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Die Liste Strache wird eine matte Sache

Selbst jene Österreicher, die Sympathien für eine Liste rund um H.C. Strache haben könnten, müssen erkennen: von Professionalität ist da keine Spur, ebenso wenig von seriösen Erfolgsaussichten. Viel spannender ist hingegen, was das für den Rest des Landes und die Koalitionsbildung bedeutet.

Die mangelnde Professionalität der Strache-Sympathisanten lässt sich bereits am Timing erkennen, zu dem die Parteigründung bekanntgegeben worden ist. Man wählte ausgerechnet einen Zeitpunkt wenige Stunden vor Bekanntgabe des britischen Wahlergebnisses. Überdies hätte man wissen müssen, dass gleichzeitig der erste EU-Gipfel mit einer Fülle spannender Aspekte auf dem Programm stand: mit dem erstem Auftritt der neuen Kommissionspräsidentin; mit Bekanntgabe des groß betrommelten New Green Deal und seiner ersten dramatischen Auswirkungen auf alle Europäer; sowie – was allerdings weniger vorhersehbar gewesen ist – mit einem offenen Ausbruch eines Atomenergie-Kriegs zwischen Österreich samt Luxemburg auf der einen Seite und dem Rest Europas auf der anderen. Und das alles in die Vorweihnachtszeit hinein, in der vorsichtig ausgedrückt die allgemeine Aufmerksamkeit für Politik eine reduzierte ist.

Wer da hinein die Gründung einer neuen Partei terminisiert, hat wenig Ahnung von politischer Kommunikation. Zeitungen werden ja deshalb nicht umfangreicher, Nachrichtensendungen nicht länger, nur weil da eine neue Kleinpartei gegründet wird.

Ebenso gegen einen Erfolg spricht, dass diese Kleinpartei einzig von drei Wiener FPÖ-Hinterbank-Gemeinderäten gegründet worden ist, deren Namen die allermeisten Österreicher oder auch Wiener bis vor wenigen Tagen nie gehört haben.

Parteigründungen dieser Größenordnungen reichen normalerweise nur für einen Einspalter auf den hinteren Seiten der Zeitungen. Lediglich die Möglichkeit sorgt für Aufmerksamkeit, dass auch H.C. Strache der Partei beitritt. Das hat dieser vorerst allerdings noch nicht getan – ist er doch noch Mitglied einer anderen Partei und hat er bis vor wenigen Stunden doch noch behauptet, ein solches bleiben zu wollen. Diese andere Partei wird ihn jetzt wohl mit Sicherheit ausschließen.

Aber auch ein Mittun Straches würde nichts an der Chancenlosigkeit der neuen Partei ändern. Denn noch nie hat eine neue Partei mit so wenig politischem Personal begonnen. Normalerweise steht bereits am Beginn eine Garde an Persönlichkeiten bereit, wie etwa bei der einstigen Gründung des BZÖ oder des LIF oder der Neos. Ein von einer Fülle von Gerichtsverfahren belasteter Ex-Parteiobmann jedoch wird die neue Gruppe nicht retten, auch wenn sein Kampf mit der eigenen Ex-Partei zweifellos eine Zeitlang viel mediales Echo auslösen wird. Für Medien gibt es ja nichts Lustigeres als solche Kämpfe. Die versteht ein jeder, die sind nicht so zähe und anspruchsvoll wie die Sachthemen, mögen diese auch noch so wichtig sein: von den Staatsfinanzen bis zur Migration, vom Zustand der Strafjustiz bis zu dem des Bundesheeres, von den Folgen des EU-"Green-Deals" bis zur Währungspolitik.

Dennoch wird es dem Strache-Klub auch mit Hilfe der intensiven Berichterstattung medialer Voyeure nicht glücken, bei den Wählern zu punkten. Dazu wird diese zu kritisch ausfallen. Dazu fehlt ihm vor allem eine inhaltliche Story, die Wähler emotional ansprechen könnte. Selbstmitleid ist da ein wenig zu wenig, vor allem wenn zugleich vom Spesenmissbrauch bis zur in Ibiza geoffenbarten Korruptionsbereitschaft allzu viel gegen Strache spricht. Und auch wenn er jetzt seinerseits irgendwelche Schmutzgeschichten gegen bisherige Parteifreunde lancieren sollte, kann er diesen zwar schaden, kann aber selber nicht davon profitieren. Rachefeldzüge erwecken Neugier, aber sicher keine Bereitschaft, einen der Streithähne zu wählen.

Außerdem ist jedem Wähler klar: Jede Unterstützung für die Strache-Liste reduziert noch weiter die Chancen auf ein Revival für eine bürgerliche Koalition. Dazu ist der Hass zwischen Strache und seiner Ex-Partei zu groß geworden, als dass jemals noch eine Dreierkoalition mit einer (sich eventuell wieder reumütig von den Grünen abwendenden) ÖVP denkbar wäre.

Das gleicht übrigens ganz der Lage nach der Wahl 2006/2007: Damals hätte eine Rechtskoalition ÖVP-BZÖ-FPÖ zwar 94 Mandate gegen 89 von Rot-Grün gehabt. Was gereicht hätte. Aber die Abneigung zwischen dem Haider-BZÖ und der Strache-FPÖ war unüberwindbar. Dieses Hassmatch konnte nur mit einem politischen K.O.-Schlag – oder dem Tod eines Kontrahenten enden.

Auch abgesehen von irgendeiner packenden inhaltlichen Botschaft fehlen der Strache-Partei noch alle anderen essentiellen Bestandteile für eine Parteigründung. Die da heißen:

  1. organisatorische Struktur (Haider hatte bei seiner BZÖ-Abspaltung die Kärntner FPÖ-Organisation, den Parlamentsklub und alle FPÖ-Minister hinter sich; Strache hat gar nichts hinter sich),
  2. Parteiprogramm (Strache weiß wohl selbst noch nicht, ob er sich rechts oder links von der FPÖ positionieren soll, war doch Sachpolitik noch nie seine Stärke),
  3. Geld und
  4. publizistische Unterstützung.

Während man ein Parteiprogramm eventuell schnell schreiben lassen kann, sind vor allem die letzten beiden Punkte essenziell.

Denn selbst wenn Strache und das Häuflein seiner drei Aufrechten wider Erwarten einen wattierten Sponsor finden sollte, der nicht gleicht abwinkt wie der von Parteigründungsphantasien geheilte Frank Stronach, darf ein solcher Sponsor ohnedies fast kein Geld mehr fließen lassen. Üppige Spenden verbietet nämlich das im Sommer beschlossene Parteispendengesetz, das es künftig fast unmöglich macht, neue Parteien zu gründen.

Völlig neue Parteien dürfen bei ihrem ersten Antreten maximal eineinhalb Millionen Euro einsammeln, und kein Spender darf mehr als 37.500 Euro überweisen (alte Parteien dürfen noch viel weniger Spenden kassieren). Damit kann man keine Partei mit Überlebenschancen gründen, auch nicht samt den Geldern für eine Wiener Gemeinderatsfraktion, die den Strache-Freunden nun zufließen werden. Pikant ist übrigens, dass die ja selbst an Großspendern ziemlich nackte FPÖ sogar für noch strengere Limits gewesen wäre. Als hätte sie schon geahnt, dass es darum gehen wird, eine Parteigründung Straches zu behindern.

Noch schlimmer für Strache ist, dass er keinerlei Unterstützung irgendeines Mediums hat. Auch dadurch unterscheidet sich die jetzige Gründung der Minipartei von früheren Abspaltungen einzelner Promis von ihren Parteien. Die bekanntesten waren alle massiv von einem starken Medium unterstützt:

  • Franz Olah (Ex-SPÖ-Innenminister, Ex-Gewerkschafts-Chef, verdienstvoller Kämpfer gegen kommunistische Versuche der Machtergreifung 1950) war in den 60er Jahren von der damals besonders linken SPÖ hinausgeworfen worden. Er genoss massive Unterstützung durch die Kronenzeitung, gelangte aber 1966 dennoch nicht ins Parlament, und 1969 nur für eine einzige Periode mit drei Mandaten in den Wiener Gemeinderat.
  • Hans-Peter Martin (einstiger Journalist und SPÖ-Spitzenkandidat bei den EU-Wahlen 1999) erreichte 2004 und 2009 bei EU-Wahlen mit ebenfalls massiver Unterstützung durch die Kronenzeitung zwei beziehungsweise drei Mandate (immerhin 14 beziehungsweise 18 Prozent) – zerstritt sich aber jedes Mal mit sämtlichen Mitmandataren und erreichte bei der Nationalratswahl 2006 nur 3 Prozent.
  • Peter Pilz (grüner Dissident) gelang es 2017, mit massiver Unterstützung durch den ORF ganz knapp ins Parlament zu kommen. 2019 jedoch half ihm auch diese Unterstützung nichts mehr.

