Wie wir nicht aus der Krise kommen: mit Erbschafts- und Schenkungssteuern

Lesezeit: 5:00

Lange hat es nicht gedauert, bis allerlei linke Geistesakrobaten, die ideologisch bei den Gewerkschaften, bei "Attac" oder den Grünen beheimatet sind, den Königsweg aus der Corona-Krise gefunden haben: es handelt sich – Überraschung! – um Substanzsteuern. So wie uns CO2 – Abgaben zuverlässig vor dem Klimawandel bewahren werden, so werden Erbschafts- und Schenkungssteuern zu einer "fairen Verteilung der aus der Corona-Krise erwachsenen Lasten" führen. Die Damen und Herren von Attac träumen bereits von Tarifen in einer Höhe von bis zu 60 Prozent. Diejenigen, die jetzt – Corona sei Dank – etwa als Unternehmer oder Vermieter unter erheblichen Einkommens- und Vermögensverlusten zu leiden haben, gehören, glaubt man Kogler & Genossen, zu den Krisengewinnern, während Sozialhilfebezieher die am schwersten Betroffenen wären. Klar soweit?

Nun besteht kein Mangel an theoretischen Überlegungen und empirischen Belegen dafür, dass das Vorhandensein und die Unantastbarkeit privaten Eigentums die Basis jeglichen Wohlstands, ja der Zivilisation überhaupt, bildet. Das Wesen einer modernen arbeitsteiligen Gesellschaft freier Individuen ist ohne privates Eigentum undenkbar. Denn was allen gehört, gehört bekanntlich niemandem und wird entsprechend schäbig behandelt (man denke an die katastrophalen Resultate der Kolchos- und Sowchoswirtschaft der untergegangen Sowjetunion). Unter dem Stichwort "Tragik der Allmende" finden sich serienweise Beispiele für die mit Gemeinschaftseigentum verbundene, chronische Misswirtschaft und den daraus resultierenden Mangel. Der Schutz privaten Eigentums gehört daher nicht zufällig zu den Grundaufgaben des liberalen Rechtsstaates.

"Erben ist keine Leistung" wird von den Enteignungsbefürwortern gerne zur Begründung ihrer Forderungen nach konfiskatorischen Steuern behauptet. Der Aufbau eines vererbbaren Vermögens ist allerdings schon eine Leistung – und zwar eine, die von begehrlichen Neidgenossen noch niemals erbracht wurde. Auf dem beschwerlichen Weg zum Aufbau seines Vermögens hat dessen Schöpfer schon jede Menge Tribute an den Fiskus entrichtet. Weshalb ihm also das Recht genommen werden soll, zu bestimmen, wer nach seinem Tod zum Eigentümer seines Lebenswerkes wird, liegt im Dunkeln.

Die Bestandsgröße Kapital für den Fall ihrer Übertragung (im Erbfall) kurzerhand zur Flussgröße Einkommen (des Erben) umzudeuten und – unter Hinweis auf die Besteuerung von Arbeitseinkommen – entsprechend zu enteignen, zeugt vom vollkommenen Fehlen der Einsicht in rechtlich-ökonomische Grundlagen.

Abseits von fundamentalen Grundsätzen gibt es indes auch handfeste praktische Einwände gegen die Einführung von Substanzsteuern. Indem man den Rechtsnachfolgern der Produktiven die Verfügungsmacht über ererbtes Eigentum nimmt, gelangt es dadurch ja nicht etwa in bessere Hände. Was haben denn die proletarischen Massen, denen nach Vorstellung der alten und neuen Marxisten das dem Klassenfeind entrissene Vermögen überantwortet werden soll, dafür getan? Worin besteht denn ihre Leistung, deren Fehlen man beim (bislang) rechtmäßigen Erben beklagt?

Und da ja der größte Teil der vererbbaren Vermögen nicht in Bargeld, Gemälden oder Juwelen steckt, sondern in Unternehmen und/oder Unternehmensbeteiligungen: wie soll denn die geforderte Enteignung vonstattengehen? Sollen die Betriebe etwa von den Belegschaften oder von der Gewerkschaft übernommen und weitergeführt werden? In diesem Fall würden die Konkursrichter jahrelang kaum noch Freizeit haben. Oder sollen sie verstaatlicht werden? Das böte – im Lichte der immanenten Unfähigkeit des Staats als Unternehmer, wenig erquickliche Aussichten.

