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Kirche neu, stark und ohne Steuer? drucken

Lesezeit: 9:00

Die Kirchensteuer ist der weitaus häufigste Grund, warum Menschen aus ihrer Kirche austreten (auch wenn man diese als geistlichen Bund ab der Taufe eigentlich gar nicht verlassen kann). Dennoch halten fast alle Kirchenmänner und Bischöfe in Deutschland und Österreich daran eisern fest. Sie sind überzeugt, dass ohne diese Beiträge die Kirche unfinanzierbar würde.

Was in der Tat auf den ersten Blick zu stimmen scheint. Im Schnitt kommen ja vier Fünftel der Einnahmen der meisten Diözesen aus Kirchenbeitragsgeldern.

Andererseits sind solche Kirchensteuern sowohl historisch wie regional ein relativ peripheres Phänomen. In den meisten Ländern gibt es sie gar nicht. Und in Deutschland und Österreich sind sie erst während der letzten 230 Jahre durch eine komplizierte Abfolge politischer Maßnahmen der Kirche aufgezwungen worden. Regional geschah dies durchaus unterschiedlich: etwa durch die Top-down-Aufklärung eines Joseph II. in einer ersten Vorstufe, dann durch den Reichsdeputationshauptschluss, durch die Revolutionen 1848, durch viele regionale Gesetze – und insbesondere durch den Nationalsozialismus. Dieser wollte damit ja den Kirchen eigentlich schaden, sie von den Gläubigen entzweien.

Daher müssten die Kirchen eigentlich geschlossen gegen jeden Zwangs-Kirchenbeitrag sein. Aber sie haben sich längst daran wie an ein Suchtgift gewöhnt und kommen heute nicht mehr davon los.

Vielen Kirchenmännern scheint es letztlich egal zu sein, dass diese Steuer oft Anlass zum Kirchenaustritt ist – auch wenn sie recht haben, dass die wahren Ursachen meist andere sind. Diese liegen in einer schleichenden Entfremdung der Menschen von ihrer Kirche; sie sind Reaktionen auf Berichte über angebliche oder wirkliche Missbräuche; sie bestehen in persönlichem Ärger über einzelne Priester und Kirchenfunktionäre (man denke nur an die de facto kommunistischen Aussagen von Caritas-Menschen oder Katholischen Sozialakademien); oder sie wurzeln im grundsätzlichen Dissens zu Aussagen von Päpsten (fast jeder Papst versucht ja die Kirche neu zu orientieren, was bei den einfachen Menschen mehr verwirrend statt vertrauensfördernd wirkt).

Wenn dann eine satte Kirchenbeitragsvorschreibung ins Haus flattert, reagieren Kirchenmitglieder bisweilen impulsiv und treten aus der Kirche aus. Sie denken nicht mehr daran, dass Kirchenbeiträge oder noch so arge Aktionen und dumme Aussagen einzelner Kirchenmänner ja immer nur Marginalien sind, die mit dem transzendenten und im Neuen Testament wurzelnden Wesen von Kirche und Christentum absolut nichts zu tun haben.

Bei einer Repräsentativumfrage in Deutschland haben sogar 84 Prozent die Kirchensteuer in ihrer jetzigen Form abgelehnt. Und was für Katholiken wohl noch relevanter sein sollte: Auch (der emeritierte) Papst Benedikt hält die Kirchensteuer für alles andere als unverzichtbar. Das geht ganz deutlich aus seiner Freiburger Rede im Jahr 2011 hervor.

In dieser hat er zwar die Kirchensteuer nicht direkt beim Namen genannt, aber seine Rede war ein einziger flammender Appell zur „Entweltlichung“ der Kirche, der insbesondere auch die Kirchensteuer gemeint haben muss.

Benedikt hat verlangt, dass die Kirche „immer wieder Distanz zu ihrer Umgebung nehmen“ müsse. Er tadelt, dass die Kirche „sich den Maßstäben der Welt angleicht. Sie gibt nicht selten Organisation und Institutionalisierung größeres Gewicht als ihrer Berufung zu der Offenheit auf Gott hin….“ Und noch deutlicher: Die Kirche müsse „immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von dieser ihrer Verweltlichung zu lösen“.

Ja, Benedikt preist darüber hinaus sogar die diversen Säkularisierungen im Laufe der Geschichte, obwohl diese einst von der Kirche heftig verurteilt worden sind. „Die Säkularisierungen – sei es die Enteignung von Kirchengütern, sei es die Streichung von Privilegien oder ähnliches – bedeuteten nämlich jedesmal eine tiefgreifende Entweltlichung der Kirche.“ Wo sich die Kirche „von ihren materiellen Bindungen“ löse, sei aber ihr „missionarisches Handeln wieder glaubhaft“ geworden.

Die geschichtlichen Beispiele würden zeigen: „Das missionarische Zeugnis der entweltlichten Kirche tritt klarer zutage. Die von materiellen und politischen Lasten und Privilegien befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden.“ Ohne eine „angemessene Entweltlichung“ komme es auch zu einer „zunehmenden Entkirchlichung“ der eigenen Wurzeln.

Der Papst als Chef einer globalen Organisation sieht ja, wie in vielen anderen Ländern die dortigen Kirchen auch ohne eine Kirchensteuer auskommen (wobei freilich gerade aus der durch die Kirchensteuer reichen deutschen Kirche etliches Geld in die Dritte Welt fließt). Er sieht auch, dass gerade in den Ländern mit durch staatliche Hilfe eingetriebenen Kirchensteuern Glaube und Zahl der Gläubigen stetig abnimmt, dass in Ländern ohne solche Privilegien die Kirche hingegen oft aufblüht, weil sie dort glaubwürdiger und sympathischer ist.

Der Verzichts-Gedanke ist für Deutschlands und Österreichs Bischöfe aber dennoch extrem schwer verdaulich. Wie etwa sollen sie die vielen Tausenden Priester, Laienangestellten zahlen? Wie sollen sie die vielen prachtvollen Kulturbauten – Kirchen, Klöster, Stifte – erhalten? Ihre Finanzprobleme sind nicht trivial. Diese würden in der ersten Zeit nach einem Verzicht auf eine Kirchensteuer gewaltig sein. Daher sind die Bischöfe über die Freiburger Rede des Papstes rasch schweigend hinweggegangen.

Was sie in ihre Skepsis aber übersehen haben, ist, wie gewaltig der Gewinn der Kirche an Glaubwürdigkeit wäre. Diese ist weder zentrales Fundament jeder missionarischen und pastoralen Tätigkeit. Und diese Tätigkeit ist „die“ große Aufgabe der Kirchen, die angesichts so vieler sinnsuchender Menschen auch nie größer als heute gewesen ist.

Der Verzicht auf die Kirchensteuer hätte natürlich umgekehrt auch enorme Konsequenzen, wie etwa die Abgabe der Verantwortung für die Pflege und Erhaltung der vielen historischen Kunstschätze im Kirchenbesitz. Diese sind kulturell unersetzbar, Ihre Erhaltung ist aber nicht Aufgabe der Kirche, die viele davon gar nicht braucht. Alte Burgen und Schlösser wie auch aufgegebene Kirchen werden ja auch durch private Initiativen und Vereine oder durch Bund, Länder und Gemeinden erhalten. Wenn sich diese für den Blumenschmuck im örtlichen Kreisverkehr verantwortlich fühlen, warum bitte sollten sie das nicht auch in Hinblick auf die Kirchengebäude tun?

Gewiss: Kirchen, Klöster und Dome sind einst meist „ad maiorem dei gloriam“ entstanden. Sie waren aber auch oft Schutzräume gegen äußere Bedrohungen. Oder Zentren, von denen aus große Teile Europas überhaupt erst urbar gemacht worden sind. Oder Versammlungsplätze für eine Ortsgemeinde zur Besprechung lokaler Probleme. Oder Protzereien von Landesherrn. Sie dienten also oft auch durchaus weltlichen Zwecken.

Tatsache ist zugleich, dass viele der von der Kirche unter großen Mühen erhaltenen Gebäude für seelsorgliche Zwecke heute in keiner Weise effizient sind. Wenn eine lokale Gemeinde aus nachvollziehbarer Traditionsliebe dennoch an diesen Gebäuden hängt, dann sollte sie auch für deren Erhaltung aufkommen. Und viele werden es auch tun. Aber das ist keine Aufgabe für Kirche und Kirchensteuer.

Da die alten Dome und Klöster heute in erster Linie tragende Säulen des Fremdenverkehrs sind, sollten logischerweise auch dieser selbst sowie die vom Tourismus lebenden Gemeinden für deren Erhaltung sorgen. Und jedenfalls nicht die Gläubigen. Übrigens zeigt mir jede Urlaubsreise, dass sich Menschen viel ordentlicher benehmen und interessierter verhalten, wenn sie irgendwo Eintritt zahlen müssen, als in frei zugänglichen Kirchen. Umgekehrt sind Gottesdienste in schlichtem Ambiente, und ganz getrennt von den touristischen Massen, meist religiös viel dichter.

Aber etwas anderes wäre – für die Kirchen – noch viel wichtiger und positiver. Durch einen Prozess der Entweltlichung, also des Verzichts auf staatliche Hilfe (die ja nicht nur in der Kirchensteuer bestehen kann, sondern etwa auch in direkten staatlichen Zuschüssen, Pfründen, Fonds), würde sehr rasch das Allerwichtigste wiederentstehen: Das individuelle wie kollektive Bewusstsein der Eigenverantwortung der Gläubigen. Diese müssten und würden sich wieder verantwortlich für „ihre“ Gemeinde, für „ihre“ Kirche fühlen. Wobei „Kirche“ sowohl im Sinn von Gebäuden wie Institutionen gemeint ist.

Dann würden beispielsweise auch Gemeindefusionen viel leichter: Wenn Pfarrgemeinden selber zum Schluss kommen, dass es besser wäre, zwei Pfarren zusammenzulegen, weil man es alleine halt nicht schafft, würde das nicht so sehr auf Widerstände stoßen wie ein Dekret eines ferne sitzenden Bischofs.

In Verteidigern der Kirchensteuer steckt auch tiefstes Misstrauen gegen die Gläubigen. Diese würden ja quasi nur Hosenknöpfe in die Sammelbüchsen und Klingelbeutel werfen und die Kirche verhungern lassen. Nun, das stimmt jetzt schon nicht. Und vor allem würden die Menschen in Zukunft ganz anders agieren, wenn sie einmal gelernt haben, dass sie selbst nicht nur mit-, sondern alleinverantwortlich sind für die Zukunft ihrer Kirche. Ein großer Teil würde viel freudiger, und etliche würden auch deutlich mehr spenden. Ein „gutes Werk“ kann ja immer nur ein freiwilliges, kein angeordnetes sein. Freilich müssten Bischöfe und Pfarrer bisweilen auch durchaus die Demut aufbringen, um kräftige Finanzierungen zu bitten.

Das Beispiel etwa der USA mit ihrer gewaltigen Spendenfreudigkeit auch außerhalb der kirchlichen Welt zeigt aber, wie viele Menschen in ihrem ganzen Wesen geprägt und gewillt sind, Gutes zu tun. Sie wollen aber nicht dazu gezwungen werden, sie wollen selbst Sinn und Nutzen erkennen, sie wollen selbst entscheiden. Man denke beispielsweise an den effizienten Milliardenkampf der Herrn Gates und Buffet zur Ausrottung der Malaria und anderer Krankheiten - zehnmal wirksamer als staatlich-bürokratische Versuche. Man denke an die Erfolge der Rotarier bei der Auslöschung der Kinderlähmung. 

