Wo kommen nur all die Postings gegen Schwarz-Blau her? drucken

Lesezeit: 7:00

Eine interessante Beobachtung ist seit dem Amtsantritt von Schwarz/Türkis-Blau zu machen: In den Online-Kommentarbereichen und Foren der meisten Mainstreammedien ist ein offener Krieg gegen diese Regierung ausgebrochen. Und zwar ungefähr vom Tag der Angelobung an. Wühlt man sich regelmäßig durch die Leserkommentare, dann fällt auf, dass bei Berichten, die sich mit (meist erst geplanten) Maßnahmen der neuen Kurz/Strache-Regierung oder mit deren Mitgliedern befassen, fast nur noch Kritiker am Wort sind. Würde man allein die Leserkommentare als Kriterium hernehmen, möchte man meinen, Rot müsste eigentlich die absolute Mehrheit bei der letzten Wahl erreicht haben und zusammen mit Grün sollte es für die Verfassungsmehrheit reichen.

Und das ist nicht nur bei erklärten Linksmedien wie dem "Standard" der Fall. Auch bei ehemals bürgerlichen Publikationen wie dem "Kurier" oder der "Kleinen Zeitung" geben mittlerweile häufig Linke den Ton bei den Leserkommentaren an. Bei diesen beiden vormals als eher konservativ eingestuften Zeitungen ist das besonders auffällig. Aber auch bei der Krone, deren Leserkommentare bis vor kurzem zum großen Teil positiv für die Regierung ausfielen, häufen sich linke Zwischentöne spürbar.

Und selbst bei der großen, alten, konservativen Zeitung "Die Presse" ist das so. Wobei wohl nicht zuletzt der aktuelle Chefredakteur, der sich in seinen Glossen immer wieder als Pizza-Liebhaber und Prinzessinnen-Fan outet, einen gewissen Anteil an dieser Entwicklung haben dürfte. Gerade bei der "Presse" häufen sich gleichzeitig die Beschwerden, dass nicht-linke Leserkommentare einfach gelöscht werden.

Bei den publizierten Lesermeinungen wird meist mit rein linksgrün gefärbten Interpretationen geplanter oder vollzogener Maßnahmen gearbeitet. Man könnte auch von Fake-News oder Panikmache sprechen. So wird immer wieder behauptet, der 12-Stunden-Tag würde jetzt fix für alle kommen. Samt 60-Stunden-Woche. Dass es sich bloß um eine geplante Flexibilisierung der Arbeitszeit im gegenseitigen Einverständnis handelt, wird elegant verschwiegen.

Dabei werden sich viele Unternehmen mit Stoßzeiten freuen, endlich flexibel auf Auftragsspitzen reagieren zu können. Und auch viele Arbeitnehmer, gerade solche mit Kindern, finden eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten gut – um etwa einen Tag freischaufeln zu können, ohne einen Urlaubstag konsumieren zu müssen. Denn wer länger arbeitet, hat eben ein anderes Mal länger frei. Das erwähnen die Linken nie. Dass auch der Kurzzeit-Pizzarist Ähnliches in seinem Plan A erwähnt hat – geschenkt.

Oder die geplante Abschaffung der Notstandshilfe beziehungsweise deren Verschmelzung mit dem Arbeitslosengeld samt eventuellem Abfall in die Mindestsicherung bei sehr langer Arbeitslosigkeit: Da wird ständig von der Einführung von Hartz IV gegeifert, obwohl noch kein Mensch weiß, wie die Regelung am Ende genau aussehen wird. Sie wurde bisher ja nur als Absicht angekündigt.

Was im Raum steht: Der Bezug des Arbeitslosengelds soll nicht mehr nur daran gekoppelt werden, ob man in letzter Zeit mal ein wenig gearbeitet hat und wieviel man da verdient hat, sondern an die gesamte Zeit, in der man Beiträge bezahlt hat. Davon soll auch die Dauer des Bezuges abhängen. Wer also in seinem Leben schon 25 Jahre lang in das System eingezahlt hat, der soll auch länger Arbeitslosengeld beziehen können, als jemand, der bisher nur 1 Jahr lang eingezahlt hat. Warum wohl?

