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Böse Ungarn, gute Österreicher

Die internationalen Organisationen gehen recht unsanft mit Ungarn um: Die Reformen in dem Land seien ungenügend, die Regierung müsse noch viel tiefer schneiden. Sonst gibt es kein Geld mehr. Ja, ja die Ungarn. Da stehen wir Österreicher doch viel besser da.

Tun wir das wirklich? Oder haben wir nur das Glück, dass aus einem rational nicht mehr ganz erklärlichen Grund halt noch jemand bereit ist, der Republik Österreich und ihren Bundesländern Geld zu borgen? Oder hängt das einfach damit zusammen, dass die oft dummen Märkte glauben, ein Land mit eigener Währung sei gefährdeter als ein Land mit dem Euro - denn im Euro-Raum kann in der Stunde der Not ein Lahmer den anderen tragen, während Blinde angeleitet von Taubstummen ihnen den Weg weisen. Nichts anderes ist es ja, wenn Portugal und die Slowakei Griechenland "retten" sollen.

Aber schauen wir uns die entscheidenden Daten an: Da steht Ungarn keineswegs signifikant schlechter da als Österreich. Die Staatsschulden der Ungarn dürften am Ende des heurigen Jahres bei 79 Prozent des ungarischen BIP liegen; die Schulden der Österreicher über 70 Prozent. Kein wirklich beruhigender Unterschied.

Und beim Jahresdefizit stehen die Ungarn überhaupt besser da: Sie dürften im heurigen Jahr nach Schützung der EU-Kommission 4,1 Prozent Defizit machen, während die Österreicher mit 4,7 Prozent ins Ziel gehen dürften.

Aber vielleicht wissen die internationalen Rating-Agenturen, EU-Institutionen und Währungsfonds über Österreich etwas, was wir alle nicht wissen. Etwa dass Werner Faymann nach den Wiener Wahlen - deretwegen Schwarz und Rot ein dreiviertel Jahr das Regieren eingestellt haben - einer kräftigen Erhöhung des Pensionsantrittsalters, Selbstbehalten bei der Krankenversicherung, einer Privatisierung von ORF und ÖBB sowie dem Ende der Zeitungsbestechung auf Steuerkosten zugestimmt hat. Und Josef Pröll einem scharfen Abbau des Föderalismus, der Wirtschafts- und Umweltsubventionen.

Ja, wenn man so gute Geheimdienste hat, die all das wissen, dann kann man Österreich unbesorgt Geld geben und Ungarn die Kredite sperren. Und was ist, wenn nicht?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates Partner Homepage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 09:41

    Österreich wird von Linken, Ungarn von Rechten regiert.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 17:15

    Ungarn, das unter Kuratel des IWF steht, hat sich wohl den Grant des
    mächtigen IWFs zugezogen, den es wohl ärgert, dass ein rechter
    Populist an die Macht gekommen ist und nicht wieder jener Sozialist
    der größere Populist war, der 2006 dadurch an die Macht gekommen
    ist, weil er das Volk nachweislich belogen hatte. Was zu Skandal und
    Aufruhr in Ungarn geführt hatte. Und in der Folge zu dessen Abwahl.

    Die rechts-populistische Regierung Viktor Orbans ist dem
    französischen Sozialisten Dominque Strauss-Kahn, Chef des IWFs, wohl
    ein Dorn im Aug. Er möchte den Ungarn beweisen, dass auch Viktor
    Orban gelogen hat, der Sparerleichterungen versprochen hatte und nun
    vom IWF zu noch härterer Sparmaßnahmen gezwungen wird.

    Selbst eine saftige Bankensteuer erlaubt der IWF nicht, nein, das
    Volk muss noch mehr bluten, als es das eh schon tut. So wird also
    versucht eine nicht PC-konforme Regierung in die Knie zu zwingen,
    jedes Mittel scheint da recht zu sein. Das sind Sanktionen, da sehen
    die Sanktionen gegen Österreich vor 10 Jahren ziemlich blaß aus.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 10:30

    Man fragt sich, was die Ungarn so dramatisch geändert haben seit den
    Wahlen, dass ihnen der IWF den Geldhahn abdreht. Vielleicht liegts
    daran, dass Viktor Orban eine saftige Bankensteuer einführen will.
    Und offenbar im Gegenzug der Bevölkerung Erleichterungen beim
    Gürtelengerschnallen ermöglichen will, wie er vor der Wahl
    versprochen hat.

