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Bettvorleger Orbán 

Lesezeit: 5:30

Bisweilen ist man auch als langjähriger Beobachter der politischen Dinge absolut sprach- und fassungslos: Wie konnte sich Ungarns Viktor Orbán diese Demütigung durch die Europäische Volkspartei nur gefallen lassen? Er ist damit binnen weniger Stunden aus eigenem Verschulden zum politischen Totalschaden geworden. Er hat ohne jede Not freiwillig seine eindrucksvolle Position als einer der wenigen wirklich Hoffnung gebenden und entscheidungsstarken Staatsmänner Europas aufgegeben und sich zum Putzfetzen von Herrn Juncker machen lassen. Erschütternd.

Für Orbáns Haltung gibt es absolut keine rationale Erklärung. Außer Feigheit. Dabei war der Mann einst mutig dem kommunistischen Besatzerregime entgegengetreten – was damals tausend Mal gefährlicher war, als heute gegen die lächerliche Figur eines Manfred Weber anzutreten. Und doch war er damals mutig und ist heute feig. 

War Orbán doch jener Politiker, der nicht nur am effektivsten die Völkerwanderung gestoppt, sondern er war auch der erste, der das Ausbleiben der Kinder, als das ganz große Zukunftsthema Europas erkannt und zu bekämpfen begonnen hat. Sein Land ist wirtschaftlich sehr erfolgreich unterwegs. Und selbstverständlich gibt es in Ungarn volle Pressefreiheit, auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass Orbán regierungsnahe Medien (wie fast jeder Regierungschef der Welt) bevorzugt. Aber diese Bevorzugungen sind geradezu Peanuts gegen die alljährlich fast 200 Millionen Euro, die vor allem (wenn auch nicht nur) von der rotgrünen Gemeinde Wien zur Beeinflussung der Medien aufgewendet werden.

Es ist geradezu lächerlich, wenn Orbán jetzt die Suspendierung der Mitgliedschaft seiner Fidesz-Partei in der EVP und die Einsetzung einer Überwachungskommission als "gute Entscheidung" preist, und wenn er bejubelt, die EVP habe "die Einheit bewahrt". Es ist nur peinlich, wenn er sich jetzt deshalb als Sieger ausgibt, weil er im letzten Moment die Suspendierung der eigenen Mitgliedschaft "gemeinsam" mit der EVP-Führung vorgeschlagen hat.

Dazu fallen einem nur die uralten Masochisten-Witze ein, die immer in dem Ruf gipfeln: "Peitsche mich noch fester".

Niemand kann noch Hochachtung vor einem Spitzenpolitiker haben, der aus einem Verein hinausgeworfen worden ist und sich daraufhin in demütiger Haltung vor die Tür des Vereinslokals setzt und wartet, ob er vielleicht doch wieder eingelassen wird. Orbán hat sein Gesicht verloren, und es ist sehr fraglich, ob er es noch jemals wiederfinden wird.

Bei den Wählern kommt nämlich nur eines an: Vor der EVP-Sitzung hat Fidesz noch den sofortigen wirklichen Austritt aus der EVP angekündigt, wenn dort solche Beschlüsse fallen. Nach der Sitzung aber waren dann Suspendierung und Einsetzung eines Feme-Gerichts plötzlich "gute" und "gemeinsame" Entscheidungen. Auch in Ungarn, einer einst so tapferen Nation, ist offensichtlich ein aufrechtes Rückgrat Mangelware geworden. Schade.

Es ist auch lächerlich, wenn Orban ein solches Gericht jetzt mit der Kommission vergleicht, die im Jahr 2000 von 14 anderen EU-Staaten wegen ähnlich lächerlicher Vorwürfe gegen Österreich eingesetzt worden war (nachdem diese Staaten auf Betreiben der Sozialistischen Internationale Sanktionen gegen Österreich beschlossen hatten). Denn damals ging es um Sanktionen auf staatlicher Ebene und die Wiener Regierung hat die Kommission akzeptiert, weil sie gesamtstaatliche Verantwortung verspürt hat.

Hier aber geht es nicht um ein Land, sondern nur um eine europäische Fraktion. Das ist immerhin ein gewaltiger Unterschied. Allerdings war die Sanktionenstrategie gegen Österreich nach wenigen Wochen ohnedies schon im Kollabieren und es wäre daher Österreich damals gut angestanden, hätte es eine solche Kommission nicht akzeptiert, die ja nur dazu da war, um den beschämten Rückzug der Sanktionierer zu camouflieren.

Gewiss: Die antiungarischen Scharfmacher hatten jetzt nicht nur eine Suspendierung gefordert, sondern einen richtigen Ausschluss. Es wird aber wohl auch in Ungarn keinen Wähler geben, der da einen gewaltigen Unterschied sehen würde. Die Fidesz-Partei darf so oder so an keinen Fraktionstreffen mehr teilnehmen – dennoch hat Masochist Orbán sogar jetzt noch zur Wahl des am Schlammassel Hauptschuldigen Deutschen Weber zum Kommissionspräsidenten aufgerufen.

Gewiss: Man kann davon ausgehen, dass eine Dreier-Kommission, in der Wolfgang Schüssel sitzt, vernünftig arbeiten und Brücken bauen wird. Immerhin war Orbán der einzige Regierungschef, der zum 70. Geburtstag Schüssels extra nach Wien gekommen war.

Das erwartete Kommissionsergebnis wird aber nichts am massiven Glaubwürdigkeitsverlust Orbáns ändern.

Was war sein Hauptdelikt? Er hat die Majestätsbeleidigung gewagt, Jean-Claude Juncker, einen einst aus der EVP gekommenen Politiker, negativ zu plakatieren. Daraus, dass sich auch die Nach-Juncker-EVP so über eine Kränkung Junckers aufregt, kann man eindeutig schließen: Auch unter Manfred Weber wird haargenau die gleiche Politik fortgeführt, deren drei "Haupterfolge" waren:

  1. Die EU-Kommission hat absolut nichts gegen die Massenmigration unternommen. Ihre Mittelemeerschiffe haben im Gegenteil Zehntausende weitere Migranten nach Europa geschafft. Zweckdienlich haben nur Ungarn, Österreich im Verbund mit den übrigen Balkanstaaten und neuerdings Italien gehandelt. Die EU-Kommission hat nicht einmal den Auftrag des EU-Vertrags erfüllt, Rücknahmeabkommen mit den Herkunftsstaaten abzuschließen. Statt dessen hat sie jahrelang für die zwangsweise Umverteilung der illegalen Migranten auf die EU-Mitgliedsstaaten gekämpft.
  2. In der Ära Juncker ist die massive Überregulierung des Lebens der Europäer durch EU-Vorschriften durch viele hundert neue Richtlinien und Verordnungen noch schlimmer geworden.
  3. Juncker ist eindeutig mitschuld an der größten Katastrophe überhaupt, welche der EU seit ihrer Gründung passiert ist – am Austritt Großbritannien. Dazu wäre es nicht gekommen, wenn die EU den Briten vor dem Referendum substanzielle Konzessionen gemacht hätte. Und auch jetzt will man ihnen keine Konzessionen machen, obwohl jeder weiß, dass ein vertragsloser Brexit für Kontinentaleuropa mindestens so dramatische Folgen haben wird wie für die Briten.

Eine tolle "Erfolgs"-Bilanz Junckers! Und die EVP hat mit ihrer maßlosen Überreaktion auf dessen Kränkung allen Europäern eindeutig klargemacht: Sie will den Weg des schlechtesten und erfolglosesten Kommissionspräsidenten der Geschichte fortgesetzt haben. Das war freilich schon davor jenen klar, die Weber davon reden gehört haben, dass er seine Politik in Sachen Migration ausgerechnet am Papst orientieren will. Und der ist nun wirklich der größte Migrationsbefürworter.

Irgendwie scheint Weber gerade dabei, Juncker als negativen Rekordhalter zu übertreffen. So katastrophal hat er den Konflikt mit Orbán eskalieren lassen. So unfähig hat er sich dabei gezeigt.

Weber hat nicht einmal verstanden, den Europäern klarzumachen: Selbst wenn man Orbáns Politik nicht mag, ein zehn Mal größeres, nämlich wirklich verbrecherisches Problem sind die Sozialisten in Rumänien, die in schwerste, im Rest Europas undenkbare, Korruptionsdelikte verfangen sind und die die Justiz echt einschränken. Aber die Rumänen haben sich halt auf EU-Ebene relativ ruhig verhalten und nicht die Majestätsbeleidigung begangen, Juncker oder dessen Mastermind Angela Merkel öffentlich zu attackieren. Nur darum geht es, um die Eitelkeit einer gescheiterten Politikergeneration.

Ach ja: Und keine Stellungnahme zu EVP und Orbán kommt in diesen Stunden aus, ohne dass das Wort "Werte" aus jeder Zeile trieft. Europäische Werte, christdemokratische Werte: Die Europäer haben zwar nie erfahren, was für Werte das eigentlich genau  sein sollen. Aber genau um die geht es …

PS: Auch die ÖVP und Sebastian Kurz haben eine Riesenchance versäumt: Sie haben sich opportunistisch hinter dem Leichtgewicht Weber versteckt, statt mit Ungarn eine enge Allianz echter Freundschaft aufzubauen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 04:52

    Offenbar hat man Orban mit irgendetwas in der Hand. Da ich nicht meine, dass er käuflich ist wie seine Kollegen in der EVP, tippe ich auf Erpressung.

    Er hätte längst aus der EVP austreten und sich den Nationalisten anschließen müssen. Dort gehört er hin, denn die setzen sich für das Überleben und die Freiheit der Völker ein.

    PS: Leider wird Kurz nicht durchschaut. Viele wählen daher auch bei der EU-Wahl den vermeintlich Rechten und kapieren gar nicht, dass sie Karas kriegen werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBester Gutmensch von Kikaritzpatschen
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 04:02

    Ich sehe das anders, sehr geehrter Herr Doktor Unterberger. Orban lässt einen Weisenrat prüfen, der ihm wohlwollend gegenübersteht. Herauskommen wird, dass die ungarische Regierungspartei Fidesz eine normale, demokratische und sehr erfolgreiche Partei ist. Und damit wird diesem Ungarn-Bashing Ein für alle Mal seine Grundlage entzogen. Langfristig wird Orban der Sieger sein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorStarless
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 09:03

    Das seh´ ich anders: Orban ist nicht feig, sondern ein schlauer Fuchs. Er will jetzt ungestört die EU-Wahl abwarten, und dann wird er tun, was er für richtig hält. Und er wird sich gut merken, wer aller gegen ihn gewettert hat.
    Manchmal im Leben muss man sich etwas kleiner machen als man ist, um dann größer zurückzukehren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 05:41

    Für mich lassen sich diese 'Eliten' mit der Mafia vergleichen.

