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Was der Tieraktivisten-Prozess wirklich bedeutet

Absurder geht’s nimmer:  Nach einem langen Prozess werden alle Angeklagten freigesprochen – die Medien, insbesondere der Hochintelligenz-ORF, sprechen jedoch von einem Justizskandal. Obwohl sie durchwegs der Meinung des Gerichts sind, dass die Angeklagten unschuldig sind. Das wäre doch eigentlich ein Anlass gewesen, die Richterin zu loben. Und auch dazu, über manche Merkwürdigkeiten rund um diesen Prozess gegen radikale Tierschützer nachzudenken.

Derer gibt es etliche. Die Auffälligste ist der unglaubliche öffentliche Terror, den die Angeklagten sowie deren Anwälte monatelang über die Medien auf das Gericht auszuüben versucht haben. Der größte Skandal ist, dass sich niemand diesem Druck entgegengestellt hat. Was will man aber von schwachen Justizministerinnen in Serie? Genauso unglaublich ist, dass sich ein Sektionschef des Justizministeriums am Tag des Urteils sofort und demonstrativ mit den Freigesprochenen an einen Tisch setzt. Warum tut er das gerade bei diesen Angeklagten? Weiß er nicht, dass täglich – zum Glück – viele andere Österreicher auch freigesprochen werden? Oder wollen jetzt die Beamten zu Oberrichtern werden?

Zweitens bleibt es Tatsache, dass aus der Tier“schützer“-Szene heraus eine ganze Reihe strafbarer Handlungen begangen worden ist. Unbeweisbar blieb nur, welche Personen genau für welche Taten die Verantwortung tragen. Nach diesem Prozessausgang sollten sich freilich alle Nicht-Vegetarier und Pelzmantelbesitzerinnen gut vorsehen. Denn die einschlägige Szene wird sich jetzt unglaublich ermutigt und gleichsam unantastbar fühlen.

Drittens ist ein Freispruch noch absolut kein Anlass, gleich hektisch das Strafgesetz zu ändern. Das wird ja bei einem Freispruch eines des Mordes Angeklagten auch nicht  getan. Und gerade im konkreten Fall klingt diese Diskussion nach einer Belohnung der nun Freigesprochenen, die sich während des Prozesses ununterbrochen auf eine Weise verhalten haben, die nur noch als rotzig zu bezeichnen ist (trotzdem hat die offenbar ihre Unabhängigkeit ernst nehmende Richterin sich nicht aus nachvollziehbarem Zorn zu einer Verurteilung ohne ausreichende Beweise hinreißen lassen, was ihr jedenfalls hoch anzurechnen ist). Dass die Grünen als Verbündete solcher Gruppen nach einer Änderung des Strafgesetzes rufen, ist deren Privatsache. Ein offizielles Einschreiten des Ministeriums ist eine ganz andere Sache.

Viertens ist das einzige, was man wirklich diskutieren kann, die Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft. Wenn offensichtlich ohne ausreichende Beweise Monsterverfahren angestrengt werden, dann werden die angeblich so furchtbar knappen Ressourcen der Staatsanwaltschaft sinnlos vergeudet. Auch Beamte sollten ihre ohnedies beschränkten Kräfte sinnvoll einteilen.

Das alles spielt sich erneut im Bereich der Oberstaatsanwaltschaft Wien ab, deren Sündenkonto immer länger wird: Sie hat bis heute kein Verfahren gegen Fritz Verzetnitsch angestrengt, den – mutmaßlichen – obersten Eigentümer und Mitwisser in Sachen Bawag; sie hat bis heute keine Zeit gehabt, sich um die mehr als dubiosen Geldflüsse zwischen den Herrn Flöttl und Vranitzky zu kümmern, ohne dass jemand wüsste, was Vranitzkys Leistung wäre (was ganz im Gegensatz zum Verhalten der Staatsanwaltschaft im Fall Meischberger steht); sie hat bis heute keine Zeit gehabt, den massiven Hinweisen auf Parteifinanzierung von Bawag-Geldern über Flöttl Richtung SPÖ nachzugehen; sie hat bis heute die seltsamen Begründungen des Herrn Flöttl hingenommen, der wegen eines angeblichen Computerabsturzes keine Ahnung hatte, was mit den angeblich verspekulierten Bawag-Geldern passiert ist; sie hat bis heute keine Zeit gehabt, gegen den mutmaßlichen Mittäter im Falle Kampusch auch nur Vorerhebungen und kritische Befragungen zu führen, obwohl er durch zahlreiche Indizien belastet ist; sie lässt sich im Fall Grasser seit Jahr und Tag ohne irgendwelche konkreten Beweise von politischen Vorverurteilungen treiben; sie braucht in den großen Wirtschaftsverfahren ein Jahrzehnt, um endlich auch nur vor die erste Instanz zu treten.

Hier überall herrscht dringender Handlungsbedarf. Aber der Herr Sektionschef setzt sich lieber mit den freigesprochenen Angeklagten zusammen. Statt dass sein Ministerium auf die ostösterreichischen Staatsanwaltschaft den notwendigen Druck ausübte, sich um die wichtigen Dinge zu kümmern und nicht ihre Energien in solchen Verfahren zu verplempern.

Im Bereich der Staatsanwaltschaft stehen wir heute vor einem ähnlichen Saustall, wie es ihn vor einem Jahrzehnt im Bereich der Wiener Kriminalpolizei gegeben hat. Handeln täte dringend not. Aber nicht so, Herr Sektionschef und Frau Minister! Wie auch immer Sie gerade heißen mögen.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 08:56

    In diesem Prozess wurde der grüne Faschismus in seiner ganzen Erbämlichkeit dargestellt..
    So wie die Fa Kleider Bauer wurde die Justiz von der ganzen "Tierschützer-bande"von allem Anfang an vorgeführt.
    Die feige Richterin wurde gleich am Anfang fertiggemacht, als ihr die Angeklagten und ihre grün-roten, politischen Helfershelfer sofort Unfähigkeit vorwarfen und versuchten das Verfahren massiv zu beeinflussen.
    Allen voran der Strolch Jarolim, der mitten im Prozess schon die Ablösung der Richterin forderte und immer wieder auf die Richterin verbal eindrosch.
    Das blieb anscheinend nicht ohne Wirkung. Wie die Nazis beim Reichstagsprozess oder die "Autonomen"bei den RAF-Prozessen versuchte das rot-grüne Pack das Gericht sowohl im Verhandlungssaal als auch vor dem Saal massiv zu beeinflussen. Die gesamte Einschüchterungsmaschinerie wurde angeworfen und zB Transparente mit Parolen und Drohungen wie " Unseren Hass, den könnt ihr haben unser Vertrauen nie" wurden vor dem Gericht aufgebaut
    Die Richterin wurde immer mehr eingeschüchtert und war den "Aktivisten" in keiner Weise gewachsen, am Schluß entschuldigte sie sich vor den Augen
    der grünen Hetzer Pilz und Petrovic feige für das gesamte Verfahren.
    Bezeichnend eine Szene am Schluß des Prozesses als über die "Öffentlichkeit der Verhandlung" diskutiert wurde:
    "Mitten in den Disput platzten zwei „Eindringlinge“, die - laut Parolen skandierend - direkt zum Richtertisch stürmten und Konfetti über Arleth und Staatsanwalt Wolfgang Handler streuten.
    Was das Gericht natürlich in seiner Feigheit ebenfalls hinnahm...und sich der Lächerlichkeit preisgab.
    Fazit:
    Der linksfaschistische Mob hat über den Rechtsstaat gesiegt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 13:00

    Die Justiz läuft aus dem Ruder:

    Der Präsident der Richtervereinigung (Quelle:Standard) stellt fest:
    "Leider sind die Begleitumstände des Wiener Neustädter Tierschützerprozesses ein weiterer Höhepunkt einer Entwicklung, dass Verfahrensbeteiligte oder gesellschaftliche Gruppierungen (z. B. politische Parteien) versuchen, im Wege der Medien die Justiz zu beeinflussen. Dazu gehören flächendeckende, großformatige Einschaltungen honoriger Persönlichkeiten, Pressekonferenzen und TV-Auftritte prominenter Angeklagter.
    Ja sogar Interviewwünsche bekannter inhaftierter Personen, heftige Medienkampagnen und Kabarettveranstaltungen dienen ausschließlich diesem Ziel." (Zitatende)

    Daher ergibt sich logisch die Einführung einer grünen Lynchjustiz:

    dh überhaupt keine Prozesse abzuwickeln sondern die Urteilsfindung folgenden honorigen Persönlichkeiten zu überlassen:
    den Kabarettisten Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer, die gestohlene Protokolle vorlesen, den Rechtsprofessoren- aber bitte nur ausgewiesenen Linken - und vor allen dem Obervernaderer Pilz, dem Lobbyisten Jarolim und der Intelligenzbestie Madleine Petrovic.
    Als Geschworene bestens geeignet sind dafür gewisse Medienstrolche aus Kurier, Standard, Presse, Österreich und ORF, die für eine einseitige und manipulierte Berichterstattung sorgen..
    zB: So jubelt heute der Tintenstrolch im Kurier:
    "13 Freisprüche unter Konfettiregen"
    Ist doch lustig ? Oder ?

    Wie verkommen ist eigentlich dieses Land und verkommen sind seine Medien ???

  3. Ausgezeichneter Kommentatordiko
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 07:05

    .......seinerzeit nannte man es Schutzgeldmafia, - welche Geschäftslokale zerstörten und die Betreiber erpressten, - heute werden sie als Aktivisten bezeichnet, welche nur aufmerksam machen wollen! ( auf die bedrohte aussterbende Tierwelt, den letzten Regenwald, das immer heißer werdende Wetter usw.)

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 02:53

    Den "Saustall" gibt es nicht nur bei der Wiener Staatsanwaltschaft, sondern auch auf vielen anderen Gebieten in der Bundeshauptstadt.

    Da sieht man, wohin mehr als 60 Jahre sozialistische Bürgermeister führen.
    Es tut dringend not, ganz Österreich vor ähnlichen Zuständen zu bewahren.

    Daher darf es nicht mehr zu weiteren Jahrzehnten sozialistischer Bundeskanzler kommen, sonst droht die Ausweitung auf das gesamte Bundesgebiet.

    2013 wird ausgemistet! *hoff*

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 09:59

    Man lese und staune: nur im FALTER: kann man sich wirklich über das Martyrium
    einer von Gangstern erpressten Firma informieren.

    Der Terror gegen Peter Graf
    Erstmals redet der Kleider-Bauer-Chef über den Terror gegen sein Unternehmen.

    Falter 37/2008 vom 10.9.2008
    Ressort Politik > Kriminalität
    Autor Florian Klenk

    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=767

  6. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 09:31

    O.T.

    Die beiden Tagebuch-Einträge von heute (3.5.2011) veranlassen mich, zu einer etwas nachdenklichen Stellungnahme. Dem spektakulären Ereignis der Tötung Bin Ladens wird durch diese heutigen Themenvorgaben die Rolle des "gestrigen" zugewiesen - vorbei und erledigt. Das geschätzte Forum hat darauf reagiert und - wie die allgemeine Reaktion - teils mit spontaner Zustimmung, teils mit nachdenklicheren Stellungnahmen reagiert.

    Heute werden wir uns - wenn gleich einige Diskutanten noch das gestrige Thema vervollständigen werden - im Wesentlichen dem Urteil im "Tierschützerprozess" und der Migration unter dem Blickwinkel der EU zuwenden (und dabei nicht vergessen, Sternderldebatten zu führen oder persönliche Anmerkungen zu hinterlassen).

    Um hier nicht missverstanden zu werden: Ich schätze dieses Forum (auch was seine Teilnehmer betrifft) als das inhaltlich beste, was in Österreich geboten wird und ich habe hier keine Kritik anzubringen (auch wenn ich über "Starwars" sehr deutlich meine Meinung geäußert habe).

    Nein, ich möchte heute vielmehr eine Lanze für mehr "Nachdenklichkeit" (oder Nachhaltigkeit?) brechen. Mehr Nachdenklichkeit in dem Sinne, als es Themen (wie den Tierschützerprozess) gibt, die ob ihres eher nationalen oder gar regionalen Bezuges durchaus in kurzer Zeit aufzurollen und abzuhandeln sind. Aber - und dafür scheint mir das Thema der Migration aus europäischer Sicht ein gutes Beispiel zu sein - es gibt geographisch und zeitlich gewichtigere Themen, welche aufgrund ihrer vielfältigen Kontexte, Bezüge und Abhängigkeiten im Tempo eines Forums für Tagesthemen vielleicht nicht adäquat abzuhandeln sind.

    Daher erlaube ich mir hier die Anregung oder Bitte, darüber nachzudenken, ob man diesem Gedanken nicht durch einfache Maßnahmen der Gestaltung der Forumsoberfläche (z.B. in der Übersicht auf der ersten Seite aktuelle Zahl der Beiträge, Datum der Themeneröffnung und des letzten Beitrags, sodass man eine Grundinformation über das quantitative und zeitliche Interesse der Diskutanten hat).

    Obwohl ich ein deklarierter Gegner der Sternderln bin, könnte ich mir in diesem Fall vorstellen, dass es - ausnahmsweise - nützlich wäre, wenn die Teilnehmer/Partner ihre Zustimmung durch EIN * kundgäben.

    Vielen Dank!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 07:18

    Auch das alte Rom ist von innen heraus verfault, und nicht, wie viele behaupten, durch den Ansturm von Germanenhorden. Die haben nur mehr bereiteten Boden beackert.

    In unserem Land werden sukzessive die wesentlichen Kräfte eines funktionierenden Staaten zerstört.
    Wie im Falle Bundesheer für jeden erkennbar, mutwillig und mit voller Absicht.
    Bei der Polizei wird durch politische Intervention die Motivation untergraben, den Rest der Zerstörung machen dann Schlamperei, Intrigen und Eitelkeiten.
    Und die Judikative wird seit Jahrzehnten durch eine Fülle von schlechten, unklaren Gesetzen zugeschüttet, so daß der Gerichtsapparat heute mehr gelähmt als funktionstüchtig ist. Die Rolle der Wiener Staatsanwaltschaft kann ich schwer beurteilen, aber die Rolle der Kärntner Staatsanwaltschaft beim Hypo-Prozess zeigte ähnliche Überforderungserscheinungen wie hier in Wr. Neustadt.