    Oder liegt es daran, dass Viktor Orban den hundert tausenden Ungarn,
    die durch den Trianon-Vertrag an die Slowakei verloren gegangen sind,
    die ungarische Staatsbürgerschaft versprochen hat?

    wer ist eigentlich der IWF, dass er sich so in die inneren
    Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischen darf?

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 10:36

    Österreich muss aufpassen, nicht von den Ungarn überholt zu werden.

    Auch, wenn die Ungarn keine IWF Kredite bekämen, würde das
    Wirtschaftsleben, das dort viele kleine Selbständige (fast so viele
    wie bei uns) vorfindet, auch nicht zusammenbrechen, höchstens der
    Verwaltungs- und Beamtenstaat würde durch Kreditverweigerung
    schrumpfen müssen.

    Spätestens im nächsten Jahr werden wir, wenn wir weiter mit
    privilegiertem Vollgas auf die Inflationsmauer zurasen, dann auch so
    weit sein, beim IWF anzustehen, als geächteter Schurkenstaat, der mit
    seinen bunten 'Geldkugeln' in seiner 'Sandkiste' nicht umgehen konnte
    und alle verloren hat.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 15:21

    Die Ungarn haben also die Banken beleidigt, drum lassen diese das Land
    "krachen".

    Regieren auf dieser Welt Politiker oder ohnehin nur die "Geldmächte"
    - wohl eher Zweiteres und diese halten sich eine politische
    Theatergruppe zwecks Legalitätsvortäuschung.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 10:04

    Ungarn hatte zunächst drei hervorragende Regierungen:
    1) die Reformkommunisten, die die Bureaukratenbande, die
    Kresbkrankheit jeder Gesellschaft, im Zaum gehalten hat.
    2) Josef Antal, der als einziger der Regierungschefs der Wendeländer
    die Bedeutung ordentlicher Gesetzgebung erkannt hat und etwa durch die
    Einführung eines Insolvenzrechtes und dessen
    Durchführung/Durchsetzung die radikale Säuberung der Wirtschaft von
    "Sozialleichen" erreicht hat. Daß die Tausenden, die dabei die Arbeit
    verloren haben ganz schnell in der aufblühenden mittelständischen
    Wirtschaft wieder Arbeit gefunden haben, sei nur am Rande erwähnt.
    3) Gyula Horn, der als Revolutionsgarde des Aufstandes von 1956
    geschmähte, welcher ein- allerdings äußerst undiplomatisch
    vertretenes jedoch unbedingt notwendiges- Sparpaket gegen die bei
    einer solchen Entwicklung völlig normalen Fehlentwicklungen
    durchgeführt hat(wir Österreicher sollten uns diesbezüglich an das
    Raab-Kamitzabkommen und seine Gründe erinnern)

    So ist Ungarn zum Paradewendeland geworden.
    Dann aber kamen nunmehr drei Legislaturperioden mit übelsten
    Populisten und der erste dieser Populisten ist jetzt neuerlich am
    Ruder. Wie üblich und auch aus der jüngeren Geschichte unseres
    Landes bekannt, führen solche Regierungen ins Desaster und auch zur
    Lähmung des Leistungswillens der Bürger.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2010 12:48

    Der Günther hat gestern g`sagt, wie wir das machen. Fast so wie der
    Robin Hood. Wir nehmen`s den Reichen weg, filtern die 155 Milliönchen
    durch die Beamtenmaschinerie, und flugs ist die Republik gerettet.

    Vom Sparen hat er aber nicht geredet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbart
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2010 18:43

    "Die internationalen Organisationen gehen recht unsanft mit Ungarn
    um:"

    Kein Wunder, haben die Ungarn doch die ehemaligen Kommunisten (=
    Sozialisten, die alle in kommunistischen Jugendorganisationen tätig
    waren) abgewählt. Die Internationalen wollen die Nicht-Linke
    Regierung wegmobben. Unerwähnt bleibt, dass die Sozialisten Ungarn
    ruiniert haben.


alle Kommentare

  1. Bas (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:31

    Your article perefctly shows what I needed to know, thanks!

  2. Carlos (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:33

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  3. Sonam (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:02

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  5. Bala (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:31

    Liebe Katharina, lieber Zoltan,das Shooting mit euch war wirclikh super schf6n. Es hat mir sehr viel Spadf gemacht euch zu fotografieren.Bis bald!