Nun, möglicherweise auch deswegen, um künftig Fälle wie erst kürzlich in Wien zu vermeiden, wo der Vater eines afghanischen Schwesternmörders exakt 6 Monate als Tellerwäscher gearbeitet hat, um dann leider an einem ständigen Geräusch im Kopf zu erkranken. Seither bezieht er Notstandshilfe und allerlei andere Beihilfen (weil er 10 Kinder hat). Genau diesen und ähnlichen Missbrauch will die neue Regierung vermutlich in erster Linie abstellen.

Deshalb sollte man vielleicht erst einmal abwarten, bis die genaue Regelung steht, bevor man wild durch die Kommentarbereiche hetzt. Aber die beleidigten, abgewählten Linken behaupten bereits, jeder, der ein bisschen länger arbeitslos ist, müsse Haus und Auto verkaufen. Und das tun sie beharrlich jeden Tag, damit es nur ja hängen bleibt.

Besonders groß ist der Aufschrei, seit zum Jahreswechsel die ersten konkreten Maßnahmen bekannt wurden. Beschäftigungsbonus und "Aktion 20.000" werden gestrichen. Gut so, denn beide Beschlüsse der alten Pizzaboten/Django-Regierung waren extrem teuer für den Steuerzahler und reine rote Prestigeprojekte. Der Beschäftigungsbonus wurde so lange verhandelt, bis er durch die Realität überholt wurde. In Zeiten anziehender Konjunktur muss der Staat keine neuen Jobs mehr extra fördern!

Und die "Aktion 20.000" war tatsächlich bloß die österreichische Version des vom Pizzaristen so hochgelobten "New Deal" aus den USA der 1930er-Jahre. Damals ließ Präsident Roosevelt künstlich auf Staatskosten Jobs schaffen, die es sonst nie gegeben hätte. Und die weinerliche Prinzessin wollte vor der Wahl auch noch schnell künstlich Jobs für schwer Vermittelbare aus dem Über-50-Segment schaffen.

Allerdings waren das auf zwei Jahre befristete Jobs im Gemeindebereich, die rein durch Steuergelder finanziert und eher im Niedriglohnsektor angesiedelt waren. Also sollten Ältere, die zB wegen "Überqualifizierung" (=zu teuer) keinen Job mehr gefunden haben, in Gemeinden zum Blumengießen oder Parkbank-Bewachen herangezogen werden. Und wenn das bereitgestellte Geld aufgebraucht ist, werden alle wieder entlassen.

Da hätte man gleich dafür zahlen können, dass Löcher ausgehoben und wieder zugeschaufelt werden. Reiner Populismus auf Steuerzahlerkosten, der keinem wirklich und langfristig hilft! Aber da setzt es jetzt Zeter und Mordio in den Leserkommentaren. Denn dass irgendeine, noch so sinnlose Regelung durch den Staat wieder zurückgenommen wird, das ist für den Linken denkunmöglich!

Vermutlich auch, weil der Linke prinzipiell ein gewisses Problem mit dem Erwachsenwerden hat. Er lebt lieber für immer in einer linken Kommune (dem Nanny-Staat), statt selber je Verantwortung zu übernehmen. Der Staat ist einfach für alles zuständig und aus. Damit outet sich der Linke zwar als ewiges großes Kind, aber dafür plärrt er ja auch umso lauter.

Was übrigens auch auffällt: Das ganze Getöse, der angebliche Volkszorn, der da "spontan" gegen die neue Regierung aufkocht, scheint irgendwie künstlich und orchestriert. Denn bei jeder noch so kleinen Meldung wird sofort die neue Regierung durch den Dreck gezogen. Wenn etwa ein Irrer mit dem Kleinkalibergewehr in Tirol auf einen Radarkasten schießt, findet sich sofort ein Linker, der bereits einen Zusammenhang mit den von Innenminister Kickl angedachten Umstrukturierungen der Radarkontrollen ("weg von der reinen Abzocke") herbeiphantasiert.

