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Fußnote 170: Claudia Schmied und das Rechnen

Die Unterrichtsministerin hat wunderschön gezeigt, weshalb in ihrer Politik ein so tolles Chaos herrscht (und gleichzeitig auch, welche Rechenkünstler, die außer dem Binnen-I nicht viel im Kopf haben, einst die ominöse Kommunalkredit geführt haben). Mit nachträglichem PS.

Claudia Schmied hat der "Wiener Zeitung" in einem Interview erklärt, dass eine Klasse an einer Gesamtschule (die sie "Neue Mittelschule" nennen lässt) 19.300 Euro pro Jahr mehr kostet. Wie auch immer sie auf diese recht niedrige Zahl gekommen sein mag. Immerhin stehen ja in diesen Gesamtschulklassen doppelt so viel Lehrer wie an anderen Schulen. Aber noch viel besser ist das, was folgt. Denn man liest: "Für die 1130 neuen NMS-Klassen ab September ,bräuchte ich ein Zusatzbudget von 3,2 Millionen Euro‘, sagte die Ministerin." Na dann! Den Bettel werden wir uns doch noch leisten können! Jetzt ist freilich auch klar, weshalb die fanatische Frau alle Österreicher acht Jahre auf die intellektuelle Sparflamme einer Gesamtschule reduzieren will. Denn dann wird niemandem mehr klar, welche Rechenfähigkeiten die stets kampflächelnde Frau im Kopf hat. Für jene Leser, die schon in der Gesamtschule waren, daher die Information: Diese Rechnung ergibt 21,8 Millionen Euro, also fast sieben Mal so viel.

Von der Pressesprecherin der Ministerin bekam ich inzwischen folgenden Aufklärungsversuch mit wieder komplett anderen Zahlen:
"leider hat sich in den Zahlen im Artikel der Wiener Zeitung vom 15. Februar 2011 ein Fehler eingeschlichen (die Zitate wurden vor Veröffentlichung nicht mehr gegengecheckt). Die 117 neuen NMS-Standorte werden mit 300 neuen NMS-Klassen beginnen. Pro Klasse sind zusätzliche Ressourcen in Höhe von 20.634 Euro zu veranschlagen. Das macht für 4 Monate im Jahr 2011 rd. 2,1 Mio Euro. Weitere 1,1 Mio betreffen Indexanpassungen bei den bestehenden NMS-Standorten."

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 18:38

    Schüttelreim eines zynischen Steuerzahlers

    Ach wie Frau Schmied so edel schaut,
    wenn sie mein Geld am Schädel haut!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 18:25

    Was sind für Frau Schmied Millionen ?

    Solange sie die anderen zahlen müssen, sind die Ziffern egal. Ob es nun 'Vertuschungsrechnen' oder 'Rechenfehler' ist, jedenfalls das Binnen 'I' steht dem richtigen Ergebnis im Weg, wie auch aller anderer unnötiger Ballast und 'Politschnickschnack', und drückt das PISA Ergebnis der Frau Bundesminister.

    Ich habe gelesen, wir hätten einen großen Lehrermangel, würde mich auch nicht wundern bei den Arbeitsbedingungen für Lehrer.

    Wann kommt endlich ein Kanzler, der sagt, rechnen wir die Schulausgaben von 1960 hoch und reduzieren wir auch den Schulstoff auf das damalige Maß, denn damals waren wir noch unter den Besten im Ergebnis, das soll der Bundesminister dann umsetzen ?

    @ Wolfgang Bauer

    Die gefährliche Drohung, daß Frau Schmied wieder zu den anderen Millionen geht, zu den Bankmillionen, würde den 'Bankenschutzschirm' ganz mächtig aufblasen.

    Geben wir ihr lieber Jetons, mit denen sie zum Gusi in die Sandkiste geschickt wird, da ist der Jetonverlust wenigstens mit der Sandkiste begrenzt.
    Wann kommt endlich jemand, der diesen Sündenpfuhl von Eitelkeit, Parteidünkel, diese Dummheit, diese Machtgier, diese Verschwendungssucht, etc. alles zu Lasten unserer Kinder beseitigt ?

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 18:48

    Lange wird es ja nicht mehr dauern, bis die "Jeanne d'Arc" der Bildung die letzten Weichen zur Gesamtverblödung stellt, und noch dazu beispielgebend.

    Fehlt ihr etwa der schlaue Niko zum Rechnen, od. hat sie wirklich Heimweh nach der Bankenwelt, dass sie so unorientiert ist?

    Wenn sie aber so einen schönen Beratungsjob wie der Gusi haben will, dann soll´s 'anzahn', denn sonst sind die interessanten Despoten ev. nimmer an der Macht.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2011 01:52

    Die Frau Minister schafft es locker, daß Österreichs Kinder nicht nur beim PISA-Lesen "abstinken", sondern demnächst auch noch beim Rechnen.
    Tolle Leistung, Frau Schmied!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 18:22

    Jedesmal, wenn die Frau Minister Schmied am Bildschirm erscheint, dreht sich mir der Magen um: dieses penetrante Kampflächeln, die oft wirklich unsäglichen Sprüche, die unselige Bank-Vergangenheit dieser Frau, und vor allem natürlich dieses lächerliche Gesamtschul-Gesudere: das alles ist für mich nicht auszuhalten!

    Und wie Terbuan treffend anführt, hat sie - als gewesene Bankerin - wahrscheinlich in der Schule beim Rechenunterricht nicht genug aufgepasst Aber das rote Parteibuch und der rote Familien-Background haben es ihr dann doch ermöglicht, Bankdirektorin und schlussendlich den Ministersessel zu erklimmen!
    Eine tolle Karriere! (Hoffentlich ist sie bald weg vom Fenster!).

  6. Ausgezeichneter KommentatorKarl Knaller
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 21:24

    Man lasse die Claudia Schmied gefälligst in Ruh'! Die hat momentan andere Sorgen. Wie ich aus zuverlässiger Quelle, nämlich von der Laura, höre, sucht sie (die Claudia, nicht die Laura) derzeit eine Partnerin, mit der sie zwecks Image-Aufpolierung bei den Dancing-Stars auftreten könnte. Weil: was der Alfons Haider kann, das kann die Claudia noch lang, sagt die Laura.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 18:09

    Die Frau Schmied könnte in jeder Bank anfangen, Rechenkünste sind völlig sekundär, für etwaige Verluste haftet in jedem Falle der Steuerzahler!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2011 19:28

    Frage für den Eignungstest zum Ministeramt:
    "Wenn 3 Leute mit einem Taxi gefahren sind und 4 Leute aussteigen, wie viele müssen einsteigen, damit keiner mehr im Auto sitzt?"
    Günstige Antwort: "In einem Taxi, das in unserem neuen System sozialer Gerechtigkeit und durch die konsequent den Anforderungen aller Wählerinnen und Wähler, Taxifahrerinnen und Taxifahrer ebenso wie Fahrgästinnen und Fahrgästaußen entgegenkommende Parteilinie geschlechter- und kommgutergerechter Ausrichtung der multikulturellen Gesellschaft in unserem von Herzlichkeit und Offenheit geprägten Haus Österreich seine dem Volkswohlstand dienende und umweltschonende Dienstleistung anbietet ist es undenkbar, dass es überhaupt zum Aussteigen der höchst zufriedenen und auf Weltklasseniveau beförderten Insassinnen und Aussassinen, äh, unter Berücksichtigung der höheren Qualität im, ääh, auf oder besser herum, ääh, also nach der qualitätsorientierten Evalulu... äääh... Evaulurierung... ääääh..."
    Ergebnis: "Sie können morgen anfangen!"
    Ungünstige Antwort: "Gar keiner, denn es sind 3 MIT dem Taxi gefahren und einer HAT das Taxi gefahren - wenn also alle 4 aussteigen, sitzt keiner mehr drin."
    Ergebnis: "Überqualifiziert für den Job!"


alle Kommentare

  1. Dew (kein Partner)
  2. Ciprian (kein Partner)
  3. Rafita (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:12

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  6. Richter S. (kein Partner)
    20. Februar 2011 12:20

    die mutter schmied hat karriere wollen und hat tore geöffnet was man von einer frau eigentlich nicht tatsächlich gewohnt ist...
    sie ist unterrichtsministerin und mir ist es eigentlich völlig wurst, da sie nicht hausfrau wurde und schön daheim kocht.

  7. Undine
    17. Februar 2011 21:59

    Zufällig entdeckte ich diesen Kommentar von Mag. Karl Rinnhofer, den er vor genau einem Jahr verfaßt hat. Ich hoffe, er nimmt es mir nicht übel, daß ich ihn ungefragt hier anführe.

    16.02.2010 01:38:11 Kenntnisse statt Quoten!
    Eine Schande, wenn österreichische Maturanten bei Aufnahmsprüfungen schlechter abschneiden als selbst Numerus-Clausus-Flüchtlinge aus Deutschland; ein Armutszeugnis, sie mit Quoten „schützen“ zu müssen.
    Einzig legitimes Mittel, dass inländische Studienanfänger sich gegenüber solchen aus EU-Nachbarländern durchsetzen, sind konkurrenzfähige Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen. Dazu ist grundsätzliches Umdenken nötig: Bestärkung von Lehrern, die Wissen und Können vor Gefälligkeitspädagogik stellen – statt „Unterrichtserfolge“ mit guten Noten ohne leistungsmäßiger Bedeckung gleichzusetzen und berechtigungsverleihende Endprüfungen zur bloßen Show verkommen zu lassen. Eine Öffentlichkeit, die Schulen, die für Nachfolgeinstanzen „Vertrauens-würdige“ Atteste ausstellen, denjenigen vorzieht, die inflatorisch Atteste ausstellen. Schulbehördenvertreter, die Konkurrenzfähigkeit vor Ideologie stellen - statt - weithin verbreitetem Berechtigungsdenken populistisch frönend – „fordernden“ Lehrern in den Rücken zu fallen, diese bei (gesetzeskonformem) Verwehren von Berechtigungen infolge nicht erbrachter Schülerleistung in Rechtfertigungszwang zu treiben und bis zur existenziellen Gefährdung zu exponieren. Bildungspolitiker, die Strukturen schaffen, die Anstrengungen für nachhaltigen Wissens- und Kenntniserwerb (etwa durch exzessive Abwahlmöglichkeiten) keineswegs ausschließen - statt die Spaßgesellschaft durch eine dieser ergebenen Schulpolitik zu perpetuieren.

    Mag. Karl Rinnhofer

    • Reinhard (kein Partner)
      18. Februar 2011 11:25

      Dazu passt, dass heute groß die Medien tönen, Schmied habe das Sitzenbleiben abgeschafft.
      Sind die Kinder also zu blöd, zu faul oder einfach nur unfähig genug zu lernen, dann muss man das Problem des Sitzenbleibens eben aus der Welt schaffen, indem man es verbietet.
      Was nach linker Logik nicht sein darf, wird verboten.
      Arme Lehrer, sie tun mir nur noch leid...

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 12:39

      Die armen österreichischen Lehrer werden sich ungewöhnen müssen. Das müssen andere Berufsgruppen auch dann und wann. In anderen Ländern gibt es auch kein Sitzenbleiben, sondern nur eine Wiederholung des betreffenden Lehrstoffes im Modulsystem und weder sind die Lehrer dort deswegen wahnsinnig geworden noch gibt es dort unter den Kindern mehr Idioten als bei uns.
      Man sollte in der Bildungsdebatte endlich aufhören zu glauben, dass österr. Lehrer und Kinder um so viel anders sind jene aus dem Rest der Welt.