  6. Georg 69 (kein Partner)
    22. Juli 2010 10:01

    Ausnahmsweise Einspruch Herr Unterberger,
    Auch der beste Kommentator liegt manchmal, wenn auch selten, falsch!
    Die Skepsis im Falle von Ungarn ist nämlich mehr als angebracht. Mag
    sein, dass die Wirtschaftszahlen auf den ersten Blick sich zu
    Österreich hininterpretiert lassen (bei Statistiken halte ich
    persönlich es mit Churchill) in der Realität ist Ungarn aber
    Lichtjahre von uns entfernt:
    Beispiele gefällig: Eine der ersten Maßnahmen von Victor Orbán war
    es die Zahl der Polizisten massiv zu erhöhen, obwohl Ungarn in
    diesem
    Bereich schon vor dieser Maßnahme um ein vielfaches besser
    ausgestattet war als beispielsweise Österreich.
    Ähnlich sieht es bei den staatsnahen Betreiben aus: Fahren sie doch
    mal mit dem Zug von Wien nach Budapest: Sie werden staunen: Während
    von Wien bis zur Grenze die ÖBB (!!!) mittlerweile mit einem
    Schaffner auskommt, steigen dort gleich 5 (in Zahlen fünf!!)
    MÁV-Mitarbeiter zu, die die meiste Zeit einen Teil des erste Klasse
    Wagens besetzen und nett plaudern. Manchmal nehmen Sie auch noch ein
    paar Bekannte mit, bei denen natürlich keine Fahrkontrolle
    vorgenommen wird. Dass im übrigen alle über 60 oder 65-jährigen
    auf
    der Bahn weitgehend gratis fahren, sei nur am Rande vermerkt. Dass
    Ungarn beziehungsweise seine Kommunen ausländische Firmen einfach
    nicht bezahlen und sich dann wunderen, wenn diese dann die Arbeit
    zumindest vorübergehend einstellen, soll auch schon öfter
    vorgekommen sein.
    Die Korruption blüht: Wenn Sie auf eine Wohnungsanzeige reagieren,
    vom Vermieter aber dann einen Mietvertrag oder Rechnung wollen,
    schlägt der auf den öffentlich inserierten (!!!) Preis gleich mal
    40
    % auf, weil das ist die Steuer die er eigentlich zahlen muss, die
    aber
    im Normalfall niemand zahlt.

    Orban will jetzt all jene zur Kasse bitten, die wirtschaftlich noch
    funktionieren, und das sind die meist ausländischen Banken und
    Versicherungen, die relativ neuen Kleinversicherungen, meist in Hand
    von Fidesz-Mitglieder sollen ja ausgenommen werden. So kann sich das
    Land nicht erholen, vor allem weil er vor wirklich notwendigen
    Reformen ebenso zurückschreckt wie die MSZP.

    P.S. Abgesehen davon dass Orbán mit László Solyom jenen
    Präsidenten abgeschossen hat, den er vor vier Jahren gemacht hatte,
    nur weil dieser einige Handlungen des großen Vorsitzenden
    berichtigter Maßen für verfassungswidrig hält (im Unterschied zu
    Orbán ist Solyom ein international angesehener Spitzenjurist,
    persönlich sympathisch und integer) lässt sehr tief blicken. Orban
    ist kein rechter Politiker, er ist einfach ein Populist der übelsten
    Sorte, der vor vier Jahren im Wahlkampf mit seinen Parolen von
    notwendiger Verstaatlichung sogar versucht hatte den ehemaligen
    kommunistischen Jugendführer Gyurcsany links zu überholen. Eine
    Gemeinsamkeit haben die beiden aber sowieso: Sie beide waren als
    Studenten Mitglied der kommunistischen Studentenorganisation.

  7. tartaros (kein Partner)
    21. Juli 2010 22:42

    So, meine lieben Kommentatoren und Kommentatorinnen (?),
    jetzt kann ich mal (off topic) auf eine sehr interessante
    Untersuchung von Politjournalisten hinweisen, die folgende Ergebnisse
    brachte:

    "63 Prozent von ihnen rechnen sich eher dem linken Lager zu."

    "Eindeutig für eine Partei aussprechen will sich die Mehrheit nicht.
    28 Prozent fühlt sich den Grünen am nächsten."

