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SN-Kontroverse: EU-Grenzkontrollen

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll es wieder Grenzkontrollen im EU-Raum geben?

 

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

"Angst fressen Menschenrechte"

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Herrgott, noch mal Europa! Dies könnte man in Anlehnung an einen Essay von Hans Magnus Enzensberger im Zusammenhang mit der Debatte um die Wiedereinführung der Personengrenzkontrollen in der EU rufen. Oder anderes formuliert: Schengenland wird abgebrannt, weil nationalistische Hetzer Menschrechte, Grundrechte und das System des europäischen Rechtsstaats aushebeln wollen. Weil sie Angst haben: Vor anderen Menschen, vor anderen Nationen, vor Andersgläubigen, vor anders Aussehenden, vor anders Denkenden. Diese europäischen Fundamentalisten führen gerne die Werte Offenheit, Toleranz, Demokratie, Liberalismus im Mund; aber nur wenn es ihresgleichen in den Kram passt. Daher sind die Revolutionäre, die im arabischen Raum ihr Leben selbst in die Hand genommen haben und für Freiheit und ein besseres Leben kämpfen Sündenböcke der EU. Die vorwiegend jungen Leute, die nicht im Mittelmeer ersoffen oder verdurstet sind, werden hin- und hergeschoben wie heiße Kartoffeln. Eine der Höhepunkt ging wieder einmal vom Berlusconi-Staat aus, der Flüchtlinge und Asylsuchen mit Touristenvisa ausstattete, um sie auf vermeintlich elegantem Weg „abschieben" zu können. Sarkozy-Land machte daraufhin die Grenzen dicht und nun diskutiert die EU die Aufhebung von Schengen.
Nicht dazu gesagt wird, dass Schengen auch ein Sicherheitssystem (SIS) ist. Dieses sieht vor:

1.) Die Möglichkeit der grenzüberschreitenden Verfolgung von Straftaten 2.) Die grenzüberschreitende polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit. 3.) Die Ausschreibung einer Einreiseverweigerung und die Verhängung von Aufenthaltsverboten im gesamten Schengenraum.

Die EU hat also genügend Instrumente, um sich vor unerwünschten Personen zu schützen. „Angst fressen Menschenrechte" sollte nicht ihre Handlungsmaxime werden.


Blaue Augen machen blind

Andreas Unterberger

 Das Ende der Grenzkontrollen war für die Europäer eines der schönsten und sichtbarsten Zeichen ihrer Einheit. Heute aber bleibt wohl nichts anderes übrig, als wieder einen Schritt zurück zu gehen. Denn die EU hat voll Blauäugigkeit zu viele Probleme ungelöst gelassen. Diplomaten, Juristen, EU-Abgeordnete und -Beamte haben sich begeistert nur auf die Nettigkeiten der europäischen Einheit konzentriert, die problematischen Seiten und Aufgaben jedoch ignoriert. Und das bedroht nun das ganze europäische Gebäude und den dadurch erzielten Wohlstands- und Sicherheitsgewinn.

Es ist verantwortungslos, europaweite Grenzkontrollen abzuschaffen, wenn ein Land ungestraft illegalen Immigranten europaweit gültige Touristenvisa ausstellen kann. Es ist verantwortungslos, dass alle Pensionisten bei (echter oder erfolgreich vorgetäuschter) Übersiedlung in ein Land wie Österreich monatlich die hohe Ausgleichszulage von 793 Euro kassieren können, während in manchen EU-Ländern ein Gutteil der Pensionen nur zwischen 100 und 200 Euro ausmacht. Es ist verantwortungslos, dass nun gerade der Europäische Gerichtshof diese europaweiten Pensionsrechte zugunsten homosexueller Paare noch weiter einbetoniert hat. Es ist verantwortungslos, dass das am besten ausgebaute - und angesichts der nationalsozialistischen und kommunistischen Totalitarismen notwendig gewesene - Asylrechts-System der Geschichte keine signifikanten Einschränkungen vornimmt, obwohl es heute zu weit mehr als 90 Prozent von Migranten aus ärmeren Weltregionen in das europäische Wohlfahrtssystem verwendet wird, für die es nie gedacht war. Es ist verantwortungslos, die Grenzen unkontrolliert zu öffnen, ohne dass Europa vorher eine Lösung für seine eigenen regionalen Probleme wie etwa die Millionen Roma und Sinti zwischen der Slowakei und Rumänien entwickelt hat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 01:05

    Ich faß es nicht - das ist wohl einer Ihrer Kommentare, werte Frau KKP, der sich am meisten ad absurdum führt.
    Soviel Widersprüchlichkeit in so wenigen Zeilen ist mir noch nicht untergekommen:

    Erstens überlegen europäische Politiker wieder Grenzkontrollen einzuführen, weil sich in der Bevölkerung absoluter Widerstand gegen die überhand nehmende, illegale Einwanderung regt und nicht wegen "nationalistischer Hetzer"!

    Warum bleiben die "tapferen Revolutionäre, die im arabischen Raum ihr Leben selbst in die Hand genommen haben und für Freiheit sowie ein besseres Leben gekämpft haben" nicht in ihrem nunmehr befreiten Land? Dort werden sie dringend gebraucht, sollten am weiteren, demokratischen Aufbau mitarbeiten und nicht in den entscheidenden Momenten flüchten, oder?
    Dann würden sie auch ersparen "wie heiße Kartoffel hin- und hergeschoben" zu werden.

    Und zuguterletzt scheint Ihnen noch nicht aufgefallen zu sein, daß viele Länder trotz "der Möglichkeit der grenzüberschreitenden Verfolgung von Straftaten" der grenzüberschreitenden Kriminalität nicht mehr Herr werden, die Bevölkerung längst nach mehr Sicherheit ruft und aus diesem Grund wieder schärfere Grenzkontrollen verlangt werden.

    Sollten Sie weiterhin aus ideologischen Gründen der totalen Realitätsverweigerung frönen, dürfen Sie sich über scharfen Gegenwind nicht mehr wundern. Er ist ein Gebot der Stunde, um die Bevormundung der Bürger mit Ihren linken Dogmen endlich zu brechen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 10:51

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13369255/EU-Mehrheit-Im-Notfall-wieder-Grenzkontrollen.html
    EU-Mehrheit: Im Notfall wieder Grenzkontrollen
    Mindestens 15 Innenminister sind dafür.


    Die Innenminister in Europa sind also mehrheitlich "nationalistische Hetzer". Die Frau ist nicht ernst zu nehmen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 08:27

    Während Millionen von afrikanischen Männern sich aufmachen um den sicheren Hafen der Ehe mit einer schönen Dame aus Europa anzusteuern, hat Dänemark als erstes Land richtig reagiert und die Grenzbalken runter gelassen. Man kann nur hoffen, daß dieses Beispiel Schule macht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 16:37

    Man stelle sich eine schöne, gepflegte Wohnsiedlung vor--es können aber auch genauso gut etliche Mehrfamilienhäuser sein. Einige gutmenschliche Leute überreden plötzlich ihre Nachbarn, in Zukunft weder Gartentore, noch Haustüren oder Wohnungstüren zu versperren. Den Bewohnern werden sämtliche Schlüssel abgenommen. Die Befürworter der "offenen Türen" versprechen hoch und heilig, sich um die Sicherheit der Bewohner und deren Eigentum zu kümmern. Die meisten Leute sind von dieser Idee gar nicht begeistert, aber es ist ihnen peinlich, ihre Ängste zu zeigen um nicht als Spielverderber dazustehen.
    Es dauert gar nicht lange, da fehlt aus einer Garage ein Auto. Die Überredungskünstler versprechen, besser aufzupassen, was aber offensichtlich doch nicht so leicht ist; denn ein paar Tage später fehlen bereits mehrere der teuersten Autos. Schließlich finden etliche Mitbürger ihre Geldbörsen und ihren Schmuck nicht mehr. Als dann ein Hausbewohner ermordet aufgefunden wird und aus seinem Haus alles fehlt, was gut und teuer war und so nebenbei die Tochter vergewaltigt worden ist, merkt man, daß die gute Idee dieser Gutmenschen nur für die Verbrecher gut war, die es in der Vorstellung der Gutmenschen eigentlich gar nicht gibt!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 07:10

    Schengenland wird abgebrannt, weil sozialistische Realitätsverweigerer in Europa herrschen, und permament für Chaos sorgen.
    Es ist noch keine zwei Monater her, da hat Dr. Unterberger in einer Runden-Tisch Diskussion wegen der Revolutionen im Orient vor einer Flüchtlingsschwemme gewarnt, wurde aber von den ach so gscheiten Sozialisten zusammen mit Peter Ulram ins Lächerliche gezogen.
    Würden in Europa anständige Menschen regieren, gäbe es die Grenzdiskussion gar nicht, und vieles andere könnten wir uns dann auch sparen!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 07:12

    Angesichts der Welle von Wirtschaftsflüchtlingen, deren einziges Ziel es ist, so rasch wie möglich unter des Dach der europäischen Sozialsysteme zu kommen, gibt es nur eine zielführende Massnahme: Einführung von Grenzkontrollen.
    Vorbildhaft ist das Verhalten der dänischen Regierung, die dem Einwanderungszirkus nicht länger zuschaut und wieder die Südgrenze Dänemarks und die Grenze nach Schweden kontrollieren will.
    Sofort heulen vor allem in Deutschland die rot-grünen Brüder mit ihrem Verbündeten Westerwelle auf…und der unsägliche Cohn-Bendit darf in diesem Kreis natürlich auch nicht fehlen.....

