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Das war wohl kein Kern-Effekt im Land des Kernöls

Lesezeit: 5:30

Das Grazer Wahlergebnis zeigt: Die Bürger sind flügge und mündig geworden. Sie entscheiden bei jeder Wahl neu – auf lokaler und regionaler Ebene vor allem an Hand der antretenden Persönlichkeiten und lokaler Themen. Nur noch ganz wenige Österreicher sind bereit, stur immer für die gleiche Partei zu stimmen. Alle Versuche, bundespolitische Schlüsse aus der Grazer Wahl zu ziehen, sind jedoch falsch.

So sensationell sie auch klingt, so ist doch die Tatsache nicht mehr neu, dass eine der beiden Koalitionsparteien der Bundesebene – in Graz ist es die SPÖ – an die fünfte Stelle zurückfällt. Erst vor einem Jahr haben die Kandidaten der beiden einst großen Parteien sich bei der Präsidentenwahl „Kopf an Kopf“ an vierter und fünfter Stelle gefunden.

Das Ergebnis – ÖVP (mit starken Zuwächsen) vor der (konstanten) KPÖ vor der (einer leicht wachsenden) FPÖ vor den (leicht verlierenden) Grünen vor der (einer stark verlierenden) SPÖ und vor den (erstmals in den Gemeinderat einziehenden) Neos – ist zu 98 Prozent durch Grazer Faktoren und die Grazer Kandidaten zu erklären.

Dennoch kann gerade auf dieser Ebene eine allgemeinpolitische Regel abgeleitet werden: Entscheidend bei Lokalwahlen ist der Spitzenmann, die Vertrautheit und Zufriedenheit mit diesem, seine persönliche Ausstrahlung. An dem hält man fest, solange keine gravierenden Gründe gegen ihn sprechen. So ist nicht nur der Triumph des ÖVP-Bürgermeisters Nagl erklärbar, der nun endgültig zum Langzeitbürgermeister wird.

Auch der vom Rest der Republik abweichende Dauererfolg der Grazer Kommunisten ist nur mit den überaus bieder-nett wirkenden Grazer Kandidaten zu erklären, und nicht damit, dass sich jeder fünfte Grazer Wähler Gulag, Verarmung, Massenmord und Eisernen Vorhang wünschen würde – obwohl das die historisch einzigen „Erfolge“ des internationalen Kommunismus sind.

Der tiefe Absturz der Grazer Sozialdemokraten gleicht ganz der langjährigen Talfahrt der Wiener ÖVP. Die ÖVP wird in Wien ähnlich wie die SPÖ in Graz nur noch von jedem Zehnten gewählt. An der Spitze ist es genau umgekehrt: In Wien steht Rot an erster Stelle, in Graz Schwarz, mit jeweils knapp unter 40 Prozent.

Die Schwarzen in Wien und die Roten in Graz haben beide den gleichen Fehler begangen: Sie haben in hektischer Verzweiflung im Lauf der Jahre ständig neue Spitzenleute präsentiert, keinem die Chance gegeben, dass sich die Wähler bei mehreren Wahlkämpfen an ihn gewöhnen könnten. Statt dessen wurden Menschen an die Spitze gereiht, deren Namen sich kaum die Journalisten gemerkt haben.

Als Bestätigung für diese These sei auch mit der Entwicklung der Landtagswahlen in Salzburg und der Steiermark mit ihren Machtwechseln von Schwarz zu Rot und zurück zu Schwarz verglichen. Auch dort sehen wir: Eine zurückliegende Partei kann – natürlich nur: kann – auf lokaler und regionaler Ebene immer nur dann Erfolg haben, wenn der jeweilige Spitzenkandidat über mehrere Wahlen gleich geblieben und dadurch langsam aufgebaut worden ist. Der strategische Grundfehler vieler Parteien: Wer‘s nicht bringt, wird beim ersten Misserfolg sofort wieder weggeräumt. Die Bürger brauchen aber nun einmal länger als die politische Klasse, um sich an ein Gesicht zu gewöhnen. Diese Chance lässt ihnen die Hektik vieler Parteien jedoch nicht.

Auf Bundesebene funktioniert freilich nicht einmal dieses Prinzip. Dort sind zu viele sachpolitische Faktoren dominierend. Dort kann sogar der gegenteilige Effekt eintreten: nämlich dass es Erfolg verspricht, wenn ein neuer Mann nicht mit den Hypotheken vieler unpopulärer Entscheidungen belegt ist und daher leichter gewinnen kann als ein verbrauchter Spitzenkandidat. Deshalb tut auch die ÖVP gut daran, Sebastian Kurz erst knapp vor einer Wahl an die Spitze zu heben.

So eindeutig dieser Persönlichkeitsaspekt ist, so klar ist auch, was Graz jedenfalls nicht bedeutet:

  • Dass sich die Mitterlehner-ÖVP von dem mit dem Namen ihres Parteichefs verbundenen Tief erholt hätte (der Bundesparteiobmann kann allerdings sagen, dass er dem Nagl-Sieg nicht im Wege gestanden ist. So wie er auch vor kurzem einen ÖVP-Erfolg in Waidhofen nicht behindert hat. Aber bezeichnend ist doch, dass die Grazer Schwarzen nie daran gedacht haben, ihn als Wahlkampflokomotive zu holen, obwohl sich Mitterlehner bei der letzten von SPÖ-Chef Kern inszenierten Regierungskrise wacker geschlagen hat);
  • Dass die SPÖ schon ganz abgestürzt wäre (auch wenn es auffallend ist, dass die erste größere Wahl seit Kerns Amtsantritt weit und breit keinen Kern-Effekt gebracht hat. Vielmehr bestätigt sich, dass die Partei von Wien bis Graz, von Salzburg bis Niederösterreich, von Tirol bis Vorarlberg in einem so katastrophalen Zustand ist, dass Kern seinen einzigen echten Plan fallen lassen musste, den er seit Amtsantritt gehabt hat: nämlich rasch wählen zu lassen);
  • Dass der steile Aufstieg der FPÖ nun schon endgültig in den Mühen der Ebene gelandet wäre (auch wenn sich die Partei auf mehreren Ebenen erkennbar schwerer tut als vor einem Jahr).

Am ehesten legitim ist eine Hochrechnung aus Graz auf den Bund wohl bei den Grünen. Der Erfolg Van der Bellens bei der Präsidentenwahl war ganz eindeutig sein Erfolg und nicht ein Zeichen eines Aufwinds für die Partei. Vielmehr sind die Grünen im langsamen Rückwärtsgang. Haben sie doch nach dem alten Professor nirgendwo mehr Persönlichkeiten mit Ausstrahlungskraft; sind doch die Ökologie-Themen teils von den anderen inhaliert, teils abgelutscht; wirken sie doch zunehmend als Partei verkrampft-korrekter Oberstudienräte; nerven sie doch ganz Österreich mit ihrem Genderismus-Getue; und sind sie doch jene Partei, die am heftigsten den Zuwanderungs-Tsunami unterstützt.

An ihrer Stelle können zumindest in Universitätsstädten die Neos reüssieren. Diese begehen freilich den Fehler, ähnlich wie Rotgrün auf „Refugees Welcome“, Feminismus und Political correctness zu setzen, weshalb sie das liberale Potential in keiner Weise ausschöpfen können.

PS: Den Grünen hat nicht einmal das fast schon übliche Unterstützungsfoul des ORF geholfen, der einen Tag vor der Grazer Wahl die grüne Parteichefin im Hörfunk-„Journal-zu-Gast“ hatte und dort faserschmeichelweich behandelte. Das ist trotz der Erfolglosigkeit solcher Aktionen absolut skandalös. Graz ist ja immerhin die zweitgrößte Stadt Österreichs. Der dortige Wahltag hätte in einem eigentlich zu parteipolitischer Neutralität verpflichteten Programm unbedingt berücksichtigt werden müssen. Das war alles andere als ein Zufall. Es ist im rotgrünen Gebührenfunk ja auch noch nie passiert, dass vor Wahlen Schwarz und Blau einen netten Auftritt bekommen hätten …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 09:22

    "Der Erfolg Van der Bellens bei der Präsidentenwahl war ganz eindeutig sein Erfolg" - also das seh ich nicht so. Hätte man Van der Bellen sozusagen allein gelassen bzw. nur mit seinen Grünen, wäre er genauso im Nirwana versunken, wie eben die Kandidaten von SPÖ und ÖVP. Aber da sich Grün, Rot, Schwarz, Pink und ein paar Leute mit viel Geld auf ein Packl zusammengehaut haben, um Hofer zu verhindern, konnte VdB Präsident werden. Seine persönliche Leistung oder die Leistung der Grünen war das sicher nicht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 09:42

    Dass die Grünen auch Kommunisten, Pädophilenunterstützer, Verschwender von Budgetmitteln, etc. sind möchte ich ergänzen.

