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„Datenschützer“ als Verbrecherschützer und Effizienzkiller

Die mediale und juristische Hysterie um den Datenschutz in Europa wird immer absurder. Vor allem weil die normalen Menschen mehrheitlich ganz anders denken. Das werden sie noch viel mehr, wenn sie sich noch stärker der grotesken Folgen der Datenschutzmanie bewusst werden. Zwei neue Hysterie-Beispiele aus Österreich und Schweden.

Einbruch bei einem oberösterreichischen Bäcker. Dieser stellt darauf Fotos des Täters von seiner Überwachungskamera auf Facebook. Und das bringt tatsächlich sehr rasch sehr konkrete Hinweise. Alles paletti? Nein, ganz und gar nicht. Denn der Bäcker hätte das nicht tun dürfen! Nur die Polizei darf laut den Datenschützern Fahndungsfotos veröffentlichen. Sie ist aber keineswegs dazu verpflichtet, auch dann nicht, wenn ein Geschädigter das verlangt und es gute Fotos gibt.

Das ist keineswegs nur eine Formsache. Denn wir alle wissen: Für die überforderte Polizei sind Einbrüche in einem Geschäftslokal nicht gerade ein vorrangiges Kriminalitätsproblem. Halt schon wieder einer. (Außerdem muss sie zum Geldeintreiben Strafmandate schreiben).

Groteske Folge: Der Einbrecher kann jetzt sogar den Bäcker klagen. Hauptschuldige an der Groteske sind die sogenannten Datenschutzexperten, die ständig mit Schützenhilfe von Medien und Gutmenschjuristen solche völlig überflüssigen Gesetze durchdrücken. Klares Ergebnis: Nicht nur Bäcker sollen weiterhin schön einbrechen lassen.

Genauso grotesk sind die Aktivitäten der Datenschützer in der nordschwedischen Stadt Umea. Diese überlegt, ihren aus Finnland zugewanderten Einwohnern einen finnisch-sprachigen Informationsdienst anzubieten. Dazu hat sie als logische Vorstufe ein Register der finnischen Zuwanderer erstellt, damit sie überhaupt weiß, wie viele das überhaupt sind und an wen die Informationen gehen müssten. Aber das ist offenbar schon ein Delikt. Die Stockholmer Datenschutzbehörde ermittelt jedenfalls gegen die Stadtverwaltung.

Unter den vielen Krankheiten unserer europäischen Gesellschaft ist die Datenschutzhysterie eine der verbreitetsten und gefährlichsten. Denn zum einen ist sie eine ständige Effizienzbremse auf allen Ebenen. Zum anderen kosten all die Datenschutzräte und -experten enorm viel Steuergeld. Denn sie leben ja ausschließlich von diesem. Sie werden daher nie und nimmer sagen: Eigentlich ein totaler Blödsinn, was wir hier machen.

PS: Diese Datenschützer sind genauso ein wucherndes Übel der Gesellschaft wie die Berufsfeministinnen, die wieder einmal über alle Sender die Lüge ausgestreut haben, dass Frauen 25 Prozent weniger als Männer für die gleiche Arbeit verdienen. Umso trauriger, dass auch die FPÖ die Propagandawalzen der Frauenministerin nachbetet. Und von den anderen Parteien keine sich traut, dem die Wahrheit entgegenzustellen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 18:15

    Datenschutz ist der scheinheilige Zwilling des Überwachungsstaates!
    Er dient dazu, missliebige Daten zu unterdrücken und dem System willkommene, manipulierte oder einfach erfundene über die Medien dem Volk unterzujubeln.
    Wir erleben es täglich, Zeitungen, Radio und TV haben jede Glaubwürdigkeit verloren,
    George Orwell's "1984" ist traurige Realität geworden!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 18:21

    Noch schlimmer als der Selbstzweck der Datenschützer ist, daß sie den Datenschutz drehen und wenden wie es der Auftraggeber gerade braucht.

    Wenn unbescholtene Bürger bespitzelt bzw. ausgespäht werden, dann dient das der Terrorismusbekämpfung und ist völlig legitim.
    Nur bei Kriminellen hört sich der Spaß auf, weil in unserem Justizsystem die Täter bereits mehr geschützt werden als die Opfer.

    Die drastischen Folgen für uns alle sind noch gar nicht richtig abzuschätzen und daher sollten wir Widerstand leisten, wo immer möglich!

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 17:46

    Wir befinden uns im Jahre 2013 n.Chr. Ganz Europa wird von politisch korrekten Parteien beherrscht ... Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Europäern bevölkertes Land hört nicht auf, der politischen Korrektheit Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die EU-Bürokratie, die dieses Land ...

    Traurig, daß sich auch die FPÖ immer wieder an solchen Aktivitäten beteiligt. Noch trauriger aber, daß es keine Alternativen gibt. Vielleicht doch? Warum gründet nicht die Partei "Einiges Rußland" eine Österreich-Tochter? Dann hätten wir eine Alternative!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 20:21

    Und glauben wir wirklich an den Datenschutz ?