Ganz abgesehen davon, dass die Marktanteile von Kronenzeitung und ORF seit ihren damaligen Wahlkämpfen von Jahr zu Jahr schrumpfen: Strache wird mit Sicherheit nicht einmal von der heutigen Rest-Krone oder dem Rest-ORF unterstützt werden.

Aus all diesen Gründen werden selbst ehemalige Strache-Fans in der FPÖ-Wählerschaft kaum mit diesem gehen. Aus dem heutigen Bruderzwist im Hause FPÖ wird nur einer übrigbleiben. Und der wird nicht Strache heißen.

Was aber heißt die Abspaltung Straches für die restliche Politiklandschaft Österreichs – also vor allem für die Koalitionsperspektiven? Das hängt sehr davon ab, wie schnell es der FPÖ gelingt, die Causa Strache abzuschließen, ohne dass da ständig noch etwas nachkommt. Gelingt ihr das, dann steht sie koalitionsfähiger als noch vor wenigen Wochen da. Dann kann sie sagen: Wir haben uns gesäubert, wir lassen den Problembereich bei Strache, wir haben jetzt keinen internen Konflikt mehr (Hofer und Kickl haben ja gut zusammengehalten).

Gelingt ihr das aber nicht, dann wird es keine Alternative mehr zu Schwarz-Grün geben. Dann werden zwingenderweise die Grünen in weit höherem Ausmaß, als es ihrer Stärke entspricht, Österreichs Zukunft bestimmen.

Doch selbst wenn der FPÖ ein rascher Abschluss der Causa Strache gelingen sollte, bleibt die Parteispitze verunsichert: Denn jeder einzelne Hinterbänkler kann, wenn er von der Parteispitze etwas härter angefasst werden oder wenn er seinen Willen nicht durchsetzen sollte, künftig viel effektvoller damit drohen, die Partei zu wechseln. Das wird das Durchgreifen schwierig machen, wenn es einmal wirkliche echte "Einzelfälle" geben sollte, die in mehr als einem seit 14 Jahren unbenutzt in einem Bücherschrank liegenden Liederbuch bestehen, also echte Problemfälle, die nicht nur von Falter, ORF und einigen linken Staatsanwälte als Verbrechen angesehen werden. Dann wird die FPÖ im Eigeninteresse nachdenken müssen, ob sie den Verlust eines weiteren Mandatars riskiert.

PS: Das ungeschickte Taktieren Straches im letzten Halbjahr bestätigt übrigens auch etwas, was lange nur als Spruch von FPÖ-Gegnern gegolten hat: Das Hirn von Strache hieß Herbert Kickl. Und ohne Kickl ist Strache …

PPS: Das neue Parteispenden-Limitierungs-Gesetz – das eigentlich von Rot und Blau als Waffe gegen die ÖVP gedacht gewesen ist – erweist sich für noch eine andere Partei als ziemlich katastrophal: nämlich für die SPÖ. Diese steckt ja seit den letzten Wahlniederlagen in einer echten Finanzkatastrophe mit hoher Pleitegefahr. Sie kann sich aber als Folge des von ihr selbst betriebenen neuen Gesetzes nun nicht mehr, so wie es der damalige Parteichef Gusenbauer nach der Niederlage 2000 in bis heute nie geklärter Weise geschafft hat, durch geheimnisvolle Millionenspenden sanieren. Allerdings: Heute gibt es keine SPÖ-nahen Banken mehr, da ist die Wahrscheinlichkeit geheimer Großspenden ohnedies sehr gering geworden. Manches Mal ist es schwer, nicht schadenfroh zu sein …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2019 03:08

    Bei all dem Gesagten darf man aber eines nicht vergessen: Es war Strache selbst, der mit der Distanzeritis begonnen hat. Geholfen hat es ihm nicht. Sie hat eher das Gegenteil bewirkt.

    Gratulieren darf man Soros und Co., unserer Nomenklatura und den Blockparteien. Strache und die FPÖ haben mitgespielt und zerfleischen sich nun selbst, anstatt viribus unitis zurückzuschießen. Wer sein Ziel aus den Augen verliert und auf eine Schwergewichtsbildung verzichet, hat schon verloren.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2019 08:54

    Für die FPÖ ein Segen! Strache hat es nicht verstanden, daß die von Wählern gezeigte persönliche Gunst, nicht ihm als Person galt, sondern den unschönen, ja kriminellen Umständen.
    Mich freut es jedenfalls, daß Kurz und Co gescheitert sind, eine substantielle Abspaltung hat es nicht gegeben. Ein Lob and Hofer und Kickl!

    Nebenbei, kennt jemand dieses Parteigesetz? Wie sieht es da mit Krediten aus? Es braucht der Großspender ja nur einen Kredit zu geben, nach allfällig verlorener Wahl dann der Gang zum Konkursrichter, ein Vergleich mit den Gläubigern (hahaha) und schon ist alles legal – geht das?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2019 11:07

    Schade dass Herr Strache nicht die charakterliche Größe hat, der FPÖ nicht schaden zu wollen. Aber das liebe Geld und eine "Chef"position die man für so manch schöne junge Frau aufwenden muss damit sie bleibt, ist wohl ausschlaggebend (da hat sich trotz Emanzipations- und Gleichberechtigungsgefasels wenig geändert).
    Es wird genügend Unterstützer geben die eine Spaltung der FPÖ fördern werden um ihr zu schaden. Allen voran auch die "neue" Kronenzeitung ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2019 08:25

    Für einen zahlt sich diese Gründung sicher aus, für Gernot Rumpold nämlich. Der weiss, wie er agieren muss, um diesen 3 Hanswurschten das Geld abzunehmen, das ihnen die Stadt Wien jetzt für den Clubstatus auszahlen muss. Die glauben einem alten Hasen wie Rumpold alles, naiv, wie die in ihrem Handeln wirken, hat der völlig freie Hand und das wird er nützen. So eine Chance bietet sich nicht noch einmal. Ein mit allen Wassern gewaschener Profi nimmt sich, was ihm zusteht. So schaut's aus.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2019 00:50

    DAÖ - schon der Name, wem fiel denn dieser Schwachsinn ein? Phonetisch irgendwas mit Piefkes ... mir fielen viele Deutungen ein, ist aber wurscht. In diesem gesamten Blödsinn sehe ich keine Politik, ich finde kein politisches Anliegen. Ich sehe gekränkte Eitelkeit und vor allem einen riesigen Geldbedarf.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2019 06:34

    Zu diesem hoffentlich letzten, unprofessionellen, unsensiblen Vorgehens Straches ist absolut nichts zu sagen!
    Er hat damit kein Comeback gestartet sondern sein eigenes politisches Grab geschaufelt.
    Er bewies damit, was viele bereits vermuteten: eine gewisse Intelligenzbefreitheit.

    Unvorstellbar für mich: Dass Strache als ehemalige Gallionsfigur der FPÖ - dieser Partei solchen Schaden zuzufügt! Das macht deutlich, wie dieser Typ tatsächlich gestrickt ist. Zählt man die aufgekommenen Vorkommnisse des letzten Jahres dazu - der Mann ist und war eigentlich immer untragbar!

  7. Ausgezeichneter KommentatorPeter Kurz
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2019 19:02

    Straches Hirn war Kickl. Das hat hervorragend funktioniert.
    Wo war Faymanns Hirn? Was war im Hirn von Kern (und Rendi-Wagner)?
    PS.:
    Was man Strache hoch anrechnen muss ist sein mutiger Kampf gegen die Islamisierung! Er holte sogar Sarrazin nach Wien, um sein Buch "Feindliche Übernahme" vorstellen zu können.
    Die Qualitätsmedien schwiegen die Präsentation natürlich dröhnend tot.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaha
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2019 12:54

    Ja, stimmt Strache hat keine Unterstützung von ORF und Krone - aber dafür von den Fellner Medien und die sind am kommen.

    Wenn Strache in Wien antritt, wird er von mehr Menschen als manche denken gewählt werden.
    Ich finde das Verhalten der FPÖ ihm gegenüber nicht richtig.
    Vor allem auch aus taktischen Gründen, denn: Wer soll denn bloß den Nepp wählen.

