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Fußnote 380: Niemand will die Rot-Weiß-Rot-Card drucken

Seit eineinhalb Jahren gibt es sie. Und nicht einmal 1500 Menschen haben insgesamt von ihr bisher Gebrauch gemacht: Von der Rot-Weiß-Rot-Card, welche die Zuwanderung für Leistungsträger deutlich erleichtern sollte.

Mit diesen Megaflop eines Projekts, für das sich die Regierung einst laut berühmt hat, ist zweierlei bewiesen: Einerseits ist nun klar, dass die vor allem blauen Prophezeiungen einer neuen Masseninvasion nach Österreich falsch gewesen sind. Andererseits sind aber auch alle jene widerlegt worden, die jahrelang behauptet hatten, qualifizierte Arbeitskräfte kämen nur deswegen nicht her, weil der Behördenweg so schikanös sei. Nun gibt es rote Teppiche für qualifizierte Zuwanderer. Und trotzdem kommt kein Techniker, Facharbeiter oder ein sonstiger Spezialist, obwohl unsere Wirtschaft sie so dringend brauchen würde. Statt dessen strömen weiterhin Ungebildete in Massen ins Land, die nichts können, die niemand braucht. Was die dringend benötigten Menschen abhält, ist klar (auch wenn es die Politik nicht so gerne hört): Erstens kann niemand in Süd- oder Ostasien die hiesige Sprache; zweitens hat Europa ein schlechtes Image als überregulierter Kontinent, mit dem es unweigerlich bergab geht, in dem nur Sozialhilfeempfänger Vorteile haben; und drittens sind besonders in Österreich die vielen Abgaben und hohen Einkommensteuern für zuwandernde Leistungsträger massiv abschreckend.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2012 00:37

    Sg Herr Dr. AU!
    Sie schreiben u.a.: "Einerseits ist nun klar, dass die vor allem blauen Prophezeiungen einer neuen Masseninvasion nach Österreich falsch gewesen sind." Knapp darunter steht: "Statt dessen strömen weiterhin Ungebildete in Massen ins Land, die nichts können, die niemand braucht."
    Einigen wir uns: "Es kommen von den Falschen zu viele und von den Richtigen zu wenige." Der Saldo ist also katastrophal; d.h. alle staatlichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der letzten Zeit gingen nach hinten los! Wer wird das ausbaden? Die abgewirtschaftete EU? Die verantwortungslose Politikerkaste? Die gekaufte Journaille?
    Sicher nicht! Sondern ausschließlich der ausgequetschte Steuerzahler, der belogene Wähler und der um seinen Lebensleistung betrogene Pensionist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorIgo
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2012 04:45

    Wäre interessant zu erfahren, wieviele im gleichen Zeitraum zugewandert sind (ohnen die 1500 Rot-Weiss_Rot Kartenbesitzer). Und wieviele von denen jetzt in der sozialen Hängematte liegen.
    Klar ist, die kommen doch nur nach Österreich, weil es hier was zum abstauben gibt.
    Warum nicht nach Ungarn, Ukraine oder Polen?
    Etwas Interessantes hat mir ein Freund, ein Iraner erzählt: Wenn seine Landsleute aus dem Iran nach Österreich kommen, nur zum Übergang für 6 Monate oder ein Jahr und dann weiterreisen in die USA: fast alle kommen wieder nach Österreich zurück.
    Wenn seine Freunde gleich in die USA ziehen, dann bleiben sie auch dort. Krempeln die Ärmel hoch und schaffen etwas (alle Iraner in den USA die ich kenne sind Unternehmer und/oder Selbständige). Was sagt uns das? Natürlich wird der leichtere Weg eingeschlagen..und wir bauen ihn für sie aus!

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2012 01:43

    Wer will schon in ein Land, in dem die Fleißigen permanent bestraft und die Faulen immer höher belohnt werden - natürlich nur letztere und genau da ist der Schlüssel zu diesem Mißerfolge zu suchen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorrueckehrer Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2012 09:06

    Es liegt nicht allein am System hier zu lande , dass qualifizierte Zuwanderer nicht nach Österreich kommen. Es ist oft die allgemeine Fremdenfeindlichkeit der Oesterreicher oder Beruehrungs Angst vor fremden Kulturen welche auch dafür verantwortlich ist.

