Linke Angsthasen drucken

Lesezeit: 8:00

„2013 von links und rechts zu reden und etwas anderes als geografische Richtungen zu beschreiben, ist aus der Zeit gefallen. Heute kann man doch fast nur mehr Menschen mit Angst und solche ohne unterscheiden.“ Das hat unlängst die linke Autorin Sybille Berg in ihrer Kolumne auf Spiegel Online behauptet. Es braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden, wer die Menschen voller Ängste und wer die Mutigen und Zukunftsorientierten sind und zu welcher Gruppe sich Frau Sybille und ihre Schwestern im Geiste zählen.

Schließlich arbeiten die politisch korrekten Opinion Leader und ihre journalistischen Hilfstruppen seit Jahren daran, Andersdenkenden irrationale Ängste und Phobien einzureden und zu unterstellen. Das gehört mittlerweile zu den Standardvorurteilen der Gutmenschen und ins Repertoire jedes braven und staatlich subventionierten (Klein)Künstlers und Geisteswissenschaftlers.

Wer gegen die politisch korrekten Regeln verstößt, der kann nur von irrationalen Ängsten getrieben und gesteuert sein, ein armer kranker Tropf eben. Wer sich für eine intelligente und zukunftsorientierte Zuwanderungspolitik ausspricht, wer die Einwanderung bildungsferner und integrationsresistenter Schichten in die europäischen Sozialsysteme kritisiert, ist schlicht xenophob. So einfach ist das. Wer die zunehmende Diskriminierung der klassischen Familie und den modernen Homokult ablehnt und nicht auf Knopfdruck in Begeisterungsstürme ausbricht, wenn ein prominenter Fußballer unter tagelangem medialem Getöse verkündet, er sei schwul, der ist homophob. Punkt. Und wer dem Islam mit all seinen unschönen Auswüchsen skeptisch gegenübersteht und vor der drohenden Islamisierung Europas warnt, der ist islamophob.

Nun ist eine Phobie eine „zwanghafte Angsstörung“ und es gibt laut Wikipedia-Definition „keine realen Gefahren in der Außenwelt, die einen solchen Angstzustand gegebenenfalls rechtfertigen könnten.“

Ja die Angst vor der islamischen Politreligion und vor Islamisten hat trotz der Nachrichten und Bilder aus Nigeria, Syrien, Afghanistan, dem Irak, dem Libanon, Ägypten, Pakistan oder dem Sudan natürlich keinerlei realen Hintergrund, ist also völlig unbegründet. Schließlich haben all diese vielen Konflikte, Kriege, Massaker, Anschläge und Verfolgungen immer ganz unterschiedliche Gründe und Auslöser. Nein, da gibt es keinen roten blutigen Faden. Ganz bestimmt nicht!

Es gibt auch kaum jemanden, der Angst vor Schwulen hätte, lediglich Menschen, die die schrille Zurschaustellung der eigenen Sexualität bei diversen Paraden und Großevents (Lifeball etc.) inklusive der hymnischen medialen Berichterstattung darüber als übertrieben, nervig oder auch abstoßend finden. Viele lehnen den von der politisch korrekten Elite inszenierten Homokult ab, mit Schwulen hat kaum ein autochthoner Europäer ein Problem.

Aber darum geht es gar nicht. Andersdenkenden, Dissidenten, Freigeistern und Abweichlern Geisteskrankheiten oder asoziales Verhalten zu unterstellen hat in Diktaturen eine lange Tradition. Mit Geisteskranken braucht man nicht zu diskutieren, wer nicht richtig im Kopf ist, den kann man, wenn es notwendig ist, in Umerziehungsprogramme, -lager oder in die Psychiatrie stecken.

Aber in der fortschrittlichen, toleranten und demokratischen EU doch nicht, schon wieder so eine phobische Störung eines „rechten“ Paranoikers. Naja, vielleicht. Andererseits gibt es den „Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung“. Das klingt nicht ganz zufällig nach „Ausschuss der öffentlichen Wohlfahrt und der allgemeinen Verteidigung“ Der gute Robespierre hatte seinerzeit auch versucht „das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch terreur zu beherrschen“. Rund 40.000 „Unvernünftige“ mussten dabei ihr Leben lassen.

