch genutzt wird.
    Aber Weihbischöfe machen diese Besuche wohl eher nicht, nur die Diözesanbischöfe.
    Und um noch mal auf die "Heilung" gleichgeschlechtlich Liebender zurückzukommen, ich hoffe sehr, daß diese verboten wird. Und daß unsere Jugendlichen, egal ob schwul oder hetero, besser vor der Kirche geschützt werden.
    Schwule oder lesbische Jugendliche brauchen keine Heilung, da sie nicht krank sind. Höchstens eine Unterstützung, um sich zu orientieren. Aber dafür sind geschulte Fachleute und nicht ideologiegeschädigte Hetzer da.
    Krank ist lediglich ein geringer Teil der Umgebung, der anderen vorschreiben will, wie sie zu leben haben.
    Insgesamt mache ich mir aber wenig Sorgen um die Zukunft, ich sehe mehr und mehr, wie der Einfluß der Kirche zurückgedrängt wird. In manchen Gegenden steigt sogar der Immobilienwert, weil Kirchen geschlossen werden.
    Vielleicht können Sie noch eine Zeitlang in Afrika ihr Unwesen treiben und dort Haß verbreiten, bei einem Besuch in Ghana sah ich, was die RKK und evangelikale Sekten dort treiben.
    Aber hier in Europa ist doch glücklicherweise ein anderer Trend zu sehen, selbst in Polen wächst der Anteil der Bevölkerung, die Bildung dem Glauben vorziehen.

    • Der Realist (kein Partner)
      26. April 2013 15:48

      dazu fällt mir nur ein, das Beste an den Schwuchteln ist, dass sie sich nicht vermehren können. Auch wenn es von den politisch Korrekten als rückständig angesehen wird, ich finde es einfach grauslich wenn sich zwei Männer in aller Öffentlichkeit abschmieren.

  11. Dr. Endre Attila Bárdossy
    25. April 2013 16:21

    Erstens: Danke Herr Weihbischof für Ihre klare und mutige Aussage.

    Zweitens: Für eine sachlichere Diskussion – bezogen auf Sparschwein, Käsebrot, Schnabeltierfresser – wäre sehr empfehlenswert die vorherige Lektüre einer ausgewogenen Note der KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, deren Präfekt im Jahre 2002 Joseph Kardinal Ratzinger war:

    www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20021124_politica_ge.html

    Einsatz und Verhalten der Katholiken im politischen Leben. Darin heißt es:

    Heute kann man einen gewissen kulturellen Pluralismus feststellen, der mit der Theorie und Verteidigung des ethischen Pluralismus deutliche Zeichen an sich trägt, die den Verfall und die Auflösung der Vernunft und der Prinzipien des natürlichen Sittengesetzes anzeigen. In Folge dieser Tendenz ist es leider nicht unüblich, dass in öffentlichen Erklärungen behauptet wird, der ethische Pluralismus sei die Bedingung für die Demokratie. –

    Die Förderung der Familie muss gewährleistet bleiben, die auf der monogamen Ehe zwischen Personen verschiedenen Geschlechts gründet und die in ihrer Einheit und Stabilität gegenüber den modernen Gesetzen über die Ehescheidung zu schützen ist. Andere Formen des Zusammenlebens können der Familie in keiner Weise rechtlich gleichgestellt werden noch als solche eine gesetzliche Anerkennung erhalten. –

    Eine nominelle Gleichstellung ist de facto aus biologischen Gründen unmöglich und eine steuerrechtliche Gleichstellung de iure ungerechtfertigt. –

    Es ist keinem Gläubigen gestattet, sich auf das Prinzip des Pluralismus und der Autonomie der Laien in der Politik zu berufen, um Lösungen zu begünstigen, die den Schutz der grundlegenden ethischen Forderungen für das Gemeinwohl der Gesellschaft kompromittieren oder schwächen. Es handelt sich dabei nicht um »konfessionelle Werte«, denn diese ethischen Forderungen wurzeln im menschlichen Wesen und gehören zum natürlichen Sittengesetz. –

    Für die katholische Morallehre ist die Laizität, – im Unterschied zum intoleranten Laizismus – verstanden als Autonomie der zivilen und politischen Sphäre gegenüber der religiösen und kirchlichen, aber nicht gegenüber der moralischen Sphäre, ein von der Kirche akzeptierter und anerkannter Wert, der zu den Errungenschaften der Zivilisation gehört. –

    Wahrheit und Freiheit verbinden sich entweder miteinander oder sie gehen gemeinsam elend zugrunde. In einer Gesellschaft, in der man die Wahrheit nicht verkündet und nicht danach strebt, sie zu erlangen, wird auch jede Form echter Freiheitsausübung beseitigt und der Weg zu einem Libertinismus und Individualismus eröffnet, der dem Wohl der Person und der ganzen Gesellschaft schadet. –

    • wolfgang brosche (kein Partner)
      27. April 2013 20:44

      Herr,
      Sie beschreiben sehr schön/unschön, daß Sie mit Vernunft und Demokratie nichts am Hute haben. Ihre Beschreibung der katholischen Morallehre zeigt, daß sich diese Morallehre (fragt sich, warum wir soetwas überhaupt brauchen?!) nicht um den Menschen schert und auch nicht um neue Erkenntnisse.
      Aber bitte - Sie mögen Sie daran halten. Aber unterstehen Sie sich, andere damit zu kujonieren und zu versklaven! Und schämen Sie sich, die Catholica mit dem begriff der Zivilisation in einem Atemzuge zu nennen!
      Kultur (und dazu gehören Religion und ihre Moral) heißt, seinem Nachbarn den Schädel einzuschlagen, wenn der nicht so will wie ich und sich im Namen seines Gottes (eines eigenen Hirngespinstes) daraus ein schönes Trinkgefäß zu machen (warum uß ich bloß an den Gral denken?!). Zivilisation dagegen ist wenn Sie dafür eingesperrt werden.
      Und nun fragen Sie sich, was für einen ethischen Umgang der Menschen die besseren Voraussetzungen bietet?! Kultur und Religion oder Zivilisatorisches, entwicklungsfähiges Denken!

  12. Aquinus (kein Partner)
    25. April 2013 11:14

    Erst einmal vielen Dank Herr Bischof für Ihre klaren Worte.
    Gleichgeschlechtliche sexuelle Kontakte im Tierreich, als Rechtfertigung einer homosexuellen Lebensweise unter Menschen zu bemühen, ist eine der vielen Propagandatricks der Schwulenlobby. Gleichgeschlechtliche sexuelle Kontakte unter männlichen Tieren sind einfach einem Mangel an verfügbaren weiblichen Sexualpartnern, meistens aufgrund der Dominanz von Alphamännchen, geschuldet. Die monogame Ehe als Norm in christlichen Gesellschaften hat uns dieser tierischen Verhältnisse enthoben und dafür gesorgt, das so gut wie jeder Topf sein Deckelchen bekam. Die sogenannte sexuelle Befreiung führt uns, nebenbei bemerkt, wieder zurück in tierische Verhältnisse, wo die Alphas die Frauen bekommen und der Rest das Internet.
    Die höhere Selbstmordrate bei Schwulen und andere Merkmale sozialer Dysfunktionalität auf die bösen schwulenhassenden Katholiken zu schieben ist ein weiterer Propagandatrick der Schwulenlobby. Inzwischen gibt es aber schon lange „befreite Gebiete“ wie z.B. San Francisco oder Berlin oder Amsterdam oder Köln wo man von Schwulsein fast wie von einer normativen Lebensform sprechen kann, wo auf schwul tun sogar als Anmachform unter Heteros funktioniert. Doch auch dort ist die Selbstmordrate unter Schwulen signifikant höher, wie auch Alkohol und Drogenmissbrauch und andere Formen sozialer Dysfunktionalität. Schwule empfinden sich auf einer instinktiven Ebene als andersartig und Normale als normal und kein Versuch Schwulsein zu normalisieren wird das ändern. Deshalb werden diese ganzen gesetzgeberischen Versuche Schwulsein zu normalisieren, auf längere Sicht, genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie bezwecken. Viele Schwule, die noch in der Kultur des Abendlandes verankert sind, wissen das und wenden sich gegen diese gesetzgeberischen Initiativen von oben. Die Schwulenlobby und das grünrote Biotop, in dem deviante Lebensformen glorifiziert werden, reklamiert die Zukunft für sich und ist doch, zeugungstechnisch, überhaupt nicht zukunftsfähig. Die Kinder, die seit den 70er Jahren geboren werden, kommen weniger und weniger aus diesem Milieu. Ich spiele hier nicht auf die Vermehrungsrate unter den muslimischen Migränen an. Man bemühe z.B. den Mikrozensus der BRD 2011 unter dem Stichpunkt „Mehrkindfamilien“ . Es gibt sie und das sind nicht alles Muslime. Man schaue sich die Demonstrationen in Frankreich an. Da ist kein altbackenes, „ewiggestriges“, absterbendes Volk auf der Straße. Da sind so viele junge und trotz Wut Optimismus und Fröhlichkeit ausstrahlende Menschen unterwegs, die wissen, was für ein Glück es ist, in einer normalen Familie aufzuwachsen. Die Welle bricht.