    Bei der Frau Krawagna weiß man nicht, ob sie sich durch ihr statement blödelt oder bereits so verbohrt ist, dass sie den Schwachsinn, den sie da zusammenschreibt nicht mehr erkennt:
    „Daher sind die Revolutionäre, die im arabischen Raum ihr Leben selbst in die Hand genommen haben und für Freiheit und ein besseres Leben kämpfen Sündenböcke der EU. Die vorwiegend jungen Leute, die nicht im Mittelmeer ersoffen oder verdurstet sind, werden hin- und hergeschoben wie heiße Kartoffeln.“
    Feine und besonders mutige „Revolutionäre“, die ihr Land bei der ersten sich bietenden Gelegenheit im Stich lassen und sofort zu den europäischen Sozialtöpfen abhauen.
    Und die böse EU will die "jungen Leute" nicht haben, na sowas…
    Und dann bekommt natürlich auch der hinterlistige Berlusconi sein Fett ab, weil er die „mutigen Revolutionäre“ de facto ins übrige Europa abschiebt.
    Berlusconi, der jahrelang von der vereinigten Gutmenschen-Mafia in Europa an den Pranger gestellt wurde, weil er sich gegen die nach Italien einströmenden „Flüchtlinge „ wehrte. Aber helfen wollte Italien keiner….
    Und als die verlogenen europäischen Regierungen Italien nun schon wieder wegen seiner Abschiebepolitik tadelten, dachte sich B. wahrscheinlich: den ewigen Kritikern meiner Immigrationspolitik die mir bei der Abwehr der „mutigen Revolutionäre“ nicht helfen wollen, sondern mich nur mit dummen Ratschlägen über die Behandlung der „Flüchtlinge“ quälen, schicke ich nun die von ihnen so heiß geliebten Immigranten …….
    und siehe da: die Regierungen der anderen europäischen Länder wollen die „mutigen Revolutionäre“ nicht !!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2011 10:39

    Dieses Thema bietet mir die Gelegenheit meine persönliche Sicht über wahrnehmbare Landes- und Staatsgrenzen darzulegen.

    Ich war schon lange bevor die Grenzbalken abmontiert wurden ständig in Europa unterwegs. Insbesondere in England, Frankreich, Deutschland, Italien... Die Grenzüberschreitungen damals waren für mich NIE eine "Plage". Da ich NIE "Schmuggelgut" transportiert habe und das auch NIE im Sinn hatte, hegte ich keinerlei Ressentiments gegenüber Grenzbeamten. Ich empfand diese Zeremonie als Ritual der europäischen VIELFALT... Es war ein gutes Gefühl, Europäer zu sein...etwas Besonderes...

    Als ich zu ersten Mal die OFFENE österreichisch/italienische Grenze bei Arnoldstein überquerte, war ich irgendwie unangenehm berührt. Das gesamte Grenzgebiet wirkte auf mich, wie panisch, fluchtartig verlassen. So als stünde eine bedrohliche böse Macht (die NAZIS? *g*) zum Einmarsch bereit… Desgleichen, ein paar Tage später in Ventimiglia. Ab diesem Moment wurde mir diese EINHEIT unheimlich.

    Das hysterische Geschrei um „freie“ Grenzen, als Charakteristikum eines Europas der EINHEIT, kann ich bei bestem Willen nicht nachvollziehen. Es erinnert mich an den alten Kalauer: „freier Blick aufs Meer“… Da sich die europäische EINHEIT ohnehin nur auf die hochgestellten Grenzbalken reduziert, sind die EINHEITSDENKER von dieser symbolträchtigen „Errungenschaft“ ganz besonders besessen. Nimmt man ihnen dieses SYMBOL nimmt man ihnen auch ihre EinheitsILLUSION… das schmerzt. Da entblödet man sich nicht einmal davor, irgendwelche NAZIS „auszugraben“.

    Europa war und ist immer gekennzeichnet durch VIELFALT. Und das SYMBOL der VIELFALT sind die Grenzen zwischen den unterschiedlichsten Gemeinwesen… In einem solchen Europa würde ich mich wohler fühlen. Und es würde mich viel neugieriger auf die VIELFÄLTIGKEIT der Europäer machen…

    PS.: Man möge mir jetzt bitte nicht, mit ZOLL und FREIHANDEL und sonstigen „technokratischen“ Nebengeräuschen kommen… Das ist eine ganz andere Geschichte…

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornestroy
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 13:53

    Das Schlimmste an der hiesigen, wie auch EU Demokratur ist nicht die "Meinungsfreiheit", die wie bekannt ja sowieso nur Augenauswischerei ist, sondern das dramatische wie gemeingefährliche Schrecknis, das ähnliche, wie die hier "schreibenden" weltfremden Idioten (das hat absolut nichts mit politischen Ansichten oder mangelndem menschlichen Mitgefühl zu tun) auf den Rest der Menschheit und zu 95% auf Kosten dieser, losgelassen werden.
    Fettgefressen, saturiert und bar jeder Ahnung von schrecklicher Wirklichkeit - die sie ja nie kennengelernt haben fuhrwerken sie an Europas Schaltstellen und stürzen diesen Erdteil in unbeschreiblicher Dummheit ins Chaos.
    Wäre es nur möglich, dass nur sie dieses Chaos ausbaden müssten, es wäre ihnen aus ganzem Herzen eine schreckliche Zukunft zu wünschen.


alle Kommentare

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  9. nerdfilms
    16. Mai 2011 16:35

    Es ist ein Witz: Kommentare, die sehr wohl dem Verhaltenskodex der SN entsprechen, werden von einer gewissen "Stephanie/SN" einfach nicht mehr freigeschalten. Vor etwa einer Woche habe ich zu obigem Thema gewagt zu kommentieren:
    "In meiner Wohnung ist eingebrochen worden.
    Meine Geldbörse haben sie mir aus der Jackentasche gestohlen.
    Diese Woche wurde mein Fahrrad gefladert.
    Mir reicht´s."
    Ist bis heute nicht erschienen, Nachfrage dazu natürlich auch nicht.
    Andererseits darf eine berüchtigte "christine" auf den Foren der SN ungehemmt hetzen, beschimpfen und beleidigen.

  10. nestroy (kein Partner)
    15. Mai 2011 13:53

    Das Schlimmste an der hiesigen, wie auch EU Demokratur ist nicht die "Meinungsfreiheit", die wie bekannt ja sowieso nur Augenauswischerei ist, sondern das dramatische wie gemeingefährliche Schrecknis, das ähnliche, wie die hier "schreibenden" weltfremden Idioten (das hat absolut nichts mit politischen Ansichten oder mangelndem menschlichen Mitgefühl zu tun) auf den Rest der Menschheit und zu 95% auf Kosten dieser, losgelassen werden.
    Fettgefressen, saturiert und bar jeder Ahnung von schrecklicher Wirklichkeit - die sie ja nie kennengelernt haben fuhrwerken sie an Europas Schaltstellen und stürzen diesen Erdteil in unbeschreiblicher Dummheit ins Chaos.
    Wäre es nur möglich, dass nur sie dieses Chaos ausbaden müssten, es wäre ihnen aus ganzem Herzen eine schreckliche Zukunft zu wünschen.

  11. cmh (kein Partner)
    15. Mai 2011 10:47

    Die Ankündigung wieder Grenzkontrollen einzuführen ist so wie die Ankündigung Schüssels, als Drittstärkster in die Opposition zu gehen, eine Drohung an die eigenen Leute. Die Drohung, sie auch in ihren roten Wolkenkuckucksheimen mit den PRoblemen der Realität (hier Ausweis zeigen müssen - dorten weg von den Futtertrögen) zu konfrontieren.

