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Der Pfarrer, die Beichte und die Wirklichkeit

Normalerweise mache ich um „Heute“ oder „Österreich“ eher einen Bogen. Aber bisweilen bringt mir jemand ein Exemplar vorbei. So etwa jüngst ein „Heute“ samt Interview mit Dompfarrer Anton Faber. Was dort steht, ist jedenfalls sehr erstaunlich. Und offenbar korrekt, da kein Dementi des Dompfarrers zu hören war.

Also hat sich Faber wirklich über Inhalte von Beichten ausgelassen, zwar ohne Namen, aber detailliert und mit einer engen Gruppenzuordnung, die geeignet ist, Vorurteile anzufachen. Dabei konnte bisher jeder davon ausgehen, dass der Inhalt katholischer Beichten in jeder Weise absolut vertraulich ist. Die Empörung über einen solchen Priester wird dadurch vermehrt, dass die von Faber erzählten Trends der Beichtgespräche sicher so nicht stimmen. Sie sind eher die Reproduktion von Vorurteilen.

Laut „Heute“ behauptet Faber, dass Priester Sonderschichten einlegen müssten, weil viele Manager Vergebung für Gier und Gewinnsucht suchten. Faber wörtlich: „Viele ließen sich von Gier und Maßlosigkeit leiten. Das bereuen sie nun.“ Und dann weiter aus der Mottenkiste der Stereotype in eine andere Richtung: „Die Gläubigen gestehen, dass sie Ausländern mit Vorurteilen und übertriebenem Misstrauen begegnen und schämen sich dafür.“

Faber hingegen schämt sich nicht dafür, Managern mit Vorurteilen zu begegnen. Die Manager und Unternehmer, die ich kenne, haben jedenfalls fast alle 2009 rund um die Uhr gekämpft, um Firma, Arbeitsplätze und Investitionen zu retten.

Dieser hier gekürzte Beitrag erscheint in ausführlicher Form im Börsen-Kurier in
"Unterbergers Wochenschau" (unverbindliche Probe-Abos gibt es unter
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