    • Undine
      18. Februar 2011 14:39

      @mahler

      Die Türkei als der größte Lieferant lernresistenter Schüler macht es sich einfach. Wie kommen wir in Ö, aber auch in ganz Europa dazu, diese ungebildeten Massen nicht nur durchfüttern, sondern ihnen auch noch auf unsere Kosten auf mühsamste und kostspielige Weise halbwegs Bildung beibringen zu müssen?

      Die Türkei entledigt sich freudig dieser Leute, die nun wir Österreicher/ Europäer am Hals haben. Wenn die Türkei die Kosten für ihre Landsleute übernimmt, bitte schön, dann ja. Aber warum soll das Problem der Türken hier im Lande unser Problem sein?
      Dazu kommt dann noch das Problem der massenhaft geistig UND körperlich behinderten Kinder, die das Produkt der in der Türkei so beliebten Verwandtenehen sind!Auch diese bedauernswerten Produkte werden unsere Schulen bevölkern, werden "integriert" werden. Die Schulprobleme werden also noch anwachsen.

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 15:35

      undine

      Sie sind unverbesserlich. Zunächst möchte ich Sie auf mein Posting von heute vormittag verweisen.

      Die Gesamtschule gibt es nicht nur in Finnland oder Norwegen, sondern auch in vielen anderen Ländern, in denen die Migrantenproblematik mindestens genauso evident wie bei uns ist, wenn nicht noch mehr. Würden Sie z.B. sagen, dass französische Schulen lauter Idioten ins Leben entlassen? (in Frankreich wurde die Gesamtschule übrigens von Charles deGaulle eingeführt, und der stand wohl nie im Verdacht, links zu sein).

      Und sonst: Das Schulsystem eines ganzen Landes kann sich nicht an der Existenz von mehr oder weniger lernunwilligen Migranten orientieren (zumal ich den allgemeinen Vorwurf der Lernunwilligkeit für ein unzulässiges Vorurteil halte -das beweisen zahlreiche erfolgreiche Schulkarrieren auch von türkisch- oder andersstämmigen Jugendlichen). Es gibt genug Möglichkeiten, ein Schulsystem so aufzubauen, dass einer allfälligen Lernunwilligkeit aller Jugendlichen (egal, welcher) entgegenwirkt, aber es sind gerade konservative Kreise, die sich immer wieder gegen ein solches Schulsystem aussprechen - ich meine z.B. die Ganztagsschule.

      Leute wie Sie wollen nichts weiter als die Beibehaltung bestimmter "geschützter Bereiche" für ihre Klientel, das spielt's aber nicht - Politik muss auf neue Entwicklungen reagieren. Und ich bin mir sicher, dass sich die große Mehrheit der Österreicher/innen ein mögliches Diktat von Leuten wie Ihnen nicht sehr lange gefallen lassen würde.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2011 18:53

      Wer da wohl den „Wettbewerb an Unverbesserlichkeit“ gewinnen wird, mahler?
      Sie haben gute Chancen.

      Und die Laienprediger der „Schulreformitis“ wieder Hochkonjunktur.
      Wiewohl diese bereits seit vielen Jahren wie eine grassierenden Seuche unser Bildungswesen heimsucht und zu einem Torso an Mittelmäßigkeit verkommen ließ, will man jetzt „dem Dreck a Watschn“ geben und den Sarg endgültig zuklappen.
      Ich will ja niemanden schulmeistern und etwa unserer „Meisterin der Schulen“ absolute Unfähigkeit attestieren, aber es gehört zu den unwidersprochenen Erkenntnissen der Menschheit, dass man ein bewährtes System, dessen Ergebnisse notleidend zu werden drohen, nicht gleich wechselt, sondern vorher versucht, die wesentlichen Fehler aufzuspüren und zu beseitigen.
      Lässt sich das nicht machen, kann man noch immer über einen Systemwechsel nachdenken.

      Dazu gehören allerdings Kenntnisse der methodischen Fehlersuche sowie die Bereitschaft, vorbehaltlos alle (ergebnisbeeinträchtigenden) Faktoren ins Bild der gesamten Betrachtung zu rücken, bevor man loslegt.
      So aber wird in „bewährter Weise“ das Motto „die Schlussfolgerungen sind gezogen, die Tatsachen haben sich danach zu richten“ zum Prinzip erhoben, womit man die ganze Chose nur noch tiefer in die Kacke reitet.

      Was muss Fr. Schmied noch alles falsch machen, bevor man sie aus dem Entscheidungsbereich über öffentliche Anliegen herausnimmt?

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 19:08

      neppomuck

      Das Bessere ist der Feind des Guten. Und dass das Gesamtschulsystem besser ist als unser Schulsystem, haben schon sehr viele Bildungsexperten und -politiker aus anderen Ländern erkannt. Dabei ist es völlig unerheblich, ob aus unserem Schulsystem auch Akademiker und andere "Eliten" erwachsen oder nicht. In unserem eigenen Land fehlt die Vergleichsmöglichkeit. Da kann man leicht davon reden, dass sich etwas "bewährt" hat.
      Und bevor Sie mir jetzt mit Deutschland kommen, wo das "differenzierte" Schulsystem lt. Statistik besser abschneidet als das Gesamtschulsystem: auch Gesamtschulen können schlecht geführt sein. Vergleichen Sie doch das österr. Schulsystem z.B. mit jenen aus Skandinavien. Da schlägt das Pendel viel deutlicher in die andere Richtung aus.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2011 19:36

      Besser oder nicht ist immer eine Frage des gesamten Effekts.
      Wenn ich einen Bodensatz von etwa 10 % auf eine um 10 % höhere Stufe bringe, den Rest aber um 10 % herunter, dann ist das kein Nullsummenspiel, sondern ein Verlust von 9 zu einem Gewinn von 1.
      Kein sehr berauschendes Ergebnis.

      Und natürlich soll, ja muss man das alles erst im eigenen Bereich austesten.
      Internationale Vergleiche ziehen da nie.

      Aber zu welchen Ergebnis sind denn die mittlerweile 3000 Schulversuche bei uns gekommen?
      Dazu gibt es gar nichts zu lesen.

      Dafür zeigen sich alle über die PISA-Ergebnisse erschüttert, ohne allerdings die regional strukturierten Ergebnisse zur Diskussion zu stellen.

      Warum wohl?

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2011 19:40

      "Ergebnissen" sollte es heißen ...

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 19:49

      neppomuck

      Welchen Effekt wollen Sie? Akademikerquote (Stand 2007): Finnland 36%, Österreich 18%. Noch Fragen?

      Und Schulversuche in Österreich sind ein eigenes Kapitel. Die werden SICHER gemacht, dann VIELLEICHT ausgewertet und dieses Ergebnis verschwindet dann GANZ SICHER in irgendiener Schublade. Warum? Schulreformen sind in Österreich ohnehin nicht möglich, da das Thema viel zu ideologisch besetzt ist. Mit den Schulversuchen gaukelt die Politik den Leuten vor, ohnehin etwas im Bereich Bildung zu tun....

    • Undine
      18. Februar 2011 22:07

      @mahler

      " .....Migranten orientieren (zumal ich den allgemeinen Vorwurf der Lernunwilligkeit für ein unzulässiges Vorurteil halte -das beweisen zahlreiche erfolgreiche Schulkarrieren auch von türkisch- oder andersstämmigen Jugendlichen"

      Von den "zahlreichen, erfolgreichen Schulkarrieren" auch von türkischstämmigen Jugendlichen sind wir wohl meilenweit entfernt: Im umgekehrten Fall würden Sie von Ausnahmefällen sprechen, siehe die Schilderung von @Josef Maierhofer, der, einer kinderreichen Arbeiterfamilie entstammend, dennoch eine beachtliche Karriere hinlegte.

      Mit den erfolgreichen Schulkarrieren "andersstämmiger Jugendlicher" werden Sie richtig liegen, vor allem bei den Ostasiaten. Das dürfte wohl an den Genen liegen und vor allem an der völlig anderen Einstellung zu LEISTUNG und Bildung, die offenbar in Anatolien nicht anzutreffen ist.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Februar 2011 00:57

      Also 2 : 1, mahler.

      Bei der Arbeitslosenquote verhält es sich allerdings umgekehrt.

      Irgend was müssen die Finnen da falsch machen.

  8. Susanna (kein Partner)
    17. Februar 2011 09:34

    Zum Vergleich: An manchen Gymnasien kommt der Altgriechisch-Unterricht ab der 5. Klasse nicht zustande, weil sich nicht genug Schüler dafür melden und es leider am Budget fehlt. Ebenso verhält es sich bei Wahlpfichtfächern - ich nenne als Beispiele Literaturforum, Vorbereitung auf das DELF (international anerkannte Französisch-Prüfung) oder Neugriechisch.
    Aber es gibt eben wichtige und unwichtige Schüler, diesen Unterschied habe ich bereits zur Kenntnis genommen.

    • Undine
      17. Februar 2011 15:06

      @Susanna

      So ist es leider: In ihrem Wahn, nur ja nicht Schülern aus "bildungsnahem" Elternhaus auch nur kleinste Vorteile zu gönnen, sind die SOZIS --und an ihrem Gängelband die GRÜNEN--- seit langem dabei, jene Hürden abzuschaffen, die Schüler aus "bildungsfernem" Milieu ihrer Meinung nach nie überwinden können. Ohne LATEIN und ALTGRIECHISCH--so hofft man--- werden Kinder aus "bildungsfernen" Familien eher reüssieren können.

      Wenn LATEIN und ALTGRIECHISCH einfach nicht mehr unterrichtet werden, gibt es nach Meinung der SOZIS "gerechterweise" die höchsten Hürden nicht mehr; und somit ist der Weg frei für alle, die Matura zu schaffen.
      Daß dieses Denken ein Trugschluß ist, bemerken sie in ihrem ideologischen Eifer überhaupt nicht, auch nicht, daß das ständige Senken des Niveaus die Matura wertlos macht und somit die Basis für ein Universitätsstudium verloren geht.

    • Susanna (kein Partner)
      17. Februar 2011 20:57

      An Undine:
      Ja, ja, wen stören schon ein paar frustrierte jugendliche Intellektuelle?

  9. anna freud (kein Partner)
    17. Februar 2011 07:31

    Herr Maierhofer, der Lehrermangel ist viel größer, als Sie sich das vorstellen können!
    LG

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 08:39

      Bin selber teilweise als Lehrer tätig und weiß das.

      Aber niemand kann zum Lehrerberuf, sprich zur politischen Vergewaltigung, zu einem Beruf ohne Verantwortung und Motivation, zu einem Parteigehilfenjob, gezwungen werden.

      Noch 1960 hatten die Lehrer einen Erziehungsauftrag, Sanktionsmöglichkeiten und die weitgehende, nur von der Schule bestimmte, Lehrfreiheit. Was haben sie heute ? Denunziantentum, Politgewurschtel, keinerlei Rechte, dumme Kinder, keinerlei Freiheit im Stoff, in der Umsetzung alles von Parteiapparatschiks 'geplant', etc., klingt nicht sehr attraktiv.

      Dafür haben wir in Gesamtschulklassen 2 bis 3 Lehrer, weil das in das Parteikonzept der SPÖ passt.

      Der Mangel an Hirn ist den Parteiapparatschiks nicht abzusprechen, es regnet beim 'PISAdach' hinein und was fällt denen ein, mehr Geld ...

    • Undine
      17. Februar 2011 09:56

      @Josef Maierhofer

      "... und was fällt denen ein, mehr Geld ..."

      Ich trau mich zu wetten, daß man jedem Kind, das DEUTSCH als Muttersprache hat und natürlich einen bestimmten IQ aufzuweisen hat, mit einem finanziellen MINIMALaufwand das LESEN beibringen kann. Dazu braucht man pädagogisches Talent (Grundvoraussetzung!) und Disziplin (durch natürliche Autorität), um den Kindern schmackhaft zu machen, wie schön es ist, ENDLICH SELBER lesen zu können und nur ganz, ganz wenige Lehrmittel. Am Geld KANN es nicht liegen, wenn unsere Schulkinder nicht lesen können.