    Dazu passt auch, dass Blau und Schwarz vom ORF keine korrekte Behandlung bekommen, sondern bloß marktschreierische Untergriffe, die nur auf die durch diesen Mainstream Verblödeten noch wirken und hoffentlich bald auch das nicht mehr.

    Mögen die Benachteiligten bei den nächsten Wahlen eine deutliche Mehrheit erringen und den Bundessaustall, Gesetzessaustall, Privilegiensaustall, Gender- und Quotensaustall, Föderalismussaustall, Verwaltungssaustall, Förderungssaustall, Justizsaustall, Zuwanderungssaustall, etc. beenden und aufräumen und Österreich wieder von einem Unrechtsstaat in einen Rechtsstaat überführen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 07:56

    Nagl ist bekannt für klare Ausssagen und deutlich erkennbare Standpunkte.
    Ob das jetzt das Murkraftwerk war, oder auch seine Einstellung - entgegen der links inszenierten Politischen Korrektheit - zur schwulen und lesbischen 'Heirat'.
    Nagl ist ein Gegner der 'Homo-Ehe' und verweigerte sogar Partner'trauungen' im Trauungssaal des Grazer Rathauses.

    Dazu kommt, dass er im Bildschirmzeitalter fernsehtauglich ist - ein nicht zu unterschätzender Faktor.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 17:39

    @Corto Maltese
    Sie ziehen falsche Schlüsse !

    Nagl hat sich mit seiner Online Petition für FLÜCHTLINGSSTOPP und seinen Forderungen nach strengeren Richtlinien und Überprüfung des Religionsbekenntnisses etc. inhaltlich der FPÖ angenähert und hat mit diesen "rechten" und richtigen Positionen (des Hausverstands) die Wahl gewonnen !

    Mitterlehner und andere "linke" ÖVPler (auch Sie darunter oder sind Sie gar ein richtiger linker Genosse -um uns zu linken- weil Sie gar so ein heftiger FPÖ-Beschimpfer sind?) haben noch nicht begriffen, dass sie mit ihrer linken Gesinnung innerhalb der ÖVP in die sie sich von den linken Medien stets treiben ließen immer noch verloren haben.

    Und wenn Nagl klug ist dann holt er sich die FPÖ zum Regieren, denn nur mit ihr kann er auch die von rechten Wählern erwarteten Maßnahmen ergreifen.

    Übrigens könnte er gleich was unternehmen gegen die Drogendealer in der Innenstadt von Graz. Nachfragen im Viersternehotel Weitzer die wissen Bescheid, dass man von ihren Hotelzimmern aus abends das Dealen beobachten kann. Und in öffentlichen Damentoiletten bitte keine arabischen männlichen Flüchtlinge als Schlüsseldienst... Die organisierten Bettlerbanden aus dem Ausland gibt es auch noch.

    Viele Mißstände sind abzuschaffen in Graz wie auch anderswo und das geht wohl nur mit der FPÖ als Freund und Helfer und nicht mit den Linken egal wie sie sich nennen (Kommunisten, SPÖ, Grüne, Neos) .

    In Wien ist Hopfen und Malz bereits verloren, dort regiert Rot-Grün und so wirds auch bleiben dank ungezügelter Einwanderung kulturfremder Leute die auch teilweise in der Regierung fest etabliert wurden. Wien verslumt zusehends und wird immer islamischer - trotz oder wegen üppiger Sozialhilfe. Dort könnten Sie sich übrigens ein (anderes) Bild machen von den "armen Migrantenkindern" in den "neuen Mittelschulen" , die Schülerinnen meist mit Kopftuch und die Schüler oft mit Messern ausgestattet ...

  5. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 18:03

    Wer je Brot von Kommunisten aß verreckte daran.............
    Vom Kaiser vergessen ,von den Sozis verraten ,den Nationalsozialisten verfolgt
    flohen sie ins gelobte Kommunistenland und sind dort im Gulag "verbrannt"!!
    Die Methoden der Kommunisten und Sozis sind immer gleich fürsoglich -kämpferisch
    für das Recht der "Armen " im stürmischen Meer des Kapitals in dem sie aber selbst
    bestens ausgerüstet manövrieren und fischen !Weder der kategorische Imperativ noch Bekenntnis zu Subsidiarität und schon gar nicht zu Freiheit des Einzelnen gegenüber dem Kollektiv finden bei ihresgleichen Anerkennung oder Toleranz - dafür aber ein "warmherziger" Hang zur Gewalt wenn es nicht anders geht, um den kollektiven politischen Protektionismus zum Durchbruch zu verhelfen! -
    Uneigennützigkeit war nie ihr Auftrag!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 11:15

    A.U. schreibt:

    "Der Erfolg Van der Bellens bei der Präsidentenwahl war ganz eindeutig sein Erfolg und nicht ein Zeichen eines Aufwinds für die Partei."

    Nein, nein und nochmals NEIN! Der "Erfolg" Van der Bellens war NICHT EINDEUTIG sein Erfolg---es war ein "erkaufter Erfolg"! Es war der Erfolg des ORF und der schäbigen Ex-Politiker, der Staatskünstler und sonstigen Volksverräter. VdB hätte, auf sich und die Grünen alleine gestellt, nicht mehr als (maximal!) 15 % der Stimmen bekommen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 16:54

    Ich neige kaum zu Verschwörungstheorien, aber es scheint mir nun leider, daß solche Verschwörungen doch existieren könnten. Da es um linke Politik geht, die Europa in die Zwickmühle nimmt, paßt mein Kommentar vielleicht sogar zum Thema „Das war wohl kein Kern-Effekt im Land des Kernöls“:
    Eine Virus Infektion mit Fieber, Durchfall, u.ä. zwang mich, das Wochenende zu Hause zu verbringen. Durch die Umstände behindert, blieb mir außer Bettruhe und leichter Lektüre u.a. nur das Fernsehen. Mit Wiederwillen vermerkte ich bei der Suche nach Kriminalprogrammen zunächst scheinbar nur die mögliche Auswahl unter verschiedenen „Tatort“- Folgen. Zu meiner Meinung betreffend deutsche Tatortfolgen - verfestigt in jüngsten Jahren - : Diese sind Musterbeispiele linker Indoktrination. Typische Handlung: Weibliche Kommissare, chaotische Familienverhältnisse, Multikulti, „Genderismus“, Normalfall: Homosexuelle und Lesben in verwirrenden Situationen, Gewalt und ordinäre Texte statt intelligenter Handlungen.
    Am zitierten Samstag, den 4.2.2017 fand ich aber im SWR folgende „Tatort-Sendungen“:
    „Bienzle und der Tod in der Markthalle, D2006,
    „Bienzle und der Champion, D1998 und „Bienzle und das Narrenspiel“, D1994.
    Es war für mich ein Blick in eine andere „Tatort“-Welt: Schauspieler und Inhalt erfreulich, intelligente Handlung, kein gekünstelter linker Rahmen, kurz nette und spannende Unterhaltung. - Allerdings ein Blick in eine bereits seit mehr als einem oder zwei Jahrzehnten vergangene Welt. Ich beginne wirklich nun zu glauben, daß wir unter den Folgen einer inzwischen stattgefundener Kulturrevolution leiden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2017 06:39

    skandalös am grazer wahlergebnis sind die 20% der kpö! eine partei im genetischen code totalitär und diktatorisch feiert diesen erfolg in der zweitgrößten stadt österreichs. das zwickt bei uns keinen mehr, schon gar nicht den herrn bp - er kennt ja auch die kommunisten aus der nähe....


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    09. Februar 2017 00:45

    Es war nicht Bellens persönlicher Erfolg bei der BP-Wahl. Ich schätze, dass ihn gut zwei Drittel seiner Wähler nur gewählt hatten um "Hofer zu vermeiden".

    Die BP-Wahl wird bei der nächsten NR-Wahl einen großen Schub für die FPÖ bringen. Immerhin hatten fast die Hälfte der Wähler Hofer gewählt und damit viele wohl erstmals überhaupt quasi die FPÖ. Für viele dürfte da eine große Hemmschwelle überschritten worden sein. Und diese ist eben jetzt überschritten worden.

    Von Kern hatte ich schon einen großen Schub erwartet und ich hatte auch gedacht, dass er eine starke Strategie hätte, die er dann aus angerichteter Verwirrung herauszaubert. Das ist nicht passiert, es gibt garkeine Linie.

  2. menschenfeindlich (kein Partner)
    08. Februar 2017 16:19

    Das Ende der politischen Mainstram-Parteien ist nahe. Die Parteiendiktatur hat massive Probleme verursacht und kann die zukünftigen Probleme nicht lösen.

