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Der Nutzen der Gruppenbesteuerung

Sie ist eine der vielen Kampffronten, die da rund um die drohende Steuererhöhungswelle toben: die Gruppenbesteuerung.

(Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier" die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“. Diesmal ist sie dem Thema "Sinn und Unsinn der Gruppenbesteuerung". gewidmet.)

Dabei geht es um die Möglichkeit für Unternehmen, die ihre Zentrale in Österreich haben, Verluste in anderen Ländern gegen die in Österreich erzielten Gewinne aufzurechnen. Der Streit darüber findet in tiefen ideologischen Schützengräben statt. Da tut es gut, sich die nüchternen Fakten anzusehen.

Das erste Faktum ist, dass die Abschaffung der Gruppenbesteuerung wenig bringt. Die Schätzungen liegen zwischen 40 und 150 Millionen Euro. Denn in Hinblick auf andere EU-Länder muss sie ohnedies weiter in Kraft bleiben. Daher zahlt sich ein großer Streit nicht aus.

Zweites Faktum ist, dass die Gruppenbesteuerung relativ schwierig zu kontrollieren ist. Bilanzen beispielsweise aus der Ukraine sind ein eher dehnbarer Begriff. Das spräche für eine Abschaffung. Auf der anderen Seite zeigen die geringen Erträge, dass da wohl kein großangelegter Betrug stattfindet.

Drittens sollte man bei jeder Änderung einer Steuerregel nicht nur auf die direkten, sondern auch die indirekten Wirkungen schauen. Denn ab einem bestimmten Punkt reduzieren Steuererhöhungen die Einnahmen des Fiskus, statt sie wie erhofft zu erhöhen. Ist logisch: Wer würde bei 100 Prozent Einkommensteuer noch arbeiten?

Das Problem ist nur: Es lässt sich nicht exakt prognostizieren, wo dieser Punkt bei jeder einzelnen Steuer liegt.

Bei der Gruppenbesteuerung dürfte er relativ bald erreicht sein. Denn dieses Steuerprivileg hat ja ein einziges Motiv, das aber wichtig für die Zukunft des Landes ist: Es soll Konzerne veranlassen, ihre Zentrale in Österreich anzusiedeln. Oder zu behalten. Dass die Produktionsstätten immer weiter Richtung Osten und Süden wandern, ist ohnedies unvermeidlich.

Bei den Konzernzentralen könnte Österreich aber mit Erfolg mitspielen. Jeder Konzern bleibt jedoch nur dann in Österreich, wenn es sich auf Dauer finanziell auszahlt. Jeder Vorstand würde von seinen Aktionären gefeuert, wenn er nur aus Sympathie hier etwas ansiedelt, was anderswo viel billiger wäre. Daher ist die Gruppenbesteuerung ein gezielter Anreiz, um diese Zentralen in Österreich zu halten.

Natürlich weiß niemand genau, ab welcher Steuerlast eine solche Zentrale abwandert. Aber man stelle sich nur die Katastrophe vor, falls die UniCredit ihre Osteuropazentrale aus Wien wegverlegen sollte.

Eine Konzernzentrale bringt nicht nur direkt Geld durch die dort üblichen hohen Gehälter. Sie schafft auch rundherum viele hochqualifizierte Arbeitsplätze: Bei Wirtschaftsprüfern, Beratern, Rechtsanwälten, Notaren, Werbeagenturen, Spitzenhotels, Restaurants, PR-Agenturen und auch in den meist in der Nähe der Zentrale angesiedelten Forschungslabors. Nur solche Arbeitsplätze haben für Österreich Zukunft. Will man die leichtfertig gefährden, nur weil man zu feig zum Sparen ist?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 09:53

    Ich erinnere mich an das Spiel eines großen Elektronik-Konzernes, der nach Bau eines Werkes in Österreich (inkl. Förderungen) die Fabrik in Frankreich geschlossen hat, Begründung: Überkapazität auf dem Weltmarkt. Nach einigen Jahren und Bau eines Werkes in der Tschechei (inkl. Förderungen) hat man das Werk in Ö. geschlossen: Überkapazität auf dem Weltmarkt. Nach Ablauf der üblichen Fristen hat man ein Werk in China gebaut, in CZ geschlossen, Begründung? Erraten, Überkap.....
    Ob das der Sinn von Gruppnenbesteuerung sien kann, bleibe dahin gestellt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 07:38

    Auch früher haben international tätige Konzerne in Österreich kaum Steuern bezahlt. Da wurde z.B. bei internen Lieferungen von Waren und Dienstleistungen so getrickst, dass es eben hier nur einen symbolischen kleinen Gewinn zu versteuern gab. Die Hauptsteuerlast wurde und wird immer von dem KMUs und dem Mittelbau der Bevölkerung geleistet. Leider.