Gewiss: Es wird immer auch Menschen geben, die im exzessiven Konsum von Zigarren, Austern und Champagner, die in Porsche Cayenne und Luxusjacht den Sinn des Lebens wähnen. Der allergrößte Teil der Menschen sucht hingegen nach echtem Sinn im Leben. Den kann man aber immer nur in freiwilligem Tun finden, nicht in erzwungenem.

Wenn die Gläubigen (wieder wie in der Urkirche) zu verantwortungsbewussten Trägern ihrer Kirche würden, wäre es im Übrigen auch weitgehend Schluss mit manchen abstoßenden Entwicklungen. Etwa damit, dass von der Kirchensteuer in Elfenbeinernen Türmen weit weg von Gläubigen und Vernunft lebende Organisationen und Akademien genderistische oder postmarxistische Theorien produzieren. Dann wäre es Schluss damit, dass sich ein paar Kirchenfunktionäre als hauptberufliche Importeure muslimischer Massen betätigen, womit ja nicht nur der christliche Charakter Europas, sondern ebenso die Fundamente von Freiheit und Vernunft vernichtet würden, die (auch) für Christen so wichtig sind.

Aber freilich: Bevor all das eintritt, müsste man auf ein paar Milliarden verzichten. Und das ist offenbar für viele eine wahrhaft übermenschliche Zumutung. Andererseits: Wer, wenn nicht die Kirche, sollte für Übermenschliches zuständig sein?

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  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2016 14:05

    Weihnachten 2016 und die politisch-korrekten Bischöfe!

    Über 100 Millionen Christen werden weltweit diskriminiert, bedroht und verfolgt. Wir müssen entschieden gegen Christenverfolgung vorgehen, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten." Warum tun „wir“ es nicht? Warum löst Christenverfolgung keinen Aufschrei aus, keinen Mahnmarsch, keine Solidaritätskundgebung? Die Antwort ist so einfach wie traurig: weil Christen verfolgt werden. Also auch kein Wort der größten Christenverfolgung aller Zeiten in den Weihnachtspredigten. Man kann zu Ostern oder Weihnachten die Schublade aufmachen und die vorgefertigten Predigten von Papst und Staatsbischöfen herausnehmen und runterlesen: Es geht immer um die "Flüchtlinge", die keine sind, weil sie alle aus sicheren Ländern um Österreich herum illegal einreisen, um lebenslang alimentiert zu werden. 77 Prozent waren 2015 junge männliche (überwiegend muslimische) Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Das Resultat einer solchen verheerenden Zuwanderung vor allem in den deutschen und österreichischen Städten dürfte mittlerweile bei den "Normalsterblichen" angekommen sein. In den Palais und Dienstlimousinen deutscher und österreichischer Staatsbischöfe, die sich in ihren Boboblasen aufhalten, dürfte naturgemäß nach Selbstverleugnung (Deutschland ist das Land, dessen Bischöfe manchmal das Kreuz ablegen und in Predigten staatsnah politisieren) sichtlich wohlfühlen. In Deutschland werden ja die Bischöfe neben den Kirchensteuern noch zusätzlich üppig vom Staat bezahlt (485 Millionen Euro geben die deutschen Bundesländer für die Besoldung aus. Zwischen 9000 und 12.000 Euro monatlich. So wird der Kreuzableger Marx (München) nach B 10 mit 12.000 Euro vom Freistaat Bayern bezahlt).

    Eine Zumutung ist der Blick auf Kathpress, wo man die Predigten österreichischer Bischöfe zu Weihnachten nachlesen kann. Den Vogel schießt der politisch-korrekte Bischof von Eisenstadt ab, der ganz genau wusste, was die ARD und der ORF im Rahmen der Übertragung von ihm verlangte. Auch Woelki in Köln gehört zu dieser Sorte. Angesichts des führungslosen Zustandes der katholischen Weltkirche in Rom (dieser Papst schadet mittlerweile der Weltkirche), darf nicht unterschlagen werden, dass sich der Klerus noch mehr Unverschämtheiten herausnehmen wird. Ein Anton Faber verlässt dann wieder einmal seine Dachgeschoßwohnung im Wiener Churhaus am Stephansplatz, um ein Unterwäschegeschäft "einzuweihen". Oder er schämt sich für Benedikt XVI. Diese barocke Witzfigur entblödete sich ja auch nicht, sich für einen prononcierten Abtreibungsbefürworter als Bundespräsidenten auszusprechen. Machen wir uns also nichts vor, auf die Amtskirche brauchen wir nicht zu hoffen!

    https://www.kathpress.at/

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2016 10:39

    In der Christmette waren wieder viele Menschen, die Gestaltung war wieder sehr menschlich und ansprechend, die Kinder haben es gestaltet. Es war eine Geburtsfeier, was ja Weihnachten darstellt.

    Lautsprecheranlagen, automatische Liedernummernanzeige, geheizte Bänke, etc., dem stand eine Kollekte gegenüber, bei der nichts klingelte, es fanden sich im Korb nur Banknoten, das obwohl die Menschen immer ärmer werden bei uns.

    Dann die abgestimmten Predigten: mehr Flüchtlingshilfe, mehr Offenheit gegenüber Andersgläubigen, etc.

    Was uns aber abhanden gekommen ist, ist das Feuer der Liebe, ausgelöscht von 'Toleranz', Perfektionismus, Organisation, Manipulation, etc.

    Jesus war kein Reicher, auch seine Urkirche war nicht reich, verfolgt ist sie, seine Kirche, heute noch schlimmer als damals, aber, wie richtig geschrieben, wer nur von Liebe faselt und dabei an sich denkt, an sein Geld, der ist da offenbar weit weg vom Feuer der Liebe.

    Ich habe sehr oft meinen Studenten gesagt, was Sie für sich tun, ist wertlos, was Sie für andere tun, hat Wert.

    Selbst mache ich das natürlich auch.

    Also das Gift der Institutionalisierung hat auch die Kirche befallen, wo mit sie nicht mehr beim Menschen ist, genauso, wie die Politik. Erneuerung, Liebe, Bereitschaft, Umkehr, etc., das wären einige Vokabel für eine Besserung.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2016 07:40

    Es zeigt sich, dass das Geld der Christen in Waffen und Kampfbombern besser investiert ist, als in die Kirchensteuer. Will die Christenheit überleben, muss sie lernen, zu kämpfen.

    Die frohe Weihnachtsbotschaft kam diesmal aus Aleppo, das dank militärischem Einsatz aus den blutigen Händen der heidnischen Mordbrenner befreit wurde:

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/25/christen-in-aleppo-feiern-weihnachten-und-befreiung-vom-terror/

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2016 08:13

    In den orthodoxen Kirchen gibt es keine Kirchensteuer. Sie leben vom Kerzenverkauf und freiwilligen Spenden. Auch muß der Priester sich und seine Familie erhalten. In Rumänien werden aus Spenden neue Kirchen gebaut. Oft in einer Ortschaft eine Katholische, eine Orthodoxe und eine Evangelische, und die ganze Pfarrgemeinde baut mit.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2016 11:21

    @Politicus1 fragt weiter unten:

    "Sollte hier Tante Angelas Aufruf zum vermehrten Singen christlicher Weihnachtslieder Wirkung gezeigt haben, dann freut es mich!"

    Ich glaube weniger, daß Tante Angelas Aufruf dies bewirkt hat, sondern daß ganz allgemein allmählich ein Bedürfnis im Volk am Wachsen begriffen ist, dem uns erdrückenden Voranschreiten der Islamisierung Europas ein Gegengewicht zu schaffen, d. h., JETZT ERST RECHT Weihnachten als hohes christliches Fest oder auch "nur" als wunderschöne, unbedingt erhaltenswerte Tradition zu begehen.

    @Politicus1 fragt mit gutem Recht weiter: "In welchem Priesterseminar hat er gelernt, dass Jesus als Flüchtlingskind geboren wurde?"

    Es ist unfaßbar, daß ein BISCHOF mit solch faustdicken LÜGEN von der Kanzel LINKE POLITIK betreibt, den LINKEN ZEITGEIST ungeprüft übernimmt und unters Volk bringt.

    Der Eisenstädter Bischof MISSBRAUCHT auf nicht zu überbietende niederträchtigste Weise die WEIHNACHTSBOTSCHAFT! Wem zeigt er sich mit seinem schäbigen Verhalten willfährig? Was verspricht er sich von diesen Lügen? Wem ist er verpflichtet? Wie's scheint, nicht seinem Gott! Dem wird er einmal, so ist zu hoffen, Rechenschaft ablegen müssen!

    Jesus war KEIN FLÜCHTLINGSKIND (VdB übrigens auch nicht!), denn die Hl. Familie war nicht auf der Flucht, sondern, wie alle anderen Leute zu diesem Zeitpunkt auch, einfach dem Aufruf zur Volkszählung gefolgt.

    Daraus eine rührselige LÜGE zugunsten der vorwiegend moslemischen Invasoren und sonstigen ausländischen schatzsuchenden Glücksrittern zurechtzubasteln ist schon ein starkes Stück! Wenn diese LÜGEN von einem Kirchenmann, einem BISCHOF noch dazu, kommen, dann ist das verachtenswert und verwerflich zur höchsten Potenz!

    Da trifft und verbindet sich jesuitische und marxistische Dialektik!

  6. Ausgezeichneter KommentatorIgo
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2016 07:15

    Weihnachtsgottesdienst in Eisenstadt..bloss die Predigt..angeschaut, im ORF2, das auch auf ARD live ausgetragen wurde: ich könnte jetzt viel schreiben..aber in einem Wort kann es zusammengefasst werden..Katastrophe! Der letzte Faden, der mich mit der kath. Kirche noch verbunden hat ist jetzt auch gerissen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    10x Ausgezeichneter Kommentar

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  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 07:01

    Kennt ihr den Unterschied zwischen ORF-Beitrag und Kirchenbeitrag? Bei der Kirche kann man austreten.

    Als ich zur Kirche beigetreten wurde, war ich rechtlich gesehen ja auch noch vollkommen geschäftsunfähig. Wer aber später die Gehirnwäschepraktiken mit Erbsünde, Schuld und "ich bin nicht würdig" durchschaut, wird aus diesem Verein früher oder später austreten. Da war auch bei mir der Kirchenbeitrag nebensächlich.

    Ich brauche keine Stellvertreter Gottes aus Erden, um mich mit der Urquelle - dem Schöpfer des Universums - zu verbinden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 13:17

    Beispiel Polen: Dort gibt es keine Kirchensteuer, die (katholische) Kirche hat trotzdem eine der stärksten Stellungen in Europa und auch keinerlei finanzielle Sorgen; die freiwilligen Spenden fließen regelmäßig und reichlich. Allerdings kümmert sich die Kirche dort auch vorwiegend um die einheimischen Gläubigen und nicht um fremde Moslems. Täte sie das, wäre sie ihr Geld sehr schnell los. Mit (sicheren) Kirchenbeiträgen kann die Kirche (etwa in Deutschland und Österreich) ja locker die Willkommens- und Alimentierungspolitik der Regierung mittragen. Wenn es allerdings viele Kirchenaustritte gegeben hätte, hätten sich Schönborn & Co wohl sehr rasch auf ihre eigentliche Aufgabe besonnen.