    Wird aber nicht nutzen und nur die schlimme Nachred bringen.

  12. Bloganalyse (kein Partner)
    14. Mai 2011 14:57

    Der komische Beitrag ist wieder ein typischer Unterberger. Egal, zu welchem wiederkehrenden Thema er schreibt, er kommt nicht ohne sein lächerliches Hickhack gegen "Schwule" und "Sozis" aus.

    Traurig, wenn der Rest des Pensionistendaseins Unterbergers ausschliesslich aus einem derart hasszerfressenen Quatsch besteht. Worauf wohl Unterberger am Ende seiner Tage stolz zurückschauen darf? Darauf, dass er es seinen Feindbildern jeden Tag so richtig gegeben hat? Das wars?

    Schwach, Herr Unterberger, sehr schwach.

  13. Torres (kein Partner)
    14. Mai 2011 12:47

    Mit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen beweist die EU wieder einmal, dass die versprochenen Segnungen der Union - wie in vielen anderen Fällen - nichts als Lügen waren. Da darf sich niemand wundern, dass es immer mehr Gegner der EU gibt, auch unter den ursprünglich glühendsten Anhängern (ich zähle mich dazu, schon und vor allem seit der Vorratsdatenspeicherung und dem SWIFT-Abkommen mit den USA, jetzt umso mehr). Da sich der Euro und die Witschaftsunion unterdessen auch immer mehr zum Flop entwickelt, muss man sich wirklich fragen, wozu wir die EU überhaupt haben.
    Ganz nebenbei: dass Unterberger (wie schon so oft) den Homosexuellen jedes Menschenrecht abspricht und diese seine Einstellung bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit veröffentlicht, wundert ja wohl auch keinen mehr.

  14. nescio
    14. Mai 2011 11:35

    Ich fürchte, dass hier das Pferd vom Schwanz her gesattelt werden soll. Anstatt die Aussengrenzen Europas durch eine gemeinsame Kraftanstrengung zu sichern, wünschen sich offenbar viele, die Innengrenzen wieder aufzurichten. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass man die Boote der Wirtschaftsflüchtlinge nicht rechtzeitig im Mittelmeer abfangen und nach Nordafrika zurückschicken kann. Ebenso wenig verstehe ich, warum die türkisch-griechische Grenze, über die angeblich die Mehrzahl der illegalen Einwanderer nach Europa kommt, nicht leichter kontrolliert werden kann, als eine wieder aufgerichtete Grenzkontrolle an den österreichischen Grenzen.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 11:36

      Nur zur Erinnerung: In Libyne herrscht Bürgerkrieg. Flüchtlinge von dort sind also wohl kaum Wirtschaftsflüchtlinge sondern fallen ganz klassisch unter die Kriterien der Genfer Flüchtlingskonvention.

    • nescio
      14. Mai 2011 14:38

      Wenn Sie die Bilder der Flüchtlingsboote ansehen, werden Sie feststellen, dass es überwiegend Schwarzafrikaner sind, die Lampedusa ansteuern. Ob sie, wie berichtet wird, absichtlich von Gadaffi losgeschickt werden, kann ich nicht beurteilen, ändert aber nichts daran, dass es keine Kriegsflüchtlinge sind. In Libyen arbeitende Schwarzafrikaner hätte es leichter in den Süden, in ihre Heimat, zurückzukehren.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
    • socrates
      14. Mai 2011 18:57

      Sternderlfetischist
      In lybien wurden sehr viele Neger als Wanderarbeiter beschäftigt. die wollen nicht nach Hause,wo sie jederzeit hingehen können, sondern an unseren Sozialtöpfen naschen. Wenn sie Fotos ihrer Wahl ohne Neger bringen, wen soll das wundern?

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 19:23

      Warum verwendest du eigentlich die diffamierende Bezeichnung "Neger"? Fühlst du dich besser, wenn du über andere "Neger", "Tschusch", "Kanak", "schwule Sau" usw. sagst? Ist das einer eurer konservativen Werte, auf die ihr fälschlicherweise stolz seid? Sind konservative Werte gleichzusetzen mit charakterlichen Defiziten?

    • Reinhard (kein Partner)
      14. Mai 2011 19:54

      Sternderlfetischist, Neger bedeutet der negriden Rasse angehörend, diffamierend ist daran gar nichts, außer Ihrer Denkweise, die Ihrem Gegenüber bei jedem Wort genau jenen Hass unterstellt, der offenbar Ihr Hirn bereits zerfressen hat.
      Aber das ist das Einzige, was Sie können: sich an einzelnen Worten hochziehen, sich an Personen festbeißen, die Diskussion auf Nebenschauplätze abdrängen.
      Daher entgeht Ihnan auch, dass die meisten Flüchtlinge nicht aus Lybien sondern dem angeblich befreiten und demokratischen Tunesien kommen - wovor flüchten die? Und Ihnen entgeht auch, dass aus Libyen viele Schwarzafrikaner kommen. Und über 90% der Flüchtlinge sind männlich und zwischen 16 und 35 - werden die nachweislich besonders verfolgt? Oder wie können Sie das rational und im Zusammenhang mit dem Status der politischen Verfolgung (in Tunesien durch wen?) erklären?

    • haro
      14. Mai 2011 19:54

      ach derlfetischistIn,

      die Beschimpfung "Sau" (neben vielen anderen derben Ausdrücken) hab ich erst unlängst in einem Ihrer unsachlichen Beiträge gelesen. Sie machen ja fast nichts anderes als beschimpfen und diffamieren. Gehört wohl zum linkslinken Gesinnungsterror-Parteiprogramm und wie Sie nun andeuten, dürften Sie sich dann besser fühlen...

      Sie sollten also in Bezug auf charakterliche Defizite wohl lieber vor der eigenen Tür und der Ihrer gutmenschlichen GenossInnen kehren.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:50

      Sternderl - was bist Du doch für ein Frusthaufen.

    • AGLT (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:02

      Fad, die Berechenbarkeit der Linkslinken im Allgemeinen und die des Sternderlfaschisten im Besonderen. Beim Lesen des Wortes Neger wusste ich sofort, dass der nächste Kommentar vom Befindlichkeitshysteriker kommt ....
      *gähn*

      Im Übrigen bin ich der Meinung, die befindlichkeitshysterischen PC-Wahnsinnigen und linken Meinungsterroristen sollen sich über die Heisa haun.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 16:10

      Beispiel:
      Neppomuck führt an, dass das Gesetz demokratisch verabschiedet war und deswegen nicht mit der Gesetzgebung in Diktaturen verglichen werden kann.
      Sternchens Antwort: Aber in dem Gesetz geht es um Erwachsene!
      Inhaltlicher Zusammenhang?
      Keiner.
      Dafür im Nachsatz der übliche Versuch, Neppomuck als Person anzugreifen.
      Also nächste Runde:
      Neppomuck erklärt, dass ein gleiches Vorgehen z.B. bei Pädophilie zu nachträglichen Entschädigungen nach Gesetzesänderung führen müsste, was praktisch unhaltbar ist, und dass dieses Beispiel durchaus real ist, da die Grünen die Abschaffung des Straftatbestandes der Pädophilie bereits angedacht hätten.
      Sternchens Antwort: Unterstellung der Lüge und (no na, was sonst) persönlicher Angriff.
      Na gut, das macht es immer, unser Sternchen, wenn ihm die Argumente fehlen. Und die fehlen auch immer.
      Sagen Sie mal, Sternderlfaschist oder so, wird es Ihnen nicht langsam zu blöd jeden Tag und immer wieder Ihr Unwissen und Ihren hasszerfressenen Ungeist in diesen Blog zu rotzen? Ständig am Thema vorbei, ständig nur Unterstellungen, Diffamierungen, Hetze - wird das nicht mal langweilig? Ist Ihr Frust so groß, oder werden Sie für die undankbare Aufgabe, täglich das belächelte Rumpelstilzchen zu spielen, bezahlt?
      In jedem Fall können Sie einem höchstens leid tun.
      Außer vielleicht, die Bezahlung ist hoch.
      Aber auch gut bezahlte Prostituierte sind arm.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 16:11

      Upps, falscher thread, der Beitrag geht wandern...

