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Acht Lehren aus vier neuen Kriegen

Binnen weniger Wochen sind gleich an vier Orten dramatische Kriege entbrannt, mit denen noch vor wenigen Monaten niemand gerechnet hat. Weder Medien, noch Politik, noch die Öffentlichkeit. Lediglich einige Gelehrte in ihren Hinterzimmern haben da oder dort die Gefahren in ihrer ganzen Dimension gesehen. Umso dringender ist es, aus diesen neuen Kriegen Lehren zu ziehen. Denn sie haben das Zeug, sich zu einem neuen Weltkrieg zu entwickeln.

Aber es geht um die richtigen Lehren. Die haben aber weder Papst (der in altmarxistischer Weise skurrilerweise der Wirtschaft die Schuld an den Kriegen zuschiebt), noch die Freiheitlichen (die sich ebnso skurril als Agenten Russlands entpuppen) noch die Medien (die zwar gerne aufgeregt sind, aber immer nur politisch korrekt, daher enorm eingeengt denken) noch die Regierungen Europas (die außer den Lügen vor dem nächsten Wahltermin nichts mehr im Kopf haben). Niemand gibt auch nur andeutungsweise die richtigen Antworten.

  • Es geht um den Konflikt in der Ukraine.
  • Es geht um den islamistischen Vorstoß im Irak und in Syrien.
  • Es geht um die sich quer durch Afrika von Nigeria über Zentralafrika bis zum Sudan ziehende blutige Front, an der der Islam dort in seinen verschiedensten Formen vorstößt.
  • Und es geht um die gewaltige Kriegsgefahr in Fernost. Die Auseinandersetzungen dort hat der von einem Rückgang des Wirtschaftswachstums bedrohte chinesische Nationalismus rund um einige unbewohnte Inseln (in Wahrheit natürlich um die dortigen Bodenschätze) gegen Japan, die Philippinen, Vietnam, Taiwan und Südkorea begonnen. Diese Länder schließen sich nun offensichtlich gegen China zusammen.

Gewiss kann jetzt nicht ein einziger Artikel sagen, wie alle die Konflikte wieder friedlich beizulegen wären. Es geht aber um wichtige Erkenntnisse, die man aus diesen Kriegen ziehen muss, anstelle des heuchlerischen Mitleids, das die EU-Wahlkämpfe beherrscht hat. Es geht um Erkenntnisse, die eine unabdingbare Grundlage jeder Strategie sein sollten.

  1. Erstens ist kein einziger der neuen Kriege auf die zwei Totalitarismen des 20. Jahrhunderts zurückzuführen, also auf Nationalsozialismus oder Kommunismus. Obwohl sich unsere öffentliche Debatte und die Justiz ganz auf den Kampf gegen den Nationalsozialismus konzentrieren. Sie kommen nur wieder einmal um 80 bis 90 Jahre zu spät. Die demonstrierenden Fensterzertrümmerer erst recht. Österreich hat sich immer schon auf den letzten und vorletzten Krieg konzentriert, statt die Bedrohungen der Zukunft zu sehen.
  2. Diese Bedrohungen sind ganz andere, neue – oder eigentlich uralte: die Aggressivität des Islam als totalitäre Religion und die des expansiven Nationalismus. Die Geschichte der letzten Jahrhunderte ist wieder da.
  3. Drittens machen die anscheind aus heiterem Himmel entstandenen Konflikte eine Besinnung auf die Notwendigkeiten eines eigenen Heeres deutlicher denn je im letzten Vierteljahrhundert. Die Phrase „Niemand bedroht uns, es wird nie wieder Krieg geben“ hat ausgedient. Das gilt für viele europäische Länder wie auch Österreich. Überall werden diese Konfrontationen mit Panzer und Flugzeugen geführt. Viele europäische Länder rüsten hingegen weiter ab. Und bei uns ist das Bundesheer überhaupt total demontiert worden (dafür streitet sich halb Österreich um die Austragung des nächsten Song-Contests – dafür hat das Land offenbar genug Geld).
  4. Viertens: In allen vier Konflikten wird nach den USA als einziger Helfer in letzter Not gerufen. Oft von den gleichen Leuten, welche die westliche Supermacht sonst tagaus, tagein beschimpfen. Amerika allerdings wird von einem Präsidenten geführt, der dadurch groß geworden ist, dass er gegen die amerikanischen Engagements in Übersee gewettert hat. Daher ist seine gegenwärtige Ratlosigkeit zwar logisch, aber ein zusätzlicher Grund für die alten Kräfte, die neuen Kriege zu beginnen.
  5. Fünftens sollten sich viele europäische Länder viel genauer anschauen, was da an Gefährlichem unter dem religiösen Deckmantel des Islam auf ihrem eigenen Gebiet stattfindet.
  6. Sechstens können wir etwas Trost daraus schöpfen, dass Schiiten und Sunniten noch erbitterter gegeneinander vorgehen, als (vorerst) gegen Europa und Afrika.
  7. Siebentens, das ist für viele eine besonders schmerzende Erkenntnis: Gegen das, was in den letzten Monaten in Gang gekommen ist, waren die Diktatoren von Ägyptens Mubarak bis zu Iraks Saddam geradezu Gold. Insbesondere in Syrien hatten die Minderheiten unter dem Diktator Assad ein viel sicheres Leben als unter der formalen Mehrheit. Sosehr die Demokratie der Diktatur vorzuziehen ist (und sosehr innerhalb der Demokratie die direkte der bloß repräsentativen vorzuziehen ist), sosehr ist doch klar, dass solche Diktatoren auch eine nützliche Funktion haben können. Es gibt in Wahrheit nur zwei Gründe, sich in ein Land von außen einzumischen: wenn Diktatoren andere Länder bedrohen oder angreifen (was Saddam allerdings getan hat); oder wenn sie in großem Umfang Menschenrechtverletzungen begehen. Alles andere geht das Ausland nichts an. Klar ist freilich in Rechtsstaaten, dass sich Medien empören können und sollen.
  8. Achtens wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Teil der Auseinandersetzungen nicht passiert, wenn die Welt endlich vor Ausbruch eines Kriegs ein klares Ja zu friedlicher, geordneter und überwachter Selbstbestimmung sagen würde (für menschenleere Inseln vor China ist das freilich kein Rezept). Aber von Amerika bis Spanien sagt der Westen nach wie vor Nein zu jeder friedlichen Grenzänderung. Mit einer geordneten Form der Selbstbestimmung wären in Nahost und Afrika die radikalen Waffenträger nicht mehr jene, die etwa den Sunniten scheinbar mehr Rechte brächten, die sich als einzige gegen die Diktatur der schiitischen Landesteile im neuen „demokratischen“ Irak wenden. Vielmehr hätten - beispielsweise - die Sunniten in Teilen des Irak längst ihr eigenes Reich, das mit großer Wahrscheinlichkeit viel weniger aggressiv wäre.

Wird die Welt endlich wenigstens einen Teil dieser Erkenntnisse akzeptieren? Ich zweifle.

 

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alle Kommentare

  1. Jaylon (kein Partner)
  2. Bimala (kein Partner)
  3. Vivek (kein Partner)

    Taking the ovievrew, this post hits the spot



  4. Sri (kein Partner)

    It's great to find an expert who can expialn things so well



  5. matthias (kein Partner)

    Die pöhsen Amis und die guten Russen... ein paar Deppen sind schon unterwegs hier im Forum...



    • gast (kein Partner)

      Na endlich einmal ein Gscheiter, der sicher ganz genau wie`s wirklich ausschaut - zumindest aus seiner Maxerlperspekteive ist wahrscheinlich die USA immer der gute Polizist, der die Welt rettet und sie mit Demokratie beehrt. Gaaanz selbstlos. Ha-ha-ha.

  6. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)

    AU: "Und bei uns ist das Bundesheer überhaupt total demontiert worden...".