Die langfristig erfolgreiche Führung eines Unternehmens kann auf die Figur des Unternehmer-Kapitalisten nicht verzichten. Es ist eben ein entscheidender Unterschied, ob man ein Unternehmen mit seinem eigenen Geld und bei vollem Risiko führt, oder ob man das als auf der Lohnliste stehender Angestellter tut. Unternehmer und bloße Betriebsführer sind nicht dasselbe. Diesen Unterschied haben die alten und neuen Marxisten niemals begriffen.

Wer keine Massenarbeitslosigkeit will, sollte daher die Unternehmer nicht vergraulen. Wenn eine Kritik am bestehenden, "kapitalistischen" System gerechtfertigt ist, dann die, dass die Figur des Unternehmer-Kapitalisten so gut wie ausgestorben ist – zumindest, soweit es "systemrelevante" Großbetriebe betrifft.

Abseits tagespolitischer Scharmützel ist es in den meisten Fällen nicht verkehrt, nach den Wurzeln von Ideen zu suchen, um auf diese Weise listig vorgeschobene, von tatsächlichen Beweggründen unterscheiden zu können, die bestimmten Forderungen zugrunde liegen. Werfen wir zu diesem Behufe einen Blick in das 1848 von den Herren Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichte "Manifest der Kommunistischen Partei". Hier finden wir nach der schwülstigen Einleitung dieses:

"Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktionsinstrumente in den Händen des Staats, d.h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zu zentralisieren und die Masse der Produktionskräfte möglichst rasch zu vermehren. Es kann dies natürlich zunächst nur geschehen vermittelst despotischer Eingriffe in das Eigentumsrecht und in die bürgerlichen Produktionsverhältnisse…"

In der Folge wird ein Zehn-Punkte-Programm präsentiert, das zunächst in den "fortgeschrittensten Ländern" verwirklicht werden soll. Darunter finden sich so großartige, in unserer angeblich kapitalistischen Welt längst realisierte Errungenschaften, wie die Schaffung von Zentralbanken, die Einführung starker Progressivsteuern, die Kindesverstaatlichung mittels "öffentlicher und unentgeltlicher Erziehung aller Kinder" und die "Zentralisation des Transportwesens in der Hand des Staates".

Was zur endgültigen Erreichung des sozialistischen Paradieses noch fehlt, ist die im Manifest geforderte "Expropriation des Grundeigentums" (Grundsteuern sind immerhin ein erster Schritt in diese Richtung) und die "Abschaffung des Erbrechts". Die von den Linken im Zusammenhang mit der Pandemie erhobenen Forderungen werden nach ihrer Umsetzung diesem Mangel endlich abhelfen.

Wer also tatsächlich glaubt, es ginge bei den von Vizekanzler Kogler & Genossen entwickelten Begehrlichkeiten tatsächlich um die Bewältigung der (maßgeblich von der Nomenklatura mit ihrer erratischen Politik verschuldeten) Schäden, die an den Volkwirtschaften entstanden sind, glaubt vermutlich auch an den Osterhasen. Selbstverständlich wird hier an einem bedeutend größeren Rad gedreht: es geht um nicht weniger als um das Sturmreifschießen der letzten verbliebenen Bastion unserer einst bürgerlichen Gesellschaft: das Privateigentum.

Die von alten und neuen Marxisten geforderte Enteignung zielt, siehe "Manifest", keineswegs auf die Verwirklichung romantisch-naiver Vorstellungen von Gerechtigkeit, sondern allein und erklärtermaßen auf die Zerstörung der Bourgeoisie. Und das ist mit Sicherheit das Letzte, was wir ausgerechnet in einer Lage brauchen können, in der wir es mit anhaltender Massenarbeitslosigkeit zu tun bekommen werden und der Staat und seine Schranzen sich als völlig unfähig erweisen, daran etwas zu ändern.

Wie auch immer die gewaltigen Aufräumungsarbeiten finanziert und bewältigt werden sollen, die "danach" erforderlich sind: der Schlüssel liegt garantiert nicht in der Zerstörung des für den Wiederaufbau so dringend benötigten privaten Kapitals mittels Erbschafts- und Schenkungssteuern.