    Ich vermute Erpressung, mich würde interessieren womit. Da ist Orban eben um den kleinstmöglichen Schaden bemüht.

    Und der 'Östertrottel' (c @ Sensenmann) wird Kurz (= Karas) wählen, Weber (= Juncker) hat Orbans Wählerstimmen 'abkassiert'.

    Auch Dr. Schüssel ist Orban nicht beigestanden, Kurz schon gar nicht.

    Zeit, dass alle die 'Rechtspopulisten' wählen und diese 'Eliten' mit dem nassen Fetzen verjagen.

    Es beginnt demnächst das nächste Volksbegehren für einen EU-Austritt bei uns ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorForster
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 10:30

    Schwer zu glauben, dass Orban nicht auch damit eine weitere Strategie verfolgt:

    1.) Er wird schon bald wieder mit seiner Anti-EU-Rhetorik weitermachen: Geplant ist ja eine Anti-Timmermans-Plakat-Kampagne in Ungarn. (T ist ja sozialistischer EU-Kommissions-Vizepräsident).
    2.) Die EVP könnte sich ab jetzt voll gegen die Sozialisten und deren double-measures (im wohlwollenden Umgang) mit korrupten SP-Regierungen (u.a. in Rumänien) einschießen. Die EVP hätte wohl Schwierigkeiten damit, einen SP-Politiker zu verteidigen (Juncker ist ja EVP-Politiker)
    3.) Mit der Suspendierung hat Orban die linke EVP-Fraktion (die ja vehement seinen Ausschluss forderte) vorgeführt und hält so die Spaltungs-Tendenzen in der EVP aufrecht. Seine Androhung auf Austritt war nur eine Drohgebärde, um einen billigen Kompromiss zu erreichen.
    4.) Wäre er ausgeschlossen worden oder ausgetreten, wäre das ein kurzer Theaterdonner geworden, im Sinne eines Endes mit Schrecken. So aber wird der Schrecken ohne Ende prolongiert. Orban bleibt im Spiel und diktiert dieses.
    5.) Er kann sich zudem als kompromissfähig verkaufen. Die ungar. Mentalität ist auch sehr langmütig und eigentlich zuerst immer um Ausgleich bemüht. Orban denkt sicher zuallererst an eine Stimmen-Maximierung in Ungarn. Im Moment läuft eine Positiv-Kampagne zur nationalen Familienförderung.
    6.) Gegen Ende der Wahlkampagne könnte O wieder erneut provozieren. Dann ist es aber zu spät, dass die EVP erneut gegen O zusammensitzt. Sollte dennoch ein Ausschluss vonseiten der EVP zustande kommen, könnte sich O als Held und Märtyrer zugleich inszenieren. Die EVP kann diesen Lauf gegen O nicht gewinnen.
    7.) Er hat also mit dieser Suspendierung noch alle Trümphe in der Hand. Die EVP kann erstmal nicht mehr als aufatmen. Der linken Opposition ist diese Suspendierung sowieso viel zu wenig.
    8.) Sehr wahrscheinlich hat sich O auch schon längst mit anderen konservativen Ländern abgesprochen (Italien, Polen, Slowenien...) und kann immer noch (in aller Ruhe) an einer neuen Rechtskoalition basteln. Und v.a. kann er das EU-Wahlergebnis abwarten. Denn erst danach lässt sich abschätzen, wie dieser neue Rechts-Koalition aussehen könnte…

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 10:19

    Also ich muss wieder einmal gestehen, dass ich mich nicht mehr auskenn.
    Einmal ist KUrz für Orban, dann ist er wieder gegen ihn. Was hat sich an Orban geändert, dass man ihn plötzlich als das Schmuddelkind der EU darstellt? Ich denke, ohne Orban hätten wir viel größere Probleme in der EU mit den Zuwanderern. Aber, wer kennt schon wirklich die Beweggründe des einen oder anderen EU-G'schaftlhubers? Kurz befindet sich ständig in Spagatstellung, einerseits will er Juncker zu Diensten sein, dann Weber und nicht zuletzt doch wieder Orban. Was will er eigentlich wirklich? Wenn Orban so schlimm ist, dann sollte man ihn doch ziehen lassen und ihm möglichst noch das Fahrgeld mitgeben. Aber das will man auch nicht, irgendwie braucht man ihn doch
    Die EU ist eigentlich, wenn man es recht überlegt, ein einzigerr Sauhaufen.
    Jeder schaut nur auf seine Tasche, das ist das Allerwichtigste. Und wenn man den Brexit dazu anschaut, dann fragt man sich überhaupt, was ist das für ein Verein, bei dem es keine Austrittsregeln gibt, die für alle gelten, die ziehen wollen. Hat eigentlich schon einmal wer berechnet, was der Austritt, ich meine jetzt rein auf das bürokratische Theater in den EU-Gremien bezogen, kostet?
    Jede Woche wird da herumgeflogen, was das Zeug hält, aber wir loben die Demos für eine gesunde Umwelt!! Das ist doch alles nicht mer zum Aushalten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCato
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 06:22

    Anstelle dieser Schmähschrift über Victor Orban hätte ich mir von Dr. Unterberger ein Scherbengericht über Charakterlosigkeit und Oportunismus von Sebastian Kurz erwartet. Wenn einer in dieser Angelegenheit sein Gesicht verloren hat, dann er..

    Nichts kann seine Glaubwürdigkeit wieder herstellen. Sein Gesicht verloren hat er bereits mit der Nominierung von Karas. Sebastian Kurz ist kein Hoffnungsträger der Erneuerung, er schwimmt im Strom der mächtigen Linksallianz.

    Wer europäischen Werten verpflichtet ist kann diese ÖVP nicht unterstützen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. März 2019 13:10

    Es gibt Worte, die ich nicht mehr vertrage. Etwa das Wort "nachhaltig". Bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit wird etwas als "nachhaltig" bezeichnet. Nun gut, es hält halt länger, und die Schlichtis haben ein neues Modewort.

    Viel schlimmer noch trifft es mich, wenn irgendein unnötiger Politiker von "Werten" spricht. Man kann sicher sein, dass dann von "Werten" der Herren Marx und Lenin die Rede ist, die ja bekanntlich auch ihre Werte unter das blöde Volk gebracht haben. Das es nicht wert war, aber sie haben es trotzdem getan, Gutmenschen wie sie waren. Wer von "Werten" spricht, will seine eigenen Überzeugungen wem anderen aufzwingen. Und darauf, pardon, aber darauf scheiße ich.

alle Kommentare

  1. jaguar
    25. März 2019 12:17

    Israels Regierung weiß schon, wieso sie Orban und nicht Soros unterstützt.

  2. jaguar
    25. März 2019 12:16

    Orban wird wie Sobieski und Starhemberg in die Annalen eingehen.
    Leider hat es in Westeuropa in den letzten Jahren und weiterhin nichts Vergleichbares gegeben.

  3. monofavoriten (kein Partner)
    24. März 2019 11:28

    es kann natürlich auch daran liegen, daß man orban an seine freimaurer-eide erinnert hat.

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. März 2019 11:35

      Stumpfsinn. An der Politik in Ungarn wird sich durch den Streit mit der EVP nicht die Bohne ändern.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    23. März 2019 18:44

    ,Bettvorleger' gibt es nur einen, die österreichische FPÖ. Viktor Orban als Bettvorleger zu bezeichnen ist schon sehr verwegen, schließlich wird sich an der Politik der FIDESZ in Ungarn durch den Streit mit der EVP nicht die Bohne ändern.

  5. Segestes (kein Partner)
    23. März 2019 18:09

    "es wäre daher Österreich damals gut angestanden, hätte es eine solche Kommission nicht akzeptiert"

    Seien Sie doch konsequent, und schreiben Sie gleich, dass Ihr geliebter Schüssel damals genauso wenig Rückgrat hatte wie der heute von Ihnen abgewatschte Orban.

    Im Übrigen hat die EU damals sehr wohl einiges erreicht: Z.B. dass auch Schwarz-Blau 1 die migrantophile Politik aus rot-schwarzen Tagen fröhlich fortgesetzt hat; aus Angst, sich nur ja nicht verdächtig zu machen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. März 2019 11:32

      @Segestes

      Das hatte mit den EU - Sanktionen aber nichts zu tun. Auch mit der Neuauflage von ÖVP - FPÖ gibt es wieder migrantophile Politik, obwohl keine EU - Sanktionen drohen. Die FPÖ (neuerdings auch die ÖVP) betreibt seit Jahrzehnten Bauernfang mit dem Thema Asyl, hat in 9 Regierungsjahren auf Bundesebene aber nicht die Bohne bewirkt.

  6. Volker Schulz (kein Partner)
    23. März 2019 17:00

    In diesen Tagen geht in Ungarn an alle Haushalte ein Schreiben von Orban. Enthalten ist auch das bekannte Bild von Juncker und Soros. Genau dieses Bild sollte aber ab dem 15. März, wenn ich mich im Datum nicht irre, öffentlich abgehängt werden. Das ist geschehen, nun wird es eben zugeschickt.
    Für mich sieht das nicht so aus, als würde Orban einknicken.

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. März 2019 18:30

      Diese Plakataktion war zeitlich befristet, das hat mit dem Streit mit der EVP wohl nichts zu tun..

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. März 2019 18:48

      @Volker

      Haben ihren Beitrag falsch verstanden. Selbstverständlich wird der Streit mit der EVP nicht die Bohne an der Politik der FIDESZ ändern..

    • Undine
      23. März 2019 22:12

      Ich hoffe sehr, daß ORBAN NICHT einknickt!

  7. Franz Steinparz (kein Partner)
    23. März 2019 14:24

    Also ich glaub, das Ausscheiden der Fidesz aus der EVP ist längst fixiert. Jetzt geht's nur noch darum, festzumachen, wer in den Augen der Öffentlichkeit daran schuld ist.