    Richtig! Aber wen interessiert dies in dieser moralisch verkommenen und auch sonst heruntergewirtschafteten Republik wirklich? Wer macht jene Schuldigen öffentlich namhaft (und dingfest), die das zu verantworten haben?
    Wen interessiert die innere und äußere Sicherheit Österreichs? Wen interessierte der geistige und materielle Zustand der Polizei und der Soldaten des ÖBH?
    Solange die Heurigen voll sind, solange die vereinigten Rotschwarzgrünen Politiker für das tumbe Volk Life balls und Schwulenparaden (Brot und Spiele...) auf dem Ring veranstalten, solange die am politischen Tropf hängende Journaille und der ORF samt roten Privatsendern wie W24 eine heile sozialistische Demokratie vorgaukeln, solange wird es in diesem Land keine Änderung geben.
    Und wenn es unter diesen Umständen Änderungen geben sollte, werden die gar nicht lustig sein...



  7. Igor Potemkin (kein Partner)

    Oswald Spengler »Das Leben ist Kampf unter Pflanzen,
    Tieren und Menschen, ob er sich bei den Menschen
    zwischen Einzelnen, Klassen der Gesellschaft, Völkern
    und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen,
    politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein
    Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine
    Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen,
    und wenn andere Mittel versagen, wird man immer
    wieder zum Letzten greifen, zur Gewalt. . .« Und dann
    spricht Spengler ein prophetisches Wort - ». . . und wenn
    die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege
    Aufstände nennen.

    DAS kann man aus der Geschichte lernen, alles andere ist Utopie und dient der Verblödung der Massen.

    "Wenn die Menschen sich weiterhin die Lüge von gestern als die Wahrheit von heute aufreden lassen, dann wird die Peitsche von morgen ihnen zu spät schmerzhaft bewußt machen, welche Gefahren die Denkfaulheit im Gefolge hat."

    Limpach, Erich



  8. kpax (kein Partner)

    "Erstens ist kein einziger der neuen Kriege auf die zwei Totalitarismen des 20. Jahrhunderts zurückzuführen, also auf Nationalsozialismus oder Kommunismus"

    Dazu wäre anzumerken, dass zwischen Nationalsozialismus und Islamismus kaum ein Unterschied besteht. Die Islamisten können locker mit den Nazis mithalten, nur sind sie halt dümmer (kein Nazi hätte einen anderen zu einem Selbstmordanschlag aufstacheln können) und technisch nicht so weit.



    • Igor Potemkin (kein Partner)

      @ kpax

      "Dazu wäre anzumerken, dass zwischen Nationalsozialismus und Islamismus kaum ein Unterschied besteht."

      Wie viele Beine hat ein Hund, wenn man den Schwanz auch ein Bein nennt? - Vier. Nur weil man einen Schwanz ein Bein nennt, wird er dadurch noch lange keins.

  9. Religiöser Geistheiler (kein Partner)

    Glücklicherweise erlebt der Islamismus einen Niedergang. Z. B. ist die Geburtenrate im Iran stark zurückgegangen. Und in Europa erlebt der Sozialismus einen Niedergang. Die rechtskonservative Partei AfD hingegen liegt bereits bei 8 %.



  10. Torres (kein Partner)

    Eher lustig (oder lächerlich), was Unterberger so unter Punkt 7 fordert: er will also, dass man (wer eigentlich?) in China oder in den USA eingreift - denn dort passiern ja zweifellos massive Menschenrechtsverletzungen. Und Saddam Hussein hat tatsächlich - lange vor George W. - einen jahrelangen Krieg gegen den Iran geführt, und zwar mit massiver Unterstützung und Waffen aus den USA, die gehofft hatten, dass er das Mullah-Regime von Khomeini besiegt. Da war Saddam ja noch der "Gute".



  11. bill47 (kein Partner)

    Prof. Ward Churchill weist in seinem Buch "on the JUSTICE of ROASTING CHICKENS" penibel nach, dass die USA seit Gründung bis zum Erscheinen des Buches 2003 kein einziges Jahr in Frieden lebte. Jedes Jahr wurden Armee und/oder Marine gegen irgend einen "Feind" eingesetzt.
    Prof. Churchill verlor Juli 2007 seine Professorenstelle an der Universität Colorado. Er klagte gegen seine Entlassung. Das Gericht stellte fest, dass diese ungerechtfertigter Weise erfolgt ist, und sprach ihm eine Entschädigung von 1$ (EINEN DOLLAR) zu.



  12. Hong Hee-chul

    Interessante Sichtweise von Peter Ulram in einem Presse-Gastbeitrag:

    Die zahlreichen Verlierer der jetzigen Ukraine-Krise

    Die Ukraine ist amputiert und ökonomisch am Boden, Europas Friedensordnung zerstört; Russland wird Folgen noch spüren.
    ( Peter A. Ulram, DIE PRESSE)

    Der Ausgang der Ukraine-Krise ist offen. Dementsprechend ist es noch nicht möglich, eine Bilanz zu ziehen. Was nichts daran ändert, dass sich schon jetzt eine – unvollständige – Reihe von Verlierern identifizieren lässt. Und diese Verlierer sind nicht nur die auf den ersten Blick offensichtlichen.

    Ein Verlierer ist der ukrainische Staat – gebietsmäßig amputiert (um die Krim) und Spielball anderer Akteure. Ganz gewiss hat auch die EU Fehler begangen. Aber der Aggressor war und ist Russland. Die Ukraine ist wirtschaftlich beschädigt, und die materiellen, politischen und psychologischen Folgen der bewaffneten Auseinandersetzungen werden noch lang in der ukrainischen Gesellschaft nachwirken.

    Primärer Verlierer ist natürlich die ukrainische Bevölkerung. Und das nicht das erste Mal: Die Menschen in der Ukraine – und auch in Weißrussland – waren die Hauptleidtragenden des kommunistischen Regimes (Millionen Tote im Rahmen der Zwangskollektivierung und diverser „Säuberungen“) und des Nationalsozialismus (Millionen Tote durch Massenmord, Besetzung und Krieg).

    Zerbrochene Friedensordnung

    Dennoch haben Land und Menschen auch eine Chance erhalten beziehungsweise sich selbst eine erarbeitet: die Chance auf eine demokratische und rechtsstaatliche Entwicklung und eine – wenn auch zunächst gewiss schmerzhafte – wirtschaftliche Umstrukturierung und Entwicklung. Was das Land zumindest am Anfang nicht allein wird stemmen können.

    Ein weiterer Verlierer ist die europäische „Friedensordnung“ nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Mittelosteuropa und in der Sowjetunion.

    Diesbezüglich ein kurzer Einwurf, was die angebliche Schuld des Westens – kein Eingehen auf den russischen Vorschlag einer Auflösung beider Bündnissysteme und die Osterweiterung der Nato – betrifft.

    Niemand konnte realistischerweise absehen, wie sich die Situation in der ehemaligen Sowjetunion und vor allem in Russland entwickeln würde. Denn fundamentale Transformationsprozesse sind weder vor Rückschlägen gefeit noch unumkehrbar.

    Die Einflussmöglichkeiten auf und in Russland selbst waren (anders als in den ostmitteleuropäischen Ländern) von vornherein beschränkt.

    Und eben diese Länder– einmal dem sowjetischen und eben auch russischen Joch entkommen – waren gut beraten, sich nicht auf einen unsicheren Neutralitätsstatus zu verlassen, sondern der Nato, einem Verteidigungsbündnis mit Beistandspflicht, beizutreten. Und zwar freiwillig.

    Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte – die ukrainische Erfahrung (Atomwaffenverzicht gegen Garantieversprechen) hat gezeigt, dass das Budapester Garantieabkommen das Papier nicht wert war, auf das es geschrieben war, wenn die zentrale Garantiemacht sich nicht daran hält.

    Auf jeden Fall hat sich die frühere Partnerschaft zwischen Russland und dem Westen aufgehört. Das bedeutet keine Wiederauflage des Kalten Krieges, aber eben doch eine Art neuerlicher Gegnerschaft und gegenseitiges Misstrauen.

    Was auch heißt, dass die „Friedensdividende“ aufgebraucht ist, die gerade in Westeuropa zu einer massiven Abrüstung und entsprechenden Kosteneinsparungen geführt hat.

    Ein großer Verlierer ist sodann aber Russland selbst, auch wenn das auf den ersten Blick anders aussehen mag. Politisch-militärisch hat Russland an seiner Westgrenze (Ausnahme Weißrussland) nun keine Partner mehr, sondern überwiegend misstrauische, mit mehr oder minder offenen Ängsten behaftete bis feindselige Nachbarn, deren Erinnerungen an negative Erfahrungen und diverse Ressentiments inklusive, und zwar nicht nur an den gesellschaftlichen und politischen Rändern.

