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Fußnote 410: die Spuren der griechischen Elefanten

Die Währinger haben also erneut, wenn auch mit deutlich knapperer Mehrheit als beim ersten Mal, gegen das Pickerl gestimmt. Schade.

Das bedaure ich, weil die Parkplatznot in manchen Teilen Wiens auf Grund der vielen dort parkenden Nichtwiener unerträglich geworden ist. Das ist aber demokratisch zu respektieren. Das Ergebnis wäre vermutlich anders ausgefallen, wenn nur die wirklich Betroffenen abgestimmt hätten, also die Autobesitzer ohne Garagenplatz, die in den Gegenden rund um Straßenbahnlinien wohnen. Das Ergebnis wäre auch sicher anders ausgefallen, wenn die Stadtverwaltung seit Einzug der Grünen nicht wie eine Horde griechischer Elefanten über die Wiener Autofahrer drübergetrampelt wäre (für korrekturwütige Zoologen: auch für mich sind griechische Elefanten eine neue Entdeckung). Der Gipfel der Frechheit ist aber erreicht, wenn Rot und Grün jetzt öffentlich über eine "tendenziöse" Befragung klagen. Immerhin sind in Währing die Bürger mit einer klaren Frage zu einem wichtigen Thema konfrontiert worden. Über die mindestens so gravierende Sperre der Mariahilferstraße will die rot-grüne Diktatur hingegen niemanden befragen. Und was wirklich tendenziöse Fragestellungen sind, weiß in diesen Tagen jeder Wiener, der den skandalösen Fragebogen aus dem Rathaus bekommen hat. Bei dem eigentlich nur noch fehlt, dass der eine Kreis groß und der andere klein ist – wie bei einer anderen Volksabstimmung vor 75 Jahren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2013 20:38

    Umso mehr müssen wir den rot-grünen TRAMPELTIEREN mit der Alibivolksbefragung einen Denkzettel verpassen. Das Verkehrschaos in Wien wird seit der Beteiligung der planlosen, grünen Stadträtin immer größer und jetzt hat sie auch noch die Mariahilferstraße im Visier.

    Die Wirtschaftstreibenden proben bereits den Aufstand und jeder Verkehrsteilnehmer sollte sich rasch anschließen. Drängt den rot-grünen Klüngel mit jedem Stimmzettel weiter weg von ihrem bequemen Selbstbedienungsladen.

    Wien muß endlich wirklich anders werden!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2013 17:41

    Ein Grund mehr auf den heute erhaltenen Stimmzettel zu schreiben:
    "Ich lasse mich von dem rot-grünen Gesindel nicht verarschen" und sende ihn zerrissen an das Magistrat. Aus.
    Ich nehme zur Kenntnis in einer rot-grünen Diktatur zu leben und wehre mich so weit ich kann, der Wohlfühleffekt in dieser Stadt tendiert gegen Null, schade!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2013 00:29

    OT - Die "Caritas Elephanten"

    Die Caritas entpuppt sich mehr und mehr als abgehobener, frecher, dekantenter Verein. Schwertner findet es "ziemlich respektlos" armen Menschen die falsch etikettierten Fleisch- und Fertigprodukte weiterzugeben. Die "Tafel Wien" und das "Rote Kreuz" sehen das anders.
    Ist es nicht unfaßbar, was aus dieser Organisation geworden ist? Es geht anscheinend den Armen noch viel zu gut, denn sonst kann kein vernünftiger Mensch derartigen Schwachsinn von sich geben und gute Lebensmittel ablehnen.
    Na die werden's noch einmal billiger geben.

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/1348179/Pferdefleisch-an-Arme-Caritas_Respektlose-Idee?direct=13

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2013 17:51

    Schade, dass sie, Vasilakou, nicht das Angebot angenommen hat, griechischer Umweltminister zu werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2013 17:27

    Ja, ja, liebe Freunde:

    die "Direkte Demokratie", wie immer man sie auch institutionalisiert, versteht und auszuüben versucht, hat schon auch ihre Tücken!
    Da kommen dann halt manchmal Ergebnisse heraus, die nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind!

