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Zwei abenteuerliche Personalentscheidungen

Vom Nobelpreis bis zum ORF regiert offensichtlich endgültig die gleiche abgrundtiefe Dummheit. Zwei sehr unterschiedliche Personalentscheidungen fast zur gleichen Stunde sind sich nämlich in ihrer Absurdität gleich.

Das Nobelpreiskomitee hat dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos den Friedensnobelpreis verliehen. Das wäre vielleicht berechtigt gewesen, wenn der von Santos verhandelte Friede in dem seit vielen Jahrzehnten von der linksradikalen FARC-Guerilla geplagten (aber dennoch zum Unterschied vom sozialistischen Nachbarn Venezuela erstaunlich florierenden) Land wirklich zustandegekommen wäre. Aber das ist er eben nicht.

Die Bevölkerung des Landes hat, wenn auch knapp, Nein zum ausgehandelten Friedensvertrag gesagt. Mit gut nachvollziehbaren Gründen (unabhängig davon, ob man selbst diese teilen mag): Die Kolumbianer wollen es nicht akzeptieren, dass durch den von Kuba vermittelten Friedensvertrag nicht nur sämtliche FARC-Verbrechen pardoniert, sondern die Guerilleros sogar noch politisch belohnt worden wären.

Das hätte es einem Nobelpreiskomitee bei klarem Verstand unmöglich machen müssen, dem für diesen Vertrag hauptverantwortlichen Staatspräsidenten (jetzt schon) den Nobelpreis zu verleihen. Aber wieder einmal ist man dort in den schlimmen Fehler verfallen, statt Friedenswerke zu belohnen, in einen laufenden Prozess mit nicht absehbarem Ausgang hinein zu intervenieren.

Das ist den Nobelpreisern nicht zum ersten Mal passiert. Man erinnere sich nur an die Auszeichnung für Barack Obama in dessen erstem(!) Jahr. Einziger Grund: Obama hatte damals viele schöne Reden und gut klingende Ankündigungen von sich gegeben, jedoch keine einzige davon realisiert. Und heute, beim Abgang Obamas, stehen wir ja vor den blutigen Trümmern insbesondere der Nahostpolitik des Nobelpreisträgers, die zu einer schlimmen und menschenvernichtenden Ausdehnung des Krieges auf Syrien und Libyen geführt hat.

Noch absurder, wenn auch fünf Stufen unbedeutender ist die Personalentscheidung des ORF, Claudia Reiterer zur Moderatorin der einzigen Talksendung des ORF zu machen. Denn die Dame ist Ehefrau des Wahlkampfmanagers des grünen Präsidentschaftskandidaten Van der Bellen, Lothar Lockl! Dieser hatte auch davor eine langjährige grüne Karriere hinter sich.

Nach den schweren Einseitigkeiten schon der Vorgängerin, der jetzt zum dritten Programm abwandernden Ingrid Thurnher, gerade auch im Präsidentschaftswahlkampf zugunsten der Grünen kann das nur noch als bewusste Provokation gesehen werden. So etwas würde wohl in keinem einzigen anderen öffentlich-rechtlichen Sender der Welt passieren.

Das zeigt: Jetzt ist Wrabetz&Co schon alles wurscht. Sie haben den ORF in einen rein linken Propagandasender verwandelt, bei dem die einzige erlaubte Pluralität jene zwischen Rot und Grün ist (was inhaltlich eine 99-prozentige Identität bedeutet, wie spätestens die SPÖ-Wahlkampfunterstützung für den grünen Kandidaten gezeigt hat). Und sie versuchen nicht einmal mehr, das zu bemänteln.

Wenn Schwarz und Blau noch irgendeinen Mumm in den Knochen haben, dann dürften sie jetzt keine Sekunde lang mit der Ankündigung zögern, nach den nächsten Wahlen die Zwangsgebühren für diesen ORF abzuschaffen. Denn im ORF kann man die versammelten Linken nur noch ihrem eigenen Saft überlassen, aber ohne Fremdfinanzierung.

