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Die SPÖ lieferte den Österreichern einen Parteitag voller dialektischer Widersprüche, einen Parteitag voller Möchtegern-Führerkult, bei dem es offenbar nur darauf ankam, wie viele Prozent ein stundenlang Populismus blasender Parteichef bekommt, bei dem alle Sachfragen verräumt worden sind, bei dem es sichtbarer denn je geworden ist, dass es der Partei nur noch darauf ankommt, was man mit dem Geld anderer Leute alles anstellen kann. Das war aber auch ein Parteitag einer Partei, die von der einstigen absoluten Mehrheit auf jene 17 bis 18 Prozent abgesunken ist, zwischen denen sie sich nun schon ein halbes Jahr bewegt. Das ist noch deutlich unter den 21 Prozent der schon enttäuschenden beiden letzten Wahltage. Trotzdem hat Andreas Babler mit einem blauen Auge für sich seine Führungsposition retten können. Der Partei oder gar Österreich kann aber ein solcher Jubelparteitag nicht weiterhelfen. Die SPÖ zeigt sich zwar sehr lautstark, aber total zukunftsschwach.