    Parteinähe: 31% keine, 28% Grüne, 17% ÖVP, 5% SPÖ

    Das ist ein sehr interessantes Ergebnis, nicht wahr? Wo doch die
    Grünen bei Wahlen nur ca. 10% ausmachen und das linke Lager im
    Nationalrat nie eine Mehrheit hat.

    Nachzulesen unter:
    http://derstandard.at/1277338640815/Gruene-Parteipraeferenzen

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Juli 2010 07:11

      Ja und? "Das haben wir doch schon immer g'wusst!".

      Vergleich mit Wahlausgängen sind nicht ganz so zulässig. Rechnen
      Sie einmal die Unterschichten weg, dann kommen gar nicht so
      unähnliche Ergebnisse heraus, njur dass sich die Neutralen noch ein
      bisschen auf Rot uns Schwarz verteilen würden.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      22. Juli 2010 10:55

      Oder rechnen Sie nur alle Studenten: Ca. ÖVP 40%, Grüne 35%

      ...bei einer Willkommen Österreich Folge hatten die Grünen sogar
      50% unter den anweisenden Gästen...

      Außerdem wird es auch bei den Journalisten so sein, dass sich viele
      nicht zugeben trauen, dass sie der FPÖ nahestehen.... (31% ohne
      Parteinähe)

  8. bart (kein Partner)
    21. Juli 2010 18:43

    "Die internationalen Organisationen gehen recht unsanft mit Ungarn
    um:"

    Kein Wunder, haben die Ungarn doch die ehemaligen Kommunisten (=
    Sozialisten, die alle in kommunistischen Jugendorganisationen tätig
    waren) abgewählt. Die Internationalen wollen die Nicht-Linke
    Regierung wegmobben. Unerwähnt bleibt, dass die Sozialisten Ungarn
    ruiniert haben.

  9. Stachel (kein Partner)
    21. Juli 2010 10:25

    Es ist ganz eingfach die Erfahrung: Österreich hat bisher immer seine
    Schulden zeitgerecht zurückgezahlt; und so lange sich das nicht
    ändert, wird man immer bereit sein, Österreich Geld zu borgen. Man
    weiß zwar nicht, welche der oben angeführten Maßnahmen nächstes
    Jahr durchgeführt werden (wahrscheinlich gar keine davon), sicher ist
    allerdings, dass massive Steuererhöhungen kommen - d.h. der Staat
    wird über mehr Geld verfügen, um die Schulden zu zahlen.

    • brechstange
      21. Juli 2010 11:03

      Was heißt "Schulden zurückzahlen", er wird nur die
      Einnahmenausfälle kompensieren und weiter eine
      Loch-auf-Loch-zu-Politik fahren.

    • W. Mandl
      21. Juli 2010 15:09

      @Stachel

      Ich glaube, dass der Staat auch bei massiven Mehreinnahmen
      (wahrscheinlich) und Sparmaßnahmen (unwahrscheinlich) keinesfalls
      seine Schulden reduzieren wird können, sondern bestenfalls die
      Neuverschuldung langsamer wachsen wird.

      Auch wenn andere Länder noch schlechter da stehen als Österreich,
      führen außer Kontrolle geratene Staatsschulden historisch gesehen
      immer zu Staatsbankrott, Hyperinflation oder Währungsreform
      (Geldentwertung, Enteignung).

    • HDW
      22. Juli 2010 13:50

      Es ist naiv zu glauben Banken (Besonders Zentralbanken) seien am
      Rückfluss des Kapitals interessiert. Dann müssen sie ja einen neuen
      Schuldner suchen mit unsicherer "Bonität". Nein, einzig und allein
      die Zinsen machen den Reibach, egal wer für den Schuldner zahlt. Am
      besten durch neue Steuern oder neuerliches Schuldenmachen oder
      Bankenstützungspakete. Staaten die Anleihen für das Emittieren ihrer
      Währung aufnehmen müssen sind dabei besonders begehrt, besonders
      wenn man deren Währung vorher durch Subprime-Kredit Spekulationen der
      Fondsmanager der Banken sogar noch ein bisschen abwerten kann! Wenn
      man dann noch wie Herr Soros selbst eine Rating Agentur betreibt, kann
      das Spielchen gar nicht schiefgehen.

  10. dieba (kein Partner)
    21. Juli 2010 08:42

    Tja, die einzige Maßnahme der rechten Regierung liegt in der
    Einführung einer überhöhten Bankenabgabe.

    Das ist dem IWF eindeutig zu wenig.