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 10:50

    Hier findet eine ideologische Spiegelfechterei unserer Politiker statt, die nicht viel bringen kann.

    Da geht es im Grunde nur um das Bedienen von Interessen der eigenen Klientel, natürlich vorrangig von unseren sozialistischen Freunden, da Firmen oder Unternehmen per se ja als böse anzusehen sind.

    Monetär bringt eine Änderung dieser Steuer nicht viel. Ich hatte vor längerer Zeit mal ein Gespräch mit einem ehemaligen Finanzminister und alle kundigen Leute wissen ziemlich genau, dass die Politik eigentlich nur eine handvoll wirksame Steuerschrauben (Einkommenssteuer, Mineralölsteuer, etc.) in der Hand hat.

    Daher ist das Risiko hier falsche Änderungen vorzunehmen und Abwanderungen mit allen Folgen zu riskieren, viel höher als etwaige Mehreinnahmen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 17:52

    Das sind doch alles nur Spiegelfechtereien um das Volk zu beschäftigen und von den allgemeinen Unzulänglichkeiten abzulenken.

    Nach dem 10.10. werden wir eine höhere "Einzelbesteuerung" erhalten, jeder einzelne Steuerzahler darf daran teilhaben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 08:45

    Die schlichte Wahrheit ist, daß sich der Staat heute hauptsächlich über Lohnabgaben, die Mehrwertsteuer und die Mineralölsteuer finanziert.

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/einnahmen_und_ausgaben_des_staates/019897.html

    Wo eine Konzernzentrale sitzt, spielt vielleicht bei globalen Konzernen eine Rolle. Das Thema geht aber Österreich nix an. Für Österreich ist es wichtig, wo die Mehrheit der gut verdienenden Mitarbeiter arbeitet.

    Wenn ein Facharbeiter 2000.- Euro netto verdient, dann fallen für den Staat ca 2300 Euro an Lohnabgaben (Einkommenssteuer, Sozialbeiträge bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer) ab. Genau deshalb ist der Politik auch "jeder Arbeitsplatz wichtig".

  6. Ausgezeichneter KommentatorSamtpfote
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2010 08:30

    Calo Sociale ist nunmehr echt echauffiert!

    Angeblich hat das Finanzministerium einen Anschlag auf seine ureigenste Domäne vor!

    Wie er von einem besonders aktiven Pferdchen erfuhr, ist seine Art von Gruppentherapie den Beamten ins Auge gesprungen.

    Für die "mehrspännigen Kutschen" sollen seine Rassepferdchen jetzt zur Kasse gebeten werden.

    So nicht, hat Carlo gemeint und sofort die Tagebücher seiner Produktionsmittel durchgehechelt. Und wurde fündig!

    Wieder geschafft!

    Eine Verlegung seines Betriebsstandortes Richtung Flat-Tax hätte auch wenig gebracht, meint er.

    Schon schlau der Carlo.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2010 07:43

    Neuer Zustellversuch:
    Gusenbauer war ja ein Fan der schwarz-blauen Steuerreform

    http://www.bild.de/BTO/news/2007/05/11/oesterreich-kanzler/bild-interview-steuern.html

    und lobte auch die Gruppenbesteuerung, weil sie dazu führte, dass die Unternehmen im Land blieben, wodurch es im Endeffekt zu mehr Einnahmen für den Staat kam.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/310886/index.do

    Auch die roten Manager und Großindustriellen wie Siemens-Chefin Brigitte Ederer, OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer und Hannes Androsch insistierten, die Gruppenbesteuerung ja nicht anzutasten.

    In diesem Fall haben ein paar Sozis einmal etwas kapiert, nämlich, dass man das Saatgut nicht aufisst und die Melkkuh nicht schlachtet. Ob Faymann und Kompagnon Dick das auch klar ist, wage ich zu bezweifeln, denn wer derartig viel Geld zum Fenster rauswirft, wie es die beiden schon getan haben, der muss dieses Geld auch irgendwann aufbringen. Hätte man je die Absicht gehabt, zu sparen, hätten wir ja die unvorstellbar hohen Schulden nicht und wir stünden nicht am Rande des Staatsbankrotts. Wenn man an den "Parlamentsbazar" (© Wolfgang Schüssel), der ja trotz der heraufdräuenden Finanzkrise stattfand - aber die momentane Not war eben größer; man brauchte dringend Wahlzuckerln - denkt, so befällt einen immer noch großes Unbehagen. Wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? Wer soll das bezahlen? Ach? Eh nur die Reichen? Und wenn es keine Arbeitsplätze gibt, so verkauft Darabos die 15 Eurofighter und Faymann schafft für den Erlös 200.000 Arbeitsplätze (© Alfred Gusenbauer). Auch wenn das in Soziohren logisch klingen mag, so ist die Realität doch eine andere...

