Die Moralisierer überfordern den Einzelnen und offene Ordnungen

Lesezeit: 2:00

Die "moralisierenden Verantwortungslosen" verbreiten als selbsternannte Elite der Tugendwächter in Schulen, Universitäten, kulturellen Einrichtungen und Medien die Botschaft, dass "alle für alle und für alles erdweit/weltweit" verantwortlich sind und wollen sich als "Wissende"/Besserwisser (also durch Anmaßung von Wissen) eine neue Welt mit neuen Menschen schaffen.

Bewusstseinsbildung, Desinformation, Manipulation, Indoktrination und Propaganda sind mit den Menschenbildern und mit den Ideologien der Kollektivisten, der Etatisten, der Regulierer, der Interventionisten, der Egalitaristen und der Zwangsumverteiler/Überdehner des Versorgungsstaates verbunden. Es geht den Moralisierern nicht um konkrete Lösungen, sondern um eine Ablenkung von den konkreten Problemen der Bürger, die von diesen (meist) mit Eigenverantwortung und mit Eigenleistungen gelöst werden können und um eine "Durchmoralisierung" sowie um die Propagierung staatlicher Lösungen, das heißt um mehr Regeln, Organisation, Planung, Steuerung, Interventionen und Subventionen.

Paternalismus und Bevormundung stehen am Programm. Der Weg der Moralisierer führt in das Elend des Konstruktivismus sowie zu einer Unterminierung der offenen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.

Die Feinde der "Offenen Ordnungen" pflegen begeistert eine Strategie der Herbeiführung von Wertenttäuschungen. Eine permanente Emotionalisierung und die ständige Suche nach Ungerechtigkeiten/Ungleichheiten sollen die Zahl der Unzufriedenen erhöhen und eine Ablehnungs- und Verweigerungshaltung gegenüber dem "System" aufbauen helfen.

Die Strategien der "Überforderung des Einzelnen" und der "Überforderung des Systems" – u.a. durch Wertrelativismus, Pessimismus, Miesmacherei, Katastrophenmentalität (z.B. der Klima-Apokalyptiker) und Empörung – dienen der Herbeiführung von Orientierungslosigkeit, dem Aufbau von Misstrauen (u.a. gegenüber Wissenschaft und Technik), einem Mangel an Zuversicht, der Neurotisierung, der Destabilisierung, der Vermittlung eines Gefühls der Ohnmacht, der Resignation und der Hoffnungslosigkeit.

Feindbilder, Ängste und Aggressionen sollen von den Folgen des Staats- und Politikversagens sowie von den Auswirkungen der Migration und der EZB-Bürgerentmachtungsgeldpolitik ablenken.

Die Überforderung des Einzelnen soll den Kollektivismus und die Überforderung des Systems soll die Überwindung der offenen Ordnungen fördern. Die Realitätsverweigerer predigen Utopien und flüchten in Scheinwelten.

Die antiindividualistischen und antiliberalen Tugendwächter fördern mit ihren Aktivitäten die Verantwortungslosigkeit. Sie helfen mit, die offene Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung zu zerstören. Der Weg einer "Durchmoralisierung" führt in den Totalitarismus und in die Knechtschaft!

Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Ruhe und ein Freund der Freiheit. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2019 09:25

    …….und alles dient, aus den abgeschafften Nationalstaaten und dem Austausch der Bevölkerung, den alles im Klimawandel vereinenden EU-Zentralstaat zu verwirklichen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2019 13:32

    Moral ist, frei nach den Linken, ständig einen anderen zu beschuldigen, für das Desaster dass man selbst angerichtet hat, aber nicht bereit ist dafür die Verantwortung zu übernehmen.
    Höchst moralisch ist, den armen Leuten in Europa ihr sauer verdientes Geld zu stehlen, es in Afrika Potentaten schenken, die mit dem Geld ihre Verwandte in die EU schicken um dort weiter abkassieren.
    Soll jemand sagen die Linken sind nicht erfinderisch. Haben ein technologisches Wunder vollbracht, die Kreuzung des perpetuum mobile mit dem Goldesel

alle Kommentare

  1. wunderwelt (kein Partner)
    14. September 2019 10:12

    Geschätzter Autor, welche Tugendwächter meinen Sie genau? Jene in der Politik, im Stadtschulrat oder den Universitäten, oder die "realpolitischen" Sittenwächter, junge Männer, die dem weiblichen Anteil der Bevölkerung vorschreiben, was sie zu tragen (s. Buch von Susanne Wiesinger, sehr empfehlenswert), und dem Rest der autochtonen, was sie zu essen, zu glauben, zu sagen, zu tun und zu lassen haben? Ach ja, es ist ja ohnehin fast kein Unterschied...

  2. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    09. September 2019 19:48

    "Der Weg einer "Durchmoralisierung" führt in den Totalitarismus und in die Knechtschaft!" Richtig, also läuft alles ganz nach Plan.

  3. pressburger
    06. September 2019 13:32

    Moral ist, frei nach den Linken, ständig einen anderen zu beschuldigen, für das Desaster dass man selbst angerichtet hat, aber nicht bereit ist dafür die Verantwortung zu übernehmen.
    Höchst moralisch ist, den armen Leuten in Europa ihr sauer verdientes Geld zu stehlen, es in Afrika Potentaten schenken, die mit dem Geld ihre Verwandte in die EU schicken um dort weiter abkassieren.
    Soll jemand sagen die Linken sind nicht erfinderisch. Haben ein technologisches Wunder vollbracht, die Kreuzung des perpetuum mobile mit dem Goldesel

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      09. September 2019 19:50

      "Haben ein technologisches Wunder vollbracht, die Kreuzung des perpetuum mobile mit dem Goldesel" Grossartig!

  4. Wyatt
    06. September 2019 09:25

    …….und alles dient, aus den abgeschafften Nationalstaaten und dem Austausch der Bevölkerung, den alles im Klimawandel vereinenden EU-Zentralstaat zu verwirklichen.

    • glockenblumen
      06. September 2019 17:09

      @ Wyatt

      *******************************************!!!

      Welch todtraurige Wahrheit.....





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