    Damit hätten wir drei wesentlichen Staatsfunktionen, wie innere und äußere Sicherheit, und die Judikatur in Österreich in einem bedenklichen, wenn nicht schon zum Teil in einem funktionsuntüchtigen Zustand gebracht.
    Und was macht die Legislative? Sie beschleunigt den Gärprozess der Fäulnis mit atemberaubender Geschwindigkeit.

    Aber anders als im alten Rom kommen die Eroberer von heute nicht vom Norden.......

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2011 16:36

    Lassen wir diese Justizklamotte einmal außen vor:

    Ich plädiere für öffentliche halal-Schächtungen vor dem Vereinsheim dieser angeblichen Tierschützer (so sie eines haben) und in den zahlreichen muslimisch dominierten Straßen Wiens. Der ebenfalls halal und multikulturell orientierte ORF wird sich zweifellos darum reißen, dieses tierliebende Ableben unbetäubter Schafe und Rinder liebenswert ins Bild zu setzen und sowohl in Doku- als auch Nachrichtensendungen im Hauptabendprogramm zu zeigen.

    Kleiner Tipp an die cineastisch und dramaturgisch erstklassig geschulten Regisseure und Kameraleute der politisch streng neutralen ORF-Pawlatschen: Ton mitlaufen lassen, wenn der Schächter dem Tier tröstliche Koran-Suren in die Ohren raunt, während er ihm die Klinge langsam durch die Gurgel zieht. (Super-Zeitlupe empfehlenswert.) Auch das anschließend bildwirksam und pulsierend-hellrot herausschießende Blut des immer noch bei vollem Bewußtsein lebendigen Tieres empfiehlt sich für interessante Super-SloMo-Sequenzen.
    Ethische und moralische Bedenken haben hier keinen Platz: Freilich werden Todesangst, Todeskampf und -qual eines unschuldigen Geschöpfs vervielfacht und verlängert — aber dank der Suren ist ihm ja das Nirwana gewiß; damit ist das Tier mehr als belohnt, zusätzlich durch das Wissen beglückt, dass halal hingemetzelte und totgequälte Viecher keinem rechtgläubigen Magen und Darm in denselben zu revoltieren vermögen.

    Wie die Wiener Neustädter Gerechten und Aufrichtigen wohl diese Art der innigen Tierliebe beurteilen werden? "Auf jeden Fall O.K., religiös legitimiert", werden sie sagen, weil ihre Kreise nur die Verwertung von waidmännisch korrekt besorgten Fellen (die seit Jahrhunderten für die Ernährung von hunderttausenden nachhaltig wirtschaftenden und jagenden Eskimos sorgen) barbarisch finden.

    Verlogenheit, so weit das gutmenschliche Auge reicht.


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  1. Viki (kein Partner)
  2. Lottie (kein Partner)
  3. Watanabe (kein Partner)
  4. Emir (kein Partner)
  5. Sree (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:50

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    21. Januar 2015 03:19

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  9. denke (kein Partner)
    09. Mai 2011 08:35

    1. Man muss nicht Frutarier sein, um im Einsatz gegen Tierleid etwas Positives zu erkennen
    2. Natürlich verstösst man dabei gegen wirtschaftliche Interessen
    3. Das Recht junger Leute sich gegen Tierleid zu engagieren, darf nicht angetastet werden
    4. Dieser berechtigte Kampf darf natürlich nur mit legalen Mitteln geführt werden

    [...]Zweitens bleibt es Tatsache, dass aus der Tier“schützer“-Szene heraus eine ganze Reihe strafbarer Handlungen begangen worden ist. Unbeweisbar blieb nur, welche Personen genau für welche Taten die Verantwortung tragen[...]
    Und hier sind wir bei der rechtlichen Grundfrage, die im Grunde jeden treffen kann.

    Stellen wir uns vor, eine Gruppe von 10 Leuten engagiert sich gegen den Bau irgendeines Bauwerks(Moschee, Kraftwerk, Schießbude) in ihrer Siedlung.
    Es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen, zu Diskussionen in den Medien und auch zu Aktionismus.
    Nun kommt irgendein Irrer und jagt das halbfertige Bauwerk mit einer Stange Dynamit in die Luft.
    Die 10 Personen werden nun als kriminelle Vereinigung angeklagt, da sie durch ihr Engagement angeblich den Nährboden bereitet für die Tat bereitet haben.

    Stellt sich die Frage, wer sich dann noch politisch engagieren kann, unabhängig von der politischen Einstellung.
    Das es Tierschützer zuerst getroffen hat, ist vielleicht ein Glücksfall der Geschichte. Denn sie hatten die Unterstützung, um gegen diesen Irrsinn ankämpfen zu können.
    Eine Anti-Abtreibungsgruppe hätte das vielleicht nicht gehabt.

  10. Michael S. (kein Partner)
    05. Mai 2011 12:46

    Schon sehr befremdlich, wie hier Gruppierungen unterstützt von einer Linkspartei einen Prozess medial umfunktionieren und das Gericht an den Pranger stellen. Bedeutet in Zukunft, wer auf der richtigen zeitgeistigen Mainstreamschiene unterwegs ist und die nötigen Kontakte zur richtigen Partei und Medien besitzt, gewinnt solche Prozesse. Besser gesagt, läßt die Verhandlungen als Performance-Show ablaufen. Was denken sich die gemobbten Angestellten und die Besitzer der Firma, gegen die die "Tierschützer" konzentriert und durch immer wiederholende schwere Sachbeschädigungen vorgegangen sind? Diese Seite des Prozesses war fast niemandem eine Zeile wert. Soviel zur ausgewogenen Berichterstattung.

  11. Rosi
    04. Mai 2011 23:31

    Wenn man den Absatz über das Sündenkontos der Oberstaatsanwaltschaft Wien liest, weiß man nicht, wovor man sich in Wien mehr fürchten soll: unschuldig angeklagt zu werden, oder als Opfer 'ewig' auf gerechte Rechtsprechung und Wiedergutmachung zu warten.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      05. Mai 2011 00:49

      Im übrigen bin ich der Meinung, dass du dich gleich mitschleichen solltest.

    • miguel (kein Partner)
      06. Mai 2011 11:20

      @ pt. rosi:
      Zustimmung.
      Auch wenn diverse Fetischisten anderer Meinung sind.

  12. Otto (kein Partner)
    04. Mai 2011 22:01

    "Zweitens bleibt es Tatsache, dass aus der Tier“schützer“-Szene heraus eine ganze Reihe strafbarer Handlungen begangen worden ist. Unbeweisbar blieb nur, welche Personen genau für welche Taten die Verantwortung tragen. Nach diesem Prozessausgang sollten sich freilich alle Nicht-Vegetarier und Pelzmantelbesitzerinnen gut vorsehen. Denn die einschlägige Szene wird sich jetzt unglaublich ermutigt und gleichsam unantastbar fühlen."
    Erstens einmal ist das falsch. Dieser Prozess behandelte auch in 4 Einzelfällen die Tatbestände Nötigung, Sachbeschädigung und Tierquälere.
    Und zweitens: Wenn also ein Unschuldiger zB des Mordes freigesprochen wird, muss ich dann angst haben?
    Und drittens: Freispruch ist lachhaft. Entschädigung für den angerichteten Schaden wäre ein Anfang!
    Und viertens: "Nicht Vegetarier und Pelzmantelträger"? Wieso nicht gleich Autofahrer, Katholiken, Nicht-Schwule, Abtreibungsgegner und anständige Arbeiter, also die komplette Palette an platten Klischees.

    • haro
      04. Mai 2011 23:18

      "Und zweitens: Wenn also ein Unschuldiger zB des Mordes freigesprochen wird, muss ich dann angst haben?"

      Nein.

      Angst in vielerlei Hinsicht ist aber angebracht, wenn Schuldige freigesprochen werden ...

  13. Marcus Aurelius (kein Partner)
    04. Mai 2011 16:36

    Lassen wir diese Justizklamotte einmal außen vor:

    Ich plädiere für öffentliche halal-Schächtungen vor dem Vereinsheim dieser angeblichen Tierschützer (so sie eines haben) und in den zahlreichen muslimisch dominierten Straßen Wiens. Der ebenfalls halal und multikulturell orientierte ORF wird sich zweifellos darum reißen, dieses tierliebende Ableben unbetäubter Schafe und Rinder liebenswert ins Bild zu setzen und sowohl in Doku- als auch Nachrichtensendungen im Hauptabendprogramm zu zeigen.

    Kleiner Tipp an die cineastisch und dramaturgisch erstklassig geschulten Regisseure und Kameraleute der politisch streng neutralen ORF-Pawlatschen: Ton mitlaufen lassen, wenn der Schächter dem Tier tröstliche Koran-Suren in die Ohren raunt, während er ihm die Klinge langsam durch die Gurgel zieht. (Super-Zeitlupe empfehlenswert.) Auch das anschließend bildwirksam und pulsierend-hellrot herausschießende Blut des immer noch bei vollem Bewußtsein lebendigen Tieres empfiehlt sich für interessante Super-SloMo-Sequenzen.
    Ethische und moralische Bedenken haben hier keinen Platz: Freilich werden Todesangst, Todeskampf und -qual eines unschuldigen Geschöpfs vervielfacht und verlängert — aber dank der Suren ist ihm ja das Nirwana gewiß; damit ist das Tier mehr als belohnt, zusätzlich durch das Wissen beglückt, dass halal hingemetzelte und totgequälte Viecher keinem rechtgläubigen Magen und Darm in denselben zu revoltieren vermögen.

    Wie die Wiener Neustädter Gerechten und Aufrichtigen wohl diese Art der innigen Tierliebe beurteilen werden? "Auf jeden Fall O.K., religiös legitimiert", werden sie sagen, weil ihre Kreise nur die Verwertung von waidmännisch korrekt besorgten Fellen (die seit Jahrhunderten für die Ernährung von hunderttausenden nachhaltig wirtschaftenden und jagenden Eskimos sorgen) barbarisch finden.

    Verlogenheit, so weit das gutmenschliche Auge reicht.

    • Alfred E. Neumann
      04. Mai 2011 17:12

      @ Marcus Aurelius

      Köstlich!

    • H1Z
      04. Mai 2011 18:17

      Grauslich aber leider wahr.

    • Undine
      04. Mai 2011 21:06

      @Marcus Aurelius

      Eine hervorragende Idee!

      Und die ehrenwerten Tierschützer Balluch und Co. müßten gezwungen werden, diesen Film eine Woche lang 3x täglich anzuschauen, diese Heuchler-und Banditentruppe!

    • schreyvogel
      05. Mai 2011 10:44

      "dieses tierliebende Ableben unbetäubter Schafe und Rinder"
      nennen Sie halal-Schächtung. Oder meinten Sie eine halacha-Schächtung?

      Die wäre schon ein Hammer!

  14. Gennadi (kein Partner)
    04. Mai 2011 15:57

    Freundlicherweise sollte man nicht vergessen:
    Diese in Wr. Neustadt angeklagten Kriminellen hatten nichts, aber auch schon nicht das geringste, mit Tierschutz zu tun. Ihnen ging es um gewalttätigen Aktivismus, um Beschädigung, um Zerstörung, um Niedermachen Andersgläubiger.

    Freundlicherweise sollte man nicht weniger vergessen:
    Die Freisprüche, auf Druck der Straße, sind ein Justizskandal, der die gesamte österreichische Justiz ins Out stellt. Seit dem Urteil gegen Franz Fuchs (und dessen nachfolgender Eliminierung) gab es kein bedeutsameres Fehlurteil. Die Willkürjustiz politisch höriger Gerichte ist damit System geworden.

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 16:13

      Was bist denn du für einer? Hast du Beweise gegen diese angeblich Kriminellen? Wenn ja bitte sofort an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, die freuen sich angesichts der überaus dünnen Suppe sicher über alles.
      Aber gut mit dir erübrigt sich aber wohl ohnehin jegliche Diskussion - Franz Fuchs das arme Unschuldslamm - gehts dir eigentlich noch gut?
      Leute treiben sich hier herum...

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Mai 2011 16:52

      Ja, der Fuchs Franzi war schon arm.
      Nicht einmal das Zurückweisen der Prothesen hat ihm was genützt.

    • Gennadi (kein Partner)
      04. Mai 2011 17:52

      Ach so böse...
      Merks: Mitreden sollte man nur, wenn man die Akten kennt.

      PS, wo stand Fuchs, das Unschuldslamm? Ich schrieb Fehlurteil.

    • Manno (kein Partner)
      04. Mai 2011 18:59

      Was war mit Franz Fuchs? Wieso Fehlurteil?

    • Gennadi (kein Partner)
      04. Mai 2011 21:01

      Z.B.:
      Man hat ihn wegen der Briefbomben-Sache verurteilt, die er nicht begangen haben kann. Die Täter sind bekannt und laufen frei herum. Man hat die Verteidigung abgewürgt und ein genau genommen irreguläres Verfahren geführt. Und noch einige kleine Tricks. Seine Entsorgung war dafür professionell.

    • Otto (kein Partner)
      04. Mai 2011 21:33

      Auf jeden Fall sind es aber Kriminelle: durch den Prozess sind es nun angeklagte Kriminelle, durch den Freispruch sind sie aber freigesprochene angeklagte Kriminelle, vorher waren sie freilaufende Kriminelle und davor (bevor sie Vegetarier wurden usw.) waren sie halt potenzielle Kriminelle...
      Wann ist man in Österreich also kein Krimineller?

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      05. Mai 2011 00:50

      Rechtsextreme Schweine schützen rechtsextreme Schweine.
      Zum kotzen.

  15. Peter (kein Partner)
    04. Mai 2011 15:24

    Das Beschmieren und Beschädigen verbunden mit Bykottaufrufen gegen missliebeige Geschäfte hatten wir doch schon. Werden nach diesem Urteil die Rot-Grünfaschisten im Mäntelchen von Tierschützern eine "Reichskristallnacht" abhalten?

    • Reinhard (kein Partner)
      04. Mai 2011 20:55

      Das machen sie traditionell nur in Berlin am 1. Mai.
      Hat ja wieder etliches an Scherben gegeben bei der diesjährigen Bonsaikristallnacht des anarchistischen linksradikalen Mobs...

