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Der Rektor und der linke Hetzsender

Fast täglich wird der ORF nun schon bei seinen widerlichen Manipulationen und Betrügereien erwischt. Jetzt ist endlich einmal einem gewichtigen Opfer der Kragen geplatzt und er hat detailliert die Sauereien des Links-Senders aufgelistet.

Denn lediglich ein Einziges kann der Sender noch auf hohem Niveau: durch seine Einladungspolitik, durch die Tendenz seiner Beiträge und Fragestellungen, aber auch alleine schon durch Inserts und Etikettierungen perfekte Zuarbeit für die roten und grünen Parteisekretariate verrichten.

Da tritt etwa ein Herr Marterbauer auf und wird (nur) als Wirtschaftsforscher vorgestellt; dass er ein sogar als ministrabel verkaufter SPÖ-Wahlkämpfer gewesen ist, wird hingegen verschwiegen. Anderswo wird ein Herr Schilcher beharrlich als ÖVP-Bildungsexperte präsentiert, obwohl er für Frau Schmied und Herrn Androsch arbeitet, die angeblich nichts mit der ÖVP zu tun haben, und obwohl in der ÖVP (für die er früher tätig war) längst niemand mehr etwas mit ihm zu tun haben will.

Das Motiv ist klar: durch die Art der Präsentation Schilchers soll der Eindruck erweckt werden, dass sogar die „Experten“ der ÖVP für Schmieds und Androschs Gesamtschulidee sind. Die große Mehrzahl der gegen die Gesamtschule eintretenden ÖVP-Exponenten und Bildungsexperten wird hingegen vom ORF totgeschwiegen. Durch Marterbauers ständige Präsentation als unabhängig sollen hingegen die linken Wirtschaftsvorstellungen als objektiv und unabhängig verkauft werden.

Bei der gleichen Diskussion, wo Marterbauer so „unabhängig“ war, trat auch noch eine Frau Elisabeth Klatzer auf, die ebenfalls ihren Senf zum Thema, nämlich den Banken, beizusteuern hatte. Sie wurde vom ORF als Angehörige der Wirtschaftsuniversität vorgestellt.

Das ließ nun dem sonst so umgänglichen WU-Rektor Christoph Badelt den Kragen platzen: Er verschickte nach den schwachsinnigen wie stramm linken Äußerungen der Frau Klatzer ein Mail an alle WU-Angehörigen mit interessanten Fakten zu der Dame: Sie hat im Schnitt der letzten Jahre eine einzige Stunde pro Woche einen Lehrauftrag an der WU gehabt, aber dort sonst keinerlei Funktion.

Badelt hat daher auch schon während der Sendung beim ORF dagegen protestiert, dass der total unbekannten Dame die Wirtschaftsuniversität als Qualitätsausweis umgehängt worden ist, aber selbstverständlich wurden die Seher nicht darüber informiert. Und es wurde natürlich keine Richtigstellung vorgenommen. Künftig wird man wohl auch den Portier als Vertreter einer Uni präsentieren (wenn er nur die richtige Meinung vertritt).

Badelt bezeichnete viele Äußerungen der Frau Klatzer als „sachlich falsch“, viele ihrer Aussagen seien überhaupt nur rein „politische Wertungen“ gewesen. Der Rektor ärgert sich ganz besonders, weil es an der WU eigentlich viele Experten für die Problemkreise Finanzen und Banken gibt. Zu denen freilich Frau Klatzer nicht gehört. Denn der Inhalt ihres Lehrauftrags ist – Gender budgeting, also die sinnloseste Form, wie unser Steuergeld durch unglaublich aufwendige bürokratische Schleifen verbrannt wird, nur um zu überlegen, ob die Pensionsmilliarden für die ÖBBler gendergerecht verteilt sind.

All diese Methoden sind mehr als genug Anlass, den ORF nur noch als linken Hetzsender zu bezeichnen. Wie ich es hier schon mehrfach getan habe. Schade, dass sich der ORF deswegen nicht zu klagen traut, es würde ein schöner Prozess.

Niemand soll übrigens glauben, die ganze Linkslage der ORF-Desinformation passiere hinter dem Rücken des Generaldirektors, weil sich der ja nicht um alles kümmern kann. Ganz im Gegenteil: Alexander Wrabetz hat zwei Tage davor sogar mit einer öffentlichen Twitter-Äußerung den sich für witzig haltenden Armin Wolf gelobt, weil sich der auf den Studiotisch gelegt hat.

Womit Wrabetz zweierlei signalisiert hat, erstens wofür er Zeit hat und was ihm wichtig ist; zweitens, auf welches Qualitätsniveau er den Sender noch weiter hinunterpositionieren will.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2011 08:44

    Ich persönlich tu mir das ORF TV nicht an.

    Daß der ORF ein perfider, linksgrüner Manipulationsapparat ist, wurde uns schon oft vor Augen geführt, aber getan haben weder der ORF Beirat, noch die Parteien gegen diese Manipulation was.

    Ich schlage die Privatisierung des ORF vor und seine Entlassung aus dem Steuerhimmel.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2011 06:17

    Die Frau Mag.a KlatzerIn ist LektorIn am Institut für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie der WU...was ist denn das schon wieder ?
    Die in dem Institut tätigen Personen beschäftigen sich nach Eigendefinition KRITISCH mit der vorherrschenden Ökonomie...na eh klar

    Die Forschungsschwerpunkte dieses famosen Institutes sind u.a. :

    Alternative Politische Ökonomie, Politische Ökonomie der Medien,
    Umweltökonomie und -am wichtigsten natürlich- Frauenspezifische Aspekte der Politischen Ökonomie / Feministische Ökonomie

    Die ATTAC-ProponentIn GlatzerIn war selbst Standardlesern zu viel was sich in einem Kommentar eines Schwadronowskis treffend ausdrückte, dem nichts mehr hinzuzufügen ist:

    "Wer diese Frau am 18.5 im Club2 erleben musste, weiß ohnedies wieviel es geschlagen hat

    So etwas schrecklich Dummes kommt einem selten unter. Keine einzige ihrer Behauptungen konnte sie mit Fakten oder Zahlen unterlegen. Inhaltsleeres Gekeiffe.
    Ich hab das nicht ausgehalten und nach einiger Zeit ausgeschaltet, daher weiß ich nicht, ob ihr der Liebscher noch an die Gurgel gesprungen ist oder seinen vornehme gezeigten Unmut ob dieses geballten Blödsinns weiterhin beherrschen konnte."

  3. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2011 12:37

    Nachdem das System ORF in seiner ganzen Tragweite ein bezeichnendes Charakteristikum für einen nach demokratischen Maßstäben "failed State" ist, möchte ich hier dieses weitergefasste Thema abhandeln:

    Ich habe hierorts nach meiner Erinnerung schon mehrfach kundgetan, dass meiner Meinung nach die Machtergreifung der Linken vollendet und auf demokratischem Wege nicht mehr umkehrbar ist. Da kann mich auch die heutige Meldung im KURIER ("Schock für Rot-Schwarz: FPÖ ist vorne") nicht hoffnungsvoller stimmen.

    Die Linke hat es geschafft, ...
    ... durch Absenkung der kritischen Urteilsfähigkeit der Bevölkerung (Bildungspolitik, Immigration, Einbürgerung),
    ... durch weitestgehende Alimentierung dauerhaft bildungs- und erwerbsferner Bevölkerungsschichten,
    ... durch Vereinnahmung weiter Teile der freien, privaten Wirtschaft insbesonders in Wien (Tagesmütter, Pflegedienste, Gemeindewohnungen, etc.),
    ... durch Monopolisierung des Informationswesens (ORF, Printmedien) und
    ... durch Pervertierung der demokratischen Strukturen (fehlende Gewaltenteilung, Rückzug auf die "Realverfassung" im Problemfall, Reformstau, überbordende Schulden, sanktionsloser Verfassungsbruch im Parlament (Budget), etc.)
    sich die Meinungshoheit in unserer Republik zu verschaffen. In Anbetracht der Bevölkerungs-, Bildungs- und Wirtschaftsentwicklung (z.B. ist Wien praktisch eine "industriefreie Zone") kann vernünftigerweise nicht mit einem entscheidenden Wandel in den politischen Mehrheitsverhältnissen (durch Wahlen) gerechnet werden.

    Die kommende Generation wird die "volle Dröhnung" abbekommen. Was ist zu tun?
    Möglichkeit 1: Sorgen Sie für einen möglichst guten Schulabschluss ihrer Kinder sowie die Beherrschung einer Fremdsprache (vorzugsweise Englisch), damit diese Kinder ggf. ihr Glück in anderen Ländern suchen können.
    Möglichkeit 2: Legen Sie sich ein dickes Fell und ein möglichst flexibles Rückgrat zu - das geht vielleicht (nach dem Muster DDR) noch etwas länger gut.
    Möglichkeit 3: Kann ich leider nicht empfehlen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2011 17:37

    Seit Jahren werden wir sukzessive dran "gewöhnt", daß wir zur Kenntnis zu nehmen haben, daß uns unsere Heimat nicht mehr "gehört", sondern daß wir sie mit Unmengen fremder Leute, die sich hier uneingeladen einnisten, um an unserem mühsam errungenen Wohlstand mit unglaublicher Dreistigkeit teilhaben und ohne eigene Anstrengung mitnaschen zu können, gefälligst zu teilen haben.

    Daß diese NÖTIGUNG der heimischen Bevölkerung auch gelingt, ist nach Meinung der linxlinken Gutmenschen die EINZIGE AUFGABE der O R F, den sie sicher und UNANGEFOCHTEN in ihren Klauen wissen.

    Seit Jahren wird uns rund um die Uhr VORGEGAUKELT, wie ungeheuer WICHTIG, ja für uns Österreicher LEBENSNOTWENDIG die AUSLÄNDER doch sind. Es gibt kaum einen FILM, eine belanglose Sendung, worin uns nicht vorgeführt wird, WIE GUT die Ausländer sind, WIE VIEL Geld sie in die leeren Staatskassen bringen, ja, saß es ohne sie überhaupt nicht auszuhalten wäre. Wie ging es bloß zu, daß wir früher ganz ohne diese ausländischen Lichtgestalten ausgekommen sind?

    In JEDEM ORF-Beitrag werden uns--- sei's in Schulen oder sonstwo--- natürlich ganz, ganz zufällig (!) ausgesuchte hübsche, kluge, gut deutsch sprechende Ausländer vorgeführt, nicht etwa Durchschnittsausländer oder gar solche aus der leider VORHERRSCHENDEN UNTERSCHICHT! Darauf wird im ORF besonders geachtet!

    Daß gescheite, gebildete, anständige und strebsame Ausländer in Ö immer gerne gesehen werden, ist selbstverständlich. Aber daß uns immer das reine Gegenteil UNTERGEJUBELT werden soll, ist für unser Land vernichtend.Die Folgen davon kriegen wir mehr und mehr zu spüren, und das ist die VERHEERENDE ARBEIT des sogenannten öffentlich rechtlichen UNABHÄNGIGEN ORF, dessen ALLEINBESITZ die ROTEN und GRÜNEN mit Zähnen und Klauen verteidigen. Der AUFTRAG der ROTEN und GRÜNEN erfüllt der ORF mit VERVE und hat damit Erfolg, wie man sieht.