    Die sog. "Reichensteuern" würden dem Land nachhaltig schaden => weniger Einnahmen für den Staat, Abwanderung der Betriebe, höhere Arbeitslosigkeit. Die Budgetsanierung kann nur durch Sparmaßnahmen und eine temporäre Erhöhung der Massensteuern (z.B. MwSt, MöSt etc.) herbeigeführt werden. Alles sonst. Geschwätz, dass die "Schuldigen" (die Vermögenden) bezahlen sollen, dient nur der Symbolik (weil das der Zuckerlwähler gerne hören will).

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSchnabeltierfresser
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2010 08:00

    Die Gruppenbesteuerung war sicher ein passendes Instrument zur richtigen Zeit, aber die Nachhaltigkeit ihrer Wirkung ist sicher nicht gegeben. Der Autor schreibt ja selber, dass sie in Euro gemessen den Unternehmen wenig bringt.

    Um dauerhaft Konzernzentralen ansiedeln zu können, sind Maßnahmen zur strukturellen Standortverbesserung nötig, harte wie gut ausgebildete Fachkräfte oder Infrastruktur (z.B. internationale Flugverbindungen, hallo AUA!), und weiche wie Lebensqualität.

    Budapest, Bratislava und Prag laufen jetzt schon dem dahindösenden Wien den Rang ab, die anderen Ostmetropolen werden in absehbarer Zeit folgen, wenn sich hier nichts tut. Da kann Häupl noch so viele Mercer-Studien pushen.


alle Kommentare

  1. Observer
    13. August 2010 20:19

    Österreich hat seit vielen Jahren eine Agentur, welche sich mit mehr oder weniger (in letzter Zeit eher: weniger) Erfolg um Neuansiedlungen von Firmen aus dem Ausland bemüht. Ebenso verfügt jedes Bundesland über solche Stellen und sogar jeder Bürgermeister macht Flächenumwidmungen, um Betriebe anzulocken und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Stolz wird dann immer wieder von solchen neu entstandenen Arbeitsplätzen berichtet. Aber nur von anderer Seite hört man von Betriebsschliessungen, Verlagerungen in das Ausland oder Personalreduktionen. Die Vorteile der Neutralität, ehem. k+k-Stadt mit guten Verbindungen zum Osten usw. sind alle vorbei.
    Ich erinnere an die vielen Fälle, wo man nahe der Nord- und Ostgrenze mit finanzieller Unterstützung kleinere Betriebe angesiedelt hatte, um auch den dort wohnenden Frauen Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen. Als die vereinbarten Zeitspannen (z.B. nach 10 Jahren) um waren, kamen am folgenden Tag die Lastwagen und haben die Maschinen Richtung Osten transportiert. Die Grossbetriebe wie Philips, Unilever, Nestle usw. haben sich nie um lokale Befindlichkeiten gekümmert. Dort zählte nur der Rechenstift - und kaum die Gruppenbesteuerung. Vielmehr waren und sind die Arbeitskosten hier zu hoch, daher werden alle von diesen Firmen hier vertriebenen Waren nur mehr importiert.

  2. Jesus (kein Partner)
    13. August 2010 15:22

    Wie immer extrem verkürzt und einseitig aber eben typisch Unterberger und perfekt für den Kurier.

    Ohne jetzt auf die Gruppensteuer genauer eingehen zu wollen sollte doch mal erwähnt werden, dass keineswegs nur die Steuerlast die Ansiedelung von Unternehmen beeinflusst. Sonst müssten wohl alle Unternehmen nach Somalia abwandern...

    Wo finde ich eigentlich das Forschungslabor der UniCredit Osteuropazentrale?
    Der Absatz mit der schwierigen Kontrollierbarkeit dürfte wohl ein Dadaistisches Kunstexperiment sein - sehr gelungen. Sollte das tatsächlich eine Argumentation sein muss man sagen, dass die Logik wohl irgendwo liegengeblieben ist.

  3. siggi (kein Partner)
    13. August 2010 10:19

    Neben der Lafferkurve giobt es noch einen anderen Zusammenhäng. Je unsicherer es ist, wer eine Steuer tatsächlich trägt, wie sich das auf die Wirtschafrt auswirkt und wie leicht eine Vermeidung dieser Steuer ist, desto mehr wird darüber herumdiskutiert.