    Bei den Wiener Parkproblemen halte ich mich heraus!
    Da erwarte ich lediglich, daß jedesmal, wenn ich meine Leute aufsuche, ein Parkplatz in der mittleren Burggasse für mich freigehalten wird. Gratis, wenn möglich!
    Das müsste doch drin sein, Frau V.......Kuh, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2013 00:21

    und wen werden die gscheiten wiener wieder wählen?
    den häupl!
    somit:selber schuld.
    als exculpation könnte man allerdings die erfolgreiche einbürgerung abertausender migranten anführen,deren wahlverhalten eh klar ist.
    ich kenne übrigens kaum noch "autochtone" sozis,die nicht strache wählen wollen oder werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2013 21:48

    Wäre das Wr. Parkpickerl als Regulativ gedacht, um die vorhandenen Parkplätze bestmöglich zu nützen, dann müßten es KOSTENLOS sein. So dient das Parkpickerl jedoch hauptsächlich der üblichen Abzocke der Autofahrer. Und davon haben die Bürger endgültig die Nase voll. Der Schock der 33-%igen Erhöhung der Wassergebühren sitzt den Wiener noch in den Knochen (kein Privater hätte sich dies erlauben können!). Die rot-grünen Rathäusler hätte sofort eine Taskforce aus Rathauswache, Samariterbund und Berufsfeuerwehr ins Leben gerufen und den Raubrittern den Krieg erklärt. Linke plündern jedoch ungeniert!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Februar 2013 21:27

    Dr. Unterbergers sonst beneidenswert klarer Verstand trübt sich ganz leicht ein, wenn über das Parkpickerl diskutiert wird. Er befürwortet es nämlich. Igitt.

    Er tut dies sichtlich nicht erkennend, dass es auschließlich (!) zum Abkassieren erfunden wurde. Nicht als Ordnungsmaßnahme (dann wäre es kostenlos oder fast kostenlos), nicht als Umweltschutzmaßnahme (dann wäre es erst recht kostenlos), nicht als Schutz vor noch mehr Autos (dann wäre es genauso kostenlos) - nein, es ist eine reine Abkassiererei. Alles andere ist die blanke Unwahrheit.

    Ich gehe jede Wette ein: in einem Jahr spätestens gibt es in ganz Wien keinen Parkplatz (die Situation ist also so wie heute an manchen Tagen, nur halt immer) und Wien wird in zwei Zonen geteilt sein:

    1. in die Zone der Dummen oder gegen ihren Willen von der rotgrünen Kamarilla genötigten Mitbürger, die für nichts und wieder nichts gutes Geld zahlen müssen, obwohl sie keinen Parkplatz haben, und

    2. in die Zone jener, die eben nichts zahlen müssen. Und genausoviel Parkplatz haben.

    Mir fällt die Wahl nicht schwer. Ich gehöre zu jenen, die nicht zahlen werden, weil ich im 18. Bezirk wohne. Und gerne. Und jetzt noch lieber! Und wenn die rotgrüne-griechischkommunistische-ORF-linxlinke-Kronenschlichte-"Österreich"hirnrissige-SPÖ-grün-alternative Gehirnwäsche wegen ihrer Penetranz bei mir kurzfristig die Halluzination erzeugen sollte, im Parkpickerlbereich gäbe es Parkplätze, dann fahre ich kurz entweder nach Hernals (kein Parkplatz, jede Wette), oder innerhalb des Gürtels (nirgends Parkplatz, wie jetzt schon), oder in die Innenstadt (nirgends Parkplatz, wie immer schon) oder nach Ottakring (keinerlei Parkplatz auch bei den Genossen, wie erwartet) - und wenn ich dann zurück bin, bin ich heilfroh, dass die rotgrüne Bande bei der Befragung in Währing eine schallende Ohrfeige bekommen hat. Die sie hoffentlich nicht so bald vergißt!