    Ein kleines Detail hat mich sehr verärgert: als Hofer gefragt wurde, ob er noch Kontakt zu HC hat, meinte er: Er hat mich mal angerufen, aber da hab ich schon geschlafen.
    Begleitet wurde dieser Satz von einem süffisanten Lächeln.

    Das ist kein Benehmen - ab da sah ich ihn mit anderen Augen.


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    18. Dezember 2019 11:51

    Eigentlich viel zu viele Worte.
    Auf Ibiza Selbstzerlegung von HC -wenn auch im Suff. Es zeigt jedenfalls bis wohin er gehen könnte, wenn er dürfte wie er wollte.
    Durch Spesenabrechnungen danach noch politischen Selbstmord begangen.
    1.Bei solch großzügigen Gehältern, Zuschüssen und Spesenersatz noch zusätzlich abzukassieren ist letztklassig.
    2. Dies über (Reise)spesenabrechnungen zu tun ist dämlich, weil bis in die Steinzeit nachweisbar. Ich war selbst jahrzehntelanger Spesenabrechner, da beherzigt man dieses Gesetz.
    Fazit: HC fehlt es AUCH an Einsicht, denn nicht die Anderen sind schuld, auch nicht die inder eigenen Partei.

  2. Eisbär (kein Partner)
    16. Dezember 2019 21:40

    Ich versteh nicht, warum keine rechte Partei die Identitären nicht ins Boot holen will.
    Warum haben alle so panische Angst vor dieser patriotischen Bewegung. Wäre doch ein satter Stimmengewinn von Tausenden Wählern, die keine Heimat derzeit haben.
    Viele können die Argumente für die Ablehnung der IB eigentlich nicht verstehen.

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2019 00:41

      Wenn man keinen Wert auf ein Bankkonto legt - so wie es Sellner ergangen ist, obwohl er sich nicht strafbar gemacht hatte - kann das ja tun.

      Wir leben nicht mehr in dem Österreich, das es vor 20, 30 Jahren noch war.

  3. Maha (kein Partner)
    16. Dezember 2019 12:54

    Ja, stimmt Strache hat keine Unterstützung von ORF und Krone - aber dafür von den Fellner Medien und die sind am kommen.

    Wenn Strache in Wien antritt, wird er von mehr Menschen als manche denken gewählt werden.
    Ich finde das Verhalten der FPÖ ihm gegenüber nicht richtig.
    Vor allem auch aus taktischen Gründen, denn: Wer soll denn bloß den Nepp wählen.

    Ein kleines Detail hat mich sehr verärgert: als Hofer gefragt wurde, ob er noch Kontakt zu HC hat, meinte er: Er hat mich mal angerufen, aber da hab ich schon geschlafen.
    Begleitet wurde dieser Satz von einem süffisanten Lächeln.

    Das ist kein Benehmen - ab da sah ich ihn mit anderen Augen.

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2019 00:48

      So sehe ich das auch. Strache wird gut zwei Drittel des früheren Wählerpotentials der FPÖ - so viel davon halt noch übrig ist - und evtl. auch Stimmen von der SPÖ bekommen. Ich schätze, dass er in Wien auf ca. 20 Prozent kommen kann. Jedenfalls alles andere als unbedeutend.

      Die FPÖ mit Nepp wird kaum jemand wählen, denke ich.

      Die FPÖ dürfte überhaupt erledigt sein. Kickl und Hofer sind farblos.

    • Segestes (kein Partner)
      17. Dezember 2019 21:52

      Sie überbewerten Strache maßlos.
      Ich kenne mehrere Personen in meinem Umfeld, die die FPÖ nie wegen, sondern trotz Strache gewählt haben.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    16. Dezember 2019 12:43

    Ich wünsche mir die Liste Strache, das würde wohl das endgültige Aus für die Bauernfängerpartei FPÖ bedeuten. Ohnehin hat diese FPÖ keine Zukunft, nach aktuellen Umfragen ist die FPÖ auf Bundesebene in der Wählergunst mit 15 % hinter die Grünen gerutscht, erfreulicherweise begreifen immer mehr Bürger, dass es sich bei der FPÖ um eine Partei der Schleimer handelt, welche die Bürger seit Jahrzehnten zum Narren halten.

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2019 00:50

      Sofern die FPÖ bis dahin nicht wieder von Strache übernommen worden ist, wird die FPÖ bei der nächsten NR-Wahl irgendwo zwischen 5 und deutlich weniger als 10 Prozent landen. In Wien ca. 10 Prozent.

    • Christian Peter (kein Partner)
      17. Dezember 2019 11:07

      Glaube ich auch. Mit Hofer und Kickl an der Spitze werden die nichts mehr reissen, die sind verbraucht, beide waren bereits an einer Bundesregierung beteiligt und haben politisch nicht die Bohne bewirkt. Die FPÖ wäre gut beraten, die Führung auszutauschen - erst dann kann die FPÖ (wie ehemals unter Strache) wieder erfolgreich Bauernfang betreiben.

    • Freidenker (kein Partner)
      17. Dezember 2019 13:43

      Herr Christian Peter
      Wenn Sie Hofer und Kickl als verbraucht ansehen, dann trifft dies aber auf ihren geschätzten H.C. im höchsten Maße zu. Seinen Ibiza Auftritt möge man ihm aufgrund der kriminellen Hintermänner getrost nachsehen, doch wie er sich danach und besonders jetzt darstellt, muss zumindest dem wahren Patrioten sauer aufstoßen.
      Ein Gudenus hatte jedenfalls die Größe, sich kompett zurück zu ziehen, was Strache sicher besser angestanden wäre, anstatt nichts als leere Ankündigungen und Worthülsen, er werde die Ibiza Aufklärung vorantreiben, erfolglos abzuliefern, um sich als Draufgabe mit seinem blabla -bin weg-bin wieder da- noch lächerlicher in Szene zu setzen.

  5. Hatschi Bratschi (kein Partner)
    16. Dezember 2019 11:29

    H.C. Strache hätte politisch keine Chance? Schon die rund 70.000 Vorzugsstimmen vergessen, die er bei der EU Wahl einfuhr?
    Alles, was nach Ibiza kam, ist ein Vernichtungsfeldzug. Allen voran bläst der ORF und seine linxlinken Vasallen zum Halali, dazu die Superlative von Feind, nämlich Parteifreunde, und dann alle, die glauben, etwas zu wissen. Also quasi nichts wissen, sondern nur etwas glauben.
    Wir werden erleben, dass es keine gerichtliche Verurteilung Straches geben wird, weil nichts strafrechtlich Relevantes vorliegt. Ebensowenig wie beim Rattengedicht, beim "KZ" in Ranshofen, beim Liederbuchskandal I. u. II und so weiter und so fort.
    Strache wird kandidieren und ins Rathaus einziehen.

  6. Freidenker (kein Partner)
    16. Dezember 2019 10:21

    Das ganze Strache Thema ist durchsichtig, widersprüchlich und dient aussschließlich um der FPÖ nachhaltig zu schaden.
    Dieselben Medien und sonstigen Linken, die das Ibiza Video bisher in allen verfügbaren Kanälen bis zum Erbrechen auf und abspielten, den dortigen Auftritt Straches stets höhnisch kommentierten, in seinen Äußerungen strafrechtliche Relevanz erblickten und die FPÖ zum xtenMal kritisierten, Strache nicht schon längst aus der Partei ausgeschlossen zu haben, entblöden sich nicht, dem selben Strache mit einer eigenen Liste in Führungsfunktion mehr oder weniger als geeignet zu halten und ihm einen Erfolg bei der Wiener Landtagswahl zu attestieren.

  7. McErdal (kein Partner)
    16. Dezember 2019 07:44

    ********Wiener wartet seit 27 Jahren auf Gemeindewohnung*************
    h t t p s : // www . krone.at/2062811

    Auszugsweise:
    Ungeduld kann man Robert Zmasser wahrlich nicht vorwerfen. Seit 27 Jahren wartet der Wiener Programmierer auf eine Gemeindewohnung. Nach der Scheidung im Jahr 1992 hat er sich auf die Warteliste setzen lassen. Antwort kam bis heute keine. Jetzt hat der 59-Jährige einen neuen Anlauf gestartet. Und muss sich hinten einreihen.

