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Mitterlehner, eine Selbstvernichtung

Lesezeit: 8:30

Reinhold Mitterlehner hat in den letzten Stunden viele Österreicher in ihrem einstigen Urteil über ihn bestätigt. Mit seiner – ausgerechnet mit Hilfe einer Linksaußen-Journalistin vom "Falter" zu Papier gebrachten – Autobiographie und mit seinen diversen Auftritten in den letzten Stunden hat der ehemalige Vizekanzler und ÖVP-Obmann nicht, wie zweifellos beabsichtigt, Sebastian Kurz vernichtet, sondern sich selbst. Und das wohl für den Rest seines Berufslebens.

Denn kein Arbeitgeber, kein Verein, keine Organisation, in der auch nur ein Minimum an Intelligenz regiert, wird einen Mann noch für irgendetwas engagieren, der imstande ist, nach seinem Ausscheiden die Firma öffentlich so rachegetrieben zu attackieren, wie es Mitterlehner nun in Hinblick auf die ÖVP tut. Er hat damit das kritische Urteil über seine politische Intelligenz bestätigt, das viele schon während seiner aktiven Tätigkeit über ihn gehabt haben. Und er hat nun zusätzlich auch ebenso kritische Urteile über seinen Charakter ausgelöst, den viele eigentlich bisher nicht negativ eingestuft hatten.

Es bleibt letztlich rätselhaft, was ihn dazu getrieben hat. Ging es darum, einmal noch für ein paar Stunden im Scheinwerferlicht zu stehen? Hat er sich von falschen Freunden aufhetzen lassen? Ist er so voll Hass, Frust- und Rachegefühlen, dass diese einmal explodieren mussten? Unprofessionell ist es in jedem Fall.

Jedenfalls haben schon viele Politiker unfreiwillig ihren Job verloren, ohne dass sie sich dann nachher voll Selbstmitleid weinerlich hingestellt und über ihren Abschuss geklagt hätten. Sie täten das klugerweise vor allem dann nicht, wenn noch das ganze Land und insbesondere die eigenen (Ex-?)Parteifreunde in guter Erinnerung haben, was sich vor zwei Jahren wirklich abgespielt hatte. Und sie hätten doppelt davor zurückgeschreckt, wenn ganz Österreich in der Buchveröffentlichung primär eine vordergründige Rache dafür sähe, dass Mitterlehner den offenbar versprochenen – oder zumindest als Abfindung in den Raum gestellten – Job in der Nationalbank nicht bekommen hat.

Mitterlehner fehlt jedes Gespür dafür, wie sehr er jetzt selbst in der Meinung fast aller sinken wird, die ihn als zwar politisch überforderten, aber eigentlich harmlos-netten Mann in Erinnerung hatten. Er wird sich jetzt nur noch zusammen mit Christian Konrad, Christian Kern und Norbert Darabos im Kreis der Frustrierten bewegen können. Aber auch diese drei waren zu klug, als dass sie ihren Abgangszorn über Raiffeisen beziehungsweise SPÖ in einem Rachebuch nach außen getragen hätten. Sie wussten im Gegensatz zu Mitterlehner: Das tut man einfach nicht.

Seine jetzigen Auftritte erinnern an jenes Wort, das Michael Spindelegger öffentlich verwendet hat, als er selbst 2014 den ÖVP-Pilotensessel verlassen musste: Die "Intriganten" hätten gewonnen. Und jeder wusste, wer als der oberste Intrigant gegen Spindelegger gemeint war: ein gewisser Reinhold Mitterlehner, der prompt sein Nachfolger wurde ...

Allerdings war Spindelegger in der Folge viel zu klug, um nach diesem einen Satz in seiner Abschiedspressekonferenz noch jemals auszupacken oder seinen Nachfolger anzupinkeln. Das haben davor auch die Herren Mock oder Riegler oder Molterer nicht gemacht, als sie abgeschossen worden sind. Bei Wolfgang Schüssel war es anders: Er ist nach dem Wahlergebnis 2006 sofort selbst freiwillig gegangen – weil er wusste, was sonst passieren würde. Ähnlich handelte einst auch Josef Klaus. Spindelegger-Vorgänger Josef Pröll wiederum hat aus privaten Gründen das Handtuch geworfen, bevor ihn noch jemand loswerden wollte.

Trotz der Unterschiede beim Abgang haben sich alle genannten Herren ähnlich verhalten: Keinem kam jemals öffentlich ein böses Wort über Nachfolger oder Partei über die Lippen (obwohl sie genug im Herzen hatten). Sie blieben professionell. Sie blieben parteiloyal. Und – ja, sie wollten auch gewiss weiterhin interessante Aufgaben bekommen. Die nun Mitterlehner sicher niemals erhalten wird. Wohl nicht einmal von Othmar Karas, den er als einzigen ÖVP-Politiker gut wegkommen lässt. Denn eine Mitterlehner-Unterstützung wird Karas jetzt nur zusätzlich schaden.

Ganz ähnlich wie die schwarzen Ex-Parteichefs haben sich auch die meisten abservierten SPÖ-Obmänner nachher total diskret verhalten. Auch sie haben nicht nachgetreten, sondern sind öffentlich völlig verstummt, sobald sie gegangen sind – fast immer unfreiwillig nach zum Teil heftigen Intrigen. Man denke etwa an den Abgang von Kern, Faymann, Gusenbauer oder Klima. Da gab es keine Interviews mehr und schon gar kein Beschimpferbuch. Fast schien es, als wären sie am nächsten Tag aus den Geschichtsbüchern gelöscht.

Lediglich die Herren Kreisky und Busek haben nachher wie Muppets öffentlich auf die Nachfolger geschimpft, was ihren Nachruf prompt massiv beschädigt hat. Die beiden sind freilich auch schon zu Aktivzeiten in ihrer intellektuellen Überheblichkeit immer wieder öffentlich über Parteifreunde hergezogen (die Opfer hießen etwa Androsch oder Mock). Aber Mitterlehner übertrifft beide mit seinem nunmehrigen Frust-Auftritt bei weitem.

Man könnte ihn ja noch verstehen, hätte er wenigstens irgendwelche konkreten Enthüllungen über arge Skandale auspacken können. Aber da ist nichts. Denn dass in einer Partei intrigiert wird, oder dass sich Intrigen-Gespräche an Sonntagen abgespielt hätten oder dass sich vor Sitzungen Teilnehmer regelmäßig vorbesprochen hätten, zählt nicht wirklich in die Kategorie echter Skandale.

Besonders absurd ist die Mitterlehner-Behauptung, in Österreich ginge es heute autoritär zu. Zwar wären die jüngsten Zensur-Regelungen durch EU und durch die geplante Klarnamenpflicht Indizien in diese Richtung, aber das wird jedenfalls durch den Verhetzungsparagraphen weit übertroffen, der Erregung von Hass mit schweren Haftstrafen bestraft. Der ist aber beschlossen worden, als Mitterlehner in der Regierung war ...

Aber all das meint der Buchschreiber mit seiner Kritik ohnedies nicht, sondern er meint den Umgang mit Flüchtlingen. Und da ist es nur noch schwachsinnig, jene Politik als autoritär zu bezeichnen, die der große Teil der Österreicher will. Der Umgangston zwischen Koalition und Opposition beziehungsweise Gewerkschaft ist von beiden Seiten gewiss nicht freundlich. Aber er ist nicht "autoritär". Und er unterscheidet sich nicht einmal marginal von dem genauso schroffen Umgang jener Regierung, deren Vizekanzler Mitterlehner gewesen ist, mit der damaligen Opposition. Der Mann sitzt also voll im Glashaus, aus dem er nun mit Steinen wirft.

Und im Glashaus sitzt Mitterlehner aber auch deshalb, weil er intensiv selbst als Intrigant aktiv war. So etwa bei der Abhalfterung von Leo Maderthaner als Wirtschaftskammer-Präsident, also als damaliger Chef von Mitterlehner (wodurch Christoph Leitl Kammerpräsident geworden ist und als Dank sein Nationalratsandat an Mitterlehner abgetreten hat). So seine Rolle im Aufsichtsrat der Pleite-Plakatfirma Epamedia (samt Raiffeisen-Connection). So seine Kooperation mit den Herren Maier (ebenfalls Raiffeisen) und Raidl, die schon 2013(!)  eine Ablösung von Spindelegger durch Mitterlehner in die Wege zu leiten versuchten. 

Ich selbst hatte Mitterlehner noch im Herbst 2015 helfen wollen und bei einem langen Frühstück unter vier Augen lange zugeredet, in der Flüchtlingsfrage massiv auf Kontrast zu Faymanns und Merkels "Welcome"-Euphorie zu gehen. Der Versuch war freilich vergeblich, wie rasch offensichtlich wurde. Bei unserer letzten Begegnung vor etlichen Wochen konnte ich nicht umhin, ihm zu sagen: "Hätten Sie damals auf mich gehört, wären Sie heute noch ÖVP-Obmann." Auch wenn ich da nicht ganz so sicher bin, denn Strahlemann wäre Mitterlehner auch dann nicht geworden ...

Tatsache ist jedenfalls, dass Mitterlehner nicht deshalb gescheitert ist, weil Sebastian Kurz so erfolgreich gegen ihn intrigiert hatte, sondern

  • weil er selbst die Dramatik der Migrationsfrage nie begriffen hat (und offensichtlich auch heute noch nicht begreift),
  • weil es in einer Demokratie nicht angeht, in der für die Bürger eindeutig wichtigsten Frage total gegen deren Willen Politik zu machen,
  • weil er inhaltlich die ÖVP in zahllosen Sachfragen ganz weit nach links geführt hat, was schon zu seinen Machtzeiten dieses Tagebuch heftig kritisiert hat, etwa hier,
  • weil Mitterlehner nur ein sehr mäßiger Redner war,
  • weil er immer bloß ein sozialpartnerschaftlich dealender Kämmerer und Interessenpolitiker geblieben ist,
  • weil er in seinem Technokratenstil nie die Bedeutung der Sorgen, Ängste und Hoffnungen der Bürger begriffen oder diese angesprochen hat,
  • weil ständig der Eindruck entstanden ist, dass er taktisch von den SPÖ-Chefs Faymann und Kern über den Tisch gezogen wird,
  • weil seine gesamte Politik zu einer ständigen Talfahrt der ÖVP geführt hat, deren Umfragewerte bei seinem Ende fast bei der Hälfte dessen waren, wo sie heute sind,
  • weil ab Herbst 2015 - also eindeutig wegen der Flüchtlingspolitik - die ÖVP abgeschlagen am dritten Platz gelegen ist, während die Freiheitlichen deutlich in Führung gegangen sind.

Das alles will Mitterlehner aber nicht begreifen (wer akzeptiert schon das eigene Versagen). Daher akzeptiert er auch nicht: Sein Ende kam aus Gründen, die einzig an ihm selbst gelegen sind.

Heute muss man hinzufügen: Hätte er sich damals schon öffentlich so total links positioniert, wie er das nun tut, dann wäre die ÖVP mit ihm sogar bei einstelligen Wählerprozenten gelandet, sofern sie überhaupt noch ins Parlament gelangt wäre.

Was er offenbar auch nicht begreift: Ein Parteiobmann hält sich immer nur solange, solange er Erfolge bringt. Und es ist nur lächerlich, wenn Mitterlehner sich jetzt darauf beruft, dass er in seinen allerersten Tagen im Amt gute Umfragewerte gehabt hat – aber damals hat ihn halt noch kaum jemand gekannt.

Und jedenfalls ist klar: Sobald ein Parteiobmann Misserfolge bringt, beginnt unweigerlich ein kollektives Intrigieren, Sesselsägen und die Suche nach einem Nachfolger. Denn jede Partei besteht ja überwiegend aus Menschen, denen der Verlust ihres eigenen Postens, ihres eigenen Mandats droht, wenn die Partei verliert. Daher werden Parteifunktionäre immer ganz unerbittlich, sobald eine Wahlniederlage droht. Da gibt es keine Loyalität, keine Freundschaft, keine Cartellbrüderschaft mehr.

Mit anderen Worten: Mitterlehners Schicksal wäre auch dann besiegelt gewesen, hätte es Kurz gar nicht gegeben. Denn er hatte die ÖVP zum absoluten Tiefpunkt ihrer ganzen Geschichte geführt gehabt. Ohne Kurz hätten die verzweifelten ÖVP-Menschen halt einen Sobotka oder einen Schelling oder einen Haslauer zur Übernahme gedrängt – in der Überzeugung, dass es jeder besser machen würde als der Oberösterreicher.

Daher kann man ob einer solchen sinnlosen Selbstzerstörung nur noch Mitleid haben.