Wobei zum einen ins Auge sticht, dass in jedem Medium häufig dieselben Nicknames posten – dafür aber immer und immer wieder mit immer derselben linken Propaganda. Und zum anderen sind beim Durchforsten der Kommentarbereiche auch öfter Wortmeldungen aufgefallen, die offenbar wortident mit Leserkommentaren bei anderen Medien waren. Quasi déjà-vus, aber unter anderem Nick. Leider wurde vom Autor verabsäumt, davon Screenshots als Beweis anzufertigen. Also soll es an dieser Stelle einfach bei der Erwähnung als rein subjektive Wahrnehmung bleiben.

Am Ende auch noch erwähnt sei wahrlich Erstaunliches. Während Linke in Kommentaren immer wieder Bereicherungen aus dem Allah-Land wie den brutalen Messermord eines angeblich erst 15-jährigen Afghanen an einem naiven, fehlgeleiteten deutschen Willkommensklatscher-Mädel als reine Beziehungstat, die mit nichts etwas zu tun hat, zu relativieren versuchen, können sie sich gleichzeitig ausufernd darüber echauffieren, dass ein kleiner blauer Gemeinderat aus Sankt Nirgendwo irgendetwas nicht politisch Korrektes bei Facebook geliked hat. Hier eine bestialisch abgeschlachtete Tote – Einzelfall! Dort ein Like im Internet – der Beweis für die Wiederkehr des Nazi-Reichs. Man staunt und man staunt nicht schlecht ob dieser offensichtlichen ideologischen Schlagseite.

Irgendwie scheint es den Linken jedenfalls gelungen zu sein, ihre Fußtruppen mit viel Tagesfreizeit binnen kürzester Zeit zu mobilisieren und so den Eindruck breiten Widerstands gegen die neue Regierung zu erwecken. Oder kommen da gar bezahlte Trolle zum Einsatz? Wer einmal so gearbeitet hat, dem traut man das immer wieder zu – Silberstein lässt grüßen. So oder so reichen ja eigentlich schon 50 bis 100 Motivierte – wenn davon jeder nur ein paar Fake-Accounts bedient, ist der Eindruck der breiten Empörung perfekt. Wenn es sich gar um Bezahlte handeln sollte, sind sogar noch deutlich weniger Personen ausreichend. Denn dann haben sie ja wirklich den ganzen Tag Zeit.

Auf alle Fälle ist die (gekünstelte?) Empörung groß. Wobei ja bisher noch überhaupt nichts von den großen Versprechungen angegangen wurde, mit denen Türkis/Blau die Wahlen gewonnen haben. Die direkte Demokratie wurde gleich mit dem Zustandekommen der Koalition mehr oder weniger beerdigt. Von Maßnahmen gegen die Masseneinwanderung, wie etwa Kürzungen der Gelder für Sozialsystemsuchende aus aller Welt, hat man seit der Angelobung auch kein Wort mehr gehört. Die Frage der privaten beziehungsweise staatlichen Unterbringung kann da ja noch nicht alles sein.

Reform des ORF? Ende der Zwangsgebühren? Wohl ebenfalls kein Thema mehr. Schließlich hat Medienminister Blümel ohne Not dem erzürnten ORF-Inquisitor Armin Wolf bereits live in der ZIB2 versprochen, dass sich nichts Substantielles ändern wird. Ein Ende des Kammerzwanges ist auch nicht in Sicht. Schlottern den neuen Regierenden etwa die Knie, weil es Gegenwind gibt? Nun, das wäre besonders erbärmlich – denn jene, die jetzt so laut aufschreien, würden ohnehin nie FPÖVP wählen!