    Den ORF als LINKEN HETZSENDER zu bezeichnen ist unangefochten richtig.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2011 01:48

    Wer diesen Club 2 mit einem völlig unbedarften sowie schwer überforderten, dafür aber stramm linken Moderator Köhlmeier gesehen hat, der noch dazu von einer PSEUDO-Unilehrbeauftragten mit schrillem, unqualifiziertem und ebenfalls stramm linkem Redefluß dominiert wurde, hat spätestens jetzt "geschnallt" wohin die Reise mit unserem "Öffentlich-Rechtlichen" geht.

    Schamlos zieht dieser ORF alle Register, um seinem Ruf als rot-grüner Propagandasender gerecht zu werden.
    Bei sämtlichen Eigenproduktionen wird das Schwergewicht auf linkes Gutmenschentum gelegt und das dürfen wir alle auch noch mit unseren Zwangsgebühren finanzieren.

    Hinter den Kulissen wird kolportiert, daß der ORF, wenn er für seine Formate auf der Suche nach sog. "Experten" ist, nurmehr auf die Empfehlungen von ATTAC zurückgreift - damit ist er automatisch auf der sicheren linxlinken Seite und der Zuseher wird mit der entsprechenden Gehirnwäsche bombadiert!
    So einfach geht das.

    Wrabetz soll und muß bei der nächsten Intendantenwahl mitsamt seiner "Entourage" unbedingt verhindert werden - "es gehe, wie es wöll, sonst endet's in der Höll"! :-(

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2011 13:41

    Der arme Armin Wolf wurde ja von Wrabetz ausgetrickst, als der intrigante ORF-Chef ihm voriges Jahr den "Starjournalisten" und SPÖ-Apparatschik Fritz Dittlbacher als Chefredakteur vor die Nase setzte. Ganz wie die roten Herrln befahlen.
    Nun muss sich der heimatlose rot-grüne Hetzer Wolf mit allerlei Spassettln über Wasser halten. Unter anderem mit "planking", dessen Sinn darin besteht, dass man sich an aussgewöhnlichen Stellen, am besten auf einem Balkongeländer kerzengerade hinlegt und sich für facebook fotografieren läßt... der kindische Wolf hat das natürlich lieber am ungefährlichen Studiotisch gemacht und sein Chef ist ihm deswegen gleich nachgekrochen und entblödete sich nicht, mit lauwarmen Scherzen dem Wolf zu schmeicheln:

    Lob vom Chef per Twitter
    Lob gab es postwendend von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. "ArminWolf lehrt planking in zib2 ... gelebter Bildungsauftrag", twitterte der ORF-Chef spätabends.
    (PRESSE)

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Mai 2011 07:38

    Und wieder einmal zeigt sich - 'Wehret den Anfängen'. Die linke Salamitaktik beginnt damit, daß für irgendwelche dubiosen 'Experten' Orte der Betätigung zu Lasten des Steuerzahlers errichtet werden, die zunächst nichtssagende Betätigungsfelder in einem Besenkammerl erkennen lassen. Meistens um die Krakeeler, die ewig und einen Tagen mit beharrlicher Penetranz darauf bestehen - eine Wählergruppe der jeweiligen Ministerin / ressortführenden Partei mit einem kleinen Geschenk zufriedenzustellen hilft bekanntermaßen bei der Budgetverteilung - doch endlich zum Schweigen zu bringen. Das ist fatal, so ähnlich wie bei den Trickdieben, die, hat man Ihnen einmal die Türe geöffnet, den Fuß in dieselbe stellen. Haben sich diese Parasiten einmal wo eingenistet,
    breiten Sie sich aus wie eine Seuche - mit tatkräftiger Hilfe von ORF, Falter & Co.
    Vor etwa dreißig - vierzig Jahren hat sich die Linke so durch das Studium der 'Politologie' - eine weitere geldvernichtende Pseudowissenschaft - überall auf Akademikerpositionen im Staat breitgemacht. Diesem neuen Adel - privilegiert jeglichen Blödsinn zu verbreiten, gehört mitsamt seinem bigotten und betulichen postmarxistischen Gutmenschepredigertum der Kopf abgeschlagen.
    Die Antwort muß lauten - Nulltoleranz für linke Pseudologen. Aber solange derartige 'Geschenke' durch den Steuerzahler finanziert werden, ist es eben nur fremdes Geld, das vernichtet wird. Da drücken die höheren Ränge schon gerne einmal ein Auge zu, wenn es deren Leben erleichtert. Kampf dem Steuerstaat - Universitäten privatisieren - Nichtstuer auf den Arbeitsmarkt !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWaltraut Kupf
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2011 12:44

    Es ist nicht zu übersehen, daß alles in die Richtung des Novus Ordo Mundi geht. Es ist Schnee von gestern, mit den Begriffen "Links" und "Rechts" zu operieren. Die Hoheit über die Finanzen und über die Medien zu haben ist die Voraussetzung dafür, daß eine sich als Elite verstehende Minderheit die Bevölkerung entpsrechend "erzieht". Der ORF nimmt seinen Bildungsauftrag dahingehend wahr, daß die Leute nach Kräften verblödet werden. Etwas vereinfacht und in deftiger Diktion könnte man sagen, daß das Gebotene vornehmlich im Fressen und Vö***n besteht; der Rest ist penetrante politische Agitation, in der vor allem unsinnigste Gendereien und die Migration axiomatisch als etwas Positives dargestellt werden und das Bildungswesen auf das Niveau der uns bereichernden Analphabeten abgesenkt werden soll, immer natürlich unter lauten Rufen nach mehr Bildung, die aber gratis und ohne äußeren "Erfolgsdruck". Teilerfolge dieser Politik zeigen sich schon daran, daß z.B. Moderatoren (wenn auch noch so österreichisch) die deutsche Grammatik nicht mehr beherrschen und mit stets gleichen blödsinnigen Phrasen ("das Wetter hat Sonne im Gepäck" u.a.m.) und Wort-Mißgeburten um sich werfen. Was den Finanzsektor betrifft, so leben anscheinend die Wertkonservativen sehr gut damit, daß die hochgejubelte EU (was man von Anbeginn wissen mußte) krassen Sozialabbau nötig macht und das, was zu regulieren wäre, den Märkten überläßt, dort aber die Daumenschrauben ansetzt, wo bereits die Autonomie der Staaten in unwürdiger Weise verletzt wird. Es ist die Frage, ob man in diesen Kontroversen nur noch ein Don Quijote oder ein Leonidas ist, ob man in die innere Emigration gehen soll oder ob sich das Setzen von Lebenszeichen gegen eklatante Fehlentw3icklungen noch lohnt.


alle Kommentare

  1. Waltraut Kupf (kein Partner)
    24. Mai 2011 12:44

    Es ist nicht zu übersehen, daß alles in die Richtung des Novus Ordo Mundi geht. Es ist Schnee von gestern, mit den Begriffen "Links" und "Rechts" zu operieren. Die Hoheit über die Finanzen und über die Medien zu haben ist die Voraussetzung dafür, daß eine sich als Elite verstehende Minderheit die Bevölkerung entpsrechend "erzieht". Der ORF nimmt seinen Bildungsauftrag dahingehend wahr, daß die Leute nach Kräften verblödet werden. Etwas vereinfacht und in deftiger Diktion könnte man sagen, daß das Gebotene vornehmlich im Fressen und Vö***n besteht; der Rest ist penetrante politische Agitation, in der vor allem unsinnigste Gendereien und die Migration axiomatisch als etwas Positives dargestellt werden und das Bildungswesen auf das Niveau der uns bereichernden Analphabeten abgesenkt werden soll, immer natürlich unter lauten Rufen nach mehr Bildung, die aber gratis und ohne äußeren "Erfolgsdruck". Teilerfolge dieser Politik zeigen sich schon daran, daß z.B. Moderatoren (wenn auch noch so österreichisch) die deutsche Grammatik nicht mehr beherrschen und mit stets gleichen blödsinnigen Phrasen ("das Wetter hat Sonne im Gepäck" u.a.m.) und Wort-Mißgeburten um sich werfen. Was den Finanzsektor betrifft, so leben anscheinend die Wertkonservativen sehr gut damit, daß die hochgejubelte EU (was man von Anbeginn wissen mußte) krassen Sozialabbau nötig macht und das, was zu regulieren wäre, den Märkten überläßt, dort aber die Daumenschrauben ansetzt, wo bereits die Autonomie der Staaten in unwürdiger Weise verletzt wird. Es ist die Frage, ob man in diesen Kontroversen nur noch ein Don Quijote oder ein Leonidas ist, ob man in die innere Emigration gehen soll oder ob sich das Setzen von Lebenszeichen gegen eklatante Fehlentw3icklungen noch lohnt.

    • Undine
      24. Mai 2011 22:42

      @Waltraud Kupf

      Wie ich sehe, lohnt es sich, auch bereits einige Tage zurückliegende Themen gelegentlich zu durchforsten! Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu!

  2. byrig
    21. Mai 2011 23:04

    eigentlich ist es schon lähmend,sich dauernd über den orf und seine linksextreme richtung aufzuregen.wie hier im forum zi.mal passiert.
    deswegen,weil einfach nix passiert.man hört ö1-denkt sich,das ist sozialistisches werbeprogramm.man sieht die unerträgliche gabi waldner-sie agiert linker denn je zuvor.
    nur 2 beispiele,wie ja alle hier nachvollziehen können.
    heute wäre ich am liebsten in den lautspreche gesprungen und hätte diesen kommunisten rainer rosenberg,ein totaler kotzbrocken,gewürgt.solche scheisskerle werden auf unsere steuerkosten dort pragmatisiert beschäftigt.wahrscheinlich auf wunsch des grössten aller kotzbrocken:michael häupel.
    der setzt seine macht direkt um.
    glaubt hier irgenwer,dass sindelegger hier eingreifen kann,wird?denn das wäre einer der wichtigstens schritte zum erfolg!

  3. Undine
    21. Mai 2011 17:37

    Seit Jahren werden wir sukzessive dran "gewöhnt", daß wir zur Kenntnis zu nehmen haben, daß uns unsere Heimat nicht mehr "gehört", sondern daß wir sie mit Unmengen fremder Leute, die sich hier uneingeladen einnisten, um an unserem mühsam errungenen Wohlstand mit unglaublicher Dreistigkeit teilhaben und ohne eigene Anstrengung mitnaschen zu können, gefälligst zu teilen haben.

    Daß diese NÖTIGUNG der heimischen Bevölkerung auch gelingt, ist nach Meinung der linxlinken Gutmenschen die EINZIGE AUFGABE der O R F, den sie sicher und UNANGEFOCHTEN in ihren Klauen wissen.