    Jeder Hacker kann alles mitlesen, was Sie auf Ihrem Computer im Netz schreiben und was Sie auf der Bank haben, etc. Natürlich auch die Parteihacker, die auch regelmäßig meinen Computer anzapfen um Handhaben zu finden. Mein IT-Mann hat das bewiesen.

    Datenschutz ist genauso eine linke Beschäftigungstherapie wie etwa Radfahrbeauftragter, Frauenbeauftragter, etc.

    Wir können uns das alles nicht leisten, wir sollten statt dessen lieber was Produktives arbeiten. Aber, sieh da, wir haben ja gar keine Arbeit mehr, unsere Gewerkschaften im Verein mit SPÖVP haben sie innerhalb von 40 Jahren vertrieben. Wir haben auch viel zu wenig Fachpersonal ausgebildet.

    Der gemütliche linke Weg (das sozialistische 'Paradies') ist die 'Unnötigkeit' und die sündteuren 'Unnötigkeitsjobs'. Und nicht zu vergessen, die gemütliche Selbstbedienung an der Futterkrippe. Die Kronenzeitungsschlagzeie der letzten Tage schreibt von 'Weg mit den Luxuspensionen'. Ich habe es nicht gelesen, aber haben die auch an die Klientelpensionen, etwa Frau Schmied & Bonzenkonsorten gedacht, oder haben die bloß die Managerpensionen im Auge und Privatpensionen der Nichtklientel ?

    Man hat die Verwaltung mit Beamten vollstopft und überdimensioniert, dem nicht genug, kamen die Genderjobs und die Genderprojekte, noch immer nicht genug, kamen die Unnötigkeitsjobs und Versorgungsjobs,... Wo soll das hinführen, oder wohin hat es bereits geführt ? Alle wissen es, alle starren auf die Wahrheitsschlange wie die Kaninchen und handeln nicht, obwohl Feuer auf dem Dach ist.

    Was wird 'Fayegger & Spindelmann' wohl tun ? Erraten ! Geld drucken.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 17:32

    Angesichts des NSA Skandals, wo alle Menschlein weltweit überwacht und bespitzelt werden, könnte man getrost auf ALLE Datenschutzexperten - die genauso "nützlich" sind wie die NGOs - verzichten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 20:23

    OT - Ui, ui, ui, vielleicht müssen demnächst auch unsere Systemmedien derartiges berichten. Igitt!! :-))

    Norwegen: Koalition mir RECHTSPOPULISTEN fix

    http://orf.at/#/stories/2201413/

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2013 18:17

    Angesichts der fröhlichen Hackerbuben privater (Assange und Konsorten) und beamteter (NSA und Spiessgesellen) Natur ist der bestehende und immer weiter ausufernde Datenschutz ohnehin eine Farce. Wer etwas bestimmtes wissen will, kann sich die Information verschaffen, mit oder ohne die Datenschützer. Fazit: Die Beamtenposten einsparen und die Wichtigtuer heimschicken!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2013 19:01

    Bei Lichte betrachtet geht es gar nicht um den Schutz irgendwelcher personenbezogener Daten, sondern nur um die perverse (sic!) Lust der Gutties, andere zu piesaken und zu quälen und sich dabei gut vorzukommen.

    Fallweise ist es auch nur schlichte Arbeitsverweigerung, was aber nicht pervers wäre.


alle Kommentare

  1. Sinarina (kein Partner)
  2. Chariemay (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:23

    Check that off the list of things I was cofsnued about.

  3. Eli (kein Partner)
    19. Januar 2015 23:10

    Well done arltice that. I'll make sure to use it wisely.

  4. Torres (kein Partner)
    09. Oktober 2013 13:18

    Zum P.S.: Die Medien haben es gerade verbreitet: die grüne Tiroler Landesrätin hat das Jugendschutz-Gesetz... gegendert? Nein, radikal "feminisiert"; alle personenbezogenen Hauptwörter sind nun ausschließlich weiblich - um ein "Bewusstsein" zu schaffen, wie männerbezogen die Welt eigentlich ist. Und stolz hat sie noch verkündet, dass es dagegen kaum Widerstand gegeben hätte. Zur Erinnerung: die ÖVP unter LH Platter hat dort die große Mehrheit.

  5. Erwin Tripes (kein Partner)
    09. Oktober 2013 00:08

    Sg. Herr Dr. Unterberger, finden Sie die Werbeeinschaltung auf Ihrer Blogseite : http://www.xforex.com/cms/lp/GCongratulations_DE/?cid=3&tid=114069&lid=de&pubid=-1&reqt=1381269730979 wirklich seriös?
    Bitte sagen Sie, daß das nicht wahr ist, so wie Sie´s zu Recht von Schmid verlangt haben.