    Das gibt mir Berge!


alle Kommentare

  1. Selma (kein Partner)
    19. Januar 2015 18:49

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  2. brs (kein Partner)
    23. Februar 2013 23:34

    Ich freue mich
    schon auf die zeit woes für jeden bezirk ein parkpickerl geben wird. da werden die wiener draufkommen wie es ist, wenn man sein auto nur mehr im eigenen bezirk problemlos und fast kostenlos abstellen kann. viel vergnügen bei der fahrt zum arbeitsplatz in einen anderen bezirk. oh, wo stelle ich mein auto ab?
    ich habe unter der woche einen freien nachmittag und möchte in meinem tennisclub ein längeres match spielen- oh, wo stelle ich mein auio ab? usw, usw...
    aber ansmstag, da können wir wieder unser auto frei benützen und nicht nur im heimatbezirk parken. willkommen in der welt der tages- und wochenendpendler.

  3. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    23. Februar 2013 21:27

    Dr. Unterbergers sonst beneidenswert klarer Verstand trübt sich ganz leicht ein, wenn über das Parkpickerl diskutiert wird. Er befürwortet es nämlich. Igitt.

    Er tut dies sichtlich nicht erkennend, dass es auschließlich (!) zum Abkassieren erfunden wurde. Nicht als Ordnungsmaßnahme (dann wäre es kostenlos oder fast kostenlos), nicht als Umweltschutzmaßnahme (dann wäre es erst recht kostenlos), nicht als Schutz vor noch mehr Autos (dann wäre es genauso kostenlos) - nein, es ist eine reine Abkassiererei. Alles andere ist die blanke Unwahrheit.

    Ich gehe jede Wette ein: in einem Jahr spätestens gibt es in ganz Wien keinen Parkplatz (die Situation ist also so wie heute an manchen Tagen, nur halt immer) und Wien wird in zwei Zonen geteilt sein:

    1. in die Zone der Dummen oder gegen ihren Willen von der rotgrünen Kamarilla genötigten Mitbürger, die für nichts und wieder nichts gutes Geld zahlen müssen, obwohl sie keinen Parkplatz haben, und

    2. in die Zone jener, die eben nichts zahlen müssen. Und genausoviel Parkplatz haben.

    Mir fällt die Wahl nicht schwer. Ich gehöre zu jenen, die nicht zahlen werden, weil ich im 18. Bezirk wohne. Und gerne. Und jetzt noch lieber! Und wenn die rotgrüne-griechischkommunistische-ORF-linxlinke-Kronenschlichte-"Österreich"hirnrissige-SPÖ-grün-alternative Gehirnwäsche wegen ihrer Penetranz bei mir kurzfristig die Halluzination erzeugen sollte, im Parkpickerlbereich gäbe es Parkplätze, dann fahre ich kurz entweder nach Hernals (kein Parkplatz, jede Wette), oder innerhalb des Gürtels (nirgends Parkplatz, wie jetzt schon), oder in die Innenstadt (nirgends Parkplatz, wie immer schon) oder nach Ottakring (keinerlei Parkplatz auch bei den Genossen, wie erwartet) - und wenn ich dann zurück bin, bin ich heilfroh, dass die rotgrüne Bande bei der Befragung in Währing eine schallende Ohrfeige bekommen hat. Die sie hoffentlich nicht so bald vergißt!

    Das gibt mir Berge!

    • Torres (kein Partner)
      24. Februar 2013 12:29

      Leider wird die rotgrüne Bande in ihrer Verblendung und Überzeugung, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, diese Ohrfeige keinesfalls als solche empfinden, sondern die Antwort - wie schon im Artikel Unterbergers erwähnt - erstens auf die "tendenziöse" Fragestellung zurückführen und zweitens auf die "dummen" Bewohner, die noch nicht reif sind, die weit vorausblickenden Wohltaten von Rot-Grün auch richtig einzuschätzen; das wird man ihnen wohl noch eindringlich einbleuen müssen. Uralt-Kommunismus pur!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Februar 2013 15:28

      @Torres

      Ich bin mir sicher, dass die Rotgrünen Grünen und die Grünroten Roten das Ergebnis sehr wohl als schmerzhafte Niederlage empfinden. Als G'sunde Watsch'n (heilsame Ohrfeige wollte ich natürlich ausdrücken). Nur sagen tun sie's nicht, am allerwenigsten dem Klassenfeind (also uns). Untereinander mosern sie schon wie wild, des gonze hamma braucht wegen dem Tra . . . - wetten?