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung – schreibt jetzt unter Pseudonym.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 15:32

    Mich wundert was das "demokrat" in Sozialdemokrat zu suchen hat. Dieses linke Drecksgesindel nimmt jede Gelegenheit zur Verleumdung war. Auch ein wenig kriminell darf es sein.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 18:20

    Die ganzen Mitarbeiter des Grünen Parlamentsclubs sind ja jetzt sicherlich beim AMS, sprich haben viel Zeit.

    Eine Nebenwirkung wenn man so vertrottelt ist und zuerst die Abgeordneten und Parteien gut zahlt und denen dann auch noch eigene(!) Mitarbeiter zur Verfügung stellt. Es würde reichen den Abgeordneten ein paar, für alle gleichermaßen arbeitenden, Fachstäbe zu geben und daneben das Recht die Ministerien für die Wünsche der Abgeordneten heranziehen zu dürfen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 15:37

    Das sind bezahlte Agitatoren, die nur zu bestimmten Artikeln posten - meine Beobachtung über viele Jahr bei der Presse - da haben manchen viele Nicknamen, die linke Zensur ist wahrscheinlich auch dabei. Und das ist auch der Grund: Die Zensur filtert alle anderen Kommentare aus. Sie lässt sie nicht durch. Es gibt dort eine Vorzensur. Was die alles so schreiben, ist keine Meinung von irgendjemandem aus dem Volk. Das sind Parteisoldaten. Bei anderen Themen hingegen gibt es praktisch keine linken Meinungen dazu. So viel "Arbeit" liegt ihnen dann nämlich auch wieder nicht...

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 15:18

    Zur Illustration, wie man mit Postern umgeht, wenn sie nicht genehm sind:

    13-Jährige von minderjährigen Asylwerbern belästigt | Nachrichten.at

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/13-Jaehrige-von-minderjaehrigen-Asylwerbern-belaestigt;art4,2780380

    Ich hatte da gepostet: Für diese "G'fraster" bezahlen wir 95,00 Euro im Tag. Genaues Wortlaut weiss ich nicht mehr,aber es war ein einziger Satz und "G'fraster" unter Anführungszeichen.
    Das posting wurde hinausgeschmissen mit dem Hinweis, dass es beleidigend sei. Mittlerweile kann man den Artikel gar nicht mehr kommentieren.
    Ich habe die OÖN auch um Aufklärung gebeten, was an meinem Kommentar beleidigend ist und dann hab ich denen noch folgendes mitgeteilt:
    Zum Nachlernen:
    Gfrast : nerviges Kind
    http://www.ostarrichi.org/wort-3130-Gfrast-nerviges_Kind.html
    Sollte jemand in der Redaktion sitzen, der des österreichischen Dialekts nicht mächtig ist, wäre vielleicht ein Blick darauf nicht schlecht.
    Ich würde mir wünschen, dass die OÖN bei allen Kommentaren so kritisch sind - da ist manchmal ein unverständlicher, beleidigender Mist zu lesen, der gewaltig auf das Niveau der Zeitung drückt

  5. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 14:50

    Linke saugen Agitprop mit der Muttermilch auf, einem Nichtlinken ist so etwas einfach zu blöd und zuwider. Aber vielleicht sollte man seine Meinung ändern und mit selber Münze zurückzahlen....

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 16:16

    Die PRESSE ist bei der Veröffentlichung von postings wesentlich wählerischer als der STANDARD.
    Ich vermute, dass es bei der PRESSE mehr um die Zahl bei den postings geht. Anscheinend ist man dort darauf bedacht, dass ja nicht zu viele türkis-blau freundliche Kommentare veröffentlicht werden. Und auf keinen Fall zu viele Äußerungen gegen die abgewählten Roten und Grünen.
    Da kommt es dann gar nicht so sehr auf den Inhalt an. Wenn bereits zu viele Antis gegen die Roten geschrieben wurden, dann genügt auch ein 'Ich mag Kern nicht', dass es nicht mehr veröffentlicht wird ...
    Beim STANDARD sehe ich deutlich weniger Zensur, dafür sind dort ganze Kompanien von rot-grünen Schreiberlingen unterwegs mit einem intellektuellen Niveau, das auf den Erfolg roter Bildungspolitik schließen lässt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2018 18:47