    Dominanz des Energiesektors

    Die Nato-Osterweiterung war bisher eine eher sanfte gewesen – ohne relevante Truppenkontingente und nur mit beschränkten militärischen Mitteln. Das wird sich zumindest in Polen und in den drei baltischen Staaten ändern und damit zwangsläufig die Bedingungen für Russland verschlechtern.#

    Wirtschaftlich wird Russland verlieren – nicht primär wegen der Sanktionen und auch nicht im Sinn eines Abbruchs der Beziehungen. Zumindest die Geschäfte im Energiebereich haben ja auch mit der Sowjetunion funktioniert. Nur ist Russland außerhalb des Energie- und Rüstungssektors kein starkes Land. Und die Dominanz des Energiesektors stellt nicht nur für manche abhängigen westeuropäischen Länder, sondern auch für die russische Wirtschaft selbst ein schweres Problem dar.

    Weiterlesen vollständiger Artikel:
    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/3821163/Die-zahlreichen-Verlierer-der-jetzigen-UkraineKrise



    • BHBlog (kein Partner)

      Wir Österreicher sollten nicht Russland sondern China oder den Islam fürchten.
      Denn China ist Wirtschaftsmacht Nummer 1, der Islam unterwandert immer mehr Europa.
      Russland ist ein christliches Land (nicht komplett aber mehr als Kasachstan, welches man durchaus als islamisches Land bezeichnen könnte...)
      Ich beziehe mich auf die Prozentangaben zu den Glaubensbekenntnissen.

      China hat die größte Armee der Welt und lebt den Kommunismus.
      Wenn einer meint es wäre gut den Russen zu schaden der sollte folgendes vorher bedenken:
      Wirtschaftlich ist die USA von China so stark abhängig wie Europa von Russland.
      Das sind geschlossene Systeme die man nicht trennen sollte.
      Hat China einen wirtschaftliche Kollaps ist die USA kaputt (wird sich aber erholen) und China wird sich erholen.
      Erleidet Russland einen wirtschaftlichen Kollaps und kann kein Gas mehr an Europa verkaufen, wird Europa sich sehr lange nicht erholen.
      Meines erachtens wäre Europa noch schlimmer dran als die USA.
      Nur deshalb will die EU wohl die Ukraine in der EU haben. Die geheimen Gasressourcen am Schwarzmeer...

    • Schlechtmensch (kein Partner)

      Einige Fakten zur sanften Nato:
      Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben die USA auf Teufel komm raus weitergerüstet. Die Nato hat versucht, ihre Raketenbasen immer näher an Russland heranzuschieben. Da braucht man kein Putinversteher sein um zu erkennen, dass sich Russland bedroht fühlt. Uns wurde immer erklärt, welches Verdienst Kennedy sich erworben hätte, als er auf den sowjetischen Versuch, Raketenbasen auf Kuba zu errichten, mit Atomkrieg drohte. Die Majdan-Revolution war von den USA und ihren Vorfeldorganisationen angezettelt worden. Ich kann das nur so deuten, dass in den USA wesentlich Kreise auf Krieg hinarbeiten. Das schlimme dabei ist, dass sich die Europäer von den USA instrumentalisieren lassen.
      PS: ich bin nicht vom KGB bezahlt

  13. monofavoriten (kein Partner)

    kein mensch zieht freiwillig in den krieg. kriege werden immer von anderen interessen in die wege geleitet. und da sind vor allem die medien das wichtigste werkzeug, die leute zum krieg aufzuwiegeln.
    die geschichte wiederholt sich so lange, bis die leute endlich aufwachen und sich nicht ständig selbst das denken verbieten, indem sie alles, was ein bisschen komplexer ist, als verschwörungstheorie bezeichnen.



  14. Civil Qurage (kein Partner)

    Zum Papst: Ich weiß nicht genau, auf welche Äußerung sich der Hinweis "auf altmarxistische Weise" bezieht. Unlängst sprach der Papst jedoch tatsächlich scharfe Worte gegen den Kapitalismus, dh gegen das System des Kapitalismus unter dem wir alle stehen.
    Für mich bedeutet dies vor allem die globale Konzernstruktur, also dass einige wenige Firmen (Focus brachte eine anschauliche Grafik dazu vor einigen Tagen) mehr oder weniger bestimmen, was wir konsumieren und was halt nicht. Ich bin beileibe keine Marxistin, aber diese Art der Industriemacht ist mir extrem zuwider. Weil sie meiner Ansicht nach lauter Sklaven gebiert. Die kleine Unternehmerin, die Geschäftsfrau mit ihrem Greislerladen hat überhaupt keine Chance mehr, ihr bleibt der Weg ins Angestelltenverhältnis. Der Konsument ist ebenso ausgeliefert wie die Produzenten. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Was man fördern müsste, wäre die Wirtschaft, aber eben in kleinem, individuellen Rahmen, nicht diese unerträglichen, zynischen Konzerne, bei denen man gar nicht weiß, wer eigentlich die Leute sind, die uns alle ausnützen oder abzocken (REWE, Procter&Gamble, und noch zwei, drei andere, mehr sind es nicht).
    Eine ordentliche Wirtschaft gehört wieder her, mit vielen kleineren und mittleren Betrieben, aber in Privateigentum! Individualität sollte Vorrang haben. Aber diese Gesellschaftsschicht wird ausgeblutet, übrig bleiben die Konzerne und deren Sklaven und das ist nichts anderes als Kommunismus. Ein paar Wenige haben das Geld und das Sagen und zwingen allen anderen alles auf. Wie kann man das nur unterstützen? Wie geht das? Die ÖVP lässt genau diese Leute auch schon lange im Regen stehen und darum verlieren sie ja auch die Wahlen.
    Jetzt bin ich aber zornig geworden! Tut mir leid. Musste aber sein.



    • Civil Qurage (kein Partner)

      Mit "genau diese Leute, die die ÖVP schon so lange im Regen stehen lässt", meine ich die kleinen und mittleren Wirtschaftstreibenden, so wie es sie früher einmal gab und da wählten sie ja auch die ÖVP. Der Tischler in seiner Werkstatt, die Schneiderin in ihrem Laden oder ihrer Boutique, die Bäuerin die noch Schafnasenäpfel pflückt und verkauft usw. Alle diese Leute sind Opfer des Globalkapitalismus, aber ich glaube, dafür sollte es noch ein anderes Wort geben. Kapitalkommunismus schlage ich vor. Genau da befinden wir uns bereits. Im Kapitalkommunismus. Die breite Masse erarbeitet das Vermögen von ein paar hunderttausend Menschen auf der Welt. Die breite Masse erhält netto in etwa denselben Lohn ohne Chance auf nennenswerten Privatvermögenserwerb, weil die Masse soll ja glauben, in einer gerechten Welt zu leben. Auf das läuft dieses System hinaus. Wie kann man das nur gutheißen? Ich habe den Papst so verstanden, dass er das auch kritisiert. Und Recht hat er.

    • heartofstone (kein Partner)

      Deine Lebensmittel kannst dir von Bauern in der Umgebung besorgen, was die nicht haben gibts im Fair Trade Handel. Deine Möbel macht der lokale Tischler sicher gerne, elektrischen Installationen macht der Elektriker. Gas bzw Wasser klemmt dir dein Installateur des Vertrauens an. Massschuhe vom Schuhmacher (die halten dann wenigstens 10 Jahre und passen) und ein Anzug oder Kleid vom Schneider wächst über die Jahre mit ;) Liste sicher nicht vollständig ....

      Tja und dann wirds zappenduster denn Strom, Internet, Fahrzeuge, Maschinen, Prozessoren usw usf bekommen die "Kleinen" einfach nicht auf die Reihe ...

      Eine Bank die nur die eingezahlten Gelder als Kredit vergibt und günstige Konten die nur auf der Habenseite geführt werden können und mit ganz wenig Personal auskommt das keine 15 Gehälter und Manager hat die nur das max dreifache der Putzfrau verdienen suche ich auch noch ...