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2020 23:02

    Die Chinesen stehen schon Gewehr bei Fuß, um dann kaufen zu können, wenn die Erben ihren Erbteil verkaufen müssen, um die Erbschaftssteuern entrichten zu können. Die Chinesen sind sicher an gut geführten Unternehmen und an Grund und Boden interessiert. Und unserer Arbeiterschaft und unseren Geschwätzwissenschaftlern und Greta-Anbetern geht es sicher dann viel besser, wenn ihr Neid befriedigt ist und die Chinesen Österreich gerecht übernommen haben.

    Und Kurzens Verdienst ist es, mit den Grünen Marx, Engels, Lenin und Trotzki in seinen von einer besseren Welt träumenden bürgerlichen Kreisen, die ihre Dekadenz zur Schau stellen und zelebrieren, salonfähig gemacht zu haben. Es ist genau so nur eine Frage der Zeit, wie es schon unter Klaus war, bis dann Kreisky gekommen ist. Zentralsparkasse, Creditanstalt, Postsparkasse, Bank für Arbeit und Wirtschaft etc. ist alles schon in ausländischer Hand.

    Welches österreichische Familiensilber läßt sich noch verscherbeln, damit einige von mehr Gerechtigkeit und einer besseren Welt träumen können?

  2. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2020 23:26

    Wie meinte doch einst Otto von Bismarck:

    "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet es, die dritte studiert Kunstgeschichte und die vierte verkommt."

    Also nur Geduld, ihr türkis-grünen Neo-Kommunisten.
    Es wird schon.
    Man darf nur nicht zu viel und zu schnell Blödheiten anstellen, sonst bleibt für niemanden etwas übrig, das ein Fundament zukünftigen Wohlstandes bilden könnte.

    Eine leistungsfeindliche Grundhaltung hat noch keiner Wirtschaft gut getan. Der Faktor "materielle Motivation" war allemal mächtiger als das, was eine erwiesenermaßen längst überholte und dem menschlichen Wesen völlig fremde "Ideologie" der kollektiven Armut dem "Prolet-Arier" bieten könnte.

    Zumal die "Spitzen" der enteignungswütigen Gesellschaft selbst keine Ahnung von dem haben, was man im landläufigen Sinn unter "Leistung" zu verstehen hat.

    Ja mehr noch.
    Oder eigentlich "weniger".
    Sie wissen nicht einmal, was unter dem Begriff "Arbeit" zu verstehen ist.
    Und wollen es auch gar nicht wissen.
    Weil sie sich damit sonst sofort in Frage stellen müssten.

    Für die politisch fehlgeleiteten Altmarxisten und die naiven türkisen Jungspunde in der Riege der "Mächtigen auf Zeit" hier ein Hinweis:

    "Arbeit" bedeutet "Zielerreichung unter Mittelminimierung".
    Da allein müsste bei euch schon massives Bauchweh einsetzen.
    Und "Leistung" (Physik 3. oder 4. Klasse) "Arbeit in der Zeiteinheit".

    Fazit:
    Tretet zurück, bevor ihr zurückgetreten werdet.
    Das wäre für alle das Beste.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. April 2020 09:09

    Und wissen Sie, was so traurig ist?

    Die ÖVP argumentiert gegen die Steuergelüste der Grünen und Roten NICHT, indem sie diese fundamental wichtige ideologische Wurzel der Gelüste freilegt und vernichtet, sondern nur, indem sie Klientelpolitik betreibt und taktisch argumentiert, bestenfalls pragmatisch im Sinne von Vermeidung von Steuerflucht der Reichen ins Ausland etc.

    Die ÖVP ist vom obersten Kopf abwärts gar nicht mehr willens und wissend genug, um diese ideologische Grundlegung im Kommunistischen Manifest zu benennen und massiv zu bekämpfen - . Die ÖVP legt sich vielmehr mit denen, die despotisch terrorisieren wollen, ins Bett. Auf die ÖVP bin ich viel zorniger als auf die Grünen. Die Grünen tun, was ihr Irrglaube von ihnen erwartet. Die ÖVP handelt gegen ihre christlich-soziale Philosophie und gegen die Fleißigen und Arbeitsplatzschaffenden unter den Bürgern Österreichs.

    Nicht anders die CSU, nicht anders die CDU. Schweigen im Walde als ein Führer der Die Linke auf einem Parteitag eine Unterführerin der Die Linke, die davon träumte, die Reichen zu liquidieren, so korrigiert: Nicht erschießen soll man sie, in Zwangsarbeitslager stecken soll man sie.