    Seit Jahren wird uns rund um die Uhr VORGEGAUKELT, wie ungeheuer WICHTIG, ja für uns Österreicher LEBENSNOTWENDIG die AUSLÄNDER doch sind. Es gibt kaum einen FILM, eine belanglose Sendung, worin uns nicht vorgeführt wird, WIE GUT die Ausländer sind, WIE VIEL Geld sie in die leeren Staatskassen bringen, ja, saß es ohne sie überhaupt nicht auszuhalten wäre. Wie ging es bloß zu, daß wir früher ganz ohne diese ausländischen Lichtgestalten ausgekommen sind?

    In JEDEM ORF-Beitrag werden uns--- sei's in Schulen oder sonstwo--- natürlich ganz, ganz zufällig (!) ausgesuchte hübsche, kluge, gut deutsch sprechende Ausländer vorgeführt, nicht etwa Durchschnittsausländer oder gar solche aus der leider VORHERRSCHENDEN UNTERSCHICHT! Darauf wird im ORF besonders geachtet!

    Daß gescheite, gebildete, anständige und strebsame Ausländer in Ö immer gerne gesehen werden, ist selbstverständlich. Aber daß uns immer das reine Gegenteil UNTERGEJUBELT werden soll, ist für unser Land vernichtend.Die Folgen davon kriegen wir mehr und mehr zu spüren, und das ist die VERHEERENDE ARBEIT des sogenannten öffentlich rechtlichen UNABHÄNGIGEN ORF, dessen ALLEINBESITZ die ROTEN und GRÜNEN mit Zähnen und Klauen verteidigen. Der AUFTRAG der ROTEN und GRÜNEN erfüllt der ORF mit VERVE und hat damit Erfolg, wie man sieht.

    Den ORF als LINKEN HETZSENDER zu bezeichnen ist unangefochten richtig.

  4. DerTurm
    20. Mai 2011 22:03

    Elisabeth Klatzer "ist feministische Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin und engagiert sich für solidarisches Leben, jenseits von Unterdrückung und Ausbeutung, u.a. bei feministATTAC, ATTAC, Watch Group. Gender und öffentliche Finanzen und European Gender Budgeting Network."*

    Ich möchte auch gerne wissen, warum sie sich als WU-Dozentin ausgibt, wo sie doch hauptberuflich Attac-Efraze ist.

    *http://zwanzigtausendfrauen.at/2011/03/klatzer-elisabeth/

  5. Reflecting
    20. Mai 2011 19:46

    Die Kritik am ORF ist sowohl in materieller Hinsicht als auch formaliter nicht nur vollkommen berechtigt, sondern auch notwendig.
    Ich glaube aber, dass man differenzieren muss, wem in concreto die Kritik zu gelten hat. Genau genommen ist der Begriff ORF sehr vage. Der § 1. (1) des ORF-Gesetzes lautet: Mit diesem Bundesgesetz wird eine Stiftung des öffentlichen Rechts mit der Bezeichnung “Österreichischer Rundfunk” eingerichtet. Die Stiftung hat ihren Sitz in Wien und besitzt Rechtspersönlichkeit.
    Von den Organen des ORF trifft jedenfalls den Stiftungsrat, den Publikumsrat und den Generaldirektor die primäre Verantwortung. Heißt es doch im Gesetz: Die Mitglieder des Stiftungsrates haben dieselbe Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit wie Aufsichtsratsmitglieder einer Aktiengesellschaft. Der Publikumsrat hingegen ist eher als ein Empfehlungsorgan zu definieren.
    Zu den Aufgaben des Stiftungsrates gehören u.a.: Die Genehmigung der langfristigen Pläne für das Inhaltsangebot in Übereinstimmung mit den Kriterien des Qualitätssicherungssystems sowie der langfristigen Pläne für Technik und Finanzen und von Stellenplänen und, nota bene, die Genehmigung des Qualitätssicherungssystems.
    Der Stiftungsrat wird in Anwendung der österreichischen Realverfassung bestellt: Mitglieder des Nationalrates nach strengem Proporz, Bund und Länder in gerechter Aufteilung und als Feigenblatt hat auch der Publikumsrat ein Nominierungsrecht. Dass der Zentralbetriebsrat 5 Mitglieder (!!) entsendet, gehört ebenfalls zur österreichischen Realverfassung.
    Im Publikumsrat ist die Sozialpartnerschaft realverfassungsmäßig stark vertreten. Die r.k. und die ev. Kirche entsenden jeweils einen Vertreter oder Vertreterin (wie es richtig zu lauten hat!) Die Rechtsträger der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit im Bereich der politischen Parteien dürfen nicht vergessen werden; sie entsenden je ein Mitglied. Es gibt noch eine Reihe von anderen Nominierungen, die alle aufzuzählen, wenig zum besseren Verständnis beitragen könnte.
    Zu den Aufgaben des Generaldirektors gehören u.a.: Die Erstellung eines Qualitätssicherungssystems, welches Kriterien und Verfahren zur Erfüllung des erteilten öffentlich-rechtlichen Kernauftrags zu definieren hat.
    Wird dieser Paragraph des Gesetzes vollzogen?
    Auf Grund des ORF-Gesetzes trifft den Stiftungsrat die Hauptverantwortung für den Zustand im und um den ORF. Und dort müsste angesetzt werden, wenn das ORF – Gesetz ernstgenommen werden will. Dass im Gesetz auch der Genderwahn sein Unwesen in allen erdenklichen Formen, und das noch kostenintensiv betreibt, sei zur Abrundung auch erwähnt.

  6. Patriot
    20. Mai 2011 17:14

    Wieso die Aufregung um Armin Wolf?

    http://derstandard.at/1304552182825/Planking-im-ORF-Armin-Wolf-beendet-ZiB-2-liegend---dem-General-gefaellts

    Er nimmt ja nur körperlich die Haltung ein, die er journalistisch gegenüber den Mächtigen schon lange hat!

  7. Erich Bauer
    20. Mai 2011 17:04

    O.T. (aber nicht ganz)

    Während der Linke Hetzsender nach wie vor in katholischen Internaten den noch so mickrigsten "Watschenbaum" sucht, fand am Rathausplatz zur Eröffnung der Wiener Festwochen Bemerkenswertes statt. Ich war selbst anwesend...

    Es begann mit eienr HERVORRAGENDEN Aufführung von "Carmina burana". Niemals könnt' ich mich an diesem Stück satthören... "STATUS MALUS"... herrlich aktuell. Die Nackenhaare hatten sich aufgestellt. Der Schönberg Chor... ungeheuerlich... Nach ein paar weiteren Chören wurde der Melker Chor zugeschaltet. Kräftig und mächtig erschallte das "Sanctus" von Schubert: Heilig, Heilig, Heilig... Und das am Roten Platz! Ich war baff erstaunt... nein, ich war überwältigt... Sollte das eine "Konzession" an die "Katholen" sein? Oder hat Erwin Pröll das den Wiener Roten "untergejubelt"? So wie die Roten den "Swing" an Uschi Stenzel "vkauften"...

    Jedenfalls hab' ich mich dann, noch während dieser Klänge, vom Roten Platz zurückgezogen. Ich befürchtete, daß Häupl, mit dem Kelch in der Hand, die Stufen runtersteigend, die Kommunion spendet...

    • PostScriptum
      20. Mai 2011 17:09

      Als Vergewaltigungsopfer zum Zwecke des panem et circenses dürfen religiöse Kulturerrungenschaften noch herhalten. Der Rathausplatz wird ja auch alljährlich für den riesigen Christkindlmarkt herausgeputzt.

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 17:23

      Soviel mir bekannt ist, darf das "Sanctus" nur im Zusammenhang mit einer Eucharistiefeier aufgeführt werden. Ob das der "Toni" weiß? Beim ERWIN bin ich mir sicher, NICHT... "Schatz im Silbersee"-Outing. Daher meine Befürchtungen wegen dem "Häupl"-Kelch... Beim "Gloria" ist das jedenfalls nicht so... Aber... diese "Strenge" ist ja gegen die "Menschenrechte"...

  8. PostScriptum
    20. Mai 2011 15:08

    Zeit für eine ORF- Watch, die die zahlreichen Sünden dieses linken Propagandamediums aufzeigt und den Bürgern näher bringt. Ist für meine HP geplant. Falls sich bis Herbst also niemand findet, lade ich herzlich zur Gegenhetzjagd auf diesen kommunistisch- faschistischen Linksgrünsender ein.

    Und jetzt bitte keine Fragen bezüglich meiner Person oder HP, kommt schon noch.

    • contra
      20. Mai 2011 15:31

      @P.S.

      Frage zur Person erübrigen sich, wurde sowieso längst erraten! *g*

  9. brechstange
    20. Mai 2011 13:58

    Unterrichtet auf der WU nicht auch der Attac-Felber mit seiner "Gemeinwohl-Ökonomie". Wer lässt das zu? Gibt es dort eigentlich einen Rektor und Aufsichtsgremien?

    • Norman Bates
      20. Mai 2011 15:44

      Das frage ich mich auch schon seit längerer Zeit.

      Dort gibt es auch einen Prof. Hörmann, der zurück zu den Kaurimuscheln will http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft und neben Felber sicherlich noch ein paar Epigonen dieser irrgeleitenten Spezies.

      In einer der letzten WU-Zeitungen las ich von einem amerikanischen Professor, der sich jetzt in Wien der Forschung an Alternativen zum Kapitalismus verschrieben hat. Nun denn.

      Die Dichte an Linken an der WU dürfte beachtliche Dimensionen angenommen haben.

      Seltsam nur, dass man de facto nichts über neue und bahnbrechende Forschungsergebnisse hört, sondern nur unauthoritisierte Gender-Ladies vom ORF hofiert werden.

    • brechstange
      20. Mai 2011 16:37

      @norman

      Man hört nichts von weltbewegenden Forschungsergebnissen, doch der Boden wird mit Hilfe des ORF, anderer Medien und Institutionen gut aufbereitet, so scheint es mir. Man kann nur hoffen, dass diese Kampagnen im Sande verlaufen und die Menschen pragmatischer denken. Doch wer weiß, auch die Marx'schen Kampfschriften haben sich verbreitet und viel Unheil angerichtet.

      Es sollte ja grundsätzlich kein Problem sein, verschiedene Richtungen zu diskutieren, solange ein fairer Diskurs stattfindet. Man denke aber an die Klimadiskussion, wo die Gegenüberstellung von These und Antithese ausgehebelt wurde. Die Gefahr besteht auch hier.

    • Norman Bates
      20. Mai 2011 19:23

      @brechstange

      Der ORF hat sicher keine Hemmungen mehr und ist in der Kategorie "Hemmungslose linke Meinungsmache" der WU noch immer um Welten überlegen.

      Anstelle der WU würde ich mir aber schön langsam sehr große Sorgen um die eigene Reputation, um die man ja doch so mit all diesen Rankings bemüht ist, machen.

      Scharinger hat die gute Dame von der WU, die natürlich nicht von der WU ist, im Club 2 nach einigen Minuten vorgeführt, dass es nur so gekracht hat.

      Vermutlich hat er nachher gleich Badelt angerufen und gefragt, ob dieser denn noch ganz bei Sinnen sei, welche Leute er denn in den Club 2 entsendet.