    *******LEIDER GIBT ES VIEL ZU VIELE SOLCHER EINZELFÄLLE**********

  8. McErdal (kein Partner)
    16. Dezember 2019 06:21

    ***Neuer EU-Plan: Europa mit Afrikanern fluten und Proteste im Keim ersticken***
    h t t p : // www . pi-news.net/2019/12/neuer-eu-plan-europa-mit-afrikanern-fluten-und-proteste-im-keim-ersticken/
    Auszugsweise:
    „(…) sich afrophobe Angriffe in Europa in jüngster Zeit vermehrt direkt gegen Drittstaatsangehörige, insbesondere Flüchtlinge und Migranten, richten;“
    „(…) Menschen afrikanischer Abstammung im Laufe der Geschichte erheblich zum Aufbau der europäischen Gesellschaft beigetragen haben (…)

    Anmerkung: Das ist korrekt. Wir würden heute noch in Höhlen hausen, wenn nicht Entwicklungshelfer aus Afrika nach Europa gekommen wären und uns unter die Arme gegriffen hätten.

  9. fewe (kein Partner)
    16. Dezember 2019 05:47

    Ich schätze, dass die Strache-Partei bei der Wien-Wahl doppelt so viele Wählerstimmen haben wird wie die FPÖ.

    Egal, wie unprofessionell die vielleicht angefangen haben, Strache ist nach Kurz das einzige Zugpferd unter den Politikern derzeit.

    Solche Videos wie Ibiza würde ich gerne auch von Politikern anderer Parteien sehen. Das würde nicht viel anders ausschauen. Vereine und Firmen an die gespendet wird, haben andere Parteien genauso.

    Man sollte sich halt auch anhören, was in dem Video gesagt worden ist. Das hat nicht viel mit den mutwilligen Interpretationen zu tun. Deswegen war da auch strafrechtlich nichts zu holen. Bemühungen darum gab es ja. Mit den Spesen wird es ähnlich sein.

  10. blutleerer Kopf (kein Partner)
    16. Dezember 2019 00:46

    A.U.: "Das Hirn von Strache hieß Herbert Kickl. Und ohne Kickl ist Strache..."

    Strache war das Herz der FPÖ und ohne Strache ist die FPÖ ein blutleerer Kopf der nichts steuert. Strache spielt den linksextremen Norbert Hofer locker an die Wand.

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2019 05:53

      Nachdem die FPÖ jede Chance wahrnimmt, Fehler zu machen, habe ich eher den Eindruck, dass Kickl hoffnungslos überschätzt worden ist bislang.

      Strache macht es hingegen strategisch sehr gut. Die FPÖ hätte das erheblich besser lösen können und war eigentlich in einer optimalen Situation im Vergleich zu Strache.

      Sie haben eigentlich alles versemmelt. Und jetzt kommt noch der Verlust von NR-Mandataren und Mandataren vorerst in Wien dazu. Die FPÖ kann sich sehr schnell deutlich reduzieren.

      Hofer und Kickl sind keine Leute, wegen derer eine Partei gewählt wird.

      Meiner Einschätzung nach ist die FPÖ tot so lange sich dort kein neues politisches Talent zeigt. Vielleicht gibt es eines.

    • Jonas (kein Partner)
      16. Dezember 2019 09:19

      Zu Strache: 1975-1979 VS Neulandschule Laaerberg, dann HS d. Schulbrüder in Strebersdorf, d. Wr. Handelsschule Weiss, die er nach 1 Jahr abbrach u. eine 4jähr. Zahntechnikerlehre abschloss. 1990 leistete er 8monatigen PD im BH u. absolvierte b. d. Sanitätstruppe die vorbereitende Kaderausbildung z. Miliz-UO (Kpl dRes). Absolvierung d. Studienberechtigungsprüfung, abgebrochenes Geschichtsstudium a. d. Uni Wien. 1993 Gründung einer zahntechnischen Fa., die bis 1998 bestand. 2000-2004 Prokurist bei einer Werbeberatungsfirma u. auch Gesellschafter. Er war Wr. Landesmeister im Schach. So dumm kann er also nicht sein. Vgl. z. B. die Ausb v. Kurz u. Kickl, v. Bures u. Faymann etc. etc.

    • Profil 2014 (kein Partner)
      30. Dezember 2019 20:09

      faktenscheck: hc strache war nur Vizemeister der Schülerklasse 2b der Hauptschule Strebersdorf. Seine Behauptung als 12jähriger Wiener Schüler-Vize-Meister gewesen zu sein ist unrichtig.

  11. Konrad Hoelderlynck
    15. Dezember 2019 03:12

    Soeben lese ich, dass Kurz tatsächlich verkündet, ab Jänner mit den Grünen regieren zu wollen. - Gute Nacht, Österreich!

    • Christian Peter (kein Partner)
      16. Dezember 2019 12:48

      Ob die Grünen oder Blauen als Stiefellecker der ÖVP dienen wird keinen großen Unterschied machen..

  12. Konrad Hoelderlynck
    15. Dezember 2019 00:45

    Die angesprochene Professionalität hat der herrschenden politischen Kaste inzwischen wenig Glück gebracht; nicht nur SPÖ und FPÖ sondern auch bald der ÖVP. Das immer gleiche Taktieren ist durchschaubar geworden und viele Leute warten nur darauf, dass sich eine Partei nach Muster der AfD auch in Ö formiert und etabliert. Die drei unbekannten Gesichter könnten reüssieren, wenn sie das Versprechen echter polit. Neuerung glaubhaft vertreten. Auch der Einfluss der traditionellen Medien wird inzwischen überschätzt. Sie werden noch als Sprachrohre althergebrachter Interessen (nicht gerade erfolgreich) genützt, sind aber zur Kommunikation mit potentiellen Wählern und stillen Sympathisanten, die sich nach Veränderung sehnen, immer weniger notwendig, die Strategien wurden durchsichtig und greifen nicht mehr...

    • Konrad Hoelderlynck
      15. Dezember 2019 01:09

      Dass man versucht, neue Parteien zu verhindern liegt nahe, erscheint mir aber halb so wild. Die Bevölkerung erkennt, dass Parteien kaum noch Politik machen und sich statt dessen auf das Vernichten des Gegners und Ruinieren des Landes konzentrieren. Groß-Spender müssen eben schlauer agieren, wenn ihnen eine solche Parteigründung in irgendeiner Form nützlich erscheint. Die andere Seite des politischen Spektrums schafft es auch. - Alarmglocken höre ich beim Namen Rumpold. Er kommt aus dem alten Fahrwasser, ist der falsche Ratgeber bei einer Neugründung und repräsentiert die einstigen dilettantischen Plagiateure des großkoalitionären Unterschleifs auf dem zugedröhnten Weg nach oben - bis heute.

  13. Peter Kurz
    14. Dezember 2019 19:02

    Straches Hirn war Kickl. Das hat hervorragend funktioniert.
    Wo war Faymanns Hirn? Was war im Hirn von Kern (und Rendi-Wagner)?
    PS.:
    Was man Strache hoch anrechnen muss ist sein mutiger Kampf gegen die Islamisierung! Er holte sogar Sarrazin nach Wien, um sein Buch "Feindliche Übernahme" vorstellen zu können.
    Die Qualitätsmedien schwiegen die Präsentation natürlich dröhnend tot.

  14. Erich Bauer
    14. Dezember 2019 08:06

    Fürs Erste: Die Wiener FPÖ besteht zu fast 100 Prozent aus Hinterbänklern, deren Bekanntheitsgrad sich auf deren Verwandtschaft beschränkt.

    Gernot Rumpold hat das Versagen der FPÖ auf den Punkt gebracht: Mögliche Regierungsverhandlungen mit einem Kickl-Junktim zu "beginnen", zeigt von einem atemberaubenden, taktischen Unvermögen... Übrigens, ich hör nix mehr von Kickl. Dieser ist bereits noch weiter weg vom "politischen Fenster" wie Strache.

    Die FPÖ hat nach der Wahl einfach nicht kapiert, dass ein neues Spiel beginnt. Das war die Selbstzerstörung. Und diese Selbstzerstörung wird weitergehen... unabhängig davon ob Strache sich mit DAÖ (AfÖ wäre sicher der bessere Titel) einer Wahl stellt oder nicht...

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 09:46

      Die FPÖ besteht zunächst zu 100% aus Pudeln, die sich a la mode scheren lassen, über jedes Stöckchen springen und brav Männchen machen, wenn die Peitsche knallt.
      Zu Strache ist nur zu sagen: Wenn die FPÖ die gefälschten Spesenbelege bis dato nicht gefunden hat - ich warte noch mmer auf die Vorlage der auf Spesen gekauften Whirlpools und Gucci-Täschchen - was werfen die ihm dann vor? Es liegt nur die Aussage eines Maulwurfs vor, der womöglich gezielt auf Strache angesetzt wurde (war ja ein EX-Bulle).
      WENN irgendwas strafrechtlich Relevantes da wäre, gäbe es doch längst Weidmannsgeheul der linken Jagdgesellschaft.
      Bis dato nicht einmal eine Anklage! Aber das dauert ja im Dreckstaat 10 Jahre...