  15. Zraxl (kein Partner)

    "...mit denen noch vor wenigen Monaten niemand gerechnet hat." (*lach*) Lesen Sie nie die Kommentare in Ihrem Blog? Aber vermutlich waren jene 80% der Blogteilnehmer, die die westliche Kriegstreiberei kritisiert haben, allesamt putinhörige Idioten, denn es konnte ja schließlich niemand wissen... . Ja, auch die Herren Fischer und Kurz hatten durchaus Recht, als sie gefordert hatten, dass man mit Russland verhandeln soll - aber das wollte man auch nicht hören.

    Mit dem Islam gibt es halt das Problem, dass die Wahrheit nicht gesagt werden darf, und dass die Wahrheit niemand hören will. Im Koran steht, was ein Moslem tun muss. Jeder kann das lesen! Warum lügen dann alle herum - vom Papst, für den anscheinend nicht einmal mehr das 1. Gebot gilt, über die Medien, die unablässig ihre absurden Darstellungen trommeln, bis zu den Strafgerichten, die jedes noch so kleine Wahrheiterl als Verhetzung aburteilen?



  16. M.S.

    "Es gibt in Wahrheit nur zwei Gründe, sich in ein Land von außen einzumischen: wenn Diktatoren andere Länder bedrohen oder angreifen (was Saddam allerdings getan hat); oder wenn sie in großem Umfang Menschenrechtverletzungen begehen."

    Die Menschenrechtsverletzungen waren doch meiner Erinnerung nach angeblich die hauptsächlichen Gründe, warum die USA gegen den Irak, und in Gemeinschaft mit europäischen Staaten gegen Lybien, Krieg geführt haben. Allerdings waren die Menschenrechtsverletzungen der Regimes Saddam Husseins und Gadaffis geradezu harmlos im Vergleich zu den unvorstellbaren, grausamen Verfolgungen und Ermordungen von hundertausenden Christen, die sich derzeit in einigen afrikanischen und arabischen Staaten ereignen. Mir ist nicht bekannt, dass sich westliche Politiker -außer mit höflichen Bitten bei Staatsbesuchen, doch die Menschenrechte zu beachten- in irgend einer Weise deswegen in die Angelegenheiten anderer Staaten einmischen, geschweige denn kriegerische Handlungen setzen.



  17. Helmut Oswald

    Die Kriege sind identifiziert, deren Ursachen aber parteiisch / parteilich benannt.

    Das Drehen an den bestehenden Ordnungssystemen geht weitgehende initial vom Pentagon aus. Dieses macht sich offenkundig das expansive Moment des Islamismus zu nutze und verhilft dem religiösen Fanatismus überall dort zum Sieg, wo er säkulare, aber nicht amerikahörige Regierungen stürzt. Danach oder falls solche Regierungen erst gar nicht bestehen fördert es, nach bester 'balance of power' Manier des einstigen Groß - Britannien, Bürgerkriege aller Orten unter den regionalen Mächten um sich letzten Endes als einziger Garant von Stabilität und Ordnung selbst zum Schiedsrichter auszurufen, der, wenn alle leergeblutet sind, dann seine Systemvorstellungen unter geringstmöglichen eigenen Verlusten etabliert. Was regelmäßig aber nach dem Abzug seiner Truppen wieder scheitert, wie eben vor unseren Augen gerade im Irak. Und auch in Afghanistan, die alle mit dem Verlassen der Streitkräfte zusammenbrechen, wie Kartenhäuser.

    Die Europäer wurden durch sie 1945 zum zweiten Mal marginalisiert, ihr Kolonialbesitz aufgelöst. Die US Wirtschaft ist in beiden Kriegen gewachsen und trotz diverser rührseliger Jubiläums-, Erinnerungs- und Heldengeschichtenfilmchen - wirklich Verluste mussten dafür nicht entrichtet werden. Jetzt dürfen Sie auch alles entscheiden. Nur zu. Und übrigens - good luck.

    Sollte aber in Umsetzung diverser präpotenter Imperialismusphantasien von den 'europäischen Vasallen' deren Behandlung die unterwürfige Annahme der Dauerrolle auszuplündernde Pleitefinanziers ihrer diversen Abtenteuermissionen erwartet werden, dann darf man sich auch als auf beiden Augen blinder Dauerbewunderer des amerikanischen Talents zur Expansion nicht wundern, wenn Putin die europäischen Bündnispartner in den Schoß fallen, wie reifes Obst. 'Mutti alternativlos' , die, Gehorsam gegenüber Siegermächten seit FDJ Tagen gewohnt ist und ohnehin bis zur Selbstaufgabe kooperiert dann auch noch verprügeln, wie anlässlich des Finanzkrisengipfels vor etwa einem Jahr (Financial Times 'Merkel weint), weil diese nicht bereit ist das gesamte Volksvermögen der Deutschen für den von verbrecherischen Finanzjongleuren und Bilanzfälschern wie Goldmann &Sachs ausgelöste Finanzkrise nicht durch Enteignung der Deutschen abzufangen, ist ein Schritt auf den Abgrund zu. Schlafwandlerisch.

    Die Vereinigten Staaten sind, ganz im Gegensatz zu ihren selbstreferentiellen Eigendarstellungen via Hollywood, eine Macht ohne Gewissen. Man muß sich um den Konflikt im Fernen Osten nicht Sorgen, ist China zu stark und sind andere klug genug, nicht für US Interessen zu sterben, dann verbünden sich am ENDe die USA mit China, wie seinerzeit mit Stalin, und teilen sich die Welt auf. Aber selbst dann, bin ich überzeugt, wird es hierorts noch Bewunderer geben, die proamerikanische Nachrichten textieren. Wofür eigentlich?



    • Undine

      @Helmut Oswald

      ***************!
      "Aber selbst dann, bin ich überzeugt, wird es hierorts noch Bewunderer geben, die proamerikanische Nachrichten textieren."

      Das ist auch mir ein Rätsel---oder doch nur auf den ersten Blick? Eher ein Tabu?

    • Helmut Oswald

      @ Undine

      Das ist eine besonders interessante Frage. Rational erklärbar ist es jedenfalls nicht.
      Vielleicht die Furcht, aus gewohnten Denkmustern auszubrechen und damit die Vertreibung aus dem Paradies der Gewissheit zu verlieren, immer alles richtig gedacht, geschrieben - gesprochen und gefühlt zu haben. Aber letztlich vielleicht auch ganz einfach Bequemlichkeit - wer kann es wirklich wissen?

  18. schreyvogel

    In Wirklichkeit geht es um die Sicherheit Israels. Diese erfordert möglichst schwache Nachbarn Israels.

    Daher hat man - über den amerikanischen Hebel - den Irak völlig destabilisiert, dann Syrien, dann - über den U.S.-, EU- und Nato-Hebel Syrien, Libyen und Ägypten, und einige Golfstaaten. Dazu bereits früher den Libanon.
    Und an einem Krieg gegen den Iran wird noch immer heftigst gearbeitet.

    Die zionistischen Unruhestifter werden uns ganz sicher noch eine ganze Reihe von Kriegen bescheren.

    Hauptsache, im Nahen Osten existiert kein starker Staat außer Israel.

    Auch Russland muss geschwächt werden, solange die Juden dort keine ähnlich starke Stellung haben wie in den USA und solange sie die arabische Seite unterstützen.

    Sehr gefährliche Entwicklungen, die da im Gange sind.



  19. Jewgeni Gorowikow

    Herbert Stepic (ein Ex-Banker den man niemanden hier vorstellen muss) hat in den letzten Jahrzehnten bekanntlich sehr viel Arbeit im Bereich Russland&Ukraine geleistet. Dementsprechend redet er heute so wie wenn er der Rechtsanwalt von Putin wäre. Über seinen Liebling Putin lässt Stepic jedenfalls nichts kommen.

    Und dennoch, wenn man das Interview mit ihm im Kurier genau liest wird Janukowitsch und Putin richtig aufgeblattelt (wie man in Wien sagt):

    " .... Er (Janukowitsch) soll es auch gewesen sein, der die Aufständischen finanzierte. Es handelt sich um bezahlte Legionäre, vorwiegend Tschetschenen, die pro Tag 420 Dollar bekamen – deutlich mehr als ein Monatsgehalt in der Ukraine."

    Frage: "Aber steckt nicht auch Putin hinter den Aufständischen?"

    "Natürlich muss es eine Kooperation gegeben haben. Putin und Janukowitsch sind aber schon lange nicht mehr auf bestem Fuß miteinander."