  8. Torres (kein Partner)
    23. März 2019 14:00

    Ich vermute, dass Orban darauf setzt, dass er ein Sicheres As im Ärmel hat, mit dem er die EVP (und die gesamte EU) locker erpressen kann: Er könnte damit drohen, die ungarischen Grenzen zu öffnen, womit sich eine Situation wie im September 2015 wiederholen würde. Und das fürchtet die EU (und vor allem Deutschland) wie der Teufel das Weihwasser. Insgeheim sind ja alle Orban zutiefst dankbar, dass er die Schengen-Grenze dicht hält, nur sagen darf man das nicht - sonst würde die EU-Heuchelei in der Migrations- und Flüchtlingsfrage allzu offenbar werden.

  9. Kaltverformer (kein Partner)
    23. März 2019 13:17

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Orban sich so sang und klanglos kujonieren lässt.
    Hier muss Erpressungspotential im Spiel sein.

  10. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    23. März 2019 13:10

    Es gibt Worte, die ich nicht mehr vertrage. Etwa das Wort "nachhaltig". Bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit wird etwas als "nachhaltig" bezeichnet. Nun gut, es hält halt länger, und die Schlichtis haben ein neues Modewort.

    Viel schlimmer noch trifft es mich, wenn irgendein unnötiger Politiker von "Werten" spricht. Man kann sicher sein, dass dann von "Werten" der Herren Marx und Lenin die Rede ist, die ja bekanntlich auch ihre Werte unter das blöde Volk gebracht haben. Das es nicht wert war, aber sie haben es trotzdem getan, Gutmenschen wie sie waren. Wer von "Werten" spricht, will seine eigenen Überzeugungen wem anderen aufzwingen. Und darauf, pardon, aber darauf scheiße ich.

  11. Christian Peter (kein Partner)
    23. März 2019 12:22

    Die ÖVP hat sich nicht ,versteckt', sondern ist Viktor Orban in den Rücken gefallen, schließlich hat der Schmalzlockenkanzler Kurz den Ausschluss der FIDESZ aus der EVP gefordert. Würde es nicht überbewerten, dass Orban zurückhalten reagiert, vermutlich wird sich Orban nicht beeindrucken lassen und die umstritten Plakataktion in Ungarn fortführen.

  12. Knut (kein Partner)
    23. März 2019 11:42

    Das schaut sehr stark nach Erpressung aus. Eine andere Möglichkeit ziehe ich bei einem Mann mit seinem Charakter nicht in Erwägung.

    Vermutlich ist seine Familie stark gefährdet. Da wird es auch anderen Bundeskanzlern und Staatsoberhäuptern nicht anders ergehen, wenn sie in die falsche Richtung wollen.

    Da ist auch Österreich vor diesen EU-Mafia-Mathoden nicht davor gefeit.

  13. McErdal (kein Partner)
    23. März 2019 09:48

    **** *****Macron verbietet Demos und setzt Soldaten ein**************
    h t t p : //alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/03/macron-verbietet-demos-und-setzt.html#ixzz5iz0H5GCv

    Es gibt einen Schießbefehl....

  14. Der Realist (kein Partner)
    23. März 2019 09:16

    Ganz ohne Hintergedanken hat dies Orban bestimmt nicht gemacht, dazu ist er viel zu intelligent.
    Und die Regierung Schüssel hat damals bezüglich der Sanktionen auch nur mit Feigheit geglänzt, man hätte denen mit scharfer Munition entgegentreten müssen. Mit Sanktionen auf eine Regierungsbildung nach demokratischen Wahlen zu reagieren, ist unterste demokratische Schublade.

    • Knut (kein Partner)
      23. März 2019 12:48

      Ich denke- du glaubst selber nicht im Ernst, dass wir in Europa noch so was wie eine Demokratie haben.

      Das ist eine EU-Junta gesteuerte Kleptokratur oder wie man da sagen soll ...

    • Der Realist (kein Partner)
      23. März 2019 14:42

      @ Knut
      zumindest sind die Wahlen noch als demokratisch zu bezeichnen.
      Und diese "EU-Junta" besteht ja nur aus harmlosen Gemütern, die halt Brüssel als Faulbett benutzen und penetrant ihren Überlegenheitswahn ausleben, Paradebeispiel ist doch aus österreichischer Sicht Karas.
      Welche Leuchten dort schon an höchsten Stellen fett abkassiert hat, brauche ich Ihnen wohl nicht erklären, man denke nur an Martin Schulz, all die anderen aufzuzählen erspare ich mir.

    • Knut (kein Partner)
      23. März 2019 15:49

      @ Realist

      Wenn man schaut, wie vor, bei und nach den Wahlen manipuliert, gehirngewaschen, beeinflusst, vorgetäuscht, korrumpiert, suggeriert, verfälscht und verhetzt wird, kann man nicht mehr von "demokratisch" reden.

      Es wird "gesilbersteint" was das Zeug hält.

  15. Herbert Richter (kein Partner)
    23. März 2019 08:58

    "BETTVORLEGER"
    Dies ist der definitive Beweis, daß die Mächte, die hinter der EUdssr stehen, um ein Vielfaches einflussreicher sind, als die naiven "Demokratiegläubigen" im Kurzerlwahn überhaupt imstande sind zu imaginieren!
    Die Antwort dürfte relativ einfach sein u bedarf keiner seitenlanger Abhandlungen mit Streuwirkung.
    Ich denke man hat dem nunmehrigen "Bettvorleger" u nun zur Marionette gewandelten Orban einen schicken Phaeton, Vodka im Überfluss u einen Kakaoabend in einer Schwuchtelhöhle in Aussicht gestellt, sollte er nicht nach der khasarischen Penunzenpfeife u ihrem NWO Irrsinn leichtfüssigst tänzeln!
    Dem Dauerbsuff Juncker u den Diätenrittern ist es mit Sicherheit nicht gelungen!

    • McErdal (kein Partner)
      23. März 2019 09:55

      @ Herbert Richter
      Aus Ihrem Post: ch denke man hat dem nunmehrigen "Bettvorleger" und nun zur Marionette gewandelten Orban einen schicken Phaeton.......

      Diesen Gedankengang teile ich......übrigens hatte ich bei Orban schon auch immer Bedenken, wegen seiner ehemaligen Nähe zum Rothschild Angestellten Soros !

      Wurscht, wie auch - immer ich traue keinem dieser Politdarsteller...

      Alles nur ganz großes Theater für das blöde Volk....

    • McErdal (kein Partner)
      23. März 2019 10:02

      @ Nachtrag

      Außerdem ist er Einer der Ihren.....der wird doch nicht so gegen seine eigene

      Herkunft handeln - sowas machen nur völlig verblödete Adamiten und laufen mit

      Spruchbändern rum, a' la Deutschland verrecke, do is again Bomber Harris,

      fuck your mother und so.......................

  16. jaguar
    22. März 2019 22:20

    Weber scheint ein nur leicht getarnter Fan der Soros - Magd und des Soros - Knechts zu sein. Hat ein Format, das für einen Abteilungsleiter der EU -Kommission bestenfalls reicht. Mit Karas als Bürodiener.

  17. machmuss verschiebnix
    21. März 2019 20:58

    OT:

    Interessant, hat nicht der NBC auch die ganze Zeit gegen Trump gewettert und jetzt das:

    NBC: Hillary Clinton Shut Down Pedophile Investigation at State Department (2013)

    https://www.youtube.com/watch?v=hubT6i30WDE&feature=youtu.be

    • machmuss verschiebnix
      22. März 2019 18:43

      So stimmt es vlt. wirklich: 'Q' : "You are the news now"

  18. OT-Links
    21. März 2019 15:30

    Kein Asyl für verfolgte Christen im islamisierten UK...

    "Das Christentum sei keine Religion des Friedens“, stellte das britische Innenministerium klar und zitierte zum „Beweis“ „blutrünstige“ Bibelverse."

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/21/uk-asylantrag-konvertiten/

    ...ist ja alles nicht wahr, nicht??

    • Cookie (kein Partner)
      23. März 2019 08:29

      Ja, da fällt einem doch sofort der britische Innenminister ein. Sajid Javid,
      Moslem und ehemals Manager bei der Deutschen Bank schwört auf den Koran.
      Swearing in parliament

      youtube.com/watch?v=Hn8LMTQ8k70

      sek 3 Qur’an please

      Von...save the Queen zu ...save Mohamed.

      Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan , Moslem und Ve(o)rsteher von ca. 100 offiziellen Schariagerichten in seiner Stadt, bringt sich gegen May in Stellung.

      merkur.de/politik/brexit-grosse-demonstration-in-london-droht-theresa-may-eine-riesen-klatsche-news-zr-11877167.html

    • McErdal (kein Partner)
      23. März 2019 10:28

      @ OT-Links

      Na, da bin ich ja froh, daß der Islam so friedlich ist - hihi! Nach der Schaffung durch den Vatikan 600 n. Christus nur 1400 Jahre Mord, Totschlag, Vergewaltigung,
      Eroberung, Unterwerfung bis zum heutigen Tage !

      Die Engländer bilden sich auch ein, sie werden christlich regiert - hihi.....

      Das werden sie schon seit 1600 irgendwas nicht....

      Und es gibt noch andere Religionen, die mit dem Christentum so garnichts zu tun haben...

  19. apokalypse
    21. März 2019 15:15

    Wo ist eigentlich Herr Junker? Offiziell ist er noch der Präsident und nicht Weber! Die Wahlen fanden noch nicht statt! Vermutlich ist eh schon alles arrangiert und das Volk läßt man um dem Gesetz Genüge zu tun,wählen. Wir werden wirklich verarscht(Verzeihung),!!

    • Cotopaxi
      21. März 2019 17:11

      Ich vermute, den Junker haben sie längst schon einbalsamiert und den Bau eines Mausoleums begonnen.

    • logiker2
      21. März 2019 19:23

      @Cotopaxi, sie werden demnächst von der EVP ausgeschlossen weil sie sich über den obersten Sowjet beleidigend geäußert haben, ausser sie entschuldigen sich dann werden sie nur suspensiert und eine Kommision .......