  16. Elitejäger (kein Partner)
    04. Mai 2011 13:58

    Bei den Kommentaren betreffend Tierschutz (und auch Umweltschutz - wääh, sowas aber auch!) komm ich nicht zum ersten Mal zur Ansicht: Jeder Straßenköter ist mir lieber als diese degenerierte selbst ernannte Elite hier.

    Widerlich, wie hier abfällig über Quälereien (zum Großteil aus reiner Profitgier) von unschuldigen Geschöpfen durch das angeblich höchst zivilsierte Lebewesen geschrieben wird - aber auf der anderen Seite sich dreist heuchlerisch empören, wenn es um Abtreibung geht.

    Mich schüttelts vor soviel Widerlichkeit.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Mai 2011 14:19

      Abfällig über Quälereien zu schreiben sollte weder widerlich sein noch einen schütteln.
      Ich würde mich sogar abfällig über Sachbeschädigung und Erpressung äußern, wenn ich nicht so gerührt über derart naive Beiträge wie den ihren wäre.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      04. Mai 2011 16:47

      Ich teile Ihre Rührung, Neppomuck.
      Es ist nicht viel, was man für die Armen im Geiste tun kann, zumal sie auch beratungsresistent sind; aber das bisserl sollten wir ihnen gönnen.

    • Reinhard (kein Partner)
      04. Mai 2011 21:06

      Bei solchen Idioten kommt einem höchstens das Kotzen; ungeborene Menschen ins Klo spülen ist in Ordnung, aber jeden Abend das Schweinchen Babe als Pflichtprogramm.
      Und wie die bösen Menschen die armen Tiere quälen, na schrecklich, aber alle bösen Rechten am liebsten an den nächsten Laternenpfahl nageln, denn diese bösen Rassisten wollen ja nach dem Schnitzel vom betäubt getöteten Schwein jenen das Handwerk legen, die Viechern unbetäubt die Kehle aufschlitzen und sie bei vollem Bewusstsein verröcheln lassen. Heißa, welch folkloristischer Spaß auf der Multikultifeier mit dem muslimischen Bruder!
      Bei den Kommentaren betreffend der Abtreibung komm ich nicht zum ersten Mal zur Ansicht: Jeder Straßenköter ist mir lieber als diese präpotente, verlogene, faschistische und menschenverachtende selbst ernannte Gutmenschenelite. Widerlich, wie dieses Gesindel in menschenverachtender Weise jedes andere Lebewesen über den Wert des Menschen, über den Wert unschuldigen ungeborenen Menschenlebens stellt.
      Mich schüttelts vor soviel Widerlichkeit.

  17. Volker Frank (kein Partner)
    04. Mai 2011 12:45

    1. sollte man mal die Tierrechtler aka Menschenfeinde vom Stephansplatz verjagen. Seit Jahr und Tag lungern die dort herum und tun nichts nützliches außer die Leute mit hässlichen Videos zu indoktrinieren.
    2. ist es tatsächlich ein Skandal, dass es den ermittelnden Behörden nicht gelungen ist, die Sachbeschädiger und Stalker ausfindig zu machen und Beweise dafür zu erbringen
    3. gehört die grünalternative Szene massiv unter Druck gesetzt und an den Pranger gestellt für ihre permanenten Versuche ihre Vorstellungen der Masse aufzwingen zu wollen. Das ist insofern schwierig, weil die meisten Journalisten grünalternative Bobos sind. Hier muss die Gegenwehr einfach laut und schrill sein! Sonst kommt man nicht durch. Es braucht daher einen charismatischen Agitator wie ein Glenn Bleck um echten Gegenwind erzeugen zu können.

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 13:04

      Haha ja, einen Deppen wie Glenn Beck bräuchte man wirklich. Das würde endgültig zeigen wie sehr Leute wie Sie geistig unterwegs sind. Der Typ ist selbst bei den Ultrakonservativen in den USA nur mehr eine peinliche Lachnummer. Aber der Unterberger ist ja auch nicht so schlecht oder?
      Warum sind Tierrechtler eigentlich Menschenfeinde? Es ist allerdings tatsächlich ein Skandal, dass die ermittelnden Behörden trotz ungeheurem Aufwand nichts gefunden haben und trotzdem eine wahnwitzige Anklage konstruiert wurde.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      04. Mai 2011 14:48

      Was ich mich ja immer mehr frage, ist, warum die wertkonservative Volksgruppe irgendwann aufgehört hat, Journalisten hervorzubringen, so dass jetzt alle grünalternative Bobos sind?

    • Volker Frank (kein Partner)
      04. Mai 2011 16:01

      Das ist eine gute Frage. Warum sind eigentlich (fast) alle Journalisten der Mainstreammedien derart linksgrün? Die Menschen sind bei Gott nicht alle linksgrün. Also müsste es auch einen Markt für Wertkonservativismus geben. Aber der Markt versagt. Wo sind die europäischen Fox News?

  18. Torres (kein Partner)
    04. Mai 2011 12:01

    Unterberger hat wieder einmal nichts verstanden. Er erregt sich, weil der ORF von einem "Justizskandal" spricht; die Begründung liefert er selber ein paar Absätze weiter: erstens "Monsterprozess ohne ausreichende Beweise" und zweitens ein monatelanger "Pimperlprozess", während andere viel wichtigere Verfahren (Unterberger selbst zählt sie ja auf) liegen bleiben. Und den Hauptpunkt hat er gar nicht erwähnt, weil er ihn offenbar nicht mitbekommen hat: Anklage nach dem "Terroristen-Paragraphen", was ja wohl besonders hirnrissig ist und auch der Hauptgrund für den Freispruch war. Daher auch - zu Recht - die Überlegungen, dieses Gesetz zu reformieren, es hat sich hier geradezu als kontraproduktiv (und vor allem als lächerlich) erwiesen.

    • walter (kein Partner)
      04. Mai 2011 12:51

      Der Paragraph heißt weder Mafia noch Terroristenparagraph, sondern richtet sich gegen "kriminelle Organisationen" und unter anderem finden sich dort die Bestimmungen: "auf die wiederkehrende und geplante Begehung schwerwiegender strafbarer Handlungen, die das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die Freiheit oder das Vermögen bedrohen", sowie u.a. "wer erheblichen Einfluß auf Politik oder Wirtschaft anstrebt" und wer andere "einzuschüchtern" versucht.

      Lesen sie vielleicht erst einmal nach, was der betroffene Unternehmer, dessen Mitarbeiter und Verwandte hinsichtlich seines Eigentums in Filialen, Auto an E-Mails und subtilen Hinweisen erhalten hat, welche Taten er hinzunehmen hatte und vergleichen sie dies mit den Bestimmungen in diesem Paragraphen, vielleicht findet sich ja etwas, wo Sie sagen, das trifft zu. Wenn nicht, dann denken Sie einmal darüber nach, wie Sie reagieren würden oder wie Sie nach dem Kadi bzw. Schutz des Staates rufen würden, wenn all dies Ihnen passieren würde bzw. andere auf Ihre Unternehmensgestaltung derart Einfluss nehmen wollten und von den verübten Taten erst gar nicht zu reden!

    • Undine
      04. Mai 2011 21:47

      @Torres

      Mein Gott, sind Sie ein griesgrämiger Mensch! Sie scheinen zu jener Spezies zu gehören, die in JEDER Suppe mindestens EIN Haar findet. Gehen Sie tagaus, tagein so freudlos durchs Leben? Ich versteh' nur nicht ganz, warum Sie sich das antun---bei IHRER Gemütslage!--- regelmäßig den Unterberger-Blog zu durchforsten, nur um jedesmal von neuem genüßlich festzustellen, wie unsagbar blöd doch alle hier sind, und daß A.U. der deutschen Sprache nicht mächtig ist und überhaupt. Es gibt doch genug andere Blogs, die Sie zufriedener machen müßten, hmmm?

    • Torres (kein Partner)
      05. Mai 2011 10:56

      @walter
      Ja, und? Es hat sich doch wohl herausgestellt, dass dieser Paragraph auf die Taten der Tierschützer nicht anwendbar war, daher sind sie freigesprochen worden. Und das nach Riesenaufwand, Riesenkosten, 14 Monaten Prozess, Untersuchungshaft usw. Und wer trägt die Kosten für eine wildgewordene Staatsanwaltschaft? Natürlich der Steuerzahler und die (nach diesem Paragraphen unschuldigen) Tierschützer. Ich möchte, bitte schön, nicht missverstanden werden: die Tierschützer haben zweifellos strafbare Taten begangen, für die sie selbstverständlich vor Gericht gehören: Sachbeschädigung, Nötigung, Geschäftsstörung usw. Aber Terror/Mafia (oder, wenn Sie wollen, "kriminelle Organisation")? Das ist ja hirnrissig und tatsächlich ein Justizskandal.

    • Torres (kein Partner)
      05. Mai 2011 11:20

      @Undine
      Oh, pardon, da bin ich offenbar wieder einem blindwütigen, kritikloslosen, denkunfähigen Unterberger-Fan auf die Zehen getreten, dessen täglicher Orgasmus der Unterberger-Blog ist. Entschuldigung!

  19. mahler (kein Partner)
    04. Mai 2011 11:47

    Dieser Prozess war anders als andere Prozesse, es war quasi ein "Staatsprozess", deswegen sind diese Freisprüche anders zu bewerten als andere, die etwa in Verfahren erfolgen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt. Im Vorfeld dieses Prozesses gab es massives Lobbying, Polizei und Justiz hatten massive persönliche und politische Interessen an diesem Verfahren und an eventuellen Schuldsprüchen, die auch offenbar mit den Mitteln der Beweisunterschlagung erreicht werden sollten. Deswegen kann man jetzt nicht so tun, als wäre das ein Prozess wie jeder andere gewesen.
    Und es wäre nicht Unterberger, würde er das nicht sofort mit irgendwelchen SPÖ - Kamalitäten verknüpfen. Das wird immer lächerlicher.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Mai 2011 12:37

      Ein "Freispruch mangels an Beweisen" bedeutet bloß, dass die Justiz unfähig war, den Angeklagten sein/ihre Vergehen oder Verbrechen nachzuweisen oder den/die wahren Verursacher des Schadens namhaft zu machen und zu verurteilen.

      Merke: Formfehler ändern nichts am schuldhaften Verhalten.
      Sollten sie beabsichtigt begangen worden sein, um einen Freispruch zu provozieren, würde mich das auch nicht wundern.

      Fest steht, dass unsere Justiz ein Image-Problem hat.
      Wem das geschuldet ist, soll jeder selbst beurteilen.

  20. Wolfram Schrems (kein Partner)
    04. Mai 2011 11:05

    Die "Tierschützer"szene könnte ihren Tierkult bald als Religionsgemeinschaft anmelden lassen.

    Hinter der "Veganmania" (so die Ankündigung verschiedener veganer Feste!) -steckt bekanntlich eine pathologische Manie ("mania" heißt "Wahn").

    Diese sektenähnliche, fanatische Mentalität erklärt auch die Verbissenheit ihrer Proponenten und ihren großen Einfluß.

    Wie pathologisch diese Denkart ist zeigt sich in folgendem:
    Diese Szene findet zwar nichts dabei, daß ungeborene Menschen-Kinder zu hunderttausenden quasi-legal ermordet werden können, aber Schnitzel und Pelzmantel werden wahnwitzigerweise als "Mord" beschrien.

    Wie kann man das psychologisch erklären? Durch "Veganmanie".

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 12:28

      Wie immer nur Unsinn von Ihrer Seite.
      Die Veganmania ist ein vollkommen harmloses Fest mit Essen und Musik. Ihre Manie Herleitung ist pure Konstruktion der Begriff hat sich eben gewandelt und wird für diverse Festivitäten gebraucht.

      Ohne Zusammenhang mit den Fötenschützer geht es natürlich nicht. Diese Menschen sind eben Tierrechtler und keine Fötenschützer. Das schließt keineswegs aus, dass sie sich auch mit Menschenrechten beschäftigen. Davon abgesehen besteht der große Unterschied darin, dass ungeborene Menschen im Gegensatz zu geborenen Tieren nicht leidensfähig sind. Es gibt aber auch durchaus Tierschützer die Abtreibung ablehnen aber das ist wieder eine andere Geschichte. Nicht jeder muss sich mit Ihrem Lieblingsthema beschäftigen. Diese Menschen haben genauso das Recht sich auf Tiere zu fokussieren wie Sie sich dem Fötenschutz als Hauptthema widmen dürfen.

      Davon abgesehen hat das Ganze natürlich nicht das Geringste mit dem wahnwitzigen Prozess zu tun.

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 13:01

      Ihrer Argumentation folgend sei mir auch die folgende Frage erlaubt: Warum kümmern sich die angeblichen Lebensschützer eigentlich ausschließlich um ungeborenes menschliches Leben?

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      04. Mai 2011 13:58

      Zitat Bösmensch:
      "Davon abgesehen besteht der große Unterschied darin, dass ungeborene Menschen im Gegensatz zu geborenen Tieren nicht leidensfähig sind."

      Das ist erstens ein gefährlicher Unsinn und ein grausamer Zynismus: Wer den Film "Der stumme Schrei" kennt, weiß, wie sehr leidensfähig ungeborene Kinder ab einem recht frühen Entwicklungsstadium sind. (Abtreibung ist unter verschiedenen Umständen bis knapp vor die Geburt erlaubt.)

      Und es ist zweitens praktisch doch eine Rechtfertigung des Mordes an den Ungeborenen.
      Geborene Tiere gegenüber ungeborenen Menschen praktisch höher zu bewerten, zeigt mir wieder nur, wie sehr hier die schon zitierte "Manie" ("Wahn", von griech. mainesthai, "rasen") wütet.

      Quod erat demonstrandum.

      Viele wollen es eben nicht kapieren.

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 14:50

      Sollte das tatsächlich der Fall sein, würde ich selbstverständlich für eine Herabsetzung der Frist eintreten. Ich werde versuchen dazu seriöse Informationen zu bekommen.