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  1. nometa (kein Partner)
    19. Dezember 2012 21:41

    zweitens hat Europa ein schlechtes Image als überregulierter Kontinent, mit dem es unweigerlich bergab geht, in dem nur Sozialhilfeempfänger Vorteile haben

    Reden Sie mal mit einem Sozialhilfeempfänger, Sie verachtenswerter und an Primitivität und Missgunst kaum zu überbietender Mensch. Er wird ihnen bestimmt erzählen, dass er nur Vorteile im Leben hat und immer schon hatte. Und am 21. geht die Welt unter...

  2. schreyvogel
    18. Dezember 2012 09:09

    Die Mindestsicherung ist ein viel stärkeres Argument für Immigrationslustige als die Rot-Weiß-Rot-Karte (Card).

  3. rueckehrer (kein Partner)
    18. Dezember 2012 09:06

    Es liegt nicht allein am System hier zu lande , dass qualifizierte Zuwanderer nicht nach Österreich kommen. Es ist oft die allgemeine Fremdenfeindlichkeit der Oesterreicher oder Beruehrungs Angst vor fremden Kulturen welche auch dafür verantwortlich ist.

    • AppolloniO (kein Partner)
      18. Dezember 2012 11:57

      Es ist einfach Unfug immer wieder diese Stereotypen zu wiederholen. Der Österreicher ist ni cht fremdenfeindlich -aber auch nicht fremdenfreundlich. Aber er ist Fremden gegenüber skeptisch, überhaupt wenn diese keinen Interationswillen zeigen,Sozialsysteme kaum stützen, sehrwohl aber ausnutzen. Und da trifft es dan in überwiegender Zahl die archaisch denkenden Islam Angehörigen.
      Selbst mit Menschen "entfernter Kulturen" gibt es wenig Probleme. Inder, selbst Vietnamesen u.a. klagen kaum über Missachtung.
      Es bleiben also doch Sprache, bürokratische Zugangshürden aber auch unfassbar hohe Steuern als Hauptkriterien gür das Vermeiden Österreichs durch ausländische Eliten.

    • Günther (kein Partner)
      19. Dezember 2012 11:55

      So ein "gutmenschlicher" Schwachsinn ! Niemand in diesem Lande hat etwas gegen zugewanderte Asiaten, Osteuropäer etc.
      Jedoch kann niemand die ungezügelte und gesellschaftszerstörende ( Stichwort Parallelgeselschaft) mohamedanische Zuwanderung ins Sozialsystem gutheißen.

  4. Regimeopfer (kein Partner)
    18. Dezember 2012 08:14

    Jetzt quäl ich mich schon eine halbe Stunde mit dem Jahreslohnzettel!

    Das handschriftlich ausgefüllte Formular hat mir die Drecksfinanz zurückgeschickt, ich soll gefälligst über das Scheiss-ELDA-System einreichen. Hab mir brav den Zugang besorgt und soll mir nun meinem PC mit Programmen zum Herunterladen zumüllen. Die noch dazu ohnehin nicht richtig funktionieren (merke: die Sozialversicherungsträger sind nach meinem Eindruck ein ziemlicher Saftladen).

    Aber da gibt es ja noch die Möglichkeit, unter www.bmf.gv.at ein PDF-Formular auszufüllen ("Tools-Formulare"). Gesagt getan, schau ich dorthin. Das Formular ist nicht vorhanden bzw nicht herunterladbar.

    Jetzt verscheiss ich schon eine Stunde, bloß wegen der Meldung des Jahreslohns eines geringfügig Beschäftigten.

    Ich glaub, ich wandere nach Afrika oder nach Asien aus.

  5. Claudius
    17. Dezember 2012 15:51

    Heutiger Die-Presse-Artikel:

    Österreich bleibt Job-Wunschland für Serben ( 17.12.2012, DiePresse.com)

    Nur nach Deutschland zieht es mehr Serben. Die meisten Arbeitssuchenden verfügen über geringe Ausbildung - gut gebildete Serben wollen in die USA.


    "... Unter den Bürgern Serbiens, die einen Job in Österreich suchen, sind jene mit geringer Ausbildung vorherrschend, geht aus der Studie hervor. ..."

