Endspiel um Griechenland


Das Endspiel hat begonnen. Selbst wenn Griechenland die Auszahlung der nächsten Tranche aus Paket I schafft und selbst wenn Paket II bewilligt wird, kann es die Vorgaben von EU und IWF auf Dauer nicht erfüllen, weil seine Wirtschaft darnieder liegt und weil noch keinerlei Maßnahmen erkennbar sind (weder seitens Griechenlands noch seitens der EU), wie man die Wirtschaft wieder in Gang bringen möchte.

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Das Tagebuch wird zwei und wir feiern mit Jan Fleischhauer


Wir feiern mit Andreas Unterberger den zweiten Geburtstag des Tagebuchs und seines wachsenden Erfolges. Eine Gruppe von Partnern hat in einer privaten Initiative beschlossen, aus diesem Anlass ein ganz besonderes Fest zu veranstalten. Wir haben dazu den bekannten deutschen Journalisten und Bestsellerautor Jan Fleischhauer als Ehrengast und Hauptreferenten eingeladen.

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Warum es ständigen Klimawandel auf der Erde gibt


Der Astrophysiker Joachim Seifert hat in einer Arbeit die Gesetzmäßigkeiten der sich stets verändernden Erdumlaufbahn und deren Auswirkungen auf das Klima erforscht.

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Kurzanalyse zum Start in den politischen Herbst


Der politische Herbst beginnt in Österreich genauso wie das Frühjahr vor der Sommerpause geendet hat – die Koalitionsparteien zanken über Bundesheer, Uni-Gebühren, Vermögenssteuer etc. So zumindest lautet der Tenor der Zeitungskommentare der letzten Tage.

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Wolfgang Schüssel: Der letzte Staatsmann verlässt die Politik


Ich erinnere mich noch genau an jenen Tag, an dem ich zu einem Anhänger der Politik Wolfgang Schüssels wurde – und zu einem Wähler jener Partei, die ich mit ihm verband. Es war während jener hitzigen Tage der Regierungsbildung der ersten Schwarz/Blauen-Koalition, die von der österreichischen und der vereinten europäischen Linken mit an Niedertracht kaum zu überbietenden Mitteln verhindert werden sollte.

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Wieder mal erledigt…


Es ist nun wieder mal so weit,
denn wie es scheint zu scheinen
und wie zum Zweck schon prophezeit,
ist wieder mal ein Volk befreit,
so wie’s Befreier meinen.

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Klassenkampf im Sommerloch


In Kakanien rüsten sich die Sozialisten für einen „heißen Herbst“. Gleich zwei Fronten werden gegen den schwarzen Regierungspartner eröffnet. Zuletzt war es an Kanzler Faymann, anlässlich eines Fernsehinterviews zur Sommerpause, seine beiden boulevardtauglichen Lieblingsthemen Vermögenssteuern und Abschaffung der Wehrpflicht zu forcieren und damit den Druck auf den Koalitionspartner zu erhöhen.

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Stelldichein der Ökonomenelite


Auf einem neuen Höhepunkt der Weltwirtschafts- und Finanzkrise trifft sich die Elite der Ökonomenzunft – immerhin 17 Nobelpreisträger – zum Gedankenaustausch. Der auf Erlösung von allen angeblich durch „entfesselte Märkte“ verursachten Übeln hoffende Otto Normalverbraucher richtet seine besorgten Blicke daher gebannt nach Lindau – den idyllischen Ort der Zusammenkunft der illustren Runde.

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Der Großangriff auf einen Mächtigen?


Die jüngsten Nachrichten im Zusammenhang mit der Telekom-Affäre enthielten zwei wirklich interessante Meldungen: Erstens sei Hubert Gorbach Teil des korrupten Systems und zweitens werden nun auch Telekom-Deals wie jene in Bulgarien und Weißrussland geprüft werden.

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Die Justamentler


Selbst wenn’s manche gern verdrängen,
ganz im Geist der neuen Zeit:
Öl mit Wasser zu vermengen
ist und bleibt nicht sehr gescheit.

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Fragwürdiges Gewaltmonopol: Vom Ende einer Illusion


Der englische Philosoph Thomas Hobbes sieht nur eine Möglichkeit, den Kampf aller gegen alle – jene Form der Barbarei, die er „Naturzustand“ nennt, zu beenden: Die bedingungslose Unterwerfung der Bürger unter den Leviathan – jenes schreckliche Ungeheuer, das über alle Macht gebietet. Hobbes wird damit zum neuzeitlichen Philosophen der Herrschaftslegitimation schlechthin.