    Zur Situation unserer Medien eine sehr interessante Nachrichtensendung:
    https://www.youtube.com/watch?v=p7rEIARgFeo

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2018 12:57

    ... und nicht zu vergessen: die ORF-Foren unter "Debatten". Dort beherrschen rot/grüne Poster mit offenbar viel Tagesfreizeit jedes einzelne Forum und bestätigen sich gegenseitig, wie toll sie doch in ihren Meinungen liegen. Ein politisch abweichender Kommentar wird binnen Minuten von der Meute reflexartig rausgebissen, wobei die ORF-Zensur noch ihr zusätzliches tut.
    Diese ORF-Debatten wäre echt mal eine Studie wert.

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  1. Holmes (kein Partner)
    11. Januar 2018 12:57

    ... und nicht zu vergessen: die ORF-Foren unter "Debatten". Dort beherrschen rot/grüne Poster mit offenbar viel Tagesfreizeit jedes einzelne Forum und bestätigen sich gegenseitig, wie toll sie doch in ihren Meinungen liegen. Ein politisch abweichender Kommentar wird binnen Minuten von der Meute reflexartig rausgebissen, wobei die ORF-Zensur noch ihr zusätzliches tut.
    Diese ORF-Debatten wäre echt mal eine Studie wert.

  2. fxs (kein Partner)
    10. Januar 2018 15:31

    Wahrscheinlich sind auch hier Putin's Bots aktiv. Wo bleibt eine diesbezügliche Analyse?

  3. Torres (kein Partner)
    10. Januar 2018 14:43

    Der Autor gibt sich ja die Antwort auf seine Titelfrage selbst: Nichtlinke oder gar anti-linke Kommentare werden gnadenlos gelöscht, auch - und vor allem - in ehemals konservativen Zeitungen wie etwa die "Presse". Einmal ganz anbgesehen von den professionellen rot-grünen Trollen und Sozialhilfe-Empfängern: Schließlich müssen sie sich ihren Sponsoren erkenntlich zeigen - umso mehr, als sie ja logischerweise jede Menge Zeit haben.

    • Niklas G. Salm (kein Partner)
      10. Januar 2018 15:28

      Der Titel ist nicht von mir - er wurde offenbar vom Blogbetreiber geändert. Mir ist schon klar, was da abgeht. Mein Titel war "Der Krieg der Leserkommentare"...

    • Nietzsche (kein Partner)
      11. Januar 2018 08:38

      Ich komme in der "Presse" mittlerweile gar nicht mehr durch, obwohl ich sogar unter meinem Klarnamen poste, nicht ungefährlich in meinem Fall. Und das, obwohl ich so gut wie nie beleidige, nur schlimmstenfalls leicht zynisch bin. Ich habe das Gefühl, daß bei manchen Postern schon der Name reicht, um nicht veröffentlicht zu werden.

    • Alexander Huss (kein Partner)
      12. Januar 2018 12:08

      Sehr geehrter Herr Salm,

      der Blogbetreiber hat meines Erachtens den Titel Ihres Beitrages zu Recht abgeändert: Ihr Titel "Der Krieg der Leserkommentare" kommt nicht ganz hin, denn Leserkommentare können keine Kriege führen. Lediglich die Verfasser der Kommentare könnten das, fall sie einander kennten.

      Ich selbst war froh, dass Sie das Vorgehen der "Linksposter" zum Thema gemacht und richtig gedeutet haben. Es geht darum, die Arbeit der Regierung von Anfang an zu desavouieren.