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  1. Christlicher Theosoph (kein Partner)
    30. Dezember 2016 11:34

    Ein Mensch sollte eine Gottesvorstellung nicht vorgegeben bekommen, sondern entsprechend seinen eigenen Wünschen (und Erkenntnissen) entwickeln. Ein Beispiel einer Gottesvorstellung ist: Die Natur ist Gott, wobei es einen Bereich in der Natur gibt, der dem Menschen (oder dem Ich-Bewusstsein des Menschen) ewig verborgen sind. Gott ist kein Schöpfer. Gott ist nicht auf die Weise allmächtig, dass er z. B. einen unbelehrbaren Raucher retten kann. Christus ist nicht der Sohn Gottes. Wenn einmal keine mystischen Erfahrungen mehr gemacht werden, so bedeutet dies nicht, dass mystische Erfahrungen grundsätzlich nicht möglich sind.

    • Christlicher Theosoph (kein Partner)
      30. Dezember 2016 11:35

      Sondern in diesem Fall werden die Menschen die Möglichkeit von mystischen Erfahrungen zunichtegemacht haben.
      Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, immer mehr für den Naturschutz zu tun usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen (kurz) auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Traumsteuerung (einschließlich Heilen wie Jesus), Traumdeutung usw. gehören zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe usw.

    • Christlicher Theosoph (kein Partner)
      30. Dezember 2016 11:37

      Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Luzides Träumen kann gefährlich sein. Man kann ohne luzides Träumen durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen.
      Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Es bedeutet auch eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher(innen) die Hirnströme von Schlafenden messen.

    • Christlicher Theosoph (kein Partner)
      30. Dezember 2016 11:38

      Zudem müssen die Gefahren der Technologie immer weiter verringert werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Hilfreich sind auf der ersten Stufe Öko-Fortbewegungsmittel (klein, leicht, billig usw.), Linsermethode gegen Krampfadern, Flexitarismus (höchstens 300 g Fleisch pro Woche) usw. Man sollte umziehen in eine Region mit weniger Kälte (falls es nicht durch den Klimawandel zu weniger Kälte kommt). Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe (Wohncontainer mit Wandstärke 3 cm, Veganismus usw.) usw.

  2. Caritas = Abtreibung (kein Partner)
    28. Dezember 2016 15:10

    Hier der Link zu einem Dankschreiben der Caritas für die von der Caritas bezahlten "Leistung" einer Abtreibungsklinik:

    h t t p : / / w w w . k reuz-net.at/fileadmin/Caritas-Abtreibungsanstalt_1500px.jpg

  3. Gesellschaftszerstörung (kein Partner)
    28. Dezember 2016 14:45

    Die Caritas ist das Flaggschiff neomarxistischer Gesellschaftszerstörung - unter anderem finanziert mit Einnahmen aus dem Nazi-Kirchenbeitragsgesetz.

    Es ist völlig gleichgültig, ob der jakobinische Vorsitzende der neomarxistischen Gesellschaftszerstörung Daniel Cohn-Bendit oder Michael Landau heißt. Ihr Ziel ist die Auslöschung der christlichen Wurzeln und der Kollaps der bürgerlichen Geschellschaft. In der Auslöschung des Christentums hat sich die Kirche effiktiver als der Kommunismus erwiesen.

    Wer den Nazi-Kirchenbeitrag bezahlt, macht sich an der Auslöschung des Christentums mitschuldig.

  4. Rado (kein Partner)
    28. Dezember 2016 13:37

    Bin damals beim Skandal um die Votivkirche ausgetreten. Das Geld war mir eher egal. Habe den Schritt nie bereut. Seit die Kirche "Flüchtlinge" als das perfekte Geschäftsmodell entdeckt hat, sind Zwangsbeiträge oder Steuerprivilegien ohnehin nicht mehr zeitgemäß. Dieser Verein kann auch völlig ohne Mitglieder sein Auskommen finden.

  5. Torres (kein Partner)
    28. Dezember 2016 13:17

    Beispiel Polen: Dort gibt es keine Kirchensteuer, die (katholische) Kirche hat trotzdem eine der stärksten Stellungen in Europa und auch keinerlei finanzielle Sorgen; die freiwilligen Spenden fließen regelmäßig und reichlich. Allerdings kümmert sich die Kirche dort auch vorwiegend um die einheimischen Gläubigen und nicht um fremde Moslems. Täte sie das, wäre sie ihr Geld sehr schnell los. Mit (sicheren) Kirchenbeiträgen kann die Kirche (etwa in Deutschland und Österreich) ja locker die Willkommens- und Alimentierungspolitik der Regierung mittragen. Wenn es allerdings viele Kirchenaustritte gegeben hätte, hätten sich Schönborn & Co wohl sehr rasch auf ihre eigentliche Aufgabe besonnen.

  6. Gennadi (kein Partner)
    28. Dezember 2016 11:18

    Katholische Kirche?

    Der Bischof von Eisenstadt, Ägidius Zsifkovics, stellte in seiner Ansprache Jesus mit illegalen Moslems gleich, die zu hunderten-tausenden nach Italien, heißt nach Europa, eingeschleppt werden.
    Er stellt damit Jesus auf die gleiche Stufe wie einen Anis Amri und viele andere islamische Gewalttäter.
    Und der katholische Schlepperkönig Michal Landau jammert immer noch, warum für illegal zugezogene Moslems nicht noch mehr Geld ausgeschüttet wird.

    Wäre ich katholisch, wäre das das Ende meiner Mitgliedschaft.

    • stupsi (kein Partner)
      28. Dezember 2016 11:41

      glueck gehabt, als geisteskranker alkoholiker und nazi zahlt der @gennadi seine steuern beim brantweiner und in der gruft.

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Dezember 2016 20:44

      Jö, Branntweiner gibts noch? Schon 30 Jahre keinen gesehen.
      Und die Gruft lasst mich noch nicht rein, buhh.

      Alkoholiker - geisteskrank - Nazi - ob das stupsi die antifa meint?

  7. Kapuzerer (kein Partner)
    28. Dezember 2016 11:13

    Was sollen wir tun? Wir stecken in der Zwickmühle! Die Kritik an der Kirche und an deren Würdenträgern ist berechtigt, der Wunsch nach Austritt ebenso. Was aber passiert? Die Kirche ist schwach geworden, teils liegt sie richtiggehend darnieder - und wo Vakuum entsteht strömt sofort was anderes, in diesem Fall der Islam, ein!
    Es bleibt uns also nichts anderes übrig als in der Kirche zu bleiben, allerdings müßten wir eine Kraftanstrengung unternehmen für die es eigentlich schon zu spät ist, um diese Kirche wieder aufzurichten. Das würde Jahrzehnte dauern und der Glaube wie der Wille dazu ist sind nicht vorhanden.

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Dezember 2016 11:20

      Nicht die Kirche ist schwach geworden, sondern die katholische Kirche.
      Sie ist nicht geworden, sondern hat sich durch ihre hemmungslose Unterstützung des Islam selbst geschwächt.
      sskm.

  8. Tik Tak from far away (kein Partner)
    28. Dezember 2016 09:52

    Meine Güte Unterberger:

    1.) Es gibt in Österreich keine KirchenSTEUER, es gibt einen KirchenBEITRAG. Die r.k. Kirche ist nicht berechtigt Steuern einzuheben, die ist ein privater Verein mit einem Mitgliedsbeitrag.
    2.) Die Kirche hat nichts mit Religion oder Glauben zu tun, selbstverständlich kann man auch nach der Taufe aus der Kirche austreten.
    3.) Die Kirche ist ein Verein aus Pädophilen, Kommunisten, Schwulen und Fanatikern wie dem Schrems, die haben allesamt nichts mit Glauben zu tun, denen geht es nur und ausschließlich um ihre Macht und ihre kranken Machtspiele.
    4.) Die paar tatsächlich guten Menschen in der Kirche sind längst kaltgestellt.

    Der Verein ist so tot wie die ÖVP.

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Dezember 2016 11:12

      AU nimmt viel Geld ein mit seinem Blog. Sagt er.
      Kann er sich dann nicht wenigstens eine Administration leisten?
      TikTak ist, nicht zum ersten Mal, tief im strafrechtlichen Bereich.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      28. Dezember 2016 11:26

      Herzallerliebst, der Gennnadi bettelt um einen vom Unterberger bezahlten Zuschuß zu einem Grundlagenkurs im österreichischen Strafrecht.
      Können Sie sich das nicht selber leisten?
      Ist Ihr Einkommen zu gering für einen WIFI Kurs?

      Na kommens, wo liege ich denn mit meinen Aussagen im "Strafrechtlichen Bereich"?

      Oder mußten Sie nur wieder einmal Ihre fehlende Bildung beweisen?
      Mußten Sie wieder einmal lügen?
      Wäre ja nicht das erste Mal....

  9. Peter Trenker (kein Partner)
    28. Dezember 2016 09:18

    Also ich glaub nicht, dass auch nur annähernd so viel Geld in den Klingelbeutel wandert, wie durch die Kirchensteuer eingetrieben wird.

    Und das ist gut so.

    Die Funktionärskirche ist der größte Feind - und diesem wird die Grundlage entzogen.

  10. bürgerIn (kein Partner)
    28. Dezember 2016 08:27

    die kirchensteuer ist ein relikt der nazi-zeit. komisch, dass gerade diese freiwillige "steuer" der politischen oder vielmehr der kirchlichen korrektheit entkommt?

  11. Geld zählt mehr als Glaube (kein Partner)
    28. Dezember 2016 08:14

    Die Nazis gingen, die Kirchensteuer blieb:

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/index.php?id=320

    Die Eintreibung der Kirchensteuer in Österreich beruht auf einem Gesetz aus der national-sozialistischen Zeit (Gesetzblatt für das Land Österreich, Jahrgang 1939, 111. Stück, ausgegeben am 28. April 1939). Nachstehend das NS-Gesetz im Wortlaut:

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/index.php?id=248

  12. Knut (kein Partner)
    28. Dezember 2016 07:01

    Kennt ihr den Unterschied zwischen ORF-Beitrag und Kirchenbeitrag? Bei der Kirche kann man austreten.

    Als ich zur Kirche beigetreten wurde, war ich rechtlich gesehen ja auch noch vollkommen geschäftsunfähig. Wer aber später die Gehirnwäschepraktiken mit Erbsünde, Schuld und "ich bin nicht würdig" durchschaut, wird aus diesem Verein früher oder später austreten. Da war auch bei mir der Kirchenbeitrag nebensächlich.

    Ich brauche keine Stellvertreter Gottes aus Erden, um mich mit der Urquelle - dem Schöpfer des Universums - zu verbinden.

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 09:07

      @ Knut

      aus der Seele gesprochen***************************

    • cmh (kein Partner)
      28. Dezember 2016 13:43

      Gottseidank konnten Sie nicht gehirngewaschen werden. Das liegt aber vielleicht daran, dass Sie die Konzepte von Erbsünde (vs Manichäismus), Schuld (und Vergebung) sowie (Menschen-)Würde nicht durchschaut haben.

      Und Gottseidank gibt es heute schonso viele Menschen, denen Gott seine Offenbarung ganz direkt und persönlich zukommen hat lassen. Direct channeling nennt man das wohl heute.

      Um aber im Vergleich zu bleiben: das Programm ist trotz des schlechten Personal bei der church immer noch um welten besser als beim ORF

    • Knut (kein Partner)
      28. Dezember 2016 16:14

      cmh

      Wurde Ihnen das im Königssaal eingebläut? Darf ich Ihnen das Buch "Junge Seelen, Alte Seelen" empfehlen? Das wurde übrigens auch gechannelt. Lesen, verstehen ... dann ist auch die Erbsünde kein Thema mehr für Sie. Es geht da um die Entwicklung der Seelen im Verlauf vieler Inkarnationen.