    Wer Einkommensteuer und Umsatzsteuer trägt ist klar und es ist auch (in Grenzen) nicht möglich, diese zu vermeiden. Daher wird bei diesen beiden Steuern nur über Randprobleme geredet.

    Würde man die Steuern wirklich in ihren Auswirkungen ausreichend kennen, erübrigte sich eine Debatte. Eine Steuer würde dann entweder eingeführt oder nicht. Jetzt wird aber herumgeredet. Daraus folgt, dass der Fiskus ganz sicher keienn Plan darüber hat, was er eigentlich macht. Und die Politiker schon gar nicht.

    Habt Vertrauen Leute! Ihr werdet schon bald ausreichen Zeit haben, darüber nachzudenken, was das für Auseirkungen auf China hat wenn ihr alle nicht mehr arbeitet.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. August 2010 13:09

      Nur wie sollte die Lafferkurve auf die Gruppenbesteuerung anwendbar sein, die ist ja nur eine Regelung und keine Steuer an sich? Und an der Körperschaftsteuer muss man sich vielleicht noch ein paar weitere Eckpuznkte ansehen.

      Weiß auch nicht genau, wie das Unterberger gemeint hat.

  4. Segestes (kein Partner)
    13. August 2010 08:43

    ******
    "....wenig bringt [...] 40 und 150 Millionen Euro...."
    ******

    Ah ja, 40 bis 150 Millionen ist also wenig.
    Nun ja, wer hat der hat, gell Herr Unterberger?

    Lustig auch, dass ich dieses "das ist so wenig, das zahlt sich ja nicht aus", ständig nur aus dem ÖVP-Winkerl vernehme.
    Egal ob bei Vermögenssteuer, Transaktionssteuer, Börsenumsatzsteuer usw. usw.

    Gerade die Summe an Maßnahmen, gibt einiges her.
    Aber da ist wohl das Problem.
    Die Klientel der ÖVP, will eben nichts hergeben.
    Und natürlich auch etliche Nadelstreif-Sozis rund um Androsch und Vranitzky nicht, weshalb die SPÖ ihre einschlägigen Forderungen, auch nie ernsthaft und großflächig verfolgen wird.
    Alles eben nur ein Scheingefecht, um die Plebs einzulullen.
    Ihre Empörung, Herr Unterberger, können Sie sich demnach schenken.
    Aber vielleicht sind sie ja auch bloß ein Darsteller, der artig seine ihm zugedachte Rolle spielt.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      13. August 2010 09:53

      Ja, auch lustig, dass ähnliche Summen (150+ Mio), deren Einhebung weitaus aufwändiger ist, wie etwa die Studiengebühr (die trotzdem nicht einmal 5 % der Uni Budgets deckte), von derselben Ecke als absolut unverzichtbar für das Gedeihen der österreichischen Volkswirtschaft dargestellt werden.

    • siggi (kein Partner)
      13. August 2010 10:21

      Wäre ja kein ordentlicher Thread, wenn man AU nicht zumindest einmal unter Namensnennung und ganz persönlich anpinkeln könnte.

  5. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    13. August 2010 08:00

    Die Gruppenbesteuerung war sicher ein passendes Instrument zur richtigen Zeit, aber die Nachhaltigkeit ihrer Wirkung ist sicher nicht gegeben. Der Autor schreibt ja selber, dass sie in Euro gemessen den Unternehmen wenig bringt.

    Um dauerhaft Konzernzentralen ansiedeln zu können, sind Maßnahmen zur strukturellen Standortverbesserung nötig, harte wie gut ausgebildete Fachkräfte oder Infrastruktur (z.B. internationale Flugverbindungen, hallo AUA!), und weiche wie Lebensqualität.

    Budapest, Bratislava und Prag laufen jetzt schon dem dahindösenden Wien den Rang ab, die anderen Ostmetropolen werden in absehbarer Zeit folgen, wenn sich hier nichts tut. Da kann Häupl noch so viele Mercer-Studien pushen.

    • Norbert Mühlhauser
      13. August 2010 11:11

      www.t-y-a.at

      Die Gruppenbesteuerung war sicher ein passendes Instrument zur richtigen Zeit, aber die Nachhaltigkeit ihrer Wirkung ist sicher nicht gegeben. Der Autor schreibt ja selber, dass sie in Euro gemessen den Unternehmen wenig bringt.


      Da ist was Wahres dran. Die Gewinnspannen aus den Globalisierungsgeschäften (Nutzziehung aus der Differenz zw Inlandspreisniveau und jenem in Niedriglohnländern) sind nämlich gesunken, seitdem alle "globalisieren".

