Kurz und Merkel in anderen Kontinenten: ein Vergleich

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  1. Freak77
    30. August 2018 15:26

    Naja, naja, der Herr Tichy hat wohl beim Hans-Hermann Tiedje - der ja erst kürzlich einen langen Artikel schrieb wo er u.a. auch Sebastian Kurz lobte - ein paar Anleihen genommen.

    Nach Singapur zu fahren ist sicherlich eine politisch richtige Aktion von Kanzler Kurz. Genau so wie es Tichy schreibt.

    Andererseits: Was soll daran falsch sein wenn Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel einen Staatsbesuch in Senegal u. anderen afrikan. Staaten macht???

    Der ganze Afrika-Plan der ja u. a. auch von Bundeskanzler Kurz formuliert wurde läuft ja darauf hinaus:

    Eines oder mehrere Länder direkt am afrikan. Kontinent ausfindig zu machen das bereit ist Europa bei der Migration aus Afrika beiseite zu stehen und zu helfen.

    Angedacht ist ja:
    Diejenigen Migranten die Schutz vor Verfolgung und Krieg benötigen - die sollen in sicheren Lagern direkt in einem oder mehreren afrikanischen Ländern unterkommen. Wo dann auch die UNO eingebunden ist.

    Auch Menschen die vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet werden, sollen dann in diese sicheren Lager in Afrika kommen.

    Diese Flüchtlings- oder Migrantenbetreuung (wie man es halt nennen möchte) soll unter der Federführung der E.U. stattfinden und finanziert werden.

    Von den jeweiligen Ländern Afrikas wird nur verlangt: Geeignete Plätze die verkehrsmäßig günstig liegen zur Verfügung zu stellen. Die Organisation und Finanzierung wird die E.U. übernehmen. Da wird man sich auch in Punkto Sicherheit also was Polizei u. Militär betrifft etwas überlegen müssen.

    Der Clou dabei ist:
    Dafür dass sich ein afrikan. Land für so ein Projekt bereit erklärt soll es finanziell, technisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich, bildungsmäßig, medizinisch, sozial, menschlich, kulturell usw. also in jeder Hinsicht von Europa profitieren.

    So ein Land das Europa beim Migrationsproblem hilft wird sozusagen eine privilegierte langfristige Sonderbehandlung bekommen von Europa. Man könnte es fast "Patenschaft", auf jeden Fall aber "Partnerschaft" nennen.

    Dieses jeweilige Land sollte verstehen:
    "So ein Vertrag ist ein gutes Geschäft für unser Land: Unser Land kann sich in jeder Hinsicht weiter entwickeln und Zukunftsperspektiven bekommen - mit der E.U. als Partner. Unser Land wird die realistische Perspektive haben in ca. 20-30 Jahren europäischen Standard zu haben."

    Also insofern ist die gegenwärtige Reise der Deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sehr sehr sinnvoll.


    Sie wird bei ihren Gesprächen in den verschiedenen afrikan. Ländern wohl in genau die selbe Kerbe schlagen. Also diese Afrika-Reise der Deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel macht in jedem Fall sehr viel Sinn u. ist in Übereinstimmung mit d. österr. EU-Präsidentschaft. Deshalb bringt es jetzt gar nichts, zynisch von den "Taschen der dortigen Machthaber" zu schreiben, wie Tichy es tut.

    Übrigens ist heute bekannt geworden - und da ist die Logik zu erkennen:

    EU-Vorsitz - Österreich plant hochrangiges Afrika-Forum für Dezember 2018

    http://www.tt.com/home/14749021-91/eu-vorsitz---%C3%B6sterreich-plant-hochrangiges-afrika-forum-f%C3%BCr-dezember.csp

    Was beim Thema Afrika unbedingt dazu gehört ist das Thema "Landwirtschaft" und "Fischerei".

    Da werden Europas Bauern&Fischer eventuell mit den Zähnen knirschen. Afrika muss erlaubt sein nach Europa ganz normal Landwirtschafts- u. Fischereiprodukte zu exportieren und zwar so dass die Afrikaner: sowohl die afrikan. Produzenten als auch die afrikan. Händler etwas dabei verdienen.

    Wenn so etwas - oder zumindest so etwas Ähnliches - nicht kommt, dann wird Europa mittelfristig unter der Migrationsflut untergehen. Deshalb hoffe ich dass genau dieses Thema u.a. beim Afrikaforum in Österreich im Dez. 2018 diskutiert wird.

    Ein Tipp dazu für Herrn BK Kurz: Den Herrn Präsidenten Macron einbinden, aus 2 Gründen:

    1. Frankreich ist nach wie vor mit vielen ehemal. Kolonialstaaten in Afrika eng verbunden. Französisch ist dort immer noch die Landessprache.
    2. In Frankreich ist die stärkste Bauernlobby und die entschlossensten Bauernvertreter. Über EU-Agrarfragen zu diskutieren ohne Frankreich dabei mit einzubeziehen ist fast sinnlos.





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