      Ich erinnere mich, wie vergnüglich es war, als ich meinen Enkel in seinem 1. Schuljahr hin und wieder von der Schule abholte. Er versuchte dann---auf meine Anregung hin---zu lesen, was auf diversen Schildern stand oder die Autokennzeichen zu entziffern. Es machte uns beiden Freude, wenn er von Woche zu Woche mehr lesen konnte.

      Nein, am Geld liegt es nicht, ob die Schüler lesen lernen oder nicht!

    • Reinhard (kein Partner)
      17. Februar 2011 11:01

      Undine, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, ist es linke Ideologie, dass es immer ums Geld geht. Man muss nur mehr Geld hineinpumpen, dann muss es zwangsläufig besser werden.
      Die Reichen haben Erfolg und die Armen sitzen vor dem TV. Also muss man den Armen nur Geld geben, dann haben sie auch Erfolg wie die Reichen. Linke Logik.
      Rechte Logik: der eine ist reich, weil er erfolg hat und der andere arm, weil er vor dem TV sitzt. Aber natürlich böse Logik, ideologisch verdammenswert und sozial kalt, eh schon wissen...

    • phaidros
      17. Februar 2011 11:33

      Frau Freud: man hört, dass der Lehrermangel besonders in naturwissenschaftlichen Fächern eklatant sein soll!

      Kann es sich dabei auch tw. um ein Planungsproblem handeln?

      Da man ja grundsätzlich was tun soll, und nicht immer nur mosern, habe ich dem Wiener Stadtschulrat und dem Niederösterreichischen Landesschulrat im November 2010 meine Dienste als Physiklehrer angeboten.

      Von keinem der beiden habe ich auch nur Antwort erhalten.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Undine
      17. Februar 2011 15:11

      @phaidros

      Ja, phaidros, könnte es sein, daß Ihnen das wichtigste Buch fehlt, nämlich das PARTEIBUCH--- in ROT natürlich!?!?!?

  10. mahler (kein Partner)
    16. Februar 2011 23:26

    Herr Unterberger, dieses Gesamtschul-Bashing von Ihnen nervt und ist nicht ernst zu nehmen. Österreich ist eines der letzten Länder dieser Erde, in denen Kinder mit 10 auseinanderdividiert werden. Es wird höchste Zeit, dass auch Österreich den zahlreichen Beispielen aus dem Ausland folgt und diese Trennung abschafft. Ihnen geht es nur darum, 1.) ein System, das es in Österreich immer schon gab, weiter zu haben, ohne Rücksicht auf weitere Entwicklungen ("denn wo kommen wir denn da hin"), 2.) gegen eine Idee zu wettern, die von "linker" Seite kommt (dass die Gesamtschule in anderen Ländern auch oft von konservativen Regierungen eingeführt wurde, vergessen oder verdrängen Sie dabei geflissentlich), 3. weiter dafür sorgen zu wollen, dass das Arzttöchterl nicht mit dem Maurerbuben in einer Klasse sitzt. Herr Unterberger, Sie sind von gestern. Nehmen Sie das zur Kenntnis. Danke.

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 08:55

      Ein gewaltiger Unterschied, @ mahler, ist es wohl, was man in der Gesamtschule tut und als Ziel hat.

      Ist es das Fördern und Vermitteln von Wissen, das Fördern von Wettbewerb, das Klassifizieren der Schüler, je nach ihrem erreichtem Lernlevel und Ergebnislevel, oder ist es die Wohlfühlschule mit Gender, Binnen 'I' und Parteigeriesel und -gesäusel zur Nivellierung auf ein, wie uns ständig bescheinigt wird, immer tieferes Ergebnisniveau.

      Der Unterschied zur österreicheischen Gesamtschule im Verhältnis zur Gesamtschule in Finnland ist der, daß dort Disziplin herrscht, auf Parteipolitik-Schnick-Schnack und Genderismus verzichtet wird und gearbeitet wird. Ein weiterer Unterschied ist in Finnland das Fehlen einer Politzuwanderung aus der untersten Schublade, wie das bei uns ist und von der SPÖ und den Grünen vehementest mit allem Möglichen und Unmöglichen gepusht wird.

      Ich nenne das 'Fremdverblödung', die zur 'Eigenverblödung' mittels Binnen 'I' und Konsorten noch dazu kommt.

    • SOKs (kein Partner)
      17. Februar 2011 08:55

      Mahler, (m.,w.) ich habe die Frage, wieso Sie das "Bashin" nervt? Geben Sie dem Herrn Unterberger das Recht, zu bashen. Erklären Sie bitte was so schlecht ist, wenn jemand von gestern ist.
      Das kleine Zahlenbeispiel, wie hier dargestellt interessiert doch allgemein und ist Realität. Wer so mit den Millionen herumspielt, und täglich andere Zahlen nennt, der ist wohl von morgen? Hr. Unterberger meint auch, daß die Zahlen wahrschienlich doppelt so hoch sind. Oder dreimal.
      Lassen Sie ihn wettern. (in seinem eigenen Blog). Reichen Sie einen Beitrag ein, hier, indem Sie erklären, was das Tolle an einem neuen System ist, für das keine Beweise für tatsächliche Verbesserung der schulischen Leistungen - ja Leistungen ist hier richtig, vorliegen.

    • mahler (kein Partner)
      17. Februar 2011 09:20

      Josef Maierhofer

      Das Ziel einer Gesamtschule sollte sein, soziale Unterschiede im Bildungssystem abzubauen und damit einhergehend die Bildungschancen für Kinder aus sozioal schwachen bzw. bildungsfernen Familien zu erhöhen. Erst kürzlich war in den Medien von einer Studie die Rede, die das österreichische Bildungssystem als eines der weltweit unsozialsten ausweist (Auftraggeber der Studie war die Österr. Nationalbank). Natürlich kann eine Gesamtschule auch schlecht geführt werden, das ist aber kein Grund, deswegen die Gesamtschule generell abzulehnen. Eine sehr gut geführte Gesamtschule (wie etwa in Finnland) ist auf jeden Fall besser als noch so gute Schulen in einem System, das Kinder mit 10 Jahren trennt. Auch die hiesige Migrantenproblematik ist kein Grund, ein Gesamtschulsystem nicht einzuführen. Im Gegenteil - das jetzige Schulsystem verschärft diese Problematik noch viel mehr, weil dieses jetzige Schulsystem Ghettoschulen produziert, und das ist das Letzte, was zu einer Lösung beiträgt.

      SOKs

      Leute, die von gestern sind, verschlafen gesellschaftliche Entwicklungen (vor allem auch positive Entwicklungen), bunkern sich in ihrem Zeitgeist ein und leben in der Vergangenheit. Das ist solange ok, solange man das im Privaten tut. Gefährlich wird's dann, wenn man das Festhalten an den alten, schlechteren und überholten Systemen öffentlich fordert und Leute, die das System erneuern wollen, ebenso öffentlich an den Pranger stellt. Und ein Internetforum ist ein öffentlicher Raum, auch wenn es privat betrieben wird.

    • SOKS (kein Partner)
      17. Februar 2011 09:54

      Mahler (m.,w) : Ihrer Weisheit sind keine Grenzen gestzt. Ich will Sie nicht beleidigen, nur kritisch antworten. Woher kommt Ihre Weisheit? Aus der Zukunft oder aus vielleicht Zukunftsprojekten?
      Sehen Sie, junger Mann, Ihr Satz "wenn man das Festhalten an den alten, schlechteren und überholten Systemen öffentlich fordert und Leute, die das System erneuern wollen, ebenso öffentlich an den Pranger stellt."
      Welche Befähigung bringen Sie mit, in Generalismen solche Meinung kund zu geben?
      Es ist herauszulesen, Sie verbieten den Weisen das Wort zu ergreifen.
      Sind Sie der Meinung, daß die Grundbildung von jungen Menschen zugenommen hat? Und, wenn nein, das hier langdauernde Experimente förderlich sind?
      Ich würde das Wort Pranger auch nicht hier verwenden. Denn es ist ein altmodisches Wort, reden Sie doch, was Facebook oder Wiki sagt. Quell jedes Wissens.

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 10:11

      @ mahler

      Es gibt bei uns keine sozialen Unterschiede im Bildungssystem.

      Ich selbst bin ein Arbeiterkind aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern (Vater Tischlergeselle, Mutter Haushalt) und konnte alle Bildungseinrichtungen Österreichs absolvieren, bis zur TU. Ich habe das Gymnasium teilweise und die Uni voll selbst finanziert und dabei mehr Steuern bezahlt, als der Staat für mich ausgegeben hat an der Uni.

      Das, was Sie da meinen, ist der soziale Unterschied unter den Menschen. Der eine frisst sich voll und sauft das Wochenende durch, während der andere eine Prüfung vorbereitet.

      Das, @ mahler, ist aber individuell und läßt sich mit einem System nicht bewerkstelligen. Das System kann nur sein, wie kann ich das beste Wissen an die Interessenten vermitteln. Ich kann nur die Menschen daran erinnern, an ihre Zukunft zu denken statt sich vollaufen zu lassen, was ja die einheimische Volkskrankheit ist und die Muslime daran erinnern, daß wir hier nicht in Anatolien sind, sondern in Österreich und da geht man zur Schule, da spricht man die Sprache und da arbeitet man qualifizierte Berufe. Wer das nicht will, hat keine Arbeit und wer keine Arbeit als Ausländer (nicht vorübergehend, sondern auf Dauer) hier hat, soll gehen, er hat hier nichts verloren.

      Das ist ja der Fehler bei der Linksideologie. Sie fragen nicht nach Leistung, sondern nach Tantiemen, nach Nehmen.

      Das reale Leben, @ mahler, ist ein Geben und ein Nehmen, das haben die Linken Österreichs nicht kapiert, sie denken, es gäbe nur ein Nehmen.

      Wie also können wir die Menschen zu mehr Bildung inspirieren ? Sicher nicht mit Nivellierung nach unten, ganz sicher nicht mit System und Wohlfühlschule (ich habe mich in der Schule immer wohlgefühlt, ich meine aber die Schule, die auf Leistung der Schüler verzichtet, damit diese sich wohl fühlen), ganz sicher aber mit Indivualbetreuung für schwache Schüler, die nicht einmal die 'Bottomlimits' schaffen (habe ich auch mit Erfolg gemacht als Nachhilfelehrer schon mit 13). Wir können mit Werbung für Vorschulbildung, mit Sprachunterricht, mit Förderunterricht punkten, aber ganz sicher nicht mit System in dem von Ihnen dargelegten Sinn, mehr Geld und alles wird gut, mehr Regeln und mehr System, weniger Leistungslimit, etc.

      Der Impuls, der Wille zum Lernen muß vom Einzelen kommen und kann nicht mit System verordnet werden. Ich hoffe, das können Sie verstehen.

      Und ich hoffe, Sie können dann auch verstehen, daß es nicht auf Geld, auf Schulformen, Systeme, etc. ankommt, sondern auf den Lehrer, den Schüler, am Rand dann noch die Eltern und den Direktor. Eine Partei (und 'System') hat da nichts verloren in einer Schule, das ist meine Meinung. Nicht, daß nicht Lehrer politische Meinung haben dürfen, das ist nicht gemeint, sondern, daß sie manipulierende politische Propaganda nicht vermitteln dürfen in Schulen, höchstens vergleichend zur Orientierung derjenigen Schüler, die danach fragen.