      Darauf war vermutlich Badelt ganz perplex und hat dann begonnen zu recherchieren...

      Wie aber gesagt, die bodenlose Frechheit ging offenbar vom ORF aus, der jeden dahergelaufenen Idioten, der einmal in seinem Leben durch die schweren Eingangstüren des UZA1 an der WU gegangen ist, gleich mit "Ökonomin, Wirtschaftsuniversität Wien" tituliert.

      Nächstes Mal nehmen Sie vermutlich den Portier.

    • brechstange
      20. Mai 2011 20:43

      @norman

      Der ORF hat in Richtung Links sicherlich keine Hemmschwellen, aber dass der Rektor keine Ahnung hat, was auf seiner Uni abläuft, ist schon interessant.

      Ich nehme an, es gibt nun einen Krisenstab auf der Uni, so hoffe ich halt.

      Ich habe mir gerade das Programm für die Alpacher Wirtschaftsgespräche angeschaut, da gibt es ua einen Workshop zur Gemeinwohl-Ökonomie mit Felber, der Küberl nimmt auch teil. Ich frage mich, was die Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung bezwecken, diese Herren zu fördern. Ich für mich denke, dass da einiges schiefläuft.

    • Norman Bates
      20. Mai 2011 21:09

      Das treibt wahrlich Blüten.

      Auf der Homepage der WU unter http://www.wu.ac.at kann man im Suchfeld rechts oben auf "Im Telefonverzeichnis" klicken. Dort findet man im allgemeinen alle Mitarbeiter (egal ob Verwaltung oder Institute), leider aber keine Frau Klatzer.

      Krisenstab ist eine gute Idee. Welche Magnifizinz ist eigentlich dafür zuständig? Sporn?

  10. thomas lahnsteirer
    20. Mai 2011 13:41

    Der arme Armin Wolf wurde ja von Wrabetz ausgetrickst, als der intrigante ORF-Chef ihm voriges Jahr den "Starjournalisten" und SPÖ-Apparatschik Fritz Dittlbacher als Chefredakteur vor die Nase setzte. Ganz wie die roten Herrln befahlen.
    Nun muss sich der heimatlose rot-grüne Hetzer Wolf mit allerlei Spassettln über Wasser halten. Unter anderem mit "planking", dessen Sinn darin besteht, dass man sich an aussgewöhnlichen Stellen, am besten auf einem Balkongeländer kerzengerade hinlegt und sich für facebook fotografieren läßt... der kindische Wolf hat das natürlich lieber am ungefährlichen Studiotisch gemacht und sein Chef ist ihm deswegen gleich nachgekrochen und entblödete sich nicht, mit lauwarmen Scherzen dem Wolf zu schmeicheln:

    Lob vom Chef per Twitter
    Lob gab es postwendend von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. "ArminWolf lehrt planking in zib2 ... gelebter Bildungsauftrag", twitterte der ORF-Chef spätabends.
    (PRESSE)

    • brechstange
      20. Mai 2011 13:49

      Geht es noch peinlicher?

    • durga
      20. Mai 2011 13:50

      Der Seziertisch hätte Armin Wolf /Wrabetz viel besser gestanden!

    • PostScriptum
      20. Mai 2011 15:09

      @ durga

      Verstehe Sie gut, aber bitte nicht geschmacklos werden.

    • phaidros
      20. Mai 2011 15:12

      Ich glaub', ich les' nicht richtig. (Bezieht sich nicht auf Ihren Eintrag, Herr Lahnsteirer).

    • PostScriptum
      20. Mai 2011 15:22

      Gieren Sie immer nach Aufmerksamkeit, phaidros, oder warum spezifizieren Sie Ihre Beschwerde nicht gleich?!

    • brechstange
      20. Mai 2011 15:27

      Ich meinte mit "Geht es noch peinlicher" den Armin Wolf.

    • contra
      20. Mai 2011 15:33

      @durga

      Bravo!
      Beim ORF muß man keine Hemmungen mehr haben, er hat sie auch nicht!

    • PostScriptum
      20. Mai 2011 15:41

      @ contra

      Wenn wir auf das Niveau unserer "Gegner" fallen, haben wir keine Berechtigung mehr, über sie zu entscheiden, dann sind wir um nichts besser, als sie. Gerade die Güte und das Recht auf Leben haben Europa immer von rückständigen Ideologien unterschieden. Immer öfter lese ich zwar "kill all racists", aber gerade dass wir Respekt vor jedem menschlichem Leben haben, macht uns zu Menschen, die das Recht haben sollten, Herrschaft auszuüben.

      Wer das wertvolle, einzigartige Leben eines jeden Menschen nicht achtet, der begibt sich seiner Existenzberechtigung, weil wir keine Götter sind, wir dürfen nicht entscheiden, welches Leben mehr Wert hat.

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 15:56

      PostScriptum,

      Hm... Theologie? Die "angewandte Theologie" hat da oft schon bemerkenswerte Ergebnisse gebracht. Ich weiß auch nicht was ich machen soll... ich mißtraue meinen Artgenossen... besonders wenn sie in Rudeln oder Horden auftreten... Um meine Feinde zu lieben, werde ich wohl noch viele, viele Leben... :-)

    • PostScriptum
      20. Mai 2011 16:03

      Sie müssen sie nicht lieben. Es gibt genug Arten, mit Feinden umzugehen, ohne ihnen ihre menschliche Würde und ihr Leben zu nehmen.
      Unsere Kuschelgefängnisse in echte Kerker zu verwandeln wäre z.b. eine solche Maßnahme. Ich kann absolut nichts damit anfangen, dass Menschen in Gefängnissen nicht auch physisch büßen müssen.

      Umgekehrt finde ich Wirtschaftsverbrechen für falsch bestraft. Ein Entzug der Geschäftsfähigkeit inklusive Enteignung wäre hier viel angemessener. Stellen Sie sich einen besachwalterten Flöttl vor, der ohne Vermögen dasteht. Das wäre eine adäquate Strafe.

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 16:17

      PostScriptum,
      "...Unsere Kuschelgefängnisse in echte Kerker zu verwandeln..."

      Haach... wie mich das freut! Sie sind wieder ganz der Alte... So gefallen sie mir! Ein Kerkerbetrieb muß ja nicht gleich das "Ungemach" installieren... :-)

      Übrigens, das mit der "Liebe" wäre in der Tat zuviel verlangt. Ich behaupte, wenn nur die "Höflichkeit" (auch die "falsche" odér nur "aufgesetzte") sich weltweit Durchbruch verschaffen könnte, wäre bereits das Paradies auf Erden... Es wird eh nicht passieren...

  11. durga
    20. Mai 2011 13:34

    Seit einiger Zeit haben sich bei uns Parasiten eingenistet, die alles zerstören, was ihnen in die Quere kommt. Sie leben von dem, was ihre Umgebung ihnen freiwillig und reichlich bietet und vermehren sich dementsprechend rasend schnell. Ihre Nistplätze verstecken sie, spinnen sich geradezu darin ein. Allerdings erweitern sie diese Netzwerke mehr und mehr, maskieren damit ihre Nachbarschaft, ersticken alles Darunterliegende und lassen dieses zum Skelett verwandelt und übersät mit dem Unrat, den sie produziert haben, zurück. Auch wenn ich mich über Jahrzehnte mit der Bekämpfung von Infektionen beschäftigt habe, weiß ich mir nun keinen Rat!

    Ach, ich habe vergessen zu sagen, daß es sich bei den beschriebenen Parasiten um den Stamm der Buchsbaumzünsler handelt, der unsere Hecken bereits teilweise skelettiert hat.

  12. HJR
    20. Mai 2011 12:37

    Nachdem das System ORF in seiner ganzen Tragweite ein bezeichnendes Charakteristikum für einen nach demokratischen Maßstäben "failed State" ist, möchte ich hier dieses weitergefasste Thema abhandeln:

    Ich habe hierorts nach meiner Erinnerung schon mehrfach kundgetan, dass meiner Meinung nach die Machtergreifung der Linken vollendet und auf demokratischem Wege nicht mehr umkehrbar ist. Da kann mich auch die heutige Meldung im KURIER ("Schock für Rot-Schwarz: FPÖ ist vorne") nicht hoffnungsvoller stimmen.

    Die Linke hat es geschafft, ...
    ... durch Absenkung der kritischen Urteilsfähigkeit der Bevölkerung (Bildungspolitik, Immigration, Einbürgerung),
    ... durch weitestgehende Alimentierung dauerhaft bildungs- und erwerbsferner Bevölkerungsschichten,
    ... durch Vereinnahmung weiter Teile der freien, privaten Wirtschaft insbesonders in Wien (Tagesmütter, Pflegedienste, Gemeindewohnungen, etc.),
    ... durch Monopolisierung des Informationswesens (ORF, Printmedien) und
    ... durch Pervertierung der demokratischen Strukturen (fehlende Gewaltenteilung, Rückzug auf die "Realverfassung" im Problemfall, Reformstau, überbordende Schulden, sanktionsloser Verfassungsbruch im Parlament (Budget), etc.)
    sich die Meinungshoheit in unserer Republik zu verschaffen. In Anbetracht der Bevölkerungs-, Bildungs- und Wirtschaftsentwicklung (z.B. ist Wien praktisch eine "industriefreie Zone") kann vernünftigerweise nicht mit einem entscheidenden Wandel in den politischen Mehrheitsverhältnissen (durch Wahlen) gerechnet werden.

    Die kommende Generation wird die "volle Dröhnung" abbekommen. Was ist zu tun?
    Möglichkeit 1: Sorgen Sie für einen möglichst guten Schulabschluss ihrer Kinder sowie die Beherrschung einer Fremdsprache (vorzugsweise Englisch), damit diese Kinder ggf. ihr Glück in anderen Ländern suchen können.
    Möglichkeit 2: Legen Sie sich ein dickes Fell und ein möglichst flexibles Rückgrat zu - das geht vielleicht (nach dem Muster DDR) noch etwas länger gut.
    Möglichkeit 3: Kann ich leider nicht empfehlen!

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 13:31

      Mein Gott, HJR (nicht auf Sie gemünzt!):

      wir haben (wie bekannt) neun Enkelkinder, die inzwischen alle Englisch können.
      Trotzdem meine ich, dass unsere Nachkommen (ein Urenkerl ist inzwischen auch schon da; der kann's noch nicht), bei einiger Ausnützung ihrer angeborenen Intelligenz durchaus imstande sein werden, in unserem schönen Vaterland ein auskömmliches Leben führen zu können.

      Ich versteh' es nicht: so viel Pessimismus gerade bei überdurchschnittlich intelligenten und befähigten Leuten!
      Klar, dass Sie mehr Ein- und Durchblick haben: aber im Wissen um die Unmöglichkeit, die Dinge in unserem Sinne wirksam beeinflussen zu können, würde ich doch zu etwas mehr Lebensfreude und Gleichmut raten!

      Mit täglich negativen Befund-Erhebungen wiederholen wir uns nur bis zum Überdruss, ohne aus eigenem oder gemeinsam die Zustände effektiv und positiv beeinflussen zu können. Natürlich können bzw. könnten wir den blauen Reiter wählen! Doch, glauben Sie mir bitte, der würde sehr schnell und schmerzhaft von seinem Pferd fallen!
      Daher bleibe ich lieber Optimist, ob's was nutzt oder nix!