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. August 2010 13:06

      Jo auch, aber mir ging es um Standortpolitik.

  6. Paige
    13. August 2010 07:43

    Neuer Zustellversuch:
    Gusenbauer war ja ein Fan der schwarz-blauen Steuerreform

    http://www.bild.de/BTO/news/2007/05/11/oesterreich-kanzler/bild-interview-steuern.html

    und lobte auch die Gruppenbesteuerung, weil sie dazu führte, dass die Unternehmen im Land blieben, wodurch es im Endeffekt zu mehr Einnahmen für den Staat kam.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/310886/index.do

    Auch die roten Manager und Großindustriellen wie Siemens-Chefin Brigitte Ederer, OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer und Hannes Androsch insistierten, die Gruppenbesteuerung ja nicht anzutasten.

    In diesem Fall haben ein paar Sozis einmal etwas kapiert, nämlich, dass man das Saatgut nicht aufisst und die Melkkuh nicht schlachtet. Ob Faymann und Kompagnon Dick das auch klar ist, wage ich zu bezweifeln, denn wer derartig viel Geld zum Fenster rauswirft, wie es die beiden schon getan haben, der muss dieses Geld auch irgendwann aufbringen. Hätte man je die Absicht gehabt, zu sparen, hätten wir ja die unvorstellbar hohen Schulden nicht und wir stünden nicht am Rande des Staatsbankrotts. Wenn man an den "Parlamentsbazar" (© Wolfgang Schüssel), der ja trotz der heraufdräuenden Finanzkrise stattfand - aber die momentane Not war eben größer; man brauchte dringend Wahlzuckerln - denkt, so befällt einen immer noch großes Unbehagen. Wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? Wer soll das bezahlen? Ach? Eh nur die Reichen? Und wenn es keine Arbeitsplätze gibt, so verkauft Darabos die 15 Eurofighter und Faymann schafft für den Erlös 200.000 Arbeitsplätze (© Alfred Gusenbauer). Auch wenn das in Soziohren logisch klingen mag, so ist die Realität doch eine andere...

    Die sog. "Reichensteuern" würden dem Land nachhaltig schaden => weniger Einnahmen für den Staat, Abwanderung der Betriebe, höhere Arbeitslosigkeit. Die Budgetsanierung kann nur durch Sparmaßnahmen und eine temporäre Erhöhung der Massensteuern (z.B. MwSt, MöSt etc.) herbeigeführt werden. Alles sonst. Geschwätz, dass die "Schuldigen" (die Vermögenden) bezahlen sollen, dient nur der Symbolik (weil das der Zuckerlwähler gerne hören will).

  7. Paige
    13. August 2010 07:35

    Gusenbauer war ja ein Fan der schwarz-blauen Steuerreform

    http://www.bild.de/BTO/news/2007/05/11/oesterreich-kanzler/bild-interview-steuern.html

    und lobte auch die Gruppenbesteuerung, weil sie dazu führte, dass die Unternehmen im Land blieben, wodurch es im Endeffekt zu mehr Einnahmen für den Staat kam.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/310886/index.do

    Auch die roten Manager und Großindustriellen wie Siemens-Chefin Brigitte Ederer, OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer und Hannes Androsch insistierten, die Gruppenbesteuerung ja nicht anzutasten.

    In diesem Fall haben ein paar Sozis einmal etwas kapiert, nämlich, dass man das Saatgut nicht aufisst und die Melkkuh nicht schlachtet. Ob Faymann man brauchte dringend Wahlzuckerln - denkt, so befällt einen immer noch großes Unbehagen. Wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? Wer soll das bezahlen? Ach? Eh nur die Reichen? Und wenn es keine Arbeitsplätze gibt, so verkauft Darabos die 15 Eurofighter und Faymann schafft für den Erlös 200.000 Arbeitsplätze (© Alfred Gusenbauer). Auch wenn das in Soziohren logisch klingen mag, so ist die Realität doch eine andere...

    Die sog. "Reichensteuern" würden dem Land nachhaltig schaden => weniger Einnahmen für den Staat, Abwanderung der Betriebe, höhere Arbeitslosigkeit. Die Budgetsanierung kann nur durch Sparmaßnahmen und eine temporäre Erhöhung der Massensteuern (z.B. MwSt, MöSt etc.) herbeigeführt werden. Alles sonst. Geschwätz, dass die "Schuldigen" (die Vermögenden) bezahlen sollen, dient nur der Symbolik (weil das der Zuckerlwähler gerne hören will).

    • Paige
      13. August 2010 07:39

      Da wurde fast ein ganzer Absatz verschluckt - hm, vermutlich wegen der Sonderzeichen. Mit der Browser-Backtaste kann ich den Absatz noch holen.