    • socrates
      16. Mai 2011 11:41

      Sternderlfetischist
      Neger, belehrte uns Dr. Marcel Prawny in der Oper, steht im Duden und ist seit meiner Jugend ein normaler Ausdruck. Nigger hingegen ist ein Schimpfwort und zu unterlassen. Da Dr. Marcel Prawny ein in der Öffentlichkeit stehender und bekennender Jude war, glaubt ich ihm. Es war an einem Sonntag Vormittag, Thema "Jonny spielt auf". Alles was sie über mich sagen, gilt also auch für meinen Lehrer, Dr. Marcel Prawny.
      Fühlst du dich besser, wenn du über andere "Neger", "Tschusch", "Kanak", "schwule Sau" usw. sagst?
      Abgesehen davon, daß wir nicht per du sind - geistige dumme Hetzer sind nicht Meines und ich fühle mich besser, wenn ich mit diesen Leuten nichts zu tun habe, möchte ich wissen, wann ich je "Tschusch", "Kanak", "schwule Sau" gesagt habe. Mit Stänkerern, die andere anfliegen, will ich nichts zu tun haben.
      Wie der Schelm denkt, so ist er. Rotfront neu!

  15. durga
    14. Mai 2011 10:44

    Ein Tip für Frau Krawagna-Pfeifer, mit dem Sie selbst entscheidend zur Reduzierung zweier bedrohlicher Situationen beitragen könnte: Sie kauft eine oder mehrere griechische Inseln (die meisten der mehr als 3000 Inseln sind ja unbewohnt) und errichtet dort „Krawagnien – Zufluchtsort für Wirtschaftsflüchtlinge“.

    Inseln mit Flächen von mehreren km2 werden im internet bereits zu Preisen unter 10 Mio € angeboten, der konkursreife griechische Staat denkt ja auch schon länger daran (zumindest laut „The Guardian“) mit derartigen Verkäufen seine Schulden zu reduzieren.
    Die Finanzierung von „Krawagnien“ sollte ein Leichtes sein - eine diesbezügliche Kollekte unter dem Motto „Österreich darf nicht von Angst gefressen werden“ wird von der Überzahl an Gutmenschen in unserem Lande zweifellos tatkräftig unterstützt werden.

    • socrates
      14. Mai 2011 12:20

      durga
      KKP könnte einen eigenen Blog gründen um damit Geld zu verdienen. Die Trolle hätten eine Heimat und wir den Spaß!

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 14:59

      Ich glaube ja nicht, dass Frau Krawagna-Pfeifer es - wie Unterberger - notwendig hat, sich von ein paar Clowns aushalten zu lassen, die auf dumme Polemik stehen. ;-)

    • socrates
      14. Mai 2011 18:52

      Sternderlfetischist
      Was sie glauben ist ihre Sache, oder kann KKP nicht selber denken? Aber die Trauben sind ihr wohl zu sauer!

    • Reinhard (kein Partner)
      14. Mai 2011 19:57

      Sternchen, solange Sie derjenige sind, der ihm und uns (und das auch noch gratis) genau jene dumme Polemik liefert, auf die wir so stehen, können Sie sich aber nicht beschweren!

    • durga
      14. Mai 2011 20:12

      die Annahme ist wohl nicht völlig falsch, daß das Sternderl von der Löwelstrasse ausgehalten wird - Samstag nachmittags = Überstunden (zahlen die eigentlich pro posting?)

  16. miguel (kein Partner)
    14. Mai 2011 10:15

    Am Rande bemerkt:
    Fragen Sie mal einen Einwohner von Kittsee ( Nachbarort von Bratislava/Petrzalka ), was er von offenen Grenzen hält.
    Oder einen dort stationierten Polizisten ..

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 15:01

      Ich habe einige Freunde, die in der Gegend wohnen. Die stören die offenen Grenzen nicht. Im Gegenteil, sie profitieren davon, weil sie oft nach Bratislava einkaufen und essen gehen und endlich die sinnlosen stundenlangen Staus an der Grenze losgeworden sind.

      Man sollte eben nicht nur in der Krone rumstöbern, um sich ein "Bild" von denjenigen zu machen, von denen man annimmt, dass sie sich an bestimmten Dingen stören. ;-)

    • socrates
      14. Mai 2011 19:01

      Sternderlfetischist
      Ich habe einige Freunde, die in der Gegend wohnen. Ich selbst habe dort gearbeitet und erlebt, daß die Grenze dort nie dicht war. Kitsee war ein Zentrum des Schmuggels und die Grenzöffnung hat manche Schmuggler ruiniert.

    • socrates
      14. Mai 2011 19:11

      Hat Jacky heute frei?

    • einfacheinnick (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:05

      "Ich habe einige Freunde"

      Träumer.

  17. Helmut Schramm (kein Partner)
    14. Mai 2011 09:15

    Danke Hr. Unterberger!

    Die Stimmen gegen die EU-Entwicklung werden immer mehr:

    http://eu-austritt.blogspot.com/2011/05/experten-raten-raus-aus-dem-euro-und-eu.html

    Unterstützen Sie auch das Volksbegehren EU Austritt!?

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 15:02

      Da haben wohl einige Wutbürger Probleme mit demokratischen Entscheidungen. Du scheinst vergessen zu haben, dass 2/3 der Österreicher für den EU-Betritt gestimmt haben.

    • Silke (kein Partner)
      14. Mai 2011 17:11

      @ Sternderlfaschist: "Da haben wohl einige Wutbürger Probleme mit demokratischen Entscheidungen"

      Siehe diverse EU-Referenden (Frankreich, Holland usw.): Die EU hat ein massives Problem mit der Demokratie.

    • socrates
      14. Mai 2011 19:04

      Sternderlfetischist
      100% waren bei der Hochzeit für die Gemeinschaft, mehr als die Hälfte ist schon geschieden. Das muß bei der EU, die dauernd die Verträge ändert, auch sein.

    • Reinhard (kein Partner)
      14. Mai 2011 20:02

      Sternchen, eine Demokratie, die diesen Namen verdient, kennt keine "Entscheidung für ewig" ohne Zeitbegrenzung oder Möglichkeit der Korrektur. Jede Grenzziehung, jede Bündnisentscheidung, jede Verfassung kann durch 2/3-Mehrheit gekippt oder geändert werden, nur das, was Sie als demokratischen Akt bezeichnen, war eine Entscheidung für immerdar?
      Was haben denn Sie für ein Demokratieverständnis? Das von Leuten, die ihren Führer demokratisch wählen und ihm dann tausend Jahre zugestehen?

  18. Silke (kein Partner)
    14. Mai 2011 08:52

    Muammar al-Gaddafi ist der bedeutendste Politiker der Gegenwart:

    Er drohte den Europäern, seine Bemühungen für eine Eindämmung der illegalen Einwanderung aus Afrika in die EU-Staaten einzustellen, wenn diese ihn dabei nicht finanziell und technisch unterstützen sollten. Die europäische Politik hat das selbstverständlich nicht gemacht. Die Folgen daraus bedeuten hoffentlich den von vielen ersehnten Anfang des Europäischen Untergangs (= EU).

    Herrn Gaddafi kommt das Verdienst zu, der ideologischen Missgeburt EU ein Ende zu setzen.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 15:04

      740 Millionen Europäer stehen ein paar Flüchtlingen gegenüber.
      Du scheinst schon ein besonderes Angsthasi zu sein, um angesichts dieser Lapalie den Untergang der EU zu sehen. ;-)

    • Silke (kein Partner)
      14. Mai 2011 17:09

      @ Sternderlfaschist

      Frag Frankreich, warum es seine Grenzen zu Italien dicht gemacht hat. Frag Dänemark, warum es seine Grenzen zu Schweden und Deutschland dicht gemacht hat. Die Endzeit der ideologischen Missgeburt EU ist angebrochen.

    • Reinhard (kein Partner)
      14. Mai 2011 20:08

      SO lange es Länder gibt, in denen sich fast alle Flüchtlinge drängeln und andere, die sich geruhsam außen vor halten, stimmt die Rechnung nicht, Sternchen.
      Nach Deutschland und Österreich z.B. strömen fast 1/3 der gesamten in die EU einfreisenden "Flüchtlinge". Nur der aktuelle Zustrom aus dem überwiegend französischsprachigen Nordafrika verbiegt die Statistik in Richtung Frankreich.
      In Ungarn, Polen oder Rumänien sieht es da anders aus...

  19. Marco Prolo (kein Partner)
    14. Mai 2011 06:39

    Europa bekommt unweigerlich die Rechnung für die Politik der letzten Jahrhunderte präsentiert. Theoretisch könnte man leichte Schadenfreude verspüren, da es europäisch alte Kolonialstaaten wie Großbritannien oder Frankreich am heftigsten treffen wird mit pakistanischen und afrikanischen Primitivmoslems. Es klingt verrückt, aber D/Ö täte besser daran das alte Bündnis mit der Türkei (die auch eine feindselige Geschichte hat) wieder aufleben zu lassen!