Die Neo-Jakobiner aus Brüssel haben jedenfalls ein Statut vorgelegt, das vom EU-Parlament verabschiedet werden soll. Das Ziel des Statuts: „konkrete Maßnahmen zu ergreifen zum Kampf gegen Intoleranz, vor allem im Hinblick auf Rassismus, Farb-Voreingenommenheit, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antifeminismus und Homophobie.“

Darunter fällt auch das sich „lächerlich machen“ etwa über Feministinnen. Verstöße gegen die Toleranz wie etwa die Kritik am Feminismus müssen laut Statut der EUdSSR-Moralwächter „wie gefährliche Körperverletzung behandelt werden“. Also ab in den Knast mit dem intoleranten Abschaum. Und sollten Jugendliche einen Witz über Alice Schwarzer oder Thomas Hitzlsperger reißen, dann müssen sie „ein Rehabilitations-Programm durchlaufen, das dazu geschaffen ist, ihnen eine Kultur der Toleranz beizubringen“

Da haben wir es, das Rehabilitations- das Umerziehungsprogramm. Jeder, der nicht im Zug der politisch korrekten Lemminge mit marschiert, und auch nur die leiseste Kritik an der politisch korrekten Ideologie und ihren Apologeten übt, der kommt hinter Schloss und Riegel, wird in Umerziehungsprogramme gesteckt und sonst wie amtsbehandelt. Ja in der EU ist man jetzt ganz tolerant und wenn endlich alle autochthonen Untertanen tolerant gemacht worden sind, dann ist alles gut. Und die Unverbesserlichen, die besonders schweren Fälle und unheilbar Kranken, die muss man eben dauerhaft internieren.

Wovor sich Linke fürchten

Doch halt. Sind nicht gerade jene, die allen Ängste einzureden versuchen, die nicht im politisch korrekten Morast herumkriechen, selbst von solchen zerfressen?

Da wäre etwa die allgegenwärtige Gefahr von rechts. Wer europäische Mainstream-Medien konsumiert, bekommt den Eindruck, dass rechte Horden drauf und dran sind Städte, ja ganze Landstriche zu übernehmen. Ohne Unterlass warnen die politisch korrekten Toleranzwächter vor dem Wiederaufkeimen des Nationalsozialismus. Adolf Hitler ist als untotes Schreckgespenst Dauergast in Medien, Schulen, Universitäten, Romanen, Debatten und Theaterstücken, ohne Unterlass wird die nationalsozialistische Vergangenheit „aufgearbeitet“.

Die politisch korrekte Elite ruft: „Haltet den Dieb!“ – um vor aller Augen Schritt für Schritt die Rechte und Freiheiten ihrer Untertanen einzuschränken. Und weil man in den vergangenen Jahren das politische Koordinatensystem immer weiter nach links verschoben hat, gilt alles, was nicht mehr dezidiert links oder gerade noch als „politische Mitte“ akzeptiert wird als rechts und das wiederum als rechtsextrem, denn zwischen diesen beiden Begriffen wird nicht mehr differenziert. Toleranz und Meinungsfreiheit sind in der EU offenbar unvereinbar.

Die linken Lemminge stört das nicht. Man fühlt sich wohl in der politisch korrekten Einöde und man pflegt und kultiviert seine Neurosen und Ängste. Die neosozialistische Avantgarde, die Grünen, haben es darin zur Meisterschaft gebracht, ihre leichtgläubigen Anhänger im Jahresrhythmus mit immer neuen Katastrophenszenarien in Angst und Schrecken zu versetzen. Den Gutmenschen wird immer etwas geboten. Das hat nicht einmal die katholische Kirche einst so geschmeidig hinbekommen. Gegen Claudia Roth oder Eva Glawischnig war selbst Pieter Brueghel der Ältere mit seinen Höllendarstellungen ein Anfänger.

Einer der ersten großen Hypes der grünen Untergangspropheten waren das Waldsterben und der saure Regen. Danach ging es munter weiter: Atomkraft, Ozonloch, verseuchte Böden, Klimaerwärmung, Gentechnik oder Peak Oil. Erst in letzter Zeit tun sich die politisch korrekten Hirtenhunde etwas schwerer mit ihrem Gebell, die Schafherde zu steuern. Beim Feinstaub hat die ansonsten gut bewährte grüne Panikmache nicht mehr wie erhofft funktioniert. Selbst die gutgläubigsten Öko-Schafe sind angesichts des grünen Katastrophenstakkatos schon etwas abgestumpft.