Dort ist wirklich nichts mehr sanierbar. Auch wenn die FPÖ im ORF jetzt wieder einen der Ihrigen mit faulen Kompromissen versorgt hat; auch wenn die ÖVP primär dafür zu kämpfen scheint, dass auch wieder ein Schwarzer im ORF irgendetwas wird, etwa der Verantwortliche für die ORF-internen Sparprogramme. Mit diesem Vorgehen haben beide Parteien massiv an Glaubwürdigkeit eingebüßt, was sie umso dringender jetzt ausbügeln müssten.

Mit der Ankündigung einer Abschaffung der Gebühren hätten Blau und Schwarz im übrigen auch eine sehr attraktive Wahlkampf-Forderung gefunden. Und für die Allermeisten, die – noch – ORF schauen, ist die einseitige Hetze gegen die beiden bürgerlichen Parteien sowieso nur noch langweilige Routine. Der kann seinen Hass auf alles, was nicht links ist, gar nicht mehr steigern. Es kann also nicht mehr schlimmer werden.

PS: Die Übernahme durch Thurnher bedeutet auch für ORF III die große Wahrscheinlichkeit eines Qualitätsverlustes. Dabei war ORF III fast der einzige Lichtblick in der gesamten ORF-Entwicklung unter Wrabetz. Die Dame hat jedenfalls bisher nur moderiert (die ZiB2 ganz gut, bei den Talk-Sendungen immer katastrophal), jedoch noch nie etwas geleitet. Aber – aus welchen Gründen immer – darf ausgerechnet sie nur nach oben fallen, sodass sie nun Chefin eines ganzen Programms wird.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 16:17

    Ich bin auch für die Abschaffung der GIS und der Zwangsgebühren.
    Übrigens auch die für die Kammern. Und statt der Pflichtversicherung gehört die Pflichtversicherung her.

    Diese ganzen Zwnagsbeglückungen führten nur zu Arroganz, zu katastrophaler Gesinnung den Kunden / Mitgliedern / Versicherten gegenüber, zu unverschämt teuren Pfründesystemen (siehe Gehälter und vor allem Pensionsprivilegien überall dort).

    In bezug auf ORF: Wenn schon Zwangsgebühren, dann müßte der ORF zumindest dazu gezwungen werden, jedweden life oder per streaming abrufbaren Content ausschließlich jenen zugänglich zu machen, die eben zahlen und ORF sehen / hören wollen. Dann wäre die Argumentation, die PC und mobile devices wären auch TVs und Radios, endgültig obsolet.

    Ich will keinen Rotfunk.
    Ich will keinen Rotfunk zahlen.
    Ich will keinen Rotfunk zahlen müssen.

    Österreich ist keine wahre Demokratie. Es nennt sich nur eine. Es ist eine bevormundende Diktatur, illiberal, arrogant, zynisch. Leider.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 16:35

    Der ORF ist eine einzige Gehirnwaschmaschine.
    Getürkte Nachrichten, manipulierte Informationen und plumpe Meinungsmache sind sein spezielles Markenzeichen. Und dies zwangsfinanziert - ein wahres Schreckensszenario ist Wirklichkeit geworden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 18:50

    Zum Nobelpreis: Wäre Obama kein Neger, hätte er ihn nie bekommen.
    Zum ORF: fällt mir nichts mehr ein, beim besten Willen nicht. Außer abmelden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 15:49

    Abenteuerlich sind die Entscheidungen der Linken und gefährlich.

    Vielleicht gelingt es doch irgendwie, diese Sippe zumindest von der gesetzgebenden Macht zu verdrängen.

    Vielleicht gibt es ein Umdenken, medial sicher nicht so schnell, aber bei den Menschen, die darunter leiden müssen.

    Immerhin geht es um unsere eventuell noch mögliche Zukunft.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2016 00:51

    Empfehlung für die Wenigen, die diese Seite noch nicht kennen:
    orf-watch.at

    Jeder noch normal denkende Mensch, muss mit allen Mitteln gegen diese größte Orgel des Landes - die nur noch links/grün spielt - protestieren, agitieren, opponieren, ankämpfen. Bis er weg ist, oder sich am Markt ohne Zwangsgebühren behaupten muss.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 19:13

    Wer erinnert sich noch an die Schnapsidee des Jahres:

    "Europäische Union erhält Friedensnobelpreis 2012"

    Und was macht die Trägerin des Friedens-Nobelpreises namens EU? Sie führt auf Befehl der USA unter dem Friedens-Nobelpreisträger OBAMA einen WIRTSCHAFTSKRIEG gegen RUSSLAND! Bravo! ;-(

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2016 17:28

    Herzlichen Dank dem Tagebuchautor, der sich wieder einmal als wichtiger Familienforscher erweist.
    Ach so, der Altprofessor ist ja ein Unabhängiger ... das beweist, wie unabhängig der ORF ist - oder sehe ich da was falsch?