PS: Enthüllend ist, dass Mitterlehner jetzt neben Kurz besonders scharf den damaligen Innenminister Sobotka als Sprengmeister der rot-schwarzen Koalition attackiert. Aber auch da haben halt allzuviele Menschen noch in Erinnerung, dass es in Wahrheit zuerst der SPÖ-Chef Kern gewesen ist, der als Bundeskanzler den Innenminister der eigenen Regierung öffentlich verhöhnt hatte, bevor Sobotka dann in den Gegenangriff gegangen ist. Aber an Kern übt Mitterlehner interessanterweise in keiner Weise Kritik – er wird mit ihm wohl eher die Selbsthilfegruppe der Opfer des Sebastian Kurz gründen …

PPS: Einen besonders deutlichen Kontrast zu Mitterlehner bildet übrigens sein Vorvorgänger Willi Molterer. Auch diesem war vom Nachfolger ein attraktiver Posten versprochen worden, den Molterer dann nicht erhalten hat: An seiner Stelle  wurde Johannes Hahn österreichischer EU-Kommissar. Molterer biss aber, wenn auch leicht verbittert, die Zähne zusammen und schwieg – und konnte so etliche Zeit später doch noch interessante europäische Funktionen übernehmen, nämlich in der Europäischen Investitionsbank und im Europäischen Fonds für Strategische Investitionen. Die er jetzt wohl auch länger behalten wird als Hahn seinen Kommissionssitz. Molterer war halt ein etwas klügerer und charaktervoller Oberösterreicher …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 02:34

    Ich habe weder Mitterlehner noch Kurz gewaehlt, konnte aber beide bei diversen Auslandsreisen "live" erleben. Kein Vergleich. Kurz ist bemueht, jedem die Hand zu schuetteln oder zumindest ein paar nette Worte zu wechseln (bei allen unter 50 per Du), wenngleich die Zugaenglichkeit mit jedem Schritt von Staatssekretaer, Aussenminister und Kanzler etwas abgenommen hat. Mitterlehner wirkt wie ein blasierter Pfau, ist unzugaenglich und spricht maximal mit seinen Hofschranzen oder ausgesuchten Journalisten.
    Also abseits von politischen Positionen (wo Mitterlehner sich ja selbst als links eingeordnet hat) ist die menschliche Ausstrahlung und Volksnaehe (ich lasse da jetzt hingestellt, ob sie echt oder einstudiert ist) diametral entgegen gesetzt. Das weinerliche Nachtreten passt da perfekt und natuerlich sind es die ueblichen rosa Blaetter und Konsorten, die sich mit Genuss darauf stuertzen. Den Leuten ist das egal. Wuerde mich interessieren wieviele Prozent bei einer Umfrage ueberhaupt noch wissen, wer der Herr ist oder war............

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 07:41

    Ein Ex-Vizekanzler, der über Pizza-Kern nur Gutes sagt, gleichzeitig aber die FPÖ anpatzt, der Applaus vom ORF bekommt, der Karas als vertrauenswürdig darstellt und dem seine Beamten in den Ministerien alles andere als eine Träne nachweinen, der ist eine noch weit tragischere Figur als der Glöckner von Notre Dame.

    Ohne es zu wollen hat er sich jetzt doch ein hässliches Denkmal gesetzt, und sein Auftritt gestern in ZiB2 war schrecklich. Wie ein Obdachloser, der allen anderen die Schuld an seinem Elend gibt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPeregrinus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 02:38

    Mitterlehner ist das typische Beispiel eines Menschen, der mindestens eine (aber wohl mehrere) Stufen zu hoch gekommen ist. Daher ist er auch unfähig, sein Versagen einzusehen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNiklas G. Salm
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 11:08

    Achtung, Vorsicht ist geboten! Durch Mitterlehners grotesken Auftritt wird eventuell bloß sehr gut kaschiert, dass Basti Fantasti zwar viel Positives angekündigt hat, aber nur wenig umsetzt. So wird nämlich zugedeckt, dass Kurz zwar anders auftritt, aber in Wahrheit doch wieder Mitterlehners und Karas' Politik fortsetzt...

  5. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 03:08

    Noch nie hat sich ein Ex-Parteiobmann in aller Öffentlichkeit so über Banalitäten des politischen und parteipolitischen Geschäfts beschwert, wie Mitterlehner. Dass es befreundete und feindliche Allianzen, Freunde und Kritiker in der eigenen Partei gibt, ist so trivial, dass es eigentlich keiner Erwähnung wert ist.

    Das ist nebenbei bemerkt auch in sämtlichen anderen Berufen nicht anders. Wer das nicht begreift, hat in seinem bisherigen Berufsleben Grundsätzliches nicht begriffen, vor allem wenn er Politiker ist. Aber vielleicht verlief ja Mitterlehners bisherige Funktionärslaufbahn (Wirtschaftskammer, Wirtschaftsbund) zu glatt und er ist Rückschläge nicht gewöhnt. Oder ist zu verblendet um zu erkennen, wie oft er selbst gegen andere intrigiert hat. Oder beides.

    Mitterlehners Aussage Kurz' Machtübernahme „hätte russische Revolutionäre vor Neid erblassen lassen“, ist auf jeden Fall das Dümmste, was mir von einem Ex-Politiker je zu Ohren gekommen ist.

    Mitterlehners Abgang verlief wie bei allen anderen Parteichefs: Die Partei war nicht mehr auf Erfolgskurs, er musste gehen. Wenn überhaupt, dann hat sich Mitterlehners Abgang nur in zweierlei Hinsicht von allen anderen Abgängen unterschieden: 1) Er hat seinen Rücktritt verkündet ohne vorher irgendeinen seiner Parteikollegen darüber zu informieren, 2) er hat nachher dieses peinlich Buch geschrieben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 07:46

    Wenn das kein parteischädigendes Verhalten ist! Eigentlich müsste jetzt der Parteiausschluss von Minderlehner erfolgen. Dann könnte er befreit bei den NEOS andocken, zu deren geistigen Vätern er ohnedies zu gehören scheint. Und ein paar besonders widerliche Schwarze Gestalten sollte er gleich mitnehmen....

  7. Ausgezeichneter KommentatorUnderwood
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 04:11

    Mitterlehner in der ZiB2:
    "In den mir bekannten Umfragen lag ich damals mit der ÖVP bei 29 Prozent - und mit vereinten Kräften hätten wir bei den Wahlen auch ein noch besseres Ergebnis erzielen können."

    Spätestens hier wird jedem klar: Der Mann lebt in einer Scheinwelt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2019 09:52

    Die Frage, warum Mitterlehner das macht, wäre sehr interessant zu beantworten. Macht er es wirklich nur aus gekränkter Eitelkeit oder aus Rache, dann ist er zu bemitleiden.
    Viel interessanter als die öffentlich inszenierten Schaukämpfe und Abrechnungen ist natürlich das, was im Hintergrund in den Machtzentren abläuft. Speziell bei der OMV, wo doch lange Zeit die SPÖ Einfluss hatte, wird anscheinend kräftig umgerührt. Man hört dann so Begriffe wie die Mitterlehner-Gruppe oder weniger schmeichelhaft die Mitterlehner-Partie. Ein etwas höher in der Hierachie stehender Mann hat in diesem Zusammenhang gesagt, man kann so Unternehmen wie die OMV auch umbringen.


alle Kommentare

  1. registrierkassa (kein Partner)
    23. April 2019 16:11

    grosse klasse herr unterberger - nicht vergessen sollte man unter welchen "umständen" herr m. 2008 wirtschaftsminister wurde

  2. McErdal (kein Partner)
    20. April 2019 17:10

    *****Eine Milliarde Euro für Notre-Dame - aber kein Cent vom Vatikan*********
    h t t p s : //diepresse.com/home/ausland/welt/5614269/Eine-Milliarde-Euro-fuer-NotreDame-aber-kein-Cent-vom-Vatikan

  3. cosinus (kein Partner)
    20. April 2019 12:15

    Bezüglich Pröll dürfte A.U. nicht recht haben. Der ging, nachdem er die Hypo-Alpe Adria von den Bayern zurückgekauft hatte, um Raiffeisen, die - weil auch Gläubiger der HAA -mit drinnen hing, auszulösen. Und erhielt dafür einen Posten bei Raiffeisen. Statt wegen Untreue gegenüber der Republik angeklagt zu werden.

  4. GeBa (kein Partner)
    20. April 2019 11:59

    Bis zur BP-Wahl 2016 war ich mein Leben lang eine konservative Wählerin, bei dieser Wahl wählte ich zum ersten Mal einen blauen Kandidaten, in erster Linie um VdB zu verhindern. Leider gelang es nicht, aber ich blieb bei Blau, denn die Schwarzen waren wir zu schwach geworden. Vor allem grenzten sie sich zu wenig ab beim Asylantenproblem vom Koalitionspartner. Mit der derzeitigen Koalition kann ich sehr gut leben und zu Mitterlehner kann ich nur mein verächtlichstes Urteil - SCHWACH - abgeben. Er hat mit diesem lächerlichen Büchlein meinen Respekt vollkommen verloren.

  5. Torres (kein Partner)
    20. April 2019 11:26

    Es müssen sich auch diejenigen in der ÖVP an der eigenen Nase nehmen, die Mitterlehner damals auf den Schild gehoben haben. Bereits als Wirtschaftsminister hat er sich als treuer Diener, wenn nicht sogar Pudel, seines (linken) Herrn erwiesen. Wieso hat man denn ewartet, dass er sich als Parteichef und Vizekanzler anders verhält? Es war ja - spätestens 2015 - abzusehen, dass die ÖVP unter seiner Führung total absacken würde.
    Angeblich ist die erste Auflage seines (typischerweise "Haltung" übertitelten Buches) bereits ausverkauft. Ob da vielleicht die Joy-Pam (auf Anraten ihres Ersatz-Hirns Drozda) je ein Exemplar für alle SPÖ-Mitglieder bestellt hat?

  6. AppolloniO (kein Partner)
    20. April 2019 10:53

    Mangels Bekanntheit und Alternativen ist Mitterlehner zu hoch gepusht worden. Dabei war er -und blieb es auch- ein kleinkarierter Möchtegern, ein Kämmerer eben.
    Und nein, er wurde Nicht von Kern über den Tisch gezogen. Er war eben ein Linker im ÖVP-Schafsfell. Warum bloß hat er die Hilfe einer Reporterin gesucht(!), die selbst im "Falter" am linken Tischende sitzt?
    Mitterlehners Blase ist groß. Linke die sich Konservativ nennen und jetzt überall abgewählt werden, Gott sei Dank. Wie Merkel, Hahn und Karas, sowie Juncker mit seiner Luxemburg-Partie.

  7. bürgerIn (kein Partner)
    20. April 2019 08:23

    mitterlehner ist doch nur ein nützlicher idiot - perfekte instrumentalisierung durch die vereinte linke meute.
    zum totlachen, dass eine falter-journalistin (und kern-intima) die ghostwriterin sein darf - so ein zufall!
    unsere alte schulweisheit bewahrheitet sich auch in dem fall "si tacuisses....".
    das buch ist ein weiterer versuch einer verzweifelten wie hasserfüllten kampagne, die regierung zu stürzen unter beteiligung der orf-nachrichtendienste. mehr nicht.
    also: nicht einmal ignorieren.

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. April 2019 13:11

      So lang kann "Django" gar nicht mehr schweigen, um auch nur ansatzweise in die Nähe des "Philosophen-Status" zu gelangen.

      Der politische "Jahrmarkt der Eitelkeiten" entblößt menschliche Schwächen.
      Warum Mitterlehner mit 99,1 % zum Bundesobmann der Schwarzen gewählt wurde, wird für Außenstehende vorerst Spekulation bleiben.
      Ob da der "Algorithmus" der ÖVP-Bünde eine Rolle spielte kann jedenfalls nicht ausgeschlossen werden. Ebenso wie seine "Unbeflecktheit" in der Causa HAAB.

      Sei's drum.
      Sich und seiner Partei hat er mit seinem "Vermächtnis" jedenfalls einen Bärendienst erwiesen.
      Auch eine "Haltung".

  8. Langzeitbeamter (kein Partner)
    20. April 2019 07:04

    Also bezüglich Gusenbauer stimmt das nicht so ganz.
    Habe vor längerer Zeit zufällig auf einer meiner Festplatten das Interview ohne Interviewerfragen von André Heller gefunden und angehört. Also wie der gegen die Gewerkschofta in der eigenen Partei, insbesondere die Jahre 2000, Parteiübernahme ohne jeden ernstzunehmenden Gegner und fast ohne einen Groschen Geld sowie 2006 Wahlsieg mit gleichzeitigem persönlichen Schicksalsschlag und ohne jede Machtmittel gegen eine drohende ÖVP-FPÖ-Koalition recht glaubhaft losgezogen ist, das klang so richtig aus einem Guss.

    • Gast (kein Partner)
      20. April 2019 09:39

      Hahaha, Heller, der Gusenbauerentdecker, interviewt den Gusenbauer und dieser ist sooo mutig gegen die eigene Partei zu reden ? Nona, weil diese Partei immer gespalten ist. Genauso wie die Grünen es waren. Wie jede Partei intern gespalten ist. Aber daraus ein Buch, überhaupt ein Thema zu machen, ist so was von erbärmlich. Aber so hat der Mitterlehner immer auf mich gewirkt - "mitleiderregend", weil so unfähig. Echt leid hat er mir nur getan, als er von Wolf so dreckig angegriffen wurde (tote Tochter). Aber heute ist er ja Gut-Freund mit dem "Änkermän" des ORF (der Machtzentrale der Linken).

  9. Knut (kein Partner)
    20. April 2019 06:47

    Wenn es so weiter geht, wird vom A.U. wohl bald auch so ein Kommentar über den Sebastian Kurz geschrieben werden müssen. Dieser agiert zwar weitaus geschickter und diplomatischer als ein Mitterlehner, aber an den Früchten werdet ihr sie erkennen:

    Also - solange die linke Inquisi .. ähh Justiz und die linken Medien - allen voran der ORF - weiter dermaßen linksgesteuert das Land und die Bevölkerung regieren, gehirnwaschen und unterdrücken dürfen, ist und bleibt diese Regierung eine Farce.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    20. April 2019 03:05

    Ich glaube, es war Mark Twain, der den Aphorismus "Wozu ein Buch schreiben, wenn man doch an jeder Ecke eines kaufen kann" geprägt hat.