    • pressburger
      21. März 2019 20:18

      Alte Konservierungsmethode für höhere Persönlichkeiten.Eingelegt im Schnapsfass konnte sie längere Zeit überdauern.

  20. Weinkopf
    21. März 2019 14:48

    Herr Dr. Unterberger, ich bin ganz Ihrer Meinung.
    Manche hier im Form wissen diese jämmerliche Haltung des Viktor Orban auch zu begründen und vielleicht haben sie sogar recht. Ich kann auch diese Haltung nicht akzeptieren.
    Ehrlichkeit, Prinzipientreue und Charakter lassen sich nicht mit Unaufrichtigkeit, Heuchelei und stets angepasstem Verhalten vereinen.
    Ich habe tatsächlich dem Viktor Orban geglaubt.
    Aber anscheinend bin ich der einzige Depp in diesem Forum.

    • glockenblumen
      21. März 2019 17:58

      vielleicht ist man ja wirklich nach dem Motto "wir wissen, wo dein Haus wohnt und wie deine Frau heißt" an ihn herangetreten.
      ich traue dieser EU-Mafia alle Bösartigkeiten zu :-((
      Denn der Rückzieher Viktor Orbans paßt so gar nicht zu ihm!

    • M.S.
      21. März 2019 20:34

      @glockenblumen

      Ihre Vermutung könnte durchaus richtig sein. Dass Orban innerhalb weniger Stunden nach dem Besuch von Weber seinen Kurs um 180° ändert passt tasächlich nicht zu Orban.

    • Gallenstein
      21. März 2019 22:31

      Aber nein, @ Weinkopf; Sie sind durchaus nicht der einzige.

  21. socrates
    21. März 2019 14:28

    OT. Was Nachrichten wert sind: In Neuseeland, das eines der strengsten Waffengesetz hat, das sich nicht mehr verschärfen lässt, kauft die Präsidentin Waffen zurück. Enteignen ist im zu schwer.
    Wer das wohl wohl von unseren Schreiberlinge gewußt hat? Niemand, sie schimpfen auf Befehl und emotionalisiert statt beweisen. Das geht immer. Nur nix glauben ist meine Devise!

  22. Brigitte Kashofer
    21. März 2019 11:13

    Wir alle wissen nicht, womit Weber Orban gedroht hat!

    • Cotopaxi
      21. März 2019 17:13

      Vielleicht hat er ihm mit seinem g'scherten bayrischen Dialekt gedroht?

    • Gandalf
      21. März 2019 22:45

      @ Cotopaxi:
      Ja, das ist wohl das einzige, was diesem unterbayrischen "Mann ohne Eigenschaften" allenfalls als Droh-Instrument zur Verfügung stehen dürfte. Vielleicht besteht Orbans Masterplan ja darin, dem Jammerlappen dabei zu helfen, Kommissionspräsident zu werden, damit sich herausstellt, dass der selbst in stocknüchternem Zustand noch viel weniger zusammenbringt als der ischiasgeplagte Luxemburger.

  23. Forster
    21. März 2019 10:30

    Schwer zu glauben, dass Orban nicht auch damit eine weitere Strategie verfolgt:

    1.) Er wird schon bald wieder mit seiner Anti-EU-Rhetorik weitermachen: Geplant ist ja eine Anti-Timmermans-Plakat-Kampagne in Ungarn. (T ist ja sozialistischer EU-Kommissions-Vizepräsident).
    2.) Die EVP könnte sich ab jetzt voll gegen die Sozialisten und deren double-measures (im wohlwollenden Umgang) mit korrupten SP-Regierungen (u.a. in Rumänien) einschießen. Die EVP hätte wohl Schwierigkeiten damit, einen SP-Politiker zu verteidigen (Juncker ist ja EVP-Politiker)
    3.) Mit der Suspendierung hat Orban die linke EVP-Fraktion (die ja vehement seinen Ausschluss forderte) vorgeführt und hält so die Spaltungs-Tendenzen in der EVP aufrecht. Seine Androhung auf Austritt war nur eine Drohgebärde, um einen billigen Kompromiss zu erreichen.
    4.) Wäre er ausgeschlossen worden oder ausgetreten, wäre das ein kurzer Theaterdonner geworden, im Sinne eines Endes mit Schrecken. So aber wird der Schrecken ohne Ende prolongiert. Orban bleibt im Spiel und diktiert dieses.
    5.) Er kann sich zudem als kompromissfähig verkaufen. Die ungar. Mentalität ist auch sehr langmütig und eigentlich zuerst immer um Ausgleich bemüht. Orban denkt sicher zuallererst an eine Stimmen-Maximierung in Ungarn. Im Moment läuft eine Positiv-Kampagne zur nationalen Familienförderung.
    6.) Gegen Ende der Wahlkampagne könnte O wieder erneut provozieren. Dann ist es aber zu spät, dass die EVP erneut gegen O zusammensitzt. Sollte dennoch ein Ausschluss vonseiten der EVP zustande kommen, könnte sich O als Held und Märtyrer zugleich inszenieren. Die EVP kann diesen Lauf gegen O nicht gewinnen.
    7.) Er hat also mit dieser Suspendierung noch alle Trümphe in der Hand. Die EVP kann erstmal nicht mehr als aufatmen. Der linken Opposition ist diese Suspendierung sowieso viel zu wenig.
    8.) Sehr wahrscheinlich hat sich O auch schon längst mit anderen konservativen Ländern abgesprochen (Italien, Polen, Slowenien...) und kann immer noch (in aller Ruhe) an einer neuen Rechtskoalition basteln. Und v.a. kann er das EU-Wahlergebnis abwarten. Denn erst danach lässt sich abschätzen, wie dieser neue Rechts-Koalition aussehen könnte…

    • Kyrios Doulos
      21. März 2019 22:01

      Klingt auch gut, diese Aufstellung von Aspekten, Forster! Plausibel auch.

    • Undine
      21. März 2019 22:44

      @Forster

      Ihren Überlegungen kann ich allerlei abgewinnen und hoffe inständigst, daß Sie auf lange Sicht recht behalten!************************************+!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:07

      Auch so kann man sich das Geschehen schönreden!
      Auch Vogel Strauß Politik genannt.
      Und dadurch kommt es, daß es ist, wie es eben ist!
      Der eine schreibt, weil er damit sein Geld verdient, der andere, um der ungeheuerlichen Realität zu entfleuchen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. März 2019 12:31

      Dass sich Orban der Fraktion Europäische Konservative und Reformern anschließen würde, ist bekannt. Mit Sicherheit wird es keine Zusammenarbeit mit Rattenfängerparteien wie FPÖ oder Lega Nord geben.

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. März 2019 12:33

      Fraktion Europäische Konservative und Reformer hätte es natürlich heißen sollen.

  24. Ingrid Bittner
    21. März 2019 10:19

    Also ich muss wieder einmal gestehen, dass ich mich nicht mehr auskenn.
    Einmal ist KUrz für Orban, dann ist er wieder gegen ihn. Was hat sich an Orban geändert, dass man ihn plötzlich als das Schmuddelkind der EU darstellt? Ich denke, ohne Orban hätten wir viel größere Probleme in der EU mit den Zuwanderern. Aber, wer kennt schon wirklich die Beweggründe des einen oder anderen EU-G'schaftlhubers? Kurz befindet sich ständig in Spagatstellung, einerseits will er Juncker zu Diensten sein, dann Weber und nicht zuletzt doch wieder Orban. Was will er eigentlich wirklich? Wenn Orban so schlimm ist, dann sollte man ihn doch ziehen lassen und ihm möglichst noch das Fahrgeld mitgeben. Aber das will man auch nicht, irgendwie braucht man ihn doch
    Die EU ist eigentlich, wenn man es recht überlegt, ein einzigerr Sauhaufen.
    Jeder schaut nur auf seine Tasche, das ist das Allerwichtigste. Und wenn man den Brexit dazu anschaut, dann fragt man sich überhaupt, was ist das für ein Verein, bei dem es keine Austrittsregeln gibt, die für alle gelten, die ziehen wollen. Hat eigentlich schon einmal wer berechnet, was der Austritt, ich meine jetzt rein auf das bürokratische Theater in den EU-Gremien bezogen, kostet?
    Jede Woche wird da herumgeflogen, was das Zeug hält, aber wir loben die Demos für eine gesunde Umwelt!! Das ist doch alles nicht mer zum Aushalten.

  25. oberösi
    21. März 2019 10:14

    Um Orbán braucht man sich keine Sorgen machen, siehe Sager von der Drehtür, der übrigens angeblich von Edward Teller stammen sollte.

    Orbán spielt auf der Bühne des EU-Schmierentheaters die Rolle des Krokodils.
    Mit Überzeugung, und hochbezahlt. Auf der Bühne wird er von den Großschranzen wie Merkel, Juncker, Weber geprügelt. Und die kleinen Nebenschweinderl in der dritten Reihe von SP und Grünen dürfen sich ebenfalls an der Eiche Orbán reiben.

    Hinter der Bühne marschiert die EU mit ihren dicken Geldkoffern an. Damit er unter anderem auch weiterhin das verläßliche Bollwerk gegen die Migranten spielt. Weil nur dies Figuren wie Merkel und Junckers das Überleben sichert.

    Und diese akzeptieren, wie auch die USA, zähneknirschend, daß das Nato-Mitglied Ungarn längst auch mit den Chinesen engste Beziehungen unterhält. So hat Huawei Ungarn längst eine Mobilfunk- und Internet-Infrastruktur verpaßt, die Deutschland, sogar Österreich alt aussehen läßt.

    Ich bin mir daher nicht sicher, wer da wen am Gängelband führt. Zumal Weber Orbán in der EVP braucht, um seine eigene Macht zu sichern. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, daß die Rechtsparteien ordentlich zulegen, und Weber auf Allianzen mit diesen angewiesen sein wird, um seine eigene Macht zu sichern.

    Ein Orbán innerhalb der EVP wird dann ungleich mehr Möglichkeiten haben, auf diese Allianzen Einfluß zu nehmen und der EVP so von innen her ein konservativeres Profil zu geben.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:12

      Dieser, ihrer Theorie, könnte ich als einzig realistisch erscheinende Alternative zu meiner, auch zustimmen.
      Respekt!