  3. Minze (kein Partner)
    08. Februar 2017 13:09

    Auf Bundesebene hat die SPÖ originelle Pläne: Damit eine Koalition SPÖ-Grüne-NEOS möglich wird, möchte man FPÖ und ÖVP Wähler abspenstig machen. Logisch, ja? Für wie dumm halten die uns eigentlich?
    Demokratie heißt, daß eben auch mal andere Parteien regieren dürfen. Ich habe dieses panische "Blau verhindern" satt.
    Leider gibt es zwei gröbere Probleme: 1. ist Strache mittlerweile schon etwas verbraucht (obwohl seine Konsequenz und Aufbauarbeit Anerkennung verdient) und 2.ein Zeitproblem, weil die forcierte Neueinbürgerung 1000er Mohammedaner Wahlvieh - diesmal im wahrsten Sinne des Wortes :) - bedeutet.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    08. Februar 2017 08:06

    noch nie passiert, dass vor Wahlen Schwarz und Blau einen netten Auftritt bekommen hätten …

    Umso mehr fragt man sich, was die Vertreter von blau und schwarz in den örf-Gremien eigentlich machen. Hände falten, Goschn halten? Beeindruckend.

    • Ergänzung (kein Partner)
      08. Februar 2017 08:57

      Vermutlich (?) auch kassieren.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      08. Februar 2017 12:21

      Das wirds wohl sein, die Hauptbeschäftigung aller mutmasslichen Interessensvertreter.

  5. Zraxl (kein Partner)
    08. Februar 2017 07:22

    Der Erfolg van der Bellens war dem Faktum geschuldet, dass sich die Österreicher mehr Sozialtourismus aus dem arabischen und afrikanischen Raum wünschen. Van der Bellen ist in seinem Wahlkampf offen dafür eingetreten und wurde, dem Wunsch der Österreicher und -innen gemäß, zum Bundespräsidenten gewählt.

    "Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel." (F.Nietzsche)

    • glockenblumen
      08. Februar 2017 10:02

      @ Zraxl

      ich glaube nicht, daß die Österreicher den Sozialtourismus wünschen, sondern daß der Großteil einfach zu feig ist, zu seiner Identität, seiner Heimat, seinen Wurzeln, seinem Glauben und seiner Kultur zu stehen! Da verharrt er lieber in hasenfüßiger "g'schamster-Diener"-Manier und läßt sich weiter auf den Kopf sch....!!

      Die vereinte Linke, sowie alle dazugehörigen Trittbrettfahrer und Steigbügelhalter haben mit ihren Lügen und nicht mal so versteckten Drohungen das Ihre dazu beigetragen.
      Wie niederträchtig, verlogen, perfid, charakter- und gewissenlos das auch sein mochte!

  6. bürgerIn (kein Partner)
    08. Februar 2017 06:39

    skandalös am grazer wahlergebnis sind die 20% der kpö! eine partei im genetischen code totalitär und diktatorisch feiert diesen erfolg in der zweitgrößten stadt österreichs. das zwickt bei uns keinen mehr, schon gar nicht den herrn bp - er kennt ja auch die kommunisten aus der nähe....

  7. McErdal (kein Partner)
    08. Februar 2017 05:55

    ****Der Malta-Plan: Plant George Soros die Zerstörung Deutschlands?*******

    zu finden bei querdenken - bitte googeln

    Manche hier leben scheinbar auf dem Mond, wenn ich lese, daß man sich darüber Sorgen macht, ob Flüchtlingskinder (welche Flüchtlinge??)intelligent sind...dann geht mir das aber sowas von am A.. vorbei, das kann ich garnicht beschreiben. Glücksritter haben hier bei uns nichts verloren - Punkt! Ich möchte es mit der Besiedlung des "Wilden Westens vergleichen - diesmal sind aber wir die Indianer - und was aus Ihnen geworden ist, weiß inzwischen jedes Kind...........

    • fewe (kein Partner)
      09. Februar 2017 08:11

      Der Unterschied zur Besiedlung Amerikas ist aber, dass es hier nur so lange "paradiesisch" ist, so lange die angestammte Bevölkerung das Geld dafür erarbeitet. Europa - zumindest nördlich der mediterranen Zone - ist in Wirklichkeit eine der unwirtlichsten Gegenden der Welt.

      Man muss feste Häuser bauen - und erhalten -, diese heizen und wenn sie kein Schweinefleisch essen wollen, dann werden ihnen die Schafe das wenige Grün wegfressen.

      Die Bedingungen in Afrika sind erheblich besser. Die Staatsschulden aller Länder Europas werden bald so hoch sein, dass sie nur an deren Rückzahlung arbeiten werden oder verhungern müssen.

      Sogar aus der Warte der Zuwanderer ist das schwachsinnig.

  8. Undine
    06. Februar 2017 23:02

    KERN-Effekt? Den erhofften sich die Genossen---vergeblich, wie man erfreulicherweise feststellen kann.

    In Wahrheit leidet die SPÖ unter KERN-FÄULE! ;-)

  9. Undine
    06. Februar 2017 21:57

    "Masern-Alarm: Heuer schon mehr Fälle als im gesamten Jahr 2016 - Impfung empfohlen"

    "Hohe Ansteckungsgefahr durch Einwanderer

    Ob das plötzliche Auftreten einer so hohen Anzahl an Masernfällen mit der unkontrollierten Einwanderung nach Österreich zusammenhängt, ist vorerst nicht bekannt. In Deutschland kam es, ausgehend vom Ansteckungspotential durch Immigranten, in den vergangenen Jahren immer wieder zu Masern-Ausbrüchen in größerer Anzahl. So ging 2015 eine Masern-Epidemie in Berlin von Asylanten aus."

    https://www.unzensuriert.at/content/0023090-Masern-Alarm-Heuer-schon-mehr-Faelle-als-im-gesamten-Jahr-2016-Impfung-empfohlen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Waren denn die MASERN bei uns nicht schon lange ausgerottet?

    Danke, ihr Invasoren, für die GASTGESCHENKE, die ihr importiert!

  10. Undine
    06. Februar 2017 21:47

    "In Wien marschierte moslemische Parallelgesellschaft auf, um für ihre vermeintlichen Rechte zu demonstrieren"

    https://www.unzensuriert.at/content/0023099-Wien-marschierte-moslemische-Parallelgesellschaft-auf-um-fuer-ihre-vermeintlichen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wem die Gepflogenheiten in unserem Land nicht passen, soll abhauen--- je mehr UNSERE HEIMAT verlassen, umso lieber ist es uns! Es gibt 47 MOSLEMISCH geprägte Länder auf diesem Globus---also Platz genug für alle Mohammedaner, die an Österreich etwas auszusetzen haben! Fort mit euch!

    Wer willens ist, sich hier zu assimilieren, von seiner Hände Arbeit anständig zu leben, wer unsere Sprache spricht, ist herzlich willkommen und kann gerne bleiben.

  11. eudaimon
    06. Februar 2017 18:03

    Wer je Brot von Kommunisten aß verreckte daran.............
    Vom Kaiser vergessen ,von den Sozis verraten ,den Nationalsozialisten verfolgt
    flohen sie ins gelobte Kommunistenland und sind dort im Gulag "verbrannt"!!
    Die Methoden der Kommunisten und Sozis sind immer gleich fürsoglich -kämpferisch
    für das Recht der "Armen " im stürmischen Meer des Kapitals in dem sie aber selbst
    bestens ausgerüstet manövrieren und fischen !Weder der kategorische Imperativ noch Bekenntnis zu Subsidiarität und schon gar nicht zu Freiheit des Einzelnen gegenüber dem Kollektiv finden bei ihresgleichen Anerkennung oder Toleranz - dafür aber ein "warmherziger" Hang zur Gewalt wenn es nicht anders geht, um den kollektiven politischen Protektionismus zum Durchbruch zu verhelfen! -
    Uneigennützigkeit war nie ihr Auftrag!!!

    • Kyrios Doulos
      07. Februar 2017 20:12

      Schulz ist ein neuer Repräsentant der sozialistischen Fratze. Und da er die Kunst der Demagogie beherrscht und die Medien auf seiner Seite hat, wird er wohl als noch gefährlicher und verderblicher in die Geschichte eingehen können als Mutti Merkel. Über Leichen gehen beide, denn Sozialismus kennt keine Toleranz und der mit ihnen verbündete Islam schon gar nicht. Ich schätze Schulz als einen ein, der auch über Leichen geht, wenn es ihm ins Konzept paßt. Und zwar buchstäblich über Leichen. Im Sozialismus hat das Tradition und im ISlam detto.

  12. Wyatt
    06. Februar 2017 17:46

    OT Graz-Wahl:

    Wahlkarten ausgezählt: SPÖ fliegt aus Stadtregierung!

    Die Auszählung der Briefwahlstimmen ergab, die SPÖ fällt auf 10 %% (i. W.: zehn Prozent) und fliegt aus der Regierung!

    • Undine
      06. Februar 2017 18:51

      @Wyatt

      Wie überaus erfreulich! ;-)))

    • Sandwalk
      06. Februar 2017 20:43

      Vorarlberg grüßt Graz. Es geht weiter abwärts, Genossen!
      BRAVO!