    "Django" Mitterlehner dürfte diese "Selbstpersiflage" nicht gekannt haben.
    Somit hat er sich jetzt "über den eigenen Haufen geschossen" (© Heinz Erhardt)

    Bemerkenswert, um nicht zu sagen merkwürdig, ist es, was Politik aus den Menschen so zu machen imstande ist.

    A pro pos "imstande":
    "Zu nichts imstande, doch zu allem fähig" wäre eine passende Randbemerkung zur Metamorphose des harmlosen Mitmenschen, der meint, in der Politik seine Erfüllung zu finden.

    Macht ist ein Aphrodisiakum.
    Kann aber über Impotenz nicht hinwegtäuschen.
    Beispiele sind Legio

  11. Ingrid Bittner
    19. April 2019 20:26

    Gehörte eigentlich zu Ausgebeuteter 18.04.2019 um 06.06, ist aber zu lang, daher als eigener Kommentar.

    Ich habe gerade in "alles roger" ein bemerkenswertes (wie ich finde) Interview mit Thilo Sarrazin gelesen, ich konnte darin nichts finden, was ihn als "Nestbeschmutzer", wie er von Ausgebeuteter genannt wird, ausweist.
    Vielleicht könnte ich die Begründung dafür bekommen, warum Sarrazin ein Nestbeschmutzer sein soll. Dan ke

    -----------

    Wie gefährlich ist der Islam - Bestsellerautor Thilo Sarrazin im Exklusiv-Interview

    Kategorie Interview
    19.04.2019

    Foto: beigestellt

    Foto: beigestellt
    Der von seinen politischen Gegnern als "Islam-Kritiker" betitelte deutsche Bestseller-Autor Thilo Sarrazin stellte in Wien sein neuestes Werk, "Feindliche Übernahme" vor. alles roger? erhielt als einziges Printmedium die Gelegenheit, mit Thilo Sarrazin ein Interview zu führen.

    Interview: Florian Machl

    Selten bekommt man eine Gelegenheit, mit einem so disziplinierten, kultivierten und präzisen Menschen zu sprechen. Thilo Sarrazin betonte während einer Podiumsdiskussion in Wien, dass in all den Jahren seit seinem ersten kontroversiellen politischen Buch Deutschland schafft sich ab, keine einzige Grundthese sachlich widerlegt oder gar geklagt werden konnte. In Sachthemen argumentiert er mit wissenschaftlicher Präzision. Im persönlichen Gespräch zeigt er durchaus auch Sinn für Humor. Seine Ermahnung, das Interview nur wörtlich wiederzugeben, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

    Es gab in der Sozialdemokratie einen seltsamen Wandel. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war es für Sozialisten klar, heimatliebend und nationalistisch zu sein. Heute ist alles anders. Wie wichtig ist Identität für einzelne Menschen und die Gesellschaft?

    Identität ist natürlich sehr wichtig, weil ich aus dem Gefühl dessen heraus, wo ich herkomme, wo ich hin will und wer ich bin, die Sicherheit im täglichen Leben gewinne. Nur, wenn ich meine Identität nicht ununterbrochen in Frage stelle, kann ich ein wirklich produktives Mitglied der Gesellschaft und mit mir selbst im Reinen sein. Das geht politisch, sexuell, ethnisch - Sie können das auf alles beziehen. Wer ständig schwankt und in sich hineinhört, verliert Kraft für die Welt.

    Gibt es in Deutschland noch so etwas wie Identität?

    Identität ist zunächst immer auf der individuellen Ebene. Gesellschaft geht auf die individuelle Ebene zurück. Es gibt Gesellschaften, die ihren Mitgliedern identifizierbare Rollenmuster zur Verfügung stellen, welche diese gerne annehmen. Dann sind das harmonische Gesellschaften, die auch sehr handlungsstark sind. Es gibt Gesellschaften, die zwingen ihren Mitgliedern Identitäten auf. Diese werden mit der Zeit instabil, wenn sich die Mitglieder diesen Identitäten entziehen wollen. Am Ende handelt es sich immer um einen dynamischen Prozess, der auch einer Veränderung unterliegt. Wenn Sie jetzt Deutschland hernehmen, das ja gemeinsam mit Österreich um das Jahr 1790 unter Kaiser Josef II. zum Heiligen Römischen Reich gehörte, dann sah das anders aus, als im Jahr 1848, nach der Revolution. Es sah wieder ganz anders aus im Jahr 1918 und wieder ganz anders unter Bruno Kreisky. Heute ist es auch wieder anders. Wenn Sie sich jetzt jeweils eine Wiener Gesellschaft auf diese verschiedenen Zeitpunkte projiziert vorstellen, dann können Sie zwar nacheinander eine Verbindung herstellen, aber es gibt natürlich in den Identitäten riesenhafte Wandlungen. Sie werden sicher zustimmen, dass es die österreichische Identität so nicht gibt.

    Was unterscheidet den Islam vom westlichen Werteverständnis, von der westlichen Kultur?

    Man muss wissen, dass der Koran als Offenbarung Gottes von den meisten Muslimen und von den meisten Religionsgelehrten wörtlich genommen wird. Dies gibt dem Text des Korans eine andere Bedeutung für die Religion als sie der Text der Bibel für uns heute hat. Heute heißt die Bibel für uns, ,das ist jetzt nicht so gemeint, natürlich wurde die Welt nicht in sieben Tagen erschaffen, natürlich ist sie älter als 5.000 Jahre, natürlich dürfen wir nicht wie die Juden bei der Einwanderung in das Land Kanaan unsere Mitmenschen einfach umbringen, natürlich haben die Propheten das auch nicht so wörtlich gemeint, natürlich ging Jesus nicht über das Wasser?. Das ist symbolisch zu sehen. Und damit ist das Christentum zu einer Religion geworden, in die jeder sein eigenes Selbst hineinprojizieren kann. Das ist beim Islam nicht möglich. Der Islam gibt ganz eindeutige Vorschiften über das Verhalten der Menschen und prägt sie viel mehr, als das im Christentum geschieht. Diese Prägung durch den Islam stelle ich im Kapitel 1 meines Buches dar. Es ist eine sehr starke Prägung, die auch sehr befriedigend ist, weil dem Gläubigen bestätigt wird, dass er von Allah bevorzugt und dem Ungläubigen überlegen ist. Es gibt klare Rollenbilder für Männer und Frauen. Der Muslim, der die wenigen und überschaubaren Vorschriften, die ihm die Religion gibt, praktiziert, wird sicher in das Paradies eingehen und kann sich dort im ewigen Leben mit einer unbegrenzten Zahl von Jungfrauen vergnügen. Das sind natürlich sehr positive Aussichten, die man durch relativ einfache Vorschriften erreichen kann.

    Haben Sie persönlich Lösungskonzepte oder Vorschläge dafür, wie Westeuropa gegen die Islamisierung bestehen kann?

    Zunächst einmal gilt, dass der Kernpunkt der islamischen Problematik das Verhältnis von Männern und Frauen ist. So lange Frauen so abhängig gehalten werden, wie das im Islam der Fall ist, sie unter das Kopftuch, unter besondere Kleidung gezwungen werden, ungebildet bleiben, früh heiraten, viele Kinder bekommen, so lange wird der Islam einerseits rückständig und andererseits demographisch überlegen sein. Damit ist er im Westen bereits gefährlich. Wir müssen also bei der Emanzipation der Frauen ansetzen. Das geht in den Kindergärten und Schulen los. Wir müssen unablässig und mit großer Energie ein säkulares Bild der Gesellschaft und ein säkulares demokratisches Bild der Rolle der Menschen in der Gesellschaft in die Köpfe der Kinder und Jugendlichen einpflanzen und müssen dies auch durchsetzen. Und müssen jedem übergriffigen Anspruch von Religionen begegnen. Dazu gehört auch, dass ich keinen islamischen Religionsunterricht an Schulen zulassen würde. Ich würde allerdings in Schulen in der Zahl der bisherigen Religionsstunden einen Staatsbürger- und Wertekunde-Unterricht machen. Der für alle Schüler, egal ob Heiden, Christen oder Muslime gleichermaßen verbindlich ist. Da muss der Staat dafür sorgen, dass seine Werte vermittelt werden. Da dürfen wir auch nicht zu liberal sein.

    Haben Sie eine Idee, weshalb sich linke Feministinnen um das Thema der Emanzipation der islamischen Frau überhaupt nicht kümmern?

    Weil es nicht in ihr Beobachtungsraster passt. Im Beobachtungsraster des linken Feminismus gibt es zwei Schuldige: die Männer und das Kapital. Beides ist identisch, wenn es sich um reiche, weiße Männer handelt. Andere Schuldige kommen nicht vor. Abgeleitet aus diesen beiden Schuldigen gibt es beispielsweise noch Kolonialismus. Wenn sie überhaupt über solche Fragen nachdenken, dann ist die Rückständigkeit eben ein Resultat der Kolonialherrschaft. Dann hört das Denken auch weitgehend auf.

    Der MDR berichtete, Sie hätten ausgeklammert, dass die derzeitige Radikalisierung der Mohammedaner auf die Folgen des Kolonialismus zurückzuführen wäre ...

    Das ist natürlich ein absoluter historischer Stuss. Nie gab es in der Türkei oder im Iran eine Kolonialherrschaft. Nie waren die Menschen in Indien so frei, wie unter der Kolonialherrschaft. Niemals gab es in Ägypten so wenig Kopftücher, wie unter der Herrschaft der Briten. Also dieser Rezensent weiß einfach nichts - ich finde es aber lustig (lacht).

    Man wirft Ihnen auch vor, mit Ihrem Buch eine Anleitung zu Widerstand, Selbstjustiz und Hetzjagd zu liefern ...

    Das ist ja nun frei erfunden. Sie finden in meinem ganzen Buch kein einziges aggressives Wort.

    Sie sagen, dass einem in Deutschland Veranstaltungsorte unter fadenscheinigen Begründungen entzogen werden. Haben Sie das Gefühl, dass zurzeit in Deutschland noch Meinungsfreiheit herrscht?

    Natürlich herrscht Meinungsfreiheit, ich werde ja nicht ins Gefängnis geworfen. Aber natürlich ist auch klar, dass ARD und ZDF so tun, als hätte Thilo Sarrazin nie ein Buch über den Islam geschrieben. Das wäre ja auch ihr gutes Recht, wenn es sich nur 500 oder 1000 Mal verkauft hätte, aber nicht beim bestverkauften Sachbuch des Jahres 2018. Das heißt, sie versuchen durch gezieltes Ignorieren die öffentliche Meinungsbildung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Das ist bei einem staatsfinanzierten Fernsehen, welches mit Zwangsabgaben bezahlt wird, nicht akzeptabel.

    Zensur durch Verschweigen?

    Ja.

    Woher nehmen Sie die Kraft, immer weiter Aufklärungsarbeit zu leisten, obwohl man Ihnen sehr vehement entgegentritt. Überlegen Sie manchmal zu resignieren und einfach schweigend zu beobachten?

    Ich bin jetzt 74 Jahre alt. Wie lange ich noch die Kraft und die Lust aufbringe, weiß ich nicht. Aber andererseits sage ich, wenn ich noch auf eine gesellschaftliche Debatte, die ich für wichtig halte, Einfluss habe und außerdem der Meinung bin, dass ich Positionen vertrete, welche Geltung beanspruchen sollten, dann empfinde ich es einerseits als befriedigend und andererseits auch als meine Pflicht, dafür zu werben.

    Kann man eine Sache oder eine Person nennen, für die Sie kämpfen? Für wen betreiben Sie diese Aufklärungsarbeit?

    Diese Aufklärungsarbeit mache ich für meine Idee von einer guten Gesellschaft. Und letztlich auch für meine Idee von einem glücklichen Deutschland.

    Also für die gesamte Gesellschaft?

    Ja, für meine Idee davon. Andere haben andere Ideen, aber ich habe eben meine.

    Für Außenstehende scheint es überraschend zu sein, mit wie wenig Qualifikation man heute in Deutschland in höchste politische Ämter kommen kann. Denken Sie, dass ein Mindestmaß an Bildung in der Politik wichtig wäre?

    Ich finde absolut, dass ein Mindestmaß an Bildung in der Politik wichtig wäre. Allerdings, wer entscheidet über das Mindestmaß? Darüber kann nur der Wähler entscheiden. An sich sollte der normale Wähler verlangen, dass derjenige, der regiert, klüger ist als er selbst. Und er sollte verlangen, dass derjenige auch profunde, praktische Lebenserfahrung, eine gewisse Lebenstüchtigkeit, besitzt. Deshalb ist für mich persönlich durchaus wichtig, wie der Werdegang von Leuten war. Wenn zum Beispiel Ursula von der Leyen Medizin studierte, mit ihrem Mann in den USA war und fünf Kinder bekommen hat, dann beurteile ich die Frage, ob sie bei ihrer Doktorarbeit auch mal eine Fünf eine Gerade sein ließ, durchaus milder als bei einer Andrea Nahles, die sage und schreibe 20 Semester Germanistik studierte, um dann mit einer Magisterarbeit über Groschenromane abzuschließen. Da klaffen einfach Unterschiede auf. Und dass die CDU jetzt einen Generalsekretär hat, der zwei Mal durch das erste juristische Staatsexamen fiel, das heißt entweder strohdumm oder stinkefaul ist. Oder erhebliche psychische Probleme hat. Das kann ich nicht verstehen. Dass Angela Merkel das so macht, zeigt für mich auch eine Missachtung. Dass unter Merkel eine Annette Schavan Wissenschaftsministerin sein sollte, deren einzige akademische Qualifikation in einer plagiierten Doktorarbeit liegt, zeigt auch, dass irgendwie die Auswahlkriterien nicht stimmen.