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1324794/Oesterreich-bleibt-JobWunschland-fuer-Serben-?_vl_backlink=/home/index.do

    • dssm
      17. Dezember 2012 17:30

      So ein Hinweis wird unser islamophoben aber freuen. Die Serben feiern heute noch die Niederlage am Amselfeld (mit folgender moralischer Entgleisung) gegen die Türken als DAS ganz grosse identitätsstiftende Fest.
      Und je geringer die Bildung - desto grösser die Ressentiments.

  6. A.K.
    17. Dezember 2012 12:52

    Dr. Unterberger wundert sich in der „Fußnote 380: Niemand will die Rot-Weiß-Rot-Card“, daß nicht einmal 1500 Menschen insgesamt von der „Rot-Weiß-Rot-Card“ Gebrauch gemacht haben, welche die Zuwanderung für Leistungsträger deutlich erleichtern sollte. Er meint dazu: „Mit diesen Megaflop eines Projekts hat sich die Regierung einst laut gerühmt“.
    Es gibt noch einen weiteren Megaflop der Regierung und der betrifft die „Schwulenehe“. Für sie wurde von den Linken seit Jahren Propaganda gemacht, und "endlich" ein gewisser „Erfolg“ gefeiert.
    Im ersten Jahr nach der Regelung gab es dann ebenfalls nur eine verschwindende Zahl von eingetragenen Partnerschaften. - Gott sei Dank!
    Daraus wird ersichtlich, wieweit sich einige Politiker von der Kenntnis der wirklichen Probleme in der Bevölkerung bereits entfernt haben.

  7. Wertkonservativer
    17. Dezember 2012 10:53

    Also - bitte um Verzeihung - irgendwie sehe ich mich da zu einem Widerspruch angehalten, werter Dr. Unterberger!

    Mit Ihrem "Zweitens" sagen Sie aus, dass "es mit unserem Europa unweigerlich bergab geht", und es überdies ein schlechtes Image hat!

    Da wundere ich mich nun, dass derart viele Menschen aus Entwicklungsländern Kopf und Kragen riskieren, um in Europa eine neue Heimat zu finden (und durchaus nicht nur "einfache" Menschen).
    Für alle diese Leute ist Europa Hoffnungshafen und Schlaraffen-Kontinent, dessen Überregulierungs-Tendenzen von diesen Neu-Einwanderern wohl als kleineres Übel angesehen würden und werden!

    Und unser Österreich? Fragen Sie bitte einmal in den Universitäten und Hochschulen nach, wieviele deutsche Professoren außerordentlich gerne in unser so lebensqualitätliches Land drängen (und dann im Gegenzug viele qualifizierte einheimische Hochschul-Lehrer zur Stellensuche ins Ausland wegdrängen!

    Ich wiederhole mich: für mich ist Europa - trotz wirtschaftlicher Gefährdungen durch billigere Asiaten - weiterhin ein Hoffnungskontinent, für uns alle "DER" Lebensraum und "DIE" Zivilisations-Oase der Welt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      17. Dezember 2012 11:52

      Die Deutschen, die heutzutage in Wien Professuren antreten, sind in der Regel grün-links geprägt und sehen Österreich lediglich als zweites Bayern. Von Anpassung an unsere schöne österreichische Sprache ist bei den zugewanderten Deutschen leider nichts zu bemerken.
      In der Schweiz wird die Überfremdung durch unangepasste Deutsche schon ernsthaft diskutiert.

    • Wertkonservativer
      17. Dezember 2012 14:44

      Das, @ Cotopaxi,
      zeigt allerdings nur ziemlich klar auf, dass die biederen Schweizer eben auch ziemlich ausländer-resistent sind, ganz ähnlich übrigens unseren vielen ebenso veranlagten österreichischen Fremden-Fressern!
      Von Vorbildwirkung jedenfalls keine Spur!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • cmh (kein Partner)
      18. Dezember 2012 08:23

      Gerade das sollte aber das Vorbild sein.

      Denn wer möchte sich schon ein Kollektiv, das allen Ernstes den gemeinsamen Suicid ins Auge fasst zum Vorbild nehmen?