    • Zraxl (kein Partner)
      09. Oktober 2013 07:57

      Wo ist Ihr Problem? Jeder Internetbroker bietet inzwischen solche (Spiel)Demokontos an, mit denen man dann Währungen, Aktien oder Rohstoffe handeln kann. Zwar reflektiere ich nicht auf diese Art von Zockerei, weil mich das unbegrenzte(!) Risiko abhält (denn die sogenannten Sicherungsmaßnahmen helfen im Krisenfall genau nichts), aber die Möglichkeit, die Zockerei wenigstens vorher mit einem Demokonto ausprobieren zu können, scheint mir durchaus nützlich. Ich habe die ABG nicht gelesen, nehme aber an, dass es sich bei dem Demokonto um risikoloses Spielgeld handelt. Da kann man dann ausprobieren, ob man für diese Art von Handel ein Händchen hat oder nicht.

  6. Mentalitäten (kein Partner)
    08. Oktober 2013 21:38

    Das Phänomen, daß über Krawattenknoten die Tendenzen bemerkenswert ausgeprägt sind, daß die Herzen darunter und die Hirne darüber ins Üble wachsen
    und,
    daß aus dem über Gummistiefeln Gewachsenen meist sehr viel wirkliche Vernunft hervorkommt
    sollte insbesondere solche nachdenklich stimmen,
    die wirklich beinah alles an Ethik aufzulösen bereit sind nur der Erfüllung der Autoren-Fiktionen von Kaffka bis "Big Brother" wegen ...... und viele dieser vielen Fiktionen sogar noch an kaltschnäuziger Gemeinheit und Verlogenheit und Kontrollsuchten übertreffen ....

    Mir sagte mal ein Polizist, daß in den Tunnels hier in der Gegend die Kameras unscharf gestellt sind, daß die Kennzeichen nicht lesbar sein können ......und damit nicht gerichtlich verwertbar sind.

    Kurz: Adlerkultler dürfen RASEN ...... und "sollen" nicht belangt werden können.

    Doch, wenn vermutlich ein Handwerkerfahrzeug (und dies ohne erkennbares Logo) gerast wird, dann könnte freilich sein, daß die Nachforschungsbühne sehr freigegeben wird.

    Siehe Paragraph 1 des Adlerkults: 1) Das Volk ist schuld.

    Übrigens werde ich betreffs Adlerkult (und nahe Kulte) demnächst noch ein wenig psychologisch aufbereitetes nachschicken .... denn wirklich: Adlerkulte sind auch Über-Mutter-Kulte.

    Wer hätte das gedacht ?

    Wobei die Übermami sehr schnell von vielen Adlerkultlern in Projektionen auf die eigene Ehefrau hineingedreht wird.......

    Gucken sie sich bloß die Ehefrauen der Bushs an, Obamas Mutterehefrau, etc etc....

    Dass was schliesslich eigentlich wenig überraschend ist: Tatsächlich sind bei den Adlern die Weibchen meist deutlich größer UND VOR ALLEM STÄRKER wie die Männchen ........ was nicht ohne Grund "seelisch gespiegelt wird", wobei mit der Stärke die seelische Stärke klarerweise gemeint ist.

    Und: Diese Stärke ist meist - bis auf wenige Ausnahmen - leider eine sehr miese Stärke. Herrschüchtigkeit, Dummheit, Stolz.....

    Eine der wirklichen Randgruppenpersönlichkeiten im Adlerkultischen Spektrum oder doch schon herausgefallen ....... ist die Gattin Gorbatschows.

    Raissa.

    Und er selbst trug die Krawatte eigentlich nur zur Tarnung ........ wobei die Krawatte nicht ein Primärzeichen der Adlerkultler ist. Das Primärzeichen ist Arroganz gegen Wahrheit.

    Der Wortstamm von Arroganz bedeutet eigentlich: Noch einmal anfragen bzw nachfragen, doch dürfte das "A" sprachhistorisch in die "Verkürzung" des "anti" hinübergerutscht sein, wie so häufig und in vielen Wortgebräuchen, wo dies so gedacht wird.
    Denn soviel ist klar kenntlich: Wirklich Fragende und noch viel weniger wirklich Nachfragende sind die Arroganten "normalerweise" nicht.

    Eine der auffälligsten Eigenschaften der beiden Gorbatschows wurde übrigens das Fragen. Keine "polite questions", wie die Queen, kein diplomatisches Geleiere wie von Politikern landauf landab, sondern wirkliches Interesse an den Befragten.

    Unter den Gorbatschows begann die faschistische Schicht im Staat zu schwinden ..... in Österreich ist das genau umgekehrt.

  7. F.V. (kein Partner)
    08. Oktober 2013 19:13

    Wenn man ab und zu eine nächtliche Satelliten-Aufnahme der Erde zu sehen bekommt, ist man über die Dichte der Lichtpunkte und deren Intensität verblüfft. Selbst in Ländern wie Rußland, wo man aufgrund der Weite des Landes dünnere Besiedlung erwartet, ist die Zahl der hellen Punkte enorm. D. h. die bewohnbare Erdoberfläche ist erschreckend dicht besiedelt.