      Das erklärt aber immer noch nicht warum sich jemand nicht für die Rechte (bzw. für die Verleihung dieser Rechte) von Tieren eintreten sollte. Es gibt viele Dinge die in der Welt im argen sind - muss sich jede Organisation die einen Teilbereich verbessern will explizit dazu bekennen, das Unheil der Welt lösen zu wollen um in ihren Augen glaubwürdig zu sein? Sie müssen zugeben, das wäre höchst absurd, vor allem wenn man die Auswirkungen auf die tatsächliche Tätigkeit bedenkt.

      Insofern ist die Abtreibungsproblematik, ganz egal wie man diese jetzt betrachtet, schlicht eine andere Baustelle. Abtreibungen machen das Tierleid nicht kleiner oder größer und vice versa.

    • Reinhard (kein Partner)
      04. Mai 2011 21:27

      Lebensschützer kümmern sich nicht ausschließlich, sondern auch um ungeborenes Leben; ganz einfach weil auch ungeborenes Leben bereits Leben ist und Mord ist Mord - die schwachsinnige Erklärung von der "fehlenden Leidensfähigkeit Ungeborener" ist nirgends auf der Welt bewiesen weil nicht beweisbar. Es wird auch niemand einen exakten Zeitpunkt nennen können, denn selbst wenn es eine Grenze gäbe, müsste man individuell klären, wo genau sie verläuft - jeder Mensch entwickelt sich anders.
      Wenn Leidensfähigkeit darüber entscheiden würde, ob Leben lebenswert oder lebensunwert ist, sind wir von der Euthanasie der Nazis nicht mehr weit entfernt (was mich nicht wirklich verwundert, da linke Ideologien sehr oft haarscharf an der der Nazis entlangschrammen).
      Menschliches Leben muss unantastbar sein und bleiben, egal in welchem Entwicklungsstadium und egal ob irgend ein "Spezialist" erklärt, dieses Leben wäre tötenswert. Auch die Nazis hatten "Spezialisten" die wissenschaftlich erklärten, Juden wären keine Menschen.

      Und während (übrigens betäubt, also auch nicht leidensfähig?) Tiere getötet werden, um Menschen zu ernähren und zu kleiden, werden ungeborene Menschen getötet, damit das Kind nicht die Karriere und die Freizeitplanung spaßvergesellschafteter Wohlstandsverwahrloster stört. Wer behauptet, wir könnten die Welt ohne Fisch und Fleisch ernähren, lügt.
      Die einzige Begründung für Widerstand ist der Überfluss, für den wir Lebendtiertransporte und Massenzucht in Kauf nehmen; aber Information der Kunden kann mehr erreichen als billiger Aktionismus gegen Unternehmer, deren Angestellte und deren Eigentum. Vieles von dem, was in der "Lebensmittelindustrie" passiert, gehört anders gelöst, aber sein wir mal ehrlich: Wenn wir endlich zu einer noch tiergerechteren und schonenderen Produktion von Fleisch übergehen würden und die Preise sich verdoppeln, würden die gleichen linken Anarchisten wieder über die bösen ausbeuterischen neoliberalen Kapitalisten wüten, die natürlich allein Schuld daran sind, dass die Ärmsten der Armen sich plötzlich kein Schnitzel mehr leisten könnten...

      Die Materie ist nicht einfach, aber noch ist es so, dass das menschliche Leben für Menschen über jedem anderen steht und stehen muss.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      05. Mai 2011 10:13

      @Bösmensch
      So, wie Sie jetzt formulieren, kann ich Ihnen im 2. Absatz zustimmen.

      Sie haben recht: Nicht jeder kann alles machen.
      Aber das menschliche Leben steht immer über dem tierischen, daher ist eine gewisse Schieflage der Prioritäten bei den (echten oder vermeintlichen) "Tierschützern" zu beobachten.
      Auch ich bin gegen Tierquälerei und sinnlose Tierversuche. Die Grausamkeit gegenüber Tieren wird sicher auch zum Dammbruch bei der Gewalt gegen geborene und ungeborene Menschen beigetragen haben (siehe auch die Schächtorgien, die quasi auch zum Vergnügen durchgeführt werden).

      Auch ich finde fleischarme oder vegetarische Kost grundsätzlich sinnvoll und begrüßenswert: ökologisch, gesundheitlich und ethisch. Aber der Kult um die vegane Manie ist - eben manisch.

      @Reinhard
      Ihrer profunden Analyse und Kommentierung ist - außer der Zustimmung - nichts mehr hinzuzufügen.

  21. schreyvogel
    04. Mai 2011 11:01

    O/T aber doch auch ein juristisches Thema:
    Wer hat in einer Demokratie eigentlich die Lizenz zum Töten?

    Es sind im wesentlichen zwei Instanzen: Die Justiz und der Geheimdienst. Jene in einem langwierigen, nicht immer zielführenden Verfahren, dieser in einer spontanen, entschlossenen Operation, die entweder sofort oder nie Erfolg zeitigt.

    Aber hat das nicht auch eine ethische Dimension? Werden im zweiten Fall nicht die Tötungsobjekt ihrer Verteidigungsrechte beraubt? Und wer kontrolliert die Tötungssubjekte? Schließlich ist eine Tötung doch ein schwerer Eingriff in die Rechte einer Person.

    Wie soll ein Staat also vorgehen, um sicherzustellen, dass es wirklich ein "guter Tod" ((C) A.U.) wird? Eine schwere Frage, der sich aber jeder ein halbwegs demokratisch gestalteter Staat stellen und die er gesetzlich regeln sollte.

    Wieder einmal bedaure ich daher die unüberlegte Hinausekelung von Philipp Starl, der sicher Grundlegendes dazu zu sagen gehabt hätte!

    • panzerechse (kein Partner)
      04. Mai 2011 11:30

      Was ist mit Philip Starl tatsächlich passiert. Kann mich da jemand informieren?

    • schreyvogel
      04. Mai 2011 12:32

      Panzerechse (igitt!) : Die ganze story finden Sie im Tagebuch-Eintrag "Herzlich unwillkommen, Herr Gül aus Ankara!"

  22. cmh (kein Partner)
    04. Mai 2011 10:05

    Woher wissen die Leute immer gleich alles so gut, dass sie ohne viel Federlesens Gesetze (noch dazu Strafgesetze) ändern wollen?

    Und dann fehlt ihnen im Umgang mit Andersgesinnten jede Höflichkeit, geistreichen Witz traut man sich ja schon länger nicht mehr zu verlangen!

    • panzerechse (kein Partner)
      04. Mai 2011 10:42

      cmh,
      "...Gesetze (noch dazu Strafgesetze) ändern wollen?..."

      Wenn sich erwiesenermaßen "Gesetze" als untauglich erweisen... Und man auf ein intellektuelles Problem beim "Gesetzgeber" schließen muss... Wer dann weiterhin auf solche "Gesetze" beharrt, setzt sich und andere naturgemäß "gesetzlicher" Willkür aus...

      Ich finde es sind eh genug Witzbolde hier. Naja, wenn Sie sich als erlesenes Publikum empfinden... Burgtheater-Abonnement... sehr zu empfehlen... ("g")

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 12:30

      Ohne viel Federlesen? Der Paragraph war von Anfang an von vielen Seiten höchst umstritten und ist keineswegs nur für Tierrechtler problematisch. Wie ich unten beschrieben habe kann diese Gesetzeslage auch Menschen von ihrem Schlag auf den Kopf fallen.
      Jetzt hat sich gezeigt wie missbräuchlich dieser Paragraph verwendet werden kann, insofern ist eine Änderung höchst diskussionswürdig.

  23. Otto (kein Partner)
    04. Mai 2011 09:48

    Jeder der den Prozess nur ein wenig mitverfolgt hat, weiß, dass die Angeklagten von der Richterin keinesfalls mit Samthandschuhen o.ä. angefasst wurden, im Gegenteil. Die "Beweise" flogen der Staatsanwaltschaft aber so um die Ohren, dass selbst für den größten Grünenhasser es keinen Zweifel mehr an der Haltlosigkeit der Anklage gab (zB VE Danielle Durand, deren Aktivitäten und Existenz erst über Anstrengungen der Verteitigung aufgedeckt wurde).
    Den lächerlichen und traurigen Schlusspunkt der "Beweis"aufnahme bildete dabei der sogenannte Linguist Schweiger, der Abschreibfehler der Polizei als "ärgsten linguistischen Fussabdruck aller Zeiten" wertete (Martin Balluch zugeordnet, versteht sich), und als man ihn dann damit konfrontierte und ihn fragte, was sich nun an seinem Gutachten ändere, er nur erwiderte "nicht einmal 1/100stel".
    Die Richterin ließ hier aber trotzdem die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung beide einen neuen Gutachter beantragten, dies nicht zu, und die Staatsanwaltschaft behielt sich schon damals einen Nichtigkeitsantrag vor.
    Dieser "Gutachter" hat sich das Durchlesen von 13 Texten übrigens ganz schön was kosten lassen. 30.000,-EUR dafür, dass er zwar behauptete, dass 13 Texte "mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit" (was bei Linguistengutachten sehr unüblich ist, und schongarnicht notwendig) vom Autor Martin Balluch stammen, aber er dies mit keinem Strich belegen konnte (er arbeite "forensich" und nicht wissenschaftlich !sic) selbst nach 6 Prozesstagen, die er sich natürlich auch vergolden ließ.
    Der Schaden, der bei den Angeklagten durch die unverhältnismäßig brutale Verhaftung und die verlängerte U-Haft, angerichtet wurde (ein Vater des Angeklagten beging beispielsweise Selbstmord!), ist teilweise unmöglich zu entschädigen!
    Und der Auslöser dafür ist dubios: Eine kleine österreichische Modekette hat offensichtlich soviel Einfluss auf die Politik und Wirtschaft, dass man auf grüne Spatzen mit juristischen und exekutiven Kanonen schießen konnte.
    Abseits davon ist in jedem Fall offenbar, dass so ein Mafiaparagraph nur dann funktioniert, wenn die Mafia nicht gerade regiert!

    • panzerechse (kein Partner)
      04. Mai 2011 10:16

      Schwere Bedrohung der Angestellten dieser Handelsfirma sollte allein schon Grund genug sein gegen diesen gewalttätigen Abschaum mit der ganzen Härte des Gesetzes vorzugehen. Offensichtlich ist das nicht möglich. Warum weiß ich nicht. Wenn z.B. vor meiner Tür eine Horde wildgewordener "Schimpansen" sich zusammenrottet, mein Auto anzündet, die Fenster einschmeißt... Ich erwarte mir zuerst, dass die Polizei mit den Tierfängern alle zusammen abführt, festsetzt und fürs Erste mit saftigen Geldstrafen belegt... Wahrscheinlich sind unsere "Gesetzgeber" nicht in der Lage, die dementsprechende Gesetzeslage zu schaffen. Mit einem "Mafiaparagraphen" ist gar nichts gelöst.

      Viel wirkungsvoller wäre es diesen "NGOs" keine Cent zu spenden. Sozusagen ein "Taubenfütterungsverbot". Und die Subventionierung mit Steuergeld auf der Stelle einzustellen! Gilt übrigens für alle "sendungsbewussten"/gewaltbereiten/steuerzahlerverhöhnenden NGOs...

    • Otto (kein Partner)
      04. Mai 2011 11:09

      Alle diese "Anschuldigungen", die sie hier anführen haben sich während des 14-monatigen Prozessen nach Vorladungen unzähliger "Belastungszeugen" (Polizisten die unter Eid aussagen, sie hätten die Tierrechtsaktivisten monatelang(!) beschattet, und es wäre nichts herausgekommen) als haltlos erwiesen. Die Richterin selber gab in ihrer Begründung zu, dass die einzige nachweisbare "Straftat", nämlich das Klopfen auf eine Autoscheibe einer Angestellten von KB nicht als schwere Bedrohung einzustufen ist.
      Nach jahrelanger Beschattung und Lauschangriffe ist nicht viel mehr zu Tage gefördert worden.
      Dies allerdings wurde von Staatsanwaltschaft in kafkaesker Weise als Beweis für die Doppelstrategie der Tierschützer angeführt!

    • panzerechse (kein Partner)
      04. Mai 2011 11:28

      Es galt den "Tatbestand" nach dem Mafiaparagraphen nachzuweisen. Das ist wahrscheinlich unmöglich. Zumal die "Paten" selbst im Parlament sitzen. Die KB Angestellten haben es trotzdem als Terror empfunden. Auch schwer nachzuweisen, wenn die Polizei bei einem Notruf zumeist um die 40 Minuten braucht... Schlussfolgerung: Wenn man NGO-Terror ausgesetzt ist, wäre die erste Option die Beauftragung einer tschetschenischen Schlägerbande... Wenn der "Rechtsstaat" nicht mehr schützen kann, nicht mehr in der Lage ist, und auch nicht Willens...

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 12:32

      Die panzerechse hat offenbar ein enormes Wissen über die begangenen Straftaten, ich empfehle eine Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft. Die dürfte sich wirklich über jeden Strohhalm freuen. Also, wenn sie Beweise für diese Tatbestände haben, immer nur raus damit, dann kann man ja den Einzelpersonen einen fairen Prozess machen - ohne Mafiaparagraphen und Repression.

    • panzerechse (kein Partner)
      04. Mai 2011 12:49

      Wenn ein Staatsanwalt sich als Untersuchungsrichter aufspielt, nützen Beweise gar nichts. Er kann das einfach nicht... Und er wird es NIE können! Der "fähigste" Untersuchungsrichter der letzten Zeit war Flötl jun. (BAWAG). Er hat diesem... diesem Staatsanwalt... die "Beweise" eben richtig mundgerecht zugetragen... Nur so funktionierts...