    • protagoras (kein Partner)
      21. Juli 2010 10:32

      und was hat österreich bislang vorzuweisen? die ankündigung, dass
      das budget 2011 erst zu einem verfassungswidrigen zeitpunkt
      veröffentlicht werden wird...

      abgesehen davon ist - und da haben sie völlig recht - eine
      bankenabgabe natürlich kein probates mittel, um einen maroden
      staatshaushalt zu sanieren.

    • Telemachos (kein Partner)
      21. Juli 2010 11:05

      "Was hat Österreich bislang vorzuweisen?"

      Österreich kann vorweisen, ohne IWF durch die Wirtschaftskrise
      gekommen zu sein. Ich verstehe nicht ganz die Aufregung. Wer auf die
      Bedingungen des IWF nicht eingehen will, soll um keinen Kredit
      ansuchen. Griechenland muss ja auch tun, was EU und IWF verlangen. So
      einfach ist das. Nur Sozialisten und Popuplisten glauben, dass sie
      endlos Geld ausborgen können, ohne es zurückzahlen zu müssen.
      Sozialisten werden Orbán und A.U. wohl keine sein, oder?

  11. Telemachos (kein Partner)
    21. Juli 2010 08:02

    Hm, könnte es sein, dass die österreichischen Banken in Ungarn zwar
    von österreichischen Steuerzahlern unterstützt werden, aber jetzt
    die populisitsche Bankenabgabe an den ungarischen Staat zahlen
    müssen? Und war es nich Orban selbst, der die finanzielle Situation
    seines Landes mit der von Griechenland verglich und damit die
    Investoren verschreckte? Und falls Ungarn trotzdem so viel besser
    dastehen sollte, warum hat eigantlich die Regierung um einen
    IWF-Kredit angesucht?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Juli 2010 09:48

      Na ja, offiziell durften die Bankenhilfen in nicht für
      Auslandstöchter verwendet werden, ein Mitgrund für die schlechte
      Lage der osteuropäischen Volkswirtschaften, die samt und sonders von
      westeuropäischen Geldgebern abhängig sind.

      Dass die Banken Mittel und Wege fanden, trotzdem was durchsickern zu
      lassen, darf aber angenommen werden.

  12. Celian
    20. Juli 2010 17:15

    Ungarn, das unter Kuratel des IWF steht, hat sich wohl den Grant des
    mächtigen IWFs zugezogen, den es wohl ärgert, dass ein rechter
    Populist an die Macht gekommen ist und nicht wieder jener Sozialist
    der größere Populist war, der 2006 dadurch an die Macht gekommen
    ist, weil er das Volk nachweislich belogen hatte. Was zu Skandal und
    Aufruhr in Ungarn geführt hatte. Und in der Folge zu dessen Abwahl.

    Die rechts-populistische Regierung Viktor Orbans ist dem
    französischen Sozialisten Dominque Strauss-Kahn, Chef des IWFs, wohl
    ein Dorn im Aug. Er möchte den Ungarn beweisen, dass auch Viktor
    Orban gelogen hat, der Sparerleichterungen versprochen hatte und nun
    vom IWF zu noch härterer Sparmaßnahmen gezwungen wird.

    Selbst eine saftige Bankensteuer erlaubt der IWF nicht, nein, das
    Volk muss noch mehr bluten, als es das eh schon tut. So wird also
    versucht eine nicht PC-konforme Regierung in die Knie zu zwingen,
    jedes Mittel scheint da recht zu sein. Das sind Sanktionen, da sehen
    die Sanktionen gegen Österreich vor 10 Jahren ziemlich blaß aus.

    • Celian
      20. Juli 2010 20:00

      Es kommen immer mehr Details ans Licht, warum die IWF-Technokraten den
      Kredit für Ungarn ablehnen.

      Das Orbansche Sparprogramm sieht vor:
      Eine Gehaltskürzung für die ungarischen Beamten:
      Überall wurde applaudiert, als diese irgendwo (Griechenland,
      Bulgarien, ..) umgesetzt wurde. Nicht so, wenn die Ungarn das machen.
      Weil, das geht ja net.

      Eine ordentliche Bankenabgabe:
      Überall in der EU wird die Abgabe herbeigewünscht. Aber, wenn
      Ungarn eine einführt. Nana, das geht net.

      Ungarn will eine flat tax einführen:
      Ein Ansporn für alle Leistungsträger, und mittelfristig mehr
      Steuereinnahmen. Aber das geht nicht, weil das entspringt ja
      neoliberalem Gedankengut!