Auch bei der Klimahysterie mussten die grünen Apokalyptiker zurückrudern. Man gibt es angesichts der seit Jahren stagnierenden Durchschnittstemperaturen etwas billiger. Die Mainstream-Medien, die noch vor Kurzem unisono vor der Klimaerwärmung warnten, sprechen nur noch vom Klimawandel, auch den Meeresspiegel, der zeitweise angeblich über 50 Meter ansteigen hätte sollen, erwähnt kaum noch jemand.

Aber kein Grund zur Panik. Denn das Reservoir an Katastrophen und Ängsten scheint unerschöpflich. Der durchschnittliche Mitteleuropäer, der dank Wohlstand, Wissenschaft, Schulmedizin, moderner Landwirtschaft, Lebensmittel- und Pharmaindustrie selbst bis ins immer höhere Alter gesund und vital bleibt, fürchtet sich vor einer Unzahl an Giften, Strahlen, Technologien, Lebensmitteln und Chemikalien. Für die wirklich gläubigen Ökos sind zudem auch Handys, Mikrowellen oder moderne Medizin oder Autos Teufelszeug.

Der politisch korrekte Mitläufer wird in dieser Öko- und Politik-Geisterbahn täglich unzähligen Gefahren, Katastrophen und Ängsten ausgesetzt. Das geht soweit, dass Deutsche und Österreicher angesichts des Fukushima-Zwischenfalls auf der anderen Seite des Erdballs in Panik gerieten. Vielen blieb angesichts der hysterischen Berichterstattung das Sushi im Hals stecken. Und als Japan vor kurzem die Olympischen Spiele für 2020 zugesprochen bekommen hat, war die erste Reaktion der deutschen und österreichischen Mainstream-Medien: Und was ist mit Fukushima? Soviel zu den Phobien und Ängsten der „Rechten“.

Für den gut dressierten politisch korrekten Untertanen ist mittlerweile jede Technologie, die komplexer als die ca. 4.000 Jahre alten Windräder ist, eine potentielle Gefahr für die Umwelt und unseren Planeten. Nicht gerade die beste Einstellung, um im globalen Wettkampf mithalten zu können. Die allgemeine Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit der Europäer wird fatale Folgen haben. Mit Psychotherapeuten, Streetworkern und Gender-Beauftragten wird es dauerhaft schwer sein, den Wohlstand in Europa zu erhalten.

Aber die Modernisierungsverlierer sind immer die anderen, die tumben „Rechten“, die mit den rezenten Entwicklungen nicht Schritt halten können. Das gilt allerdings nur solange, solange die europäischen Sozialstaaten all ihre politisch korrekten Handlanger mit Jobs in der Sozial-, Psycho-, Intergrations-, Bildungs- oder Asylindustrie versorgen können. Da trifft es sich gut, dass der gemeine Gutmensch von Ökonomie keinen blassen Schimmer hat, das erspart ihm seine Zukunftsängste. Dafür jagen ihm Gentechnik, Kapitalismus, Großkonzerne, CO2, Neoliberalismus, Eigenverantwortung oder Leistungsorientierung wohlige Schauer über den Rücken. Irgendwie lässt es sich mit den Ängsten vor weitgehend selbst erfundenen Gefahren doch leichter leben, man muss nur ganz fest die Augen vor den realen verschließen.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Ende Jänner erscheint sein neues Buch „Die Feinde der Freiheit“ (eBook/Kindle Edition).

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2014 11:55

    Die linksgrüne Diktatur der Worte
    Am deutlichsten ist es gelungen, das Wort „Phobie“ umzudeuten und zu missbrauchen.
    Wer Homosexualität, Schwule und Lesben nicht mag, wird sofort taxfrei zum Homophoben erklärt. Nicht mögen, ablehnen, nicht damit einverstanden sein, das wird gleichgesetzt mit „sich davor zu ängstigen“.
    Wenn jemand die sexuellen Praktiken von Schwulen nicht goutiert, so heißt das aber noch lange nicht, dass er sich vor diesen Menschen fürchtet.
    Da habe ich eher den Eindruck, dass es bei den Homosexuellen nur so von Heterophoben wimmelt, die sich überall und jederzeit vom anderen Geschlecht bedroht fühlen.