      Es fehlt: In diesem Fall haben ein paar Sozis einmal etwas kapiert, nämlich, dass man das Saatgut nicht aufisst und die Melkkuh nicht schlachtet. Ob Faymann und Kompagnon Dick das auch klar ist, wage ich zu bezweifeln, denn wer derartig viel Geld zum Fenster rauswirft, wie es die beiden schon getan haben, der muss dieses Geld auch irgendwann aufbringen. Hätte man je die Absicht gehabt, zu sparen, hätten wir ja die unvorstellbar hohen Schulden nicht und wir stünden nicht am Rande des Staatsbankrotts. Wenn man an den "Parlamentsbazar" (© Wolfgang Schüssel), der ja trotz der heraufdräuenden Finanzkrise stattfand - aber die momentane Not war eben größer; man brauchte dringend Wahlzuckerln - denkt, so befällt einen immer noch großes Unbehagen. Wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? Wer soll das bezahlen? Ach? Eh nur die Reichen? Und wenn es keine Arbeitsplätze gibt, so verkauft Darabos die 15 Eurofighter und Faymann schafft für den Erlös 200.000 Arbeitsplätze (© Alfred Gusenbauer). Auch wenn das in Soziohren logisch klingen mag, so ist die Realität doch eine andere...

    • Paige
    • Paige
      13. August 2010 07:45

      Bitte, diesen Thread löschen :-)

    • Norbert Mühlhauser
      13. August 2010 10:26

      www.t-y-a.at

      So kann das aber nicht sein: Denn jeder Euro aus dem Erlös der Eurofighter verwandelt sich in den Händen eines Schulmeisters zu 2 Euros, siehe sein Berühmtes "Herr Schmatz"-Beispiel in der "WZ".

      www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=501170

      Dort steht, dass ein Restaurantbesucher mit Jahresausgaben v 7.300 EUR damit 15.000 EUR BIP generiert.

      Die gewerbliche Geldschöpfung ist eben unerschöpflich! Fragen Sie mich aber bitte nicht, wozu wir dann noch Notenbanken brauchen ...

    • Paige
      13. August 2010 21:09

      Was man damals alles statt der 9 Jahresraten für die Eurofighter erwerben wollte, war schon sagenhaft. :-)

      Zum Schulmeister - das passt ganz hervorragend dazu, putzig, wie immer. Der hat ja keine Ahnung, wofür der Staat unser Geld rausschmeißt. Unser Verwaltungsapparat ist doch keine Schnitzelbude..

  8. McGee (kein Partner)
    13. August 2010 07:32

    Ich kapier' was nicht. Kann mir bitte jemand (qualifiziert) erklären, was folgendes bedeutet:
    - "Denn in Hinblick auf andere EU-Länder muss sie ohnedies weiter in Kraft bleiben."
    - "Auf der anderen Seite zeigen die geringen Erträge, dass da wohl kein großangelegter Betrug stattfindet."

    *?*

    Danke! :)

    • Observer
      13. August 2010 07:46

      @McGee:
      auch ich versteht diese beiden Sätze - so wie manches andere von AU - nicht.

    • siggi (kein Partner)
      13. August 2010 10:09

      Mir ist das auch zu elliptisch.

    • Norbert Mühlhauser
      13. August 2010 10:10

      www.t-y-a.at

      @ McGee:

      Die "geringen Erträge" beziehen sich auf die einen Absatz davor genannten Steuereffekte iFv Begünstigungen (Verzicht des Fiskus).

  9. Graf Berge von Grips
    12. August 2010 21:01

    Es käme zu einer klaren Defizitbefeuerung
    beendete man die Gruppenbesteuerung.

    • Herford (kein Partner)
      13. August 2010 09:56

      Und nicht alles was sich reimt, ist wahr
      das erscheint dem Naivsten sonnenklar!

  10. Brigitte Imb
    12. August 2010 17:52

    Das sind doch alles nur Spiegelfechtereien um das Volk zu beschäftigen und von den allgemeinen Unzulänglichkeiten abzulenken.

    Nach dem 10.10. werden wir eine höhere "Einzelbesteuerung" erhalten, jeder einzelne Steuerzahler darf daran teilhaben.