  13. Capt. (kein Partner)
    25. April 2013 10:22

    Jedes Kleinkind durchläuft eine Anale Phase, viele Jungs in der Pupertät auch eine Zeit homosexueller Experimente. (Rudelwixen). Das legt sich meist wenn das Weib lockt und die Sehnsucht nach Stammhalter und Familie wichtig wird.
    Einige bleiben eben da hängen..= gestörte Emtwicklung.
    Massenkonzentration von Männern im Internat, Gefängnis oder Militär fördern den natürlichen Schamverlust zu Gunsten des natürlichen Ejakuationsdrang. Schließlich ist der Mensch das einzige "Tier" mit ganzjährlicher Brumpftzeit.
    Bezeichnend ist doch das niemals von Homosexuellen Kindern die Rede ist. Diese werden grundsätzlich als "Opfer" angesehen, oder ist es vorstellbar das der schwuler Ministrant den Priester verführt???
    Nach materialischer, darwinistischer Sicht ist homosexualität nicht hilfreich zu Erhalt der Spezie und darum verpönt. Schon vor Darwin haben die Völker moralische Instanzen geschaffen um den permanenten, ganzjährlichen "Spritztrieb" einzufangen. Die Religion samt "Sünde" wurde geschaffen. Sexuelle Selbstdisziplin bis hin zum Zölibat sind "geistige" Erungenschaften....Darkrooms und Promiskurität das Gegenteil...Tierischer "brumpft-zwang" in jedes Loch einzudringen.
    Mit "Liebe" hat das nichts zu tun. Liebe zwischen Männern, auch bis zum Tod, hat mit Sexualität erstmal nix zu tun....man lese die "Bürgschaft"...das ist "Kameradschaft"
    Dem (natürlichen) Ejakuirzwang permanent nachzugeben ist eine Schwäche die des geistigen Menschen unwürdig ist. Das ist der Hauptgrund für "Religion", der Großteil der 10 Gebote handelt davon.
    Homosexuelle sind "Süder", deswegen bekämpfen sie auch die Kirche.

    Ganz außer Acht gelassen wird der Eifluss von Drogen, insbesonders Kokain auf das Libito für beider Geschlechter. Mit Koks kann man jedes Mädel "geil" machen, gleichzeitig die "Stehfähigkeit" erhöhen. "Was bin ich doch für ein Stier!!"
    Bei den Tonnen von Kokain die täglich konsumiert werden hat das sicher Bedeutung.

    Meine Konklusion als Mann ... Frauen verstehe ich nicht...,ist : Wir sind alle latent Homosexuell oder auch monosexuel (wixen) und lediglich geselschaftlich, moralisch, religiöse Werte halten uns davon ab. Das negieren dieser Werte nennt man "DEKADENZ"................meine bescheidene Meinung,

  14. Einspruch! (kein Partner)
    24. April 2013 23:27

    "Wenn man den Mond „Sonne“ nennt, bleibt er Mond, wird nicht wärmer und nicht heller und sollte weiter Mond und nicht Sonne genannt werden. Eine Diskriminierung des Mondes ist das nicht."

    Ich bin kein Laun-Freund, aber ein kluger Kopf ist er allemal.

  15. Herby
    24. April 2013 12:10

    Bei den derzeitigen Auseinandersetzungen und Diskussionen in Frankreich ist ein - oft übersehenes Detail - sprachlich interessant und somit bewußtseinsprägend:

    Von seiten der Homolobby, der sozialistischen Regierung und den mit ihnen verbündeten Medien wird ganz groß & öffentlichkeitswirksam die Parole:

    "die Erlaubnis für die Ehe für alle"

    hinausposaunt, so als ob das eine Erfindung der sozialistischen Regierung Hollande wäre.

    Viele Bürger und Medien übersehen aber:
    Schon jetzt dürfen ALLE Menschen heiraten, da braucht es kein von der Homolobby angeschobenes Gesetz im Parlament.

    ALLE MENSCHEN dürfen & können den Bund der Ehe schließen und besiegeln und das war auch bisher in Frankreich schon so!


    Aber eben: den Bund der Ehe und nicht eine Perversion davon.

    • Herby
      24. April 2013 12:13

      Noch eine Ergänzung:

      Es kommt nicht auf das WER an.

      Sondern es kommt auf das WIE an.

    • Schabeltierfresser (kein Partner)
      24. April 2013 17:14

      Ja meine Güte, früher war auch bei uns Promiskuität die Regel, irgendwer hat dann die Ehe erfunden. Wir können die Ehe auch genauso wieder abschaffen wie wir sie eingeführt haben, das wäre überhaupt das vernünftigste. Wer sich vertraglich binden will, soll das privat beim Notar tun und nicht beim Standesamt.

      Die Kirchen können ja ihr eigenes Ding lassen aber MICH damit in Frieden lassen.

  16. TheCrowd (kein Partner)
    23. April 2013 18:06

    "auf Grund einer geschickten Regie die „Sieger“ von vornherein feststehen"
    Gutes Argument!
    Diese Regie ist ganz eindeutig die VERNUNFT, denn es ist klar, dass Menschen die für Homosexualität sprechen FAKTISCHE Argumente aus der Wissenschaft haben und Homogegner einfach nur mit Scheinargumenten daherkommen. Deshalb ist es auch klar, dass nur die Befürworter gewinnne können!
    Dies sieht man auch hier an den Kommentaren: Der einzige der vernünftig und sachlich diskutiert ist Käsebrot...!

    • Sparschwein (kein Partner)
      23. April 2013 18:50

      Yup. Im Prinzip geht es um die Angleichung der Gesetzeslage an die Realität. Wenn dadurch die Homos noch etwas weniger diskriminiert werden, dann ist das auch nicht schlecht. An sich ist das aber ein absolutes Minderheitenthema, vielleicht sollten beide Seiten in diesem künstlichen Kulturkampf die Rhetorik etwas zurückschrauben.

  17. Leopold (kein Partner)
    23. April 2013 15:06

    Sehr guter Kommentar! Ohne den 68er Linken würde es wahrscheinlich heute noch keine Schwulen geben. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber die einzige Erklärung, die mir für all die Schwulitäten heutzutage einleuchten will, ist der Abfall vom Glauben und der Verlust an gerechter Gottesfurcht.

    • Käsebrot (kein Partner)
      23. April 2013 19:33

      Sorry aber wenn Sie glauben, dass die 68er die Homosexualität erfunden hätten sind sie wirklich selten dumm und uninformiert.

    • simplicissimus
      27. April 2013 14:56

      Leopold hat die 69er gemeint, die waren sexualisierter.

    • wolfgang brosche (kein Partner)
      27. April 2013 20:55

      Herr,
      ich will Ihre salve veniam schlichten Äußerungen nicht ausführlich kommentieren. Es mußte natürlich noch mal den 68ern in den Hintern getreten werden (wie alt waren Sie damals eigentlich selbst?). Und daß es "Schwulitäten" zu entdecken gibt, ganz offen, liegt daran, daß Schwule nach Jahrhunderte langer Unterdrückung durch so selbstgerechte und ungebildete Menschen wie Sie endlich sichtbar werden.
      Wie armselig die homophoben Wichte sind, die sich dauernd mit diesem Thema beschäftigen müssen - richtig zwanghaft - belegt aber Ihr Bedauern über die mangelnde Gottesfurcht. Ja, es ist armselig, wenn ein bestimmmtes Verhalten durch Angst erzeugt und befördert wird. Die Untertanenangst der Deutschen hat dazu geführt, daß sie denunzierten und wegschauten, mithalfen am Schreibtisch oder schließlich eigenhändig mordeten. Das ist das Ergebnis von Gottesfurcht. Sie basiert auf Bigotterie, Kriecherei und der Unfähigkeit selbst zu denken!
      Das charakterisiert Herrn Laun und diejenigen, die ihm zujubeln!