    Was mich interessiert: Wer bezahlt denn diese enormen Summen für diese tschtschenischen Söldner? Pro Mann immerhin 420 Dollar. Wer kann sich das leisten? Und wer hätte ein Motiv bzw. einen Vorteil davon? Aber Stepic betont natürlich sicherheitshalber dass Janukowitsch und Putin einander nicht mehr mögen.

    Das teilweise peinliche Interview mit Stepic im Kurier: http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/stepic-putin-ist-eu-um-lichtjahre-voraus/70.074.860

    Zu diesem Interview möchte ich noch festhalten:

    Wie leicht ist es wenn man im Westen die EU oder Amerika kritisiert oder Österreich kritisiert: Es bleibt folgenlos. Nachteile hat man überhaupt nicht zu erwarten oder zu befürchten weil die Meinungsfreiheit bei uns und auch in den USA respektiert wird.

    Ist es in Russland oder in Europa auch genau so leicht Russland oder Putin höchstselbst zu kritisieren? Bleibt das auch so folgenlos? Sind da keinerlei geschäftliche, persönliche, karrieremäßigen Nachteile zu erwarten?


    Antwort: Das Schicksal des Moskauer Historikes Andrej Subow nachdem er sich frei aus dem Herzen heraus über die Krim-Annexion äußerte:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/russland-und-die-nazi-vergleiche-1938-wurde-ihm-zum-verhaengnis-12832399.html
    (Subow wurde gefeuert und verlor seinen schönen Posten an der Universität weil er sich weigerte sich selbst zu verleugnen. Von so einem Schicksal ist Stepic meilenweit entfernt.)

    Noch etwas:

    Vor Kurzem wurde über die Mörder von Anna Politkowskaja berichtet, sie wandern jetzt nach einem vielbeachteten Prozess hinter Gitter. Diese Leute konnten vor Gericht aber kein Motiv nennen. Wer hat aber diese Leute beauftragt?

    Anna Politkowskaja war eine Ikone des investigativen Journalismus in Russland, die über Menschenrechts­verletzungen in Tsche­tsche­nien berichtete. Vor ihrer Wohnung in Moskau wurde sie am 7. Oktober 2006 erschossen. Die Täter sind zwar bekannt, doch unklar bleibt, wer den Auftrag gab, die unbequeme Repor­terin zum Schweigen zu bringen.

    Anmerkung:

    Die rücksichtslosen & konsequenten Militäraktionen in Tschetschenien ca. 1999-2000 waren es die Putin halfen im Moskauer Machtgefüge ganz nach oben zu kommen. Putin selber hätte größtes Interesse daran haben müssen, dass die Berichterstattung über Tschetschenien in allen Medien so süß wie ein Zuckerguss ausfällt.

    Eine lästige Aufdeckerjournalistin die hässliche Details über Menschenrechtsverletzungen ans Licht bringt, die neugierig überall ihre Nase hineinsteckt und es mit der Wahrheit so ganz genau nimmt wie Anna Politkowskaja war zu keinem Zeitpunkt das was Putin je haben wollte. Hundertprozentig sicher ist also dass Putin von ihrem tragischen Dahinscheiden massiv profitierte.



    • Undine

      @Jewgeni Gorowikow

      "Wie leicht ist es wenn man im Westen die EU oder Amerika kritisiert oder Österreich kritisiert: Es bleibt folgenlos. Nachteile hat man überhaupt nicht zu erwarten oder zu befürchten weil die Meinungsfreiheit bei uns und auch in den USA respektiert wird."

      MEINUNGSFREIHEIT bei uns????????????? Meinen Sie das im Ernst?
      EIN Verbotsgesetz genügt! Meinungsfreiheit haben bei uns ausschließlich die LINKEN; die haben Narrenfreiheit! Wer über die politisch gestattete Meinung hinausdenkt und dies öffentlich tut, landet garantiert vor Gericht und ebenso garantiert im Gefängnis. RISKANT ist es bereits, BIBELWORTE nicht ernst zu nehmen. Man hält sich also der Sicherheit halber besser an links diktierte DOGMEN! Meinungsfreiheit bei UNS? Daß ich nicht lache!

    • M.S.

      @Undine

      *********

  20. Undine

    Ich kann das heuchlerische, ja pharisäerhafte Getue der Amerikaner nicht mehr hören! Die USA wurden noch nie militärisch angegriffen, haben noch NIE auf ihrem Territorium die Schrecknisse eines Bombenkrieges erleben müssen und werden auch nie einen erleiden müssen, aber sie führen dennoch STÄNDIG KRIEGE!

    Sie verlieren dabei ein paar Handvoll Soldaten und das war's auch schon. Die sind ein lächerlich kleiner Zoll, den sie gerne entrichten. Sämtliche Präsidenten ---ohne Ausnahme!---sind willige Marionetten einer geld- und machtgierigen Clique, die die Fäden zieht. Jede einzelne Kriegshandlung der Amerikaner beruht auf LÜGEN, die als "Auslöser" herhalten müssen! Und ÜBERALL, wo sie heuchlerisch EINSCHREITEN, hinterlassen sie eine wesentlich schlimmere, katastrophalere Situation, wenn sie sich ausgetobt haben. Jeder weiß, wer die Fäden zieht.



    • terbuan

      @Undine

      Viele wissen es, manche verdrängen es und etliche wollen es nicht wahr haben!
      Aber letztlich wird sich die Wahrheit durchsetzen, es ist nur eine Frage der Zeit!

    • Riese35

      Die USA führen keine Kriege. Sie bomben aus sicherer Entfernung mit Hochtechnologie alles nieder, bis sich nichts mehr rührt und sie ohne Gefahr einmarschieren können. Oder sie lassen die Dreckarbeit gleich andere erledigen.

      Leider lassen sich genügend für ein paar Silberlinge vor diesen fremden Karren spannen.

    • Igor Potemkin (kein Partner)

      @ Undine

      "Oft schien die Wahrheit in der Welt verloren,
      von ekler Lüge hingestreckt -
      doch immer wieder ward sie neu geboren
      und immer wieder ward sie neu entdeckt.
      Ob glühend rot die Scheiterhaufen lohten,
      ob ganze Völker man zum Kriege trieb,
      ob alle Qualen dunkler Kerker drohten -
      die Wahrheit lebte und die Wahrheit blieb.
      Noch liegt die Welt tief in der Lüge Banden,
      genarrt und blind von ihrem falschen Schein,
      doch einmal wird auch dieser Trug zuschanden -
      der Wahrheit Sieg wird Tod der Lüge sein."

      Limpach, Erich

    • Undine

      @Igor Potemkin

      Wollen wir hoffen, daß Erich Limpach recht behält!

  21. Brigitte Imb

    Meiner Meinung sind diese Kriege mit voller Absicht (von den Amerikanern) angezettelt worden um Europa mit muslimischen "Flüchtlingen" "fluten" zu können und u. A. vom Finanzdesaster abzulenken und Russland zu schwächen.
    Und daß die verschiedenen Staaten leichter Krieg spielen lassen können, setzen die Regierungen auf Söldnerheere (möglichst auch noch mit Muslimen).



  22. mischu

    Eines zieht sich jedenfalls wie ein roter Faden durch viele Konflikte:
    überall dort wo die USA militärisch eingegriffen haben, unter dem Vorwand islamistische Terroristen bzw. bedrohliche Diktatoren zu bekämpfen, hat sie verbrannte Erde hinterlassen und keines dieser Länder befriedet.
    Daher sollte sich Amerika in Zukunft kriegerisch möglichst raushalten, was aber nicht gegen diplomatischen Vermittlungsversuche spricht, so sie erwünscht sind und Aussicht auf Erfolg haben.

    Bei der derzeit herrschenden Wirtschaftslage steigt leider die Gefahr eines weltweiten Konfliktes - das war in der Geschichte bereits eine viel zu oft angewandte Methode, damit sich Staaten entschulden bzw. einen Neuanfang starten können.

    Die EU und insbesondere Österreich sind selbstverständlich bestens auf derartige Auseinandersetzungen vorbereitet:

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Unser-Heer-ist-pleite/146865664

    *sarkasmusaus*

    "Und bei uns ist das Bundesheer überhaupt total demontiert worden (dafür streitet sich halb Österreich um die Austragung des nächsten Song-Contests – dafür hat das Land offenbar genug Geld)."