    • haro
      28. Dezember 2016 18:45

      @Knut & glockenblumen
      Wir alle wollen in keinem Islamstaat, in keinem kommunistischen (antikirchlichen) Land leben sondern weiterhin in einem christlich geprägten Österreich/Europa oder?
      Die katholische Kirche sollte nicht verlassen werden, denn sie wird damit der Zerstörung durch Islamisten oder der Unterwanderung linker antikirchlicher Kräfte preisgegeben.
      Ist einmal die Institution Kirche mit seinen vielen Pfarrgemeinden, -organisationen geschwächt und zerstört, haben es die Islamisten noch leichter hier ihre Kultur zu etablieren und die Kirchen in Moscheen zu verwandeln.
      Das Christentum gehört zu unserer Heimat und kann nur durch den "Verein Kirche" (samt Beiträgen) gesichert werden.

  13. Knut (kein Partner)
    28. Dezember 2016 06:50

    Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und fragt ihn nach seinem Namen.

    „Ich bin der Papst!“ „Papst, Papst“, murmelt Petrus: „Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.“ „Aber …. Ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!“ „Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?“ fragt Petrus verblüfft. „Komisch, davon hat er mir nichts gesagt …“.

    Der Papst läuft krebsrot an: „Jetzt hören sie mal! Ich bin das Oberhaupt der katholischen Kirche!“ „Katholische Kirche, nie gehört“, sagt Petrus. „Aber warte mal einen Moment. Ich frage den Chef.“ „Nee“, sagt Gott. „Kenn ich nicht. Weiß ich nichts davon. Aber warte mal, ich frage Jesus.

    • Knut (kein Partner)
      28. Dezember 2016 06:51

      Fortsetzung ...

      „Jeeesus!“.

      Jesus kommt angerannt. „Ja Vater, was gibt´s?“ Gott und Petrus erklären ihm die Situation. „Moment“, sagt Jesus, „Ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück.“

      Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend. „Ich fass es nicht“, japst er: „Erinnert ihr euch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe?

      Den gibt’s immer noch !!! “

    • Peter Trenker (kein Partner)
      28. Dezember 2016 09:21

      Naja, dieser Eintrag trifft es halt überhaupt nicht.
      Wer so was schreibt, kennt weder Jesus noch die Bibel. :-(

    • Anmerkung (kein Partner)
      28. Dezember 2016 09:32

      Fortsetzung …

      "Ach ja!" Petrus tippt sich an die Stirn. "Jetzt weiß ich's wieder. Ich war ja von dem Verein der erste Präsident!"

      Gott blickt ihn fragend an. "Das fällt dir jetzt erst ein? Aber was mich mehr stört: Hat der Jesus mich jetzt wirklich 'Vater' genannt? Das muss ich mir doch sehr verbitten!"

      Jesus hat zu lachen aufgehört und sagt zu Petrus: "Das wird mir hier zu fad. Komm, wir läuten nach dem Herrn im weißen Mantel und sagen ihm, er soll uns wieder hinüber zu den Physikern bringen!"

      "Ja, ist mir auch lieber", antwortet Petrus. "Die haben nicht bloß ein Universum, sondern gleich mehrere."

      "Ach, die Fortschrittsnarren", sagt Gott. "Alles zusammen ist immer nur ein Universum."

    • Knut (kein Partner)
      28. Dezember 2016 09:33

      Peter Trenker:

      Dass immer mehr Österreichern der Sinn für Humor abhanden kommt (kein Wunder in dieser EU), ist verständlich. Ich fand den Witz gut, weil doch ein großes Körnchen Wahrheit dahinter steckt. Jesus hat mit Sicherheit keine Religion gründen wollen - und auch nicht gegründet. Losgegangen ist dieser Spuk so richtig erst mit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325.

    • Anmerkung (kein Partner)
      28. Dezember 2016 10:31

      Der Humor hat eben nichts Unschuldiges mehr an sich, seit er sich als eine Waffe erwiesen hat, mit der sich geistige Kriege führen lassen und jeder Gegner, der sich auch nur die geringste Arglosigkeit leistet, gnadenlos fertiggemacht werden kann.

      Was glauben Sie denn, wie es den Besuchern der Redaktion von "Charlie Hebdo" ergangen wäre, wenn sie nicht gewisse Instrumente mitgebracht hätten?

      Vielleicht war ja der Horrorhumor zu Aristophanes' Zeiten noch eine seltenere Erscheinung, aber inzwischen ist es längst so weit gekommen, dass die Anwendungen rhetorischer Mittel, die sich des Humors als "Trägerrakete" bedienen, in der Mehrzahl der Fälle als aggressive Aktionen gewertet werden müssen.

  14. Anmerkung (kein Partner)
    28. Dezember 2016 05:47

    Dr. Unterberger hat recht, die Bindung an die christliche Religion ist keine monetäre, sondern eine spirituelle. Solange Menschen sich selbst vorwerfen, schuldhaft und sündig zu sein, daher einer Erlösung zu bedürfen, wird auch das Christentum weiterbestehen, mit oder ohne weltliche Steuern.

    Das ist so wie bei den vielen Europäern, die auch an ihre Schuld glauben. Europa habe Kolonialismus betrieben, exportiere Waffen, habe auch sonst vielfach gegen ärmere Weltgegenden gesündigt. Die Erlösung bestehe in der Erfüllung der Pflicht, nun von dort alle "Flüchtlinge" aufzunehmen.

    Der Schuldmythos ist da wie dort die treibende Kraft. Die Selbstbezichtiger wollen ihre hohe Moral vorführen.

  15. Tiroler Madl
    27. Dezember 2016 13:14

    Was es bräuchte, wäre ein groß angelegter Kirchensteuerboykott. Es würde sicher schon genügen, etwaige Daueraufträge zu kündigen und den Kirchenbeitrag für ein Jahr auszusetzen, um unsere Herrn Bischöfe aufzurütteln. Leider verstehen sie nur noch eine Sprache...die des Geldes.

    • glockenblumen
      27. Dezember 2016 18:03

      ... und gleich dazu ein GIS-Boykott!!!!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      28. Dezember 2016 23:18

      Boykott hilft nicht, dann kommt der Exekutor, der zu allen Lauen passt. Ich bin von beidem ausgetreten, fertig. (Ego) locuta, causa finita.

  16. Gandalf
    26. Dezember 2016 23:49

    Da es hier ja um Kirche und Geld geht, ist mein erneuter Ärger über einen Geistlichen, der von etwas redet, von dem er keine Ahnung hat, nicht off topic. Nein, ich meine hier nicht den einfältigen Herrn Égidi Zsifkovits aus Eisenstadt und seine primitive Weihnachtspredigt, ich meine den gefährlich dummen "Armenpfarrer" Pucher aus Graz. Der reisst schon wieder in den Systemmedien den Mund auf und stellt politische Forderungen, diesmal wegen der Grundversorgung. Und bringt so nebenbei die tatsächlich ärgerliche, aber uns von der segensreichen Europäischen Union aufgezwungene Vorschrift, dass gewisse Lebensmittel etwa nach Ablauf etc. eben weggeworfen werden müssen, mit dem angeblichen Hunger in slowakischen Zigeunerlagern in einen Zusammenhang, der so nicht zulässig ist. Ebenso "bloß" aus Unwissen - jedenfalls ist es zu hoffen - hat er sich ja auch schon längst zum Komplizen des organisierten Bettelwesens gemacht und ist auch noch stolz darauf. Und leider fallen ihm immer wieder gutwillige Menschen hinein, die nicht wissen, dass sie mit ihren Zuwendungen an Puchers Vinzizauber nichts weiter tun als Kriminelle nach Österreich zu holen und ihren Lebensunterhalt hier mitzufinanzieren.

  17. machmuss verschiebnix
    26. Dezember 2016 20:52

    Ich glaube nicht, daß es an der Kirchensteuer liegt, wenn die Leute
    aus der Kirche austreten, sondern daran daß sich allzuviele Würdenträger
    immer unverhohlener für den Machterhalt einer gottlosen politischen
    Kaste stark machen, obwohl deren Exponenten keinen Zweifel an ihrer
    antichristlicher Haltung aufkommen lassen !


    Und während somit die katholische Kirche in den europäischen Ländern ganz
    offensichtlich vom Gutmenschentum infiziert wurde, was einer Verhöhnung
    der Christi gleich kommt,
    verzeichnet das Christentum in China trotz
    Verfolgung erstaunliche Zuwachsraten !

    ---Zitat---
    Der Soziologe Yang Fenggang von der amerikanischen Purdue-Universität
    meint, daß es inzwischen 100 Millionen Christen im Land gibt - weit mehr,
    als die Kommunistische Partei Mitglieder zählt. « 2030 wird China die
    grösste christliche Nation der Welt sein», sagt Yang voraus. Für die
    kommunistische Führung, die einen strikten Staatsatheismus propagiert
    und jede Form von Organisation ausserhalb der Partei fürchtet, ist das
    ein alarmierender Trend. «

    http://tibetfocus.com/2015/04/06/chinas-religionskrieg/
    -----------

    Woraus ich ohne zögern den Schluß ziehen würde, daß sich die Kirche
    nicht in erster Linie von der Kirchensteuer trennen sollte, sondern
    von jenen kirchlichen Würdenträgern, welche "ideologischen Beischlaf"
    mit der Marxisten-Brut betreiben ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      26. Dezember 2016 21:19

      ... sorry, daß mir "Tippfehler" immer erst nachher auffallen ?

    • glockenblumen
      26. Dezember 2016 21:33

      Zustimmung!***********************************************

    • Undine
      26. Dezember 2016 22:01

      China ist, wie man sieht, immer wieder für Überraschungen gut! ;-)

      Es ist schon seltsam, daß ausgerechnet die einstigen kommunistischen Großreiche Rußland und neuerdings China, deren Bewohner einst zum Atheismus verpflichtet waren, es sind, die das Christentum hochhalten---ebenso wie die GsD in die Freiheit entlassenen einstigen Ostblockländer!

    • machmuss verschiebnix
      26. Dezember 2016 22:27

      Ja, Undine, ein erstauliches Volk -diese Chinesen.
      Angeblich gibt es sogar im ZK schon Abgeordnete, die das "stabilisierende
      Potenzial" des Christentums erkannt haben und es als Staatsreligion
      vereinnahmen wollen.

      ---Zitat---
      Chinas kommunistische Machthaber reagieren unterschiedlich auf das Wachstum der Christenheit in ihrem Land. Einerseits dulden sie staatlich sanktionierte Religionsausübung; so besteht etwa in Nanjing die größte Bibeldruckerei der Welt. Andererseits werden laut FAS Gottesdienste der staatlich registrierten Gemeinden und auch mancher Hausgemeinden überwacht. . .
      -----------

  18. Freak77
    26. Dezember 2016 20:23

    O.T.: Ist Britney Spears tot? - im Internet war die Rede davon und zwar auf Twitter:

    Danach hat sich heraus gestellt, dass Hacker den Twitter-Account von Sony gehackt haben:

    http://diepresse.com/home/kultur/popco/5139042/Falschmeldung-ueber-Tod-von-Britney-Spears-auf-Twitter

    http://www.mirror.co.uk/3am/celebrity-news/britney-spears-dead-according-sony-9515808

    http://edition.cnn.com/2016/12/26/entertainment/britney-spears-death-hoax/

    Vielleicht sind doch nicht die "sozialen Medien" gerade das was zur optimalen Information der Menschen geeignet ist - da sind mir eigentlich die normalen Medien lieber - denn da muss der Herausgeber, der Chefredakteur, der einfache Redakteur dafür geradestehen wenn er Blödsinn verzapft.