  18. Mario (kein Partner)
    23. April 2013 07:43

    Lustig. Einerseits beklagt sich Laun über angebliche Sprechverbote und andererseits glaubt er über das Leben anderer Menschen bestimmen zu können und ihnen die Ehe zu verbieten.
    Warum? Weil Homosexuelle Menschen 2. Klasse sind über die man von oben herab so einen Diskurs führen darf. Und genau gegen dieses Weltbild wenden sich in letzter Zeit einige Menschen und das durchaus erfolgreich.
    Natürlich ärgert es manche, dass man heute Homosexuelle nicht mehr widerspruchslos beleidigen und als Objekt eigener Vorstellungen betrachten darf.
    Gut so.

    • Yoshinori Sakai
      23. April 2013 09:31

      @ Mario

      Weihbischof Dr. Laun bestimmt überhaupt nicht über das Leben anderer Menschen wie soll er auch?

      Es ist das gute Recht von Weihbischof Dr. Laun sich selber eine Meinung zu bilden und seine Sichtweise hier wohlbegründet darzulegen.

      Weder der Weihbischof noch irgendjemand sonst hier im Forum möchte Homosexuelle beleidigen!!!

      Dass sich aber jeder Bürger selber Gedanken macht und diese auch äußert, daran wird sich in einem demokratischen Rechtsstaat nie etwas ändern.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      23. April 2013 11:35

      Hier wird nicht "von oben herab so ein Diskurs" geführt. Das Thema - ob es die Öffentlichkeit nun interessiert oder nicht - wird uns täglich immer wieder vorgesetzt. Aber von wem?

    • TheCrowd (kein Partner)
      23. April 2013 18:12

      guter Kommentar!

      Und dass sich die Kirche von der Täterrolle immer in die Opferrolle setzen muss, spiegelt wiedermal die Scheinheiligkeit wieder. Nicht umsonst ist die Selbstmordrate bei homosexuellen Jugendlichen vier bis siebenmal höher! Mit all den Diffamierungen und Hasstiraden der Kirche ist es für schwule Jugendliche aus einer religiöse Familie unmöglich, sich zu entwickeln und zu sich zu stehen.

  19. Mario (kein Partner)
    23. April 2013 06:35

    Also hat der liebe Gott etwas falsch gemacht als er die Homosexualität erfand?
    Es gibt sie ja sogar im Tierreich.

    • Yoshinori Sakai
      23. April 2013 09:24

      @ Mario

      Der liebe Gott hat Homosexualität nicht erfunden, da brauchen Sie nur die Bibel und andere heilige Schriften lesen.

      Der liebe Gott hat aber jedem Menschen Freiheit überantwortet und Freiheit kann bekanntlich auch missverstanden und sogar missbraucht werden.

  20. Schabeltierfresser (kein Partner)
    23. April 2013 00:20

    Die Pforte, die zu Gott führt, ist für jeden Mensch „eng“, nicht nur für die Menschen, von denen hier die Rede ist.

    Möchte übrigens zu gerne wissen, mit welch engen Pforten Herr Bischof schon Erfahrungen gemacht hat...

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:46

      Mit zweien der engen Pforten können wir hier Bekanntschaft machen.

      Da wo einer aus einem heiligen Buch zitiert, versteht dieser STF nur die Kopulation. Offensichtlich ist das die einzige enge Pforte, die STF intellektuell zu begreifen in der Lage ist.

      Womit wir bei der zweiten, ganz persönlichen des STF sind.

  21. Schabeltierfresser (kein Partner)
    23. April 2013 00:11

    Wenn der Herr Weihbischof ein Problem mit dem Staat hat, empfehle ich, als allererstes das Konkordat aufzukündigen, um es dessen Organen richtig zu zeigen.

    Nebenbei: die Witwenpension ist kein Sozialtransfer, sondern eine Versicherungsleistung, für dessen Anspruch der Verstorbene brav eingezahlt haben muss.

  22. Eso-Policier (kein Partner)
    22. April 2013 23:47

    Es gibt keinen allmächtigen Gott. Aber es gibt religiöse Dinge in der Natur.
    Homosexualität ist nichts Böses, aber eine Krankheit. Deshalb sollten Homosexuelle therapiert werden. Werbung für Homosexualität muss verboten werden. Und es darf keine Sonderrechte für Homosexuelle geben, z. B. keine Homo-Ehe. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • Observer
      23. April 2013 19:34

      1. Es gibt ihn doch, den allmächtigen Gott. Spätestens nach dem Tod von Eso-Policier wird auch er dies erkennen.
      2. Richtig, Homosexualität ist eine Krankheit, welche therapierbar ist. Nur wollen es die Betroffenen dies gar nicht, im Gegenteil, sie haben sogar mit Lobbyingdruck dies aus der Krankheitenliste der WHO entfernen lassen.

      Ich bin kein Katholik, freue mich aber, dass Bischof Laun hier Klartext spricht, was leider von seinen Bischofskollegen vielfach vermisst wird.

    • Sparschwein (kein Partner)
      23. April 2013 19:44

      1) Woher wissen Sie, dass es einen Gott gibt? Inwieweit hat er sich Ihnen offenbart?

      2) Woher wissen Sie, dass Homosexualität "therapierbar" ist? Gibt es hier vielleicht Erfahrungen aus Ihrem persönlichen Umfeld?

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:49

      Deinen persönlichen "Sparschweingott" gibt es natürlich nicht.

      An den einzigen Gott muss man im übrigen auch glauben.

      Die Homosexualität ist bei den Irregleiteten therapierbar, die Dummheit der Irreleitenden ist es jedoch nicht.

    • Observer
    • wolfgang brosche (kein Partner)
      27. April 2013 21:00

      Herr,
      machen wir doch mal eine kleine Akzentverschiebung... Würden Sie das auch so unverschämt schreiben und denken wie Ihre Äußerungen über Schwule...?

      "Schwarz sein ist nichts Böses. Aber eine Krankheit. Deshalb sollten Schwarze therapiert werden. Werbung für Schwarze muß verboten werden. Und es darf keine Sonderrechte für Schwarze geben - z.B. keine Mischehen mit Weißen!"

      Nicht wahr, da wird doch deutlich, wes Geistes Kind Sie sind!

    • Eso-Policier (kein Partner)
      29. April 2013 22:20

      @ wolfgang brosche
      Mischehen von Schwarzen und Weißen darf es in der Tat nicht geben. Aber Schwarze sind keine Kranken. Sondern Schwarze und Weiße sollen sich deshalb nicht vermischen, weil sie zu unterschiedlich sind. Aber Schwarze sind genauso viel wert, wie Weiße.

  23. ViennaCodePoet (kein Partner)
    22. April 2013 21:17

    Unerträglicher menschenfeindlicher Quatsch.

    Es gibt nun einmal Schwule - wo ist das Problem? Und natürlich haben sie jedes Naturrecht auf Ehe - wie das heißt ist dann vollkommen wurscht

    Die RKK war und ist immer noch groß im hussen, hetzen und morden.

    Den Vertretener von Kinderficker International gehört immer wieder eine vor den Latz geknallt

    • mitzi
      22. April 2013 22:15

      Sind Sie noch zu retten?

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      22. April 2013 22:55

      Jeder Vertritt was zu einem passt

      In einem freien Land ist es natürlich nicht verboten sich für die Positionen von Kinderficker International und den diversen Spielarten der Menschenfeindlichkeit einzusetzen.

    • F.V. (kein Partner)
      23. April 2013 10:11

      Nur zur Klarstellung: Der Afterpoet meint mit "Kinderficker" den mit dem Heuss-Preis geehrten Cohn Bendit.