    Wenn ich mir kein gelbes Auto kaufe, weil ich diese Farbe nicht mag, so bricht mir deshalb nicht der Angstschweiß aus, wenn ich ein gelbes Gefährt auf der Straße daher kommen sehe!

    Ein Österreicher mit weißer Hautfarbe, der sich nicht Schwiegerkinder aus Schwarzafrika wünscht, ist deshalb nicht automatisch ein Fremdenhasser.

    Mit dem Missbrauch der „Phobie“ und der „Hasskeule“ versuchen die ach so toleranten linksgrünen (oder grünlinken) Gutmenschen, jegliche Toleranz freien Denkens als Intoleranz zu deklarieren. Letztendlich wird auch noch das Strafrecht mit seinen Verhetzungsparagraphen zu Hilfe gerufen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2014 08:00

    hervorragend die linke Strategie zur Unterdrückung und Beherrschung der Menschheit beschrieben. Grundsätzlich ist es ja die Opferrolle welche sie dazu benutzen nunmehr jedoch ergänzt durch Apokalypsen jeder Art.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2014 08:32

    @ Werner Reichel,
    *****************!
    Genau so ist es - wir können es nicht ändern - aber es tut trotzdem immer wieder gut, die eigenen An - u. Einsichten, entgegen der allgemeinen Einblödung bestätigt zu sehen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorVerdi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 19:26

    Wovor fürchten sich die Linken am meisten? Dass die ganze Wahrheit ans Tageslicht kommt ....

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2014 12:56

    Wie wußte schon lange vor der linkslinken Zwangspolitik ein weiser Mitbürger:

    "Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man dann das Volk in Atem hält"!

    Gilt damals wie heute.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAmalek
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 16:02

    Birgit Kelle merkt an, dass sich inzwischen in den familienpolitischen Positionsblättern aller Parteien außer der CSU die Beteuerung fände, die traditionellen Familienstrukturen müssten „aufgebrochen“ werden, und stellt gleich die richtige Frage: Warum eigentlich? Die Antwort, so man sie denn für eine solche halten will, lautet: Weil Deutschland und Westeuropa von Sozialisten regiert werden, und Sozialisten, wie der Name schon sagt, die Menschen in ihrem Herrschaftsbereich sozialisieren wollen. Der elementarste Konkurrent wenn nicht Gegner solcher Bestrebungen war und ist immer die Familie.

    Erhellend wirkt auch in diesem Zusammenhang die Lektüre der Klassiker. Das "Kommunistische Manifest" fordert die „Aufhebung der Familie“ und die „öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder“ (von solchen Absendern ist das eine Drohung); Marx’ vierte Feuerbach-These lautet: „Nachdem die irdische Familie als das Geheimnis der heiligen Familie entdeckt ist, muß nun erstere selbst theoretisch und praktisch vernichtet werden.“

    Das gibt sich heute moderater; nicht vernichtet, sondern aufgebrochen muss werden, doch was die Linken aller Zeiten und Fraktionen eint, ist ihr Hass auf die bürgerliche Familie, die uns inzwischen multimedial als ein von allerlei "bunten" Alternativen abzulösendes Auslaufmodell präsentiert wird. Familienpolitisch reckt der „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ sein Haupt inzwischen recht ungescheut sogar in den Reihen jener Spitzbuben, die sich selbst immer noch Christdemokraten nennen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAmalek
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 15:17

    Das Problem für die Linken ist, daß es ihnen ihre Ideologie verbietet, zu „hassen“ und zu „diskriminieren“, weshalb sie zu ständiger Heuchelei gezwungen sind. Aber das Ventil ist schnell gefunden: alle, die sich ihnen entgegenstellen, werden in ihren Augen schnell zu den letzten Untermenschen, gegenüber denen keine Anstandsregel mehr gilt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorVerdi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 19:26

    Wovor fürchten sich die Linken am meisten? Dass die ganze Wahrheit ans Tageslicht kommt ....