    Aber natürlich, wenn es möglichst schnell gehen soll und die "Neuigkeit" völlig anonym & ungeprüft in alle Welt verbreitet werden soll, dann sind die "sozialen Medien" geeignet.

    • Gast (kein Partner)
      28. Dezember 2016 09:08

      Vonwegen ein Herausgeber muss für den Unsinn, den seine Medien verzapfen, geradestehen.
      Da müssten wohl jetzt einige schon vor Gericht, die sich als verlängerte Hand des Systems für ihre verdrehten Wahrheiten nicht mal entschuldigen müssen.

      Sie taumeln in ihrer linken Verwirrung herum, wie ein Verlorener in der Wüste.
      Fühlen Sie sich missionarisch getrieben ? Geblendeter.

  19. Sensenmann
    26. Dezember 2016 19:27

    Die Kirchensteuer ist schon in Ordnung. Wer Mitglied eines Vereins sein will, der soll dafür auch bezahlen. Wer nicht will, soll austreten. Wo ist das Problem?
    Da viele der Bauwerke, die zur Ehre eines Gottes errichtet wurden, aus Volkes Schweiß und Blut bezahlt wurden und Zeugen unserer Kultur sind, soll deren Erhaltung auch aus Steuermitteln erfolgen. Vollkommen korrekt so.
    Damit die Betriebskosten bezahlt werden können, müssen die jeweiligen Gläubigen, die das Gebäude benutzen wollen eben etwas dafür bezahlen. Das machen sie aus ihren Beiträgen.

    Alles lässt sich über Geld regeln. Wenn ich mich an der Schönheit der Kirchen und der Kunstschätze erfreuen will, zahle ich das eben über Steuern (oder einen Eintrittsbetrag ins Museum), wenn ich einen Kult abhalten will, über meinen Kirchenbeitrag.

    Alles kein Problem. Ich bin zwar lieber Heide, weil das kostet nichts und mir ist es angemessener ein Wolf Odins denn ein Lamm Gottes zu sein, aber es soll jeder nach seiner Fasson selig werden und wenn ihm das etwas wert ist, ist ja alles in Ordnung.

    Daher die Kirchensteuer lassen, wie sie ist.

  20. Maria Kiel
    26. Dezember 2016 18:41

    KLAGELIED DES WEISSEN HIOB

    Weißer Mann
    was hat man dir getan

    wo ist der Gipfel
    den du noch stürmen dürftest
    kein Weg für dich
    den du noch gehen kannst

    die Türme sind gestürzt
    die Tempel sind zerschlagen.
    Und die Glocken schweigen im Tal

    wo ist die Sonne
    die dich noch wärmen würde
    Mond und Sterne längst erloschen
    die Himmel leer und kalt

    und wo die Frucht
    die deiner Saat versprochen
    die Ernte ist vernichtet
    die Äcker liegen brach

    die Türme sind gestürzt
    die Tempel sind zerschlagen.
    Und die Glocken schweigen im Tal

    wo sind die Ahnen
    die du nicht mehr findest
    ihre Gräber sind geschändet
    getilgt sind ihre Namen

    wo ist dein Gott
    zu dem du rufen könntest
    sein Bildnis ist zerschnitten
    die Bücher sind verbrannt

    die Türme sind gestürzt
    die Tempel sind zerschlagen.
    Und die Glocken schweigen im Tal

    Weißer Mann
    was hat man dir getan

    wo ist dein Erbe
    das nach dir bleiben sollte
    die Spuren sind gelöscht
    bis hin zum Jüngsten Tag

  21. Undine
    26. Dezember 2016 18:31

    OT ---aber so sah man die Situation ganz zu Beginn der moslemischen Völkerwanderung:

    "Roger Köppel - VS - Claudia Roth / Michel Friedman - 8.9.2015"

    https://www.youtube.com/watch?v=qo7hje4s9ag

  22. Politicus1
    26. Dezember 2016 18:08

    Köstliche STANDARD-Überschrift:
    "Schweinsfüße in Erdnusssauce und andere Rezepte fürs Jahresendefest"

    Ja ja - statt Schweinsbraten zum Silvester gab's in der DDR nur die Haxerln zum JAHRESENDEFEST ...

  23. differenzierte Sicht
    26. Dezember 2016 15:19

    Dass sich Chrisus der Ärmsten und Schwächsten angenommen hat, wird aber nicht bestritten?? Und das "Nadelöhr ..." "was ihr den geringsten meiner Brüder..." und andere unangenehme Aussagen, wie über den barmherzigen Samariter (kein geistl. Würdenträger).... ist hoffentlich auch in Erinnerung. Das darf auch zu Weihnachten nicht ganz verdrängt werden, sonst brauchen wir "dem lieben Jesuskindlein" nicht zu huldigen!!

  24. Le Monde
    26. Dezember 2016 14:05

    Weihnachten 2016 und die politisch-korrekten Bischöfe!

    Über 100 Millionen Christen werden weltweit diskriminiert, bedroht und verfolgt. Wir müssen entschieden gegen Christenverfolgung vorgehen, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten." Warum tun „wir“ es nicht? Warum löst Christenverfolgung keinen Aufschrei aus, keinen Mahnmarsch, keine Solidaritätskundgebung? Die Antwort ist so einfach wie traurig: weil Christen verfolgt werden. Also auch kein Wort der größten Christenverfolgung aller Zeiten in den Weihnachtspredigten. Man kann zu Ostern oder Weihnachten die Schublade aufmachen und die vorgefertigten Predigten von Papst und Staatsbischöfen herausnehmen und runterlesen: Es geht immer um die "Flüchtlinge", die keine sind, weil sie alle aus sicheren Ländern um Österreich herum illegal einreisen, um lebenslang alimentiert zu werden. 77 Prozent waren 2015 junge männliche (überwiegend muslimische) Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Das Resultat einer solchen verheerenden Zuwanderung vor allem in den deutschen und österreichischen Städten dürfte mittlerweile bei den "Normalsterblichen" angekommen sein. In den Palais und Dienstlimousinen deutscher und österreichischer Staatsbischöfe, die sich in ihren Boboblasen aufhalten, dürfte naturgemäß nach Selbstverleugnung (Deutschland ist das Land, dessen Bischöfe manchmal das Kreuz ablegen und in Predigten staatsnah politisieren) sichtlich wohlfühlen. In Deutschland werden ja die Bischöfe neben den Kirchensteuern noch zusätzlich üppig vom Staat bezahlt (485 Millionen Euro geben die deutschen Bundesländer für die Besoldung aus. Zwischen 9000 und 12.000 Euro monatlich. So wird der Kreuzableger Marx (München) nach B 10 mit 12.000 Euro vom Freistaat Bayern bezahlt).

    Eine Zumutung ist der Blick auf Kathpress, wo man die Predigten österreichischer Bischöfe zu Weihnachten nachlesen kann. Den Vogel schießt der politisch-korrekte Bischof von Eisenstadt ab, der ganz genau wusste, was die ARD und der ORF im Rahmen der Übertragung von ihm verlangte. Auch Woelki in Köln gehört zu dieser Sorte. Angesichts des führungslosen Zustandes der katholischen Weltkirche in Rom (dieser Papst schadet mittlerweile der Weltkirche), darf nicht unterschlagen werden, dass sich der Klerus noch mehr Unverschämtheiten herausnehmen wird. Ein Anton Faber verlässt dann wieder einmal seine Dachgeschoßwohnung im Wiener Churhaus am Stephansplatz, um ein Unterwäschegeschäft "einzuweihen". Oder er schämt sich für Benedikt XVI. Diese barocke Witzfigur entblödete sich ja auch nicht, sich für einen prononcierten Abtreibungsbefürworter als Bundespräsidenten auszusprechen. Machen wir uns also nichts vor, auf die Amtskirche brauchen wir nicht zu hoffen!

    https://www.kathpress.at/

    • Kyrios Doulos
      26. Dezember 2016 14:20

      "Das ist gewißlich wahr!" (c) Martin Luther.

    • glockenblumen
      26. Dezember 2016 15:15

      Die Amtskirche scheint zu einem Klub selbstgerechter Pharisäer verkommen zu sein, der seine Machtposition schändlich mißbraucht.

  25. Ausgebeuteter
    26. Dezember 2016 13:31

    Hier ein paar Punkte aus meiner Sicht, welche zur Kirchensteuer (bei den Protestanten heißt es: Kirchenbeitrag) erwähnt gehören.

    1. Biblisch betrachtet, gab es den "Zehenten", womit die Gemeinden vielfältige Aufgaben, wie z.B. auch die Armenfürsorge, Witwen und Waisenbetreuung u.v.a.m. taten.

    2. Bis vor zirka 130 Jahren betrug der maximale Einkommenssteuersatz nur wenige Prozente. In der Zwischenzeit hat sich der Staat alle diese Fürsorgeaufgaben an sich gerissen und gleichzeitig die Steuern kräftig erhöht.

    3. Die katholische wie auch die evangelische Kirche haben einen sehr aufgeblähten Verwaltungsapparat eingerichtet, wo immer wieder neue Aufgaben hinzukommen, damit auch immer wieder zu wenig Geld vorhanden ist.

    4. Die christlichen Urkirchen der ersten Jahrhunderte wie auch derzeit die vielerorts nun sichtbaren kleinen christlichen Freikirchen schleppen diesen Ballast nicht mit und orientieren sich auf die wesentlichen Dinge bei der Verbreitung der Guten Nachricht von Jesus Christus. Diese Gemeinden finanzieren sich ausschließlich aus freiwilligen Spenden, wobei manche Gläubige - wenn es deren Budget erlaubt - wesentlich mehr als den "biblischen" Zehenten" geben. Ebenso sah ich in Frankreich, wo katholische Priester und Bischöfe einmal im Jahr alle Gemeindemitglieder aufsuchten um benötigtes Geld für das laufende Amtsjahr einsammeln.

    5. Viele Gläubige sind auch im eigenen Testament sehr großzügig gegenüber der Kirche, allerdings könnte da auch ein "ticket for heaven" dahinter stecken.
    In Italien gibt es schon seit langem den von allen Einkommenssteuerpflichtigen im Rahmen des Jahresausgleichs einen Kulturbeitrag, welchen man an bestimmte Religionsgemeinschaft oder auch andere gelistete Organisationen "widmen" kann. Wenn keines der Auswahlmöglichkeiten angekreuzt wird, dann gehen die Beträge automatisch ana die katholische Kirche als Listenerster. Damit ist das leidige Kirchensteuerproblem behoben (ob nicht für die lästige GIS-Gebühr ein ähnlicher Weg gegangen werden sollt?). Übrigens: in unserem südlichen Nachbarlanad kommt der Staat (auch wegen der erwünschten Touriten) u.a. auch für alle Kirchenerhaltungen - zumindest der Außenfassade - auf.