    Die SPD scheint sich mehr und mehr mit islamistischen Strömungen zu verflechten. Bekannte Vertreter sind Aydan Özoguz oder die sehr viel in Erscheinung tretende Sawsan Chebli. Ist die Verbrüderung der SPD mit so manchen problematischen mohammedanischen Vereinen politisches Kalkül zum Stimmenfang oder wie lassen sich die Hintergründe sonst definieren?

    Also Frau Özoguz kenn ich nicht. Ihre öffentlichen Aussagen, die ich kenne, zeigen nur, dass sie nicht zu den hellsten Glühlampen gehört, die in der Politik brennen. Mehr sage ich dazu nicht. Sawsan Chebli kenne ich. Sie ist eine junge Frau, die im persönlichen Kontakt charmant und witzig ist. Ob sie ein islamistisches Programm vertritt, weiß ich nicht. Vielleicht hat sie einfach nur ihre Chance genutzt, als Quotenmuslima anstrengungsarm Karriere zu machen.

    Und die insgesamte Annährung der SPD an den Islam ...

    Es gibt doch überall die Taktiker, die sagen: "Was machen die Jungen?", die denen dann nach dem Munde reden.

    Also Taktik? Kalkül?

    Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht sagen. Es ist auch sicherlich viel Taktik mit dabei. Ich glaube nicht, dass solche Taktik sehr klug ist - aber das ist meine Meinung.

    Abschließend, wie wird es weiter gehen? Sind Bücher oder andere Projekte in Arbeit?

    Über meine Bücher rede ich immer erst, wenn ich sie geschrieben habe, insofern kann ich zur Frage, ob ich noch ein Buch schreibe und worum es geht, jetzt auch keine Auskunft geben. Ich weiß es selbst auch noch nicht, im Augenblick bin ich noch in der Reisephase für mein letztes Buch, Feindliche Übernahme. Im Übrigen beobachte ich natürlich voller Interesse, was in der Welt geschieht.

    Vielen Dank für das Gespräch!

    • Ingrid Bittner
      19. April 2019 20:30

      Noch etwas ergänzend: ich habe deswegen den Text vollständig hereingestellt, weil "alles roger" ja als rechtes Machwerk verschrieen ist und daher habe ich angenommen, dass der link vielleicht doch nicht so angeclickt wird.

    • Mentor (kein Partner)
  12. Dr. Faust
    19. April 2019 00:36

    Gleich nochwas: Martin Sellner gibt der Krone und dem Herrn Filzmaier ob deren fraglichen Aussagen saures

    "Sie sind kein Experte, Herr Filzmaier!" Und er begründet es auch.

    https://youtu.be/gDAUIzxsD_U

  13. Dr. Faust
    18. April 2019 22:58

    OT - Farages neue Brexit-Partei Nummer 1 bei Umfragen

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/04/farages-neue-brexit-partei-nummer-1-bei.html?m=1

    "Es zeigt, die etablierten Parteien haben in den Augen der Briten total versagt und jede Glaubwürdigkeit verloren." (Freeman)

    • Gandalf
      18. April 2019 23:39

      Danke für den link! Köstlich; aber an sich ist das doch gar kein Wunder: Das blöde Herumeiern, zuerst der arroganten brüsseler EU- Scharlatane, dann des britischen Parlamentes, sind doch aufgelegte Elfer für Farage.

  14. sin
    18. April 2019 18:56

    Einerseits ist es sehr schade, dass Herr Mitterlehner nicht wie Herr Pilz es ganz genau wissen wollte und mit einer eigenen Liste seinen früheren politischen Weggefährten gezeigt hat, wie groß die Zustimmung zu seiner Politik wirklich ist. Andererseits ist er aber wenigstens einmal weniger ein Looser. Wie lange wird es dauern, bis sein Buch um ein Paar Euro abverkauft wird?

  15. Konrad Hoelderlynck
    18. April 2019 18:15

    Wer weiß, was ihm die großkoalitionären Lemuren für den Fall versprochen haben, dass es ihm gelänge, die regierende Koalition zu sprengen...

    • Gandalf
      18. April 2019 22:26

      Die Wahrscheinlichkeit, dass ihm was versprochen wurde, wenn es ihm gelänge, die Koalition zu sprengen, halte ich für ebenso groß wie die darauf naiv vertrauende offensichtliche Einfalt des Herrn Mitterlehner. Aber leider, leider, das wird's sicher nicht spielen. Denn so patschert, in eine so primitive Falle zu gehen, ist Sebastian Kurz sicher nicht, und auch nicht H.C. Strache; bei aller Skepsis und Kritik, die sich in den letzten Tagen/Wochen aufgestaut hat - und zwar gegen beide Letztgenannten.

    • Brigitte Imb
      18. April 2019 22:31

      Kurz (und Strache) werden sich sehr genau überlegen wie sie darauf reagieren sollen.
      Bis jetzt ist ja nur eine alte ÖVP Riege in die Presche gesprungen. Erstere haben ja, soweit mir bekannt ist, noch nicht dazu Stellung genommen.

      Womöglich wird Mitterlehner von Kurz u. Strache "net amoi ignoriert". Das fände ich sehr gut und würde den eitlen, farblosen Tropf noch einmal ins Mark treffen.

      Mitterlehner: vergessen.

  16. Starless
    18. April 2019 17:36

    Manche Blogteilnehmer auf dieser Seite sind Kurz & seinem Team gegenüber in der Wortwahl verächtlicher (manchmal auch gehässiger) als der ORF oder sonstige Gegner es sind. Muss das wirklich sein???

    • otti
      18. April 2019 17:54

      kommt mir auch manchmal so vor.

      Wäre nur über die Alternativen - umsetzbare natürlich - neugierig.

      Und JA : es gibt schon einige Dinge, die ich mir geschärfter wünschen würde. Kantiger. Kürzer. Zielorientierter.

      Aber wenn WIR hier andauernd auf diese Regierung hinhacken, übernehmen WIR nicht damit die Aufgaben der grün/rosa/roten Diktatoren ?
      Und noch eins: ich habe einmal diese Regierung gewählt. Und so mir nix, dir nix werde ich nach so kurzer Zeit nicht untreu !

    • Starless
      18. April 2019 18:49

      @Otti

      Ganz bei Ihnen! Wenn WIR über unsere Regierung granteln bis zum Gehtnichtmehr - eines Tages werden wir uns dann wundern, wenn Rot-Grün regiert.
      Auch wenn von ÖVP/FPÖ nicht alle unsere Wünsche erfüllbar sind, und schon gar nicht sofort, sollten wir diese Regierung unterstützen, auch verbal. Und nicht dauernd auf sie eindreschen und sie Verräter nennen oder ähnliche emotionale Attacken aus der doch eher unteren Schublade auspacken. Jeder möge sich doch einmal eine viertel Stunde hinsetzen und sich vorstellen, wie alles wäre, wäre er/sie KanlzerIn (seufz!).

    • Ambra
      18. April 2019 18:58

      Starless und Otti: ich bin voll bei Ihnen und habe in diesem Sinne auch schon einmal geschrieben. Wenn sogar in diesem Blogg manchmal ein Ton gegen diese Regierung um sich greift, der noch den ORF übertrifft, dann darf sich niemand wundern, wenn wir bei rot oder noch schlimmer rot-grün landen....

    • Starless
      18. April 2019 19:55

      @ Ambra

      Naja, Ambra, dann sind wir ja schon zu dritt. Vielleicht machen noch ein paar mit! :)))

    • Rau
      18. April 2019 21:18

      Selbst Dr. Unterberger hat mittlerweile in einigen Einträgen sehr scharfe und auch berechtigte Kritik an dieser Regierung angebracht! Sollte Ihnen nicht entgangen sein. Diese Regierung hat sammelt gebrochene Wahlversprechen! Die Kritik enttäuschter Wähler ist immer schärfer und auch emotionaler. Ausserdem entspannen Sie sich. Hr Kurz bekommt davon, völlig zu Unrecht, so gut wie nichts davon ab.

    • Starless
      18. April 2019 21:39

      @ Rau

      Wer glaubt an WahlVERSPRECHEN? Der Nikolaus?
      Dieses Wort ist eine semantische Fehlgeburt, weil es in einer Demokratie, in der Abstimmungsergebnisse zählen, keine Versprechen, sondern nur - hoffentlich ernstgemeinte - Absichtserklärungen gibt. Man sieht es ja an den britischen Brexit-Abstimmungen. Man kann den Brexit zwar leichtfertig versprechen - aber das ist heiße Luft und sonst nichts. Ich kann eine Absicht kund tun. Und dann in hartes Holz Löcher bohren. Letzteres ist dann Realpolitik.
      Aber jeder darf seine Wut auf die Regierung auslassen, wenn er/sie will. Ich meinte nur, irgendwann kommt dann Rot-Grün, wenn uns die Selbstdemontage so lustig ist, und dann ..., besser?

    • Rau
      18. April 2019 21:45

      Nennens das wie Sie wollen! Man lügt jedenfalls den Wähler nicht offen ins Gesicht. Dann kann man sich die Wahlkämpfe sparen und auch Wahlen. Grundzüge eines Wahlprogramms sollten sich schon in der Regierungsarbeit finden, vor allem, wenn man, wie Kurz, im Wahlkampf ständig von Asyl und Eindämmung von Migration gesprochen hat, und dann nicht liefert. Rot Grün braucht man ja gar nicht mehr zu fürchten. Das kommt ja auch mit dieser Regierung!

    • Rau
      18. April 2019 21:58

      Was wir da im Vorfeld dieser EU Wahl erleben ist doch kein Wahlkampf mehr, das ist doch nur mehr Aktivismus. Da versucht man den Wähler nur mehr durch Anpatzen des Regierungspartners auf seine Seite zu ziehen. Das ist doch kein Kampf mehr ums bessere Programm. Hergenommen dafür wird alles, was sich bietet, ob ein Verrückter am anderen Ende Welt um sich schiesst, oder dann wieder ein Grossbrand. Man wartet ja nur mehr auf die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Was die Menschen im Land eigentlich interessiert, ist doch kaum nur mehr am Rande einer Wahlauseinandersetzung in Spuren, oft nur mit Worthülsen und nichtssagenden Slogans wahrnehmbar.

    • Ambra
      18. April 2019 22:00

      Rau: ich bin durchaus in der Lage, mir meine eigene Meinung zu bilden und die ist nun einmal , daß ich sehr froh bin, daß wir jetzt diese Regierung haben, daß vor allem der Zugang zu dem äußerst schwierigen Migrationsproblem ein in meinen Augen vernünftiger ist, daß wirkliche Veränderungen, die sicher nötig sind , auch ihre Zeit brauchen und vor allem, daß ich auf keinen Fall rot grün erleben möchte.
      Daß ausgerechnet in diesem Blog eine in meinen Augen überzogene Kritik und ein unangenehmer Ton immer häufiger werden, finde ich nicht gut.
      Und welche Alternative wünschen Sie sich für das Land ?

    • otti
      18. April 2019 22:09

      Starless,
      Ambra,

      ich danke Ihnen !

    • Rau
      18. April 2019 22:19

      Wo hab ich Ihnen denn abgesprochen sich eine Meinung bilden zu können. Meine Antwort war eher an den Nikolausbeitrag über mir gerichtet

    • Rau
      18. April 2019 22:32

      Was ich mir wünsche? Ich will, dass sie kriminelle Invasoren abschieben und zwar rigoros. Dass Sie dem öffentlichen Diskurs seine Freiheit zurückgeben, die linke p.c. Diktatur zurückdrängen. Mehr für Familien tun, die KMU's entlasten, die immer noch für den Grossteil der Arbeitsplätze sorgen. Nicht jeden UN und EU Gesetzesmüll nachtanzen (der Migrationspakt wird umgesetzt). Geschehen tut das Gegenteil. Die Zensur und Gesinnungsjustiz erblüht, Doppelstandards usw.
      Von den Unternehmern hier im Blog, die hier posten, habe ich auch noch nicht viel gehört von wegen Entlastung. Wir sind nach wie vor ein Hochsteuerland und es kommen neue Steuern (Digitalsteuer). Wünschen kann man sich viel!

    • Gandalf
      18. April 2019 22:43

      @ Starless, otti, Ambra:
      Ich klopfe mir (teil-)schuldbewusst an die Brust: Auch ich habe jüngster Zeit vielleicht manchmal unsere Regierung, über die ich insgesamt natürlich froh bin, zu hart kritisiert. Das war aber nie destruktiv, zumindest sollte es das nicht sein. Mit Schaudern erfüllt mich der Albtraum einer Regierung mit der heute am Schottentor rote Eier verteilenden Bundesparteivortänzerin der SPÖ, verstärkt durch die Frau Reindl-Meisinger und die Frau Stern...ich glaube, jetzt brauch' ich einen Schnaps.