    • Rübezahl
      06. Februar 2017 21:19

      Na das ist ja eine Freude!!
      Jetzt bekommen sie ihre eigene Medizin zu schlucken!!

      Vlt. wird die Briefwahl doch noch eingeschränkt werden?...

      LOL!!

      Auf diese Nachricht hin genehmige ich mir doch einen kleinen Freudenschluck!

  13. haro
    06. Februar 2017 17:39

    @Corto Maltese
    Sie ziehen falsche Schlüsse !

    Nagl hat sich mit seiner Online Petition für FLÜCHTLINGSSTOPP und seinen Forderungen nach strengeren Richtlinien und Überprüfung des Religionsbekenntnisses etc. inhaltlich der FPÖ angenähert und hat mit diesen "rechten" und richtigen Positionen (des Hausverstands) die Wahl gewonnen !

    Mitterlehner und andere "linke" ÖVPler (auch Sie darunter oder sind Sie gar ein richtiger linker Genosse -um uns zu linken- weil Sie gar so ein heftiger FPÖ-Beschimpfer sind?) haben noch nicht begriffen, dass sie mit ihrer linken Gesinnung innerhalb der ÖVP in die sie sich von den linken Medien stets treiben ließen immer noch verloren haben.

    Und wenn Nagl klug ist dann holt er sich die FPÖ zum Regieren, denn nur mit ihr kann er auch die von rechten Wählern erwarteten Maßnahmen ergreifen.

    Übrigens könnte er gleich was unternehmen gegen die Drogendealer in der Innenstadt von Graz. Nachfragen im Viersternehotel Weitzer die wissen Bescheid, dass man von ihren Hotelzimmern aus abends das Dealen beobachten kann. Und in öffentlichen Damentoiletten bitte keine arabischen männlichen Flüchtlinge als Schlüsseldienst... Die organisierten Bettlerbanden aus dem Ausland gibt es auch noch.

    Viele Mißstände sind abzuschaffen in Graz wie auch anderswo und das geht wohl nur mit der FPÖ als Freund und Helfer und nicht mit den Linken egal wie sie sich nennen (Kommunisten, SPÖ, Grüne, Neos) .

    In Wien ist Hopfen und Malz bereits verloren, dort regiert Rot-Grün und so wirds auch bleiben dank ungezügelter Einwanderung kulturfremder Leute die auch teilweise in der Regierung fest etabliert wurden. Wien verslumt zusehends und wird immer islamischer - trotz oder wegen üppiger Sozialhilfe. Dort könnten Sie sich übrigens ein (anderes) Bild machen von den "armen Migrantenkindern" in den "neuen Mittelschulen" , die Schülerinnen meist mit Kopftuch und die Schüler oft mit Messern ausgestattet ...

  14. A.K.
    06. Februar 2017 16:54

    Ich neige kaum zu Verschwörungstheorien, aber es scheint mir nun leider, daß solche Verschwörungen doch existieren könnten. Da es um linke Politik geht, die Europa in die Zwickmühle nimmt, paßt mein Kommentar vielleicht sogar zum Thema „Das war wohl kein Kern-Effekt im Land des Kernöls“:
    Eine Virus Infektion mit Fieber, Durchfall, u.ä. zwang mich, das Wochenende zu Hause zu verbringen. Durch die Umstände behindert, blieb mir außer Bettruhe und leichter Lektüre u.a. nur das Fernsehen. Mit Wiederwillen vermerkte ich bei der Suche nach Kriminalprogrammen zunächst scheinbar nur die mögliche Auswahl unter verschiedenen „Tatort“- Folgen. Zu meiner Meinung betreffend deutsche Tatortfolgen - verfestigt in jüngsten Jahren - : Diese sind Musterbeispiele linker Indoktrination. Typische Handlung: Weibliche Kommissare, chaotische Familienverhältnisse, Multikulti, „Genderismus“, Normalfall: Homosexuelle und Lesben in verwirrenden Situationen, Gewalt und ordinäre Texte statt intelligenter Handlungen.
    Am zitierten Samstag, den 4.2.2017 fand ich aber im SWR folgende „Tatort-Sendungen“:
    „Bienzle und der Tod in der Markthalle, D2006,
    „Bienzle und der Champion, D1998 und „Bienzle und das Narrenspiel“, D1994.
    Es war für mich ein Blick in eine andere „Tatort“-Welt: Schauspieler und Inhalt erfreulich, intelligente Handlung, kein gekünstelter linker Rahmen, kurz nette und spannende Unterhaltung. - Allerdings ein Blick in eine bereits seit mehr als einem oder zwei Jahrzehnten vergangene Welt. Ich beginne wirklich nun zu glauben, daß wir unter den Folgen einer inzwischen stattgefundener Kulturrevolution leiden.

    • Undine
      06. Februar 2017 17:34

      @AK

      Wie recht Sie haben! Allerdings erinnere ich mich noch an einen dt. Krimi (Tatort?---Anfang der 90er-Jahre), in dem noch fest gegen unsere Eltern- und Großeltern-Generation gehetzt wurde: Eine junge Pflegerin in einem Alternheim beschwerte sich wütend, daß sie gezwungen sei, ALTE NAZIS zu betreuen, denen sie eigentlich einen grausamen Tod wünschte. Diese sind nun eh alle tot.
      Seit dieser Zeit sind mir Krimis gänzlich verleidet.

      Jetzt setzt man dem Publikum eben das vor, was Sie beobachtet haben.
      Fernsehen ist MANIPULATION zur VOLKSERZIEHUNG!

      Buchtipp: Udo ULFKOTTE: "VOLKS-PÄDAGOGEN"---Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen.

      Ulfkotte spricht sehr treffend von "BETREUTEM DENKEN"!

    • A.K.
      06. Februar 2017 18:31

      @Undine:
      Wenn man Manipulation zu beobachten glaubt, dann taucht die Frage auf, wer manipuliert. Ich finde die verbreiteten Ideen meist so abstrus, daß ich fast nicht glauben kann, daß jemand Interessen an ihrer Verbreitung haben könnte - siehe nur "...chaotische Familienverhältnisse, Multikulti, „Genderismus“, Normalfall: Homosexuelle und Lesben in verwirrenden Situationen, Gewalt und ordinäre Texte statt intelligenter Handlungen.". Oder muß jemand eben so verdreht sein, um solche Zustände wünschenswert zu finden?

    • Undine
      06. Februar 2017 19:05

      @A.K.

      Ich schaue schon lange keine Spielfilme mehr an; es erschreckt mich regelrecht, wenn gerade bei "Familienfilmen" gestritten wird, was das Zeug hält, wie frech alle miteinander umgehen und dann wiederum dieses dämliche inflationäre "Ich hab' dich lieb!"

      Und solche Filme schauen Kinder an! Hätte ich als Kind so einen Film gesehen, ich wäre zutiefst erschrocken, denn daß Eltern, also erwachsene Menschen, streiten, hätte ich nie gedacht.
      Und Kinder von heute halten das alles, was ihnen da an Dreck vorgespielt wird, für normal!

    • Rübezahl
      06. Februar 2017 21:28

      Das ist mir schon lange aufgefallen.
      Nicht zu vergessen der fesche integere türkische Komissar...

      Das Fernsehen ist eine einzige politische Erziehungssendung

    • haro
      06. Februar 2017 21:42

      Die linke Gesinnungspropaganda innerhalb der Filmkrimiwelt meint es nur gut mit uns !
      Gestylte, junge Kommissarinnen demnächst mit Kopftuch (wetten?)... Flüchtlinge als arme Opfer und der Täter immer ein Einheimischer.
      Raubüberfälle im eigenen Heim, Terroranschläge durch Moslems, Mädchen dem der Kiefer gebrochen wird, Kinder die in Schulen erpresst werden,Bandenausl.kriminalität, Kämpfe zwischen Afghanen und Tschetschenen, Gewaltdemos von Linksradikalen, Messerstechereien, Vergewaltigungen, Drogendealen durch Flüchtlinge ... können uns im Film nicht zugemutet werden nur in der Realität die sich immer weniger beschönigen,verschweigen oder verdrehen lässt.

    • fewe (kein Partner)
      09. Februar 2017 08:27

      Ja, die Männer sind dumm, junge Frauen sind die Ober-Analytikerinnen und alle, die eine etwas dünklere Hautfarbe haben, sind durch ihr Gutsein und ihre Mitmenschlichkeit förmlich zerrissen.

      Jud Süß wird hier vom deutschen - oder zumindest weißen - Mann verkörpert.

      Das selbe in Grün sozusagen.

  15. Brigitte Imb
    06. Februar 2017 16:44

    Graz: SPÖ ----> Plan F wie "fliegt aus Stadtsenat".