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Palmström setzt sich durch


Cartesius, gewiss nicht dumm,
der hat uns hinterlassen
sein „cogito“ und „ergo sum“,
für jeden leicht zu fassen.

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EU-Wirtschaftsregierung löst keine Probleme


Die Überschuldung ist struktureller Natur und hat ihre Ursachen in den nicht mehr finanzierbaren Sozialsystemen.

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Wie raus aus dem Euro?


Die beste Gelegenheit die Europäische Währungsunion zu verlassen, bestünde jetzt darin, die notwendige parlamentarische Verabschiedung der neuen, am 21.Juli 2011 vorgeschlagenen Änderungen der Bestimmungen über die EFSF (Europaen Financial Stability Facility) zu verweigern; ferner darin, der Absicht, die EFSF ab 2013 durch den ESM (European Stability Mechanism) zu ersetzen, eine Abfuhr zu erteilen, sowie die grundlegende Änderung des Lissabon-Vertrags durch die Einfügung einer Bail-out-Klausel als Bruch der europäischen „Verfassung“ nicht zu akzeptieren.

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A, A, A…


A, A, A, das dicke End’ ist nah,
Tripel-A ist schon vergangen,
doch wir werden mitgehangen,
A, A, A, da hilft auch kein Blabla.

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Der gute Revisionist?


Peter Handke hat wieder einmal einen Text über Serbien veröffentlicht. So weit so interessant. Und in der Tat ist das kurze Büchlein „Die Geschichte des Dragoljub Milanovic“ ein hochinteressanter wie auch literarisch hochwertiger Text, der tiefe Einblicke in die verfehlte Balkanpolitik des Westens liefert.

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Die Abtreibungslobby und das Sommerloch


Der sozialistische Gesundheitsminister Stöger versucht das Sommerloch auszunutzen um dem Steuerzahler eine Beteiligung am Mord an Ungeborenen aufzuzwingen. Man könnte meinen, die SPÖ habe wesentlich größere Probleme, aber immer wieder schlägt bei der „Sozialdemokratie“ das linke Herz bis zum Hals, wenn irgendwelche sozialistischen Barbareien aus der Mottenkiste geholt werden. Vorliegender Fall ist übrigens ein Lehrbuchbeispiel dessen, warum überzeugte Konservative dem Sozialisten Heinz Fischer niemals ihre Stimme geben konnten und er ist Beweis, dass die Sozialdemokratie der natürliche Gegner jedweder wertorientierten Politik ist und bleiben wird.

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Ein Massaker und die Lehre daraus


Eine Stunde lang hatte Anders Behring Breivik auf der Insel Utöya bei Oslo Zeit, nach Belieben auf Menschen zu schießen. Die Polizei bot keine Hilfe – sie versagte vollständig. Der Fall zeigt – einmal mehr – daß der Staat über keine wirksamen Mittel gegen die kriminelle Energie eines intelligenten, entschlossenen und brutal vorgehenden Einzeltäters verfügt. Wenn es also knallt, muß der Bürger selbst sehen, wo er bleibt.

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Asymmetrische Reaktion auf islamischen und anti-islamischen Terror


Ein einziger anti-islamisch motivierter Anschlag eines Verrückten, gerichtet gegen das eigene Establishment, genügt, um Islamkritik unter Generalverdacht zu stellen, nach Zensur zu rufen, um „Islamfeindlichkeit“ und „Stimmungsmache gegen den Islam“ bekämpfen zu können.

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Gottesstaat auf europäisch


Was haben islamischer Gottesstaat und die civitas Dei des Christentums gemeinsam, was trennt sie? Wer solche Fragen als Katholik aufwirft, wird nicht umhinkönnen, sich umfassend mit dem inneren Zusammenhang zwischen Kirche, Gesellschaft, Politik und Staat anhand der lehramtlichen Dokumente auseinanderzusetzen. Er wird dabei so manche Überraschung erleben, denn über weite Strecken widerspricht die kirchliche Lehre gängigen Überzeugungen und „politisch korrekten" Auffassungen. weiterlesen

Einführung einer „Ehe-light“ auf Kosten der Ehe?