  26. steinmein
    21. März 2019 09:40

    Was ist denn so wichtig, dass die Soros Universität in Ungarn verbliebe?. Die Aufgabe der
    ( für mich noch immer) Steinhofgründe kann doch nicht das Gelbe vom Ei sein, dass sich eine Privatuniversität in Wien ansiedelt. Cui bono? Worin besteht eine Einflußnahme?
    Wien als Reich des Michael, des letzten und Ludwig, I. ist für mich ohnehin ein Krebsgeschwür mit Metastasen der Internationalen. Soweit zu Orban.
    Zum Dauerbrenner Brexit: Was hätte die Briten bewegen können, von der Brexitabstimmung Abstand zu nehmen? War ihnen die Achse MM zu widerlich?
    Zu Monsanto: da ist den Deutschen mit Monsanto ein wahrlich faule Ei aufgeschwatzt ( oder aufgezwungen?) worden.
    Wo verbergen sich die Fadenzieher? Man kommt leider auf Althergebrachtes.

    • Undine
      21. März 2019 10:55

      @steinmein

      Vor allem für den letzten Satz *********************+!
      Sie liegen mit Ihrer Vermutung goldrichtig.

      Eine Frage: Hat sich mit den Steinhofgründen etwas anderes ergeben? Werden diese event. doch nicht dem Soros in den offenen Rachen geschmissen?

    • Cookie (kein Partner)
      23. März 2019 08:37

      Und gestern hat Basti in der ZIB die Wiederherstellung der
      wissenschaftlichen Freiheit in Ungarn gefordert.(die Freiheit von Soros und seinen SozioGender Studiengänge, MINT Fächer wird MANN nicht finden)

  27. pressburger
    21. März 2019 09:30

    Die Beschreibung des Rückziehers Orbans ist tatsächlich erschütternd. Aber, ist das Taktik, oder Rückzug.
    Auch an Orban können die jahrelangen Erpressungen der EU, nicht spurlos verbeigengangen sein. Die EU ist ein mächtiger Gegner, Orban stand seit 2015 auf der Abschussliste des brüsseler Merkel Gangs.
    Bei der Beurteilung Orbans Belastbarkeit, wird vergessen, dass die Ungarn häufig, für ihre Ambitionen, als Verlierer, bestraft wurden. Vilagos, Trianon, Nagy Imre, Paleter Pal, gehören auch zum ungarischen Selbstverständnis.
    Pro domo, Kurz war der, der mit dem Dolch im Gewande, Orban versucht ins politische Abseits zu befördern.
    Die Intrige wird weiter gehen. Die EU Wahl wird von den Stimmenzählern entschieden.

  28. Romana
    21. März 2019 09:24

    Kann es sein, dass Orban auf die drei "weisen Männer" setzt, die seine Politik eine Zeit lang überprüfen und feststellen sollen, ob sie mit den hehren Werten der EU vereinbar ist? Wolfgang Schüssel und Co werden finden, dass an den EU-Vorwürfen nichts dran ist, und dann wird die Suspendierung aufgehoben werden müssen, und Orban wird freiwillig und ohne Zwang aus der unseligen EVP austreten. Einen anderen Grund, dass der gewiefte Staatsmann diese Demütigung hingenommen hat, kann ich mir nicht vorstellen.

    • Undine
      21. März 2019 11:07

      @Romana

      *******************************+!

      Ich wünsche mir so sehr, daß Sie recht behalten! ORBAN ist GsD ein sehr gewitzter Politiker!

    • Ingrid Bittner
      21. März 2019 13:04

      @Romana: warum nicht? Schüssel ist ihm gewogen und umgekehrt, also hat er ein Drittel schon einmal in der Tasche. Also ich halte Orban schon für einen so schlauen fuchs, dass er weiss was er tut, auch wenn es derzeit nicht verständlich erscheint. Im Juni werden wir es wissen!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:17

      Dem Schüssel, der Österreich in die EUDSSR gelogen und gepeitscht hat, zu trauen, heißt sich mit Klapperschlangen ins Nest zu legen.
      Aber es erklärt, warum es sein kann, wie es ist!

  29. Wolfram Schrems
    21. März 2019 09:19

    Die Vorgangsweise Orbans ist tatsächlich sehr bedauerlich.

    Aber wissen wir, womit die Eurobonzen gedroht haben? Da bekanntlich die Antifanten auch schon Familienmitglieder von AfD-Politikern bedrohen (soweit das zu erheben ist, würde das z. B. dem Mafia-Codex widersprechen), ist es durchaus denkbar, daß man Orban ausrichten hat lassen, daß man um die Wohnorte seiner Kinder wisse o. ä.

    Man darf ja nicht glauben, daß "christdemokratisch" etwas mit Christentum und dem betr. Moralkodex zu tun hat. Die "Christdemokraten" haben die Flutung Deutschlands und Österreichs mit unintegrierbaren Leuten befördert und damit die vielen Morde und Vergewaltigungen in Kauf genommen.

    Man kann die Enttäuschung von Dr. Unterberger nachvollziehen. Aber möglicherweise stecken hier Drohungen im Hintergrund, die wir nicht kennen.

    • pressburger
      21. März 2019 09:40

      Absolut ihrer Meinung. Die EU ist eine geschlossene Mafia Gesellschaft. Die Mafia beschützt auch die loyalen Mitglieder der Familie, bestraft die Abtrünnigen.
      Die Logische Folge eines nicht kontrollierten Gewaltapparats. Wer kontrolliert die brüsseler Apparatschiks ? Wer hat sich getraut die Mafia in Palermo zu kontrollieren ? Was ist mit denen geschehen ?

    • Wolfram Schrems
      21. März 2019 10:01

      @pressburger

      Was ich mit dem Mafia-Codex sagen wollte ist, daß die Organisierte Kriminalität eigentlich die Familienangehörigen von zu erpressenden Opfern u. dgl. NICHT attackiert. Wenigstens wurde in diese Richtung berichtet, naturgemäß kann man das nicht überprüfen.

      Dort gibt es also möglicherweise einen Ehrenkodex (wie defizient auch immer). Aber die Antifa, die bekanntlich unter dem Schutz des Tiefen Staates (zumindest in D) agiert, scheint sich, wenn die Berichte stimmen, nicht an vergleichbare Richtlinien zu halten. Daher werden sich auch die Auftraggeber der Antifa nicht daran halten.

    • Forster
      21. März 2019 10:56

      Ich denke aber eher, dass es ein weiterer Schritt in einer Grand-Strategie von Orban ist. Sihe mein Posting von 10h30.

    • Undine
      21. März 2019 11:10

      @Wolfram Schrems

      *******************************+!
      Meine Gedankengänge waren ähnlicher Natur!

    • Wolfram Schrems
      21. März 2019 11:42

      @Forster
      Ich kann mich in manche Überlegungen einfühlen. Das ist auch alles möglich.

      Nur Punkt 2 [2.) Die EVP könnte sich ab jetzt voll gegen die Sozialisten und deren double-measures (im wohlwollenden Umgang) mit korrupten SP-Regierungen (u.a. in Rumänien) einschießen. Die EVP hätte wohl Schwierigkeiten damit, einen SP-Politiker zu verteidigen (Juncker ist ja EVP-Politiker)] scheint mir unglaubwürdig:

      Die EVP schießt bestimmt nicht gegen Links, weil sie ja selbst links ist und hier eine Art Volksfront bildet. Die schießen höchstens gegen patrotische Parteien und Regierungen.

    • logiker2
      21. März 2019 17:19

      @Wolfram Schremps,****************************, vorallem Hauptbeitrag 3. Absatz und Supkommentar 11:42 3. Absatz.

    • glockenblumen
      21. März 2019 18:01

      @ Wolfram Schrems

      ************************************!!!
      stimme mit jedem Wort überein!

  30. Starless
    21. März 2019 09:03

    Das seh´ ich anders: Orban ist nicht feig, sondern ein schlauer Fuchs. Er will jetzt ungestört die EU-Wahl abwarten, und dann wird er tun, was er für richtig hält. Und er wird sich gut merken, wer aller gegen ihn gewettert hat.
    Manchmal im Leben muss man sich etwas kleiner machen als man ist, um dann größer zurückzukehren.

    • pressburger
      21. März 2019 09:42

      Hoffe innigst, dass sie Recht behalten

    • Forster
      21. März 2019 10:56

      Ich denke auch eher, dass es ein weiterer Schritt in einer Grand-Strategie von Orban ist. Siehe mein Posting von 10h30.

    • Undine
      21. März 2019 11:16

      @Starless

      *****************************+!

      WOLLEN WIR HOFFEN, daß Sie recht behalten! ORBAN IST nämlich die einzige Hoffnung für die "Alte Welt", die deren Feinde drauf und dran sind, zu opfern!
      Coudenhove-Kalergi läßt grüßen, aber dessen übermächtige Jünger dürfen nicht siegen!

  31. Kyrios Doulos
    21. März 2019 08:47

    Es hat im letzten Sommer schon den Aufruf von Soros an Merkel gegeben, die deutsche Autoindustrie aus Ungarn abzuziehen, sollte Ungarn die islamische Okkupationspolitik nicht übernehmen.

    Daß Orbán jetzt so entschieden hat, führe ich auf wirtschaftliche Erpressung zurück. Ich traue der Hegemonialmacht Deutschland und der sozialistisch gewordenen CDU/CSU (Weber, der linke Genosse, kommt aus der CSU!, unglaublich für mich, der ich noch F.J.Strauß live gehört habe) zu, Ungarn zu erpressen. BMW investiert in Ostungarn gerade 1 Milliarde Euro in eine neue Fabrik, Mercedes in Kecskemét, Audi in Györ, Opel in Szentgotthard (bin mir gerade nicht sicher, ob Opel noch zur deutschen Industrie zu zählen ist). Machen die auch nur schrittweise zu, ist das eine riesengroße Katastrophe für ganz Ungarn.

    Diese Erpressung ist das einzige, das ich mir als Grund für diese EVP-veranlaßte Tragödie vorstellen kann. Soros hat viel Geld, viel Einfluß, die EU-Kommission tanzt nach seiner Pfeife und Weber will was werden, und die Hegemonialmacht Deutschland will, daß ein Deutscher EU-Chef wird.