  2. Ausgezeichneter KommentatorAmalek
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2014 16:02

    Birgit Kelle merkt an, dass sich inzwischen in den familienpolitischen Positionsblättern aller Parteien außer der CSU die Beteuerung fände, die traditionellen Familienstrukturen müssten „aufgebrochen“ werden, und stellt gleich die richtige Frage: Warum eigentlich? Die Antwort, so man sie denn für eine solche halten will, lautet: Weil Deutschland und Westeuropa von Sozialisten regiert werden, und Sozialisten, wie der Name schon sagt, die Menschen in ihrem Herrschaftsbereich sozialisieren wollen. Der elementarste Konkurrent wenn nicht Gegner solcher Bestrebungen war und ist immer die Familie.

    Erhellend wirkt auch in diesem Zusammenhang die Lektüre der Klassiker. Das "Kommunistische Manifest" fordert die „Aufhebung der Familie“ und die „öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder“ (von solchen Absendern ist das eine Drohung); Marx’ vierte Feuerbach-These lautet: „Nachdem die irdische Familie als das Geheimnis der heiligen Familie entdeckt ist, muß nun erstere selbst theoretisch und praktisch vernichtet werden.“

    Das gibt sich heute moderater; nicht vernichtet, sondern aufgebrochen muss werden, doch was die Linken aller Zeiten und Fraktionen eint, ist ihr Hass auf die bürgerliche Familie, die uns inzwischen multimedial als ein von allerlei "bunten" Alternativen abzulösendes Auslaufmodell präsentiert wird. Familienpolitisch reckt der „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ sein Haupt inzwischen recht ungescheut sogar in den Reihen jener Spitzbuben, die sich selbst immer noch Christdemokraten nennen.

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  1. Maggie (kein Partner)
    27. Februar 2015 17:34

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  2. Aymane (kein Partner)
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    20. Januar 2015 23:42

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  5. peter789 (kein Partner)
    19. Januar 2014 23:07

    Was bitte sollen denn die Linken sonst tun, als Andersdenkende zu diffamieren und ihnen Phobien unterstellen? Argumentieren? Mit welchen Sachargumenten bitte? Die können gar nicht anders.

  6. Waltraut Kupf
    14. Januar 2014 20:38

    Es müßte mehr Leute wie Werner Reichel geben. Würde dann ein Umdenken stattfinden, das weniger politisch korrekt, jedoch ehrlicher und vernünftiger wäre, so würde der sogenannte Konsens der „Zivilgesellschaft“ seine sattsam bekannten Keulen zunächst vermehrt schwingen und erklären, daß „sie“ nun „aus ihren Löchern kriechen“ und daß der bewußte Schoß noch fruchtbar sei, man würde versuchen, ein Anlaßgesetz zu kreieren, das noch einige weitere Bestimmungsstücke zur Verhetzung hinzuzählen würde etc. etc. Würden sich die Nicht-Linken (was lediglich ein Hilfsbegriff ist) in zahlreicher Gesellschaft Gleichgesinnter sehen, so würden sie sich vom Tugendterror nicht in diesem Maße kujonieren lassen, und der Spuk wäre zumindest auf ein akzeptables Maß reduziert. Übrigens findet man im Griechisch-Wörterbuch (Gemoll) unter „phobos“ an erster Stelle „Flucht“, an zweiter Stelle „Furcht, Schrecken“. Es hat den Anschein, daß die Krankhaftigkeit einer Furcht erst nachträglich in der Terminologie der Psychologie hinzuinterpretiert wurde. Außerdem könnte man das Wort auch dahingehend interpretieren, daß man flüchtet, nicht unbedingt deshalb, weil man irrationale Angst hat, sondern weil entweder die Angst (oder besser Furcht) begründet ist oder aber, weil man einer Sache einfach aus dem Weg gehen oder entgehen will. Am Beispiel des überstrapazierten Begriffes Xenophobie würde die gerne gebrauchte Gleichsetzung mit „Fremdenhaß“ oder „Fremdenfeindlichkeit“ überhaupt nicht zutreffen, sondern lediglich bedeuten, daß man lieber unter seinesgleichen ist und als fremd Empfundenes meidet, weil man sich so einfach wohler fühlt, und das müßte eigentlich erlaubt sein. Das Wort „Homophobie“ ist überhaupt ein Unding, weil „Homo“ nicht etwa (wie anscheinend des öfteren angenommen wird) vom lateinischen „homo, hominis“ kommt, sondern vom griechischen „homoios“ = gleich, ähnlich. Ohne einen weiteren Zusatz würde das bedeuten daß man sich vor Gleichem oder Ähnlichem fürchtet oder es flieht. Wenn die herrschende Ochlokratie ständig lauthals nach besserer Bildung ruft, so ist man versucht, laut zu lachen, wenn z.B. Journalisten und Moderatoren der veröffentlichten Meinung die Grammatik der eigenen Muttersprache nicht beherrschen. Das ist aber nur eine Nebenerscheinung im Rahmen des generellen Niedergangs.