    • Riese35
      15. Dezember 2019 21:26

      @Sensenmann: Genau deshalb ist es für die Öffentlichkeit unverständlich, daß Strache und die FPÖ diese Eiterbeule, die durch Fremdeinwirkung entstanden ist, jetzt selbst gegenseitig am Eitern halten, anstatt diese schnellstens zu beseitigen, so oder anders, aber wie auch immer rasch. Intern müßten die ja wissen, was Sache ist.

    • Jonas (kein Partner)
      16. Dezember 2019 10:44

      Sensenmann, diesmal haben Sie seriös ohne emotionalem Schaum vor dem Mund die Causa H.C. beschrieben. Die FPÖ hätte, solange ihm keine strafbare Handlung gerichtlich nachgewiesen werden kann, sich hinter ihn zu stellen und g e m e i n s a m gegen die linken Häscher Front zu machen gehabt! Jetzt ist die Sch.... am Dampfen, die FPÖ hat alle Hände voll zu tun, ihre Wählerschaft zu halten - u. Kurz paktiert mit den Grünen oder der SPÖ, also mit Ultralinken! Die Verlierer? Die "einheimischen, fremdenfeindlichen, rassistischen, faschistischen u. dem Nationalsozialismus nachtrauernden" Österreicher. Und nicht nur die Nina Horaczek, ja, die v. "Falter", mit dem irren Blick, freut sich. Hurra!!!

  15. Freisinn
    13. Dezember 2019 20:01

    Schlag nach bei Loriot: Du Dodl Dö

  16. Silver&Gold
    13. Dezember 2019 19:31

    Hoffe das jetzt die letzten Strachefans auf dieser Seite geläutert sind. Dieser Typ ist wahrscheinlich im Dauer“rausch“! Nur noch schräg was in dieser Fpö abgeht. Von einem einstigen „Dritten Lager“ keine Spur mehr. Armselig. War nie für diese Straches, Gudenus, und wie sie alle heißen. Sind dasselbe wie die Vranitzkys und sonstigen Bobos bei der Spö.

    • Freisinn
      13. Dezember 2019 20:08

      Das stimmt überhaupt nicht: Die FPÖ ist die einzige Partei, die bei der Schicksalsfrage Europas, der Islamisierung gegensteuert. Darum wird sie von den vereinigten Linken auch so gehasst. Wie sagte doch Kurz so schön: der durchschnittliche Migrant ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher.

    • Charlesmagne
      13. Dezember 2019 23:48

      @ Freisinn
      Was Strache anlangt hat Silver& Gold recht. Was die FPÖ anlangt natürlich nicht. Apropos ich stand 35 Jahre der ÖVP sehr nahe.

    • haro
      14. Dezember 2019 16:25

      @Freisinn
      Genauso ist es. In ganz Europa werden jene Parteien die gegen die Islamisierung eintreten mit allen Mitteln bekämpft.
      Aufwachen werden die Menschen erst wenn es zu spät ist.
      Kurz hat vor der Wahl davon gesprochen den rechten Weg weiterzuführen und nach der Wahl hat die Übergangsregierung schon den linken Weg eingeschlagen - mit der Rücknahme von Maßnahmen der türkis-blauen Regierung, damit dies Kurz nicht erledigen muss auf seinem neuen linken Migrationskurs ...
      Schlimmstenfalls werden Lehrstellen für alle Asylwerber geschaffen -auch im Gefängnis- und schon gibt es das Bleiberechte für alle inklusive der kriminellen ...

    • Silver&Gold
      14. Dezember 2019 20:10

      Aus Straches Sicht ist sein handeln natürlich nachvollziehbar, der klammert sich an jeden Strohhalm. Hat ja auch nichts mehr zu verlieren. Aber das Herumgeeiere bei der FPÖ, bis man überhaupt zu einem Befreiungsschlag kommt und dieser wird dann auch wieder nicht klappen, weil man (die lieben Medien, insbesondere der Hr. Fellner) Strache wieder künstlich am Leben hält. Und was hat die FPÖ dem entgegen zu halten außer zwei ratlose Gesichter (Hofer u. Kickl)?

  17. Josef Maierhofer
    13. Dezember 2019 19:06

    Ich als H.C. Strache würde den Job aus der Privatwirtschaft annehmen und persönliche Eigendünkel völlig weglassen, es gibt ohnehin genug Arbeit mit dem Staatsanwalt.

    Herr Nepp hat es ja irgendwie durchklingen lassen, da schaut es nicht gut aus, er musste doch selbst die Belege alle prüfen lassen.

    Seine Frau wurde auch von der Partei ausgeschlossen, weil sie ähnliches wie H.C. Strache getan hat, die Partei geschädigt.

    Es gehört schon einiges dazu, dass man sich Leibwächter als Spione hält, oder umgekehrt.

    Bloß dem Traum von Dr. Unterberger kann ich nicht folgen, dass es noch eine Möglichkeit für Schwarz - Blau geben könnte, da liegt das ganze EU-Establishment und das schlechte Gewissen Herrn Kickl gegenüber dazwischen und Van der Bellen, es wird definitiv Schwarz-Grün werden, das hat die ÖVP schon im Frühjahr zusammen mit VDB beschlossen und ist dann zur Ö V P mutiert. Die Wähler wurden 'mit dem Schmäh gepackt', der nächste Verrat also.

    Es kommen düstere Zeiten, Großbritannien ist von der Schaufel gesprungen.

    • Charlesmagne
      13. Dezember 2019 23:44

      Sehe ich genau so!
      ***************
      ***************
      ***************
      Habe ich bereits gestern in einem anderen Strang so festgestellt.

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 09:54

      Der Nepp hat bis dato keinen einzigen Beleg vorlegen können, der gefälscht wurde. Wie verkommen die blaue Köterpartie ist, zeigt sich an deren Verhalten: ALLE wären ohne das Engagement eines Strache nichts. Wer kennt schon den mäßig intelligenten Nepp und was wäre der ohne die Arbeit des Strache, der sich jahrelang vom roten Mob begeifern ließ und für die FPÖ gelaufen ist? Zugegeben, auch der Strache ist nicht die hellste Kerze am Leuchter der Nation, aber er war guten Willens und hat gekämpft und Verdienste erworben für Volk und Land.
      Noch gibt es keine Beweise, keine Anklage, geschweige denn ein Urteil!

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 10:02

      Wenn der Nepp wirklich gefälschte Belege gefunden hat und das auch durch eine Anklage und Verurteilung bewiesen werden kann, dann ist Strache vollkommen verrückt mit allen Statements die er bisher abgegeben hat.
      Wenn sich die Sache aber als Lüge herausstellt ist wohl die FPÖ völlig irre geworden auf Befehl der post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren brav apportiert zu haben!

      Bisher gibt es Stunden Ibiza-Video und daraus ein paar Minuten Zusammenschnitt. (das liefere ich von JEDEM, wenn ich in Feierlaune versteckte Aufnahmen laufen lasse.) Beweise für irgendeine Behauptung sind bis jetzt nicht aufgetaucht.

      Oder hat jemand den Beleg vom Gucci-Tascherl vorgelegt und ich habs übersehen?

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 10:08

      Dafür hab ich aber ein Foto aus der Kurz'schen Wohnung mit dem Geld, das er von Soros erhalten hat. aufgenommen vom Leibwächter unmttelbar nach Rückkunft aus den USA:

      https://i.pinimg.com/236x/e2/d0/77/e2d077175c74611e7e109a644c196e27--rich-lifestyle-gucci-bags.jpg

      Ganz echt! Hat mir der Neffe einer Urstrumpftante dritten Grades zugespielt!

      Zumindest so echt wie die Strache-Geldrucksäcke im Kofferraum...

    • Josef Maierhofer
      15. Dezember 2019 07:13

      @ Sensenmann

      Zum Schutz von Herrn Nepp. Er hat gesagt, dass für die Ermittlungen die Staatsanwaltschaft zuständig ist und er die Spesensache nur als Geschädigter mitverfolgen kann. Er hat nur insgesamt zugegeben und gemeint, dass es da Fehler gegeben hat mit dem 'Spesendarlehen'.