    • PostScriptum
      20. Mai 2011 15:26

      Lieber HJR,

      Egal wie negativ Sie alles sehen, es besteht kein Grund zur Verzweiflung. Sehen Sie, Sie betrachten alles aus der Perspektive der Gegenwart. Fakt ist aber, dass das System, das untergehen wird, ein von Grund auf falsches und verdorbenes ist. Also überhaupt nicht schade drum. Und für einen Neuanfang sind wir gut aufgestellt. Den gütigen, lieben, fleißigen, patriotischen Österreicher gibt es heute vielleicht sogar häufiger als in den letzten zwei Jahrzehnten.

      Die menschliche Natur lässt sich nunmal a la longue nicht unterdrücken.

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 17:46

      "...ein von Grund auf falsches und verdorbenes ist..."

      Wenn der Wein sauer ist, schütte ihn weg!!! Ich werde diesen Wein ganz bestimmt nicht trinken, nur weil der Wirt oder noch besser, die knackige Kellnerin, so schöne Augen hat...

    • HJR
      21. Mai 2011 11:26

      Lieber Wertkonservativer,
      leider kann ich nur mit einem Sohn und bislang einer Enkelin glänzen. Aber - falls das zulässig ist - möchte ich, da meine Schwester 5 Kinder und mittlerweile 14 Enkel hat, unseren Durchschnitt von 3 Kindern und 7,5 Enkeln erwähnen. Das wäre das Eine.

      Zum Anderen, dem Pessimismus, möchte ich zu bedenken geben, dass ...
      ... Sie diese "Punze" für meine Haltung vergeben haben (ich denke aber, dass ich eher einen "kritischen Realismmus" vertrete);
      ... ich Ihren wiederholt eingebrachten Standpunkt (einer nicht möglichen Beeinflussung der Dinge durch Einzelne) keineswegs teile, wie Sie meinen früheren Postings (z.B. 20.5.11, 10:23, ad Griechenland) durchaus entnehmen konnten und das sollten Sie nicht als Pessimismus verstehen, sondern eher als Aufforderung, einmal andere Denkmuster in Erwägung zu ziehen (statt sie bequemerweise in die Kategorie "Pessimismus" einzuordnen);
      ... Sie liebäugeln des Öfteren mit ihrem fortgeschrittenen Alter, nicht bedenkend, dass ich (mit meinen 67) auch nicht zur Generation "im vollen Lebenssaft" gehöre - also, bitte, belassen wir es dabei, möglichst rationale Argumente auszutauschen;
      ... die von Ihnen monierten "täglichen negativen Befund-Erhebungen (WK, 20.5.11, 13:31) entsprechen auf Ihrer Seite den täglich aufs Neue verkündeten "frohen Botschaften" voller unentwegter Hoffnung und fahrlässiger Romantik - so what? Schließlich genießen wir hier Meinungs- und Diskussionsfreiheit;
      ... und den "Blauen Reiter", hätten wir ihn denn, würde ich trotz meines von Ihnen diagnostizierten Pessimismus allemal lieber wählen, als das reale aktuelle Angebot an Fühungspersönlichkeiten. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass die vorläufig letzte Wahl eines "Blauen (diesfalls halt braunen) Reiters" ziemlich spektakulär in die Hose ging - möglicherweise wegen der allzu romantischen Vorstellungen über den von diesem postulierten Aufstieg zur Herrenrasse.

      Vielleicht sollten Sie ein wenig Schopenhauer studieren - dann würden Sie möglicherweise den wirklichen Unterschied zwischen einem Pessimisten und mir erkennen.
      MfG

    • HJR
      21. Mai 2011 12:22

      @PostScriptum
      Dass es den lieben, fleißigen und patriotischen Österreicher noch in einigen Exemplaren gibt, kann ich bestätigen - ich kenne ein oder zwei von ihnen. Sollte Ihre Beobachtung des in den letzten beiden Jahrzehnten häufigeren Auftretens dieser Species richtig sein, so müssen sich die Indivduen der Species jedoch überwiegend in Sphären bewegen, zu denen ich wenig in Kontakt zu treten vermag. Vielleicht liegt das aber auch an meinem "altmodischen Bühnendeutsch" (so mein Sohn), welches von den Generationen

    • HJR
      21. Mai 2011 12:30

      @PostScriptum
      Da fehlt noch etwas:
      ... welches von den Generationen ...
      unter der von mir gezogenen Altersgrenze gar nicht mehr und von denen jenseits davon nur mehr bedingt verstanden oder gar aktiv gesprochen wird. Wenn ich allerdings manch auf PHÖNIX oder ARDextra Deutsche reden höre, so habe ich das deutliche Gefühl, dass deren Sprache der meinen sehr viel näher steht, als alles, was man hierzulande spricht.

    • Wertkonservativer
      21. Mai 2011 13:07

      Sie haben gewonnen, lieber HJR; ich gebe mich (mit Anstand) geschlagen!

      Schopenhausers Pessimismus-Sicht meine ich zu kennen, da ich Auszüge aus seinen wichtigsten Erkenntnissen auf meinem Nachtkastl habe.
      Ihre liebe Frau Schwester ist zu bewundern: sie schlägt uns um Längen und hat auch Ihren Familienstatus positiv mitbeeinflusst.
      Zu meinen Hoffnungen und meiner "romantischen Ader": ich bin eben so, wie ich bin, und fühle mich wohl dabei!
      Keinesfalls möchte ich mein Lebensmodell jedoch anderen Mitbloggern oktroyieren, das liegt mir wirklich fern.
      Chacun a son gout (die Hakerl bringe ich nicht zusammen), lieber HJR!
      Nochmals Dank für Ihre großmütige und faire Replik!

  13. Doppeladler
    20. Mai 2011 11:27

    Von Julius Raab wird die Aussage: "Zwas brauch ma des Manderlradio" kolportiert. Das bürgerliche Lager hat damals die Weichen in der Medienpolitik falsch gestellt und nie wieder korrigieren können.

    Und auch die Versuche des Umpolens auf Neutral wurden unter der Regierung Schüssel dermaßen stümperhaft angesetzt, so daß die rot-grün-linke Reichshälfte fest an den Hebeln der Medienmacht sitzt als je zuvor. Ich denke nur an die von St. Pölten empfohlene schwache Frau Lindtner, an den ehrenwerten, aber nicht führungsfähigen Herrn Mück usw. Sowie an ein ORF-Gesetz, welches der dem Bundeskanzler stellenden Partei quasi alle Macht dort gibt. Es war auf Schüssel zugeschnitten.

    Aber wenn man nicht fähig ist den Kanzler zu halten, dann rächt sich das doppelt. Spindelegger darf jetzt die Suppe auslöffeln und Faymann sieht ihn genüßlich dabei zu.

  14. Celian
    20. Mai 2011 10:56

    Der Etikettenschwindel im ORF kennt keine Grenzen. Da wird eine Lektorin hochtrabend als „Angehörige der Wirtschaftsuniversität“ präsentiert, für die der Ausdruck Halbtagskraft noch zu viel ist – bei durchschnittlich 1 Stunde Lehrauftrag pro Woche. Parteiideologen treten als „unabhängige“ Experten auf, u.s.w.

    Da darf man sich nicht wundern, wenn der Life-Ball dem spärlich verbliebenen Publikum als Mainstream-Event untergejubelt wird. Das freilich mit dieser Freak-Show nichts anzufangen weiß. Wenn es nach dem ORF geht, soll der normale Zuschauer den Selbstherrlichen morgen den ganzen Samstagabend dabei zusehen, wie sich diese bei ihrer kapriziösen Selbstdarstellung auf seine Kosten amüsieren. Dafür hat der normale Bürger sicher größtes Verständnis. Und wenn er sich angesichts der Regenbogenfarbenen grün und blau ärgert, was mit seinem Steuergeld veranstaltet wird. Dem ORF ists egal. Hauptsache er kommt seinem eigenmächtig interpretierten Bildungsauftrag nach, die Freaks vom Rande der Gesellschaft in deren Mitte aufzunehmen und die Normalverbraucher an den Rand zu drängen, von wo sie der neuen Elite als Claquere dienen dürfen.

    Da ist es allerdings nur konsequent, daß die Zuschauer diese als Bildungsauftrag getarnte Gehirnwäsche immer mehr verweigern.

  15. Erich Bauer
    20. Mai 2011 08:56

    Das eine oder anderemal wird hier behauptet, daß die GENDEREI nur lächerlich, nicht der Rede wert, bzw. keine Zele wert sei. Ich betone, die GENDEREI ist eine der gefährlichsten Angriffe auf die Freiheit. Still und heimlich breitet es sich aus, wie ein Krebsgeschwür... Über die GENDEREI will man die Sprache "moralisieren". Denn die NAZI-Keule verliert schön langsam die Wirkung.

    Jene Partei, welche in ihrem Programm die GENDEREI, inklusuve moralinsauren Umfeld, samt und sonders per Federstrich abschafft, diese Partei wähle ich...

    • Riese35
      20. Mai 2011 09:44

      So ist es. Und es war nicht anders bei der Einrichtung von Universitätsinstituten wie solchen für "Feministische Ökonomie". Diese Entwicklung ist mittlerweile mindestens 10 Jahre alt. Die "Früchte" ernten wir heute und bejammern den ORF. anstatt das Übel rechtzeitig bei der Wurzel zu packen.

    • Johann Scheiber
      20. Mai 2011 10:36

      Habe jetzt irrtümlich zwei anstatt drei Sternen gegeben. Sorry, Erich Bauer!

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 10:52

      Aber Herr Scheiber, das macht doch nichts... Wichtig ist, daß alle unsere Poster und Postings hier gelesen werden.

    • HJR
      21. Mai 2011 12:37

      Heftige Zustimmung!
      Und nicht nur die GENDEREI gehört zum Generalangriff der Linken auf den "alten Menschen" (der - nachzulesen bei Nietzsche, Marx et alii - dem "Über-" bzw. "neuen Menschen" weichen muss. In dieser Begriffgruppe muss auch die P.C. den ihr gebührenden Platz erhalten. Denn schon die alten Römer wussten, dass man die (eroberten) Völker nur ändern kann, wenn man ihre Sprache verändert.

    • Undine
      21. Mai 2011 16:47

      @Erich Bauer

      Da haben Sie mich gleich als "Partnerin"! Man faßt es nicht, mit welch' Blödsinn sich erwachsene Leute befassen, die dann noch so tun, als ginge es nicht mehr ohne diesen Schmarr'n und dafür noch haufenweise Geld-- Steuergeld!-- verbraten, das anderswo abgezweigt werden muß!
      Die "Schildbürger" lassen grüßen! Sie bedauern sicher, daß IHNEN diese lächerliche "Genderei"damals nicht eingefallen ist.

  16. Josef Maierhofer
    20. Mai 2011 08:44

    Ich persönlich tu mir das ORF TV nicht an.