    • Otto (kein Partner)
      04. Mai 2011 17:18

      Nochmals: Straftaten sind auf jeden Fall zu ahnden. Dieser Prozess ist der beste Bewis dafür wie harmlos die Tierschutzszene und im speziellen der VgT eigentlich sind. Es ist zu empfehlen sich die Zeugenaussagen der Polizei, der VE der Opfer bzw Kläger nocheinmal nachzulesen!
      Obendrein wurden wie vorhin schon erwähnt alle Angeklagten jahrelang (!) bespitzelt, überwacht, abgehört, (alles unter dem Deckmantel der Rechtmäßigkeit, schließlich wurde ja §278a angewendet) und nun kommt heraus, dass keine Straftaten von den Angeklagten begangen wurden (schon garnicht schwere) und der Paragraph garnicht anwendbar war!
      Und jetzt stellt sich mir die Frage, wie kommt es dazu, wo doch in Österreich bestimmt mehr als nur eine schwere Straftat pro Jahr von Banden begangen werden, gerade der VgT nun zum Handkuss gekommen ist?
      Zur Erinnerung:
      1.

      die, wenn auch nicht ausschließlich, auf die wiederkehrende und geplante Begehung schwerwiegender strafbarer Handlungen, die das Leben, die körperliche Unversehrtheit, die Freiheit oder das Vermögen bedrohen, oder schwerwiegender strafbarer Handlungen im Bereich der sexuellen Ausbeutung von Menschen, der Schlepperei oder des unerlaubten Verkehrs mit Kampfmitteln, Kernmaterial und radioaktiven Stoffen, gefährlichen Abfällen, Falschgeld oder Suchtmitteln ausgerichtet ist,

      2.

      die dadurch eine Bereicherung in großem Umfang oder erheblichen Einfluß auf Politik oder Wirtschaft anstrebt und

      3.

      die andere zu korrumpieren oder einzuschüchtern oder sich auf besondere Weise gegen Strafverfolgungsmaßnahmen abzuschirmen sucht.

      Wo trifft das nun eher zu? Vorallem nach diesem Prozess!
      Und für diejenigen, die meinen die Tierschützer seien ja ohnehin straffrei davongekommen, kann ich nur empfehlen, sich einmal mitten in der Nacht von einem Schlägertrupp ausrauben zu lassen und sich hinterher auf ein paar Millionen zu verschulden...

    • Otto (kein Partner)
      04. Mai 2011 17:38

      Des weiteren ging es nicht nur darum den "Tatbestand nach dem Mafiaparagraphen nachzuweisen", sondern sehr wohl auch um Einzeldelikte (Nötigung, Sachbeschädigung und Tierquälerei). Freispruch!
      Wenn Sie mehr Zeitung lesen würden und nicht nur fertige Meinungen würden Sie vermutlich vorurteilsfreier an so ein Reizthema herangehen.

  24. Segestes (kein Partner)
    04. Mai 2011 09:00

    Selbst die Freiheitlichen kritisieren die Arbeit der Staatsanwaltschaft und die Gesetze, die zu dieser Farce von einem Prozess geführt haben, bei dem sogar der (für Kenner der Polizei nicht überraschende) Verdacht der Beweismittelunterschlagung im Raum steht.
    Und dem 3. Lager kann man sicher keine notorische Sympathie für-Linksaußen-Umweltaktivisten nachsagen.

    Aber natürlich, Unterberger, unser studierter Superjurist, findet, dass eigentlich eh alles paletti war, was die Vertreter der Staatsmacht hier so aufgeführt haben.

    Wie sagt doch ein altes Sprichwort doch so schön: "Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand..."
    ^^

  25. dieba (kein Partner)
    04. Mai 2011 08:38

    Ob sich Andreas Unterberger angesichts der [i]einschlägigen nunmehr unglaublich ermutigten[/i] und [i]sich gleichsam unantastbar fühlenden Szene[/i] künftig noch im Nerzmanterl auf die Kärntnerstraße trauen wird?

    • Homer Simpson (kein Partner)
      04. Mai 2011 10:07

      Ist Dir der Fettdruck im Hals stecken geblieben?

    • dieba (kein Partner)
      04. Mai 2011 10:23

      Nö. Aber dieser erzkonservative Blog funktioniert eben nur eingeschränkt.

      ;-)

    • Moo (kein Partner)
      04. Mai 2011 19:06

      Jeder der in meine Bar kommt ist selber schuld.

    • Klammeraffe (kein Partner)
      04. Mai 2011 21:38

      Es ist nicht der Blog sondern das menschliche Hirn, das eingeschränkt funktioniert.
      Man nehme einfach runde Klammern...

  26. Bösmensch (kein Partner)
    04. Mai 2011 07:47

    Nun, normalerweise würde ich das ja als den üblichen Unterberger Unfug abtun aber wenn man bedenkt woher das kommt muss man es wohl nur mehr als grotesk bezeichnen.

    Ich versuche das mal stark zu verdeutlichen:

    Wir haben hier eine lose Gruppe mit unterschiedlichen Interessen die nicht unbedingt breit geteilt werden, teils radikal sein mögen. Nun nehmen wir mal an ein paar unbekannte Leute drehen durch, sie müssen hier gar nicht unbedingt geposted haben. Einer ist vielleicht mal bei einem Stammtischtreffen am Nebentisch gesessen o.ä.
    Einer schlägt ein paar Scheiben ein, der andere bedroht Moscheebesucher, beschmiert eine Hauswand, suchen sie sich was aus. Alles Straftaten aber keine wahnsinnig argen Sachen. Nun hat sagen wir der Verein zu dem die Moschee gehört einflussreiche Freund bei Partei XYZ die wiederum gute Kontakte zum Innenministerium hat. Es reicht ihm er lässt die Kontakte spielen und die Sonderkommission "Wutbürger" wird gegründet.
    Man ermittelt wie verrückt, Lauschangriff, Überwachung usw.
    Als Ergebnis stellt man beispielsweise fest, dass ein mutmaßlicher Täter hier geposted hat, oder bei einer Bürgerinitiative unterschrieben hat, im Kontakt mit einer Partei aus dem Forum stand, mit jemandem hier geredet hat, bei einem Druckwerk mitgearbeitet hat usw.
    Eine reichlich dünne Suppe aber egal: In einer Nacht und Nebelaktion werden diverse Leute vor ihren Familien verhaftet, Computer beschlagnahmt usw.
    Macht ja nichts - die Personen sind ja unschuldig. Eine schöne lange Untersuchungshaft, ein ewig langer Prozess - verbunden mit Verlust des Arbeitsplatzes, Reputationsverlust usw.
    Vielleicht wird sogar noch ein äusserst windiger Gutachter ein Sprachgutachten mit Verbindung zu Foreneinträgen konstruieren.
    Dämmert es irgendjemandem? Ob Herr Unterberger dann auch noch von öffentlichem Terror schreiben würde wenn er als Kopf einer kriminellen Vereinigung angeklagt wird? Wer wird für euch aufstehen (ungeachtet dessen ob er mit den Zielen sympathisiert)?

    • jump (kein Partner)
      04. Mai 2011 08:30

      @Bösmensch: Danke, sehr gut verdeutlicht! Genau so ist es im Fall der Tierschützer abgelaufen. Ich fürchte nur, das ist in diesem Forum vergebene Liebesmüh!

    • Bösmensch (kein Partner)
      04. Mai 2011 08:32

      Ach ja - was war eigentlich dieser öffentliche Terror? Der Versuch sich über die Medien Gehör zu verschaffen? Demonstrationen?

      Ist ja wirklich unerhört. Da werden ein paar Menschen mit ein paar extrem schwachen Indizien alleine durch den Prozess in den Ruin getrieben und die versuchen sich auch noch zu wehren? Wo kommen wir denn da hin?

      Diese Leute sitzen auf einem Berg von Prozesskosten, haben teilweise ihre Arbeitsplätze verloren und konnten nicht einmal Arbeitslosengeld beziehen weil sie dem AMS wegen der Prozesstage nicht zur Verfügung stehen. Selbst wenn sie diese Straftaten begangen hätten, wofür es offenbar nicht den geringsten Beweis gibt, wäre dieser Monsterprozess vollkommener Wahnsinn gewesen.

      Da muss man gar nicht mit ihren Anliegen sympathisieren um das als Justizskandal anzusehen. Am Ruin ändern auch die Freisprüche nichts, der Prozess war die Strafe und der Staatsanwalt hat ja auch schon berufen. Der Wahnsinn geht weiter.

  27. xRatio (kein Partner)
    04. Mai 2011 04:12

    Frage an ALLE

    Wie lange wollt Ihr Euch noch von Politikerinnen und Journalistinnen an der Nase herumführen lassen???????

    Wie lange denn noch???????

    Wie lange denn noch???????

    Wie lange denn noch???????

    Seid Ihr eigentlich alle bescheuert? Nix mehr da, gar nix mehr vorhanden von den einst weltweit berühmten WIENER SCHULEN????

  28. xRatio (kein Partner)
    04. Mai 2011 03:57

    Dr. Unterberger!

    Haben wir wirklich keine anderen Probleme als

    Klimaquatsch, Hochzeiten, Ortstaferln, Fußball, Waldsterben, "Sport"

    oder Tierschützer?????

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2011 04:06

      Ersuche Dr. Unterberger mit allem Nachdruck

      endlich die Akzente richtig zu setzen!!

      Worum es heute geht, das sieht doch jeder Blinde mit dem Krückstock!

      Aber nein.

      Auch dies Forum dient der Ablenkung von den eigentlichen Problemen.

      Probleme, die uns auf das Äußerste(!!!!) alarmieren müssen!!!!

      Aber selbst Unterberger und Ortner sind nichts weiter als die üblichen JournaillistINNEN.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      04. Mai 2011 08:07

      xRatio, Sie haben's endlich begriffen. Aber warum sollte es Unterberger anders machen als SPÖVP? Wag the Dog!

    • Segestes (kein Partner)
      04. Mai 2011 09:07

      Ja soll Unterberger die ganze Zeit bloß über Zuwanderung und Islam schreiben, xRatio?
      Dafür gibt es eh SOS-sowieso und die Israelfans von PI-News.

      Natürlich, Journalismus von heute ist reine Ablenkung.
      Aber wenn man permanent "Alarm" schreit, hört irgendwann auch niemand mehr hin.

  29. Celian
    03. Mai 2011 21:34

    t.l. 3. Mai 2011 13:00

    Danke t.l. für die Feststellung. Es war schon lange nötig, die illustren Herrschaften Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer vor den Vorhang zu zerren und ihres selbstgefälligen Satire-Deckmäntelchens zu berauben.

    Diese feigen Kabarettisten, die sich hinter dem Feigenblatt "Satire" verstecken und im ORF eine Plattform gefunden haben, um ihr Unwesen zur Perfektion zu treiben, sind die Verhetzer unserer heutigen Zeit. Diese Oberdenunzierer, die aufgrund ihrer persönlichen Befindlichkeit statt Faktenlage andere systematisch verächtlich machen, leiden an einem desaströsen Mangel von Urteilskraft, den sie auf der Bühne zu kompensieren versuchen. Da das gelingt, weil sie im ORF einen Komplizen haben, der ihnen eine österreichweite Bühne bietet, weitet sich ihr Trauma von der Realitätsverweigerung unweigerlich immer weiter aus.

    Diese "Witzbolde", die größten Verbrecher der Medienlandschaft, die andere an den Prager stellen, gehören selbst an den Pranger gestellt.

    • terbuan
      03. Mai 2011 22:05

      Damit sollen die anderen von t.l. erwähnten Falotten jedoch keineswegs in den Hintergrund gedrängt werden!

  30. Celian
    03. Mai 2011 18:30

    Ich halte mich an Antonio Carluccio, der in der Freßsendung "Das italienische Fest" den Fischfang im ligurischen Meer als "bewegenden Moment" beschrieb. Die Netze bezeichnete er als "Todeskammer" für die Fische. Und als sie eingeholt wurden, meinte er lakonisch: traurig für den Fisch, gut für uns. So sehe ich das auch.

    Wie man sich vorstellen kann, erhöht sich mein Verständnis für vegane Tierschützer-Fundamentalisten nicht gerade durch diesen Freispruch.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      04. Mai 2011 08:09

      Sehr gut auch das Kommentar (sinngemäß) zum Rezept eines im ganzen geratenen Kalbsschlögels: "Laden Sie lieber nicht zu viele Vegetarier ein, obwohl, die können ja auch das Gemüse essen."

  31. Samtpfote
    03. Mai 2011 18:13

    OT aber gut:

    In diesem Jahr werden wir vier besondere Tage erleben: 1/1/11, 1/11/11, 11/1/11, 11/11/11, und das ist nicht alles... Nimm die letzten 2 Zahlen von deinem Geburtsjahr und addiere die Jahre die Du heuer wirst und das Ergebnis wird auf alle Fälle 111 sein! Dieses ist das Jahr des Geldes. Heuer wird der Monat Oktober 5 Samstage, 5 Sonntage und 5 Montage haben. Das passiert nur alle 823 Jahre. Diese Jahre sind besonders bekannt als "Geld haben/beziehen".

    Na dann!

    • Walter Krammer
      03. Mai 2011 19:31

      @Samtpfote
      Ich will ja Ihre Bewunderung für geheimnisvolle "Zeichen" nicht beeinträchtigen, aber dass bei der Addition des Jahrgangs mit dem jeweiligen Alter immer das aktuelle Jahr herauskommt, ist ja kein Omen, sondern eh klar. ;-)

    • terbuan
      03. Mai 2011 19:35

      Na hoffentlich wird es nicht das Jahr der größten Geldvernichtung! ;-)

    • Alexander Renneberg
      03. Mai 2011 21:11

      terbuan: klassiker! :-)

  32. Walter Krammer
    03. Mai 2011 16:32

    Die Berufung der Staatsanwaltschaft ist schon deshalb erforderlich, um zu klären, was für die Öffentlichkeit unklar geblieben ist (abseits der Frage, ob die Anklage geschickt oder ungeschickt war).
    Sind die Angeklagten tatsächlich mit Absicht schädigend gegen Privateigentum vorgegangen?
    Haben sie tatsächlich mit Schmähungen und Drohungen andere Personen terrorisiert?
    Als Staatsbürger will ich wissen, ob man das u n g e s t r a f t tun kann, auch wenn man der Behörde als Täter bekannt ist.
    Der Hauptangeklagte hat nach der Verhandlung gegenüber den Medien das Urteil als einen Freibrief für das Vorgehen der sog. "Tierschützer" bezeichnet.

    Wenn klar ist, dass man damit durchkommt, kann sich Österreich auf eine eventreiche, aktionistische Ausdehnung des öffentlichen Lebens gefasst machen, dann nämlich ist alles gedeckt "im Kampf für eine gute Sache".

    Wohin verkommt dieser Staat eigentlich?

    • Cotopaxi
      03. Mai 2011 17:21

      Schauen Sie sich doch die neue Justizministerin an, dann wissen Sie, in welche Richtung die Rechtspflege sich bewegen wird.