    Danke, Herr Tögel! Sie haben wieder einen großartigen erklärenden Beitrag geschrieben, in dem Sie den Dingen wirklich auf den Grund gehen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. April 2020 10:55

    Doch, doch wir kommen in die Krise. Die Krise die der Virus tatsächlich verursacht hat, hält sich bei nüchternen Betrachten, im Vergleich zu anderen Krisen, Epidemien, im Rahmen des bereits Erfahrenen. Aus dem Rahmen, sind die allumfassenden Massnahmen der Regierung ausgebrochen. Das ist nur ein Vorgeschmack auf die, nach dem Verschwinden des Viruses, folgende Wirtschafts Krise. Anders wie viele Krisen vorher, die eigentlich gegen die Intentionen der Regierungen zu Stande gekommen sind, wird diese Krise eine bewusst herbeigeführte Krise, top down, sein.
    Die Folgen, eine jahrelange Stagnation der Wirtschaft. Die Wirtschaft, werden vor dem vollständigen Zusammenbruch, die Zuwendungen des Staates, als Kredite, Subventionen getarnt, bewahren. Vom Steuerzahler, zum Staat, vom Staat an die Wirtschaft. Eine Vernichtung der Produktivität. Gefolgt von der Vernichtung der Kaufkraft. Folge Verelendung.
    Ergebnis, eine zwei Klassen Gesellschaft. Traum Erfüllung der Roten und der Ökobolschewiken. Auch schon da gewesen. Sollte nach 1989 überwunden sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. April 2020 17:07

    Zitat:

    "Liebe Mitstreiter,
    der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bedford-Strohm, hat sich einmal mehr in die Politik eingemischt und wieder daneben gegriffen. In der Süddeutschen Zeitung hat er dafür plädiert, bei der Bewältigung der Corona-Krise wohlhabende Personen stärker zu belasten:

    „Man darf sich keine Illusionen machen, wenn die Krise vorüber ist, wird es eine riesige Solidaritätsanstrengung brauchen, und ich hoffe, dass wir alle dazu bereit sind. Besonders die, denen es finanziell gut geht.“

    Wenn der EKD-Vorsitzende jetzt schwadroniert, Reiche für Corona zahlen zu lassen, ist das nur ein untauglicher Versuch aus der Mottenkiste des Marxismus, der auch von Kevin Kühnert kommen könnte.

    Wenn Bedford-Strohm selbst an den Unsinn glaubt, dass Reiche besonders zur Kasse gebeten werden sollen, dann müsste er bei sich selbst anfangen und auf die Erhebung der Kirchensteuer für dieses Jahr verzichten.

    Für den Aufschwung nach Corona brauchen wir private Investitionen und Innovationen und Leistungsanreize für Unternehmen und Arbeitnehmer durch Steuersenkung und Entbürokratisierung. Statt Enteignungen von Leistungsträgern das Wort zu reden, sollten die beiden Kirchen lieber darüber nachdenken, die Bürger von mehr als zehn Milliarden Euro Kirchensteuer zu entlasten.

    Dieser sozialistische Unsinn kommt von demselben Bedford-Strohm, der seinen Gläubigen zu Ostern die Gottesdienste verweigert hatte.

    Bleiben Sie gesund!

    Mit herzlichen Grüßen bin ich Ihre
    Beatrix von Storch"

    Zitat Ende.

    Es ist aus dem Newsletter von Frau Beatrix von Storch vom 14.04.2020.
    https://beatrixvonstorch.de/

  6. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. April 2020 18:20

    Man hört wohl aus dem Munde von den Granden der Wirtschafts- und Familienpartei, und das schon seit Jahren, 'die Leistung muss sich wieder lohnen'.
    Den Werktätigen soll mehr in der Geldbörse bleiben.
    Das ist Ansporn für die kreativen und fleißigen Leute in diesem Lande. Immer wieder
    atmen die Österreicher auf und sagen sich, na endlich.
    Aber, es ist nur Täuschung, nicht einmal ein Almosen bleibt im Geldbörsel.
    Diese türkise ÖVP ist angetreten, die Leistungsträger auszubeuten (wen denn sonst), alles erwirtschaftete Vermögen geht an den Staat, d.h. es steht ihrer Macht zur Verfügung.
    Die ÖVP braucht keine Erbschafts-Vermögenssteuer, das ist zu nebbich. Die KMUs zu verschulden, und sich dann deren Vermögen anzueignen, das bringt was.
    Die EU freut sich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. April 2020 06:17

    Die fetten Systemparasiten wollen weiter gefüttert werden. Das muss finanziert werden! Man muss daher einen weiteren Raubzug organisieren. Selbstverständlich nur zum Nutzen der ganz ganz armen Menschen da draußen.