    Daß der ORF ein perfider, linksgrüner Manipulationsapparat ist, wurde uns schon oft vor Augen geführt, aber getan haben weder der ORF Beirat, noch die Parteien gegen diese Manipulation was.

    Ich schlage die Privatisierung des ORF vor und seine Entlassung aus dem Steuerhimmel.

    • byrig
      21. Mai 2011 23:11

      genau,kurz und bündig-viel mehr gibt es zu diesem saustall auch kaum zu sagen.wenn der orf geld haben will,dann als pay-tv.

  17. Johann Scheiber
    20. Mai 2011 08:32

    Der einzige, der mir bei dieser Diskussion positiv aufgefallen ist, war der Herr Scharinger. Der Herr Liebscher, der pensionierte Gouverneur unserer Fremdherrschaft, war genauso unerträglich wie die GlatzerIn!

    • Buntspecht
      20. Mai 2011 09:43

      Ich habe den Herrn Scharinger zwar sehr lieb und bemüht gefunden, aber er wiederholte bis zum Schluss immer denselben „Werbesatz“ für seine Bank, das ist auch etwas wenig. Ich fand Liebscher wesentlich besser und auch die Dame vom Wirtschaftsblatt hat überzeugt - wenn sie reden durfte. Der Moderator ist eine Peinlichkeit die nicht zu übertreffen ist.

    • Johann Scheiber
      20. Mai 2011 10:06

      Herr Scharinger hat doch recht deutlich gemacht, dass er ein unbedingter Verfechter des Trennbankensystems ist: Hier die der Wirtschaft dienende Geschäftsbank, dort die Zockerpartie. Dementsprechend sollten, alternativ zum Schutzschirm, die in Not geratenden Banken auch einem Konkursverfahren gemäß Glass/Steagull unterzogen werden. Sanierung des Geschäftsbereiches und Überantwortung der Zockerschulden an die Bank zum langfristigen Abstottern.

  18. mike1
    20. Mai 2011 08:17

    anschließend ein auszug aus der heutigen orf-website: seit tagen steht der "merkel-sager" auf der liste (diese böse merkel aber doch), dann die lügenmeldung, dass Treichl sich entschuldigt hätte, in wirklichkeit hat er es nur genauer definiert.

    - "Klischee faule Südländer: Merkel-Sager sorgt für heftige Kritik"

    - „Zu feig, zu blöd“: Treichl entschuldigt sich bei Politikern"

    und so gehts natürlich weiter. demnächst wird herr wrabetz verlängert, davon ist auszugehen. der orf ist und bleibt leider eine domäne der linksdesinformanten und meinungsmanipulierer.

    zur wirtschaftspartei: sollte das nicht die övp sein ? eine neue brauchen wir sicher nicht, was sollte die den ausrichten. vermutlich kämen die nicht ins parlament, nähmen der övp stimmen weg, stärkten den blauen populistendümmling strache, etc. etc.

    wir brauchen endlich eine tat- und handlungskräftige fähige regierung, die den laden nicht weiter in den sumpf zieht, sonst gar nichts.

    aber das ist nur ein wunsch ans christkind.

    schönes wochenende !

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 09:45

      Lieber mike1,

      ganz meine Meinung (speziell hinsichtlich FPÖ/ÖVP)!
      Wir sind praktisch immer auf einer Linie.

      Danke dafür, und ebenfalls schönes Wochenende!

  19. Ritter vom Kapall
    20. Mai 2011 08:11

    Ich hoffe aber auch, daß der Vorsitzende des Universitätsrats der WU, Klaus Liebscher in seinem Haus mehr nach dem Rechten sieht. Beim Club 2 hat er ja Kontenance bewahrt. Aber daß es in ihm stark gebrodelt hat, zeigte er mir der Äußerung gegenüber Fr. Klatzer, sie säße dem Präsidenten des Aufsichtsorgans ihres Dienstgebers gegenüber ...

    Sollte sich Fr. Klatzer nach einem neuen Beätigungsfeld umsehen müssen, so fürchte ich, wird sie beim WIFO unterkommen und somit weiter von O-Rot-Funk als Expertin, wie Verfassungsrechtler Mayer oder andere herumgereicht.

  20. haro
    20. Mai 2011 08:04

    Auch die Kirchen-Hetze des linkslinken ORF sei erwähnt. Kaum eine Sendung über Papst und Kirche in dem nicht Missbrauch erwähnt wird - auch in der Osterwoche zu allen unpassenden Gelegenheiten ...

    Es geht weiter so:

    In ORF-ZiB (Kurznachrichten für wichtige Ereignisse oder doch nur Sendung für linkslinkes Gedankengut?) berichtete man ausführlich und belächelnd über die Tafel "Stopp Missbrauch - Betretungsverbot für Priester..."

    Nicht auszudenken die Reaktionen, Klagen und Verurteilungen auf eine Tafel "Stopp Terror - Betretungsverbot für Islamangehörige..."

    Es wird sich zeigen, ob unsere Justiz mit gleichem Maß misst ...

  21. Riese35
    20. Mai 2011 07:58

    @thomas lahnsteirer

    >> Institut für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie der WU
    >> beschäftigen sich nach Eigendefinition KRITISCH mit der vorherrschenden Ökonomie

    >> Forschungsschwerpunkte:
    >> - Alternative Politische Ökonomie, Politische Ökonomie der Medien,
    >> - Umweltökonomie
    >> - Frauenspezifische Aspekte der Politischen Ökonomie
    >> - Feministische Ökonomie

    Danke, thomas lahnsteirer, für diese Information. Jetzt frage ich mich aber, wo die größere Schuld liegt: beim ORF oder bei den Verantwortlichen, die dieses Institut eingerichtet haben. Mit solchen Instituten und "Forschungs-"richtungen züchtet man sich ja nur solche Apparatschiki heran.

    Daß dahinter eine von ganz oben gedeckte und vorangetriebene Ideologie steht, wird spätestens jetzt offensichtlich. Und bei allem hat die ÖVP mit ihre Hände im Spiel. Es wird endlich einmal Zeit, daß die vernünftigen Leute dieser Blockpartei den Rücken kehren, bevor es zu spät ist. Oder will man die Vertretung gesellschaftspolitisch konservativer Positionen wirklich nur einer einzigen Partei, die noch dazu deutschnationale Positionen im Doppelpack mitliefert, überlassen?

    • brechstange
      20. Mai 2011 09:11

      Da sollte sich der Rektor und das Aufsichtsratsgremium an der Nase nehmen, wenn man solche Institutionen einrichtet, da haben Sie ganz recht.

    • Undine
      21. Mai 2011 21:23

      @Riese35

      "Mit solchen Instituten und "Forschungs-"richtungen züchtet man sich ja nur solche Apparatschiki heran."

      Das ist ja auch der Zweck der Übung.

  22. ProConsul
    20. Mai 2011 07:54

    Eine vordergründige Aufgabe von Blau-Schwarz wird sein diesem "linken Hetzsender" endlich die finanzielle Grundlage zu entziehen. Das ist überfällig! Es gibt nur wenige Dinge, die mich wirklich ärgern, aber dazu gehören neben dem ORF, die grauslichen Zeitungen Standard, Heute und Österreich.

    • Cotopaxi
      20. Mai 2011 08:40

      Hoffentlich erwarten Sie sich nicht zu viel von der Strache-FPÖ, denn Sie hat im Parlament dem ORF-Gesetz zugestimmt.

  23. Helmut Oswald
    20. Mai 2011 07:38

    Und wieder einmal zeigt sich - 'Wehret den Anfängen'. Die linke Salamitaktik beginnt damit, daß für irgendwelche dubiosen 'Experten' Orte der Betätigung zu Lasten des Steuerzahlers errichtet werden, die zunächst nichtssagende Betätigungsfelder in einem Besenkammerl erkennen lassen. Meistens um die Krakeeler, die ewig und einen Tagen mit beharrlicher Penetranz darauf bestehen - eine Wählergruppe der jeweiligen Ministerin / ressortführenden Partei mit einem kleinen Geschenk zufriedenzustellen hilft bekanntermaßen bei der Budgetverteilung - doch endlich zum Schweigen zu bringen. Das ist fatal, so ähnlich wie bei den Trickdieben, die, hat man Ihnen einmal die Türe geöffnet, den Fuß in dieselbe stellen. Haben sich diese Parasiten einmal wo eingenistet,
    breiten Sie sich aus wie eine Seuche - mit tatkräftiger Hilfe von ORF, Falter & Co.
    Vor etwa dreißig - vierzig Jahren hat sich die Linke so durch das Studium der 'Politologie' - eine weitere geldvernichtende Pseudowissenschaft - überall auf Akademikerpositionen im Staat breitgemacht. Diesem neuen Adel - privilegiert jeglichen Blödsinn zu verbreiten, gehört mitsamt seinem bigotten und betulichen postmarxistischen Gutmenschepredigertum der Kopf abgeschlagen.
    Die Antwort muß lauten - Nulltoleranz für linke Pseudologen. Aber solange derartige 'Geschenke' durch den Steuerzahler finanziert werden, ist es eben nur fremdes Geld, das vernichtet wird. Da drücken die höheren Ränge schon gerne einmal ein Auge zu, wenn es deren Leben erleichtert. Kampf dem Steuerstaat - Universitäten privatisieren - Nichtstuer auf den Arbeitsmarkt !

    • Undine
      21. Mai 2011 21:43

      @Helmut Oswald

      Wenn im ORF das Wort EXPERTE fällt, stellen sich mir schon die Nackenhaare auf; ich habe mir nämlich eine lästige Art von ALLERGIE gegen bestimmte Ausdrücke und Wortgruppen und---was besonders unangenehm ist---gegen bestimmte Leute, denen im ORF sehr häufig Gelegenheit gegeben wird, ihr Maul aufzureißen, eingefangen.

      Da diese ALLERGIE, die sich auf sehr lästige Weise immer nur dann zeigt, wenn ich den ORF einschalte (einzige Ausnahme "Universum"), unheilbar zu sein scheint, habe ich nur die Möglichkeit, den ORF zu meiden.

  24. Observer
    20. Mai 2011 07:24

    Warum wird über den ORF noch immer so hergegangen? In der Zwischenzeit wissen es doch schon (fast) alle vernünftig denkenden Leute, dass es sich dabei um ein rot-grünes Medienunternehmen handelt, welches in erster Linie die Vorgaben der beiden Parteizentralen zu erfüllen hat. Traurig ist eigentlich nur, dass die ÖVP dies stillschweigend duldet. Bei der seligen Arbeiterzeitung war doch wenigstens jedem klar, dass die SPÖ dahintersteckte.
    Wenn Armin Wolf sich auf den Studiotisch legte, dann war dies vielleicht eine Art von "Planking", wie es nun in Australien Mode geworden ist. Gab es eigentlich dazu das obligate Foto auf Twitter? Denn gefährlich ist es allemal, denn er könnte dabei von seiner "Position" stürzen. Ich bin schon gespannt, wann GI Wrabetz endlich gestürzt wird. Sein Nachfolger sollte mit eisernem Besen diese selbstherrlichen Manipulierer sofort verjagen.