      Er hat auch gemeint, dass Strache ja hätte kommen können zum Parteischiedsgericht und sich hätte verteidigen können.

      Wenn Strache was nachgewiesen wird, ist er der Böse, wenn aber nicht, da haben Sie recht.

    • Niklas G. Salm
      15. Dezember 2019 07:57

      Wie man noch immer Strache-Fan sein kann, ist mir ein wenig schleierhaft. Lassen wir mal die ganzen Vorwürfe beiseite, es genügt schon allein, dass er im Oktober groß seinen Rückzug aus der Politik verkündet hat und zwei Monate später im Dezember kommt die Comeback-Ankündigung. Ist doch völlig irre. Gut, die Vorwürfe gegen ihn wurden bisher nicht gerichtlich bestätigt, aber widerlegt wurden sie auch nicht. Wie man in der Situation binnen Wochen den Rückzug vom Rückzug einläuten kann, ist eigentlich unbegreiflich...

    • Donnerl?ttchen
      15. Dezember 2019 09:40

      #Niklas Salm ++++++++++++

  18. Romana
    13. Dezember 2019 18:43

    Abwarten und Tee trinken! Warum sollte Strache mit dieser Partei in Wien keine Anhänger finden? Er hat dort noch immer viele Sympathisanten und hat als Parteiobmann die Möglichkeit, selbst an die Öffentlichkeit zu gehen, während bisher nur über ihn - und nur negativ - geschrieben wurde.

  19. Arbeiter
    13. Dezember 2019 12:30

    Ich fliehe angesichts von Straches Amoklauf in Humor. Ein Poster im STANDARD hat vor etwa 2 Wochen schon einen Namen für Straches Partei vorgeschlagen: Ordentliche Inländer dürfen alles - kurz "OIDA"!

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 10:32

      Wenn es ein Amoklauf ist.
      Wenn er keine Belege gefälscht hat, und kein Schwarzgeld taschenweise von (mal russischen, mal ukrainischen) Oligarchen genommen hat, was bleibt dann, außer blöd reden im privaten Kreis in einem illegal aufgezeichneten Video?

      Ohne einen gerichtsfesten Beweis ist alles nur Medienmache.

      Spannend stets "EU-Infothek".

    • Riese35
      15. Dezember 2019 21:18

      Ich fantasiere und stelle mir vor, was wohl auf einer ähnlichen Videoaufzeichnung eines Bilderbergtreffens zu sehen und hören wäre.

  20. haro
    13. Dezember 2019 11:07

    Schade dass Herr Strache nicht die charakterliche Größe hat, der FPÖ nicht schaden zu wollen. Aber das liebe Geld und eine "Chef"position die man für so manch schöne junge Frau aufwenden muss damit sie bleibt, ist wohl ausschlaggebend (da hat sich trotz Emanzipations- und Gleichberechtigungsgefasels wenig geändert).
    Es wird genügend Unterstützer geben die eine Spaltung der FPÖ fördern werden um ihr zu schaden. Allen voran auch die "neue" Kronenzeitung ...

    • Freisinn
      13. Dezember 2019 20:20

      Die Intention der FPÖ zu schaden ist sicher vorhanden. Nur müsste das Spaltprodukt auch von Wähler goutiert werden. Wenn ich an die städigen unnötigen Wortmeldungen Straches denke, so frage ich mich doch, wer sollte ihn wohl wählen. Der typische FPÖ Wähler wählt die FPÖ wegen deren heldenhaftem Kampf gegen massenhafte Einwanderung von Mohamedanern. Welches Marktsegment möchte Strache denn besetzen?

    • Undine
      13. Dezember 2019 22:26

      @Freisinn

      *******************************+!

      Auch Ihre anderen Antworten zum Thema finde ich goldrichtig!

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 10:41

      Die FPÖ führt keinen "heldenhaften Kampf" gegen die Masseneinwanderung. das tun nur die Identitären, die von der FPÖ ja sogar noch angepisst wurden.
      Mir fällt gerade nicht ein, was genau die FPÖ - außer Ankündigungen - in ihrer Regierungszeit jemals getan hat?
      Doppelstaatsbürger? viel Blabla und Opium fürs Volk, keine Taten

      Hat sich der Himmel verdun kelt und mussten die Vögel zu Fuß gehen ob der vielen Abschiebeflüge?

      Wurde die Dreckjustiz angegangen um die Asylverfahren in einer Instanz zu entscheiden? Wurden Beamte, die gegen jedes Recht Eindringlingen aus sicheren Drittstaaten Asyl zugesprochen haben, entsprechend wegen Amtsmissbrauch unter ausnutzung der Organhaftung bestraft?

      Eben!

    • ignatius (kein Partner)
      16. Dezember 2019 02:15

      Dafür wurde er von der FPÖ zu schlecht behandelt. Man hat ihn in eine Situation getrieben, in der er schon aus Selbstachtungsgründen etwas unternehmen muss.

      1. Erst wollte die FPÖ, dass er sein EU Mandat nicht annimmt. Strache gibt nach.
      2. Dann wollte sie den deal mit Phillipa Strache nicht einhalten.
      3. Strache stellt selbst seine Parteimitgliedschaft ruhend.
      4. Als ein Gericht den Anspruch Phillipas bestätigt wird sie ausgeschlossen.
      5. Dann wird auch noch Strache selbst ausgeschlossen.

      Nein, Strache schuldet der FPÖ nichts mehr. Man hätte nach der EU Wahl halt doch besser dem Wählerwillen entsprechen sollen.

  21. Peter Pan
    13. Dezember 2019 09:39

    Eines darf man allerdings nicht außer Acht lassen: das Krisenmanagement der FPÖ war in allen Phasen dieses Dramas derartig schlecht, daß mir auch um diese Partei und ihre derzeitige Führung bange ist.

    • dssm
      13. Dezember 2019 10:12

      @Peter Pan
      Wo konkret haben die versagt? Als das Video aufgetaucht ist, hat man den Stecker für Strache gezogen. Als Kickl grundlos gefeuert wurde, das einzig Richtige getan. Frau Strache bekommt man rechtlich nicht weg. Ein Parteirauswurf ist kompliziert. Das Geld um Herrn Strache ruhigzustellen hat man offensichtlich nicht.

      Was hätten die anders machen sollen?

    • Peter Pan
      13. Dezember 2019 10:38

      Man hätte ihm seinerzeit das EU-Mandat geben sollen mit dem Argument des Wählerwillens (45.000 Vorzugsstimmen!) und dann möglchst Schadensbegrenzung veranlassen müssen, indem man solidarisch dem Gegner die Stirn geboten hätte.
      So ließ man sich von den Medien und dem politischen Gegenwind beeindrucken und steht nun vor einem Scherbenhaufen, der noch länger nachwirken wird.
      Das läßt auf eine deutliche Führungsschwäche der FPÖ schließen!

    • dssm
      13. Dezember 2019 11:19

      @Peter Pan
      Wir sind hier nicht bei den Grünen!
      Also bitte genau definieren was denn Führungschwäche war.
      Strache hat das Mandat selber nicht angenommen, wahrscheinlich auf Druck der Partei. Was würde der wohl in Brüssel so von sich geben? Der ist eine beleidigte Leberwurst und sucht Streit, daheim ist es ihm wohl auch nicht recht behaglich, also ist der immer lästig. Damit ist aber jetzt dann Schluss.

    • pressburger
      13. Dezember 2019 18:37

      Don`t cry over spilt milk. Aber es stimmt. Das Krisenmanagement der FPÖ war denkbar schlecht. Aber, es ist schwierig wen die Leitfigur von aussen erledigt wird, dann noch von innen den Schlussstrich ziehen. Loyalität kann auch Schaden anrichten

    • Freisinn
      13. Dezember 2019 20:28

      Ich finde, dass das Krisenmanagement nach Ibiza gar nicht so schlecht war. Den finalen Schlag hat erst die Spesenaffaire geliefert: da haben sich viele FPÖler gesagt, das wähle ich nicht! Der Hintergrund war, dass sich Strache offenbar mit fragwürdigen Personen umgeben hatte.

    • Charlesmagne
      13. Dezember 2019 23:40

      @freisinn
      Wie Kurz sich auch schon lange!