      Und sicher auch den "Einzeltäter" Dutroux und dessen noch unentdeckte Bagage.

      Und wahrscheinlich auch den angesehenen Vertreter der Odenwald-Schule, Gerold Becker, dessen fortschrittliche pädophile Pädagogik bis heute vorbildlich ist - die aber "wegen Verjährung" nicht "aufgearbeitet werden konnte.

      Und natürlich wollen wir ihm und seinesgleichen auch nicht das "Naturrecht" auf Sodomie absprechen, denn jeder soll nach seiner Facon doch glücklich werden dürfen. ist schließlich Privatsache.

      Man muß nur wegen der Rache der missbrauchten Hunde etwas aufpassen, wie ein bizarrer Skandal um den Tod eines transsexuellen Prominentenarztes in Slowenien "erschütternd" 2010 zeigte. Saso Baricevic wurde Anfang Februar in Ljubljana von seinen beiden Kampfhunden zerfleischt. Waren wahrscheinlich reaktionäre Viehcher, die noch keine Ahnung von Aufklärung und Tolleranz hatten.

      Vielleicht hätte er sie zuvor auch nur "ehelichen" sollen, sind ja auch aus dem Tierreich und haben ein "Naturrecht".

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      23. April 2013 11:37

      Sie könnten Ihre Meinung durchaus sachlicher vertreten.

    • kaffka (kein Partner)
      23. April 2013 12:02

      ViennaCodePoet (kein Partner)
      22. April 2013 21:17

      Der POPO-Poet meint nicht Kinderficker International, sondern ARSCHFICKER der ganzen Welt.

    • F.V. (kein Partner)
      23. April 2013 12:06

      Herr Taferner,

      natürlich könnte ich, aber auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:51

      Dass es Schwule gibt ist kein Problem. Die Schwuchteln werden erst dann zum Problem, wenn sie solchen Schwachsinn absondern wie dieser VCP.

    • F.V. (kein Partner)
      24. April 2013 13:19

      cmh,

      ich glaube Sie irren hier. Je größer der Unsinn ist, den leute wie der Afterpoet absondern, umso besser, denn das spart es uns die Perversion als solche kenntlich zu machen. Es merken nämlich die Einfältigsten, was es damit auf sich hat. Der Afterpoet ist so was wie unsere "schwere Artillerie"; die Dummköpfe führen sich selbst vor!

      Shlimm ist aber die Tatsache, daß es vermehrt diese Perversen gibt, denn ihre bloße Existenz stört die heilige Ordnung.

      Also bekämpfen wir nicht die Symptome, sonder die Sache selbst.

  24. simplicissimus
    22. April 2013 19:57

    "Ein französischer Homosexueller meinte: „Wir Homosexuelle wollen gar keine Kinder und auch keine dauerhafte Treue… Viele Homosexuelle machen sich über diese Debatte lustig und wissen nichts mit der Ehe anzufangen; etliche sind aus religiösen Gründen dagegen oder auch, weil sie es nicht den Heteros gleichtun wollen, oder aber sie möchten frei bleiben.“"

    Aus der Seele gesprochen.
    Danke für diesen Beitrag!

  25. FranzAnton
    22. April 2013 19:22

    Die Homosexuellen stellen eine Minderheit in der Gesellschaft dar.
    Vor einiger Zeit beobachtete ich zwei Männer, offensichtlich Homosexuelle, welche sich in aller Öffentlichkeit innig küssten. Dies löste bei mir förmlich Grausen aus.
    Ich vermute, daß es vielen anderen Menschen ähnlich ergehen würde, wäre solches Verhalten häufig zu beobachten.
    Gleiche Rechte für Homosexuelle bezüglich Adoption befürwortet wohl nur eine kleine Minderheit aller Menschen, wofür sie gute Gründe haben dürften, die ohnehin auf der Hand liegen.
    Wenn also eine große Mehrheit von Menschen die Gleichstellung in Ehesachen für Homosexuelle absolut nicht haben möchte, warum eigentlich soll dieses Ansinnen entgegen demokratischen Mehrheitswillen durchgesetzt werden?
    Die marxistisch orientierten Parteien scheuen sich ja auch nicht, bloß vermögende Menschen für das von den Marxisten vorrangig eigenverschuldete Schuldendebakel bezahlen lassen zu wollen, weil diese Vermögenden eine Minderheit darstellen, welche bei Wahlen nicht gefährlich werden kann, und die man deshalb ruhig diskriminieren kann. Um den Schutz von Minderheitenrechten geht es den Marxisten also wohl nicht, sondern vorrangig um die Durchsetzung ihrer teils verqueren, nachweislich menschenruinierenden Ideologie.
    Im übrigen ließe diese Chose sich durchaus fortspinnen: Warum etwa soll ein Mann nicht mehrere, falls er sich's leisten kann, auch viele, Frauen ehelichen können? (von mir aus auch eine reiche Dame einen Haufen Männer). Warum sollen die Homosexuellen Rechte erhalten, die Viel/weiberer/männerinnen aber nicht?
    Einzige mir dazu einfallende Antwort: Weil's die Mehrheit, jedenfalls bei uns in Europa, so nicht haben will.
    Gegen die Mehrheit etwas durchsetzen zu wollen, ist einfach undemokratisch, die Marxisten sind keine wirklichen Demokraten, ihre diktatorisch-obrigkeitsstaatlichen Intentionen erweisen sie auf mannigfache, in diesem Blog täglich dargelegter Weise.

    • Alex
      22. April 2013 19:25

      vollkommen richtig gedacht: wer über die Homosexuellenehe diskutiert, wird sich auch mit der Frage der Polygamie auseinander setzen müssen!

    • Susanna (kein Partner)
      23. April 2013 13:28

      Genau! Und alle die Frauen eines solchen Mannes könnten dann mit Witwenpension versorgt werden... und, damit ich es nicht vergesse, in der Krankenversicherung beitragsfrei mitversichert werden... und viele viele Kinder bekommen...

  26. terbuan
    22. April 2013 18:42

    Danke Herr Bischof Dr. Laun!
    Endlich einmal ein Mann der Kirche, der klare Worte ausspricht!

  27. Brigitte Imb
    22. April 2013 18:33

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Bravo, grandios und vielen herzlichen Dank!

    So stelle ich mir "Kirche" vor und ich gewinne persönlich, aufgrund dieses Beitrages, eine ordentliche Portion Respekt und Glauben zurück - Eigenschaften die mir nicht erst zuletzt wegen der "Votivkirche" und der Haltung des Hrn. Kardinals abhanden gekommen sind und der sich ganz und gar nicht klar zum Thema Homo-Ehe äußert, so wie es eben die r. K. Lehre vorsieht.

    Dieser Bericht sollte in ALLEN Zeitungen stehen, um ev. eine breite sachliche Diskussion zuzulassen.

    Möge die Botschaft von Bischof Laun möglichst viele erreichen!

  28. Homo Faber (kein Partner)
    22. April 2013 15:29

    Homosexualität existiert nur, wenn es Heterosexualität gibt - niemals umgekehrt. Homosexualität ist also NICHT GLEICHWERTIG.

  29. mitzi
    22. April 2013 15:28

    Exzellenz, sehr geehrter Herr Bischof! Danke für diesen Beitrag.

  30. Susanna (kein Partner)
    22. April 2013 14:34

    "discerno, discernere" bedeutet laut Stowasser "unterscheiden". Das Unterscheiden soll, wie man allenthalben hört, schlimm sein und daher verboten werden.

    Wenn es aber nicht erlaubt ist, zwischen Menschen auf Grund bestimmter Merkmale zu unterscheiden, dann ist es auch nicht möglich, für einige von Ihnen auf Grund dieser Unterschiede Sonderregelungen zu ersinnen. Denn wie sollte man erstens überhaupt feststellen, dass es unterschiedliche Menschen gibt, und wie könnte man zweitens die eigens erstellten Regeln anwenden, wenn man doch noch immer nicht unterscheiden darf?

  31. F.V. (kein Partner)
    22. April 2013 12:03

    Exzellenz Bischof Laun ist anscheinend einer der wenigen Bischöfe in Östereich, die noch katholisch sind.