  4. AGLT (kein Partner)
    23. Februar 2013 19:12

    Ah, endlich wird wieder eine schon länger von AU vernachlässigte Feindesgruppe behandelt: die pösen pösen NÖ!

    Jaja, die Wiener. So ungemein beliebt außerhalb ihrer Stadtgrenze. Wie sich immer wieder beweist, zu Recht.

    Und dass nicht nur die Trottellinken zu jedem Thema krampfhaft einen NS-Bezug herstellen (müssen), hat er auch gleich mitgeliefert.

    Gratulation.

  5. Rosi
    23. Februar 2013 13:42

    Die Währinger haben es gut. Im 10.Bezirk mit roter 'Leitung' gibt's zwar ein Parkplatzchaos sondergleichen, aber die SPÖ kommt nicht auf die Idee, die Bürger zu befragen. Sie hat die 'Demokratie' im Namen - das muß reichen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  6. ambrosius
    23. Februar 2013 09:20

    Herr Unterberger ist ein Faszinosum: ein Mann hoch höchster intellektueller Qualität gepaart mit Durchsetzungsvermögen. Zwei völlig verschlafene, österreichische Tageszeitungen hat er zu Qualitätsblättern gemacht, die keinen Vergleich mit internationalen Spitzenprodukten scheuen mussten. Jeweils weggemobbt, hat er unverdrossen diesen Blog aufgebaut, der sich ebenfalls sehen lassen kann, während die verwaisten Blätter, wie zur Bestätigung der Qualitäten von Herrn Unterberger, sofort wieder im intellektuellen Tiefschlaf versanken. Überdies ist er Christ, vielleicht etwas konservativ angehaucht, aber den christlichen Werten erkennbar verbunden.
    Und so ein Mann predigt unverdrossen das Lied der Links-Roten in Sachen Parkpickerl. Da werden alle widerlichen Klischees zitiert: die dicken Wohlstandsmenschen in ihren Villen im Grünen und ihren dicken Mercedes-Benzen, mit denen sie die Luft der armen Städter verpesten und ihnen den Lebensraum und die Arbeit wegnehmen oder eben die ( asozialen) Burgenländer und Niederösterreicher, die das auch tun etc.etc. Und das wird unverdrossen über jeden beliebigen Zeitraum hinweg immer wieder wiederholt, so wie das ja auch die Methode der Linken ist, bis eine Mehrheit der Plebs soweit indoktriniert ist, daß sie diesen Schwachsinn auch glaubt. Dabei sollte man zumindest bei einem Mann vom intellektuellen und charakterlichen Zuschnitt eines Andreas Unterberger eigentlich erwarten, daß ihm das Abgleiten seiner Diktion ins faschistoide bewußt würde und er das böse Spiel der Ideologen eigentlich durchschauen könnte.

    • Konrad Loräntz
      23. Februar 2013 15:15

      Leider, das ist m.E. Quatsch. Sachfragen orientieren sich (nicht immer) nach Parteigrenzen. Es ist A.U. hoch anzurechnen, dass er hier einen genuin grünen Standpunkt einnimmt, trotz seiner an sich grossen Distanz zur linken Gedankenwelt.
      Aus meiner Sicht sollte Autofahren in der Stadt in etwa dasselbe gesellschaftliche Ansehen haben wie öffentliches Nasenbohren. Obwohl das fast ungerecht ist, denn Nasenbohren erzeugt keinen Feinstaub.

    • ambrosius
      23. Februar 2013 16:05

      Wie ich gesagt habe: man mujß den Schwachsinn nur so oft widerholen bis ihn auch der Letzte glaubt und in sein Glaubensbekenntnis aufnimmt.

    • Camerlengo
      23. Februar 2013 16:39

      Ambrosius!