    Für den ORF und seine Leitung gilt schon längst das Wort:
    'Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt's sich's gänzlich ungeniert!'

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2016 07:11

    So ein Friedensnobelpreis ist doch oft das Papier nicht Wert, auf dem er steht. Oder wie zum Henker kam 2009 die Marionette der größten Kriegstreibernation dieses Planeten zu so einem Preis?

    Als nächstes wird wohl die Merkel für 2016 so einen Preis erhalten. Letztes Jahr ist dieses Ansinnen noch etwas in den Hosenanzug gegangen.

    Ist dieses Komitee eigentlich noch zurechnungsfähig? Ach so ... das sind auch nur Marionetten.


alle Kommentare

  1. Knut (kein Partner)
    10. Oktober 2016 07:11

    So ein Friedensnobelpreis ist doch oft das Papier nicht Wert, auf dem er steht. Oder wie zum Henker kam 2009 die Marionette der größten Kriegstreibernation dieses Planeten zu so einem Preis?

    Als nächstes wird wohl die Merkel für 2016 so einen Preis erhalten. Letztes Jahr ist dieses Ansinnen noch etwas in den Hosenanzug gegangen.

    Ist dieses Komitee eigentlich noch zurechnungsfähig? Ach so ... das sind auch nur Marionetten.

  2. Torres (kein Partner)
    09. Oktober 2016 20:21

    Bemerkenswert auch, mit welcher Freude und Lobhudelei der berüchtigte Krone-Kolumnist Jeannée die Erhebung von Claudia Reiterer zur Diskussionsmoderatorin begrüßt. Da verschwinden wohl alle Zweifel über das Verhältnis des Blattes zur SPÖ.

  3. Segestes (kein Partner)
    09. Oktober 2016 20:20

    OT: In einem Blog wird Kritisch nachgefragt, warum sich Österreichs oberste Ephesos-Archäologin Sabine Ladstätter von Erdogans Islamisten papierln lassen:

    hiltibold.blogspot.com/2016/10/kontroverse-ephesos-forschung-ein.html

    Absolut lesenswert sind auch die Kommentare. Dort gibts erst richtig Beton für die österreichische Kriecherei.

    • KarlC (kein Partner)
      10. Oktober 2016 10:01

      Hat Österreich, seit dem Zerfall der Monarchie, jemals wieder echtes Rückgrat gezeigt?
      Ich denke, dieser Staat leidet heute noch an einem hoffnungslosen Minderwertigkeitskomplex, weshalb seine Führer und Eliten auch wieder unbedingt Teil von etwas größerem sein Wollen - der EU.

      Die österreichischen Archäologen sind Erdogans nützliche Idioten, wie es scheint.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      10. Oktober 2016 15:00

      Seit dem Zerfall der Monarchie? Die Babsburger haben sich konsequent die Russen zu Feinden gemacht, die sogar ihre morsche Monarchie vor den freiheitsliebenden Ungarn gerettet haben. Das Lavieren im 19. Jahrhundert war doch oberpeinlich.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    09. Oktober 2016 17:32

    die versammelten Linken nur noch ihrem eigenen Saft überlassen, aber ohne Fremdfinanzierung...

    Das ist der richtige und zugleich der einzige Weg. In Ungarn geht soeben 'die letzte regierungskritische' Zeitung unter. Wohlverdient, denn sie ist schlicht pleite. Den Weltverbesserungsquatsch und das Gouvernantentum finanziert das Publikum eben nicht.

    Weg mit den Förderungen. Der Begriff 'kontrapdroduktiv' erübrigt sich, denn eine kontraproduktive Förderung ist wie ein weisser Schimmel.