    Unmittelbar erlebt man es, wenn man durch Millionenstädte oder z. B. in Deutschland durch das Ruhrgebiet durchfährt, die städtischen Siedlungsgebiete gehen fast ineinander über. Die „Megastädte“, wie New York, Moskau, Tokyo, Peking mit 20 und mehr Millionen Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht, sind eigentlich apokalyptische Alpträume. Wenn die kleinste Störung unserer hochtechnisierten Welt – ein Stromausfall, oder der GAU von Fukoshima so nahe an Tokyo oder eine massive Störung der Ölversorgung – passiert, ist das Schlimmste zu befürchten. Die Menschen sind faktisch in Todesfallen gefangen.

    Wir leben in Massen-Staaten und Massen-Städten, die Menschen sind sich fremd, alle sozialen Schichten kommen vor – und die Anonymität begünstigt natürlich (neben vielen anderen Parametern) eine steigende Kriminalität.

    Das Problem für jene, die – in welcher Weise auch immer – die Führung (Regierung) solcher Gemeinwesen über haben, ist die „Steuerung der Massen“. Das war vor ein paar Jahren das Thema eines Buches von Yehezkel Dror. Ob wir es nun wollen oder nicht, die „Überwachung“ wird wohl mit oder ohne Zustimmung der Datenschützer stattfinden. Sie wird selbstverständlich auch mißbräuchlich eingesetzt und alles zusammen geht in Richtung
    „Schöne Neue Welt“.

    So wie die Humboldt-Universität und das Ideal der Lehr- und Lernfreiheit an heutigen Massenuniversitäten nicht mehr funktioniert – und daher auch nicht mehr existiert – ist es mit den überschaubaren Biedermeier-Staaten und der individuellen Freiheit und Privatheit auch längst vorbei. Und die Vorstellungen von „privat“, „Datenschutz“, etc. dürften wohl auch aus anderen Zeiten stammen. Daß sie in Wahrheit von Regierungen nicht mehr ernst genommen werden, hat ja der NSA-Skandal hinreichend bewiesen.

    Ich fürchte, es gibt realistischerweise keine Alternative, wenn wir eben auf Massengesellschaften, Atomisierung der Gemeinschaft und immer inhomogenere Bevölkerung zutreiben, als immer mehr – legale und illegale – Überwachung.

  8. cmh (kein Partner)
    08. Oktober 2013 19:01

    Bei Lichte betrachtet geht es gar nicht um den Schutz irgendwelcher personenbezogener Daten, sondern nur um die perverse (sic!) Lust der Gutties, andere zu piesaken und zu quälen und sich dabei gut vorzukommen.

    Fallweise ist es auch nur schlichte Arbeitsverweigerung, was aber nicht pervers wäre.

  9. Alex
    08. Oktober 2013 10:13

    OT - Diesen Donnerstag wird Doz. Friedrich Romig in Wien über den "ESM - Verfassungsputsch in Europa" referieren. Nähere Informationen unter Tipps&Hinweise > Vorträge.

    http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Vortraege-Diskussionen/512

  10. dssm
    07. Oktober 2013 21:07

    Das Sammeln von Daten muss streng limitiert sein, Daten die erst einmal da sind kann man nicht schützen!
    Eine Videokamera gegen Einbrecher sollte kein Problem sein, denn der Einbrecher gibt ja seine Daten freiwillig her, niemand hat ihn zum Einbrechen gezwungen.
    Eine Verkehrskamera, an der ich vorbeifahren muss ist da ganz ein anderes Kaliber! Vor allem wenn die Kennzeichen automatisiert gelesen werden.
    Ähnlich ist es mit der Überwachung öffentlicher Plätze, spätestens mit der heutigen Gesichtserkennung wird es da sehr schnell unlustig.

  11. Brigitte Imb
    07. Oktober 2013 20:23

    OT - Ui, ui, ui, vielleicht müssen demnächst auch unsere Systemmedien derartiges berichten. Igitt!! :-))

    Norwegen: Koalition mir RECHTSPOPULISTEN fix

    http://orf.at/#/stories/2201413/

  12. Josef Maierhofer
    07. Oktober 2013 20:21

    Und glauben wir wirklich an den Datenschutz ?

    Jeder Hacker kann alles mitlesen, was Sie auf Ihrem Computer im Netz schreiben und was Sie auf der Bank haben, etc. Natürlich auch die Parteihacker, die auch regelmäßig meinen Computer anzapfen um Handhaben zu finden. Mein IT-Mann hat das bewiesen.

    Datenschutz ist genauso eine linke Beschäftigungstherapie wie etwa Radfahrbeauftragter, Frauenbeauftragter, etc.

    Wir können uns das alles nicht leisten, wir sollten statt dessen lieber was Produktives arbeiten. Aber, sieh da, wir haben ja gar keine Arbeit mehr, unsere Gewerkschaften im Verein mit SPÖVP haben sie innerhalb von 40 Jahren vertrieben. Wir haben auch viel zu wenig Fachpersonal ausgebildet.