    Sozialismus ist für dessen Funktionäre ein Geschäftsmodell, für die Massen eine Droge, und für die Gesellschaft der Weg ins Elend.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. April 2020 06:17

    Die fetten Systemparasiten wollen weiter gefüttert werden. Das muss finanziert werden! Man muss daher einen weiteren Raubzug organisieren. Selbstverständlich nur zum Nutzen der ganz ganz armen Menschen da draußen.

    Sozialismus ist für dessen Funktionäre ein Geschäftsmodell, für die Massen eine Droge, und für die Gesellschaft der Weg ins Elend.


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    15. April 2020 12:01

    Die Linken sind von den Lockdown - Maßnahmen hellauf begeistert : Österreich ist auf dem direkten Weg in die sozialistische Planwirtschaft.

  2. Zraxl (kein Partner)
    15. April 2020 06:17

    Die fetten Systemparasiten wollen weiter gefüttert werden. Das muss finanziert werden! Man muss daher einen weiteren Raubzug organisieren. Selbstverständlich nur zum Nutzen der ganz ganz armen Menschen da draußen.

    Sozialismus ist für dessen Funktionäre ein Geschäftsmodell, für die Massen eine Droge, und für die Gesellschaft der Weg ins Elend.

  3. riri
    14. April 2020 18:20

    Man hört wohl aus dem Munde von den Granden der Wirtschafts- und Familienpartei, und das schon seit Jahren, 'die Leistung muss sich wieder lohnen'.
    Den Werktätigen soll mehr in der Geldbörse bleiben.
    Das ist Ansporn für die kreativen und fleißigen Leute in diesem Lande. Immer wieder
    atmen die Österreicher auf und sagen sich, na endlich.
    Aber, es ist nur Täuschung, nicht einmal ein Almosen bleibt im Geldbörsel.
    Diese türkise ÖVP ist angetreten, die Leistungsträger auszubeuten (wen denn sonst), alles erwirtschaftete Vermögen geht an den Staat, d.h. es steht ihrer Macht zur Verfügung.
    Die ÖVP braucht keine Erbschafts-Vermögenssteuer, das ist zu nebbich. Die KMUs zu verschulden, und sich dann deren Vermögen anzueignen, das bringt was.
    Die EU freut sich.

  4. Kyrios Doulos
    14. April 2020 17:07

    Zitat:

    "Liebe Mitstreiter,
    der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bedford-Strohm, hat sich einmal mehr in die Politik eingemischt und wieder daneben gegriffen. In der Süddeutschen Zeitung hat er dafür plädiert, bei der Bewältigung der Corona-Krise wohlhabende Personen stärker zu belasten:

    „Man darf sich keine Illusionen machen, wenn die Krise vorüber ist, wird es eine riesige Solidaritätsanstrengung brauchen, und ich hoffe, dass wir alle dazu bereit sind. Besonders die, denen es finanziell gut geht.“

    Wenn der EKD-Vorsitzende jetzt schwadroniert, Reiche für Corona zahlen zu lassen, ist das nur ein untauglicher Versuch aus der Mottenkiste des Marxismus, der auch von Kevin Kühnert kommen könnte.

    Wenn Bedford-Strohm selbst an den Unsinn glaubt, dass Reiche besonders zur Kasse gebeten werden sollen, dann müsste er bei sich selbst anfangen und auf die Erhebung der Kirchensteuer für dieses Jahr verzichten.

    Für den Aufschwung nach Corona brauchen wir private Investitionen und Innovationen und Leistungsanreize für Unternehmen und Arbeitnehmer durch Steuersenkung und Entbürokratisierung. Statt Enteignungen von Leistungsträgern das Wort zu reden, sollten die beiden Kirchen lieber darüber nachdenken, die Bürger von mehr als zehn Milliarden Euro Kirchensteuer zu entlasten.