  5. NATO-Personalentscheidung (kein Partner)
    09. Oktober 2016 16:27

    Die Nord Atlantische Terror Organisation (NATO) plant seit Ende des 2. Weltkriegs die Fortsetzung der Operation Barbarossa. NS-General Adolf Heusinger übernahm (nach seiner Schlappe als Chefplaner von Stalingrad) von 1961 bis 1964 den Vorsitz des NATO-Militärausschusses in Washington, D.C.

  6. dssm
    08. Oktober 2016 10:44

    Da kann die FPÖ ja jetzt beweisen, daß sie nicht Teil des Machtkartells ist! Sollte die FPÖ hier jetzt keine klare Kante zeigen, so ist diese Partei unwählbar. Damit wäre aber die Demokratie in Österreich ad absurdum geführt. Sollte die FPÖ zumindest für die Abschaffung der Zwangsgebühr sein, oder besser für die Auflösung des ORF, dann ist diese Partei eine Alternative.

  7. Bob
    08. Oktober 2016 10:08

    Jetzt hat wahrscheinlich auch der Letzte begriffen das der ORF eine grünrote Hochburg ist. Ich würde auch jede Ausstrahlung auf Satelliten meiden, den wir sind ja nur mehr das Kabarett für die restliche Welt. Es ist zum fremdschämen.
    Eines steht fest: zu retten ist hier, genauso wie in der Politik und Verwaltung, nichts mehr. Die Posten sind von Linken und Gutmenschen fix besetzt.

  8. carambolage
    08. Oktober 2016 00:51

    Empfehlung für die Wenigen, die diese Seite noch nicht kennen:
    orf-watch.at

    Jeder noch normal denkende Mensch, muss mit allen Mitteln gegen diese größte Orgel des Landes - die nur noch links/grün spielt - protestieren, agitieren, opponieren, ankämpfen. Bis er weg ist, oder sich am Markt ohne Zwangsgebühren behaupten muss.

  9. mitzi
    08. Oktober 2016 00:19

    Kann nicht endlich jemand der Frau Reiterer
    einen Grundkurs in angenehmen Hochdeutsch verordnen? Sie redt so g`schert. Leider nicht in anständigem Dialekt.

  10. Brigitte Imb
  11. Ambra
    07. Oktober 2016 22:09

    Den Kommentaren bezüglich des ORF kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen.
    Was den Friedensnobelpreis betrifft, sehe ich die Situation allerdings völlig anders und ich gestehe, daß ich mich von Herzen freute als ich die Meldung hörte. Es ist dies eine Stärkung aller, die in Kolumbien Frieden wollen und somit auch eine Unterstützung des Präsidenten in den weiteren Verhandlungen. 50 Jahre Bürgerkrieg sollten genügen und die Chance, jetzt Frieden zu bekommen ist so groß wie nie zuvor. Immerhin haben beide Seiten nach dem negativen Votum sofort bekannt gegeben, daß sie weiter verhandeln wollen - umso wichtiger ist diese internationale Unterstützung. Ich kenne die lateinamerikanische Mentalität , vor allem die der Andenländer, sehr gut und bin überzeugt, daß die Entscheidung dieses Nobelpreises eine richtige war und die Friedensbemühungen sehr unterstützen wird.
    Immerhin hat dieser Präsident gezeigt, daß er den Frieden sucht und die Bemühungen dafür nicht aufgeben will.

  12. Brigitte Imb
    07. Oktober 2016 21:05

    Hiiiilfe!!!!!!

    Eine potentielle Personalentscheidung die nicht nur abenteuerlich, sondern auch fahrlässig und bedrohlich anmutet: Faymann könnte Nachfolger von Tusk werden.

    http://orf.at/#/stories/2361346/

    • Undine
      07. Oktober 2016 21:25

      Um Himmels Willen, wie peinlich! Zur Zeit lacht man sich im EU-Ausland dumm und krumm über den "unfähigen" wahlverschiebenden KLEBER bei den Wahlkuverts---und jetzt soll unser Faymännchen gar Tusk ablösen!?! Hat er wenigstens seit seiner etwas plötzlichen rüden Ablöse Zeit gefunden, seinen lückenhaften Lebenslauf zu ergänzen? In der Bananenrepublik Österreich konnte er noch den Mantel des Schweigens über seine lückenhafte Vita hüllen, aber als Kandidat für die EU-Ratspräsidentschaft wird man doch etwas neugieriger nachfragen.