    Eine andere Nachricht, ich kopiere einen Teil aus einem Chat mit einem Freund aus Brüssel:

    "Gestern gab es Provinzwahlen in Holland. Holland war immer das linke politisch-korrekte Führerland. Jetzt ist eine sogenannte 'rechts-populistische' Partei 'FVD - Forum voor Democratie' die grösste Partei geworden ( härtere Massnahmen gegen Einwanderung - gegen teure Klimamassnahmen)."

    Mein Kommentar dazu: logisch, daß davon nirgends etwas zu lesen ist. Und: Die einzige Möglichkeit, den GenossINNEN (und Karas-Kurz-ÖVP zählen zu den Soros-GenossINNEN!!!) ein Ende zu bereiten, ist die Wahl der FPÖ (AfD und analog die entsprechenden Parteien in den andern EU-Staaten).

    Noch einmal Ungarn: Es wird ein trauriges Trostpflaster sein, wenn in vielen Monaten die Webersche EVP-Inqusition um Schüssel der FIDESZ den Persilschein ausstellen wird, aber ein Trostpflaster wird es sein.

    Man wird alles so lange hinauszögern, daß Genosse ISlamisierer Juncker schon lange weg gewesen sein wird und er keinen Gesichtsverlust mehr erleiden wird.

    Ad A.U., Orbán hat leider seine erste sichtbare Delle davonbekommen. Es wäre allzu gut, zu erfahren, ob meine Erpressungstheorie stimmt. Wir werden es wohl kaum erfahren, was die Schergen des Islamo-Sozialismus gesagt und getan haben.

    • Undine
      21. März 2019 09:37

      @Kyrios Doulos

      Darauf, daß Ihre Erpressungstheorie stimmt, kann man Gift nehmen! Etwas anderes kann ich mir bei diesem gewieften, charakterstarken Politiker ORBAN gar nicht vorstellen. ORBAN ist nicht der Mensch, der sich und seine Grundsätze---und die sind hervorragend!---so mir nix, dir nix aufgibt! Ich bin ziemlich überzeugt davon, daß er gestern seine guten Gründe für sein Verhalten hatte und dennoch derjenige ist, "der zuletzt lacht"! Wollen wir also hoffen---für Ungarn, aber auch für uns, die wir nicht islamisiert werden wollen!

    • pressburger
      21. März 2019 09:48

      Danke für die Zusammenfassung. Es ist eine Erpressung. Orban hat sich evtl. zuerst für die Vorteile für die eigene Bevölkerung entschieden. Orban ist zuerst seinen Landsleuten verpflichtet.
      Kurz ist nur seinen Egoismus verpflichtet.

    • Weinkopf
      21. März 2019 10:29

      @alle
      *************!
      Das Ablaufdatum der Erpresser steht allerdings auch schon fest!

    • pressburger
      21. März 2019 20:23

      @Weinkopf
      Ablaufdatum ? Die Wahlen entscheiden die Stimmenzähler.

  32. dssm
    21. März 2019 08:45

    Was hält denn die Osteuropäer in dieser immer mehr der UdSSR gleichenden EU? Linx/Grüne Spinnereien werden es, aufgrund schmerzvoller Erfahrungen, nicht sein. Eine immer "engere" Union wird die Osteuropäer wohl ebenso an die UdSSR erinnern. Die Legion an Regulierungen, welche auf die Bürger und Firmen einprasselt, lässt wohl ebenso an die Phantasie eines ZK denken. Es wird also das reichliche Förder-Geld, bezahlt von ein paar wenigen anderen Ländern, sein! Es wird die Möglichkeit der Auslandsarbeit sein, wobei hier substantielle Gelder nach Hause fließen! Es ist die Investitionsfreiheit, welche die problemlose Ansiedelung von neuen Betrieben ermöglicht hat! Dazu wissen die Osteuropäer aber auch, gerade in der EU wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, nur ein paar verrückte Regierung tun dies alles einhalten, ansonsten gilt kein Vertrag das Papier auf dem er steht.
    Logisch, Herr Orban möchte die Vorteile weiterhin. Will er aber zum Vorteil seiner Bürger die theoretisch beschlossenen Nachteile nicht auch, so muss er halt kuschen.
    Damit ist aber auch klar, kommt Deutschland in eine ernste Krise (was dann wohl die anderen Nettozahler wie die Niederlande … ebenso trifft), dann sind die erkauften Vorteile für Ungarn und Co verflogen, dann schaut es ganz bitter für die EU aus; mit anderen Worten, die EU ist Deutschland, Deutschland ist die EU.

    p.s. wer sich den Finanzausgleich in D anschaut, der kann überspitzt formulieren: Die EU ist Bayern.

    • Weinkopf
      21. März 2019 10:22

      Ihren theoretischen Überlegungen kann ich nur beipflichten.
      Und trotzdem, Orban sollte sich in erster Linie seinen Überzeugungen verpflichtet fühlen.

    • dssm
      21. März 2019 11:47

      @Weinkopf
      Gute Frage!
      Ist er seinem persönlichen Stolz und dem nächsten Wahlergebnis verpflichtet oder dem Wohlergehen der Ungarn - und ist Ungarn bei den jetzt anlaufenden Verteilkämpfen (GB wird ja wohl irgendwie wegfallen) nicht gut vernetzt, dann verliert Ungarn sehr, sehr viel Geld, dann werden Frankreich und Co ihre repressive Politik bei Arbeitern aus dem EU-Raum wohl an Ungarn besonders ausleben, dann wird der EU-Rechnungshof wohl bei Ungarn besonders intensiv hinschauen.
      Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:27

      Wie ich seit Anbeginn dieses Blogs predige: "Einziger Zweck dieser Kalergi EU ist es, Deutschland zu vernichten! Mit 2 Weltkriegen ist es ihnen nicht gelungen. Dont't buy German Goods, Made in Germany haben es nicht geschafft! Mit der EUDSSR und der Stasijüdin Merkel gelingt es!

  33. Undine
    21. März 2019 08:43

    Das Lesen von AUs Kommentar war heute für mich geradezu qualvoll, genauso deprimierend wie schon die gestrige Nachricht über ORBANS seltsames Verhalten. Ich nehme an, daß er DROHUNGEN seitens SOROS erlegen ist, etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen. Orban ist vom Sockel gestürzt; aber ich hoffe inständigst, daß er noch ein Ass im Ärmel hat.....

    • Kyrios Doulos
      21. März 2019 08:59

      Ihr letzter Satz, Undine, erinnert mich an den Sager über Ungarn:
      Der Ungar geht hinter dir durch die Drehtür ins Haus,
      und er kommt vor dir hinein!" Ich trauen Orbán durchaus zu, daß er sich
      zwar zugunsten unglaublich vieler Arbeiter und ihrer Familien erpressen hat lassen,
      daß er aber später lachen wird, wenn allen GenossINNEN das Lachen vergangen sein wird. Lassen Sie uns hoffen, Undine!

    • pressburger
      21. März 2019 09:51

      @Kyrios Doulos
      Der gute Witz, geht politisch inkorrekt, etwa anders.....

    • Weinkopf
      21. März 2019 10:10

      @ Undine
      Ich hoffe mit Ihnen!!!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:30

      Hoffnung hat in der Politik nichts, aber auch schon gar nichts, verloren!
      So kommt es, daß es sein kann, wie es ist!
      Sorry, sg. Undine.

  34. differenzierte Sicht
    21. März 2019 08:41

    Kurz ist europaweit ohnehin massiv unter Druck, weil er sich mit der "extrem Rechten" FPÖ - Wiederholungstäter - (ist nicht meine Meinung) in ein Koalitionsbett gelegt hat. Bis jetzt hat er diese offen oder versteckte Ächtung sehr gut gemeistert. Würde die FPÖ - die sich offen auch zu Le Pen und anderen, doch sehr kritisch zu sehenden Parteien, bekennt - nicht ständig Orban mit offenen Armen willkommen heißen (was Orban offensichtlich auch nicht gefällt), hätte es Kurz wesetlich einfacher, gegen seine Parteienfamilie EVP aufzutreten. So aber macht er es richtig, dem eigentlich gewünschten Rausschmiss durch diesen Kompromiss entgegenzutreten. Und wenn es ihm gelingt, Schüssel hier zu installieren, ist für Österreich eine gute Lösung gefunden, die unsere guten Beziehungen zu Ungarn und Orban am wenigsten belastet, ohne dass uns Europa endgültig ebenfalls ins "extrem rechte Eck" stellen kann.

    • Kyrios Doulos
      21. März 2019 09:06

      Kann sein, daß es so ist, "differenzierte Sicht".
      Wenn es so ist, ist das ein weiteres Zeichen dafür,
      daß Kurz eben kein Staatsmann ist,
      sondern ein Opportunist.
      Es ist außer Streit, daß Kurz handwerklich sehr professionell ist -
      aber wir müssen wissen, daß zu dieser Art von Professionalität
      Lüge und Wählertäuschung und Verrat von Freunden gehören.
      Ich warne vor der Wahl der ÖVP / Karas / Kurz, weil mir diese
      Art der Professionalität zuwider ist.

    • differenzierte Sicht
      21. März 2019 10:00

      Kyrios Doulos, Politik ist schon auch die Kunst des Möglichen, mit "Opportunismus" sehe ich hier keinen Zusammenhang, außer Sie glauben, ein "Staatsmann" hat mit Kopf-durch-die-Wand Politik zu machen!Tramp versucht es - ist allerdings der Chef einer Weltmacht - und hat damit trotzdem äußerst wenig Erfolg.

  35. Rau
    21. März 2019 07:42

    OT:
    Personally I am against nuclear power, but according to the IPCC, it can be a small part of a very big new carbon free energy solution, especially in countries and areas that lack the possibility of a full scale renewable energy supply – even though its extremely dangerous, expensive and time consuming.

    Greta Thunberg Friedensnobelpreisträgerin in spe

    Woher kommt Vattenfall nochmal? Und wissen die Schüler dass sie für Atomkraft die Schule schwänzen, was ja gerade in Österreich das vorzeitige K.O. für jede Vernunft bedeutet

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ist-greta-doch-die-falsche-prophetin-huepfen-fuer-kernenergie/?fbclid=IwAR0aPcJbVGFLcFaHa3Bng7ao36PXnqtkac_j-C4MGcHVudgb_aauZO6isH4

    • glockenblumen
      21. März 2019 08:10

      "... ökologisch blinken und nuklear abbiegen..."