    • Undine
      03. Mai 2011 17:49

      @Walter Krammer

      "Als Staatsbürger will ich wissen, ob man das u n g e s t r a f t tun kann, auch wenn man der Behörde als Täter bekannt ist."

      Meine Frage würde lauten: "Als Staatsbürgerin will ich wissen, ob man das
      u n g e s t r a f t tun kann, auch wenn man der Behörde als Täter bekannt ist, man aber KEINE "offizielle" TIERSCHÜTZERIN ist".

      Wer weiß, vielleicht schlummert in mir auch ein kriminelles Gen, das sich nur bisher verborgen gehalten hat.
      Man möchte halt wissen, wie man dann dran ist..... :-)

  33. Undine
    03. Mai 2011 14:17

    Wer bis zum 2. Mai 2011 noch an den Rechtsstaat Österreich geglaubt hat, wurde gestern eines Besseren (recte eines Schlechteren) belehrt. So bröckelt halt ständig etwas ab am Hause Ö. Irgendwann wird's eine Bruchbude sein.

  34. brechstange
    03. Mai 2011 13:03

    O.T. zum aktuellen Gül-Besuch

    Für Interessierte eine Veranstaltungsmitteilung aus dem Presse-Forum, habe ich auch unter Hinweise und Tipps gepostet:

    Am 12. Mai findet um 19:30 in der Aula am Campus der Uni Wien folgende Veranstaltung statt:
    Erdogan am Weg nach Teheran? Islamisierungsprozesse in der Türkei
    Vorträge von Prof. Bassam Tibi und Mag. Florian Markl
    Weitere Infos unter: http://at.stopthebomb.net

  35. thomas lahnsteirer
    03. Mai 2011 13:00

    Die Justiz läuft aus dem Ruder:

    Der Präsident der Richtervereinigung (Quelle:Standard) stellt fest:
    "Leider sind die Begleitumstände des Wiener Neustädter Tierschützerprozesses ein weiterer Höhepunkt einer Entwicklung, dass Verfahrensbeteiligte oder gesellschaftliche Gruppierungen (z. B. politische Parteien) versuchen, im Wege der Medien die Justiz zu beeinflussen. Dazu gehören flächendeckende, großformatige Einschaltungen honoriger Persönlichkeiten, Pressekonferenzen und TV-Auftritte prominenter Angeklagter.
    Ja sogar Interviewwünsche bekannter inhaftierter Personen, heftige Medienkampagnen und Kabarettveranstaltungen dienen ausschließlich diesem Ziel." (Zitatende)

    Daher ergibt sich logisch die Einführung einer grünen Lynchjustiz:

    dh überhaupt keine Prozesse abzuwickeln sondern die Urteilsfindung folgenden honorigen Persönlichkeiten zu überlassen:
    den Kabarettisten Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer, die gestohlene Protokolle vorlesen, den Rechtsprofessoren- aber bitte nur ausgewiesenen Linken - und vor allen dem Obervernaderer Pilz, dem Lobbyisten Jarolim und der Intelligenzbestie Madleine Petrovic.
    Als Geschworene bestens geeignet sind dafür gewisse Medienstrolche aus Kurier, Standard, Presse, Österreich und ORF, die für eine einseitige und manipulierte Berichterstattung sorgen..
    zB: So jubelt heute der Tintenstrolch im Kurier:
    "13 Freisprüche unter Konfettiregen"
    Ist doch lustig ? Oder ?

    Wie verkommen ist eigentlich dieses Land und verkommen sind seine Medien ???

  36. Alfred E. Neumann
  37. Celian
    03. Mai 2011 12:26

    In Deutschland müssen seit einiger Zeit Initiativen, die sich der Bekämpfung des Rechtsextremismus verschrieben haben, eine Erklärung unterzeichnen, in der sie bekunden, dass sie auf dem Boden der Verfassung agieren, bevor sie Subventionen erhalten.

    Ich finde, die Tierschützer sollten eine ähnliche Erklärung unterschreiben. Sie sollen eidesstattlich bekunden, daß sie in keinster Weise direkte oder indirekte Gewalt anwenden oder Dritte dazu anstiften. Wenn sie wirklich die Unschuldslämmer sind, wie sie so steif und fest behaupten, dürften sie damit ja wohl kein Problem haben. Das wäre der Lackmustest.

    In Deutschland war die Empörung ob solchen Begehrens groß. Viele der links gerichteten NGOs verweigerten überraschenderweise die Unterschrift. Der Lackmustest funktionierte.

    Wir sollten Balluch und Co. diese Gewissensprüfung nicht ersparen. Gebgen wir ihm doch die Gelegenheit, sich endgültig reinzuwaschen. Der 25-fach Festgenommene wird doch damit kein Problem haben. Oder?

    • Undine
      03. Mai 2011 13:37

      @Celian

      Wenn die Freisprüche standhalten, ist also das, was diese sogenannten (selbsternannten!) "Tierschützer" vor den Kadi gebracht hat, als LEGALISIERTE Kriminalität zu verstehen.

    • Celian
      03. Mai 2011 20:58

      An Undine,

      kommt drauf an. Wenn die Urteilsbegründung aus Mangel an Beweisen lautet, ist das sicher kein Persilschein.

      Allerdings, Balluch ist Mathematiker, Physiker, Informatiker und Binnen-I-Fanatiker. Er war international in der Forschung tätig, wodurch er auch mit dem Gesetz im Ausland in Konflikt geriet. Der ist mit allen Wassern gewaschen, er wird nicht so leicht zu kriegen sein.

      Aber wir kriegen ihn, früher oder später. Osama haben wir auch gekriegt. Alles nur eine Frage der Zeit.

  38. thomas lahnsteirer
    03. Mai 2011 09:59

    Man lese und staune: nur im FALTER: kann man sich wirklich über das Martyrium
    einer von Gangstern erpressten Firma informieren.

    Der Terror gegen Peter Graf
    Erstmals redet der Kleider-Bauer-Chef über den Terror gegen sein Unternehmen.

    Falter 37/2008 vom 10.9.2008
    Ressort Politik > Kriminalität
    Autor Florian Klenk

    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=767

    • Martin Bauer
      03. Mai 2011 10:53

      Danke für diesen Link.
      Ich frage mich ernsthaft, wie dick muss eine Suppe sein?

    • brechstange
      03. Mai 2011 11:38

      @Herr Bauer

      Wir müssen fragen, wie rechts eine Suppe sein muss, damit sie geahndet wird. Offensichtlich reichen Bedrohungen per Mail und Handschrift (wurde im ersten Gutachten Balluch zugeordnet, im zweiten Gutachten dann nicht mehr), Buttersäureanschläge, Jagdhütten-Brandstiftung, etc. nicht aus, um in Österreich verurteilt zu werden.

    • Martin Bauer
      03. Mai 2011 12:06

      brechstange

      Ich frage mich weiters: Was passiert, wenn ich die Reifen der Fahrräder dieses Vereins einer "Renovierung" unterziehe?

    • byrig
      03. Mai 2011 23:50

      wie konnten diese verbrecher freigesprochen werden?wie kommt es,dass man wegen dieser bande von gewalttätern jetzt das gesetzt ändern will?
      haben diese grünen marodeure schon so viel macht im lande?

  39. Alfred E. Neumann
    03. Mai 2011 09:55

    Ist das nicht ein Treppenwitz der Geschichte, daß der weltweit gefürtchtetste Terrorist am selben Tage zu Tode kommt, an dem die sich ebenfalls terroristischer Methoden bedienenden "Tierschützer" von allen Makeln freigesprochen werden?

    Die lahme Staatsanwaltschaft ist aufgerufen, gegen die Freisprüche Rechtsmittel durch alle Instanzen zu ergreifen, da andernfalls zu befürchten ist, daß die grünrote Propagandamaschine über ORF, Standard, Falter und andere Schmutzfinke unangemessenen Aufwind erhält.

    Kleiderbauer und andere würden es ihr danken!

  40. Undine
    03. Mai 2011 09:48

    Es ist ja schön und richtig, wenn sich Menschen dafür einsetzen, daß die Natur---in diesem Fall die Tiere, die auf unseren Tellern landen, bzw. deren Felle uns vor der winterlichen Kälte schützen, auf keinen Fall GEQUÄLT werden darf. Die Massentierhaltung ist aber Tierquälerei. Wenn nun Menschen dagegen ankämpfen, ist das durchaus wünschenswert.

    Dennoch beschleichen mich Zweifel am guten Charakter dieser meist MILITANTEN "Tierschützer". Selbst wenn sie mit größtem Eifer "heldenhaft" KRÖTEN in der Paarungszeit vor dem Tod auf der Straße bewahren, schleicht sich bei mir immer Unbehagen und ein schlechter Beigeschmack ein.

    Ist es nicht so, daß diese Leute das Leben von Tieren höher einschätzen als das menschliche Leben? Mir ist noch nie zu Ohren gekommen, daß sich ein Tierschützer auch für das "Überleben" der "SCHUTZWÜRDIGSTEN" schlechthin, nämlich für völlig wehrlose ungeborene Kinder mit der gleichen Vehemenz eingesetzt hätte; leider ist da das Gegenteil der Fall.

    • Cotopaxi
      03. Mai 2011 10:33

      Vielleicht ist für die Linken/Grünen/Roten der ungeborene Mensch deswegen unter der Kröte stehend, weil in der Regel ein Mann (!) an der Entstehung des Menschen beteiligt war, somit nur Minderwertiges/Lebensunwertes entstehen kann?

      Der feministische Slogan "Mein Bauch gehört mir" ist doch nur ein Vorwand.

    • Undine
      03. Mai 2011 12:00

      @Cotopaxi

      :-)

      Aber jetzt Scherz beiseite: Tierschützer sind die neuen PC-konformen HELDEN, Schützer ungeborenen Lebens sind bestenfalls vertrottelte Ewiggestrige.

    • Cotopaxi
      03. Mai 2011 12:16

      @Undine:

      Dazu kommt noch der Eindruck, dass die Kinder unseres eigenen Volkes nach Belieben auf Krankenschein im Mutterleib getötet werden mögen (Schwangerschaft als Krankheit?!), jedoch geborene Kinder Zugewanderter großzügig auf unsere Kosten gefördert werden sollen. Ich bin froh, dass das immer mehr Menschen in unserem Lande anders sehen und zu ihren Kindern stehen und so viel wie möglich haben wollen, nämlich die Moslems. Deshalb können wir froh in die Zukunft blicken, denn Nachwuchs wird es in Österreich auch weiterhin geben.

  41. brechstange
    03. Mai 2011 09:38

    Vor einigen Jahren sind Tierschutzaktivisten in den Unterstufen der Gymnasien aufgetaucht und ließen ihren grauslichen Propagandafilm auf die 10- bis 14jährigen Schüler niederprasseln, viele Schüler kamen komplett verstört nach Hause. Einige lehnten auf den Schock hin Fleisch für längere Zeit ab. Die Aufregung war ziemlich groß.

    Eine Frechheit sondergleichen, dass eine Lehrerschaft ihren Schülern derartiges zumutet, ich verbat mir weitere Veranstaltungen von der Direktion.

    • Undine
      03. Mai 2011 11:27

      @brechstange

      Kinder mit solchen Propagandafilmen zu konfrontieren halte ich auch für unzumutbar.Selbst ich als Erwachsene konnte die x-mal im Fernsehen gezeigten Bilder der wahnsinnigen englischen Kuh nicht ertragen.
      Durchaus zumutbar, allerdings nur für Erwachsene, hielte ich die bereits längere Zeit existierende Verfilmung einer Abtreibung, die allerdings aus anderen, leicht durchschaubaren Gründen NICHT GEZEIGT werden darf.

  42. HJR
    03. Mai 2011 09:31

    O.T.

    Die beiden Tagebuch-Einträge von heute (3.5.2011) veranlassen mich, zu einer etwas nachdenklichen Stellungnahme. Dem spektakulären Ereignis der Tötung Bin Ladens wird durch diese heutigen Themenvorgaben die Rolle des "gestrigen" zugewiesen - vorbei und erledigt. Das geschätzte Forum hat darauf reagiert und - wie die allgemeine Reaktion - teils mit spontaner Zustimmung, teils mit nachdenklicheren Stellungnahmen reagiert.

    Heute werden wir uns - wenn gleich einige Diskutanten noch das gestrige Thema vervollständigen werden - im Wesentlichen dem Urteil im "Tierschützerprozess" und der Migration unter dem Blickwinkel der EU zuwenden (und dabei nicht vergessen, Sternderldebatten zu führen oder persönliche Anmerkungen zu hinterlassen).

    Um hier nicht missverstanden zu werden: Ich schätze dieses Forum (auch was seine Teilnehmer betrifft) als das inhaltlich beste, was in Österreich geboten wird und ich habe hier keine Kritik anzubringen (auch wenn ich über "Starwars" sehr deutlich meine Meinung geäußert habe).

    Nein, ich möchte heute vielmehr eine Lanze für mehr "Nachdenklichkeit" (oder Nachhaltigkeit?) brechen. Mehr Nachdenklichkeit in dem Sinne, als es Themen (wie den Tierschützerprozess) gibt, die ob ihres eher nationalen oder gar regionalen Bezuges durchaus in kurzer Zeit aufzurollen und abzuhandeln sind. Aber - und dafür scheint mir das Thema der Migration aus europäischer Sicht ein gutes Beispiel zu sein - es gibt geographisch und zeitlich gewichtigere Themen, welche aufgrund ihrer vielfältigen Kontexte, Bezüge und Abhängigkeiten im Tempo eines Forums für Tagesthemen vielleicht nicht adäquat abzuhandeln sind.

    Daher erlaube ich mir hier die Anregung oder Bitte, darüber nachzudenken, ob man diesem Gedanken nicht durch einfache Maßnahmen der Gestaltung der Forumsoberfläche (z.B. in der Übersicht auf der ersten Seite aktuelle Zahl der Beiträge, Datum der Themeneröffnung und des letzten Beitrags, sodass man eine Grundinformation über das quantitative und zeitliche Interesse der Diskutanten hat).