    • Brigitte Imb
      07. Oktober 2016 22:46

      Ach was, falls das "Schönhaar" den Finanzeliten genehm ist, wird sein Lebenslauf für die Öffentlichkeit adaptiert werden. Derartiges macht sich gut für Manipulation und Erpressung.

    • Gandalf
      08. Oktober 2016 01:03

      Faymann als EU - Ratspräsident: Ein weiterer Mickymaus - Politiker in einem EU - Amt, ein weiterer Schritt Brüssels in Richtung Entenhausen. EU - Gegner und - Skeptiker werden sich freuen.

  13. teifl eini!
    07. Oktober 2016 19:50

    ORF? Was ist das schnell?

    Das einzige, was ich alle zwei Monate sehe, ist eine Abbuchung von etwas mehr als 50 Euro am Kontoauszug. Heißt der Sender nicht GIS?

    • franz-josef
      07. Oktober 2016 20:43

      ...ebenso.
      Wirkönnten einen Club gründen:Die Nieseher-aber-Pünktlichdafürzahler.

  14. Undine
    07. Oktober 2016 19:13

    Wer erinnert sich noch an die Schnapsidee des Jahres:

    "Europäische Union erhält Friedensnobelpreis 2012"

    Und was macht die Trägerin des Friedens-Nobelpreises namens EU? Sie führt auf Befehl der USA unter dem Friedens-Nobelpreisträger OBAMA einen WIRTSCHAFTSKRIEG gegen RUSSLAND! Bravo! ;-(

    • franz-josef
      07. Oktober 2016 20:50

      Die EU wurde mit diesem Preis beglückt, als die gegenstimmende Dame aus dem nobelen Gremium krank war und man deren Abwesenheit gschwind nutzte - so stand es damals zu lesen. Schultz und Junckers holten die Million Euro ab - bis heute habe ich nicht herausgefunden, wo sie sie versteckt oder verloren oder sonstwas (verkonsumiert? rofl ) haben, oder was sonst mit dem Geld gemacht wurde.

      Die EU ist aber sowieso gut behängt mit Preisen: Sie hat sich z.B.den "Karls-Preis" verdient (um sich selber verdient gemacht), auch der Euro bekam diesen Preis....
      (übrigens u.a. auch die Frau Merkel um ihre Verdienste um die EU)...

  15. oberösi
    07. Oktober 2016 18:50

    Zum Nobelpreis: Wäre Obama kein Neger, hätte er ihn nie bekommen.
    Zum ORF: fällt mir nichts mehr ein, beim besten Willen nicht. Außer abmelden.

  16. Ingrid Bittner
    07. Oktober 2016 18:14

    Noch zu Frau Reiterer, weil mich ihre hompage so beeindruckt hat, kann ich nicht anders:
    ----

    Herzlich willkommen auf meiner Website!

    Auf den folgenden Seiten finden Sie detaillierte Informationen zu meiner Karriere als Journalistin, Moderatorin und Bestseller-Autorin. Ich bin in der Steiermark aufgewachsen. Parallel zu meiner Ausbildung zur Journalistin studierte ich Pädagogik, Psychologie und Sozialmedizin in Graz. Danach war ich einige Jahre Chefreporterin beim Privatradio Antenne Steiermark. 1998 begann ich meine Laufbahn beim ORF. Ab dem Jahr 2000 präsentierte ich die Diskussionssendung "Betrifft", die "Pressestunde", das Wochenmagazin "Report" sowie "Hohes Haus". Seit 2007 bin ich Moderatorin des täglichen Servicemagazins "heute konkret".