      Wenn Sie das jetzt mit dem vergleichen, was hier schon zu all dem geschrieben wurde, dann werden auch Sie verstehen können, daß wir Werbung für die Schulen, für die Bildung machen müssen und daß wir die Schulen so gestalten müssen, daß man dort die allerwichtigsten und wesentlichsten Grundberiffe erlernen kann, Lesen, Schreiben, Rechnen und da ist das Binnen 'I' (ich meine damit aller sinnloser politischer Ballast) störend bis leistungsmindernd.

      Wenn wir eine Zukunft haben wollen, brauchen wir eine gute Schule, am besten für alle Individuen, alle Menschen, die passende und da kann durchaus der Gesamtschultyp (allerdings mit einem Lehrer pro Klasse) als eine erstrebenswerte Form dabei sein als ein Schultyp unter vielen, also die Schulvielfalt und in allen Schulen aber das Leistungsprinzip. Ohne Leistung werden wir kein Ergebnis erzielen können.

      Gehen Sie den Hausbau (Schulreform) beim Fundament an und nicht beim Dach, beim Nehmen der Tantiemen für nicht erbrachte Leistungen !

    • mahler (kein Partner)
      17. Februar 2011 10:38

      Josef Maierhofer

      Einzelerfahrungen sind immer der schlechteste Ratgeber bei Entscheidungen von Dingen oder auch nur Diskussionen über Dinge, die alle Leute betreffen (sollen). Ihr persönlicher Bildungsweg z.B. stellt eine absolute Ausnahme dar und ist daher als Gradmesser für die Allgemeinheit völlig ungeeignet. Da wäre mein Bildungsweg als Gradmesser schon geeigneter, denn ich komme aus einer Akademikerfamilie uind bin ebenfalls selbst einer, hatte bei meinem Weg dorthin keine Probleme und bin dennoch der Meinung, dass dieses System geändert gehört. Ich bin halt jemand, der über den eigenen Tellerrand hinausdenkt und der die Dinge in ihrer Gesamtheit sieht. Und diese Sicht sagt mir, dass Ihr Bildungsweg nicht länger eine absolute Ausnahme sein soll, sondern vom System erleichtert werden soll. Und das geht nur dann, wenn die Entscheidung höhere Bildung ja oder nein nicht schon mit 10 (von absolut singulären Ausnahmen abgesehen) fallen muss, sondern in der Regel erst mit 14. Der Weg zu diesem System ist vorgezeichnet, es gibt genug Beispiele dafür, wie es sehr gut funktioniert. An diesen guten Beispielen soll man sich orientieren, nicht an den schlechten (die es sicher auch gibt).

      SOKS

      Gegenfrage: welche Befähigung bringen Sie oder auch Herr Unterberger mit, die Gesamtschule derart in Frage zu stellen? Halten Sie sich für intelligenter als die große Zahl an Bildungsexperten bzw -politiker weltweit, die dieses System befürworten bzw. schon eingeführt haben? Sie berufen sich doch wohl nur auf ihre eigenen Schulerfahrungen. Nur, die zählen leider nichts. Auch meine Schuerfahrungen zählen in dieser Angelegenheit nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es ein besseres Schulsystem gibt als jenes, das ich durchlaufen habe, obwohl ich selbst in diesem System keine Probleme hatte (siehe oben).

    • Reinhard (kein Partner)
      17. Februar 2011 10:38

      Exzellent, Herr Maierhofer, wenn auch an hingeworfene Perlen gemahnend, denn diese Diskussion, dass es nicht um das System und seine mit Totschalgargumenten niedergeknüppelten Kritiker geht, sondern um ein gesellschaftliches Problem, hatten wir hier schon so oft, dass man eigentlich keine Lust mehr verspürt, gegen dieses ständige Herumprügeln durch präpotente Besserwisser anzuschreiben. Die haben sich ihr Weltbild zusammengebastelt und jede andere Meinung, und sei sie durch noch so viel Erfahrung gestützt, darf nicht gelten.
      Bevor ich mir noch mehr populistischen Unsinn Marke "Ghettoschulen" (in D gibt es mehr davon, und D hat ein Gesamtschulsystem - auch hier gilt wieder, das Problem ist keines des Schulsystes sondern eines der Gesellschaft), "Trennung von Arzttochter und Maurersohn" und diesen ganzen "ach die ewiggestrigen und bösen sozial kalten Rechtskonservativen"-Quargel antue, klinke ich mich lieber wieder aus.
      Ideologisch eingepaukter parteipolitischer Aktionismus kommt eben gut an bei der verblendeten Klientel, also schmeißen wir noch ein parr -zig Millionen zum Fenster hinaus, natürlich vertraglich verpflichtet für die nächsten Jahrzehnte, und wenn es nicht geklappt hat sind die heutigen entscheidungsträger eh schon mit fetten Pensionen versorgt...
      Ich wünsche noch einen schönen Tag.

    • Reinhard (kein Partner)
      17. Februar 2011 10:44

      Mahler, Maierhofers Bildungsweg (von der HS zum Akademiker) schafften früher mal 50% der Kinder. Wo ist das ein Einzelfall? Erkennen Sie überhaupt Trends, wenn Ihnen einer begegnet? Sie proklamieren hier, wenn man im Stau steht, muss man das Auto wechseln.
      Es gilt den Stau aufzulösen! Das Geschrei nach einem neuen und teureren Wagen ist nur politischer Aktionismus von Parteien, denen die Wähler in Scharen davonlaufen. Das sollten Sie als Akademiker erkennen!
      wenn die Straße wieder frei ist, die Politik aus der Schule verbannt, Lehrer ordentlich ausgebildet und bezahlt, Schüler gefördert und gefordert, Leistung belohnt und Faulheit bestraft, dann können wir über neue Autos diskutieren - aber dieser blinde revolutionäre Glaube, man müsse nur das alte System hinwegfegen und alles würde gut, der tut wirklich weh!

    • mahler (kein Partner)
      17. Februar 2011 11:07

      Reinhard

      Ach wissen Sie, das „Argument“ mit den „präpotenten Besserwissern“ kann jeder Diskutant für die jeweils andere Seite anwenden: die „Rechten“ prügeln damit die „Linken“, die „Linken“ damit die „Rechten“. Ähnliches gilt für den Vorwurf des „ideologisch eingepaukten parteipolitischen Aktionismus“. Für mich ist z.b. die ÖVP in der Schuldebatte ideologisch einzementiert. Damit steht‘s pari. Das ist also der Tastendruck bzw. das Papier nicht wert.

      Die bundesdeutschen Verhältnisse kenne ich nicht so gut. Was ich vom dortigen Schulsystem weiß, ist, dass es in manchen Bundesländern so und in anderen Ländern anders ist. Ich kenne aber die Wiener Verhältnisse und weiß, dass dort viele Hauptschulen die angesprochenen Ghettoschulen sind. Ob es gut ist, dass das so bleibt, bezweifle ich sehr.

      Um das Geld sorge ich mich in diesem Zusammenhang nicht. Dass die Gesamtschule teurer ist als das jetzige System, mag sein, dass soll uns aber die Erhöhung allgemeiner Chancen wert sein. Man könnte aber in der Verwaltung Doppelgleisigkeiten abbauen. Dann wird das neue System in Summe wohl kaum mehr Geld kosten als das alte.

      Was früher – in der „guten alten Zeit“ möglich war, interessiert mich nicht, abgesehen davon, dass diese 50% von der HS zum Akademiker mit Vorsicht zu genießen sind: in Tirol z.B. werden es vielleicht sogar noch mehr gewesen sein, aber wie viele in Wien? Das ist doch wohl regional sehr stark abhängig von der Dichte an Gymnasien. In Wien schätze ich die Zahl jener Kinder, die das schaffen, auf unter 5%.

      Das alte System gehört weggefegt. Das reicht aber nicht. Das neue System muss gut sein. Es gibt dafür genug Beispiele. Da braucht man das Rad nicht neu zu erfinden.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      17. Februar 2011 11:38

      @Reinhard:

      Darf ich Sie in einem kleinen Detail korrigieren?
      Deutschland hat kein generelles Gesamtschulsystem, denn das Schulwesen (bis hin zu den Universitäten) ist in Deutschland alleinige Angelegenheit der 16 Bundesländer.
      Manche haben Gesamtschulen eingeführt, manche nicht. (In Hamburg scheiterte deren Einführung kürzlich an einer Volksabstimmung.)
      Eindeutig sind aber die PISA- und sonstigen Leistungsvergleiche: Gesamtschulen schneiden verheerend schlecht ab.

      Gleichwohl werden sie aus ideologischen Gründen ständig propagiert — wohl auch in der verzweifelten (und durch die Praxis stets enttäuschten) Hoffnung, man könne bildungsferne orientalische und einheimische Kinder durch Zwangsvereinigung mit ihren intelligenten, willigen und fleißigen Zeitgenossen "nach oben" bringen. Doch die Praxis zeigt, daß dadurch nur die G'scheiteren nach unten gezogen werden.

      Das Deutschlandradio, keineswegs konservativer Gedanken verdächtig, zog schon 2008 eine kundige, aber vernichtende Bilanz:

      http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/791366/

      Fundierte Erkenntnisse dieser Art sind Legion. Das gegliederte Schulwesen hängt die Gesamtschulen überall meilenweit ab, wird von den üblichen Kreisen als Bildungsparadies gepriesen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      17. Februar 2011 11:51

      P.S.:
      Der letzte Halbsatz muß lauten: ... doch die werden von den üblichen Kreisen gebetsmühlenhaft als Bildungsparadies gepriesen.

    • mahler (kein Partner)
      17. Februar 2011 13:01

      marcus aurelius

      Sie könnten Ihr Argument bez. der angeblichen Überlegenheit des "gegliederten Schulsystems" untermauern, indem Sie mitteilen, in welchen Ländern es ein solches Schulsystem noch gibt außer bei uns und in manchen dt. Bundesländern. Und dann bitte ich Sie um einen Vergleich z.B. mit dem finnischen Schulsystem.
      Außerdem: ich weiß schon, was Sie mit "gegliedertem Schulsystem" meinen. Dennoch ist dieser Begriff in diesem Zusammenhang mißverständlich, denn auch Länder mit Gesamtschule haben ein gegliedertes Schulsystem - gegliedert nach Altersstufen. Auch bei uns würde es das nach der Umstellung geben: 6-10 VS, 10-14 GS (oder NMS - wie auch immer), 14-18 Oberstufe.

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 16:21

      @ nochmals @ mahler

      Ich bin nicht gegen eine Gesamtschule als Schultyp, ich bin gegen das Wegwerfen der Schultypen und die Zwangseinführung von Gesamtschulen und gegen die Art, wie die Gesamtschule hier bei uns gehandhabt wird (2 Lehrer, Nivellierung nach unten, Parteieinfluß, etc.). Ich bin dagegen, daß man da den freien Schulwettbewerb einseitig manipuliert und ich bin dagegen, daß man den freien Bildungsweg beschneiden will. Ich habe mir meine Schulen selbst ausgesucht und das möchte ich auch für die heutigen Kider sichergestellt wissen.

      @ mahler, es hilft Ihnen nichts, egal, welche Maschen Sie fahren wollen, nur ein Lernwilliger wird lernen und nur ein Lernwilliger wird die Schule bestehen und nur ein Lernwilliger wird ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft werden können. Den Lernwillen können Sie nicht verordnen oder mit Geld oder Parteibuch kaufen, das (in diesem Fall wertlose) Zeugnis beim heutigen Korruptionsdenken ziemlich sicher.

      Sie reden von leichter machen und meinen mehr Geld und weniger Leistung. Das Geld ist weg, die Leistung nicht da und der Schaden bei der Gesellschaft.