  7. mischu
    14. Januar 2014 12:56

    Wie wußte schon lange vor der linkslinken Zwangspolitik ein weiser Mitbürger:

    "Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man dann das Volk in Atem hält"!

    Gilt damals wie heute.

  8. SHG Mobbing Graz (kein Partner)
    14. Januar 2014 04:40

    @ JOHANN GLASER

    Die MOBBING-PHOBIE ist eine der hartnäckigsten.

    Generell findet man diese spezielle Art der Phobie gerade dort, wo psychische Gewaltausübung (Psychoterror, Schikanen, Intrigen sowie serieller Menschen-, Macht- u. Amtsmissbrauch) beheimatet ist.

    Daher gibt es einen einfachen Test zum Ausloten der Umgebung:

    Sprechen Sie das WORT M o b b i n g einfach laut aus - der Grad der Vernichtung, derer Sie anheim fallen werden, wird Ihnen die Auflösung des Tests verraten.

    Achtung - das Aufrufen dieser Website kann zum TABU-BRUCH führen:
    http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/ -/

  9. Aron Sperber (kein Partner)
    13. Januar 2014 22:48

    ein besonderes Steckenpferd aller Linken ist natürlich auch der Datenschutz:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/06/12/datenschutz-hysterie/

    ...außer es geht darum, ruchlose Steuerbetrüger zu fassen - dann ist auf einmal alles erlaubt und der Staat darf sogar ruhig CDs mit gestohlenen Daten kaufen.

  10. Áron Sperber (kein Partner)
    13. Januar 2014 22:08

    Um möglichst wirksam von unseren Ängsten geheilt zu werden, empfiehlt es sich auch, die beunruhigende freie Berichterstattung abzuschaffen (bei gewissen Themen hat man dies ohnehin schon durchgesetzt).

  11. Verdi (kein Partner)
    13. Januar 2014 19:26

    Wovor fürchten sich die Linken am meisten? Dass die ganze Wahrheit ans Tageslicht kommt ....

  12. Amalek (kein Partner)
    13. Januar 2014 16:02

    Birgit Kelle merkt an, dass sich inzwischen in den familienpolitischen Positionsblättern aller Parteien außer der CSU die Beteuerung fände, die traditionellen Familienstrukturen müssten „aufgebrochen“ werden, und stellt gleich die richtige Frage: Warum eigentlich? Die Antwort, so man sie denn für eine solche halten will, lautet: Weil Deutschland und Westeuropa von Sozialisten regiert werden, und Sozialisten, wie der Name schon sagt, die Menschen in ihrem Herrschaftsbereich sozialisieren wollen. Der elementarste Konkurrent wenn nicht Gegner solcher Bestrebungen war und ist immer die Familie.

    Erhellend wirkt auch in diesem Zusammenhang die Lektüre der Klassiker. Das "Kommunistische Manifest" fordert die „Aufhebung der Familie“ und die „öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder“ (von solchen Absendern ist das eine Drohung); Marx’ vierte Feuerbach-These lautet: „Nachdem die irdische Familie als das Geheimnis der heiligen Familie entdeckt ist, muß nun erstere selbst theoretisch und praktisch vernichtet werden.“

    Das gibt sich heute moderater; nicht vernichtet, sondern aufgebrochen muss werden, doch was die Linken aller Zeiten und Fraktionen eint, ist ihr Hass auf die bürgerliche Familie, die uns inzwischen multimedial als ein von allerlei "bunten" Alternativen abzulösendes Auslaufmodell präsentiert wird. Familienpolitisch reckt der „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ sein Haupt inzwischen recht ungescheut sogar in den Reihen jener Spitzbuben, die sich selbst immer noch Christdemokraten nennen.