      Viele ÖVP Wähler werden im 18. Bezirk jetzt nicht mehr die ÖVP wählen, denn diesen Leuten war klar: Sie brauchen das Parkpickerl. Alles ist verstellt durch Autos mit nichtwiener Kennzeichen.
      Alleine einen Stellplatz in der früher wenig verparkten Sternwartestrasse zu finden ist ein Wunder.
      Aber solche Kleinigkeiten scheinen Leute wie sie nicht zu kümmern, gilt es doch 150 Euro zu sparen. Wer sich allerdings diese 150 Euro nicht leisten kann sollte auch nicht Auto fahren.
      Ich selbst habe eine Garage in meinem Haus, würde aber trotzdem gerne, wenn ich es verlasse, einen Parkplatz finden, und stellen sie sich vor Ambrosius, das Haus befindet sich sogar auch im 18. Bezirk. Eine Unterscheidung zwischen klugen Mitteln und Parteigrenzen fällt ihnen offenbar sehr schwer. Das ist bei vielen verzopften Konservativen auffällig.

    • ambrosius
      23. Februar 2013 19:38

      @Camerlengo
      Es ist Ihnen offenbar garnicht aufgefallen, daß ich zur Parkraumbewirtschaftung an sich garnichts gesagt habe.
      Es ist Ihnen offenbar auch nicht aufgefallen, wie hirnlos grade die jetzt eingeführte Lösung ist, wenn man von der Raffiniertheit mal absieht, wie hier wieder Geld ohne jede Gegenleistung für parteipolitische Zwecke in die Kasse gespült wird.
      Die Ungeheuerlichkeit mancher Argumente, die da unters Volk getrommelt wurden und werden ist Ihnen natürlich auch nicht aufgefallen.

      Ich hatte eigentlich gehofft, die ganze Diskussion einmal auf ein etwas höheres, sachliches Niveau zu bringen. Die Hoffnung muß ich aber wohl aufgeben.

  7. Brigitte Imb
    23. Februar 2013 00:29

    OT - Die "Caritas Elephanten"

    Die Caritas entpuppt sich mehr und mehr als abgehobener, frecher, dekantenter Verein. Schwertner findet es "ziemlich respektlos" armen Menschen die falsch etikettierten Fleisch- und Fertigprodukte weiterzugeben. Die "Tafel Wien" und das "Rote Kreuz" sehen das anders.
    Ist es nicht unfaßbar, was aus dieser Organisation geworden ist? Es geht anscheinend den Armen noch viel zu gut, denn sonst kann kein vernünftiger Mensch derartigen Schwachsinn von sich geben und gute Lebensmittel ablehnen.
    Na die werden's noch einmal billiger geben.

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/1348179/Pferdefleisch-an-Arme-Caritas_Respektlose-Idee?direct=13

    • Konrad Loräntz
      23. Februar 2013 15:17

      Isst man denn an der Hohen Pforte Pferdefleisch auch nicht?

    • Einspruch! (kein Partner)
      23. Februar 2013 19:25

      Dieser Herr Schwertner ist sichtlich ahnungslos. Er findet es also "ziemlich respektlos", wenn man ungiftige, tadellose, nur halt kostenlose (da falsch etikettierte) Nahrungsmittel an Arme verteilt. Der Skandal bei der Beimischung von Pferdefleisch zum Rindfleisch ist ja nicht, dass Pferdefleisch etwa giftig wäre, sondern der Skandal besteht in der falschen Etikettierung. Nochmals ganz langsam für den Herrn zum Mitdenken: Auch eine Etikettierung "Jungrind" für normales Rindfleisch wäre ein solcher Skandal. Nun ist aber normales Rindfleisch nicht etwa gesundheitsschädlich, nein, es ist nur kein "Jungrind". Alles klar? Und wenn jetzt der Herr Sowieso von der Caritas einwendet, dass ja ach so schädliche Medikamente im Pferdefleisch enthalten wären, gesundheitsschädliche, so muss man ihm halt mitteilen, dass dem in Wirklichkeit nicht so ist. Selbst wenn ein Pferd wirklich eine Spritze gegen Rheuma bekommen haben sollte, ist die längst abgebaut, wenn es geschlachtet wird, von der lächerlich geringen Dosis im Fleisch einmal ganz abgesehen. Ein laienhafter, unsinniger Einwand.

      Dass sowas zu kompliziert für einen Vertreter der "Caritas" ist hätte ich nicht gedacht. Aber die sogenannte "Caritas" ist für mich schon lange gestorben, und zwar seit jenem Tag, als Herr Küberl zu seinem Einstand als "Präsident" (wozu brauch ma sowas) eine Solidaritätsabgabe für Besserverdiener gefordert hat, und zwar im Ton eines nordkoreanischen Kommunisten.