    Von Schönborn oder Kapellari kann man das ja kaum noch sagen. Der eine kuscht vor einem schwulen Pfarrgemeinderat (und damit vor der medialen linken, antikirchlichen Kampagne), der andere untersagt einem Priester zu Ostern in seiner Pfarre die Messe zu feiern, weil er - konform mit dem Dogma der katholischen Kirche - die Homosexualität als das bezeichnet, was sie ist: eine Perversion.

    Das ganze Getue um die angeblich diskriminierten Perversen ist schon längst nur noch zum Kotzen, und - wie von einigen richtig angemerkt - es geht und ging nie darum ihnen "Rechte" zur "Homo-Ehe" einzuräumen, die ihnen ohnedies völlig egal ist, mit Ausnahme ihres provoziernden Charakters.

    Die Agenda lautet: Zerstörung der Gesellschaft indem man ihre sittlichen Grundlagen zerstört.

    Es ist jener durchaus metaphysische Kampf zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht - und wer´s christlich will: zwischen Gott und Antichrist.

    Jedes "sachliche" oder "rationale" Wort in dieser Auseinandersetzung ist daher überflüssig, weil es nicht um sachliche oder rationale Dinge geht, sondern um die Überwältigung des Gegners, eine Debatte überhaupt nicht gewollt ist.

    Das einzige Mittel das hier noch zählt ist der Bihänder oder die Brechstange und nicht die Schalmeien, denn wir sind im Krieg.

    • Zraxl (kein Partner)
      22. April 2013 16:50

      Fällt Ihnen noch ein zweiter ein?

      (Aber der Herr Erzbischof hat doch erst gestern in seiner Predigt im Radio Stephansdom erklärt, dass man durchaus nicht katholisch sein muss, um in den Himmel zu kommen. Na, wenn's eh wurscht ist was man glaubt, dann braucht man auch keine katholischen Bischöfe.)

    • M.S.
      23. April 2013 16:11

      @Zraxl

      Das haben sie völlig missverstanden. Man muss wirklich nicht katholisch sein um in den Himmel zu kommen. Aber woran man glaubt, das ist nicht wurscht.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:58

      Es ist richtig und ein wesentliches Feature (zumindest für mich) der römisch-katholischen Kirche, dass sie die Erlösung auch für Nichtangehörige zulässt.

      Das bedeutet aber nicht, dass auch die, die auf den Glauben und die Religion scheißen einen Anspruch darauf hätten.

      Genaugenommen kann man in diesem Leben ja auch nicht auf "Erlösung" reflektieren, sondern nur auf die Zugehörigkeit zur Kirche als mystischen Leib Christi.

      Und dann stimmt der Satz auch wieder "non est salus extra ecclesia".

  32. zangerl
    22. April 2013 09:57

    Eine intelligente Aussage zum Thema "Schwulenehe"! Von einem (natürlich konservativen - dort scheint die Vernunft selbst zu diesem Thema noch vorhanden zu sein) bekennenden Homosexuellen:

    http://www.lifesitenews.com/news/im-gay-and-i-oppose-gay-marriage

  33. Käsebrot (kein Partner)
    22. April 2013 07:55

    Sollten wir Heterosexuellen auch nur denken, die homosexuelle Neigung sei nicht der Natur entsprechend, machten wir uns bereits der Diskriminierung Homosexueller schuldig, dann sind wir unmoralisch oder geisteskrank.

    Nein, nur nicht besonders klug. Homosexualität ist nach allem was wir darüber wissen durchaus natürlich. Es gibt evolutionsbiologische Erklärungen für die Funktionalität einer Population mit einem Anteil homosexueller Individuen, zudem lässt sich Homosexualität auch bei Tieren bebobachten.

    Dass sogar Betroffene, also Menschen mit homosexuellen Neigungen, aber mit einem klaren Verstand, die Ehe verteidigen und die Homo-Ehe für etwas Widersprüchliches und für schädlich halten, gilt nicht als Argument.

    Nein, das gilt tatsächlich kaum als vernünftiges Argument. Das "wer" hinter einem Argument ist unbedeutend, es zählt der Gehalt des Arguments an sich. Homosexuelle sind zudem keine Sonderspezies sondern einfach nur Menschen. Unter Menschen gibt es verschiedene Meinungen und auch einen Anteil an Spinnern aller Richtungen.

    So, sonst wie von Laun zu erwarten nur Glaubensgeschwurbel und keine gehaltvollen Argumente insofern für eine Diskussion irrelevant.

    Ps: Wenn man etwas von "viele Psychologen" daherschwadroniert, dann sollte man eventuell Quellen nennen. Viele Psychologen sagen, dass man das so machen sollte. (zitiert nach H. Huber)

    • Yoshinori Sakai
      22. April 2013 08:51

      @ Käsebrot

      Das was von Seiten der Homolobby alles vorgebracht wird ist seit langem bekannt, das sind alte Hüte, so in die Richtung: "es gibt kaum etwas Natürlicheres und Normaleres als die Homosexualität" und so ähnlich .....

      Der Mut den Dr. Laun hier mit seinen klaren Worten beweist ist sehr hoch einzuschätzen. Er hat begriffen worum bei der weltweiten Homo-Werbung geht:

      "Denn die Ideologie will man durchsetzen ... " (wie er oben schreibt)

      Unter dem Vorwand, dass es den Homosexuellen angeblich in Ö. so schlecht geht und dass sie angeblich "diskriminiert" seien soll die gesamte Gesellschaft von Grund auf umgekrempelt werden und alle Werte umgedeutet werden.

      - Ganz ähnlich zur marxistisch-leninistischen Gesellschaftsumwandlung, die damals aber mit Gewalt ablief, das erwarte ich mir von der Homolobby letztlich ja doch nicht (hoffentlich).


      "ein Schachzug des Teufels" wie Bischof Dr. Laun oben ganz richtig schreibt.

    • Käsebrot (kein Partner)
      22. April 2013 14:04

      @ Yoshinori Sakai:

      Leider ist Ihr Posting völlig argumentationsbefreit. Was auch immer eine Homolobby verbreitet oder nicht, ändert nichts an den Tatsachen. Homosexualität existiert, sie hat potentielle Funktionen (als Teil einer Population) und sie kann auch bei verschiedensten Tieren beobachtet werden. Insofern ist sie natürlich auch wenn das wie sie feststellen ein alter Hut ist. Die Frage nach der Normalität ist eine Definitionssache. Als Teil einer Population ist ein Anteil an homosexuellen Individuen normal. Im Sinne von statistischen Verteilungen ist Homosexualität nicht normal, genau wie Rothaarige nicht normal sind, oder Menschen mit einem bestimmten IQ.

      Mir ist auch nicht klar, was diese Ängste über das angebliche Umkrempeln von Gesellschaft sollen. Welche Werte werden denn genau wie umgedeutet? Wahrscheinlich kommt jetzt der wirklich alte Hut über die angebliche Abwertung der Kernfamilie, was völliger Blödsinn ist. Nur weil man das Spektrum an möglichen Familienformen (die sowieso existieren) erweitert, wertet das die bestehenden Formen nicht ab. Die Abwertung exisitiert nur in den Köpfen, die ihre Werte dadurch definieren, andere Dinge abzuwerten. Klar, wenn ich dann die bösen Schwulen nicht mehr abwerten kann und das Familienbild nur durch die Negativierung "der anderen" funktioniert ist das ein bissl blöd.

      Naja und die Fantasiefiguren wie den Teufel lassen wir aus einer Diskussion besser raus, sonst sag ich einfach "mein Gott hat mir aber das gesagt" und wir haben eine Pattsituation.

    • Yoshinori Sakai
      22. April 2013 14:31

      @ Käsebrot

      Immer wieder nehmen Sie bezug auf das Tierreich.

      Ich nehme zur Kenntnis dass Sie offenbar den Menschen (homo sapiens sapiens) als eine Sonderform der Gattung der Säugetiere betrachten.

    • F.V. (kein Partner)
      22. April 2013 14:37

      Nein, Herr Sakai, er spricht von sich selbst, wahrscheinlich einem Esel.

    • Käsebrot (kein Partner)
      22. April 2013 14:54

      @ Yoshinori Sakai: Nun wenn Sie mit Natürlichkeit "argumentieren", dann ist ein Ausflug ins Reich der Tiere wohl angebracht. Schließlich kann dort niemand sagen, dass die böse Homolobby die Tiere homosexuell gemacht hätte.