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      14. Mai 2011 15:06

      Allerdings regen sich ja auch nur die Primitivösterreicher und Primitiveuropäer über angebliche Primitivmoslems auf.

    • socrates
      14. Mai 2011 19:09

      Sternderlfetischist
      Wie primitiv, beweislos und sinnlos die Sternderln stehen. Sternderlfetischist hört nix, sieht nix, schimpft gut!

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    13. Mai 2011 20:30

    reinhard.horner@chello.at

    Erwünschte und unerwünschte Einwanderung, Integration nur mit Vorbehalten?

    „Wieder“ Grenzkontrollen im EU-Raum? Aktuell agierende politische Richtungen fassen das ebenso wie Herr Unterberger („- wieder einen Schritt zurück –„) und Frau Krawagna-Pfeifer („- Wiedereinführung der Personengrenzkontrollen in der EU –„) so auf.

    Stupides Zurück an den EU-Binnengrenzen kann’s aber nicht bringen. Mehr Sicherheit soll dadurch geschaffen werden? Dreimal kurz gelacht. Auch die von Herrn Unterberger angeführten „Verantwortungslosigkeiten“ würden von einem derartigen Rückschritt keineswegs erfasst. Ebenso wenig brächten „signifikante Einschränkungen des Asylrechts-Systems“.

    Im Gegenteil: Das Asylrecht muss sauber gehalten außer Streit gestellt und von anderen Zuwanderungsbewegungen möglichst klar unterschieden werden. Dies zumindest im EU-Gleichklang. Die Asylabwicklungen müssen möglichst missbrauchsresistent gestaltet und (rasch und gründlich) tatsächlich so abgewickelt werden. Es bedarf der Redlichkeit gegenüber rechts- und linksextremen Täuschungsmanövern. Alles das betrifft auch das „humanitäre Bleiberecht“ und den „Familienzuzug“. Auch ist dafür zu sorgen, dass nicht mit der Masche des pauschalen Hinweises auf Menschenrechte alle Absichten überdeckt werden.

    Den Schleppern, den mitverdienenden Anwälten, rechts und links außen agierenden Politikern, auch den Küberls, den Landaus etc. ist das Handwerk zu legen. Mit Kontrollen an den Binnengrenzen der EU ist das freilich nicht zu bewerkstelligen. Dazu muss einiges an Hirnschmalz bemüht werden.

    Es geht einerseits um das Asyl und andererseits um erwünschte und unerwünschte Zuwanderungen. Übrigens auch um Abwanderungen und Durchwanderungen. Da ist dem Erwünschten viel stärkeres Augenmerk zuzuwenden. Dazu sind entsprechende Regelungen zu erarbeiten und anzuwenden – für Österreich und in EU-Solidarität.

    Eine nicht unbeträchtliche Rolle spielen heute islamophobe Stimmungen. Diesen stehen allerdings islamokratische Tendenzen zur Seite, wie sie Gaddafi und Erdogan für eine Überwältigung in Europa propagiert haben, und turkokratische Parolen, wie sie Erdogan für „seine Leute“, „seine Geschwister“ in Europa immer wieder verbreitet und der türkische Botschafter in Österreich in unmissverständlicher Dreistigkeit geäußert hat.

    Wenn Anas Schakfeh in der Wiener Zeitung am 13.05.2011 als Ziel der Islamischen Glaubensgemeinschaft formuliert: „Wir wollen eine Zukunft, in der sich die Mehrheit der Muslime als Österreicher versteht.“ – „aber unter Beibehaltung des Glaubens und der kulturellen Identität“, dann wird seine Festlegung sehr fragwürdig: „Wir sprechen nicht für die Muslime. Wir sind nicht ihre politische Vertretung, sondern die religiöse Verwaltung.“

    Wie es ehedem in den christlich beherrschten Ländern ebenfalls der Fall war, ist die Trennung von „religiöser Verwaltung“ und politischer Machtausübung unter dem Einfluss des Islam heute noch ein großes Problem. Nicht nur in der Konzeption des „Gottesstaates“. Es ist schon sehr beachtenswert, wenn die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, die de facto von einer kleinen Minderheit der Muslime gewählt wird, in ihrem Verständnis der Integration die „Beibehaltung der kulturellen Identität“ verlangt.

    Das bereits in langer Tradition als (oft bereichertes) Einwanderungsland existierende Österreich hätte gegenwärtig die Chance – gegen stumpfsinniges und im Übrigen wirkungsschwaches bis wirkungsloses Abblocken wie auch gegen faules und bisweilen sogar betrügerisches Öffnen – zukunftsweisende und zukunftstaugliche Anstrengungen für seine Weiterentwicklung zu unternehmen.

  21. alfons adam
    13. Mai 2011 17:55

    Mich wundert es nicht, daß das Denkvermögen von Frau Krawagna sehr eingeschränkt ist. Es ist nicht schwer zu erkennen, daß sie eine von Hass Getriebene ist. Und der Gegenstand dieser Hassausbrüche kann nur das eigene Volk sein. Arme Frau!

    • Trollfresser (kein Partner)
      14. Mai 2011 15:07

      Komisch, dasselbe denke ich mir über Unterberger und seinen Fanclub auch.

  22. Grantiger Alter
    13. Mai 2011 17:39

    Zu Erich Bauer:
    Stimmt, auch mich haben Grenzkontrollen in Westeuropa nie gestört;im Gegenteil: mir fehlt die Sichtbarkeit der Grenzen jetzt; ich bin ja nicht nur Europäer, sondern dies nur, weil ich Österreicher bin. Gestört hat es mich allerdings, wenn ich, aus Italien kommend, auf der einen Seite die im Wind flatternde Trikolore sah, während herüben Rot-Weiß-Rot nur in Spuren vorhanden war.
    Zu Observer: die ganz offenen Grenzen nach Osten haben uns doch Banden von Banomatsprengern und Kupfer(-draht)dieben gebracht! Toller europäischer Erfolg!

  23. Undine
    13. Mai 2011 16:37

    Man stelle sich eine schöne, gepflegte Wohnsiedlung vor--es können aber auch genauso gut etliche Mehrfamilienhäuser sein. Einige gutmenschliche Leute überreden plötzlich ihre Nachbarn, in Zukunft weder Gartentore, noch Haustüren oder Wohnungstüren zu versperren. Den Bewohnern werden sämtliche Schlüssel abgenommen. Die Befürworter der "offenen Türen" versprechen hoch und heilig, sich um die Sicherheit der Bewohner und deren Eigentum zu kümmern. Die meisten Leute sind von dieser Idee gar nicht begeistert, aber es ist ihnen peinlich, ihre Ängste zu zeigen um nicht als Spielverderber dazustehen.
    Es dauert gar nicht lange, da fehlt aus einer Garage ein Auto. Die Überredungskünstler versprechen, besser aufzupassen, was aber offensichtlich doch nicht so leicht ist; denn ein paar Tage später fehlen bereits mehrere der teuersten Autos. Schließlich finden etliche Mitbürger ihre Geldbörsen und ihren Schmuck nicht mehr. Als dann ein Hausbewohner ermordet aufgefunden wird und aus seinem Haus alles fehlt, was gut und teuer war und so nebenbei die Tochter vergewaltigt worden ist, merkt man, daß die gute Idee dieser Gutmenschen nur für die Verbrecher gut war, die es in der Vorstellung der Gutmenschen eigentlich gar nicht gibt!

  24. Rosi
    13. Mai 2011 14:46

    Wer welche Meinung vertritt, ist bei den SN Kontroversen vorhersehbar. Was sie dennoch für mich so lesenswert machen, sind die Argumente AUs. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, weshalb sich KKP nur in Ausnahmefällen auf die sachliche Ebene begibt. So bleibt beim Leser der unbefriedigende Eindruck zurück, außer den Gegener mit Schmutz zu bewerfen, bleibt ihr nichts übrig, denn Argumente für ihre Meinung gibt es eigentlich keine.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      13. Mai 2011 17:42

      @Rosi

      Leute wie Frau Krawagner-Pfeifer, die bei ihren Mitmenschen ständig irgendwelche PHOBIEN orten, leiden mMn selber schwer an einer Phobie, nämlich der Phobie vor allen NORMALEN Menschen.