    6. In unserem Land gibt es derzeit viele sog. Taufscheinchristen, welche aus Tradition oder Abstammung dieser oder jener Religionsgemeinschaft angehören. Eigentlich nehmen sie am kirchlichen Leben kaum teil, leben auch sehr "weltlich" und betrachten die Kirchenzugehörigkeit als eine Art Versicherung für eine christliche Taufe, eine christliche Hochzeit, eine christliches Begräbnis und vor allem auch - siehe oben - an eine Fahrkarte für den Himmel. Die jährliche Steuer wird analog dazu als "Versicherungsprämie" gesehen.

    7. Wenn Kirchenmitglieder wegen mancher Differenzen mit den Kirchenführern oder wegen der Kirchensteuer austreten, dann waren dies - aus meiner Sicht - ohnehin keine Christen. Da tut wohl ein Gesundschrumpfen der Gemeinden ganz gut. Ein wahrer Christ gibt der überzeugenden Botschaft von Jesus Christius absolute Priorität, das manchmal sehr "menschliche" Handeln seines Bodenpersonals sollte nicht zum Abbruch des Glaubens führen.

    8. Ich teile die Meinung mancher Kirchenführer, dass die Zwangseintreibung von Geldern eigentlich gegen die christliche Lehre und somit ein Werk des "Teufels" ist. Natürlich brauchen auch die Kirchen Geld, aber dessen Aufkommen sollte auf eine völlg andere Grundlage gestellt werden.

    Ich persönlich unterscheide zwischen Religionen und dem Christentum, wie gestern in meinem Beitrag schon erwähnt (für erstgenannte habe ich daher wenig übrig):
    http://www.andreas-unterberger.at/2016/12/alles-wird-teurer-ij-das-tagebuch-wird-billiger/#comment-478306

    • Ausgebeuteter
      26. Dezember 2016 13:51

      Alle Suchenden, welche sich bei den etablierten Landeskirchen nicht geborgen fühlen, sollten einmal eine der fast 200 Freikirchen Österreichs "beschnuppern". In Deutschland gibt es wesentlich mehr davon. Bei diesen "Probesuchen" können vernünftige und kritische Menschen auch schnell erkennen, oft sie nicht in die Hände von Sekten fallen.

  26. Kyrios Doulos
    26. Dezember 2016 12:54

    Vorteile der Abschaffung der Kirchensteuer, des Kirchenbeitrags:

    Kirche wird zu einer neuen, guttuenden Art der DIENSTLEITUNG an ihren Gliedern zurückfinden.

    Kirche besinnt sich auf ihren ursprünglichen Auftrag: "Gehet hin in alle Welt ..." (Matth.28)

    Kirche wird unabhängiger gegenüber dem Staat.

    Kirche schrumpft, allerdings geistlich gesund. "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." "Das Heilige den Heiligen!"

    Kirche betet flehentlicher um ihre Erhaltung. Und erlebt Gebetserhörung.

    Kirche spürt wieder, wer ihr HERR ist, von dem ALLEINE sie abhängig ist: Christus.

    Weitere Maßnahme:

    Abschaffung der Finanzierung des kirchlichen Religionsunterrichts in den Schulen aus dem Staatsbudget:

    Vorteile:

    Keine GUTMENSCHEN-Ideologisierung der Schüler mehr (Kreisky war mit folgender Begründung gegen die Abschaffung unseres aktuellen Systems: "Wo sollen die Kinder sonst über Entwicklungshilfe lernen?")

    Geistlich bildungsmäßig motivierter Glaubensunterricht in den christlichen Gemeinden = Mission für das Wachstum der Gemeinde

    Kein vom Steuerzahler finanzierter Dschihadunterricht der Mohammedaner mehr. Aktuell füttern wir die Zurüstung der Mhammedaner zum Dschihad gegen uns und unsern Staat.

    Wenn Sie weitere Vorteile von beidem sehen - bitt ergänzen Sie die Liste. Danke.

  27. Riese35
    26. Dezember 2016 12:27

    Die Kirche schaufelt sich mit den vielen "Funktionären", vor allem den Laienfunktionären, ihr eigenes Grab. Die moderne Kirche ist eine Funktionärskirche: ohne Funktion ist man nichts; man ist KommunionsspenderIn, PastoralassistentIn, PfarrgemeinderätIn (Pfarrsowjet), KirchenbandleiterIn und GottestdienstgestalterIn (mit Gitarre, Verstärker und Sprechprothese/Mikrophon), CaritaschefIn, ReligionslehrerIn, LektorIn, WortgottestdiensthalterIn, PredigerIn. Der Priester ist all derer Pfeifendeckel. So eine Kirche braucht viel Geld, um all diese gewerkschaftlich organisierten LaienInnen zu bezahlen.

    Dieser ganze Spuk hätte ein jähes und reinigendes Ende, wenn das Geld, um diese zu bezahlen, wegfiele. Dann müßte sich die Kirche wieder mehr auf ihre Kernaufgabe besinnen.

  28. schreyvogel
    26. Dezember 2016 12:19

    Ich glaube, das eigentliche Problem der christlichen Kirchen ist nicht die Kirchensteuer oder die Ver- oder Entweltlichung, auch nicht der Zölibat oder die Frauenordination oder die Wiederverheiratung Geschiedener oder die Akzeptanz der Homosexualität usw.

    Das eigentliche Problem ist vielmehr, dass den heutigen Menschen die christliche Heilslehre nicht mehr verständlich zu machen ist: Wieso wurden wir durch den Sündenfall von Adam und Eva so tief in eine Erbsünde verstrickt ist, und wieso musste der allmächtige Gott seinen Sohn auf diesen Planeten schicken, Mensch werden und qualvoll hinrichten lassen, um seine Geschöpfe von dieser Erbsünde wieder zu erlösen und damit Zugang zur ewigen Seligkeit zu verschaffen? Das kapiert doch wirklich keiner!

    Der ungeheure Zulauf zum Christentum im römischen Reich erklärt sich aus der überaus positiven Botschaft , die es damals den Menschen vermittelte: Waren sie bislang recht- und besitzlos, vielfach Sklaven, so erfuhren sie plötzlich, dass sie nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, eine unsterbliche Seele besaßen, vor Gott alle gleich waren, Anspruch auf und Pflicht zu Nächstenliebe haben und vor allem die Möglichkeit haben, nach dem Tode zur rechten Hand Gottes zu weilen.

    Diese Botschaft ist heute total verflacht: Die sozialen Verhältnisse haben sich grundlegend gewandelt, und die stürmische Entwicklung der Naturwissenschaften lässt keinen Glauben an Wunder mehr zu. Wie soll man etwa jemandem erklären, dass ein Teil Gottes Mensch geworden ist, dass seine Mutter ohne den Makel der Erbsünde empfangen oder dass sie leibhaftig in den Himmel aufgenommen worden ist? Aber auch der Glaube an eine unsterbliche Seele ist naturwissenschaftlich nicht zu belegen.

    Ich meine, die Kirche braucht eine neue Botschaft, weg von der Erlösung und hin zur Unsterblichkeit der Seele. Aber dazu muss ihr Gott einen neuen Felsen schicken, Apostel, Prophet und Kirchenlehrer in einem. Ein solcher ist aber weit und breit nicht auszumachen. Derzeit hat die Kirche bei den Menschen keinen archimedischen Punkt, auf dem sie die Welt aus den Angeln heben könnte.

    Die Kirchensteuer ist da vergleichsweise ein Miniproblem.

    • Riese35
      26. Dezember 2016 12:34

      Nein, den Menschen kann/könnte auch heute die christliche Heilslehre verständlich gemacht werden. Dazu bräuchte es nur Priester, die sich dieser ihrer Kernaufgabe besinnen, und Bischöfe, die ihnen den Rücken stärken. Die Lehren des Christentums sind heute aktueller denn je. Sie gehören nur vermittelt. Wo das geschieht, ist das Christentum auch stark.

      Nicht funktioniert das in der heute leider weit verbreiteten LaiInnenfunktionärInnenkirche, wo die Priester reine Administratoren sind und die LaiInnen das Lehramt gekapert haben.

    • Undine
      26. Dezember 2016 13:36

      @schreyvogel

      Beim Lesen dieses Satzes

      ".....dass seine Mutter ohne den Makel der Erbsünde empfangen ....worden ist"

      .....erinnerte ich mich, daß wir in der Schule (Klosterschule) mit großer Hingabe ein wunderbares Lied gesungen haben, dessen knapper Text dreimal hintereinander gesungen wurde, beginnend jeweils mit dem letzten Ton, also aufsteigend:

      TOTA PULCHRA ES, MARIA, ET MACULA ORIGINALIS NON EST IN TE.

      Leider weiß ich nicht, von wem und aus welcher Zeit die ergreifend schöne Melodie stammt. Und für mich erhöht der lateinische Text das Feierliche und Gewaltige dieser Worte noch.

    • Ausgebeuteter
      26. Dezember 2016 13:40

      Riese35:
      Ich werde nie einen Israelbesuch vor vielen Jahren vergessen. Am ersten Tag haben sich alle Reiseteilnehmer im Hotel gegenseitig vorgestellt. Ein Teilnehmer sagte:
      Ich bin seit 35 Jahren katholischer Priester und seit 10 (!) Jahren gläubigiger Christ.

  29. Undine
    26. Dezember 2016 12:07

    Viele Kirchenmänner vergessen ihre Pflicht und frönen ungeniert dem linken Zeitgeist---jüngstes Beispiel sind die LÜGEN des Eisenstädter Bischofs!

    In einer sich so rasend schnell verändernden Welt ist es mMn für (gläubige) Menschen besonders wichtig, daß es etwas gibt, was BESTAND hat, was nicht beliebig austauschbar ist, das nicht jede Mode, jede ZEITGEISTIGE STRÖMUNG mitmacht.

    Die Kirche gibt so vielen Menschen Halt---darum könnten diese von Menschen, die keiner Kirche (mehr) angehören, fast beneidet werden, weil erstere sich "in Gottes Hand" geborgen fühlen, letztere sich selber überlassen und für sich selber verantwortlich, dafür aber freier sind. Diese Freiheit wird allerdings vom eigenen Gewissen---dank christlicher Prägung, was ich aber als Positivum empfinde---auch eingeschränkt.

    Vor Bischöfen, die der gerade herrschenden politischen Strömung---in diesem Fall der linken/linksextremen---das Wort reden, müßte man eigentlich warnen, denn DAS ist sicherlich nicht die Aufgabe der christlichen Kirchen! "Trennung von Kirche und Staat" hat ihre triftigen Gründe!

    Umso unverständlicher ist es, wenn die Kirche für die MOHAMMEDANER geradezu WERBUNG macht! Merkt man denn in der Kirche nicht, daß beim Islam Staat und Kirche EINS sind, und dieser Sachverhalt sich äußerst ungünstig auf das Leben der Menschen auswirkt?

    Ob die christlichen Kirchen jemals wieder zu ihrer einstigen Stärke zurück finden werden, bezweifle ich bei der Überzahl an zeitgeistigen Klerikern. Der Zug dürfte bald abgefahren sein. Dann ist der Islamisierung Europas nichts mehr entgegenzusetzen.

    • Ausgebeuteter
      26. Dezember 2016 13:43

      Nach dem Merkel angesichts der Katastrophe in Berlin bezüglich ihrer Flüchtlingspolitik zaghaft kürzlich etwas "zurückruderte", hat am 24.12. Kardinal Schönborn gemeinsam mit dem evangelischen Bischof Büncker ähnliches getan. Aber alle genannten Personen sprechen nur von Korrektur und anderem blabla, um nicht ihr Gesicht zu verlieren.