      Und ja, der Mensch ist ein Säugetier, insofern nehmen sie das völlig richtig zur Kenntnis. Was mich daran allerdings erstaunt ist, dass solche biologischen Tatsachen besonders herausgestrichen werden.
      Aber die argumentative Suppe wird offenbar zunehmend dünn, echte Argumente sind von ihrer Seite nicht zu finden, der liebe F.V. geht schon zu halblustigen Beleidigungsversuchen über.

    • Yoshinori Sakai
      22. April 2013 17:08

      @ Käsebrot

      Der Mensch gehört ganz eindeutig nicht zum Tierreich, da er einen (unsterblichen) Geist (auch 'Seele' genannt) besitzt!

      Wenn Sie einmal bei einem Begräbnis waren wird Ihnen sicher aufgefallen sein, dass der leblose Körper der in das Grab gesenkt wird (bzw. dem Krematorium überantwortet wird) genau das ist was man als "sterbliche Überreste" bezeichnet.

      Und das bedeutet dass der eigentliche Mensch, die Seele, der Wesenskern, die Essenz weiterexistiert, weiterlebt - nur die sterblichen Überreste werden zu Staub.

      Das ist einer der Grundpfeiler unserer christlich geprägten, abendländischen Kultur und so sehen es auch heute die allermeisten Menschen.

      Dieser einzigartige Geist (bzw. Seele) des Menschen ermöglicht:

      Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich selbst reflektieren kann. Dass darüber nachdenken kann ob sein Tun und Handeln richtig war, was es geändert hätte, wenn er etwas anders gemacht hätte, der darüber nachdenkt ob er es für moralisch richtig hält was er macht, usw...

      Der Mensch ist in der Lage, sich selbst zu erkennen, d. h. er ist imstande, über sich selbst zu reflektieren, sich z. B. als Geschenk, als geliebtes Wesen wahrzunehmen. Der Mensch lebt nicht nur, er erlebt.

      Ein Hund kann nicht erleben. Erleben heißt, dass man sich dessen bewusst ist, was man hat und was man tut. Das Bewusstsein ist sozusagen das geistige Netz des Menschen, in dem er sein Leben auffängt, damit es nicht einfach dahin fließt, ohne dass er es wahrnimmt. Das bewusste Erleben ist eine Ureigenheit Gottes. Durch sein Bewusstsein ist der Mensch Gott ähnlich.

      Der Mensch darf Vergangenes aufarbeiten, er ist in der Lage, das Vergangene wieder gegenwärtig zu machen.

    • ProConsul
      22. April 2013 18:07

      meine Güte, sie wollen dem Käsebrot etwas über Gott und die Seele erzählen, - no way. Ich glaube die sozialistische Ideologie steht ihm näher!

    • Der Zweifler
      22. April 2013 19:52

      "Käse" als Nick hätte gereicht :-)

    • Käsebrot (kein Partner)
      22. April 2013 20:58

      Sehr schön, wir haben also jetzt Glaubensdogmen gemischt mit biologischen Unwahrheiten. Tiere können sehr wohl reflektieren - Google -> Metakognition + Tiere = Studien zum Thema. Zudem gibt es auch diverse Experimente die Selbstbewußtsein bei Tieren nahelegen. Letztendlich ist das alles auch gar nicht relevant im Zusammenhang mit meiner Argumentation für die Natürlichkeit von Homosexualität. Für die Natürlichkeit ist es nämlich weitgehend egal, ob Tiere nun ein Selbstbewußtsein haben oder nicht, ob sie reflexiv handeln oder nicht.

      Der Mensch als Sonderschöpfung ist nicht mehr als ein religiöses Hirngespinst, wiederum könnte ich im Namen meiner Götter der Wahl sonstwas behaupten. Solche Glaubensargumente haben in einer Diskussion nichts verloren. Mein Gott hat mir übrigens gesagt, dass ihr alle falsch liegt, ist so!

      Dazu steuern zwei andere lustige Menschen eine Unterstellung mit Glaubenszusammenhang, sowie einen weiteren unlustigen Beleidigungsversuch bei. Gut gemacht!

    • Coput (kein Partner)
      22. April 2013 21:32

      Käsebrot hat die argumentativen Schwächen in dem Kommentar ziemlich präzise aufgezeigt, aber ein rationaler Diskurs mit Menschen die der Meinung sind, dass sie aus einem Lehmklumpen geschaffen wurden, macht wohl grundsätzlich keinen Sinn....!

      "Viele Psychologen und Psychiater haben nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang gibt zwischen Zölibat und Pädophilie, wohl aber einen zwischen Homosexualität und Pädophilie.“

      Frage: WELCHE Psychologen haben das WO gezeigt ? Ohne konkrete Quellenangaben sind Behauptungen wie diese einfach nur leeres Bla Bla.

    • diko
      23. April 2013 06:00

      @ Der Zweifler, *********!!!!!!
      "Käse" als Nick hätte gereicht :-)

    • Yoshinori Sakai
      23. April 2013 08:47

      @ Käsebrot

      "Der Mensch als Sonderschöpfung ist nicht mehr als ein religiöses Hirngespinst."

      Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie offbenbar Materialist sind.

      @ Coput

      " ... aber ein rationaler Diskurs mit Menschen die der Meinung sind, dass sie aus einem Lehmklumpen geschaffen wurden, macht wohl grundsätzlich keinen Sinn. "

      Soetwas hat hier niemand von den Diskussionsteilnehmern behauptet! Ein Indiz dass wahrscheinlich auch Coput Materialist ist.

      Anmerkung:

      Materialisten, die wahrscheinlich an die Materie als den Ursprung allen Seins glauben und dazu auch noch an den Zufall, der gemeinsam mit der Materie all das Leben und den Menschen hervorgebracht haben soll

      - solche Menschen (Materialisten) haben eine starke Neigung dazu alle Werte zu relativieren, zum Beispiel: Eine Ehe kann zwischen Mann und Frau sein, zwischen Mann und Mann, zwischen ... (vielleicht auch noch zwischen Mann und Ziege)

      D.h. solche Menschen richten sich ihre Werte & Begriffe so her und drehen sich nach dem Wind wie es ihnen gerade in den Kram passt, weil sie keine absoluten Werte kennen. Das ist bei der Ehe so, bei der Sexualität und bei vielen anderen Begriffen so.

      Auf der ganzen Welt ist zu beobachten, dass sich die Homo-Ideologie ausbreiten möchte. Daher ist diese Diskussion und geistige Auseinandersetzung unvermeidlich!

    • Käsebrot (kein Partner)
      23. April 2013 19:21

      Ja, ich bin erkenntnistheoretisch wohl ein Materialist, Sie haben es wieder geschafft das offensichtliche zur Kenntnis zu nehmen.

      Argumente kann ich bei Ihnen noch immer keine finden.

      Ihre bigotten absoluten Werte sind oft gar nicht so absolut und ich begründe und reflektiere meine Werte lieber, als sie von einer Fantasiefigur ungeschaut zu fressen.

      Mir ist auch nicht klar, was an der Ehe ein Wert sein soll. Die Ehe ist nichts als ein Vertrag zwischen zwei Personen und von mir aus können die auch gerne das gleiche Geschlecht haben. Das mit der Ziege funktioniert nach meinen materialistischen im Wind drehenden Werten eher nicht, zumal eine Ziege ihre Zustimmung zu einem solchen Vertrag wohl kaum ausdrücken oder begreifen kann.

      Die geistige Auseinandersetzung geschieht von Ihrer Seite aus auf denkbar niedrigem Niveau, nämlich völlig argumentationsfrei.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 10:00

      Es gibt in jedem Körper endzündliche Prozesse und das ist gut so.

      Es ist aber ein Fehler, daraus zu schließen, dass es gut wäre, wenn alle mit 40Grad Fieber herrumrennten.

    • Yoshinori Sakai
      24. April 2013 11:55

      @ Käsebrot

      "Die geistige Auseinandersetzung geschieht von Ihrer Seite aus auf denkbar niedrigem Niveau, nämlich völlig argumentationsfrei."