    • aw70 (kein Partner)
      18. Dezember 2012 13:16

      @Cotopaxi

      Sie haben vergessen zu erwähnen, dass die Vorgangsweise bei Berufungen an österreichischen Unis nach recht fixem Schema erfolgt:

      - Wenn man einen Österreicher mit dem richtigen Parteibuch für den Posten hat, dann wird es der - wenn man seine Berufung auch nur irgendwie begründen kann.

      - Wenn man keinen solchen Österreicher hat, aber einen braven (sprich: angepasst linken und nicht zu brillanten) Deutschen aus der 2. Garnitur findet, dann wird es der.

      - Sonst wird neu ausgeschrieben, bis eine der beiden vorigen Bedingungen zutrifft.

      Dieses Schema beschreibt leider den Großteil aller Berufungen, die in den letzten 10, 15 Jahren über die Bühne gegangen sind. Ich erinnere mich nur zu gut an die selbstgefällige Aussage meines ehemaligen Chefs an der TU Wien, wie er zum Berufungsverfahren einer der Schlüssel-Professuren unseres Fachs sinngemäß gemeint hat: "na, wir werden schauen, dass es irgend ein Deutscher aus der zweiten Reihe wird, der macht dann hier keine Wellen, wenn er einmal da ist. Und gut ist". 8 Jahre später, und die Professur ist übrigens immer noch nicht besetzt. Weil die Deutschen, die sie dann haben wollten, mit Grausen abgewunken haben, sobald ihnen der Zustand der österreichischen Unis klar wurde. Ist ja auch egal, ist eh nur eines der Kernfächer des betreffenden Studiums. Man stelle sich halt im Vergleich vor, eine Firma besetzt 8 Jahre lang einen wichtigen Abteilungsleiter nicht...

  8. logiker2
    • fokus
      17. Dezember 2012 21:29

      @logiker

      Könnte Merkel das wirklich durchsetzen, wäre es ein Hoffnungsschimmer für diese EU und Europa. Aber leider.....................!

  9. Jewgeni Gorowikow
    17. Dezember 2012 08:47

    Angelblich nutzen vor allem Profisportler diese Rot-Weiss-Rot-Card. Darunter besonders viele kanadische Eishockey-Profis. Die verdienen aber auch ganz gut, haben die so gute Steuerberater, oder wie regeln die es mit der Einkommenssteuer?

  10. dssm
    17. Dezember 2012 08:39

    Wo die echten Leistungsträger an das Auswandern denken (und sei es nur 'steuerlich') wird wohl kaum jemand zuwandern.

  11. Josef Maierhofer
    17. Dezember 2012 08:36

    Was wieder einmal zeigt, dass wahllos und staatlich 'sozial' falsch ist.

    Was wieder einmal zeigt, dass Sozialismus in der jetzigen Form falsch ist.

    Was wieder einmal zeigt, dass Staat über Gebühr teuer kommt und falsch ist.

    Für mich zeigt es, dass Freiheit und ein Mindestmaß (kein Übermaß) an Liberalismus, ein Zurückschrauben des Staates auf das Steuerniveau, geringe Steuern, Schuldenfreiheit, Minimalverwaltung, etc. notwendig sind und unsere heutige Politik überflüssig ist zu einem großen Teil.

    Für mich gilt weiterhin Verwaltungsreform, Gesetzesreform, Budgetdisziplin, Auflassen und Verkleinern der Staatsgremien, Beenden der Unnötigkeitspolitik, Selbstbedienung, Privilegien(miß)wirtschaft, etc. als die Hemmer unserer Wirtschaft und damit unserer Attraktivität.

    Niemand kommt gerne in ein Land, in dem ihm 60% seines Lohnes für staatliche Zwecke direkt weggenommen werden und vom Rest weitere etwa 30% indirekt, 20% alleine schon durch Umsatzsteuer für Endverbraucher, u.s.w.