      Nicht für die Schule lernen wir, sondern fürs Leben, war einmal ein gültiger Spruch vor 40 Jahren, bis die 'Leichtermacher', die Parteipropagandisten kamen und die Leistung relativiert haben, die Matura zentralisiert haben (was ja noch gut wäre) und die Matura im Niveau hinuntergesetzt haben.

      Fragen Sie bei BASF nach, die haben seit 1960 lückenlose Aufzeichnungen über ihre Einstellungsstatistiken und immer die gleichen Fragenkomplexe. Dort wird bestätigt, daß heutige Schulabgänger nur noch 37% des Wissens haben, im Verhältnis zu den Schulabgängern des Jahres 1960.

      Nicht von der Gesamtschule hängt der Schulerfolg ab, nein, von den Schülern und den Lehrern. Die Schüler müssen lernen wollen und die Lehrer müssen das Wissen vermitteln können, das Lernen fördern dürfen und die Disziplin (notfalls mit Maßnahmen und Sanktionen) aufrecht erhalten, damit die Lernwilligen nicht von den weniger Lernwilligen von der Arbeit abgehalten werden. Die Gesamtschule mit 2 Lehrern ist doppelt so teuer und mit diesem Argument nicht leistbar, aber sie gaht auch mit einem Lehrer und dann ist sie eben ein Schultyp im Wettbewerb der Schulen.

      Aber unsere 'Leichtermacherpartei' hat ja durchgesetzt, daß der Lehrer keine Hausübungen geben darf (die selbständige Befassung mit dem Stoff und die Übung ist wichtig), hat durchgesetzt, daß die Schulnoten beeinsprucht werden können (Bitte was hat das Gericht in der Schule verloren ?), hat durchgesetzt, daß Inhalte vermittelt werden müssen, die an Parteimanipulation grenzen oder es auch sind, etc. am besten, Sie erhalten mit dem Parteibuch an der Wiege gleich alle zugehörigen Titel für den Erdenbürger, der am AMS landen wird, weil er nicht gefordert wird in der Schule.

      Noch in den 1970-er Jahren, kann ich Ihnen statistisch nachweisen, habe ich als Studentenvertreter an der TU Wien 15% Werkstudenten und an der Uni Wien 28% Werkstudenten gezählt und damit war ich keine Ausnahmeerscheinung, wie andere da auch schon geschrieben haben.

    • mahler (kein Partner)
      17. Februar 2011 17:25

      Josef Maierhofer

      Ich bin für das „Wegwerfen“ des jetzigen Schulsystems, denn es basiert auf Zwangsselektion. Ich bin dagegen, dass man schon 10jährigen Kindern ein „Reife“zeugnis verbunden mit einer Schulerlaubnis ausstellt und anderen 10jährigen Kindern den Besuch einer bestimmten Schule gesetzlich verbietet. Wenn man diese Zwangsselektion mit 10 abschafft, kann man meinetwegen AHS und HS als parallel geführte Schultypen belassen, aber das hätte dann wohl keinen Sinn mehr. Es würden alle in die AHS gehen und niemand mehr in die HS. Da ist dann die gemeinsame Schule für alle 10 – 14jährigen die bessere Lösung. Und Lernerfolg, Bildungsvermittlung und Vorbereitung auf das Leben sind auch in einer solchen gemeinsamen Schule möglich – das Ausland beweist es. Ansonsten gebe ich Ihnen mit dem, wozu Bildung gut sein soll, voll und ganz recht. Auch damit, dass der Schultyp sekundär ist. Mir geht es tatsächlich nur um die Abschaffung des staatlichen Zwangs mit 10 und darum, dass nach einer solchen Abschaffung die „Gesamtschule“ nur logisch ist.

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 20:08

      @ nochmals @ mahler

      Die ganze Schulzeit hindurch muß Selektion stattfinden, jederzeit, bei jedem Test, bei jeder Schularbeit, bei jeder Heimarbeit, bei jeder Prüfung, bei jedem Unterricht, wo auch Mitarbeit zählt.

      Staatlicher Zwang ist nur die Pflichtschule und die geht, wie Sie richtig schreiben, nur bis 14 oder 15.

      Es stört Sie die Vorselektion mit 10. Ich kann Ihnen sagen, viele Kinder wissen auch zur Matura noch nicht, was sie in ihrem Leben wollen und womit sie ihr Leben verdienen wollen. Ich habe jahrelang Maturantenberatung gemacht und oft waren mitgekommene Eltern höchst erstaunt, wenn ich gesagt habe, daß man jedes Studium schaffen kann, wenn man es nur ernstlich will und hart genug arbeitet.

      Sie haben darin recht, daß 10-jährige oft noch nicht daran denken, was danach kommen soll, da müssen halt die Eltern unterstützend eingreifen, aber ich kenne auch viele solche, die mit 10 Jahren schon genau wissen, was sie wollen, und so einer war ich auch. Wissen Sie, bei mir hing das damit zusammen, daß man bei 7 Geschwistern und einem Arbeitereinkommen des Vaters nicht verlangen kann, egal was, sich total erhalten zu lassen. Der Vater hat mich sehr unterstüzt in seinem Rahmen und die Mutter in ihrem Rahmen und sie waren geehrt, als ich das Maturazeugnis erhielt. Meine Tochter, die wußte erst knapp vor der Matura, was sie wollte und das hat sie auch durchgezogen. Darum ist diese 10-Jahresgrenze auch nicht so wichtig, eben eine Vorselektion, etwa, jemand, der nicht lesen kann (und will), der ist sicher für eine Bildungslaufbahn nicht geeignet. Für andere kommt diese Vorselektion eben mit 14 oder 15. Ein Bekannter hatte einen Buben, der war in der Volkschule nicht gut und bekam dort auch 3-er und wurde in ein Gymnasium nicht zugelassen. Ich habe ihm den Rat gegeben, er soll den Buben in die Hauptschule geben, darauf achten, daß er gut ist dort und danach in seinen angestrebten Bildungsweg, in die HTL einbiegen. Es kam so, der Bub hat seinen Ehrgeiz in gute Noten in der Hauptschule gelegt und sein Ziel, die HTL, nicht aus den Augen verloren, er hat die Matura mit relativ guten Noten geschafft und fand selbst, ohne jegliche Hilfe und Protektion einen Job bei Siemens, wo er lange Zeit war, heute ist er 31 und woanders tätig.

      Hätte jemand gesagt, unmenschlich diese Vorselektion, da müssen wir gegen die Noten Einspruch erheben, die Partei ansetzen, das geht doch nicht so, der Bub wäre ins Gymnasium gekommen, hätte dort weiter largiert und wäre unter Umständen gar nicht zur Matura gekommen.

      Nun aber zur Gesamtschule. Ja natürlich ist das eine Schulalternative, ja natürlich wird es viele geben, die diese Schulvariante wählen, die Testzeiten werden ja bald zu Ende gehen und bei Erfolg kann man das auch freigeben und Gesamtschultypen erstellen, nur mit 2 Lehrern pro Klasse und Bevorzugung dieses Schultyps gegenüber allen anderen bewährten Schultypen ist weder der Preis, noch die Bedingung in Ordnung und auch nicht finanzierbar.

      Das ist auch so ein Punkt, den ich der SPÖ, die das zusammen mit den Grünen ja betreibt, ankreide, diese ideologischen Gewaltmechanismen um dieses Ziel einer Zwangsgesamtschule in Österreich zum Ziel haben soll, von den ideologischen Ausritten und Zwängen und Manipulationen ganz zu schweigen.

      Ich kann mir gut vorstellen, daß sich vor allem am Land, wo es gute Hauptschulen gibt, auch solche Gesamtschulen (mit 1 Lehrer pro Klasse) unter Umständen rechnen und gewählt werden, in den Ballungszentren, da werden wohl alle Schultypen gefragt werden.

      Nur möchte ich schon dazu sagen, daß ich um die Ecke bei mir so eine neue Mittelschule habe, die früher eine Hauptschule war. Die Lehrer sind dort nicht zu beneiden und die lernwilligen Schüler auch nicht und der Schulweg wird richtig kriminell und gefährlich durch Knallkörper, Bedrohungen, Raufereien, Bandenbildung, etc.

      Das gab es bei uns damals nicht und dann die Mädchen bei den Muslimen, die gerade mal an Tagen kommen, wo es kein Mädchenturnen gibt und desinteressiert herumhocken und deren Eltern vor allem die Lehrerinnen terrorisieren.

      Mich wundert der Lehrermangel nicht.

    • Undine
      17. Februar 2011 22:49

      @mahler

      Da ich keine Ahnung habe, welchen Beruf Sie ausüben, nehme ich einmal an, daß Sie kein Lehrer sind und---außer während Ihrer eigenen Schullaufbahn--- nie in einer Klasse mit , sagen wir, 35 Kindern gestanden sind, um diesen den vorgeschriebenen Lehrstoff so gut wie möglich beizubringen.

      Die 4 Klassen VS sind als Gesamtschule zu betrachten. Hier haben Sie natürlicherweise alle Variationen von Gehirnkapazitäten in einem Raum beisammen. Und nun versuchen Sie, all diesen so unterschiedlich begabten Kindern LESEN, SCHREIBEN und RECHNEN beizubringen. Der Lehrstoff ist für jedes Schuljahr vorgeschrieben und so gut wie möglich "durchzubringen". Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, daß ALLE, wirklich ALLE am Ende der 4. Kl. VS das LEHRZIEL erreichen.

      Der Lehrstoff der VS bis zur 4. Schulstufe ist für alle gleich, da wird nicht differenziert. Es müssen ja möglichst ALLE mitkommen, das ist die Aufgabe einer
      V O L K S (!)SCHULE.

      So kann's aber nicht noch weitere vier Jahre weitergehen! Einmal muß damit begonnen werden, zu differenzieren! Und das ist eben die Aufgabe der Hauptschulen, bzw. der diversen GYMNASIEN. Es kann doch nicht so sein, daß man diejenigen, die mit Mühe und Not in der VS gerade einmal mitgekommen sind und halbwegs LESEN, SCHREIBEN und RECHNEN erlernt haben, noch weitere vier Jahre mit den guten bis sehr guten Schülern mitzuschleppen.

      Es kann doch auch nicht schön und angenehm für ein geistig etwas schwerfälliges Kind sein, immer hinter den Kindern mit schneller Auffassungsgabe herzuhecheln, ständig sehen zu müssen, wie groß únd unerreichbar der Unterschied zu den guten und sehr guten Schülern ist.

      In der von Ihnen als ALLHEIMITTEL für geistig träge Kinder hochgejubelten NMS/Gesamtschule wird's drauf hinauslaufen, daß alles an Energie von Seiten der Lehrkräfte in die lernschwachen Schüler investiert wird---und die guten bis sehr guten Kinder haben das Nachsehen. Das kann's doch auch nicht sein!

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 09:13

      Josef Maierhofer

      Sie meinen also, die Eltern von 10jährigen Kindern sollen quasi „vorbestimmen“, was ihre Kinder später einmal werden sollen? Erstens tun das bei der jetzigen „Vorselektion“ nicht einmal die Eltern, sondern die Volksschullehrer, denn zumindest in Ballungsräumen gehen nur jene Kinder in eine HS, die vom VS – Lehrer dorthin „geschickt“ werden (indem sie die AHS – Reife eben nicht bekommen) und zweitens liegt in jeder Phase der Kindheit und Jugend die Entscheidungsgewalt über den späteren beruflichen Werdegang ausschließlich beim Kind selbst und bei sonst niemandem. Das Kind kann und wird vielleicht auch seine Eltern um Rat fragen, die Entscheidung trifft der junge Mensch aber alleine – es ist auch sein und nur sein Leben.
      Und wenn Sie von der Notwendigkeit dieser „Vorselektion“ mit 10 schreiben: warum bitte soll diese Vorselektion nur bei Kindern aus dem deutschsprachigen Raum notwendig sein? Wieso gibt es diese Vorselektion nicht weltweit, wenn sie angeblich so notwendig ist? Wie schaffen es andere Länder, ihren Kindern Bildung beizubringen, die diese Vorselektion nicht kennen? (und diese Länder bringen ihren Kindern Bildung oft besser bei als Österreich das zu tun vermag). Und weil Sie die Noten erwähnen: wussten Sie, dass es z.B. in Norwegen bis 14 keine Noten gibt? Leben dort deswegen lauter ungebildete Idioten?
      Und noch einmal: Ihr persönlicher Bildungsweg ist kein Maßstab. Überhaupt sind Einzelfälle kein Maßstab für irgendeine umfassende Diskussion. Denn jeder Einzelfall ist anders. Dinge, die irgendwann alle betreffen sollen, muss man in ihrer Gesamtheit sehen.