    • logiker2
      14. Januar 2014 07:27

      hervorragend die Familienphopie der Linken beschrieben. Möchte nur ergänzen, das auch die Frankfurter Schule die Vernichtung der Familien beinhaltet.

  13. Amalek (kein Partner)
    13. Januar 2014 15:17

    Das Problem für die Linken ist, daß es ihnen ihre Ideologie verbietet, zu „hassen“ und zu „diskriminieren“, weshalb sie zu ständiger Heuchelei gezwungen sind. Aber das Ventil ist schnell gefunden: alle, die sich ihnen entgegenstellen, werden in ihren Augen schnell zu den letzten Untermenschen, gegenüber denen keine Anstandsregel mehr gilt.

  14. Robert Bond (kein Partner)
    13. Januar 2014 15:13

    Bitte um Quellenabgabe zu den Zitaten...

  15. Amalek (kein Partner)
    13. Januar 2014 14:49

    Das Bundeszensuramt teilte in einer heutigen Presseerklärung mit, daß die in ihrem onanistischen Hype verzückten Gleichstrommedien über das sogenannte Hammer-Outing des ehemaligen Balltreters Thomas Hitzlsperger einer faschistoiden Ente aufgesessen seien. Die Gender-Strategin Prof. Rosa Bongo-Schimpanski von der Universität Orange Utan warnte in ihrer Ansprache vor der Betroffenengruppe „Maulesel-Gemächt e. V.“, das Geschlecht des Fußballer_in Hitzlsperger sei noch völlig unbestimmt. „Nach der reinen Lehre des konstruierten Geschlechtes muss man erst einmal klären, welches soziale Geschlecht Hitzlsberger gerade hat.“ Fühle er sich als Frau, dann wäre er/sie/es möglicherweise heterosexuell, würde er sich als Schwein oder Hund fühlen, wäre er Sodomit. Denkbar wäre allerdings auch, daß er in die Rolle eines zweijährigen Elefantenbabys geschlüpft ist, dann allerdings läge der Verdacht nahe, daß er strafbare pädophile Handlungen beginge.

    Auch wenn Hitzlsperger sich momentan gerade in der Selbstdefinition eines „Mannes“ gefällt, so wäre sein Bekenntnis zur Homosexualität nur eine individuelle, oberflächliche Kategorisierung. „Woher will er wissen, daß er Männer liebt, wo doch Männer nur als soziale Konstrukte existieren?“, fragt auch das Bundeszensuramt. Hitzlsperger begehre demnach lediglich faschistische Konstrukte und bezeuge damit eine verabscheuungswürdige Geisteshaltung, welche das Bundeszensuramt in den nächsten Tagen vor dem Antidiskriminierungstribunal zur Anklage bringen will.

    • Amalek (kein Partner)
      13. Januar 2014 14:59

      Die Inklusion, also die Beteiligung „Andersbegabter“ am gesellschaftlichen Leben, macht bemerkenswerte Fortschritte und weitet sich nun auch auf die Tierwelt aus. Vor einigen Tagen brachte ein Rundfunksender einen Bericht über das Projekt „Theater für die Ohren“. Generell wäre es wichtig, so meinte ein interviewter Inklusions-Experte, in Kinos oder Theatern an den Seiten der Sitzreihen Plätze für „… Menschen mit einem blinden Hund“ (Originalbetonung) vorzusehen. Nicht mitgeteilt wurde, was das für cineastische Darbietungen sind, welche bei blinden Hunden das grundlegende Bedürfnis nach gesellschaftlicher Teilhabe und Partizipation befriedigen.

    • lenz
      14. Januar 2014 08:01

      einfach herrlich, Herr Amalek! Ich habe beim Lesen laut aufgelacht ob Ihrer gelungenen Satire! :-)

  16. Johann Glaser (kein Partner)
    13. Januar 2014 13:10

    Vielen Dank für diesen treffenden und gedanklich anregenden Artikel! Mir schwirrt schon länger im Kopf die Frage herum, wie man den zu Recht kritisierten Auswüchsen die Stirn bieten kann. Und das geht leider nicht mit Argumenten, weil unsere Gegner viel tiefer ansetzen: Sie untergraben unsere Glaubwürdigkeit.