      Der IWF entscheidet rein nach ideologischen Gründen, ob ein Land
      einen Kredit erhält. Es geht nicht darum, dass gespart wird, sondern
      wie gespart wird. Und überhaupt darum, wer da glaubt, dass er in
      seinem Land herumfuhrwerken kann, wie er will. So gehts sicher nicht.

    • brechstange
      21. Juli 2010 07:52

      Da hat man ja gleich mehrere Fliegen mit einem Schlag, wie das tapfere
      Schneiderlein.
      Ungarn ist nicht so wichtig für den Euro und Österreich ist klein,
      jedoch stark in Ungarn vertreten. Zwei Paria-Staaten?
      Frankreichs Banken sind wahrscheinlich nicht so arg vertreten, ich
      frag mich, geht es da wirklich nur mehr um die Bankensteuer?
      Wir werden sehen, ob der IWF und die EU, die jetzt in Griechenland
      aufs Korn nehmen, auch abziehen werden.
      Wer ist der IWF? Finanziert wird er von einer Staatengemeinschaft, an
      der auch Österreich mitbeteiligt ist, an der Spitze der Franzose
      Strauß-Kahn. Die EZB wird geführt von dem Franzosen Trichet, gegen
      den Deutschen Axel Weber, der Trichet folgen sollte, wird ja schon arg
      Stimmung gemacht.

      Leider haben sich unsere Volksvertreter seit Kreisky und durch die
      Schuldenpolitik klar vom Ausland abhängig gemacht. Auch haben diese
      durch eben diese Schuldenpolitik die Strukturen derart verzerrt und
      aufgeweicht, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet. Es sind zuviele
      Menschen in nicht benötigter Bürokratie eingesetzt, die Subventionen
      wettbewerbsverzerrend.

  13. Brigitte Imb
    20. Juli 2010 15:21

    Die Ungarn haben also die Banken beleidigt, drum lassen diese das Land
    "krachen".

    Regieren auf dieser Welt Politiker oder ohnehin nur die "Geldmächte"
    - wohl eher Zweiteres und diese halten sich eine politische
    Theatergruppe zwecks Legalitätsvortäuschung.

  14. Samtpfote
    20. Juli 2010 15:19

    Ich vermisse die Carlo Sociale Statements.
    Aus erster Hand.
    Dabei hat er doch bekanntermassen auch ungarische Pferdchen in seinem
    Stall.
    Ein diesbezüglicher Vergleich würde uns sicherer machen.
    Meine ich.

    • Paige
      20. Juli 2010 18:37

      Na-ja, ich vermisse auch ein paar...

    • Celian
      20. Juli 2010 18:42

      Siehe:
      http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/ein-triumph-nicht-nur-fuer-die-hamburger

    • Paige
      20. Juli 2010 19:15

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/schweizer-muesste-man-sein#comment-67625

      Vielleicht ist es einigen so gegangen wie Horner?

    • Celian
      20. Juli 2010 20:02

      Naja, der Carlo Soziale war bzw.ist eh kein Partner.
      Er hat sich halt ein bissl mehr Zeit lassen als sonst üblich... :-)

    • Undine
      20. Juli 2010 21:25

      Ich vermisse auch eine ganze Reihe von Leuten, deren Meinung mich
      immer sehr interessiert hat. Ich hoffe, daß sie NUR auf Urlaub sind
      und dann wieder dazustoßen!

  15. Graf Berge von Grips
    20. Juli 2010 15:15

    Budapest liegt an der Donau, Wien nur voll daneben.
    Trotzdem sollte man - fairerweise - uns noch eine Chance geben.

  16. Laura R.
    20. Juli 2010 12:48

    Der Günther hat gestern g`sagt, wie wir das machen. Fast so wie der
    Robin Hood. Wir nehmen`s den Reichen weg, filtern die 155 Milliönchen
    durch die Beamtenmaschinerie, und flugs ist die Republik gerettet.

    Vom Sparen hat er aber nicht geredet.

  17. Josef Maierhofer
    20. Juli 2010 10:36

    Österreich muss aufpassen, nicht von den Ungarn überholt zu werden.

    Auch, wenn die Ungarn keine IWF Kredite bekämen, würde das
    Wirtschaftsleben, das dort viele kleine Selbständige (fast so viele
    wie bei uns) vorfindet, auch nicht zusammenbrechen, höchstens der
    Verwaltungs- und Beamtenstaat würde durch Kreditverweigerung
    schrumpfen müssen.