    Mein Armenier hat eine Rot-Weiß-Rot Card, er schwebt dahin zwischen Arbeit und Sozialhilfe, findet immer wieder Arbeit, hat aber nur armenische Befähigungsnachweise, die hier nicht anerkannt werden. Er ist intelligent, genau, fleißig, kann aber trotz zweier Deutschkurse die Sprache noch immer nicht gut genug. Für solche ist die Rot-Weiß-Rot Card ein Segen. Meiner Meinung nach wurde sie ihm von der Behörde zu Unrecht gegeben, Abschiebung wäre das einzig richtige gewesen, aber nicht nach 10 Jahren, sondern gleich bei Verlassen des Gefängnisses (er wurde als Schlepper zu 2,5 Jahren Krems Stein verurteilt, hat dort als Bäcker gearbeitet und Lohn und Pensionsjahre gesammelt), das hat er mir gegenüber auch eingestanden, dass er damals hätte abgeschoben werden müssen und er hätte das damals aber auch verstanden. Wörtlich hat er gesagt, 'ich werde das nie mehr machen, Schlepperei'. Nachdem die Grünanwälte sein Verfahren bis zur Tilgung der Strafe verzögert haben, dazwischen bekam er volle Sozialhilfe, hat er dann Aufenthaltbewilligung erhalten mit der Auflage, zu arbeiten, sonst wird diese nicht verlängert.

    Da möchte ich aber auch noch über Befähigung was sagen. Einerseits sagen Zeugnisse wenig über Fähigkeiten und schon gar nichts über Qualifikationen aus, andererseits gibt es eine Unmenge von Menschen, die wegen Formalkriterien (sprich: nicht anerkannten Zeugissen) von der Arbeit ausgeschlossen sind, obwohl ihr Lebenslauf aber die Qualifikation bescheinigen würde. Womit ich unsere bürokratische 'Äußerlichkeitseinstellung' anprangern will.

    Ich kann den Firmen, die solche Leute brauchen, nur empfehlen kürzere oder längere Probezeiten auszuhandeln (und auch zu überwachen) und dann zu entscheiden, wenn die wirklichen Qualifikationen eruiert wurden und die wirklichen Eigenschaften der Bewerber.

    Weiter im Gedanken wird damit auch gleich die Unnötigkeit von (oft 'gnadenhalber') 'ersessenen' Zeugnissen nachgewiesen, wenn nämlich Qualifikation und Wissen geprüft wird und nicht formal 'Zeugnis'.

  12. Observer
    17. Dezember 2012 08:26

    Es war doch vorab klar, dass die rot-weiss-rot-Card nie die Begehrlichkeit der US-amerikanischen Greencard erreichen wird. Auswanderungswillige qualifizierte und tüchtige Leute machen um Österreich einen grossen Bogen, denn wir bieten für solche Personen nicht gerade die besten Arbeitsbedingungen.
    Ein grosser Flop, wie auch der Dienstleistungs-Scheck, welcher die Schwarzarbeit kaum eingebremst hat.

    • Jewgeni Gorowikow
      17. Dezember 2012 08:51

      Alibi-Maßnahmen der Regierung halt, die die Probleme wirklich zu lösen:

      - nicht willig ist bzw:

      - nicht fähig ist.

  13. Igo
    17. Dezember 2012 04:45

    Wäre interessant zu erfahren, wieviele im gleichen Zeitraum zugewandert sind (ohnen die 1500 Rot-Weiss_Rot Kartenbesitzer). Und wieviele von denen jetzt in der sozialen Hängematte liegen.
    Klar ist, die kommen doch nur nach Österreich, weil es hier was zum abstauben gibt.
    Warum nicht nach Ungarn, Ukraine oder Polen?
    Etwas Interessantes hat mir ein Freund, ein Iraner erzählt: Wenn seine Landsleute aus dem Iran nach Österreich kommen, nur zum Übergang für 6 Monate oder ein Jahr und dann weiterreisen in die USA: fast alle kommen wieder nach Österreich zurück.
    Wenn seine Freunde gleich in die USA ziehen, dann bleiben sie auch dort. Krempeln die Ärmel hoch und schaffen etwas (alle Iraner in den USA die ich kenne sind Unternehmer und/oder Selbständige). Was sagt uns das? Natürlich wird der leichtere Weg eingeschlagen..und wir bauen ihn für sie aus!

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Dezember 2012 02:51

    reinhard.horner@chello.at

    Kann es auch sein, dass es für engagierte leistungsfähige Zuwanderer hinderlich ist,

    * wie wir Österreich und Europa heruntermachen,

    * wie wir Fristen gegen Zuwanderung verfochten haben,

    * wie wir partout kein Einwanderungsland sein wollen und eine Einwanderungskultur verhindern,

    * wie wir die Zuwanderer pauschal als Parasiten abqualifizieren (lassen),

    * wie wir überhaupt eine Ausländerfeindlichkeit pflegen und eine solche insbesondere von Zuwanderern aus jüngerer Zeit pflegen lassen,

    * wie wir nichts oder herzlich wenig für das Bleiben qualitätvoller und qualifizierter Persönlichkeiten in unserem Land unternehmen, eigener und zugewanderter, die bei uns gelernt haben.