    • Brigitte Imb
      18. April 2019 22:53

      Pest(R/G) od. Masern (T/B)? ;)

      Natürlich nehmen wir die Masern, die hatten wir ja alle in unserer Kindheit und sind gefeit.

      Bei der Pest besteht eine sehr hohe Gesundheitsgefahr.

      Geschimpft wird über beide Krankheiten.

    • Normalsterblicher
      18. April 2019 22:53

      Viel schlimmer als der Umstand, dass noch immer NICHT jeden Tag eine Herkules-Maschine von Schwechat zu einem Rundflug abhebt, ist die von der Regierung gepflegte Sprachregelung in Anlehnung an die EU-Propaganda, es beim "Außengrenzschutz" mit dem "Retten" bewenden zu lassen.

    • Niklas G. Salm
      19. April 2019 07:50

      Ja, wir haben eine Regierung, die am Papier konservativ ist - nur was habe ich davon? Ich messe an den Taten und die gehen in letzter Zeit eindeutig in die verkehrte Richtung. Gerade die Entwicklung des Kanzlers ist beängstigend! Er begibt sich immer mehr auf Karas-Kurs. Die Aussicht, dass es mit Rot-Grün noch schlimmer wäre, ist nur ein schwacher Trost und reicht mir nicht, um die Regierung zu preisen. Türkis wird immer mehr zu Alt-Schwarz und Blau fällt um - toll! Dazu Minister wie Blümel und Moser, die überhaupt nicht liefern, was sie sollten. Eher im Gegenteil. Es kann natürlich jeder gerne mit dem (nicht) Gebotenen zufrieden sein, ich bin es nicht. Wenn nur leere Versprechungen gemacht und dann schubladisiert werden, reicht mir das nicht...

    • Undine
      19. April 2019 08:38

      Wenn ich---und ich bin überzeugt, die meisten von uns hier denken so!---die Regierung kritisiere, dann aus der Hoffnung heraus, daß diese gut gemeinte Kritik von Schwarz und Blau GELESEN und ERNST genommen wird und diese WACH RÜTTELT! Meine, bzw. unsere KRITIK sollte eine WARNUNG sein, eben nicht rote und grüne Politik zu machen---davon haben wir mehr als genug!

    • Ambra
      19. April 2019 18:49

      Niklas G.Salm und Undine: natürlich kann und wird man nicht immer mit allem zufrieden sein, natürlich geht uns manches zu langsam usw usf - aber der Punkt ist doch, WIE man kritisiert - in einem immer unangenehmer und agressiver werdenden Ton oder in einer Art und Weise, die zu verstehen gibt, daß man zwar kritisiert, aber in der Hoffnung, damit zu Verbesserungen anzuregen, auch neue Anregungen zu geben etc. Was mich stört ist ein in letzter Zeit sich verstärkender agressiver und sehr negativer Ton im Blog - davon gibt es aber schon genug im ORF und den angeschlossenen linken Verbündeten ….
      Also seien wir lieber konstruktiv als destruktiv in der Kritik.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      21. April 2019 15:27

      @star- oder brain- oder sonstwas -less, dümmer gehts nimmer! Gratulation zur ihrer komplettverblödung!

  17. Undine
    18. April 2019 16:15

    Eine etwas andere Buchbesprechung:

    "Götz KUBITSCHEK zu seinem unerwünschten Bestseller 'FINIS GERMANIA'"

    https://www.youtube.com/watch?v=KdKC72rS6ng

  18. WFL
    18. April 2019 14:47

    Zum Punkt "Migrationsfrage":
    Ich habe Mitterlehner Ende Augst 2015 - damals Vizekanzler - bei einer Veranstaltung der Deutschen HK in Österreich erlebt, als er aus dem Publikum zu der sich abzeichnenden Völkerwanderung befragt wurde.

    Seine (achselzuckende) Antwort:
    Mein Gott, 1956 sind ein paar 100.000 Ungarn über die Grenze gekommen, das hat Österreich gut verkraftet, wenn jetzt ein paar 100.000 Syrer oder andere Araber kommen, macht auch nichts, wird Österreich genauso so verkraften....

    Das Entsetzen im Publikum war spürbar.

    Ein "Vizekanzler", der der Unterschied zwischen Massenansiedelungen von Ungarn und Massensiedelungen von muslimischen Arabern nicht begreift, ist nicht wählbar.

    Man muss tagtäglich Sebastian Kurz dankbar sein, dass er die Reißleine gezogen hat.
    Nicht auszudenken, wenn die Herren Kern + Mitterlehner noch an der Macht wären..... eine Horrorvorstellung.

    • glockenblumen
      18. April 2019 16:00

      Dafür hat Kurz bei den Ministerbesetzungen voll daneben gegriffen, ob Absicht oder nicht, kann man sich aussuchen - besonders nach den jüngsten Ereignissen...

    • riri
      18. April 2019 16:41

      Kurz nähert sich allmählich Mitterlehner.

    • Charlesmagne
      18. April 2019 16:50

      Hat nicht auch Kurz davon gesprochen, dass die Zuwanderer im Durchschnitt viel gebildeter wären als die Österreicher? Fazit: Zwei Seiten der gleichen Medaille.

    • Gallenstein
      18. April 2019 17:21

      @ glockenblumen, riri, Charlesmagne:

      Was ist los? Heute wollen wir doch zunächst einmal kräftig den Minderlehner hauen. Basti Fantasti kommt schon noch dran....

    • riri
      18. April 2019 17:25

      @Gallenstein

      Na ja, bin halt schon etwas ungeduldig..

  19. Ambra
    18. April 2019 13:06

    Vielen Dank, Herr Dr.Unterberger !!! Alles, was es zu der Peinlichkeit und Selbst-Demolierung Mitterlehners zu sagen gibt, steht in diesem Artikel ! Ich war immer ÖVP-Wählerin, hatte aber seinerzeit beschlossen, ÖVP nicht mehr zu wählen solange Mitterlehner sie führt. Dies wurde mir dann dankenswerter Weise abgenommen.
    Heute rief ich das ÖVP Bürgerservice an , um zu sagen, daß ich anstelle der ÖVP- Führung Mitterlehner sofort wegen parteischädigenden Verhaltens aus der Partei ausschließen würde. Die sehr nette Dame sagte mir, daß sie reihenweise Anrufe erhalten, die sich äußerst negativ und ähnlich über Mitterlehner äußern.
    Wie AU schreibt, ist es eine totale Selbst-Demontage des Herrn und zeugt von sehr wenig Intelligenz. Ein Glück, daß er nicht länger blieb.

    • otti
      18. April 2019 18:01

      Ambra: *****************************************************

      "....ein Glück, daß er nicht länger blieb..." !

      Und ich "kenne" ihn aus seiner besten Kammerzeit !
      (Da gab`s und gibt`s aber noch mehr von Seinereins !)

  20. do ut des
    18. April 2019 12:24

    O.T.
    Die Wiener Zeitung (18.4.2109, Seite 13) schreibt zu einem großen Bild: „...Österreichs größte Kunstinstallation verhüllt ab sofort den Hauptturm des Rathauses. Auf einem Baugerüst wurde ein 70 Meter hohes Sujet angebracht. Die Stadt will damit rund um Life Ball und Regenbogenparade für ein weltoffenes Wien werben. Das Motiv stammt vom queeren Künstler-Duo Ashley Hans Scheirl und Jakob Lena Knebl. Die Installation ist noch bis zum Herbst zu sehen."
    Als Steuerzahler interessiert mich die Frage, was diese „Kunstinstallation“ kostet, als Wähler hoffe ich auf den gesunden Menschenverstand der Wiener, der weltoffenes Wien von verkommenen Entwicklungen wie Life Ball und Regenbogenparade unterscheiden und daher abweisen sollte.

    • dssm
      18. April 2019 13:46

      @do ut des
      Keine Angst, die SPÖ denkt schon an die nächste Steuererhöhung.

    • Charlesmagne
      18. April 2019 16:54

      Ja genau. Ludwig will die Grundsteuer erhöhen. Erinnert mich daran, wie die Menschen in der DDR enteignet wurden. Die Grundsteuer wurde immer mehr erhöht, bis sie der Besitzer nicht mehr zahlen konnte - so zumindestens schilderte es mir ein Ex-DDRler.

    • Dr. Faust
      18. April 2019 22:15

      @do ut des

      Ich tät sagen: "Nicht amoi ignorieren den Schmarrn!"

    • Brigitte Imb
    • do ut des
      19. April 2019 15:27

      @Brigitte Imb
      Danke für die Kostenangabe. Frohe Ostern!

  21. Der Geläuterte
    18. April 2019 12:18

    Das Buch sollte heißen "Der letzte Schuss des Django ". Die Trommel des Revolver war gefühlt mit Platzpatronen, nur die letzte war scharf aber falsch eingesteckt und nach hinten losgegangen.
    Herr Mitterlehner war immer lächerlich aber wenn man die ÖVP in dieser Zeit betrachtet war sie in einem Zustand wo es schwer war jemanden zu finden der diesen Haufen übernimmt. Dazu war Mitterlehner naiv genug um sich für diese Aufgabe benutzen zu lassen.
    Als er als Wirtschaftsminister nach Wien ging wurde er vom ORF OÖ in die Sendung Linzer Torte am Sonntag Vormittag eingeladen und dabei über seinen berufliche Werdegang gefragt und wie er zur Wirtschaftskammer gekommen ist.
    Mitterlehner wörtlich soweit ich mich erinnern kann: Ich war mit meiner Ausbildung fertig und hat mein Gerichtsjahr absolviert, da hat mich Ludwig Scharinger angerufen. Er hat für mich mit Trauner (damaliger OÖ Wirtschaftskammer- und LASK Präsident) einen Termin vereinbart. Ich sollte mich über den Fußball und speziell über den LASK informieren das ich da bescheid wüsste. Ich ging zum vereinbarten Termin zu Präsident Trauner, wir hatten ein ca. einstündiges Gespräch wo es hauptsächlich über Fußball ging. Wir hatten dann den Termin wann ich zu arbeiten beginne vereinbart und seither war ich bei der Wirtschaftskammer.
    Seit dieser Sendung hatte ich eine Meinung über Herrn Mitterlehner. (Möchte noch hinzufügen das die Personalauswahl bei der Wirtschaftskammer und allen anderen Kammern auch heute noch nach dem selben Schema ablaufen.)
    Es zeigt wieder mal, Herr Mitterlehner kann nicht führen er muss geführt werden, sobald er aus der Obhut entlassen wird macht er schon eine Dummheit.
    Herr Mitterlehner sozialisiert in der 68iger Linzer CV Clique um Leitl kennt halt nur diese kleine Welt. Auch Leitl war manchmal boshaft zur ÖVP . Er hat z.B. auch eine Woche vor der letzte NR Wahl mit dem Linken und dem Kommunismus symphatisierenden Alt- BP Heiz Fischen ein gemeinsames Buch herausgegen.
    Auch Pühringer einer aus dieser Runde ist als erster Landeshauptmann eine Koalition mit den Grünen( Kommunisten) eingegangen.
    Darum ist ja die SPÖ in OÖ so untergegangen, weil die schwarzen Sozialisten diesen Bereich sehr gut abdecken.
    Aber zurück zu Mitterlehner. Die Linken beim ORF, Falter, anderen sogenannte Qualitätsmedien und vor allem bei der SPÖ werden sich über diese Dummheit krumm und buckelig lachen oder je nach dem über dieses infame Verhalten hoch erfreut sein. Wie hat es heute im Morgenjournal Hr. Filzmaier gesagt, er wird dort in Zukunft ein gern gesehener Interviewpartner sein. Nur er wird niemanden mehr interessieren.

    • CIA
      18. April 2019 14:17

      Der Soros-Klub hat für ihn sicher eine Verwendung. Im Dasein als Vasalle hat er genügend Erfahrung!

  22. oberösi
    18. April 2019 11:59

    Man muß Mitterlehner dankbar sein. Hat er doch eindrucksvoll und in aller Öffentlichkeit demonstriert, wie das System Demokratie funktioniert: Nicht herausragende charakterliche oder intellektuelle Tugenden sind entscheidend, sondern Geschmeidigkeit, Geduld und Taktieren, um im richtigen Moment die entscheidende Intrige lancieren zu können.

    Und vor allem das jeweilige Netzwerk der Parteien, das VP und SP über Jahrzehnte mit Milliarden an Steuergeld gesponnen haben. In dieses wächst man von Jugend an hinein und wird entsprechend sozialisiert: die Partei ist wichtig, das Gemeinwohl hingegen nur dann, wenn es strategischem Kalkül nützt.

    Das sorgt dafür, daß jene hochkommen, die für die jeweiligen aktuellen Erfordernisser der jeweiligen Partei am nützlichsten sind, um Macht, Einfluß und Pfründe zu sichern.

    Da durchaus davon auszugehen ist, daß Mitterlehner trotz des aktuell geleisteten charakterlichen wie intellektuellen Offenbarungseids kein Einzelfall, sondern repräsentativ fürs politische System Demokratie und seine Repräsentanten ist, kann man nur das deprimierende Fazit ziehen: so viele unfähige, syphillitische, erbgeschädigte Adelige kann es in einer aristokratischen Herrschaft gar nicht geben, wie es unfähige Karrieristen in unseren demokratischen Systemen gibt.