      Sie nehmen ganz einfach für sich in Anspruch selber auf einem hohen Niveau zu sein und superschlaue Argumente zu bringen, da kann ich mich nur wundern wie Sie sich selber loben!

      Das was an Argumenten von Ihnen kam war bloß dass Homosexualität existiert, angeblich eine Funktion innerhalb einer Population haben soll und angeblich in der Natur und im Tierreich zu beobachten sei.

      Und die Antwort darauf ist ganz einfach:
      Es ist eben auch die Natur und somit auch das Tiereich im Gesamten und viele Tiere in Besonderen nicht völlig störungsfrei.

      "Homosexuelle Tiere" - sofern sie sich eben nur "homosexuell" betätigen sollten - vermehren sich nicht und tragen nicht zur Erhaltung ihrer Art bei. Solche Tiere sind Sonderfälle, Ausnahmefälle.

      In der Natur und im Tierreich ist es auch Tatsache dass es alle möglichen Formen von Krankheiten gibt.

      Das Tierreich ist insofern einfacher als die menschliche Gesellschaft als dort nicht diskutiert wird und dort in keinen Parlamenten Ehegesetze geändert werden. Sondern die Tiere werden geboren, leben und sterben, ohne dass es Diskussionen gibt.

      Wie ich oben schon schrieb: Menschen sind Menschen, Tiere aber: sind Tiere.
      Das sind zwei getrennte Ebenen, zwei paar Schuhe.

      Die Natur so wie sie heute ist, kann unmöglich als Leitmaßstab oder als Argumentationsgrundlage für Fragen des Eherechts und der Ehedefinition in der menschlichen Gesellschaft herangezogen werden!

      Wer dies dennoch tut, befindet sich auf einem denkbar niedrigem Niveau.

    • Käsebrot (kein Partner)
      24. April 2013 14:31

      "Homosexuelle Tiere" - sofern sie sich eben nur "homosexuell" betätigen sollten - vermehren sich nicht und tragen nicht zur Erhaltung ihrer Art bei. Solche Tiere sind Sonderfälle, Ausnahmefälle.

      Oho, ich erkenne zum ersten Mal etwas das einem Argument ähnlich sieht, besonders gut ist es leider nicht. Ja Homosexualität ist ein Ausnahmefall - na und? Sie hat ja als Ausnahmefall eine Funktion, das bestreitet niemand. Als Regelfall wäre sie natürlich irgendwann eine Sackgasse, als Ausnahme kann sie biologisch gesehen durchaus bereichernd sein und indirekt zum Populationserhalt beitragen. Es fordert niemand, dass alle homosexuell werden sollen, das wird auch kaum passieren. Mag bei ihnen anders sein, ich fühle mich trotz der bösen Homosexuellenlobby die angeblich überall Propaganda betreibt noch ziemlich hetero.

      Die Natur so wie sie heute ist, kann unmöglich als Leitmaßstab oder als Argumentationsgrundlage für Fragen des Eherechts und der Ehedefinition in der menschlichen Gesellschaft herangezogen werden!

      SIE haben doch die Natürlichkeit von Homosexualität angezweifelt, das habe ich aus formalen Gründen widerlegt, weil es einfach Unsinn ist. Homosexualität ist natürlich, was auch immer man daraus ableiten will. Mir ist das doch grundsätzlich völlig egal ob Homosexualität natürlich ist oder nicht. Solange Sie mir oder anderen nicht schadet soll das mein Problem nicht sein.

      Selbstverständlich kann die Natur nicht über das Eherecht bestimmen, das können tatsächlich nur Menschen. Die Ehe ist ein Vertrag und der Mensch bestimmt den Vertragsinhalt. Wenn zwei Homosexuelle sich vertraglich binden wollen - was juckt mich das? Sollen sie doch, solange sie mündige Personen sind und keinen Dritten schaden ist das doch bitte deren Bier.

      Nein sie können keine Kinder bekommen (das können/wollen auch viele Heterosexuelle nicht) aber für welche sorgen die keine Eltern haben, nach der Studienlage ist das für die Kinder unproblematisch, auch wenn Unterberger oft das Gegenteil behauptet. Die Studien wurden unter einem von Unterbergers Anti-Homosexuellen Beiträgen auch schon geposted. Homosexuelle können auch in eine Versicherung einbezahlen und sich damit gegenseitig ein Recht auf Ausbezahlung einer Witwerpension o.ä. einräumen. Sie können füreinander in guten wie in schlechten Zeiten sorgen, einen gemeinsamen Haushalt führen usw.
      Warum verdammt noch mal, sollte man das jemandem verweigern? Weil der Laun sagt, dass das Sünde ist? Der Grosmufti hinterm siebenten Berg findet, dass unverschleierte Frauen sündhaft sind - warum sollten mich solche dogmatischen Hirngespinste interessieren. Soll ich mich wirklich auf dieses Argumentationsniveau begeben? Gerne: Mein Gott hat mir offenbart, dass man die Menschen ihre Sexualität so leben lassen soll wie sie wollen, sofern sie anderen Menschen nicht schaden. Zufrieden? Vielleicht verstehen sie ja Argumente nicht, wenn sie sich nicht auf übernatürliche Gestalten stützen also nehmen sie einfach das Wort meines Gottes wenn es zu mühsam wird mit rationalen Argumenten.

      Und an den cmh: Auch wenn ich ihre Krankheitssicht keineswegs teile nehme ich doch gerne ihren Ball auf. Wenn sich jemand mit 40 Grad Fieber wohlfühlt und Niemandem etwas damit tut, dann soll er oder sie doch gerne damit herumrennen.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 16:01

      Die echten Schwuchteln sind auch nicht das Problem. Das Problem sind die Schwuchtelkeiler.

      Aber da wiederhole ich mich. Und darauf lief auch mein Fieberbeispiel hinaus.

      Daher zur Verdeutlichung:

      Wenn jemand gerne mit 40Grad in der Gegend herumrennt, dann halte ich ihn nicht für ein Musterbeispiel wahren Menschseins, sondern um einen armen, selbstausbeuterischen Irren.

      Wenn sein Fieber Symptom einer ansteckenden Krankheit ist, dann soll man ihn aus dem Verkehr ziehen, ob er will oder nicht.

      Soweit so natürlich.

      Wenn aber, so mein Beispiel, Leute, egal ob selber krank oder nicht, herumrennen, und die Vorteilhaftigkeit der Temperturen jenseits der 40Grad herbeischwadronieren und dazu geeignete Präperate in den Umlauf bringen, dann halte ich dies für strafrechtlich relevant. Das Schwadronieren und das IndenUmlaufbringen.

  34. plusminus
    21. April 2013 21:41

    Die Franzosen pfeifen auf die PC und wehren sich tapfer gegen die sozialistische Bevormundung:

    http://tinyurl.com/cup8mfv

  35. Katholisch-Österreichische Landsmannschaft
    21. April 2013 14:30

    Lieber Bundesbruder,

    danke für deine klaren Worte zu diesem Thema. Du bist ein leuchtendes Vorbild für viele Menschen. Was hat einer der letzten Universalgelehrten unserer Zeit über Homosexuelle gesagt:

    "Zudem sind überall linke Bestrebungen im Gange, die leibliche Praxis der Homosexuellen zu „legitimieren“. Wir reden da nicht einer Verfolgung von Homosexuellen das Wort, wohl aber müssen wir gegen eine Gleichsetzung des normalen mit den krankhaften Formen des Geschlechtslebens sein. Das geht heute aber so weit, daß wir von Klerikern beider Konfessionen hören, die homosexuelle Pärchen „trauen“ wollen und von Gesetzgebern, die es solchen Paaren gestatten wollen, Kleinkinder zu adoptieren und somit ihren problematischen „Lebensstil“ übertragen können. Tatsächlich ist nur ein winziger Prozentsatz der Homosexuellen genetisch so unglücklich veranlagt und die ganz überwiegende Mehrheit erst später durch Erlebnisse und Eindrücke psychisch erkrankt (und deshalb auch zum Teil heilbar). Homosexualität ist weitgehend ein kulturelles Problem und unsere Sexualität (wie der Eros) „Moden“ unterworfen. Die Objekte der Liebe wie auch des Begehrens variieren sowohl zeitlich als auch geographisch. Die ideale Frau für Rubens sah anders aus als für die Photographen unserer Modezeitschriften. Bei allem Mitleid, das wir für die vom Schicksal so geschlagenen Menschen haben müssen (denn die Liebe zum anderen Geschlecht ist so bereichernd), wird ein gesundes Volk wegen der Plastizität von Eros und Sexus der Homosexualität kein „Öffentlichkeitsrecht“ geben. Sie ist dank unseres erbsündlichen Status’ in gewissem Ausmaß „ansteckend“ und kann sogar „gezüchtet“ werden."
    (Erik von Kuehnelt-Leddhin - Die Linke ist noch nicht am Ende)