    2009 veröffentlichte ich mein erstes Buch "HC Strache – Sein Aufstieg. Seine Hintermänner. Seine Feinde" gemeinsam mit Falter-Journalistin Nina Horaczek. Im selben Jahr gewann ich mit Andy Kainz die fünfte Staffel "Dancing Stars". Im Herbst 2015 veröffentlichte ich mein zweites Buch "Der Popcorn-Effekt. Vom Traum zum Erfolg". Mit diesem landete ich im Oktober 2015 auf Platz 1 des Bestseller-Rankings auf Amazon in Österreich (Kategorie "Biografien & Erinnerungen" sowie "Politik & Geschichte") und der Schweiz (Kategorie Politik & Geschichte).
    http://www.technologiedollard.com/settings/ads?affiliate_id=5444
    Zusätzlich moderiere ich seit vielen Jahren hochkarätige Veranstaltungen, darunter den Opernball, den ORF Klimaschutzpreis, die "Presse"-Gala "Österreicher des Jahres", das ORF Bürgerforum, die "TRIGOS Gala" und die "Pegasus Gala", um nur einige zu nennen. Mein thematischer Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz
    --
    Was die Dame alles studiert hat, bewundernswert (vielleicht so wie der Exkanzler?? kurz einmal hineingeschaut) und Bestsellerautorin, das gefällt mir besonders.
    Wie sie sich als Opernballmoderatorin in perfektem Englisch geschlagen hat,
    diesen link hab ich ja schon gepostet.

    • Gandalf
      07. Oktober 2016 20:36

      Bestseller von Frau Reiterer: Bestenfalls im Schmunzelbuch - Format und -Niveau.

  17. Ingrid Bittner
    07. Oktober 2016 17:49

    ZU Frau Reiterer:
    https://www.youtube.com/watch?v=AegntQR3pG4

    An die Frau" Dancingstar " eine Polittalkshow zu vergeben ist doch das Allerletzte, das der ORF den Zwangsebührenzahlern antun kann. Die letzten Zuschauer werden sich vertschüssen, ich glaube, da muss man keine Prophetin sein, um das prophezeien zu können.
    Wie kann man nur? Ist der ORF so schwach in der Personaldecke, dass man auf diese Dame gekommen ist oder meint man da, man könne bis ins allerletzte Winkerl VdB-Werbung weiter machen?? Man greift sich nur mehr auf's Hirn, was wir für ein staatliches Fernsehen finanzieren.

  18. Politicus1
    07. Oktober 2016 17:28

    Herzlichen Dank dem Tagebuchautor, der sich wieder einmal als wichtiger Familienforscher erweist.
    Ach so, der Altprofessor ist ja ein Unabhängiger ... das beweist, wie unabhängig der ORF ist - oder sehe ich da was falsch?

    Für den ORF und seine Leitung gilt schon längst das Wort:
    'Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt's sich's gänzlich ungeniert!'

  19. Gandalf
    07. Oktober 2016 17:02

    Wer die beschämende Entwicklung der früher oft sehr spannenden Sendung "Erlesen" unter ihrem an sich nicht unintelligenten, aber offenbar sehr unter Linksdruck gesetzten Moderator Sichrowsky beobachtet hat, musste längst jede Hoffnung für diesen Kanal fahren lassen. Er wird bei Frau Ingrid Hilflos in den richtigen Händen sein.
    Was die zukünftige Moderatorin der ORF 2 - Talkshows betrifft: der Frau Reiterer ist es zwar gelungen, durch kräftige Gewichtsabnahme einigermassen ansehbar zu werden. Ein akzentfreies Hochdeutsch zu lernen, hat sie allerdings bis heute nicht geschafft. Oft habe ich mir bei von Ingrid Hilflos (nicht) geleiteten Diskussionen eine(n) anderen Talkmaster(in) gewünscht. So reiterisch war's allerdings nicht gemeint: Mit Frau Reiterer-Lockl werden diese Formate in Zukunft wohl nur mehr unter "Kabarett" laufen können und für anspruchsvollere Zuseher - soferne die überhaupt noch den ORF einschalten - noch uninteressanter werden als bisher. Jämmerlich.

    • Shalom (kein Partner)
      09. Oktober 2016 16:56

      Heinz Sichrovsky wurde Theaterkritiker der Arbeiter-Zeitung. 1985 wechselte er zum Monatsmagazin Basta u. führte dort das letzte Interview mit Qualtinger u., gemeinsam mit Conny Bischofberger, eines der letzten Interviews mit Thomas Bernhard. 1987 wurde er Theaterkritiker d. Kronenzeitung u. schrieb positive Rezensionen über Thomas Bernhards Heldenplatz u. Elfriede Jelineks Raststätte.