    Das Mandat wandert zur KPÖ und im Gemeinderat haben die NEOs auch nur eines abgreifen können. :-)

    http://orf.at/#/stories/2378312/

  16. franz-josef
    06. Februar 2017 14:20

    OT
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/95716-tausende-illegale-zuwanderer-in-fernbussen-aufgegriffen

    Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr 6.309 Personen aufgegriffen, die mit Fernbussen illegal in die Bundesrepublik einreisen wollten. Das berichtet "Bild" (Montag) unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums.

    Danach waren unter den aufgegriffenen Personen 5.933 "unerlaubt eingereiste" und 376 "unerlaubt aufhältige" Zuwanderer.

    In Österreich sollen Bus- und Bahnunternehmen sowie Taxifahrer künftig verpflichtet werden, selbst zu kontrollieren, wer mit ihnen nach Österreich einreist.

    Sonst drohen Strafen bis zu 15.000 Euro. Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sagte "Bild": "Zudem sollen die Unternehmen die Kosten für die Rückführung der illegal Eingereisten übernehmen."
    ----------------------------

    Sehr witzig.
    Was unterscheidet eigentlich unerlaubt aufhältige von unerlaubt eingereisten Reisenden? Reisen die zuerst erlaubt ein und halten sich dann unerlaubt auf?
    Wie kann man derlei bei Buskontrollen feststellen? Wer verhängt wie und wann und auf Grund welchen Prozederes die Strafe?
    Und - ich nehme an, es handelt sich bei dieser Meldung um einen Faschingsscherz, aber falls nicht: - welche Unternehmen genau ( z.B.ÖBB?) sollen dann genau welche Kosten für wie gestaltete Rückführung wohin übernehmen?
    Nein, ich glaubs nicht.
    Paßt schon, ist ja Fasching. Oder BILD Schwachsinn.
    Oder?

  17. Konfrater
    06. Februar 2017 13:57

    Bürgermeister Nagl ist zweifellos zu gratulieren, aber …

    Wie in Wien so gibt es auch in Graz traditionell (schon aus Vor-Nagl-Zeiten) einen unguten, zuweilen ans Kriminelle anstreifenden Filz von Bauträgern und regionaler Politik. Stadtbild- und Denkmalschutz werden dabei ebenso gewohnheitsmäßig ausgehebelt, wie die Rechte der Anrainer (unterstützt durch eine besonders bizarre Bauordnung im Land Steiermark, in der Einsprüche von Anrainern de facto "bestraft" werden, in dem bei längeren Verfahren bereits vereinbarte Regelungen automatisch wieder aufgehoben werden, d.h. Einsprüche automatisch zu erweiterten Rechten der Bauträger führen).

    Vor mehr als einem Jahrzehnt hat Bürgermeister Nagl angesichts des skandalösen Abrisses den denkmalgeschützten Kommod-Hauses in der Einspinnergasse (und dessen "Ersatz" durch ein grotesk überdimensioniertes und besonders hässliches Bürogebäude) öffentlich versprochen, sich in Hinkunft stärker um Denkmalschutz und Anrainerinteressen zu kümmern: Angesichts seines jetzigen Wahlerfolges wäre es vielleicht der richtige Zeitpunkt, ihn nachhaltig an dieses Versprechen zu erinnern.

    Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die steirische Bauordnung dringend geändert werden sollte!

  18. Undine
    06. Februar 2017 13:45

    Der KERN-EFFEKT war von den Medien herbeigebetet worden, aber wie man sieht, ist wieder einmal die Macht der Medien gehörig geschrumpft---der Kern-Effekt, von dem sich die Genossen so viel versprochen hatten, ist VERPUFFT! Und das ist gut so!

  19. Pennpatrik
    06. Februar 2017 13:12

    Ich habe immer die Meinung vertreten, dass die ÖVP auf ALLEN Ebenen abgewählt werden muss, um wieder eine bürgerlich-konservative Partei in Österreich zu haben. So hat die ÖVP mehrere Bundesländer, die meisten Gemeinden, sitzt in der Regierung und in der Sozialpartnerschaft und hat bei den Beamten die meisten Anhänger.

    Wer also ist die mächtigste Partei im Land?
    Die lachen uns doch nur aus, wenn wir glauben, dass eine im Bund niedergeprügelte Partei machtlos sei.

  20. Corto Maltese
    06. Februar 2017 12:40

    Der Erfolg VdB ist primär der Konstellation zu verdanken. Wäre die Gegenkandidatin Irmgard GRISS gewesen, wäre auch die Wahl anders ausgegangen. Die überwiegende Mehrheit der Österreicher wünschte sich einen gemäßigten Kandidaten, der die Verfassung respektiert und keinen pseudo revolutionären HTL Ingineur, der Chemtrails für bewiesene Wissenschaft hält. Vielleicht haben ihn diese Chemtrails der Amerikaner am Hirn getroffen.

    • Rau
      06. Februar 2017 13:20

      Die einzige Strategie, die aufgegangen ist, war die Stimmen auf 6 Kandidaten zu streuen, was verhindert hat, dass Hofer nur einen Wahlgang gebraucht hätte. In der Stichwahl wäre bei Griss das gleiche Schauspiel gelaufen wie bei VdB, wobei Hofer gegen Griss wahrscheinlich gewonnen hätte. Im Vergleich zu Ihrem, Realitätssinn, sind Chemtrails ja ein alter Hut. Und Beleidigungen in der Form eines Dipl Ing dessen Hirn von was auch immer getroffen wurde, können Sie sich auch sparen. Mit solchen Aussagen führt kein Weg zur Mitte, zumindest nicht, was Sie dafür halten!

    • haro
      06. Februar 2017 18:04

      Ja, da könnten Sie Recht haben Corto Maltese, der Kandidat wurde von der Marketingabteilung gemäßigt und hat damit gewonnen.
      Die weniger gemäßigten Wähler waren ohnehin sicher (samt Migrantenpotential).
      So wurde der Ultralinke umgestylt "gemäßigt" und trat plötzlich ultrarechts im Trachtenanzug mit der Schützenkapelle auf, wurde vom Landesjägermeister unterstützt , sprach über einen Kirchenbeitritt, gnä Frau die Zweite geht nun als Gast (äh Gästin) und nicht mehr als Demonstrant zum Opernball. Für Geld und Karriere macht man alles oder Gehirnwäsche bei wem ?

    • fewe (kein Partner)
      09. Februar 2017 08:38

      Die Frage nach Chemtrails - sofern Sie das nicht mitbekommen hatten - war eine Frage, die von einem Bürger an Hofer herangetragen wurde.

      Chemtrails sind keine Wissenschaft, sondern es ist die Frage, ob es sie gibt. Dass sie technisch machbar sind ist unstrittig und eben nicht die Frage.

  21. Corto Maltese
    06. Februar 2017 12:24

    Bravo Sigi Nagl! Er hat sich dem grün kommunistischen Populismus gegen das Murkraftwerk verweigert und ist für einen raschen Baubeginn eingestanden. Er hat sich den Grölern von der FPÖ entgegengestellt, die vor einer Schule gegen Migrantenkinder scharf machen wollten. Damit hat er sowohl Grün als auch Blau in die Schranken gewiesen. Wir brauchen Politiker von diesem Format, dann hat die Mitte wieder eine Chance,

    • Pennpatrik
      06. Februar 2017 13:06

      Das ist, wie wenn wir über "gute" Nationalsozialisten diskutieren würden und überlegen, ob wie sie nicht wieder in Regierungsfunktionen bringen würden.
      Kommunismus ist und bleibt eine kriminelle Ideologie.

    • Ingrid Bittner
      06. Februar 2017 16:45

      Aha, und wie war das mit der Petition die Bgmstr. Nagl Initiiert hat? Will er nicht mit dieser Petition erreichen, dass die Zahl von 100.000 Flüchtlingen in Österreich reicht? 53 ooo Menschen haben diese Petition unterschrieben. Also gar so sehr unterscheidet er sich damit nicht von den Blauen. Man muss die Kirche schon im Dorf lassen.

    • Corto Maltese
      06. Februar 2017 16:55

      @ Ingrid Bittner Es ist immer der Ton, der die Musik macht. Für Zuzugsbeschränkungen einzutreten ist vernünftig. Migrantenkindern die Intelligenz abzusprechen ist rassistiisch. Der Unterschied zu rassistiischen FPÖ ist groß!

    • Leopold Franz
      06. Februar 2017 19:21

      Werter Kapitän, wie war das, als sich der edle Ritter in seiner schimmernden Rüstung den grölenden, rassistischen Horden entgegenstellte? Lassen Sie auch uns Nichtgrazer teilhaben an diesem Sieg des Lichtes über die Verachtenswerten.

    • Rau
      06. Februar 2017 19:21

      Migrantenkindern die Intelligenz abzusprechen ist rassistiisch

      Ich suche da nach konkreten Quellen, kann aber dazu nichts finden, wie und in welch konkreter Form das geschehen ist. Der FPÖ Rassismus nachzusagen ist ja schnell getan. Das geschieht ja auch bei Forderungen, die die FPÖ schon seit langem erhebt (Hetze, Rassismus usw) Bei der ÖVP ist das Ihrer Meinung nach plötzlich vernünftig!
      Aus diesem Grund muss man bei solchen Behauptungen vorsichtig sein und genaue Quellen verlangen. Der Rassismusvorwurf allein reicht da schon lange nicht mehr, zu inflationär wird damit umgegangen.