      Danke für den Link! **********************

    • Rau
      21. März 2019 08:38

      Man mag verzweifeln, wie unsere Schulen unsere Kinder verblöden. Eigentlich sollte man diese "Schwänzerschulen" genauer unter die Lupe nehmen, vor allem die Lehrer die diese Freitagdemos billigen.

      Wenn man bedenkt, dass sich anno dazumal gegen die Atomkraft noch richtige Nobelpreisträger eingesetzt haben. Traurig, wie sich alles entwickelt.

      https://www.youtube.com/watch?v=xM0b2XM8UAk

    • dssm
      21. März 2019 08:50

      @Rau
      Damit kehrt diese ganze sinnlose Thematik dahin zurück, wo sie hergekommen ist, nämlich zur Atomlobby. Die haben nämlich nachweislich die ersten Klimafanatiker bezahlt, um gegen die damals (wie heute) billigeren Öl-, Gas- und Kohlekraftwerke anzukomen.

    • logiker2
      21. März 2019 19:40

      für was sich mittlerweile sogar Präsidenten hergeben, halt, sind ja auch Linke:

      http://kpkrause.de/2019/03/04/kindermissbrauch/

      PS; gilt auch für Österreich

  36. Tyche
    21. März 2019 07:11

    Junker als den schlechtesten EU Präsidenten aller Zeiten hinzustellen, Punkte 1 - 3, sehe ich auch so! Aber bitte die Mitwirkung Mme Merkels nicht zu vergessen! Die haben das schon in Duett so hinbekommen, wie es heute ist!

    Auch ich bin der Meinung, dass sich Orban das nicht hätte bieten lassen sollen!
    Auch ich bin der Meinung, dass Kurz gemeinsam mit Weber da ein Stück abgezogen hat das viele nicht goutieren!

    Die EU ist an einem Wendepunkt angekommen, so kann es nicht weiter gehen und Weber sicher nicht der Mann, der da Wesentliches ändern könnte, würde, wollte.
    Weber, Karas, Kurz(?) offenbar weitere Totengräber dieser EU!

    • pressburger
      21. März 2019 08:55

      Juncker hatte keine Probleme damit, seine Vorgänger im Amt zu unterbieten.

  37. Cato
    21. März 2019 06:22

    Anstelle dieser Schmähschrift über Victor Orban hätte ich mir von Dr. Unterberger ein Scherbengericht über Charakterlosigkeit und Oportunismus von Sebastian Kurz erwartet. Wenn einer in dieser Angelegenheit sein Gesicht verloren hat, dann er..

    Nichts kann seine Glaubwürdigkeit wieder herstellen. Sein Gesicht verloren hat er bereits mit der Nominierung von Karas. Sebastian Kurz ist kein Hoffnungsträger der Erneuerung, er schwimmt im Strom der mächtigen Linksallianz.

    Wer europäischen Werten verpflichtet ist kann diese ÖVP nicht unterstützen.

    • Pennpatrik
    • glockenblumen
      21. März 2019 07:14

      da kann ich Ihnen nur zustimmen!!!
      Dem Kurzerl hab ich nie getraut - zu recht wie ich täglich feststelle! Er paßt vorzüglich zur Verräterpartei und wenn sie die Farbe noch öfter wechselt als
      ein Chamäleon :-((

    • pressburger
      21. März 2019 08:57

      Absolut richtig, Kurz hat sich rechtzeitig auf die Seite der Mächtigen gestellt.
      Viele Hunde, sind des Hasen Tod.

    • Rau
      21. März 2019 09:07

      Man könnte auch sagen, Kurz und Orban sind sich doch näher als man denkt

    • byrig
      22. März 2019 01:05

      Cato-das ist zu radikal.Zunächst einmal hat es Kurz geschafft,dass wir endlich wieder eine Regierung ohne Sozis haben,auch ohne Grüne und diese widerlichen Pinken.
      Das ist schon einmal was.Zu erwarten,dass Kurz alle Hoffnungen von uns rechts der Mitte stehenden erfüllen kann wäre traumtänzerisch.Aber nur einmal die ÖVP betrachtet:Kurz ist ein Fortschritt und Lichtblick im Vergleich zu bürgerlichen Verrätern wie Mitterlehner oder gar Busek.
      Nicht zuletzt steht Kurz in der EU in deutlicher Opposition gegen diese verkappte DDR-Kommunistin Merkel,und er betreibt diese Opposition sehr geschickt.
      Letztlich ist Kurz ÖVP-ler und kein FPÖ-ler-schade eigentlich,aber dank der Strahlkraft von Kurz wird auch die FPÖ weiterhin entscheidend mitgestalten können.
      Das ist Realpolitik.(kein Wunschkonzert halt)

    • Cato
      22. März 2019 08:34

      @byrig
      .....da muss ich Ihnen zustimmem. Ich habe da frühmorgens zu wenig ruhig überlegt....!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:36

      @byrig
      aux contraire, das Kurzerl wurde installiert um einen Erdrutschsieg der FPÖ zu verhindern!
      Der Berufslose lügt, geschickt zwar, doch er lügt, sobald er das Schwiegermuttergoscherl aufmacht.

    • Knut (kein Partner)
      23. März 2019 12:50

      Wer nicht pariert, wird bedroht und erpresst. Es wird dem Kurz auch nicht anders gehen wie dem Orban

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. März 2019 11:37

      @Cato

      Die Bezeichnung ,Bettvorleger' hat alleine die FPÖ bzw. WC Strache verdient.

  38. Ausgebeuteter
    21. März 2019 06:06

    Orban ist ein schlauer Fuchs, also könnte seine plötzliche "Kehrtwendung" auch nur ein Taktik sein, um letzlich nicht das Gesicht zu verlieren.

  39. Templer
    21. März 2019 05:58

    Ich kann nur vermuten, dass sie Orban massiv und schwerwiegend erpressen.
    Womit, darüber kann nur spekuliert werden.
    Er hat nach so langem Kampf nicht freiwillig eine solche Kehrtwende hingelegt.
    Echt traurig.

    • Tyche
      21. März 2019 07:02

      Viele sagen auch, dass irgendjemand Merkel in derselben Art in der Hand hat - es gäbe sonst keine anderen Erklärung für ihr Agieren, freiwillig und bei vollem Bewusstsein!

    • Pennpatrik
      21. März 2019 07:11

      Merkel ist eine Kommunistin. Das sollte Alles erklären.

    • glockenblumen
      21. März 2019 07:17

      Das ist auch mein Eindruck: Erpressung :-((

    • pressburger
      21. März 2019 09:00

      @Tyche
      Niemand hat Merkel in der Hand. Merkel hat sehr viel an Wissen über ihre Gegner in der Hand.

    • Rau
      21. März 2019 09:09

      Ehrlich gesagt, hätte ich Orban gar nicht in der EVP vermutet. Dachte der gehört eigentlich immer schon zum Rechtsblock?!

    • Tyche
      21. März 2019 09:14

      @ Pressburger - glaub ich nicht!

      Da sie IM Erika und ganz sicher kein so kleines Licht im DDR System war, als da man sie/sie sich jetzt hinstellt,
      sonst hätte man sie auch nicht zu einem Pyhysikstudium zugelassen, wurden in dem System doch nur absolut Lininentreue dafür ausgewählt,
      es über sie ganz sicher eine Unmenge an Stasi Akten gibt, die ja irgendjemand hat,
      die sicher nicht öffentlich werden sollen, ist sie erpressbar!

      Auch dass sie sich bei der letzten Wahl bereits im Sinkflug noch einmal für das BK Amt bewarb .....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. März 2019 09:41

      Stasiakten der Stasijüdin u dem Pfaffentöchterl IM Erika wurden vom Pfaffen Gauck, der Gauck Behörde pc "behandelt". Zum Dank dafür durfte er Präsident spielen........! Noch Fragen?

    • Gyula Somogyi (kein Partner)
      23. März 2019 12:27

      Ausländer sehen nicht, dass Orbáns Tätigkeit zwei Seiten hat. Auf der ersten Seite hat er völlig Recht, wenn er sich gegen die Zuwanderung von unkontrollierten Massen von Scheinflüchtlingen stellt und sich für autochtone Familien, gegen den Genderwahnsinn usw. einsetzt. Auf der anderen Seite ist er zutiefst korrupt, was zwar auf seine Bestrebung zurückzuführen ist, die Ex-/Postkommunisten (="Sozialisten & Mitläufer) aus Wirtschaft, Medien und Kultur zu verdrängen. Bis 2015 war der Strohmann sein Kommilitone und Zimmermitbewohner Lajos Simicska, dessen Firmen "zufällig" praktisch alle öffentlichen Ausschreibungen gewann. Seit dem Bruch übernahm L?rinc Mészáros diesen Posten.

    • Gyula Somogyi (kein Partner)
      23. März 2019 12:37

      Mészáros war Orbáns Klassenkamerad in der Grundschule und lernte Gasinstalleur. Vor 2015 war er ein wohlhabender Mann etwa auf Kreisebene, seitdem ist der reichste Ungar geworden, der ein unüberschauliches Firmenimperium besitzt. Sein Reichtum stammt wiederum aus öffentlichen Zuschlägen, wobei er als Strohmann den Milliardär spielen darf. Es sind die Zeiten längst vorbei, wo sich Halbanalphabeten mit gutem Geschäftssinn bereichern konnten. Orbáns zweiter Strohmann ist sein erster Schwiegersohn. Orbán hat ganz einfach sein Handlungsvermögen falsch eingeschätzt. Jetzt interpretieren die ihm treuen Medien diesen Gesichtsverlust als vernünftigen Kompromiss.

  40. Josef Maierhofer
    21. März 2019 05:41

    Für mich lassen sich diese 'Eliten' mit der Mafia vergleichen.

    Ich vermute Erpressung, mich würde interessieren womit. Da ist Orban eben um den kleinstmöglichen Schaden bemüht.

    Und der 'Östertrottel' (c @ Sensenmann) wird Kurz (= Karas) wählen, Weber (= Juncker) hat Orbans Wählerstimmen 'abkassiert'.

    Auch Dr. Schüssel ist Orban nicht beigestanden, Kurz schon gar nicht.