    Wie wahr, wie wahr und offenbar auch genug Geld (bisher 4 Millionen Euro) für gewalttätige Linkschaoten, um ihnen ihren zerstörerischen Straßenkampf gegen irgendwelche Faschismusphantome zu ermöglichen.

    Wenn es nicht so schmerzlich wäre, könnte einen ja der Untergang einer derartig satten und dekadenten Kultur direkt mit Genugtuung erfüllen!



  23. dssm

    Gut erkannt, wir bräuchten dringend ein belastbares Militär und zwar in ganz Europa.



  24. Anton Volpini

    Ich sehe nicht, daß die Menschheit irgendwelche Lehren aus vergangenen Kriegen gezogen hätte.

    Gerade im Gegenteil, denn es brennt mittlerweile überall.
    Aber anders als die Kriege des 20 Jahrhunderts, sind es diesmal gewaltsame Auseinandersetzungen verschiedener Interessensgruppen, und nicht die der Staaten, bis auf eine Ausnahme.....

    Krieg nennt man im herkömmlichen Sinn die militärische Austragung von Interessen konkurrenzierender Staaten.
    Die USA hat in den letzten Jahrzehnten viele solcher Kriege geführt. Keiner dieser Kriege diente aber zur Verteidigung des amerikanischen Territoriums. Solange die Bedrohung des real existierenden, menschenvernichtenden Kommunissmus vorhanden war, sind auch alle diese Kriege von der "westlichen" Welt legitimiert worden, denn man fühlte sich überall bedroht.

    Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ging aber diese Legitimation verloren. Die USA war als einzige militärische Supermacht dieser Welt übrig geblieben, und konnte ab sofort, ohne Kontrolle einer anderen miltärischen Supermacht beginnen, ihre eigenen geopolitischen Interessen mit militärischer Gewalt durchzusetzen.
    Was sie auch weidlich ausgenützt haben.

    Dennoch hat sich die USA, als ehemalige Supermacht des Völkerrechts, in allen Brandherden dieser Welt, bemüht Bündnispartner anderer Staaten mit einzubeziehen, was bis zum Afganistankrieg auch stattgefunden hat.

    Aber mit diesem Krieg, und in Ansätzen schon vorher im Irak, ist ein Stilbruch des Völkerrechtsverständnisses der USA passiert.
    Die USA, und damit meine ich nicht das amerikanische Volk, sondern die dort herrschende politische Kaste mit Unterstützung von CIA, NSA und den anderen 14 Geheimdiensten, haben den gewaltsamen Interressenkonflikt mit anderen als militärischen Mitteln begonnen, welche das Völkerrecht und auch das amerikanische Recht mit Füßen treten.
    Sie lagern die Kampfhandlungen auf privat geführte Söldnertrupps aus. Sie tun das, was man in der Wirtschaft neuhochdeutsch outsourcing nennt.

    Diese Söldner sind keiner Genfer Konvention mehr verpflichtet, oder dem Haager Abkommen, und unterliegen nicht mehr dem militärischen Gerichtstribunal der USA Armee. Sie können ohne Rücksicht auf irgendwelches Recht ungestraft jede Kriegsschweinerei begehen. Die politischen Aktien von Firmen wie Blackwater sind seitdem hoch im Kurs.

    Auf der scheinbar anderen Seite haben wir radikalisierte Moslems, deren religiösen Auftrag darin besteht, alle Andersgläubigen zu töten. Oder es werden einfach andere Feindbilder durch die bezahlten Medien geschaffen, um der Blackwater-Geopolitik zum Erfolg zu verhelfen.

    Dadurch hat die USA eine Bedrohungslage geschaffen, die mehr einem Krieg wie dem Dreißigjährigen gleicht, als denen des letzten Jahrhunderts.

    Wir in Europa werden uns vorsehen müssen, denn alle europäisch, muslimischen Gotteskrieger, die in arabischen Ländern eingesetzt sind, werden, so sie überlebt haben, gut "trainiert" nach Europa zurückkommen. Und unter generalstabsmäßiger Planung von Blackwater funktionieren, so wir nicht funktionieren, wie es die Firma will!



    • dssm

      Die USA tun dieses 'outsourcing' nicht erst seit neuester Zeit. Die Truppe von Teddy Roosevelt war auch nichts anderes als eine privat organisierte Bande und das ist ja wohl schon ein Weilchen her. Die ganzen Armeen der US-Konzerne in den 20er und 30 Jahren in Süd- und insbesondere Mittelamerika waren genau von der selben Art wie die heutigen Epigonen und auch damals wurde von Demokratie und Freiheit gefaselt. Der gute, so hoch gelobte Abe, das ist jetzt wirklich lange her, hat sogar das Militär geschickt um einen Chief Justice zu verhaften, erst der Mut der Generäle hat dies verhindert; erinnert irgend wie an den jetzigen CIA-Chef, der seinen radikalen, kriegsgeilen Politikern die Grenzen zeigt.
      Also ich sehe die heutige USA eher am Weg der Besserung, den radikalen Kriegstreibern in der Politik weht ein scharfer Wind in das Gesicht.

    • Undine

      @Anton Volpini

      ************!

    • Anton Volpini

      Sie haben recht dssm, gewaltsames Outsourcing hat in den USA Tradition. Das begann bereits zur Zeit der Indianerkriege.

      Aber irgendwann später ist diese Nation dann doch zivilisiert geworden und war der Fahnenträger des Völkerrechtes. Das sie heute mit Füßen treten.

      Die Strafkollonien, die sie nach dem Irakkrieg in Polen, Rumänien und Guantanamo installiert haben, bezeugen das.
      Sie haben das getan um auf fremden Territorium ihren Geheimdienstterror ausüben zu können, außerhalb jedes Rechtssystems.
      Es ist das US Establishment, welches das Recht bricht.
      Nach derselben Logik funktioniert jetzt deren Geopolitik.

      Aber es gibt Hoffnung. Diese Woche hat ein Repräsentant der Tea Party den Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus bei einer Vorwahl hinausgeschmissen.
      Und auch die Farmer begehren immer mehr gegen das Establishment auf.

      Es ist ungefähr so, wie wir in Europa gegen unsere "Poltische Führung" langsam Manderl machen.

      Aber bis das wirkt, spielt das Establishment sein schmutziges Spiel!

    • Dr. Knölge (kein Partner)

      Jetzt weiß ich wirklich nicht, was mich mehr schockiert: die seltsamen Verbalismen von Anton Volpini oder die vielen Sternchen der von mir besonders geschätzten Undine.

      Wenn ich den Volpini Anton richtig verstehe, scheint es unerläßlich, den USA den Krieg zu erklären und zuerst die Zentrale von Blackwater zu bombardieren. Dann kann Blackwater nicht mehr die muslimischen Truppen in Europa dirigieren, dann werden die islamischen Kämpfer zu lieben netten Leuten, mit denen wir dann zusammen lachen und Tee trinken.

      Auch wenn es richtig ist, daß einiges zum Himmel stinkt, was die USA sich außenpolitisch leisten, so muß ich doch vehement widersprechen, welches Gesamtbild Herr Volpini sich aus einzelnen Bausteinen da zusammenbastelt. Ein tiefsitzender Antiamerikanismus scheint die Gedanken zu lenken.

      Amerika hat also viele solcher Kriege geführt? Nun ja, und überall sind die angegriffenen Länder nun besetzt und werden ausgebeutet? Wie sähe der Balkan heute aus, hätten die USA nach dreijährigem Gequatsche der Europäer -man erinnere sich an die täglichen "Friedensbotschaften" von Milosevic und Karadzic- die Sache nicht in drei Tagen beendet?

      Nein, unser größter Feind ist die verachtenswerte Religion mit dem Anspruch, eine Steinzeitgesellschaft herbeizumorden. Das sollten wir endlich akzeptieren und hier nicht die USA mit hineinziehen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)

      Kleiner Nachtrag:

      Zitat: Und unter generalstabsmäßiger Planung von Blackwater funktionieren, so wir nicht funktionieren, wie es die Firma will!