    Daher: Mit den eigenen Waffen schlagen! Nicht argumentieren, sondern ins Lächerliche ziehen!

    Es ist leider bereits gelungen, die Begriffe und damit verbundene Bedeutungen "Xenophobie", "Homophobie", ... als Allgemeingut zu etablieren. Es ist höchst an der Zeit, weitere derartige Phobien zu definieren.

    - Leistungsphobie
    - Gentechnikphobie
    - Handyphobie
    - Mikrowellenphobie
    - Naziphobie
    - Technikphobie
    - Globalisierungsphobie
    - Klimaphobie
    - Angst vor der Unterschiedlichkeit der Menschen
    - Angst davor, dass jemand besser als man selbst ist
    - Martkwirtschaftsphobie (evtl. auch Kapitalismusphobie)

    Ich bitte alle Mitposter, eigene Ideen einzubringen für weitere Phobien, oder für bessere Bezeichnungen der bereits vorgeschlagenen Phobien (z.B. auf Lateinisch).

    Und ich bitte alle Leser, im täglichen Leben Gebrauch davon zu machen. Nicht "neurotisch" rund um die Uhr jedem eine Xyz-Phobie nachsagen, sondern wohl dosiert und gezielt.

  17. Konrad Loräntz
    12. Januar 2014 14:48

    "Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln."

    Hätte Otto v. Bismarck gesagt - eine Weisheit, die im linken bis mittleren Lager heutzutage leider gar nichts mehr gilt.

  18. Elisabeth Mudra
    12. Januar 2014 14:32

    Einleuchtend, folgerichtig und leider realistisch.
    Vermag es auch Herr Spindelegger zu erfassen?
    Sein "Kabinett" mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.
    Dessen Aus-, Fort- und Weiterbildung erfolgt eher aus den "ORF-Seitenblicken".

    .

  19. Politicus1
    12. Januar 2014 11:55

    Die linksgrüne Diktatur der Worte
    Am deutlichsten ist es gelungen, das Wort „Phobie“ umzudeuten und zu missbrauchen.
    Wer Homosexualität, Schwule und Lesben nicht mag, wird sofort taxfrei zum Homophoben erklärt. Nicht mögen, ablehnen, nicht damit einverstanden sein, das wird gleichgesetzt mit „sich davor zu ängstigen“.
    Wenn jemand die sexuellen Praktiken von Schwulen nicht goutiert, so heißt das aber noch lange nicht, dass er sich vor diesen Menschen fürchtet.
    Da habe ich eher den Eindruck, dass es bei den Homosexuellen nur so von Heterophoben wimmelt, die sich überall und jederzeit vom anderen Geschlecht bedroht fühlen.

    Wenn ich mir kein gelbes Auto kaufe, weil ich diese Farbe nicht mag, so bricht mir deshalb nicht der Angstschweiß aus, wenn ich ein gelbes Gefährt auf der Straße daher kommen sehe!

    Ein Österreicher mit weißer Hautfarbe, der sich nicht Schwiegerkinder aus Schwarzafrika wünscht, ist deshalb nicht automatisch ein Fremdenhasser.

    Mit dem Missbrauch der „Phobie“ und der „Hasskeule“ versuchen die ach so toleranten linksgrünen (oder grünlinken) Gutmenschen, jegliche Toleranz freien Denkens als Intoleranz zu deklarieren. Letztendlich wird auch noch das Strafrecht mit seinen Verhetzungsparagraphen zu Hilfe gerufen.

  20. Wyatt
    12. Januar 2014 08:32

    @ Werner Reichel,
    *****************!
    Genau so ist es - wir können es nicht ändern - aber es tut trotzdem immer wieder gut, die eigenen An - u. Einsichten, entgegen der allgemeinen Einblödung bestätigt zu sehen.

  21. logiker2
    12. Januar 2014 08:00

    hervorragend die linke Strategie zur Unterdrückung und Beherrschung der Menschheit beschrieben. Grundsätzlich ist es ja die Opferrolle welche sie dazu benutzen nunmehr jedoch ergänzt durch Apokalypsen jeder Art.





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