    Zeit, dass alle die 'Rechtspopulisten' wählen und diese 'Eliten' mit dem nassen Fetzen verjagen.

    Es beginnt demnächst das nächste Volksbegehren für einen EU-Austritt bei uns ...

  41. FranzAnton
    21. März 2019 05:37

    Off topic: EU - Urheberrechtsreform:

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/darum-geht-wikipedia-am-donnerstag-offline-16098994.html

    Die Befürchtung, daß die Meinungsfreiheit durch besagte Urheberrechtsrform beeinträchtigt zu werden droht, klingt plausibel.

  42. OT-Links
    21. März 2019 04:52

    Offenbar hat man Orban mit irgendetwas in der Hand. Da ich nicht meine, dass er käuflich ist wie seine Kollegen in der EVP, tippe ich auf Erpressung.

    Er hätte längst aus der EVP austreten und sich den Nationalisten anschließen müssen. Dort gehört er hin, denn die setzen sich für das Überleben und die Freiheit der Völker ein.

    PS: Leider wird Kurz nicht durchschaut. Viele wählen daher auch bei der EU-Wahl den vermeintlich Rechten und kapieren gar nicht, dass sie Karas kriegen werden.

    • Riese35
      21. März 2019 05:04

      Kurz sammelt Wählerstimmen, damit Weber und Karas ihre Politik machen können. Das ist ihm auch jetzt wieder gelungen. Orban ist für die EVP noch nützlich, so lange er Wählerstimmen bringt. So jemanden entläßt man nicht, damit er dann damit beim politischen Gegner auftaucht.

      Der Realsozialismus war offenbar damals nicht so totalitär wie die heutige EU. Ich sehe das wie Sie: sie haben Orban an der kurzen Leine.

      Es ist wie ein unsichtbarer Magnet, aber die Magnetnadel, die sich bis um Brechen in eine scheinbar unerklärliche Richtung biegt, sieht man deutlich.

    • OT-Links
      21. März 2019 06:04

      Möglich, dass ihn Schüssel gebeten hat und Orban große Stücke auf ihn hält?

      Mochte Schüssel auch, aber bzgl. EU ist er genauso verblendet wie alle Altschwarzen. Ich habe Orban für klüger gehalten, zumal Weber ohne die Stimmen der Fidesz nichts werden könnte...

      Ja, manchmal denke ich, sie sund eine andere Art oder es ist eine Droge?

    • Cotopaxi
      21. März 2019 06:15

      @ Riese35

      Kurz als sympathischer und leuchtender Sammler von Wählerstimmen hat auch die Schwarze Westachse versorgt. Solange er damit erfolgreich ist, darf Kurz mit den Blauen koalieren.

    • Wyatt
      21. März 2019 06:51

      @ alle

      ****************

    • glockenblumen
      21. März 2019 07:36

      1. RAUS
      2. RAUS
      3. RAUS!!!!

      RAUS aus diesem gesinnungsdiktatorischen Völkerkerker der sich EU nennt, mit völlig widersinnigen Vorschriften die jeden wirtschaftlichen und technischen Fortschritt lahmlegen und die innere Sicherheit der Länder zersetzen! :-((

    • dssm
      21. März 2019 08:57

      @OT-Links
      Wenn GB ohne Vertrag geht, dann gibt es ein grosses Loch im EU-Budget. Aber schon länger tobt ein Streit über das EU-Budget, weil es einfach zu wenig Zahler, zu viele Empfänger gibt. Wenn Ungarn aus der EVP draußen ist, dann wird die Mittelzuteilung in Zukunft ganz viel weniger sein – so einfach.

      Da es wohl Deutschland sein wird, welches allfällige Beitragssteigerungen schultern wird, gilt die Regel: Wer zahlt, schafft an.

    • pressburger
      21. März 2019 09:07

      Irgendetwas stinkt in der ganzen Sache ? Wer stinkt am meisten ?

    • Cotopaxi
      21. März 2019 10:36

      Da fällt mir der Lieblingswitz von Lady Di ein:

      Frage: Was stinkt mehr als der Kopf eines Herings?

      Antwort: Der Arsch eines Herings.

      Britischer Humor.........

    • Ingrid Bittner
      21. März 2019 12:55

      Orban kommt mir jetzt vor wie ein Regenschirm. Man braucht ihn zwar, holt ihn aber nur hervor, wenn's tatsächlich regnet.

    • Gyula Somogyi (kein Partner)
      23. März 2019 12:51

      Orbán ist nicht in DIESEM Sinne käuflich. Seine Plakatkampagnen und "nationalen Konsultationen" dienen dem alleinigen Zweck, die Auftragsgelder von Grafikern, Druckereien, Werbefirmen usw. in die Taschen der Regierungspartei zurückfließen zu lassen, wodurch "seine" Medien gefördert werden. Er hat den Bogen überspannt, indem er sich mit der EUdSSR-Führung und Soros angelegt hatte. Dabei hat er seine eigene Position und Reserven einfach falsch eingeschätzt. (Ich halte die Weise, auf die er mit dem Soros-Imperium umgeht, für grundsätzlich verfehlt. Die Verdrängung des "Wohltäters der Menschheit" geht so leider nicht.

  43. Bester Gutmensch von Kikaritzpatschen
    21. März 2019 04:02

    Ich sehe das anders, sehr geehrter Herr Doktor Unterberger. Orban lässt einen Weisenrat prüfen, der ihm wohlwollend gegenübersteht. Herauskommen wird, dass die ungarische Regierungspartei Fidesz eine normale, demokratische und sehr erfolgreiche Partei ist. Und damit wird diesem Ungarn-Bashing Ein für alle Mal seine Grundlage entzogen. Langfristig wird Orban der Sieger sein.

    • Riese35
      21. März 2019 04:20

      Ich hoffe, ich habe unrecht und Sie haben recht. Meine hoffentlich falsche Sicht: Ein sehr geschickter Schauchzug Kurzens.

      >> "... damit wird diesem Ungarn-Bashing Ein für alle Mal seine Grundlage entzogen."

      Das wird ein frommer Wunschtraum bleiben. Nicht einmal eine gerichtliche Verurteilung der Linken mit Gefängnis, Verbannung und Mundknebelung würde sie daran hindern, das Ungarn- und Orban-Bashing noch intensiver weiterzuführen.

    • Riese35
      21. März 2019 04:30

      Nein, die EVP will die FIDESZ nicht hergeben. Sie brauchen ihre Stimmen. Sie betreiben Kunst des Möglichen, und diese Karte spielen Soros, Weber, Karas und Kurz. Keinesfalls Orban zur Verstärkung einer künftigen Europafraktion, die für ein föderales Gesamteuropa und gegen eine zentralistische EUdSSR eintreten wird. Sie finden schon einen Weg, Orbans Wählerstimmen zu nutzen, ihn aber wirkungslos zu machen. So lange Orban auch nur wenig nachgibt und von ihm irgendetwas zu holen ist, wird ihn das Zentralkomitee des Brüsseler Politbüros halten, und wenn es auch nur darum geht, daß Weber zum Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Brüsseler Sowjets gewählt wird.

    • logiker2
      21. März 2019 08:13

      heraus kommt das Ergebnis, was die Mafia der Kommision vorgibt.

    • Ingrid Bittner
      21. März 2019 12:58

      @Bester Gutmensch von Kikaritzpatschen (das musste ich jetzt unbedingt einmal schreiben!!!) : ich hoffe sehr, sie haben recht!!! Aber wie immer die Sache ausgeht, ich halt Ungarn weiterhin die Treue! Ich fahr gern hin, fühl mich wohl dort und so soll es auch weiterhin bleiben.

  44. Abaelaard
    21. März 2019 03:59

    Schön langsam kommt es mir, oder ist mir ohnehin schon lang gekommen daß von Kurz auch nichts zu wollen ist. Die nunmehrigen Gedankengänge Orbans sind mir fremd und für mich nicht durchschaubar. Hoffentlich irrt der Blogmaster in dieser Hinsicht sonst gibt es außer Salvini gar niemanden mehr.

    Wie sagte der unvergessliche Theo Lingen immer: Traurig traurig, traurig !

    • glockenblumen
      21. März 2019 07:28

      es war doch von Anfang an klar, daß Kurz nichts ist als die - jetzt halt türkis eingefärbte - Karotte vorm Esel, der den schweren Karren zieht.
      und der Esel - sprich Wahlvolk - ist schön brav hinterher getrottet, in der - völlig unrealistischen - Hoffnung vielleicht doch einmal abbeißen zu können :-((
      Mglw. kapiert der Esel, daß je länger die Karotte hängt, diese umso ungenießbarer und fauliger wird...

    • pressburger
      21. März 2019 09:09

      Die Hoffnung dass der Blogmaster irrt wird sich leider nicht erfüllen.

    • HDW
      21. März 2019 11:25

      Es ist aber auch klar, dass die FPö ohne Kurz niemals in eine Regierungskaltion gekommen wäre.
      Wenn eine Mehrheit der Wähler nicht begreift, dass Politiker die ständig die Demokratie beschwören indem sie Nationalisten (besser Sovranisten) ausschließt, eigentlich das Gegenteil wollen, z.B. Mehrheitsbeschluss stattEinstimmigkeit, solang sie das Steuergeld für Stimmenkauf in Händen haben, wirds wohl so weitergehen.
      Bei Orban glaube ich, dass er seine Gründe hat, Feigheit greift da zu kurz. Schüssel ist nicht umsonst ständiger Gast bei den Waldai-Nowgorod Treffen und ein bewusster Antikommunist im Gegensatz zu den "nützlichen Idioten" in der CDU.

    • backroll (kein Partner)
      26. März 2019 16:02

      @Abaelaard
      Sehe ich auch so, kann mir die Gedankengänge Orbans gerade nicht vorstellen. Aber er muss doch gewusst haben, welche Reaktion diese Plakatkampagne haben würde, er ist ja ein sehr erfahrerer Politiker. Also warum? Einer, der so lange und so überzeugt eine Haltung vertreten hat, gibt doch jetzt nicht klein bei! Hatte den Eindruck, dass ihm sein Anliegen über das parteipolitische Kalkül geht. Kommt da vielleicht doch noch ein "Trumpf - AS". Schön wär`s. Hatte er nicht schon Gespräche mit Le Pen und Bannon??





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