    Die Rot-Weiß-Rot-Card kann dann Erfolg haben, wenn sie entsprechende gesellschaftliche Grundlagen findet.

    Im Übrigen ist es (wäre es) so übel nicht, wenn sich qualitätvolle und qualifizierte Leute verstärkt bereit finden (fänden), Leistungen in ihren Heimatländern zu erbringen.

    • Wertkonservativer
      17. Dezember 2012 06:35

      Da möchte ich ganz neidlos unserem Forumsfreund RR Prof. Horner Recht geben!

      Bei allen sonstigen negativen Begleiterscheinungen für leistungsfähige Zuwandererer:
      wir selbst tun vieles, um unser Land und auch die EU schlecht zu machen!
      Da wird an allem und jedem herumgemäkelt, als ob unser Land und Europa ein Hort der Finsternis wären!

      Klar, dass dies Ungebildete (die jedoch durchaus für "niedrige Arbeiten" benötigt werden) weniger wichtig erscheint, als Gebildeten bis Hochgebildeten.
      Ich kenne etliche Deutsche, die trotz dieser angeblichen Widrigkeiten im universitären Bereich recht gern die "Gastfreundlichkeit" unseres Landes in Anspruch nehmen!

      Also: die Sache mit dem Flop ist - Verzeihung, werter Herr Dr. Unterberger - doch von mehreren Seiten zu betrachten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      18. Dezember 2012 10:42

      Irgendwo, es muß in grauer 'Vorzeit wohl während meiner Schulzeit gewesen sein, hatte ich gelesen, dass der Status als Einwanderungsland nicht nur, aber auch von der Bevölkerungsdichte eines Landes pro Quadratkilometer, dzt. in Ö. etwa 100,2 Einwohner, abhängig ist. Rechnet man die gebirgigen und weitgehend unbesiedelten Gebiete Österreichs ab, bezweifle ich die Ansicht unserer Regierungspolitiker, dass wir ein klassisches Einwanderungsland sind.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      18. Dezember 2012 12:13

      reinhard.horner@chello.at

      * und wie wir unsere eigenen zahlreichen ehemaligen Euinwanderungsherkünfte gerne vergessen bzw. verschweigen ...

  15. S.B.
    17. Dezember 2012 01:43

    Wer will schon in ein Land, in dem die Fleißigen permanent bestraft und die Faulen immer höher belohnt werden - natürlich nur letztere und genau da ist der Schlüssel zu diesem Mißerfolge zu suchen.

  16. zweiblum
  17. Haider
    17. Dezember 2012 00:37

    Sg Herr Dr. AU!
    Sie schreiben u.a.: "Einerseits ist nun klar, dass die vor allem blauen Prophezeiungen einer neuen Masseninvasion nach Österreich falsch gewesen sind." Knapp darunter steht: "Statt dessen strömen weiterhin Ungebildete in Massen ins Land, die nichts können, die niemand braucht."
    Einigen wir uns: "Es kommen von den Falschen zu viele und von den Richtigen zu wenige." Der Saldo ist also katastrophal; d.h. alle staatlichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der letzten Zeit gingen nach hinten los! Wer wird das ausbaden? Die abgewirtschaftete EU? Die verantwortungslose Politikerkaste? Die gekaufte Journaille?
    Sicher nicht! Sondern ausschließlich der ausgequetschte Steuerzahler, der belogene Wähler und der um seinen Lebensleistung betrogene Pensionist.

    • efrinn
      17. Dezember 2012 00:46

      Der Kernsatz liegt im zweiten Absatz:
      "Es kommen von den Falschen zu viele und von den Richtigen zu wenige."
      Dafür *****

    • efrinn
      17. Dezember 2012 00:46

      Der Kernsatz liegt im zweiten Absatz:
      "Es kommen von den Falschen zu viele und von den Richtigen zu wenige."
      Dafür *****






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