    Obwohl ich ein deklarierter Gegner der Sternderln bin, könnte ich mir in diesem Fall vorstellen, dass es - ausnahmsweise - nützlich wäre, wenn die Teilnehmer/Partner ihre Zustimmung durch EIN * kundgäben.

    Vielen Dank!

    • schreyvogel
      03. Mai 2011 09:49

      Was wohl Kleiderbauer jetzt über die österreichische Justiz denkt?

    • ProConsul
      03. Mai 2011 09:52

      ich bin dafür, dass Unterberger nur einen Beitrag pro Tag bringt und die nervigen Sterne, die immer wieder zu Zank und Disput führen, abschafft.

    • terbuan
      03. Mai 2011 10:07

      ProConsul
      Ich bin ganz bei Ihnen!

    • Martin Bauer
      03. Mai 2011 11:00

      Danke HJR

      Ein Hinweis neben der Tagebuchüberschrift über Datum und Uhrzeit des letzten Kommentars, würde die Handhabung erleichtern und auch viele dazu veranlassen, auch nach Tagen noch diese Threads aufzurufen.

    • Cotopaxi
      03. Mai 2011 17:25

      @Schreyvogel: "Was wohl Kleiderbauer jetzt über die österreichische Justiz denkt?"

      Ist der aktuelle Besitzer nicht ein Ägypter? Falls es so ist, wird er sich möglicherweise denken, dass die österreichische Justiz auch nicht viel anders ist, als zuhause.

  43. thomas lahnsteirer
    03. Mai 2011 08:56

    In diesem Prozess wurde der grüne Faschismus in seiner ganzen Erbämlichkeit dargestellt..
    So wie die Fa Kleider Bauer wurde die Justiz von der ganzen "Tierschützer-bande"von allem Anfang an vorgeführt.
    Die feige Richterin wurde gleich am Anfang fertiggemacht, als ihr die Angeklagten und ihre grün-roten, politischen Helfershelfer sofort Unfähigkeit vorwarfen und versuchten das Verfahren massiv zu beeinflussen.
    Allen voran der Strolch Jarolim, der mitten im Prozess schon die Ablösung der Richterin forderte und immer wieder auf die Richterin verbal eindrosch.
    Das blieb anscheinend nicht ohne Wirkung. Wie die Nazis beim Reichstagsprozess oder die "Autonomen"bei den RAF-Prozessen versuchte das rot-grüne Pack das Gericht sowohl im Verhandlungssaal als auch vor dem Saal massiv zu beeinflussen. Die gesamte Einschüchterungsmaschinerie wurde angeworfen und zB Transparente mit Parolen und Drohungen wie " Unseren Hass, den könnt ihr haben unser Vertrauen nie" wurden vor dem Gericht aufgebaut
    Die Richterin wurde immer mehr eingeschüchtert und war den "Aktivisten" in keiner Weise gewachsen, am Schluß entschuldigte sie sich vor den Augen
    der grünen Hetzer Pilz und Petrovic feige für das gesamte Verfahren.
    Bezeichnend eine Szene am Schluß des Prozesses als über die "Öffentlichkeit der Verhandlung" diskutiert wurde:
    "Mitten in den Disput platzten zwei „Eindringlinge“, die - laut Parolen skandierend - direkt zum Richtertisch stürmten und Konfetti über Arleth und Staatsanwalt Wolfgang Handler streuten.
    Was das Gericht natürlich in seiner Feigheit ebenfalls hinnahm...und sich der Lächerlichkeit preisgab.
    Fazit:
    Der linksfaschistische Mob hat über den Rechtsstaat gesiegt.

    • brechstange
      03. Mai 2011 09:10

      Ja, es ist erbärmlich und erbärmlich ist auch, dass keine Ordnungsstrafe verhängt wird. Was soll das? Ist der Respekt vor einem Hoheitsakt zum Karneval verkommen? Und alle schauen zu? Frau Karl erscheint mir zu schwach für diese Bandagen.

    • HJR
      03. Mai 2011 09:35

      Mein Sohn hat schon vor einigen Jahren für die Grünen den Begriff "UMWELTNAZIS" verwendet. Darum explizite Zustimmung zum "erbärmlichen grünen Faschismus"

    • DerTurm
      03. Mai 2011 13:11

      Es ist ja nicht nur die Firma Kleiderbauer, die von den Ökoterroristen heimgesucht wird.

      Solche Aktionen richten sich auch gegen Pharmafirmen, weil sie Tierversuche durchführen. Zunächst einmal macht das keine Firma freiwillig, denn dazu sind diese Versuche viel zu teuer, als nächstes sind diese versuche gesetzlich vorgeschrieben, und schließlich ist es den Ökoterroristen.

      Dabei ist es ihnen völlig egal, dass eine österr. Niederlassung eines internationalen Konzerns in Europa überhaupt keine Tierversuche durchführt, trotzdem werden Mitarbeiter terrorisiert, deren Eigentum zerstört und diffamierende Steckbriefe in der Nachbarschaft verteilt.

      Aber so lange sich die Terroristen zur linken Gesinnung bekennen, müssen sie hierzulande keine Konsequenzen fürchten.

    • HDW
      03. Mai 2011 22:32

      Immer wieder erfrischend die Kommentare des Herrn T. Lahnsteiner! Besonders die Wortwahl! Hoffentlich bleibt er uns erhalten.
      Ganz am Rande: Meiner Meinung nach kommt diese Ausrichtung der dritten Gewalt in Österreich als direkte Folge der austromarxistisch geprägten 1921er Verfassung daher, die ja bekanntlich den materialistischen Rechtspositivismus gegen das bürgerliche sogenannte "falsche Bewußtsein" gestellt hat, also die Ideologiekritik über das "moralische Gesetz in uns" (Kehlsen und besonders Max Adler) Nicht "Du sollst nicht stehlen" sondern "stehlen wird bestraft" in welchen Fällen bestimmt die politisierte Prokuratur. Und wer steht über dieser? Am Ende der Reihe die austromarxistische positivistische Verfassung also der politisierte Verfassungsgerichtshof (oder die Partei je nachdem)). Und da ist es kein Trost, dass der Abusus durch Bolschewismus und Nationalsozialismus viel schlimmer war, nach denen kräht ja kein Hahn mehr. Aber das Gift des Austromarxismus lebt weiter nicht nur bei uns sondern über die Frankfurter Schule und über die 60ger Jahre in ganz Europa. Die Politisierung der Justiz trägt aber den Keim des Bürgerkriegs in sich und die Destabilisierung bei uns "nur" durch Aktivismus für Ökologie und eben den Tierschutz, wird von denselben Rot-Grünen in Nordafrika begeistert als revolutionär Situation begrüsst! Geeignet zur Übertragung nach Europa mittels illegaler Immigration zum Sturze des sich abzeichnenden langsamen Rechtstrends der europäischen Gesellschaftskörper!

  44. Brockhaus
    03. Mai 2011 08:36

    Danke für diesen aufschlußreichen Artikel, Herr Dr.Unterberger. Ich habe schon gedacht ich bin der Einzige der den Gesetzgeber, hier das Justizministerium, die Staatsanwaltschaft und vorallem die fatale Berichterstattung (!?) des ORF nicht versteht.

  45. Observer
    03. Mai 2011 08:21

    Mich würde interessieren, was dieses Monsterverfahren der Allgemeinheit gekostet hat. Vermutlich mehrere Millionen?
    Übrigens: das persönliche Gespräch des ehem. Hauptangeklagten mit Sektionschef Pilnacek wurde von Balluch schon von längerer Zeit vorgeschlagen, hat beim Sektionschef Pilnacek aber aus guten Gründen erst gestern - also nach der Urteilsverkündigung - stattgefunden.

  46. Wertkonservativer
    03. Mai 2011 08:16

    Leute, die mir mein Steak medium vermiesen wollen, sind mir eigentlich von vorneherein suspekt.
    Fanatiker aller Arten, von Balluch & Co. bis zu den moslemischen Gotteskriegern, sowieso!
    Unsere "Tierschützer" sind Idealisten UND Fanatiker! Idealismus ist jedoch keine Ausrede bei Tatbeständen der Sachbeschädigung und Vernichtung fremden Eigentums. Die weiße Weste des Herrn Balluch samt Konsorten sollte diesbezüglich doch noch einige Flecken abbekommen!

    Die von der Staatsanwaltschaft verfolgte Linie der Behandlung nach dem Mafia-Paragraphen war eine eklatante Dummheit und Fehleinschätzung!

    Freispruch nach diesem Paragraphen, Entschuldigung durch die Justizbehörden, Haftentschädigung für ungerechtfertigte Untersuchungshaft: ja!
    Nachträglicher Heiligenschein, Glorifizierung der Tathandlungen, und weitere Aufmunterungen: nein, und nochmals nein!

    • Observer
      03. Mai 2011 08:40

      Leute, die mir mein Steaak medium vermiesen wollen....

      Wer kein Fleisch essen will, soll es auch weiterhin tun. Wer daraus aber eine Religion macht und mit missionarischem Eifer seine Mitmenschen beeinflussen will, der ist abzulehnen.
      Nebenbei: die Art der "industriellen" Produktion von Fleisch und anderen Nahrungsmittel ist vielfach zu hinterfragen, besonders wenn man manchmal durch Zufall nähere Kenntnisse davon bekommt. Mir wird da oft schlecht, wenn ich mir das ansehen muss. So z.B. sehe ich beim Nachbarn, wie Kälber in Einzelhaltung sich mit weniger als 2 (in Worten: zwei) Quatratmeter zufrieden geben müssen. Oder Milchkühe und Mastvieh, welche bis zum Hals mit eigenen Exkrementen beschmutzt sind. Da schauen die österreichischen Kontrollorgane immer weg.

    • brechstange
      03. Mai 2011 09:06

      @observer

      Vorausgeschickt, es ist wichtig eine halbwegs artgerechte Tierhaltung zu betreiben, das steht außer Frage. Ein Kontrolle soll es auch geben, um schwarze Schafe auszuscheiden.

      Aber müssen die Landwirte ihre Rinder und Schweine täglich duschen, damit sie nicht schmutzig sind. Vielleicht auch noch was stricken, damit es ihnen warm ist. Nur den Tieren wird es nicht gefallen.

      Die glücklichen Schweine in unserer Nachbarschaft wälzen sich den ganzen Tag im Dreck, graben sich unterm Zaun durch und bereichern die gesamte Nachbarschaft mit ihrer Belagerung, das Eintreiben wird zum Nachbarschaftssport. Diese Schweine sind von oben bis unten voll Erde und sie schauen recht zufrieden aus.

      Ich weiß nicht, wie Sie sich landwirtschaftliche Tierhaltung vorstellen, aber ihre Vorstellung von Tierhaltung wäre halt ein Schrebergarten und damit wäre die Ernährung nicht sicherzustellen.

      Jan Fleischhauer beschrieb ja eine alternative Gruppe, die sich vorübergehend der Landwirtschaft widmeten. Köstlich und lesenswert.

    • Observer
      03. Mai 2011 09:42

      Liebe brechstange:
      Wenn das Euter zwar vor dem ansetzen der Melkmaschine etwas vom Dreck gesäubert und die Milch später in der Molkerei pasteurisiert wird, dann ist es doch unappetitlich. Der Grund liegt darin, dass es sich nicht um einen gut gestalteten Stall handelt, wo die Urin abfliessen kann und die Kühe trockene Liegeplätze haben. Das hat absolut nichts mit Schrebergartenphilosophie zu tun.
      Nebenbei: ich war kürzlich in einer Brüterei und einer grossen Eierproduktion. Dort sieht man folgendes:
      1. dort werden täglich tausende von männlichen Eintagskücken der eierlegenden Sorte getötet, da sie sich - im Gegensatz zu früheren Rassen - für die Fleischproduktion nicht eignen,
      2. dort werden täglich tausende von weiblichen Eintagskücken der Mastart getötet, da sich deren Fleisch ebenfalls für die Masthaltung nicht eignet und
      3. werden die "ausgelaugten" Legehühner nach ca. 9 Monaten ebenfalls vergast und anschliessend in einer Biogasanlage zur Stromerzeugung verwendet. Dies deshalb, weil der Bedarf an Suppenhühnern stark zurückgegangen ist.
      Diesen Unfug kann man nur dadurch begegnen, dass man einerseits wieder mehr Suppenhühner verwendet (da gibt es tolle Rezepte!) und andererseits bereits Verfahren zur Geschlechtsbestimmung von befruchteten Eiern anwendet, wo dann die zur Bebrütung nicht brauchbaren Eier ussortiert und als Frühstückseier, zur Nudelproduktion usw. Verwendung finden. Ein solches Verfahren wurde an einer Forschungsstelle in Berlin erfolgreich entwickelt.
      Das Aufzeigen solcher Praktiken durch die sog. Tierschützer ist doch nichts schlechtes, oder?

    • brechstange
      03. Mai 2011 11:49

      @observer

      Nein, dieses Aufzeigen ist nichts Schlechtes, da haben Sie vollkommen recht.

      Trotzdem kaufen die Menschen die billigsten Lebensmittel, die eben nur aus Tierfabriken kommen können. Die EU subventioniert je größer desto höher die Subvention. Wie soll artgerechte Tierhaltung unter diesen Bedingungen überleben können?

  47. Machowetz
    03. Mai 2011 07:22

    Herr Unterberger!

    Wie kommen Sie darauf, dass es vor 10 Jahren bei der Wiener Kriminalpolizei einen Saustall gegeben hätte?

    Dies ist eine locker dahingeschriebene haltlose Behauptung, die Sie nicht belegen können und die völlig aus der Luft gegriffen ist und wo Sie der schwarzen Propaganda auf den Leim gegangen sind.

    Ich rate Ihnen, sich vorher bei erfahrenen und erfolgreichen Kriminalisten wie zu informieren.