      Undine

      Auch Ihnen sei die Frage gestellt: wie funktioniert das in anderen Ländern? Sind überall sonst auf der Welt die Kinder von 6 – 10 gleich gut in der Volksschule, nur in unseren Breiten nicht? Sind österreichische (und deutsche) Kinder um so viel anders als jene aus dem Rest der Welt? Sind sie anders gebaut, haben sie eine andere Gehirnstruktur?
      Ich bin davon überzeugt, dass wir uns in Sachen Bildung am Rest der Welt orientieren sollten und nicht die Welt an uns. Denn dafür gibt es außerhalb unserer Grenzen viel zu viel gute Beispiele dafür, wie Gesamtschulsysteme seit Jahrzehnten hervorragend funktionieren.

    • Undine
      18. Februar 2011 09:33

      @mahler

      Ein Thema blenden Sie, bewußt oder unbewußt, aus: Weder in Norwegen noch im in diesem Zusammenhang häufig genannten Finnland sitzen so viele sehr schwach begabte Kinder von Analphabeten (die nicht das leiseste Interesse an der Schule aufbringen!) aus der Türkei wie in Ö.
      Diese lernunwilligen und lernunfähigen Kinder setzen nun Maßstäbe; d. h., die Anforderungen der Schule müssen sich zwangsläufig nach diesen Kindern richten ---will man sie bis zum Ende der PFLICHTSCHULE mitschleppen---was nichts Anderes bedeutet als Nivellierung nach unten zum Schaden aller, vor allem aber der guten bis sehr guten Schüler.
      Säßen also beispielsweise so wenige türkische Migrantenkinder wie in Norwegen oder in Finnland in unseren Schulklassen, sähe der Lernerfolg für unsere Kinder mit Sicherheit besser aus.

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 10:19

      undine

      Die Gesamtschule gibt es nicht nur in Finnland oder Norwegen, sondern auch in vielen anderen Ländern, in denen die Migrantenproblematik mindestens genauso evident wie bei uns ist, wenn nicht noch mehr. Würden Sie z.B. sagen, dass französische Schulen lauter Idioten ins Leben entlassen? (in Frankreich wurde die Gesamtschule übrigens von Charles deGaulle eingeführt, und der stand wohl nie im Verdacht, links zu sein).

    • Josef Maierhofer
      18. Februar 2011 15:39

      @ mahler

      Natürlich sollte Schule nichts mit Partei zu tun haben, hat es aber bei uns, leider, und das noch dazu sehr massiv.

      Bemerkt habe ich das zum ersten Mal bei meiner Tochter in den 1980/90er Jahren im Gymnasium. Lauter Ballast im Stoff und strotzend voll mit Manipulation.

      Der Lehrer ist zu einer (Partei)-Hilfsfunktion gegradiert worden, die Schüler dürfen bei uns keine Hausübungen bekommen, sie dürfen nicht geprüft werden, außer der 32. des Monats ist ein Vollmandtag, sie dürfen keine Fünfer bekommen, die sind ja so unsozial, etc.

      Sie haben gemeint, die Eltern dürfen den Werdegang des Kindes nicht bestimmen, das darf nur die Partei, ist doch so, oder ?

      Ich habe bei meiner Tochter den Vorschlag gemacht, sie wußte weder mit 10 noch mit 14, was sie angehen wollte, in Anlehnung an ihre Sprachbegabung ein neusprachiges Gymnasium zu besuchen, was sie gerne getan hat, allerdings nicht mit Übereifer, doch mit relativ guten Noten. Erst mit 17 ist sie angesprungen und wusste, was sie wollte und es war das Richtige, was sie bis dahin dafür gelernt hatte. Nein, auch Eltern haben Verantwortung, nicht nur verantwortungslose Parteien, für die nur fette Posten für Freunde interessant sind und Parteitreue und -bindung.

      Vielleicht ist genau das, @ mahler, der Grund, warum Sie immer wieder soziale Unterschiede orten, weil Eltern nicht Verantwortung tragen wollen, und nach Ihrer Parteidoktrin auch nicht dürften, weil gerade Ihre Partei das den Eltern einreden will.

      Genau dort aber hake ich jetzt ein. Eltern sind für die Kinder verantwortlich, die sie in die Welt setzen und nicht Parteien, staatliche Organe, oder wie immer Sie diese massive Staatseinmischung (Parteieneinmischung) nennen wollen und das geht sogar soweit, daß Eltern zu Beugehaft verurteilt werden, wenn sie ihren Kindern das parteiindoktrinierte Schulsexualgelaber ersparen wollten, das auf Familie, Fortpflanzung, Ehrfurcht vor dem Kind, vor den verschiedenen Persönlichkeiten, die noch wirkliche geblieben sind, nicht mehr Rücksicht nimmt, siehe bei Herrn Oxonitsch, wie hier ein Poster kundgetan und referenziert hat.

      Wo bleibt da noch die persönliche Freiheit, so was gab es nicht einmal im Kommunismus ?

    • Josef Maierhofer
      18. Februar 2011 15:43

      noch was dazu @ mahler

      Selbstverständlich werden türkische Eltern, die ihre Mädchen vom Turnunterricht fernhalten nicht zu Beugejaft verurteilt.

      Das sind Zustände, meinen Sie nicht auch ?

    • mahler (kein Partner)
      18. Februar 2011 17:01

      Josef Maierhofer

      Auf der einen Seite wollen Sie jeglichen Parteieneinfluss auf die Schule verdammen, auf der anderen Seite wollen Sie die Entscheidung, auf welche Schule ein Kind nach der VS gehen darf, weiterhin (indirekt) dem Staat überlassen. Das ist eigenartig. Denn solange diese Zwangsselektion mit 10 erhalten bleibt, solange redet der Staat beim Werdegang von Kindern mit. Ich würde Sie bitten, sich zu entscheiden: Wenn Sie wollen, dass sich der Staat aus der Schulentscheidung raushält, muss konsequenterweise die Zwangsselektion mit 10 ebenfalls fallen. Oder meinen Sie, dass die eine Partei (die ÖVP) bei dieser Entscheidung sehr wohl mitreden können sollte, die andere (SPÖ) hingegen nicht? Das kann es doch wohl nicht sein, oder? Die Schaffung einer gemeinsamen Regelschule für alle 10-14jährigen und darüber hinaus eine weitgehende Autonomie des Schulsystems ist das beste Rezept dafür, den politischen Einfluss auf das Bildungswesen zu minimieren. Aber soooo weit soll es dann offenbar dann doch nicht gehen oder? Ein bisschen ÖVP – Einfluss sollte schon bleiben, oder interpretiere ich Sie da falsch?
      Und die Frage, ob Migrantenkinder bestimmte Unterrichtsstunden nicht besuchen müssen oder schon, hat mit jener des Schultyps genau nichts zu tun.

    • Severin Vetter (kein Partner)
      21. Februar 2011 16:17

      Sehr geehrter Mahler,

      Ihre Vorstellungen vom Gesamtschulparadies in den anderen europäischen Ländern sind etwas blauäugig und realitätsfern. In England etwa hat Tony Blair schon 2001 ganz offiziell festgestellt, dass die Gesamtschule "gescheitert" ist und dass Selektion bessere Ergebnisse bringt. Bei einer ICM-Umfrage aus dem Jahr 2007 haben sich in der Altersgruppe der 18-24jährigen Briten 85% (!!!) für die Wiedereinführung der Gymnasien ausgesprochen und erst vor zwei Wochen hat die BBC eine Sendung ausgestrahlt, in der es darum ging, dass seit dem vollen Durchschlagen der Gesamtschulreform die Spitzenpositionen in Politik, Medien und Wirtschaft fast nur mehr von Absolventen teurer Privatschulen besetzt sind, was ausdrücklich mit der Abschaffung der Gymnasien (oder der Einführung des "Gymnasiums für alle", was dasselbe ist) in Verbindung gebracht wurde.
      In Frankreich hat das "Haut Conseil de l'Education" 2010 die Gesamtschule als die - dringend reformbedürftige - "Schwachstelle des Schulsystems" bezeichnet und die Einführung eines "Hauptschulzweigs" an den Gesamtschulen gefordert, um die akademisch erfolglosen Kinder "vor der Verzweiflung zu retten" und damit die katastrophale Jugendarbeitslosigkeitsquote zu reduzieren. Aus einem Bericht an den Senat aus dem Jahr 2007 ergibt sich, dass sich die soziale Mobilität durch die Einführung der Gesamtschule stark reduziert hat, weil es jetzt "für begabte Kinder aus armen Familien nur mehr in Ausnahmefällen möglich ist, eine Ausbildung auf hohem Niveau zu erhalten". Und erst dieses Wochenende war in "Le Figaro" zu lesen, dass Frankreich mit 23,5% beim Sitzenbleiben europaweit an dritter Stelle liegt (auf den ersten und zweiten Plätzen liegen Spanien und Belgien, ebenfalls Gesamtschulländer). Österreich liegt bei 5,7% ...
      Und Finnland, das Paradies der Gesamtschulromantiker, ist laut einer von der OECD veröffentlichten Studie von zwei finnischen Soziologinnen aus dem Jahr 2005 (Asplund/Leijola) das Land der EU, in dem die Chance auf ein Universitätsstudium AM MEISTEN (wesentlich mehr als bei uns) von Bildung und Einkommen der Eltern abhängt.
      Und warum glauben Sie werden in Schweden mehr und mehr Privatschulen eröffnet? Warum gehen in Spanien ein Drittel, in Holland sogar drei Viertel aller Kinder in Privatschulen? Wachen Sie auf!! Akademikerquoten, die daraus entstehen, dass man Kindergärtnerinnen, Friseuren und Krankenpflegern akademischen Status verleiht, sind kein verlässlicher Indikator für die Qualität eines Bildungssystem!!
      Und dass "alle Bildungswissenschaftler" der Meinung seien, die Gesamtschule sei das bessere System, ist ebenfalls ein Unsinn. Noch nie etwas von Jürgen Baumert, Helmut Fend, Peter Röder, Fritz Sang, Thelma von Freymann, Kurt Aurin, Klaus Hurrelmann, Olaf Köller, Kurt Heller oder Elmar Tenorth gehört? Alles Universitätsprofessoren, seriöse Wissenschaftler, die selbst - teilweise jahrzehntelange - einschlägige Studien durchgeführt haben und deren Ergebnisse samt und sonders genau das Gegenteil dessen beweisen, was Sie so gerne glauben wollen. Laut Jürgen Baumert, von 1996-2008 Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, der die erste PISA-Studie in Deutschland und zahlreiche nachfolgende auswertende Studien durchgeführt hat (und daher auch als "PISA-Papst" bekannt ist), gibt es "keine einzige belastbare Studie, die beweisen würde, dass längerer gemeinsamer Unterricht nach der 4. Volkkschule irgendeinen Sinn ergibt". Und Sie können glauben, dass Baumert (der ursprünglich kein Gesamtschulgegner war) solche Studien kennen würde, wenn es sie gäbe.