      KKP: "Weil sie Angst haben: Vor anderen Menschen, vor anderen Nationen, vor Andersgläubigen, vor anders Aussehenden, vor anders Denkenden"

      Ich habe höchstens Angst vor blindwütigen, realitätsfernen linken Zwangsbeglückern vom Schlage einer KKP, deren höchstes Ziel darin besteht, die autochthone Bevölkerung zur Minderheit machen zu wollen. Ob wir dann je "Ansprüche" als schutzbedürftige Minderheit stellen können, ist die Frage. :-)
      Am besten wäre es, KKP mit einem strenggläubigen Moslem zu verheiraten! :-)

    • Rosi
      13. Mai 2011 21:29

      @Undine

      'Am besten wäre es, KKP mit einem strenggläubigen Moslem zu verheiraten...'
      Bin dafür! Wenn sie einen strenggläubigen Moslem heiratet, und zum Islam übertritt, würde mich das überzeugen, daß sie es ernst meint. Nach dem Motto: Wenn Du jemanden verstehen willst, mußt Du 1000 Schritte in seinen Schuhen gehen - oder so ähnlich.

      Ich glaube nicht, daß ihr höchstes Ziel ist, die autochthone Bevölkerung zur Minderheit zu machen. Ihr höchstes Ziel ist es vielmehr, daß sie und ihre Partei die politischen Zügel in die Hand nimmt, und allen anderen diktieren kann, wo's lang geht.

    • Rosi
      13. Mai 2011 21:55

      Fortsetzung von 21:29

      Um an die absolute Macht zu kommen, ist KKP und Konsorten jedes Mittel Recht. Im Falle der moslemischen Zuwanderung spielen sie jedoch in meinen Augen die Rolle des 'Zauberlehrlings' von Goethe. Sie haben keine Ahnung von Koran oder Scharia, oder was sich abspielt, wenn der Islam in einem Land die Mehrheit stellt.
      Gerade Frauen wie KKP sind doppelt 'unten durch' bei strenggläubigen Moslems: Einerseits sind sie 'Ungläubige', andererseits sind sie Frauen - zwei Makel, die schlimmer nicht sein könnten.
      Wenn die Lage nicht so ernst wäre, und auch viele intelligente, umsichtige Frauen betroffen, könnte man sich genüßlich zurücklehnen und zuschauen, was passiert.

    • Undine
      14. Mai 2011 11:52

      @Rosi

      Das mit dem Übertreten zum Islam könnte ich mir bei dieser Frau nur zu gut vorstellen! Diese Leute haben nämlich immer das Bedürfnis, "päpstlicher als der Papst" zu sein--in diesem Falle dann eher "mohammedanischer als Mohammed"! Von diesen Konvertiten kann Deutschland ein Lied singen!

  25. Patriot
    13. Mai 2011 10:51

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13369255/EU-Mehrheit-Im-Notfall-wieder-Grenzkontrollen.html
    EU-Mehrheit: Im Notfall wieder Grenzkontrollen
    Mindestens 15 Innenminister sind dafür.


    Die Innenminister in Europa sind also mehrheitlich "nationalistische Hetzer". Die Frau ist nicht ernst zu nehmen.

  26. Erich Bauer
    13. Mai 2011 10:39

    Dieses Thema bietet mir die Gelegenheit meine persönliche Sicht über wahrnehmbare Landes- und Staatsgrenzen darzulegen.

    Ich war schon lange bevor die Grenzbalken abmontiert wurden ständig in Europa unterwegs. Insbesondere in England, Frankreich, Deutschland, Italien... Die Grenzüberschreitungen damals waren für mich NIE eine "Plage". Da ich NIE "Schmuggelgut" transportiert habe und das auch NIE im Sinn hatte, hegte ich keinerlei Ressentiments gegenüber Grenzbeamten. Ich empfand diese Zeremonie als Ritual der europäischen VIELFALT... Es war ein gutes Gefühl, Europäer zu sein...etwas Besonderes...

    Als ich zu ersten Mal die OFFENE österreichisch/italienische Grenze bei Arnoldstein überquerte, war ich irgendwie unangenehm berührt. Das gesamte Grenzgebiet wirkte auf mich, wie panisch, fluchtartig verlassen. So als stünde eine bedrohliche böse Macht (die NAZIS? *g*) zum Einmarsch bereit… Desgleichen, ein paar Tage später in Ventimiglia. Ab diesem Moment wurde mir diese EINHEIT unheimlich.

    Das hysterische Geschrei um „freie“ Grenzen, als Charakteristikum eines Europas der EINHEIT, kann ich bei bestem Willen nicht nachvollziehen. Es erinnert mich an den alten Kalauer: „freier Blick aufs Meer“… Da sich die europäische EINHEIT ohnehin nur auf die hochgestellten Grenzbalken reduziert, sind die EINHEITSDENKER von dieser symbolträchtigen „Errungenschaft“ ganz besonders besessen. Nimmt man ihnen dieses SYMBOL nimmt man ihnen auch ihre EinheitsILLUSION… das schmerzt. Da entblödet man sich nicht einmal davor, irgendwelche NAZIS „auszugraben“.

    Europa war und ist immer gekennzeichnet durch VIELFALT. Und das SYMBOL der VIELFALT sind die Grenzen zwischen den unterschiedlichsten Gemeinwesen… In einem solchen Europa würde ich mich wohler fühlen. Und es würde mich viel neugieriger auf die VIELFÄLTIGKEIT der Europäer machen…

    PS.: Man möge mir jetzt bitte nicht, mit ZOLL und FREIHANDEL und sonstigen „technokratischen“ Nebengeräuschen kommen… Das ist eine ganz andere Geschichte…

    • Observer
      13. Mai 2011 12:48

      Während Sie, sehr verehrter Herr Bauer in Westeuropa Grenzen passierten, war ich in Osteuropa unterwegs. Da gab es peinliche Kontrollen und Schikanen, welchen man nicht nachtrauern muss. Übrigens: zwischen den Benelux-Staaten wurden die Grenzkontrollen schon vor vielen, vielen Jahren abgebaut.

    • Erich Bauer
      13. Mai 2011 13:03

      Ich glaube, peinliche Kontrollen und Schikanen wünscht sich sowieso niemand... Aber kommende peinliche, vor allem kostspielige "Qotenkontrollen" bei Privatunternehmen scheinen nicht so wichtig zu sein, wenn wenigstens die Grenzen OFFEN sind...

    • Samtpfote
      13. Mai 2011 14:10

      Erich Bauer
      ***!

    • Anton Volpini
      13. Mai 2011 18:51

      Auch in den USA gibt es irgendwo zwischen den Bundesstaaten scharfe Grenzkontrollen, und die gab es auch schon vor 25 Jahren.
      Die Gründe dafür sind unterschiedlich: entweder wird nach Illegalen geforscht oder es sind Kontrollen gegen Tierseuchen oder anderes. Diese "Grenzen" sind fest errichtete Einrichtungen.
      Und überall dort werden die Personalien festgestellt, lückenlos!

  27. socrates
    13. Mai 2011 10:02

    O.T., gehört aber irgendwie dazu, weil es den Mißbrauch Mit der EU zeigt.
    Irland will mit Umschuldung ernst machen
    Das Land will private Anleger an der Bankenrettung mit einem Haircut von bis zu 90% beteiligen
    Während über die nötige Umschuldung Griechenlands debattiert wird, die mit neuen 60 Milliarden wohl auf 2013 oder später verschoben werden soll, will Irland ernst machen. Dublin will nun auch die Anleger an den Kosten der Bankenrettung beteiligen. Der Abschlag, den Gläubiger auf ihre Forderungen hinnehmen sollen, soll bis zu 90% betragen. Wer das großzügige Angebot ablehnt, soll noch deutlich weniger erhalten: 1 Cent für je 1000 Euro.

    Angesichts der unnachgiebigen Haltung in Europa, verlieren die Iren offenbar langsam die Geduld. Sie machen Druck vor dem Treffen der EU-Finanzminister am kommenden Montag und Dienstag, denn auch Irland möchte eine Reduzierung der hohen Zinssätze, die das Land für die Nothilfe aufgedrückt bekam.

    In Irland wird gerne darüber geätzt, dass dem Land mit der Nothilfe über 65,5 Milliarden Euro gerade genug Seil gegeben wurde, an dem sich das Land selber wie Griechenland aufzuhängen habe. Genannt wird der hohe Zinssatz, den Irland mit 5,8% für das Geld aus dem befristeten Krisenfonds EFSF (European Financial Stability Facility) bezahlen muss. Dass in Irland vor allem deutsche und britische Banken und Rentenfonds gerettet wurden und man dafür sogar die eigenen Rentenkassen um 17,5 Milliarden erleichtert hat, wurde also mit einem Zinssatz "belohnt", der noch deutlich über dem lag, den Griechenland schon ursprünglich bezahlen musste. Anders als Griechenland hat Irland noch keine Zinssenkung um einen Prozentpunkt erhalten (danke an den Leser für den Hinweis), weil sich das Land standhaft weigert, die eigene Steuerpolitik aufzugeben.