      Seit sich die katholische Kirche von ein paar Dahergelaufenen am Nasenring durch die Manege führen läßt, seit sie sich erpressen läßt, seit sie nicht fähig ist, sich gegen die miesesten linken Agitatoren aus dem Ausgedinge des Schwarzen Blocks der ach so gewaltlosen Antifademonstrationen auch nur irgendwie zu wehren, seitdem ist sie für mich ohnehin schon gestorben. Ich brauche die katholische Kirche nicht, um in den Himmel zu kommen (diese Häresie hat nur der unsägliche barocke Bischof verbreitet, der mittlerselie zu recht in der Versenkung verschwunden ist), aber die katholische Kirche braucht mich (und meinesgleichen) als Beitragszahler. Ist sie zu dumm, um das zu begreifen? Wer weiß, wie lange ich noch mitspiele.

      .

  8. byrig
    23. Februar 2013 00:21

    und wen werden die gscheiten wiener wieder wählen?
    den häupl!
    somit:selber schuld.
    als exculpation könnte man allerdings die erfolgreiche einbürgerung abertausender migranten anführen,deren wahlverhalten eh klar ist.
    ich kenne übrigens kaum noch "autochtone" sozis,die nicht strache wählen wollen oder werden.

  9. Haider
    22. Februar 2013 21:48

    Wäre das Wr. Parkpickerl als Regulativ gedacht, um die vorhandenen Parkplätze bestmöglich zu nützen, dann müßten es KOSTENLOS sein. So dient das Parkpickerl jedoch hauptsächlich der üblichen Abzocke der Autofahrer. Und davon haben die Bürger endgültig die Nase voll. Der Schock der 33-%igen Erhöhung der Wassergebühren sitzt den Wiener noch in den Knochen (kein Privater hätte sich dies erlauben können!). Die rot-grünen Rathäusler hätte sofort eine Taskforce aus Rathauswache, Samariterbund und Berufsfeuerwehr ins Leben gerufen und den Raubrittern den Krieg erklärt. Linke plündern jedoch ungeniert!

  10. S.B.
    22. Februar 2013 20:38

    Umso mehr müssen wir den rot-grünen TRAMPELTIEREN mit der Alibivolksbefragung einen Denkzettel verpassen. Das Verkehrschaos in Wien wird seit der Beteiligung der planlosen, grünen Stadträtin immer größer und jetzt hat sie auch noch die Mariahilferstraße im Visier.

    Die Wirtschaftstreibenden proben bereits den Aufstand und jeder Verkehrsteilnehmer sollte sich rasch anschließen. Drängt den rot-grünen Klüngel mit jedem Stimmzettel weiter weg von ihrem bequemen Selbstbedienungsladen.

    Wien muß endlich wirklich anders werden!

  11. Josef Maierhofer
    22. Februar 2013 19:35

    Der Weg zu reifen Demokratie ist beschwerlich.

    Denn man müsste informieren, wie geschrieben, die wirklich Betroffenen fragen, oft auch übergeordnete Prioritäten befragen, wenn es sich um größere Entscheidungen handelt, man müsste diskutieren und Argumente abwägen und das erfordert Zeit.

    Allerdings von der Zerstörung der verbliebenen positiven Aspekte, die noch nicht ideologisch 'versaut' wurden, sollten wir in Zukunft Abstand nehmen, ausser die Menschen wollen das ändern.

    Aber wie kann man aufgehetzt von freier Meinung unterscheiden ?

    Am besten könnte man das, wenn die verschiedenen Meinungen in Medien vertreten wären und der Bürger querlesen, querhören, quersehen könnte, was ja leider seit langem bei uns nicht mehr der Fall ist.

    Wir sollten die Wahrheit erfahren.

    Nun haben ja Meister Pröll und Kollege Häupl hoch und heilig Parkhäuser für die Pendler versprochen. Wie viel davon verwirklicht werden kann, das wissen die Grünen am besten, denn die liegen ja stets irgendwo quer, aber auch wieviel Mittel zur Verfügung stehen, kostet doch Machtpolitik so viel Geld, dass sich da Parkhäuser nicht mehr ausgehen.