      Was hat Blackwater damit zu tun:

      http://derstandard.at/2000002029157/Islamischer-Staat-Offenbar-Massenexekutionen-im-Irak

    • Anton Volpini

      Um es zuerst einmal zurecht zu rücken Dr. Knölge, mein Name ist Anton Volpini, und nicht, wie Sie es ausdrücken, Volpini Anton.

      Und aus welcher Höhle sind Sie wohl herausgekrochen, daß Sie mir Antiamerikanismus vorwerfen? Sie haben wohl meinen Text nicht sinnerfassend gelesen?

      Es ist so primitiv, und mittlerweile auch offenkundig, daß die sozialisch bestimmten Menschen nur Schwarz Weiß in dem politischen Diskurs erkennen. Das hängt wohl mit ihrer Iris zusammen.
      Sie scheinen wohl auch dazu zu gehören, zu den Schwarz Weiß Sehern, Dr. Knölge?

    • Dr. Knölge (kein Partner)

      Nun, Volpini, wie ich sehe, sind Sie ein so großer, göttlicher Denker, daß Sie sich mit Einwänden gar nicht erst beschäftigen müssen, lieber nutzen Sie gossenjungenhafte Sudeleien, etwa "sozialistisch", um Kritiker, die natürlich nicht einmal sinnerfassend lesen können, zu diffamieren.
      Im Umgang mit Kritik zeigt sich der wahre Geist und Charakter. Was für eine Maus ist da aus ihrem Loch gekrochen!

      Und daß Sie kein Bayer sind, ist nun ja geklärt.

    • Isabella (kein Partner)

      Anton Volpini
      **************** so viele Sterne gibts gar nicht für ihren Kommentar!

    • Anton Volpini

      Nun den Hr. Dr. Knölge, können Sie mir bitte erklären, was denn an meinen Äußerungen so Ihren geistigen Unmut erregt hat, daß Sie sich über meinen Meinungszustand ein Urteil bilden wollen?

    • Anton Volpini

      Vielen Dank Isabella.
      Sie errinnern mich an eine Isabelle.
      Auch die hätte Monte Christo zitiert!

    • Dr. Knölge (kein Partner)

      Oh, oh, Herr Volpini, eigentlich wollte ich nicht meine Zeit verschwenden, denn Ihr ganzes Schreiben erfordert eigentlich eine komplexe Antwort. Verstehen Sie bitte, wenn ich nur wenige Zitate herausstelle.

      Zuerst einmal möchte ich Ihren Aufsatz mit einem Orchester vergleichen. Als Kritiker würde ich sagen, ja, die Geige war vortrefflich, die Oboe meisterlich und die Bratsche unübertroffen. Das ganze Stück aber hinterließ einen faden Geschmack, der Dirigent verfuhr übel dem Werk des Komponisten, der Gesamteindruck ist fatal.

      Um auf Sie zurückzukommen, ich sagte es schon, liegt die Annahme einer antiamerikanischen Grundhaltung nahe.

      Dazu nun zwei Dinge, die mir sehr unreflektiert erscheinen. Sie sprechen von den USA und Blackwater und dann von der scheinbar anderen Seite der radikalisierten Moslems. Damit stellen Sie die USA und die sinnlos mordenden Gotteskrieger auf eine Stufe. Für mich ist das nicht akzeptabel.

      Zu allem Überfluss steigern Sie sich im letzten Satz dann noch. Es ist kaum zu glauben, aber Ihre Aussage ist eindeutig, den Satz hatte ich übrigens schon zitiert. Sie weisen völlig zurecht auf die Gefahr der nach Europa zurückkehrenden Gotteskrieger hin, behaupten dann aber, sie würden von Blackwater (also von den USA) gesteuert und eingesetzt, falls wir nicht tun, was die Firma will.

      Bei allem Respekt, aber das ist eine, ganz vorsichtig ausgedrückt, äußert gewagte Behauptung, riecht schon verdächtig nach einer Verschwörungstheorie eines Autors, bei dem Zweifel an der klaren Sicht geboten erscheint.

      Verstehen Sie das jetzt bitte nicht als Freispruch für die amerikanische Privattruppe. Nach meiner Kenntnis hätten da einige Leute für lange Zeit ins Gefängnis gehört.

      Ich hoffe, ich habe Ihrer Bitte nach Erklärung wenigstens teilweise entsprochen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)

      Nachdem nun Herr Volpini seit vier Tagen nichts mehr zu sagen hat, gehe ich davon aus, daß er eingesehen hat, was für einen Unsinn er da verzapft hat.
      Ein fester Charakter hätte dazu gestanden.

      Herr Unterberger, haben Sie wirklich genau gelesen, insbesondere den Schluss, als Sie diesen Post auf das Podest gehoben haben?

  25. machmuss verschiebnix

    [cynics on]
    Der dritte Weltkrieg löst viele Probleme und bring den Wandel .
    [cynics off]



    • machmuss verschiebnix

      Was wird wohl unser Wertkonservater sagen, wenn er diese Satz ließt - au-backe, das
      wird eine Rüge geben.

      Apropos - wo ist er eigentlich geblieben, hab' schon lange Nichts vom Wertkonservativen
      gelesen ? ? ?

      .

    • Book

      Er döst wahrscheinlich in seinem Häuschen in Istrien. Nicht wecken!

    • Karl Knaller

      Wenn Herr Michler - ich denke oft an ihn und hoffe, daß es ihm gut geht - diesen Satz liest (!), wird er sich darin bestätigt fühlen, daß er mit solchen Analphabeten wie offenbar Sie einer sind nix mehr zu tun haben will.

    • machmuss verschiebnix

      Hey Knaller - voll der Knaller, Mensch [zwinker]

  26. Jewgeni Gorowikow

    Putin pokert sehr gut und möglicherweise hat er den ideologischen Weltkrieg schon begonnen.

    Putin ist ja persönlich davon überzeugt dass die USA eine monopolare Weltherrschaft aufbauen wollen:

    Vor zwei Tagen provoziert Putin mit 4 Bear-Bombern mitten im US-Luftraum:

    http://www.focus.de/politik/ausland/putin-provoziert-die-usa-vier-russische-bomber-80-kilometer-vor-der-us-kueste-gestoppt_id_3914157.html

    Vier russische Bomber vor US-Luftraum, Waffen-Koloss Russland: So demütigt Aggressor Putin den schwachen Obama:

    http://www.focus.de/politik/ausland/vier-russische-bomber-vor-usa-waffen-koloss-russland-wie-putin-den-schwachen-obama-demuetigt_id_3916532.html

    Heute gab es einen leichten Rückschlag für Putin in der Ostukraine:

    Die ukrainische Armee eroberte die Küstenstadt Mariupol:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article129048817/Wieder-schwere-Gefechte-in-der-Ukraine.html

    Dafür aber: Panzer der russischen Armee kämpfen seit heute in der Ostukraine:

    Korrespondenten der Nachrichtenagentur Reuters bestätigten, sie hätten drei Panzer in der Nähe der Grenzstadt Snizhnye im Osten der Ukraine gesehen. Kiews Innenminister Awakow sagte, die ukrainische Armeee hätte Teile des Konvois zerstört, die Kämpfe seien aber noch im Gange.

    Moskau hat in der Vergangenheit abgestritten, den Separtisten zu helfen, die mehrere Städte in der vorwiegend russisch-sprachigen Ostukraine unter ihre Kontrolle gebracht haben, und Russlands Präsident Wladimir Putin hat sogar zugesagt, die Grenzkontrollen verstärken zu wollen."


    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3820482/Ukraine_Russische-Panzer-haben-Grenze-uberquert



    • dssm

      Jetzt würde mich aber wirklich brennend interessieren woher Sie zu wissen glauben, daß die Panzer von der russischen Armee sind und wenn ja, daß diese nicht gestohlen wurden?
      Ich kann mich noch erinnern, daß ganze Schiffsladungen voll Waffen aus den Kasernen der ehemaligen UdSSR am Weltmarkt aufgetaucht sind, die damaligen Gauner werden auch heute noch an den passenden Stellen sitzen.

  27. socrates

    Der Krieg in der Ukraine ist ein Bürgerkrieg, den die sogenannte Regierung gegen die eigene Bevölkerung führt. Dabei wurden viele internationale Abmachungen gebrochen. Janukowich hat nie Gewalt eingesetzt, seine Gegner vom ersten Augenblick an.
    Wenn Obama pforzt, wird der Gestank von den Medien zum neuen Standard erklärt. In den USA hat er mehr Gegner als in der EU. Daher führt er im Ausland Krieg! Schwierigkeiten in der Innenpolitik werden seit altersher mit Erfolgen in der Außenpolitik bekämpft.



