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Fußnote 76: Der will auch noch Geld haben!

Die Debatte um den Vertrag von Franz Pinkl ist grotesk.

Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Alpe Adria wird trotz eines Fünfjahresvertrags im ersten Jahr schon wieder freigestellt. Nicht weil ihm irgendein Fehler oder gar Delikt anzulasten wäre - die sind, so viel man weiß, alle unter seinen Vorgängern passiert und beschäftigen nun auch heftig die Staatsanwälte und Gerichte. Nein, die Gründe sind andere. Euphemistisch formuliert kann man natürlich sagen, dass die nun komplett ins Eigentum getretene Republik auch optisch einen Anfang machen will. Richtiger ist aber wohl, dass vor allem die SPÖ auf Pinkls teure Ablöse gedrängt hat; denn ihr oberstes Ziel ist, dass nun unbedingt einer der Ihren in den Vorstand kommt. Wie es ja immer im öffentlichen Bereich ist. Man sollte aber wenigstens so ehrlich sein und dann nicht Krokodilstränen wegen Pinkls finanzieller Ansprüche auf Grund seines Vertrags vergießen. Oder die aus Steuermitteln durchgefütterten SPÖ-Vorfeldmedien mit infamen Kampagnen ins Feld schicken.

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