  4. GOTOVO!
    10. Januar 2018 01:18

    Die "Silbersteinpartei Österreichs", so die umgangssprachliche Bezeichnung seit 2017, wurde ja erst 1991 von "Sozialistische" auf "Sozialdemokratische" Partei Österreichs umbenannt. Wahrscheinlich kam das "Demokratische" in den Parteinamen, um wenigstens irgendeine Abgrenzung zum Sozialismus=Kommunismus vorzutäuschen. In der Praxis ist ohnedies und insbesondere derzeit kein solcher Unterschied zu erkennen.

    Bezüglich Postings muss ich dem Grafen Salm zustimmen, bin aber der Meinung, dass immer wieder auch in linken Zeitungen Alibi-und "Quotenpostings" zu lesen sind (also nicht im linken Sinne). Auch wenn eigene Beiträge zensiert werden, kann ich nur jeden Tagebuchpartner auffordern, die grünen und roten Däumchen konsequent zu nützen, denn die können nicht manipuliert werden und zeigen dennoch Wirkung. Aber auch in unserem Tagebuch gibt es einige wenige ideologisch verbohrte und sogar zahlende Linke, da leistet sich offenbar die Löwelstraße einige Hunderter um den Anschein der Unabhängigkeit zu geben.

  5. pressburger
    09. Januar 2018 16:48

    Von wo die Postings kommen ist klar. Von Links. Vorgetäuscht ist die Auseinandersetzung oder Kritik an konkreten Vorhaben oder Massnahmen der neuen Regierung. Zu einer sachlichen Diskussion ist die Linke nicht fähig. Aber Wut ist ihr eigentliches Spielfeld. Die Wut über den Verlust der schönen Privilegien muss enorm sein. Dazu kommt noch die Angst davor was noch alles an Korruption und Machtmissbrauch zum Vorschein kommen könnte. Die Angst ist zum grössten Teil unbegründet, Die Regierung gibt sich eher versöhnlich, die Medien machen ihre Propaganda gegen die Regierung unbeeindruckt weiter, der deep state, alle die mit den richtigen roten Parteibüchern werden dicht halten, in Deckung gehen und hoffen, das die guten alten Zeiten wieder kommen werden, nach dem Motto : Zurück ist besser als nach vorne. In der Vergangenheit hat man sich heimelig eingekuschelt, die Zukunft verspricht nur kalten Wind.

  6. Ausgebeuteter
    09. Januar 2018 10:01

    Zu den sog. Postern (ähnlich wie Leserbriefe bei Printausgaben) auf Online-Medien:

    1. aus den Satzstellungen mancher Beiträge erkennt man oft dieselbe Person, welche dahintersteht, obwohl verschiedene Pseudonyme verwendet werden. Diese Methode wird von manchen politischen Gruppierungen eifrig benützt, um den Anschein einer Mehrheitsmeinung wiederzugeben. Die Verfasser könnte man aber verifizieren, wenn das verwendete Programm so eingerichtet ist, dass auch die IP-Adresse - sofern nicht unterdrückt - des verwendeten Computers eingeblendet wird.

    2. Die Anzahl der Kommentare ist manchmal so umfangreich, dass sie nicht einfach überblickt werden können, daher an Wert und Aufmerksamkeit verlieren.

    3. Manche Online-Ausgaben erlauben nicht die Verwendung von sog. Nicknames, da muss der Schreiber mit seinem vollen Namen auftreten, was sehr zur sachlichen Diskussion ohne Untergriffe führt.

    4. Die meisten Zeitungen haben eine Zensurstelle eingebaut und dabei werden viele nicht genehme Beiträge gelöscht bzw. nicht zur Veröffentlichung freigegeben. DER STANDARD ist dafür sehr bekannt, aber auch DIE PRESSE macht davon eifrig Gebrauch.

    Aus meiner Sicht ist es schade, sich die Mühe von Online-Kommentaren bei diesen Tageszeitungen anzutun. Im Gegenteil dazu machen die Blogbetreiber Unterberger und Ortner von der Möglichkeit der Löschungen nur in Ausnahmsfällen Gebrauch. Das AU-Tagebuch versucht durch die Sternenvergabe eine Auswahl von bedeutenden Kommentaren zu treffen, wobei dieses System aber (derzeit) auch viele Schwächen aufweist. Eine große Erleichterung wäre es, wenn sowohl die Haupt- als auch die Subkommentare wortmäßig limitiert wären, um Lesezeit einzusparen. Ich weiß, dies ist - auch für mich, siehe diesen Beitrag - nicht einfach und verlangt große Disziplin.