    • Rau
      06. Februar 2017 19:28

      Ach ja - gerade Sie berufen sich auf den Ton. Lesen Sie Ihren eigenen post oberhalb. Das ist doch lachhaft.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      08. Februar 2017 22:14

      Corto mörtel liebt das Mittelmaß.

  22. Undine
    06. Februar 2017 11:15

    A.U. schreibt:

    "Der Erfolg Van der Bellens bei der Präsidentenwahl war ganz eindeutig sein Erfolg und nicht ein Zeichen eines Aufwinds für die Partei."

    Nein, nein und nochmals NEIN! Der "Erfolg" Van der Bellens war NICHT EINDEUTIG sein Erfolg---es war ein "erkaufter Erfolg"! Es war der Erfolg des ORF und der schäbigen Ex-Politiker, der Staatskünstler und sonstigen Volksverräter. VdB hätte, auf sich und die Grünen alleine gestellt, nicht mehr als (maximal!) 15 % der Stimmen bekommen!

    • Charlesmagne
      06. Februar 2017 11:29

      *********** für die Korrektur dieser Einschätzung des sonst oft richtig urteilenden Blogmasters.
      Sie habe absolut recht. Aber der Zusammenschluss der anderen 10% bis 15% Parteien ist aus machtpolitischen Überlegungen verständlich. Hätte Hofer einen fulminanten Erfolg gefeiert, hätte dieses ein Momentum gebracht, das sicher weitere Verluste für die anderen Klein- und Kleinstparteien zur Folge gehabt hätte.

    • Almut
      06. Februar 2017 19:38

      @Undine
      **********************************************!!! Genau so ist es.

    • Haider
      07. Februar 2017 00:32

      Danke für die klaren Worte.
      Bei kindlich-bübischen Rangeleien galt zu meiner Zeit immer der "Ehrenkodex": Zwei gegen Einen ist feig (beim Fußball z.B. noch heute ein Regelverstoß). Beim Match Hofer gegen vdB hieß es jedoch ALLE gegen Einen: die Geldsäcke, die Gutmenschen, die Heuchler und die Bestandsbewahrer, alle saßen sie im selben Boot - und dann hatten sie relativ knapp über 50 %. Österreich ist doch noch nicht verloren!

  23. Sensenmann
    06. Februar 2017 11:12

    Wir sehen Dreierlei: Erstens 49% gehen gar nicht zu so einer Wahl, es ist ihnen einfach egal, wer ihr Schicksal lenkt, ihr Geld ausgibt oder sie mit Gesetzen, Regeln und Vorschriften gängelt.
    Womit erneut bewiesen ist, die massa damnata ist lenkbar und wird allem zustimmen. Dies Jenen ins Stammbuch die sich vor ein paar schreienden Rattlern ins Hemd machen.

    Zweitens: Trotz der geringen Wahlbeteiligung gibt es keine linke Mehrheit in Graz Was verwundert, denn diese Stadt ist ein Drecknest geworden in den letzten 10 Jahren und hat über 64% Östertrotteln, die gar nicht genug Fremde hereinlassen können und sich darum reißen, diese zu bezahlen.

    Drittens: Was links ist, dreht sich im Kreis, sinkt nach unten und kocht als Bodensatz wieder hoch und zeigt sich als Abschaum auf der Brühe.
    Wenn der Sozi zuwenig bolschewikert ist und gerade nicht zum "Reichenschlachten" aufruft, wenn der Ökobolschi zu vegan wird, kehrt man in den Schoß der echten Mörderbande zurück aus dem man ideologisch ohnedies gekrochen ist. Deshalb versucht der Sozi ja, wieder mehr dem reinen Marxismus nahe zu kommen, damit er in dieser Jauche fischen kann.

    Daß es heute möglich ist, 20% bei einer Wahl als Anhänger der schlimmsten Mordideologie des 20. Jahrhunderts zu gewinnen lässt tief blicken, was für ein Müll sich in Graz angesammelt haben muss. Aber wahrscheinlich war der Kommunismus eines Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, Ceausescu und Honecker nicht der "richtige" Kommunismus für jeden 5. Wähler in Graz!

    Aber der der KPÖ wird es endlich sein, oder was? Hier hat die Schulbildung völlig versagt, denn wer einer solchen Mordideologie ungeniert anhängen kann, der muss von besonders mieser Denkungsart sein oder noch nie was von den Taten der roten Bestien rund um den Globus gehört haben!

    Angeblich wählt man die Kommunisten, weil sie ja soviel für die Armen in Graz getan haben!
    Nach der Logik braucht also heute nur der Adolf reloadet auftreten und goldene Nockerln an die Armen verteilen und alles ist vergessen und 20% rennen ihm nach und bringen demnächst Juden um? (Ja, der "Reiche schlachten" war ein Grazer Sozi aus dem selben Bolschewikensumpf)
    Aber bei einem Anteil an 53% Östertrotteln wundern einen dann 20% Kommunisten auch nicht mehr.

    Wer dafür stimmt, IS-Lemuren nur ja nicht die Staatsbürgerschaft zu entziehen und die Grenzen offen zu halten, der hat auch gegen kommunistische Praktiken nichts einzuwenden.
    Quod erat demonstrandum.

    • Wyatt
      06. Februar 2017 12:28

      Die Grazer Kommunisten nennen sich zwar so, haben aber mit den Kommunisten der Sowjets ungefähr soviel gemeinsam wie Südseeinsulaner mit Eskimos.
      Dem sowjetischen Kommunismus, mit all seiner Mitmenschfeindlichkeit, stehen die "GRÜNEN" wesentlich näher.

    • Ingrid Bittner
      06. Februar 2017 14:06

      also ich glaube auch nicht, dass die Grazer KPÖ-Wähler, tatsächliche Anhänger der KPÖ sind. Ich denke, es war für all die Menschen die von Frau Kahr und Co und auch von ihrem Vorgänger finanzielle Hilfe erhalten haben, eine moralische Verpflichtung, diese Frau zu wählen. Ich glaube, das würde jeder Wähler tun, der in der rue de Gack war und von Frau Kahr und Co herausgeholt wurde, sei es durch Bezahlung von Mietrückständen, Lebensmitteln, Kindersachen, etc. Wenn es stimmt, dann hat sich Frau Kahr von ihrem Salär ja nur 1.800 Euro für sich behalten, mit dem anderen Geld hat sie Notleidende unterstützt. Klar, wenn man ein bisschen Charakter hat, dann honoriert man diese Hilfe.

    • fredl (kein Partner)
      08. Februar 2017 16:35

      1. Nein, es ist den Menschen nicht egal was passiert, aber sehr wohl egal, ob sie von rot, schwarz, blau, grün oder hellviolett verarscht werden. Darum bleibt die Hälfte daheim. 2. Ja, Graz ist wirklich ein Drecksnest geworden, nur manche habens offenbar noch net bemerkt. Die meisten der 65 % sind komplett Ahnungslose. 3. Was die Grazer
      KPÖ angeht bist du ein komplett Ahnungsloser! Mach dich schlau, vielleicht relativierst du dann ja dein heftiges Statement. In Brüssel, bei Freihandelsfanatikern, in der SPÖ, der Mitterlehnerfraktion, bei den Grünen und den welcome Wachlern gibts die kommunistische Ideologie sicher viel intensiver als bei den angenehm unpolitischen Grazer Kummerln.

  24. Undine
    06. Februar 2017 11:06

    Schade, sehr schade, daß man uns in der ZiB den Christian KERN, der sonst keine Gelegenheit verstreichen läßt, stets geschniegelt vor einer ORF-Kamera zu posieren, vorenthalten hat! Die Miene, die er machte, als er vom gravierenden Verlust seiner Partei erfuhr, hätte ich sehr genossen! Ja, manchmal ist Schadenfreude angebracht!

    • Ingrid Bittner
      06. Februar 2017 14:09

      Das kann er auch, der Hr. Bundeskanzler, immer nur dann ein Gesichtsbad in der Menge nehmen, wenn es gut ankommt. Letzthin im Parlament hätt es ja peinlich für ihn werden können, da hat ihn schnell das Fieber gepackt, in Malta durfte er in internationale Kameras ein paar wohlfeile Worte sagen, da war er natürlich dabei. Und was ist schon Graz, eine unbedeutende Stadt irgendwo in Österreich, da hat es ein Kanzler nicht not, nach der Wahl Stellung zu nehmen.