    Der gemütliche linke Weg (das sozialistische 'Paradies') ist die 'Unnötigkeit' und die sündteuren 'Unnötigkeitsjobs'. Und nicht zu vergessen, die gemütliche Selbstbedienung an der Futterkrippe. Die Kronenzeitungsschlagzeie der letzten Tage schreibt von 'Weg mit den Luxuspensionen'. Ich habe es nicht gelesen, aber haben die auch an die Klientelpensionen, etwa Frau Schmied & Bonzenkonsorten gedacht, oder haben die bloß die Managerpensionen im Auge und Privatpensionen der Nichtklientel ?

    Man hat die Verwaltung mit Beamten vollstopft und überdimensioniert, dem nicht genug, kamen die Genderjobs und die Genderprojekte, noch immer nicht genug, kamen die Unnötigkeitsjobs und Versorgungsjobs,... Wo soll das hinführen, oder wohin hat es bereits geführt ? Alle wissen es, alle starren auf die Wahrheitsschlange wie die Kaninchen und handeln nicht, obwohl Feuer auf dem Dach ist.

    Was wird 'Fayegger & Spindelmann' wohl tun ? Erraten ! Geld drucken.

    • machmuss verschiebnix
      07. Oktober 2013 21:51


      Was immer die Beiden auch tun werden, unser Vertrauen ist weg und wird auch
      nicht wiederkommen, solange der Moloch unsere Steuern weg frist ! ! !


      .

    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2013 09:27

      @ machmuss verschiebnix

      Nachdem sie mit dem Rücken zur Wand stehen, könnten sie auch das Richtige tun.

      Ich höre immer mehr Stimmen, die immer lauter nach sinnvollen und wirklichen Reformen rufen.

      Ob die das wohl hören (wollen) ?

    • Gerald M. (kein Partner)
      08. Oktober 2013 17:38

      Jeder Hacker kann alles mitlesen, was Sie auf Ihrem Computer im Netz schreiben und was Sie auf der Bank haben, etc. Natürlich auch die Parteihacker, die auch regelmäßig meinen Computer anzapfen um Handhaben zu finden. Mein IT-Mann hat das bewiesen.


      Das ist purer Unsinn und die Beweise möchte ich zu gerne sehen ...

  13. Brockhaus
    07. Oktober 2013 19:55

    OT, paß aber irgendwie:
    Venedigs zuständiger Verkehrsstadtrat Ugo Bergamo ist offensichtlich bei Wiens grüner VasilaKUH in die Lehre gegangen, denn die Gondeln sollen küftig mit Nummerntafeln, Rückstrahler und GPS ausgestattet werden. Man weiß dann stets, wo sie sich gerade aufhalten und die Datenschützer haben einen weiteren Grund

    http://orf.at/stories/2201371/2201372/

    Danach dauert es nicht mehr lange, bis auch der Canale Grande à la Mariahilferstraße rot eingefärbt wird, um anzuzeigen, wo künftig die Vaporettos und Gondeln fahren dürfen. Aber dann tragen die Gondeln wirklich Trauer.

    • cmh (kein Partner)
      08. Oktober 2013 19:03

      Da kann man dann nur noch hoffen, dass durch die globale ERwärmung Venedig endlich von seinem Leiden erlöst wird und einen Meter unter dem gestiegenen Meeresspiegel seine Ruhe findet.

  14. Schani
    07. Oktober 2013 18:38

    Hier muß ich widersprechen! Datenschutz ist sehr wichtig, soferne er die staatliche Schnüffelei betrifft! Denn je mehr Daten über die Bürger der Staat hat, desto mehr kann er den Souverain knechten! Vorratsdatenspeicherung, zentrales Waffenregister, Rasterfahndung, Videoüberwachung mit Gesichtserkennung - in UK angeblich sogar mit Prognosestellung über die Absichten des Gefilmten - bedeuten einzig und alleine einen Generalverdacht! Das heißt, der Staat fürchtet sich vor den eigenen Bürgern. Außerdem liefert man damit einer höchstwahrscheinlich ins Haus stehenden Diktatur die Bevölkerung aus mit Mitteln, welche sich Hitler, Stalin und andere Verbrecher nicht Traum vorstellen konnten.
    Völlig anders stellt sich die oben erwähnte Überwachung des Privateigentums dar. Diese ist nichts anderes als ein Akt der Notwehr, denn das "Gewaltmonopol" hiöft einem dabei überhaupt nicht!

    • Riese35
      07. Oktober 2013 18:43

      Sie haben hier einen sehr wichtigen Punkt aufgezeigt! Nur hilft einem in diesem Punkt der sogenannte "Datenschutz" leider überhaupt nichts.

    • machmuss verschiebnix
      07. Oktober 2013 19:07

      Sie dürfen gar nicht so ohne weiteres irgendwas überwachen - wenn da nämlich
      zufällig ein Paragraphen-Fuchser vorbeispaziert, dann haben Sie eine Klage laufen - blöd
      gelaufen.

      Auch das haben wir der staatlichen Regulierungs-Wut zu verdanken - statt daß der
      Staat das Eigentum seiner Bürger schützt, verbietet er ihnen auch noch, daß die ihr
      Eigentum selber überwachen !