      Mehr Info unter www.schuelerbegehren.at

    • Josef Maierhofer
      22. Februar 2011 13:01

      @ mahler

      Sie schreiben, der Staat redet mit bei der Schulentscheidung mit 10. Ich sage Ihnen die Partei redet mit und zwar die SPÖ, alle anderen tun das nicht.

      Nein, ich bin dafür, daß die Parteien schleunigst aus dem Schulwesen und den dortigen Diktaten und Manipulationen verschwinden. Es gibt ja nur eine, die das tut.

      Nun, was redet der Staat mit ? Alles, was der Staat mitredet ist der Fakt, daß man mit schlechten Volksschulnoten nicht automatisch in ein Gymnasium aufgenommen wird. Das könnte aber genauso gut eine Aufnahmeprüfung in ein Gymnasium sein, das eine solche Selektion vornimmt. Ich meine, jede Prüfung ist für Schüler wertvoll, erstens man lernt was dabei und zweitens man kann sich dann selber einstufen.

      Sie verwechseln in Ihrem Statement eindeutig Schule mit Partei.

      Dieser Parteipolitische Einfluß auf die Schulen begann Ende der 1960-er Jahre, vorher haben sich alle um eine ordentliche Schule bemüht und der Erfolg war der, daß unser Schulwesen zu den besten der Welt gehört hat. Dann begann es mit all den Verschwendungsakten, Gratisschulbuch (Wegwerfschulbuch), Parteihörige als Direktoren, weiter Parteihörige als Lehrer, weiter Zersetzung des fundamentalen Schulstoffes und Ersatz durch Parteidoktrinen, ich habe mir selbst solche Bücher angesehen, wie da unterschwelig manipuliert wird, und alle haben zugesehen, ja, bis halt jetzt die Konsequenzen hervorbrechen und nicht mehr wegretuschiert werden können.

      Was ist jetzt die Antwort ? Mehr Geld, 2 Lehrer pro Klasse und oft auch 3, noch mehr Parteiheinis, etc., etc.

      Sie haben mich wirklich falsch verstanden, wenn sich die SPÖ wo zurückziehen sollte, dann ist es das Schulwesen, was nicht heißt, daß dann eine andere Partei das übernehmen sollte, auch nicht eine ÖVP, die ja zu großen Teilen mit der SPÖ ident ist.

      Sie unterliegen da einem schweren Denkfehler. Das Schulwesen ist zu verbessern, nicht der Parteieinfluß, die Kinder sind zu unterrichten, wie man liest, schreibt und rechnet und nicht wie man Kreuzerln auf Wahlzetteln macht und FPÖ-Plakate herunterreisst und Kinder abtreibt.

      Sie haben hier in dem Thread wohl die gesamte Denkpalette der SPÖ vorgelegt und ich weiß, Sie sind davon überzeugt das Richtige zu tun und ignorieren alle Argumente, auch wenn die Zeichen noch so deutlich sichtbar sind.

  11. Trollfresser (kein Partner)
    16. Februar 2011 22:39

    Frl. Claudia in einer Volksschulklasse wäre die Garantie dafür, dass die Kinder nach sechs Jahren immer noch Analphabeten und legasten wären.

    Und mit zwei Lehrern wird man nicht das Auslangen finden. Man wird noch einen dritten brauchen, der die Arbeit macht. Von den Schulpsychologen ganz zu schweigen, denn ab der zweiten klasse stehen die Kinder sicher dauernd unter Schock.

    • SOKs (kein Partner)
      17. Februar 2011 08:58

      M. Trollfresser, Ihrer Annahme mit 2 Lehrern kann ich mich nicht anschließen. Es fehlt der Gruppenleiter, der Klassenlehrer-Gruppenleiter, also der Vierte.

  12. RB (kein Partner)
    16. Februar 2011 22:03

    Alleine die Tatsache, dass für eine Klasse der NMS ZWEI Lehrer gebraucht werden, ist doch schon Beweis genug, dass dieses Schulekonzept nicht richtig sein kann. So ein Schwachsinn.
    Stelle mir das supertoll vor, wenn dann diese zwei Lehrer in Konkurrenz treten usw. usw.
    Gute Nacht - im doppelten Sinn der Bedeutung.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2011 22:29

      Schmiedsche Problemlösungsstrategie:
      Kann man eine Schraube nicht mit einem Hammer einschlagen, versuche es mit zwei Hämmern.

    • Der kleine Nick
      16. Februar 2011 22:53

      @Reinhard:

      Exzellent auf den Punkt gebracht! Andererseits ist bei den vehementesten Befürwortern solcher Doppel-Conférencen vermutlich mehr als eine Schraube locker, sodass der Einsatz von zwei Hämmern schon wieder nicht so abwegig ist.

    • Undine
      16. Februar 2011 23:29

      @RB

      Das muß mir auch erst jemand erklären, weshalb es besser sein soll, wenn von der geistigen Reife her sehr unterschiedlich veranlagte Schüler in einem Klassenzimmer von zwei Lehrern zu gleicher Zeit unterrichtet werden, als wenn die Schüler in zwei einigermaßen homogenen Gruppen in zwei getrennten Räumen von je einem Lehrer unterrichtet werden.
      Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Kinder ohnedies derart unkonzentriert sind, kann dieses System, das ja zusätzlich Unruhe in sich birgt, nie und nimmer funktionieren.
      Hier scheint wohl das Motto zu herrschen: Warum einfach, wenn's kompliziert auch geht.

    • Reinhard (kein Partner)
      17. Februar 2011 07:53

      Werte Undine, das ganze mediale Gedöns um die als bildungstechnisch eierlegende Wollmilchsau verkaufte Gesamtschule soll doch nur davon ablenken, dass die Politik in Wahrheit absolut keinen Plan hat, wie sie gegen die fortschreitende Bildungs- und Leistungsverweigerung auf Seiten der Schüler und vor Allem der Eltern ankämpfen soll, und auch gar kein Interesse daran hat. Erst wurde mit der hohlen Versprechung, der Staat würde sich um alles kümmern, eine wohlstandsverwahrloste Vollkaskogesellschaft aufgebaut und jetzt wird immer deutlicher, dass jene, die dem Volk die großen Lösungen versprochen haben nur Blender, Lügner und Betrüger waren und bis heute sind.
      Wenn das Einführen der Gesamtschule das Tor zu Wissen und Bildung ist, wieso liegt dann die Türkei mit 8jähriger Grundstufe und 4jähriger Sekundarstufe dann immer noch hinter unseren PISA-Versagern? Das ganze Krähen, die Gesamtschule muss der Erfolgsfaktor in Finnland sein, verschleiert nur, dass die Erfolgsfaktoren ganz woanders liegen und von unseren selbstdefinierten Bildungsexperten nach drei Semestern PädAk nicht erkannt werden.
      Das einzige Motto scheint mir, mit viel Krakeel von der eigenen Unfähigkeit abzulenken, auch nur irgend einen Plan zu haben, egal ob Schmied oder Darabos oder (beliebigen Ministernamen hier einfügen).
      Wäre das Ziel der Politik wirklich, ein kluges und selbstverantwortliches Volk zu bilden, dann würde es anderer Schritte, eindeutiger Ziele und strenger Leistungsvorgaben bedürfen. Es soll nicht besser werden, nur anders, um sich nach Anfällen von blindem und Steuermillionen verschlingenden nutzlosen Aktionismus vor der potenziellen Wahlklientel als "Macher" positionieren zu können, immer nach dem Motto "ich habe zwar keine Ahnung, aber ich tue wenigstens was."
      Und dass es bei der eigenen Klientel funktioniert sieht man ja hier, wo z.B. ein Mahler als Hauptargument gegen Unterberger anführt, er würde nur starr auf Bestehendem beharren, als wäre das ein Verbrechen. Der Kluge sucht eindeutige Bewesie, dass das Neue mehr Vorteile als Nachteile bringen kann, bevor er alles umkrempelt, der dumme Aktionist krempelt alles um - koste es, was es wolle, vor Allem wenn die Anderen bezahlen - weil das Neue ja per se besser sein muss und weil alle, die auf etwas Bestehendem beharren ewiggestrige und rechtskonservative Schnarchsäcke sein müssen.
      Wir haben keine Bildungspolitik, nur Ideologiekämpfe.

    • SOKs (kein Partner)
      17. Februar 2011 09:00

      Lehrer werden nicht so sehr in Konkurrenz stehen, das ist kapitalistisches Gedankengut. sie werden Konferenzen abhalten mit Psycho Coach. Sie werden alle Schüler zuert, nein laufend, psycho-coachen.

  13. Rosi
    16. Februar 2011 21:50

    Herzig. - Das gehört zu den wahrhaft aufschlußreichen Informationen ...

  14. phaidros
    16. Februar 2011 20:13

    »Von der Pressesprecherin der Ministerin bekam ich inzwischen folgenden Aufklärungsversuch mit wieder komplett anderen Zahlen:«

    Ich glaube, jetzt wissen wir, was sie unter der Woche mit der Lottokugelmaschine anfangen.

  15. Reinhard (kein Partner)
    16. Februar 2011 19:28

    Frage für den Eignungstest zum Ministeramt:
    "Wenn 3 Leute mit einem Taxi gefahren sind und 4 Leute aussteigen, wie viele müssen einsteigen, damit keiner mehr im Auto sitzt?"
    Günstige Antwort: "In einem Taxi, das in unserem neuen System sozialer Gerechtigkeit und durch die konsequent den Anforderungen aller Wählerinnen und Wähler, Taxifahrerinnen und Taxifahrer ebenso wie Fahrgästinnen und Fahrgästaußen entgegenkommende Parteilinie geschlechter- und kommgutergerechter Ausrichtung der multikulturellen Gesellschaft in unserem von Herzlichkeit und Offenheit geprägten Haus Österreich seine dem Volkswohlstand dienende und umweltschonende Dienstleistung anbietet ist es undenkbar, dass es überhaupt zum Aussteigen der höchst zufriedenen und auf Weltklasseniveau beförderten Insassinnen und Aussassinen, äh, unter Berücksichtigung der höheren Qualität im, ääh, auf oder besser herum, ääh, also nach der qualitätsorientierten Evalulu... äääh... Evaulurierung... ääääh..."
    Ergebnis: "Sie können morgen anfangen!"
    Ungünstige Antwort: "Gar keiner, denn es sind 3 MIT dem Taxi gefahren und einer HAT das Taxi gefahren - wenn also alle 4 aussteigen, sitzt keiner mehr drin."
    Ergebnis: "Überqualifiziert für den Job!"

  16. Anton Volpini
    16. Februar 2011 18:43

    Der Hr. Darbos hats nicht mit den Zahlen.
    Die Fr. Schmied wohl auch nicht, und der Hr. Alois Stöger hat gestern die € 0,5 Mrd Einsparung bei den Krankenkassen als seinen alleinigen persönlichen Erfolg reklamiert.
    Kann es sein, daß wir ob dieser Zahlenkünstler vor einer großen Regierungsumbildung stehen? Oder dürfen diese Minniister weiterhin als Zahlenakrobaten mit unserem Geld wirtschaften?
    Wenn ersteres zutrifft, dann hat Laura Rudas wirklich Changen zu Ministerwürden zu kommen.
    Wenn zweiteres bleibt, dann gute Nacht!
    .............das trifft allerdings auch auf ersteres zu.

  17. Brigitte Imb
    16. Februar 2011 14:38

    !!! Dr. Unterberger hat neue Zahlen v. der Pressesprecherin Schmieds erhalten.

    S.o. - Zusatz!