  25. Bob
    06. Februar 2017 09:59

    Beachtenswert ist die wunderbare Heilung von Kern. Anfang der Woche 39 Grad Fieber, Mitte der Woche Konferenz in Malta dann Graz? Ich staune wie schnell man gesund werden kann mit einem eisernen Willen.(oder mag er im Parlament nicht mit jedem Tölpel reden und peinliche Fragen beantworten?)

  26. Josef Maierhofer
    06. Februar 2017 09:42

    Dass die Grünen auch Kommunisten, Pädophilenunterstützer, Verschwender von Budgetmitteln, etc. sind möchte ich ergänzen.

    Dazu passt auch, dass Blau und Schwarz vom ORF keine korrekte Behandlung bekommen, sondern bloß marktschreierische Untergriffe, die nur auf die durch diesen Mainstream Verblödeten noch wirken und hoffentlich bald auch das nicht mehr.

    Mögen die Benachteiligten bei den nächsten Wahlen eine deutliche Mehrheit erringen und den Bundessaustall, Gesetzessaustall, Privilegiensaustall, Gender- und Quotensaustall, Föderalismussaustall, Verwaltungssaustall, Förderungssaustall, Justizsaustall, Zuwanderungssaustall, etc. beenden und aufräumen und Österreich wieder von einem Unrechtsstaat in einen Rechtsstaat überführen.

    • Charlesmagne
      06. Februar 2017 11:15

      *******************************************!!!!!!
      Von dem, was Sie im letzten Absatz anführen, träume ich schon seit Jahren. Ich fürchte allerdings, ich werde es nicht mehr erleben, wenn es überhaupt einmal dazu kommen sollte.

    • fredl (kein Partner)
      08. Februar 2017 16:50

      Und wer macht dieses Regime erst möglich? Richtig, die ÖVP! Auf keinen Fall Neuwahlen will der eitle Obersozi Mitterlehner, weil dann sein jämmerliches Vizekanzlerdasein abrupt zu Ende geht. Wieso wird die Koalition nicht gekündigt? Weil der Mitterlehner in der eigenen Partei zwar unter Druck, aber von der SPÖ gestützt wird, weil so einen Schwächling als Vize kriegens nie mehr. Der verdient den goldenen SPÖ-Orden. Dem werden sogar nicht vorhandene Verhandlungserfolge von den Sozis bescheinigt, damit ja der Kurz net ans Ruder kommt. Und wer stimmt beim ORF immer brav mit? Genau, die verlogenste Partei Österreichs, die ÖVP!

  27. Ingrid Bittner
    06. Februar 2017 09:22

    "Der Erfolg Van der Bellens bei der Präsidentenwahl war ganz eindeutig sein Erfolg" - also das seh ich nicht so. Hätte man Van der Bellen sozusagen allein gelassen bzw. nur mit seinen Grünen, wäre er genauso im Nirwana versunken, wie eben die Kandidaten von SPÖ und ÖVP. Aber da sich Grün, Rot, Schwarz, Pink und ein paar Leute mit viel Geld auf ein Packl zusammengehaut haben, um Hofer zu verhindern, konnte VdB Präsident werden. Seine persönliche Leistung oder die Leistung der Grünen war das sicher nicht.

  28. Ingrid Bittner
    06. Februar 2017 09:17

    Aber, aber Hr. Dr. Unterberger, wie kann man nur: "Spitzenmann", das ist doch zu wenig, gerade Graz hat gezeigt, dass es auch "Spitzenfrauen" in der Politik gibt, nicht wahr?
    Abgesehen von dieser Spitzfindigkeit, natürlich ist das Ergebnis erfreulich.
    Es zeigt beizeiten, dass der Kanzler kein hilfreicher Wahlkämpfer ist. In letzter Minute nach Graz zu fahren hat so gar nichts gebracht, im Gegenteil den Absturz beschleunigt. Aber wie dem auch sei, das Ergebnis zeigt, die Demokratie lebt und das ist eigentlich das wichtigste.

  29. glockenblumen
    06. Februar 2017 09:13

    OT

    Roland Tichy vs. Aiman Mazyek über Trump und das Einreiseverbot aus bestimmten Ländern. Diese Diskussion dauert etwa 17 Minuten und ist es wert, jede Sekunde davon zu hören und zu sehen!
    Wenn doch die Mehrheit der Journalisten das Format eines Herrn Tichy hätte...

    https://www.youtube.com/watch?v=wmi4RxMmygU&app=desktop

  30. Rau
    06. Februar 2017 08:11

    Auch der vom Rest der Republik abweichende Dauererfolg der Grazer Kommunisten ist nur mit den überaus bieder-nett wirkenden Grazer Kandidaten zu erklären, und nicht damit, dass sich jeder fünfte Grazer Wähler Gulag, Verarmung, Massenmord und Eisernen Vorhang wünschen würde – obwohl das die historisch einzigen „Erfolge“ des internationalen Kommunismus sind.

    Sowjetkommunismus muss es heissen. Der Internationale Kommunismus kommt mit Begriffen, wie "Freihandel" "Liberalismus" Offene Gesellschaft uam daher und wird um vieles schlimmer. Kommunismus lässt sich nicht nur über Nationalstaaten aufziehen. Es geht auch über Globalisierung und internationale Korruption. Verarmung, Gulags, Massenmord usw wird alles noch kommen bzw ist doch schon Realität in etlichen Ländern.
    Ich sehe nach wie vor nicht die Sozialisten am absteigenden Ast, sondern international bestens vernetzt.
    Das mag bei Wahlen so aussehen, aber wer sagt, dass Wahlen noch lange eine Rolle spielen, wenn Gewaltorgien als Proteste bezeichnet werden, und Strafrecht nur mehr gegen hart arbeitende Bürger durchgesetzt wird. Was nützen Wahlerfolge von konservativen Parteien, wenn man zunehmend nach Wahlergebnissen die den Intersozis nicht passen, unter Finanzierung von Philanthropen, Staaten unregierbar macht. Man wird ja sehen was los ist, sollten die nächsten Wahlen in Frankreich und Deutschland ähnlich verlaufen wie in Amerika.

    • Wyatt
      06. Februar 2017 12:17

      Ja, was nach den nächsten Wahlen in Frankreich und Deutschland auf uns zukommt, da ist etliches zu befürchten.

      Und die Grazer Kommunisten haben mit dem der Sowjets ungefähr soviel gemeinsam wie Südseeinsulaner mit Eskimos. Dem sowjetischen Kommunismus, mit all seiner Mitmenschfeindlichkeit, stehen die "GRÜNEN" wesentlich näher.

    • Rau
      06. Februar 2017 12:30

      Hier ist aber die Rede von einem "Internationalen Kommunismus" und der ist noch abzuwenden. Für den gibt es noch kein Vergleichsmodell, das Schiffbruch erlitten hat. Die Grazer Kummerl sind mir herzlich egal, wem die ähnlich sind. Spielt keine Rolle

    • Pennpatrik
      06. Februar 2017 13:13

      @Wyatt.
      Dann müsste es auch "gute" Nationalsozialisten geben.

    • Freidenker (kein Partner)
      08. Februar 2017 09:40

      @Wyatt E.
      Woher wollen sie denn so genau wissen, dass die Grazer Kommunisten die reinsten Menschenfreunde sind, mit dieser Ideologie rein gar nichts zu tun haben und sich nicht etwa aus wahltaktischen Gründen so darstellen?

    • fredl (kein Partner)
      08. Februar 2017 16:10

      Die Grazer KPÖ ist eine soziale Partei, und zwar im positiven Sinn. Wie die KPÖ in Graz so agiert, verlangt mir Respekt ab. Da geht es net um den Stalin, den Mao oder Planwirtschaft, sondern um Politik für die Menschen, die sie brauchen. Die Elke Kahr und auch ihr Vorgänger Ernest Kaltenegger überzeugen durch Authentizität, leben den Menschen vor, wie es gehen kann. Wenige Worte, viele Taten. Oder welche Politiker fallen uns sonst noch ein, die auf den Großteil ihres Gehaltes zugunsten der Ärmsten verzichten? 90% der KPÖ Wähler sind keine Kommunisten, da sind auch genug FPÖ Sympathisanten darunter, die sich aber weigern, den Ungustlyrz8g Eustaccio zu wählen.

  31. Politicus1
    06. Februar 2017 07:56

    Nagl ist bekannt für klare Ausssagen und deutlich erkennbare Standpunkte.
    Ob das jetzt das Murkraftwerk war, oder auch seine Einstellung - entgegen der links inszenierten Politischen Korrektheit - zur schwulen und lesbischen 'Heirat'.
    Nagl ist ein Gegner der 'Homo-Ehe' und verweigerte sogar Partner'trauungen' im Trauungssaal des Grazer Rathauses.

    Dazu kommt, dass er im Bildschirmzeitalter fernsehtauglich ist - ein nicht zu unterschätzender Faktor.

    • Riese35
      06. Februar 2017 09:16

      In Wien gibt es ähnliche Kaliber offenbar nur in der FPÖ.