    • wolfgang brosche (kein Partner)
      27. April 2013 19:05

      Herr, Sie zitieren einen protofaschistischen Autor. Und Sie schämen sich nicht! Mir ist schon bewußt, daß Sie sich noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen wollen und eine erneute Kriminalisierung der Homosexualität verlangen - das überlassen Sie den Lesern Ihrer Einlassung, die den Unsinn, den Sie da zitieren, weiterdenken sollen!
      Es gibt keine Erbsünde und es gibt keine Perversitäten - das sind katholische Erfindungen, u die Menschen zu kujonieren - und Katholiken lieben es, Menschen zu kujonieren! Daraus ziehen sie ihre Befriedigung, da ihnen die sexuelle nicht gestattet ist. "Perversionen" gibt es erst seitdem die Catholica die Sexualität verdammt!

  36. Politicus1
    21. April 2013 13:42

    1) jeder Mensch wird als Kind heterosexueller Eltern, d.h. durch die Paarung eines Mannes mit einer Frau geboren. Das Kind wächst in der Regel in einer heterosexuellen Umgebung seiner Familie auf. Ich wage die Behauptung, dass die Entwicklung zu homosexuellen Neigungen von außen beeinflußt und angeregt wird. Und ich denke nicht, dass Heterosexuelle ein Kind oder einen jungen Menschen zum homosexuellen Menschen machen. Viel mehr glaube ich, dass da in der Regel Menschen am Werk sind, die sich Partner und Nachwuchs für ihre sexuellen Vorlieben suchen.
    2) Die österreichische Amtskirche lässt es an einer klaren Linie mangeln. Dieser Beitrag Bischof Launs ist im Widerspruch zur Vorgangsweise Kardinal Schönborns anlässlich der Wahl eines schwulen Pfarrgemeinderats in Stützenhofen. Da fehlte das "... und sündige nicht mehr!".
    3) Abgesehen von Religion, Moral, Krankheit oder selbst gewählte Neigung, kann eine Gesellschaft und deren Werteordnung nicht tatenlos zu sehen, dass eine deutliche Minderheit einer noch viel deutlicheren Mehrheit vorschreiben will, was NORM zu sein hat. Es ist inakzeptabel, dass in der willkürlich verordneten Politischen Korrektheit jede - auch noch so höflich vorgebrachte - Ablehnung homosexuellen Geschlechtsverkehrs reflexartig zur HOMOPHOBIE gebrandmarkt wird!
    Wenn ich ein graues Auto lieber habe, als ein rotes, so fürchte ich mich deswegen nicht vor der roten Farbe und bin noch lange nicht Rotphob... oder darf man dann im Umkehrschluss Homosexuelle als Heterophobe bezeichnen?

    • Schabeltierfresser (kein Partner)
      23. April 2013 00:16

      jeder Mensch wird als Kind heterosexueller Eltern, d.h. durch die Paarung eines Mannes mit einer Frau geboren.

      Was für ein verkürzter Unsinn,es gibt unzählicge biologische Kinder von Homosexuellen. Man wird ja mal was ausprobieren dürfen?

    • Kapuzerer (kein Partner)
      23. April 2013 10:01

      Ja, wird wohl so sein. Hat ein Homosexueller ein leibliches Kind so hat er dieses mit einem andersgeschlechtlichen Menschen gezeugt! Mit einem gleichgeschlechtlichen geht das nicht!
      Verstehen Sie das noch?

    • wolfgang brosche (kein Partner)
      27. April 2013 18:58

      Sie, Herr, sind kein Politcus, denn das setzte ein wenig Bildung und Verstand voraus.
      Sie "wagen zu behaupten" (aha, Sie behaupten!) daß die Entwicklung zu homosexuellen Neigungen von außen beeinflußt und angeregt wird."
      Mal ganz abgesehen davon, daß Sie bloß etwas behaupten - so stellen Sie die Familie als etwas Perfektes dar und daß es immer die bösen, bösen Anderen sind, die sie gefährden! Das feschwätz von den "falschen Freunden" ist das ewige Gejammer und Gelüge der erzkonservativ-dummen. Sie sollten inwischn wissen, daß z.B. Kindesmißbrauch (außer er geschieht in der katholischen Kirche) weniger von außen kommt, als von "innen", aus der Familie!
      Sie sollte auch wissen, daß man weder zur Heterosexualität noch zur Homosexualität "verführt" werden kann!
      Geradezu armselig ist also der versuch die Verführungstheorie noch immer zu propagieren! Denken Sie denn nicht konsequent zu ende, was Sie da von sich geben?! Daß also die pöse, pöse Homosexualität von außen an die Familien herangetragen wird erklärt nichts, aber auch gar nichts.
      Wir wissen weder etwas über die "Ursachen" von Heterosexualität wie von Homosexualität - es gibt sie einfach! Wie es das Leben gibt. Aber Leute wie Sie verachten das Leben der anderen, Sie wollen, daß alle so wie Sie selbst sind. Armselig nämlich!

    • Bigotterie (kein Partner)
      29. April 2013 10:11

      Und jeder katholische Priester wird als Kind heterosexueller Eltern geboren!
      Was schließen wir jetzt draus?
      Dass das Zölibat unnatürlich ist, da Priester mit ihrer Enthaltsamkeit nichts zur Erhaltung des Volkes beitragen?!?! Die Menschheit könnte ja dem UNtergang geweiht sein, bei nur 7 Milliarden Menschen, wenn nun jeder auch noch sich dazu entschließen würde kath. Priester zu werden!?!?
      Da äußert sich ja genau der richtige Experte in Sachen Sexualität (natürlich NUR zur Fortpflanzung) und Partnerschaft!
      Wieviele KInder haben SIE denn, Herr Laun?

  37. fokus
    21. April 2013 12:42

    Vielen Dank, Herr Bischof Laun!

    Endlich wagt auch ein kirchlicher Würdenträger in Österreich dieses Problem gegen den Zeitgeist klar auf den Punkt zu bringen.

    Hier kommt der katholische Kirche eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu, denn es darf nicht soweit kommen, daß Homosexualität nach zu Recht abgeschaffter Verfolgung und nunmehriger Toleranz auch noch zur Pflicht wird.

    Tendenzen in diese Richtung lassen unsere linkslinken "Weltverbesserer" eindeutig erkennen!

  38. Ai Weiwei
    21. April 2013 12:03

    Beweis für die Aussagen von Bischof Dr. Laun: Die "Toleranz" der Homo-Ideologen hört da auf, wo es darum geht dass sich Betroffene auch einmal ändern wollen. Es werden Hilfsangebote von kirchlicher Seite für suchende homosexuelle Jugendliche bekämpft:

    Hier poste ich drei Links aus Deutschland: Es soll verboten werden dass christliche Kirchen Hilfsangebote an suchende Jugendliche (mit Homo-Neigungen) anbieten (!):

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article114704333/Gruene-bekaempfen-Therapien-gegen-Homosexualitaet.html

    http://www.gruene-bundestag.de/themen/lesben-und-schwule/homoheilungsangebote-fuer-jugendliche-verbieten_ID_4387927.html

    http://www.sueddeutsche.de/leben/pseudowissenschaftliche-angebote-gruene-fordern-verbot-von-therapien-fuer-homosexuellen-1.1631838

    Die Hilfsangebote werden also als etwas Böses hingestellt.

  39. M.S.
    21. April 2013 11:40

    Endlich ein klares Wort eines hohen kirchlichen Würdenträgers!

  40. Earp
    21. April 2013 06:46

    @ Dr. Andreas Laun
    *****************
    DANKE für diese Klarstellung!





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