  11. Norbert Mühlhauser
    12. August 2010 11:15

    www.t-y-a.at

    Man muss Herrn Unterberger beipflichten, dass die Gruppenbesteuerung im Hinblick auf Steuerverluste infolge ausländischer Konsolidierungen nicht so stark in's Gewicht fällt, wie sich das manche vorstellen. Die steuerliche Konzernsolidierung hat ihren Schwerpunkt im Inland, da nur die erste Ebene ausländischer Gesellschaften begünstigt ist.
    Die Konzernkonsolidierung ist allerdings keinesfalls eu-rechtlich geboten. Doppelbesteuerungsabkommen, die Mutter-Tochter-RL 90/435/EWG, sowie die Schachtelbefreiungen nach § 10 KStG erzielen einen nur bedingt vergleichbaren Effekt: Hier werden Zuflüsse nach Steuern entlastet, die Konzernkonsolidierung entlastet aber vor Steuern und ohne Zuflüsse.
    Die Vorteile von Konzernzentralen für den österr. Fiskus könnte man folgendermaßen umschreiben: zum Leben zuwenig, zum Sterben zuviel, und jedenfalls sicherlich besser als gar nichts.
    Hochqualifizierte Berufe wie Rechtsanwälte und Steuerberater müssen sich auch in Zukunft mit einem überwiegend regionalen Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten begnügen. Denn soviele Konzernzentralen kann es in Österreich gar nicht geben, dass die bald 10.000 Rechtsanwälte grenzüberschreitend, und damit dort, wo die eigentliche Wertschöpfung stattfindet, tätig werden könnten. Es gelten Sprachbarrieren und solche der Rechtskenntnisse. Für ausländische Niederlassungen und Tochtergesellschaften wird man daher auch weiterhin häufiger auf Freiberufler vor Ort zurückgreifen. Genauso wird überwiegend eine ausländische Werbeagentur für Kampagnen im Ausland herangezogen werden, weil etwa ein deutschsprachiges Werbemotto übersetzt sich als Rohrkrepierer erweisen könnte.

    • Norbert Mühlhauser
      12. August 2010 12:10

      www.t-y-a.at

      Berichtigung zur Anzahl der Rechtsanwälte:

      10.000 waren "etwas" zu hoch gegriffen. Anfang 2008 waren es 5.129. Es geht daher auf die 6.000er Marke zu. (Anfang 2008 rd 1.900 Anwärter)

    • Norbert Mühlhauser
      12. August 2010 15:47

      www.t-y-a.at

      Präzisierung zur Gruppenbesteuerung:

      Technisch werden nach wie vor die Steuern von jedem Gruppenmitglied errechnet und dann auf den Gruppenträger übertragen. Dies geschieht aber nur, um die vom Gruppenträger zu tragende Gruppenbesteuerung in Nuancen, nämlich hins ihrer Komponenten, zu gewichten. Faktisch liegt daher nichtsdestotrotz eine Ergebniszusammenrechnung auf Gruppenträgerebene vor Steuern vor - d.h. grosso modo bzw nach wirtschaftl Betrachtungsweise.

  12. Norman Bates
    12. August 2010 10:50

    Hier findet eine ideologische Spiegelfechterei unserer Politiker statt, die nicht viel bringen kann.

    Da geht es im Grunde nur um das Bedienen von Interessen der eigenen Klientel, natürlich vorrangig von unseren sozialistischen Freunden, da Firmen oder Unternehmen per se ja als böse anzusehen sind.

    Monetär bringt eine Änderung dieser Steuer nicht viel. Ich hatte vor längerer Zeit mal ein Gespräch mit einem ehemaligen Finanzminister und alle kundigen Leute wissen ziemlich genau, dass die Politik eigentlich nur eine handvoll wirksame Steuerschrauben (Einkommenssteuer, Mineralölsteuer, etc.) in der Hand hat.

    Daher ist das Risiko hier falsche Änderungen vorzunehmen und Abwanderungen mit allen Folgen zu riskieren, viel höher als etwaige Mehreinnahmen.

  13. Josef Maierhofer
    12. August 2010 10:37

    Meine Meinung zu Gruppenbesteuerung von internationalen Konzernen.

    Ich würde einen Steuernachlass zufolge Verlust in einem anderen Land nur dann gewähren, wenn dieses Land sich an dem österreichischen Verlust beteiligt. (halbe-halbe)

    Sogar das ist schwer zu rechtfertigen, denn auch Österreich wird nicht für Verluste eines Konzernes im Ausland zahlen, tut es aber mit diesem unseligen Gruppenbesteuerungsgesetz und zwar einseitig. Alle Verluste, ob für Österreich nachprüfbar oder nicht, werden hier von der Steuer abgeschrieben.

    Der Effekt ist der, daß die Großkonzerne hier kaum Steuer zahlen und bei jedem Wirtschaftsproblem gleich hunderte und tausende Arbeitskräfte freisetzen.