    • Kyrios Doulos
      26. Dezember 2016 14:16

      @Undine:
      Danke für Ihren Beitrag und die wichtigen Hinweise.
      Eine Bitte um der dringend erforderlichen Klarheit der Argumentation:
      Im Zusammenhang mit dem unseligen ISlam schreiben Sie bitte nicht mehr von Unterscheidung von "Kirche" und Staat. Der Begriff Kirche sollte ganz allein der Gemeinschaft der Christen vorbehalten bleiben.
      Besser zu formulieren ist: Der ISlam kennt keine Unterscheidung von ISlam und Staat, allgemeiner ausgedrückt: von "Religion" und Staat.

  30. Undine
    26. Dezember 2016 11:21

    @Politicus1 fragt weiter unten:

    "Sollte hier Tante Angelas Aufruf zum vermehrten Singen christlicher Weihnachtslieder Wirkung gezeigt haben, dann freut es mich!"

    Ich glaube weniger, daß Tante Angelas Aufruf dies bewirkt hat, sondern daß ganz allgemein allmählich ein Bedürfnis im Volk am Wachsen begriffen ist, dem uns erdrückenden Voranschreiten der Islamisierung Europas ein Gegengewicht zu schaffen, d. h., JETZT ERST RECHT Weihnachten als hohes christliches Fest oder auch "nur" als wunderschöne, unbedingt erhaltenswerte Tradition zu begehen.

    @Politicus1 fragt mit gutem Recht weiter: "In welchem Priesterseminar hat er gelernt, dass Jesus als Flüchtlingskind geboren wurde?"

    Es ist unfaßbar, daß ein BISCHOF mit solch faustdicken LÜGEN von der Kanzel LINKE POLITIK betreibt, den LINKEN ZEITGEIST ungeprüft übernimmt und unters Volk bringt.

    Der Eisenstädter Bischof MISSBRAUCHT auf nicht zu überbietende niederträchtigste Weise die WEIHNACHTSBOTSCHAFT! Wem zeigt er sich mit seinem schäbigen Verhalten willfährig? Was verspricht er sich von diesen Lügen? Wem ist er verpflichtet? Wie's scheint, nicht seinem Gott! Dem wird er einmal, so ist zu hoffen, Rechenschaft ablegen müssen!

    Jesus war KEIN FLÜCHTLINGSKIND (VdB übrigens auch nicht!), denn die Hl. Familie war nicht auf der Flucht, sondern, wie alle anderen Leute zu diesem Zeitpunkt auch, einfach dem Aufruf zur Volkszählung gefolgt.

    Daraus eine rührselige LÜGE zugunsten der vorwiegend moslemischen Invasoren und sonstigen ausländischen schatzsuchenden Glücksrittern zurechtzubasteln ist schon ein starkes Stück! Wenn diese LÜGEN von einem Kirchenmann, einem BISCHOF noch dazu, kommen, dann ist das verachtenswert und verwerflich zur höchsten Potenz!

    Da trifft und verbindet sich jesuitische und marxistische Dialektik!

    • Riese35
      26. Dezember 2016 12:45

      ********************************!

      Eine sich ihrer ureigensten Aufgaben entledigt habende und auf die Welt ausgerichtete Kirche. Ist ja bekannt und wundert einen nicht mehr. Jede Minute, sich mit so einer "Kirche" zu beschäftigen, ist verlorene Zeit. Ich verstehe unter Kirche etwas anderes. Man braucht nur schauen, welche Konstanten es über die Jahrhunderte gegeben hat. Dann hat man einen viel besseren Blick auf das, was Kirche ausmacht.

    • glockenblumen
      26. Dezember 2016 15:09

      Jetzt, da die größte Christenverfolgung aller Zeiten im Gange ist, weiß ein Bischof tatsächlich nichts Besseres als ausgerechnet zu Weihnachten linkspolitisch von der Kanzel zu predigen?
      Welch verachtenswerte Niedertracht!

    • Cotopaxi
      26. Dezember 2016 16:09

      Mit dem Boot in der Kirche ist der Burgenländer seinen Amtskollegen ohnedies hinten nach. Diese Idee hatten die Kölner schon im letzten Jahr, und man sah ja, wie es ihnen durch die Heiden gedankt wurde.

    • differenzierte Sicht
      26. Dezember 2016 19:03

      Ich hab dem Burgenländer zugehört: Er sprach von der Flucht aus Bethlehem, weil Herodes dem Kind nach dem Leben trachtete. Daher ein wirkliches Flüchtlingskind, anders als unser leider bald Präsident! In diesem Punkt hat er recht. Mit seinen Ratschlägen für eine andere (linke) Wirtschaftspolitik und seinem Wunsch nach (wieder) völlig offenen Grenzen würde er das weltweite Elend verursachen.

    • Specht
      26. Dezember 2016 23:31

      Die Flucht ging nach Ägypten um dem Kindermord von König Herodes zu entkommen, ein Engel befahl es Josef. Als die Gefahr vorüber war forderte der Engel Josef erneut auf zurück zu kehren. Also keine Wanderwege durch etliche Reiche um auszuwandern.

    • Undine
      27. Dezember 2016 16:03

      @Specht

      Und die Hl. Familie lag den Ägyptern nicht lange auf der Tasche, sondern kehrte bei erstbester Möglichkeit wieder zurück in die alte Heimat!

      DAS ERWARTE ICH mir auch von den AKTUELLEN "FLÜCHTLINGEN"!

    • differenzierte Sicht
      27. Dezember 2016 22:17

      @Undine, also doch ein Flüchtlingskind, das jedoch wieder zurück in seine Heimat durfte (wollte), als nicht mehr mit dem sicheren Tod bedroht. Mehr wollte ich nicht feststellen. Sie ziehen auch für die gegenwärtigen echten Flüchtlinge in Europa die richtigen Schlüsse: Bitte zurück, wenn die Gefahr gebannt. Und gut, dass die Familie bis dahin Schutz in Ägypten erhielt.: Ich halte den Auftritt des Burgenländers trotzdem für unangebracht s.o.

    • Undine
      27. Dezember 2016 22:30

      @differenzierte Sicht

      Aber zur Zeit der "Herbergsuche" in Bethlehem waren Josef und Maria definitiv KEINE FLÜCHTLINGE! Somit war Jesus auch in Bethlehem KEIN Flüchtlingskind---er war NICHT als FLÜCHTLINGSKIND GEBOREN, das meinte zurecht @Politicus1, DARUM ging es!

  31. franz-josef
    • Undine
      26. Dezember 2016 12:20

      @franz-josef

      **************************!

      1000 Dank für den Link! Das ist das Ermutigendste, was ich seit langem gesehen und gehört habe und außerdem sehr gut gemacht!

    • franz-josef
      26. Dezember 2016 16:19

      Undine - danke für die Rückmeldung. Ich empfand ebenso und wollte meine Freude teilen.
      (Das OT hab´ ich vergessen zu vermerken)

  32. Josef Maierhofer
    26. Dezember 2016 10:39

    In der Christmette waren wieder viele Menschen, die Gestaltung war wieder sehr menschlich und ansprechend, die Kinder haben es gestaltet. Es war eine Geburtsfeier, was ja Weihnachten darstellt.

    Lautsprecheranlagen, automatische Liedernummernanzeige, geheizte Bänke, etc., dem stand eine Kollekte gegenüber, bei der nichts klingelte, es fanden sich im Korb nur Banknoten, das obwohl die Menschen immer ärmer werden bei uns.

    Dann die abgestimmten Predigten: mehr Flüchtlingshilfe, mehr Offenheit gegenüber Andersgläubigen, etc.

    Was uns aber abhanden gekommen ist, ist das Feuer der Liebe, ausgelöscht von 'Toleranz', Perfektionismus, Organisation, Manipulation, etc.

    Jesus war kein Reicher, auch seine Urkirche war nicht reich, verfolgt ist sie, seine Kirche, heute noch schlimmer als damals, aber, wie richtig geschrieben, wer nur von Liebe faselt und dabei an sich denkt, an sein Geld, der ist da offenbar weit weg vom Feuer der Liebe.

    Ich habe sehr oft meinen Studenten gesagt, was Sie für sich tun, ist wertlos, was Sie für andere tun, hat Wert.

    Selbst mache ich das natürlich auch.

    Also das Gift der Institutionalisierung hat auch die Kirche befallen, wo mit sie nicht mehr beim Menschen ist, genauso, wie die Politik. Erneuerung, Liebe, Bereitschaft, Umkehr, etc., das wären einige Vokabel für eine Besserung.

  33. Pennpatrik
    26. Dezember 2016 10:33

    Die Kirchensteuer wurde auch als Ersatz für gestohlenes und geraubtes Kitchengut eingeführt.
    Das müssen dann die staatlichen Räuber natürlich zurückgeben.

  34. socrates
    26. Dezember 2016 09:44

    Der Kirchenbeitrag und die Mediengebühr gehören auf freiwillig umgestellt.

  35. Abaelaard
    26. Dezember 2016 09:17

    In Spanien werden die Sakralbauten meines Wissens nach von Bruderschaften erhalten, der Dom von Sevilla gehört der Bruderschaft und der Kardinal muß vor jeder Messe den Obersten der Bruderschaft um Erlaubnis fragen die Messe lesen zu dürfen.
    Die Entweltlichung die Benedikt angesprochen hat scheint mir die einzige Rettung zu sein , diese ist auch eine späte Erkenntnis des Konzilarchitekten der spät aber doch erkannt hat daß damit der Höllenschlund weit aufgerissen wurde . Mein Reich ist nicht von dieser Welt steht im NT. Gottes Reich sind die wahrhaft Gläubigen und sicher nicht die davon weit entfernten Apparatsträger ob weltlich oder geistlich was sich insbesondere im deutschsprachigen Episkopat deutlich zeigt. Bei einem Gespräch mit unserer Pfarrsekretärin zeigte sich daß diese vom Glauben eine Ahnung hat wie eine Kuh von Algebra.

    • Undine
      26. Dezember 2016 17:55

      @Abaelaard

      Papst Benedikt XVI werden wir---nicht nur die Mitglieder der röm.- kath. Kirche!-- noch SEHR NACHTRAUERN! Er wird in die Geschichte eingehen als der letzte rechtmäßige Papst. Sein Nachfolger ist eine unglaubliche Enttäuschung; den Applaus bekommt er nur von linker Seite---das sollte zu denken geben.

  36. Politicus1
    26. Dezember 2016 09:15

    Zum heutigen Tagebuchkommentar, aber auch zu den schon geäußerten Meinungen der Tagebuchcommune ein paar Anmerkungen.
    Meine positivste zuerst:
    Habe nur ich den Eindruck gewonnen, dass heuer das christliche Element in den vorweihnachtlichen TV-Sendungen viel stärker präsent war, als in den letzten Jahren?
    Im nö. Lokalnachrichtenfernsehen wurde z.B. jeden Abend ein Chor in in einer Kirche mit einem christlichen Weihnachtslied gezeigt. Auch in den deutschen TV-Sendern hätte man als Atheist oder Islamist kaum an Kirchen, christlichen Gesängen, Adventkränzen etc. vorbei können.
    Sollte hier Tante Angelas Aufruf zum vermehrten Singen christlicher Weihnachtslieder Wirkung gezeigt haben, dann freut es mich!