    • Peter Pan
      14. Dezember 2019 10:07

      @dssm

      Die Führungsschwäche war, daß sich die neue FPÖ-Führung von den Medien vor sich her treiben ließ und das bis heute.
      Alle anderen Parteien schließen sofort die Reihen, wenn ein Skandal auftaucht und spielen ihn bis zur Bedeutungslosigkeit herunter, siehe Grüne (z.B. Chorherr), ÖVP (z.B. Schredder), SPÖ (z.B. Dornauer).
      Vielleicht wäre Strache in Brüssel gut augehoben gewesen und hätte der FPÖ weiteren Schaden erspart, aber wie schon öfter betont: Vermutungen sind in der Politik keine Größenordnung. Geschlossenheit wäre für die FPÖ jedenfalls zweckdienlicher gewesen und das gilt auch für die Zukunft, sonst wird das nix mehr mit der Regeneration!

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 10:49

      @Peter Pan
      Zustimmung!
      Ihre Köterhaftigkeit macht ihnen das Leben schwer.
      Die springen eben gern durch Reifen und lernen, noch unter der Peitsche freudig zu wedeln.

      Das ganze Strache-Rauskicken wohlgemerkt bis heute ohne einen gerichtsfesten Beweis! Bevor da keine Verurteilung vorliegt ist die Vorgangsweise schäbig!

      Der Grundsatz in der Politik heißt: "Resist and Bite!"

      Pudel können das aber nicht. Sind aber dafür sehr putzig:

      https://www.amazon.com/Ty-Beanie-Babies-Boos-36851/dp/B071PBRX26

    • Peter Pan
      15. Dezember 2019 09:34

      @Sensenmann

      ********!

  22. dssm
    13. Dezember 2019 08:54

    Für die FPÖ ein Segen! Strache hat es nicht verstanden, daß die von Wählern gezeigte persönliche Gunst, nicht ihm als Person galt, sondern den unschönen, ja kriminellen Umständen.
    Mich freut es jedenfalls, daß Kurz und Co gescheitert sind, eine substantielle Abspaltung hat es nicht gegeben. Ein Lob and Hofer und Kickl!

    Nebenbei, kennt jemand dieses Parteigesetz? Wie sieht es da mit Krediten aus? Es braucht der Großspender ja nur einen Kredit zu geben, nach allfällig verlorener Wahl dann der Gang zum Konkursrichter, ein Vergleich mit den Gläubigern (hahaha) und schon ist alles legal – geht das?

    • Konrad Hoelderlynck
      15. Dezember 2019 01:14

      Na ja, a Partei vor dem Konkursrichter is a net grad an Renommee, oder?

    • Konrad Hoelderlynck
      15. Dezember 2019 01:20

      Kurz ist - noch - nicht gescheitert. Sollte er tatsächlich mit den Grünen koalieren, hat er die europäische Politik samt dem greisen Ungarn und Spießgesellen hinter sich. Die FPÖ hingegen hat sich in der gleichen Zeit - unbelehrbar - filetieren lassen. Ich bin nicht sicher, ob man da wem gratulieren kann. Schauen Sie sich zum Beispiel den Premier in London an: Bevor einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird, wo und wie und wie intensiv der vernetzt ist, hat er die ersten drei Strophen des Liedes schon im Sack. (Nicht falsch verstehen: ich finde ihn gut.)

    • Undine
      15. Dezember 2019 11:38

      @Konrad Hoelderlynck

      In dem "greisen Ungarn" fließt kein einziger Tropfen ungarischen Blutes! ;-)

  23. Ingrid Bittner
    13. Dezember 2019 08:25

    Für einen zahlt sich diese Gründung sicher aus, für Gernot Rumpold nämlich. Der weiss, wie er agieren muss, um diesen 3 Hanswurschten das Geld abzunehmen, das ihnen die Stadt Wien jetzt für den Clubstatus auszahlen muss. Die glauben einem alten Hasen wie Rumpold alles, naiv, wie die in ihrem Handeln wirken, hat der völlig freie Hand und das wird er nützen. So eine Chance bietet sich nicht noch einmal. Ein mit allen Wassern gewaschener Profi nimmt sich, was ihm zusteht. So schaut's aus.

  24. Gerald
    13. Dezember 2019 07:56

    Strache entpuppt sich als Haider 2.0 nur deutlich armseliger und weniger intelligent. Die FPÖ tut jedenfalls gut daran dieses Kapitel endlich abzuschließen und Strache liefert ihnen jetzt den Ausschlussgrund auf dem Silbertablett. Wenn selbst in der einst auf ihn eingeschworenen Wiener FPÖ nur 3 Hinterbänkler zu ihm überlaufen, sollte ihm das eigentlich klarmachen, wie chancenlos er ist und wie sehr er selbst bei den FPÖlern für die er bis Ibiza DER unumstrittene Parteichef war jetzt unten durch ist, von den FPÖ-Wählern ganz zu schweigen.

    • Donnerl?ttchen
      13. Dezember 2019 14:28

      Den H.C. soll der Teufel holen, er hat alles verspielt. Die Nächste die von Bord geht ist der Philipp.

    • Freisinn
      13. Dezember 2019 20:45

      Das sehe ich ganz ähnlich. Die FPÖ wollte sich von ihm nicht trennen aufgrund von Anschuldigungen, die sich möglicherweise als falsch herausgestellt hätten. Die FPÖ hat es völlig richtig gemacht, auch wenn sie dafür in den Medien viel kritisiert worden ist.

    • Konrad Hoelderlynck
      15. Dezember 2019 01:33

      @Donnerl?ttchen:

      Verspielt hat's m.E. nicht der Strache, der war lediglich Ursache oder wenigstens Anlass. Verspielt hat alles die Partei samt Hofer und Kickl. Es gibt klare und erprobte Standards in der Krisenkommunikation. Die Herren haben in geradezu allen Punkten entgegen diesen Standards gehandelt. Gut, Krisenkommunikation hat die Partei noch nie verstanden. (Dort wäre schon seinerzeit das Geld des Freiheitlichen Bildungswerks besser investiert gewesen...). Der Ausspruch Reichholds: "Die Roten und die Schwarzen wollen unsere Strategie erkennen und aufbrechen, aber es gelingt ihna net, weil ma kane hobn", war wohl witzig, aber nicht zielführend. ;)

    • Gerald
      15. Dezember 2019 08:00

      @Konrad

      Die FPÖ hat Krisenkommunikation durchaus verstanden nur hat Strache sich nicht daran gehalten und über seinen (von der FPÖ finanzierten) Facebook-Account laufend Störfeuer gegeben. Als die Partei ihm dann die Admin-Rechte dafür entzog, hat er mit seinem privaten Account weitergemacht und wollte die FPÖ quasi öffentlich erpressen ihn zum Spitzenkandidaten für die Wien-Wahl zu machen.

  25. Tyche
    13. Dezember 2019 06:34

    Zu diesem hoffentlich letzten, unprofessionellen, unsensiblen Vorgehens Straches ist absolut nichts zu sagen!
    Er hat damit kein Comeback gestartet sondern sein eigenes politisches Grab geschaufelt.
    Er bewies damit, was viele bereits vermuteten: eine gewisse Intelligenzbefreitheit.

    Unvorstellbar für mich: Dass Strache als ehemalige Gallionsfigur der FPÖ - dieser Partei solchen Schaden zuzufügt! Das macht deutlich, wie dieser Typ tatsächlich gestrickt ist. Zählt man die aufgekommenen Vorkommnisse des letzten Jahres dazu - der Mann ist und war eigentlich immer untragbar!

    • pressburger
      13. Dezember 2019 18:46

      Strache hat sicher seine Verdienste für die FPÖ. Aber Strache ist kein Riese. Warum wohl wurde ausgerechnet Strache als Ziel ausgesucht. Jeder Geheimdienst sucht sich die Zielperson anhand der Charakterschwäche aus. Ins schwarze getroffen.
      Strache hat bereits am Anfang der Koalition mit Kurz versagt. Strache wusste dass er erpressbar ist, Kurz wusste dass er Strache erpressen kann.
      Strache hätte im Interesse der Partei den Schritt nach vorne machen sollen. Wäre aus der Affäre beschädigt herausgekommen, aber er hätte sich ehrlich verhalten.

    • Freisinn
      13. Dezember 2019 21:06

      Tja, viele (die meisten) waren wohl froh, dass ihr Hauptanliegen "Stop der Islamisierung" von einer Partei glaubhaft vertreten wurde. Ich denke nicht, dass die FPÖ nach dem Haider-Verrat nur wegen Strache gewählt wurde. Deshalb sehe ich auch wenig Probleme für die FPÖ in Zukunft. Ihr "raison d'etre" ist ja nach wie vor da und überschattet alles (leider).