    Spätestens im nächsten Jahr werden wir, wenn wir weiter mit
    privilegiertem Vollgas auf die Inflationsmauer zurasen, dann auch so
    weit sein, beim IWF anzustehen, als geächteter Schurkenstaat, der mit
    seinen bunten 'Geldkugeln' in seiner 'Sandkiste' nicht umgehen konnte
    und alle verloren hat.

    • Paige
      20. Juli 2010 18:51

      Ja, ich nehme auch an, nach den LT-Wahlen in Wien und in der
      Steiermark gehts los. Bis dahin wird noch einmal ausgelassen getanzt
      auf dem Vulkan...

  18. Celian
    20. Juli 2010 10:30

    Man fragt sich, was die Ungarn so dramatisch geändert haben seit den
    Wahlen, dass ihnen der IWF den Geldhahn abdreht. Vielleicht liegts
    daran, dass Viktor Orban eine saftige Bankensteuer einführen will.
    Und offenbar im Gegenzug der Bevölkerung Erleichterungen beim
    Gürtelengerschnallen ermöglichen will, wie er vor der Wahl
    versprochen hat.

    Oder liegt es daran, dass Viktor Orban den hundert tausenden Ungarn,
    die durch den Trianon-Vertrag an die Slowakei verloren gegangen sind,
    die ungarische Staatsbürgerschaft versprochen hat?

    wer ist eigentlich der IWF, dass er sich so in die inneren
    Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischen darf?

    • Kurt22
      20. Juli 2010 11:07

      @Celian: Der IWF ist halt auch nur ein Wurmfortsatz der EU, die Chefs
      sitzen von EU-Gnaden auf ihren mit Geldpaketen gepolsterten Sesseln.
      Und dass bei einem EU-Beitritt die Souveränität in der Brüsseler
      Garderobe abgegeben werden muß, ist auch schon hinlänglich bekannt.

    • Telemachos (kein Partner)
      21. Juli 2010 08:39

      @Celian

      wer ist eigentlich der IWF, dass er sich so in die inneren
      Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischen darf?

      Es sind immer die Geldgeber, die die Konditionen diktieren. Genau
      deswegen ist Schuldenmachen undemokratisch und sozialistisch.

  19. ambrosius
    20. Juli 2010 10:04

    Ungarn hatte zunächst drei hervorragende Regierungen:
    1) die Reformkommunisten, die die Bureaukratenbande, die
    Kresbkrankheit jeder Gesellschaft, im Zaum gehalten hat.
    2) Josef Antal, der als einziger der Regierungschefs der Wendeländer
    die Bedeutung ordentlicher Gesetzgebung erkannt hat und etwa durch die
    Einführung eines Insolvenzrechtes und dessen
    Durchführung/Durchsetzung die radikale Säuberung der Wirtschaft von
    "Sozialleichen" erreicht hat. Daß die Tausenden, die dabei die Arbeit
    verloren haben ganz schnell in der aufblühenden mittelständischen
    Wirtschaft wieder Arbeit gefunden haben, sei nur am Rande erwähnt.
    3) Gyula Horn, der als Revolutionsgarde des Aufstandes von 1956
    geschmähte, welcher ein- allerdings äußerst undiplomatisch
    vertretenes jedoch unbedingt notwendiges- Sparpaket gegen die bei
    einer solchen Entwicklung völlig normalen Fehlentwicklungen
    durchgeführt hat(wir Österreicher sollten uns diesbezüglich an das
    Raab-Kamitzabkommen und seine Gründe erinnern)

    So ist Ungarn zum Paradewendeland geworden.
    Dann aber kamen nunmehr drei Legislaturperioden mit übelsten
    Populisten und der erste dieser Populisten ist jetzt neuerlich am
    Ruder. Wie üblich und auch aus der jüngeren Geschichte unseres
    Landes bekannt, führen solche Regierungen ins Desaster und auch zur
    Lähmung des Leistungswillens der Bürger.

    • brechstange
      20. Juli 2010 14:06

      Wer hat denn eigentlich die Organisierte Kriminalität in Ungarn
      reingelassen, dass angeblich bis 50 % der Firmen verseucht sind?

    • ambrosius
      20. Juli 2010 14:38

      Wer hat die organisierte Kriminalität in Österreich hereingelassen?
      Oder in den USA, Italien etc.etc.