    Denn den Adeligen hat man irgendwann die Paläste gestürmt, wenn sie es gar zu arg trieben. Wenn sie Pech hatten, wurden sie geköpft.

    Die Politiker heutzutage werden abgewählt und auf einen weich gepolsterten Versorgungsposten abgeschoben, der ohne jeden praktischen Nutzen für die Allgemeinheit meist extra für sie geschaffen wurde. Und auf dem sie dann den wohlerworbenen, öbszön feudalen Mehrfachpensionsprivilegien entgegendämmern dürfen.

  23. CIA
    18. April 2019 11:45

    Mitterlehner´s Qualifikation war Unfähigkeit.
    Mir fällt da wieder sein Besuch bei der „Waxing-Lady“ ein. Es war mehr als peinlich. Auch in diesem Fall begriff er nicht die Problematik, mit denen die Unternehmen(r) kämpfen. Eigentlich fehlt einem die praktische Vorstellung wie er zum „Django“ kam. Das muss ein „Wappler-Verein“ sein!
    Na, um den Arbeitsplatz für diesen "Schwachmat" brauchen wir uns keine Sorgen machen, unser Anchorman hat schon via Facebook nachgedacht!! „Er sei ja kein Unmensch, sondern hilfsbereit“! Aha!
    Klar, jetzt ist unter Zustimmung des Falters und aller Linksversifften Herr Mitterlehner reif, um Herrn Soros empfohlen zu werden. Als Philanthropie-Club muss man doch die „Gestrandeten“ wie die Herren Busek, Konrad und jetzt Django versorgen. Zum Hochverrat an den Österreichern reicht es allemal.

    • Gandalf
      18. April 2019 14:22

      @ CIA:
      Den "Couleurnamen", also im Falle Mitterlehner "Django", darf/muss sich der Kandidat selbst aussuchen. Die meisten finden einen, der zu ihrer Persönlichkeit passt. Andere, wie das Beispiel zeigt, offenbar nicht...

  24. Ingrid Bittner
    18. April 2019 11:18

    Zum Ex Willi Molterer: der hat schon von Kindesbeienen an gelernt, was in der ÖVP Gang und gäbe ist, sein Adoptivvater war auch lange Jahre ÖVP-Abgeordneter, und seine Stammfamilie hat auch politische Einflussnahme ausgeübt. Also der hat von Anfang an ÖVP gelernt und das ist notwendig um gut zu überleben.

  25. Undine
    18. April 2019 11:10

    "NOTRE-DAME: Fast eine Milliarde Mäuse und ein moralinsaurer Michel"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/04/18/notre-dame-fast/

    Ein Kommentar: „Da wird ein identitätsstiftendes Denkmal wiederaufgebaut und alle jubeln. In Deutschland würde man ein solches Zeichen von Nationalismus wahrscheinlich dankbar einebnen als Zeichen gegen rechts. So sind sie die Franzosen, verstehen Europa einfach nicht, stimmts?“

    Der Schreiber dieser Zeilen dürfte richtig liegen!

    • Pennpatrik
      18. April 2019 14:41

      Vor allem würde man in Deutschland diese Kirche nicht "ewiggestrig" aufbauen sondern einen Stahl-Glaspalast als Denkmal für einen verrückten Archtitekten daraus machen, der anschließend mit Preisen überhäuft werden würde.

  26. Niklas G. Salm
    18. April 2019 11:08

    Achtung, Vorsicht ist geboten! Durch Mitterlehners grotesken Auftritt wird eventuell bloß sehr gut kaschiert, dass Basti Fantasti zwar viel Positives angekündigt hat, aber nur wenig umsetzt. So wird nämlich zugedeckt, dass Kurz zwar anders auftritt, aber in Wahrheit doch wieder Mitterlehners und Karas' Politik fortsetzt...

    • Cotopaxi
      18. April 2019 11:10

      Genau, und irgendjemand muss damals auch Minderlehner auf den Schild gehoben haben. Das sind die Selben, die dann Kurz kürten. Alles ein Pack!

    • kremser (kein Partner)
      18. April 2019 11:24

      genau so ist es.
      Sehen Sie sich an, was wirklich faktisch umgesetzt wurde, dann ist das sehr wenig. Abgesehen von den regelmäßigen law-and-order Pressekonferenzen bleibt da nicht viel übrig. Die Grenzen sind immer noch offen. Die Abschiebestatistiken sind auch sehr volatil und die kann man glauben oder auch nicht. Tatsache ist Österreich vollzieht gerade die gleiche Politik, die in Deutschland etabliert ist. Beängstigend sind die Medien und die Justiz (nicht erst seit gestern). Und warum macht da die FPÖ mit, haben sich die wirklich mit ein paar Pöstchen auf Linie bringen lassen.

    • glockenblumen
      18. April 2019 11:33

      ganz genau!!!

    • CIA
      18. April 2019 11:53

      @niklas G.Salm
      Ich würde sagen, die Politik der Eliten wird umgesetzt. Mit Mitterlehner kann/konnte man nicht "Pferde stehlen gehen"!

    • Riese35
      18. April 2019 13:10

      @Niklas G. Salm:

      **********************************!
      **********************************!
      **********************************!
      **********************************!
      **********************************!

    • Charlesmagne
      18. April 2019 17:08

      @ Riese 35
      Schließe mich Ihrer Bewertung an.

    • otti
      18. April 2019 18:30

      Niklas G. Salm - so SEHR ich Ihre Kommentare / überall / tief schätze und teile-

      HIER würde ich meine Bedenken anmelden.

      Haben Sie denn schon nur EINMAL versucht, in einer so heterogenen "Mannschaft", mit so unendlich und ausschschließlich gehässigen Oppositionellen, einem hundsmiserablen orf kritiklos erfolgreich zu sein ? Mir erklären Beamte, Lehrer und Ein-Mann-Betriebe - und ganz besonders Mitglieder der Neuevangelikaren - wie denn die täglichen Entscheidungen zu fallen hätten.
      Meine lieben Mitbrüder und Innen - nur ein klein bisserl größer wird`s einigermaßen komplizierter....!!!!

    • Niklas G. Salm
      18. April 2019 18:49

      @Otti: Tut mir leid, aber aus meiner Sicht ist Kurz bis jetzt eine noch größere Enttäuschung, als ich es ohnehin befürchtet habe. Er hat seine Wähler offenbar hinters Licht geführt mit blassblauen Parolen, die jetzt eine nach der anderen entsorgt werden. Übrig bleibt die übliche brüssel-hörige ÖVP-Politik, die wir schon seit Jahrzehnten kennen. Er darf mich aber gerne noch eines Besseren belehren, nur sehe ich da wenig Licht...

    • Wyatt
      18. April 2019 19:21

      Niklas G. Salm
      ***************************
      ***************************
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    • otti
      19. April 2019 07:55

      Niklas G.Salm - DARUM suche ich halbwegs gleichgesinnte und versuche sie zu überzeugen, bei der EU Wahl unbedingt FPÖ zu wählen.

      Sollte Kurz (i.B. Karas) (und die Altschwarzen zu Hause) einen Denkzettel in Brüssel bekommen, wäre das vielleicht für Österreich ein Treibsatz. In unserem Sinn.

    • Niklas G. Salm
      19. April 2019 18:31

      Ich wünsche viel Glück dabei, wird aber sicher nicht einfach...

    • Undine
      19. April 2019 20:22

      @otti

      Natürlich bekommt meine Stimme Harald VILIMSKY---etwas anderes käme für mich gar nicht in Frage! Aber dessen ungeachtet kann ich es weder Kurz, der mich nichts angeht, noch Strache et al., die mich schon etwas angehen, verzeihen, daß sie sich SELLNER gegenüber dermaßen schäbig und kleinmütig verhalten haben! Diese Schäbigkeit dieser Politiker einem jungen unbescholtenen, patriotischen, idealistischen Menschen gegenüber, nur um die eigene Haut zu retten, hat mir fast den Boden unter den Füßen weggezogen.

    • Vibes1 (kein Partner)
      20. April 2019 14:12

      @ Undine,

      ganz genau so ist es, mit dieser Aktion (und bei Leibe nicht nur mit dieser!) habe diese sich bei mir endgültig demaskiert.
      Geahnt habe ich es ohnehin immer, doch jetzt (innerhalb eines Jahres) habe ich für mich den Beweis glasklar auf der Hand. Denen geht es um ganz was anderes, als sie vorgeben und so etwas kann (und darf) ich nicht durch meine Wahl auch noch unterstützen!
      Nein!

      Ich hoffe, auf dem Wahlzettel gibt es für mich eine (oder gar mehrere) Alternativen, bei denen ich mich nicht verraten fühle, den Stand weiß ich aber gerade nicht...

  27. Rau
    18. April 2019 10:48

    Jetzt steht das schlechteste Buch aller Zeiten von Heiko Maas nicht mehr ganz so alleine da auf Amazon, mit sage und schreibe 404 1 Stern Rezensionen. Mitterlehner wird das vielleicht sogar noch übertreffen, zumindest prozentuell!

    Hoffentlich findet sich ein Käufer (Gönner) für die erste und einzige Auflage.

    https://www.amazon.de/product-reviews/3492058418/ref=acr_dpx_hist_1?ie=UTF8&filterByStar=one_star&showViewpoints=0

    • Cotopaxi
      18. April 2019 10:59

      Minderlehner möge seine Rechte am Buch dem Freistaat Bayern abtreten. Der hat Erfahrung mit Elaboraten beruflich gescheiterter Oberösterreicher. ;-)

    • Undine
      18. April 2019 11:25

      @Rau

      *********************************+! ;-)

      1000 Dank für den Link! Die Kommentare sind einfach göttlich! Sie gehörten in einem Buch gesammelt, das bestimmt wegginge wie die warmen Semmeln! ;-)))

    • Franz77
      18. April 2019 12:32

      Danke für den Link, bin überrascht, dass sich so viele Typen so einen Schwachsinn antun.

    • Pennpatrik
      18. April 2019 14:43

      Um eine Einsternwertung abzugeben, muss man das Buch lesen - igitt! Wer macht den sowas?

  28. Sandwalk
    • Politicus1
      18. April 2019 10:46

      'nicht viel'
      eine freudnliche Übertreibung ...

    • Ingrid Bittner
      18. April 2019 11:20

      Ich les den Fellner-Komentar nicht, mir hat gestern das Interview mit Mitterlehner genügt.

  29. Politicus1
    18. April 2019 10:06

    Jetzt hat er's verspielt ...
    Nicht einmal der kleinste Amateurfussballverein im Mühlviertel wird ihn als Zeugwart anstellen wollen.

  30. Politicus1
    18. April 2019 10:05

    Mitterlehner ist das Paradestück der alten schwarz-roten ÖVP:
    Freiwillig geh' ich, wenn ihr mir einen schönen Posten, z.B. in der Nationalbank verschafft.

    • Gandalf
      18. April 2019 17:30

      Wenn einer das im stillen Kämmerlein fordert, ist es nicht elegant, aber menschlich verständlich. Wenn's aber einer in (s)ein Buch hineinschreibt, ist es nur mehr blöd und würdelos.

    • otti
      18. April 2019 18:14

      politicus1 und Gandalf : ********************************************

      und GENAUSO kennen wir sie.

      Seit 5 Jahrzehnten !

    • Mentor (kein Partner)
      20. April 2019 11:11

      ""Mitterlehner ist das Paradestück der alten schwarz-roten ÖVP""

      Großer Irrtum,
      der Mann ist ein ÖSTERREICHISCHES Paradestück!

  31. Riese35
    18. April 2019 10:03

    Freuen wir uns nicht zu früh über Mitterlehners "Selbstvernichtung" aus einem traditionellen Politikverständnis heraus mit Hausverstand. Die Dinge laufen heute leider anders. Der Autor eines Theaterstücks läßt auch manchmal ganz bewußt einen Dummen oder von Eitelkeit Gekränkten auftreten, der in die geplante Dramaturgie des Theaterstücks haargenau hineinpaßt.

    Mitterlehner sitzt mit seiner Kritik genau am politischen Mainstream gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Karas und Weber:
    https://www.youtube.com/watch?v=CxyelbHiLJ0
    Ihm ist damit jede Unterstützung aus höchster Ebene sicher. In irgendeine Rolle der EU-Tragödie paßt er schon hinein.

    Sollen diese absurden Anwürfe gegen Kurz und die Lobhuddelei gegenüber Karas vielleicht gar die naive, "konservative", Karas-skeptische, glühende ÖVP-Wählerbasis mobilisieren, jetzt "erst recht" die (konstruierte, zum Schein aufgebaute ) "Alternative" Kurz und Edtstadlerin zu wählen?

    In der letzten Zeit ist es nämlich immer deutlicher geworden, daß man alle - Karas wie auch Kurz und Edtstadlerin - in einen Sack stecken und draufhauen kann, und man damit immer den Richtigen trifft. Kurz hat es sogar selbst gesagt, daß - anders als es Mitterlehner jetzt sagt - zwischen ihm und Karas keine prizipiellen Unterschiede bestehen. Für jedes Wählersegment muß man ja die jeweils maßgeschneiderten Aussagen auch in die Öffentlichkeit bringen, die dieses Wählersegment hören will.