    • Helmut Oswald
      03. Mai 2011 09:05

      Naja, aber ein Polizeipräsident, der im Plastiksackerl vom Chef der Bawag 600.000 Euro übernimmt, an die sich der Übergeber dann zuerst nicht mehr erinnern kann - dann aber im Prozess eingesteht, daß es so war, macht für die Polizei kein schlankes Bein. Zumindest wenn der Geldempfänger wissend um den Vorgang, keinen einzigen Schritt zur Aufklärung der Sache unternimmt.
      Derselbe, der nach Festnahme zahlreicher Verdächtiger in die Amtshandlung eingreift - deren Gegenstand und Vorgeschichte er nicht kennt - jedoch überraschend erscheint und nach Durchsicht der 'Nationale' der Verdächtigen - den extra für ihn angefertigten Marschallstab (stets großartig unter die Achsel eingeklemmt, als wäre er Feldmarschall Rundstedt persönlich) dazu benützt - um bestimmte Festgenommene durch eine großmütige Bewegung mit dem STab von der Festnahme der örtlich tätigen Kriminalisten ohne Angabe von Gründen auszunehmen. Ein wink mit dem stab bedeutet, daß diese Verdächtigen dann eben davonlaufen können - ohne jemals eine Angabe von Gründen vorzunehmen. Glauben sie, daß das Vertrauen in die Arbeit der Polizei schafft ?
      Und derartige Geschichten über die seinerzeitige Wiener Polizeiführung gibt es haufenweise.

    • brechstange
      03. Mai 2011 09:13

      Na ja, der Ex-Wiener Polizeipräsident ist ja inzwischen Security-Chef in seinem Nobelbordell.
      Der Staatsanwalt, der inverveniert um seine Parkstrafe vor einer einschlägigen Absteige wegzubekommen und jetzt einer der wegen Amtsmissbrauchs fünf angeklagten Staatsanwälte in der Causa Kampusch.

      etc.

    • Machowetz
      03. Mai 2011 10:04

      Werter Herr Oswald!

      Die 600.000 Euro im Plastiksacker habe ich bisher nur über den Konsum-Chef Gerharter gehört, wofür er verurteilt worden ist, samt Elsner.

      Außerdem schrieb ich von der Kriminalpolizei vor 10 Jahren und nicht von der Polizeiführung. Die damalige Kriminalpolizei ist mit den Namen Geiger, Edlbacher und Schubert verbunden und diese Personen standen einer funktionierenden Wiener Kriminalpolizei vor.

      Denjenigen, den Sie meinen, den mit dem Marschallsstab und der gerichtlichen Verurteilung samt Amtsverlustes, der kam erst später unter schwarz/blau und war nie Polizeipräsident, sondern lediglich Chef der Kriminalpolizei und dann des vereinigten Wachkörpers als Vorgänger Mahrers als Landespolizeikommandant.

      Die Position des akademisch ausgebildeten Behördenleiters, sprich Polizeipräsident, wird leider in der öffentlichen Diskussion nicht vom Landespolizeikommandanten unterschieden, der eigentlich dem Polizeipräsidenten zuzuarbeiten hätte und diesem unterstellt ist.

      Ich halte fest, ich kenne keinen Polizeipräsidenten, der 600.000 Euro im Plastiksackerl erhalten hätte oder der jetzt Security-Chef in einem Bordell sein soll.

      Und ich bekräftige, die Wiener Kriminalpolizei war vor 10 Jahren kein Saustall, soweit ich dies zu beurteilen vermag.

      Über den heutigen Zustand der Wiener Kriminalpolizei hat sich Unterberger nicht geäußert.

    • brechstange
      03. Mai 2011 11:51

      Herr Machowetz,

      Herr Horngacher, Ex-Polizeipräsident der Wr. Polizei, nahm Reisegutscheine von Herrn Elsner und er war nach seiner Suspendierung Security-Chef in einem Wr. Etabilissement.

    • Machowetz
      03. Mai 2011 12:00

      Herr/Frau Brechstange!

      Bitte lesen Sie doch meinen Beitrag oder googeln Sie, damit Sie zur Kenntnis nehmen können, dass Herr H. nie das von Ihnen genannte Amt inne hatte.

    • byrig
      04. Mai 2011 00:01

      brechstange,der offensichtlich psychisch kranke dr.horngacher war zu keinem zeitpunkt wiener polizeipräsident.ich hoffe,ihre beiträge zu anderen themen sind nicht ähnlich unpräzise.

    • brechstange
      04. Mai 2011 09:30

      machowetz, byrig

      Mea culpa, er war ja Landespolizeikommandant des Landespolizeikommandos Wien und hatte den Rang eines Generals, hat der mit der Kriminalpolizei nichts zu tun.

      Vielleicht sollte man Wien den Bundesländerstatus aberkennen und Niederösterreich zuschließen. Das wurde in der Zwischenkriegszeit vom Roten Wien nicht zugelassen oder so ungefähr.

  48. Christoph
    03. Mai 2011 07:18

    Wäre die Sozialistische Internationale und deren Nationalen Abläger nicht auch etwas für den Terrorparagraphen?

    Zum Thema Vegetarier = Gutmenschen und der Rest sind Mörder, kann ich nur eines zum Bedenken geben: Adolf Hitler war Vegetarier.

  49. Anton Volpini
    03. Mai 2011 07:18

    Auch das alte Rom ist von innen heraus verfault, und nicht, wie viele behaupten, durch den Ansturm von Germanenhorden. Die haben nur mehr bereiteten Boden beackert.

    In unserem Land werden sukzessive die wesentlichen Kräfte eines funktionierenden Staaten zerstört.
    Wie im Falle Bundesheer für jeden erkennbar, mutwillig und mit voller Absicht.
    Bei der Polizei wird durch politische Intervention die Motivation untergraben, den Rest der Zerstörung machen dann Schlamperei, Intrigen und Eitelkeiten.
    Und die Judikative wird seit Jahrzehnten durch eine Fülle von schlechten, unklaren Gesetzen zugeschüttet, so daß der Gerichtsapparat heute mehr gelähmt als funktionstüchtig ist. Die Rolle der Wiener Staatsanwaltschaft kann ich schwer beurteilen, aber die Rolle der Kärntner Staatsanwaltschaft beim Hypo-Prozess zeigte ähnliche Überforderungserscheinungen wie hier in Wr. Neustadt.

    Damit hätten wir drei wesentlichen Staatsfunktionen, wie innere und äußere Sicherheit, und die Judikatur in Österreich in einem bedenklichen, wenn nicht schon zum Teil in einem funktionsuntüchtigen Zustand gebracht.
    Und was macht die Legislative? Sie beschleunigt den Gärprozess der Fäulnis mit atemberaubender Geschwindigkeit.

    Aber anders als im alten Rom kommen die Eroberer von heute nicht vom Norden.......

    • HJR
      03. Mai 2011 09:51

      Sch...geographie!

    • Anton Volpini
      03. Mai 2011 10:40

      Verzeihen Sie, verehrter @HJR, wenn ich das jetzt nicht versteh.....
      Hätten Sie Orthographie geschrieben, dann müßt ich Ihnen voll zustimmen! :-)

    • terbuan
      03. Mai 2011 10:46

      Nehme an, er meint die Himmelsrichtung, aus der die Eroberer kommen ;-)

  50. Cotopaxi
    03. Mai 2011 07:11

    Was der Staatsanwaltschaft X. wirklich von Bedeutung ist:

    Ein Beispiel:

    Meine betagte Mutter ist innerhalb von 18 Monaten in X. dreimal Opfer von feigen Kriminellen geworden (vermutlich östliche EU-Mit-Bürgern).

    Auf eine Anfrage an die StA über den Ermittlungsstand bekam ich ein bemerkenswertes Schreiben:

    Sta X.....

    Aktenzahl....

    An
    ..........

    "Soweit in diesem Formular personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen Sie Frauen und Männer gleichermaßen."

    Strafsache:.................
    ........... usw

    Dieser dem Gegendere (sprich: Gedschendere) verpflichtete Satz steht am Beginn des Schreibens, vor der eigentlichen Sache, und nicht etwa erst am Schluss, sofern er überhaupt in einem amtlichen Schreiben auftauchen sollte.

    Hier liegt offensichtlich liegt die Priorität der heutigen Ämter, auch die von Bürgerlichen geführten.

    Inhaltlich war das Schreiben nichtssagend und bezogen auf meine Anfrage lückenhaft und ließ den subjektiven Eindruck entstehen, dass ich mich als Bürger gefälligst nicht störend an die StA mit einer Anfrage wenden und mich um meine eigenen Angelegenheiten kümmern solle.

    Und das im Namen einer vermutlich jungen Magistra.

    • Helmut Oswald
      03. Mai 2011 08:47

      Die Wiener Polizei verfolgt Eigentumsdelikte praktisch nicht mehr. Äusserst unwirsch sind die Beamten vielleicht noch bereit, ein Protokoll anzulegen. Unternommen wird gar nichts. Dafür schaltet die Polizei Werbungen, im Falle man Opfer eines Verbrechens wird, sich passiv zu Verhalten und zu dulden, was keinesfalls geduldet werden darf. Immer mit der Fiktion, 'jemand' werde schon ein Telefon haben und Hilfe holen. Wie rechtzeitig die kommt, davon braucht hier nicht berichtet zu werden. Gleichezitig werden unbescholtene Bürger die Waffenbesitzer sind zu Tode administriert - nach kriminellen Waffenbesitzern aber werden weder gezielte Fahndungen unternommen, bei Pressemitteilungen von Straftaten unter Einsatz von Waffen wird in der Berichterstattung regelmäßig ausgeklammert, ob der Waffenbesitz legal oder illegal war. Gleichzeitig wird Stimmung gegen den legalen Waffenbesitz gemacht.

      In jeder freien Gesellschaft sind Besitz und Erwerb von Waffen, die der Selbstverteidigung dienen, zulässig. Wir erleben, wie die Sicherheits-verwaltungen dieses Recht freier Bürger laufend schikanös beschränken und willkürlich dagegen vorgehen. Dabei werden gefälschte Statistiken ebenso eingesetzt, wie in der Berichterstattung unterschlagen wird, daß in den Vereinigten Staaten in jenen Bundesstaaten, die ein sehr restriktives Waffenbesitzrecht hatten, nach dessen Aufhebung - wie zum Beispiel in Chicago - Straftaten gegen Leib und Leben und die körperliche Unversehrtheit um 44 % (!!) zurückgingen. Nichts fürchtet ein Täter mehr, als ein bewaffnetes Opfer ! Aber unsere Sicherheitsverwaltung spricht eine Einladung an die Verbrecher aus, ungestört ans Werk gehen zu können - Gegenwehr wird kriminalisiert. Pardon für die Ausdrucksweise, aber diesen Roten haben sie ins Hirn geschissen !

    • phaidros
      03. Mai 2011 08:59

      Keine Sorge: der Ausdruck »diese Roten« ist doch gar nicht so schlimm, finde ich. Da war hier schon Schlimmeres zu lesen. ;-)

    • Machowetz
      03. Mai 2011 10:10

      Herr Oswald, Ihr Eindruck wird sicherlich von den meisten Österreichern bestätigt werden.

      Aber glauben Sie mir, es kann noch schlimmer kommen.

  51. diko
    03. Mai 2011 07:05

    .......seinerzeit nannte man es Schutzgeldmafia, - welche Geschäftslokale zerstörten und die Betreiber erpressten, - heute werden sie als Aktivisten bezeichnet, welche nur aufmerksam machen wollen! ( auf die bedrohte aussterbende Tierwelt, den letzten Regenwald, das immer heißer werdende Wetter usw.)

    • Undine
      03. Mai 2011 13:27

      @diko

      "...heute werden sie als Aktivisten bezeichnet...."

      .....und suhlen sich in dem wohligen Gefühl, die NEUEN HELDEN zu sein, was zwar ein wenig absurd ist, da uns seit Jahrzehnten selbst die Helden der deutschen Sagenwelt madig gemacht werden. Aber das "Heldenspielen", das längst passé sein müßte, feiert PC-konforme Urständ'.

    • haro
      03. Mai 2011 16:29

      Liebe(r) durgo :

      Sie müssen zur Nachschulung :)

      denn wie uns die Propagandamedien lehrten sind linke Aggressionen (egal wie weit sie gehen) immer gut, deshalb die Bezeichnungen Gutmenschen, Aktivisten und Autonome.

    • Undine
      03. Mai 2011 21:36

      @haro

      Bis dato ist im ORF noch keinem Ansager/keiner Ansagerin das Wort LINKSEXTREMISTEN über die Lippen gekommen. Hin und wieder ist von LINKSAUTONOMEN die Rede. Sollte einmal der Tag kommen, an dem man im ORF von LINKSEXTREMISTEN spricht, dann steht die Welt der Linken nimmer lang! :-)

  52. libertus
    03. Mai 2011 02:53

    Den "Saustall" gibt es nicht nur bei der Wiener Staatsanwaltschaft, sondern auch auf vielen anderen Gebieten in der Bundeshauptstadt.

    Da sieht man, wohin mehr als 60 Jahre sozialistische Bürgermeister führen.
    Es tut dringend not, ganz Österreich vor ähnlichen Zuständen zu bewahren.

    Daher darf es nicht mehr zu weiteren Jahrzehnten sozialistischer Bundeskanzler kommen, sonst droht die Ausweitung auf das gesamte Bundesgebiet.

    2013 wird ausgemistet! *hoff*

    • Cotopaxi
      03. Mai 2011 06:48

      @libertus: Ich fürchte, Ihre Hoffnung wird für die nächsten Jahrzehnte bis zum schleichenden Ausklingen Österreichs sich nicht erfüllen.

      Sie müssten auch die schwarzen zum Futtertrog drängenden Steigbügelhalter mit ausmisten, aber das haben noch die wenigsten "Bürgerlichen" kapiert und könnten es wahrscheinlich aufgrund psychischer Blockaden auch nicht.

    • brechstange
      03. Mai 2011 09:18

      Die Propagandamaschinerie der Roten läuft auf vollen Touren und sie scheint aufzugehen. Daher sind meine Hoffnungen gering. Vielleicht müssen wir erst an die Wand fahren, bis sich was ändert.

    • HJR
      03. Mai 2011 09:58

      @brechstange
      [... Vielleicht müssen wir erst an die Wand fahren, bis sich was ändert...]

      Das befürchte ich auch!

    • contra
      03. Mai 2011 15:24

      @brechstange

      Das kann durchaus möglich sein, da wird jedoch kein Auge trocken bleiben!

    • byrig
      04. Mai 2011 00:08

      das volk scheint sehr leidensfähig zu sein,um einen gemässigten ausdruck zu benutzen.ansonsten ist z.b. der grüne wahlerfolg in baden-württemberg kaum erklärbar....





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