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Februar 2011 18:40

      Aus dem Handbuch „Kleiner Leitfaden für Diskussionsführung“, Teil der Grundausstattung für linke Funktionäre:

      „Wenn du zum Thema nichts beizutragen hast oder das sich abzeichnende Ergebnis der Gespräche deutlich machen könnte, dass deine Darstellungen falsch waren, dann stifte wenigstens Verwirrung.“

    • Brigitte Imb
      16. Februar 2011 20:27

      Ist ein gutes Zeichen für den Blog - immerhin interessiert dieser die div. Volkszertreter, wenngleich die neue "Richtigkeit" nicht richtig ist.

  18. chef a
    16. Februar 2011 09:16

    Sicher ist nur die Kommastelle ein bisserl verrutscht. Sind also 32 Millionen.

    Wird auch bei PISA - BIFIE solange gemacht, bis die Gesamtschule herauskommt.

  19. socrates
    16. Februar 2011 07:54

    "Das Schreiben und das Lesen ist nie ihr Zeug gewesen, denn schon von Kindesbeinen befaßt sie sich mit Scheinen. Ihr idealer Lrebenszweck ist .................................."

    • plusminus
      16. Februar 2011 23:01

      @socrates

      "Ihr idealer Lebenszweck ist........................"....................."Stimmenvieh und Madenspeck"!

  20. contra
    16. Februar 2011 01:52

    Die Frau Minister schafft es locker, daß Österreichs Kinder nicht nur beim PISA-Lesen "abstinken", sondern demnächst auch noch beim Rechnen.
    Tolle Leistung, Frau Schmied!

    • Logiker
      16. Februar 2011 15:04

      wem interessiert lesen oder rechnen, Hauptsache die Ideologie stimmt. Mehr braucht man für die Quote nicht.

    • socrates
      19. Februar 2011 14:05

      Wenn die Kinder nicht rechnen können, stehen ihnen bei Banken und in der Regierung alle Wege offen! Wenn sie noch den Wehrdienst verweigern und keine Matura haben, ist ein Ministeramt zum Greifen nahe!

  21. Der kleine Nick
    15. Februar 2011 23:54

    Kunst und Kühnste

    Die Rechenkunst des Adam Riese
    lässt unsre Claudia völlig kalt.
    Sie macht halt einfach Miese
    und lässt den Steuerzahler dünsten.
    Mit Binnen-Ü-Brachialgewalt
    wird sie zur Rechenkühnsten.

  22. Undine
    15. Februar 2011 22:43

    Hoffentlich nimmt die Claudia Schmied, wenn sie wieder in eine Bank zieht, das rote Gebilde aus ihrer Kanzlei mit, allerdings nicht ohne den Betrag, der für das Kunstwerk ausgegeben wurde, bar auf dem Schreibtisch zu hinterlegen!

  23. Celian
    15. Februar 2011 22:19

    Offenbar hat Claudia Schmied auch in der Kommunalkredit ihre Rechnungskünste vorgeführt. Was aus der Bank geworden ist, weiß man ja.

  24. Karl Knaller
    15. Februar 2011 21:24

    Man lasse die Claudia Schmied gefälligst in Ruh'! Die hat momentan andere Sorgen. Wie ich aus zuverlässiger Quelle, nämlich von der Laura, höre, sucht sie (die Claudia, nicht die Laura) derzeit eine Partnerin, mit der sie zwecks Image-Aufpolierung bei den Dancing-Stars auftreten könnte. Weil: was der Alfons Haider kann, das kann die Claudia noch lang, sagt die Laura.

    • Undine
      15. Februar 2011 22:56

      @Karl Knaller

      Mich interessiert da natürlich auch die "Toilettenfrage" ( da meine ich jetzt die Klamotten!) bei zwei tanzenden Frauen: hat da nur eine die "Hosen" an oder beide? Oder keine, weil beide bei so einem Anlaß in einem Kleid (große Aufmachung!)glänzen möchten?
      Und bei den "Haiders"? Haben da beide die Hosen an, oder, damit man gleich merkt, wem der weibliche Part mehr liegt, einer ein Abendkleid an?
      Rein rechnerisch gäb' s da also mehrere hochinteressante Variationen.
      Natürlich könnten dann beide Paare die Partner tauschen. Fragen über Fragen.....:-)
      Aber die Laura weiß da bestimmt, wie's g'hört.

    • Karl Knaller
      16. Februar 2011 08:57

      Liebe Undine: bei den zwei in Rede stehenden Paaren ist alles möglich, nur kein Partnertausch!

    • Karl Knaller
      16. Februar 2011 12:03

      Zutiefst zerknirscht bekenne ich meinen Verstoß gegen die gender-correctness:
      "Partnertausch" geht natürlich nicht, und im vorliegenden Fall schon garnicht! Daß Undine auch nur von "Partner tauschen" gesprochen hat, verhilft mir kaum zu mildernden Umständen, denn von dieser lieben Dame erwarte ich ja (warum eigentlich?) weder gender- noch political correctness. Also: korrekt muß es natürlich "PartnerInnen-Tausch" heißen! Oder? Da würde ('s kommt ja eh nicht dazu, s.o.) doch der Partner des Einen gegen die Partnerin der Anderen getauscht, also: "PartnerIn-Tausch"? GermanistInnen hier im Blog, bitte zu Hilfe! (Was dem Karl Kraus alles erspart geblieben ist! Nicht auszudenken, wenn sich der schon mit diesem Unfug hätte herumschlagen müssen. Aber was er davon gehalten hätte, glaube ich zu wissen.)

    • Undine
      16. Februar 2011 14:44

      @Karl Knaller

      Den Faden kann man noch ein wenig weiterspinnen: Was tun, wenn's zur "Damenwahl" kommen sollte? Das kann ja nur zu diplomatischen Verwicklungen führen.
      Eines steht jedenfalls fest: Es ist ein großes Glück, daß es keine Reifröcke/Krinolinen mehr gibt, denn sollten Claudia Schmied und ihre noch nicht feststehende Tanzpartnerin sich in solchen ausladenden Roben zeigen wollen, käm's bestimmt zu Komplikationen.

  25. Brigitte Imb
    15. Februar 2011 18:48

    Lange wird es ja nicht mehr dauern, bis die "Jeanne d'Arc" der Bildung die letzten Weichen zur Gesamtverblödung stellt, und noch dazu beispielgebend.

    Fehlt ihr etwa der schlaue Niko zum Rechnen, od. hat sie wirklich Heimweh nach der Bankenwelt, dass sie so unorientiert ist?

    Wenn sie aber so einen schönen Beratungsjob wie der Gusi haben will, dann soll´s 'anzahn', denn sonst sind die interessanten Despoten ev. nimmer an der Macht.

    • Charlotte
      16. Februar 2011 17:01

      Nur Beratungsjobs?

      Es warten viele noch weit besser bezahlte Jobs in diversen Vorstandsetagen auf unfähige Politikerinnen sobald sie sich selbst eine Gesetzeslage von verpflichtenden Frauenqoten dafür geschaffen haben.

  26. Der kleine Nick
    15. Februar 2011 18:38

    Schüttelreim eines zynischen Steuerzahlers

    Ach wie Frau Schmied so edel schaut,
    wenn sie mein Geld am Schädel haut!

    • Wertkonservativer
      16. Februar 2011 09:06

      Zumindest so gut wie die vom Grafen!

    • Florin
      16. Februar 2011 09:38

      Ja wo ist der Graf? Wurde er endgültig vertrieben?

    • Der kleine Nick
      16. Februar 2011 10:09

      @Wertkonservativer:

      Danke für Ihr diplomatisches Echo!

      @Florin:

      Dem Vernehmen nach textet der Graf jetzt für Arnies Band "Whole brick".

  27. Josef Maierhofer
    15. Februar 2011 18:25

    Was sind für Frau Schmied Millionen ?

    Solange sie die anderen zahlen müssen, sind die Ziffern egal. Ob es nun 'Vertuschungsrechnen' oder 'Rechenfehler' ist, jedenfalls das Binnen 'I' steht dem richtigen Ergebnis im Weg, wie auch aller anderer unnötiger Ballast und 'Politschnickschnack', und drückt das PISA Ergebnis der Frau Bundesminister.

    Ich habe gelesen, wir hätten einen großen Lehrermangel, würde mich auch nicht wundern bei den Arbeitsbedingungen für Lehrer.

    Wann kommt endlich ein Kanzler, der sagt, rechnen wir die Schulausgaben von 1960 hoch und reduzieren wir auch den Schulstoff auf das damalige Maß, denn damals waren wir noch unter den Besten im Ergebnis, das soll der Bundesminister dann umsetzen ?

    @ Wolfgang Bauer

    Die gefährliche Drohung, daß Frau Schmied wieder zu den anderen Millionen geht, zu den Bankmillionen, würde den 'Bankenschutzschirm' ganz mächtig aufblasen.

    Geben wir ihr lieber Jetons, mit denen sie zum Gusi in die Sandkiste geschickt wird, da ist der Jetonverlust wenigstens mit der Sandkiste begrenzt.
    Wann kommt endlich jemand, der diesen Sündenpfuhl von Eitelkeit, Parteidünkel, diese Dummheit, diese Machtgier, diese Verschwendungssucht, etc. alles zu Lasten unserer Kinder beseitigt ?

  28. Wertkonservativer
    15. Februar 2011 18:22

    Jedesmal, wenn die Frau Minister Schmied am Bildschirm erscheint, dreht sich mir der Magen um: dieses penetrante Kampflächeln, die oft wirklich unsäglichen Sprüche, die unselige Bank-Vergangenheit dieser Frau, und vor allem natürlich dieses lächerliche Gesamtschul-Gesudere: das alles ist für mich nicht auszuhalten!

    Und wie Terbuan treffend anführt, hat sie - als gewesene Bankerin - wahrscheinlich in der Schule beim Rechenunterricht nicht genug aufgepasst Aber das rote Parteibuch und der rote Familien-Background haben es ihr dann doch ermöglicht, Bankdirektorin und schlussendlich den Ministersessel zu erklimmen!
    Eine tolle Karriere! (Hoffentlich ist sie bald weg vom Fenster!).

  29. inside
    15. Februar 2011 18:12

    Jedes Wort über diesen Trampel ist Verschwendung!

  30. terbuan
    15. Februar 2011 18:09

    Die Frau Schmied könnte in jeder Bank anfangen, Rechenkünste sind völlig sekundär, für etwaige Verluste haftet in jedem Falle der Steuerzahler!

  31. Wolfgang Bauer
    15. Februar 2011 17:52

    Kürzlich schrieb jemand in einer Zeitung, dass Frau Schmied überlegt, wieder ihre Bankkarriere fortzusetzen. Sie sei amtsmüde.
    Na, dann prost!

    • Anton Volpini
      15. Februar 2011 18:25

      Ich wüßte einen Bankjob für sie.
      Christian Felber von Attac hat vor ein paar Monaten angekündigt, eine sogenannte Good Bank gründen zu wollen.
      Da würde sie als Chefin good reinpassen! So könnten die auch die Frauenquote good erfüllen...

    • byrig
      15. Februar 2011 22:07

      genau,volpini,denn es würden 2 frauen auftauchen...

    • Undine
      15. Februar 2011 22:59

      Und was ist mit der Sonja Kohn? Die wäre ja wieder auch zu haben, oder?

    • Anton Volpini
      16. Februar 2011 11:15

      @Undine

      Die Sonja Kohn könnte die 24 Stunden Innere-Tresorbewachung übernehmen... :-))

    • pc-think
      16. Februar 2011 12:30

      Da die Kommunalkredit jetzt in Staatsbesitz ist, sollte einer Rückkehr an der Frau Ministerin Schmid an die Spitze der Kommunalkredit genau so wenig entgegenstehen als seinerzeit der Rückkehr des Ministers Scholten an die Spitze der Kontrollbank.





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