    Dieser sozialistische Unsinn kommt von demselben Bedford-Strohm, der seinen Gläubigen zu Ostern die Gottesdienste verweigert hatte.

    Bleiben Sie gesund!

    Mit herzlichen Grüßen bin ich Ihre
    Beatrix von Storch"

    Zitat Ende.

    Es ist aus dem Newsletter von Frau Beatrix von Storch vom 14.04.2020.
    https://beatrixvonstorch.de/

  5. Kyrios Doulos
    14. April 2020 09:09

    Und wissen Sie, was so traurig ist?

    Die ÖVP argumentiert gegen die Steuergelüste der Grünen und Roten NICHT, indem sie diese fundamental wichtige ideologische Wurzel der Gelüste freilegt und vernichtet, sondern nur, indem sie Klientelpolitik betreibt und taktisch argumentiert, bestenfalls pragmatisch im Sinne von Vermeidung von Steuerflucht der Reichen ins Ausland etc.

    Die ÖVP ist vom obersten Kopf abwärts gar nicht mehr willens und wissend genug, um diese ideologische Grundlegung im Kommunistischen Manifest zu benennen und massiv zu bekämpfen - . Die ÖVP legt sich vielmehr mit denen, die despotisch terrorisieren wollen, ins Bett. Auf die ÖVP bin ich viel zorniger als auf die Grünen. Die Grünen tun, was ihr Irrglaube von ihnen erwartet. Die ÖVP handelt gegen ihre christlich-soziale Philosophie und gegen die Fleißigen und Arbeitsplatzschaffenden unter den Bürgern Österreichs.

    Nicht anders die CSU, nicht anders die CDU. Schweigen im Walde als ein Führer der Die Linke auf einem Parteitag eine Unterführerin der Die Linke, die davon träumte, die Reichen zu liquidieren, so korrigiert: Nicht erschießen soll man sie, in Zwangsarbeitslager stecken soll man sie.

    Danke, Herr Tögel! Sie haben wieder einen großartigen erklärenden Beitrag geschrieben, in dem Sie den Dingen wirklich auf den Grund gehen.

  6. FranzAnton
    14. April 2020 05:43

    Wie schon mehrfach in diesem Forum dargelegt: Der Marxismus leidet an einer grundlegenden, desaströsen Fehlleisung:

    Er stemmt sich nämlich diametral der Evolutionsmethodik entgegen, also jener Art und Weise, welche, etwa alles Leben und dessen Höherentwicklung hervorgebracht hat; Gläubige würden sagen, Gottes Methodik. Sie bestimmt auch den Erfolg menschlichen Strebens jeglicher Art.

  7. pressburger
    13. April 2020 10:55

    Doch, doch wir kommen in die Krise. Die Krise die der Virus tatsächlich verursacht hat, hält sich bei nüchternen Betrachten, im Vergleich zu anderen Krisen, Epidemien, im Rahmen des bereits Erfahrenen. Aus dem Rahmen, sind die allumfassenden Massnahmen der Regierung ausgebrochen. Das ist nur ein Vorgeschmack auf die, nach dem Verschwinden des Viruses, folgende Wirtschafts Krise. Anders wie viele Krisen vorher, die eigentlich gegen die Intentionen der Regierungen zu Stande gekommen sind, wird diese Krise eine bewusst herbeigeführte Krise, top down, sein.
    Die Folgen, eine jahrelange Stagnation der Wirtschaft. Die Wirtschaft, werden vor dem vollständigen Zusammenbruch, die Zuwendungen des Staates, als Kredite, Subventionen getarnt, bewahren. Vom Steuerzahler, zum Staat, vom Staat an die Wirtschaft. Eine Vernichtung der Produktivität. Gefolgt von der Vernichtung der Kaufkraft. Folge Verelendung.
    Ergebnis, eine zwei Klassen Gesellschaft. Traum Erfüllung der Roten und der Ökobolschewiken. Auch schon da gewesen. Sollte nach 1989 überwunden sein.

  8. HDW
    13. April 2020 10:14

    *******************
    *******************
    *******************
    Zu verhindern durch phantasievolle, branchenweise individualistische Gegenentwürfe für einen Wiederaufbau der Produktivkräfte, nicht für nach Corona sondern wahrscheinlich noch sehr lange mit.

  9. Neppomuck
    12. April 2020 23:26

    Wie meinte doch einst Otto von Bismarck:

    "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet es, die dritte studiert Kunstgeschichte und die vierte verkommt."