    • fredl (kein Partner)
      08. Februar 2017 17:02

      Ich finde auch, dass der Nagl seine Arbeit nicht so schlecht gemacht hat und viele Grazer aus den verschiedensten politischen Ecken mit seiner geradlienigen Art recht gut können.
      Genauso verhält es sich als reine Persönlichkeitswahl bei der Elke Kahr, als auch beim Eustacchio, der nicht einmal von den FPÖ-Sympathisanten ob seiner Ungustl-Erscheinung gewählt wird. Die FPÖ hätte in Graz eigentlich richtig Potential, aber der verschreckt sogar die eigenen Leut.

  32. Riese35
    06. Februar 2017 07:52

    Das Problem der Wiener ÖVP ist weniger, daß ständig die Spitze gewechselt wird - das zwar auch -, sondern viel mehr, daß jeder neue Kandidat als Antrittsgeste sofort den linken heiligen Kühen eine tiefe Referenz erweist und Opfer darbringt: "moderne" Umgestaltung Heldenplatz mit "Hitlerbalkon", Life-Ball, Genderthemen, linke "Kultur"-Politik etc. Wenn ein Wähler das will, wählt er den Schmied, und nicht den Schmiedl. Bunte Vögel V2.0 braucht in Wien niemand. Keiner dieser Pappkameraden hat begriffen, was die Wiener wirklich drückt. Auch wenn so jemand länger Obmann bliebe, gewöhnen und dann vielleicht sogar wählen würde ich so jemanden nie.

    Auf Bundesebene wiederum sollte man sehr vorsichtig sein, nicht alle Hoffnungen auf die eine Karte Kurz zu setzen. Es könnte sehr leicht passieren, daß er allen Hoffnungen einen Strich durch die Rechnung macht. Kurz als Einmannshow wird schwierig, und sonst ist weit und breit im ÖVP-Umfeld niemand Brauchbarer zu sehen. Sollte er sich das wirklich antun, müßte er erst einmal mit den schwersten Geschützen gegen Raiffeisen auffahren. Das ist sein Hauptgegner, wie man bei der BP-Wahl gesehen hat. Wird sich das jemand wie Kurz, der offenbar sehr klug ist, so etwas antun?

  33. Wyatt
    06. Februar 2017 06:57

    …und das ewige Verhindern wollen, wie z. B. den Bau eines bereits alle Instanzen durchlaufenen Wasserkraftwerkes, war vielleicht auch für einige entscheidend, gewisse nicht zu wählen.

  34. Ausgebeuteter
    06. Februar 2017 06:38

    Nicht nur das gute Ergebnis der Kommunisten, auch die der anderen Parteien ist ausschließich auf die angetretenen Personen als Kandidaten zurückzuführen. Wie auch auf kleiner Gemeindeebene war es eine Persönlichkeitswahl.

    Schön wäre es auch, wenn bei den Nationalratswahlen die Kandidaten direkt aus dem Bezirk kommen und nicht nachträglich - nach erfolgter Listenreihung durch die Bundesparteileitung - den Bezirken zugeteit werden. So wissen viele Wähler einer bestimmten Partei oft gar nicht, wer ihre Anliegen im NR vertreten sollte. Gleichzeitig gehört auch der Klubzwang bei den Abstimmungen gesetzlich verboten, damit der jeweilige Abgeordnete frei un dim Intersse "seiner" lokalen Wähler entscheiden kann. Auch die Verteilung der Restmandate hat keinerlei Bezug zu den Bezirken und dient nur zur Erreichung des Gesamtabstimmungsergebnisses.

    Die NR-Debatten sind eigentlich nur eine Selbstbeweihräucherung und Show für das TV-Publikum, denn die sachlichen Auseinandersetzungen fanden bereits in den Ausschüssen statt und somit steht das Abstimmungsergebnis (wieder nach Klubzwang) schon vorab fest. Damit könnte eigentlich schon nach den fachlichen Sitzungen rein rechnerisch das Abstimmungsergebnis festgelegt werden. Natürlich war dies alles laut Bundesverfassung nicht so vorgesehen, aber die Praxis hat sich eben anders entwickelt. Auch die vernünftige Gewalteenteilung Judikative - Legislative - Exekutive findet ja nicht mehr statt.

    • Bob
      06. Februar 2017 09:54

      *******************************

    • M.S.
      06. Februar 2017 12:01

      *************************
      Somit haben wir keine echte Demokratie mehr, sondern bestenfalls eine Parteiendiktatur.
      Ein vergleich mit der Schweiz macht dies mehr als deutlich.

  35. simplicissimus
    06. Februar 2017 06:29

    Es war wohl kein Kern Effekt, aber auch alles andere als ein Umschwung.

    Legt man OeVP und FPOe zusammen, kommt man wieder auf die ominoesen 47% der BP-Wahl, obwohl diese natuerlich aus verschiedenen Gruenden etwas anders zusammengesetzt waren.

    OeVP und FPOe haben deutlich zugelegt, sehr schoen.

    Die Waehler der SPOe sind offensichtlich hauptsaechlich zu den Neos gelaufen, na ja.

    Das alles nach einem Blick auf die Prozentsaetze, mehr Klarheit wird eine Waehlerstromanalyse ergeben.

    Nagl wuenscht sich Schwarzrot, 20% waehlen Kommunisten als zweitstaerkste Kraft.

    Auch wenn es nur eine Regionalwahl ist, Oesterreicher wuenschen sich keine wesentliche Veraenderung. Oder ist der FPOe-Kandidat vollkommen unattraktiv?
    Ich weiss es nicht.

    • simplicissimus
      06. Februar 2017 06:33

      47% verkehrt herum gerechnet, es waeren 53%, die erste Aussage ist falsch.

      Wir werden sehen, ob es trotzdem wieder zur Kuschelkoalition SCHWARZ-ROT kommt.

  36. machmuss verschiebnix
    06. Februar 2017 06:03

    Ja vielleicht sind die Bürger ja flügge geworden, vielleicht sind sie
    aber auch nur unstet, weil sich aus dem politischen Personal kaum
    noch jemand zeigt, der oder die das allgemeine Macht-Vakuum
    füllen könnte (und wollte).

    Die einzig noch bekannte "Macht" ist jene des "alles Verhindern
    könnens", aber trotzdem nichts zuwege bringens.

    Wir leben in jenem Zustand, den sich die Linken immer gewünscht
    hatten - bloß keine Führer mehr in der Politik ! ! !
    Das Ergebnis - welches sich in ganz Europa nur (noch) durch die
    Farben in der National-Flagge unterscheidet - ist ein seltsamer
    Zustand des "nicht regiert werdens". Das wird nur immer wieder
    übertüncht, durch sekante Verordnungen, mit denen zwar KEIN
    Problem gelöst wird, wogegen sich die Bürger aber nicht wehren
    (können).

    Seit dem Altertum gibt zahlreiche Beispiele dafür, das dieser Zustand
    des Macht-Vakuums trotz all der Verhinderer-Elemente immer wieder
    gefüllt wurde - Allerdings von fast ausschließlich halbwegs
    durchgeknallten "Persönlichkeiten".


    Ähnliches wird den Linken auch diesmal nicht erspart bleiben ! ! !

    Allerdings ist derzeit weit und breit niemand auszumachen, der das
    Zeug dazu hätte - es sei denn, die katholische Kirche würde diese
    Lücke schließen wollen ?@!

    Die Kirche ist immerhin ein Weltreich und ein Papst wie der jetzige,
    der sogar von den Linken akzeptiert werden würde . . .

    Es wird jedenfalls spannend, denn auf herkömmliche Weise ist die
    herrschende Malaise - verursacht durch Herrschafts-Systeme, welche
    eigentlich als Syndikate betitelt werden sollten - nicht mehr lösbar ! ! !

  37. kritikos
    06. Februar 2017 01:13

    Der Eindruck zu dieser sehr erfreulichen Wahl war auch, dass es keine unterschwelligen, beleidigenden, unwahren, eben links gesteuerten Aussendungen und sonstigen Provokationen gegeben hat, meiner Ansicht nach. Die kommunistischen Wähler sind eine gepflegte Tradition, eben auch auf die jeweiligen Spitzenkandidaten begründet. Klug von Nagl, den Umfaller Mitterlehner nicht einzuladen!
    Häupls Ausdruck "Wien ist anders" bestätigt sich leider.

    • Charlesmagne
      06. Februar 2017 10:46

      Außer, dass ich jede Menge verunstalteter oder ganz abgerissener FPÖ Plakate gesehen habe. Bin kein Grazer, aber jede Woche ein paar Mal dort, sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn. Das erklärt für mich auch das eher moderate Abschneiden dieser Partei und den Erfolg Nagls. Der Bürger hat einfach Angst davor dass sich die Wut der Linken über einen etwaigen Erfolg entladen würden. Deshalb haben eher konservative Wähler sich eher für die eine als die andere konservative Seite entschieden.





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