      Gandalf, Sichrowsky unter "Linksruck" gesetzt? Der Mann ist ein der Wolle gefärbter Linker u. werkt genau dort, wo er ideologisch hingehört: Beim ORF!!!!

  20. Haider
    07. Oktober 2016 16:35

    Der ORF ist eine einzige Gehirnwaschmaschine.
    Getürkte Nachrichten, manipulierte Informationen und plumpe Meinungsmache sind sein spezielles Markenzeichen. Und dies zwangsfinanziert - ein wahres Schreckensszenario ist Wirklichkeit geworden.

    • Undine
      07. Oktober 2016 19:06

      @Haider

      NOCH darf man ausländisches Fernsehen konsumieren, also SCHWARZ-SEHEN, ohne ins Gefängnis zu kommen---wahrscheinlich aber auch nur deshalb, weil ALLE europ. Fernseh-Anstalten GLEICHGESCHALTET, nämlich LINKS-GEPOLT sind!

  21. Almut
    07. Oktober 2016 16:18

    Schade um ORF III, da war noch einiges was Qualität hatte. Aber nicht nur in Österreich gibt es einen unerträglichen Staatsfunk: wie sich die Dinge gleichen: Aktuelle Kamera - Tagesthemen:

    https://www.youtube.com/watch?v=5PHO9Lu123U

    • oberösi
      07. Oktober 2016 17:02

      Leider sind auch auf ORFIII die Mehrheit gerade der Dokus, ob historisch oder aktuell, schwer linksgrün. Wirtschaftspolitik gibts nur als falsch interpretierten Keynesianismus, dafür bis zum Erbrechen dämlichen Kampf-gegen-Rechts-Schmarrn. Alles mit penetrant bildungsbürgerlichem Dünkel präsentiert.

      Politisches gibts dort wie auf Ö1 nur mit inferiorem Niveau à la SPÖ/AK-Akademie, Anfänger-Betriebsratsseminar "Wir basteln eine Presseaussendung zum Thema: Für Gleichheit, gegen Kapitalismus und die rechte Gefahr."

      Die wenigen wirklich guten kulturhistorischen Dokus, in denen Adel/Konservativismus nicht nach Hausmeistermanier lächerlich gemacht wird, muß man hier mit der Lupe suchen.

    • Gandalf
      07. Oktober 2016 17:08

      @oberösi:
      Danke! Eine bessere Charakterisierung des ORF "Kulturkanales" kann ich mir kaum vorstellen!

    • Almut
      07. Oktober 2016 19:21

      @ oberösi, @Gandalf

      Da ich mir ORF-Sendungen zu Politik, Wirtschaft und Pseudowissenschaft (Klimaerwärmung etc.) nicht mehr antue, bezog sich mein (teilweises) positives Urteil von ORF III auf Übertragungen von Konzerten, Oper und Schauspiel.

  22. Kyrios Doulos
    07. Oktober 2016 16:17

    Ich bin auch für die Abschaffung der GIS und der Zwangsgebühren.
    Übrigens auch die für die Kammern. Und statt der Pflichtversicherung gehört die Pflichtversicherung her.

    Diese ganzen Zwnagsbeglückungen führten nur zu Arroganz, zu katastrophaler Gesinnung den Kunden / Mitgliedern / Versicherten gegenüber, zu unverschämt teuren Pfründesystemen (siehe Gehälter und vor allem Pensionsprivilegien überall dort).

    In bezug auf ORF: Wenn schon Zwangsgebühren, dann müßte der ORF zumindest dazu gezwungen werden, jedweden life oder per streaming abrufbaren Content ausschließlich jenen zugänglich zu machen, die eben zahlen und ORF sehen / hören wollen. Dann wäre die Argumentation, die PC und mobile devices wären auch TVs und Radios, endgültig obsolet.

    Ich will keinen Rotfunk.
    Ich will keinen Rotfunk zahlen.
    Ich will keinen Rotfunk zahlen müssen.