      .

    • Brigitte Imb
      07. Oktober 2013 19:20

      Ja, das wird erst eine Gaudi bei ELGA. Da wird bebündelt überwacht, pardon, natürlich datengesichert.

    • machmuss verschiebnix
      07. Oktober 2013 21:02

      @Brigitte Imb

      ELGA ist sowieso die größte STASI-Sauerei in der gesamten westlichen Hemisphäre.

      Noch bevor da meine Blutgruppe drinnen zu finden war, wurde ich von einem (mir
      bekannten) Vernaderer als FPÖler angeschwärzt. Obwohl ich seit jeher ÖVP (ausser
      diesmal NEOS ) gewählt hatte, stört mich diese buchstäblich Linke Aktion gar nicht,
      es sollte mir eines Tages zum Vorteil werden.

      Ein weiter Elga-Eintrag allerdings, den ich mir aufgrund eines "Vorfalles" vor mehr
      als 19 (neunzehn ! ) Jahren zugezogen hatte - zu einer Zeit also, da es ELGA noch
      gar nicht gegeben haben dürfte - ein Eintrag der noch absurder und folgenreicher
      ist, als die FPÖ-Verunglimpfung, bringt mich nicht nur jedesmal auf die Palme,
      wenn ich dran denke, sondern sorgt auch dafür, daß ich (männliche) Ärzte meide,
      seit mir ein aufrichtiger Vertreter dieser Kaste den entscheidenen Wink gab:
      meine "sexuelle Orientierung" steht (NUR IM ELGA !) auf SCHWUL. Das ist eine
      SAUEREI erster Güte ! ! !

      Mein ganzes Leben lang gab es niemanden, der mir mit einem Rest von Aufrichtigkeit
      nachsagen könnte, diesbezügliche Aktivitäten gesetzt zu haben, aber das ELGA
      "weiß bescheid" UND die überwiegende Mehrheit der Ärzte nimmt das für bare
      Münze.

      Und wenn im ELGA mal sowas wie z.B. "Somatisierung" drinnen steht, dann braucht man gar
      nicht mehr zum Arzt zu gehen - die würden dich glatt mit einer Blutvergiftung
      zum Psychologen schicken ! ! !

      .

    • Schani
      08. Oktober 2013 01:35

      Habe ich da etwas verschlafen? ELGA gibt es doch noch nicht!?

    • machmuss verschiebnix
      08. Oktober 2013 09:39

      @Schani

      Wien ist anders [zwinker]

    • de Voltaire (kein Partner)
      08. Oktober 2013 17:47

      Sehe ich genauso, leider wird gerade diese wichtige Unterscheidung immer wieder vernebelt. Was denkt sich wohl eine Gesellschaft, in der "Stand Your Ground" ein akzeptierter Grundsatz ist, zu dieser Form der verbotenen Selbstverteidigung mit der Kamera? Zwar gilt auch bei uns "Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen", aber eine Kamera überschreitet augenscheinlich schon die dabei zulässige Gebotenheit der Mittel.

      Aber den Generalverdacht gegen die eigenen Bürger gibt es ja sogar im Land des "Stand Your Ground", vor den eigenen Bürgern fürchtet man sich also auch im "Land der Freiheit" ...

    • BZ (kein Partner)
      08. Oktober 2013 23:18

      The technotronic era involves the gradual appearance of a more controlled society. Such a society would be dominated by an elite, unrestrained by traditional values. Soon it will be possible to assert almost continuous surveillance over every citizen and maintain up-to-date complete files containing even the most personal information about the citizen. These files will be subject to instantaneous retrieval by the authorities.

      Zbigniew Brzezinski, Between Two Ages: America's Role in the Technetronic Era, 1970

    • machmuss verschiebnix
      09. Oktober 2013 11:54

      @BZ

      heute haben wir solche "files" über jeden Bürger, was Zbigniew Brzezinski aber nicht
      sagte, daß diese "controlled society" der politischen Vernaderung Tür und Tor öffnet ! ! !

      .

    • BZ (kein Partner)
      09. Oktober 2013 17:36

      @ machmuss verschiebnix

      Hinter der Fassade von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie regiert nun mal die "Macht" und die bringt die Daten dann für ihre Zwecke zur Geltung gegen poltische Unliebsame.

      Es ist ja gerade in Österreich nichts Neues, dass die Macht die Justiz kontrolliert und nicht umgekehrt.

      Mehr Daten, mehr Macht und damit mehr Kontrolle.
      Das lässt auch Zbig zwischen den Zeilen durchscheinen.

  15. Inger
    07. Oktober 2013 18:36

    Das mit dem Datenschutz ist so eine Sache, ich heabe heuer vor den Wahlen versucht, herauszubekommen, warum ich zwar von jeder wahlwerbenden Partei adressierte Werbung bekommen habe, aber nur von einer sogenannten Vorfeldorganisation, nämlich dem sozialistischen Pensionistenverband.