    • Undine
      13. Dezember 2019 23:11

      @Freisinn

      ******************+!

    • Sensenmann
      14. Dezember 2019 11:00

      @alle

      Da ist was Wahres dran. Ich war nie ein Freund des Strache-Pudels. Aber bisher liegt kein einziger Beweis für irgendeine Tat des Strache am Tisch (außer dem Video und das ist juristisch irrelevant was die Aussagen der Darsteller betrifft - zumindest soweit man es kennt).
      Nur Aussagen von V-Männern des Inlandsgeheimdienstes (Gestapo, BVT oder wie immer diese Institution inzwischen heißen will) korrupten EX-Polizisten und Hofschranzen.

      Nur: Mit dieser Mannschaft wird die FPÖ nix werden. Kickl ist teilweise brauchbar, Hofer völlig untauglich, als Parteichef zu weich.

      Das Volk schätzt Stärke vor Allem! (von von Goethen, wenn ich nicht irre)

    • Konrad Hoelderlynck
      15. Dezember 2019 01:35

      Täuschen Sie sich nicht. Intelligenzbefreitheit war noch nie ein Hindernis für ein höchstes politisches Amt...

  26. OT-Links
    13. Dezember 2019 05:42

    Ja, das liebe Geld, s. auch Philippa, die ja sogar mal Assistentin von Josef Cap war. Auch ihr war die Partei egal, im Gegenteil, sie nützt jetzt ihr Mandat, das ja von FPÖ-Wählern kam, um Sand ins Getriebe zu streuen. Wird halt gut bezahlt, diese Funktion.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Philippa_Strache
    Auch für Fellner hat sie mal gearbeitet. Schon seltsam!

    Die neue Partei erhält ja sofort Förderung und Stronach zahlt sicher auch gut. Von Stronach dürfte auch die komische Namensgebung sein. Dann ist Strache wieder Politiker und das Ehepaar kann seinen Standard halten. Dies war wohl auch ein Fehler der FPÖ. Sie hätte die Straches besser abfinden müssen (was ich vermute). Dass er damit die FPÖ zerstört und damit auch die Hoffnungen der echten Österreicher auf ein Überleben unserer Eigenständigkeit als Nationalstaat, ist ihm gleich. So bestätigt er nur die Unterstellungen von Krone & Co.
    Von Stronach stammt das Konzept.

    https://www.diepresse.com/5737482/petzner-stronach-wollte-2013-allianz-fur-osterreich-aus-bzo-machen

    Weshalb man diesen Zeitpunkt gewählt hat? Nun, vielleicht hofft Strache ja ernsthaft, er kann die FPÖ damit erpressen, ihn heute nicht rauszuwerfen?

    Traurig, die Sucht nach Geld und Macht hat Strache zum Feind seiner Partei und seiner Wähler gemacht. Diesmal wird es wohl das letzte Mal sein, dass die FPÖ massiv geschwächt wird. Österreich wird abgeschafft und in der EUSSR ist kein Platz mehr für Heimatparteien.

    • Ingrid Bittner
      13. Dezember 2019 08:33

      "sie hätte die Straches besser abfinden müssen" - das verleitet mich zu dem Gedanken: warum haben sie Philippa Strache das Mandat eigentlich nicht abgekauft? Mandatskauf ist ja nicht strafbar und daher hätte man können und dann wäre zumindest der Punkt weg. Dass die Straches jetzt natürlich verzweifelt nach jedem Strohhalm gegriffen haben ist klar, weil, wovon leben, wenn man so auf die Politik als Alleinseligmachendes ausgerichtet war. So leicht ist es glaublich auch für Hr. Strache nicht, einen gutbezahlten Posten zu ergattern, er ist ja kein SPÖler, den man bei Siemens unterbringen könnte oder so.

    • OT-Links
      13. Dezember 2019 08:55

      Ja, das sehe ich auch so. Die FPÖ hat es scheinbar verabsäumt, Strache zu versorgen. Das könnte den Sozen oder den Schwarzen nie passieren, selbst die Grünen kümmern sich besser um ihre VersagerInnen.

    • dssm
      13. Dezember 2019 10:06

      @OT-Links
      Und was lernen wir alle daraus? Gut bezahlte Politiker sind ein Albtraum. Würden wir ein Milizparlament haben, so wie die Schweizer, dann käme erst gar keiner in solche finanziellen Sphären. Wie wohltuend ist da Gudenus, aber der hat ja selber ein wenig Vermögen.

      Daher die logische Forderung: Runter mit den Parteiförderungen, den politischen Gehältern und beendet die vielen Jobs im staatsnahen Bereich.

    • Undine
      13. Dezember 2019 23:25

      @dssm

      "Wie wohltuend ist da Gudenus,..."

      Richtig! GUDENUS hat sich wirklich hervorragend verhalten: Er ist umgehend von allen Ämtern zurückgetreten. Eigentlich war ja ER der Betrogene---von dem betrügerischen Anwalt, von dessen charakterloser Ex-Freundin, der KRONE-Journalistin Wagner. Außerdem hat GUDENUS ja bloß übersetzt, was STRACHE großmäulig geschwafelt hatte! GUDENUS und STRACHE---zwei sehr unterschiedliche Charaktere, wie man an deren Verhalten erkennen kann!

  27. Riese35
    13. Dezember 2019 03:08

    Bei all dem Gesagten darf man aber eines nicht vergessen: Es war Strache selbst, der mit der Distanzeritis begonnen hat. Geholfen hat es ihm nicht. Sie hat eher das Gegenteil bewirkt.

    Gratulieren darf man Soros und Co., unserer Nomenklatura und den Blockparteien. Strache und die FPÖ haben mitgespielt und zerfleischen sich nun selbst, anstatt viribus unitis zurückzuschießen. Wer sein Ziel aus den Augen verliert und auf eine Schwergewichtsbildung verzichet, hat schon verloren.

  28. Konfrater
  29. Pennpatrik
    13. Dezember 2019 00:53

    Wenn es bis zur Wienwahl keine gefälschten Strache-Rechnungen gibt, wird er in Wien einen Triumph feiern.

    • OT-Links
      13. Dezember 2019 05:43

      Dann sind die Schwarzwähler erleichtert, denn nun gibt es endlich noch blödere...

    • Niklas G. Salm
      13. Dezember 2019 08:05

      Das mit dem Triumph in Wien wage ich dann doch zu bezweifeln - im Oktober Rückzug aus der Politik, im Dezember Parteigründung noch VOR Entkräftung auch nur eines Vorwurfs gegen ihn. Es geht Strache wohl wirklich nur noch um Geld und Selbstdarstellung. Ob mit diesem „Programm“ große Triumphe möglich sein werden?

    • Ingrid Bittner
      13. Dezember 2019 08:28

      Was miur im Augenblick etwas komisch erscheint: Strache soll der FPÖ 30.000 Euro auf den Tisch geblättert haben, so quasi seine Spesen, egal was bei der Überprüfung herauskommt. Warum hört man davon so gar nichts? Jeder Furz wird breitgetreten, warum das nicht?

    • Freisinn
      13. Dezember 2019 20:56

      Das sehe ich nicht so: Strache wurde wegen parteischädigenden Verhaltens ausgeschlossen, nicht wegen falscher Spesenabrechnungen. Die FPÖ hat sich hier richtig verhalten und zu keinem Schnellschuss verleiten lassen. Wenn weiter oben gesagt wurde, Kickl wäre das Hirn Straches gewesen, so sprechen die jüngsten Ereignisse für die Richtigkeit dieser Behauptung.

    • Konrad Hoelderlynck
      15. Dezember 2019 01:40

      Die Sache mit den Rechnungen ist einer von vielen Punkten, wo die Partei absolut dumm agiert hat. Jede Bank hält ihre Millionenbetrüger sorgsam unter der Decke, anstatt öffentlich darüber zu debattieren.

  30. Franz77
    13. Dezember 2019 00:50

    DAÖ - schon der Name, wem fiel denn dieser Schwachsinn ein? Phonetisch irgendwas mit Piefkes ... mir fielen viele Deutungen ein, ist aber wurscht. In diesem gesamten Blödsinn sehe ich keine Politik, ich finde kein politisches Anliegen. Ich sehe gekränkte Eitelkeit und vor allem einen riesigen Geldbedarf.

    • Donnerl?ttchen
      13. Dezember 2019 14:32

      Kein Geld? Auf zur alten Garde (EZB) nach Brüssel. Die drucken den Teuro wie die Irren.





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