    Nun will Irland offenbar die Reißleine ziehen und die an der teuren Bankenrettung beteiligen, die jahrelang an den riskanten Geschäften verdient haben. Dem Land hat die Verstaatlichung der maroden Banken im vergangenen Jahr trotz extremer Sparprogramme sogar ein Haushaltsdefizit von 32,4% beschert. Die Regierung bietet nun den nachrangigen Gläubiger der verstaatlichten Allied Irish Banks (AIB) an, deren Forderungen für 10 bis 25% des ursprünglichen Werts zurückzukaufen, sagte Finanzminister Michael Noonan. Das Angebot ist für die Gläubiger noch gut, auch wenn Noonan es angesichts des Kapitalbedarfs der Bank "fair" nennt. Fair wäre für die Steuerzahler, wenn es für alle Gläubiger nur 1 Cent pro 1000 Euro gäbe. Denn ohne die Milliarden der Steuerzahler wären die Forderungen keinen Pfifferling mehr wert.

    Bisher sind schon etwa 46 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der Absturzbanken gezahlt worden und dazu sollen im Sommer weitere 24 Milliarden fließen. Durch die geplanten Maßnahmen will sich Dublin allein bei der AIB um zwei Milliarden entlasten. Weitere drei Milliarden sollen durch den Schuldenschnitt bei der Bank of Ireland, EBS und Irish Life & Permanent kommen. Offenbar will sich Irland nicht aus Berlin wie Griechenland in einen Teufelskreis manövrieren lassen.

    Auch wenn in Deutschland schon in Medien davon gesprochen wurde, dass Dublin die Anleger schocke, hielten sich die Reaktionen auf den angekündigten Schuldenschnitt bisher in engen Grenzen. Dabei fällt der Haircut deutlich höher aus, als die 50-75%, die bisher in Griechenland als Höchstwerte im Gespräch sind. Weist also Irland nun Griechenland den Weg? Lange wurde den Griechen schließlich auch der Sparkurs der Iren als beispielhaft vorgehalten.
    Ralf Streck

  28. brechstange
    13. Mai 2011 09:12

    Da nimmt KKP gerade den Enzenberger her als Beispiel, der vom "Süßen Monster Europa" schreibt. Der besagte Essay stammt vermutlich aus dem Jahre Schnee, als noch alles nach Gold glänzte.

    • Celian
      13. Mai 2011 11:50

      stimmt! Das neue Buch von Enzensberger - übrigens sehr zu empfehlen - ist nicht dazu angetan, einer KKP zu gefallen. Es heißt: "Sanftes Monster Brüssel oder Die Entmündigung Europas "

    • brechstange
      13. Mai 2011 12:38

      @celian
      Danke für den Titel, ich war zu bequem, nachzuschauen, natürlich sanft.

    • Norman Bates
      13. Mai 2011 12:59

      Das Essay von Enzenberger ist ganz aktuell.

      Ich habe in der Weltwoche einen kurzen Ausschnitt gelesen und mir das Büchlein gleich zweimal bei Amazon bestellt (da ich mich leider irrtümlich verklickt habe) ;-)

      Wer eines haben möchte, kontaktiert mich bitte ...

  29. Celian
    13. Mai 2011 08:27

    Während Millionen von afrikanischen Männern sich aufmachen um den sicheren Hafen der Ehe mit einer schönen Dame aus Europa anzusteuern, hat Dänemark als erstes Land richtig reagiert und die Grenzbalken runter gelassen. Man kann nur hoffen, daß dieses Beispiel Schule macht.

    • Erich Bauer
      13. Mai 2011 17:19

      Vielleicht sollten wir uns selbst mehr den schönen Damen aus Europa widmen. Versuchen wir unser Bestes... (hicks *g*) Das Wochenende naht...

    • Undine
      13. Mai 2011 18:42

      @Celian

      "...Hafen der Ehe mit einer schönen Dame aus Europa..."

      Also, wenn ich einen Schwarzafrikaner (ist dieser Ausdruck für N...r aktuell PC-gerecht?) mit einer weißen Frau sehe, ist die meist farblos, eher fett und unschön. :-)

    • cmh (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:43

      Schöheit liegt im Auge des Betrachters.

      Ich wäre in diesem Falle eher dafür, die eine oder andere schöne Dame entwicklungshelfenderweise in den Süden zu exportieren.

      Man weiss ja nie, in welche Richtung eine Maßnahme wirkt. Das Runterlassen der Grenzbalken scheint mir eher zum Schutz der eigenen Bevölkerung gegen deren eigene Unbesonnenheit und Verantwortungslosigkeit zu sein, als dass man etwas gegen einen einzelnen Neger hätte.

      PS Trotz allem bin ich dafür, das Wort Neger weiterhin zu verwenden. Denn es bedeutet sachlich richtig nichts anderes als Schwarzer. Schwarzafrikaner hingegen sagt zum einen ein Einfaches doppelt und zum anderen kommt Afrika von afer und das bedeutet ebenfalls schwarzverbrannt. Gleichzeitig leitet sich von ihm auch Affe ab und das wäre dann wirklich nicht mehr pc. Aber ist doch nicht das Schönste am pc die versteckt intendierte Alogik - geistige Kastration sozusagen?

  30. Observer
    13. Mai 2011 07:34

    Das Schengenabkommen mit dem Wegfall der Grenzkontrollen innerhalb der meisten europäischen Länder hat grosse Vorteile gebracht, wenn gleichzeitig die Aussengrenzen dieses Raumes gut überwacht werden. Wenn nun aber aus humanitären une anderen Gründen zigtausende von Immigranaten aufgenommen werden, dann gibt es enorme Probleme. Diese Leute haben meist keine Fremdsprachenkenntnisse, keinen erlernten Beruf und verfügen auch nicht über die finanziellen Mittel, um ihren Aufenthalt hier zu finanzieren. Es sind grossteils sog. Wirtschaftsflüchtlinge, welche alles zuhause verfügbare zu Geld machen und den dubiosen Schleppern für die Reise nach dem "goldenen Europa" bezahlen. Wenn sie das "Glück" haben bis nach Europa zu gelangen, dann werden sie kriminell, ggfs. gehen in die Prostitution oder arbeiten als "schwarze" Hilfsarbeiter im doppelten Sinne. Vielfach fallen sie aber auch den staatlichen Einrichtungen zur Last.
    Daher sollten alle diese Leute bereits an den Südgrenzen Europas abgefangen und zurückgesandt werden. Dies muss dem reichen Europa etwas wert sein, die Leute wieder nach Somalia, Nigeria usw. auszufliegen. Gleichzeitig gehören die Asylverfahren beschleunigt und die Einspruchsmöglichkeiten radikal reduziert. Wir haben ohnehin genug mit den Kriminellen aus den osteuropäischen Ländern zu tun. Auch da gehört starke Hand angelegt, welche abschreckend wirkt. So wie man derzeit mit den Autodieben, Einbrechern und sonstigen Kriminellen umgeht, kann man auch diese Probleme nicht in den Griff bekommen.
    Und noch etwas: nicht alles, was uns die EU vorschreibt, muss auch umgesetzt werden, da sollte man es lieber auf ein Vertragverletzungsverfahren ankommen lassen. Denn unsinnige Entscheidungen kann man oft erfolgreich bekämpfen. Dazu muss man nur genügend Verbündete suchen und wird diese auch finden. Meist sind es keine rein österreichische Angelegenheiten, sondern darunter leiden auch viele andere Staaten. Mut gehört dazu, meine Damen und Herren der Bundesregierung!

    • brechstange
      13. Mai 2011 09:10

      Dazu gäbe der Lissabonvertrag sogar Möglichkeiten. Allerdings nur für mutige Kämpfer, die an einem Europa interessiert sind, das nicht zur Bedeutungslosigkeit verkommt.

    • Undine
      13. Mai 2011 17:24

      Welche plausiblen Fluchtgründe führen die Bootsflüchtlinge aus den nordafrikanischen Ländern an? Wenn sie zu den Revolutionären gehören, müßten sie doch ihre Freunde in der Heimat unterstützen und nicht davonrennen. Außerdem bleibt's ja nicht bei den eh schon hohen Zahlen der Flüchtenden; kaum haben sie sich in einem europäischen Staat etabliert, wird der Schrei nach FAMILIENZUSAMMENFÜHRUNG erfolgen; und die Familien sind VIELKÖPFIG!