    Bleiben tatsächlich, die kleinen, nicht eingetragenen EPUs, KMUs, etc. (insgesamt etwa 400 000 in Österreich) und die kleinen Privatangestellten und Privatarbeiter als Steuerzahler übrig. Beamte, ÖBB und Politiker werden ja aus Steuergeldern bezahlt und tragen zum Steueraufkommen im Endeffekt nichts bei.

    Das könnte mir auch gefallen, meine Auslandsspesen für die Gründung von Auslandsfilialen hier abschreiben zu können. Das geht aber für Kleine nicht, dazu muß man offenbar ein 'gruppenbesteuerungsfähiger' Betrieb sein, einer von den supperreichen multinationalen Konzernen. Genau weiß ich das nicht, aber ich glaube, daß ich mit einem KMU nicht gruppenbesteuerungsfähig bin.

    Und auch die Frage tut sich auf, ob so ein gruppenbesteuerter internationaler Konzern seinen Hauptsitz überhaupt in Österreich hat und hier unbeschränkt steuerpflichtig ist, oder sind die meisten nur mit einer 'Gruppenbesteuerungsfiliale' in Österreich ?

    Ich kann mich noch erinnern, als es früher einmal als Werbeslogan geheißen hat, daß die Gruppenbesteuerung zur Arbeitsplatzsicherung beiträgt. Das tut es nicht, aber zur Kapitalsicherung trägt es bei, aber ob das Kapital im Inland ist, ist damit nicht definiert.

  14. Kurt22
    12. August 2010 09:53

    Ich erinnere mich an das Spiel eines großen Elektronik-Konzernes, der nach Bau eines Werkes in Österreich (inkl. Förderungen) die Fabrik in Frankreich geschlossen hat, Begründung: Überkapazität auf dem Weltmarkt. Nach einigen Jahren und Bau eines Werkes in der Tschechei (inkl. Förderungen) hat man das Werk in Ö. geschlossen: Überkapazität auf dem Weltmarkt. Nach Ablauf der üblichen Fristen hat man ein Werk in China gebaut, in CZ geschlossen, Begründung? Erraten, Überkap.....
    Ob das der Sinn von Gruppnenbesteuerung sien kann, bleibe dahin gestellt.

  15. Patriot
    12. August 2010 08:45

    Die schlichte Wahrheit ist, daß sich der Staat heute hauptsächlich über Lohnabgaben, die Mehrwertsteuer und die Mineralölsteuer finanziert.

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/einnahmen_und_ausgaben_des_staates/019897.html

    Wo eine Konzernzentrale sitzt, spielt vielleicht bei globalen Konzernen eine Rolle. Das Thema geht aber Österreich nix an. Für Österreich ist es wichtig, wo die Mehrheit der gut verdienenden Mitarbeiter arbeitet.

    Wenn ein Facharbeiter 2000.- Euro netto verdient, dann fallen für den Staat ca 2300 Euro an Lohnabgaben (Einkommenssteuer, Sozialbeiträge bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer) ab. Genau deshalb ist der Politik auch "jeder Arbeitsplatz wichtig".

    • Brigitte Imb
      12. August 2010 18:43

      Deshalb wäre es ja so wichtig den Dienstnehmern ihr tatsächliches Bruttogehalt mitzuteilen und nicht über einen nichtangeführten Dienstgeberbeitrag zu verschleiern.
      Da würden manche aufwachen.

  16. Samtpfote
    12. August 2010 08:30

    Calo Sociale ist nunmehr echt echauffiert!

    Angeblich hat das Finanzministerium einen Anschlag auf seine ureigenste Domäne vor!

    Wie er von einem besonders aktiven Pferdchen erfuhr, ist seine Art von Gruppentherapie den Beamten ins Auge gesprungen.

    Für die "mehrspännigen Kutschen" sollen seine Rassepferdchen jetzt zur Kasse gebeten werden.

    So nicht, hat Carlo gemeint und sofort die Tagebücher seiner Produktionsmittel durchgehechelt. Und wurde fündig!

    Wieder geschafft!

    Eine Verlegung seines Betriebsstandortes Richtung Flat-Tax hätte auch wenig gebracht, meint er.

    Schon schlau der Carlo.

  17. SuPa
    12. August 2010 07:38

    Auch früher haben international tätige Konzerne in Österreich kaum Steuern bezahlt. Da wurde z.B. bei internen Lieferungen von Waren und Dienstleistungen so getrickst, dass es eben hier nur einen symbolischen kleinen Gewinn zu versteuern gab. Die Hauptsteuerlast wurde und wird immer von dem KMUs und dem Mittelbau der Bevölkerung geleistet. Leider.





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