Anfang August hat die Frauenministerin Heinisch-Hosek  (SPÖ) den Medien erfolgreich ihr altes Lieblingsprojekt einer „Ehe light“ für Lebensgemeinschaften als neue Idee verkauft. In einem Interview mit der Zeitschrift „profil“ (Ausgabe 31/2011) wird sie erstmals konkreter: Lebensgefährten würden nach einer Trennung leer ausgehen, Vermögensteilung und Unterhalt nach einer Trennung müssten geregelt werden, im Krankheitsfall sollten die Lebensgefährten Auskunft vom Arzt erhalten dürfen, die gemeinsame Obsorge in nichtehelichen Lebensgemeinschaften sollte geregelt werden.

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Kollateraler Nutzen


Selbst wenn manche es bestreiten,
hat – das zeigt sich wieder klar –
wirklich jedes Ding zwei Seiten,
eine Schreckenstat sogar.

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Die immerwährende Kollektivschuldthese


Irgendwie sind die Theoretiker des Kollektivismus in der Schuldzuweisung doch konsequent: Wo immer ein Verbrechen begangen wird, sucht sie die Schuld nicht beim Täter, sondern beim politischen Gegner.

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Eine Krake namens Staat


Die Realeinkommen sinken seit Jahren in der gesamten Eurozone. Und das, obwohl die Wertschöpfung andauernd durch Automatisierung und Rationalisierung, Outsourcing und diverse andere „…-ungs“ laufend höher wurde. Der Arbeiter, Angestellte und Selbstständige fragt sich andauernd, wer denn Nutznießer dieser Wertsteigerung sein sollte; denn wenn alle unsere gesamten Lohnkosten (also die Bruttomarge eines Selbstständigen und die Bruttokosten eines Arbeiters oder Angestellten) aus der Wertschöpfung zur Gänze abgedeckt werden (müssen!), dann bleibt ein erträglicher Restbetrag an „Gewinn“ über. Die Linken meinen nun, das gehe in den Hals der gierigen Superreichen, und deshalb müssen diese Leute noch mehr steuerlich belastet werden. Stimmt das?

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Sage und Wirklichkeit


Er war ob eines Betts bekannt,
wie mühlos nachzulesen,
denn auf dem Bett, nach ihm benannt,
ist’s kein Plaisir gewesen.

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Rainer Ernst Schütz – Ein Nachruf


Rainer Ernst Schütz, der Gründer und Chef des seit 1986 bestehenden Clubs Unabhängiger Liberaler, verstarb am 15. 7. 2011, im 67. Lebensjahr stehend, nach kurzem, schweren Leiden. Am 28. 7. wurde sein Leichnam in Bad Fischau bei Wien zur letzten Ruhe gebettet.

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Der Tanz auf dem Vulkan


Die Beschlüsse der Brüsseler EURO-Chaostruppe vom 21. Juli 2011 liegen nun auf dem Tisch.

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Der Boulevard ist längst überall


Die aufgeregten Berichte rund um den „Medienskandal“, der Rupert Murdoch umranken soll, nehmen kein Ende mehr. Viel ist die Rede von „Skandal“, „Verbrechen“ und „Korruption“.

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Das Credo der Nomenklatura: Kassieren statt Sparen!


Auskunft über den aktuellen Stand der Staatsverschuldung Österreichs gibt die Seite http://www.staatsschulden.at/ Sie ist für leidgeprüfte Alpenrepublikaner eine Quelle niemals endenden Schreckens. Rund 28 500 Euro an Staatsschulden entfallen derzeit auf jeden Bürger des Landes. 52.000 Euro auf jeden Erwerbstätigen. Allein der Zinsendienst für die Verbindlichkeiten der Öffentlichen Hand schlägt mit knapp acht Milliarden Euro jährlich zu Buche. Dieser Wert würde noch drastisch ansteigen, ginge Kakanien seines schmeichelhaften AAA-Ratings verlustig.

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Erzherzog Otto zur letzten Ruhe gebettet – eine Nachlese


Dass das Begräbnis Seiner Hoheit mehr war, als bloße Nostalgie, ist vor allem drei Konstanten zu verdanken: Der Grußbotschaft des Papstes, der Haltung der kaiserlich-königlichen Familie, sowie der Predigt des Kardinals. Der ORF hingegen schaffte es nicht einen Schatten auf diesen großen Mann zu werfen, so sehr er sich auch mit Hilfe übler Propaganda, schlechter Kommentatoren (wozu auch Herr Zulehner zu zählen ist) und republikanischer Niederträchtigkeit darum bemühte. Die Begräbnisfeierlichkeiten sind vorüber: eine Nachlese.

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