    Es war irgendwie verwirrend. Denn der Pensionistenverband bzw.die SPÖ hat mir mitgeteilt, dass sie die Daten an eine Firma weitergegeben haben, die die Aussendung gemacht hat. Der Pensionistenverband selbst habe die Daten also nur indirekt erhalten. Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mich an die Datenschutzkommission der Republik Österreich gewandt und dort hat man mir folgende Auskunft zukommen lassen:

    "Rechtsauskunft durch die Datenschutzkommission
    Datenverwendung für Wahlwerbung durch Vorfeldorganisation einer politischen Partei.....
    Die von Ihnen gestellte Frage (Zulässigkeit einer Verwendung von Wählerevidenzdaten durch eine sogenannte "Vorfeldorganisation" einer politischen Partei) ist, soweit absehbar, bisher in der Rechtssprechung zum Wählerevidenzgesetz und zum Datenschutzgesetz 2000 (DSG 2000) noch nie
    beantwortet worden. Aus dem Wortlaut der einschlägigen Gesetze lässt sie sich leider ebenfalls nicht klar beantworten.
    Da im Zuge einer Rechtsaufskunft gemäss Auskunftpflichtgesetz keine umfassenden Rechtsgutachten erstellt werden müssen, und hier überdies die Gefahr besteht, eine Entscheidung der Datenschutzkommission zu präjudizieren, ist daher eine Beantwortung leider nicht möglich.
    Falls Sie einen Eingriff in ihr Recht auf Geheimhaltung personenbezogener Daten befürchten, so informiert die Webseite der Datenschutzkommission über die in Frage kommenden Rechtsschutzverfahren, wobei politische Parteien und deren Vorfeldorganisationen (Verein) im Allgemeinen zu den datenschutzrechtlichen Auftraggebern des privaten Bereiches gerechnet werden:
    htt://www.dsk.gv.at...
    In der Hoffnung, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben..."

    Also mir wurde mit diesem Schreiben nicht geholfen, weil ich wollte nur wissen,
    ob die SPÖ meine Adresse an die Vorfeldorganisation Pensionistenverband weitergeben darf. Ich habe mir erwartet dass die DSK darauf schreibt: JA oder NEIN.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich für dieses Problem bisher noch niemand interessiert hat.

    • Schani
      07. Oktober 2013 18:49

      Trösten Sie sich, mir ist es mit dieser DSK auch schon einmal ähnlich ergangen - sie scheint "für die Fisch" zu sein.

    • kakadu
      07. Oktober 2013 20:10

      @Inga

      Sie hätten anfragen müssen, wie es mit dem Datenschutz vereinbar ist, wenn Sie von der AUF (= Freiheitliche Gewerkschaft) oder einer Studentenverbindung Wahlwerbung erhalten hätten.
      Denn da wäre die Antwort sicher ganz ander ausgefallen! Schließlich sind die Genossen in unserem rot eingefärbten Staat so gut wie sakrosankt!

    • no na (kein Partner)
      10. Oktober 2013 15:40

      Die Antwort ist einfach unglaublich in ihrer Inkompetenz. Und so wer will uns Vorschriften machen! Ab in die Versenkung mit diesen Leuten.

      DSK ersatzlos entsorgen!

  16. plusminus
    07. Oktober 2013 18:21

    Noch schlimmer als der Selbstzweck der Datenschützer ist, daß sie den Datenschutz drehen und wenden wie es der Auftraggeber gerade braucht.

    Wenn unbescholtene Bürger bespitzelt bzw. ausgespäht werden, dann dient das der Terrorismusbekämpfung und ist völlig legitim.
    Nur bei Kriminellen hört sich der Spaß auf, weil in unserem Justizsystem die Täter bereits mehr geschützt werden als die Opfer.

    Die drastischen Folgen für uns alle sind noch gar nicht richtig abzuschätzen und daher sollten wir Widerstand leisten, wo immer möglich!

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      08. Oktober 2013 18:39

      plusminus
      07. Oktober 2013 18:21

      Oder selbst einbrechen gehen!

    • Mentalitäten (kein Partner)
      08. Oktober 2013 21:45

      Adlerkultler sind letztendlich Kriminelle im Nadelstreif. Die "Täteraffinität" dieser "Kategorie" Seelen ist deswegen sehr ausgeprägt - insbesondere, wenn sie IN DES TÄTERS CLEVERNESS eine gewisse Projektionsfläche erkennen können.....

      Den Geschädigten bleibt meist der ungeteilte Hohn aus den "Höhen" dieser "Klasse".

      Wirkliche sinnige Menschlichkeiten werden ausgegrenzt ---- während ich bei den einfachen Leuten mit meinem Projekt zur Beendigung des Phonemmissbrauchs offensichtlich OFFENE TÜREN "niederrenne" .... wie etwa heute wieder hocherfreut zur Kenntnis zu nehmen gewesen ist vom Vater eines Volksschülers.