    Der Effekt, wenn man sich auch hier im Blog so manche Stellungnahme anschaut, scheint ja schon eingetreten zu sein: Mitleid mit Kurz ob der unberechtigten Angriffe Mitterlehners, und Ablenkung von Kurzens Vorhaben wie Bekämpfung der Gedankenfreiheit, Verfolgung Andersdenkender, glühender EUdSSR-Phanatismus und Brüsselhörigkeit, ein Herz und eine Seele mit Karas etc.

    • dssm
      18. April 2019 10:41

      Sehr gute Analyse! Für Kurz könnte diese "Distanzierung" günstig sein, gerade jenes Wählersegment, welches Karas nicht mag, wird so an der Nase herumgeführt.

    • Niklas G. Salm
      18. April 2019 11:05

      Durch Mitterlehners grotesken Auftritt wird sehr gut kaschiert, dass Basti Fantasti zwar vieles angekündigt hat, aber nur wenig umsetzt. So wird zugedeckt, dass Kurz zwar anders auftritt, aber in Wahrheit Mitterlehners und Karas' Politik fortsetzt...

    • Rau
      18. April 2019 11:47

      Ist doch egal wen man wählt, ob Kara’s oder Edtstadler. Man landet doch in beiden Fällen an der selben Adresse

    • OT-Links
      18. April 2019 13:18

      Richtig **********
      Mitterlehner unterstellt Kurz, rechtspopulistisch zu sein, was er aber überhaupt nicht ist - bis jetzt haben die nur manchmal so geredet und Blümel, Moser, Köstinger etc. geliefert... auf Orban ist er losgegangen und das hätte auch der linke Mitterlehner und seine "Braut" (ja, ich will) Kern zusammengebracht!

    • Cotopaxi
      18. April 2019 13:24

      @ OT-Links

      Ich hielt immer Minderlehner für die Braut....

    • OT-Links
      18. April 2019 13:35

      Eh - korrigiere - Kern war der Bräutigam ;-)

    • Wyatt
      18. April 2019 19:30

      Riese 35
      ****************************
      ****************************
      *****************************
      DANKE!

    • Freidenker (kein Partner)
      20. April 2019 17:15

      Riese35:

      Absolut nachvollziehbar und 100 % Zustimmung! Danke!
      *******************************************.)

  32. kremser (kein Partner)
    18. April 2019 09:52

    Die Frage, warum Mitterlehner das macht, wäre sehr interessant zu beantworten. Macht er es wirklich nur aus gekränkter Eitelkeit oder aus Rache, dann ist er zu bemitleiden.
    Viel interessanter als die öffentlich inszenierten Schaukämpfe und Abrechnungen ist natürlich das, was im Hintergrund in den Machtzentren abläuft. Speziell bei der OMV, wo doch lange Zeit die SPÖ Einfluss hatte, wird anscheinend kräftig umgerührt. Man hört dann so Begriffe wie die Mitterlehner-Gruppe oder weniger schmeichelhaft die Mitterlehner-Partie. Ein etwas höher in der Hierachie stehender Mann hat in diesem Zusammenhang gesagt, man kann so Unternehmen wie die OMV auch umbringen.

    • Riese35
      18. April 2019 10:10

      ****************!

      Ich glaube auch nicht an bloß gekränkte Eitelkeit oder Rache. Das riecht sehr danach, daß da im Hintergrund etwas in den Machtzentren abläuft und jemand an der Nase herumgeführt werden soll.

  33. Leopold Trzil
    18. April 2019 09:49

    Mitterlehner war ja durchaus kein Unbekannter in der Partei, als er deren Vorsitz übernahm. Wie schwach und dysfunktional muß das System ÖVP zu jener Zeit bereits gewesen sein?
    Überraschend wäre es, wenn er nun vielleicht doch in einer Weile irgend eine nette Beschäftigung erhielte - etwa nach den EU-Wahlen, etwa von jenen Kreisen, die sich nach einer Neuauflage der alten SPÖVP sehnen (und ihrerseits eine Zeit nach Kurz planen), etwa im busekianischen Umfeld. Dann könnte dieses Buch vielleicht doch als eine Art Vorleistung gelten.

  34. Frédéric Nietzschy
    18. April 2019 09:36

    Dieses Buch ist ein ökologischer Wahnsinn. So viel Papier, Druckerschwärze und Logistik für Wert null (die Nase etwas höher zu tragen ist kein Wert und wird auch nie einer sein).

  35. Peter Kurz
    18. April 2019 09:30

    OT:
    Was ist bloß mit unzensuriert.at los?
    Die Kommentarfunktion wurde abgedreht.
    Man schweigt dröhnend zum Brand von Notre Dame und den möglichen islamistischen Hintergründen. (Immerhin werden in Frankreich 3 Kirchen pro Tag geschändet.)
    Hat die FPÖ "unzensuriert" an die kurze Leine genommen und ihr die unbequemen Giftzähne gezogen? Knickt man jetzt sogar dort vor der linkskorrekten Übermacht in den anderen Medien ein?
    Immerhin hat Minister Hofer gedroht, dass "rechtsextreme" Medien (was immer er damit meint) keine Regierungsinserate bekommen sollen.

    • Riese35
      18. April 2019 10:12

      >> "Knickt man jetzt sogar dort vor der linkskorrekten Übermacht in den anderen Medien ein?"

      Ja, bereits geschehen.

    • dssm
      18. April 2019 10:35

      @Peter Kurz
      Die Geschichte mit den Identitären ist noch lange nicht ausgestanden. Rede- und Schreibverbote lindern die Symptome kurzfristig, aber die Krankheit selber wird durch das Ignorieren ja nicht besser.
      Nach all den Fehlschlägen rund um Doppelstaatsbürgerschaften, radikale Imame, Gefährder, IS-Terroristen, welche nach Österreich zum, gut bezahlten!!!, Pflegeurlaub kommen, hofft die Regierung nun das Problem mit einer Reform der Sozialstaates in den Griff zu bekommen. Aber auch das wird nichts werden.
      Wir werden daher noch viele Verschärfungen der Zensur und des Verhetzungsparagraphen erleben.

    • Riese35
      18. April 2019 13:24

      @dssm: Und weil einfach ein Vertreter der Zensurbehörde mit anderen Konsequenzen für sich und seine Familie rechnen muß, wenn er in einschlägigen Kreisen nachzuforschen gedenkt, aber unter politischem Erfolgsdruck steht, wird er verstärkt gegen das Schreckgespenst "Neonazi" ermitteln, und man wird so viele "Neonazis" wie nur möglich schaffen, damit man dann "Erfolge" aufweisen kann.

    • dssm
      18. April 2019 13:42

      @Riese35
      Erinnert mich an Indien zur Kolonialzeit. Die wollten eine Schlangenplage bekmämpfen und haben Prämien für tote Schlangen gezahlt. Was aber nur dazu führte, daß Schlangen gezüchtet wurden. Die Zensurbehörde als Schlangenfarm; passt aber irgendwie.

  36. Patriot
    18. April 2019 09:21

    Die größte Ehre für den Impotenzler Mitterlehner ist, dass ihm der Herr Dr. Unterberger überhaupt noch ein paar Zeilen widmet!

  37. dssm
    18. April 2019 09:20

    Jeder Fußballverein tauscht den Trainer aus, wenn die Erfolge fehlen, warum soll das in der Politik anders sein?

  38. Franz77
    18. April 2019 09:12

    OT Kosten von EU Schwachsinn. Was nicht erwähnt wird, die Nerven der Unternehmer die diesen Schwachsinn umsetzen müssen.
    https://www.krone.at/1906013

  39. Undine
    18. April 2019 08:51

    Es werden mehr als genug ganz und gar überflüssige Bücher geschrieben und dann auch noch im ORF (schadenfroh) besprochen! Mitterlehners Opus dürfte aber den Vogel abschießen. Er ist halt einer der typischen schwarzen ausgedienten Politiker mit Linksdrall.

    • Cotopaxi
      18. April 2019 08:57

      Das Geseiere von Minderlehner erinnert mich an Griess, die es in der Pension auch nicht verkraften konnte, in der Bedeutungslosigkeit verschwunden zu sein und dann ein linkes Erweckungserlebnis gehabt haben muss.

      Es verwundert, dass Minderlehner 2017 von seinen Parteifreunden nicht verunfallt wurde. Aber das kann noch kommen, wenn er so weitermacht. ;-)

    • Franz77
      18. April 2019 09:00

      Wem noch nicht schlecht ist- der möge sich das einverleiben. TT wird immer mehr linksextrem.
      https://www.tt.com/suche/artikel/mitterlehner

  40. Arbeiter
    18. April 2019 08:40

    Am 31.12.2015 sah ich Mitterlehner zusammen mit Leitl im Cafe Traxlmair in Linz sitzen. Ich ging zu ihm hin "ich wünsch dir persönlich ein gutes Neues Jahr". Und politisch? Ich sagte, das ginge wegen der Einwanderung und der Islamisierung gar nicht. Bezüglich Islamisierung meinte er, es sei vielleicht zu spät.

  41. Franz77
    18. April 2019 08:36

    Er soll schon 20 "Bücher" verkauft haben. 15 davon soll er sich selber einverleibt haben, 5 der ORF. Also ehrlich, wer kauft so einen selbstverliebten Schwachsinn?

    • Cotopaxi
      18. April 2019 08:46

      In Wien gibt es jedes Jahr ein Gratis-Buch....

    • Gandalf
      18. April 2019 09:47

      Ich warte darauf, bis beim Hintermayer ein Stapel dieses Buches in einer Ecke steht, mit einem Schild oben drauf: "Reinhold Mitterlehners Haltung - nur € 1,50"

    • Cotopaxi
      18. April 2019 10:47

      Minderlehners Haltung als Haltung für ein Tischbein, oder?

    • Franz77
      18. April 2019 12:35

      Ich sah in Piefkeland - vor dem Weltbild Geschäft - zwei riesige Stapel mit dem Machwerk von Hochgradgauner Kissinger. 9 Eumel kostete es.

    • Basti
      18. April 2019 14:06

      @Franz77
      Die "Tirol-heute Tussi Brunner, die linksversiffte Landesregierung und die TT-Vasallen haben sicher auch bei dieser großartigen Lektüre zugeschlagen.

    • Gandalf
      18. April 2019 14:10

      @ Cotopaxi:
      Dorthin passen tät's ja. Aber wie ich den öffentlichrechtlichen Bildungsauftrag des ORF einschätze, wird der Sichrovsky eher gezwungen, den Mitterlehner als Gast zu Rivella oder Rotwein einzuladen, und dazu kommen dann rein zufällig noch ein paar alte oder auch junge Kommunisten zu Mitdiskutieren. Da schalte ich lieber gleich aus.

    • Undine
      18. April 2019 14:12

      @Franz77

      Für den "Hochgradgauner" *************************************+!

  42. Brockhaus
    18. April 2019 08:06

    Verletzter Stolz und Eitelkeit haben Mitterlehner zu solch einem Schritt getrieben. Wie einst weiland auch seinen Freund "Prinzessin" Kern.

    Auffallend ist wieder einmal daß ihm vor allem der ORF eine breite Aufmerksamkeit gewidmet hat. Wie armselig wäre Mitterlehner erst dagestanden, wenn man sein Buch "nicht einmal ignoriert" hätte.

  43. Pepsi
    18. April 2019 08:02

    Mitterlehner ist d e r typische Kammerpolitiker, groß geworden als Beiwagerl von Leitl und gescheitert, weil über die Fähigkeiten eines Provinzpolitikers von Rohrbach nie hinausgekommen! ( wobei fähige Kommunalpolitiker schon auch ihren Stellenwert haben!)
    Das weinerliche Verhalten über seine Demontage ist herzzerreißend...
    Herr Mitterlehner : die Bundespolitik ist keine geschützte Werkstätte wie es die Wirtschaftskammer darstellt...

    • Ambra
      18. April 2019 13:13

      Pepsi: ************** ! Aus der Seele gesprochen !!!!! Und die Unternehmer zahlen brav die Pflicht-Mitgliedsbeiträge !!!!

  44. Cotopaxi
    18. April 2019 07:46

    Wenn das kein parteischädigendes Verhalten ist! Eigentlich müsste jetzt der Parteiausschluss von Minderlehner erfolgen. Dann könnte er befreit bei den NEOS andocken, zu deren geistigen Vätern er ohnedies zu gehören scheint. Und ein paar besonders widerliche Schwarze Gestalten sollte er gleich mitnehmen....

    • glockenblumen
      18. April 2019 07:55

      nein, man wird erst ausgeschlossen, wenn man die Knie einer Amtskollegin erwähnt....

    • Gandalf
      18. April 2019 09:37

      @ Cotopaxi:
      Richtig, bei den NEOS, dieser Ansammlung von Pseudointellektuellen zweiter Wahl fände Herr Mitterlehner eine passende geistige Heimat. Und für diesen lächerlichen Haufen wäre er dann wohl auch der richtige Kandidat zur nächsten Bundespräsidentenwahl....

    • Dr. Faust
      18. April 2019 10:35

      @glockenblumen

      Ja, das war ein Kniefall Kurzens vor der PC-Meute; keun Ruhmesblatt!

    • glockenblumen
      18. April 2019 11:39

      @ Dr. Faust

      nein, in der Tat nicht! das war Feigheit und Rückgratlosigkeit, man hätte dieser unsäglichen, Aufmerksamkeit heischenden "metoo"-Bagage damit das Wasser abdrehen können. :-(
      Wenn man sich doch auch so sehr um die tatsächlichen Vergewaltigungs-Opfer kümmerte!