    Also nur Geduld, ihr türkis-grünen Neo-Kommunisten.
    Es wird schon.
    Man darf nur nicht zu viel und zu schnell Blödheiten anstellen, sonst bleibt für niemanden etwas übrig, das ein Fundament zukünftigen Wohlstandes bilden könnte.

    Eine leistungsfeindliche Grundhaltung hat noch keiner Wirtschaft gut getan. Der Faktor "materielle Motivation" war allemal mächtiger als das, was eine erwiesenermaßen längst überholte und dem menschlichen Wesen völlig fremde "Ideologie" der kollektiven Armut dem "Prolet-Arier" bieten könnte.

    Zumal die "Spitzen" der enteignungswütigen Gesellschaft selbst keine Ahnung von dem haben, was man im landläufigen Sinn unter "Leistung" zu verstehen hat.

    Ja mehr noch.
    Oder eigentlich "weniger".
    Sie wissen nicht einmal, was unter dem Begriff "Arbeit" zu verstehen ist.
    Und wollen es auch gar nicht wissen.
    Weil sie sich damit sonst sofort in Frage stellen müssten.

    Für die politisch fehlgeleiteten Altmarxisten und die naiven türkisen Jungspunde in der Riege der "Mächtigen auf Zeit" hier ein Hinweis:

    "Arbeit" bedeutet "Zielerreichung unter Mittelminimierung".
    Da allein müsste bei euch schon massives Bauchweh einsetzen.
    Und "Leistung" (Physik 3. oder 4. Klasse) "Arbeit in der Zeiteinheit".

    Fazit:
    Tretet zurück, bevor ihr zurückgetreten werdet.
    Das wäre für alle das Beste.

    • Politicus1
      13. April 2020 13:20

      oder:
      die 1. Generation baut's auf
      die 2. Generation baut's aus
      die 3. Generation baut's ab ...

      Kann Ihnen familiengeschichtliche Beispiele dafür nennen ...

    • riri
      13. April 2020 22:46

      Heute,
      die Generation studiert Kunstgeschichte, und wählt Grün.
      Die Grünen merken, den Leuten geht's zu gut.
      Die nächsten Generationen sind unverschuldet die Blöden.

    • Kyrios Doulos
      14. April 2020 09:17

      Neppomuck? Sie haben ja tausendmal Recht! NUR ist das überhaupt kein Grund, irgendeinen Optimismus an den Tag zu legen im Sinne von: laßt sie nur kommunistisieren, die Natur wird sie überwinden! DENN. Die Kommunisten wissen das eh. DARUM sind sie FÜR GEWALT. FÜR DIKTATUR. Natürlich: auch sie überwindet die Natur (siehe 1989). Sie lassen aber nicht locker und erheben wieder ihr diabolisches Haupt - und wenn es "nur" das des Koglers ist. Und die ÖVP? Sie ist so machttrunken, daß ihr das egal ist. Hauptsache an der Macht. Notfalls eben mit Kommunisten.

  10. Riese35
    12. April 2020 23:02

    Die Chinesen stehen schon Gewehr bei Fuß, um dann kaufen zu können, wenn die Erben ihren Erbteil verkaufen müssen, um die Erbschaftssteuern entrichten zu können. Die Chinesen sind sicher an gut geführten Unternehmen und an Grund und Boden interessiert. Und unserer Arbeiterschaft und unseren Geschwätzwissenschaftlern und Greta-Anbetern geht es sicher dann viel besser, wenn ihr Neid befriedigt ist und die Chinesen Österreich gerecht übernommen haben.

    Und Kurzens Verdienst ist es, mit den Grünen Marx, Engels, Lenin und Trotzki in seinen von einer besseren Welt träumenden bürgerlichen Kreisen, die ihre Dekadenz zur Schau stellen und zelebrieren, salonfähig gemacht zu haben. Es ist genau so nur eine Frage der Zeit, wie es schon unter Klaus war, bis dann Kreisky gekommen ist. Zentralsparkasse, Creditanstalt, Postsparkasse, Bank für Arbeit und Wirtschaft etc. ist alles schon in ausländischer Hand.

    Welches österreichische Familiensilber läßt sich noch verscherbeln, damit einige von mehr Gerechtigkeit und einer besseren Welt träumen können?





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