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 07:42

      Hoffentlich, werter Observer, werden Ihre ORF-Umsturzträume wahr!
      Dem möglichen potentiellen Nachfolger sehe ich jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen.
      Sicher ein guter Mann, doch mit erzroter Vergangenheit!

  25. Riese35
    20. Mai 2011 07:23

    Mittlerweile sehe ich das Wirken des ORF nicht mehr ganz so tragisch.

    Ich habe mit Wirtschaftschaft wirklich nicht sehr viel zu tun und möchte auch nicht behaupten, daß ich mich in Wirtschaft auskenne. Was dort im Club2 aber abgelaufen ist, war mir nach wenigen Äußerungen der Frau Klatzer klar. Die Aussagen Sr. Magnifizenz und Hrn. Unterbergers bestätigen nur, was ich bereits auf Grund der Wortmeldungen des Hrn. Köhlmeiers und der Frau Klatzer vermutet habe. Man braucht wirklich keinen hohen IQ mehr, um das zu durchschauen.

    Welchen Einfluß der ORF damit auf das Staatsvolk ausübt, kann man anhand historischer Beispiele studieren. Ich würde den ORF in eine Reihe mit den (ehm.) Printmedien "Trybuna Ludu", "??????" und "Volksstimme" stellen. Ich habe seinerzeit hin und wieder aus Jux diese Medien auszugsweise gelesen. Der Stil und das Niveau des demokratischen Diskurses weist verblüffende Ähnlichkeiten auf.

    Gekauft wurden diese Zeitschriften aber damals vom Staatsvolk. Von der Trybuna Ludu weiß ich, daß sie vornehmlich deshalb gekauft wurde, weil es in Polen in der Zeit des realen Sozialismus einen Mangel an Toilettenpapier gegeben hat. Bis auf wenige ??????????? hat aber kaum jemand deren Inhalte als ?????? wahrgenommen. Ganz im Gegenteil, es kursierten die lustigsten Witze.

    Ist es bei uns und dem ORF viel anders? Vielleicht fehlen noch die ORF-Witze, die es im realen Sozialismus (vielleicht bis auf die ehm. DDR) in Mengen gegeben hat.

    • Riese35
      20. Mai 2011 07:26

      Sehe gerade, daß die Software die kyrillischen Buchstaben geschluckt und durch Fragezeichen ersetzt hat. In der Reihenfolge durch lateinische transliteriert:
      - Prawda
      - Apparatschiki
      - Prawda

    • Observer
      20. Mai 2011 08:01

      @ Riese35:

      Ya ponimayu!

  26. Amtsbekannt
    20. Mai 2011 06:53

    Wer Nachrichten und Informationssendungen auf diesem Sender verfolgt glaubt ohnehin noch an warme Eislutscher.
    Dieses letztklassige Belarus-Niveau an Objektivität sehen sowieso immer weniger Menschen.
    Aber: Mitschuld zu einem gewichtigen Teil trägt die fahrl. ÖVP, die unter Pröll dem Parteisender ja auch noch Überlebensmillionen reinstopfte.
    Ich trichtere meinem Kind regelm. ein, sich einen anderen Sender auszusuchen, da es nicht möglich ist, über diesen objektiv informiert zu werden.
    Irgendwann werden die Politfunktionäre in ihrer ORF Hochburg einsam und alleine sitzen und nur mehr in so mancher Parteizentrale wird dieses Programm über den Bildschirm laufen.
    Wie A.Wolf wäre es wohl für viele der dort Beschäftigten besser, sich flach hinzulegen, denn mit dieser Körperhaltung signalisiert man das Niveau und den Wahrheitsgehalt vieler Sendungen: FLACH

    • Riese35
      20. Mai 2011 07:39

      Ich wäre mit "Belarus-Niveau" vorsichtig. Kennen Sie die Nachrichten und Sendungen in Weißrußland?

      Ich kenne sie zwar nicht persönlich, habe mir aber von in Wien lebenden weißrussischen Staatsbürgern sagen lassen, daß dort - ganz anders als bei uns - Religion z.B. sehr positiv gesehen und dieser ein nicht unbedeutender Stellenwert beigemessen wird. Vielleicht versucht man dort nur, nach so vielen Rätejahren sich den jetzt aus dem Westen hereindrängenden Rätemethoden zu entziehen, was wahrscheinlich schwerer sein wird als seinerzeit unter der Räteunion.

    • Cotopaxi
      20. Mai 2011 07:41

      Zur Ergänzung: Auch die Strache-FPÖ hat für das ORF-Gesetz gestimmt d.h. für 160 Millionen Euro zusätzlich für den Rotfunk.

      Auf der Galerie im Parlament saß Wrabetz, neben sich ein Bürschchen, und hat huldvoll gelächelt.

    • HJR
      20. Mai 2011 10:58

      @ Riese35

      Das erinnert mich an einen Sketch vom Farkas:
      Sitzt der nicht unvermögende Blau mit einem Bekannten im Landtmann, als der neureiche Grün - im Reitdress - hereinkommt. Sagt der Blau zu seinem Bekannten: "Also, ich hab ja auch kein Pferd, aber so kein Pferd, wie der Grün hab ich nicht!"

  27. Wertkonservativer
    20. Mai 2011 06:45

    Ein offenes Wort:
    Wenn ich an die Herren Schilcher und Leitl denke (es gibt noch etliche andere!), geniere ich mich manchmal fast, ein ÖVP-Mensch zu sein!
    Wenn doofe Schwarze auf blöd spielen (siehe den Parlaments-Reimer), regt mich das wirklich nicht sehr auf: die sind eben doof!
    Wenn allerdings kluge Menschen (und das sind die beiden ja) immer wieder derart aus der Rolle fallen, dann ärgert mich das unsäglich!

    • Cotopaxi
      20. Mai 2011 07:57

      Werter Herr KW:

      Es regt Sie als ÖVPler also nicht auf, wenn "doofe Schwarze" auf Steuerzahlerkosten im Parlament sitzen und noch dazu "auf blöd spielen"?

      Ihre Nachsicht ist wirklich bemerkenswert und erklärt, warum manche Personen überhaupt ins Parlament gelangen konnten.

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 08:29

      Müssen Sie mir eigentlich jedes Wort im Mund umdrehen, cotopaxi?

      Es gibt in allen Fraktionen unseres Parlaments doofe Abgeordnete, wie in jedem Parlament der Welt gang und gäbe; schauen Sie sich nur bei den Roten, Grünen und Blauen um: da werden Sie bald fündig werden!
      Immer nur schön auf den Schwarzen herumhacken: die "Bürgerlichen" sägen lustvoll auf dem Ast, auf dem sie sitzen!

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 09:05

      ...sägen lustvoll den Ast, ...

    • Riese35
      20. Mai 2011 09:24

      >> Immer nur schön auf den Schwarzen herumhacken: die "Bürgerlichen" sägen lustvoll auf dem Ast, auf dem sie sitzen!

      Wie ist das gemeint: weltanschaulich oder finanziell?

      Weltanschaulich sitze ich nicht (mehr) auf dem Ast der ÖVP, sondern hänge schon einige Zeit in der Luft, obwohl ich mich nicht von der Stelle bewegt habe. Ich habe auch viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die im ÖVP-Umfeld tätig sind. Sie haben aber gar nichts mehr zu sagen. Die weltanschauliche Richtung wird anderswo bestimmt.

      Oder meinten Sie den finanziellen Ast? Die satten Einkommen der Mandatare und schwarz besetzten Posten? Dann würde das russische Wort "Apparatschik" noch am ehesten jene Personengruppe treffend beschreiben, die Sie als "bürgerlich" bezeichnen.

      Daß es mit der ÖVP weltanschaulich scharf nach links geht, hat nichts mit "doofen" Abgeordneten zu tun. Diese sind bestenfalls ein willkommenes Werkzeug für eine zentral und strategisch gesteuerte Richtungsvorgabe. Ihre weltanschaulichen Positionen, sehr geehrter Wertkonservativer, teile ich ja überwiegend, nur machen wir uns nicht mitschuldig, wenn wir diesen Linkskurs weiter unterstützen? Ist das nicht Teil der Strategie dieser Steuermänner, die noch immer "treue" Gefolgschaft ruhigzustellen und so einen Aufstand gegen den Linkskurs zu verhindern?

      Ich fürchte nur, daß sich das das Staatsvolk auf Dauer nicht gefallen lassen wird und dann andere (Schein-)Messiase aufstehen werden, denen die Massen nachlaufen werden. Werden diese Messiase dann aber auch das Format haben, das manche dieser noch immer "treuen" Gefolgsleute der ÖVP haben aber nicht zum Einsatz bringen können, weil sie mit unbedeutenden Positionen ruhiggestellt wurden?

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 10:20

      Danke, Riese35,

      für diese sachliche und faire Replik!

      Weltanschaulich sind wir wohl auf einer Linie; den Linksdrall der ÖVP habe ich mir von einigen kundigen Mitpostern kürzlich erklären lassen; vielleicht bin ich zu doof, diesen Trend in der richtigen Wertigkeit zu erkennen.
      Die finanzielle Seite der Sache halte ich für nicht wirklich relevant.
      Es gibt in allen Parteien solche und solche! Also warum wollen wir dann gerade den ÖVP-Mandataren unterstellen, Politik nur um der Einkünfte willen auszuüben?

      Meine abschließende Meinung (die ich hier laufend verbreite):
      Zwei annähernd gleichstärke Parteien Mitte/Rechts sollten imstande sein, den Rot/Grün-Unfug zu "downzuloaden" bzw. abzustellen!

    • Frusti
      20. Mai 2011 10:40

      @ wertkonservativer und riese35
      In der neuen Furche ist die Zusammenfassung einer Rede von Mario Voigt -"Verantwortete Freiheit" -,
      die, meine ich, gut zu Ihrem kleinen Disput passt.

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 10:50

      Danke, Frusti;
      werde ich mir zu Gemüte führen!

    • HJR
      20. Mai 2011 11:38

      @Cotopaxi, 07:57
      :-)
      Nun ärgern Sie doch unseren wackeren Bannerträger nicht immer so (das mache ich doch schon)!

      Das mit den "doofen Schwarzen" im Parlament ist deshalb nicht so schlimm, weil die Doofen-Quote bei den anderen Parteien höher ist und weil WK solchen Prüfungen mit grimmiger Entschlossenheit ins Auge blickt.
      :-)

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 11:50

      "...siehe den Parlaments-Reimer..."

      Ich plädiere für eine "inoffizielle Trottelquote" (Ortner "Presse") in der ÖVP.

    • Cotopaxi
      20. Mai 2011 11:51

      @HJR: Es liegt mir fern, Herrn WK ärgern zu wollen, ich verstehe bloß vieles (allzu) wörtlich.

      Erst unlängst dachte ich mir, wozu braucht dieses Land heute noch diese 183 teuren und zum Teil primitiven Typen und Typinnen im Parlament?

      Wenn man die Doofen und Doofinnen abzöge, bliebe wahrscheinlich genau die richtige Anzahl an Abgeordneten über.