    Als besonders positiv empfinde ich die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auch im weiteren Umkreis. Als gutes Beispiel würde ich da Mannheim, Heidelberg und Umgebung angeben, wo tatsächlich bis ins Elsass und sogar bis Straßburg und auf der anderen Seite bis Würzburg im lokalen Tarifverband, etwa ähnlich unserem VOR, gefahren werden kann und auch die Netze sehr gut abgestimmt sind. Dort ist das Ganze aber auch nicht kostendeckend.

    Also die transparente Kostenwahrheit würde dem Bürger sehr helfen, Entscheidungen mitzudiskutieren und mitzutreffen. Nehme ich jedoch Wien her, was ist hier Kostenwahrheit, was ist hier Transparenz ? Ist doch alles in dunkle Habererkanäle verbaggert und kein Mensch hat noch eine Übersicht über die wirklichen Kosten, die in Wien ohnehin wegen der Abzweigung von Partteigeldern, was zwar alle wissen, aber niemand anzeigen kann, weil die Beweise fehlen und die Täter schweigen, zur Selbstbedienung deutlich höher liegen als bei vergleichbaren privaten Betrieben.

    Es ist Anstand in Österreich ein Fremdwort und der 'Ösi' sucht solange rücksichtslos seinen Parkplatz mitten in der Stadt und lässt das Parkhaus leer stehen, solange nicht überall eine abschrecknde Gebühr eingeführt ist, die aber diejenigen zahlen, die dort wohnen und nicht diejenigen, die die Balance stören.

    Also gefördert wird der Pendlerverkehr, wäre diese Förderung nicht, kämen viel mehr mit der Bahn nach Wien.

    Dass Währing mehrheitlich kein Parkpickerl zahlen will, eigentlich wollen das ja alle Wiener nicht, dass das Parkpickerl für die Stadt ein Geschäft ist, ein finanzielles und ein politisches für die SPÖ Wien und die neue Zunft der Parksheriffs, ausschließlich Genossen (aus Gesamtschulen), ist Fakt.

    Aber richtig ist, dass eigentlich darüber nur die Autofahrer abstimmen sollten, genauso, wie zur Wahl einer Regierung nur Steuerzahler gehen sollten. Denn die anderen betrifft das ja alles gar nicht.

  12. Observer
    22. Februar 2013 19:02

    Aber, aber Herr Dr. Unterberger, wie können Sie es bedauern, dass die Währiger das Parkpickerl für ihren Bezirk abgelehnt haben.
    Vor zwei Tagen haben Sie den werten Lesern noch Hilfestellung beim Ausfüllen des Stimmzetteln gegeben:
    B. Es soll Lösungen für einzelne Bezirke geben (mit Berücksichtigung der Interessen der Nachbarbezirke).

    Hängt dies vielleicht damit zusammen, dass Sie im Nachbarbezirk Döbling (= 1190 Wien) wohnen? Oder verfolgen Sie nun die rot-grüne Rathauspolitik des grenzenlosn Abzockens? Wenn ja, dann gratuliere ich dem Rathaus, dass es einen weiteren wichtigen Meinungsmacher für sich gewonnen hat.

  13. moderatus
    22. Februar 2013 18:52

    Als Argument der Rot-grünen, warum die Wahl wieder mit einem Nein zum Parkpickerl ausgegangen ist, war, dass alle abstimmen durften, also auch die Garagenbesitzer und Fußgänger, und nicht nur die direkt Betroffenen! Warum waren dann bei der Bundesheer Abstimmung auch die Frauen stimmberechtigt?

    • phaidros
      22. Februar 2013 19:00

      Komisch übrigens, dass Richter bei einem Prozess nur jemand sein darf, der eben in keiner wie auch immer gearteten Weise betroffen ist.

      Ob das daran liegt, dass Betroffene tendenziell schlechte weil einfach egoistische Entscheidungen treffen?

      Vermutlich.