    • Erich Bauer

      Sind Sie auch ein Agent Russlands? FPÖ nahe?

    • socrates

      Erich Bauer
      Noch schlimmer, ich habe mit einem Ami gesprochen. Alles, was er gesagt hat, ist nicht blogfaehig.
      "Wenn bei Microsoft das Licht ausgeht, wird die Dunkelheit zum neuen Standard erklärt."

  28. Freak77

    Ich schätze von den 4 oben angeführten Konflikten den 4., nämlich der Griff der VR China auf unbewohnte Inseln die mit den Nachbarländern Japan, Südkorea usw. umstritten sind:

    Als den gefährlichsten ein!


    Immerhin ist China eine atomare Macht!

    Wenn der chinesische Drache einmal wütend und verzweifelt wird und wild um sich schlägt wird es brenzlig.

    Die Nachbarvölker: Vor allem die Vietnamesen, aber auch die anderen, die Koreaner, Philippinen usw. haben ein traditionelles Misstrauen gegen die Chinesen.

    Die Japaner sind noch immer in einer Außenseiterposition und tun sich schwer Freunde zu finden: Weil sie noch immer nicht genügend ihre Aggressionen im 2. Weltkrieg bereut haben.

    Weil die Japaner nicht wirklich wissen was Reue ist, weil Japan im Gegensatz zu Deutschland kein christliches Land ist.

    Aber wahrscheinlich blicken die anderen kleineren Völker über dieses Manko Japans hinweg um einen zusätzlichen Verbündeten gegen das übermächtige China zu haben.

    Und noch etwas: Der Konflikt in Ostasien der sich da langsam anbahnen könnte:

    Ohne Eingreifen der USA ist der mittelfristig nicht denkbar.



    • Erich Bauer

      Da mögen Sie recht haben. Dann wollen wir hoffen, dass die USA die Finger von dieser Weltgegend lassen... damit der Konflikt nicht doch kurzfristig...

    • dssm

      @Erich Bauer
      Und wer soll den dortigen Nationen sonst gegen den übermächtigen Gegner helfen. Die russische Karte wurde ja fahrlässiger Weise aus der Hand gegeben.

  29. Karl Knaller

    Warum so weitschweifig? Soweit es Europa betrifft, geht's vor allem darum, dem Islamismus endlich entschieden entgegenzutreten. Wie wir unsere anatolischen Randschichten, die sich hier karnickelhaft vermehren, wenn schon nicht wieder loswerden, so doch wenigstens eindämmen können, bleibt freilich die Frage...



    • Haider

      Typischerweise ist es die zweite/dritte Generation der in Österreich schmarotzenden Muselmanen, für die junge (kopftuchlose) Österreichische Mädchen Huren sind, die - mit unendlicher Tagesfreizeit ausgestattet - in Leasingsautos ihrem Matschogehabe fröhnen und sich über jeden Volltrottel freuen, der dies mit seiner Steuerleistung finanziert.

    • Le Monde

      Ich denke, dass der Zug schon abgefahren ist. Heute musste ich als Tiroler die Ambulanz in der Rudolfstiftung aufsuchen. Ich war entsetzt. Kein Wunder, dass das Personal derart unfreundlich und ständig "angefressen" drein schaut.

      Wien ist voll von Randschichten aus dem Orient und Balkan. Dabei hat Wien ja ohnehin schon ein ständiges Problem mit seinen eigenen Unterschichten, die zu nichts zu gebrauchen sind.

    • matthias (kein Partner)

      Weniger Steuern für "einkommensstarke" Eltern, anstatt einer Kinderbeihilfe die scheinbar manchen als Haupteinkommen dient. Siehe auch im Video mit dem Großvater (ich glaub' eh das Neueste). Aber das wird nicht geschehen. Der Bevölkerungsaustausch ist bereits voll im Gange.

  30. terbuan

    Die USA als Helfer in der Not zu rufen ist so als würde man die Mafia als Retter Italiens ansehen. Die USA selbst sind das Problem der Welt, von dort geht alles Unheil aus!
    Sehen Sie sich diesen freundlicherweise von Poster Erich Bauer in den Blog gestellten Vortrag an, dann werden Sie sehen was sich wirklich derzeit abspielt:
    Die USA sind am Ende ihrer Weisheit und brauchen dringend einen Krieg, wie schon öfter in der Geschichte:
    http://www.youtube.com/watch?v=lflw82nKbOo



    • Erich Bauer

      Versuch zur Aufdröselung eines langen Artikels in Form eines "ScheibchenThreads"

      @"...der in altmarxistischer Weise skurrilerweise der Wirtschaft die Schuld an den Kriegen zuschiebt...

      Es ist das GELDSYSTEM und nicht die WIRTSCHAFT...

      Ich denke, der Papst hat das vielleicht so gemeint. Allerdings mit "altruistisch-bewegter" (UM)Verteilung von "Luftgeld" wird das nix. Kann es auch nix werden. HIER irrt der Papst.

    • Erich Bauer

      zu Punkt 5:

      Erstaunlich, dass auf einmal hyperventilierende Medien diesen Gottseibeiuns "Putin" aus dem Focus verlieren und ihre "Objektive" wieder auf den Islam richten. Dass einige Ausformungen davon westliche Eigenkreationen sind...

    • machmuss verschiebnix

      @terbuan,
      der Islam ist für die vom Islamismus befallenen Länder noch um Einiges schädlicher,
      als der borsatile US-Kapitalismus .
      Wir können heilfroh sein, daß die Islamisten ihre Völker auf Steinzeit-Niveau niederdrücken
      und mit iher Erdöl-Forderung / -Vermarktung auf US-Know-How angewiesen sind,
      sonst hätten wir ein gewaltiges Problem am Hals. Man stelle sich vor, die erdöl-triefenden
      Islam-Staaten wären in der Lage, mehr draus zu machen, als Kriege finanzieren und
      ihren Paschas jeden Monat ein neues Millionen-Auto vor die Tür zu stellen.

      Solange dort die jungen Leute ihre Agressionen nicht auf dem Fußball-Platz abreagieren,
      sondern mit der Kalaschnikova in die Luft pfeffern und Alahu-Akba plärren, solang
      hat das verweichlichte Europa noch Gnaden-Frist.

      .

    • Erich Bauer

      Wenn der "furor teutonicus" hervorkommt... dann lauft!

    • dssm

      @terbuan
      Wenn man selber am ertrinken ist, dann fragt man nicht mehr nach hohen moralischen Werten des potentiellen Retters. Europa ist pleite, pleite und nochmals pleite. Das Gelddrucken kann das kurzfristig überdecken, aber jeder der ein Geschichtsbuch je in der Hand gehalten hat weiß: Kurzfristig!
      Daher spielen auch wir Österreich mit, mehr als müde Proteste sind nicht möglich.

    • Haider

      Genau so ist es. 1953 haben die USA die Bürger der Sowjetisch Besetzten Zone (die spätere "DDR") hineingehetzt und im Stich gelassen; genauso 1956 die Ungarn, dann im Prager Frühling die Tschechen. In jüngster Zeit waren der Vordere Orient und nordafrikanische Staaten die Dummen. Afghanistan, Kurdistan, ... überall brennende Scheiterhaufen und überall hatte Uncle Sam seine schmutzigen Finger im Spiel. Der selbsternannte Weltpolizist wirkt überall als Brandbeschleuniger und kaum als Friedensbote. Aber -> eine gesteuerte Journaille hilft willig mit die Weltmeinung zu manipulieren!

    • Undine

      @Haider

      ********************************************!
      Thüringen und Westsachsen waren zu Kriegsende und kurz danach in AMERIKANISCHER Hand! Und plötzlich fanden sich die Bewohner und zahllose Ostflüchtlinge, die es bis dorthin geschafft hatten, in RUSSISCHER Hand ---und blieben es bis 1989!

    • matthias (kein Partner)

      Der heilige Putin wirds richten!

    • Günther (kein Partner)

      Das Unheil dieser Welt geht vom Islam aus.





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