    • Nietzsche (kein Partner)
      11. Januar 2018 08:42

      Herr Ortner hat mich ein einziges Mal gelöscht - "vermehren wie Nagetiere" war ihm doch zu viel. Sonst geht's in seinem Blog aber recht gut.

  7. haro
    08. Januar 2018 19:05

    Da die werten Redakteure in ihren Artikeln ihre links-politische Ausrichtung (dank Schulung durch diverse Professoren die durch ihr linkes Parteibuch ihre Stelle erhielten) sehr deutlich zum Ausdruck bringen, werden sie dies wohl auch in vielen Postings tun...

    Überrascht sind sie dann nur, dass die -bei den sie umgebenden Genossen vorherrschenden- Meinungen von gemeinen, selbst denkenden und in einer anderen als in einer geschützten Realität lebenden Wähler nicht geteilt werden.

  8. Riese35
    08. Januar 2018 18:47

    Zur Situation unserer Medien eine sehr interessante Nachrichtensendung:
    https://www.youtube.com/watch?v=p7rEIARgFeo

    • Wyatt
      10. Januar 2018 06:53

      DANKE,
      Eva Herman bestätigt hier, was trotz Eindeutigkeit kaum publik gemacht wird.

  9. dssm
    08. Januar 2018 18:20

    Die ganzen Mitarbeiter des Grünen Parlamentsclubs sind ja jetzt sicherlich beim AMS, sprich haben viel Zeit.

    Eine Nebenwirkung wenn man so vertrottelt ist und zuerst die Abgeordneten und Parteien gut zahlt und denen dann auch noch eigene(!) Mitarbeiter zur Verfügung stellt. Es würde reichen den Abgeordneten ein paar, für alle gleichermaßen arbeitenden, Fachstäbe zu geben und daneben das Recht die Ministerien für die Wünsche der Abgeordneten heranziehen zu dürfen.

  10. Politicus1
    08. Januar 2018 16:16

    Die PRESSE ist bei der Veröffentlichung von postings wesentlich wählerischer als der STANDARD.
    Ich vermute, dass es bei der PRESSE mehr um die Zahl bei den postings geht. Anscheinend ist man dort darauf bedacht, dass ja nicht zu viele türkis-blau freundliche Kommentare veröffentlicht werden. Und auf keinen Fall zu viele Äußerungen gegen die abgewählten Roten und Grünen.
    Da kommt es dann gar nicht so sehr auf den Inhalt an. Wenn bereits zu viele Antis gegen die Roten geschrieben wurden, dann genügt auch ein 'Ich mag Kern nicht', dass es nicht mehr veröffentlicht wird ...
    Beim STANDARD sehe ich deutlich weniger Zensur, dafür sind dort ganze Kompanien von rot-grünen Schreiberlingen unterwegs mit einem intellektuellen Niveau, das auf den Erfolg roter Bildungspolitik schließen lässt.

  11. Flotte Lotte
    08. Januar 2018 15:37

    Das sind bezahlte Agitatoren, die nur zu bestimmten Artikeln posten - meine Beobachtung über viele Jahr bei der Presse - da haben manchen viele Nicknamen, die linke Zensur ist wahrscheinlich auch dabei. Und das ist auch der Grund: Die Zensur filtert alle anderen Kommentare aus. Sie lässt sie nicht durch. Es gibt dort eine Vorzensur. Was die alles so schreiben, ist keine Meinung von irgendjemandem aus dem Volk. Das sind Parteisoldaten. Bei anderen Themen hingegen gibt es praktisch keine linken Meinungen dazu. So viel "Arbeit" liegt ihnen dann nämlich auch wieder nicht...