  31. Josef Maierhofer
    13. Mai 2011 07:25

    Richtig, wir haben selbst genug Probleme, die ungelöst sind.

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Der europäische Rechtsstaat wird durch Gesetzlosigkeit, Toleranz, falscher Gutmenschlichkeit und Selbstverleugnung ausgehebelt, Frau Krawagna-Pfeifer. Sie übersehen das Leben auf Kredit und die schwere Not, in der wir uns befinden. Was läßt Sie verkünden, daß wir zwar unsere eigenen Armen verhungern lassen, oder fast, und dafür aber unzählige weitere Arme aus aller Herren Länder herankarren sollten ?

    @ Dr. Unterberger

    Sie wissen ganz genau, daß europäischer Wohlstand auf Kredit ist und daß europäischer Sicherheitsgewinn auf wackligen Beinen stehend eigentlich überhaupt nicht gegeben ist.

    Ich stimme überein, daß Kontrolle und Gesetzesexekution das Einzige wäre, was Europa tun sollte und vor allem sollte Europa klar sagen, was es will, einen Standpunkt einnehmen, etwa den der Qualifikation. Flüchtlinge wurden bei uns noch nie abgewiesen, aber Ignoranten, Schmarotzer, Opportunisten, Sozialhilfebezieher, etc. haben wir selbst genug und können solche auch aus neuen demokratischen Ländern nicht zusätzlich aufnehmen, sondern eben nur die Qualifizierten als Zuwanderer akzeptieren.

  32. thomas lahnsteirer
    13. Mai 2011 07:12

    Angesichts der Welle von Wirtschaftsflüchtlingen, deren einziges Ziel es ist, so rasch wie möglich unter des Dach der europäischen Sozialsysteme zu kommen, gibt es nur eine zielführende Massnahme: Einführung von Grenzkontrollen.
    Vorbildhaft ist das Verhalten der dänischen Regierung, die dem Einwanderungszirkus nicht länger zuschaut und wieder die Südgrenze Dänemarks und die Grenze nach Schweden kontrollieren will.
    Sofort heulen vor allem in Deutschland die rot-grünen Brüder mit ihrem Verbündeten Westerwelle auf…und der unsägliche Cohn-Bendit darf in diesem Kreis natürlich auch nicht fehlen.....

    Bei der Frau Krawagna weiß man nicht, ob sie sich durch ihr statement blödelt oder bereits so verbohrt ist, dass sie den Schwachsinn, den sie da zusammenschreibt nicht mehr erkennt:
    „Daher sind die Revolutionäre, die im arabischen Raum ihr Leben selbst in die Hand genommen haben und für Freiheit und ein besseres Leben kämpfen Sündenböcke der EU. Die vorwiegend jungen Leute, die nicht im Mittelmeer ersoffen oder verdurstet sind, werden hin- und hergeschoben wie heiße Kartoffeln.“
    Feine und besonders mutige „Revolutionäre“, die ihr Land bei der ersten sich bietenden Gelegenheit im Stich lassen und sofort zu den europäischen Sozialtöpfen abhauen.
    Und die böse EU will die "jungen Leute" nicht haben, na sowas…
    Und dann bekommt natürlich auch der hinterlistige Berlusconi sein Fett ab, weil er die „mutigen Revolutionäre“ de facto ins übrige Europa abschiebt.
    Berlusconi, der jahrelang von der vereinigten Gutmenschen-Mafia in Europa an den Pranger gestellt wurde, weil er sich gegen die nach Italien einströmenden „Flüchtlinge „ wehrte. Aber helfen wollte Italien keiner….
    Und als die verlogenen europäischen Regierungen Italien nun schon wieder wegen seiner Abschiebepolitik tadelten, dachte sich B. wahrscheinlich: den ewigen Kritikern meiner Immigrationspolitik die mir bei der Abwehr der „mutigen Revolutionäre“ nicht helfen wollen, sondern mich nur mit dummen Ratschlägen über die Behandlung der „Flüchtlinge“ quälen, schicke ich nun die von ihnen so heiß geliebten Immigranten …….
    und siehe da: die Regierungen der anderen europäischen Länder wollen die „mutigen Revolutionäre“ nicht !!!

  33. Anton Volpini
    13. Mai 2011 07:10

    Schengenland wird abgebrannt, weil sozialistische Realitätsverweigerer in Europa herrschen, und permament für Chaos sorgen.
    Es ist noch keine zwei Monater her, da hat Dr. Unterberger in einer Runden-Tisch Diskussion wegen der Revolutionen im Orient vor einer Flüchtlingsschwemme gewarnt, wurde aber von den ach so gscheiten Sozialisten zusammen mit Peter Ulram ins Lächerliche gezogen.
    Würden in Europa anständige Menschen regieren, gäbe es die Grenzdiskussion gar nicht, und vieles andere könnten wir uns dann auch sparen!

  34. Wertkonservativer
    13. Mai 2011 06:42

    Den freizügigen Personenverkehr im Schengenland halte ich für einen der wichtigsten Fortschritte im heutigen Europa!
    Trotzdem bin ich für wirksame Maßnahmen, die ungebremste Einwanderungs-Tsunamis aus außereuropäischen Ländern zu verhindern bzw. selektionieren imstande sind; daher durchaus Sympathie für Entscheidungen in dieser Richtung!

    Eines stört mich in der ganzen Immigrations-Debatte immer wieder: es wird eigentlich - sowohl in den Medien, als auch im allgemeinen Sprachgebrauch - praktisch ausschließlich von "Flüchtlingen" gesprochen.
    Die jungen Männer auf den Booten im Mittelmeer; die von Schleppern in vollgepackten LKW's eingeschleusten Ost- und Fernost-Leute: das sind arme Menschen, die sich nach unseren "Schlaraffenländern" sehnen und hier auf ein besseres Leben hoffen, jedoch keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention!

  35. libertus
    13. Mai 2011 01:05

    Ich faß es nicht - das ist wohl einer Ihrer Kommentare, werte Frau KKP, der sich am meisten ad absurdum führt.
    Soviel Widersprüchlichkeit in so wenigen Zeilen ist mir noch nicht untergekommen:

    Erstens überlegen europäische Politiker wieder Grenzkontrollen einzuführen, weil sich in der Bevölkerung absoluter Widerstand gegen die überhand nehmende, illegale Einwanderung regt und nicht wegen "nationalistischer Hetzer"!

    Warum bleiben die "tapferen Revolutionäre, die im arabischen Raum ihr Leben selbst in die Hand genommen haben und für Freiheit sowie ein besseres Leben gekämpft haben" nicht in ihrem nunmehr befreiten Land? Dort werden sie dringend gebraucht, sollten am weiteren, demokratischen Aufbau mitarbeiten und nicht in den entscheidenden Momenten flüchten, oder?
    Dann würden sie auch ersparen "wie heiße Kartoffel hin- und hergeschoben" zu werden.

    Und zuguterletzt scheint Ihnen noch nicht aufgefallen zu sein, daß viele Länder trotz "der Möglichkeit der grenzüberschreitenden Verfolgung von Straftaten" der grenzüberschreitenden Kriminalität nicht mehr Herr werden, die Bevölkerung längst nach mehr Sicherheit ruft und aus diesem Grund wieder schärfere Grenzkontrollen verlangt werden.

    Sollten Sie weiterhin aus ideologischen Gründen der totalen Realitätsverweigerung frönen, dürfen Sie sich über scharfen Gegenwind nicht mehr wundern. Er ist ein Gebot der Stunde, um die Bevormundung der Bürger mit Ihren linken Dogmen endlich zu brechen.

    • Wertkonservativer
      13. Mai 2011 13:49

      Wahnsinn, Libertus!
      Sie traun sich was!
      Derart kühne Sprüche gegen die angeblich so mächtigen Roten?
      Die sind ja gar nicht so mächtig, nur viel goscherter und propotenter!
      Die muss man nur jeweils beim Wort nehmen, und entsprechend plausible Gegenentwürfe vorlegen.
      Eine kraftvolle Koalition Mitte/Rechts, und schon werden viele Sprüche der Rot/Grünen in den Mistkübel wandern!

      Nur: der blaue Reiter schafft's nicht allein, dazu ist er viel zu schmalbrüstig und intelligenzmarod! Also bitte auch Alternativ-Modelle schmieden!

    • Wertkonservativer
      13. Mai 2011 19:22

      natürlich "präpotenter"!

    • libertus
      13. Mai 2011 21:17

      @Wertkonservativer

      Mir ist jede Konstellation recht OHNE Rot und Grün! ;-)





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