    Die 'Kirchensteuer' in Österreich ist sehr komplex. Mit diesen Beiträgen werden nicht nur die Messgewänder der Bischöfe finanziert. Ein Gutteil kommt auch r.k. Organisationen zugute. Leider auch der Caritas Ges.m.b.H. Dr. Landaus. (Das kann aber durch eine simple Formularverfügung des Zahlers verhindert werden).
    Vor allem aber werden die Beiträge umverteilt - von 'reichen' Pfarren hin zu armen. Viele Pfarren könnten sonst nicht existieren. Und schon gar nicht mit freiwilligen Spenden. Wenn ich meiner Pfarre freiwillig einen Beitrag leiste, dann will ich, dass dieses Geld auch in meiner Pfarre bleibt.
    Aus eigener pfarrlicher Erfahrung weiß ich, dass der Kirchenbeitrag fast nie der wahre Auslöser für einen Kirchenaustritt ist. Er ist lediglich der gegenüber der Familie und Freunden vertretbare 'Wutgrund' für en Austritt. Mir wurde kein Fall bekannt, wo regelmäßig zur Sonntagsmesse gehende Gläubige spontan wegen der Beitragsvorschreibung aus der Kirche austreten.

    Nachdenklich machte mich am Hl. Abend hingegen schon der Unterschied zwischen der päpstlichen Christmette im Petersdom und des evangelischen Weihnachtsgottesdienstes in der Schlosskirche zu Wittenberg.
    Imperialer Prunk mit personalem Prunk dutzender Kardinäle, vieler Bischöfe und anderer Würdenträger des männlichen Gechlechts im Vatikan.
    In Wittenberg ein schlichter 'normaler' Gottesdienst' mit einer von der Kanzel sehr gut predigenden Pfarrerin ...

    Noch mehr nachdenklich machte mich das fundamentale Nichtwissen des Eisenstädter Bischofs. In welchem Priesterseminar hat er gelernt, dass Jesus als Flüchtlingskind geboren wurde? Seine Eltern kamen zur Volkszählung nach Betlehem (und selbst dieser Ort ist bekanntlich nicht unumstritten) in der Absicht nch Erfüllung dieser Pflicht wieder nach Nazareth zurückzukehren. Die Flucht nach Ägypten ergab sich erst nach der Geburt Jesu.

    • Undine
      26. Dezember 2016 11:23

      @Politicus1

      *******************!
      Meine Antwort habe ich wegen der Länge als Kommentar gepostet, weil mir das Stückeln unangenehm gewesen wäre!

  37. Abaelaard
    26. Dezember 2016 08:53

    Wie recht sie haben !!

  38. Bob
    26. Dezember 2016 08:13

    In den orthodoxen Kirchen gibt es keine Kirchensteuer. Sie leben vom Kerzenverkauf und freiwilligen Spenden. Auch muß der Priester sich und seine Familie erhalten. In Rumänien werden aus Spenden neue Kirchen gebaut. Oft in einer Ortschaft eine Katholische, eine Orthodoxe und eine Evangelische, und die ganze Pfarrgemeinde baut mit.

  39. John
    26. Dezember 2016 08:01

    Wer gegen den Kirchenbeitrag anschreibt, will wohl der Kirche schaden, so die landläufige Meinung, auch wenn er vorgibt, damit das Wohl der Kirche im Blick zu haben. A.U. macht sich dieses "Vergehens" hier schuldig, aber ich stimme ihm dabei vollinhaltlich zu. Subsidiarität heißt das Prinzip, das die volle finanzielle Verantwortung bei der einzelnen Gemeinde fordert, wie dies ja z.B. In der Schweiz verwirklicht ist. Es ist dies ja auch das zentrale Prinzip der katholischen Soziallehre, die wohl auch für die Kirche selbst gelten muss.

    Das heißt dann aber auch, dass Pfarren mit hoher Zustimmung und demzufolge auch vielen Mitgliedern, deutlich besser dastehen werden, als solche, denen die Menschen buchstäblich davonlaufen, auch wenn sie in der Pfarre wohnen bleiben. Plötzlich würde auf diese Weise über den einzelnen Pfarrer, über die Pfarre "abgestimmt". Wäre so ja nebenbei auch äußerst demokratisch, würde aber denen besonders weh tun, die die Nöte und Wünsche der Menschen aus den Augen verloren haben. Dass diese derzeit viel zu oft zur ultima ratio, nämlich den Austritt führen ist sehr zu bedauern und daran ist das System schuld. Heißt, diejenigen, die dieses System so am Leben halten! In der Argumentation der Pfarrzusammenlegungen wurde ja ohnehin immer wieder die Mobilität der Menschenn heutzutage bemüht. Was also spricht dagegen, diese Mobilität aktiv zu nutzen und so einen gesunden Wettbewerb unter den Gemeinden herzustellen. Leicht wäre ein solcher Umstieg natürlich nicht, aber es gibt viele gute Beispiele in anderen Ländern, von denen man dabei lernen könnte - und was für ein Zeichen!

    Der Heilige Franziskus von Assisi wäre damit wohl sehr einberstanden, wie auch mit der Entlastung der Kirche vom Ballast ihres ungeheuren Vermögens. "Was du hast, das hat dicht!" lautet die unentrinnbare Formel und diese gilt nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern auch für Institutionen und Organisationen.

    Den Blick auf Jesus sich nicht durch Besitz und Macht verbauen zu lassen, das wäre wohl ein fast schon prophetisches Zeichen. Und es würde sich zeigen, was noch lebendig ist bzw. was nur mehr künstlich beatmet wird.

    Ja, der Mammon ist schon eine Verlockung, auch in den Kirchen!

    Darum: Amen zu diesem Artikel und "vergelts Gott" für diese (fast schon) Predigt!

  40. Cotopaxi
    26. Dezember 2016 07:40

    Es zeigt sich, dass das Geld der Christen in Waffen und Kampfbombern besser investiert ist, als in die Kirchensteuer. Will die Christenheit überleben, muss sie lernen, zu kämpfen.

    Die frohe Weihnachtsbotschaft kam diesmal aus Aleppo, das dank militärischem Einsatz aus den blutigen Händen der heidnischen Mordbrenner befreit wurde:

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/25/christen-in-aleppo-feiern-weihnachten-und-befreiung-vom-terror/

    • Riese35
      26. Dezember 2016 12:13

      Danke für den Link. Wenn ich mich mit der (katholischen) Kirche verbunden fühle, dann mit diesen Glaubensbrüdern im Orient. Das Verhalten der Führung "des Westens", egal ob weltlich oder geistlich, ist ein Skandal.

      Ganz neu ist das aber auch nicht. Schon der Hl. Bischof Basilius der Große von Caesarea, wo erst kürzlich ein grauenhafter Anschlag verübt worden ist, hat sich über das Verhalten des Westens beklagt und ihm Unverständnis vorgeworfen, und zwar im Kampf gegen den Arianismus, als auch ein Großteil der Geistlichkeit abgefallen war. Den Hl. Bischof Athanasius von Alexandria hat man damals sogar exkommuniziert und verbannt.

      Wir müssen also den Glauben hochhalten und Hoffnung haben.

  41. Igo
    26. Dezember 2016 07:15

    Weihnachtsgottesdienst in Eisenstadt..bloss die Predigt..angeschaut, im ORF2, das auch auf ARD live ausgetragen wurde: ich könnte jetzt viel schreiben..aber in einem Wort kann es zusammengefasst werden..Katastrophe! Der letzte Faden, der mich mit der kath. Kirche noch verbunden hat ist jetzt auch gerissen.

    • simplicissimus
      26. Dezember 2016 07:59

      Was wurde denn da gepredigt?

    • caruso
      26. Dezember 2016 09:22

      @simplicissimus:
      Für den Gottesdienst unter dem Motto "Jesus, der Retter ist da" hat ein Künstler eine Krippe in Form eines Flüchtlingsbootes gestaltet.

      Die vom Künstler ********* gestaltete Weihnachts-Krippe in Bootsform drücke symbolisch die Rettung von Flüchtlingen und Vertriebenen aus, teilte die Diözese Eisenstadt mit. Das Motto des Gottesdienstes erhalte dadurch "zugleich ein hochaktuelles Gesicht, eine Botschaft der Mitmenschlichkeit, der Barmherzigkeit, der Ermutigung und des Appells zur Martinstat", so die Verantwortlichen.

      Wird so unverblümt und wie selbstverständlich auf kathpress (http://tinyurl.com/hby76hc ) berichtet.

      Himmelsbotschaft und Bodenpersonal sind 2 Paar Schuhe.

    • simplicissimus
      26. Dezember 2016 09:35

      Danke Caruso.
      Vielleicht glaubt die Kirche, die muslimischen "Fluechtlinge" werden dann einmal Kirchensteuer zahlen?

      Aber an Schoenborns Schwenk sieht man ja, mit welchen Geistesriesen wir es hier zu tun haben.

    • Riese35
      26. Dezember 2016 11:51

      Nein, lassen Sie den Faden mit der kath. Kirche nicht reißen. Diese Gestalten, die hier heute in der Provinz Funktionen innehaben, sind nicht repräsentativ. Das ist eine Zeiterscheinung, die, bedenkt man die 2000-jährige Kirchengeschichte, eine Randerscheinung ist. Es hat auch das Große Abendländische Schisma gegeben, das 39 Jahre gedauert hat. Schauen Sie auf die Apostel, die Kirchenväter, das Lehramt über die Jahrhunderte hinweg. Dort ist die kath. Kirche. Dort liegt unsere Orientierung. Nicht in Kirchenführern, die sich ganz der Welt verschrieben haben.

    • Kyrios Doulos
      26. Dezember 2016 12:43

      Wenn sich christliche Predigt nicht mehr unterscheidet von Reden von LinkINNEN aller Art, wozu dann in die Kirche gehen?
      Wie sich die Amtskrichen im Dritten Reich vollkommen an die NS-Ideologie angepaßt haben, tun sie es heute unter der der Herrschaft des GUTMENSCHEN und Jesus Christus wird herunternivelliert zu nichts anderem als einem Prototypen des GUTMENSCHEN.
      Damit kann sich sogar der Kalif identifizieren. Solange nicht vom Sohn Gottes, dem Erlöser und Richter ("von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten") die Rede ist, ist alles eins. Das ist ein Symptom des antichristlichen Reiches (Offb.13).

    • differenzierte Sicht
      26. Dezember 2016 17:21

      Dass sich Christus der Ärmsten und Schwächsten angenommen hat, wird aber nicht bestritten?? Und das "Nadelöhr ...", "was ihr den geringsten meiner Brüder..." und andere unangenehme Aussagen, wie über den barmherzigen Samariter (kein geistl. Würdenträger)... ist hoffentlich auch in Erinnerung. Das darf auch zu Weihnachten nicht ganz verdrängt werden, sonst brauchen wir "dem lieben Jesuskindlein" nicht zu huldigen!!

    • Igo
    • differenzierte Sicht
      26. Dezember 2016 18:37

      Hab mir seine Predigt jetzt angesehe/angehört. Ein sehr aufrüttelnder, Appell an die (christliche) Nächstenliebe, an unsere Hilfsbereitschaft nicht nur an Christen. Leider zu dick aufgetragen und leider schrecklich naiv, weil seine Lösung des Problems das Ende auch der Länder bedeutet, die noch nicht im Elend leben und im islamisch motivierten Krieg untergegangen sind. Und helfen können wir nur so lange, als unser - von ihm angeprangertes - Wirtschaftssystem den Wohlstand ermöglicht, um denen zu helfen, die aus dem Elend zu uns kommen.
      Trotzdem, kein Grund, aus der Kirche auszutreten, höchstens in ihr aufzutreten und über seinen Appell nachzudenken.





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