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 12:46

      Liebe Freunde,

      da habe ich ja mit meinem Wortknüller "doof" eine richtige Lawine losgetreten!
      Danke für positive Reaktionen, Verständnis für negative!

      Werter Erich Bauer:
      die Trottelquote wäre bei meiner ÖVP sicher durchaus sinnvoll reduzierbar; ich bin mir abedr ziemlich sicher, dass bei den anderen Parteien die diesbezügliche Quote mindestens so hoch ist.
      Im Gegenteil meine ich (ganz subjektiv gesehen), dass der zusammengezählte Intelligenz-Quotient bei den Schwarzen wahrscheinlich höher sein sollte, als bei den anderen.
      Abgesehen von ein paar primitiven Bauern-Kasperln, sitzen im ÖVP-Bereich aber doch wesentlich mehr gescheite Leute als bei den anderen!
      That's my opinion! Sie können mich gerne widerlegen!

    • Wertkonservativer
      20. Mai 2011 12:57

      Entschuldigung, lieber HJR:
      Ihr Statement habe ich erst nach meiner neuerlichen Wortmeldung überringelt!
      Ich wollte kein Plagiat begehen!
      Ich hoffe indes, dass Sie mich weiterhin als - wenn auch etwas abweichlerischen - Diskutier-Partner akzeptieren!
      Aber Sie wissen, alte Menschen sehen die Welt oft ein wenig anders, als solche, die sich im Vollsaft ihres Weltverständnisses befinden.
      Ich denke halt schon mehr an meinen wohl schon bald stattfindenden Einzug ins Fegefeuer, wo ich dann Zeit genug haben werde, über meine Fehlinterpretationen der derzeitigen Zeitumstände nachdenken zu können!

      Nochmals Dank für Ihre Geduld mit dem (oft) einsichtigen Wertkonservativen!

    • Erich Bauer
      20. Mai 2011 13:21

      Werter Wertkonservativer,

      Ich habe Ortner aus der "Presse" zitiert. Der ganze Artikel, übrigens ein profunder Befund über das parlamentarische "Großruck"-Syndrom, ist dort nachzulesen. Nichts liegt mir ferner, als Sie der ÖVP zu entfremden. Da hätte sowieso niemand eine Chance. Und es ist mir auch wirklich "Powidl"...

      Wahrscheinlich fragen Sie sich, warum auch meine ÖVP-Kritik manchmal sehr heftig - für Ihre Begriffe - ausfällt. Nun, ich kann es Ihnen sagen. Es ist die Enttäuschung einerseits und andererseits "Das Ende der Täuschung". Das bedeutet, daß ich mich am meisten über mich selbst ärgere, da auch ich auf falsche "Vorspiegelungen" reinfiel. Rückblickend kann ich für mich sagen, daß die "Schüssel-ÖVP" wie ein letztes Aufflackern war. Ob es sich nicht auch als "Irrlicht" erwiesen hätte, läßt sich heute nicht mehr sagen...

      Meine Geduld ist jedenfalls zu Ende. Und das mit der "Treue", auch wenn man ständig betrogen wird, sehe ich auch ein bißchen anders...

    • Cotopaxi
      20. Mai 2011 13:57

      @ Werter Herr WK:

      Ein hoher IQ ist doch keine Voraussetzung, um kluge Politik zu machen, die unserer Heimat förderlich ist.

      Ich bin überzeugt, dass z.B. der durchschnittliche IQ der Grünen Parlamentarier über dem der Schwarzen und der übrigen Fraktionen liegt, aber sehen Sie sich deren Politik und deren politische Vorstellungen an.

      Da muss man doch zur Einsicht gelangen, dass ein hoher IQ Zeichen eines pathologischen Zustandes ist.

  28. thomas lahnsteirer
    20. Mai 2011 06:17

    Die Frau Mag.a KlatzerIn ist LektorIn am Institut für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie der WU...was ist denn das schon wieder ?
    Die in dem Institut tätigen Personen beschäftigen sich nach Eigendefinition KRITISCH mit der vorherrschenden Ökonomie...na eh klar

    Die Forschungsschwerpunkte dieses famosen Institutes sind u.a. :

    Alternative Politische Ökonomie, Politische Ökonomie der Medien,
    Umweltökonomie und -am wichtigsten natürlich- Frauenspezifische Aspekte der Politischen Ökonomie / Feministische Ökonomie

    Die ATTAC-ProponentIn GlatzerIn war selbst Standardlesern zu viel was sich in einem Kommentar eines Schwadronowskis treffend ausdrückte, dem nichts mehr hinzuzufügen ist:

    "Wer diese Frau am 18.5 im Club2 erleben musste, weiß ohnedies wieviel es geschlagen hat

    So etwas schrecklich Dummes kommt einem selten unter. Keine einzige ihrer Behauptungen konnte sie mit Fakten oder Zahlen unterlegen. Inhaltsleeres Gekeiffe.
    Ich hab das nicht ausgehalten und nach einiger Zeit ausgeschaltet, daher weiß ich nicht, ob ihr der Liebscher noch an die Gurgel gesprungen ist oder seinen vornehme gezeigten Unmut ob dieses geballten Blödsinns weiterhin beherrschen konnte."

    • phaidros
      20. Mai 2011 10:31

      Bemerkenswert. Ich war immer der Meinung, Universitätsinstiute hätten unvoreingenommen zu forschen und Wahres zu lehren, aber nicht "sich kritisch zu beschäftigen". Man lernt doch immer was dazu!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • HJR
      20. Mai 2011 10:37

      Wissenschaft ist bekanntlich etwas, was einen Gegenstand und eine Methode hat. Hier haben die semantischen Seiltänzer und Gaukler einen einfachen Kniff entwickelt um "klassische" Wissenschaftsdisziplinen durch solche zu vermehren, welche ich unter dem (von Gerhard Schröder geklauten) Sammelnamen "Gedöns" zu subsumieren pflege. Am Beispiel der "hetrodoxen Ökonomie" bedeutet dies schlicht, dass darunter alles zu verstehen ist, worum sich die "klassische" Ökonomie (welcher Schule auch immer) nicht kümmert - und schonhat man eine neue Wissenschaftsdisziplin (um die Methoden war den Linken ohnehin noch nie bange).

    • HJR
      20. Mai 2011 11:12

      @phaidros
      Unvoreingenommene Forschung? Das ist doch "Objektivismus". Und der ist beinahe so schlimm wie staatsmonopolistischer Neokapitalismus!

      Unvoreingenommene Forschung; sowas; ich kann mich gar nicht beruhigen! Da lernen die Linken sei der Komintern mühsam, dass es für "derereinen" keine unvoreingenommene Sicht der Dinge geben kann und dann kommen Sie und fragen frischfröhlich: Ich war immer der Meinung ..." Und dann auch noch das Unwort "Wahres" - brrrrrr! Wo doch jeder weiß, wahr ist, was Faymann/Häupl sagen oder sagen würden und für Letzteres gibt es die Rudas ("Der Werner hat g'sagt ...")

      Also! :-)

    • libertus
      20. Mai 2011 14:58

      @t.l.

      Herr Liebscher hat bis zum Schluß mit viel vornehmer Contenance durchgehalten und ich frage mich, wie er das geschafft hat?

  29. libertus
    20. Mai 2011 01:48

    Wer diesen Club 2 mit einem völlig unbedarften sowie schwer überforderten, dafür aber stramm linken Moderator Köhlmeier gesehen hat, der noch dazu von einer PSEUDO-Unilehrbeauftragten mit schrillem, unqualifiziertem und ebenfalls stramm linkem Redefluß dominiert wurde, hat spätestens jetzt "geschnallt" wohin die Reise mit unserem "Öffentlich-Rechtlichen" geht.

    Schamlos zieht dieser ORF alle Register, um seinem Ruf als rot-grüner Propagandasender gerecht zu werden.
    Bei sämtlichen Eigenproduktionen wird das Schwergewicht auf linkes Gutmenschentum gelegt und das dürfen wir alle auch noch mit unseren Zwangsgebühren finanzieren.

    Hinter den Kulissen wird kolportiert, daß der ORF, wenn er für seine Formate auf der Suche nach sog. "Experten" ist, nurmehr auf die Empfehlungen von ATTAC zurückgreift - damit ist er automatisch auf der sicheren linxlinken Seite und der Zuseher wird mit der entsprechenden Gehirnwäsche bombadiert!
    So einfach geht das.

    Wrabetz soll und muß bei der nächsten Intendantenwahl mitsamt seiner "Entourage" unbedingt verhindert werden - "es gehe, wie es wöll, sonst endet's in der Höll"! :-(

    • brechstange
      20. Mai 2011 09:12

      aber nicht mit Zeiler

    • HJR
      20. Mai 2011 10:41

      Ich habe schon vor längerer Zeit begriffen, dass es keinen Sinn macht, im ORF auch nur irgendetwas (und sei es ein unverdächtiger "Tatort") anzuschauen. Aber wenn man eine masochistische Ader hat ... :-)

    • contra
      20. Mai 2011 14:04

      @brechstange

      Zeiler wäre "vom Regen in die Traufe"!

    • contra
      20. Mai 2011 14:05

      @HJR

      Zwischendurch sollte man sich schon darüber informieren, was der "Feind" produziert, denn wie will man sonst dagegenarbeiten?

  30. RR Prof. Reinhard Horner
    20. Mai 2011 01:23

    reinhard.horner@chello.at

    Versumpfte ORF-Information

    Die ORF-Information ist nicht so sehr linkslastig als vielmehr unter jedem demokratischen Anspruch. Dass dabei auch dreist betrogen wird, wie Dr. Unterbergerger aufzeigt, ist leider bereits Usance.
    Wer wird das Publikum vor Wrabetz bewahren? Jenes Publikum, dem Zwangsgebühren abgepresst werden und das zusehen muss, wie dieser verkommenen ORF obendrein mit Steuergeldern angefüttert wird.
    Oder haben wir - zufolge stetiger Duldung - den ORF, den wir verdienen?

    • HJR
      20. Mai 2011 11:29

      Ihre abschließende Frage ist angesichts eines Staatsvolkes, dessen Schulabgänger mit einer Quote von 40% nicht mehr in der Lage ist, Texte sinnerfassend zu verarbeiten, mit JA zu beantworten!
      Und übrigens: Ich vermute ja angesichts der Auflagezahlen von KRONE, HEUTE und ÖSTERREICH ohnehin nur mehr eine verschwindende Minderheit dem gedruckten Text den Vorzug vor der bildgeführten Information einräumt; dies aber mit der großen Ausnahme des Sports - der in Österreich ohnehin längst die Meßlatte für den Begriff "gebildet" darstellen dürfte (wehe, da weiß einer nicht, wer bei Rapid gerade im Sturm steht!).

  31. byrig
    20. Mai 2011 01:14

    und gerade präpotentzlinge wie dieser unsägliche schilcher dienen als alibi für die objektivität dieses links-orf.
    insofern könnte es ein segen sein,dass pröll abgetreten ist.nur sollte der gute spindelecker v.a.in der causa orf massiv aktiv werden.





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