  45. Josef Maierhofer
    18. April 2019 07:41

    Ja, so sind sie die linken ÖVP-ler und treiben die ÖVP nach links.

    Nichts unterscheidet Mitterlehner von einem Kern, auch seine 'Falter Aufträge' sind nicht besonders bürgerlich. Oh ja, er dürfte eher in begrenztem Rahmen aktionsfähig sein, weil er tatsächlich die Dinge nicht zu verstehen scheint und was er damit anrichtet.

    Er gibt den Linken ein weiteres Schwert gegen die ÖVP.

    Auch seine Motivation ist keine rühmliche.

    Also ich habe den Herrn immer schon so eingeschätzt. Auch das war ein Grund für mich FPÖ zu wählen, er hat mich von seiner Unfähigkeit, die Dinge zu verstehen, überzeugt.

    Solche 'Mitterlehners' findet man aber normal doch meist bei den Linken, dort ist das völlig normal, Rache, etc.

  46. El Capitan
    18. April 2019 07:41

    Ein Ex-Vizekanzler, der über Pizza-Kern nur Gutes sagt, gleichzeitig aber die FPÖ anpatzt, der Applaus vom ORF bekommt, der Karas als vertrauenswürdig darstellt und dem seine Beamten in den Ministerien alles andere als eine Träne nachweinen, der ist eine noch weit tragischere Figur als der Glöckner von Notre Dame.

    Ohne es zu wollen hat er sich jetzt doch ein hässliches Denkmal gesetzt, und sein Auftritt gestern in ZiB2 war schrecklich. Wie ein Obdachloser, der allen anderen die Schuld an seinem Elend gibt.

    • OT-Links
      18. April 2019 07:47

      Ja, er könnte das Hansi-Orsolics-Lied "Mei potschates Lem" neu interpretieren. Der ORF kümmert sich immer gerne um gescheiterte Existenzen. Er könnte Analyst werden und schließlich bei Dancing Stars mittanzen...

    • glockenblumen
      18. April 2019 07:57

      @ beide

      **********************************************!

    • Franz77
      18. April 2019 08:38

      Alle: ****************

    • logiker2
      18. April 2019 10:18

      @alle, *********************************!

    • Livingstone
      18. April 2019 10:29

      @OT-Links: "Dancing Stars"...Sie haben mir gerade einen echten Lacher beschert. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    • riri
      18. April 2019 17:12

      Mitterlehner will Bundespräsident werden! Mit diesem Buch hat er seinen Wahlkampf begonnen, von der linken Reichshälfte gibt's da jede Menge Stimmen.

  47. Bester Gutmensch von Kikaritzpatschen
    18. April 2019 06:26

    Der Abgang muss Mitterlehner sehr weh getan haben. Nur, dass wir diesem politischen Zombie weiterhin Zeit widmen, ist eigentlich auch selbstschädigend...

  48. OT-Links
    18. April 2019 06:22

    Nach diesem Outing, dass Mitterlehner eigentlich ein Ultralinker ist, sollte es ein Betrugsverfahren geben. Denn ÖVP-Wähler dachten, eine rechte bzw. konservative Partei zu wählen und dann wird so ein Missbrauch mit ihren Stimmen begangen! Das ist Wahlbetrug. Man muss die ÖVP dafür verantwortlich machen. Sie kann nicht Stimmen annehmen, die in Wirklichkeit für eine konservative, heimatliebende Politik hergegeben werden, und sie dann für sozialistische linksextreme Zwecke verwenden! Gleiches gilt übrigens auch für Kurz.

    Es sollte überhaupt ein Gesetz geschaffen werden, wonach die Arbeit der Volksvertreter unter diesem Aspekt subjektiv zu überprüfen wäre. Wahlen allein helfen nicht. Denn hat einer nur Mist gebaut, dann kommt knapp vor der Wahl ein anderer und verspricht wieder das Blaue vom Himmel. So ein Gesetz wäre viel dringender als der überflüssige Hassparagraph...

    • OT-Links
      18. April 2019 06:26

      Objektiv statt subjektiv ... schnell noch eine Tasse Kaffee...

    • Dr. Faust
      18. April 2019 10:27

      Ob der Mitterlehner auch den Herrn Soros als Puppenspieler hinter sich hatte? Wie kommt eine einstmals konservativ-christliche Partei dazu, so einen Linken zum Chef zu machen. Ich dachte immer wieder, der Mitterlehner ist halt so "konziliant" gegenüber seinem roten seinen. Aber offenbar war der selbst linksgestrickt!

  49. Ausgebeuteter
    18. April 2019 06:16

    Mitterlehner, ein typischer Kämmrerer, welche nie in einem im Wettbewerb stehenden Betrieb gearbeitet hatte.
    Was will er mit seinem Buch wirklich erreichen? Die Westachse der Alt-ÖVP stärken und gleichzeitig die Türkisen schwächen? Es wird ihm nicht gelingen. Mit Sarrazin von der SPD - welcher auch Nestbeschmutzer ist - lässt er sich nicht vergleichen.
    Ich würde typisch österreichisch vorschlagen:
    "Net amoi ignorian".

    • logiker2
      18. April 2019 07:23

      Sarrazin als Nestbeschmutzer zu bezeichnen ist ein starkes Stück, aber so sind sie halt die linken Prototypen. Die Wahrheit ist halt ganz was Böses, und anstatt daraus zu lernen, wird nach dem Unbequemen getreten.

    • glockenblumen
      18. April 2019 08:14

      @ Ausgebeuteter

      "ned amoi ignorian" - richtig!

      aber Thilo Sarrazin mit einem Mitterlehner in einem Atemzug zu nennen ist verwegen. und Sarrazin als Nestbeschmutzer zu bezeichnen, ist wirklich - da schließe ich mich @,logiker2 vollinhaltlich an - ein starkes Stück!

    • Ingrid Bittner
      18. April 2019 11:25

      Warum ist Sarrazin ein Nestbeschmutzer? Weil er schon oftmals die Wahrheit gesagt hat?? Das kann doch nicht sein. Die Wahrheit ist zumutbar.

    • Ausgebeuteter
      18. April 2019 12:19

      @logiker2, @glockenblumen, @Ingrid Bittner

      Ich schätze Sarrazin sehr. Leider habe ich nur einen Kommentar eines SPD-Mitgliedes ohne Quellenangabe angegeben, wo dieser vom "Nestbeschmutzer" sprach. Aber die SPD hat es bisher vermieden, ihn aus der Partei auszuschliessen.
      Mitterlehner will selbst auch ÖVP-Mitglied bleiben.

      Es tut mir sehr leid, moich hier unklar ausgedrückt zu haben - ich bleibe ein überzeugter Nichtlinker.

    • glockenblumen
      18. April 2019 15:55

      @ Ausgebeuteter

      na dann... :-)

  50. OT-Links
    18. April 2019 06:15

    "...dass er in seinen allerersten Tagen im Amt gute Umfragewerte gehabt hat, aber damals hat ihn halt noch kaum jemand gekannt." …..*lol*

  51. Underwood
    18. April 2019 04:11

    Mitterlehner in der ZiB2:
    "In den mir bekannten Umfragen lag ich damals mit der ÖVP bei 29 Prozent - und mit vereinten Kräften hätten wir bei den Wahlen auch ein noch besseres Ergebnis erzielen können."

    Spätestens hier wird jedem klar: Der Mann lebt in einer Scheinwelt.

    • dssm
      18. April 2019 09:31

      Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! Da dürfte Herr Mitterlehner ja in "guter" Gesellschaft sein.

  52. Senfspender
    18. April 2019 03:31

    Er hat damit die letzten Zweifel ausgeräumt, und zwar gründlich.

  53. Dennis
    18. April 2019 03:08

    Noch nie hat sich ein Ex-Parteiobmann in aller Öffentlichkeit so über Banalitäten des politischen und parteipolitischen Geschäfts beschwert, wie Mitterlehner. Dass es befreundete und feindliche Allianzen, Freunde und Kritiker in der eigenen Partei gibt, ist so trivial, dass es eigentlich keiner Erwähnung wert ist.

    Das ist nebenbei bemerkt auch in sämtlichen anderen Berufen nicht anders. Wer das nicht begreift, hat in seinem bisherigen Berufsleben Grundsätzliches nicht begriffen, vor allem wenn er Politiker ist. Aber vielleicht verlief ja Mitterlehners bisherige Funktionärslaufbahn (Wirtschaftskammer, Wirtschaftsbund) zu glatt und er ist Rückschläge nicht gewöhnt. Oder ist zu verblendet um zu erkennen, wie oft er selbst gegen andere intrigiert hat. Oder beides.

    Mitterlehners Aussage Kurz' Machtübernahme „hätte russische Revolutionäre vor Neid erblassen lassen“, ist auf jeden Fall das Dümmste, was mir von einem Ex-Politiker je zu Ohren gekommen ist.

    Mitterlehners Abgang verlief wie bei allen anderen Parteichefs: Die Partei war nicht mehr auf Erfolgskurs, er musste gehen. Wenn überhaupt, dann hat sich Mitterlehners Abgang nur in zweierlei Hinsicht von allen anderen Abgängen unterschieden: 1) Er hat seinen Rücktritt verkündet ohne vorher irgendeinen seiner Parteikollegen darüber zu informieren, 2) er hat nachher dieses peinlich Buch geschrieben.

    • Gandalf
      18. April 2019 13:36

      @ Dennis:
      Nicht nur die Tatsache, dass die Absonderungen des Herrn Mitterlehner über die "Machtübernahme" durch Sebastian Kurz zum Dümmsten gehört, das ein Ex-Politiker je von sich gegeben hat: Das ganze Buch ist geballte Dummheit, vor allem das Musterbeispiel eines jämmerlichen Charakterdefizites. Die Kammerbeamten (i. R.) unter meinen Freunden mögen mir verzeihen: Schon zu meiner Aktivzeit hieß es, dass es zu den Berufszielen eines Kammerbeamten gehöre, eine so dicke Haut zu entwickeln, dass er auch ohne Rückgrat stehen könne. Und wenn Mitterlehner es bisher noch nicht begriffen hat: Der Applaus der SPÖ - Bundesparteivortänzerin müsste einem halbwegs intelligenten Menschen zu denken geben.

  54. Peregrinus
    18. April 2019 02:38

    Mitterlehner ist das typische Beispiel eines Menschen, der mindestens eine (aber wohl mehrere) Stufen zu hoch gekommen ist. Daher ist er auch unfähig, sein Versagen einzusehen.

  55. Johann Sebastian
    18. April 2019 02:34

    Ich habe weder Mitterlehner noch Kurz gewaehlt, konnte aber beide bei diversen Auslandsreisen "live" erleben. Kein Vergleich. Kurz ist bemueht, jedem die Hand zu schuetteln oder zumindest ein paar nette Worte zu wechseln (bei allen unter 50 per Du), wenngleich die Zugaenglichkeit mit jedem Schritt von Staatssekretaer, Aussenminister und Kanzler etwas abgenommen hat. Mitterlehner wirkt wie ein blasierter Pfau, ist unzugaenglich und spricht maximal mit seinen Hofschranzen oder ausgesuchten Journalisten.
    Also abseits von politischen Positionen (wo Mitterlehner sich ja selbst als links eingeordnet hat) ist die menschliche Ausstrahlung und Volksnaehe (ich lasse da jetzt hingestellt, ob sie echt oder einstudiert ist) diametral entgegen gesetzt. Das weinerliche Nachtreten passt da perfekt und natuerlich sind es die ueblichen rosa Blaetter und Konsorten, die sich mit Genuss darauf stuertzen. Den Leuten ist das egal. Wuerde mich interessieren wieviele Prozent bei einer Umfrage ueberhaupt noch wissen, wer der Herr ist oder war............

    • byrig
      18. April 2019 02:47

      Genau das habe ich auch etliche Male von Leuten,die persönlich mit Mitterlehner zu tun hatten,gehört.
      Nicht nur dass dieser Kerl politisch eigentlich nicht in eine an sich bürgerliche Partei passt dürfte er persönlich ein (linker)Ungustl sein.

    • brechstange
      18. April 2019 07:40

      Ich machte die gegenteilige Erfahrung. Der Kurz ist wie ein Klasnic-Händeschüttler, schnell wegschieben. Ausf sowas kann verzichtet werden.
      Dann erlebte ich Mitterlehner in einer Europa-Diskussion mit Timmermans, wo er durchaus Paroli bot.

    • Riese35
      18. April 2019 10:22

      Das Mitterlehner-Buch ist das perfekte Ablenkungsmanöver vor der EU-Wahl, wie ein Blitzableiter für konservatives, glühendes ÖVP-Wählerpotential, damit es alles Böse in diese völlig unbedeutende Person hineinprojizieren und so "reinen Gewissens" Edtstadlerin wählen kann.

    • Cotopaxi
      18. April 2019 10:51

      Genau, die in Ansätzen sympathische Edtstadlerin soll den stadtbekannten Ungustl Karas neutralisieren. Nach der Wahl wird sie ein bisschen in Brüssel sitzen (und hoffentlich nicht blad werden) und danach Moser ablösen. Die Wählertäuschung wird wieder funktioniert haben.

    • Nordkette
      18. April 2019 13:16

      Und Herr Pröll Jun. Aus Niederösterreich grüßt in seiner Überheblichkeit nicht einmal, wenn er im Fitness Center John Harris an der Donau den Umkleideraum betritt.





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