  14. M.S.
    22. Februar 2013 18:04

    Am Wartehäuschen einer Straßenbahnhaltestelle entdeckte ich ein Plakat auf dem der Wiener Bürgermeister im Wintermantel mit aufgestelltem Kragen und missmutigem Gesicht abgebildet ist. Darunter steht:

    "Ein glücklicher Fußgänger ist ein Autofahrer, der einen Parkplatz gefunden hat"

    Jetzt werden die Autofahrer auch noch öffentlich gefrozzelt.

  15. brechstange
    22. Februar 2013 17:51

    Schade, dass sie, Vasilakou, nicht das Angebot angenommen hat, griechischer Umweltminister zu werden.

  16. terbuan
    22. Februar 2013 17:41

    Ein Grund mehr auf den heute erhaltenen Stimmzettel zu schreiben:
    "Ich lasse mich von dem rot-grünen Gesindel nicht verarschen" und sende ihn zerrissen an das Magistrat. Aus.
    Ich nehme zur Kenntnis in einer rot-grünen Diktatur zu leben und wehre mich so weit ich kann, der Wohlfühleffekt in dieser Stadt tendiert gegen Null, schade!

    • Ambra
      22. Februar 2013 21:43

      Terbuan: ich denke, die meisten haben Lust, den Stimmzettel zu zerreissen, nicht ohne einen entsprechenden Kommentar abzugeben. Allerdings halte ich dies für nicht zielführend, denn dann werden die jeweiligen braven Parteisoldaten den Löwenanteil an der Anstimmung für sich haben und alles durchsetzen, was sie wollen. Selbst wenn nur 20% gültiger Stimmzettel von ihnen abgegeben werden,
      wird es genügen, die Ziele der rot-grünen Diktatur durchzusetzen - auch wenn 80% die Zettel zerreissen ...

  17. Wertkonservativer
    22. Februar 2013 17:27

    Ja, ja, liebe Freunde:

    die "Direkte Demokratie", wie immer man sie auch institutionalisiert, versteht und auszuüben versucht, hat schon auch ihre Tücken!
    Da kommen dann halt manchmal Ergebnisse heraus, die nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind!

    Bei den Wiener Parkproblemen halte ich mich heraus!
    Da erwarte ich lediglich, daß jedesmal, wenn ich meine Leute aufsuche, ein Parkplatz in der mittleren Burggasse für mich freigehalten wird. Gratis, wenn möglich!
    Das müsste doch drin sein, Frau V.......Kuh, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      22. Februar 2013 19:20

      Ich war bisher immer der Ansicht, dass ich mit der Kfz-Steuer - welche ja seit einigen Jahren über die Versicherungsunternehmen laufen - mir das Recht erworben habe, auf den Straßen zu fahren und ich auch dort, wo nicht verkehrsbedingt verboten, mein Fahrzeug abstellen darf.
      Langsam wird dies aber durchlöchert: auf den Autobahnen muss man Maut zahlen, ebenso auf bei manchen großen Tunnels Zusatzmaut und nun haben auch viele Städte und Gemeinden erkannt, dass man mit diesen Melkkühen Geld machen kann.
      Was geschieht eigentlich mit den zirka 2 - 3 Millarden Euros an Kfz-Steuer? Nicht zu vergessen die vielen Milliarden an Mineralölsteuer, Umsatzsteuer auf Treibstoffe usw.

    • FranzAnton
      22. Februar 2013 20:31

      @ Gerhard Pascher:
      Aus Sicht unserer, leider von uns selber gewählten, Machthaber ist Geld am besten bei jenen Dingen abzuzapfen, welche die Menschen dringend brauchen oder gerne ihr Eigen nennen oder die sonstwie begehrenswert sind, und dazu gehört nun einmal das Automobil, das (fast) jeder haben will. Die Machthaber haben Schulden gemacht, jeder Euro, egal aus welchem Titel, fließt in den öffentlichen Topf, und es ist dennoch niemals genug, jedenfalls nicht in Österreich, auch sonst kaum irgendwo, mit raren Ausnahmen, wie etwa der Schweiz. Bei diesem Völkchen vermute ich die Direktdemokratie als vorrangige Ursache für seine Prosperität. Den Schweizern sollten wir, folgerichtig, nacheifern, um die arrogierte, scheinbare Allmacht unsere Politiker per Direktdemokratie zurechtzustutzen.





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