    • brechstange
      21. Juli 2010 11:06

      Sie haben recht Ambrosius, wer hat?

  20. Samtpfote
    20. Juli 2010 09:50

    Um den Unterschied tatsächlich festmachen zu können, wären 2
    essentielle Fragen zu klären:

    - Anteil der Exportwirtschaft am BIP
    - Wie viel der Staatsschulden halten die jeweiligen Inländer (siehe
    Japan)

    Ich vermute einmal, da liegt der Unterschied. :-)

  21. socrates
    20. Juli 2010 09:41

    Österreich wird von Linken, Ungarn von Rechten regiert.

    • Kurt22
      20. Juli 2010 10:56

      Sehr richtig, socrates, man stelle sich vor, es gäbe noch die
      schwarz/blaue Regierung, die in Richtung Einsparung einiges mehr
      versucht und getan hat, als alle Roten vor- und nachher, da wäre aber
      die Ka... am Dampfen!

    • fosca
      21. Juli 2010 00:28

      Genau das ist des Pudels Kern, da muß nicht lange weiterforschen! ;-)

  22. Paige
    20. Juli 2010 08:51

    Na-ja, es könnte auch deswegen sein, weil wir immer noch "besser"
    sind als die meisten anderen Euro-Mitgliedsstaaten. Falls ja, was
    dann?

    Ich meine, dann müsste man sich eh keine Sorgen machen, oder?

  23. SuPa
    20. Juli 2010 06:46

    Ungarn hat privat als auch öffentlich die vergangenen 20 Jahre über
    dessen Verhältnisse gelebt und sehr vieles mit fremden Geld
    finanziert. Es ist dort sehr modern geworden, mit dem von den Banken
    (sehr viel davon in österr. Hand) bereitwilligst kreditiertem Geld zu
    leben.
    Der aktuelle Anlass - und gleichzeitige Unterschied zu Österreich -
    ist aber sicher die Tatsache, dass der ungarische Staat weiteres Geld
    vom IWF haben will und die eigene Landeswährung - anders als beim
    Euro - keinen "Solidaritätsschutzschirm" von anderen Ländern
    aufweist.
    Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass die österr. Regierung
    durch Lobbyingarbeit alles unternimmt, dass Brüssel und die
    Ratingagenturen ähnliche Warnrufe an unser Land bis nach den beiden
    Landtagswahlen hinausschieben.

    • Kurt22
      20. Juli 2010 11:02

      Da ist sicher auf den Swoboda Verlaß, der rotiert sicher in ganz
      Brüssel, und hat gar keine Zeit mehr für seine "Tausender-Gitti".

    • donnerlütchen
      20. Juli 2010 16:46

      Lieber Kurt 22 ! Nehme an , das die 1000er Gitti auf den roten Hannes
      , diesen alten Kracher auch keinen Bock mehr hat. Wobei ich ihr
      unterstelle, daß sie selbst vom Anfang an einen ziemlich reizlosen
      Eindruck gemacht hat . Die Zwei passen jedenfalls zusammen wie Pech
      und Schwefel. Freundschaft.

    • Kurt22
      20. Juli 2010 17:26

      @donnerlütchen: sind aber, so viel ich weiß, nach wie vor
      Lebensgefährten, Lebensabschnittspartner, oder wie immer das zur Zeit
      heißen möge.

    • Lisa
      20. Juli 2010 22:45

      @Donnerlütchen

      "Die Zwei passen jedenfalls zusammen wie Pech und Schwefel."

      Neugierig wäre ich schon, wie viel Geld die beiden monatlich
      zusammen nach Hause bringen, und wie viele Monate bei denen das Jahr
      hat. Kinder müssen sie auch keine versorgen, nehme ich an.
      Freundschaft, Genossen.....

    • Kurt22
      20. Juli 2010 23:34

      @Lisa: Auf alle Fälle haben die Beiden genug Kohle, um dem "kleinen
      Mann" gute Tipps zu geben, wie er mit seinen 800 Euro über die Runden
      kommen soll. Jaja, diese aufrechten Sozialdemokraten haben schon was.
      Und jetzt will der Kräuter noch die Einkommen über 300 Tausendern
      höher besteuern, aber als EU-Mann trifft das den Swobi sowieso nicht,
      und die Tausender-Gitti wird schon was finden, um der deutschen Steuer
      zu entgehen.





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