  12. Bob
    08. Januar 2018 15:32

    Mich wundert was das "demokrat" in Sozialdemokrat zu suchen hat. Dieses linke Drecksgesindel nimmt jede Gelegenheit zur Verleumdung war. Auch ein wenig kriminell darf es sein.

    • dssm
      08. Januar 2018 18:24

      @Bob
      Wie Metternich so richtig sagte: Gegen Demokraten helfen nur Soldaten!
      Da hat er wohl in weiser Vorraussicht an Kern und Silberstein gedacht.

    • Riese35
      09. Januar 2018 15:21

      @Bob und dssm: *********************************!

      In der "Demokratie" steckt wie auch in der "Monokratie" das Wort "Gewalt", brutale Gewalt. Eine Steigerungsform ist die "Volksdemokratie". Vgl. Unterschied zur "Monarchie".

    • glockenblumen
      10. Januar 2018 08:34

      @ Bob

      *************************************

  13. Ingrid Bittner
    08. Januar 2018 15:18

    Zur Illustration, wie man mit Postern umgeht, wenn sie nicht genehm sind:

    13-Jährige von minderjährigen Asylwerbern belästigt | Nachrichten.at

    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/13-Jaehrige-von-minderjaehrigen-Asylwerbern-belaestigt;art4,2780380

    Ich hatte da gepostet: Für diese "G'fraster" bezahlen wir 95,00 Euro im Tag. Genaues Wortlaut weiss ich nicht mehr,aber es war ein einziger Satz und "G'fraster" unter Anführungszeichen.
    Das posting wurde hinausgeschmissen mit dem Hinweis, dass es beleidigend sei. Mittlerweile kann man den Artikel gar nicht mehr kommentieren.
    Ich habe die OÖN auch um Aufklärung gebeten, was an meinem Kommentar beleidigend ist und dann hab ich denen noch folgendes mitgeteilt:
    Zum Nachlernen:
    Gfrast : nerviges Kind
    http://www.ostarrichi.org/wort-3130-Gfrast-nerviges_Kind.html
    Sollte jemand in der Redaktion sitzen, der des österreichischen Dialekts nicht mächtig ist, wäre vielleicht ein Blick darauf nicht schlecht.
    Ich würde mir wünschen, dass die OÖN bei allen Kommentaren so kritisch sind - da ist manchmal ein unverständlicher, beleidigender Mist zu lesen, der gewaltig auf das Niveau der Zeitung drückt

    • dssm
      08. Januar 2018 18:29

      @Ingrid Bittner
      Ebenso wie Herr Unterberger hier, in seinem(!) Forum, das Recht hat vorzugeben wie und was man posten darf, so ist es auch bei allen anderen Medien.

      Was mich ärgert: Viele dieser Medien gibt es nur wegen der Presse‘förderung‘, den dubiosen Inseraten und allerlei weiteren staatlichen Geldflüssen.
      Da wird nicht mit gleich langen Spießen gekämpft!

    • Ingrid Bittner
      08. Januar 2018 19:28

      @dssm: das weiss ich sehr wohl, dass jede Zeitung das Recht hat, so vorzugehen wie sie will, daher bleiben ja natürlich nur solche postings stehen, die entsprechen, oder? Und dann braucht man sich ja nicht wundern, dass über die Regierung so gematschkert wird, weil die anderen fliegen hinaus.
      Die OÖN waren übrigens einmal ein sehr konservatives Blatt, aber die Presseförderung............

  14. Schani
    08. Januar 2018 14:50

    Linke saugen Agitprop mit der Muttermilch auf, einem Nichtlinken ist so etwas einfach zu blöd und zuwider. Aber vielleicht sollte man seine Meinung ändern und mit selber Münze zurückzahlen....

    • Flotte Lotte
      08. Januar 2018 15:44

      Wenn es die linke Zensur nicht durchlässt, hat das gar keinen Sinn.





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