  17. Gandalf
    07. Oktober 2013 18:17

    Angesichts der fröhlichen Hackerbuben privater (Assange und Konsorten) und beamteter (NSA und Spiessgesellen) Natur ist der bestehende und immer weiter ausufernde Datenschutz ohnehin eine Farce. Wer etwas bestimmtes wissen will, kann sich die Information verschaffen, mit oder ohne die Datenschützer. Fazit: Die Beamtenposten einsparen und die Wichtigtuer heimschicken!

  18. terbuan
    07. Oktober 2013 18:15

    Datenschutz ist der scheinheilige Zwilling des Überwachungsstaates!
    Er dient dazu, missliebige Daten zu unterdrücken und dem System willkommene, manipulierte oder einfach erfundene über die Medien dem Volk unterzujubeln.
    Wir erleben es täglich, Zeitungen, Radio und TV haben jede Glaubwürdigkeit verloren,
    George Orwell's "1984" ist traurige Realität geworden!

    • Schani
      08. Oktober 2013 01:01

      Da muß ich Ihnen leider recht geben!

    • Zraxl (kein Partner)
      09. Oktober 2013 08:10

      Genau so ist es. Wenn man selbst Einbrecher fangen möchte, gilt der Datenschutz. Aber eben nur dann.

      George Orwell hat sich niemals träumen lassen, was inzwischen Realität ist. Von Paycard (Wieviel Bier kaufen Sie?), über das Mobiltelefon (Was haben Sie gestern um halb neun in Patschenkirchen #123 gemacht?) und Internetendgerät (Warum interessieren Sie sich für Handwärmer ?!!!), über zentral vernetzte Bankkonten, bis zur öffentlichen Videoüberwachung.

  19. Riese35
    07. Oktober 2013 17:46

    Wir befinden uns im Jahre 2013 n.Chr. Ganz Europa wird von politisch korrekten Parteien beherrscht ... Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Europäern bevölkertes Land hört nicht auf, der politischen Korrektheit Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die EU-Bürokratie, die dieses Land ...

    Traurig, daß sich auch die FPÖ immer wieder an solchen Aktivitäten beteiligt. Noch trauriger aber, daß es keine Alternativen gibt. Vielleicht doch? Warum gründet nicht die Partei "Einiges Rußland" eine Österreich-Tochter? Dann hätten wir eine Alternative!

  20. machmuss verschiebnix
    07. Oktober 2013 17:38

    Wie an so vielen Stellen auch hier - Überregulierung die nichts bringt, weil Datenschutz
    ohnedies nicht durchsetzbar ist.

    Viele Firmen geben z.B. ihre Datenbestände völlig aus der Hand in die sogenannte "Cloud" .
    Cloud-Computing ist schon seit längerem angesagt, dabei sind die Konzerne, die das
    nötige Umfeld zur Verfügung stellen die einschlägig bekannten "Datensammler" (wenn nicht,
    dann werden sie dazu gezwungen).

    Auch ist es völlig illusiorisch, auf eine gesetzliche Regelung bezüglich des "unbefugten
    Zugriffes" auf private PCs zu setzen. Nicht nur der NSA schert sich einen feuchten D.
    um solche Gesetze - wenn die einen Verdacht haben, dann fangen sie zu schnüffeln an
    und keine kann sie davon abhalten, weil solche Organisationen die besten Hacker dafür
    bezahlen. Oftmals stütz man sich bei "illegaler Informationsbeschaffung" auf ausgelagerte
    Anbieter . Es war schon in den 90ern gang und gäbe, daß z.B. Viren-Programmierer
    von Firmen wie Kaspersky dafür geheuert wurden, daß sie den offiziellen Virenscanner
    auf Vordermann bringen.

    .

  21. Brigitte Imb
    07. Oktober 2013 17:32

    Angesichts des NSA Skandals, wo alle Menschlein weltweit überwacht und bespitzelt werden, könnte man getrost auf ALLE Datenschutzexperten - die genauso "nützlich" sind wie die NGOs - verzichten.

    • Konrad Loräntz
      07. Oktober 2013 18:22

      apropos NGO: Der Gründer der bekannten NGO "Andreas Interberger" nannte sich als Erwachsener Peter Benenson und war lt. Wikipedia in den früheren 40ern Mitarbeiter im "Bletchley Park" - dem Hirn und Herz der britischen Aufklärung. Sein beruflicher Weg nach dem Krieg verliert sich ein wenig.
      Sehr erhellend dazu das Kapitel in Wisniewskis Jahrbuch 2013.

      Fazit: Damit eine NGO überhaupt über die Grätzl-Grenzen hinaus bekannt wird, ist machtvolle Unterstützung eine entscheidende Voraussetzung. Wo NGO drauf steht, ist meist was Anderes drin - leider ohne Deklaration.

    • Brigitte Imb
      07. Oktober 2013 19:18

      Beim "googlen" fand ich, daß er als Amnesty-Vorsitzender Mitte der 60er Jahre zurücktrat. Er hatte den britischen Geheimdienst beschuldigt, seine Organisation zu unterwandern.





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