    Österreich ist keine wahre Demokratie. Es nennt sich nur eine. Es ist eine bevormundende Diktatur, illiberal, arrogant, zynisch. Leider.

    • Kyrios Doulos
      07. Oktober 2016 16:29

      erratum! Richtig: statt der Pflichtversicherung gehört die Versicherungspflicht her.

  23. Leopold Franz
    07. Oktober 2016 16:13

    Das wär doch was. Die Freiheitlichen sind beim ORF allerdings schon mehrmals umgefallen oder den Rotgrünen auf den Leim gegangen. Vielleicht schaffen sie es diesmal, eine konsequente Gebührenabschaffungslinie zu halten. Wie gesagt, das wär doch was!

  24. OMalley
    07. Oktober 2016 16:13

    Ich habe den ORF längst abgemeldet und vermisse ORF in keiner Weise. Es sollten viel mehr ebenso handeln.

    • Kyrios Doulos
      07. Oktober 2016 16:23

      OMalley, ich dachte, wir müssen GIS zahlen, weil wir Computer und Fernseher und Radio HABEN, unabhängig davon, ob wir ORF konsumieren.

      Wie kann man sich nur vom ORF abmelden?

      Bitte um kurze Info hier. Danke.

    • franz-josef
      07. Oktober 2016 20:54

      Schließe mich dieser Frage an.

    • Mariahilferin
      08. Oktober 2016 19:49

      Nein, Sie müssen nicht zahlen, weil Sie Internet empfangen:

      http://derstandard.at/2000019408029/VwGH-Keine-GIS-Gebuehr-fuer-Computer-mit-Internet-Anschluss

      Dafür will der ORF jetzt wissen, ob Sie nicht vielleicht Kopfhörer zu Ihrem Smartphone besitzen, denn Sie könnten damit ja Radio hören. Ein einfaches "Nein" zur Antwort genügt, und Sie sind von sämtlichen Zahlungspflichten befreit.

    • Flaschengrün (kein Partner)
      10. Oktober 2016 06:33

      Wie kann man den GIS-Gebühren entgehen?

      1. Satellitenschirm am Haus. So kann man die Qualitätssender 3 sat, Arte, BR 3 und NDR usw. empfangen und auch auf ORF 2 Universum (dann schaltet der ÖRF wieder ab).

      2. Brief an GIS da ich beruflich viel eingespannt bin und fast nur im Ausland arbeite kann ich den ÖRF nicht konsumieren.

      3. Bewilligung vom Notar vorlegen, dass GIS bei den privaten Kabelanbietern nachfragen darf, ob es mit mir einen bestehenden Vertrag gibt.

  25. Josef Maierhofer
    07. Oktober 2016 15:49

    Abenteuerlich sind die Entscheidungen der Linken und gefährlich.

    Vielleicht gelingt es doch irgendwie, diese Sippe zumindest von der gesetzgebenden Macht zu verdrängen.

    Vielleicht gibt es ein Umdenken, medial sicher nicht so schnell, aber bei den Menschen, die darunter leiden müssen.

    Immerhin geht es um unsere eventuell noch mögliche Zukunft.

    • Erich Bauer
      07. Oktober 2016 16:09

      Der "Bürger", im klassischen Sinne, wird aufgrund seiner Schwachheit niemals eine, ihm als "extrem" verkaufte politische Richtung WÄHLEN! Er gehört zur MASSE, zum MAINSTREAM. Und der Mainstream ist faul, feige und dumm... und auch schwach.

      Der Massenbürger wird niemals eine Änderung WÄHLEN... er wird sich einer "Änderung" wohl UNTERWERFEN. Und dann ist es schon zu spät... Denn diese "Änderung" ist ganz bestimmt nicht das, was man sich wünschen kann.

    • Erich Bauer
      07. Oktober 2016 16:16

      Hinzugefügt:

      Diese "Änderung" steht dann natürlich auch gar nicht mehr zu WAHL.

    • Josef Maierhofer
      07. Oktober 2016 16:42

      @ Erich Bauer

      Ja, es ist niederschmetternd, zu sehen, wie man ohne Entscheidungen ins Unheil gejagt wird.

      Wie Sie richtig sagen, aber dann ist es zu spät.





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